Hamster Testberichte
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- Futterkosten: sehr gering
- Pflegeaufwand: gering
- Spielbereitschaft: hoch
Tests und Erfahrungsberichte
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Tipps und Tricks zur Anschaffung eines Hamsters
04.06.2003, 19:21 Uhr von
Zwergi333
Hey! :) Hm... viel gibts über mich eigentlich nicht zu erzählen! Ich bin die Sandy. Geh leider...5Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einleitung:
Vor ein paar Jahren hab ich mir meinem ersten kleinen Hamster angeschafft. Ich wollte damals ein eher kleineres Tier, weil sich das in der Wohnung bessesr eigenete. Also hab ich mich für einen Goldahamster entschieden. Hört sich alles ziemlich einfach an, aber es gibt trotzdem ein paar Dinge die man sich vor dem Kauf durch den Kopf gehen lassen sollte!
WARUM EIN HAMSTER????
Ganz einfach, es gibt nur 3 Gründe, warum Du Dir einen Hamster zulegen solltest:
Du hast keine Katze oder Hund oder Vogel (sehr gefährlich, Hamster apportieren solche Spielgefährten)
Du bist nachts genauso aktiv wie am Tage (brauchst maximal 2 Stunden schlaf, wenn überhaupt)
Du hast es satt nachts alleine durchs Internet zu surfen und brauchst einen nachtaktiven Surfer wie Du einer bist.
Alle Voraussetzungen erfüllt?
Dann:
WO SOLLTE DER HAMSTER WOHNEN????
Das ist eine schwierige Sache, meistens verkümmern Hamster in ihrem Minikäfig. Besser ist es, Du investiert das ca 20-fache des Hamsterwertes in den Käfig. Das widerum lohnt sich nur, wenn Du auf Dauer mehr als einen Hamster (hintereinander, um Gottes Willen nicht gleichzeitig!) planst. Jetzt denkst Du sicherlich, soviel investieren? Nun ja, der Hamster verfrist in seinen 2-3 Hamsterjahren auch ein vielfaches von seinem Kaufwert. UND? Das wird Dich ja wohl nicht daran hindern ihn zu füttern, oder? :)
WAS MUSS IN EINEM KÄFIG SEIN????
Also bevor Du den Hamster in den Käfig läßt, mußt Du ihn genaustens untersuchen (den Käfig, nicht den Hamster!).
Der Hamster braucht eine Menge Möglichkeiten zum Klettern, zum Spielen, zum Verstecken und zum Wohnen. Dazu eignet sich unbehandeltes Holz, Spielzeug aus dem Hamsterspielzeughandel, nicht zu kleine Häuschen (der Hamster muß reinpassen und vor allem sein gehamstertes Futter auch und seine Hamsterwatte).
DAS LAUFRAD!!!
Ganz wichtig: sein heißgeliebtes Laufrad. Du denkst, ein Laufrad sei Tierquälerei? Da kann ich nur sagen: NEIN. Aus Erfahrung weiß ich, daß meine Hamster bisher ihr Laufrad geliebt haben. Sogar beim Freilauf, wenn das Rad draußen stand, sind sie hineingegangen. Und noch was: Das Rad darf nicht zu klein sein, daß der Hamster sich nicht in der Mitte den Rücken umbiegt. Erfahrungsgemäß knabbern Hamster Räder aus Plastik kaputt. Ein Metallrad ist angesagt! In der freien Natur laufen Hamster nachts viele viele Kilometer, um Futter zu suchen. Sie haben einen angeborenen Lauftrieb (würde mir auch guttun... ich hasse laufen) und sind ohne Laufrad echt verloren. Wenn Dein Hamster mehrere Stunden nachts bei Dir in der Wohnung tummeln darf, gibt es natürlich keine Probleme,wenn kein Laufrad da ist. Leider haben Hamster so unmögliche Schlafgewohnheiten...
Zumindest eine enge Röhre solltest Du Deinem Hamster anbieten! Am Besten ein Röhrensystem mit Richtungswechsel, das entspricht der natürlichen Umgebung besonders. Gerne auch rauf und runter und kurvig. Mein Hamster liebt seine Röhren und hatte es ganz schnell raus, welche Röhre zu welchem Käfig gehört.
Seine Pipiecke macht er sich selbst, da solltest Du Dich nicht drum kümmern... lol, allerdings solltest Du die täglich sauber machen.
Als Boden gibt es das Kleintierstreu, Heu und so weiter. Hat sich bei mir gut bewährt, allerdings gibt es eine Menge Sauerei, weil Hamster so gerne buddeln und die angewohnheit haben, alles rauszuschmeißen...
Untersuche den Käfig genau auf Ausbruchmöglichkeiten. Du denkst es gibt keine? Dann bist Du schief gewickelt. Grundsätzlich gilt: die erste Nacht am Käfig wachen, der Hamster findet GARANTIERT eine Möglichkeit! (Besser die zweite dritte und vierte Nacht auch, lol.)
HAMSTER IN KINDERHÄNDE????
Erstmal bin ich dazu geneigt "nein" zu sagen, obwohl natürlich Hamster ganz süß und putzig sind. Hamster werden erst abends wach. Das heißt, für Kinder ist es schwierig das niedliche ETWAS tagsüber in Ruhe zu lassen. Ein Hamster gehört in sanfte Kinderhände. Und es ist wichtig, daß die Kinder bereits etwas Verantwortungsgefühl zeigen. Also, ist Dein Kind verantwortungbewußt? Folgende Dinge vorher abfragen:
Dein Kind will dem Hamster schwimmen beibringen?
Dein Kind will ihm Barbiekleider anziehen?
Dein Kind will ihn als Lebendtransport für die Eisenbahn?
Dein Kind will ihn als lebendiges Spielzeug?
Die Katze Deines Kindes braucht ein lebendiges Spielzeug?
Dein Kind übt mit dem Hamster in seinem Kochstudio?
Dein Kind braucht dringend einen Freund, weil es sonst keine hat?
Trifft eins dieser Punkte auf Dein Kind zu? Dann: KEIN HAMSTER! :)
Ansonsten gibt es eigentlich nichts was ihr noch wirklich überdenken müsst :) Und schon kann es los gehn :)
Lg Sandy weiterlesen schließen -
Süsse und ihre Familie
Pro:
Absolut kinderlieb, wenig Arbeit und viel Freude.
Kontra:
Kostet ein wenig Zeit, aber täglich.
Empfehlung:
Ja
Hallo,
einige von euch kennen mich ja schon. Ich bin die Süsse, das Hamsterweib von September. Und man fragte sich tagelang, bin ich schwanger oder nicht. Auch Herrchen Spider beguckte mich von vorne bis hinten. Diagnose: eindeutig schwanger!
Am Montag dann gingen Spider, September und die zwei Kinder in die Stadt. Vorsorglich wurde noch ein Nest gekauft und jede Menge Löwenzahnheu. Und allerlei Leckereien wie ein neuer Salzstein und was man halt so braucht. Fein haben sie mir mein neues Nest hingestellt und dazu gab es eine riesige Portion frisches Wiesenheu.
Ich fand das ja schon irgendwie merkwürdig, dass man sich da soviel Mühe aufeinmal macht, turnte weiter putzmunter in meinem Käfig rum. Kletterte die Wände rauf und runter und purzelte von ganz oben einfach runter.....
Schwanger oder nicht, ja, das war die grosse Frage, die sich nun alle stellten. Heute morgen dann kam ich aus meinem Nest gekrabbelt, in meiner Nase der Geruch von frischem Magerquark und Gammarus. Mmmmmmh, lecker, das ist eine Schwangerendiät so wie ich sie liebe.
Nun lautete die Diagnose von Frauchen September aber auf einmal *nicht schwanger*, die ist ja so dünn ... meine Güte ist die dusselig! Ein paar Zentimeter weiter habe ich mein Nest, tja, und was darin wohl lag? Hihihiii, da wimmelt es nur so vor kleinen rosafarbenen Babys. Ohne Strümpf und ohne Schuh.. ist ja logisch, sind ja auch Hamsterchen. Ganz nackelig liegen sie da und sie wollen nur eins. Miiiiiiiiiiiiiiilch... ganz viel Milch.
Schlabber, sabber, schlabber, sie hängen an meinen Zitzen und saugen was sie können. Ganz weit sperren sie ihre Mäulchen auf. Frau September hat es dann auch begriffen, weil ich auf meinem Nest so rumhoppelte. Das wackelt nämlich ganz schön, wenn die Kleinen an mir rumnuckeln.
Ganz vorsichtig hat sie meinen Käfig einmal kurz angehoben und die oberste Etage weggeschoben.... *oooooooooooh, aaaaaaaaaaaaah, süüüüüüüüüsssssssssss* das hat sie wohl so dreissig mal wiederholt. Menschen sind manchmal echt lächerlich. Ganz fix wurde alles wieder so hergestellt wie es war.
*pssst, pssst* und dann kamen die Kinder. Jeder durfte einmal gucken. Unter Mordandrohung mussten sie ganz leise sein, ich habe sie nicht mal atmen hören. Eins meiner Kleinen sperrte grad das Mäulchen auf. Da fing dieses *oooooooooh, aaaaaaaaaah, süüüüüüsssss* von vorne an.
Ich lege mich jetzt erstmal wieder ganz fein auf meine Kleinen und halte sie fein warm.
Anmerkung von Frauchen September:
Es sind ca. 5 - 7 kleine Babys... am ersten Tag klitzeklein. Alles wackelt und zappelt und hat Hunger. Wir hoffen, dass sie überleben. Ein Bericht erfolgt .....
Gääääääääääähn, ja ich bin es, die Hamstermama, die ihr zuhause bei Frau September hat. Ich bin ja so müde, am liebsten würde ich den ganzen Tag nur schlafen. Aber meine Kinder halten mich ständig wach. Sie haben alle überlebt und sind putzmunter. Ihr Fellchen ist gewachsen und sie sehen so schön aus. Ich habe drei dunkelfarbige Kinder und drei hellfarbige Kinder. Und jedes ist mir so lieb wie das andere.
Wir liegen fein in unserem Nest und lassen uns den ganzen Tag von Frau September verwöhnen. Neben den üblichen Quarkrationen gibt es mittlerweile auch Hirsenkolbe als Extrafutter. Meine Babies können schon ganz alleine ein bisschen davon essen. Das knabbert und quarkst ganz schön in meinen Ohren, wenn sie daran futtern. Gäääääääääääääähn..... ach, nein, die nächste Fütterung ist angesagt. Also einmal fein auf die Seite legen und die sechs kleinen Schweinchen liegen an meinen Zitzen. Wieso sehen meine Kinder eigentlich aus wie kleine Frischlinge? Ist ja nicht so schlimm, ich habe sie auch so lieb.
Aber ein bisschen Kritik muss ich schon üben an Frau September, das mit dem aaaaaaaaaaaaaah, oooooooooooh, süüüüüüüüüüüüüüss, hat sich auch nach 10 Tagen nicht gelegt. Wann hört die Frau bloss auf damit? Gut, dass meine Kinder nicht sprechen können, wie die Menschen, sonst wären das wohl ihre ersten Worte.
Meinen Käfig hat man auch umgebaut... schnief.. mein Laufrad ist rausgenommen worden. Damit die Kleinen nicht dahinter hängen bleiben, wenn sie flügge werden. Die Leiter in die 1. Etage ist auch weg. Das ist gemein:((((((. Und zur Krönung des ganzen hat man meinen ganzen Käfig in eine Kartoffelkiste gesteckt. Ich kann garnicht mehr an den Seiten hinaussehen. Es ist alles rot um mich herum. Aber Frau September hat gesagt, das wäre alles nur zum Schutz meiner Kinder, damit die nicht durch die Gitter entfleuchen können.
So, jetzt mache ich noch ein bisschen Mittagsschlaf, dann gibt es Löwenzahnblümchen und ich hätte auch gerne noch 4-5 Gammarus dazu. Ein Stückchen Birne wäre auch nicht schlecht... flott, flott Frau September.. ab in die Küche, wenn ich wach werde, hätte ich gerne alles auf einem kleinen Tablett.
Anmerkung von September: alle Babies sind putzmunter und gesund. Hamsterin Süsse kümmert sich vorbildlich um ihre Kinder, und alle Hamsterchen sind schon vergeben.
Auweia, ein paar Tage noch und man wird uns trennen. Ich habe die schönsten Kinder auf der ganzen Hamsterwelt:)))) Teddy wird Frauchen gehören. Er ist hellbraun und weiss gesprenkelt und sieht aus wie ein Feldmäuschen. Den, genau den will September haben und keinen anderen. Einen Käfig hat sie auch schon gekauft. Sie hat mal wieder ein Schnäppchen gemacht und einen niegelnagelneuen Plastikkäfig für 5 Euro aus der Nachbarschaft abgekauft. Der hat keine Gitter und so hat sie uns erstmal zwangsumgesiedelt. Jackie ist nämlich abgehauen und lag unterm Käfig. Schlauerweise hatte Frauchen uns ja noch zusätzlich in einen Plastikkorb gesetzt, sodass wir ihn retten konnten.
Es ist so schön darin, wir haben ein riesiges Haus mit vielen Fenstern und haben es uns gemeinsam fein gemacht. Meine Kinder sind ja sooooo fleissig. Zusammen mit mir haben sie das Heu und den Zellstoff in unser neues Zuhause getragen. Jackie hat mir am meisten geholfen. Die ist als erste flügge geworden und hilft mir auch immer beim Futtereinsammeln.
Ein Hirsenkolben baumelt da, wir sind zwar keine Sittiche, aber das Abknabbern macht einen Spass:)))), und auch meine Kinder können das schon ganz alleine. Sie stopfen sich das Futter in ihre klitzekleinen Backentäschen und hoppeln dann fix in unser Nest.
Ich habe schlaue und gelehrige Kinder, sie machen mir alles nach, und so sind sie bald selbstständig. Snief.... nur noch ein paar Tage und dann werden wir getrennt. Ich glaube, ich muss jetzt schon ein bisschen weinen. Aber Frauchen September hat uns versprochen, dass wir abends eine Spielstunde kriegen. Alle zusammen in der Badewanne.... da wird dann fein ein altes Handtuch reingelegt und Spielzeug zum Krabbeln und Klettern. Und machen wir mal Pipi... dann duscht sie das nachher weg. Nur ... dürfen wir nicht, dann werden wir getrennt, sonst haben wir nachher 50 Hamster, und das wollen wir ja nicht.
Ich leg mich mal eben auf die Seite, mein Kleinster hat nicht genug Milch abbekommen heute morgen. Nuckel,nuckel und Bärchen kriegt seine Extraration. Anschliessend machen wir alle einen Spaziergang durch unseren Riesenkäfig..... Ohlaaaaalaaaa, da steht ja noch ein Käfig neben meinem. Der ist ja noch grösser! Das wird wohl das neue Zuhause von Jackie werden.
Ich bin ziemlich müde, und obwohl mich mein Frauchen regelrecht gemästet hat, bin ich ganz schön dünn geworden. Es war eine Heidenarbeit die letzten Wochen...... vermissen werde ich meine Kinder schon, aber dann ich endlich mal in Ruhe ausschlafen. Ohne dieses Geknurrze und Geknarrze neben mir.....
Töchterchen Helena kriegt grade einen Schreianfall, weil sie die neue Trinkflasche nicht zusammenkriegt, kann die mal bitte etwas leiser sein? Es ist jetzt gleich Mittagszeit und wir wollen ein feines Schläfchen machen.
Anmerkung von September: alle 5 Babies sind putzemunter und gesund.... zwei Helle wie ihr Papa, drei Dunkle wie die Mama. Und bei einem stehen die Häärchen hoch, das wird wohl ein Angora sein. Nächste Woche trennen wir die Kleinen, mittlerweile haben wir 4 Käfige.
Zwei Babies sind zu verschenken. Wer Interesse hat kann sich bei mir melden weiterlesen schließen -
Dsungarische Zwerghamster
Pro:
sehr süß, putzig, zahm, Gruppentiere
Kontra:
nachtaktiv, schnell tragend
Empfehlung:
Ja
In der Praxis sieht es meistens ganz anders aus als in den rein theoretischen Berichten in Büchern oder Zeitschriften. Deswegen eine kurze Erläuterung hierzu:
Zuerst haben sie einen sehr großen Charakter, der sichi herausstellt wenn man sich auch wirklich mit den kleinen neugierigen Tierchen beschäftigt.
Die kleinen Hamster sind Gruppentiere, sie mögen Gesellschaft im Gegensatz zu Goldhamstern.
Jedoch sollte man eine gerade Anzahl Tiere zusammen halten und aus dem gleichen Stall, da sie sich am Geruch erkennen und aneinander anpassen.
Wenn ein Tier eines anderen Stalles dazukommt hat es keine Chance und wird totgebissen. Wer eine Möglichkeit hat die Tiere langsam aneinander zu gewöhnen, dem mag eine Zusammenführung gelingen.
Auch wenn es alles Geschwister sind oder Eltern mit Kindern, kann es passieren daß nach einiger Zeit ein Hamster sich heraushebt oder abgestoßen wird von den anderen, dann sollte er so schnell wies geht getrennt werden und eine "Versöhnung" ist wohl nicht mehr möglich, aber so ist die allgemeine Rangordnung eben.
Aufpassen muss man nur bei der Geschlechtertrennung:
bei jungen Hamstern ist das Geschlecht häufig noch nicht eindeutig zu bestimmen- so kann es passieren daß kurze Zeit später Junge im Nest liegen :)
Das ist zwar eine schöne Überraschung, allerdings sollte man dann so schnell wie möglich den Vater trennen.
Die Hamsterdamen sind alle 4 Tage fruchtbar, und tragen nur 3 Wochen!
Zum Fressen: sie fressen fast alles, sehr gerne Apfel oder Gurke. Nur Kohl darf ihnen nicht gegeben werden daß es im Körper Wasserbindend wirkt.
Kriegen sie genug feuchtigkeitenthaltendes Obst und Gemüse, ist extra Wasser nicht nötig(obwohl sie sich schnell an einen Wassertopf gewöhnen).
Wichtig ist nur, daß sie dauerhaft etwas zum nagen haben, also getrocknetes, hartes(Weißbrot weniger geeignet)Bort, Knabberstangen, oder Kräcker, um ihre Zähne zu schärfen. Außerdem ein Stück Holz auf dem sie klettern und nagen und ihre Krallen schärfen können.
Mit Futter oder kleinen Snacks sind sie auch sehr schnell zahm zu kriegen und wenn sie einmal den Geruch kennen, erkennen sie ihren Besitzer auch immer an dem Geruch wieder und werden sehr zutraulich, teilweise sogar sehr neugierig.
Das war nur als kleiner Kommentar aus der Praxis gemeint, vielleicht hilft es ja. weiterlesen schließen -
Bobo- ein kleiner Dsungarische Zwerghamster
Pro:
alles
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Bobo so hieß er… mein kleiner Dsungarische Zwerghamster der leider nur ca. ein Jahr bei mir wohnen durfte und der dann im Herbst 2001 über die Regenbogenbrücke gegangen ist.
Jetzt mal zu Bobo… oder besser erst mal allgemein zu den Dsungarischen Zwerghamstern.
Körperbau
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Ich habe ich 2000 zum Abitur von einem befreundeten Züchter dieser kleinen possierlichen Tierchen geschenkt bekommen. Er zog im August 2000 im Alter von 4 Wochen bei mir ein. Das ist das Alter in dem die Dsungarische Zwerghamster geschlechtsreif werden. Zu der Zeit sind die kleinen aber noch nicht ausgewachsen, denn Bobo war ca. 4 cm groß und knappe 20g schwer. Ausgewachsene Dsungarische Zwerghamster werden etwa 5-10 cm groß und wiegen bis zu 40g. Also kann man die Größe ungefähr mit der einer Maus vergleichen nur dass der Schwanz wesentlich kürzer ist, man sag maximal ca.1 cm.
Im großen und Ganzen lässt sich sie statur ale ein wenig „unproportional“ bezeichnen. Das kommt daher, dass die kleinen Möpschen „zu klein“ für ihr Gewicht sind…
Die Beinchen der Dsungarische Zwerghamster sind kurz aber das hindert die kleinen Eroberer nicht an wilden Kletter- und „Jogging-“ Touren.
Herkunft
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Der Dsungarische Zwerghamster kommt aus der Sibirien. Sein Name stammt allerdings von einer Wüste in der chinesischen Region Sinkiang.
Farben
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Der Dsungarische Zwerghamster hat in Gefangenschaft für of nur sein Sommerfell. D.h ein dichtes graues kuscheliges Fell mit einem schwarzen Längsstreifen auf dem Rücken. (direkt in der Mitte).
Theoretsich wechselt das Haarkleid aber seine Farbe wenn es an den Winter geht. Das Fell wird dann zu einem weißlichen oder hellgrau gemusterten Winterfell.
Tragzeit und Junge
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Ich hatte ja nur ein Männchen aber für alle die ein Päärchen halten wollen sei folgendes zur Tragzeit und den Nachkommen gesagt:
Die durchschnittliche Tragezeit dauert ca. 20-44 Tage. Nach dieser Zeit kommen zwischen einem und 12 Junge auf die Welt. Die kleinen sind etwa 1,4gr schwer und noch nackig und blind. Sie werden dann 3 Wochen von der Mutter gesäugt und dann beginnt die Entwöhnung. Mit 4 Wochen sind dann die Jungen selber schon geschlechtsreif! Ich habe mir sagenlassen dass man Die Elterntier (wenn man keinen weitere Nachwuchs will) schnell nach der Geburt trennen sollte da es sein kann dass schon innerhalb der ersten Woche nach der Geburt neue Junge gezeugt werden können!!!
Eigenschaften der Dsungarischen Zwerghamster
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Der Dsungarische Zwerghamster ist ein dämmerungs- und nachtaktives Tier. Manchmal sind sie sind auch tagsüber aktiv. Sie sind verhältnismäßig gesellig und friedfertig, sehr reinlich, sehr pflegeleicht. Der Züchter von dem ich Bobo hatte hat mir erzählt dass es aber nicht ratsam ist 2 Hamster zusammen zu halten da die gleichgeschlechtlichen sich oft zoffen und sie in ihrer Aggression sich sogar töten könnten und unterschiedlich geschlechtliche also ein Päarchen.. naja dazu lese man der Teil über die Tragzeit und die Jungen!
So wie Hamsterallgemein eignen sich auch Dsungarische Zwerghamster nicht für Kinder, da die kleinen Hamster sehr schnell in Streßzustände geraten und dann sogar an Herzinfarkt sterben können. Mein Bobo war aber als er ca. ein halbes Jahr alt war so zutraulich dass er zu mir auf die Hand kam, in meinen Ärmeln herumkroch… Ähnlich wie normale Hamster auch können aber Dsungarische Zwerghamster keine Entfernungen einschätzen… sie fallen sehr leicht viel zu weit hinunter weil sie die Höhe einfach nicht richtig einschätzen! Das muss man unbedingt verhindern!! Denn bei den Stürzen (für diese Zwerge ist ja schon ein Tisch ganz schön hoch) können sich die Zwerge ganz schön verletzen.
Alter
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Hmm naja mein Bobo ist nicht ganz eineinhalb Jahre alt gewesen als er eines morgens tot im Käfig lag… aber im allgemeinen sagt man dem Dsungarischen Zwerghamster eine allgemeine Lebenserwatung von 3 Jahren nach….
Haltung von Dsungarischen Zwerghamstern
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Primär braucht der Dsungarische Zwerghamster genug Platz.. er muss schön joggen können und auch klettern.. zugleich muss man aber auch aufpassen dass die Stäbe des Käfigs schön eng beieinander sind, da diese kleinen Racker sich durch ganz schön schmale Spalten quetschen können….
Ich empfehle von daher ein Aquarium zu nehmen… das sollte man dann aber oben offen lassen und darauf achten das die Kletterstellen sicher sind und der Dsungarische Zwerghamster nicht herausklettern kann.
Als Einstreu habe ich immer das Pitti Kleintier-Streu genommen. Ich habe so ca. 3 cm dich diese Streu am Boden eingestreut und schön fest gedrückt… darüber kam eine Schicht Heu schön dick, dass Bobo sich auch schön drunter verstecken konnte. Ich hab immer das Vitakraft Natur-Stroh verwendet. Wir waren auch sehr zufrieden damit. Es hält schön trocken und stinkt nicht!
In dem Aquarium( übrigends ca. 70cm lang, 40cm breit und so 30 cm hoch) stand in einem Eck das Häuschen für den Wilden und in der gegenüberliegenden Ecke lang eine Schale mit „Badesand“ die mein Bobo regelmäßig benutze.
Gut in Sicherheit von diesem kleinen Saustall war dann der Fressplatz von Bobo…
Da gab es allerlei Leckeres. Als Trockenfutter gab es immer das Vitakraft Menü für Zwerghamster und als Leckerlis ab und zu ein paar Stückchen frischen Apfel oder Salat…. Zusätze zum Futter gab es natürlich auch... hauptsachlich Vitamine und Mineralien für Hamster…
Der Preis hierfür ist durchgängig gering und die kleinen Monster fressen ja auch nicht soooo viel. Von daher ist der Dsungarische Zwerghamster ein recht kostengünstiges Tier. In der Mitte des Käfigs war dann Bobos Spielplatz… einen kleine Burg aus Holz und schön dicke Kletteräste.
Die Einrichtung und der Käfig waren zwar schon ein bissi teurer aber Bobo hat es mir auch gedankt es ist ganz oft und lang mitten in der Nacht durch sein Reich getigert… bis zu dem Tag an dem er keine Lust mehr hatte auf dieser traurigen Welt zu sein.
Mein Fazit:
Ein echt süßes Tier! Liebes Tier das aber seine Eigenheiten hat und auch seinen Willen ab und zu recht deutlich macht(„Liebesbisse“). Der Unterhalt ist nicht teuer und das einrichten des Käfigs ist ja jedem selbst überlassen… nur Hamstergerecht sollte es schon sein.
LG mus21 weiterlesen schließen -
Tagebuch eines Goldhamsters
04.11.2002, 22:56 Uhr von
supervizor1
Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum. Und hör auf, die Träume anderer zu träumen....Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Vorgeschichte
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Am 19.10.02 kam ich also zu meinen neuen Eltern. Ich habe meine Mama Suvi schon 14 Tage vorher kennengelernt, da war ich gerade mal 4 Wochen alt. Wir haben uns gesehen und geliebt. Sie hat sofort kapiert, dass es mir bei meiner leiblichen Mutter bald schlecht ergehen würde.
Meine leibliche Mutter war ein garantiert „männlicher“ Hamster namens Puschel, den Suvis Patenkind vom Dehner Zoohandel erstanden hatte. Da war ich schon in Puschels Bauch, zusammen mit 2 anderen Geschwistern, dem Rudi Rüssel, der ganz weiß ist und dem Braunen, einem gescheckten Hamster.
Ach, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt: Mein Name ist Moppel, ich bin ein cremefarbener Goldhamster mit rubinroten Augen. Laut Tierbuch bin ich eine kleine Attraktion, was meine Suvi-Mama aber erst nach einiger Zeit herausfand. Im Gegensatz zu einem Teddyhamster habe ich kurze Haar, so dass die Mama mich nicht dauernd kämmen muss. Mein Fell wird auch nicht so leicht feucht und saugt sich nicht so schnell voll, wie bei den Teddies. Ich bin ein absoluter Einzelgänger, was mich von den dsungarischen Zwerghamstern unterscheidet. Ich werde übrigens recht groß (bis zu 25 cm).
Ich lebte also mit Mama und den 2 Geschwisterchen bei Suvis Patenkind. Das war am Anfang ganz toll, weil ich bei Puschel-Mama Milch saugen konnte und alles gelernt habe, was man als Hamster so lernen muss.
Ich war ein wenig schwächlich und so haben mich meine Geschwister immer weggedrängt beim trinken.
So kam es, dass ich kleiner war als die anderen und nach 4 Wochen noch trinken wollte, was der Puschel-Mama nicht gepasst hat. Die hat mich dann gebissen und ich habe viel geheult. Auch der Braune wollte mich beissen, aber Rudi Rüssel hat mir geholfen und mich verteidigt.
Als die Suvi-Mama uns besuchen kam, war ich schon mit dem Rudi in die erste Etage des Käfigs gezogen. Der Braune hat mit der Mama unten in einer Pringles-Rolle gewohnt.
Die Suvi-Mama hat mir ihre Hand mit einem Leckerli hingehalten und ich hab mich drauf gesetzt.
Als sie mich hochnahm, hat mein Herzchen so gepocht, dass ich dachte, ich falle tot um, so aufgeregt war ich.
Doch die Suvi hat beruhigend auf mich eingeredet und mich mit „Hallo, mein Moppel“ begrüßt.
Ich glaube, ihr Herz schlug genauso schnell wie meins, als ich ihr zum ersten Mal in die Augen sah.
Sie hat mich dann zum Papa gebracht, der eigentlich kein Haustier haben wollte.
Aber der Papa konnte meinen und Suvis bettelnden Augen nicht widerstehen, und so beschlossen die beiden, mich zu adoptieren, auch weil die Suvi im Internet gelesen hatte, dass Hamster die idealen Haustiere für Berufstätige sind. Suvis Patenkind versprach, die nächsten 14 Tage noch gut auf mich aufzupassen, damit die Puschelmama und der Braune mich nicht mehr beissen.
Und so kam ich dann am 19.10.02 zu meiner neuen Mama.
Ich sage Euch, das war eine Strapaze. Ich wurde in einer durchsichtigen Hamstertransportbox mit Streu, Watte und etwas Futter im Auto herumkutschiert, und das am hellen Nachmittag, wo ich eigentlich schlafe.
Das habe ich auch versucht; hab mich so gut es ging eingemummelt in meine Box.
Um halb 3 Uhr kamen wir dann am Nachmittag in meinem neuen Zuhause an.
Das Hallo war riesig, denn ich kam mit 8 Menschen, die Suvi alle zum Geburtstag gratulierten.
Das juckte mich erst mal nicht, ich buddelte mich bei dem Lärm nur noch tiefer ein und schlief ein wenig weiter.
Die Suvi-Mama hat mich erst mal in meiner Transportbox in eine ruhige Ecke im Wohnzimmer gestellt, damit ich mich erholen konnte.
Wo steht mein Domicil ?
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In der Zwischenzeit hat sie mein neues Zuhause eingerichtet, denn meinen Käfig hat sie auch geschenkt bekommen.
Es ist ein großer Käfig mit einer Grundfläche von ca. 45 x 27 cm und einer Höhe von 60 cm, die ich auf 3 Etagen mein Eigen nenne.
Er steht im Wohnzimmer zwischen der Hausbar und dem Sofa, sodass die Sonne nie direkt darauf scheinen kann, dass es aber heimelig warm bleibt. Er steht auf dem Teppich, auf dem auch die Hausbar steht und noch einem zusätzlichen Teppich, damit ich keine kalten Füßchen bekomme. Nicht ganz an der Wand, denn das ist eine kalte Außenwand, aber davor ist auch noch ein dicker Pappkarton und rechts zum Sofa hin ein Holzbrett, damit ich mich beim annagen von Alcantara nicht vergifte.
Zug kann ich auch keinen bekommen, denn die Tür ist etwas weiter weg.
Ruhig ist es die meiste Zeit auch, denn Mama und Papa sind meistens bis um 17.00 Uhr oder länger in der Arbeit und sind auch am Wochenende nicht besonders laut (Hihi, seitdem ich da bin, wird immer nur ganz leise fern gesehen oder Musik gehört, wenn ich schlafe. Manchmal flüstern die Eltern sogar nur miteinander, damit sie mich nicht stören). Das Wohnzimmer ist der einzige Raum, der eine konstante Temperatur von 20 bis 24 Grad aufweist, und ich brauche es warm, denn ich bin ein Wüstentier. Außerdem wird hier nicht geraucht, denn das mag ich gar nicht.
My home is my castle
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Die Suvi-Mama hat sich in den 14 Tagen vor meiner Ankunft schlau gemacht, wie sie es mir am schönsten machen könnte. Wie viele werdenden Mütter hat sie es vermutlich übertrieben, der Papa hat sie schon immer veräppelt, weil sie ständig im Internet gewühlt hat und sich gefreut hat, wie ein kleines Kind. Ich find das cool, denn ich hab dafür ne irre Burg und ich finde das nur gerecht, weil ich schließlich der Kleinste war und immer getriezt wurde von den anderen.
Mein Käfig ist also 60 cm hoch und hat 3 Eingänge. Die braucht die Mama auch, weil sie ihn sonst gar nicht sauber kriegen würde oder umräumen könnte.
Im Erdgeschoss hängt auf der linken Seite ein Plastikhäuschen, das mit dabei war, wo der Vorbesitzer aber den Deckel zerfressen hat. Die Suvi hat keinen neuen Platikdeckel gekauft, weil sie nicht auf Plastik steht. Stattdessen hat sie aus Toilettenpapier einen Pappmachedeckel gebastelt (ohne Leim, nur mit Wasser), damit die Luft im Häuschen besser zirkulieren kann. Da hat sie vollverdauliche Hamsterwatte hinein getan, damit ich es kuschelig habe (Vorher in meinem alten Zuhause gab es nur normale Watte, aber die Suvi hat im Internet gelesen, dass die nicht gesund ist für Hamster).
Das ganze Erdgeschoss ist in der untersten Schicht gefüllt mit Vitakraft Wood-Mix nature, das ist so eine Art Rindenmulch aus dem Wald, zumindest riecht es ganz toll nach Wald. Sie hat aber nur ein bisschen davon rein getan, damit es nicht so hart ist, wenn ich grabe. Darüber hat sie Kleintierstreu geschüttet und ganz oben drauf eine dicke Schicht Alpen- und Wiesenheu, damit ich so richtig wühlen kann. Dazu hat sie überall Toilettenpapierfetzen verteilt, damit ich mir meine Häuser einrichten kann, wie ich mag.
Ja ich habe Häuser, bin quasi Großgrundbesitzer.
Weil der Suvi das Plastikhäuschen nicht zusagte, ich aber ein Plastikhaus von zu Hause gewöhnt war, hat sie mir ein zweites Häuschen dazu gebastelt.
Sie hat dazu einen Luftballon aufgeblasen und ihn dick mit Toilettenpapier (weißem) umwickelt. Das Ganze hat sie nass gemacht, das Wasser ausgedrückt und noch ein paar Lagen Toilettenpapier darüber gelegt, bis es noch leicht feucht war. Der Ballon kommt dann zum trocknen auf die Heizung und ist nach 2 Tagen eine supertolle Hamsterhöhle. Den Ballon schneidet sie am Zipfel ein, damit sie ihn rausziehen kann und sie schneidet dann ein Loch rein, durch das ich mich gerade durchquetschen kann. Das macht mir viel Spass, denn ich fresse das Loch vom Eingang so groß, wie ich es brauche und verwende die Schnipsel zusätzlich zur Hamsterwatte als Bett.
Diese Hamsterhöhle hat sie vorne rechts in den Käfig reingelegt. Hinten rechts hat sie mir eine große Pipiecke eingerichtet, mit superweichem Chinchillasand. Ehrlich gesagt bade ich ja lieber darin und piesle nur in die ganz hinterste Ecke, deshalb hat die Suvi-Mama mir da jetzt ein Extra-Sandschälchen hineingestellt und meinen Pipisand darauf gestreut, damit ich mich daran gewöhne. Hihi, mal sehen, ob ich das mache, denn ich finde es schön, dass die Mami meinen Käfig ständig säubert (ich darf inzwischen nämlich mit Papa in meine riesige Auslaufbox, aber dazu später).
Um in die 2. Etage zu kommen, habe ich eine Gittertreppe. Aber ehrlich gesagt, macht es mir mehr Spass, mich an den Seiten hochzuquetschen, denn ich bin ein echter Kletterfreak. In die 2. Etage kommt die Suvi-Mama trotz 3 Türen ein wenig schwer hin, daher liegt dort nur ein Stück unbehandeltes Obstbaumholz, an dem ich nage.
Ein wenig Hamsterwatte liegt da auch ab und zu, damit ich sie mir holen kann, wenn die Mama mal wieder ein neues Haus für mich gebastelt hat, weil ich in das alte manchmal Pipi mache.
Ansonsten nutze ich die 2. Etage nur, wenn ich die Backen voll habe und mich nicht mehr an der Seite vorbeiquetschen kann.
Die 3. Etage ist recht hoch, weil der Käfig nach oben rund ausläuft. Am Anfang hat es mich ein paar Mal auf die Nase gehaun, weil ich unbedingt, neugierig wie ich bin, Klimmzüge an der Decke machen wollte.
Die Mama konnte das nicht sehen, dass ich mir weh tue, und so hat sie mir zwischen Gitterwand und Treppe und oben zwei Kartonstreifen eingezogen, damit ich nicht so tief und so hart falle.
Weil ich ein intelligentes Kerlchen bin (wie halt rothaarige Frauen so sind, grins), habe ich sofort geschnallt, dass das zu meiner Sicherheit ist, und habe die Kartons nicht angenagt. Warum auch? Ich habe oben noch einen dicken Obstbaumast drin, auf dem ich klettern kann und den ich annagen kann. Zudem noch einen dünnen, frischen Weidenast von Mamis Balkon.
Auf der linken Seit der 3. Etage ist ein großes Laufrad aus Metallgitter angebracht. Das ist im Durchmesser größer als ich, wenn ich mich strecke, daher muss ich mir mein Kreuz nicht verbiegen.
Am Anfang hatte die Mami Angst und ich durfte nur unter Aufsicht rein. Das Rad war nämlich auf der linken Seite offen, so dass ich an die Käfig-Gitter herankam, während sich das Rad drehte. Außerdem musste ich mich immer an den Stäben festklammern beim Laufen. Die Mami hat im Internet gelesen, dass solche Laufräder ganz schlecht sind für Hamster, weil sie sich quetschen können und die Füßchen brechen.
Also durfte ich am Anfang nur immer 10 Minuten rein, danach hat sie es wieder festgestellt.
Inzwischen hat sie gegrübelt, wie sie das Rad sicher machen könne, denn es ist so groß, dass man es aus dem Käfig nicht durch die Türen herausbringt. Und die Etagen erschweren es zusätzlich.
Einmal lief ich und war so neugierig, dass ich links rausguckte und mir dabei die Schnute ein wenig quetschte.
Danach durfte ich erst mal nicht mehr rein. Mami hat mich getröstet, weil ich ganz verdattert war.
Dann hat sie mich in die Auslaufbox gesetzt und ihr kam die zündende Idee.
Sie hat Toilettenpapier so lange gefaltet bis es so schmal war, wie das Laufrad innen und hat es durch die Gitterstäbe „durchgewebt“. Die Enden hat sie außen am Rad zusammengenäht (das alles mit ihrer Hand im Käfig, was sie elends Geduld gekostet hat). Dann hat sie mit dem Zirkel den Radius des Laufrads festgestellt und aus einem dicken Pappkarton einen Kreis ausgeschnitten, den sie in das Laufrad gepresst hat, damit ich mir meine Schnute nicht mehr quetschen kann. Danach hat sie das Laufrad ein wenig fester gestellt, damit ich nicht laufradsüchtig werde. Es geht jetzt ein wenig schwer, aber das macht mir Spass.
Wobei ich sagen muss, dass bei mir immer was los ist, wenn ich wach bin, so dass ich meist nur nachts im Laufrad aktiv bin, wenn Mama und Papa schlafen.
Neben meinem Laufrad liegt ein Nagerstein mit Algen, den ich auch ganz gern mag. Daneben steht der Futternapf mit Trockenfutter, der immer randvoll ist, wenn er mal drin steht. Denn, damit mir nicht langweilig wird, versteckt mir die Mama das Futter im ganzen Käfig, so muss ich wühlen und suchen, was mir viel Spass macht. Sie füttert mich auch mit Leckerli durch das Käfiggitter und ist erstaunt, wie voll ich meine Backen kriege. Ach ja, der Nagerstein und der Futternapf sowie der kleine Iglu aus Pappmache, den die Mama aus meinem letzten Haus zugeschnitten hat, stehen auf einem Pappkarton, damit ich mich nicht überall am Käfig festklammern muss beim Laufen. Das ist also mein Reich, es ist sehr abwechslungsreich und ich zeige meinen Eltern auch, dass es mir gefällt.
Die Kommunikation
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Da ich leider die Sprache der Menschen nicht spreche, musste meine Mama einen Hamstersprachkurs machen.
Das funktioniert schon recht gut und wenn sie mich missversteht, dann kneife ich sie einfach. Also nicht, dass ich sie beiße, das würde ich nie tun, aber ich kneife sie mit den Lippen ohne fest zuzubeißen. Dann weiß sie gleich, dass mich etwas nervt.
Am ersten Tag, als mein Käfig eingerichtet war und ich durch den Lärm der Geburtstagsgesellschaft wach wurde in meiner Transportbox, hat die Mama mir ihre Hand mit einem Löwenzahndrop in die Box gehalten. Ich habe ihn mir geschnappt und mich auf ihre Hand gesetzt und mich geputzt, ohne auf sie zu reagieren. Das mache ich oft, aber wenn ich auf nix reagiere, dann weiß die Mama, dass ich unsicher und verlegen bin. Sie hat mich dann in den Käfig hineingehalten und ich bin vorsichtig im Erdgeschoss ausgestiegen, Schritt für Schritt. Irgendwie roch es gut, aber auch komisch. Alles war so neu. Als sie die Tür zumachte, bin ich erst mal ganz flach am Boden entlang gekrochen, denn neugierig bin ich ja schon. Aber die angelegten Ohren zeigten der Mama, dass ich Angst hatte. Sie redete beruhigend auf mich ein und nach ein paar Minuten begann ich mein Heim zu erkunden. So flitzte ich erst einmal in meine beiden Häuschen, die ein wenig nach mir rochen, weil die Mama ein bisserl von meiner Transporthamsterwatte und meinem Futter hinein gepackt hatte.
Von dort aus begann ich meine Streifzüge durch meine Hamstervilla.
Mama hatte am Anfang ein wenig Angst, dass es mir nicht gefällt, weil ich alle Gitterstäbe annagte. Sie dachte, ich wolle raus, aber in Wirklichkeit, wollte ich nur meine Duftmarken setzen, weil ja alles ganz neu war und gar nicht nach mir roch. Das mache ich nun jedes Mal, wenn die Mama meinen Käfig sauber macht. Inzwischen denkt sie sich nix mehr dabei.
Ich nage meine Gitterstäbe aber auch sonst manchmal an, nämlich wenn ich raus will oder wenn ich gefüttert werden will.
Die Mama gibt mir nämlich immer viel Frischfutter und das mag ich am liebsten, wenn sie es mir hinhält.
Den Unterscheid, ob ich raus will oder gefüttert werden will, erkennt sie auch schon. Denn wenn ich raus will, dann reiße ich Stücke von zum Beispiel meiner geliebten Gurke ab und lasse sie einfach fallen.
Wenn ich gefüttert werden will, dann fresse ich ganz brav meine Gurke bis ich genug habe.
Bei den Leckerli mache ich es genauso. Entweder ich hamstere sie oder ich lasse sie einfach fallen (ich finde sie dann schon wieder, grins).
Wenn ich gerade aufgestanden bin, dann mag ich erst mal meine Ruhe. Ich bin dann noch etwas verstruppelt und habe noch kleine Äuglein, wandere träge durch den Käfig und strecke mich erst mal ausgiebig. Die Mama weiß dann, dass es mir gut geht.
Meist geh ich dann auf die Toilette in meine Pipiecke und nehme anschließend ein Sandbad. Danach putze ich mich ausgiebig und bin fit für die Nacht. Wenn ich zwischendurch aufwache oder kurz vor dem Zu-Bett_gehen bin, bin ich ein wenig muffelig. Heute bin ich mittags aufgewacht und kam aus dem Häuschen raus.
Die Mama hat mir eine Erdnuss hingehalten, aber ich bin nur von einem ins andere Haus umgezogen. Als sie mir die Erdnuss vor meine Höhle gehalten hat, hab ich sie mit der Nase weggestupst und sie leise angefaucht. Mama hat sofort kapiert, dass ich in Ruhe gelassen werden wollte. Mama mag ja auch nicht ein Wurstbrot vor die Nase, wenn sie nachts mal aufwacht. Ich habe mich in der Hamsterhöhle eingemummelt und ein wenig von meinen Vorräten genascht (Wie die Mama, wenn sie nachts an den Kühlschrank geht). Die Mama bekommt das immer mit, weil dann meine Höhle wackelt und ich herumknisple. Bin aber gleich wieder eingeschlafen.
Wenn ich wach bin und Mama und Papa zur Tür herein kommen, dann stelle ich mich immer ganz neugierig hin und gucke die Beiden mit leuchtenden Augen an. Dann fange ich an, wie verrückt im Käfig herumzuklettern.
Raus darf ich jeden Tag, aber nicht in die Wohnung, denn die Mama hat im Internet gelesen, dass ich das erst darf, wenn ich ganz zahm geworden bin. Ich mach mich schon ganz gut, bleibe auch schon mal ein wenig auf der Hand sitzen und lasse mich streicheln, aber meistens benutze ich die Hand als Ausgang aus dem Käfig oder aus der Auslaufbox. Also darf ich die Wohnung noch nicht erkunden, zumal das Wohnzimmer voller Nischen und Kabel ist. In der Auslaufbox tolle ich immer herum, hamstere Futter und krieche durch diverse Toilettenpapier- und Küchenrollen.
Wenn ich anfange zu buddeln, jauchze ich öfter einmal vor Freude und Mama und Papa sitzen immer davor und passen auf, dass ich nicht raus klettere. Sie glucksen und kichern wie die kleinen Kinder, wenn sie mich beobachten und seitdem ich da bin, lassen sie sogar den spannendsten Krimi links liegen, denn Hamster-TV ist viel schöner.
Letzte Woche habe ich die Mama mit meinem Verhalten zu Tode erschreckt. Ich hab mit Papa in der Auslaufbox gespielt, während die Mama den Käfig sauber gemacht hat.
Dann kam sie mit der Hand in die Auslaufbox und ich bin drauf geklettert. Aber irgendwie habe ich mich erschreckt und bin in eine Todesstarre gefallen. Wir Hamster machen das manchmal, wenn wir uns vor etwas großem erschrecken. Die Mama wusste das nicht und war fix und fertig. Ich saß auf ihrer Hand, mein Gesichtchen eingefallen, die Augen wie tot und bewegte mich nicht. Nur die Schnuppelhärchen zitterten.
Ganz flach lag ich da und die Mama hat vorsichtig die Hand geschüttelt und nach mir gerufen „Moppelchen, was ist mit Dir?“ Ich habe mich nicht bewegt und die Mama saß da, hat mich gestreichelt und geweint, weil sie dachte, ich würde sterben. Sie wusste nicht, dass man mich nur anpusten muss. Sie setzte mich unten in den Käfig und beobachte mich weinend, bis ich nach 2 Minuten wieder aufwachte und mich ins Haus verdrückte.
Sie saß weitere 2 Minuten weinend vor dem Käfig, bis ich quietschfiedel wieder heraus kam und so tat, als wenn nix gewesen wäre.
Die Mama hat dann im Internet nachrecherchiert und festgestellt, dass ich mich tot stelle, wenn ich mich sehr erschreckt habe.
Wenn ich ein Geräusch nicht kenne oder eine Person dann mache ich Männchen und schnuppere.
Gestern habe ich die ersten Luftsprünge gemacht, dann Mama und Papa haben mich zum ersten Mal 2 Nächte alleine gelassen. Als sie zurück kamen, habe ich schon am Käfig stehend gewartet, bis ich raus darf.
Und so bin ich dann auf der Mama rumgeklettert und habe einen Luftsprung gemacht. Die Mama hat mich grad noch gefangen, dann durfte ich auf das Sofa. Dort habe ich auch wieder Luftsprünge gemacht. Und dann fing ich zu flitzen an und Mama und Papa kamen nicht mehr hinterher, also haben sie mich in die Auslaufbox gesetzt.
Die Auslaufbox
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Meine Auslaufbox ist selbst gebastelt. Es ist ein riesiger Pappkarton von 1,20 m x 0, 5 m x 0,15 m, der flach auf den Boden gelegt wird und oben offen ist. Die Seiten wurden gekürzt und umgeschlagen und mit Hohlraumdübeln festgezurrt, damit ich nicht drunter kriechen kann. Oben hat er noch Ränder bekommen, an denen ich mich aber inzwischen hochziehen kann, denn wenn ich mich strecke bin ich schon fast 13 cm lang und mit meinen Beinchen kann ich dann schon den Rand erreichen, wenn ich mir genug Heu aufgeschichtet habe. Also hat die Mama in der Tierhandlung ein langes Gitter gekauft, dass sie inzwischen drüber legen. Das ist klasse, weil ich dann am Gitter entlang hangeln kann und wenn ich runter falle, dann lande ich im weichen Heu.
Die Auslaufbox ist voll mit Rindenmulch, Kleintierstreu und Heu. Ich buddel mich da sehr gerne durch. Außerdem ist überall Futter versteckt und ich habe viele Röhren, durch die ich durchkriechen kann. Wenn ich mich eingebuddelt habe jauchze ich immer fröhlich. Außerdem steht in der Ecke ein Teller mit viel Chinchillasand, in dem ich mich immer so richtig suhle. Danach muss ich mich immer putzen. Inzwischen bin ich so schnell, dass ich schon mit vier großen Sprüngen durch die Box komme.
Ich habe Euch erzählt, dass ich der Kleinste von Dreien war. Tja, das war einmal. Meine Mama ist stolz, dass ich mich so prächtig entwickelt habe und inzwischen der größte von allen bin. Und das, ohne eine Wampe bekommen zu haben. Ich halte mich aber auch fit und die Mama passt auf, dass ich nicht krank werde.
Am Anfang hatte sie Angst, ich könne die Nassschwanzkrankheit bekommen. Junge Hamster bekommen das manchmal, wenn sie von der Mama getrennt werden und viel Stress haben, z.B. neues Zuhause und langer Transport. Also hat die Mama immer aufgepasst, dass ich keinen Durchfall bekomme und dass mein Schwanz trocken ist und sauber.
Jetzt bin ich schon 14 Tage da und bin topfit.
Mein Fell glänzt und hat keine Biss-Spur mehr. Meine Ohren sind sauber und die Nase trocken. Und meine Böbbel sind schön fest. gestern hat mich die Mama gewogen und ich bringe 78 Gramm auf die Waage.
Und ich werde von Tag zu Tag schneller und größer, denn meine leibliche Mutter war sehr groß.
Mama und Papa überlegen, ob sie mir nicht ein Terrarium als Unterbau für den Käfig kaufen sollen, damit ich mehr Platz habe, wenn ich mal ausgewachsen bin. Aber da habe ich ja noch ein wenig Zeit, ich bin ja erst 8 Wochen alt. Und wenn die Mama mich gut pflegt und meinen Biorhythmus nicht allzu arg stört, kann ich bis zu 3 Jahre alt werden.
Mein Biorhythmus
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Die Mama war am Anfang etwas erstaunt über meinen Biorhythmus. Sie dachte, ich wäre die ganze Nacht wach und würde in der Früh und tagsüber schlafen. Aber ich habe sie eines besseren belehrt.
Ich stehe meist um 18.00 Uhr auf (also seit der Sommerzeitumstellung bin ich schon um 17.00 Uhr wach, denn die Uhr juckt mich überhaupt nicht). Meine Morgentoilette dauert eine ganze Weile und dann bin ich um 18.00 Uhr (jetzt aktuelle Winterzeit) topfit und will raus.
Meist darf ich das auch gleich. Nach 20 Minuten bis einer halben Stunde, klettere ich der Mama auf den Arm. Wenn ich dann nicht auf die Couch darf (wo der Papa liegt), will ich in den Käfig zurück, wo ich noch eine schnelle Runde im Rad einlege. Danach will ich dann unbedingt mein Frischfutter. Am liebsten fresse ich eine halbe Gurke, aber Zucchini oder Sellerie mag ich auch ganz gern. Karotten sowieso, aber die mag ich lieber hamstern. Ab und zu gibt es auch Petersilie. Danach klettere ich noch ein wenig herum; manchmal mag ich auch noch mal raus.
Zwischen 20.00 Uhr und 20.30 Uhr werde ich dann wieder ein wenig müde und ziehe mich ins Haus zurück um ein bis zwei Stündchen zu schlafen. Mama und Papa schlafen oft auf der Couch ein. Wenn sie aufwachen (so gegen 23.00 Uhr bis 24.00 Uhr) bin ich wieder putzmunter. Die Mama nimmt mich meist vor dem Zu-Bett-Gehen noch mal raus und ich darf auf ihr klettern oder in die Auslaufbox. Letztens wäre ich ihr fast entkommen, weil sie im Halbschlaf nicht so reaktionsschnell ist wie ich (hihi).
Wenn sie mich dann wieder rein setzt, dann geh ich noch ins Laufrad, weil ich viel Bewegung brauche.
Als sie vor einer Woche erst um 2.30 Uhr auf der Couch aufgewacht ist, hat sie mich noch mal raus gelassen, weil ich so munter war. Sie wäre fast vor meiner Auslaufbox eingeschlafen, aber ich habe mich gefreut, dass ich noch mal raus durfte.
Danach konnte die Mama nicht mehr einschlafen und hat sich um 5 Uhr gedacht, sie spielt jetzt noch 30 Minuten mit mir und geht dann unter die Dusche und früher in die Arbeit. Pustekuchen, um 5 Uhr habe ich fest geschlafen. Wach war ich um 7.00 Uhr, als der Papa in die Arbeit ging.
Als die Mama um 8.30 Uhr aufstand, habe ich wieder geschlafen.
Meistens spielt sie jetzt morgens um 7 Uhr 30 Minuten mit mir, bevor sie in die Arbeit geht. Es tut ihrer Seele gut, weil sie grad viel Frust in der Arbeit hat, und so geht sie gut gelaunt aus dem Haus. Und wenn sie abends spät heim kommt, warte ich schon auf sie und zaubere ihr ein Lächeln auf die gestressten Lippen.
Und heute, an ihrem freien Tag, schaffe ich das auch, weil sie jetzt mein Tagebuch abtippen kann. Aufräumen darf sie nämlich im Wohnzimmer nicht, weil ich sie dann anbrumme, wenn ich wach werde.
Ja, so ist also mein Hamsterleben, ich hoffe, es hat Euch Spass gemacht, es mit zu verfolgen.
Danke für`s Lesen und Bewerten.
Euer Moppel
Nachsatz von der Mama:
Ein Hamster ist wirklich etwas wundervolles, aber er ist eben ein Tier und kein Spielzeug. Das sollten vor allem jene bedenken, die ihren Nichten, Neffen, Patenkindern etc. einfach mal so einen Hamster kaufen.
Wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen kann und will, prima, aber mal sollte sich vorher damit auseinandersetzen. Der Hamster wird es einem danken. Und wie gesagt: Hamster-Tv ist bei uns inzwischen die erste Reihe.
Liebe Grüße, Suvi, die den Bericht updaten wird, sobald es neues vom Moppel gibt.
Hab den Kommentar meines Mannes vergessen: "Moppel vergiß nicht reinzuschreiben, was Du jede nacht denkst. >Puh, endlich gehn die 2 alten Deppen ins Bett, jetzt hab ich meine Ruhe weiterlesen schließen -
Ein kuscheliges Wollkneuel
30.10.2002, 11:31 Uhr von
Skurie
Tja, wieder einmal weiß ich nicht so recht, was ich über mich schreiben kann. Ich gehe gerne schw...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ob und welches Haustier sich jemand zulegt ist jedem selbst überlassen. Manche Personen haben Hamster sehr gern und deshalb möchte ich nicht nur über Katzen, Hunde oder Pferde schreiben, sondern auch mal über diese zarten, kleinen Lebewesen. Hamster können auch von Leuten gehalten werden, die nicht so viel Platz haben, den man für Hunde oder Pferde braucht. Informationen habe ich mir hierzu durch meine ehrenamtliche Arbeit im Tierheim, durch Bekannte und durch Bücher geholt. Ich hoffe, dass ich Euch so ein paar Tipps geben kann.
01. Informationen vor der Anschaffung
02. Andere Heimtiere
03. Nur ein Tier oder mehrere Tiere
04. Aneinandergewöhnung von fremden Tieren
05. Der Kauf
06. Tipps für den Kauf
07. Der Käfig und das Zubehör
08. Die Eingewöhnungsphase
09. Zum Freilauf
10. Das Futter
11. Zähnewetzen
12. Verhaltensarten
13. Tierärzte
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01. Informationen vor der Anschaffung
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Bei den Hamstern ist es leider nicht so leicht eine Aussage über alle Rassen der Gattung Hamster zu machen. Es gibt hier drei verschiedene Arten der Hamstergroßfamilie:
- die Großhamster: sie werden nicht als Haustiere gehalten,
- die sogenannten Mittelhamster, wo der bekannte Goldhamster zu zählt und
- die Zwerghamster wie die Dsungaren zum Beispiel.
Jede Art hat einen unterschiedlichen Lebensraum, ein anderes Verhalten und eine andere Lebenserwartung.
Hamster sind in der Nacht und in der Dämmerung aktiv. Deshalb sollten sie tagsüber ziemlich vom Lärm abgeschirmt und auch in Ruhe gelassen werden.
Der gewöhnliche Goldhamster ist ein Einzelgänger, wo im Gegensatz der Zwerghamster schon eher mit zwei oder mehr Tieren gehalten werden kann. Es sollte auch beachtet werden, dass der Hamster klein und zerbrechlich und deswegen kein Streicheltier ist. Die Mittelhamster werden schnell zahm, trotzdem haben alle einen ziemlich eigenwilligen Dickschädel.
Deshalb finde ich, Eure Marinowa, dass Hamster nicht für kleinere Kinder geeignet sind. Bei älteren Kindern sollte jeder nach Einstellung des Kindes überlegen, ob ein Hamster die Familie bereichern soll.
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02. Andere Heimtiere
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Hamster sollten eine Behausung (ihren Käfig) ganz für sich alleine haben und nicht mit anderen Tierarten zusammen gehalten werden, da es sonst eventuell zu schweren Kämpfen kommen kann. Also seht Ihr hier wie schwierig eine Zusammenhaltung mit anderen Tieren werden kann.
Bei Hamstern in Verbindung mit Hunden und / oder Katzen ist abzuraten, da es sich bei Hunden / Katzen doch schon mal um wilde Gesellen handelt. Zusätzlich kann ein Hamster bei einer Katze den Jagdinstinkt wecken.
Vögel, ob groß oder klein, lösen bei dem Hamster Angst aus, da Vögel in der freien Natur zu den Jägern von Hamstern zählen.
Gefährlich für Hamster sind auch Aquarien. Hamster sind geschickte Kletterer, die zwar im Notfall schwimmen können, aber nicht lange (die Kräfte sind schnell aufgebraucht). Auch ist die Gefahr eines Schocks durch Kreislaufproblemen oder einer Erkältung sehr groß.
Deshalb liebe User, bitte das Aquarium immer gut gesichert und komplett abgedeckt haben (falls Ihr ein Aquarium habt).
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03. Nur ein Tier oder mehrere Tiere?
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In der Heimtierhaltung setzt es sich beim Menschen immer mehr durch Tiere zu zweit oder in Gruppen zu halten, weil es nicht nur artgerechter ist, sondern auch, weil es für den Menschen interessant ist das Sozialverhalten unter Tieren zu beobachten. Der Hamster ist hier eine Ausnahme.
Der Goldhamster akzeptiert einen Partner nur zur Fortpflanzung. Weibchen ziehen den Nachwuchs ganz alleine groß und verteidigen diesen auch gegen Feinde und gegen andere Hamster.
Eigentlich schade, dass sie sich sonst bis auf das Blut bekämpfen würden, oder!?!?
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04. Aneinandergewöhnung von fremden Tieren
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Hamster orientieren sich hauptsächlich am Geruch, da der Gehörsinn und der Sehsinn nicht besonders ausgeprägt sind. Also wenn man einem Zwerghamster einen neuen Gesellen bieten möchte, weil ein Tier zum Beispiel gestorben ist, sollte man den Tieren vorher schon die Möglichkeit geben sich an den Geruch des neuen Hamsters zu gewöhnen.
Dies ist eventuell möglich, indem man einen zweiten Käfig mit dem anderen Tier neben den Käfig des ersten Tieres stellt.
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05. Der Kauf
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich einen Hamster zuzulegen.
Eine Möglichkeit wäre sich einen Hamster aus dem Tierheim zu holen. Hier kann man aber nicht davon sprechen einen Hamster zu kaufen. Es handelt sich eher darum, das man ein Tier gegen eine Schutzgebühr bekommt. Schließlich haben wir im Tierheim auch Kosten und müssen uns ja finanzieren. Dies geht nicht allein durch Spenden.
Eine andere Möglichkeit wäre einen Hamster bei einem Züchter zu kaufen. Ein Vorteil ist hier, dass man sich meistens ansehen kann, wie „Ihr“ Tier bis jetzt gelebt hat und was es vielleicht gewöhnt ist.
Ob ein Züchter gut (oder gar ein schwarzes Schaf) ist, lässt sich mit ein wenig Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen leicht feststellen. Ein guter Züchter würde niemals ein Tier abgeben, wenn es nicht in gute Hände kommt. Meist gibt es dann noch Fragebögen zum Ausfüllen. Nach dem Kauf steht Euch ein guter Züchter auch noch bei weiteren Fragen mit Rat und Tat zur Seite.
Aber so ist es auch bei uns im Tierheim. Ich finde auch, dass es auch nicht anders sein sollte.
Im Zoohandel, über Kleinanzeigen in Zeitungen oder Seiten im World Wide Web können Hamster auch gekauft werden.
Tierheime und Züchter können definitiv auch einige nützliche Tipps geben. Beim Züchter ist es auch so, das man dort auch ungewöhnliche Farbschlage oder Fellvarianten bekommen kann. Dies ist im Tierheim nicht immer so. Beim Züchter und im Tierheim sind die Tiere auch medizinisch gut versorgt.
Bedenkt bitte auch, egal wo Ihr hingeht, um Euch einen (oder auch mehrere) Hamster anzusehen, dass die Tiere nachtaktiv sind. Also, wenn das Tier sanft geweckt werden soll, kann er geweckt etwas mürrischer und aggressiver erscheinen, als er eigentlich ist.
Der Preis für ein solches kleines Wollkneuel variiert ganz nach Art und dem Aussehen / der Fellfarbe des Tieres. Ich will mich hier nicht festlegen, wer von allen Anbietern der Günstigste ist. Am besten ist es die Preise zu vergleichen.
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06. Tipps für den Kauf
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Wenn ein Hamster etwa 5 Wochen alt ist, kann man Ihn von dem Muttertier trennen. Es stimmt nicht, dass jüngere Hamster schneller zahm werden als ältere Tiere!!! Es kommt auf das Verhältnis zwischen Tier und Pfleger an.
Werden Tiere in Gruppen gehalten, sollte man das lebhafteste Tier nehmen, das den anderen Tieren nicht aggressiv gegenüber erscheint. Das Fell sollte dicht, seidig, glänzend und kräftig sein. Wenn eventuell kahle Stellen oder kleine Wunden da sind, könnte das Tier krank sein. Die Augen sollten ohne Ausfluss und die Nase sollt trocken sein. Ein gesunder Hamster ist sehr neugierig und kommt an das Gitter getippelt, um zu sehen, was da los ist.
Solltet Ihr zwei oder mehr Hamster haben wollen, nehmt am besten Geschwistertiere aus einem Wurf, da sich diese Tier schon kennen und so dann meistens nichts passieren kann.
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07. Der Käfig und das Zubehör
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Ein Käfig kann nie groß genug sein. Die Längenmaße von 60 cm sollten nie unterschritten werden. Hier gilt, dass ein Hamster zwar relativ klein, aber dennoch ein Lauftier ist. Sie sollten sich in ihrem Käfig viel bewegen können. Ein Laufrad ist kein Ersatz für einen zu kleinen Käfig. Ideal ist ein Käfig mit mehreren Etagen, nur sollten diese nicht aus Gitterstäben sein (denkt an die kleinen Füße, wie leicht die dadurch rutschen können). Die Bodenwanne ist für diese kleinen Nager auch wichtig. Da sie alles annagen sollte diese aus Metall sein, damit der Hamster nicht „ausbrechen“ und nicht krank werden kann. Hamster scharren auch gerne. Hier sollte ihnen auch eine Möglichkeit für geboten werden.
Im Innenleben sollten mehrere Klettermöglichkeiten in unterschiedlichen Höhen angebracht sein.
Schlafhäuschen sollten aus Holz sein, da sich die Hamster daran auch mal die Zähne abwätzen können. Und wie wäre es für einen Hamster fein gleich zwei Häuschen zu haben, damit er sich in das andere flüchten kann, wenn eine gereinigt wird.
Als Käfigeinstreu sollte man das handelsübliche Kleintierstreu 2 –3 cm auf dem Käfigboden streuen. So können die Hamster auch gut buddeln. Eine Schieferplatte dient zum Ausruhen und auch zum abkühlen an wärmeren Tagen.
Zum Trinken eignet sich am besten eine aufhängbare Trinkflasche, die sich ganz leicht mit Draht am Käfig befestigen lässt.
Ein schwerer Porzellannapf eignet sich gut als Futtergefäß. Meist sind alle anderen Futternäpfe zu leicht und werden deshalb schnell umgeworfen.
Der Käfig sollte nie in der prallen Sonne, sondern an einem relativ dunklen Ort stehen, damit der Hamster seine wohlverdiente Tagesruhe genießen kann.
Die sogenannte Grundreinigung (Auswechseln von Streu) sollte einmal in der Woche gemacht werden.
Während dieser Reinigung kann der Hamster in einer Transportbox untergebracht werden.
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08. Die Eingewöhnungsphase
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Das Tier sollte nach dem Kauf so schnell wie möglich und ohne Umwege nach Hause gebracht werden. Zuhause angekommen sollte das Tier mit der Box in den Käfig gesetzt und erst mal ruhig beobachtet werden. Hat es die Umgebung erst mal erkundet, kann man es vorsichtig ansprechen. In den ersten paar Tagen sollten die Kinder davon abgehalten werden den Hamster gleich aus dem Käfig zu nehmen und all seinen Freunden zu zeigen. Das Tier muss sich erst an seine neuen Leute gewöhnen.
noch ja sagen. In den ersten Tagen sollte das Tier sowieso ganz in Ruhe gelassen werden, es sei denn das sich der Hamster bemerkbar macht.
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09. Zum Freilauf
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Hamster laufen gerne. Vorsicht ist trotzdem geboten, da sie hinter Schränken oder auch Heizungen verschwinden können. Meist kommen sie dann nicht mehr freiwillig ans Tageslicht. Den Hamster bekommt man am besten wieder in den Käfig, wenn man ihm durch eine Einstiegshilfe die Möglichkeit bietet. Wenn er Hunger hat, findet er auch den Weg in den Käfig. Wenn der Hamster merkt, dass die Tür nicht immer gleich zu geht, wenn er im Käfig verschwindet, dann gewöhnt er sich schnell daran freiwillig wieder hinein zu gehen.
Beim Freilauf gibt es viele Gefahren für den Hamster, die auch bedacht werden sollten:
- ist der Toilettendeckel runter geklappt?
- An welche Pflanzen kommt er eventuell dran, die vielleicht giftig sein könnten?
- Sind alle Schränke verschlossen?
- Wo sind Elektrokabel und wie kann ich diese verdecken oder abdecken?
- Kann der Hamster auch nicht in die Küche, wo viele scharfe Gegenstände sind?
- Sind alle Reinigungsmittel außer reichweite?
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10. Das Futter
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Hamster probieren erst mal alles, auch Dinge, die nicht zum Futter gehören, da alles auf seine Essbarkeit hin überprüft wird. Futter sollte man höchstens für 2 – 3 Monate im Vorrat kaufen, da es sonst schnell schlecht wird und der Vitamingehalt schnell abnimmt. Für die Fütterung sollte man eine feste Zeit haben, damit sich das Tierchen daran gewöhnt.
Für Hamster gibt es verschiedene Dinge zum Essen (neben Gemüse und Obst), welches täglich erneuert werden sollte:
Die Grundfuttermischung, das Heu, das Trinkwasser, Zusatzfutter und Leckerlis.
Von Nüssen und Sonnenblumenkernen ist wegen des hohen Fettgehaltes abzuraten.
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11. Zähnewetzen
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Da Hamster ja Nagetiere sind, wachsen ihre Zähne ständig nach. Jeder sollte dafür sorgen, das der Hamster genügend Möglichkeiten hat seine Zähne abschleifen zu können. Hierfür sind folgende Dinge gut: harte Brotstücke, Nagersteine und frische (ungiftige) Äste. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Missbildungen der Zähne kommen. Die Zähne sollte deshalb , genau wie bei uns Menschen, regelmäßig kontrolliert werden.
Okay.
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12. Verhaltensarten
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Hamster sind schreckhaft aber nicht feige. Bei einem Hamster zeigen sich verschiedene Verhaltensarten, die leicht zu erkennen sind:
Wenn ein Hamster Angst hat, tritt er den Rückzug an und probiert sich zu verstecken. Macht er Männchen, dann signalisiert dies Neugierde und Aufmerksamkeit. Es könnte ja eine Gefahr kommen oder etwas interessantes zu entdecken sein.
Beim Wach werden streckt sich der Hamster gerne und gähnt auch dabei kräftig.
Gute Laune kann man erkennen, wenn der kleine Liebling wild umher wuselt, Klimmzüge macht oder wild durch das Streu umher rennt.
Ist allerdings der Kopf gestreckt und die Ohren gespitzt symbolisiert dies erhöhte Wachsamkeit, da der Hamster wissen möchte, ob da eventuell jemand kommt und eventuell etwas mitbringt.
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13. Tierärzte
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Bei einem Tierarzt sollte man sich vorher erkundigen, ob er mit der Rasse des Hamsters auskennt. Hamster sind zwar weit verbreitet, doch manche Ärzte haben mehr Ahnung von „bekannteren“ Tieren wie Hunde oder Katzen und können deshalb die Hamster nicht ideal behandeln. Man sollte nicht zögern einen Tierarzt aufzusuchen. Das Beste ist allerdings sich vorher nach einem Tierarzt in der Nähe zu erkundigen, der Ahnung von Nagetieren hat. weiterlesen schließen -
Ein Hamster ist kein Spielzeug!
23.10.2002, 15:55 Uhr von
Micki2002
Hi Leute! Ich bin 17 Jahre alt und mache zur Zeit eine Ausbildung als Fertigungsmechaniker ! Me...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hey ihr lieben!
Jeder von euch hatte oder wollte schon immer einen Hamster haben! Bevor man sich aber ein Tier anschaft, selbst wenn es nur ein Hamster ist, muß man sich trotzdem gedanken machen:
- habe ich oder einer aus dem Haushalt lebenden Personen vielleicht eine Allergie?
- habe ich genug Zeit um mich mit den kleinen Racker auch zubeschäftigen?
- bin ich oft genug zuhause, das mein Hamster immer etwas zufreßen und zutrinken hat?
- kann ich mir die Anschaffung überhaupt leisten?
- was mache ich mit dem Tier in der Urlaubszeit?
Das sinnt alles fragen die man sich vor der Anschaffung fragen sollte!
Und wenn sie sich dann entschlossen haben, einen Hamster doch anzuschaffen, ist es immer ratsam, ein Jungtier zu kaufen, das sich noch an sie und ihre Familie gewöhnen kann und handzahm wird.
Ratsam ist es ein Hamster alleine zuhalten, sie sind zwar in Jungtieralter sehr gesellig , das ändert sich aber in laufe des Erwachsen werdens.
Ob es nun ein Mändchen oder ein Weibchen sein soll liegt alleine bei ihnen!
Als nächstes kommt der Käfig kauf! In einem Käfig mit Laufrädchen zum Spielen, Leiter und Gitterverstrebungen zum Klettern fühlen sich die putzigen Nagerrichtig wohl! Auch außerhalb des Käfigs kann man für den Hamster als Spielmöglichkeit und Unterschlupfmöglichkeit ein Laufrad aufstellen!
Inhalt des Käfigs: sinnvoll wäre es Streu im Käfig auszustreuen! Im Häuschen sollte Hamsterwatte für den Schlaf- und Nistplatz sein. Desweiteren braucht man einen Freß und Trinknapf/Flasche !
Futter: Hamster freßen fast alles, am Liebsten fressen sie frisches Gemüse! Natürlich auch Hamsterfutter, Nagerstangen und andere leckereien!
Es gibt verschiedene Arten von Hamstern: Teddyhamster, Zwerghamster und den Goldhamster. Diese haben alle was gemeinsam, sie sind Nachtacktive Tiere und sie können bis zu 5 Jahre alt werden! Es gibt sie in verschiedenen Farben!
Ich hoffe ihr entscheidet euch Richtig! Ich wünsche euch aufjeden Fall viel spaß noch, egal wie ihr euch entscheidet!
Danke das ihr meine Meinung gelesen habt!
Bye Micki2002 weiterlesen schließen -
Papi, Papi kauf mir doch einen Hamster.....
29.09.2002, 22:36 Uhr von
Sparfux
Nach langer Abwesenheit versuche ich einen Neustart bei Yopi. Ich freue mich hier alte Bekannte a...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Papi kauf mir doch bitte bitte einen Hamster ich will auch
immer lieb sein !!!
Diesen oder einen ähnlichen Satz
haben bestimmt schon alle Eltern von Ihren Kindern gehört.....
Vor ca. 2 Jahren ging ich ins Zoofachgeschäft, eigentlich
um Fischfutter zu holen und nahm meine damals 6 jährige
Tochter mit.
Das war ein Riesen Fehler !! Sie lief gleich
zu den Kleintier- Käfigen und bestaunte die süßen
Hamster.
Papa, Papa bitte, bitte Kauf mir doch den süßen
Hamster sagte sie schon im Laden.
Nur mit Mühe und einem
Versprechen Ihr ein Riesen Eis zu holen bekam ich sie
aus dem Laden heraus. Doch zu Hause ging es weiter
aller 5 Minuten schwärmte sie von ihrem Hamster.
Meine Argumente, daß diese Tiere Nachtaktiv sind und
sehr scheu und das sie nur ca. 1-2 Jahre leben ,störten meine
Tochter nicht !!
Ich mach ihn auch immer sauber und füttere Ihn
und Spiel mit Ihm und und und... Doch ich blieb hart. !!
Als meine jüngste aber von Ihren zwei großen Schwestern Rückendeckung
bekam und die zwei auch noch jammerten ,ja dann konnte ich
nicht anders !!
Also Tochter geschnappt und ab zum Zoohandel.
Die Verkäuferin lächelte mich so komisch an !! Ob sie wohl
wußte, was ich in der letzten Woche für Qualen erlitten hatte ??
Also Hamster ausgesucht noch ein Käfig dazu und einiges
an Zubehör und Futter und ... Ich legte 100 DM auf den Tisch
und schon hatten wir ein neues Familienmitglied.
Ach war die
Freude anfangs groß !! Kaum aus der Schule spielte
meine Tochter mit Ihrem Stubsi fütterte ihn usw. Doch nach ca.
2 Wochen war die erste Freude vorbei. Da kam die erste leise Beschwerde.
Papa der Stubsi schläft den ganzen Tag und Nachts kann ich
nicht schlafen ,weil er so laut in seinem Laufrad rum rennt.
Also Hamster in den Flur..und bald war er nicht mehr so wichtig !!
Nach ca.2 Monaten war das Interesse vorbei !! Was tun, dachten wir uns, weggeben wollten wir Ihn nicht !! So kam es wie es kommen musste,
die Pflege übernahmen meine Frau und ich .
Füttern, Stall putzen und mit
ihm spielen war von nun an unsere Sache !! Nun ist er ( leider ) an
Altersschwäche gestorben ...und es kommt nie wieder ein Hamster ins Haus !!
Obwohl, man sollt nie , nie sagen !!!!
Mit meiner Geschichte möchte ich allen Eltern und Kindern sagen,
überlegt genau bevor Ihr euch ein Hamster ins Haus holt !! Ich denke, daß
ein Hamster wirklich nicht das geeignete Haustier ist !!
Der Hamster schläft
am Tag, ist wirklich sehr scheu und nachts rennt er wie wild im Käfig
umher und wenn man Ihn weckt, kann er auch gut beißen !!
Also bis bald euer Sparfux weiterlesen schließen -
Hamster generell
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich hatte insgesamt 4 Hamster, 2 Teddyhamster und 2 Dsungarische Zwerghamster. Und ich kann nur sagen, dass ich extrem begeistert von diesen Tieren bin.
Allgemein für Teddyhamster und Goldhamster
Größe: bis zu 15cm
Lebenserwartung: leider nur 2-3 Jahre
Farben: weiß, braun, gescheckt
Zwerghamster
Größe: 9-11cm
Lebenserwartung: ca. 2 Jahre
Farben: grauschwarz (grau mit dunklem Aalstrich auf dem Rücken), helles braun, braun
Haltung
Hamster werden in Käfigen gehalten, die es im Fachhandel zu kaufen gibt, man kann sich aber auch sicherlich welche selber bauen. Alleinhaltung ist bei Teddy- und Goldhamstern empfehlenswert, da die Hamster sich sonst so lang um das Revier streiten, bis einer sehr verletzt oder sogar getötet wird.
Zwerghamster hält man zu zweit, da die sich zu zweit sehr gut verstehen und allein sterben die wegen Vereinsamung (war bei mir wenigstens so).
Pflege
Hamster brauchen auf jeden Fall Pflege und auch Kontakt zum Besitzer. Täglicher Auslauf ist empfehlenswert, wobei darauf geachtet werden sollte, dass das Tier auf keinen Fall an Kabel oder unter Schränke bzw. ins Sofa usw. kommt.
Das Futter eines Hamsters besteht aus typischen Hamsterfutter, wobei die Tiere Gemüse und Obst sowie Fleich essen. Auch Quark, Nüsse und logischerweise Heu stehen auf ihrem Speiseplan.
Die Gestaltung eines Hamsterheims ist auch individuell gestaltbar. Es sollte viele Kletter- und Versteckmöglichkeiten für den Hamster geben. Ein Laufrad und ein Haus, ein Futterschälchen und eine Trinkflasche sind Mindesteinrichtung für das schöne Hamsterheim. Ansonsten kann man noch Rinden, kleine Röhren oder andere Sachen reinlegen, damit der Hamster Beschäftigung hat. Der Boden sollte mit handelsüblichem Streu ausgelegt sein.
Die Säuberung des Hamsterheims sollte mindestens 1 mal pro Woche erfolgen, da das Heim sonst auch anfängt unangenehm zu riechen, aber für diese Tiere tut man das gerne, und aufwenig ist das auch nicht (max. 20 Minuten).
Streicheleinheiten
Ein Hamster flüchtet eigentlich eher vor Streicheleinheiten, deshalb ist er nichts fr Kinder, die ein Tier zum auf den Arm nehmen haben wollen. Der Hamster ist ein recht flinkes Tier, das man immer gern beobachtet. Es ist ja auch nicht so, dass der Hamster nie berührt werden kann, man kann ihn im Laufen streicheln oder mal auf die Hand nehmen.
Ich kann den Hamster als Haustier auf jeden Fall empfehlen, meine sind leider alle schon gestorben, was aber wahrscheinlich mit dem Zoogeschäft zusammenhing. Der Hamster ist etwas für alle bis auf kleine Kinder, da diese vielleicht nicht mit dem Tier umgehen können und nicht verstehen, wieso der Hamster sich nicht streicheln lässt. Die Haltung ist auch nicht teuer und der Hamster ist einfach ein super goldiges Tier, das man immer wieder gerne beobachtet.
Diesen Bericht habe ich bei ciao.com als N30n bereits geschrieben. weiterlesen schließen -
Teddyhamster - Einfach süß
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich euch einen meiner Mitbewohner vorstellen.
Was ist ein Teddyhamster?
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Stellt euch einfach ein handtellergroßes, rundliches flauschiges Knäul vor. Dazu kommen jetzt noch vier Stummelbeinchen, ein Näschen und zwei Knopfaugen. Gebt jetzt dem Ganzen noch ein paar abgeknickte Ohren und ein Stummelschwänzchen und - tadaaa - ihr habt einen Teddyhamster. Oder ihr macht es euch einfach und stellt euch einen normalen Goldhamster mit langem Fell vor.
Teddyhamster sind eine Zuchtvariante des bekannten Goldhamsters. So sind auch sie nachtaktiv und für kleine Kinder nicht unbedingt geeignet, da diese sehr bald ins Bett müssen und ein Hamster gewöhnlich erst gegen 20 Uhr aufwacht. Hamster sind ursprünglich Wüstentiere. Ihr Fell schützt sie tagsüber vor der Hitze, nachts vor Kälte. Auch kommen Hamster in der Natur mit wenig Wasser aus, da sie ihren Flüssigkeitsbedarf durch ihre Nahrung decken. Nach nur ca. 16 Tagen Tragezeit werden Hamster geboren. Sie wiegen dann etwa 2 Gramm. Die Kleinen sind zu diesem Zeitpunkt ganz nackt und sehen eher aus wie kleine Würmer als Nagetiere. Wenn ihr das nächste Mal in einem Zoogeschäft seid, seht nach, ob gerade junge Hamster dort sind, die sehen wirklich total putzig aus. Hamster haben leider nur eine Lebenserwartung von 2 - 3 Jahren, wie alle kleinen Nagetiere.
Wieso schreibe ich diesen Bericht?
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Der Anlass ist mein Teddyhamster Schnuffi. Er lebt jetzt seit über einem Jahr bei uns und ich denke, dass ist ein guter Anlass, um euch ein bisschen über ihn zu erzählen.
Wieso ausgerechnet ein Hamster?
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Ich hatte vor Schnuffi schon zwei Hamster. Der erste war ein normaler Goldhamster. Es muss Februar vor ungefähr zehn Jahren gewesen sein, als ich ihn bekam. Ich ging von der Schule nach Hause und auf einer Wiese saß ein Hamster. Er lief auch nicht weg, als ich hingegangen bin und ich konnte ihn auf die Hand nehmen. Meine Mutter war nicht so begeistert, als ich ihn nach Hause brachte, doch nach ein paar Tagen verliebte sie sich auch in seine Knopfaugen. Wir behielten ihn und tauften ihn Krümel. Seitdem bin ich verrückt nach Hamstern. Krümel lebte dann knapp drei Jahre bei uns. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich an einem Sonntag zu seinem Käfig kam und ihn auf dem Boden liegend fand. Er atmete sehr heftig und zuckte zusammen, sobald man ihn berührte. Damals war mir klar, das er sterben würde. Ich blieb den ganzen Tag vor seinem Käfig sitzen und redete mit ihm. Nachmittags holte mich meine Oma ab, denn ich sollte bei ihr schlafen. Am Abend rief meine Mutter an und sagte mir, dass Krümel gestorben ist. Ich bin heute sehr dankbar dafür, dass ich ihm ein schönes Leben geben konnte und er an dem Tag, an dem ich ihn fand, nicht einfach erfrieren musste.
Ungefähr ein Jahr danach überredete ich meine Mutter zu meinem zweiten Hamster. Diesmal sind wir in eine Zoohandlung und ich habe mir einen Teddyhamster ausgesucht. Auf dem Weg nach Hause beschloß ich, dass er Joshi heißen sollte. Ich war verrückt nach ihm. Er sah aus wie ein kleiner Teddybär und war sehr zutraulich. Egal zu welcher Tageszeit, man sagte seinen Namen und ein paar Sekunden später streckte er schon seine Nase aus dem Häuschen. Abends kam er zur Gittertür gelaufen, sobald jemand im Raum war. Eines Morgens stand ich auf und die Tür war offen. Wir hatten damals eine Katze und das beruhigte mich nicht. Ich lief durch die ganze Wohnung, aber so ein kleines Tierchen ist nicht so leicht zu finden. Meine Katze saß auf einem Stuhl und schaute interessiert zu ihrem Fressnapf. Und da saß mein Joshi mitten im Katzenfutter und hamsterte in die Backen, was nur reinging. Er guckte zu mir nach oben und rannte weg. Bis ins Bad ging die Jagd, dann verschwand er hinter der Waschmaschine. Als ich dahinter schaute, sah ich einen Berg Katzenfutter, den mein Joshi scheinbar die ganze Nacht dort hingeschleppt hatte. Natürlich unter Aufsicht der Katze. Joshi war schon eine Nummer für sich. Lange hatte ich ihn danach allerdings nicht mehr, doch daran hängt eine längere Geschichte, die ich jetzt nicht erzählen möchte. Ich habe jedoch erfahren, dass auch Joshi ein hohes Alter von etwas über drei Jahren erreicht hat.
Woher kommt Schnuffi?
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Ich konnte lange keinen Hamster mehr halten, denn wir hatten vier Katzen, die ihn wohl zum fressen gern gehabt hätten. Als ich dann aber auszog, besuchte ich sofort ein Zoogeschäft. Käfig und Zubehör hatte ich noch von Schnuffis Vorgängern, so stand einem neuen Hamster nichts im Weg. Ich ging erst kurz vor Ladenschluss, da die Hamster da schon etwas munterer sind. Die Verkäuferin hob das Häuschen nach oben und ungefähr zehn Teddyhamster purzelten darunter hervor. Sie hatten alle eine normale Goldhamsterzeichnung. Nur einer fiel mir auf, der komplett cremefarben war. Für ihn habe ich mich entschieden. Damals wurde für einen Teddyhamster 12,50 DM verlangt. Er wurde in einen Pappkarton gesetzt und dann fuhren wir nach Hause.
Schnuffi:
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Schnuffi ist ein Albino, das viel mir aber erst auf, als Licht auf seine Augen fiel. Sie wirken sonst dunkel und nicht rot. Er war ungefähr acht Wochen alt, als er zu uns kam. Nun ist er, wie schon erwähnt, über ein Jahr alt.
Er hat damals nicht den Eindruck gemacht, als würde ihm die Eingewöhnung schwerfallen. Schnuffi hat erstmal seinen halben Käfig umgeräumt um sich auch wohl zu fühlen und dann war er zufrieden. Er war von Anfang an sehr zutraulich und lies sich anfassen. Ich merkte nichts von dem verängstigten oder agressiven Tierchen, von dem in Büchern immer die Rede ist. Immer wieder wird man darauf hingewiesen, den Hamster erst alleine zu lassen und nicht zu bedrängen, doch Schnuffi wollte damals schon viel Beschäftigung.
Oft hört man auch, dass Teddyhamster nicht mit ihrem langen Fell zurecht kommen und man es immer etwas stutzen und die Knoten herrausschneiden sollte. Mit Joshi hatte ich das Problem, dass sich Einstreu im Fell verfing und es sich dadurch sehr verknotete. Ich habe ihm das lange Fell dann mit einer Babynagelschere geschnitten, um ihn nicht zu verletzten. Doch Schnuffi hat keine Probleme mit seinem Fell, es sieht zwar immer etwas wild aus, doch Knoten hat er nie drin. Allerdings ist er oft mit putzen beschäftigt. Es kommt also sicher auf die genaue Züchtung des Hamsters an, denn nicht alle Teddyhamster brauchen Hilfe bei der Fellpflege.
Hamster fressen vor allem Körner und Obst/Gemüse. Doch sie sind kleine Feinschmecker, ab und zu darf es auch mal ein Insekt oder Milchspeise sein. Wenn Hamster jeden Tag ausreichend Obst und Gemüse bekommen, brauchen sie normalerweise kein Trinkwasser. Es ist jedoch ratsam, immer eine Trinkflasche im Käfig hängen zu haben, schaden kann es nichts und wenn der Hamster doch einmal Durst bekommt, kann er sich bedienen. Von offenen Wassernäpfen kann ich nur abraten, da sie sehr leicht verschmutzen und der Hamster dann krank wird. Hamsterfutter gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. Es besteht jedoch nur aus Körnern. Aber dem Hamster etwas gutes zu tun, geht dennoch ohne großen Aufwand. Eine geschälte Karotte oder ein Salatblatt freuen ihn. Auch ein bisschen Joghurt kann man dem Hamster ohne Bedenken füttern. Hamstersüßigkeiten und auch Joghurt sollte man natürlich nur wenig geben, sonst kann man das Tierchen bald als Fellball missbrauchen.
Die Pflege eines Hamsters ist nicht sehr aufwendig. Fast alle Hamster verrichten ihr Geschäft nur in einer Ecke des Käfigs. Diese sollte man alle zwei Tage saubermachen, um Bakterien keinen Nährboden zu bieten. Das komplette Einstreu erneuert man einmal die Woche. Wenn der Hamster Frischfutter im Käfig hat, sollte man die Reste unbedingt jeden Tag entfernen, da sie sonst sehr schnell schimmeln.
Die Tierchen brauchen aber natrülich auch eine Käfigausstattung. Ein Hamster sollte unbedingt ein Laufrad haben, wobei die angebotenen Hamsterräder eigentlich zu klein sind. Im Handel werden jedoch auch Räder für größere Nager angeboten, die sind perfekt für Hamster. Daneben darf ein Häuschen aus Holz oder Keramik nicht fehlen. Plastikhäuser sind ungeeignet, da sie die Feuchtigkeit sammeln und im Sommer zur Sauna und Bakterienzüchtung werden. Wasserflasche und Näpfe sollten aus Kunststoff sein, da dies am leichtesten zu reinigen ist. Sägespäne und Wiesenheu gibt es auch in den meisten Supermärkten. Ich fülle immer jeweils eine Hälfte damit, Schnuffi zupft sich dann alles dorthin, wo er es braucht. Wurzeln, die eigentlich für Aquarien gedacht sind, eignen sich als Möglichkeit zu klettern oder die Zähne zu schärfen.
Schnuffi darf in einer katzenfreien Zohne bei uns oft laufen. Doch hier muss man sehr aufpassen, dass er keine Kabel anknabbert oder hinter einem Schrank verschwindet. Das freie Laufen gefällt Schnuffi sehr gut, er erkundet seine Umgebung ganz genau. Wenn man ihn wieder in seinen Käfig setzt, nagt er am Gitter und möchte wieder nach draussen. Das ist etwas traurig zu sehen, doch immer laufen lassen kann man ihn eben einfach nicht.
Ich denke, Teddyhamster sind tolle Tiere. Sie sind sehr einfach zu halten und in den meisten Fällen auch zutraulich. Doch wie jedes andere Tier wollen sie Beschäftigung, wenn man den Hamster sich selbst überlässt wird er sicher nicht glücklich. Wie sehr sich die kleinen Nager freuen, sobald man nur ihren Namen sagt, ist erstaunlich. Sie sind sehr liebe Tiere und ich kann die Nager nur weiterempfehlen. Ich würde meinen Schnuffi jedenfalls nicht mehr hergeben.
Vielen Dank fürs Lesen
stubsi_ weiterlesen schließen
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