Pro:
Strände, Leute, Wetter, Kultur
Kontra:
eigentlich nichts
Empfehlung:
Ja
Hallo!
Schon des öfteren war ich in Griechenland und ich will euch heute mal ein bisschen etwas über dieses Land voller Kultur und historischen Hintergründen erzählen.
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Lage:
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Das griechische Festland liegt im Südosten von Europa. Es wird von drei Meeren umgeben: im Osten von der Ägäis, im Süden vom Mittelmeer und zum Westen hin wird es vom Ionischen Meer abgegrenzt.
Kein einziger Ort Griechenlands liegt mehr als ungefähr 140 km vom Meer entfernt.
Diese Nähe zum Meer hat schon immer eine große Rolle in der griechischen Kultur gespielt.
Schon seit der Antike fahren die Griechen zur See und haben immer wieder ihr Wissen in diesem Bereich beweisen können.
Durch das Meer entdeckten sie andere Teile der Welt. Sie erforschten die Orte, die sie gefunden hatten und ließen sich auch teilweise dort nieder.
In früheren Zeiten hatten die Griechen riesige Flotten von Schiffen, mit denen sie in fernen Länder Handel betreiben konnten.
Schon immer waren die Griechen Fischer. Verschiedene Arten von Fischen machen auch heutzutage noch einen Großteil der griechischen Ernährung aus.
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Inseln:
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Wie den meisten wohl bekannt sein wird, ist Griechenland auch das Land der vielen Inseln. Insgesamt sind es rund 440, dies macht ziemlich genau ein Viertel des gesamten Landes aus.
Bei den Inseln handelt es sich jedoch auch um sehr kleine, darum sind nur etwa die Hälfte davon bewohnt.
Die größte griechische Insel ist Kreta, die sich 100 km südlich des Festlandes befindet.
Hier entwickelte sich die minoische Kultur und in einer Sage heißt es, Zeus, der wichtigste Gott in der griechischen Religion, sei hier geboren.
Zwei der anderen größeren Inseln heißen Rhodos und Korfu. Sie sind schon seit einiger Zeit beliebte Ferienziele und demnach wohl auch bekannt.
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Landschaft:
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Griechenland ist sehr hügelig. Die Berge nehmen fast 70% des Landes in Anspruch und teilen es in verschiedene Regionen. Es war nicht immer ganz einfach von dem einen Gebiet ins andere zu reisen.
Dies hat aber auch die heute so wertvolle griechische Kultur beeinflusst.
Obwohl die Sprache im Großen und Ganzen gleich war, hat doch jede Ortschaft ihren individuellen Dialekt entwickelt.
Die Griechen haben viele Sagen und interessante Theorien über die Vergangenheit.
Fragt man sie zum Beispiel nach der Entstehung der Erde, so beginnen einige zu erzählen:
Als Gott die Erde erschuf, hat er den Erdboden mit Hilfe eines riesigen Siebes gesiebt. Dann gab er jedem Land etwas von der guten, steinlosen Erde. Am Ende musste er die übriggebliebenen Steine wegwerfen. Und die alle landeten in Griechenland.
Der steinige Erdboden macht es den griechischen Farmern nicht gerade leicht. Sie müssen einiges dafür tun, um Pflanzen, Früchte und Gemüse auf diesem schlechten Boden heranzuziehen. Nur die wenigen Täler Griechenlands haben fruchtbareres Land.
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Klima/Menschen:
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Griechenland ist das südlichste europäische Land. Demnach hat es ein sehr warmes Klima. Dies spiegelt sich auch im Verhalten der Griechen wieder. Oft sitzen die älteren Männer auf den Terrassen von Cafes, reden und genießen das Leben.
Wer schon mal etwas abseits der Touristenorte in einem hauptsächlich von einheimisch bewohnten Dorf war, dem fällt vielleicht auf, dass die Häuser recht klein sind. Dies hat ebenfalls etwas mit dem Klima zu tun. Da ja die meiste Zeit des Jahres gemäßigtes Klima herrscht, spielt sich das Leben auch meistens draußen ab.
Doch gibt es auch in Griechenland Regen (sogar Schnee wie ich erst letztens in den Nachrichten gesehen habe), vor Allem in den Wintermonaten. Der Regen ist im Norden am stärksten, während er abnimmt, je weiter südlich man kommt.
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Geschichte:
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Die griechische Kultur entwickelte sich vor mehr als Tausend Jahren. Es gibt zwei wichtige frühere Kulturen.
Die eine davon, die minoische, entwickelte sich auf der Insel Kreta. Erstmals genannt wurde sie 3000 v. Chr. Ihren Namen hat sie von einem ihrer Könige, Minos.
Die Minoer hatten eine sehr komplexe Kultur, die Kunst geehrt haben und beeindruckt waren von äußerst bezaubernden Gegenständen.
Während dieser Zeit hat sich auf dem Festland jedoch noch eine andere Kultur entwickelt: die mykenische Kultur. Diese Griechen waren sehr gute Soldaten, da sie des öfteren ihr Land vor Eindringlingen verteidigen mussten.
Die minoische und mykenische Kultur verschwanden jeoch um 1100 v. Chr.
Weiter möchte ich auf die griechische Geschichte nicht eingehen, da sie einerseits viel zu komplex wäre und andererseits kann man Geschichte immer noch am besten verstehen, wenn man "vor Ort" ist.
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Sprache:
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Das Griechisch, das heute gesprochen wird, hat sich so etwa 900v.Chr. eingebürgert. Obwohl Griechenland zwischenzeitlich vom Osmanischen Reich bzw. vom Byzantinischen Kaiserreich übernommen wurde, hat das Volk nie aufgehört, Griechisch zu sprechen.
Viele Sprachen haben Wörter aus dem Griechischen übernommen – zum Teil völlig indentisch, zum Teil aber auch mit kleinen Abwandlungen.
Auch heute noch ist sowohl das Altgriechische als auch das Neugriechische eine gefragte Sprache.
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Religion/Feste:
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Griechen sind sehr religiöse Menschen. Fast 98% der Bevölkerung gehören der Griechisch-Orthodoxen Kirche an. Auch vom Staat wird diese Religion besonders unterstützt und den Kindern wird sowohl in der Schule als auch zu Hause diese Religion "vermittelt".
Das wichtigste Fest der Griechen ist demnach auch ein religiöses, nämlich Ostern.
40 Tage vor Ostern beginnt jedoch zunächst die Fastenzeit. Eine Woche vor Ostern gehen die Griechen dann normalerweise jeden Abend zum Gottesdienst.
Am Ostersonntag wird dann das Osterlamm zubereitet und die Leute grüßen sich während des ganzen Tages mit „Khristos anesti.“, was soviel heißt wie „Christus ist auferstanden“.
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Essen:
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Da in Griechenland kein besonders fruchtbarer Boden herrscht, haben die Griechen das zu ihren Hauptnahrungsmitteln gemacht, was gut wächst.
Dazu gehören zum Beispiel Oliven. Sehr viele Gerichte, besonders auch die Salate, sind mit Oliven garniert. Außerdem wird das auch hier so beliebte Olivenöl daraus gemacht.
Fleisch wird weniger gegessen, mit einer Ausnahme: dem Lamm. Griechische Familien kochen dies oft, wenn ein besonderer Anlass gefeiert wird.
Natürlich werden in einem Mittelmeerland auch viele Meeresfrüchte gegessen.
Inzwischen ist aber auch Griechenland von Fast Food und Fertiggerichten heimgesucht worden. weiterlesen schließen
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