Pro:
Funktionalität, Verarbeitung
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als ich letztes Jahr in Köln mit meiner digitalen Spiegelrefelxkamera EOS 400 D war, musste ich feststellen, dass Nachtaufnahmen ohne Stativ zu kompliziert waren. Auch wenn ich kein Alkoholiker bin, konnte ich meine Hände beim Fotografieren ohne Blitz nicht ruhig genug halten, sodass einige Bilder verwackelt und dadurch unscharf geworden sind.
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Der Preis
Am nächsten Tag bin ich in der Fußgängerzone zu Saturn gegangen und habe mir dieses Stativ von HAMA Star 61, das im Angebot war für 9,99 Euro gekauft. Ein Stativ für den Preis in der Größe kann eigentlich kein Fehler sein - was jedoch noch zu beweisen wäre.
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Lieferumfang
Das Stativ wird zusammen mit einer schwarzen Nylon Tragetasche mit Umhängeschlaufe geliefert. Das ist äußerst günstig, da ein einzelnes Stativ ohne Tasche in dieser Größe nur ungünstig zu transportieren ist. Zusätzlich ist der Adapter im Lieferumfang enthalten, der in die Kamera hineinzuschrauben ist und erst durch den man die Kamera in die Halterung auf dem Stativ hineinklemmen kann.
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Die Optik und Funktionen des Stativkopfes
Zunächst verweise ich auf die von mir mit eingestellten Lichtbilder , um folgendes etwas anschaulicher zu gestalten. Das Stativ hat zusammengeklappt eine Höhe von 60 cm und alles in allem einen Durchmesser von ca. 10 cm. Das Gewicht beträgt in etwa 1 kg. An der Oberseite des Stativs befindet sich die Fassung , in die man die Kamera hineinklemmt. An diesem, ich nenns mal Spannkopf, sind 3 mechanische Einstellmöglichkeiten vorhanden:
1. Feststellschraube für die Vertikal- bzw. Horizontalstellung
In der Grundstellung sitzt die Kamera ganz normal auf dem Stativ. Dreht man an der Schraube neigt sich der Kopf, sodass die Kamera quasi seitilich auf dem Stativ steht und man so hochkant Fotografieren kann. Bei der gewünschten Stellung der Schraube, hochkant oder auch schräg, dreht man die Schraube einfach wieder fest.
2. Der Spannhebel
Dieser muss beim Einsetzen und beim Entfernen der kamera vom Stativkopf gezogen werden. Liegt er an ist die Kamera arritiert. Er funktioniert tatsächtlich wie ein normaler Spannhebel und federt automatisch wieder in seine Grundstellung zurück.
3. Drehknopf
Rechtsseitig des Kopfes befindet sich ein Drehknopf. Der Kopf lässt sich, wenn dieser Knopf gelockert ist, sowohl vertikal als auch horizontal verschieben bzw. drehen. Beim Feststellen des Knopfes bleibt die Kamera in der gewünschten Position stehen.
4. Wasserwaagen
In dem Stativ sind 2 Wasserwaagen eingebaut. zum einen direkt an dem Stativkopf und zum anderen am Ende der Stativbeine. Ich verzichte an dieser Stelle die Funktion einer Wasserwaage zu erläutern.
Verarbeitung des Stativkopfes
Auch wenn die beschriebenen Einheiten aus Plastik sind und nur ganz wenig Metall verarbeitet ist, kann ich die Verarbeitung nur als sehr gut betrachten. Ich kann keinerlei Mängel bei diesem Stativkopf erkennen.
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Der Aufbau und der untere Teil des Stativs
Das Stativ ist innerhalb von einer Minuten komplett aufgebaut. Unterhalb des Kopfes beginnen die anthrazitfarbenen dreigliedrigen Beine aus Aluminium. Es können alle drei Glieder an drei Beinen separat voneinander in ihrer Länge komplett flexibel aufgebaut werden. Die Clips zur Besfestigung sind wiederum aus schwarzer Plastik und sind auch sehr gut verarbeitet. Am unteren Ende der Beine befindet sich pro Bein je ein flexibler schwarzer Fuß, der sich in einem Kugellager befindet und der sich der jeweiligen Bodeneigenschaft, auf der das Stativ steht anpasst. Ein Glied eines Beins hat die Länge von etwa 40 cm. Unterhalb des Drehknopfes ist die Kurbel mit der sich das Stativ auf eine maximale Höhe von ca. 150 cm herausdrehen lässt. Eingefahren sitzt die Kamera in etwa in einer Höhe von 120 cm.
Neben der Kurbel ist um 90 Grad verstetzt noch ein Tragegriff und unterhalb des Griffs ein Zubehörhaken an dem beispielsweise eine Tasche oder ähnliches aufbewahrt werden kann.
Das Stativ hält laut Hersteller ein Gewicht von bis zu 3 Kilogramm aus. Ich selbst habe auch mit anderen Objektiven noch keine Gewichtsbeschränkung verspührt. Allerdings habe ich auch keine 2 kg Objektive :-)
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Fazit
Insgesamt kann ich dieses Stativ nur empfehlen. Ich kenne die Bedürfnisse von Profis nicht und weiß nicht ob es deren Ansprüchen genügt - aber für mich als Laie war der Kauf eine hervorragende Wahl. weiterlesen schließen
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