Pro:
die vier singenden Steinfiguren, gute Story...
Kontra:
... die aber miserabel umgesetzt wurde, Eddie Murphy, keine Gruselatmosphäre
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leser. Eddie Murphy ist aktuell in „Die Geistervilla“ in unseren Kinos zu sehen. Ich habe mir den Film eher zufällig angesehen, da wir uns nicht wirklich entscheiden konnten, was wir denn nun sehen wollten. Außerdem hörte sich eine Horrorkomödie, auch wenn sie mit Eddie Murphy ist, ganz gut an, so dass wir und dann letztendlich doch für diesen Film entschieden haben.
Story :
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Jim Evers ( Eddie Murphy ) und seine Frau Sara ( Marsha Thomason ) sind gemeinsam als eigenständige Immobilienmakler tätig. Für Jim geht ein Vertragsabschluss über alles, und daher vergisst er auch einmal die eine oder andere private Verabredung. Da dies in letzter Zeit häufiger vorgekommen ist und er sogar den Hochzeitstag vergessen hat, schlägt er seiner Frau und ihren beiden Kindern vor, übers Wochenende an den See zu fahren und ein Familienwochenende ohne Arbeit zu verbringen. Doch kurz vor der Abreise bekommt Sara einen Anruf, dass sie sich das Gracey Anwesen ansehen soll. Jim wittert ein super Geschäft und überredet sein Frau, auf der Fahrt zum See kurz bei dem Anwesen vorbeizuschauen. Sie lässt sich überreden, doch als sie vor einem verschlossenen Tor stehen, will sie am liebsten auf der Stelle umkehren. Doch plötzlich öffnet es sich wie von Geisterhand und Jim überredet sein Frau, doch zumindest kurz mit dem Besitzer zu reden. Er versichert auch, dass es ganz bestimmt nicht mehr als 20 Minuten dauern wird.
Das Haus entpuppt sich als riesiges Herrenhaus. Keiner der Evers ahnt, auf was sie sich eingelassen haben. Da ein Unwetter die Strasse unter Wasser gesetzt hat, müssen sie notgedrungen die Nacht im Haus verbringen. Doch irgendetwas ist seltsam an dem Haus und es muss vor langer Zeit etwas schlimmes vorgefallen sein. Jedenfalls scheint es in dem Haus vor Geister zu spuken und Sara sieht der früheren Hausherrin zum Verwechseln ähnlich...
Meinung :
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Die Geistervilla ist eine Gruselkomödie, die für die ganze Familie geeignet ist. Die Story des Films ist an für sich gar nicht schlecht, doch leider wurde sie dürftig umgesetzt und mit der Besetzung völlig zerstört. Wird einmal eine spannende Szene aufgebaut, die den Zuschauer zum Gruseln bringen könnte, kommt auf einmal Eddie Murphy mit seiner schrillen und krächzenden Stimme daher, und zerstört einfach jegliche Stimmung. Auch das gesamte Umfeld stimmt einfach nicht. Gut, die Villa bietet alles, was sich ein Gruselfilm wünscht. Doch als die Familie ankommt, herrscht herrlichstes Wetter und kurze Zeit später regnet es in Strömen. Dazu Blitz und Donner, was wohl irgendwie dazugehören muss. Überzeugend finde ich es allerdings nicht. Da ist von Gruseln absolut nichts mehr möglich und erinnert irgendwie an eine ausrangierte Geisterbahn, wo nicht mal mehr die Hälfte der Geister zerstört sind oder die Lampen eingeschaltet sind. Da dürften sich nicht mal die kleinsten Zuschauer gruseln, was die Altersfreigabe absolut gerechtfertigt.
Eddie Murphy war mit seinen Sprüchen auch schon mal besser drauf. Klar, jeder kennt sein lockeres Mundwerk aus den Beverly Hills Cop Filmen. Da war es auch noch absolut lustig und erträglich. Nicht aber so in diesem Film. Es war einfach viel zu viel und das eine oder andere Mal wünschte ich mir, Eddie würde auf der Stelle von der Leinwand verschwinden. Er nervt mit seiner Art und Weise derart, dass einfach keine Gruselatmosphäre auftauchen kann und somit die noch verbleibenden Minuten eher zur Qual als zur Freude werden.
Allerdings ist die restliche Besetzung nicht wesentlich besser. Marsha Tomason, die Sara Evers spielt, sieht zwar sehr gut aus, aber das war auch schon alles. Sie setzt keinerlei Höhepunkte und konnte mich nicht im geringsten überzeugen. Ich frage mich nur, wie sei mit ihrer ruhigen Art einen Ehemann wie Eddie Murphy an ihrer Seite haben kann?!?
Die beiden Kinder sind auch nicht viel besser. Michael ( Marc John Jeffries ) ist absolut ängstlich und fürchtet sich tierisch vor Spinnen. Diese Angst muss er schon zu Beginn des Films überwinden schafft es aber nicht. In diesem Moment war mir schon klar, dass es im Laufe des Films noch einmal zu einer Szenen kommen muss, in denen er sich mit Spinnen konfrontiert sieht. Und so ist es dann gegen Ende des Films auch. *gähn*
Auch Megan ( Aree Davies ), die zwar etwas neugieriger und mutiger ist, kann im Film keine Höhepunkte setzen.
Bleibt noch der Geist des Butlers Ramsley ( Terence Stamp ), der einigermaßen gut spielt. Er verkörpert den treuen Diener, der alles für seinen Herr tun würde. Besonders gut gefällt mir an ihm, dass er urplötzlich und völlig unerwartet auftaucht und so nicht nur seinen Gästen einen kurzen Schrecken einjagt.
Noch ein Wort zu den Effekten. Sie sind nichts neues und können mich nicht vom Hocker reißen. Die Geister sind zwar gut dargestellt und auch als solche erkennbar. Auch wurde es zufriedenstellend dargestellt, dass man durch die Geister hindurchlaufen kann. Geschieht dies, sieht es so aus, als wäre man durch eine Wolke gelaufen, und die Geister sehen verwirbelt aus. Aber das ist nun wirklich nichts besonderes und gehört eher zum Standard für solche Szenen.
Ledigleich ein Höhepunkt gab es dann doch noch im Film. Im Garten gab es vier Steinfiguren, die vor sich hinsangen. Als sie von Eddie Murphy nach dem Weg gefragt wurden und ein bestimmtes Stichwort gefallen ist, fingen sie ein neues Lied an zu singen. Da war recht amüsant, aber wie gesagt, der einzige Höhepunkt!
Daten zum Film :
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Land / Jahr : USA 2003
Titel : Die Geistervilla ( Original : The haunted Mansion )
Länge : 88 Minuten
FSK : ab 12 Jahren
Regie : Rob Minkoff
Schauspieler : Eddie Murphy ( Jim Evers ), Marsha Thomason ( Sara Evers ), Terence Stamp ( Ramsley ), Nathaniel Parker ( Master Gracey ), Wallace Shawn ( Ezra ), Dina Shybey ( Emma ), Marc John Jefferies ( Michael ), Aree Davies ( Megan )
Kinostart : 22.01.2004
Internet: http://www.disney.de/DisneyKinofilme/geistervilla/main.html
Fazit :
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Ich harke den Film einfach ab und ärgere mich, dass ich ihn mir angesehen habe. Die Gags waren absolut flach und von Gruselatmosphäre keine Spur. Eddie Murphy nervte mit seinen Sprüchen oder allein schon durch seine Anwesenheit. Nein, ich kann an dem Film einfach nichts positives finden. Aus der Story hätte man viel mehr machen können, lediglich die vier Steinfiguren konnten mich kurzzeitig aufheitern. Immerhin dauerte der Film bloß 88 Minuten und ich wurde nicht länger gequält. Immerhin war es im Kino warm und trocken ;-)
Ich vergebe für den Film lediglich 1 Stern, mehr ist absolut nicht drin. Empfehlenswert halte ich den Film auf gar keinen Fall, selbst für Eddie Murphy Fans dürfte „Die Geistervilla“ nichts sein.
Ich danke für eure Aufmerksamkeit.
Ciao T_Goose weiterlesen schließen
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