Pro:
hohe Akzeptanz / ergiebig / lange haltbar
Kontra:
. / .
Empfehlung:
Ja
Liebe Leserinnen und Leser,
wer Fellnasen sein eigen nennt, der weiß, dass sie ab und an mal gerne an Gras knabbern. Nicht nur aus Langeweile, sondern weil das Gras das Ausscheiden von im Magen-Darmtrakt befindlichen abgeschleckten Haaren erheblich erleichtert.
Meine Fellnasen sind zwar eigentlich Freigänger, da aber ein äußerst rabiater Kater direkt unter uns wohnt, dem sie lieber aus dem Weg gehen, bleiben sie lieber drinnen und machen Urlaub auf Balkonien. Nur wenn Mama mit in den Garten geht, dann sind sie für die echte Wiese zu begeistern. Da kann man dann bei Bedarf auch auf Mamas energische Hilfe hoffen, wenn der Wüstling wieder mit Prügeln droht **gg**
Damit die Fellnasen nicht auf ihren Zwischenimbiss verzichten müssen, habe ich mir dementsprechend einen kleinen Vorrat an Katzengras organisiert, den ich regelmäßig verabreiche.
***Bezugsquelle und Preis***
Für meine Fellnasen shoppe ich ab und an bei Zooplus oder Fressnapf, bei beiden Shops ist das Gimpet Hy-Gras zum Preis von ca. 2,49 Euro pro Packung erhältlich.
***Hersteller***
Für das Katzengras zeichnet die Firma
H. von Gimborn GmbH
Albert-Einstein-Str. 6
D-46446 Emmerich am Rhein
Telefon: +49 (0) 2822 964-0
Telefax: +49 (0) 2822 964-113/114
E-Mail: [email protected]
Internet: www.gimborn.de
verantwortlich.
***Gärtnern leichtgemacht***
Die Grassamen befinden sich vermischt mit Hydro-Körnchen quasi Zubereitungsfertig in einer weißen, leichten Plastikschale, die selbst 19 cm lang, 14 cm breit und 6 cm tief ist. Die Schale ist zu zwei Dritteln mit diesem Granulat-Gras-Mix gefüllt.
Normalerweise genügt es, selbiges zu gießen und dann bis zum Auskeimen beiseite zu stellen. Gelegentlich soll man das Saatgut ein wenig mit Wasser benetzen, besser noch besprühen, damit es feucht bleibt und so optimale Keimbedingungen bestehen. Nach wenigen Tagen fängt das Gras an zu sprießen und nach gut einer Woche hat es schon eine ansehnliche Höhe von ca. 6 cm aufzuweisen und kann serviert werden. Natürlich muss man das Gras regelmäßig befeuchten, damit es nicht austrocknet. Mähen sollen es die Fellnasen dann eigentlich selbst ...
***Meinung***
Seit Jahren kaufe ich nun schon diese Sorte. Allerdings habe ich nicht nur meine Katzen regelmäßig damit versorgt. Vor gut 10 Jahren besaßen wir auch noch ein Meerschweinchen und ein Zwergkaninchen, welche auf dem Balkon einen riesigen Käfig bewohnten und die sich für eine kleine frische Portion Gras aus der heimischen Zucht auch durchaus begeistern konnten.
Ich finde diese mitgelieferte Plastikbüchse weder sonderlich schön noch besonders praktisch, denn bereits beim ersten Feldversuch mit dem Gras aus der Dose haben meine Fellnasen das Behältnis durch die Wohnung geschoben, das Katzengras nebst Granulat komplett herausgezupft, ...
Ja, Spiel und Spaß sollen zwar auch sein, aber wenn das Katzengras in der Wohnung verteilt wird, taugt es zum Verzehr nicht mehr.
Also hat Dosenöffner schmusenase das Granulat nebst Samen sprichwörtlich umgetopft: In einen ansehnlich hohen und breiten Blumenkasten, der im Keller ungenutzt herumstand, habe ich mit Blumenerde aufgefüllt, zwei Hände voll Grassamen nebst Granulat ausgesät, mit reichlich Blumenerde bedeckt und angegossen.
Schon nach wenigen Tagen war das Gras ausgekeimt und nun hatte ich eine kleine, feine Wiese im Blumenkasten. Noch dazu brauchte ich nicht das ganze Granulat gleich auf einmal zu verbraten, reichen doch zwei, maximal drei Hände voll völlig aus. Den Rest verwahre ich trocken und luftdicht, damit das Granulat feucht wird, und habe auf diese Weise einen kleine Vorrat, um gegebenenfalls für Ersatz sorgen zu können.
Alle meine bisherigen Fellnasen fanden meine Idee ausgesprochen gut, sie knabberten nicht nur an dem Gras herum, nein, sie nutzten es regelmäßig als Liege- und Relaxwiese.
Da unsere alteingesessene Primadonna dem im letzten Jahr neu eingezogenen Kater nix gönnt und umgekehrt, gab es natürlich in diesem Jahr mächtig Gezanke um den Platz an der Sonne.
Im Sommer hatten wir daher zwei Balkonkästen mit Gras draußen stehen. Wer jetzt meint, damit hätte die Zankerei ein Ende gehabt, dem kann ich getrost versichern: Ich könnte 20 Kästen rausstellen, die beiden Fellnasen würden sich trotzdem um den zoffen, in dem die eine gerade drinne sitzt oder liegt!
Na ja, jedenfalls hatten sie so mehr als ausreichend Knabbergras zur Verfügung und ich einen Kasten mehr zum bewässern.
Jetzt habe ich die Anzahl der Kästen auf einen reduziert, reicht auch völlig, denn bei dem kühlen Wetter sind die Fellnasen nur noch selten und wenn dann kurz auf dem Balkon, meist um mich beim Rauchen auf Balkonien zu begleiten.
Sobald es frostig und eisig draußen wird, kommt das Gras dann nebst Blumenkasten ins Wohnzimmer, damit die Miezen jederzeit an ihr Gras rankommen.
Das Gras ist sehr ergiebig; ich komme mit einer Packung eigentlich gut über das Jahr, da ich ja zum Aussähen nur wenig benötige und das Gras auch lange hält, regelmäßiges Bewässern natürlich vorausgesetzt! Gelegentlich wird es mit der Grasschere ein klein wenig gestutzt, damit es schön gleichmäßig und dicht wächst.
Es wird von den Katzen gut vertragen und gerne angenommen und ist auch nicht zu fein, als dass sie sich beim Abknabbern daran das Mäulchen verletzten könnten. An zu feinem Gras können sich Katzen schneiden, daher sollte man schon darauf achten, dass man sich hier keine Verletzungsquelle ins Haus holt.
Für Halter von reinen Hauskatzen ein Must-Have, aber auch für Freigänger durchaus eine willkommene Abwechslung.
Ich habe an dem Gras nichts auszusetzen, da ich lange an dem Saatgut habe, ist auch der Preis sehr gut.
Klare Empfehlung!
Nun bleibt mir noch, wie immer für Lesungen und Kommentare sowie Bewertungen brav im Voraus zu danken :-)))
schmusenase. weiterlesen schließen
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