Pro:
teilweise spannend
Kontra:
der Mörder ist von Anfang an bekannt , nicht mein Geschmack
Empfehlung:
Ja
Liebe Leser ,
heute möchte ich euch über ein Buch berichten , das ich an meinem Geburtstag geschenkt bekommen habe . Ich hatte vorher zwar schon von diesem Autor gehört , aber noch nie etwas gelesen .
@@ Das achte Opfer von Andreas Franz @@
@@ Herausgeber @@
Der Herausgeber des Taschenbuchs ist der Knaur Taschenbuchverlag bzw . Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachfolger , München .
@@ Allgemeines @@
Das Buch ist erschienen unter der ISBN 978-3-426-61789-2 , erstmal als Taschenbuch erschienen im Mai 2000 . Das Buch hat 512 Seiten, es ist in verschiedene Abschnitte unterteilt mit Zeitangaben .A uf dem Umschlag erkennt man im Vordergrund einen Park im Dunkeln , im Hintergrund eine Stadt . Der Umschlag wurde von der Zero Werbeagentur München gestaltet .
@@ Der Autor @@
Der Autor ist am 12.1.1954 in Quedlinburg geboren ,er zog nach der Trennung seiner Eltern nach Frankfurt , wo auch der vorliegende Krimi spielt . Er machte seinen Abschluß auf der Sprachenschule in Wirtschaftsenglisch und Französisch . Er war Drummer in verschiedenen Bands. Er jobbte als LKW Fahrer und machte eie kaufmännische Ausbildung . Er ist verheiratet und hat 5 Kinder . Er verfaßte Gedichte und Kurzgeschichten und schrieb 1986 seinen ersten Roman .
@@ Inhalt und eigene Meinung @@
Der Roman beginnt mit eiem Prolog , und zwar im Klassenzimmer von Carla 12 Jahre alt , sie bekommt eine Einladung zu einer Party und zwar bei einem Jungen , Matti , der schon in der 10. Klasse ist .
Gemeinsam mit ihrer Freundin Sylvia geht sie dorthin am folgenden Samstag .Auf dieser Party wird sie unter Drogen gesetzt und schläft mit mindestens drei Jungen . Ihre Freundin gibt ihr zwei Tütchen , angeblich harmlos , damit es ihr wieder besser geht .
An dieser Stelle macht der Roman einen Zeitsprung von zwei Jahren.
Kommissarin Durant erhält einen Brief mit einem Bibelzitat , kurz darauf geschieht ein grausamer Mord , das Opfer ist nackt , auf seiner Stirn steht die Zahl des Teufels 666 , die Genitalien sind abgetrennt , und die Augen ausgestochen . Die Kommissarin erkennt schnell , dass Bibelzitat und Mord in einem engen Zusammenhang stehen . Kurz darauf erhält die Kommissarin weitere Zitate und weitere Morde geschehen . Die Ermordeten sind alle Personen des öffentlichen Lebens . Alles weist auf die Organisation hin und offenbar sind sowohl Kirche , Politik , Polizei und Justiz darin verwickelt .
So , nun möchte ich ganz langsam auf meine Meinung über dieses Buch übergehen . Dieses Buch ist nicht schlecht geschrieben , aber es entspricht nicht dem , was ich selbst von einem schönen Krimi erwarte . Das Buch beschreibt auf der einen Seite die Morde , bis ins Detail , eigentlich geht der Autor schon zu sehr Detail . auf der anderen Seite wird immer wieder die Geschichte des Mörders erzählt und es steht für den Leser eigentlich von Anfang an fest , wer der Mörder ist . Auch löst eigentlich nicht die Kommissarin den Fall , sondern der Mörder präsentiert sich ihr nach dem 8 . Mord selbst . Auch habe ich den Eindruck , dass Kommisare offenbar nach diesem Buch nur trinken und rauchen . teilweise langweilt mich das Buch etwas , denn es muss wirklich nicht jeder Handgriff so genau beschrieben werden . Ein normaler Krimi mit durchgehender Handlung in dem der Mörder erst zum Schluss überführt wird ist mir persönlich einfach lieber . Wenn unsere Gesellschaft nur halb so korrupt ist , wie in diesem Buch frage ich mich in welcher Welt wir leben .
So genug für heute , ich kann dieses Buch nur bedingt empfehlen , mein Geschmack ist es irgendwie nicht .
Vielen dank im Voraus . weiterlesen schließen
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