Pro:
einfacher geht´s wirklich nicht mehr
Kontra:
stellt euch vor - ein Fertiggericht und ich habe keine Kontras !
Empfehlung:
Ja
Die Kuchenzauberei erschien mir dermaßen absurd, dass ich sie einfach mitnehmen und ausprobieren mußte. Hier sollte sogar die Form mitgeliefert werden und man sollte außer Wasser nichts mehr benötigen.
Die Kuchenzauberei Vanille
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besteht aus einer achteckigen Pappschachtel mit Deckel, die alles enthalten soll, was für den Kuchen nötig ist. Auf dem Deckel sind die drei nötigen Schritte mit Bildchen aufgeführt:
1. öffnen
2. rühren
3. backen
Den vierten Schritt, das Essen, hat man hier weggelassen, aber ich denke, das bekommen die meisten Zauberlehrlinge noch ohne Anleitung hin.
Damit man auch schön merkt, dass es sich um eine Zauberei handelt, ist das fettgedruckte KUCHENZAUBEREI mit Glitzersternchen bedeckt. Auf dem Deckel ist in einer Ecke vor blauem Hintergrund ebenfalls eine Sternchenspur zu sehen, erinnert stark an die Zauberstabspuren von Harry Potter.
Der Zauberer
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pardon, der Hersteller nennt sich Goldpuder und verwendet einen Zauberstab aus einer goldenen Weizenähre. Über die Fülllung des Stabes konnte ich nichts erfahren. Hinter dem Weizenzauberer Goldpuder verbirgt sich:
Pfälzische Mühlenwerke GmbH
Mühlenstraße 1
68196 Mannheim
www.goldpuder.de
Der Zauberspruch
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lautet nicht simsalabim, sondern öffnen, rühren, backen. Zum Genuss sollen nur noch 200 ml Wasser und 170°C fehlen. Die Pappschachtel hat drei Funktionen - Verpackung, Rührschüssel und Kuchenform. Neben Wasser und irgendetwas, was eine Temperatur von 170°C entwickelt, sollte auch ein drittes Utensil nicht fehlen - ein Zauberstab in Form eines Löffels. Jasmin konnte es zwar auch mit dem Finger, aber mit dem Löffel geht es schneller und mit weniger Schwund.
Aufbewahren
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sollte man die Zauberei kühl und trocken und höchstens ein Dreivierteljahr. Auf meiner Packung ist die Haltbarkeit angeben mit: bis 05.07.2006, 23.18 Uhr. Die Sekundenangabe fehlt leider ....
Das Zaubern
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hat Miem diesmal selbst erledigt. Zuerst muß eine durchsichtige Banderole entfernt werden, ohne sie zu zerreißen - sowas wird nämlich noch zum Spielen gebraucht. Simsalabim, der nicht backofenfeste Deckel läßt sich abheben und zum Vorschein kommen zwei magische Papierbeutel und ein flacher, doppelter Plastikstreifen.
Für den Zauberlehrling, der den Trick das erstemal probiert, ist der Zauberspruch auf dem größerem Beutel aufgedruckt. Als erstes hat der angehende Zauberer den flachen Plastikstreifen in einen Meßbecher zu verwandeln und mit genau 100 ml Aqua vulgaris zu füllen. In den meisten Fällen wird man zu diesem Zweck dem metallenen Hahn an der Wand den Hals umdrehen, woraufhin er bereitwillig frisches Aqua ausspeit. Dann gilt es, den großen Beutel zu öffnen, ohne das darin befindliche Pulver entfliehen zu lassen. Etwa die Hälfte des Pulvers muß in die Schüssel geworfen und sofort mit dem Aqua gebändigt werden. Nun kommt der Zauberlöffel zum Einsatz und mit dem runden Teil voran in die Schüssel. Den Stiel bitte festhalten und mit wenigen schwungvollen kreisförmigen Bewegungen Pulver und Aqua zu einer dünnflüssigen Teigmasse transformieren. Nun hat der Zauberlehrling die Prozedur mit weiteren 100 ml Aqua und dem Rest des Pulvers zu wiederholen. In der Pappschüssel befindet sich nun eine hellgelbe, dünnflüssige Masse.
Um dem Zauber Struktur, sprich Mandel-Zucker-Kruste, zu verleihen, befreit der Zauberlehrling den Inhalt des kleineren Beutels und streut diesen gleichmäßig auf den Teig. Die Rührschüssel mutiert nun zu einer Backform, die in den heißen Ofen geschoben wird. Nun kann der Zauberlehrling Beschwörungen murmeln, um den Zauber zu festigen. Als besonders hilfreich hat sich folgendes Mantra erwiesen: In 60 Minuten muß er raus, in 59 Minuten muß er raus, in 58 Minuten .....
Nach einem vollen Umlauf des großen Zeigers ist der Zauber vollendet. Dem Zauberlehrling offenbart sich ein Wunder - in der Backform ist ein wunderbar vanillig duftender Kuchen mit leckerer Mandelkruste entstanden. Obwohl Kuchen und Backform die Hitze des Ofens in sich aufgenommen haben, sind die magischen Laschen der Backform kühl genug, dass der Zauberlehrling den Kuchen aus dem Ofen holen kann, ohne sich zu verbrennen.
Der Zauberkuchen
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schmeckt sehr saftig und zart und total nach Vanille. Ich habe noch nie einen Kuchen gegessen, in dem die Vanille so stark herauskam. Die Mandelkruste ist knusprig, allerdings auch klebrig und schmeckt auch nach Mandeln und Krokant.
Ein Zauberkuchen wird natürlich nicht alt. Aus bisher ungeklärter Ursache blieb ein Teil des Kuchens drei Tage lang ungegessen - es schmeckte auch am dritten Tag nicht trocken, sondern immer noch saftig.
Der Zauberkuchen ist übrigens nicht allzu groß. Er mißt ca 16 cm im Durchmesser und 6 cm in der Höhe.
Die Zauberingredenzienzen
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Für den Teig wurde dies angemischt:
Weizenmehl, Zucker, Palmöl, Hühnervolleipulver, Weizenstärke, Mais-Trockenglucosesirup, Backpulver, Milchcaseinat, Stabilisator (Triphosphate/Calsiumphosphate), Aroma, Salz
Die Mandelkruste besteht aus:
50 % gehobelten Mandeln, Mais-Trockenglucosesirup, gehärtetes Pflanzenfett, Inevertzucker, Zucker, Magermilchpulver, Sojalecithin, Aroma
Es können Spuren von Nüssen enthalten sein.
Allergiker müssen da sicherlich aufpassen, aber es scheinen keine bedenklichen Inhaltsstoffe enthalten zu sein, bis auf den phosphathaltigen Stabilisator, für den eine Höchstmenge gilt, die hier hoffentlich eingehalten wurde.
Fazit:
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Um diesen Kuchen zu backen, muß die Küche nicht sonderlich ausgestattet sein. Goldpuder hat sogar daran gedacht, dass jemand, üblicherweise nicht backt, wohl auch keine Meßbecher im Hause hat. Der Kuchen schmeckt hervorragend und hält sich einige Tage ohne Qualitätsverlust. Ich kann es allen Backmuffeln nur empfehlen - wenn ihr schon nicht backen könnt oder wollt, dann lernt eben zaubern. weiterlesen schließen
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