Gummersbach Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
- Preis-Leistungs-Verhältnis: sehr gut
- Empfehlenswert: ja
Pro & Kontra
Vorteile
- viel Natur; rel. gute Einkaufsmöglichkeiten
- Preiswert, sauber, für Familien gut geeignet
Nachteile / Kritik
- Verlust von Arbeitsplätzen; Nachtleben kaum vorhanden; Stadtplanung
- Saunagarten fehlt noch
Tests und Erfahrungsberichte
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Gumbala - das Freizeitbad in Gummersbach
4- Preis-Leistungs-Verhältnis: sehr gut
- Empfehlenswert: ja
Pro:
Preiswert, sauber, für Familien gut geeignet
Kontra:
Saunagarten fehlt noch
Empfehlung:
Ja
== Prolog ==
Heute will ich mal über ein Schwimmbad berichten, das ich auf meinen Fahrten rund um den Ruhrpott gerne mal als Zwischenstopp wähle.
== Facts ==
Adresse: „Gumbala“, Singerbrinkstraße 31, D-51643 Gummersbach-Oberberg
Region: Nordrhein-Westfalen, Bergisches Land
Typ: Freizeitbad / Sportbad / Familienbad / Wellen-Hallenbad / Saunaland
Eignung: Kinder / Erwachsene / Senioren / Sport / Behinderte / Textilfrei
Motto: Ferien ...das ganze Jahr!
Telefon: (+49) 02261 - 789 796
Fax: (+49) 02261 - 816 376
e-mail: [email protected], [email protected], [email protected]
Internet: gumbala.de, stadtwerke-gm.de, gmfneuried.de
Eröffnung: Februar 2003; Umbau Sauna 04.09.2009
Anfahrt: A4 Köln - Olpe bis Gummersbach oder B55 Olpe - Windhagen. Am Stadtrand.
== Gummersbach ==
Mit rund 50.000 Einwohnern ist Gummersbach ein Mittelzentrum im Oberbergischen Land. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts nannten die Einwohner ihre Stadt gerne „Klein-Paris“ oder auch „Lindenstadt“. Durch die Schrecken des 2. Weltkrieges hat das Stadtbild zwar gelitten, doch es hat auch heute noch seine Reize. Sehenswert sind beispielsweise der Oberbergische Dom aus dem 11. Jahrhundert oder die Fußgängerzone mit der „Burg“ und dem Stadtpark. Überregionale Bekanntheit erlangte die Stadt vor allem durch den „VfL Gummersbach“, dessen Handballer seit einem halben Jahrhundert zu den erfolgreichsten der Welt gehören. So wurde der Verein zuletzt 2010 und 2011 zweimal in Folge Europapokalsieger der Pokalsieger. Im Schwimmsport sind die Gummersbacher zwar nicht so erfolgreich, dafür können sie sich aber an einem noch relativ neuen, attraktiven Freizeit-Hallenbad erfreuen - dem „Gumbala“.
== Gumbala? ==
Der Name ging aus einem Wettbewerb hervor und ist die Abkürzung für „GUMmersbacher BAde-LAnd“. Es handelt sich um ein vor rund zehn Jahren neu erbautes Sport- und Erlebnis-Hallenbad mit angeschlossenem Saunaland, das sich großer Beliebtheit erfreut. Vor allem für die Kids ist die Badelandschaft eine feste Größe. Das spiegelt sich auch in einem Gespräch zwischen zwei vielleicht zwölfjährigen Jungs nieder, das ich zufällig in einem Eiscafé in der Innenstadt sitzend mitbekam. Ein Junge mit einer Sporttasche kam vorbei und wurde wohl von einem Kumpel angehalten. Der Dialog: „Hey, Alter! Du Fußball?“ „Nee, Schwimmbad“ „Gumbala?“ „Yolo!“ „Leider geil! Du warte. Ich mit!“. Nicht gerade das, was ich mir unter gehobener Konversation vorstelle, aber die Kids drücken sich heute eben knapp und klar aus...
== Öffnungszeiten ==
Freizeitbad: Mo bis Fr: 08 - 21:30 Uhr
Sa/So/Fei: 09 - 21 Uhr
Saunaland: Mo bis Fr: 10 - 22 Uhr (Mo außer Fei Damensauna)
Sa/So/Fei: 10 - 21 Uhr
== Tarife ==
Freizeitbad: Ermäßigte: 2 € (1 Std.), 3 € (2 Std.), 4 € (3 Std.), 5 € (Tag)
Erwachsene: 4 € (1 Std.), 5 € (2 Std.), 6 € (3 Std.), 7 € (Tag)
Familien: 16 € (Tag)
Sauna + Bad: Ermäßigte: 9,50 € (3 Std.), 11,50 € (Tag)
Erwachsene: 11 € (3 Std.), 13 € (Tag)
Ermäßigte sind Kinder, Schüler, Studenten, Behinderte (ab 80 %). Familien sind 2 Erwachsene + 2 Kinder. Kinder bis 2 Jahre frei. Sonderpreise für Abendsauna (Mo bis Fr ab 18 Uhr), Sommertarif (3 Std. = Tageskarte), Oberberg-Paß und Wertkarten. Stand: 05/13
== Anfahrt ==
Die Anreise mit dem Auto erfolgt über die A4 Köln - Olpe, die A1 Leverkusen - Hagen oder die A45 Dortmund - Siegen. In allen Fällen geht es anschließend noch ein paar Kilometer über Hügel und Täler des Bergischen Landes. Ebenso muss man sich das Stadtgebiet vorstellen. An einer Hangstraße liegt auch das „Gumbala“. Eine Ausschilderung ist zwar vorhanden, aber nicht sonderlich auffällig. Am besten man folgt dem Navi.
Die Parkplätze befinden sich etwa 50 Meter unterhalb des Eingangs. Das Parken ist kostenlos, vielleicht 50 Plätze gibt es im Freien. Man kann außerdem eine Tiefgarage benutzen. Diese befindet sich unter der Sporthalle, die ans Gumbala anschließt. Von hier aus können Gehbehinderte auch einen Aufzug benutzen, der ins Foyer des Gumbala führt. Durch die Zufahrts-Schranke sollte man sich nicht abschrecken lassen. Zwar beträgt die reguläre Park-Gebühr 1 € je Stunde, für Badbesucher ist die Nutzung aber kostenlos.
== Empfang ==
Der Haupteingang befindet sich zur Straße hin und ist über ein paar Treppenstufen zu erreichen. Mitten im großzügigen Foyer steht der Kassentresen, der zumindest bei meinem Besuch von zwei Damen betreut wurde. Auch ein Shop und eine Gastronomie für externe Besucher sind vorhanden. Von einer netten Kassendame erhielt ich ein Chip-Armband und die Erklärung, wie dieses zu benutzen sei. Dann gelangte ich mithilfe des Armbandes durch die Schranke in den ebenerdigen Umkleidebereich. Wer Bademantel oder Tücher vergessen hat, kann sich nicht nur im Shop welche kaufen, sondern sie werden an der Rezeption auch - gegen Gebühr versteht sich - verliehen.
== Umkleiden ==
Zunächst geht es in eine der reichlich vorhandenen Umkleidekabinen, wo man sich erst einmal der Schuhe entledigt. Dann sucht man sich einen der 420 Schränke aus - die freien erkennt man an dem herausstehenden, schwarzen Stift mit senkrecht stehender, grüner Markierung. Zum Abschließen drückt man den Stift bei geschlossener Tür mit dem Chip an und dreht ihn nach links. Aber das hat ja die Kassendame schon erklärt.
Die eigene Schranknummer sollte man sich dabei tunlichst merken, denn ansonsten muss man das Personal bemühen. Zwecks Diebstahl-Sicherheit wird nämlich am Info-Terminal die Schranknummer nicht angezeigt. Also am besten eine Nummer wählen, zu der man einen eigenen Bezug hat, wie z. B. Geburtsdatum oder Hausnummer. Die Spinde gibt es in drei verschiedenen Ausführungen, sie sind aber alle nicht sehr geräumig. Dicke Wintermäntel und große Sporttaschen sollte man hier nicht verstauen wollen.
== Sanitäre Anlagen ==
Durch die ebenfalls behindertenfreundlich ebenerdig angelegten Duschräume - nach Damen und Herren getrennt - gelangt man in die Badelandschaft. Duschen und Toiletten sind hellweiß gekachelt mit einem blauen Streifen oberhalb Kopfhöhe, wo sich die Brauseköpfe befinden. Die Duschen sind in der Temperatur regelbar, so dass sich jeder seine Wunschwärme aussuchen kann. Es sind ausreichend Duschen vorhanden, jeweils zehn für Damen und Herren. Abtrennungen zwischen den Duschen gibt es nicht.
Toiletten gibt es bei den Herren zwei, ebenso wie die Duschräume und die Umkleiden sauber und gepflegt. Hier wuselt durchgehend eine Reinemachefrau herum und so wirkt alles noch wie am Tag der Eröffnung. Schmierereien oder Vandalismus, wie man sie aus manch anderem Bad kennt, scheinen hier unbekannt zu sein. Für die Hygiene gibt es also schon mal einen Pluspunkt. Saunagäste duschen hier übrigens normalerweise nicht, für sie stehen eigene Räume im Obergeschoß bereit.
== Badehalle ==
Eine abgeschrägte Holz-Konstruktion überspannt die Schwimmhalle, wobei mittig - dort wo die Rutsche angelegt ist - eine Glas-Pyramide für natürlichen Lichteinfall sorgt. An drei Seiten ist die Halle zudem von raumhohen Glasfronten begrenzt. Man hat also bei schönem Wetter fast das Gefühl wie im Freien, nur ohne Wind und Stechmücken. Es sind insgesamt sechs Bassins vorhanden, womit nahezu alle Bedürfnisse abgedeckt werden können.
== Schwimmbecken ==
Nicht riesig, aber zum Bahnenschwimmen ausreichend ist das Sportbecken. Es gibt hier vier Bahnen je 25 m Länge bei einer durchgehenden Wassertiefe von 180 cm. Bedingt durch die Beckentiefe ist natürlich keine Sprunganlage vorhanden. Zum Einspringen stehen aber vier Startblöcke zur Verfügung. Während der Woche sind hier vormittags vorwiegend Schulklassen anzutreffen, ab 15 Uhr kann man aber relativ ungestört seine Bahnen ziehen. Wer des Schwimmens noch nicht mächtig ist, der ist im Nichtschwimmerbecken nebenan gut aufgehoben. Jenes ist 100 m² groß, 80 - 135 cm tief (mit Trennseil in der Mitte) und ein paar Grad wärmer als das Schwimmbecken.
== Erlebnisbecken ==
Abenteuerlicher geht es im größten Becken zu, das in der Regel auch am besten frequentiert ist. Hier findet man nämlich diejenigen Attraktionen, die für die Kids am interessantesten sind. Dabei ist vor allem die Reifenrutsche zu erwähnen. Sie befindet sich sozusagen in der Mitte des Raumes unterhalb der Glas-Pyramide. Relativ flott, aber dennoch recht gefahrlos geht es die rote Halfpipe-Rutsche in engen Windungen nach unten. Mit 34 Metern gehört sie zwar nicht zu den längsten Rutschen, doch dafür muss man auch nicht lange anstehen. Der Auslauf ist vom übrigen Becken abgegrenzt.
Ebenfalls beliebt ist der Strömungskanal, der unter der Wasseroberfläche grün gekachelt ist und bei abendlicher Beleuchtung mystisch strahlt. Den Mittelpunkt bildet ein schneckenförmig gerundetes Becken, wo ein großer, roter Ball vor sich hin dümpelt. In regelmäßigen Abständen beginnt sich dieser wie von Geisterhand zu bewegen und erzeugt dabei Wellen. Natürlich ist das keine Zauberei, sondern er wird über ein Kabel, das am Boden befestigt ist, ferngesteuert. Solche Wellenbecken sind allerdings recht selten anzutreffen, weshalb man den ungewöhnlichen Wellengang schon mal erlebt haben sollte. Weitere Attraktionen im 30 °C warmen Erlebnisbecken sind Bodensprudler, Massagedüsen, Schwalldusche, Wasserkanone und Sprudelliegen. So hat man einiges zum Ausprobieren.
== Babybecken ==
Das Spielbecken für die Kleinsten befindet sich neben der Cafeteria. Es ist rund und bunt und etwa 20 bis 30 cm tief. Den Mittelpunkt bildet ein Wasserpilz, weiterhin gibt es eine Minirutsche sowie eine Spritzschlange am Beckenrand. Die Eltern können es sich auf Liegestühlen bequem machen.
== Whirlpools ==
Sehr gerne genutzt werden auch die beiden Sprudelbecken. Sie sind etwas erhöht angelegt und erlauben damit den Blick über das Erlebnisbecken. Schön, dass es hier gleich zwei Jacuzzis gibt, denn damit sitzt man nicht so gedrängt. Die Gäste sind zufrieden und aalen sich teilweise recht lange in den angenehm temperierten Becken. Ich persönlich hätte mir zwar zwei verschiedene Wassertemperaturen gewünscht, doch ist das nachträglich kaum noch umzurüsten.
== Wellness ==
Die beiden Solarien, die man hier bis vor kurzem nach nutzen konnte, wurden zwischenzeitlich stillgelegt. Ich finde das sehr schade, denn es handelte sich um hochwertige Anlagen von Ergoline. Da die Bestimmungen zum Betrieb von Solarien vom Gesetzgeber in den letzten Jahren aber bis ins Lächerliche hinein immer weiter verschärft wurden und sich kein Betreiber eine Schadensersatz-Klage wegen unsachgemäßer Verwendung ans Bein heften möchte, werden die Solarien wohl bald aus allen Schwimmbädern verschwunden sein.
Als Ersatz für die Sonnenbänke hat man allerdings eine Infrarot-Kabine aufgestellt, die für zwei Personen zugelassen und nach außen hin verspiegelt ist. Eine halbe Stunde ungestörtes Wohlfühlen kostet hier 3 €. Direkt nebenan hat man außerdem eine Shiatsu-Massageliege aufgestellt. Eine automatische Rücken-Massage wird mit drei € für eine Viertelstunde verbucht. Eine weitere Massageliege findet man übrigens im Saunaland. Weitere Wellness-Angebote sind allerdings nicht im Angebot, jedenfalls habe ich keine Hinweise auf manuelle Massagen gefunden.
== Gastronomie ==
Bei mir jedenfalls meldet sich nach spätestens zwei Stunden der kleine Hunger. So begab ich mich also zur SB-Cafeteria, die sich zwischen Erlebnisbecken und Kassenbereich befindet. Das Angebot hier ist typisch für ein Familienbad, also vorwiegend Fast-Food für den kleinen Geldbeutel. Ich will mal einen kleinen Auszug aus der Speisekarte geben: belegte Brötchen, Pommes, Hamburger, Schnitzel, Hähnchen-Nuggets, Fischstäbchen, Reibekuchen, Ofenkartoffeln, Frikadellen, Bratwurst, Currywurst.
Die Preise sind erschwinglich. So zahlt man beispielsweise für ein Kindermenü „Hähnchen-Nuggets mit Dip und Pommes“ 3,50 €. Aus meiner Sicht erfreulich, dass es auch Salate gibt, z. B. mit Putenstreifen zu 6,50 €. Das ist dann auch das teuerste Gericht. Heute war mir aber eher nach Ruhrpott-Carpaccio, also Currywurst mit Pommes rot-weiß. Das war nach ein paar Minuten fertig und schmeckte ganz lecker. Letztes Mal hatte ich mir Ofenkartoffel mit Beilagen bestellt, das war auch okay.
Bezahlt wird übrigens auf Chip, d. h. der Betrag wird aufs Armband aufgebucht und beim Verlassen des Bades an der Kasse bezahlt. Essen kann man auch oben auf der Galerie mit schönem Blick über das Bad. Außerdem gibt es ein Sauna-Bistro mit dem gleichen Angebot. Dort sollte man nach Möglichkeit vorbestellen oder in der Zeit kurz nach dem Aufguß, da die Saunakraft auch das Bistro mit bedient. Externe Besucher, die nicht ins Bad wollen, können es sich im Foyer gemütlich machen und dort ebenfalls die ganze Karte genießen, dort natürlich gegen Barzahlung.
== Rauchen ==
Mir als Nichtraucher fehlt die Zigarette nach dem Essen natürlich nicht, andere mögen sie jedoch vermissen. Bislang gab es im Gumbala - das wie alle öffentlichen Gebäude im Innenbereich natürlich Rauchverbot hat - die Möglichkeit ins Freie zu gehen, um dort zu qualmen. Dazu war eine Tür neben den Whirlpools immer nutzbar und es gab öfters Zugluft. Das ist seit April 2013 nicht mehr möglich. Raucher müssen sich ihre Zigarette also für die Dauer des Besuches verkneifen.
== Saunalandschaft ==
Zum Saunaland geht es zwischen den Sanitärblocks direkt von den Umkleiden aus eine Treppe höher. Zunächst muss man natürlich ein Drehkreuz passieren. Auf halber Höhe hat man einen sehr netten Blick auf die Badelandschaft. Man kann aber auch über die Galerie im Badeland zur Sauna gelangen. Beim Durchschreiten der Schranke wird für Badegäste automatisch der Saunatarif aufgebucht. Der ist übrigens recht preisgünstig, denn der Eintritt ins Badeland ist ja stets inkludiert und das Angebot im Saunaland ist recht umfangreich.
Obgleich es fünf Schwitzgelegenheiten gibt, wirkt die Saunalandschaft überschaubar. Den Mittelpunkt bildet ein künstlicher Baum unter einer großen Lichtkuppel, um den herum Fußbecken und Sitzgelegenheiten gruppiert sind. Die vier Finnsaunas fassen jeweils rund 20 bis 30 Gäste, hinzu kommen das Dampfbad und die Ruhebereiche. Die gleichzeitige Kapazität dürfte also bei etwa 70 Personen liegen.
== Sauna-Sanitäranlagen ==
Die Vorreinigungs-Duschräume im Saunaland sind nach Damen und Herren getrennt, wobei es jeweils drei regelbare Brausen und ein WC gibt. Weitere fünf regelbare Brausen und eine kalte Kübeldusche findet man im gemischten Duschbereich am anderen Ende des Raumes. Hier duscht man sich in der Regel nach dem Aufguß ab. Weiterhin findet man an dieser Stelle ein hochgesetztes Schnecken-Tauchbecken mit einer hinterleuchteten Salzziegel-Wand sowie einen erfrischenden Eisschnee-Brunnen.
== Schwitzräume ==
Zum Aufwärmen bin ich zunächst ein paar Minuten in die Bio-Sauna gegangen, die mit etwa 55 °C und rund 50 % Luftfeuchte ein sanftes, längeres Schwitzen ermöglicht. Der Farbwechsler sorgt dabei für immer neue Stimmungen. Nach einem warmen Fußbad besuchte ich dann einen Aufguß in der „Bergischen Stollensauna“. Die Aufgüsse werden hier immer zur vollen Stunde durchgeführt und wenn man nicht ganz oben sitzen möchte, sollte man rechtzeitig da sein. Die Stimmung war gut, der Aufguß mit fruchtigem Aroma angenehm. Drei Aufgußrunden wurden bei „vollem Haus“ gefahren, also vielleicht 25 Mitschwitzern.
Der Aufgußplan ist übrigens neben dem Dampfbad aufgehängt, so dass man sich sein Lieblings-Aroma aussuchen kann. Meine zweite Schwitzrunde startete ich nach dem Schwimmen. Dabei besuchte ich kurz die Bergische Kräutersauna mit trockenen 90 °C. Hier hängt ein Kupferkessel-Verdampfer über dem Ofen und sorgt für eine geringe Luftfeuchte bei angenehmem Geruch. Anschließend wechselte ich zur Salzkristall-Sauna nebenan. Hier machte ich es mir auf der untersten Bank bequem. Bei etwa 70 °C Raumtemperatur und dem angenehm orangefarbenen Licht der von hinten illuminierten Salzziegelsteine war das Schwitzen so angenehm, dass ich fast eingeschlafen wäre. Nach etwa einer halben Stunde verließ ich die Salzkammer dann aber und begab mich nach dem Duschen in den Freilufthof, wo der leichte Nieselregen richtig wohltuend wirkte.
Zum Nachruhen nutzte ich dann aber doch eine bequeme Liege im Ruheraum, wo ich dann wirklich ins Reich der Träume abglitt. Nach dem Essen - siehe Gastronomie - gönnte ich mir eine Rückenmassage auf der Shiatsu-Liege und erkundete ausgiebig die Attraktionen des Erlebnisbeckens. Blieb noch das Dampfbad, das ich mir als Abschluß aufhob. Sehr angenehm ist hier das Raumklima mit 45 °C und voll dampfgesättigter Luft, wobei ein leichter Eukalyptus-Duft zu spüren ist.
Man sitzt in einer runden Schwitzgrotte auf edlen Marmorbänken und unter einem künstlichen Sternenhimmel. Heute hatte ich mir eine Salz-Einreibung ausgesucht. Die Zeremonie wird wohl zweimal täglich durchgeführt und ist sehr gut für die Haut. Danach ist sie nämlich glatt wie ein Kinderpopo. Wirklich empfehlenswert und im Gumbala ohne Aufpreis zu haben. Das wolle ich mal mal positiv vermerken, da in einigen Saunas für das Salz bezahlt werden muss.
== Events und Aktionen ==
Die Aktionsplanung im „Gumbala“ ist recht umfangreich. Mindestens einmal pro Woche stehen besondere Angebote auf dem Plan, z. B. Spiel-Nachmittage, Familientage, Feiertags-Programme, Wettkämpfe und lange Saunanächte. Toll ist beispielsweise die „Duo-Sauna“ (zwei Leute kommen, nur einer zahlt). Im Badeland gibt es außerdem wochentags Kurse wie Aqua-Fitness oder Schwimmen lernen.
== Betreiber ==
Geleitet wird das „Gumbala“ von Beginn an durch die Fa. GMF aus Neuried, die als größter privater Betreiber von Bädern in Deutschland gilt. Laut Bäderkarte auf der Internetseite betreibt die GMF derzeit fünfzehn Freizeitbäder, darunter das „Badeland Wolfsburg“, das „Calypso“ in Saarbrücken und das „AquaPalace“ in Prag. Relativ neu im Portfolio sind die österreichischen Bäder „Alpen-Therme Ehrensberg“, „Asia-Spa Leoben“ und „Narzissenbad Bad Aussee“ sowie das dänische „Swimcenter Randers“.
== Verbesserungs-Möglichkeiten ==
Der Standort setzt Erweiterungs-Wünschen natürlich sehr enge Grenzen. So gibt es nur an einer Seite noch Platz, wobei der Talkessel hier wahrscheinlich noch Naturschutz-Einschränkungen hat. Falls man hier bauen könnte, wünschte ich mir ein warmes Sole-Außenbecken für die totale Entspannung, gerne auch einen richtigen Saunagarten. Machbar dürfte es aber auf jeden Fall sein, hier eine größere Rutsche zu installieren, vielleicht eine X-Tube mit Lichteffekten oder auch eine Wettkampf-Rutsche mit zwei Bahnen und Zeitmessung.
== Fazit ==
Beim „Gumbala“ handelt es sich um ein mittelgroßes Freizeitbad, das gute und preisgünstige Angebote für die ganze Familie bereithält. Auch die Saunalandschaft ist trotz relativ geringer Größe recht interessant. Man kann sich hier wohlfühlen und es sich auch mit mehreren Personen gut gehen lassen, ohne danach ein Riesen-Loch im Portemonnaie zu haben. Sauberkeit, Freundlichkeit und Preise stimmen. Darum von mir vier wellSterne und eine Besuchs-Empfehlung. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Clarinetta2, 07.07.2013, 16:27 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
so nah, und doch nicht da gewesen-toppbericht-bw
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Eine Provinzstadt voll...
Pro:
viel Natur; rel. gute Einkaufsmöglichkeiten
Kontra:
Verlust von Arbeitsplätzen; Nachtleben kaum vorhanden; Stadtplanung
Empfehlung:
Ja
...voll was eigentlich? Häufig hört man ja den Begriff "voll Leben", wenn man so anfängt. Nun ja, lassen wir das erst mal so stehen. Neulich suchte ich über die interne Suchmaschine von Yopi, ob es denn zu dieser Stadt, immerhin fast meine Heimatstadt, 3 Jahre fehlen ihr, um diesen Titel tragen zu können, eine Kategorie gibt. Nein, es gab sie nicht. Na, dachte ich mir, das wollen wir doch mal ändern. Dann fragte ich mich, was kann man eigentlich zu dieser Stadt schon groß sagen? Aber dann fiel mir doch ne ganze Menge ein, ob es sich allerdings lohnt, hier seinen Jahresurlaub zu verbringen, das muss dann wohl doch jeder mit sich selbst, eventuell noch mit seinem Kontostand, ausmachen.
Wo bin ich denn hier?
Das ist wohl das erste, was sich die meisten grade fragen. Gummersbach liegt im Süden von Nordrhein Westfalen. Wenn man der Autobahn A4 Richtung Olpe folgt, also in östlicher Richtung, landet man irgendwann an einer Autobahnausfahrt, die früher Gummersbach/Wiehl hieß, doch heute gehört sie Gummersbach alleine. Das wäre ja auch noch schöner, Kreisstadt und nicht mal eine eigene Ausfahrt. Diesen Irrtum hat man so zu Beginn der 90er Jahre erkannt. Ungefähr 50-60 Kilometer, so weit ist die große Welt mit Köln nur entfernt, je nach Verkehr schafft man das in 30 bis 40 Minuten. Viele sagen nicht ganz zu Unrecht: was ist das beste an Gummersbach? Die Autobahn nach Köln. Aber ich will jetzt nicht zu unfair werden, so schlimm ist es hier nun auch wieder nicht.
Fast 55,000 Menschen wohnen mittlerweile hier, man kann sogar schon von einem Mittelzentrum reden, und Kreisstadt ist es auch vom gar nicht mal so kleinen Oberbergischen Kreis, der immerhin knapp 300,000 Menschenseelen beherbergt. Das bedeutet, wir haben sogar ein eigenes Autokennzeichen, alles mit GM gehört uns - jedenfalls in Deutschland. Um sich in etwa eine Vorstellung zu machen: Der Kreis fängt an in der Höhe von Wuppertal im Norden und endet an der Landesgrenze zu Rheinland- Pfalz, Höhe Siegen in etwa, im Süden.
Die Innenstadt
Vor einigen Jahren wurde die komplette Verkehrsfürung in der Innenstadt geändert, sprich die Hauptverkehrsader wurde mehr oder weniger stillgelegt. Die Kaiserstraße, die im weiteren Verlauf den Namen Hindenburgstraße trägt, wurde komplett zur Fußgängerzone gemacht. Diese erscheint zwar etwas überdimensioniert, da sie ziemlich breit ist, aber was hätte man machen sollen? Die Häuser verrücken war ja schlecht möglich. Vielleicht hätte man es einfach beim alten belassen sollen, das ist sicher Geschmacksache. Nicht so besonders toll ist, dass es jetzt praktisch nur noch einen einzigen Weg durch die Stadt gibt. Folge ist logischerweise zu Stoßzeiten ein Verkehrschaos, und nicht unerwähnt soll auch bleiben, dass es an einer Stelle verdammt eng wird, ein Denkmalgeschützes Haus macht eine Passage extrem eng, zwei LKWs dürften hier nur mit Mühe nebeneinander durchpassen. Dieses Problem hat man einfach in Kauf genommen, vielleicht auch gehofft, dass man es doch abreißen kann. Überhaupt sind hier viele Bausünden in der Vergangenheit begangen worden, so dass die Stadt zumindest nicht mit Sehenswürdigkeiten irgendeiner Art aufwarten kann. Dieses denkmalgeschützte Haus ist jedenfalls nicht sonderlich sehenswert, mir wäre es gar nicht in den Sinn gekommen, dass das ein Denkmal sein soll ;-). Sei es, wie es sei, ich will die Fußgängerzone ja nicht nur schlecht reden, es ist natürlich auch eine feine Sache, wenn man beim Einkaufen keine Autoabgase abbekommt.
Wo wir auch schon direkt bei den Einkaufsmöglichkeiten sind. Hier hat sich in den letzten Jahren wirklich einiges getan. So gibt es heute neben Karstadt, dass schon seit langen Jahren einen Standort hier hat, mittlerweile auch Fillialen von Saturn und C&A sowie diverse andere kleinere Geschäfte, die im wesentlichen jeden Wunsch zufriedenstellen können, auch wenn man in Köln sicherlich das eine oder andere größere Schnäppchen schlagen kann, aber das dürfte wohl auch niemanden weiter verwundern.
Sport & Kultur
Zum kulturellen Angbot kann ich leider nicht gar soviel sagen, aber zu erwähnen ist natürlich, dass es hier ein Theater gibt, und auch die Volkshochschule bietet einiges an. Und dann gibt es natürlich noch den Handball. Die Bundesligamannschaft des VfL Gummersbach, meines Wissens immer noch deutscher Rekordmeister und früher mal erfolgreichste Vereinsmannschaft der Welt, ob sie sich immer noch so nennen darf, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Zuletzt war das Team 1991 erster gesamtdeutscher Meister. Danach ging es allerdings beständig bergab, Ende der 90er war das Team nur noch eine Durchschnittsmannschaft, welche fast jede Saison ums finanzielle Überleben kämpft. Doch seit zwei Jahren geht es wieder nach oben - sicherlich begünstigt durch einen teilweisen Umzug in die Köln-Arena für 6 - 7 Heimspiele pro Saison. Offenbar konnten so neue Sponsoren gewonnen werden.
Wirtschaftliches und Politisches
Wo wir auch schon beim nächsten Tiefschlag sind, der die Stadt im letzten und auch diesem Jahr getroffen hat und dessen Auswirkungen auf lange Sicht noch gar nicht absehbar sind. Der größe Arbeitgeber der Stadt, die Firma Steinmüller, wurde vor einigen Jahren von der Oberhausener Firma Babcock Borsig mehr oder weniger übernommen. Steinmüller ging es finanziell recht gut, das Oberhausener Unternehmen dagegen steckte und steckt in einer Krise. Da die Westdeutsche Landesbank, an deren Tätigkeiten die Landesregierung, die von der SPD gestellt wird, beteiligt ist, ein Interesse daran hatte, die Firma in Oberhausen am Leben zu erhalten, wurden die beiden Unternehmen, an denen die WLB beteiligt war, zusammengelegt. Letztlich lief es darauf hinaus, dass es die Firma Steinmüller in Gummersbach praktisch nicht mehr geben wird. Lediglich 100 von einst über 2000 Arbeitsplätzen werden in einer Art Entwicklungsabteilung übrig bleiben. Man muss sich nur einmal eine Luftaufnahme von Gummersbach anschauen, unschwer erkennt man, dass ein riesiger Teil des Innenstadtgebietes dieser Firma gehört. Was hier einmal entstehen wird, ist bisher unklar. Spekulationen zufolge ein Einkaufszentrum, Gewerbegebiete, oder ein Kino, denn das, was Gummersbach bis heute als Kino hat, ist einer Kreisstadt im Grunde nicht würdig. Irgendwie wird an dieser Entwicklung mal wieder deutlich, dass der SPD der Ballunsgraum Ruhrgebiet in NRW über alles geht, der ländliche Raum wird gerne vernachlässigt und in diesem Fall regelrecht platt gemacht. Was der Verlust von 2000 Arbeitsplätzen in einer doch eher kleineren Stadt für Folgen haben kann, zumal er im Grunde unnötig war, darüber nachzudenken haben die Herren (und Damen, falls an diesem Prozeß eine beteiligt war) in Düsseldorf wohl nicht nötig. Und um jetzt das Disaster komplett zu machen, musste Babcock im Juli 2002 Insolvenz anmelden, die noch verbliebenen Arbeitsplätze stehen jetzt auch auf der Kippe.
Natur
Aber es gibt dann doch auch schöne Seiten in Gummersbach. Man muss vielleicht erwähnen, dass die Stadt auf einem Berg gelegen ist und selbst nur um die 10,000 Einwohner hat, der Rest verteilt sich auf die zahlreichen Vorstädte. Insgesamt ist das Stadtgebiet von vielen Waldflächen gekennzeichnet, und es gibt auch eine zwei Talsperren, die zumindest teilweise auf dem Stadtgebiet liegen, die Aggertalsperre komplett und die Genkel zum Teil. Auf ersterer kann man auch mit Booten paddeln oder segeln, letztere ist für die Trinkwasserversorgung angelegt worden. Viel grün und Wasser steht also auch für die Kreisstadt, viele Städter aus dem Ruhrgebiet oder dem Rheinland machen schon mal Tagesausflüge in die Natur des Bergischen Landes.
Das Nachtleben
Dann gibt es da noch ein Thema, was leider in dieser Stadt keines zu sein scheint. Was ist hier abends los? Nichts. Einfach nichts. Nach Geschäftsschluß ist die Stadt wie ausgestorben. Es gibt ein paar Läden, die ganz ok sind, wo man auch mal hingehen kann, doch irgendwie ist da nicht viel anziehendes. Eine klitzekleine Ausnahme möchte ich machen, die aber eher nur auf den Sommer zutrifft. Gegenüber von Karstadt sind drei Kneipen nebeneinander, hier kann man auch recht gut draussen sitzen, jedenfalls im Sommer bei geeigneten Temperaturen. Leider gibt es auch hier ein leider, denn das Oberbergische ist als Regenloch bekannt, die durchschnittliche Niederschlagemenge liegt mit an der Spitze im Bundesgebiet, aber wenn es mal schön ist, dann ist hier doch ganz gut was los. Außerdem soll demnächst eine Art Privatbrauerei mitten in der Stadt ein Lokal eröffnen, dies könnte durchaus für Belebung sorgen. Ansonsten kann man nur sagen: lieber woanders hinfahren, wenn man einen ganzen Abend verbringen will. Doch halt, könnte man einwenden: natürlich kommt es darauf an, mit wem man unterwegs ist, doch dies kann man wohl kaum auf die Örtlichkeiten zurückführen, hier ist Gummersbach einfach sehr unattraktiv.
Die Mentalität
Kommen wir mal zur Mentalität der Bewohner. Dies ist sicherlich eine der schwierigsten Einschätzungen, zumal es in der heutigen Zeit ja so ist, dass die Menschen mobiler werden. Das heißt, man findet nicht mehr nur Einheimische, es ist einfach durchmischter, was eigentlich auch gut so ist. Sicherlich abe rist es so, dass das Oberbergische eher konservativ ist, dies gilt im übrigen auch für die ortsansässige SPD, die die 90er Jahre das Stadtgeschehen gelenkt hatte, ansonsten war vorher und ist jetzt wieder die CDU die Partei, die den Bürgermeister stellt und seit der letzten Kommunalwahl die absolute Mehrheit im Stadtrat hat. Letztlich kann ich aber in der Auswirkung kaum einen Unterschied feststellen, ob nun der Bürgermeister von der SPD oder der CDU gestellt wurde. Irgendwie ist es egal, die Person ist da wichtiger, und ohne dem jetzigen zu nahe treten zu wollen, sein Vorgänger war besser *g*. Ich möchte da jetzt gar nicht mehr so sehr drauf eingehen, wie der Menschenschlag denn nun ist, Gummersbach und das Oberbergische grenzen an Westfalen, vielleicht ist die Bevölkerung etwas sturer als es im liberaleren Köln ist, aber das ist sicherlich kein Phänomen, das nur hier anzutreffen ist, sondern wohl generell für ländliche Gebiete eher gilt als für Großstädte. Ich denke aber, es gibt intolerantere Gegenden.
Sonstiges
Ansonsten wäre noch zu erwähnen, dass Gummersbach auch über eine Fachhochschule verfügt, die einen recht guten Ruf genießt. Hier kann man unter anderem Wirtschaftsinformatik und Maschinenbau studieren. Die FH ist an die FH Köln angegliedert. Selbstverständlich finden sich hier auch die üblichen Verwaltungen, die es wohl in jeder Kreisstadt gibt, als da wären Kreishaus, Finanzamt, Straßenverkehrsamt etc. Sogar einen Bahnhof gibt es, und jede Stunde ist hier mächtig was los. Da fährt nämlich dann ein Zug entweder Richtung Köln oder kommt von dort und braucht auch in etwa eine Stunde.
Es gibt zwei Tageszeitungen, beide kommen jedoch aus demselben Verlagshaus in Köln. Einmal ist es die im Oberbergischen domnierende Oberbergische Rundschau, die Regionalausgabe der Kölnischen Rundschau, sowie der Oberbergischen Anzeiger, die örtliche Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers. Bemerkenswert ist, dass im gesamten Verbreitungsgebiet dieser beiden Kölner Zeitungen lediglich im Oberbergischen die Rundschau vor dem Stadtanzeiger liegt. Dies hat historische Gründe, die Rundschau hatte irgendwann nach dem zweiten Weltkrieg die örtliche Tageszeitung übernommen, der Stadtanzeiger kam erst später mit einer eigenen Ausgabe hinzu.
Fazit
Wie bewerte ich nun die Stadt? Schwierige Frage. Volle Punktzahl kann es nicht geben, dafür überwiegt doch die teilweise verfehlte Stadtplanung, immerhin gibt es aber genügend Parkmöglichkeiten, diesbezüglich habe ich jedenfalls keine Probleme. Gar so schlecht ist es aber auch nicht, so daß ich mich für eine mittlere Bewertung entscheide. Eine Empfehlung kann ich derart aussprechen, dass man vielleicht nicht unbedingt einen Riesenumweg für deise Stadt machen muss, doch wenn es auf dem Weg liegt, kann man zumindest mal einen kurzen Abstecher wagen... und nach mehr als zwei Jahren gibt es auch wieder eine Aufwertung: Seit Ende 2002 bin ich nur noch selten in Gummersbach. Vielleicht braucht man den räumlichen Abstand, um die Heimat mit verklärten Augen zu sehen.
Weitere Informationen gibt es hier: www.gummersbach.de weiterlesen schließen
Informationen
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