Pro:
Interessantes sowie schönes Cover.
Kontra:
...kann mn aus dem Bericht entnehmen.
Empfehlung:
Nein
Da war es nun endlich soweit, dachte ich mir als ich am 27.08.2002 mit schweißnassen Händen das neue Album meiner damaligen Lieblingsband HIM in den Händ hielt. Valo versprach in Zeitung und Fernsehn viel: 70`er Jahreeinflüsse ala "Black Sabbat", welche die CD zu einem
wahren Genuss machen sollten. Was blieb der Band denn auch anderes übrig, als ihr neustes Werk hoch zu loben, schließlich lastete ein enormer Leistungdruck auf ihnen!? Die beiden letzte Alben waren speziell in ihrem Heimatland Finnland sehr erfolgreich („Greatest Lovesongs, Vol. 666 „- 1998 sowie „
Razorblade Romance „- 2001). Mit letzerem gelang ihnen dann der entgültige Durchbruch, „Razorblade Romance“ und die dazugehörige Single „Join me“befanden Wochen in den obersten Chartsrängen. Dass das, die musikalische Entwicklung der Band weniger gut beeinflusste zeigte sich mit der neusten Scheibe.
Bis vor dieser CD zählten "HIM" und ihre Musik zu meinen absoluten Favoriten. Harte Gitarren und eine dröhnende Stimme machten jede bis dahin erschienene Platte zu einem wahren Ohrenschmaus.
Aber da sie sich mit diesem Musikstiell keinen festen Platz in den kommerziellen Charts verschaffen konnten, vernachlässigten sie eben jene Elemente erheblich.
"Sing-sang-Liedchen", welche von einer lallend, einschläfernden Stimme begleitet werden, erweckten bei mir den Anschein, dass es sich hier nicht um eine Rockband, sondern um eine Popband handelt, welcher es nur um den schnellen Euro geht.
Es ist ja schon sehr suspekt, wenn eine, so genannte "gothic Band" (wobei ich mich frage, wo diese Musik noch gothische Einflüsse enthalten soll), sowohl für das Teenyblatt "BRAVO" als auch für diverse underground Magazine, mehr oder weniger
ernstzunehmende Interviews gibt.Was interessiert den Hörer denn mehr: Die Qualität der Musik, sowie die Ernsthaftigkeit ihrer Macher, oder das nicht Vorhandenseins ihrer Shrots?! Jeder würde da wohl zu ersteren Tendieren, zumindest hoffe ich das.Man kann die Arbeit einer solchen Gruppe doch gewissermaßen mit der eines Handwerkers vergleichen, der Kunde brauch doch nichts von den zehn Unehelichenkinder zuwissen, was zählt ist doch das Wesentliche, im Falle des Handwerkers der z. B. Tisch.
Der einzige Lichtblick wäre, wenn überhaupt das letzte Stück "Love you like I do". Vaols Stimme mag da ähnlich wie die von Nick Cave klingen, oder wie die eines volltrunkenen Seemanns... sucht es euch aus.Für das Jahr 2003 ist nun eine weitere CD gespannt, welche ich mit Spannung erwarten werde. Ob man da zu alten-rockigeren Klägen zurück griefen wird bezweifele ich aber. weiterlesen schließen
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