Pro:
duftet frisch feiner geschmack
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Schon lange wollte ich einen Bericht über dieses wunderbare Küchenkraut schreiben, heute ist es nun endlich soweit.
Es ist der Dill der mich seit vielen Jahren begeistert und ich meine er sollte in keiner Küche fehlen weil er einfach zu so vielen Speisen als Würze geeignet ist.
Ich habe jedes Jahr meinen Dill im Garten und er gedeiht einfach prächtig. Meine Tochter hat ihn auf ihrem Balkon in einer großen flachen Schale angepflanzt und ist sehr zufrieden mit dem Wachstum dieser Küchenpflanze.
Und er ist so einfach zu pflanzen, ich nehme immer den Samen vom letzten Jahr, aber man kann den Dillsamen auch in Tütchen kaufen.
Ende April sähe ich meinen Dill und schon nach wenigen Tagen schauen die zarten Pflänzchen aus der Erde. Jetzt geht es sehr rasch, bald hat mein Dill eine Höhe von fast einem meter erreicht und duftet ganz herrlich.
Der Dill hat einen Hauptstengel und zarte Nebenstengel an denen die feinen fedrigen Dillblättchen wachsen. Sie sind fast so dünn wie Tannennadeln nur viel feiner und zartgliedriger.
Ich verwende den Dill sehr viel zu frischen Salaten, aber natürlich auch zu Fischgerichten.
Ein Fischgericht ohne Dill schmeckt einfach nicht
so gut wie mit Dill.
Meist verwende ich dazu nur die feinen Dillspitzen weil ich die Stengel nicht mag.
Aber man kann natürlich auch die Stengel verwenden und kleinhacken, tue ich aber nicht.
Am liebsten esse ich Kartoffeln mit einer feinen Dillsoße. Dazu brauche ich etwa eine Hand voll von den frischen Dillspitzen . Die Hälfte davon
lasse ich in einem Topf mit zwei Eßlöffeln Butter
leicht anbräunen, dann gebe ich zwei Eßlöffel Mehl darüber und gieße mit einem kleinen Becher Sahne auf.Nun gebe ich noch eine Suppenwürfel dazu. Bitte immer umrühren damit es keine Klümpchen gibt.Wenn die Soße zu fest ist mit Milch auffüllen.Jetzt die Soße aufkochen, zum Schluß den Rest des Dills dazu geben und
servieren.
Man sagt dem Dill auch andere Dinge nach, er soll bei Blähungen helfen konnte ich nicht feststellen, da hilft eher der Fenchel.Als Tee habe ich ihn auch noch nicht probiert, ich finde er schmeckt frisch am allerbesten.
Zum Quark mag ich auch sehr gerne Dill, da mische ich eine Hand voll frischer Dillspitzrn hinein und rasple eine kleine frische Gurke und einen Apfel dazu, schmeckt echt köstlich. Mit Salz, Pfeffer und Maggi würzen schmeckt gut zu Bratkartoffeln oder als Brotaufstrich.
Woher der Dill genau kommt sit nicht so sicher, eines weiß ich, in Spanien und Frankreich habe ich ihn schon selbst angepflanzt und er ist gut gediehen. Viele meinen er kommt aus Indien, aber ob das wahr ist konnte ich nicht heraus finden.
Eines aber kann ich bestätigen, die feinen Dillspitzen sind eine echte Delikatesse die ich sehr gerne frisch in meiner Küche verwende.
Und weil ich immer sehr viel Dill im Garten habe friere ich ihn auch ein.
Dazu nehme ich die ganzen Stengel und stecke sie in eine Plastiktüte.Wenn ich den Dill brauche hole ich ihn aus der Tiefkühltruhe und verwende nur die feinen Spitzen die sich ganz leicht von den Stengeln abstreifen lassen. Und der Dill ist so frisch und duftet so fein als hätte ich ihn gerade aus dem Garten geholt.
Und wenn ich Gurken einwecke, ich meine jetzt sowohl die Gewürzgurken als auch die Salzgurken, gebe ich immer ein paar Stengel Dill dazu, ohne Dill kann ich mir Gurken überhaupt nicht vorstellen.
So jetzt habe ich endlich über meinen Dill geschrieben der so herrlich duftet und so fein schmeckt, er ist ein Kräutlein auf das ich nicht verzichten möchte. weiterlesen schließen
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