Dominikanische Republik Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Ein Traum wird wahr...
03.07.2002, 00:55 Uhr von
RotTigerchen
DasRot-Tigerchen...Raubkatze oder Schmusekätzchen?lest selbst... und findet's heraus... 31 Jahre,...5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
...oder auch Rot-Tigerchens ultimatives Adventure in der Karibik
(Hotel: Occidental Flamenco Beach Resort - Playa Dorada - vor den Toren Puerto Platas)
Nomen est omen
Flamingos habe ich zwar keine dort gesehen, aber dafür andere Augenfreuden entdeckt. Hier nun, mein ultimativer Karibik-Report, exklusiv für Euch:
2 Wochen sollte der Traum vom Karibik-Urlaub dauern. Mir stellte sich anfänglich die Frage, ob es wirklich ein Traum wird oder eher ein Alptraum, denn ich hatte immer noch die Bilder vom Flugzeugabsturz vor Puerto Plata im Hinterkopf. Aber da man ja sonst gar nichts mehr machen dürfte, wenn man meint, es kann einem auch passieren, buchte ich die Reise trotzdem.
Mitte Juni sollte es losgehen und ich fieberte dem „großen Ereignis“ entgegen, zumal es mein erster Urlaub in der Karibik sein sollte. Ob der Sand wirklich so weiß ist, wie man in der Werbung und desgleichen immer wieder suggeriert bekommt? Ungeduldig zählte ich fortan die Tage bis zum Abflug. Und dann kam endlich der Tag, an dem ich „ins Paradies“ fliegen sollte.
„Sehr geehrte Fluggäste“... so begann der Pilot seine „Abschiedsrede“ beim Landeanflug auf Puerto Plata... Dummerweise konnte ich ihm gar nicht richtig folgen, denn meine Augen klebten förmlich an dem was ich da schräg unter den Tragflächen des Flugzeuges (bin übrigens nicht mit Birgen Air, sondern mit Condor geflogen) sehen konnte. Zuckerrohrfelder soweit das Auge reicht - und da, wie putzig, eine kleine Landstraße, welche sich hinterher als Main-Street zwischen Airport und Puerto Plata outete. Die Besonderheit der dominikanischen Straßen erläutere ich etwas später noch.
Endlich, die Landung auf den wirklich winzigen Flughafen war glücklich und als ich aus dem Flieger ausstieg, fiel ich fast um. Klar, wenn man vorher stundenlang im klimatisierten Flieger hockt und dann der tropischen Hitze mit ihrer Luftfeuchtigkeit ausgesetzt wird. Noch heute, wenn ich meine Urlaubsbilder ansehe, muß ich über das Bild lachen, welches mich mit 2 Karibik-Schönheiten zeigt, als ich frisch aus dem Flieger geschlüpft bin...
Merengue-Musik drang durch die Hallen. Nun galt es sich beim „Zoll“ ein- bzw. auszuchecken und auf das Gepäck zu warten. Danach ging es dann per Shuttle-Bus direkt ins Hotel.
Jeder, der zum 1. Mal in der Dominikanischen Republik Urlaub macht, sollte vorgewarnt sein, denn die Verkehrsregelungen dort sind ... naja, sagen wir mal einfach faszinierend und ungewöhnlich zugleich. Das fängt schon damit an, daß das wichtigste Teil an einem dominikanischen Auto nicht das Gaspedal oder der Fuchsschwanz an der Antenne ist, nein, es ist die Hupe. Sie ist praktisch so eine Art Lebensretter, denn auf einer Landstraße die für jede Richtung nur 1 Spur hat, wird hemmungslos 3-spurig gefahren - auf BEIDEN SEITEN!!! Den Nervnkitzel den man da bekommt, könnt Ihr sicherlich gut nachvollziehen. Da überholt ein Auto ein Moped (wo eine ganze Family draufsitzt samt 3 Hühnern und 1 Schwein), dieses überholende Auto wird dann auch wieder von einem vollgepackten Touristenbus überholt und dieser wiederum von einem Militärfahrzeug, wo dann - bis an die Zähne bewaffnet, die einheimische Arme draufhockt.... und alle sind natürlich kräftig am hupen. Ein wahres Erlebnis - wirklich. Seit dem, beschwere ich mich übrigens nicht mehr über die heimische Rush-Hour, denn ich weiß, es gibt schlimmeres. ;o).
Was auch noch sehr häufig - eigentlich ständig - vorkommt, ist, daß nicht nur Kinder und Hühner auf der Straße spielen, nein, es tummeln sich ganze Rinderherden dort herum. Alleine und ohne „Herdenaufsicht“. Auch kommt es vor, daß mal ne Kuh einfach so am Rand steht und genüßlich am Zuckerrohr nascht. Man sollte also immer mit „großen“ Überraschungen rechnen. Besonders gefährlich ist es in der Dunkelheit zu fahren. Nicht weil man eventuell überfallen werden könnten, nein, es liegt einfach daran, daß man selbst vielleicht über Scheinwerfer verfügt, jedoch andere Verkehrsteilnehmer keine haben und das kann dann auch schon mal schiefgehen. Einen TÜV gibt es übrigens nicht in der Dom.-Rep. Also, auch hier kann man mit allerei kuriosem rechnen. In der Dominikanischen Republik wird’s im Übrigens auch schon recht früh dunkel. Je nach Jahreszeit - z.B. Juni/Juli - ist es um 19 Uhr duster, was aber nicht heißen soll, daß es dann auch kühler wird - im Gegenteil, denn dann fangen ja die heißen Nächte an ;o)
Kleine Anmerkung noch in Sachen Armee. Die Armee des Dominikanischem Völkchens ist mit Respekt zu beachten und vor allem sollte man nicht „einfach weiterfahren“ wenn man mal angehalten wird. Die Burschen sind recht schnell im Schußwaffengebrauch und so etwas kann dann auch schon mal ins Auge bzw. „ins Fell“ gehen. Ich selbst habe gottseidank keine Erfahrungen diesbezüglich machen müssen, jedoch wurde ich von der deutschsprachigen Reiseleitung eindringlich vor diesem Fehlverhalten gewarnt. Cool bleiben und sich mit den Leuten in Englisch, besser noch in Spanisch verständigen und man hat keine Probleme.
So, nun aber zurück zu meinem Transfer ins Hotel. Nach ca. 20 Minuten kam ich in der Hotelanlage an, die aus einem mehreren Hektar großen „Touristen-Ghetto“ besteht. In diesem Bereich, den man nur durch eine Schranke passieren kann, liegen mehrere Hotels, die jeder für sich ihre Urlauber beherbergen. Teilweise arrangieren sich die Hotels was das Programm für die Urlauber angeht untereinander. Dieses Hotel-Resort machte auf mich den Eindruck wie eine kleine Stadt vor den Toren Puerto Plata‘s, im Schatten des Pico ... na ... jetzt hab ich glatt den Namen des Berges vergessen - muß wohl daran liegen, daß ich recht erschrocken war, als ich hörte, daß sich ein Flugzeug mit dem Berg anlegen wollte und dummerweise - was aber naturgemäß zu erwarten war - verloren hat. Ach ja, Pico Duarte hieß er glaube ich.
Die Hotelanlage Flamenco Beach Resort liegt genau in der Bucht von Puerto Plata, genannt Playa Dorada. Der Baustil dieser All-Inclusive-Herberge ist spanisch gehalten - übrigens auch der Hauptanteil der Gäste, neben Kanadier und Amerikanern, Deutschen und Holländern besteht aus dem spanischen Völkchen. Die ganze Optik der Anlage entspricht keinesfalls dem typischen Bild einer „Massen-Bettenburg“ sondern erinnert eher ein spanisches Dörfchen. Das Erscheinungsbild ist sehr gepflegt und wo man hinsieht,
wachsen riesige Ficcus Benjamini sowie die landestypischen Palmen und andere Gehölze. Auch Zyperngras habe ich dort neben einer Minigolfbahn gesichtet. Die Wege zum Strand sind recht romantisch - besonders abends, wenn die kleinen Pagoden entlang des Weges leuchten. Allerdings, wenn man dort ohne Mückenschutz spazieren geht, leuchten nicht nur die Pagoden, sondern auch die Augen der kleinen stechenden Plagegeister, sprich Mücken.
Beim Einchecken im Hotel wird man von einer schöne und offenen Eingangshalle begrüßt. Praktisch, da gleich in dieser Halle vorhanden, die eigene „Hausbank“, in der man - am besten - mit den allseits beliebten Travelerchecks - „Nachschub“ besorgen kann - für die zahlreichen Souvenirs für die lieben Daheimgebliebenen(hierzu noch genauere Fakten und Tips im Laufe meines Berichtes). Natürlich sind auch einige Shops in einer benachbarten Hotelhalle vertreten, wo abends auch schon mal Künstler wunderschöne Portraits anfertigen bzw. die typische Dominikanische Malerei vorführen und natürlich auch verkaufen.
Die Zimmer sind alle umfangreich und geschmackvoll eingerichtet (Bad und WC, TV, großen Betten usw.) Übrigens, man sollte sich jedoch bei Durchfall immer mal eine Rolle Toilettenpapier vom Service-Wagen der Zimmermädchen mopsen, denn Toilettenpapier scheint dort nicht so der Renner zu sein. In einigen einheimischen „Örtchen“ ist es sogar untersagt Klopapier über das WC zu entsorgen; hierfür stehen dann kleine Körbchen bereit - ob das nun bei diesen Temperaturen besonders hygienisch ist, sei dahin gestellt. Die Zimmer sind natürlich auch mit einer Klimaanlage und einem Deckenventilator ausgestattet, der immer dann zum Einsatz kommt, wenn in der Abendshow etwas zuviel Strom gebraucht wird und das heimische Stromnetz überlastet ist - dann fällt natürlich auch die Klimaanlage aus - der Deckenventilator schein über einen eigenen und unabhängigen Stromkreis zu verfügen, denn sonst würde dieser ja nicht funktionieren. Jedenfalls braucht es dann auch schon mal 1 bis 2 Stunden, bis ein Hotelangehöriger den richtigen Schalter findet um den hauseigenen Generator für den Notstrom anzuwerfen.
Teilweise haben aber gerade diese Stromausfälle - gerade mitten in den Shows - eine recht amüsante Wirkung auf das Publikum und die Animateure. Es wird dann einfach im Dunkeln weitergemacht - ist gerade Musik auf dem Plan, wird einfach lautstark gesungen, erst von den Animateuren und dann natürlich mehr oder weniger gut von den Hotelgästen, die sich nicht im Geringsten über diese Strompannen aufregen. Sollte man sich nicht auch für zu Hause einmal etwas von dieser lockeren Sichtweise eine Scheibe abschneiden?
Die Amtssprache in der Anlage ist übrigens Spanisch, Englisch und Deutsch und bei allen Events wird das Publikum 3-sprachig „bearbeitet“.
Kleines Wort zur Sicherheit. Die Security-Guards sind besonders abends anwesend, denn auch in der Dominikanischen Republik gibt es Kriminalität, die sich auf Touristen spezialisiert hat. Aber keine Angst, man kann beruhigt schlafen. Die Herren passen praktisch darauf auf, daß niemand mit dem falschen Armband am Handgelenk in ein Hotel kommt und sich dort über das Buffet stürzt.
Nun aber zu den „all-inclusiv“ Aktivitäts-Angeboten, die dieses Hotel anbietet. Neben den umfangreichen Sportarten (Schnuppertauchen, Minigolf, Beachvolleyball, Merengue-Tanzkurs, Fitness, Bogenschießen, Strandspiele, Tischtennis, Luftpistolenschießen, Schnorcheln, etc.), gibt es auch die Möglichkeit außerhalb der Anlage geführte Ausflüge zu unternehmen. Ich habe seinerzeit an einer 2-tägigen Samana-Tour teilgenommen, die u.a. den Besuch der berühmten „Bacardi-Insel“ Cayo Levantado beinhaltete und auch einen Besuch der Grotte „GRI GRI“ - wo auch ein Liebesfilm gedreht wurde - „Die blaue Lagune“. Desweiteren kann man auf der benachbarten Pferde-Ranch Ausritte buchen (wie viele andere Attraktionen aber auch vom Hotel aus buchbar).
Hier mein Tip, wenn man mal einen Reitausflug machen möchte: Auf jeden Fall sollte man folgende Sachen mit sich führen. Eine lange Hose, feste Schuhe, natürlich den Fotoapparat oder die Videokamera (aber auch nur, wenn man sich das einhändige Reiten auch zutraut), Mückenspray und Sonnenschutz, denn die Ausritte durch Zuckerrohrfelder und Dörfer, am Strand und auch an Straßen usw. entlang, machen zwar Spaß, sind aber für weniger sattelerfahrene und weniger sattelfeste Reiter unter Umständen recht astrengend.
Ich habe fast mein ganzes Urlaubstaschengeld für die Reitausflüge ausgegeben, da es wirklich sehr gutmütige Pferde sind und es wirklich Spaß macht das Land zu Pferd zu erkunden. Natürlich kommt man auch so richtig in den Genuß den einheimischen Menschen näherzukommen. Sollte jemand in naher Zukunft dort mal reiten, grüßt mir den Guido aus Köln. Er ist dort der Touri-Begleiter und ein echt witziger Mensch. Alleine die Einweisung, die er am Anfang der Tour gemacht hat, hat mir so manchen Lachkrampf beschert. Aber auch die anderen Jungs auf der Ranch dort sind echt nett und genauso lieb und nett ist auch die Besitzerin der Ranch - ebenfalls eine Deutsche. Ein weiteres Highlight einer dieser Reittouren, war die Besichtigung einer richtigen „einheimischen“ Hütte. Die Frau, die dort wohnte, ließ sich gerne mal in den Kochtopf gucken. Hinter ihrem Grundbesitz gab es dann auch noch die Gelegenheit sich in einem Süßwasser-Natur-Pool abzukühlen. Es war einfach herrlich. Und noch ein Tip: Nach den Reitausflügen gibt es natürlich ordentlich „Happa Happa“ auf der Ranch - und natürlich auch Cuba-Libre in rauhen Mengen, denn nichts ist so anstrengend wie ein Reitausflug, auf dem man unterwegs so viel zu sehen und zu lachen bekommt. So ein Reitausflug lohnt sich allemal. Was auch noch zu erwähnen wäre, ist die Möglichkeit, je nach gebuchten Ausflug, den Ausritt gegen ein Entgelt auf Video zu kaufen - prima, wenn das Aufsatteln mitgefilmt wird, denn wie so mancher versucht auf ein Pferd zu kommen ist schon echt der Hammer. Ich spule diese Szenen immer gerne gaaaaaaaaaaaaaaanz schnell ab... ;o).
So, nun interessiert Euch sicherlich noch, was es sonst noch so „all-inclusiv“ in diesem Hotel gibt als da wären: Die Getränke an den Bars, alle Mahlzeiten in den Restaurants bis auf das „El Cortijo“, Badetücher - aber wehe sie gehen verloren, daß kostet dann mal eben schlappe 30 US $... es sind so viele Sachen inklusive, also wem da was fehlt, ist entweder zu sehr verwöhnt oder hat ganz ehrlich einen Sonnenstich.
Wer im übrigen vom „gemeinen Pöbel“ getrennt nächtigen möchte, kann dieses in dem separaten Bereich der Anlage. In meinen Augen stehen allerdings die Vorzüge dieses Angebotes (separater Check-In, Room-Service und Begrüßungs-Freßkorb) in keinem Verhältnis zum Aufpreis. Und wo wir gerade schon einmal bei den Preisen sind, möchte ich auch gleich die extra zu bezahlenden Sachen aufführen: Fakultative Ausflüge, Telefon, Minibarinhalt, Safegebühren, Kleider-Service und die Getränke in der Strand-Disco „El Tablao“ (Mo, Di, Do, Fr. und Sa bis in die frühen Morgenstunden).
So, weiter geht’s mit den Restaurants der Anlage, die dem Gast kulinarisch einiges zu bieten haben.
Das Frühstück vom Buffet kann im Restaurant „La Giralda“ zwischen 7.00 und 10.30 Uhr eingenommen werden. Es ist sehr reichhaltig und auch abwechslungsreich. Vom Müsli über Obstsalat bis zum deftigen Rührei, alles was das Schlemmerherz begehrt. Übrigens, im Restaurant „La Giralda“ trifft man morgens auf recht freche Vögel, die sich - und das ist nicht jedermanns Sache - genüßlich vom Buffet bedienen. Mitunter kann dieses recht lustig sein, wenn 2 Vögel um 1 Schüssel Fruchtsalat streiten und ein Dritter hinzukommt. Dann greift nämlich wieder das Sprichwort „wenn 2 sich streiten....“ den Rest kennt Ihr ja.
Wenn man so recht überlegt, kann man auch so eine Art Hitchcock Neuverfilmung von „Die Vögel“ dort drehen. Warum? Nicht nur am Buffet findet man rabengroße Vögel, nein, auch im Palmen-Dach des Restaurants, welches direkt über dem Pool liegt, findet man eine muntere Schar an brütende (und käckelnde) Schwalben, die dafür sorgen, daß das Personal ab und zu mal mit dem Kescher durch den Pool fegen muß. Vögel tragen ja bekanntlich keine Windeln ;-). Es ist teilweise schon wirklich verblüffend, in welchem Tempo die Schwalben gezielt ihre Nester anfliegen. So mancher Urlauber ist auch schon mal blitzschnell in Deckung gegangen, da er in der Flugbahn eines Vögelchens stand.
Mittagessen vom Buffet kann man ebenfalls im „La-Giralda“ von 13.00 bis 15.00 Uhr. Jeden Tag gibt es die unterschiedlichsten Gerichte. Schmackhaft zubereitet und auch optisch sehr ansprechend. Das Personal ist auch immer fix, wenn mal eine Schale leer geworden ist. Dann dauert es nicht lange und eine Neue füllt den leeren Platz.. Darüber hinaus kann man auch im „El Lago“ speisen (von 12.00 bis 16.00 Uhr) dort hat man eine Auswahl von exquisiten Hamburger, Hot Dogs und Sandwiches.
Wer nichts gegen Sand auf dem Teller hat, kann sich beruhigt zwischen 12.30 und 15.00 Uhr im Strand-Restaurant „Las Marismas“ die Grillspezialitäten schmecken lassen.. Der Sand wird zwar nicht auf dem Teller serviert, bleibt aber bei dem ständig wehendem Wind (deshalb ist die Dom. Rep. auch ein Surfer-Tip) nicht aus.
Dort findet abends übrigens auch die Strand-Disco statt, wo unter anderem auch eigens engagierte einheimische Künstler auftreten.
Wer den ganzen Tag über noch nicht satt geworden ist, kann sich abends auch noch mal verköstigen. Im „La-Giralda“ wird jeden Abend eine internationale Küche mit den verschiedensten Themen (z.B. Karibik, Romantik, etc.) angeboten. Hier kann man sich zwischen 19.00 und 22.30 Uhr satt essen.
Desweiteren kann man sich in der Pizzaria „La Fontana“, welches oberhalb der Show-Bühne liegt, zwischen 18.30 und 23.00 Uhr, mit knusprigen Pizzas aus dem Ziegelstein-Backofen verwöhnen lassen - die Pizzen sind wirklich einmalig lecker und der Knaller schlechthin. Als Nachtisch gibt es hier Eis bis zum Abwinken.
Darüber hinaus, als ob die bis jetzt geschilderten Restaurants nicht ausreichen würden, gibt es auch noch 3 weitere Restaurants, in denen man am Vormittag allerdings schon einen Platz reservieren muß, wenn man abends dort speisen möchte. Aber es lohnt sich, denn das mexikanische Restaurant „La Hacienda“ bietet genauso gute und umfangreiche Speisen wie das „Las Reses“ (Grill-Restaurant) und das „Via Veneto“ mit seiner italienischen Küche. In allen 3 Restaurants kann man in der Zeit von 18.30 bis 22.30 Uhr speisen.
Last but not least ... but the most expensive ist das „El Cortijo“, welches eine spanische Küche zwischen 18.30 und 22.30 Uhr anbietet. Da dieses Restaurant nicht im „all-inclusive“-Paket enthalten ist, wird hier ein Zuschlag von 25 US $ !!! verlangt.
Nachdem ich nun von so vielen Restaurants berichtet habe, darf ich die Bars natürlich nicht vergessen, an denen man wirklich eine recht große Auswahl an Drinks findet - natürlich auch inklusive. Die Bar „La Bodega“ ist von 10.00 bis 01.00 Uhr geöffnet, „La Bodequita“ bietet Getränke zwischen 17.00 und 23.00 Uhr an, und die Bar „El Lago“ ist zwischen 10.00 und 17.00 Uhr geöffnet). Das wars an Bars? Nein, nein, bei Leibe nicht. Weiter geht’s mit der Bar „El Lago Hundido“ (geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr - übrigens die einzige Bar wo es keine alkoholischen Getränke gibt). Dann gibt es da noch die „La Fontana“ Bar (18.30 bis 23.00 Uhr) und zu guter letzt den „Las Marismas“ Beach-Club und wie der Name schon sagt, liegt dieser Club direkt am Strand.
Noch ein kleines Wort zum Strand: Am Strand ist morgens vor 7.30 Uhr der Hund be- und die Sandflöhe ausgegraben, denn diese kleinen Schmarotzer können richtig nervig sein. Die Bißwunden erkennt man an ihrem Juckreiz und an deren Anordnung, die im Dreieck liegen. Wenn es heißer wird, sind auch die Flöhe wieder verschwunden - bis ca. 18 Uhr, denn dann haben die Plagegeister wieder ihren Auftritt und stürzen sich auf alles, was nach leckerem Touristenbein aussieht.
Am Strand sind im übrigen kostenlose Strandliegen aufgestellt, die man sich schon rechtzeitig sichern sollte, genauso wie einen schattigen Platz unter einem fest aufgestellten Schirm. Aber bitte, nicht so wie einige Urlauber es auf Mallorca praktizieren - Handtuch drauf und wieder weglaufen. Eine Marotte, die hier nicht gern gesehen wird und man sich nicht wundern sollte, wenn das zurückgelassene Handtuch alleine im Sand liegt und die Liege verschwunden ist.
Ferner, trifft man am Strand auch fliegende Händler an und wenn man geschickt handelt (was übrigens zum guten Ton gehört), kann man so manch schönes Souvenir ergattern. Die Finger sollte man von Kokosnüssen lassen, die gibt es im nahegelegenem Supermarkt mit Sicherheit günstiger - ebenfalls günstiger ist dort die Möglichkeit zu telefonieren. Hierfür stehen extra Zellen bereit.
So, nun einmal zur Animation. Die Hotelkette Occidental hat sich vorgenommen, nur noch passive Animationen anzubieten, was heißen mag, daß der Hotelgast nicht mehr wie vielleicht anderswo üblich, regelrecht zur Animation gekidnappt wird. Eine prima Idee, die jedoch immer noch eine schwierige Gradwanderung ist, denn wenn gar keiner am Animationsprogramm mitmachen will, was bleibt den armen Animateuren sonst anderes übrig? Aber handgreiflich werden sie natürlich nicht, sie versuchen es halt auf die nette, überzeugende Art und Weise.
Was weniger schön ist, ist die mehrstündige Anwesenheit - von mir so getauften - „Touristen-Abschlepper“. Diese haben den ganzen Tag nichts besseres zu tun, als Touristen einzuladen, die dann an Immobilien-Verkaufsgesprächen teilnehmen sollen. Gelockt wird man mit T-Shirts, und sogar Freßkörben. Ich bin am Strand angesprochen worden und habe mir eine andere Hotelanlage angeguckt, mir das Gespräch angehört und es dann abgebrochen, denn es erschien mir wie eine Gehirnwäsche. Als ich dann aufstand und aus der „fremden“ Hotelanlage hinaus wollte, kam gleich die Security und „begleitete“ mich wie eine Schwerverbrecherin nach draußen. Dieses sollte wohl verhindern, daß ich mich am All-Inclusive-Buffet sattesse. Ein recht peinlicher Auftritt, was eben ein Nachteil ist, wenn man die falsche Farbe am Handgelenk hat bzw. gar keines trägt. Dieses Erkennungszeichen bekommt man im übrigen gleich beim Einchecken um den Arm gebunden. Mich hat‘s nicht gestört, da es schön blau war und blau eh meine Lieblingsfarbe ist.
So, für alle Souvenir-Jäger hier eine kleine Auflistung der landstypischen Souvenir-Highlights:
Larimar (Edelstein):
Der Finder bzw. der Entdecker dieses Steines, war von dem Blau des Findlings so begeistert, daß er ihn nach seinen beiden Lieblingen in seinem Leben nannte (seiner heißgeliebten Tochter Larissa und dem fantastischem Blau des karibischen Meeres, also Lari und Mar). Dieser Stein ist auch wirklich nur dort zu finden und jeder der Edelsteine sammelt sollte sich ein Exemplar mit nach Hause nehmen. Handeln nicht vergessen!!!
Muscheln:
auch wenn sie am Strand immer wieder von fliegenden Händlern angeboten werden, sollte man sie nicht kaufen, denn hier meldet sich gleich wieder der Artenschutz und das kann unter Umständen am heimischen Zoll sehr teuer werden.
Rum:
es gibt den weißen und den braunen Rum; hergestellt aus Zuckerrohr, die Hauptanbaupflanze dieses Staates. Es ist übrigens nicht der Bacardi sondern der Brugal, der die Dom. Rep. berühmt gemacht hat. Der Glaube, daß der braune Rum stärker ist als der weiße, ist ein Irrtum... oder war es umgekehrt? Jedenfalls schmecken beide toll - besonders als Cuba Libre oder Coco Loco.
Mama Juana:
ein absolut geheimnisvolles Gebräu aus Kräutern und dem einheimischen „Brugal-Rum“ - soll angeblich potenzsteigernde Wirkung haben - na ich habe davon nichts bemerkt ;o)
Kunst:
die naive Malerei kann man auf Märkten, in Geschäften und am Strand erwerben. Hier sollte man auf jeden Fall ordentlich handeln. Gleiches gilt für die Tonfiguren, die nicht unbedingt jedermanns Sache sind.
Musik:
hier mein Tip speziell für die Hotelanlage Flamenco Beach Resort ist Merengue. Die Anlage hat einen Club-Tanz, der jeden Abend nach der Hauptshow getanzt wird - einfach mitreißend. Und wer das multilinguale Personal darum bittet, den Song zu besorgen, wird nicht enttäuscht werden.
Kleidung:
auch diese kann man hier recht preisgünstig erstehen - besonders am Strand - aber vorsichtig, die Preise sollten um ca. 70 % runtergehandelt werden, da man sonst den „Touristen-Kurs“ zahlt. Außerdem gehört das Handeln -ähnlich wie in arabischen Ländern - zum guten Ton.
Bernstein:
ebenfalls der Renner, da hier besonders viele Exemplare mit fossilen Einschlüssen zu finden sind. Vorsicht beim Kauf dieser Steine, denn oft sind Plagiate auf dem Markt die aus Kunststoff sind. Mein Tip: reibt man einen Bernstein ordentlich am Stoff (Hose oder Ärmel) und hält ihn über kleine Papierschnitzel, sollten diese vom Stein angezogen werden, dann hat man die Garantie, daß der Bernstein wirklich echt ist.
Zigarren:
Raucher sollten sich damit ruhig eindecken, denn die dominikanische Rauchware ist ein aboluter Insider-Tip.
So, und hier noch etwas für alle, die Fakten haben wollen:
Name in Landessprache: República Dominicana
Lage: Karibik, im Ostteil der Insel Hispaniola
Größe: ca. 48.500 km²
Klima: tropisch
Landessprache: Spanisch
Währung: Dominikanischer Peso (RD $) - ich nenne ihn Dom.-Rep.-Dollar ;-)
Hauptstadt: Santo Domingo mit ca. 2,6 Mio. Einwohner
Bevölkerung: ca. 8 Millionen, Wachstumsrate zur Zeit 2 %
Mentalität: Die Dominikaner sind nett, höflich und hilfsbereit. Klimabedingt kann es manchmal allerdings auch mal länger dauern, bis man das Gewünschte erhält, frei nach dem Motto: Manjana (huch, ich hoffe ich hab es richtig geschrieben).
Religionen: Katholiken (75 %), Protestanten (4 %), Adventisten (1,5 %), Zeugen Jehovas (1,5 %)Sonstige (1,7 %) und 16,6 % sind ohne Religionszugehörigkeit
Nationalfeiertag: 27. Februar - Día de la Independencia
Stromspannung: 110 bis 120 Volt (also den Adapter nicht vergessen - kann man aber zur Not auch im Hotel kaufen)
Leitungswasser: Wer unbedingt Durchfall bekommen will, kann es beruhigt trinken oder zum Zähneputzen verwenden. Sensibelchen sollten hiefür lieber Mineralwasser benutzen, da es nunmal kein Trinkwasser ist.
Sicherheit: Das man nicht mit seinen Goldklunker am Strand herumlaufen sollte, leuchtet doch jedem ein oder? Entweder man läßt sie zu Hause oder im Zimmersafe
Sonneneinstrahlung: ist sehr aggressiv und man sollte nicht zu lange in der Sonne bleiben und auf jeden Fall für entsprechenden Sonnenschutz sorgen.
So und wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann unter der Rufnummer: 1-809 320-5084 oder Fax 1-809 320-6319 sich seinen karibischen Traum-Urlaub direkt im Hotel buchen.
Nochmal für alle besonders neugierigen Leser den Verweis auf meine aktuelle Homepage.
Hier könnt Ihr Euch einige Bilder meines Urlaubes ansehen.
Euer Rot-Tigerchen weiterlesen schließen -
Allgemeines zur Dominikanischen Republik
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hier wieder einige Infos von einer meiner Informationsreisen ...
Anreise:
Charterflüge ab Deutschland mit LTU oder Condor nach Punta Cana oder Puerto Plata. Die Flugzeit beträgt ca. 10 Stunden.
Die Dominikanische Republik teilt sich mit Haiti die Insel Hispanola, der nach Kuba größten Antillen-Insel. Sie wurde bereits 1492 von Kolumbus entdeckt und erobert. Die Hauptstadt Santo Domingo ist die älteste Stadt in der Neuen Welt. Bis ins 19.Jahrhundert stand das Land unter Kolonial-
herrschaft und ist heute eine Präsidialrepublik mit relativ stabilen Verhältnissen. Lange war die Dominikanische Republik ein verschlafener Karibikstaat, mit
der Landwirtschaft als einzigem wirt-schaftlichem Standbein. In den achtziger
Jahren begann man das große touristische Potential des Landes zu entdecken. Renommierte spanische Hotelketten wie u.a. Barcelo, Melia, Iberostar und Riu
wurden zum Aufbau einer touristischen Infrastruktur herangezogen und schufen
eine allgemein hochwertige und moderne Hotellandschaft. Kaum eine der in
Veranstalterprogrammen ausgeschriebenen Hotelanlagen ist älter als 8 Jahre
und sozialistische Bausünden a la Kuba sucht man vergebens. Von Anfang an setzte man in den meisten Hotels auf das All - Inclusive - Konzept, welches sich schon allein auf Grund der meistens kaum, oder gar nicht besiedelten Küstenregionen anbietet. Zur Zeit konzentrieren sich die touristischen
Aktivitäten im Land auf sieben Zonen.
Punta Cana:
im äußersten Osten, reine Hotelzonen am Strand ohne nennenswerte Ortschaften im ebenen Hinterland,kilometerlange Traumstände mit großem Palmenbestand.Alle Hotels verfügen über ein perfektes Wassersport-angebot.Ein ideales Ziel für Familien mit Kindern, die einen reinen Badeurlaub verleben möchten, u.a. Riu-Komplex mit 5 Hotelanlagen
Samana:
Halbinsel an der Nordküste, wenige aber stilvolle Hotels,Geheimtipp für Individua-listen und Ruhesuchende
Maimon:
an der Nordküste ca. 15 km westlich von Puerto Plata,malerische Bucht mit schmalem Strand und sehr abwechslungsreichem Hinterland mit verschiedenen Ausflugs-möglichkeiten, 2 Riu-Hotelanlagen
Playa Dorada:
an der Nordküste ca. 5 km östlich von Puerto Plata,langer Sandstrand, viele Hotels mit großem Sport- und Freizeitangebot, Großstadt in direkter Reichweite
Sosua:
an der Nordküste ca. 15 km östlich von Puerto Plata,bekannter u. lebhafter Touristenort mit vielen Aussteigern,viel Rummel, einfachere Hotelstruktur, für Familien weniger geeignet, hauptsächlich dieser Ort ist für das teilweise vorhandene Negativ-Image des Landes verantwortlich
Cabarete:
auch an der Nordküste ca. 20 km östlich von Puerto Plata,die große Bucht zählt zu den 10 besten Surfrevieren weltweit,lebhafter kleiner Ort mit guter touristischer Infrastruktur und einfacheren Hotels und Pensionen, ein geeignetes Ziel für junge Leute und für Surfer ein Eldorado
Bayahibe:
neue Region im östlichen Teil der Südküste (der eigentlichen Karibikseite), erst wenige Hotels an Traumstränden
Hotelübersicht:
Region Punta Cana
-Riu Naiboa***
frisch renoviertes Haus mit vielen Stamm-gästen, ein zentrales 5-stöckiges Wohngebäude, einziges Riu-Hotel ohne direkte Strandlage, sehr schöner Poolbereich, seit Juli 2001 ohne jegliche Reklamationen !
-Riu Melao***
freundliche Bungalowanlage in gewachsener Vegetation, keine Abendunterhaltung aber schönes Strandrestaurant, Bungalows mit 2 Etagen und geschmackvollen Zimmern (Rattan-Möbel),auch 3er Familienzimmer mit 2 Schlafräumen - ideal für Eltern mit 1 Kind, insgesamt eine Anlage mit persönlicher Athmosphäre
-Riu Taino****
älteste Riu-Anlage mit vielen deutschen Stammgästen,ca.90 Bungalows mit 2 Etagen in wunderschöner Parklandschaft,ansprechende Doppelzimmer und 12 Suiten, nettes Snack-restaurant am Pool, eine absolut gelungene Anlage für eine breite Zielgruppe
-Riu Palace Macao****
gewohnt niveauvolle Anlage in der TUI-Select-Kategorie einziges Riu-Hotel mit Armbandpflicht – Exclusivität!, elegantes 4-stöckiges Wohngebäude, u.a. 36 Suiten mit teilweise Jacuzzi auf 2.Ebene in Turmspitze, Indoor- und Outdoor-Showprogramm, eine Adresse für den anspruchsvollen Kunden, viele ältere Leute – eine gewisse Steifheit ist nicht zu verleugnen, man ist aber auch perfekt auf Honeymooner und Hochzeitspaare vorbereitet, das Hotel ist nach Renovierung ab 16.07.02. wieder geöffnet!
-Riu Bambu****
das ClubHotel ist die größte Riu-Anlage am Ort, tolle Lobby im Kolonialstil, weitlaufige Bungalowanlage in Parkland-schaft, an Pool und Bars herrscht großer Rummel,besonders großes Sportangebot am Strand, ein Ziel für junge Leute und Familien mit Kindern
-Punta Cana Resort&Club****
eine abgelegene Anlage am östlichsten Punkt des Landes,ruhig und sehr weitläufig mit eigener Marina, 18 - Loch-Golfplatz vorhanden, Wasserski u. 1Stunde Reiten pro Woche inclusive,ökologische Ausrichtung mit Lehrpfad u. Lagune im Busch, eine inter-nationale u. exclusive Anlage mit wenigen deutschen Gästen
-Natura Park Resort&Spa****
eine ruhige und sehr stilvolle Anlage mit ökologischer Ausrichtung, Lagunen mit Flamingos zwischen den geschmackvoll gestalteten Wohngebäuden, die erhöht gelegene Hotellobby wirkt wie eine Lodge in Afrika, Wellnesspakete im eigenen Spa-Bereich buchbar,Diese Anlage war der interne Topfavorit der unserer Gruppe und ist unbedingt einer breiten Zielgruppe zu empfehlen!
Region Samana
-Villa Serena****
kleines Hotel mit nur 21 Zimmern in traumhafter Lage, ein ideales Ziel für Paare und Honeymooner, unsere charmante TUI-Reiseleiterin richtete hier ihre eigene Hochzeitsfeier aus,das Haus wurde im Februar 2002 im Reisemagazin GEO-Saison ausführlich besprochen
Region Cabarete
-Villa Taina***
familiär geführtes Hotel direkt am Strand von Cabarete,eine geeignete Unterkunft für junge Leute und Surfer
Region Maimon
-Riu Merenge****
das Clubhotel liegt direkt am Strand der weiten Bucht,2-stöckige Bungalows in üppiger Vegetation, viel Sport und Animation am Poolbereich, das abwechslungsreiche Hinterland bietet diverse Ausflugsmöglich-keiten, ein Ziel für Singles, Paare und auch Familien mit Kindern
-Riu Bachata****
ein neues Clubhotel in direkter Nachbar-schaft zum Riu Merenge, großzügig angelegte Anlage mit sehr großen Poollandschaften,Es konnte leider nur eine Baustelle im Endstadium besichtigt werden, da Eröffnung erst am 26.03.02 !
Region Playa Dorada
-Gran Ventana Beach Resort****
schöne geschmackvolle Anlage in warmen Farben,tolles Snackrestaurant am Strand, viele Bars und Einkaufsmöglichkeiten in direkter Reichweite, ein Ziel für Kunden, die sich abends gerne außerhalb ihrer Hotelanlage bewegen möchten
Ausflügsmöglichkeiten:
Die vor Ort zu buchenden Ausflüge sind in der Regel in US-Dollar zu bezahlen.Alle angebotenen Tagestouren sind teuer, lohnen sich aber eigentlich immer!
-Hauptstadt Santo Domingo:
die komplett sanierte Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe, meistens per Flugtransfer
-Whale-Watching in der Bucht von Samana:
nur zwischen Januar und März buchbar,leider ist es unmöglich zu garantieren auch wirklich Wale zu sehen
-Insel Saona: an der Südküste im Nationalpark del Este,eine unbewohnte Badeinsel mit Traumständen, Transfer erfolgt teilweise per Speedboot und Katamaran-Segler! Eine traumhafte Tagestour!
-Altos de Chavon:
ein schmuckes Künstlerdorf oberhalb des Rio Chavon auf einem Felsplateau , mit großer Freilichtbühne
-Geländewagensafaris:
werden an der Nordküste angeboten und führen durch atemberaubende Landschaften und sind häufig mit einer Rafting oder Canyoning-Tour verbunden weiterlesen schließen -
El Portillo = ab Nov. 06 - "Gran Bahia Principe" - Update
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Liebe Community!!
Achtung: Eines Voraus - Ab November 2006 ist das El Portillo unter neuer Führung mit neuem Namen " Gran Bahia Principe, El Portillo " nun aber 5 Sterne und was ich so erfahren hab, bei 4 Wochen AI - Urlaub ca. 1000 EURO teurer - na wers braucht, soll es auch bezahlen !! So, nun viel Spass
Einführung:
Mein 4. Reisetrip nach SAMANA ist wieder einmal toll beendet, deshalb möchte ich Euch unseren letzten 4 wöchigen Dom. Rep.- Urlaubsbericht in SAMANA, mit aktuellen Updates aus diesem Jahr in Erinnerung bringen !!
Beginnen möchte ich mit unserer Unterkunft, der Hotelanlage " El Portillo Beach Resort ". ( All Inklusive ) 3 1/2 Sterne- Anlage( seit November 04 durch Umbau nun auf 4 Sterne gehoben ), diese ist aber wirklich nix für verwöhnte 5 Sterne Urlauber, diese sollten auch solche 5 Sterne Hotels buchen und bezahlen.
Aber für eine preiswerte 3 1/2 Sterne Anlage bietet das El Portillo seinen Gästen jede Menge und das Personal gibt sich wirklich viel Mühe !!
Bitte auch Update vom 12.02.05 beachten - wegen Umbau des El Portillo.
Zusatz vom 09.02.03:
Nachdem mein 3. Trip wieder einmal SUPI war und mir zu Ohren kam, daß die dominikanische Regierung, entgegen aller Proteste von Umweltschützern, den Startschuss zur Freigabe der Schnellstraße quer durch das Naturschutzgebiet ( Santo Domingo - Richtung Osten - Las Terrenas, Sanches ) gegeben hat und der Massentourismus nun auch hier nicht mehr sehr lange auf sich warten lässt, besucht diese ruhige Ecke noch, bevor auch hier alles überlaufen ist !!
Auch ist inzwischen aus der Geländestrecke Samana - Las Terrenas, eine durchgehende geteerte, gut ausgebaute Straße geworden!!
Aber Vorsicht beim Fahren mit dem Motorrad oder Quad´s, bei Regen und der ist hier oft überfallartig vorhanden, sehr langsam tun, die neue Strasse ist hier dann wie Schmierseife, dies mussten schon sehr viele erfahren, dies kann man an des vielen Kreuzchen am Straßenrand erkennen !!!
Langweilig ist diese neue Straße für einen alten Rennsemmel - und Geländefahrer wie mich, aber zur Touristenbeförderung schon dienlich !!
Berichteübersicht:
1. Die Lage
2. Die Unterbringung
3. Restaurant´s und Bar´s
4. Sporteinrichtungen
5. Ausflüge ( gegen Extrakosten )
6. Abendprogramm
7. Sicherheit
8. Strandverkäufer
9. Preis für Aufenthalt
Zusätzlich die jeweiligen Aktualisierungen !!
1. Die Lage:
Es liegt an der wunderschönen Halbinsel SAMANA in einem wirklichen Palmenmeer. Hierbei liegt aber die Stadt Samana aber ca. 70 km entfernt, mit dem Mopedo oder Quado heißt dies ca. 1 1/2 Stunden Fahrzeit, Rennsemmel packen es in ca. 45 Minuten., wenn es sie nicht ein paar mal Flach legt
Der hoteleigene Badestrand liegt in unmittelbarer Nähe ( 2 mal umfallen, falls zu viel Coccolocco und schon kannst dich in die Liege knallen ) der Hotelanlage, mit einem eigenen Hausriff, welches aber inzwischen doch schon durch viele, welche immer darauf herumstolpern müssen, schon etwas verunstaltet ist. Aber dennoch, wenn man bissi rausschnorchelt oder taucht immer noch ansehenswert. ( Zwischendurch kann man schon noch einen Barracuda und Langostino´s usw. entdecken ).
Angrenzende, größere Orte sind El Limon und Las Terenas. Las Terrenas liegt etwa 5 km östlich, El Limon entgegengesetzt etwa 15 km entfernt. Ein kleinerer Flughafen für Transfers nach z.B. Puerto Plata oder Santo Domingo liegt direkt vor der Hotelanlage. ( Für Leute, die sich den wirklich anstrengenden 4 1/2 stündigen abenteuerlichen Bustransfer, nach 10 stündigem Flug, ersparen wollen ). Die Preise für einen Flug zum Flughafen Puerto Plata liegt momentan bei 80 US Dollar, die Flugzeit dorthin beträgt ca. 45 Minuten.
Für Fahrten zu den Nachbarorten können Taxi´s ( 150 Peso - Las Terrenas ) oder Motogoncho ( Mopedtaxi´s zu 30 Peso pro Person ) gechartert werden.
Motogoncho ist wirklich interessant, besonders bei Nacht.
Vorsicht, nicht über die Ohren hauen lassen, 30 Peso ist der Preis, nach 24 Uhr höchstens 50 Peso. Manche versuchen Phantasiepreise von 120 Peso und mehr zu verlangen.
Ruhig diese " Herren " stehen lassen, die kommen schon wieder und fahren zum fairen Preis. ( Sie versuchen aber immer wieder die Urlauber abzusahnen. ( Wieso? Natürlich, weil es einige gibt, die diese Preise bezahlen !! ).
2. Die Unterbringung:
Je nach Buchungsart gibt es, kleine Bungalow´s ( auch mit Klimaanlage, TV und Kühlschrank ) oder einzelne Zimmer.
Zu den Bungalow´s kann ich leider keine näheren Angaben machen, da ich die nur von außen sah. ( Sahen aber wirklich schnuckelig aus ).
Die Zimmer sind üppig ausgestattet ( ohne Kleiderschrank, nehme an wegen des feuchten Klima´s ), aber durchaus ausreichend und sauber.
Kleidungsstücke konnten an einer großen Bügelstange in einem kleinen Nebenraum aufgehängt werden. Für die kleineren Wäschestücke war je ein Spiegelschrank vorhanden. Jedes Zimmer ist mit Telefon ausgestattet, womit auch unter den Zimmern kostenlos telefoniert werden kann.
Es gibt Zimmer mit 2 Doppelbetten die von 2 - 3 Personen belegt werden können.
Dusche und Badewanne, sowie WC sind in jedem Zimmer vorhanden.
Zimmer im Erdgeschoß sind mit Terasse, die in Obergeschossen mit Balkon versehen.
3. Restaurant´s und Bar´s.
Dieser Bereich ist ja sehr wichtig, denn dem leiblichen Wohle möchte man ja schließlich im Urlaub auch fröhnen, GELLE !!
In den Restaurant´s besteht Kleiderordnung ( Also nicht im Badezeug ) was auch durchaus angebracht ist.
Zu den einzelnen Mahlzeiten ist jeweil´s ein reichhaltiges Büffet angerichtet.
Wer möchte kann sich zum Abendessen ( nach Anmeldung ) auch im A la Carte Restaurant " El Almendro " bedienen lassen. Seit dem Umbau im November 04 kann man sich auch im ASIA - Restaurant bedienen lassen, hier gibt es auch sehr oft, sehr leckere Menues !!
Zwischen 16 und 18 Uhr kann auch täglich Kaffee und Kuchen genossen werden.
Muß hinzufügen, wenn man bedenkt, wo man hier ist, kann man sehr zufrieden sein.
Das El Portillo gibt sich hier schon Mühe, was für die Gäste zu tun.
An 5 Bar´s wird für die durstigen Kehlen gesorgt.
Cocktailbar " El Almendro " 19.30 - 23.00 Uhr
Hauptbar " Carite " 09.00 - 24.00 Uhr
Poolbar 10.00 - 18.00 Uhr
Strandbar " Carey " 10.00 - 18.00 Uhr
Discobar " Taberna del Cangrejo " 22.30 - 01.00 Uhr.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, hier wird auch der Härteste, vom Einschenken der Barkeeper überrascht werden. Wenn die einen Abfüllen wollen, schaffen die das auch.
Wer sich hier nicht zusammenreißt, den reißt´s vom Hocker. Alles erlebt.
Direkt neben der Rezeption befindet sich eine Boutique, in der man allerlei nützliches kaufen kann.( Außerdem kann man hier auch etwas günstiger Dollar´s und Travallerscheck´s in Peso´s tauschen, als an der Rezeption ).
Einen Schönheitssalon " Nautilus " gibt´s auch:
Haarpflege, Manicure, Pedicüre, Massagen und vieles mehr.
Allerdings sind hier die Preise auch " sehr schön - TEUER ).
4. Sporteinrichtungen:
- Schwimmbad, Kinderbecken, Wirlpool
- Strandvolleyball
- Fahrräder
- Motorradverleih ( bitte Moped vor Benutzung testen, sind nicht die besten. Da bekommt man in Las Terenas die besseren !! ).
- 2 Tennisplätze
- Pferde
- Tischtennis
- Tägliches Aktivitätenprogramm ( Dart, Boggia; Tischtennis, Wassergymnastik, Stretching, Marengetanzkurs ).
- Wassersport ( Schnorchelausrüstung, Kanu´s, Tretboote, Segelboote, Katamaran, Windsurfen ).
Diese Angebote ( außer Mopeds ) sind im All Inklusive Programm enthalten und können kostenlos benutzt werden.
Die Sieger des Aktivitätenprogramm´s werden jeden Abend mit Urkunden und kleineren Präsenten ( Brugal Rum ) prämiert.
TAUCHEN: ( Zusatz vom 31.10.04 )
Sicherlich kann man hier auch sehr schön TAUCHEN, wen dies interessiert, dazu habe ich einen sehr umfangreichen eigenen Tauchbericht " Bei den Walen taucht des Negerle gerne ab " - unter der Rubrik - Tauchen in der Dominikanischen Republik " verfasst, der hier über das SAMANA SCUBA DIVING RESORT vom El Portillo handelt.
5. Ausflüge ( gegen Extrakosten ).
- Cayo Levantado
- National Park " Los Haitises "
- Hochseefischen
- Bootsausflüge ( Wale beobachten ).
- Jeep Safari in´s Landesinnere
- Samana Expedition
- Wasserski
- Reitausflüge
- Quad´s fahren ( Vierrädler, echt geiiil ).
Zusatz vom 31.10.04
Quadfahren und Geländemotoräder - hierüber habe ich inzwischen einen Extrabericht erstellt ( ...die schnaubenden Nasenlöchern des Teufels ) - welcher für Untenehmungslustige, aber auch die bissi Härteren Touris was sein dürfte!!
6. Abendprogramm:
Livemusik von einer Hausband, Spiele zwischen Animateuren und Gästen, sowie ein zweiwöchiges Showprogramm ( durchaus sehenswert ). Wer´s nicht so lustig findet, kann sich ja an der Bar amüsieren und zuseh´n ).
Kino mit Dolbysurroundanlage ist auch vorhanden.
7. Sicherheit:
Die Hotelanlage wird rund um die Uhr bewacht und kontrolliert, was auch einen sehr hohen Sicherheitsstandard gegen ungewollte Besuche ( solls ja woanders auch geben ) darstellt
In den Zimmern befinden sich Safe´s, die gegen Extrakosten gemietet werden können.( 2003 hab ich mir keinen mehr gemietet, auch so, kamen mir keinerlei Wertsachen abhanden ).
In den Zimmern kann man ruhig auch mal sonst was liegen lassen. Wir haben in 4 Wochen keinerlei schlechte Erfahrung gemacht. Bisher kam in allen 3 Urlauben nix abhanden.
8. Strandverkäufer:
Natürlich laufen auch hier Strandverkäufer durch die Anlage, die Ihre Waren an den Mann ( Frau ) bringen wollen.
Mit ein bißchen Verhandlungsgeschick kann man hier sehr gute Schnäppchen machen.
" Senatore Thomas " aus El limon war bei mir für Gold zuständig. ( Spitznamen bekam er von unserer Gruppe ).
Aber bei ihm haben wir sehr gut Goldsachen eingekauft ( wie im Vorjahr ).
Wer in trifft, kann ihm ja einen Mafiagruß vom Schumitoni ausrichten, dann wird er bestimmt vorsichtig mit seinem Angebot ( Gold ).
Goldsachen immer auf Stempel kontrollieren und sich auch nicht mal scheuen mit einem Messer die Echtheit der Goldsachen zu kontrollieren.
Es laufen viele herum, die " Doubles " für echt verkaufen wollen, also VORSICHT !!
9. Preis für Aufenthalt:
4 Wochen All Inklusive mit Flug ( ab München )und Reiserücktrittversicherung ( Doppelzimmer, Frühbucher bei Air Marin ) etwa 2050 Euro pro Person.
Zusatz vom 09.02.03:
Für die 4 Wochen All Inklusive diesen Jahres ( Jan. - Feb. ) bei Neckermann, mit selbigen Vorraussetzungen 1977 EUR Frühbucherpreis pro Person.
Zusatz vom 31.10.04
Für die 4 Wochen All Inklusive im Jahre 2004 ( Jan - Feb. ), bei Neckermann, mit den gleichen Vorraussetzungen 1918 EUR Frühbucherpreis pro Person.
Zusatz vom 14.02.05
Für die 4 Wochen All inklusive im Jahre 2005 ( Jan - Feb. ), bei Neckermann, mit gleichen Vorraussetzungen 1919 EUR Frühbucherpreis pro Person.
Ich danke Euch für´s lesen, es wurde ja doch a bisserl mehr.
Weitere bestimmt interessante Berichte werden folgen. ( z. B. - geile Extremgeländetagesausflüge mit Quad´s oder Geländemaschinen der " Drecksäue aus Bayern " zu den " Näsenlöchern des Teufel´s " Richtung Las Galleras ). Ja, wie Drecksäue, so sahen wir wirklich aus und anschließend an die Hausbar im El Portillo, da rollten sich bei vielen Gästen die Äuglein.
Zusatz 31.10.04
Diese Extremausflüge - Berichte sind nun in der Zwischenzeit auch erstellt - wen`s interessiert - der kucke - wen nett - der lasse es
Update vom 12.02.05
Nach unserem 5. Vierwochensamanatrip im Januar/ Februar 05 ins El Portillo, muß ich erwähnen, daß es doch zu einem bestimmten Teil sehr erneuert wurde. So wurde z.b. der ganze Eingangsbereich mit Rezeption und Lobby neu konstruiert. Der Speisesaal mit Hausbar wurde auch erneuert, zum Teil erweitert und angebaut ( mir personlich gefällt die Hausbar nun so nicht mehr so gut, weil man wie auf dem Präsentierteller zum Speisesaal sitzt ). Der Pool wurde total umgebaut, sieht nun sehr schön aus, die Poolbar ist auch neu. Sämtliche Zimmer wurden mit Fenstern und Klimaanlage ausgerüstet, was mir persönlich nicht so gefällt, mir waren hier die offenen Zimmer mit Fliegengittern lieber ( wegen Erkältungsgefahr ). Der Hurrikan hat auch seine Spuren hinterlassen und hat das sehr dichte Palmenmeer doch sehr gelüftet, dadurch erscheint aber auch die ganze Anlage etwas heller. Die Tauchschule wurde auch neu aufgebaut, da die alte Hütte der Tauchschule dem Hurrikan zum Opfer fiel. Sämtliche Gebäude sind in weiß gehalten, sieht so sehr angenehm aus. Die Bilder 5, 6 und 7 sind nun vom im November 04 umgebauten El Portillo.
Desweiteren gibt es seit Neuem auch für Kinder eine Kinderbetreuung, damit die gestressten Eltern auch mal ihre Kinder unter Beaufsichtigung eines Animateurgirls in aller Ruhe aus den Augen lassen können.
Wer mehr Bilder vom umgebauten El Portillo sehen möchte, der kucke unter www.schumitoni.de - bei meinem Album unter: El Portillo im neuen Kleide !!
Update 28.12.2005:
ACHTUNG:
Wie ich soeben aus sehr zuverlässiger Quelle erfahren habe - schließt das EL PORTILLO am 15.01.06 - Mitte November 2006, wegen Renovierung ( schon wieder - komisch ) oder Verkauf - ACHTUNG !!!
Viel Spass
Update vom 03.09.2006:
Ab November soll das El Portillo nun wieder eröffnen unter dem Namen - " Gran Bahia Principe, El Portillo " und soll nun in der 5 Sterne Kategorie sein - na ja - Lass dich überraschen !! Ein 4 Wochen AI - Trip soll nun ca. 1000 EURONEN mehr als vorher kosten.
Zum Schluß -
Eine Warnung muß ich aber noch aussprechen:
Nie unter einer Palme stehen bleiben.
Neben mir schlug eine Kokonut´s ein.
Wenn Dir die auf die Birne fällt, bist du mit größter Wahrscheinlichkeit hinüber !!!
Die haut dich um, als hättest du die 3. mit RUM gefüllte Coccolocco intus, ja do haut´s die nieder und stehst nimmer auf.
Davor wird auch extra in der Hotelbroschüre gewarnt
Bis demnächst, Applauso, aber hurtig !!!
Der Portillo - Schlachtruf:
DALLA; DALLA; DALLA; jetz anfange .........
Hasta Luego.....Hasta Enero, Dosmilseis - Samana
Euer Amigo und di buron Blanko
Schumitoni
© 2002 © weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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frankensteins, 17.10.2008, 23:24 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
super toll beschrieben, hab ich mir ja schon mal auf deiner Homepage angeschaut, da haste so tolle Bilder drauf, das man echt neidisch wird. lg Werner
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anonym, 14.10.2008, 01:15 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
guts nächtle und lieben gruss
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Dreaming of Bacardi-Feeling
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Anfang September letzten Jahres stand unser Jahresurlaub an. Wir wussten eigentlich nur, dass wir ins Warme wollten und sind bei ltur.de auf die Suche gegangen. Und da war es, das Angebot: 14 bzw. 15 Tage Dominikanische Republik für 1.777 DM, Flug ab Hamburg.
REISEZIEL
Unser Hotel lag an der Nordküste der Halbinsel Samana, in Las Terrenas, Playa Bonita. Samana liegt im Nordosten der Insel Hispaniola und zählt zu deren regenreichsten Gebieten. Zusammen mit dem Hauptteil der Insel bildet Samana eine riesige Bucht, in der in den Monaten Januar bis März Wale ihre Babys zur Welt bringen. Wer also unbedingt einmal Wale-Watching machen möchte, sollte sich überlegen, in dieser Zeit hier her zu kommen. Ansonsten ist Samana eine recht grüne Gegend - wo das Auge hinblickt Palmen und regengrüne Feuchtwälder, die schönen palmengesäumten Strände nicht zu vergessen.
REISEZEIT
Wie oben erwähnt waren wir Anfang September in der Dommi. Also mitten in einer Regenzeitperiode. Das äußerte sich darin, dass der Tag wunderschön beginnt und pünktlich gegen 1 Uhr der Wasserhahn aufgedreht wird. Das Duschen im Zimmer konnte man sich also getrost sparen, man musste sich in der Zeit nur in den Regen stellen. Meist regnete es ca. 1 Stunde. Die Sonne kam danach nicht mehr so intensiv zum Vorschein, aber die Temperaturen waren noch immer sehr angenehm. Die wenige Sonne hatte den Vorteil, dass man sich nicht einen der begehrten Schattenplätze suchen musste.
AN- UND EINREISE
Wie gesagt, ging der Flug ab Hamburg. Wir haben den Vorabend-Check-In genutzt und uns noch einen schönen Abend in Hamburg gemacht. Immerhin waren wir im Urlaub. Gestartet um 10:35 Uhr landeten wir nach ca. 9 Stunden Flug über England und quer über den Atlantik, entlang der Ostküste Amerikas um 14:30 Uhr Ortszeit (6 Stunden Zeitverschiebung).
Die Einreise gestaltete sich etwas kompliziert und sehr chaotisch. Willkommen im Tal der Ahnungslosen: Für die Einreise wird neben einem mindestens noch 6-monatige gültigen Reisepass ein so genannte Touristenkarte verlangt. Die gibt es direkt am Flughafen für 10 US$ pro Person zu kaufen. Da mein Freund schon einmal dort war, wussten wir das. Es gab jedoch auch jede Menge Unkundige. Wichtig: Es werden nur Bargeld und US$ akzeptiert! Man muss sich einfach in eine der vielen Schlangen anstellen und sich dann ein freies Plätzchen suchen, wo das Formular ausgefüllt werden kann. Gefragt sind solche Dinge wie Adresse, Familienstand, Beruf. Und das alles in Englisch. Danach geht es in der Regel problemlos durch die Passkontrolle.
Achtung! Die zurückerhaltene Kopie der Touristenkarte gut aufheben für die Ausreise. Schlimmstenfalls wird diese verweigert.
DIE FAHRT ZUM HOTEL
Die war so abenteuerlich, dass ich das näher beschreiben möchte. Gelandet waren wir in Puerto Plata, wie fast alle Urlauber, die an die Nordküste wollen. In den nächsten Jahren wird in der Nähe von Samana ein weiterer Flughafen gebaut, auf dem größere Flugzeuge landen können. Dann braucht man nicht mehr eine 4-stündige Busfahrt auf sich nehmen (mit einem Reiseführer, der alles mindestens 10 mal erwähnt). Allerdings führt der Weg immer an der Küste lang und ist wirklich schön, so dass die Zeit recht schnell vergeht.
Eine Pause wurde auch gemacht, natürlich in einem überhaupt nicht touristisch ausgerichteten Laden mitten in der Pampa. Immerhin gab es was zu trinken und Toiletten und Geld konnte man auch tauschen. Es darf keine Landeswährung ein- oder ausgeführt werden!
Als wir uns Samana näherten, wurde eine weitere Pause eingelegt. Dieses Mal, um das Gepäck umzuladen, das bis hierhin lustig im Anhänger rumkutschiert wurde. Es kam alles auf einen Pickup, der uns nun begleitete. Den Grund fanden wir sehr schnell heraus. Es ging nun durchs Gebirge auf ziemlich engen und steil ansteigenden Straßen. Mit Anhänger wäre das wohl nicht möglich gewesen. Selbst die Klimaanlage wurde ausgeschaltet, damit sämtliche Kraft für die Überquerung der Berge genutzt werden konnte. Aber das war das Beste an der ganzen Fahrt. Die Hänge waren übersät mit Palmen und Kühen, die sich geradeso an den Hängen halten konnten. Hin und wieder fuhren wir durch ein Dorf und wurden winkend empfangen. Diverse Autowracks lagen auch in den Abgründen. In der Ferne konnte man schon wieder das Meer sehen. Ein herrlicher Ausblick.
In Las Terrenas angekommen dämmerte es schon. Doch uns stand noch eine Fahrt auf einer Buckelpiste bevor. Unser Hotel lag nämlich 7 km weit von dem Ort entfernt und war mit dem Bus nur über diese unbefestigte Straße zu erreichen. Die Fahrt über diese 7 km dauerte eine ¾ Stunde und wir wurden mächtig durchgerüttelt. Unsere Ankunft hatten wir uns redlich verdient.
DAS HOTEL
Das Hotel an sich ist empfehlenswert, vor allem wenn man seine Ruhe haben, abschalten und entspannen will. Es liegt eingebettet im Palmenwald direkt am ewig langen Strand. Weit und breit ist nichts mehr zu sehen außer ein paar Hütten von Einheimischen und das nur sehr vereinzelt. Bis nach Las Terrenas sind es am Strand entlang ca. 10 km zu laufen. Laut Reiseführer soll das übrigens einer der schönsten Strände sein. Bis zur Stadt kommt keine Touristenhochburg mehr. Zumindest noch nicht. Es befanden sich einige im Bau.
Manche werden denken – oh Gott, abgeschnitten von der Welt. Doch das hat „zusammengeschweißt“. Im Hotel waren fast ausschließlich deutsche Gäste. Tagsüber gab es ein wenig Animation (Spanischkurse, Dart, Volleyball, Club-Tanz) und abends immer eine Show. Nicht perfekt, aber sie haben sich Mühe gegeben.
Wie in der Dom.Rep. üblich war alles inklusive. Eine Pool-Bar gab es auch und lecker Cocktails. Zumindest, so lange der Mixer noch funktionierte. Der ist übrigens in der ersten Woche kaputt gegangen und war bei unserer Abreise immer noch out of order.
Zum Hotel gehört darüber hinaus eine Tauchschule, die jeden Mittag einen kostenlosen Schnuppertauchgang im Pool angeboten hat. Aber alles nur auf englisch! Wer das ausprobieren möchte, sollte mindestens das verstehen können, sonst kann es böse Überraschungen geben. Aber so tief ist der Pool nun auch wieder nicht.
DIE WASSERWELT
Da ist man schon mal in der Karibik und will die Wasserwelt bewundern, doch an unserem Strandabschnitt gab es leider kein Riff. Anders in der Nebenbucht, da war es nur wenige Meter vom Strand entfernt. Bei unseren Spaziergängen haben wir jede Menge Meeresvolk beobachten können, vor allem Krabben. Eine Krabbe hatte übrigens auch direkt vor unserem Bungalow ihre Höhle gebaut. Sie lief uns des öfteren über den Weg. Irgendwann haben wir sie „Anton“ getauft. Aber aufs Wort hat sie nicht gehört.
Wir sind mit den Leuten von der Tauchschule einmal zum Schnorcheln gefahren. Die Freude über die bunten Fische wurde leider durch die unzähligen Quallen getrübt. Eine hatte mich erwischt - und aus die Maus. Ich bin ein klein wenig in Panik geraten und wollte unbedingt zurück ins Boot. Ich muss dazu sagen, dass ich weder Tauch- noch Schnorchelerfahrung habe. Mein Freund ist später tauchen gewesen und war begeistert.
Riesenspaß hatten wir an mehreren Tagen mit meterhohen Wellen. Ob drüber- oder drunterweg, wir haben jede Menge Wasser geschluckt. Ganz ungefährlich war es auch nicht. Wurde man mal von einer Welle erwischt, ist man ziemlich weit mitgerissen worden. Der Weg zurück zum Strand war auch nicht der einfachste. Man sollte die Kraft des Wassers keinesfalls unterschätzen.
AUSFLÜGE
Wer in der Dommi einen organisierten Ausflug machen will, sollte viel Geld einplanen. Gezahlt wird alles in – wie soll es anders sein – US$. Wir haben uns für eine Jeep-Safari (pro Person 69 US$) und den Besuch des Nationalparks Los Haitises (pro Person 77 US$) entschieden. Beides Tagesausflüge. Vorher waren wir „auf eigene Faust“ in Las Terrenas.
-- Las Terrenas --
Wir haben mit mehreren Gästen ein Sammeltaxi in die Stadt genommen. Es ging wieder über die geliebte Buckelpiste. Las Terrenas lässt sich in wenigen Worten beschreiben: laut, touristisch, fast überall dreckig, voller Mopeds und deren Gestank. Der Ort zieht sich rechts und links entlang der Hauptverkehrsstraße bis hin zum Meer. Dort stehen jede Menge Hotels. In dem Moment war ich froh, so ruhig zu wohnen. Sehr leicht zu finden sind diverse Souvenirshops und zwei Internet-Cafés. Sobald man von der Hauptstraße abkommt, gelangt man in normale Wohnviertel. Es ist recht nett anzuschauen, dass die Häuser noch so klein sind und sehr viele Menschen darin leben, aber überall ein Fernseher läuft. Frauen lassen sich mitten auf der Straße frisieren. Von überball her dröhnt Musik, vor allem Merengue. Allerdings verstehen die Dominikaner nicht sehr viel von Tierhaltung. Die Hunde und Katzen, die wir gesehen haben, waren alle abgemagert und ungepflegt.
-- Los Haitises --
Zunächst ging es mit dem Bus über die Berge zur Südseite der Halbinsel nach Santa Barbara de Samana, der Hauptstadt dieser Region. Im Hafen mussten wir zunächst einen heftigen Regenschauer abwarten, bevor wir das Speedboot besteigen konnten. Die Schwimmwesten angelegt und los ging´s im rauschenden Tempo auf die andere Seite der Bucht.
Los Haitises ist ein kleiner Regenwald. An den meisten Stellen nur mit dem Boot zu erreichen. Von oben soll er aussehen wie eine umgedrehte Eierkiste, wegen der vielen Inselchen. Es gibt zahlreiche Höhlen, zum Teil mit Malereien derjenigen, die die unwegsame Landschaft irgendwann mal als Versteck genutzt haben. Wir haben mehrere davon besichtigt. Zum Teil mussten wir dabei ein wenig geschickt sein und klettern. Aber keine Angst, das ist mit festem Schuhwerk und der Hilfe der anderen ohne Probleme zu meistern.
Auch der Bootsführer hatte seinen Spaß. Die Fahrt ging immer im Slalom um verschiedene große und kleine Inseln herum, auf denen man alle möglichen Tiere (vor allem Zitronenfalter, Pelikane und Fregattvögel) beobachten konnte. Könnt ihr euch an die Flipperfilme erinnern, in denen die Pelikane immer auf den Holzpalisaden mitten im Meer hockten. Genau dahin fühlte ich mich in so mancher Bucht versetzt.
Durch einen richtigen Mangrovensumpf sind wir auch gekommen. Erst zu Fuß auf dem (befestigten) Weg zu einer Höhle und dann noch mal mit dem Boot. Es wirkte irgendwie gespenstisch, die Wurzeln so von oben nach unten gewachsen zu sehen. Große Teile der Mangroven sind leider den Hurrikanen und El Nino zum Opfer gefallen.
Anschließend ging es in den Nordosten der Bucht zur Cayo Levantado. Ein karibischer Inseltraum mit weißen Palmenstränden. Hier soll die Firma Bacardi einen ihrer ersten Werbespots gedreht haben, wodurch die Insel den Beinamen – na – „Bacardi-Insel“ erhalten hat. Ob das stimmt, konnte ich nicht nachprüfen. Aber schön ist es hier. Wenn man außer Acht lässt, dass bei der Ankunft sofort die fliegenden Händler auf einen zugestürmt kommen, um ihre Ware anzupreisen. Diese besteht hauptsächlich aus Riesenmuscheln und Korallenstücken, die eh nicht ausgeführt werden dürfen. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wie viele davon sie wohl verkaufen. Aber scheinbar gibt es immer wieder ein paar Touristen, die die Ausfuhr versuchen.
Leider hab ich von der Insel nicht allzu viel gesehen, weil ich mich im Busch rumtreiben musste und Bekanntschaft mit einer Schlange und diversen Geckos gemacht habe. Habe ich erwähnt, dass ich Schlangen nicht mag? Zum Glück ist dieses Ungeheuer geflüchtet, als es mich entdeckte. Warum ich mich im Busch aufhalten musste? Och, frische Ananas zum Frühstück, Mittag, Abendessen sind sehr lecker; die Bootsfahrt hatte mir den Rest gegeben... Ein gutes Heilmittel gegen Magenkrämpfe ist übrigens Zitronensaft mit sehr viel Salz. Eine Empfehlung des Reiseleiters. Schmeckt zwar ekelig, aber hilft. Mit reichlich Wasser runtergeschluckt ist es nicht allzu schmerzlich für die Zunge.
-- Jeep-Safari --
Die Jeep-Safari ging kreuz und quer über die Halbinsel. Gleich der Start ging nicht über die Buckelpiste, sondern am Strand entlang nach Las Terrenas. Teilweise war der Weg so eng, dass wirklich nur das Auto durchpasste. Ich hätte nicht fahren wollen.
Die übrige Fahrt war genauso abenteuerlich. Die Wege waren zum Teil so aufgeweicht, dass wir stecken blieben und einen neuen Anlauf nehmen mussten, um den Berg hochzukommen. Unterwegs kam natürlich der tägliche Regenguss. Dumm nur, wenn man hinten auf einem offenen Jeep sitzt, und einem das Wasser ins Gesicht peitscht.
Angehalten haben wir bei dieser Tour an einer Kautschukplantage und bei einer Bauernfamilie, um zu sehen, wie diese lebt. Natürlich alles natürlich und lebensecht. Darum konnte man bei der Abfahrt auch vorgefertigte Päckchen Kaffee und Kakao und dergleichen kaufen. Aber interessant war es, keine Frage. Was in Deutschland in klein in der Wohnung wächst oder wo man nur die Früchte im Supermarkt kennt, konnte man hier life an großen Bäumen in natura sehen. Lehrreich. Und probieren durften wir auch alles.
Auf dem Weg zu der Bucht, in der es unser Mittagessen geben sollte kamen wir an vielen bunten Häusern vorbei, die zur Zierde ihrer Fassaden mit Werbung bemalt waren (hauptsächlich Omo-Waschmittel und Pepsi-Cola). Die Hinweisschilder auf den Straßen werden allesamt gesponsert und zwar von einer Firma, die Rum produziert. Folge: alle Schilder tragen ein entsprechendes Werbebanner. Weiterhin haben wir Schulkinder in Schuluniform (!) gesehen. In Massen hinten auf Pickups wurden sie nach Hause gefahren. Lustig war auch der Esel, der mit Wasserkanistern bepackt ganz allein den Weg zum Wasserloch ging.
Auf dem Rückweg ging es noch durch ein Flussbett zu einem Wasserfall, den wer wollte auch besteigen konnte. Schade, hier gab unser Fotoapparat den Geist auf.
Außerdem wurde reichlich Rum-Cola (nicht Cola mit Rum) ausgeschenkt. *g*
-- Weitere Ausflüge --
Ich möchte euch nicht vorenthalten, welche Ausflüge noch angeboten wurden:
-Wasserfall “El Limon”, incl. Reiten auf Eseln – 49 US$
-Santo Domingo (2-Tages-Tour), Hauptstadt der Dominikanischen Republik – 139 US$
-Santiago – zweitgrößte Stadt der Dom. Rep., Tabak- und Rummetropole – 55 US$
-Rafting-Tour
SOUVENIRE
An jeder Ecke gibt es Rum zu kaufen. In verschiedenen Qualitäten und Flaschengrößen. Und viele Dominikaner verdienen ihr Geld damit, naive Malereien an die Touristen zu verkaufen. Wer kauft, sollte immer handeln.
SCHLECHTE ERFAHRUNGEN
POSTKARTEN schreiben bitte, aber ob dass die Karten ankommen, kann niemand garantieren. Wir hatten Pech und keine einzige hat ihr Ziel erreicht.
TELEFONIEREN ist entgegen allen Warnungen auch aus dem Hotel möglich, ohne dass man gleich Insolvenz anmelden muss. Inzwischen sind auch im Hotel die Preise erschwinglich und es kostet nicht mehr als von öffentlichen Telefoneinrichtungen.
HÄHÄNEN – keine Ahnung, ob ich das richtig geschrieben habe, so wird es zumindest gesprochen. Das sind kleine Viecher, die ihre Eier in den Sand ablegen und abends schlüpfen. Dann suchen sie sich arglose Opfer und stechen wie wild drauflos. Entweder man hat ein sehr wirksames Mittel (uns ist keines bekannt und auf das, was die Reiseleiter empfehlen ist kein Verlass) oder man meidet abends den Strand, sofern man leicht bekleidet ist. Dann halten sich die Juck-Attacken in Grenzen.
11. SEPTEMBER – wir waren so gut wie ahnungslos, als wir am 14. September unseren Rückflug antreten wollten. Die Reiseleitung hatte nicht eine Information gegeben. Erst als wir beim Check-In am Flughafen ankamen, wurde uns gesagt, was alles nicht im Handgepäck sein darf... Es begann ein riesiges Gewühle. Man wurde halt öfter und intensiver kontrolliert, wodurch sich der Abflug um gut 1 Stunde verzögerte, aber ansonsten verlief alles problemlos.
FAZIT
Der Urlaub war wunderschön und ich fahre bestimmt noch mal hin. Es gibt noch sehr viel mehr zu entdecken. Vielleicht das nächste Mal an die Südküste. Wenn die nur nicht so teuer wär....
Gruß Brikett weiterlesen schließen -
Unsere Hochzeitsreise in die Karibik
01.03.2002, 21:38 Uhr von
FlotteBine
Bin fast 30 Jahre alt. Glücklich verheiratet . Und seit September 2000 stolze Mama von einer klei...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ziel ist die Insel Hispaniola, mit den Bereichen Haiti und der Dominikanischen Republick ( nach Kuba die Zweitgrößte Insel in den Antillen).
Die Hauptstadt ist Santo Domingo.
Nach knapp 10 Stunden Flug endlich gelandet.
Man war es da warm ( zuhause frieren sie alle, haha)
Unser Domizil war für zwei superschöne Wochen
(von 14. Bis 21 April) das Hotel LTI Sol de Plata Beach Resort.
Hier gab es ein riesige Anlage mit Tennis und Golfplatz. Hier war alles schön grün. Das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend ( sprach auch gut Deutsch, sonst kam man mit Englisch gut weiter).
Fürs leibliche Wohl sorgte ein reichhaliges Büffet mit allen erdenklichen Leckerrein. ( Hab 2 Kg zugenommen). Täglich war auf meiner Liste ein sehr leckerer Cocktail.
Nämlich der Pina Colada ( Ananassaft, Cocosnusssaft, Sahne, gestossenes Eis und der Clou ... Rum; echt lecker)
Das Hotel liegt zwischen Sosua ( einem kleinen Fischerdorf ) und Cabarete ( Surferparadies).
Unsere Ausflüge und Aktivitäten waren zahlreich.
Als erstes natürlich Sonnenbaden am Strand mit zeitweiliger Abkühlung im Meer.
Ausflug Saona ( sehr teuer gewesen 199 Dollar pro Person, aber es ist unsere Hochzeitsreise, hier könnt man sich etwas)
Mit zweimotorigen Maschine quer über die Insel bis ins Künstlerdorf Altos de Chavon ( alte Bakcsteinbauten und ein tolles Kolloseum)
Durch den Nationalpark de Este ( bekannt aus Apokalypse Now bekannt) mit Schnellbooten zum Paradies Saona.
Dort meinen ersten Pelikan in Freiheit gesehen.
Das Wasser ist glasklar und warm.
Am Strand wiegen sich Cocospalmen im Wind. Der Sand ist weiß und fühlt sich an wie Mehl.
Einfach atemberaubend.
Schorcheln ( manchmal etwas Wasser geschluckt aber dabei viele kleine Fische und einen Seeigel gesehen )
Abendliche Spaziergänge beim Sonnenuntergang.
Ausritt mit Pferden durch die Pampa ( das schönste war das Zurückgaloppieren am Strand)
Tagesausflug nach Cabarete dem Surferparadies ( leider kann ich nicht surfen. Schön sind aber die kleinen Souvinierlädchen)
Jeeptour zu Wasserfällen.
Hier ist mal mal weg vom Tourismus gewesen.
Hier wurde man mit dem krassen Gegenteil konfrontiert. Auf der einen Seite die Hotel und ganzen Lädchen und hier sah man die Armut.
Die Häuser sind aus Holz und Palmenblätter . Sie leben teilweise zu fünft in kleinen Baraken ( und sind troztdem glücklich)
Zahlungsmittel waren Dominikanische Pesos ( 7 davon sind ca. 1,-DM gewesen).
Fazit
Karibik zum kleineren Preis.( wir haben für die Zeit beide zusammen ca. 5000,-DM gezahlt , ohne Ausflüge) Schönes Land und tolle Sehenswertigkeiten.
Aber mindestens 2 Wochen fliegen, damit man alles mitbekommt. Mit Hin –und Rückflug ist ja schon 1 Tag weg. Der Jetlade hat mir die ersten Tage auch zu schaffen gemacht. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Panda, 30.03.2002, 23:38 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
grammatikalisch nicht der Hammer, aber trotzdem interessant
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AliAsAliAs, 01.03.2002, 21:52 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
man das wäre jetzt mal nötig: urlaub! gruß vom alias
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anonym, 01.03.2002, 21:45 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Das hört sich echt toll an. Liebe Grüße, Lunalie
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(K)ein Trinkgeld den Kofferträgern!
20.02.2002, 14:03 Uhr von
mousebear
Hallo zusammen, ich bin im Moment sowohl aus beruflichen als auch privaten Gründen nicht sehr oft...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Im Mai diesen Jahres waren wir in der Dom Rep. Wir waren vorher schon ganz aufgeregt, da es unsere erste entferntere gemeinsame Reise sein würde und sie uns noch in ein Entwicklungsland bringen würde.
Wir informierten uns vorher ausführlich über das Land. Allerdings will ich euch jetzt nichts erzählen, was ihr auch in jedem Reiseführer lesen könnt, sondern praxisnahe Tips.
Nach 9 Stunden und 15 Minuten Flug landeten wir in Puerto Plata, das ist im Norden der Dom. Rep. Und liegt somit nicht in der Karibik sondern im Atlantischen Ozean.
Um in die Dom. Rep. einreisen zu dürfen, benötigt man eine Touristenkarte im Wert von 10 Dollar ( s. LTU-Bericht), diese muß man gut aufbewahren, da man ohne diese nicht ausreisen kann.
Koffertraeger
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Nach dem Auschecken machten wir uns auf den Weg zur Reiseleitung. Als wir dann erfuhren zu welchen Bus wir müssen, kam schon der erste Kofferträger von hinten und nahm uns die Koffer ab. Das war eine große Erleichterung (vor allen für meine Freundin), da es zu diesem Zeitpunkt ca. 30 °C waren und die Luftfeuchtigkeit so ca. bei 70 % liegt = ein ganz andres Klima ( Tropenklima). An dem Bus angekommen, hielt der Kofferträger die Hand auf. Wir hatten nur Dollars dabei, da der dominikanische Pesos weder ein- noch ausgeführt werden darf. Wir gaben ihm also ein Dollar, doch statt sich zu bedanken, meinte er, es sei zu wenig, er verdiene 5 Dollar! Die haben wir ihm nicht gegeben, doch es gab einige die ihm 5 Dollar gaben.
Daher mein erster Rat: Laßt euch nicht übers Ohr hauen 1 Dollar genügt vollkommen, man muß bedenken wieviel Koffer sie innerhalb von 1 Stunde tragen!
Unser Hotel Occidental Flamenco Beach Hotel lag ca. 20 min. vom Flughafen Puerto Plata im Touristengebiet Playa Dorada.
Dort bekamen wir ein Begrüßungscocktail, was sehr gelegen kam, da wir mittlerweile richtig Durst hatten.
Den ersten Tag verbrachten wir mit Auspacken und Hotelinspektion, wozu auch der Pool zählt J.
Am nächsten morgen um 8 Uhr fand eine Informationsveranstaltung statt. Dabei hatten wir auch die Möglichkeit Ausflüge günstiger zu erwerben. Die Ausflüge in der Dom. Rep. werden in Dollar bezahlt und sind somit recht teuer. Wir entschieden uns trotzdem für 2 Ausflüge, denn 12 Tage nur am Pool/Strand liegen, ist ja auch langweilig.
Auto mieten
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Einige von Euch fragen sich jetzt vielleicht, warum wir denn kein Auto gemietet haben. Das ist ganz einfach zu erklären:
1. ist es sehr teuer (60-100 Dollar)
2. man muß im Falle eines Unfalles beweisen, dass man unschuldig ist.
Hinzu kommt, dass es in der Dom. Rep. kein Promillegesetz gibt. Es kommt auch schon mal vor, dass die Polizei einen Betrunkenen ins Auto trägt und dann selbst auch einen kräftigen Schluck nimmt. Die meisten haben eine Rumflasche auf dem Beifahrersitz liegen. Das kommt daher, daß Rum das Nationalgetränk des Landes ist. Es gibt 2 große Hersteller, einmal Brugal und Barccelo. In der Dom Rep trinkt man den Rum pur und nicht wie bei und verbreitet mit Cola gemischt, das haben die Touristen eingeführt. Die Einheimischen sagen dazu auch „Gringokacke“.
Ausflüge
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1. Samana/Baccardi-Insel
Aber zurück zu den Ausflügen: unser erster Ausflug sollte uns nach Samana und zur Baccardi-Insel bringen. Da die Fahrt von Playa Dorada nach Samana 4 Stunden dauert, wurden wir bereits um 5.50 im Hotel abgeholt.
Wir fuhren auch durch eine Stadt, die unser Reiseführer nur die Metzgerstadt nannte. In dieser Stadt gibt es einen Metzger neben dem anderen, doch das sieht dort anders aus wie bei uns. An den Holzhütten hängt der Kopf von dem was geschlachtet wurde, also wenn dort ein Kuhkopf hängt, gibt es Kuhfleisch, wenn dort ein Ziegenkopf hängt, gibt es Ziegenfleisch usw.. Außerdem sieht man wie geschlachtet wird , da der Leib direkt daneben hängt Mir ist bei diesem Anblick erst mal der Appetit vergangen. Das Fleisch wird bis mittags verkauft und es ist garantiert immer Frischfleisch. Endlich auf der Insel angekommen, wollten wir uns in den Sand legen. Doch auch da hat man keine ruhige Minute. Alle 5 min. kommt irgendjemand angelaufen und möchte Getränke, oder irgendwelchen Schund verkaufen. Das Essen auf der Insel ist Geschmackssache. Man kann das Essen nicht selbst kaufen und es gibt auch nur ein großes Restaurant auf der Insel. Das Essen muß vor Ankunft auf der Insel bei der Reiseleitung bestellen. Desweiteren sollte man sich auf bettelnde Kinder und auf Verkaufsstops während der Ausflüge einstellen.
Im großen und ganzen kann man sagen, daß es schön war, auf der Baccardi Insel gewesen zu sein, aber die lange Anfahrt lohnt eigentlich nicht unbedingt, da man sowieso nur am Strand liegen kann.
2. Jeep Safari
Unser zweiter Ausflug war eine Jeep Safari. Diese war nicht gerade bequem, da zu viele Leute auf den Jeep aufgeladen wurden. Man konnte kaum richtig sitzen. Während einer solchen Safari bekommt man sehr viel von Land und Leute mit. Von daher ist ein solcher Ausflug auf jeden Fall empfehlenswert. Man sollte aber auf jeden Fall ein paar ältere Schuhe, am besten Stoffschuhe, mit einpacken, da durch mehrere Flüsse gewatet werden muß. Wer nicht die passenden Schuhe dabeihat, muß sie sich ausleihen. Dies ist nicht gerade hygienisch, da man in diesem Land ja nie weiß wie es mit dem Sauberhalten nach dem Tragen ist. Wer am Wasserfall oben angekommen ist, sollte auch noch die letzten Meter mitgehen. Es lohnt sich wirklich. Wir sind unten geblieben , da die FTI-Reiseleitung uns nicht sagte, was uns dort oben erwartet und haben es bereut. Oben wartet das Paradies. Man klettert Wasserfälle hoch und rutscht später wieder auf ihnen herab, so beschrieben es mindestens die Leute, die hoch kletterten.
Bei allen Ausflügen sollte man immer mal ein paar alte Kugelschreiber und eine Tüte Bonbons einstecken. Die Kinder rennen hinter den Jeeps, etc. her und schreien nach Bonbons. Allerdings darf man es auch nicht übertreiben, da sie sonst nichts anderes mehr essen wollen.
Einkaufen
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Das Einkaufen in der Dom. Rep. Ist eigentlich auch ein Paradies. Im Moment lohnt es sich leider nicht so, da der Dollarkurs ziemlich hoch steht. Dollar ist übrigens nach dem Dominikanischen Peso das Hauptzahlungsmittel.
Mit DM ist dort unten nicht viel anzufangen. Alle gängigen Kreditkarten bis auf die EC-Karte werden eigentlich fast überall akzeptiert. Vereinzelt findet man auch mal einen Bankomat an dem man mit seiner EC-Karte abheben kann.
Nun aber zurück zum Einkaufen. Das Wichtigste beim Einkaufen, besonders bei Käufen am Strand, ist das Handeln. Ich bemerke hier, daß sich die Händler am Strand bis zu 80% runterhandeln lassen. Nicht immer, aber je weißer man ist, desto höher wird der Preis angesetzt. In den regulären Geschäften läßt sich nicht ganz so viel handeln.
Time-Sharing
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Auch sehr verbreitet auf der Insel ist das Time-Sharing. Die Reiseleitung hatte uns schon davor gewarnt, daher waren wir auch vorbereitet. Die Leute stehen überall und bieten eine Flasche Rum, ein T-Shirt oder ähnliches an, wenn man ihnen folgt und eine kleine Kutschfahrt macht. Man kann alles annehmen, aber bloß nichts unterschreiben, da man sonst ganz schnell ein Hotelzimmer gekauft hat Die Leute können sogar richtig lästig werden, aber wenn man sich immer geschickte Ausreden einfallen läßt, kapieren sie auch ganz schnell, daß es nichts zu holen gibt.
Fazit
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Im großen und ganzen bleibt nur zu sagen, daß wir auf jeden Fall nicht das letzte Mal in der Dom. Rep. gewesen sind. Die Leute sind dort fast immer nett und man sollte nicht gleich fluchen, wenn mal etwas nicht so schnell geht wie bei uns. Man sollte immer bedenken, daß man sich nicht in Deutschland bzw. Europa befindet. Ich denke aber, daß wir uns das nächste Mal die richtige Karibik aussuchen werden, obwohl der nördliche Teil auch nicht zu verachten ist. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und die langen Anfahrtswege blieben erspart. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Sweeaty, 03.03.2007, 19:26 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
die dominikanische republik ist einfach ein traum, ich war dort schonmal und wir waren auch auf der baccardi insel :) ab 28.03. diesen jahres bin ich wieder dort, juhu :) toller bericht und liebe grüße
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anonym, 21.02.2002, 23:28 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
super Bericht
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Sosua hat auch schöne Ecken
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Vorab eine Anmerkung in eigener Sache: Bevor wir in die Dominikanische Republik (auch bekannt als Dom Rep oder DDR = deutsche dominikanische Republik) geflogen sind, hatten wir bereits etliche negative Berichte im Fernsehen über die dortigen Verhältnisse gesehen. Unsere Erwartungshaltung war daher auch nicht sonderlich groß, da wir zusätzlich noch im ach so verschrieenen Sosua unser Hotel gebucht hatten (Reiseveranstalter: FTI, Airline: Britannia).
Als wir in unser Hotel „Sosua by the Sea“ gebracht wurden, staunten wir nicht schlecht. DasHotel teilt sich mit zwei anderen einen Privatstrand. Den unbeliebten Hauptstrand von Sosua fanden wir zwar, dieser musste jedoch über die Innenstadt in 15 Gehminuten erst mal erreicht werden. Dementsprechend kamen wir uns an unserem Strand sehr elitär vor.
Als einziger lohnenswerter Ausflug bietet sich die „Santo Domingo Tour“ (Hauptstadt) an, da dort am meisten Kultur und Sehenswürdigkeiten zu sehen sind. An dieser Tour konnten wir allerdings nicht selber teilzunehmen, da zu Ostern die Dominikanische „Kopf steht“ (Einheimische feiern Halli Galli mit Alkohohl).
Abzuraten ist definitiv von der „Samana-Tour“ (auch bekannt als Bacardi-Insel), wir wussten vorher Bescheid und fuhren erst gar nicht mit. Von all den anderen Mitläufern der Tour wurde es ohnehin im nachhinein bestätigt. Auf dieser Tour wird einem die angebliche „Barcadi Insel“ angeboten. Die Realität sieht aber anders aus! Massentourismus und der echte Drehort liegt in Spanien!!
Persönlich bin ich sowieso der Meinung, wer Karibik sehen und erleben will, fliegt nicht in die Dom Rep! In unserem Hotel befand sich auch eine Tauchbasis (1999 neu eröffnet) unter deutscher Leitung, die „Caribbean Divers“.
Dort absolvierten wir auch den Abschluss unseres Tauchbrevets. Sosua wird vermutlich einem Taucher der das Rote Meer, Australien und die Malediven schon betaucht hat, nicht gerade hinterm Ofen hervorholen; für Anfänger oder Gelegenheitstaucher ist es aber auf jeden Fall lohnenswert, da es dort auch keine Haie gibt. Insgesamt unternahmen wir beide jeweils 11 Tauchgänge mit schönen Unterwasserspots (Airport 1-3 und La Puntilla sind sehr zu empfehlen) und sahen in unserem letzten Tauchgang sogar eine 2 Meter lange "Grüne Muräne" und einen ca. 1,20 Meter langen "Großen Barrakuda". Selbst die Fische sind schon so an die Tauchbasis gewöhnt, dass man sie mit einer Banane füttern kann. Um die Riffe zu schonen, werden von den Caribbean Divers ausschließlich Gruppentauchgänge angeboten . Diese Tauchguides sind so erfahren, dass man schon fast dazu neigen könnte, den „Finimeter“ (Anzeige des Flaschendrucks) zu vergessen.
Für Unterwasseraufnahmen stand ein Fotograf zur Verfügung. Abschließend ist noch zu sagen, es wurde einem alles abgenommen, selbst die komplette Tauchausrüstung wurde einem zum Boot getragen.
Mit einem einheimischen Bus (Qua-Qua) sind wir zu den Mangrovenwäldern von Gri-Gri, zum Surferparadies Cabarete und zur größten Stadt an der Nordküste - Puerto Plata gefahren. Diese Art der Fortbewegung ist sehr zu empfehlen, da es keine günstigere Möglichkeit gibt. Bezahlt wird nach Anzahl der Ortschaften die man durchfährt! Auf diese Weise lernt man die Bevölkerung besser kennen und sitzt mit ihnen „hautnah beisammen“. Negatives von Sosua sind neben dem wirklich stark verdrecktem Hauptstrand die extreme Prostitution, daher sollte man Abends (selbst als Pärchen) nicht in die Disco gehen, um eindeutige und auch peinliche Angebote zu umgehen.
Wer allerdings etwas unberührte Strände mit hohen Wellen haben möchte, sollte lieber in Cabarete sein Hotel suchen. Wem allerdings die Dom Rep nicht weit genug ist, kann einen Schnorchelausflug zu den Cooks & Caicos (Bahamas) unternehmen ;-) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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hpmaier, 12.03.2002, 18:04 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Dieses Jahr gehts nach Kanada, aber für 2015 könnte ich noch Pläne machen..... ;-) gruesse hpmaier
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MichaelW97614, 15.02.2002, 18:02 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich war im Riu Taino in der Nähe von Punta Cana und es war wirklich super! Nix Massentourismus, sondern Karibik pur!
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