Deus Ex (Adventure PC Spiel) Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 05/2005
Pro & Kontra
Vorteile
- kein gewöhnlicher Shooter, sehr viel spielspaß, totale handlungsfreiheit, günstig
- Exzellentes Missionsdesign Multiple Lösungswege Einfallsreiche, tiefgehende Story Atmosphäre alternative Enden
- Atmosphäre, Grafik, Sound
- Alles
Nachteile / Kritik
- die KI ist nicht immer die beste
- inzwischen veraltete Grafik nur englische Sprachausgabe mit deutschem Untertitel
- Nichts
- nichts
Tests und Erfahrungsberichte
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2053- die Welt am Abgrund!
5Pro:
Story, Soundtrack, sehr sehr viele Möglichkeiten
Kontra:
Suchtgefahr
Empfehlung:
Ja
Hallo Liebe Yopi - Leser.
Als ich dieses Spiel das erste mal in die Finger bekam, war ich nicht so sehr davon angetan. Es lag teilweise daran, das ich die englische Version hatte, und meine Sprachkentnisse damals nicht so berauschend waren. Zum anderen waren es für mich zu viele Möglichkeiten, der dieser Titel bietet. Allerdings habe ich mir den Titel dann mal genauer angesehen.
Wir schreiben das Jahr 2053. Die Welt hat sich zu einem hochtechnisierten Überwachungsstaat gewandelt. Nano- und Gentechnik sowie Terroranschläge und Hungersnot gehören zum Alltag. Sie spielen den Spezial - Agenten JC Denton, ausgestattet mit neuster Implantat-Technologie und genetischer Optimierung, im Auftrag der Antiterror Organisation UNATCO. Ihr Auftrag lautet: Finden sie den Anführer der Terrorgruppe NSF. Während ihren Ermitttlungen kommen ihnen jedoch Zweifel, ist die UNATCO wirklich das was sie zu sein scheint? Sind die NSF wirklich Terroristen?
Deus Ex ist kein eigentlicher Ego-Shooter, obwohl er so aussieht. Es sind sehr sehr viele Rollenspielelemente eigebaut, sowie das Implantatsystem. Man kann sich durch die Implantate zu einer starken Ein-Mann-Armee, zu einem Fischmenschen oder aber man kann eine völlig andere Zusammenstellung wählen und bastelt so seinen individuellen alter-ego (Die Möglichkeiten sind RIESIG). Aber auch die Fähigkeiten sollten nicht ausser Acht gelassen werden. Durch sie wird z.B. die Handhabung mit Waffen beeinflusst oder man verbessert sein Talent an der Tastatur und kann so besser Computer hacken. Auch hier gibt viele Möglichkeiten und viel Platz für individualität. Das Besondere ist allerdings die Atmosphäre und die Story, welche von den Handlungen und Antworten des Spielers beeinflusst wird (daher ist kein Spiel wie das Vorherige).
Die Grafik ist nicht mehr auf dem neusten Stand und daher nicht gerade hübsch anzusehen, aber weil es ein etwas älterer Titel ist läuft es auch auf langsameren Rechnern. Ein 500Mhz Prozessor, eine 32Mb Grafikkarte und 64Mb RAM reichen vollkommen aus um ein ruckelfreies Spielen zu ermöglichen.
Ich bin mit dem Spiel 100%ig zufrieden, und empfehle es weiter!
Liebe Grüße.
timecode001 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Striker1981, 11.12.2008, 21:12 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
SH und Weihnachtliche Grüße vom STRIKER
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MasterSirTobi, 10.12.2008, 19:56 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr hilfreich. Angenehme Adventstage wünscht MasterSirTobi
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Der etwas andere Shooter
06.02.2007, 19:39 Uhr von
caramon_2k
Mitterlweile bin ich bei Hermes angestellt und verteile brav meine Päckchen :) Und versuche Euch ...Pro:
kein gewöhnlicher Shooter, sehr viel spielspaß, totale handlungsfreiheit, günstig
Kontra:
die KI ist nicht immer die beste
Empfehlung:
Ja
Heute schreibe ich über ein Spiel dass ich noch zu DM-Zeiten gekauft habe. Den Bericht selber lasse ich im Original, weil ich ihn für gut finde. Der aktuelle Preis liegt zwischen 5 und 10 €.
So, heute habe ich ein ganz besonderes Schnäppchen für euch herausgesucht. Gefunden hab ich das Spiel in einer örtlichen Müller-Filiale, denke aber, dass Ihr es auch noch woanders finden werdet. Der Preis lag bei 39,99 DM und der Titel des Spiels lautet "Deus Ex". Bereitet euch schonmal auf einen etwas längeren Bericht vor, denn es gibt sehr viel über das Game zu berichten. Es handelt sich um die Original US-Version mit deutschen Untertiteln (hab mich schlau gemacht, ist wirklich uncut). Nebenbei gesagt: Über die Story werde ich mich am Ende kurz auslassen (lasst euch überraschen, was ich meine).
Was aber ist nun Deus Ex? Hier fängt es an, etwas kompliziert zu werden es zu beschreiben. Im Grunde ist es ein Action-Spiel bzw. Ego-Shooter. Doch das Spiel hat auch Rollenspiel bzw. Adventureelemente. Man entscheidet sich die ganze Zeit, welche Skills (Fähigkeiten) man erweitern möchte oder ob man als Kampfmaschine oder als gewiefter Spion durch die Städte rennt. Auch hat jede Tat, die man macht Auswirkung auf den Rest des Spiels. So erhält man schnell einen Ruf als eiskalter Killer, wenn man in einer Mission "aufräumt". Dies sollte mal als Einstieg genügen. Nun aber zum Spiel.
Wer sich Gedanken über die Anforderungen macht, bitte sehr:
Minimum:
- P2-300 MHz
- Windows 95/98
- 64 MB RAM
- DX 7.0a kompatible Sound und 3D-Grafikkarte
- 4x CD-Laufwerk
- 150 MB Festplattenspeicher
- Maus & Tastatur
Empfohlen:
- AMD Athlon oder P3
- 128 MB RAM
- 3D-Beschleuniger mit 16 MB VRAM
- 8x CD Laufwerk
- 750 MB Festplattenspeicher
- EAX-kompatible Soundkarte
Getestet habe ich das Spiel auf meinem System mit folgenden Komponenten:
- AMD Duron mit 800 MHz
- 256 MB RAM
- 32 MB TNT2-Grafikkarte
- 32x Laufwerk
- Soundblaster PCI128
Nun aber weiter im Text.
Nachdem man die CD in das Laufwerk gelegt hat, erwartet uns schon die Installation. Hier empfehle ich das Spiel ganz zu installieren (glaubt mir, Ihr werdet es nicht bereuen.). Allerdings hat diese Installation auch ihren Preis. Und dieser liegt bei ca. 700 MB (bei NTFS). Aber wie gesagt, es rendiert sich, weil es sich positiv auf Ladezeiten auswirkt.
Nachdem die Installation vollendet ist, empfehle ich zunächst das aktuelle Update zu ziehen, was auch einen Multiplayer-Modus (leider keinen Co-Op-Modus) beinhaltet. (habe ich auch für euch getestet) Das Update ist 35,8 MB groß. (ok, etwas groß, aber dafür ist viel drin :))
Nachdem nun alles installiert ist, kann es auch losgehen und wir starten das Spiel. Zunächst müssen wir uns für eine Rendering-Maschine entscheiden (könnten wir später auch noch, aber beim ersten Start wird es automatisch angezeigt). Die meisten werden sich hier wohl für Direct3D entscheiden, denn Software Renderer ist für so ein Spiel viel zu langsam.
Nachdem das Spiel kurz geladen wurde, befinden wir uns auch schon im Hauptmenü. Ich werde nur die wichtigsten Punkte ankratzen, sonst wird der Bericht zu lang. Das Hauptmenü bietet folgende Punkte an:
- Neues Spiel:
Neues Spiel starten. Hier hat man 4
Schwierigkeitsstufen zur Auswahl: Leicht, mittel,
schwer und realistisch. Die Gegner werden zwar
nicht schwerer, aber der Schaden den man nimmt,
wird extremer. Als Beispiel wähle ich realistisch:
Ein Treffer in den Arm, kostet uns sehr viel
Treffergenauigkeit.
- Spiel laden:
Ein zuvor gespeichertes Spiel wird hiermit wieder
aufgenommen.
- Einstellungen:
hierzu gleich mehr
- Ausbildung:
Hierunter verbirgt sich ein Trainingslevel, indem
ein viel erklärt wird.
- Intro:
Wer sich nochmal das Intro anschauen möchte, kann
dies hier machen.
- Mitwirkende:
Hier werden alle Namen aufgelistet, die an dem
Spiel beteiligt waren / sind.
- Multiplayer:
Dazu nach den Einstellungen mehr
- Beenden:
Wer keine Lus mehr hat, 1-2 Klicks und schon
befindet man sich wieder auf dem Desktop.
Nun aber zu einigen Einstellungen. Ich werde hier die Steuerung (die eh überall gleich einzustellen ist) und die Spieloptionen weglassen und werde mich mehr den Grafik- bzw. Tuning-Optionen widmen.
Der Unterpunkt "Grafik" bietet uns 9 Punkte um das Spiel zu tunen. Uns stehen dafür folgende Punkte zur Auswahl:
- Helligkeit anpassen:
Nicht wirklich wichtig, aber empfehlenswert, wenn
einem das Bild zu dunkel ist.
- Vollbildmodus:
Hier kann man einstellen, ob man Deus Ex im
Vollbild- oder im Fenstermodus spielen möchte.
- Rendering Gerät:
Die gleiche Einstellungsmöglichkeit, wie beim
ersten Starten.
- Bildschirmauflösung:
Hier hat man die Auswahl zwischen den normalen
Bildschirmgrößen, z. B. 640x480, 800x600 und
1024x768. Da eine 1024er Auflösung wirklich sehr
viel Speicher frisst, empfehle ich eine 800er
Auflösung. Meiner Meinung nach sieht dort das Bild
am besten aus.
- Farbtiefe:
Hier kann man beruhigt auf 16 Bit gehen, denn man
sieht nicht wirklich einen Unterschied. Außerdem
spart es etwas Speicher, was dem Speed wieder
zugute kommt.
- Welttexturen:
Hier wählt man, wie fein die Welttexturen sein
sollen. Wer "hoch" wählt, muss wissen, dass
hochauflösende Texturen zwar besser aussehen, aber
auch mehr Speicher benötigen. Hier muss jeder
seinen eigenen Mittelwert finden.
- Objekttexturen:
siehe Welttexturen
- Detailtexturen:
siehte Welttexturen
- Decals:
Keine Ahnung, was das sein soll, jedoch steht als
Quickinfo, dass systemschwache Rechner diese
Option ausschalten sollten.
Soviel zu den Tuningeinstellungen. Eine Einstellung, die ich loswerden muss (weil sie mir so gut gefällt *g*) ist bei "Farben anpassen" (ist ein Unterpunkt von "Einstellungen"). Hier gibt es ein Punkt, der "Farbschema" heißt. Mit diesem kann man das Aussehen der Fenster ändern (farblich). Hier kann man sich ganz in einen Terminator reinversetzen, weil es genau dieses Farbschema gibt. (finde ich ein nettes Gimmick).
Und wenn all die Optionen getätigt wurden, können wir auch endlich mit dem Spiel an sich anfangen. Also fix "Neues Spiel" gewählt, Schwierigkeitsgrad ausgesucht und ab geht's.
Zunächst erstellen wir uns unseren individuellen Character. Vergeben ihm einen bürgerlichen Namen (doch der Codename im Spiel bleibt J.C. Denton) und entscheiden uns, welche Skills wir erhöhen und welche niedriger machen wollen. (niedriger würde ich keinen Skill machen, denn man weiß nie, wo man welchen Skill benötigt.) Für die Skills dürfen wir 5000 Fähigkeitspunkte verbraten. Hört sich zwar viel an, ist es aber nicht, denn ein Skill auf den Grad "Trainiert" braucht schon > 1000 Punkte.
Aber welche Skills gibt es nun? Zur Auswahl stehen folgende:
Computer:
Je höher der Grad ist, desto besser können wir uns in ein Computersystem einhacken und darin verweilen. Darunter fallen auch Bankautomaten. (wie in Terminator 2 -> "leeeicht verdientes Geld ;-)
Elektronik:
Dieser Skill hilft uns, elektrische Gegenstände zu überbrücken oder codegeschütze Türen zu öffnen. Kann ab und zu sehr hilfreich sein.
Medizin:
Im Spiel gibt es sogenannte Medi-Kits, die unsere Hitpoints wieder herstellen. Je höher der Skill ist, desto mehr Punkte werden regeneriert.
Schlösser knacken:
Mit einem Dietrich wird das Leben leichter. Je höher der Grad ist, desto weniger Dietriche benötigt man um ein Schloß zu öffnen.
Umwelteinflüsse:
Hier finde ich den Namen etwas falsch gegriffen, da dieser Skill eher für die Verwendung von Anzügen und Panzerungen gedacht ist. Je höher der Grad, desto effektiver eine Panzerung.
Waffen: Gewehre:
Hierunter fallen Waffen wie Präzisionsgewehre, Sturmgewehre, Schrotflinten usw. Je höher der Skill ist, desto höher ist die Trefferwahrscheinlichkeit und Umgang der Waffe.
Waffen: Nahkampf:
Hier findet man Waffen, Schlagstöcke, Taser-Guns (weiß den deutschen Namen nicht) rein. Rest siehe Gewehre.
Waffen: Pistolen:
Unter den Pistolen hat man 10mm-Pistolen, Schallgedämpfe und sonstige Kleinwaffen zur Auswahl. Der Rest (wie immer) siehe Gewehre.
Waffen: Schwere:
Hier hat man wirklich schweres Gerät wie z. B. Raketenwerfer, Flammenwerfer und andere wirklich harten Sachen mit denen nicht zu spaßen ist.
Waffen: Sprengwaffen:
Hier findet man Annäherungsminen und sonstigen Kleinkram.
Das wären alle Skills, die auch während dem Spiel (wenn man Erfahrungspunkte) bekommt steigern kann. Zusätzlich kann man noch ein Poträt aussuchen, das sich eigentlich nur in den Farben unterscheidet. Und schon kann es losgehen mit "Deus Ex".
Jetzt sieht man ein Intro, in dem man mitbekommt dass eine Seuche ausgebrochen ist "Grey Death" und das der vermeintliche Impfstoff nur an die Großen der Nation geliefert wird und das gemeine Volk darunter leiden muss. Just danach geht es auch schon los. Man findet sich an den Docks wieder, nahe dem UNATCO-Hauptquartier.
Man trifft seinen Bruder "Paul Denton" und erhält seine Aufträge. Schon hier kann man sich entscheiden, wie man vorgehen möchte, denn man hat 3 Waffen zur Auswahl:
- Präzisionsgewehr, für Leute, die Gegner gerne auf
sichere Entfernung erledigen.
- Granatwerfer für die Terminatoren unter uns (ich
glaud dass es ein Granatwerfer ist, habe ihn noch
nie genommen)
- Armbrust mit KO-Pfeilen -> bekommt man sowieso
innerhalb von 5 Minuten, also schwachsinnig dies
zu nehmen.
Wie läuft das Spiel jetzt eigentlich ab? Mein Tipp: Immer zuerst die Umgebung checken. Meistens sieht man wichtige Sachen nicht, wie z. B. direkt am Anfang ein Fernglas, dass in einer Kiste steht, die erst aufgeschlagen werden muss.
Ansonsten ist es dann aufgebaut wie ein normaler Shooter. Man weiß, was man machen muss und macht es einfach. Nicht so bei Deus Ex. Man sieht sich erst mal um und entscheidet sich, ob man an der Haustür anklopft oder sich ein Hintertürchen sucht. Die besseren Waffen gibt es klar an der Haustür, jedoch ist das Hintertürchen einige Ecken sicherer und man ist eher ein Agent :)
Häufig kommt man auch an Stellen, bei denen man zwischen Antworten wählen muss. Wenn man z. B. in der zweiten Mission dem kleinen Jungen etwas zu essen gibt, verrät er einen zufällig den Code um durch den geheimen Durchgang in den Untergrund des Fords zu kommen. Wenn man dies nicht tut, hat man nur noch die Front zur Auswahl, die von ziemlich vielen Terroristen verteidigt wird. Jedoch hat man hier auch noch Schützenhilfe von seinen Mitarbeitern.
Ab und zu findet man auch Nano-Implantade, die nichts anderes als "Körper-Upgrades" sind. Mit diesen Implantaden, erlangt man z. B. mehr Kraft, bessere sicht usw. Je nachdem, was man sich für Implantade einpflanzt bzw. findet.
Sicherlich kommen jetzt Fragen von eifrigen Shooter-Fans, wieviele Waffen man mitnehmen kann. Die Frage ist auch ganz leicht zu beantworten. Die Waffen werden auch im Inventar verstaut, d.h. es können soviele Waffen mitgenommen werden, wie Platz im Inventar ist. Doch auch hier hat man nicht nur Waffen, sondern auch andere Sachen dabei, wie z. B. Dietriche, Multitools (um Systeme zu überbrücken), Medikits usw.
Wie löst man jetzt eigentlich das Spiel? Nun... man hat seine Primärziele, was die eigentlichen Missionen / Quests darstellen. Man findet aber auch häufig Menschen, die um Hilfe bitten. Dies sind dann Sekundärziele und haben meist einen positiven Vorteil. Im zweiten Level gibt es ein Quest, wo man einen Freund retten muss. Wenn man das schafft, verkauft uns jemand seine Gegenstände viel günstiger als vorher. (man sieht, es rendiert sich umherzuschauen).
Auch Passanten geben uns häufig nützliche Informationen, die in unserem Notizbuch gespeichert werden. Was das Spiel auch noch im Hinblick auf Notizen interessant macht, ist dass man häufig Passwörter findet. Mit diesen Passwörtern kann man sich manche Passagen um einiges erleichtern.
Mehr möchte ich zum eigentlichen Spiel nicht sagen, denn sonst würde das den Bericht endgültig sprengen.
Was aber noch fehlt ist der Multiplayermodus, welcher wahrscheinlich auch vielen interessieren wird. Der Multiplayer-Modus läuft komplett über TCP/IP und ist somit auch Internetfähig. Es gibt auch schon einige Server, die sehr gut laufen. Leider ist der Multiplayer-Code vom Spiel noch nicht ganz ausgereift und enthält somit noch einige Bugs.
Was man aber noch beim Multiplayer-Modus findet, ist dass man schon vorher seine Implantade auswählen kann, welche man haben möchte. Was man noch wählen kann, ist der Name und das Gesicht. Im Grunde alles was für ein Multiplayer-Spiel nötig ist.
Es gibt derzeit leider nur einen Modus, den Deathmatch-Modus. Es ist zwar schon ein Fanprojekt im Gange, das einen CoOp-Modus bringen soll, doch ist dieser erst in der Version 0.1. Wollen wir mal hoffen, dass sich die Jungs ranhalten.
Jetzt möchte ich einie Impressionen zu einigen Punkten aufschreiben:
Grafik:
=======
Die Grafikengine basiert auf eine leicht modifizierte UnrealTournament-Engine. Diese finde ich auch passend zu der Umgebung gewählt. Die Figuren sind sehr gut animiert und schön in Szene gesetzt. Man erkennt sogar bei Gesprächen, dass es fast Lippensynchron ist.
Steuerung / Handling:
=====================
Das Handling von J.C. Denton ist wirklich sehr gut gelungen. Es bedarf zwar ein paar Minuten Eingewöhnungszeit, doch danach hat man die Steuerung intus. Glücklicherweise wird das Spiel angehalten, wenn man ins Inventar wechselt.
Sound:
======
Auch hier vergeb ich zwei Daumen nach oben, denn die Musikstücke sind sehr passend zu den Locations gewählt. Die Soundeffekte können auch überzeugen. Von den Stimmen her kann ich sagen, dass man auch hier gute Arbeit bei den Castings geleistet hat. Meiner Meinung nach passen die Stimmen zu den jeweiligen Charakteren.
Um euch noch einige Leckerbissen zu geben, gebe ich euch einen kleinen Auszug der Rückseite des Spiels:
- 15 Missionen angelehnt an Originalschauplätzen:
New York, Hong Kong und Paris
- Trainieren Sie Ihr Alter-Ego. Wer sind sie
wirklich? Ein Cyberpunk, ein lautloser Spion oder
eine skrupellose Kampfmaschine? Entscheiden Sie
selbst
- Für einen gefahrenvollen Weg steht Ihnen ein
Arsenal aus 24 Waffen und technischen Werkzeugen
zur Verfügung: Scharfschützengewehre,
Raketenwerfer, Elektromagnetische Pulsgranaten und
tragbare Decodiergeräte stellen nur einen
Bruchteil Ihrer Auswahl dar.
Nach all diesem Text, komme ich letzenendes zu meinem persönlichem Fazit.
Mich hat das Spiel zu 100 % überzeugt, da ich Fan von Ego-Shootern als auch von Strategie und Adventure bin. Deus Ex kann alles in sich vereinen.
Was wirklich überzeugt ist die Tatsache, dass wirklich jede Handlung Auswirkung auf das Spiel nimmt.
Ein weiterer Punkt für was ich ein Plus gebe ist die totale Handlungsfreiheit. Egal ob man Geldautomaten knackt, sich in Sicherheitssysteme einhackt oder ob man einfach an der Tür anklopft und wie Schwarzenegger aufräumt -> es ist alles möglich. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 21.04.2007, 14:01 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sh!
-
-
-
-
-
Megaaction!
Pro:
Alles
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Verpackung/Ausstattung
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Das Spiel besteht aus 1 CD die in einer DVD-Box verpackt ist. Der Verpackung liegt ein Infoblatt in 3 Sprachen (Deutsch, Englisch und Französisch) bei. Das Infoblatt klärt einen über die Installation auf und dass das Handbuch im Acrobat Reader-Format (pdf) auf der CD zu finden ist.
Auf der Verpackung steht Premier Collection. Die Premier Collection ist das Billiglabel von Eidos Interactive. Auf der Rückseite ist eine Kurzübersicht und die Features.
Preis
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Wenn das Spiel in den Läden vorhanden ist dürfte es noch 10€ kosten.Bei EBAY nurnoch 1-5€.
Infoauflistung
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Game:Deus Ex
Hersteller:Ion Storm
Preis:ca.10-15€
Anspruch:Forgeschrittene bis Profis
Jahr:2000 (USA)
Publisher:Eidos Interaktiv
Sprache:Englisch
Plattform:PC
FSK:ab 18
Systemvoraussetzungen
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Um Deus Ex zum laufen zu bringen braucht man einen Rechner mit 300MHZ (Pentium), 400MHZ (Celeron), (geschätzt) 500MHZ (Athlon) oder besser als diese.
Als Grafikkarte reicht auch eine Karte des Kalibers einer ATI Rage aus.
Ram kann nicht genug da sein, da das Spiel in dieser Hinsicht sehr hungrig ist, 64MB reichen aber mit Sicherheit.
Also muss man keinen Bombenrechener haben um dieses Spiel zum laufen zu kriegen. Eigentlich sollte jeder ALDI-PC aus den letzten drei bis dreieinhalb Jahren reichen um Deus Ex flüssig zu zocken.
Singleplayer
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Wohl das Beste am ganzen Spiel und auch der Grund, weshalb dieses Spiel so genial wurde. Er bietet für geübte Spieler selbst beim zweiten und dritten mal durchspielen noch etwa 12 Stunden spass, da er sehr lang und trotzdem immer spannend ist. Diejenigen, die es zum ersten mal durchspielen, sollten schon mit etwa 30 - 40 Stunden Spielzeit rechnen, die sich auf jeden Fall lohnen.
Die Story, welche sehr komplex ist, wird unter dem Punkt 6 (Story) näher beschrieben.
Multiplayer
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Seit dem Multiplayer Patch (ca. 40 MB) gibt es auch für dieses Spiel eine Multiplayer Funktion. Da das Spiel das Hauptgewicht auf dem Singleplayer Modus hat, bietet dieser aber nur ein paar Stunden spass.
Er ist Team Deathmatch artig aufgebaut, wobei sich jeweils zwei Teams in (oft) an den Single Player Modus angelegten Karten bekämpfen. Man kann in der eigenen Basis Waffen aufnehmen und Fähigkeitspunkte einsetzen, wie im Singleplayer Modus.
Der Spielspass ist hier leider viel zu kurz, ist aber (vor allem für Lans (=Netzwerke)) ein witziger Zeitvertrieb.
Im ganzen lohnt sich der Download des sehr grossen Patches nur für Leute, die festpreise fürs Internet bezahlen (Flatrate, DSL, Cable etc.) und für absolute Fans des Spiels, die den Singleplayer Modus schon zu oft durchgespielt haben.
Story
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In naher Zufunkt steht die Zivilisation kurz vor einem Zusammenbruch, Terror ist in an der Tagesordnung und die Wirtschaft stürzt allmählich ins Chaos. Eine tödliche Seuche, die als der graue Tod bezeichnet wird, bedroht die Menschheit und hat bereits zahlreiche Opfer gefordert.
J.C. Denton ist Agent für Anti-Terroreinsätze im Dienste der UNATCO. Während eines Einsatzes stößt er auf unglaubliche Hinweise. So soll bereits ein Serum existieren das lebensrettend für viele Menschen sein könnte. Allerdings soll es der breiten Masse der Bevölkerung absichtlich vorenthalten werden und stattdessen ganz bestimmten Personen aus Wirtschaft und Politik verabreicht werden.
Noch ist J.C. nicht davon überzeugt das die Gerüchte tatsächlich wahr sein könnten, aber er beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Dabei kommt er einer Verschwörung von enormen Ausmaß auf die Schliche, ein Geheimbund der nach der Weltherrschaft trachtet.
Natürlich will J.C. Denton mehr über die Hindergründe herausfinden. Dabei entwickelt sich die Geschichte schließlich immer extremer, bald weiß er nicht mehr wem er noch vertrauen kann, selbst sein Bruder ist offensichtlich in die ganze Sache verwickelt.
Deus Ex erzählt eine extrem spannende Verschwörungsgeschichte, die von zahlreichen unvorhersehbaren Ereignissen geprägt ist. Nach Metal Gear Solid ist das für mich persönlich die beste Story in einem Spiel überhaupt.
Steuerung
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Der Held des Spiels, J.C. Denton, wird ausschließlich in Ego-Perspektive durch die Level gesteuert, Bewegungen und der Umgang mit den verschiedenen Waffen entsprechen dabei der In Ego-Shootern gängigen Steuerung. Das Ganze funktioniert in der Kombination von Maus und Tastatur auch sehr gut.
Deus Ex ist aber nun mal kein gewöhnlicher Ego-Shooter im eigentlichen Sinn, daher ist es unumgänglich sich mit den einzelnen Optionen näher zu beschäftigen. Die Bildschirmmenüs sind jedoch sehr übersichtlich, ganz gleich ob es um den Gesundheitszustand von J.C. geht, das Fertigkeitssystem, Informationen zu den Aufträgen oder dem Inventar, man hat stets einen sehr guten Überblick.
Gameplay
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Das Gameplay ist wohl das was das Spiel belebt und auch die Atmosphöare,mitunter,erzeugt.Sie als J.C. Denton,ein Agent der Anti-Terroreinheit der U.N.A.T.C.O sind mit biogenetischen Geräten ausgestattet,wei z.B.:Ein Lichtmodul(Standart),weiter im spiel kommen noch dazu,zum Beispiel ein Modul mit dem sie schneller laufen können.Oder eins mit dem sie höher Springen können.Sobald sie eines dieser Implantate gefunden haben,suchen sie sich einen Medizinbot,der sie nicht nur heil sondern auch ihnen die Implantate einbaut.Jetzt kommt ein wichtiger Kniff.Sie haben die wahl zwischen zwei Implantaten und müssen sich entscheiden welches sie nehmen.Dies hat erhebliche Auswirkungen auf den Storyverlauf und auf den Schwierigkeitsgrad.
Es gibt auch wie in Rollenspielen Punkte.EXP(änlich wie in gothic)für besondere Ziele oder Levelerkundung e.t.c!Diese können sie ganz individuell auf die einzelnen Fahigkeiten ihres Charackters,dessen aussehen sie auch bestimmen können,ausbauen.
So können sie zum Beispiel ein brillianter Hacker werden(vorteil da sie somit auch Bankschalter "cracken" können) oder auch ein kleiner Möchtegern Rambo!letzteres ist nur für Profis zu empfehlen,da man sich and die Schussfrequenz(Die Schussgeschwindigkeit)und den Umgang mit der Waffe gewöhnen muss.Ich empfehle ihnen zuerst als Leisetreter zu spielen der immer von hinten angreift.
Später im Spiel müssen sie auch die Waffenfähigkeiten ausbilden,da es später bessere Waffen gibt und die Gegner ziemlich Schwer sind.Der schwirigkeitsgrad ist ziemlich kniffelig ,jedoch Spaßig.Und die Story ist auch ziemlich komplex,was den Spaß jedoch nicht vermindert.
Waffen
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Es gibt verschiedene Waffen in Deus Ex die da wären:
- Schlagwaffe
- Messer
- Schwerter
- Pistolen
- Gewehre
- Sturmgewehre
- schwere Waffe
- Mini-Armbrust
- Wurfsterne
Man verwendet diese Waffen in unterschiedlichen Situationen.
Nahkampf:
Für die meisten Nahkampfwaffen ist keine Munition erforderlich, was auch einen großen Vorteil bringt. Die einzige Nahkampfwaffe die man aufladen muss ist der Elektroschocker.
Zu ihnen zählen die Brechstange, die Schlagstöcke, das Messer, die Schwerter und der Elektroschocker
Nicht tödliche Waffe:
Mit dieser Waffen kann man zwar den Gegner für kurze Zeit ausschalten, aber nicht töten. Der Schlafstock ist eine Nicht tödliche Waffe.
Automatische Waffe:
Mit dieser Waffe ist es sehr schwer, genau zu zielen. Aus diesem Grund sollte man immer nur Feuerstöße abgeben und dann erneut zielen. Das Sturmgewehr ist eine solche Automatische Waffe.
Waffen mit Flächenwirkung:
Sie haben den größten Wirkungsgrad und alle Feinde in diesem Wirkungskreis werden getötet oder schwer Verletzt. Zu diesen Waffen zählen unter anderem Raketen, Granaten und Flammenwerfer.
Grafik/Sound
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"Deus Ex" benutzt die UnrealTournament-Engine, dennoch ist der einzige Schwachpunkt von "Deus Ex" die Grafik.
Ständige Nachtmissionen, tristes Grau in Grau und heruntergekommene Gebäude lassen zwar eine enge Atmosphäre aufkommen sind grafisch jedoch nicht der Oberhammer. Etwas mehr Farbe hätte dem Spiel gut getan, damit meine ich nicht bunte Wände und strahlende Lichter! Man kann jedoch geheimnisvolle Dunkelheit und die verkommenen Straßen von New York auch besser darstellen als mit ständigem Grau! Dafür sind die Figuren einfach herrlich! Jede Person ist detailliert texturiert und flüssig animiert! Die unverkennbar realistisch herausgearbeiteten Protagonisten, Freunde, Feinde und Statisten in "Deus Ex" sind mit schön designten und teilweise recht aufwendigen Texturen versehen. In der Hinsicht war "Deus Ex" seinerzeit unübertroffen! (zumindest meiner Meinung nach!)
Die musikalische Untermalung ist eine Mischung aus modernen, elektronisch anmutenden Klängen, die das Geschehen meist passend und unaufdringlich begleiten. Wie bei neueren Spielen Pflicht wechselt die Melodie, je nachdem ob sie lauschige Plätzchen besuchen oder kämpfen, von sphärischen Klängen zu pulsteigernden Rhythmen.
Zusammen mit den schon unheimlich Echt wirkenden Geräuschen (vor allem die Schritte der Gegner, wenn man hinter einer Kiste lauert ... ), und der hervorragenden, leider nur in Englisch vorhandenen, Sprachfassung bieten dieses Spiel Spannung und Nervenkitzel pur!
Besonderheit beim Spielen
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Nun, Deus Ex ist nicht nur ein normaler Ego-Shooter. Die Entwickler ließen auch einige Rollenspielelemente mit Einfließen. Da sind zu einen die Implantate:
Durch diese Implantate erlangt man zusätzliche Fähigkeiten wie zum Beispiel bessere Muskeln, schneller Laufen, weniger Schaden durch Schusswaffen, Suchdrohne, Licht, etc. In jedem Implantatmodul sind zwei Implantate vorhanden von dem man sich aber nur eines aussuchen kann. Dadurch wird das Spiel auch beim zweiten Durchspielen noch intressant da man ja so einiges noch nicht kennt!
Als zweites Rollenspielelement kommen gewisse Fähigkeiten zum Einsatz welche man von Standart, Trainiert bis zu Profi und Veteran steigern kann. Dazu bekommt der Spieler sogenannte Fähigkeitspunkte wenn er zB. einen Auftrag erfolgreich abgeschlossen hat, wenn er in einem Auftrag eine bestimmte Richtung einschlägt (Defensiv, Offensiv usw.) oder wenn er versteckte Durchgänge oder Räume entdeckt. Beispiele für Fähigkeiten sind, Umgang mit bestimmten Waffen, Computerkenntnisse usw.
Durch diese Feature wird das Spiel enorm aufgewertet und der Spielspaß entscheident gesteigert.
Eigene Erfahrungen
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Für mich persönlich hat sich herausgestellt, das es besser, wenn auch nicht leichter, ist "Deus Ex" mit Köpfchen durchzuspielen. Bis auf den Endkampf hab ich es geschafft größere Feuergefechte zu vermeiden, auch wenn es nicht immer leicht war Wachen, Roboter und Kameras auszuweichen, die Sicherheitssysteme auszutricksen und meine teils sehr waghalsigen Pläne durchzusetzen. Es macht einfach mehr spaß sich Möglichkeiten auszuklügeln die verschiedensten Ausweglosen Situationen zu meistern und in die unglaublich packende Atmosphäre abzutauchen!
Und überhaupt, selten hat ein ActionGame dermaßen Handlung und Spiel miteinander verbunden, ganz ohne Zwischensequenzen, nur durch Dialoge, was sonnst eher den
Adventuren a la Monkey Island vorbehalten war.
Das Spiel motiviert unglaublich lange, nach jeder erfolgreich gelösten Mission will man einfach die nächste beginnen bis zur absoluten Schlafverweigerung.
Alles scheint stimmig zu sein, jede Handlung, jeder Fehler führt nie in eine Sackgasse! Die einzige Möglichkeit das Spiel zu verlieren ist zu Sterben, alles andere bringt es nur in eine neue Bahn wo man mit den Konsequenzen der eigenen Taten konfrontiert wird. Und genau das macht "Deus Ex" wert es mehrmals durchzuspielen, andere Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren und auf gegebene Situationen anders zu reagieren.
Mit genau Geduld und Fantasie lässt sich jede Aufgabe lösen, jeder Gegner besiegen und jeder Auftrag erfüllen auch wenn man dafür oft um die Ecke denken muß.
Gerade diese Komplexheit macht "Deus Ex" leider, vor allem in späteren Levels, gerade für Anfänger ziemlich schwierig. Es kommen im Laufe des Spiels so einige harte Brocken auf einen zu. Deswegen ist es mehr was für Fortgeschrittene und Profis.
Trotzdem, letztendlich sind die paar Schwachpunkte die "Deus Ex" hat keine Schmälerung des Spielspaßes. Ich würde mich jederzeit wieder mehrer Wochen hinsetzten um es diesmal völlig anders durchzuspielen. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Der Klassiker!
Pro:
-Exzellentes Missionsdesign -Multiple Lösungswege -Einfallsreiche, tiefgehende Story -Atmosphäre -alternative Enden
Kontra:
-inzwischen veraltete Grafik -nur englische Sprachausgabe mit deutschem Untertitel
Empfehlung:
Ja
Deus Ex, der Klassiker unter den Action-adventures, ist nach wie vor kaum erreicht in sachen Story und Atmosphäre. Auch wenn sich Deus Ex nicht gut verkaufte, so war es mit eines der besten Spiele aus dem Jahr 2000. Multiple Lösungswege der einzelnen Missionen, sowie auch im gesamten Storyverlauf incl. alternativer Enden geben dem Spiel ein sehr hohes Wiederspielbarkeitspotenzial. Die Möglichkeit seinen Spielcharakter selbst zu entwickeln, seine Stärken und schwächen aus einem großen Pool von Fähigkeiten herauszubilden, versprechen ein immer wieder neues Spielerlebnis.
So sorgt auch das Implantat-system für große Abwechslung, mit dem sie ihre Spielfigur mit raffinierten Gimmicks ausrüsten, die ihnen wiederum neue Lösungsmöglichkeiten bieten.
Deus Ex bietet eine düstere Atmosphäre im Cyberpunk-Stil und eine ungewöhnliche Story in der sie selbst entscheiden müssen was gut und böse ist. Ein Musthave für jeden Spiele-liebhaber! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Realjackass, 23.03.2005, 15:19 Uhr
Bewertung: weniger hilfreich
..die das Spiel nicht kennen bringt dieser Bericht nicht weiter.
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Das Game aller Zeiten ??
Pro:
nahezu unbegrenzter Spielspass
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
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Story:
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In naher Zufunkt steht die Zivilisation kurz vor einem Zusammenbruch, Terror ist in an der Tagesordnung und die Wirtschaft stürzt allmählich ins Chaos. Eine tödliche Seuche, die als der graue Tod bezeichnet wird, bedroht die Menschheit und hat bereits zahlreiche Opfer gefordert.
J.C. Denton ist Agent für Anti-Terroreinsätze im Dienste der UNATCO. Während eines Einsatzes stößt er auf unglaubliche Hinweise. So soll bereits ein Serum existieren das lebensrettend für viele Menschen sein könnte. Allerdings soll es der breiten Masse der Bevölkerung absichtlich vorenthalten werden und stattdessen ganz bestimmten Personen aus Wirtschaft und Politik verabreicht werden.
Noch ist J.C. nicht davon überzeugt das die Gerüchte tatsächlich wahr sein könnten, aber er beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Dabei kommt er einer Verschwörung von enormen Ausmaß auf die Schliche, ein Geheimbund der nach der Weltherrschaft trachtet.
Natürlich will J.C. Denton mehr über die Hindergründe herausfinden. Dabei entwickelt sich die Geschichte schließlich immer extremer, bald weiß er nicht mehr wem er noch vertrauen kann, selbst sein Bruder ist offensichtlich in die ganze Sache verwickelt.
Deus Ex erzählt eine extrem spannende Verschwörungsgeschichte, die von zahlreichen unvorhersehbaren Ereignissen geprägt ist. Nach Metal Gear Solid ist das für mich persönlich die beste Story in einem Spiel überhaupt.
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Systemanforderungen:
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Da es sich um ein älteres Spiel handelt, immerhin ist es ca. 4 Jahre her seit Deus Ex erschienen ist, sind die Systemvoraussetzungen nach heutigen Maßstäben natürlich relativ niedrig. So reicht bereits folgendes System aus um Deus Ex spielen zu können:
Windows 95/98
Pentium II mit 300MHz oder vergleichbarer Prozessor
64 MB RAM
DirectX 7 - kompatible Grafikkarte
DirectX 7 kompatible Soundkarte
DirectX 7.0a oder höher
4x CD-ROM Laufwerk
150 MB freier Festplattenspeicher
Maus und Tastatur als Eingabegeräte
Erfreulicherweise stellt auch Windows XP keine Hürde dar und das Spiel läuft hier ebenfalls ohne Einschränkungen, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Gespielt habe ich Deus Ex zuletzt auf einem Athlon64 3000+ mit einer Radeon 9600XT und 512 MB RAM, erwartungsgemäß sind damit die Ladezeiten sehr niedrig und das Spielgeschehen läuft auch mit sämtlichen Grafikdetails jederzeit flüssig. Probleme gibt es allerdings wenn cool `n`quiet aktiviert ist, dann läuft das Spiel nämlich zu schnell, daher sollte man es beim Spielen nicht aktiviert haben.
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Steuerung:
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Der Held des Spiels, J.C. Denton, wird ausschließlich in Ego-Perspektive durch die Level gesteuert, Bewegungen und der Umgang mit den verschiedenen Waffen entsprechen dabei der In Ego-Shootern gängigen Steuerung. Das Ganze funktioniert in der Kombination von Maus und Tastatur auch sehr gut.
Deus Ex ist aber nun mal kein gewöhnlicher Ego-Shooter im eigentlichen Sinn, daher ist es unumgänglich sich mit den einzelnen Optionen näher zu beschäftigen. Die Bildschirmmenüs sind jedoch sehr übersichtlich, ganz gleich ob es um den Gesundheitszustand von J.C. geht, das Fertigkeitssystem, Informationen zu den Aufträgen oder dem Inventar, man hat stets einen sehr guten Überblick.
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Grafik:
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Deus Ex ist bereits vor knapp 4 Jahren erschienen, daher muss man natürlich bei der Grafik einige Abstriche machen, wenngleich man auch sagen kann das schon damals die Grafik nicht so ganz überzeugen konnte.
Die Handlungsschauplätze sind in der Regel düster und farbarm, was aber sehr gut zum Spielgeschehen passt, sozusagen Endzeitstimmung die dem Spieler vermittelt wird. Die Texturqualität ist mitunter schwankend, denn es gibt sowohl Levelabschnitte die sehr schöne Texturen zu bieten haben, aber ebenso sehen einige Schauplätze sehr grobpixelig texturiert aus. Etwas hübscher hätten auch die Charaktere ausfallen können, denn die sind relativ eckig, ebenso sämtliche Objekte die man vorfindet. Und auch deren Bewegungen könnten etwas natürlicher sein.
Mit tollen Effekten glänzt Deus Ex zwar nicht gerade, aber ein paar optische Leckerbissen gibt es schon. So war ich von hübschen Spiegeleffekten auf dem Boden damals absolut beeindruckt und finde es auch heute noch sehr schön. Aber wie gesagt, es ist nicht zu vergleichen mit Grafikeffekten aktueller Spiele.
Die Spielabschnitte sind sehr groß und man bekommt tatsächlich das Gefühl durch eine reale Welt zu laufen, zwar gibt es öfters Nachladepausen, die sind aber gering und stören den Spielspaß nicht wirklich.
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Sound:
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Am Sound hingegen gibt es nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil. Vor allem die musikalische Untermalung des Spielgeschehens ist einfach genial und stets passend zum Spielgeschehen.
Überzeugend sind auch die vielen Dialoge, allerdings nur in englischer Sprache - bei Bedarf mit deutschen Untertiteln. Auf jeden Fall passen die Sprecher sehr gut zum jeweiligen Charakter.
Überhaupt trägt der Sound sehr viel bei zur gelungen Atmosphäre, so kann man immer wieder Gesprächen anderer Personen lauschen, was die Spielewelt letztendlich auch lebendig und glaubhaft erscheinen lässt. Waffen- und Umgebungsgeräusche klingen ebenfalls sehr gut.
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Spielspass:
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Was bei Deus Ex ja immer wieder kritisiert wurde, nämlich der angeblich schwierige Einstieg, das kann ich nach meinen eigenen Erfahrungen nicht bestätigen. Es ist zweifellos ein sehr komplexes Spiel, aber gerade das macht auch den besonderen Reiz aus, der Mix aus verschiedenen Genres. Auf den ersten Blick sieht das Spiel aus wie ein Ego-Shooter, aber es steckt eben noch viel mehr drin als sich zunächst erahnen lässt.
Zunächst empfiehlt es sich das Tutorial zu spielen. Hier kann man sich sehr gut mit der Steuerung vertraut machen, bekommt aber auch einen Überblick wie bestimmte Spielsituationen gelöst werden können und wie Waffen oder sonstiges Inventar sinnvoll eingesetzt werden kann. Ich finde das Tutorial ist gut gemacht und durchaus eine Erleichterung für den Spieleinstieg.
Das Besondere an Deus Ex sind die vielen Möglichkeiten die dem Spieler geboten werden. Im Prinzip gibt es stets mehrere Lösungswege. Wer auf kompromisslose Action steht, der kann sich nach Herzenslust in Rambo-Manier austoben und alle Gegner mit Waffengewalt aus dem Weg räumen. Hierfür steht ein umfangreiches Waffenarsenal zur Verfügung. Allerdings muss man hierbei auch immer den Munitionsvorrat im Auge behalten, denn Munition ist mitunter sehr knapp und ein durchballern von Levelanfang bis Levelende wie in einem typischen Ego-Shooter ist auch sonst nicht generell möglich, da es Aufgaben gibt die nicht allein mit Waffengewalt zu lösen sind.
Falls man Probleme nicht mit Waffengewalt lösen will, dann stehen gleich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. So gibt es oftmals einen Weg Gegner zu umgehen indem man eine alternative Route einschlägt, etwa ein Lüftungsschacht oder die Kanalisation. Ebenso lassen sich Überwachungskameras oder sonstige Sicherheitsvorrichtungen deaktivieren um unbemerkt zu Werke gehen zu können.
Und durch den Einsatz sogenannter Körperimplantate, auf die ich noch näher eingehen werde, ergeben sich ebenfalls noch ein paar Möglichkeiten.
Deus Ex ist wie bereits angesprochen ein Mix aus mehreren Genres, so gibt es unter anderem ein Fertigkeitssystem, ganz im Stile eines Rollenspiels. Für erledigte Aufträge erhält man Erfahrungspunkte, für besondere Leistungen natürlich eine entsprechend höhere Anzahl. Diese Punkte kann man auf bestimmte Fertigkeiten verteilen und alle Fähigkeiten stufenweise weiter ausbauen.
Eine andere Art von Fähigkeiten kann man durch Implantate erhalten. Dabei handelt es sich um Microchips, die in den Körper implantiert werden. Über das ganze Spiel verteilt finden solche Implantate, allerdings muss man oft größere Umwege machen um sie zu finden, etwa Sekundäraufgaben erledigen.
Die Aufträge sind ebenso abwechslungsreich wie die Handlungsschauplätze. J.C. Denton begibt sich dabei unter anderem nach Hongkong, Paris, New York und sogar an Orte wie ein Unterwasserlabor oder Area 51. Seine Missionsziele reichen von Informationsbeschaffung und Geiselrettung bis hin zu Sabotageaktionen, wobei alles von der Vorgehensweise des Spielers abhängig ist. Es wird niemals langweilig, auch wenn sich manche Spielabschnitte doch ganz schön hinziehen, trotzdem ist es jederzeit spannend und atmosphärisch einfach genial. Will man sämtliche Sekundärziele erfüllen dann dauert das eben seine Zeit. Andererseits wird man als Spieler aber auch dafür belohnt, beispielsweise in Form von zusätzlichen Fertigkeitspunkten oder durch diverse Ausrüstungsgegenstände. Und man kann ohne Übertreibung sagen das jede Aktion des Spielers ganz bestimmte Konsequenzen nach sich zieht.
Auch die Palette der verschiedenen Gegnern ist recht groß, so bekommt es neben menschlichen Widersachern auch mit riesigen Kampfrobotern, genmanipulierten Tieren und sogar Außerirdischen Lebensformen zutun. Allerdings tauchen gerade die menschlichen Modelle immer wieder mit gleichen Aussehen auf, etwas mehr Abwechslung wäre hier wünschenswert gewesen.
Neben der fesselnden Story liegt der ganz besondere Reiz des Spiels meiner Meinung nach an der Vielfältigkeit. So kann jeder seinen Spielecharakter ganz individuell entwickeln, in sinnvoller Abwägung welche Fähigkeiten bei welcher Art der Vorgehensweise am Besten geeignet sind. Wer sich vor allem auf seine Waffen verlässt wird zunächst einmal dafür sorgen das erhaltene Fertigkeitspunkte hierfür verwendet werden, wobei es da nochmals zusätzliche Unterscheidungen gibt wie etwa der Umgang mit dem Scharfschützengewehr, schweren Waffen oder Granaten. Jede einzelne Fähigkeit kann hierbei stufenweise ausgebaut werden. Geht man lieber mit Bedacht zu Werke dann wird sich der Charakter wiederum ganz anders entwickeln, statt perfekter Umgang mit Waffen wird man wohl eher dafür sorgen J.C. im Umgang mit Elektronik und Computer zu trainieren, um sich in Systeme zu hacken und Sicherheitskameras zu deaktivieren oder Geschütze umzuprogrammieren und Schlösser schneller mit Dietrichen knacken zu können. Alles wirkt letztendlich realistisch, so ist es ohne den entsprechenden Skillwert für Fähigkeiten als Scharfschütze verdammt schwer einen gezielten Schuss abzugeben, als Anfänger in Sachen Computer dauert das Hacken sehr lang und die Gefahr der Entdeckung ist sehr groß, auch können nicht alle Aktionen ausgeführt werden. So ist ein umzuprogrammieren der Geschütze erst möglich wenn der Skill für Computer erhöht wurde. Aber es lässt sich niemals alles bis zur höchstmöglichen Stufe ausbauen, man also selbst wissen was man für wichtig erachtet.
Bei den Körperimplantaten kann man grundsätzlich nicht alle gleichzeitig verwenden bzw. weiter ausbauen. Aber auch hier wird jeder Spieler die Implantate nehmen, die für die jeweilige Spielweise den größten Nutzen bringen. Muss zum Beispiel die Entscheidung getroffen werden ein erhaltenes Implantat entweder in die Fähigkeit Schleichen zu investieren um sich lautlos bewegen zu können oder stattdessen in den Ausbau der Sprungkraft und der Fähigkeit schneller rennen und höher springen zu können, dann kommt es eben stets darauf an wie die eigene Spielsweise ist und was damit verbunden Sinn macht. Insgesamt gibt es 9 Implantate mit denen man seine Spielfigur aufrüsten kann, wobei jeweils ein stufenweißer Ausbau möglich ist, 3 Standardimplantate sind zusätzlich von Spielbeginn vorhanden.
Im Unterschied zu den Fähigkeiten die durch das Fertigkeitssystem ausgebaut werden, können spezielle Fähigkeiten dank Implantateinbau nicht uneingeschränkt genutzt werden, denn sie verbrauchen Energie. Um einen Überblick zu haben wie viel Energie noch zur Verfügung steht gibt es eine Anzeige die man im Auge behalten sollte, denn sobald die Energiereserven erschöpft sind wird die jeweilige Spezialfunktion deaktiviert. Auch ist es nicht möglich sofort nach Erhalt eines Implantates dieses nutzen zu können. Hierfür wird ein sogenannter Medibot benötigt, den man gelegentlich vorfindet. Praktischerweise ist dieser Medibot auch in der Lage die eigene Gesundheit quasi zu erneuern. Ein ähnlicher Helfer ist der Reparaturbot, der Energiereserven wieder auffüllen kann.
Was ich ebenfalls genial an diesem Spiel finde, das sind die Trefferzonen, die eine gewisse Realität vermitteln. So hat jede Verletzung ganz bestimmte Auswirkungen. Zum Beispiel fällt das Zielen bei Verletzungen an den Armen merklich schwerer, sind die Beine Verletzt ist nur noch langsames gehen möglich oder J.C, kann sich gar nur noch kriechend fortbewegen. Es wird hierbei unterschieden zwischen Torso, Kopf, linker und rechter Arm sowie linkes und rechtes Bein. Jede dieser Trefferzonen hat in der Gesundheitsanzeige ein separates Feld, welches den momentanen Zustand der jeweiligen Körperregion darstellt und mit einem Medipack kann man jede Zone separat geheilt werden, falls man das in einer bestimmten Situation vorzieht.
-KI-
Eigentlich gibt es ja kaum negative Kritikpunkte bei diesem Spiel, die künstliche Intelligenz ist aber leider einer. Nicht nur gelegentlich, sondern eher häufiger kann man regelrechte KI Aussetzer beobachten, das in einer Form die unweigerlich zu Lachern führt. So kommt es wiederholt vor das Gegner, die man angreift wie wild und völlig plan- und ziellos umherlaufen, was wirklich zum Schreien komisch aussieht.
Dafür sind die Gegner aber wiederum sehr geübt im Umgang mit Waffen und treffen ihr Ziel in der Regel außerordentlich gut, was offene Schusswechsel letztendlich nicht gerade einfach macht.
-Waffen-
Deus Ex hält eine Vielzahl von Waffen bereit, für jede Situation gibt es im Prinzip die passende Waffe. Wer es still und unauffällig mag kann beispielsweise auf Nahkampfwaffen wie Elektroschocker, Messer, Schlagstock oder Energieklinge zurückgreifen und Waffen wie Scharfschützengewehr oder Pistole mit Schalldämpfer ausstatten oder die Armbrust benutzen und Gegner beispielsweise mit KO-Pfeilen betäuben. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch jede Menge anderer Waffen, etwa Schroffflinte, schwere Waffen wie Raketenwerfer und diverse Granaten.
Oftmals steht man allerdings vor einer schweren Entscheidung, denn der Platz im Inventar ist nicht unbegrenzt und so kann nicht jede gefundene Waffe mitgeführt werden. Besonders schwere Waffen wie Plasmagewehr, Flammen- oder Raketenwerfer belegen gleich mehrere Plätze im Inventar, auch Sturmgewehr, Schrotflinte oder Scharfschützengewehr benötigen einiges an Platz, so wägt man schon oft ab wie groß der Nutzen ist einer bestimmten Waffe.
Für einige Waffen gibt es sogenannte Modifizierungen, die man mitunter von anderen Charakteren als Belohnung erhält oder die zum Kauf angeboten werden. Aber auch an ganz bestimmten Plätzen findet man sie während des Spiels, oft gut versteckt und nur zu entdecken wenn man Nebenaufgaben löst. Die Eigenschaften der jeweiligen Modifizierung kann über den Inventarbildschirm eingesehen werden, ebenso wird angezeigt für welche Waffe die Modifizierung genutzt werden kann. So gibt es zum Aufrüsten der Waffen Modifikationen wie Schalldämpfer, Zielfernroher, Magazin, Reichweite, Rückstoß, Nachladezeit und Präzision.
Darüber hinaus verfügen manche Waffen über 2 verschiedene Munitionstypen. Etwas unpraktisch ist hier allerdings das man diese nur über den Inventarbildschirm auswählen kann und das selbst keine automatische Umstellung erfolgt wenn mitten im Gefecht ein Munitionstyp ausgegangen ist.
-sonstige Gegenstände-
So komplex wie das Spiel ist, so groß ist auch die Liste der Gegenstände, die J.C. zur Verfügung stehen. Aber auch hier ist es nicht möglich alles gleichzeitig aufzunehmen, denn Waffen und andere Gegenstände liegen gemeinsam im Inventar und so muss man auch hier oft überlegen auf was man am ehesten verzichten kann, falls kein Platz mehr frei ist. Und diese Entscheinung ist verdammt schwer. So gibt es Dietriche und Multitools um verschlossene Türen zu öffnen oder Sicherheitssysteme abzuschalten, eigentlich sind beide nahezu unverzichtbar. Auch Medipacks hat man natürlich immer gern im Gepäck, wo bei es auch andere Dinge gibt die Lebensenergie spenden, dummerweise belegt aber jede Art davon einen eigenen Platz im Inventarbildschirm.
-Atmosphäre-
Die Spielatmosphäre ist nahezu einzigartig, eine superspannende Story, ausgeprägte und sehr interessante Charaktere, allen voran der Hauptakteur J.C.Denton, außerdem gelungene Dialoge und eine stimmungsvolle Soundkulisse, in Verbindung mit dem genialen Leveldesign - dieses Spiel zieht Einen sofort in seinen Bann. Die Endzeitstimmung kommt zudem sehr gut rüber.
-Schwierigkeit-
Der Schwierigkeitsgrad ist fordernd, aber nie unfair. Mitunter benötigt man für eine Aufgabe auch mal mehrere Anläufe und muss sich alternative Lösungsmöglichkeiten für ein bestimmtes Problem einfallen lassen, aber gerade das macht die ganze Sache ja auch erst so richtig spannend. Zudem besteht die Möglichkeit jederzeit das Spiel zu speichern, somit kommen auch keine Frustmomente auf.
-Spielzeit-
Verglichen mit aktuelleren Spielen ist der Umfang von Deus Ex schlichtweg gigantisch, mindestens 30-40 Stunden benötigt man für das durchspielen, löst man noch sämtliche Nebenaufgaben kommt man locker auf eine Spielzeit von 50 Stunden. Außerdem ist der Wiederspielwert enorm hoch und auch beim 2. Oder 3. Mal entdeckt man noch viel Neues da Deus Ex dem Spieler in jeder Hinsicht Entscheidungsfreiheit gibt.
-Altersfreigabe-
Deus Ex hat eine USK - Einstufung ab 18 Jahren, was meiner Meinung nach auch vollkommen gerechtfertigt ist, denn der Grad der Gewalt ist zum Teil schon sehr
hoch. Allerdings kann bei Bedarf die Darstellung im Optionsmenü angepasst werden
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Preis:
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Das Spiel in der Originalverpackung zu bekommen dürfte sehr schwierig sein, zumindest kann ich mich nicht erinnern es in letzter Zeit irgendwo gesehen zu haben. Es existiert allerdings eine Classic Edition, die für rund 10,- Euro erhältlich ist.
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Fazit:
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Zugegeben, die Grafik ist veraltet und kann nicht annähernd mit aktuellen Spielen mithalten, aber wirklicher Spielspaß ist meiner Meinung nach nicht von der Optik abhängig. Eine solch komplexe Story, die jederzeit spannend bleibt und die mit ausgeprägten Charakteren aufwarten kann, ein nichtlineares Leveldesign das auch ein erneutes Durchspielen interessant bleiben lässt - all das findet man nicht so oft in Spielen. Hinzu kommt eine nahezu grenzenlose spielerische Freiheit und ein gelungener Mix aus verschiedenen Spielelementen, so was gibt es in dieser Form bei keinem anderen Spiel. Von meiner Seite aus gibt es daher natürlich eine klare Empfehlung für Deus Ex, denn auch heute noch zählt es meiner Meinung nach mit zu den besten Spielen die jemals veröffentlicht wurden.
Übrigens gibt es auch eine PS2 Fassung mit dem Namen Deus Ex: The Conspiracy, die inhaltlich gleich ist mit der PC Version, zumindest was die Story anbelangt.
Danke fürs Lesen!
Euer Matthias weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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glowhand, 17.03.2005, 21:49 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hi! gelungener bericht, gibt ein sehr nützlich von mir :o) ;)...! schönen gruß und viel spaß noch bei yopi. mfg, glowhand
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Das beste Spiel aller Zeiten?
Pro:
nahezu unbegrenzter Spielspass
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Nachdem ich bereits über Deus Ex - Invisible War geschrieben habe, will ich nun dem Vorgänger dieses Spiels einen Bericht widmen.
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Story:
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In naher Zufunkt steht die Zivilisation kurz vor einem Zusammenbruch, Terror ist in an der Tagesordnung und die Wirtschaft stürzt allmählich ins Chaos. Eine tödliche Seuche, die als der graue Tod bezeichnet wird, bedroht die Menschheit und hat bereits zahlreiche Opfer gefordert.
J.C. Denton ist Agent für Anti-Terroreinsätze im Dienste der UNATCO. Während eines Einsatzes stößt er auf unglaubliche Hinweise. So soll bereits ein Serum existieren das lebensrettend für viele Menschen sein könnte. Allerdings soll es der breiten Masse der Bevölkerung absichtlich vorenthalten werden und stattdessen ganz bestimmten Personen aus Wirtschaft und Politik verabreicht werden.
Noch ist J.C. nicht davon überzeugt das die Gerüchte tatsächlich wahr sein könnten, aber er beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Dabei kommt er einer Verschwörung von enormen Ausmaß auf die Schliche, ein Geheimbund der nach der Weltherrschaft trachtet.
Natürlich will J.C. Denton mehr über die Hindergründe herausfinden. Dabei entwickelt sich die Geschichte schließlich immer extremer, bald weiß er nicht mehr wem er noch vertrauen kann, selbst sein Bruder ist offensichtlich in die ganze Sache verwickelt.
Deus Ex erzählt eine extrem spannende Verschwörungsgeschichte, die von zahlreichen unvorhersehbaren Ereignissen geprägt ist. Nach Metal Gear Solid ist das für mich persönlich die beste Story in einem Spiel überhaupt.
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Systemanforderungen:
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Da es sich um ein älteres Spiel handelt, immerhin ist es ca. 4 Jahre her seit Deus Ex erschienen ist, sind die Systemvoraussetzungen nach heutigen Maßstäben natürlich relativ niedrig. So reicht bereits folgendes System aus um Deus Ex spielen zu können:
Windows 95/98
Pentium II mit 300MHz oder vergleichbarer Prozessor
64 MB RAM
DirectX 7 - kompatible Grafikkarte
DirectX 7 kompatible Soundkarte
DirectX 7.0a oder höher
4x CD-ROM Laufwerk
150 MB freier Festplattenspeicher
Maus und Tastatur als Eingabegeräte
Erfreulicherweise stellt auch Windows XP keine Hürde dar und das Spiel läuft hier ebenfalls ohne Einschränkungen, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Gespielt habe ich Deus Ex zuletzt auf einem Athlon64 3000+ mit einer Radeon 9600XT und 512 MB RAM, erwartungsgemäß sind damit die Ladezeiten sehr niedrig und das Spielgeschehen läuft auch mit sämtlichen Grafikdetails jederzeit flüssig. Probleme gibt es allerdings wenn cool `n`quiet aktiviert ist, dann läuft das Spiel nämlich zu schnell, daher sollte man es beim Spielen nicht aktiviert haben.
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Steuerung:
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Der Held des Spiels, J.C. Denton, wird ausschließlich in Ego-Perspektive durch die Level gesteuert, Bewegungen und der Umgang mit den verschiedenen Waffen entsprechen dabei der In Ego-Shootern gängigen Steuerung. Das Ganze funktioniert in der Kombination von Maus und Tastatur auch sehr gut.
Deus Ex ist aber nun mal kein gewöhnlicher Ego-Shooter im eigentlichen Sinn, daher ist es unumgänglich sich mit den einzelnen Optionen näher zu beschäftigen. Die Bildschirmmenüs sind jedoch sehr übersichtlich, ganz gleich ob es um den Gesundheitszustand von J.C. geht, das Fertigkeitssystem, Informationen zu den Aufträgen oder dem Inventar, man hat stets einen sehr guten Überblick.
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Grafik:
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Deus Ex ist bereits vor knapp 4 Jahren erschienen, daher muss man natürlich bei der Grafik einige Abstriche machen, wenngleich man auch sagen kann das schon damals die Grafik nicht so ganz überzeugen konnte.
Die Handlungsschauplätze sind in der Regel düster und farbarm, was aber sehr gut zum Spielgeschehen passt, sozusagen Endzeitstimmung die dem Spieler vermittelt wird. Die Texturqualität ist mitunter schwankend, denn es gibt sowohl Levelabschnitte die sehr schöne Texturen zu bieten haben, aber ebenso sehen einige Schauplätze sehr grobpixelig texturiert aus. Etwas hübscher hätten auch die Charaktere ausfallen können, denn die sind relativ eckig, ebenso sämtliche Objekte die man vorfindet. Und auch deren Bewegungen könnten etwas natürlicher sein.
Mit tollen Effekten glänzt Deus Ex zwar nicht gerade, aber ein paar optische Leckerbissen gibt es schon. So war ich von hübschen Spiegeleffekten auf dem Boden damals absolut beeindruckt und finde es auch heute noch sehr schön. Aber wie gesagt, es ist nicht zu vergleichen mit Grafikeffekten aktueller Spiele.
Die Spielabschnitte sind sehr groß und man bekommt tatsächlich das Gefühl durch eine reale Welt zu laufen, zwar gibt es öfters Nachladepausen, die sind aber gering und stören den Spielspaß nicht wirklich.
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Sound:
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Am Sound hingegen gibt es nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil. Vor allem die musikalische Untermalung des Spielgeschehens ist einfach genial und stets passend zum Spielgeschehen.
Überzeugend sind auch die vielen Dialoge, allerdings nur in englischer Sprache - bei Bedarf mit deutschen Untertiteln. Auf jeden Fall passen die Sprecher sehr gut zum jeweiligen Charakter.
Überhaupt trägt der Sound sehr viel bei zur gelungen Atmosphäre, so kann man immer wieder Gesprächen anderer Personen lauschen, was die Spielewelt letztendlich auch lebendig und glaubhaft erscheinen lässt. Waffen- und Umgebungsgeräusche klingen ebenfalls sehr gut.
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Spielspass:
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Was bei Deus Ex ja immer wieder kritisiert wurde, nämlich der angeblich schwierige Einstieg, das kann ich nach meinen eigenen Erfahrungen nicht bestätigen. Es ist zweifellos ein sehr komplexes Spiel, aber gerade das macht auch den besonderen Reiz aus, der Mix aus verschiedenen Genres. Auf den ersten Blick sieht das Spiel aus wie ein Ego-Shooter, aber es steckt eben noch viel mehr drin als sich zunächst erahnen lässt.
Zunächst empfiehlt es sich das Tutorial zu spielen. Hier kann man sich sehr gut mit der Steuerung vertraut machen, bekommt aber auch einen Überblick wie bestimmte Spielsituationen gelöst werden können und wie Waffen oder sonstiges Inventar sinnvoll eingesetzt werden kann. Ich finde das Tutorial ist gut gemacht und durchaus eine Erleichterung für den Spieleinstieg.
Das Besondere an Deus Ex sind die vielen Möglichkeiten die dem Spieler geboten werden. Im Prinzip gibt es stets mehrere Lösungswege. Wer auf kompromisslose Action steht, der kann sich nach Herzenslust in Rambo-Manier austoben und alle Gegner mit Waffengewalt aus dem Weg räumen. Hierfür steht ein umfangreiches Waffenarsenal zur Verfügung. Allerdings muss man hierbei auch immer den Munitionsvorrat im Auge behalten, denn Munition ist mitunter sehr knapp und ein durchballern von Levelanfang bis Levelende wie in einem typischen Ego-Shooter ist auch sonst nicht generell möglich, da es Aufgaben gibt die nicht allein mit Waffengewalt zu lösen sind.
Falls man Probleme nicht mit Waffengewalt lösen will, dann stehen gleich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. So gibt es oftmals einen Weg Gegner zu umgehen indem man eine alternative Route einschlägt, etwa ein Lüftungsschacht oder die Kanalisation. Ebenso lassen sich Überwachungskameras oder sonstige Sicherheitsvorrichtungen deaktivieren um unbemerkt zu Werke gehen zu können.
Und durch den Einsatz sogenannter Körperimplantate, auf die ich noch näher eingehen werde, ergeben sich ebenfalls noch ein paar Möglichkeiten.
Deus Ex ist wie bereits angesprochen ein Mix aus mehreren Genres, so gibt es unter anderem ein Fertigkeitssystem, ganz im Stile eines Rollenspiels. Für erledigte Aufträge erhält man Erfahrungspunkte, für besondere Leistungen natürlich eine entsprechend höhere Anzahl. Diese Punkte kann man auf bestimmte Fertigkeiten verteilen und alle Fähigkeiten stufenweise weiter ausbauen.
Eine andere Art von Fähigkeiten kann man durch Implantate erhalten. Dabei handelt es sich um Microchips, die in den Körper implantiert werden. Über das ganze Spiel verteilt finden solche Implantate, allerdings muss man oft größere Umwege machen um sie zu finden, etwa Sekundäraufgaben erledigen.
Die Aufträge sind ebenso abwechslungsreich wie die Handlungsschauplätze. J.C. Denton begibt sich dabei unter anderem nach Hongkong, Paris, New York und sogar an Orte wie ein Unterwasserlabor oder Area 51. Seine Missionsziele reichen von Informationsbeschaffung und Geiselrettung bis hin zu Sabotageaktionen, wobei alles von der Vorgehensweise des Spielers abhängig ist. Es wird niemals langweilig, auch wenn sich manche Spielabschnitte doch ganz schön hinziehen, trotzdem ist es jederzeit spannend und atmosphärisch einfach genial. Will man sämtliche Sekundärziele erfüllen dann dauert das eben seine Zeit. Andererseits wird man als Spieler aber auch dafür belohnt, beispielsweise in Form von zusätzlichen Fertigkeitspunkten oder durch diverse Ausrüstungsgegenstände. Und man kann ohne Übertreibung sagen das jede Aktion des Spielers ganz bestimmte Konsequenzen nach sich zieht.
Auch die Palette der verschiedenen Gegnern ist recht groß, so bekommt es neben menschlichen Widersachern auch mit riesigen Kampfrobotern, genmanipulierten Tieren und sogar Außerirdischen Lebensformen zutun. Allerdings tauchen gerade die menschlichen Modelle immer wieder mit gleichen Aussehen auf, etwas mehr Abwechslung wäre hier wünschenswert gewesen.
Neben der fesselnden Story liegt der ganz besondere Reiz des Spiels meiner Meinung nach an der Vielfältigkeit. So kann jeder seinen Spielecharakter ganz individuell entwickeln, in sinnvoller Abwägung welche Fähigkeiten bei welcher Art der Vorgehensweise am Besten geeignet sind. Wer sich vor allem auf seine Waffen verlässt wird zunächst einmal dafür sorgen das erhaltene Fertigkeitspunkte hierfür verwendet werden, wobei es da nochmals zusätzliche Unterscheidungen gibt wie etwa der Umgang mit dem Scharfschützengewehr, schweren Waffen oder Granaten. Jede einzelne Fähigkeit kann hierbei stufenweise ausgebaut werden. Geht man lieber mit Bedacht zu Werke dann wird sich der Charakter wiederum ganz anders entwickeln, statt perfekter Umgang mit Waffen wird man wohl eher dafür sorgen J.C. im Umgang mit Elektronik und Computer zu trainieren, um sich in Systeme zu hacken und Sicherheitskameras zu deaktivieren oder Geschütze umzuprogrammieren und Schlösser schneller mit Dietrichen knacken zu können. Alles wirkt letztendlich realistisch, so ist es ohne den entsprechenden Skillwert für Fähigkeiten als Scharfschütze verdammt schwer einen gezielten Schuss abzugeben, als Anfänger in Sachen Computer dauert das Hacken sehr lang und die Gefahr der Entdeckung ist sehr groß, auch können nicht alle Aktionen ausgeführt werden. So ist ein umzuprogrammieren der Geschütze erst möglich wenn der Skill für Computer erhöht wurde. Aber es lässt sich niemals alles bis zur höchstmöglichen Stufe ausbauen, man also selbst wissen was man für wichtig erachtet.
Bei den Körperimplantaten kann man grundsätzlich nicht alle gleichzeitig verwenden bzw. weiter ausbauen. Aber auch hier wird jeder Spieler die Implantate nehmen, die für die jeweilige Spielweise den größten Nutzen bringen. Muss zum Beispiel die Entscheidung getroffen werden ein erhaltenes Implantat entweder in die Fähigkeit Schleichen zu investieren um sich lautlos bewegen zu können oder stattdessen in den Ausbau der Sprungkraft und der Fähigkeit schneller rennen und höher springen zu können, dann kommt es eben stets darauf an wie die eigene Spielsweise ist und was damit verbunden Sinn macht. Insgesamt gibt es 9 Implantate mit denen man seine Spielfigur aufrüsten kann, wobei jeweils ein stufenweißer Ausbau möglich ist, 3 Standardimplantate sind zusätzlich von Spielbeginn vorhanden.
Im Unterschied zu den Fähigkeiten die durch das Fertigkeitssystem ausgebaut werden, können spezielle Fähigkeiten dank Implantateinbau nicht uneingeschränkt genutzt werden, denn sie verbrauchen Energie. Um einen Überblick zu haben wie viel Energie noch zur Verfügung steht gibt es eine Anzeige die man im Auge behalten sollte, denn sobald die Energiereserven erschöpft sind wird die jeweilige Spezialfunktion deaktiviert. Auch ist es nicht möglich sofort nach Erhalt eines Implantates dieses nutzen zu können. Hierfür wird ein sogenannter Medibot benötigt, den man gelegentlich vorfindet. Praktischerweise ist dieser Medibot auch in der Lage die eigene Gesundheit quasi zu erneuern. Ein ähnlicher Helfer ist der Reparaturbot, der Energiereserven wieder auffüllen kann.
Was ich ebenfalls genial an diesem Spiel finde, das sind die Trefferzonen, die eine gewisse Realität vermitteln. So hat jede Verletzung ganz bestimmte Auswirkungen. Zum Beispiel fällt das Zielen bei Verletzungen an den Armen merklich schwerer, sind die Beine Verletzt ist nur noch langsames gehen möglich oder J.C, kann sich gar nur noch kriechend fortbewegen. Es wird hierbei unterschieden zwischen Torso, Kopf, linker und rechter Arm sowie linkes und rechtes Bein. Jede dieser Trefferzonen hat in der Gesundheitsanzeige ein separates Feld, welches den momentanen Zustand der jeweiligen Körperregion darstellt und mit einem Medipack kann man jede Zone separat geheilt werden, falls man das in einer bestimmten Situation vorzieht.
-KI-
Eigentlich gibt es ja kaum negative Kritikpunkte bei diesem Spiel, die künstliche Intelligenz ist aber leider einer. Nicht nur gelegentlich, sondern eher häufiger kann man regelrechte KI Aussetzer beobachten, das in einer Form die unweigerlich zu Lachern führt. So kommt es wiederholt vor das Gegner, die man angreift wie wild und völlig plan- und ziellos umherlaufen, was wirklich zum Schreien komisch aussieht.
Dafür sind die Gegner aber wiederum sehr geübt im Umgang mit Waffen und treffen ihr Ziel in der Regel außerordentlich gut, was offene Schusswechsel letztendlich nicht gerade einfach macht.
-Waffen-
Deus Ex hält eine Vielzahl von Waffen bereit, für jede Situation gibt es im Prinzip die passende Waffe. Wer es still und unauffällig mag kann beispielsweise auf Nahkampfwaffen wie Elektroschocker, Messer, Schlagstock oder Energieklinge zurückgreifen und Waffen wie Scharfschützengewehr oder Pistole mit Schalldämpfer ausstatten oder die Armbrust benutzen und Gegner beispielsweise mit KO-Pfeilen betäuben. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch jede Menge anderer Waffen, etwa Schroffflinte, schwere Waffen wie Raketenwerfer und diverse Granaten.
Oftmals steht man allerdings vor einer schweren Entscheidung, denn der Platz im Inventar ist nicht unbegrenzt und so kann nicht jede gefundene Waffe mitgeführt werden. Besonders schwere Waffen wie Plasmagewehr, Flammen- oder Raketenwerfer belegen gleich mehrere Plätze im Inventar, auch Sturmgewehr, Schrotflinte oder Scharfschützengewehr benötigen einiges an Platz, so wägt man schon oft ab wie groß der Nutzen ist einer bestimmten Waffe.
Für einige Waffen gibt es sogenannte Modifizierungen, die man mitunter von anderen Charakteren als Belohnung erhält oder die zum Kauf angeboten werden. Aber auch an ganz bestimmten Plätzen findet man sie während des Spiels, oft gut versteckt und nur zu entdecken wenn man Nebenaufgaben löst. Die Eigenschaften der jeweiligen Modifizierung kann über den Inventarbildschirm eingesehen werden, ebenso wird angezeigt für welche Waffe die Modifizierung genutzt werden kann. So gibt es zum Aufrüsten der Waffen Modifikationen wie Schalldämpfer, Zielfernroher, Magazin, Reichweite, Rückstoß, Nachladezeit und Präzision.
Darüber hinaus verfügen manche Waffen über 2 verschiedene Munitionstypen. Etwas unpraktisch ist hier allerdings das man diese nur über den Inventarbildschirm auswählen kann und das selbst keine automatische Umstellung erfolgt wenn mitten im Gefecht ein Munitionstyp ausgegangen ist.
-sonstige Gegenstände-
So komplex wie das Spiel ist, so groß ist auch die Liste der Gegenstände, die J.C. zur Verfügung stehen. Aber auch hier ist es nicht möglich alles gleichzeitig aufzunehmen, denn Waffen und andere Gegenstände liegen gemeinsam im Inventar und so muss man auch hier oft überlegen auf was man am ehesten verzichten kann, falls kein Platz mehr frei ist. Und diese Entscheinung ist verdammt schwer. So gibt es Dietriche und Multitools um verschlossene Türen zu öffnen oder Sicherheitssysteme abzuschalten, eigentlich sind beide nahezu unverzichtbar. Auch Medipacks hat man natürlich immer gern im Gepäck, wo bei es auch andere Dinge gibt die Lebensenergie spenden, dummerweise belegt aber jede Art davon einen eigenen Platz im Inventarbildschirm.
-Atmosphäre-
Die Spielatmosphäre ist nahezu einzigartig, eine superspannende Story, ausgeprägte und sehr interessante Charaktere, allen voran der Hauptakteur J.C.Denton, außerdem gelungene Dialoge und eine stimmungsvolle Soundkulisse, in Verbindung mit dem genialen Leveldesign - dieses Spiel zieht Einen sofort in seinen Bann. Die Endzeitstimmung kommt zudem sehr gut rüber.
-Schwierigkeit-
Der Schwierigkeitsgrad ist fordernd, aber nie unfair. Mitunter benötigt man für eine Aufgabe auch mal mehrere Anläufe und muss sich alternative Lösungsmöglichkeiten für ein bestimmtes Problem einfallen lassen, aber gerade das macht die ganze Sache ja auch erst so richtig spannend. Zudem besteht die Möglichkeit jederzeit das Spiel zu speichern, somit kommen auch keine Frustmomente auf.
-Spielzeit-
Verglichen mit aktuelleren Spielen ist der Umfang von Deus Ex schlichtweg gigantisch, mindestens 30-40 Stunden benötigt man für das durchspielen, löst man noch sämtliche Nebenaufgaben kommt man locker auf eine Spielzeit von 50 Stunden. Außerdem ist der Wiederspielwert enorm hoch und auch beim 2. Oder 3. Mal entdeckt man noch viel Neues da Deus Ex dem Spieler in jeder Hinsicht Entscheidungsfreiheit gibt.
-Altersfreigabe-
Deus Ex hat eine USK - Einstufung ab 18 Jahren, was meiner Meinung nach auch vollkommen gerechtfertigt ist, denn der Grad der Gewalt ist zum Teil schon sehr
hoch. Allerdings kann bei Bedarf die Darstellung im Optionsmenü angepasst werden
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Preis:
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Das Spiel in der Originalverpackung zu bekommen dürfte sehr schwierig sein, zumindest kann ich mich nicht erinnern es in letzter Zeit irgendwo gesehen zu haben. Es existiert allerdings eine Classic Edition, die für rund 10,- Euro erhältlich ist.
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Fazit:
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Zugegeben, die Grafik ist veraltet und kann nicht annähernd mit aktuellen Spielen mithalten, aber wirklicher Spielspaß ist meiner Meinung nach nicht von der Optik abhängig. Eine solch komplexe Story, die jederzeit spannend bleibt und die mit ausgeprägten Charakteren aufwarten kann, ein nichtlineares Leveldesign das auch ein erneutes Durchspielen interessant bleiben lässt - all das findet man nicht so oft in Spielen. Hinzu kommt eine nahezu grenzenlose spielerische Freiheit und ein gelungener Mix aus verschiedenen Spielelementen, so was gibt es in dieser Form bei keinem anderen Spiel. Von meiner Seite aus gibt es daher natürlich eine klare Empfehlung für Deus Ex, denn auch heute noch zählt es meiner Meinung nach mit zu den besten Spielen die jemals veröffentlicht wurden.
Übrigens gibt es auch eine PS2 Fassung mit dem Namen Deus Ex: The Conspiracy, die inhaltlich gleich ist mit der PC Version, zumindest was die Story anbelangt. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 04.03.2007, 18:06 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
LG Damaris :-)
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Wer das nicht mag...
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
1. Allgemeine Informationen
2. Grafik
3. Sound
4. Singleplayer
5. Multiplayer
6. Story
7. JCDenton
8. Tipps
1. Allgemeine Informationen
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Das von Ion Storm (www.ionstorm.com) entwickelte und von Eidos (www.eidos.com) vertriebene Spiel Deus Ex kann in keine Kategorie richtig eingeordnet werden. Es ist einerseits ein Rollenspiel, da es sehr viele Rollenspielelemente enthält. Anderseits ist es ein Ego Shooter, da man in der 1st Person sicht gegen die Gegner vorgeht.
Ich würde es als eine praktisch perfekte Mischung zwischen beidem Einstufen. Wieso? Eigentlich ganz einfach:
Man kann bis auf ein paar ganz wenige Dinge alles ohne einen Schuss abzufeuern durchspielen (ist allerdings relativ schwer) oder man kann sich die besten Waffen nehmen und alles erschiessen, was einem im Weg steht. Es hat auch viele Rollenspielelemente drin. Man muss z.B. relativ viele Rätsel (welche leider immer ähnlich aufgebaut sind) lösen, muss viel mit NPCs (Non Player Characters => Nicht Spieler Charakteren) sprechen und man kann viele Nebenquests lösen, die eigentlich nicht nötig sind.
Die Minimalvoraussetzungen sind laut der Herstellerseite:
Pentium II mit mindestens 300 MHz
Windows 9x (läuft nach meinen Erfahrungen auch perfekt mit Windows 2000, XP und ME und auf einigen PCs auch mit NT4.0)
64 MB Ram
DirectX 7.0a kompatible 3D Grafikkarte
optional: DirectX 7.0a kompatible Soundkarte
DirectX 7.0a
4x CD-Rom
150 MB Speicherplatz
Tastatur und Maus
Das ganze sollte heutzutags ja kein Problem mehr darstellen.
2. Grafik
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Die Grafik ist leider schon ein wenig veraltet. Man kann von dieser (Unreal) Engine einfach nicht mehr die Effekte und stärken moderner Engines erwarten. Insgesammt ist die Grafik eher düster. Man braucht relativ oft künstliche (siehe 7.) Lichtquellen, die man mit nützlicher Bio Energie bezahlen muss.
Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass im Direct3D-Modus auf fast allen PCs ein Raster über das Bild gelegt wird, welcher das Bild irgendwie unscharf und noch etwas düsterer erscheinen lässt. Wenn man diesen Raster nicht will und die Grafikkarte OpenGL oder Glide unterstützt, sollte man auf einen dieser Rendermodi umschalten. Dazu muss man einfach im Konfigurationsprogramm alle Modelle anzeigen lassen und dann den entsprechenden auswählen.
Der Software Modus ist leider zu langsam, als dass er wirklich Spass machen würde. Man kann (nach meinen Erfahrungen) im Software Modus erst ab einem Pentium III mit mindestens 500MHz flüssig spielen. Eigentlich nur eine Wahl für die Personen, die eine Grafikkarte haben, die noch kein Hardware Rendering unterstützt.
Das Spiel kann in allen gängigen Auflösungen sowie mit einer Farbtiefe von 16 oder 32 Bit gespielt werden. Mit diesen Optionen sollte man ein bisschen herumpröbeln, damit man die richtigen Einstellungen für den PC finden kann. Wenn man diese Einstellungen zu hoch wählt, kommen selbst heutige PCs zum Teil noch zum ruckeln. Man kann aber, wenn man alles aufs Minimum setzt, schon mit einem Minimal PC halbwegs flüssig spielen.
Wem nach dem obigen Tipp (OpenGL vs. Direct3D) das ganze Spiel immernoch zu düster ist, sollte noch mit dem Gamma Wert spielen. Wenn man ihn erhöht, kann das zwar die Atmosphäre zerstören, kann aber sehr beim zielen helfen und schont dabei in dünkleren Räumen noch die Augen.
3. Sound
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Der Sound ist eines der Prachtstücke des Spiels. Jeder Satz, der irgendwo im Spiel vorkommt, wurde aufgenommen und digitalisiert. So entsteht ein Gefühl, dass man (wenn man der englischen Sprache mächtig ist) mitten drin ist. Mit einer Soundkarte, die Hardware bzw. EAX Sound berechnen kann, kann man das ganze noch viel realistischer machen.
Ausserdem sorgt die Musik stets für nützliche Informationen (wenn man gehört wurde kommt andere Musik) und bringt Stimmung und Leben ins Spiel. Sie wird auch fast nie langweilig. Wenn man währen des Spiels die Spielmusik höhren möchte, empfiehlt es sich, die Musik Dateien auch mitzuinstallieren.
Jeder Gegenstand hat eigene Geräusche, wenn man sie auf den Boden wirft oder mit einer Waffe "benützt". Auch hier wird das ganze eigentlich nie langweilig.
4. Singleplayer
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Wohl das Beste am ganzen Spiel und auch der Grund, weshalb dieses Spiel so genial wurde. Er bietet für geübte Spieler selbst beim zweiten und dritten mal durchspielen noch etwa 12 Stunden spass, da er sehr lang und trotzdem immer spannend ist. Diejenigen, die es zum ersten mal durchspielen, sollten schon mit etwa 30 - 40 Stunden Spielzeit rechnen, die sich auf jeden Fall lohnen.
Die Story, welche sehr komplex ist, wird unter dem Punkt 6 (Story) näher beschrieben.
5. Multiplayer
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Seit dem Multiplayer Patch (ca. 40 MB) gibt es auch für dieses Spiel eine Multiplayer Funktion. Da das Spiel das Hauptgewicht auf dem Singleplayer Modus hat, bietet dieser aber nur ein paar Stunden spass.
Er ist Team Deathmatch artig aufgebaut, wobei sich jeweils zwei Teams in (oft) an den Single Player Modus angelegten Karten bekämpfen. Man kann in der eigenen Basis Waffen aufnehmen und Fähigkeitspunkte einsetzen, wie im Singleplayer Modus.
Der Spielspass ist hier leider viel zu kurz, ist aber (vor allem für Lans (=Netzwerke)) ein witziger Zeitvertrieb.
Im ganzen lohnt sich der Download des sehr grossen Patches nur für Leute, die festpreise fürs Internet bezahlen (Flatrate, DSL, Cable etc.) und für absolute Fans des Spiels, die den Singleplayer Modus schon zu oft durchgespielt haben.
6. Story
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New York City, Unatco Hauptquartier. Gerade bei den Docks angekommen. Ein grosser Roboter stampft auf und abwärts, hinter mir ist ein Polizeiboot und eine bekannt Gestalt kommt auf mich zu.
Diese Szene ist das erste, was man nach dem Intro zu Gesicht bekommt.
Kurz darauf bin ich mit meinem Bruder Paul Denton in ein Gespräch verwickelt, welches mich schon richtig schön zum ersten Tag begrüsst *g*. Auf der ganzen Insel hat es Terroristen, die den Kopf der Freiheitsstatue gesprengt haben. Ich weiss im Moment noch nicht viel mehr, als dass es sich um sogenannte NSF Terroristen handelt.
Die erste Mission ist noch relativ einfach und bietet viele Möglichkeiten, das im Trainingskurs gelernte auszuprobieren. Man kann hier noch alle Gegner umgehen und muss somit keinen einzigen Schuss abfeuern.
Nachdem das Gebiet von den Terroristen gesäubert ist, kann man endlich in das Hauptquartier der Unatco gehen und sich seinen Lohn abholen. Es gibt nach jeder für die Unatco abgeschlossener Mission ein wenig Geld, je nachdem, wie gut man sie erledigt hat. Hier gilt die Regel, dass man Zivilisten immer am leben lassen sollte und so wenig Waffengewalt wie möglich (immerhin ist JC ja ein Polizist) anwenden sollte.
Die Story geht relativ schnell weiter und man muss einige weitere Missionen erledigen, in denen es hauptsächlich darum geht, das sogenannte Ambrosia wieder zu besorgen, welches von den NSF Terroristen verschleppt wurde.
Nach ein paar Wochen passiert etwas unerwartetes. Paul Denton hat die Seite zu den NSF Terroristen gewechselt und man soll ihn plötzlich töten. Da Paul ja immerhin der Bruder von JC ist, geht das andere dann nicht im Sinne der Unatco weiter und JC hilft Paul. Dadurch stellt sich die Unatco jetzt auch gegen JC Denton.
Der weitere Weg fürht durch viele bekannte Städte wie Hong Kong. Mit der Zeit taucht eine dritte Gruppe auf, die Majestic 12 heisst. Von dieser Gruppe weiss man lange nicht viel mehr, ausser dem Namen. Mit der Zeit findet man dann raus, dass diese Gruppe die Unatco kontrolliert.
Gegen den Schluss tauchen dann immer mehr seltsamere Wesen, auch bekannt als Aliens, auf. Es tauchen auch zwei konkurenzierende KIs auf, bei der die eine die Weltherrschaft an sich reissen will.
Am Schluss ist man dann in der Area 51, wo man sich zwischen 3 verschiedenen Enden entscheiden kann, welche ich aber hier nicht verraten will. Nur so viel sei gesagt:
Es lohnt sich, ein Savegame abzulegen, bevor man ein Ende macht, damit man danach dei anderen Enden auch noch anschauen und durchspielen kann.
Mit einem Cheat kann man übrigens noch ein viertes Ende freischalten *fg*.
7. JC Denton
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My name is Denton. JC Denton.
JC Denton ist ein Typ, der oft einen coolen Spruch parat hat und relativ flink ist. Er überrascht Gegner, kann mit den grössten Waffen wie einem grossen Raketenwerfer umgehen und ist gleichzeitig lautlos und tödlich. Im Waffenarsenal hat es z.B. einen Dolch, ein Schwert, ein Lichtschwert, eine Pistole, eine abgesägte Schrotflinte, eine automatische Schrotflinte, ein Sturmgewehr, ein Scharfschützengewehr, einen Raketenwerfer, ein Plasmagewehr, einen Flammenwerfer und noch ein paar andere Waffen.
Abgerundet wird die stärke von JC mit sogenanten Implementaten, die er in seinen Körper einbauen kann. Hier reicht die Palette von Zielerkennung, über Raketenabwehrsysteme bis hin zu einem Modul, welches einem gestattet lautlos zu gehen. Für jeden Geschmack hat es hier etwas. Da man pro Slot jeweils zwei Möglichkeiten hat, etwas zu verbessern, wird man beim zweiten oder dritten mal durchspielen eine Lieblingskombination der Implantate finden und immer diese benützen. Die Implantate können mit Upgrade Modulen aufgewertet werden, wobei sie dann meistens stärker sind.
Es gibt auch noch einige Module, die fest eingebaut sind und nicht entfertn werden können. Dazu gehören zum Beispiel die Taschenlampe und das Intercom (Kommunikation). Die Taschenlampe braucht zwar auch Bio-Energie, ist aber in den meisten Situationen nicht zu entbehren. Über das Intercom können andere Personen mit Ihnen Kontakt aufnehmen und Ihnen nützliche Tipps geben.
Damit das ganze ein wenig schwerer wird, hat JC Denton einen Vorrat an Bio Energie, welche von jedem Implantat, welches aktiviert ist, verringert wird. Wenn die Energie auf Null ist, werden alle Implantate deaktiviert und können erst wieder eingesetzt werden, wenn JC wieder eine Bio Zelle benützt hat.
Die Waffen können mit Modifikationen erweitert werden, welche zum Beispiel die Zielgenauigkeit erhöhen, der Waffe ein Zielfernrohr oder einen Laserpointer hinzufügen oder das Magazin vergrössern. Diese Modifikationen sind leider nicht so oft anzutreffen und man sollte sich deshalb gut überlegen, wo man sie einsetzen will.
8. Tipps
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Der beste Tipp von allen ist speichern. Das Spiel hat eine Quicksave Funktion, die sie alle paar Minuten benützen sollten. Somit entsteht viel weniger Frust, wenn man einen Teil zu schlecht gelöst hat, oder das zeitliche gesegnet hat.
Man kann die Zielgenauigkeit einer Waffe durch zwei Arten erhöhen. Erstens durch das erhöhen der Fähigkeit und zweitens durch einsetzen von Waffenmodifikationen. Eine Waffe braucht im allgemeinen nicht mehr als ca. 80% Genauigkeit, damit man die Waffe ziehen und sofort schiessen kann.
Die Quickinventar Leiste ist extrem nützlich, wenn man sie richtig einsetzt. Da man nur 9 Slots selber belegen kann, sollte man sich auf die wichtigsten Waffen und Granaten beschränken. Andere Dinge können über das Inventar aktiviert sowie direkt benützt werden.
Wenn man im Inventarbildschirm ist, ist das Spiel pausiert. Dies kann man dazu ausnützen, die Gesundheit oder die Bio Energie in aller Ruhe zu erhöhen und danach gleich weiter zu kämpfen.
Auch Getränke und Esswaren liefern (wenn auch nicht allzu viel) Lebensenergie zurück. Man sollte mit Alkohol und Drogen allerdings warten, bis sicher kein Gegner mehr hier ist, da man sonst nicht mehr so viel trifft *hicks*.
Wenn Sie im Level, in dem Sie aus dem Gefängniss ausbrechen am ersten Sicherheitsroboter vorbei sind, sollten Sie speichern. Es gibt hier einen Typen, der Ihnen für 1000 Credits das Login für den Roboter-PC verkaufen will. Wenn Sie diesen Mann ohne den Patch ansprechen, gibt es eine Endlosschleife und Sie müssen das Spiel neu starten.
Wenn Ihnen jemand einen Code verkaufen will, sollten Sie vorher speichern. Der Code ist im Level festgelegt und wird auch nach dem erneuten laden des alten Spielstandes noch funktionieren.
Erhöhen Sie die Elektronikkentnisse und die Fähigkeit "Schlösser knacken" nur, wenn Sie zu wenig Dietriche bzw. Multitools haben.
Die Fähigkeit "Schwimmen" braucht zwar nicht viele Punkte, ist aber nur ein paar wenigen Levels wirklich nützlich.
Suchen Sie sich Ihre Lieblingswaffen und bauen Sie diese so weit wie möglich aus. Meine Lieblingskombination ist z.B. die Stealth Pistole, das Sturmgewehr, die automatische Schrotflinte, das Scharfschützengewehr sowie der GEP-Werfer. Der Nachteil bei so vielen Waffen ist, dass man fast keinen Platz mehr für Bio Zellen, Healthkits und Granaten hat.
Die Fähigkeit "Regeneration" ist eine der Nützlichsten. Mit dieser Fähigkeit kann man pro Sekunde (auf Stufe 4) 40 Leben regenieren. Mit dem Zusatzmodul "Wirkung verstärken" kann man sogar 45 Leben pro Sekunde regenerieren, wodurch man beinahe unsterblich wird.
Suchen Sie immer alles ab. Man braucht im ganzen Spiel keinen einzigen Dietrich und kein einziges Multitool um weiterzukommen. Immer, wenn man eine Türe öffnen MUSS, dann ist der Code oder der Schlüssel irgendwo schon im Level versteckt.
Die Roboter bekämpfen Sie am besten mit Scrambler- und EMP Granaten, dem GEP-Werfer (grosse Roboter) und die kleinen mit der Schrotflinte mit Sabot Munition. Auch die 20mm Munition für das Sturmgewehr kann bei grösseren Robotern ganz nützlich sein.
Die Fähigkeit "Computer" ist extrem nützlich, da man damit (auf Level 2) alle Geschütztürme ohne ein Login kontrollieren kann und dank den Bankautomaten auch relativ schnell zu Geld kommt.
Danke, dass Sie meinen Erfahrungsbericht gelesen haben. Lesen Sie doch bitte auch meine anderen Erfahrungsberichte, falls Ihnen dieser gefallen hat. weiterlesen schließen -
Ist zwar schon alt, aber dafür einfach genial!
Pro:
spannende Story, viele Lösungswege
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich finde Deus Ex, eine geniale Mischung aus 3D-Action und Rollenspiel!
Die Story:
Am Anfang des 21. Jahrhunderts ist die Erde unsicher geworden. Der Terror übernimmt immer mehr die Kontrolle. Deshalb wird eine geheime Organisation gegründet, die UNATCO heißt. Die UNATCO arbeitet mit modernsten High-Tech-Geräten und ihre Agenten sind auch damit aufgerüstet.
Im Spiel schlüpft man in die Rolle von J.C. Denton. Er ist eine perfekte Kampfmaschine von der UNATCO und überall in seinem Körper befinden sich winzigste Implantate, mit denen er z.B. geschickt Schlösser knacken kann. Seine Arbeit trägt ihn, im Laufe des Spiels, quer über die Welt. Dabei löst er eine Verschwörung auf, die die ganze Welt bedroht!
Viele Einwohner sind mit einer Seuche („Der graue Tod“) befallen und die Regierung teilt ein Gegenmittel aus, aber nur an Regierungsmitglieder und nicht an allen Einwohnern. Warum? Manche glauben, dass die US-Regierung die Seuche selbst freigesetzt hat. Erst sehr spät im Spiel begreift man, dass hinter all dem die so genannten Illuminaten stecken.
Ich finde die Story sehr spannend und jetzt will euch noch ein Wort zum Gameplay sagen, welches auch einfach super ist!
Das Gameplay:
Man kann im Spiel alle Gegenstände aufheben und sämtliche Personen ansprechen.
Was ich noch gut finde ist, dass es für jedes Problem und für jeden Level verschiedene Lösungswege gibt: Man kann entweder mit der besten Waffe und mit einigen Kollegen ein Gebäude stürmen und die Terroristen wegballern oder durch den Keller des Nachbarhauses in das Kanalsystem gelangen, und von dort aus die Terroristen infiltrieren.
Überdies kann man auch über die Feuerleiter auf das Dach klettern und von dort aus in die Schaltzentrale des Gegners schleichen, um das Sicherheitssystem unschädlich zu machen, weil man dann ohne Kameras und Selbstschussanlagen leichter eindringen kann. Oder man findet einen unbewachten Geheimgang, wo man sich den Zugangscode hacken kann oder im benachbarten den Code von einem Informanten erpressen kann. Und und und…. Also das finde ich am Spiel sehr gut, weil man dann, falls man mit dem einen Lösungsweg nicht weiterkommt, auch noch andere ausprobieren kann.
Das Inventar finde ich auch ziemlich realistisch, denn je größer ein Gegenstand ist, desto mehr Platz nimmt er auch ein. Der Flammenwerfer braucht, z.B. doppelt so viel Platz wie das Scharfschützengewehr und ein Medikit, hingegen braucht fast gar kein Platz.
Neben den normalen Waffen gibt es auch einige ungewöhnliche: So gibt es zum Beispiel einen Elektroschocker und sogar ein Pfefferspray!
Die Steuerung ist wie bei vielen anderen Ego-Shootern: Mit der Tastatur steuert man die Person und mit der Maus greift man an, aktiviert das Zielfernrohr oder wählt mit dem Mausrad die Waffen aus. Außerdem kann man sich auf die Seite lehnen, um hinter Ecken zu spähen.
Die Grafik und der Sound:
Die Grafik ist nicht super (aber das Spiel ist ja auch schon alt), aber dafür sind die Details in der Landschaft auch ziemlich gut.
Den Sound finde ich ausgezeichnet, die Musik passt wunderbar zum Spiel. Ich finde die Musik genau richtig zur düsteren Atmosphäre.
Zum Schluss noch einige Details zum Spiel:
Hersteller: Ion Storm
Genre: Rollenspiel
Erscheinungsdatum: 12.06.2000
Altersfreigabe: Ab 18
Systemvoraussetzungen: Pentium 2 300 Mhz, 32 MB RAM, 150 MB Festplattenspeicher
Fazit:
Ich finde (wie schon gesagt), das Spiel eine geniale Mischung aus Action und Rollenspiel.
Die Umgebung und der Sound erzeugen eine geniale Atmosphäre und die verschiedenen Lösungswege für die einzelnen Missionen, sind auch genial.
Alles in allem, kann ich das Spiel einfach jedem empfehlen!
Für ciao&Dooyoo weiterlesen schließen -
Ihr werdet es lieben
Pro:
Atmosphäre, Grafik, Sound
Kontra:
Nichts
Empfehlung:
Ja
Handlung
Die nahe Zukunft: Die Welt wird von einer schrecklichen Seuche heimgesucht, der "graue Tod". Hunderttausende von Menschen sterben, die kranken stapeln sich schon regelrecht in den Kliniken. Es gibt zwar eine Heilmittel, das "Ambrosia", doch ist Rar. Nur Politiker, Industrielle und andere Hochgestellte Personen bekommen es. Es gibt große Terror-Organisationen, die so mächtig sind, dass die sich offene Kämpfe mit dem Militär leisten können.
Sie spielen einen Superagenten. Genetisch verbessert und mit Implantaten und Nannten ausgestattet. Ihr Bruder und sie sind die ersten Prototypen. Sie arbeiten für die "UNATCO", einer Anti-Terrororganisation. Also neues "Flaggschiff" dieser Organisation werden sie nach New York versetzt, schon bei der Ankunft müssen sie gegen die ersten Terroristen kämpfen.
Das Spiel
Das Spiel von Altmeister "Warren Spector" (System Shock 1&2) ist ein grandioser Genremix und fesselnder Story und unglaublicher Spieltiefe. Sie spielen aus der Ego-Perspektive, sehen ihre Waffe im Anschlag, doch das ist auch schon fast alles, was Deus Ex mit dem gemeinen Ego-shooter gemeinsam hat. Sie können nicht einfach alles Einpacken, was sie wollen, es gibt ein Inventar und da stellt man sich schon öfters die Frage, "Nehm ich jetzt den großen Flammenwerfer, oder stattdessen Schallgedämpfte Pistole, Dietrich und ein paar Medkits mit". Aber im Laufe der Zeit wird einem diese Frage recht einfach gemacht. Denn wie in einem Rollenspiel bekommen sie Erfahrungspunkte für erfüllte Haupt- und Nebenaufgaben. Die können sie dann auf verschiedene Fähigkeiten verwenden. Letztendlich gibt es zwei Wege, wie sich ihr Charakter entwickeln kann. Entweder sie werden zur Kampfmaschine, die sich mit jedem Wachroboter anlegt oder sie Werden zum Sniper/Hacker der lieber die Wachroboter zu seinem Freund macht, als ihn zu zerstören. Zusätzlich dazu, finden sie im Spiel so genante "Nanoimplantate", mit denen sie besondere Fähigkeiten erlangen können. Einziges Problem hierbei: Für jedes Implantat gibt es zwei Verwendungsmöglichkeiten, und haben sie sich für eine entschieden können sie das nicht mehr verändern. Da ist schon mal Grübeln angesagt. Wollen sie von Menschen oder von Robotern nicht gesehen werden? Wollen sie durch Wände gucken können, oder Detaillierte Informationen zu jedem Feind erhalten? Wollen sie länger Strahlung aushalten können oder länger Tauchen können? Alles sehr nützliche Funktonen, die sie im Spiel auch brauchen werden.
Außerdem gibt es ein riesiges Repertoire von nützlichen Gegenständen. Ob nun das Hacker-Gerät, mit dem sie fast jedes Zahlenschloss knacken können oder einfach Kisten, die sie unter einem Fenster stapeln und so die komplette 1. Etage der Feindlich zentrale umgehen. Man so ziemlich allen im Spiel benutzen. Keine Gasgranate zur Hand? Da war doch eben ein Feuerlöscher - zwar nicht ganz so effektiv, aber da tränen den Terroristen auch lang genug die Augen um sie gefahren los auszuschalten. Ein explosives Fass neben einem mit Giftigem Gas gefülltem Fass gibt eine sehr effektive Bombe, sie sie mit ihrem Sniper-Gewehr bequem aus den Entfernung zünden können.
Ganz besonders hat mich die große Handlungsfreiheit fasziniert. So ist ihr Ziel z.B. einen Illegalen Generator zu zerstören, ob sie nun über die Dächer wo jede Menge Wachen auf sie warten oder durch die Kanalisation, wo Laster-Fallen und Automatische Geschütze auf sie warten zu diesem Generator kommen ist ganz ihre Sache. Zu jedem Ziel gibt es mindestens 2 Lösungsmöglichkeiten meisten sogar mehr. Das Spiel hat sogar 3 verschiede Endsequenzen, sie müssen entscheiden, welche sie für besser halten. Und: Alles was sie tun wird Konsequenzen haben! Lassen sie einen Freund im Stich, kann er ihnen später im Spiel nicht mehr helfen. Rennen sie ganz ohne Scharm aufs Frauenklo, des UNATCO-Hauptquatiers, sagt ihnen ihr Chef, dass sie das demnächst bitte unterlassen sollen.
Grafik
Das einzige (kleine) Manko an diesem Spiel. Die ewigen Nachteinsätze und heruntergekommen Straßen sind Grau in Grau. Ok, bunte Farben und Tageinsätze hätten die Atmosphäre auch zerstört, aber ein bisschen mehr Farbe hätte dem Spiel gut getan. Die Charaktere hingegen sind sehr schön Texturiert. Die "Statisten" ähneln sich öfter etwas, aber die etwas wichtigeren Personen sehen meist sehr Markant aus und sind auch sehr schön Texturiert. Leider sind die Animationen auch etwas hölzern, aber durchaus akzeptabel. Trotzdem hätte ich gerade hier von diesem Topspiel mehr erwartet.
Sound
Die musikalische Untermalung ist sehr gut. Meist besteht sie aus.nunja...elektronischen Klängen? Lässt sich leider schlecht beschreiben. Am besten ihr Ladet euch mal den Soundtrack mit eurer MP3-Tauschbörse runter und hört ihn euch an. Die Musik unterstreicht das Geschehen. Die Musik ändert sich, wenn sie entdeckt werden, von ruhigen Klängen zu Pulsteigernden Klängen. Der Effekt gibt dem Spiel noch mal ein ganzes Stück mehr Atmosphäre. Das spiel verfügt über exzellente Sprachausgabe. Leider gibt es nur Deutsche Untertitel, da mehrere Tausend Dialoge im spiel vorkommen - ein Synchronisation währe schlicht und einfach zu Teuer geworden.
Meine Meinung
Meiner Meinung nach gehört DeusEx unter die Top10 der besten PC-Games aller Zeiten. Die Welt ist unglaublich Realistisch, eine fesselnde Story um Konspirationen, Untergrundorganisationen und eine gewisse Welt-Untergangsstimmung. Ich habe das Spiel nun schon öfters durchgespielt und finde den Hacker/Sniper-Charakter am besten. Es macht mir einfach einen Heiden Spaß durch Lüftungsschächte zu kriechen, Systeme zu hacken und für Verwirrung zu sorgen. Gerade durch die vielen Variationen in der Handlung haben mich angespornt es mehrmals durchzuspielen. Was passiert, wenn ich diesen Endgegner gar nicht töte, sondern einfach wegrenne? Wann will er sich mir wieder stellen? Wir er dann einfach zu besiegen sein oder schwerer? Wenn ich mein Freund mitnehme, nach Hongkong, kann er mir ein Nanoimplantat besorgen, lass ich ihn in New York, kann er mich wichtige Informationen besorgen. Und natürlich die 3 Schlusssequenzen, die man alle mal gesehen haben sollten machen das spiel zu einem Unikat. Auch das in der letzen zeit immer häufiger auftretende Phänomen, das man Action-Spiele in einer Nacht durchspielen kann (Max Payne, Elite Force) taucht bei Deus Ex gar nicht auf. Beim ersten Mal durchspielen brauchte ich gut 1 1/2 Wochen, mittlerweile (wo ich das Spiel auswendig kenne) brauche ich immer noch ein ganzes Wochenende. Einfach ein Meisterwerk...
Sonstiges:
Genre: Action
Hersteller: Ion Storm
Preis: 20 - 40 Euro
Anspruch: Fortgeschrittene
FSK: 18
Jahr: 2000 (USA)
Publisher: Eidos
Sprache: Englisch (deutscher Text)
Plattform: PC
Mindestanforderungen:
-Pentium II 300 MHz oder gleichwertigen CPU
-Windows 95/98
-64 MB RAM
-DirektX 7.0a-kompatible 3D-Grafikkarte
-DirektX 7.0a-kompatible Soundkarte
-DirektX 7.0a oder höher
-4-fach CD-ROM-Laufwerk
-150 MB unkomprimierter Festplattenspeicher sowie zusätzlich Speicher zum Sichern von Spielständen
-Tastatur und Maus
Also sollte Heutzutage kein Problem sein
Schlusswort
Man muss sagen, dass Warren Spector mal wieder ein Meisterwerk gelungen ist. Unglaubliche Atmosphäre, packende Story, interessante Charaktere, gute Story.
Deus Ex muss man einfach mal gespielt haben, vor allem Fans von System Shock 1 oder 2, werden dieses Spiel lieben. Kommen sie in eine Welt voller Korruption, Intrigen und Geheimnisse... weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Deus Ex Brillianter Ego Shooter mit Rollenspielelementen
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
hi,
heute schreibe ich über das Spiel, dass es zwar schon lange gibt und dessen Nachfolger auch schon erschienen ist, aber ich habe dieses geniale Spiel mal wieder auf meine Festplatte kopiert und war sofort wieder davaon gefesselt!
DeusEx - Worum geht es?
Das Game spielt in der Zukunft wo auf der Welt eine grausame Seuche (grey death) wütet. Heilmittel (Ambrosia) ist knapp und es haben sich schon Terroristengruppen gebildet. Doch es ist längt nicht alle so wie es scheint...
Dabei spielt sich DeusEx wie eine Mischung aus FPS und Rollenspiel (mit ungeahnten Freiheiten).
Engine & Anforderung:
Das Spiel basiert auf der UT-Engine, welche große Außenbereiche zuläßt. Trotzdem vier bis fünf Maps pro Mission.
Unter 128 MB ist DeusEX definitiv nicht ordentlich zu spielen! Erst ab 256 MB hat man Ruhe vor kleineren Ruckler. Auch ist eien starke CPU wichtiger als ne schnelle 3D-Karte.
Was bietet DeusEX? - Kurzübersicht
- Inventar (begrenzt) für allerlei Waffen und Gegenstände
- Punktesystem - Fast jede Aktion wird mit Punkten belohnt die in Fertigkeiten investiert werden können
- Implantate - Chips, mit denen Man z.B. stärkere Museken, lautlose Bewegung erlangen kann (können ausgebaut werden)
- Alle Infos (Gespräche, etc. ) werden gespeichert, keine Infos gehen verloren
- Viele Möglichkeiten die gesetzten Ziele zu erreichen
Freiheit ist alles
Beispiel einer typischen DeusEx Mission mit einigen!! Möglichkeiten/Zielen:
[q]Mission 02 - Zeitaufwand 1,5 - 3,5 Stunden
Alle Ziel (primär):
1 Ambrosia-Container / Terroristen aus Catle Clinton beseitigen
2 Geiselnahme in der U-Bahn-Station beenden
3 Generator im Lagerhaus zerstören, damit Pauls Team eindringen kann
Alle Ziel (sekundär):
a Geiselnahme im Hotel beenden.
b Kontakt mit Smugglers aufnehmen.
c Smugglers Freund befreien.
Lösungsmöglichkeiten:
1. 3 Möglichkeiten ins Gebäude Geheimgang (selber Code knacken oder Jungen „fragen“), Kisten umstellen und von hinten oder frontal über den Vordereingang.
2. Frontal angreifen mit EMP-Granaten, durch Läuftungsschacht (EMP oder Waffen, etc.)
3. Über die Feuerleiter (Zimmer mit Goodies) oder Vordereingang. Im Hotel leise bewegen, wenn man die Geiseln retten will. Auch hier hat man mehere Möglichkeiten (z.B. Treppe oder Liftschacht zum 1. Stock/Erdgeschoß)
a. Zu Smuggler mit Kennwort (Muß man finden) oder über einen Geheimeingang (muß man finden und es gibt Abwehranlage).
b. Befreiung relativ linear, man kann verschiedene Methoden zum Ausschalten der Gegner bzw. überwinden der Abwehranlagen einsetzten.
c. Man auf drei Wege zum Lagerhaus kommen (zwei über Dächer, einer am „Boden“). Rein kann man auch über das Dach, einen Seiteneingang, Tür im Erdgeschoß oder durch nen Kellereingang. Man kann die Gegner alle beseitigen, muß aber nicht. Es gibt 3 Wege den Generator zu zerstören (Granate/Waffe, TNT-Fässe oder Kühlung per Computer ausschalten).
[/q]
Fast unbegrenzte Möglichkeiten
Man kann in DeusEx fast alles machen. Jeder Gegenstand, und sein es auch nur eine Vase, Blume, etc. kann man benutzen, verschieben, ggf. werfen, ect.
Computer können gehackt werden, Schlösser geknackt oder gesprengt, Sicherheistanlagen überlistet werden (hacken, EMP-Granate, Schaltkasten, Granaten, etc.)
Waffen
Allein schon da Waffen platz brauchen muß man überlegen welche man mitnimmt. Alle Waffen können durch sogenannte Modifikationen verbessert wird (Schaden, Reichweite, etc.).
Zur Verfügung von normalen Knüppeln (Brechstange, Schlagstock) über einfache Pistolen (Pistole, etc.) bis hin zu Chemischen-Neuentwicklungen. Allein aus platzgründend kann man nicht alle nutzen.
Fast alle Waffen haben auch verschiedene Munitionsarten, zwischen denen man wechseln kann (Raketenwerfer: Raketen / Phosphorraketen, Armbrust: Normale-, Gift- und Leuchtpfeile) und es gibt Updates (leiser Feuern, mehr Munition, größere Reichweite & Zoom)
Allerdings sollte man die Fertigkeiten auf die Waffen anpassen, da es wenig Sinn hat ein Sniper mitzunehmen (und nutzen zu wollen), wenn man beim Zielen damit herumwackelt und nur jeder vierte Schuß einigermaßen sitzt.
Fertigkeiten
Es gibt in DeusEx mehrer Fertigkeiten (Schwimmen, Hacken, Waffenkunde, etc.), die von untrainiert bis Meister reichen.
Um eine Fertigkeit zu steigern brauch man Fertigkeitspunkte. Diese Fertigkeitspunkte bekommt man in DeusEx für das Lösen von Aufgabe (in Teilabschnitten) bzw. durch Secrets.
Implantate
Neben den steigerbaren Fertigkeiten ist der Agent auch noch mit Bioimplantaten (Augmentations) ausgestattet. Dies sind Zusatzfertigkeiten, wie z.B. eine kurzzeitige Verbesserung der Sprungkraft, erhöhte Resistenz, etc.
Augmentations können per Hot-Key aktivieren & brauchen Energie (Aufladen mit Batterien oder am Laderoboter).
Die Augmentations sind zum Teil sehr gut versteckt und können nur von einem Med-Bot eingebaut werden, allerdings muß man sich jeweils für eine der beiden „Fertigkeiten“ eines Modus entscheiden. Jedes Implantat kann noch mal in 3 Stufen verbessert werden.
Informationen
Zum Glück werden alle Infos/Gespräche auf mehrere Arten protokolloiert:
Auflistung der Primären und Sekundären Ziele
Auflistung aller Passworter, Logins, etc. mit dem entsprechenden Textvermerk
Auflistung aller geführten Gespräche
Eine Sammlung an Info-Bildern (Bilder, Infrarotbilder, Lagepläne, etc.)
Epische Geschichte
Nachdem die Handlung nach der 1. Mission so langsam anfängt, geht es immer spannender weiter. Manche Leute werden immer dubioser und man wird von unerwarteten Wendungen nicht verschont. Der Bruder zum Beispiel: Was hat er mit den Terroristen zu tun? Welche Gründe? Wer ist Majestic 12? An wen kann man sich wenden? Dies sind einige der Fragen, die man sich sicherlich nach den ersten Missionen stellen wird. An dieser Stelle möchte ich jedoch nicht zu viel verraten.
Maps
Die Maps sind zum Teil bei DeusEx gigantisch groß. Allerdings hatte etwas mehr Abwechselung bei einigen Räumen nicht geschadet und manche Ort wirken einfach zu trist und künstlich.
Ansonsten bekommt man jedoch ordentlich was geboten. Fast jede später Mission hat sehr durchdachte Schauplätze zu bieten und kann mitunter stundenlang fesseln (Es gibt viel zu erkunden und entdecken.). Dadurch hat man oft auch immer mehrere verschiedene Möglichkeiten zur Vorgehensweise (Tunnel, Abkürzungen, etc.).
Gegner
Die Gegnerpalette ist sehr weitläufig. Anfangs trifft man zwar nur auf NSF-Terroristen und kleine Wachroboter. Doch später kommen noch Soldaten der MJ12, Kampftaucher, Hunde, Labortiere (Greasel, etc.), Spiderbots, Kampfroboter, Militärische Kampfroboter, Man in Black & Women in Black), etc.
Alle Gegner haben individuelle Verhaltensmuster und unter schiedliche Stärken und Schwächen.
Grafik
Das Spiel nutzt zwar die UT-Engine, allerdings ist die Farbanzahl doch eher auch den dunklen Bereich begrenzt. Es gibt zwar ab und zu (z.B. in Honkong) auch hellere Farben, doch insgesamt eher düster, wie die Stimmung der Handlung.
Was jedoch nicht so schön ist, ist die Tatsache, daß manche Räume und Gebäude recht eckig und schlicht aussehen (Raum hat nur einen Tisch und einen Stuhl als Wohnung.)
Die Personen sind dafür alle recht abwechselungsreich gestaltet und sprechen Lippensynchron!
Sound & Sprache
Dank 3D Sound-Hardware kommt man in den Genuß erstklassiger Sound & Musik. Das Spiel wurde wegen des sehr großen Textumfangs jedoch nur übersetzt, nicht synchronisiert! Allerdings tut das der Atmosphäre keinen Abbruch. Besonders für die vielen Zeitungstexte, E-Mails und andern Infos ist man für eine Übersetzung dankbar. (Das Spiel soll angeblich mehr Zeilen Text haben, als ein komplexes Rollenspiel, wie z.B. Baldur’s Gate)
Multiplayer
DeusEx hatte beim Erscheinen keinen Multiplayermodus. Da man für DeusEx jedoch deutlich länger braucht für einen Lösungsweg, fällt dies erst mal nicht so auf.
Doch dieser wurde nachträglich per Patch nachgereicht (An einem COOP-Mod wird von der Community gearbeitet.).
Dieser ist sogar weitaus vielschichtiger, als in jedem anderen FPS-Game. Es wurde sehr gut versucht, all das, was den Einzelspielermodus ausgezeichnet hat, auch in den Multiplayermodus zu bringen.
Man startet mit einer festzulegenden Anzahl an Fertigkeitspunkten und für jeden Kill bekommt man Punkt und Implantate gutgeschrieben. Über eine „Update“-Prioritätsliste kann man bestimmten, welche Fertigkeiten automatisch aufgerüstet werden sollen.
Insgesamt ist der Multiplayermodus darauf ausgelegt, daß man mit List und Tücke vorgeht, Schlösser knackt, etc. Teamplay ist sehr wichtig in DeusEx. So kann man z.B. bestimmte Bereiche der Karte unter Kontrolle kriegen, indem man die Sicherheitssysteme dort übernimmt (per Computer).
Allerdings sind die Maps z.T. einfach zu groß (oft erst ab 8-12 Leute gut spielbar). Bots gibt es auch nicht.
Fazit & Bewertung
Wer es bis jetzt noch nicht gemerkt hat: DeusEx ist für das DAS Spiel überhaupt gewesen. Hatte zwar leider erst spät was davon gehört, doch nach der Demo war es um mich geschehen. Mit der Vollversion habe ich mindestens gut und gerne 40-50 Stunden hintereinander weg verbracht (Hab viel erkundet, etc.), doch ich finde es hat sich gelohnt. Neben den wirklich abwechselungsreichen Missionen und der genialen Story (viele Wendungen), sind es auch die Vielzahl der Möglichkeiten gewesen, die mich so fasziniert haben. (Insbesonders wenn man später ließt, was man noch hätte anders machen können.) weiterlesen schließen
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