Pro:
leise, hoher Leistung, günstig, einfach zu reinigen und anzubringen
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
***Einleitung***
Heute schreibe ich ein Bericht über das "Herz" meines Aquariums. Das wichtigste für alle Zierfische und sonstigen Bewohner eines Aquariums ist die Wasserqualität und die Sauberkeit des Beckens. Diese wird vor allem durch Bakterien erreicht, die Schadstoffe aus dem Becken nehmen und so den Fischen die Wasserqualität ermöglichen, um eine perfekte Umgebung vorzufinden. Auch unterbinden sie die Vermehrung von anderen schädlichen Bakterien, wie Blaualgen (das sind nämlich keine Algen, wie man denken könnte!), da sie eine natürliche Konkurrenz zu diesen darstellen.
Der Hauptteil der Bakterien lagert sich im Filter des Aquariums an, weshalb es so enorm wichtig ist, welchen Filter man für welches Becken benutzt.
Ich selber habe einen Fluval 203 Aussenfilter bei meinem 160 Liter Becken in Betrieb. Eigentlich nur weil der bei dem Becken dabei war, dass ich einer Freundin abgekauft habe. Mittlerweile bin ich aber restlos von diesem Filter überzeugt!
***Innenfilter vs. Aussenfilter***
Das ist die erste Entscheidung, die man treffen muss. Ich würde euch immer zum Aussenfilter raten, vor allem bei größeren Becken. Ich selber habe auch bei meinem kleinen 60 Liter-Becken einen Aussenfilter im Einsatz und würde auch nie einen Innenfilter bevorzugen.
Die Vorteile eines Aussenfilters liegen klar auf der Hand:
- er nimmt keinen Platz im Aquarium weg
- es sieht einfach doof aus, wenn ein technisches Gerät im Aquarium rum liegt
- er ist wesentlich leichter zu reinigen
- meistens haben Aussenfilter eine wesentlich höhere Filterleistung
***Welchen Filter brauche ich ?***
Das ist eine sehr wichtige Frage, die man sich stellen sollte, bevor man in den Zoohandel geht. Häufig passen die Filter in Komplett-Angeboten nicht wirklich zu den Becken, also unbedingt drauf achten, was ihr euch zulegt!
Allgemein kann man sagen, je höher die Filterleistung desto besser, denn schaden kann das nicht.
Die Durchflussrate sollte allerdings mindestens das doppelte des Beckeninhalts betragen, dass heisst das das gesamte Wasser in einer Stunde 2x durch den Filter läuft. Die Durchflussrate des Fluval 203 beträgt 420 L/h, das heisst das man ein 200 Liter-Becken noch mit diesem Filter betreiben könnte. Für mein 160 Liter Aquarium ist dieser Filter also bestens geeignet.
***Zubehör***
Wenn man sich diesen Filter zulegt hat man außer den Filtermaterialien (gehe ich etwas später drauf ein) alles um den Filter in Betrieb zu nehmen.
Als erstes wäre da das 3-Kammersystem, indem man problemlos verschiedene Filtermaterialien unterbringen und so, mit 1980 L, eine sehr große Filterfläche bereitstellen kann.
Auch sind ausreichend lange Schläuche und Schlauchventile dabei, die es ermöglichen den Wasserdurchfluss zuzudrehen, was bei der Reinigung einige Vorteile bringt, da man die Schläuche einfach so am Aquarium hängen lassen kann und nur den Filter abnehmen muss.
Zum Anbau der Schläuche am Einsaug- und Ausflussrohr gibt es 2 Varianten. Zum einen einfache Schlauchverbinder und zum anderen einen starren Krümmer, der einen sicheren Halt am Aquarium und ein einfaches Anbringen des Ausflussrohres ermöglichen und Wasserwiderstände mindert.
Das Aussflussrohr hat viele kleine Löcher, um das einlaufende Wasser an verschiedenen Stellen ins Aquarium zu leiten und so für eine optimale Zirkulation des Wassers zu sorgen.
Alle Schläuche werden durch Schraubsicherungsmuttern gesichert, die man einfach über die Schläuche drehen muss, um diese beombenfest mit dem Filter zu befestigen.
***Filtermedien***
Durch das 3-Kammernsystem besteht die Möglichkeit verschieden Filtermaterialien einzusetzen. Ich selber tue in die oberste Kammer Filterwatte, in die zweite EHFI Substrat (Kleine Substrat-Steinchen mit großer Oberfläche zum Ansiedeln von Bakterien) und in die letzte Kammer EHFI Fix (Grobfiltermaterial zur Anlagerung fester Schmutzpartikel) sowie EHFI Mech (keramisches Hohlkörpermaterial zur mechanischen Grobfilterung).
Hier hört man viele verschiedene Meinungen von Aquaristikern. Da muss man selber mal rumprobieren und sich Rat einholen, um eine bestmögliche Filterleistung hervorzurufen. Ich bin bisher mit den Tipps meines Händlers, der mir zu meiner Variante geraten hat, bestens gefahren.
Auch die Anleitung gibt hier Tipps, welches Medium in welche Kammer gesetzt werden sollte.
***Anschluss***
Der Anschluss ist sehr einfach und mit der Anleitung überhaupt kein Problem.
Einfach Einsaugrohr mit einem Schlauch verbinden, dass mit einer Schlauchsicherungsmutter an den Filter angeschlossen wird. Vom Filter wird wieder ein Schlauch mit einer Mutter befestigt, dass im Ausslaufrohr im Aquarium endet. Stecker in die Steckdose (nachdem der Filter voll Wasser gelaufen ist!!) und ab geht die Post.
Wichtig wäre noch das der Filter niemals über dem Aquarium stehen darf, also einfach in den Unterschrank stecken und man sieht von der Technik gar nix mehr.
***Preis***
Den genauen Preis kann ich euch leider nicht nennen, da ich ihn ja von privat mit Auqarium gekauft habe. Ich glaube der Preis liegt bei Neukauf um die 50 Euro, aber bei ebay sollte man billiger drankommen!
***Fazit***
Ich bin mit diesem Filter absolut zufrieden, da er sehr sehr einfach zu reinigen ist. Alle 3 Monate, wenn die Filterleistung nachlässt, drehe ich die Ventile zu, nehm den Filter mit ins Bad, öffne ihn und säubere die Filtermedien (bzw. erneuere einen Teil davon) und schliesse ihn wieder an. Mit etwas Übung ist das ne Sache von 5 Minuten.
Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass er absolut geräuscharm ist. Ich höre nur das plätschernde Wasser, aber von der Pumpe gar nix!
Der Preis ist auch billiger als bei vergleichbaren Filtern von Eheim zum Beispiel, was diesen Filter zu einer guten und günstigen Lösung werden lässt.
Ich kann ihn euch nur ans Herz legen und eure Fische bestimmt auch! :-)
Vielen Dank für euer Interesse und das Lesen dieses Berichts
euer Nils weiterlesen schließen
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