Der blutige Pfad Gottes (DVD) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Der blutige Pfad Gottes
5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
*~_Die Story_~*
Wie der Titel des Films schon vermuten lässt hat der Film etwas mit Gott, der Kirche oder irgend etwas anderem in dem Sinne zu tun. Genau so ist es auch. Es geht um die irischen Brüder Connor und Murphy MacManus, die beide stark katholisch sind. Das merkt man daran, dass sie Rosenkränze tragen, regelmäßig in die Kirche gehen und des öfteren beten. Wie es sich für einen echten Iren gehört, geht es Abends auch mal ab in den Pub und da werden die Becher geleert. Also auch dem Alkohol nicht abgeneigt kommt es am St. Patricks Day zu einer Schlägerei mit 3 Russen der Russenmafia. Der Kampf endet glücklich für die Brüder, aber eher unglücklich für die Russen. Als die Polizei zwei Leichen in einer Seitenstraße entdeckt gehen die Ermittlungen los und FBI-Agent Paul Smecker wird gerufen. Seinerzeit einer der besten Ermittler mit eigenen Methoden und dazu noch schwul. Womit zu dem Zeitpunkt keiner rechnet ist, dass sich die beiden Iren der Polizei stellen. Letztendlich werden sie freigesprochen. Notwehr heißt es, soll es gewesen sein. Von der Wut und dem Hass auf die russische Mafia beflügelt überlegen sich die beiden, ob sie nicht einen „heiligen Krieg“ gegen all das Böse in der Stadt führen wollen. Und damit beginnt die eigentliche Geschichte. Es geht also darum, dass 2 „Heilige“ (wie sie von der Presse genannt werden) organisiert Straftäter hinrichten. Das Volk der Stadt steht natürlich hinter ihnen, wer hätte nicht gerne sichere Straßen?! Immer maskiert und auf übelste Weise werden die größten Bandenchefs und Bosse niedergemetzelt. Nach ein paar Taten stößt ein dritter dazu, der am Ende des Films sein Leben lassen muss und durch jemand anderes ersetzt wird. Das möchte ich aber nicht verraten, sonst geht die Spannung verloren.
*~_Der Film_~*
Auf den ersten Blick scheint der Film abscheulich und gewaltverherrlichend zu sein. Diesen Eindruck konnte ich allerdings nicht gewinnen. Er wurde in der Originalfassung in Amerika zwar nicht umsonst mit einem Jugendverbot ausgesprochen, aber als gewaltverherrlichend würde ich ihn nicht benoten. Auffallend ist auf jeden Fall die Rückblenden-Taktik, die der Regisseur angewandt hat. Man sieht einen Vorfall und erst später in Form einer Rückblende wird gezeigt wie das ganze geschehen ist. Meist wird es so dargestellt, dass sich der FBI-Agent vorstellt wie die Tat vorgefallen sein könnte. Diese Art der Darstellung erhöht die Spannung ungemein und gibt dem Film zugleich einen gewissen „AHA-Effekt“.
*~_Die Schauspieler_~*
Willem Dafoe - FBI-Agent Paul Smecker
Sean Patrick Flanery - Conner MacManus
Norman Reedus - Murphy MacManus
David Della Rocco – Rocco
Ich habe hier mal die 4 wichtigsten Schauspieler herausgesucht, die einen durch den ganzen Film führen. Man merkt, den doch unbekannten Schauspielern in mehreren Szenen an, wie talentiert sie doch sind. Die schauspielerischen Leistungen sind meist ausgezeichnet und gefallen mir wirklich gut. Die Mimik und Gestik ist überzeugend. Ich denke, dass der Regisseur in diesem Fall wirklich sehr gute Leute gefunden hat, denen ihre Szenen wie ins Gesicht geschnitten sind.
*~_Ein paar Fakten_~*
- Der Film dauert ca. 110 Minuten
- Gefilmt wurde er vom 10. August bis zum 26. September 1998
- Schauplatz ist Boston, wobei meist in Toronto gedreht wurde
- Original: „The Boondock Saints“
- FSK freigegeben ab 18
*~_Meine Meinung_~*
Ich finde der Film ist eine angenehme Abwechslung im Action Genre. Was ich gut finde ist die Story. Die meisten Actionfilme haben meist doch eine entweder ausgedachte und ausgelatschte, oder eine einfach zu weit hergeholte Story. „Der blutige Pfad Gottes“ ist da ganz anders. Die Realitätsnähe behält der Film indem er das Thema Selbstjustiz behandelt und am Ende sogar reale Meinungen zu diesem Thema in Form eines Interviews mit amerikanischen Bürgern zeigt. Den Zusammenhang mit Gott, bzw. mit der Kirche kann man leicht erraten. In den 10 Geboten steht: „Du sollst nicht töten“, zugleich steht aber „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Was soll man also machen, mit einem Mafiaboss, der mehrere Attentate auf seine Kappe zählen kann?! Na ja... Ich denke einfach, dass es mal etwas anderes ist und es sich auf jeden Fall lohnt den Film anzusehen.
Allerdings muss ich gestehen, dass man diesen Titel lieber nicht seinen 10 jährigen Kindern zeigen sollte. Es ist zwar irgendwo jedem selber überlassen was man sich anschaut, aber es werden schon heftige Szenen gezeigt. In dem Video wird schon klar, warum man diesen Film wohl nie im Free-TV zu sehen bekommen wird.
Bild und Ton sind nicht herausragend aber keineswegs mangelhaft oder in sonst einer Form negativ zu bewerten.
Was mir ebenfalls besonders gut gefällt ist, dass die Schiessereien relativ echt wirken. Das Magazin einer Pistole ist natürlich irgendwann leer und dann muss eben nachgeladen werden. Genau das fällt mir immer wieder auf, wie oft ein Bruce Willis doch mit seiner 9mm schießen kann, ohne auch nur einmal nachladen zu müssen.
Ich möchte nicht abschweifen...
*~_Fazit_~*
Empfehlenswert für Harte Nerven! Eine Gesamtbewertung von 1 für einen super Film, der zwar heftig aber dennoch gut anzuschauen ist. Wie schon öfter erwähnt, wohl eher etwas für die Action-FREAKS und nicht für die Romantiker unter euch ;-)
Die Gesamtbewertung setzen sich aus einer super Story, absolut guten Schauspielerleistungen, gutem Film- und Tonmaterial und einer gelungenen Darstellungsweise zusammen. Ich denke der Film ist etwas für einen „Männerabend“ an dem es an Action nicht zu knapp werden sollte. weiterlesen schließen -
Tampons für Gottes blutige Pfade!!!
Pro:
Schauspieler, Musik, ... ALLES
Kontra:
XXX
Empfehlung:
Ja
• Der blutige Pfad Gottes •
Missionare des Todes
Mal wieder ein Film, mal wieder mit viel Blut und mal wieder ... nein, diesmal keine Vampire :) Es geht um zwei katholische Iren, die anscheinend im Namen Gottes über die Verbrecher der Stadt richten. Und das eben auf ihre Weise... So könnte man die Handlung im Kurzen beschreiben. Hört sich nicht besonders interessant an? Stimme ich euch zu... Deshalb werde ich jetzt im Folgenden versuchen, euch vom Gegenteil zu überzeugen.
• Story •
Connor und Murphy McMannus sind zwei junge, sehr katholische Iren. Sie leben in einem Irenviertel in Boston, arbeiten in einer Fleischfabrik und besuchen jeden Morgen die Kirche um zu Beten. So weit noch nichts ungewöhnliches. Dies soll sich jedoch am St. Patricks Day ändern. Da dies ein irischer Feiertag ist, wird in der Kneipe um die Ecke mit Freunden gut gebechert. Als drei Abgesandte der russischen Mafia vorbei schauen, um den Besitzer aus seinem Laden zu schmeißen gerät dann alles aus den Fugen. Die Jungs machen sich einen Spaß daraus die Männer zu ärgern, zerschlagen Flaschen auf den Köpfen und zünden Chekov am Ende sogar noch den mit Alkohol getränkten Hintern an.
Diese kleine Schlägerei sollte den Brüdern dann am nächsten Tag zum Verhängnis werden. Zwei der drei Besucher von gestern wecken die Beiden auf und wollen Murphy erschießen. Resultat... zwei tote Mitglieder der Russenmafia.
Den Fall behandelt Paul Smecker. Ein wirklich talentierter, aber in meinen Augen etwas gestörter Polizist. Er konstruiert den Fall in seinem Kopf nach und kommt somit schnell auf den Ablauf. Als sich ihm die maltretierten Brüder auch noch freiwillig stellen, scheint alles perfekt. Die Presse fliegt jedoch auf die Beiden und bezeichnet sie als Heilige, weil sie gegen die Mafia vorgegangen sind. Die Polizei behandelt die Sache als Notwehrsituation und Murphy und Connor sind wieder frei.
"Wer gleichgültig wegschaut im Angesicht des Bösen, ist mehr als mitschuldig!" ... Die Predigt des Pfarrers klingt ihnen noch im Kopf. Und so starten sie ihren Kreuzzug gegen die Verbrecher der Stadt. Primär im nächsten Fall gegen den russischen Boss und seine Unterbosse. Als alle neun Gegner erledigt sind stößt zufälligerweise ihr Freund Rocco dazu, der mit der gleichen Mission hergeschickt wurde. Nur, dass sein Auftraggeber der Chef der italienischen Mafia war... und ihm nur eine 6-Schuss-Waffe für 9 Leute mitgegeben hat.
Fortan steht den beiden also Rocco zur Seite. So führen sie ihren blutigen Pfad fort, bis sie eines Tages Il Duce, einen langjährig Inhaftierten, antreffen, der durch die italienische Mafia beauftragt wurde, die drei zu töten.
• Hintergrundinfos •
Thriller
Originaltitel: Boondock Saints
Produktion: USA 1999
Lauflänge: ca. 104 Minuten
FSK: 18 Jahre (in Deutschland indiziert)
Tonformat: Dolby Surround
Bildformat: Widescreen
Stab:
Casting: Lora Kennedy
Originalmusik: Jeff Danna
Schnitt: Bill DeRonde
Kostüm-Design: Mary McLeod
Production Design: Robert De Vico
Ko-Produktion: Richard Zinman, Mark McGarry
Co-Executive Producer: Don Carmody
Ausführende Produzenten: Andrew Stevens, Ashok Amritraj
Produzenten: Elie Samaha, Chris Brinker, Robert N. Fried, James Jacks, Lloyd Segan
Drehbuch: Troy Duffy
Kamera: Adam Kane
Regie: Troy Duffy
Cast:
Il Duce - Billy Connolly
FBI Agent Paul Smecker - Willem Dafoe
Connor McManus - Sean Patrick Flannery
Murphy McManus - Norman Reedus
Mr. Cobb - Christopher Flockton
Vladdy - Layton Morrison
Langley - Ryan Parks
Priester - Jimmy Tingle
Barkeeper - Jeffrey R. Smith
Rocco - David Della Rocco
Detective - Bob Marley
Chief - Richard Fitzpatrick
Detective Duffy - Brian Mahoney
Doc - Gerard Parkes
Detective Cody - David Ferry
• Die DVD •
Beinhaltet:
Kapitel: 23
Untertitel: keine
Sprachen: Deutsch Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Extras:
- Deleted Scenes (7 Stück, ca. 19 Minuten)
- Audiokommentar mit Troy Duffy
- Outtakes (1:32)
- Musikvideoclip “The Boondock Saints” von Troy Duffy (5:53)
- Screen Tests von Sean Patrick Flanery und Norman Reedus (9:52)
- Biografien
- Fotogalerie
- Vorwort von Troy Duffy (Texttafeln)
- Trailer
- Werbe-Trailer zu weiteren DVDs
Die Extras der DVD lassen eigentlich absolut nicht zu Wünschen übrig. Die Deleted Scenes sind zwar nicht die beste Qualität und natürlich auch Englisch (was wegen der irischen Dialekte gar nicht mal so leicht zu verstehen ist), jedoch für die Kenner des Films wirklich lustig anzusehen :)
Dass der Film keinen Untertitel hat.. nun... ob das ein negativer Punkt ist? Für mich nicht... Geschriebenes bzw. ausländisches Gelaber bekommt man sofort schriftlich übersetzt und Englisch schau ich mir den Film eh nicht an ;)
Ansonsten dürftet ihr euch ja bei allem vorstellen können, was sich dahinter verbirgt ;)
Am Bild lässt sich absolut nichts aussetzen. Ich hab etwas im Internet gekramt ... dort habe ich eine Seite gefunden, die sagt, dass die deutsche DVD, was die Bildqualität angeht, auf jeden Fall besser ist, als die Englische. Der Ton ist super klar. Man hätte wohl aus den ganzen Möglichkeiten, die sich in diesem Film bieten, mehr machen können, aber beschweren kann man sich auf keinen Fall. Die Synchronisation ist ebenfalls super gelungen. Ich hätte mir den Film eh nicht auf Englisch angeschaut, da ich ein paar Probleme mit der Sprache habe. Die Kuh hat mir allerdings berichtet, dass diese Version schwer verständlich ist... eben wegen der irischen Hauptdarsteller. Da die deutschen Synchronisatoren ihr deutsch Akzentfrei beherrschen, haben wir damit keine Probleme ;)
Bei weiterem Suchen fiel mir noch etwas in die Hände, das besagte, dass die deutsche DVD die ausführlichste ist, die exisitert. Das heißt, die Deutsche ist aus den bereits existierenden Versionen zusammengeschnitten und somit eben die Umfassendste.
Zum Preis kann ich nichts sagen, da wir sie uns nur in der Videothek ausgeliehen haben. Und das ist wieder ein Punkt, den ich nicht ganz verstehe. Der Film wurde also indiziert. Das heißt normalerweise, dass er nicht in den freihen Handel gelangen darf. Naja... Amazon führt ihn zum Beispiel nicht. Nun steht der aber offen in der Videothek?? Naja... *schulternzuck* keine Ahnung. Wird schon einen Grund haben ;)
• Eigene Meinung •
Gut aussehende Schauspieler, Sarkasmus und viel, viel Blut!
Das ist nicht das, was den Film ausmacht. Er selbst lebt von Details, super gemachten Szenen, überzeugenden Schaupspielern und der Begleitmusik. Wie? Was? ... Ich erklär s euch!
- "Details" -
Schauen wir uns zum Beispiel einfach nur mal die McMannus Brüder an. Beide haben an der gleichen Stelle ein kleines Tattoo am Hals (welches ich noch nicht wirklich "entziffern" konnte). Außerdem sind beide auch auf den Händen tätowiert. Bei einem steht "Veritas", was "Wahrheit" bedeutet und bei dem Bruder steht "Aequitas", was "Gleichheit" bedeutet.
Wenn sie für ein Opfer etwas Zeit haben, bekommt es die Waffen an den Kopf gehalten. Bis die Brüder abdrücken wird noch ein Gebet gesprochen. Wenn mal wieder ein Großgemetzel ansteht, wird dann später mit den Toten gebetet.
"Als Hirte erlaube mir zu dienen mein Vater dir, deine Macht reichst du uns durch deine Hand, diese verbindet uns wie ein heiliges Band, wir warten durch ein Meer von Blut, gib uns dafür Kraft und Mut, In Nomeni Patri Et Fili Spiritus Sancti."
Den Toten werden die Arme gekreuzt und Münzen auf die Augen gelegt. Dies wird in manchen älteren Kulturen so gehandhabt. In der römischen und griechischen Mythologie heißt es, dass die Toten einen Zoll zahlen müssen, um vom Fährmann über den Fluss des Todes in den Hades gebracht zu werden. Mit den Münzen können die Toten also so ihre Sünden bezahlen.
- "super gemachte Szenen" -
Der Ablauf des Filmes gleicht nicht mit der Geschehensreihenfolge in der Wirklichkeit. Wir sehen immer nur die Brüder, wie sie sich auf die nächste Tat vorbereiten. Danach macht es einen Schnitt und Smecker läuft in den Hinterlassenschaften des Duos herum, um das Geschehen nachzustellen. Während dessen läuft dann alles wieder zurück zu der tatsächlichen Tat. Am Anfang bleibt die Arbeit von Smecker noch recht "unpersönlich". Von Fall zu Fall versetzt er sich aber immer mehr in die Situationen hinein. Richtig super gemacht, wenn er die Szenerie nachstellt und gleichzeitig die richtigen Szenen ablaufen. Ein Beispiel: Zwei Leichen liegen unter dem Tisch. Da sie in gerader Linie erschossen wurden, schließt Smecker, dass der Täter auf die Knie gegangen ist. Man sieht nun also Rocco und Smecker, wie sie nebeneinander auf die Knie gehen... Rocco beschießt die beiden mit seinen Waffen, Smecker stellt alles mit seinen Händen nach. Das sieht richtig genial aus :)
Diese Szenen sind dann auch noch in Zeitlupe gehalten, was alles noch besser macht. Überhaupt wenn Leute erschossen werden. Auch die ganzen Schießereien wurden verlangsamt und so spritzt das Blut nur langsam, was allerdings nicht Splattermäßig oder widerlich aussieht, sondern auf seine Art auch wirklich faszinierend wirkt... irgendwie. Ist schwer nachzuvollziehen, ich weiß ;)
Meine absolute Lieblingsszene war allerdings die "Katzen-Szene". Rocco besitzt eine Katze. Connor, Murphy und er feiern bei ihm zu Hause. In einem Moment, in dem Rocco sich besonders aufregt, haut er mit den Fäusten auf den Tisch. Die daraufliegende Waffe geht los und die Katze klebt an der Wand. (Also nicht die Katze... eher ein großer Blutfleck ^^) Rocco:"Ist sie tot?"
Nach einer längeren Diskussion mit Murphy rennt er davon und meint nur "Ich bin um 9 Uhr zurück... und kratzt die Katze von der Wand!"
- "überzeugende Schauspieler" -
Nun, dazu lässt sich nicht viel sagen. KEINER der Schauspieler war schlechter oder besser. Alle haben ihre Rollen super gespielt und total genial umgesetzt :)
- "Begleitmusik" -
Die geht von Irish Folk über Klassik zu schnellen E-Gitarren-Sounds. Dabei passt alles wirklich perfekt. Die irischen Klänge sind einfach nur noch schön. Die klassischen Parts kommen vor allem dann vor, wenn Smecker ins Spiel kommt und Fälle löst. Man stelle sich vor: Murphy, Connor und Rocco auf der einen Seite und Il Duce auf der Anderen. Drei gegen einen... Ein einziger Kugelhagel... und Smecker genau in der Mitte mit geschlossenen Augen und schwingenden Armen, die sich zu der Musik bewegen. Einfach genial. Die schnelleren Klänge werden dann bei den Schießereien der Jungs angestimmt.
Der Soundtrack an sich ist bestimmt auch klasse :) Den gibt s sogar legal im Internet runter zu laden. Den Link findet ihr, wenn ihr in Google "der blutige pfad gottes download soundtrack" eingebt. Ich poste ihn hier nicht, da sich sonst das Format für manche User ändert...
- Sonstig Erwähnenswertes -
Auf jeden Fall noch die Lachmomente :) Da gibt s wirklich genug in dem Film. Sei es, wenn Rocco uns seinen großen Wortschatz demonstriert (Scheiße, was ist das für eine Scheiße? Scheiß Scheiße! Scheiße mann... ) oder wenn Smecker sich ständig über die Kollegen von der Polizei lustig macht. Smecker:"Wieviele Tote?" -"8" Smecker legt den Kopf schief -"Nein... 9! Den hinter der Couch habe ich vergessen ... 9?" Smecker:"Ich glaube hier möchte jemand Kaffee holen... möchte noch wer einen?"
Unterstützt werden die Brüder von Gott selbst. So scheint es. Wir hören ab und zu seine Stimme. Ein Kommentar ist zum Beispiel folgender:
"Niemals soll unschuldig Blut vergossen werden,
doch das Blut der Gottlosen soll fließen in Strömen.
Die Drei sollen ihre schwarzen Flügel spreizen
und werden der Hammer sein, der Rache Gottes."
Und ich glaube, dass der Film gerade deshalb auf den Index gesetzt wurde, bzw. nicht ins Kino kam. Die Brutalität hält sich meiner Meinung nach noch in Grenzen... jedoch wird eben schon ein großes Urteil über die Kirche abgegeben. Wenn man also dem Film glauben würde, ständen diese Morde unter dem Segen Gottes. Klar, dass sowas sofort veruruteilt werden würde.
Und hier stellt sich die Frage "Ist FSK 18 + Indizierung gerechtfertigt?". Wie schon angesprochen ist es nicht unbedingt die Brutalität, die mich das vermuten lässt. Gut... man sieht Blut spritzen... viel Blut! Aber alles andere, was so passiert, lässt sich eigentlich nur erahnen. Rocco bekommt durch die Hand geschossen... sieht man nicht! Connor lässt sich die Hand von seinem Bruder brechen, damit er aus den Handschellen kommt... sieht man nicht! Ist es wirklich dieses "Vermuten der Brutalität", die das alles auf den Index setzt? Wahrscheinlich hat eben auch noch die oben angesprochen Sache mit der Kirche damit zu tun... allerdings hab ich schon Schlimmeres gesehen!!!
• Fazit •
Ein super genialer Film verpackt in eine ansehnliche DVD! Wirklich empfehlenswert, und das nicht nur für Liebhaber von viel Blut. Das ist halt nicht die Hauptsache, um die es geht ;) Der Film bringt eine geniale Story mit sich. Vor allem die ... wie soll ich sagen.. literarische Seite (?) gefällt mir. Eben das Gebet oder die Kommentare die Gott (?) abgibt. Außerdem kommt auch in diesem Film am Ende alles anders, als man denkt ;)
... Ankucken... egal, wie!!!!
Liebe Grüße
Monja
• Abspann •
Tipp des Hauses:
Brennendes Arschloch - 150 kilo / 350 € (Haut mit Sicherheit ;))
(Man nehme einen russichen Mafiosi, übergiese ihn mit Hochprozentigem und stecke seinen Hintern an) weiterlesen schließen -
Sind das Engel?!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich mal über einen Film schreiben, von dem ich zwar bisher schon vieles gehört habe, bisher aber noch nicht habe sehen können: „Der blutige Pfad Gottes“.
Ich muss gestehen, ich selbst glaube nicht direkt an das, was die Katholische Kirche allgemeinhin als Gott bezeichnet, was nicht heißen soll, dass ich generell keinen Glauben besitze. Aber das nur mal so nebenbei. Trotzdem schaue ich mir gerne Filme an, die einen religiösen Hintergrund haben bzw. in denen die Religion als Schwerpunktthema gewählt wird. Wie zum Beispiel auch Dogma. Die Story von „Der Blutige Pfad Gottes“ ähnelt der von Dogma teilweise.
@@@ Die Story @@@
Wir befinden uns in Amerika, genauer gesagt in Bosten. Es ist St. Patrick’s Day. Die beiden streng katholischen Brüder Conner und Murphy McMannus sitzen mit ihren Kumpels in ihrer Stammkneipe und begießen ordentlich den anstehenden Feiertag. Kurz darauf stehen plötzlich drei Schränke von Männern in der Bar und fordern die Saufbande auf, das Lokal zu verlassen. Wie sich rausstellt handelt es bei diesen Typen um Handlanger der Russischen Mafia. Die beiden McMannus Brüder weigern sich jedoch vehement die Kneipe zu verlassen...
Dann ein Zeitsprung.
Am nächsten Tag liegen zwei Männer tot in einem Hinterhof desselben Viertels. Polizisten stehen herum und versuchen verzweifelt und auch erfolglos den Tathergang herauszufinden.
Das ändert sich als kurz darauf Agent Paul Smecker vom FBI am Tatort erscheint und den Tathergang scheinbar mühelos rekonstruieren kann.
In einer der nächsten Szenen befinden wir uns auf dem Polizeirevier. Auch wenn Smecker sich sicher in seiner soeben aufgestellten Theorie scheint, so weiß dennoch nicht, wer diese Tat denn nun begangen hat und vor allem aus welchem Grund. Zum Erstaunen aller erscheinen jedoch die beiden McMannus Brüder. Im Bademantel und mit Blut beschmiert. Was ist geschehen? Nun, die beiden erklären es Smecker detailgetreu. Es folgt also ein Rückblick auf die Geschehnisse, die sich vor dem ersten Zeitsprung ereigneten.
In diesem Rückblick erfährt man, dass die beiden Brüder die Russenmafiosos vom Vorabend ermordet haben...
Nächste Szene: Wir treffen wieder zunächst das FBI an einem Tatort an. Wieder wissen wir nicht, was zuvor geschehnen ist. Aber auch hier bekommen wir die Vorgeschichte im Nachhinein erzählt.
Ich möchte nun nicht jede einzelne Szene des Film auseinander nehmen. Aber dennoch kann ich euch sagen, dass die beiden Brüder Szene für Szene weitere Morde verüben, aus welchem Grund werde ich später erläutern.
@@@ Meine Meinung @@@
Die Frage, die ich mir während des ganzen Films gestellt habe war: Sind die beiden Brüder Engel? Also die Art von Engeln, wie zum Beispiel Loki und Bathleby aus Dogma, sprich Todesengel oder handelt es sich einfach nur um ein paar Typen, die von ihrem Glauben angetrieben, alles Böse oder besser gesagt alle bösen Menschen, also diejenigen, die gegen die Gebote Gottes verstoßen, zur Strecke bringen wollen?
Ich muss euch sagen, so richtig wird das eigentlich während des gesamten Films nicht aufgeklärt. Auf jeden Fall hab ich keinen eindeutigen Hinweis hierzu erhaschen können. Einerseits könnte man die beiden tatsächlich für Engel halten, denn bei ihren Hinrichtungen geben sie stets irgendwelche Bibelverse von sich und wirken auch ansonsten von ihrer Darstellung wie zwei Sittenwächter Gottes. Untermalt werden diese Szenen stets von bombastisch klingenden Kirchenchören.
Andererseits gibt es Szenen, die so gar nicht dem Klischee eines Engels entsprechen. Okay, ich gehe jetzt nicht von aus, dass Engel in weißen Kleidchen harfespielend auf einer Wolke sitzen, aber in diesem Film kommen die beiden McMannus Brüder richtig, wie soll ich sagen, „versifft“ rüber.
Sie leben in einer heruntergekommenen Bude in einem Viertel von illegalen Einwohnern, arbeiten in einem Schlachterbetrieb, sind nicht gerade dem Alkohol abgeneigt und wirken auch von ihrer Gestalt her nicht gerade engelsgleich.
Dennoch scheinen sie sich sehr ihrer Religion verpflichtet zu haben: „VERITAS“ und „AEQUITAS“, also „WAHRHEIT“ und „GLEICHHEIT“, haben sie sich auf ihre Hände tätowieren lassen. Stark zum Ausdruck bringen die beiden ihre Meinung in einer Szene, in der sie Rocco, einem schrägen Typen, auf den ich nachher noch was näher eingehe, klarmachen, wen oder was sie so alles an dieser unseren Welt so hassen und in ihren Auge beseitigt werden muss: Drogenhändler, Prostitution, Mörder, alles Dinge, die sie nicht länger so ohne weiteres hinnehmen wollen.
Deshalb auch die ganzen Morde, die sich durch den Film ziehen. Quasi ein Morden im Sinne der Gerechtigkeit, ein „gutes“ Morden oder einfach nur eine Befreiung der Welt von all dem Übel, das sich auf ihr breit macht.
Zu diesem ganzen Übel zählen sie auch die Mafia. Da kommen ihnen die Typen am Anfang des Film gerade recht. Nach und nach lässt sich auch erkennen, dass es in „Der blutige Pfad Gottes“ um einen Konflikt zwischen der Russischen und der Italienischen Mafia kommt. Der Reihe nach fallen die Anhänger dieser beiden Gruppierungen den beiden vermeintlichen Engeln zum Opfer.
Ein schönes Bindeglied zwischen den beiden Gruppen ist hierbei der eben angesprochene Rocco.
Ein Typ, der eigentlich noch nie so richtig was in seinem Leben erreicht hat. Momentan hat er sich an die Italienische Mafia gehangen, er ist so ne Art Laufbursche für die Gangster.
Tja und weil dieser Rocco eines schönen Tages von seinen Kumpanen übers Ohr gehauen wird, beschließt er kurzerhand sich den beiden McMannus Brüdern anzuschließen und mit ihnen gemeinsam die Mafia auszulöschen.
Daraus bestehen die weiteren Szenen, die ich in der Inhaltsangabe noch nicht erwähnt habe.
@@@ Die Schauspieler @@@
Rocco (gespielt von David Della Rocco) spielt seine Rolle als amateurhafter Killer sehr überzeugend. Er ist halt ein Typ, der anfangs nichts so richtig kann, dann aber nach und nach an Erfahrung zulegt und durch die Anleitung der beiden McMannus Brüder professioneller wird. Durch seine Art wirkt er stellenweise sehr witzig und lockert die ansonsten teils richtig brutalen Passagen des Films gekonnt auf.
Connor McMannus (gespielt von Sean Patrick Flanery) und sein Bruder Murphy (gespielt von Norman Reedus) machen ihre Rolle als skrupellose und professionelle Verfechter der Gesetze Gottes ebenfalls recht gut. Zwar liegt es an der Gestaltung des Films, dass ihre jeweiligen Charaktere nicht sonderlich in den Vordergrund gestellt werden, aber dennoch vermitteln sie stets einen glaubwürdigen Eindruck.
Als letzte Hauptperson muss natürlich der ein ums andere mal brillierende Willem Dafoe in seiner Rolle als FBI Agent Paul Smecker erwähnt werden. Diejenigen, die den Film bereits kennen, werden sich mit Sicherheit schon gefragt haben, ob ich gar nichts über diese Person schreiben will. Aber klar doch, ich hab mir das beste nur zum Schluss aufgehoben *ggg*. Denn eines muss ich vorausschicken: Was der Kerl in diesem Film abliefert ist echt genial. Sofort am Anfang des Filmes, als er den ersten Tatort betritt, fällt er durch sein pompösen Auftreten auf. Das ist doch der Typ aus Spiderman! kam mir gleich in den Sinn. Ja, der grüne Bösewicht aus dem Kinohit 2002.
Dafoe spielt wie gesagt einen FBI Agenten. Dieser überzeugt an den jeweiligen Tatorten ein ums andere mal durch seine ungewöhnliche Fähigkeit, den Tathergang detailgetreu rekonstruieren zu können.
Durch die besondere Erzähltechnik, die in „Der blutige Pfad Gottes“ angewandt wird, bekommt man zunächst immer nur mit, dass ein paar Typen hingerichtet wurden. Keiner weiß warum und wie das alles geschehen ist. Nun, auch Smecker weiß zunächst nicht wer die Übeltäter sind, aber wie sich jedes Mal herausstellt, hat er mit seiner jeweiligen Interpretation der Tat vollkommen Recht. Denn entweder parallel zu den Szenen am Tatort oder im Anschluss an diese werden die Vorkommnisse explizit gezeigt. Und es stellt sich immer heraus, dass Smecker absolut richtig liegt. Ich hab mich ständig gefragt, woher der Typ das alles weiß?! Ist er etwa auch ein Engel oder besitzt er sonst irgendwelche besonderen Gaben, die ihm hierbei helfen? Also eines musste ich dann am Ende doch feststellen, er ist kein Engel! Da hab ich mir wohl was eingebildet...
Neben dieser fachlichen Kompetenz, die er an den Tag legt, beweist Smecker auch immer wieder seine unterhaltsame Art. Schon zu Beginn fällt mir auf, dass der Typ nicht ganz normal ist. Als er zum Beispiel die Leichen am ersten Tatort untersucht, setzt er zunächst die Kopfhörer seines Discmans auf. Begleitet von den Klängen klassischer Musik führt er seine Untersuchungen durch und wandelt dabei seltsamen Schrittes durch die Gegend. Merkwürdig! Als ob er nicht ganz bei Trost sei.
Aber das beste kommt dann erst noch! Denn in einer Szene liegt er plötzlich mit einem Kerl im Bett: Er ist also schwul! Das hat mir dann schon einen kleinen Lacher entlockt. Ich hätte das nie gedacht. Nicht das jetzt einige meinen ich hätte was gegen Schwule, das ist Quatsch, aber irgendwie passt diese Neigung gar nicht so richtig zu einer Person wie Smecker. Dieser ansonsten so harte, abgebrühte Typ...
Gegen Ende des Film rennt er dann sogar noch in Frauenkleidern rum, echt schräg! Das hört sich vielleicht im ersten Moment gar nicht lustig an, aber wenn ihr das seht, ist das richtig geil!
Ach sonst überzeugt Dafoe durch seine schauspielerische Leistung. Einfach perfekt in Mimik und Gestik und dazu ein souveränes Auftreten.
@@@ Musik und Inszenierung @@@
Wie bereits an einigen Stellen erwähnt, glänzt der Film u.a. durch seine sich von der Gesamtheit der Filme abgrenzenden Erzähltechnik. Wir sehen insgesamt 6 verschiedene Szenen. Jedes Mal finden wir uns zunächst am Tatort wieder. Erst anschließend erfahren wir was denn zuvor überhaupt geschehen ist. Ich hab in mehreren Berichten bereits gesehen, dass Vergleiche mit Filmen wie z.B. „Pulp Fiction“ angestellt werden. Diesen Meinungen kann ich mich eigentlich nur anschließen. Richtig außergewöhnlich, aber niemals verwirrend oder nicht nachvollziehbar.
In einer Szene kommt es sogar zu einer Überschneidung zwischen der zuvor passierten Tat und der Gegenwart. Smecker rekonstruiert den Tathergang und gleichzeitig sehen wir die drei Vollstrecker bei ihrer Arbeit, Smecker ist also in diese Szene mit eingebettet, als ob er mit dabei wäre. Hab ich bisher noch nie gesehen. Cool gemacht!
Ein weiteres Highlight ist für mich die absolut fantastische Filmmusik! Es gibt Szenen, in denen richtig harte Klänge das Geschehen untermalen, so in die Richtung Industrial gemischt mit Techno oder so ähnlich, auf jeden Fall was modernes. In anderen Szenen bestimmen dann wiederum himmlische Chöre das Geschehen. Diese haben es mir besonders angetan. Das hört sich wirklich atemberaubend an!
Auf jeden Fall ist die Musik stets passend zu den einzelnen Szenen gewählt. Spitzenklasse!
Vergessen darf man bei solch einer Filmkritik nicht, dass „Der blutige Pfad Gottes“ richtig schön brutal ausgefallen ist *g*. Bei den zahlreichen Tötungsszenen fließt ordentlich viel Blut. Zwar wird die Kamera niemals direkt auf die Opfer gehalten, aber wenn alles vorbei ist, sieht man an der blutverschmierten Lokation doch deutlich, dass es hier heftigst zur Sache gegangen ist. Ich denke deshalb auch, dass der Film für Kinder auf keinen Fall geeignet ist.
Aber wie gesagt, es gibt auch zahlreiche lustige bzw. amüsante Szenen. Nicht wirklich zum Lachen, aber schmunzeln kann man doch das ein oder andere mal.
So, ich glaub mir fällt nix mehr großartiges ein, deshalb mein...
@@@ Fazit @@@
Ich kann den Film besten Gewissens weiterempfehlen. Ich habe in meiner Inhaltsangabe absichtlich auf eine genauere Schilderung des weiteren Verlaufs der Story verzichtet, schließlich möchte ich denjenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, nicht das Filmerlebnis verderben. Denn ein wahres Erlebnis ist „Der blutige Pfad Gottes“ ohne Zweifel.
Perfekte Schauspieler, vor allem Dafoe, super viel Action, Humor und tolle Filmmusik. Was will man mehr?!
Bis demnächst
Euer gnoi
PS: An all diejenigen, die den Film bisher nicht kennen: Schreibt mir doch kurz, ob ihr mit meiner Kritik was anfangen könnt oder ob ich was vergessen hab und ihr euch nix unter dem Film vorstellen könnt.
Natürlich sind auch alle anderen herzlichst eingeladen, Kommentare zu schreiben und evtl. Verbesserungsvorschläge einzureichen. weiterlesen schließen -
Rache an der Unterwelt
06.12.2002, 23:16 Uhr von
Filmfreund
Bin auch bei ciao.com und dooyoo unter "kleineslicht" vertreten.....Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort:
********
Den Film habe ich mir vor ca. 1,5 Jahren per Zufall in der Videothek ausgeliehen. Und fast keiner kannte ihn. Es ist ein Insider-Film. Erst langsam kommt der Film nach und nach in die Regale der Videotheken zurück. Mit einer Top-Besetzung und einer fragwürdigen Intention.
Inhalt:
*****
Veritas und Aequitas (Wahrheit und Gleichheit) - 2 Schlagwörter, die sich die irischen Brüder Connor und Murphy McManus auf ihre Hände tätowiert haben. Sie leben in der Hafengegend von Boston, haben Ärger mit der russischen Mafia und werden ab diesen Zeitpunkt von dem Viertel als Helden gefeiert.
Nun aber mal etwas detaillierter - aber dennoch kurz, es handelt sich schließlich um eine Produktbewertung *lol*
Eines Tages - St. Patrick Day (irischer Nationalfeiertag) wollen Schläger der Russenmafia die Stammkneipe der 2 Brüder dicht machen. Aber die beiden Brüder setzen sich erfolgreich zur Wehr. Was bleibt: 3 tote Russen, sie werden als Helden gefeiert und haben fortan einen FBI-Cop am Hals (ohne es direkt zu wissen).
Die McManus-Brüder, tiefgläubig, haben eine Mission zu erfüllen. Sie wollen das gesamte organisierte Verbrechen in der Stadt "ausrotten". Und es wird ein blutiger und mörderischer Pfad, den sie zu ebnen haben.
Meinung:
********
Seit Anfang der 90er Jahre gab es nur einen Namen, der mit so einer Art von Film genannt wurde: Quentin Tarantino. Seine Art und Weise, wie er das Gangstertum "neu" auf die Leinwand zauberte, machte ihn zum König kleiner Gangsterfilme :-) Vielen anderen Nachfolgeregisseuren viel es von nun an nicht leicht, einem Vergleich stand zu halten. Entweder sind Filme mit Abtrusitäten sehr rar geworden oder man kann sie wegwerfen. Anders empfinde ich die Machart von Troy Duffy. Sein grandioses Erstlingswerk "The Boondock Saints (Originalname) bildet wirklich eine Ausnahme in diesem Bereich. Durch seine geschickten Gewaltorgien mit makabrerer und sarkastischer Art schafft es Duffy, seine Figuren im Glanz erscheinen zu lassen. Hinzu kommt noch eine gute Portion absurdester Komik, das der Film nur so an einem vorbeischwebt.
Viele Filme fangen harmlos an und machen dann plötzlich eine Kehrtwendung. "Der blutige Pfad Gottes" gehört auf jeden Fall auch dazu. Erlebt man doch zu volkstümlichen irischen Klängen Bilder aus dem Leben der irischen Gemeinde in Boston.
Mit dem Auftauchen des FBI-Agenten Smecker wandelt sich der Film. Erst sarkastisch, dann recht schnell sehr blutig. Turbulente Action, doppelbödiger Humor, die originellsten Cop- bzw. Gangstercharaktere der Saison (Galaauftritt Willem Dafoe - super witzich) und ungehemmte Slapstickgewalt runden den Film ab.
Auf unkonventionelle Weise wird hier Tabubruch begangen, wie in coolen Bildern geschwelgt, die Verweigerung sich Genrekonventionen anzupassen macht den Film zwar mitunter recht chaotisch, jedoch genauso herausragend und unterhaltsam. Alles wirkt sehr grotesk.
Die Dialoge sind bissig und mit Witz. Auch an Überraschungen und Coolness mangelt es nicht. Sei es, daß Rocco versehentlich die Katze seiner Freundin "wegballert" oder es doch wichtig ist, bei einem Massaker immer ein Seil dabei zu haben - wie man in jedem Film immer wieder sehen kann :-)
Besonders die Hinterfragung der ganzen Geschichte gegen Ende - dann wenn neben dem Abspann ein TV-Interview mit normalen Amerikanern darüber geführt wird, wie sie zu den Taten der Brüder stehen, jedoch nie so, als ob das Töten von Mördern ein Verbrechen wäre - machen den Film zu dem, was er ist: unbeschreiblich.
Regisseur und Drehbuchautor Try Duffy war nur ein Mann gewesen, der als Musiker Karriere machen wollte. Die Zeit bis zum großen Durchbruch vertrieb er sich als Barkeeper in einer Kneipe in Boston. Aber ein Abend im Jahre 1996 veränderte sein ganzes Leben - und hier beginnt auch die eigentliche Geschichte von "Boondock Saints"
Der Film ist für mich einer der besten Action-Filme des Jahres ´99. Hochgradig blutig, brillant gefilmt von Adam Kane und super gut geschnitten.
Apropos Kamera: Auffällig finde ich an dieser Stelle - so sei es erwähnt *g* - auch, das der Film mit Rückblenden arbeitet. Zu jedem Ereignis, das stattfindet, kommt Smecker zu spät und man erlebt Smecker in der Rekonstruierung der Ereignisse mit folgendem Rückblick, was wirklich geschah. Desto mehr Smecker einen "Durchblick" bekommt, desto kürzer sind die Zeitintervalle der Rückblenden, bis Smecker schließlich mit den beiden Brüdern auf gleicher Höhe ist und sie am Schluss sogar "überholt".
An dieser Stelle glaube ich aber kaum, daß irgendeiner von Euch überhaupt verstanden hat, was ich damit meine :-( Egal... Sehen... *fg*
Darsteller:
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Willem Dafoe spielt den schwulen FBI-Agenten "Smecker" , der zwei Verbrechern verfällt. Und Dafoe übertrifft alle bei weitem: Sei es mit Perücke und Röckchen als Prostituierte oder mit kleinen Tanzeinlagen *spitze*. Er spielt einen ganz eigenen bizarren Charakter - allein wegen ihm lohnt sich der Film schon.
Der Texaner Sean Patrick Flanery und Norman Reedus (manchen vielleicht aus "8MM" bekannt) spielen die Brüder Conner und Murphy McManus mit unwiderstehlicher Intensität.
Besonderheiten:
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· Debüt von Duffy
· Regisseur Duffy hatte eigentlich gar nicht vor, einen Film zu machen, geschweige denn irgend etwas in dieser Richtung. Erst durch eine vergleichbare Mordszene in einer Kneipe kam er auf die Idee, das Script zu schreiben. (Seht dazu auch die Anfangsszene im Film)
· Leider nur auf Video erhältlich (und auch nur Verleih - wenn ihn jemand zum Kauf sieht - am liebsten DVD - der soll mir bitte Bescheid geben)
· Duffy´s nächster Film (ich weiß gar nicht, ob der schon fertig ist) heißt "The Peregrines" - das warten halte ich kaum noch aus :-)
Filminformationen
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Land: USA
Jahr: 1999
Originaltitel: Boondock Saints
Laufzeit: 104 min
Darsteller: Willem Dafoe, Sean Patrick Flannery, Norman Reedus, Billy Connolly, Christopher Flockton, Layton Morrison, Ryan Parks, Jimmy Tingle, Jeffrey R. Smith, David Della Rocco
Regie: Troy Duffy
Produzenten: Elie Samaha, Chris Brinker, Robert N. Fried, James Jacks, Lloyd Segan Drehbuch: Troy Duffy
Vorlage: xxx
Musik: Jeff Dana
Kamera: Adam Kane
Spezialeffekte: xxx
Ausstattung: xxx
Schnitt: Bill DeRonde
Kostüme: Mary Mc Leod
Make Up: xxx
Ton: xxx
Toneffektschnitt: xxx
Fazit:
*****
"Boondock Saints" ist ein Crime-Movie der besonderen Art. Schnell, hip - aber nicht hop - gewalttätig und sehr sehr ideenreich. Wer Filme wie "Pulp Fiction", "Reservoir Dogs" und "Ghost Dog" mag, wird auch diesen lieben.
So long Euer Filmfreund weiterlesen schließen -
Veritas. Aequitas.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo ihr Lieben!
Es ist schon eine Weile her, dass mein bester Freund und ein weiterer Kumpel mich zum Videoabend an einem verregneten Wintertag einluden. Welchen Film sie ausgesucht hatten, sollte ich im Voraus nicht erfahren. So war die Überraschung um so größer, als ich erfuhr, dass die Wahl auf einen mir völlig unbekannten Mafiafilm gefallen war. „Der blutige Pfad Gottes“ lautete der eigenartige Haupttitel, „Missionare des Todes“ der deutlichere Untertitel.
Heute ist mir der Film alles andere als unbekannt, denn ich haben ihn bereits fünf mal gesehen und er zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen...
--°--°--°--°-- Vorwort --°--°--°--°--
Der blutige Pfad Gottes“ gehört der Genre „Thriller, Krimi“ an, wird manchmal aber auch unter „Komödien“ geführt. Ich persönlich halte auf jeden Fall erstere Zuordnung für treffend. Er wurde in Kanada gedreht und erschien 1999 mit dem Originaltitel „The Boondock Saints“. Die Regie führte der Drehbuchautor, Roy Duffy. Sowohl als Drehbuchautor als auch als Regisseur ist er nur durch diesen Film bekannt, denn es ist sein Debütfilm.
Tonformat des Filmes ist Dolby Surround, das Bildformat Widescreen. Die Länge des Filmes beträgt in etwa 110 Minuten. Er ist freigegeben ab 18 Jahren.
So viel nun also zu den trockenen Fakten des Filmes. Weiter geht es mir der genialen...
--°--°--°--°-- Handlung --°--°--°--°--
Die irischen Zwillings- und Seelenbrüder Murphy und Conner McManus sind gläubige Katholiken, hochintelligent, sprechen mehrere Sprachen, leben und arbeiten gemeinsam als Metzger. Beide haben sich in ihre Hände „Veritas“ (lat.: Wahrheit) und „Aequitas“ (lat.: Gleichheit) eintätowiert. Zwei Schlagwörter, denen sie große Bedeutung beimessen.
Die Handlung beginnt am St. Patricks Day, einem irischen Nationalfeiertag, in South Boston in der Kirche. Hier hält der Pfarrer eine Predigt („Wer gleichgültig wegschaut im Angesicht des Bösen, ist mehr als mitschuldig!“, die sich die beiden Brüder sehr zu Herzen nehmen...
Doch natürlich begnügen sich die irischen Brüder nicht mit dem Kirchengang, sondern hängen abends noch einen Kneipenbesuch in ihrer irischen Stammkneipe mit ihrem italienischen Freund Rocco – Handlanger der russischen Mafia - dran. Die feucht-fröhliche Stimmung der Freunde wird jedoch vom befreundeten Barkeeper urplötzlich zerrüttet, als dieser die Aufgabe seiner Kneipe ankündigt. Grund für diese Aufgabe ist die aufgezwungene Übernahme der Kneipe durch einen Schläger der russischen Mafia, Iwan Chekov. Kaum ist die Rede auf den Mafiaschläger gekommen, steht er auch schon mit Unterstützung in der Tür. Angespornt durch die Predigt am Morgen reagieren die Freunde auf Iwan und seine Drohungen in der einzigen Sprache, die er wirklich versteht – mit Gewalt. Eine wilde Schlägerei entbrennt und endet für Iwan schmerzvoll...
Natürlich bleibt es nicht bei dieser Schlagerei und Chekov sucht eine Revanche. So spürt er die beiden Iren in ihrer Wohnung auf, kettet Murphy an die Toilette und führt Conner raus um ihn zu erschießen. Am nächsten Tag findet die Polizei unterhalb der Wohnung der Zwillinge zwei Tote – und soviel sei vorausgenommen: Es sind nicht Murphy und Conner.
Ein mysteriöser Tod gibt den Polizeibeamtworten – allesamt nicht mit zu hoher Intelligenz beschenkt – ein Rätsel auf, dass ausschließlich Paul Smecker, ein FBI-Agent einer „Special Crime Task“, zu lösen fähig scheint. Es dauert nicht lange und der schwule FBI-Agent zeigt seinen untergeordneten, wer das sagen hat. Sanfter jedoch ist er im Umgang mit den McManus-Geschwistern, welche in ihrem Viertel in den Augen der Nachbarn mittlerweile zu Helden geworden sind. Sie werden nicht verurteilt, ihre Morde werden als Selbstverteidigung ausgelegt.
An dieser Stelle beginnt die Handlung erst, denn die Jungs wollen weiter der Predigt des Pfarrers folgen. Eine rasante, geniale Handlung nimmt ihren Anfang und findet ein äußerst überraschendes, aber nachvollziehbares Ende...
--°--°--°--°-- Schauspieler --°--°--°--°--
Paul Smecker – Willem Dafoe
Murphy McManus – Norman Reedus
Connor McManus – Sean Patrick Flanery
Rocco - David Della Rocco
Diese vier Schauspieler verkörpern die Hauptcharaktere des Filmes. Alle mussten Charaktere spielen, die nicht alltäglich sind. So wurde es sicherlich für Norman Reedus und Sean Patrick Flanery zur Herausforderung Zwillinge zu spielen, die nie einen Schritt ohne den anderen gemacht hätten. Sicherlich keine leichte und gewöhnliche Aufgabe für Schauspieler, die nicht annähernd verwand sind. Dies merkt man Murphy und Connor aber absolut nicht an. Nicht nur, dass sie sich wirklich ähnlich sehen – auch ihr Handeln ist so überzeugend aufeinander abgestimmt, dass beim Zuschauer keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit entstehen.
Auch David Della Rocco überzeugt in seiner Rolle als nicht über die Maße intelligenter Mafiahandlanger, der erst circa zur Hälfte des Filmes eine wirklich wichtige Rolle spielt. Seine Schusseligkeit überzeugt nicht nur durch die genialen Einfälle des Drehbuchautors, sondern auch durch die talentvolle Umsetzung durch den Schauspieler. Dabei wirkt Rocco jedoch nie so oberflächlich, dass der Film durch ihn an Ernsthaftigkeit verlieren würde.
Auch wenn diese drei Schauspieler sehr überzeugend und gut gearbeitet haben, fällt mir persönlich doch am meisten die Leistung von Willem Dafoe auf. In der Rolle des weitsichtigen, einfühlsamen und seinen Kollegen gegenüber knallharten, schwulen FBI-Ermittlers setzt er in dem „Blutigen Pfad Gottes“ einen besonderen Akzent. So ungewöhnlich seine Rolle auch seinen mag, so unnachvollziehbare Handlungen das Drehbuch ihm auch vorschreiben mag – er meistert jede Aufgabe so gut, dass man ihm jeden kleinen Part seiner Rolle gerne glaubt. Bekannt aus diversen Filmen wie „Der englische Patient”, “Speed 2: Cruise Control”, “American Psycho”, “Shadow of the Vampire” und “Spider-Man” überzeugt Willem Dafoe nicht selten in der Rolle des typischen Schurkens. In „Der blutige Pfad Gottes“ hingegen vollzieht er eine Gradwanderung zwischen Recht und Unrecht, bleibt dabei aber immer dem Zuschauer sympathisch.
Mir persönlich war vor diesem Film nur Willem Dafoe bekannt und ich konnte auch bis heute noch keine weiteren Filme ausmachen, in denen sie zu sehen sind. Dies schadet der allgemeinen schauspielerischen Leistung im Film jedoch überhaupt nicht. Sie ist durchweg überzeugend, was wohl auch daran liegen mag, dass selbst Nebencharaktere, wie zum Beispiel Iwan Chekov, sehr überzeugend umgesetzt sind. Das der Film keine weiblichen Hauptrolle hat, nimmt ihm ebenfalls nichts an Qualität.
--°--°--°--°-- Fazit --°--°--°--°--
“Der Blutige Pfad Gottes – Missionare des Todes” ist vor allem ein actionreicher Film, der keine Langeweile aufkommen lässt. Die Handlung läuft schnell und ist äußerst originell. Ein Drehbuch, dass wirklich keinen Verdacht auf Nachahmung aufkommen lässt, macht diesen Film zu etwas außergewöhnlichem. Er erinnert in seinem Gesamtbild zwar stark an die Handschrift Quentin Tarantinos (Regisseur von „Pulp Fiction“), hat aber trotzdem seinen ganz eigenen Stil. Schwarzer Humor, Spannung, Anspruch und Action wirken genial zusammen. Unterstrichen wird dies alles noch durch einen auffallenden Soundtrack, der sowohl zur Handlung passende irische Klänge als auch Rockmusik enthält.
Das er ein Debütfilm ist, merkt man dem Film nicht an. Ebenso ist die weniger namensberühmte – natürlich mit Ausnahme von Willem Dafoe - Besetzung für den Film schädlich, denn auch wenn die Schauspieler nicht zu den bekanntesten zählen, ist ihr Talent unübersehbar.
Besonders gut gefällt mir das Spiel mit der Frage nach Recht und Unrecht. Sicherlich handeln die Hauptakteure des Filmes nicht moralisch einwandfrei, doch ist es dem Zuschauer auch nicht möglich, sie vorbehaltlos dafür zu verurteilen. Dieser Film zielt also auf keinen Fall auf die Darstellung eines perfekten Helden ab!
Wie also deutlich geworden sein dürfte, gefällt mir der „Blutige Pfad Gottes“ fabelhaft und ich werde ihn, der zu meinen Lieblingsfilmen zählt, sicherlich noch einige Male sehen, denn er hat genügend Tiefgang um auch bei mehrfachem Anschauen nicht langweilig zu werden.
Leider ist der Bekanntheitsgrad des Filmes in Deutschland nicht sehr hoch. Ich hoffe, ich konnte ihn mit diesem Beitrag immerhin in der Yopi-Community ein wenig bekannter machen, denn sehenswert ist er auf jeden Fall!
Gruß, Karin
(c) by Southgirl, 24. September 2002 weiterlesen schließen -
Blutig und genial.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der blutige Pfad Gottes ist einer meiner Lieblingsfilme und das vollkommen zu Recht, dann selten hab ich so etwas Geniales gesehen.
Zur Story:
Zwei irische Brüder legen sich, um ihren Pub zu retten mit der Russenmafia an. Als sie es mit mehr Glück als Verstand schaffen die Russen umzubringen, werden sie von den Medien bejubelt. Von diesem Ruhm beflügelt beschließen sie das Unrecht in dieser Welt zu bekämpfen und dies mit Waffengewalt. Ihren Kumpel der als Laufbursche bei der Mafia arbeitet lassen sie auch noch mitmachen. Die Sache läuft eigentlich wunderbar bis von der Mafia ein Profikiller auf sie angesetzt wird und auch die Polizei kommt ihnen langsam auf die Schliche…
Meinung:
Der Film ist absolute Klasse und ich kann jedem raten ihn sich anzuschauen.
Die Morde laufen eigentlich immer so ab: Man sieht zuerst den Tatort der vom Inspektor untersucht wird. Der Inspektor liegt eigentlich fast immer richtig was den Tathergang betrifft und schließlich sieht man wie die Sache wirklich war. Und da gibt es viel zu bewundern. Erst mal das absolut coole Vorgehen der Drei. Schwarze Masken, fette Knarren und es wird ordentlich geballert. Zudem gibt’s noch spitzenmäßige blutige Shoot-outs. So was trifft man eigentlich nur bei den (HK-) Filmen von John Woo an. Aber einen direkten Vergleich möchte ich hier nicht ziehen.
Aber das Beste an den Ballereien ist die klassisch Musik im Hintergrund. Die Frage ob das überhaupt zusammenpasst kann ich nur mit einem großen JA beantworten. Die Musik erhebt die Ballerei auf ein vollkommen neues und hohes Niveau.
Über die Thematik der Story kann man natürlich viel diskutieren, aber das lassen wir mal an dieser Stelle. Im Nachspann jedenfalls kommen einige Leute mit ihren Meinungen zu Wort.
Absolut überzeugend ist William Dafoe in der rolle als (schwuler) Inspektor. Er hat ja den Ruf ein zweier Klaus Kinski zu sein, was an diesem Film nur bestätigen kann.
Wer sich fragt was das jetzt mit dem Titel zu tun hat, dam kann ich antworten: Es gibt da noch den Aspekt, der vor allem am Anfang stark ausgebaut wird, dass die Brüder einen guten Draht zu Gott habe und die Taten als möglicherweise Gottgewollt zu deuten sind, aber das kann jeder für sich deuten.
Fazit:
Einer der besten Filme die ich bis jetzt gesehen hab. Unbedingt anschauen. weiterlesen schließen
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