Harry Potter und der Gefangene von Askaban (DVD) Testberichte
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- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: sehr spannend
Tests und Erfahrungsberichte
-
gute Story
04.07.2004, 01:50 Uhr von
Tuvok
ich bin Christ, mag keinen Rassismus und halte nicht viel von Pollitik4- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: niedrig
- Humor: wenig humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
wunderbare romantische Geschichte, spannend verfilmt, gute neue Charaktäre, super Figuren und Fantasyeffekte, tolle Fortsetzung, glücklicherweise sind die alten Stars und Bekannten dabei gewesen, wirklich süss das ganze
Kontra:
der lustige jugendliche Flair hat gefehlt den die anderen beiden Teile gehabt haben, etwas mehr Spannung am Anfang wäre wünschenswert gewesen, und für Leute die mit den anderen Teilen nicht viel zu tun hatten, war der Teil hier leider zu neu, Charm fehlt
Empfehlung:
Ja
Einfach wunderschön, fantastisch, und eine sehr gute Geschichte, muß ich gleich zu Beginn vorweg sagen, mir hat sie sehr gut gefallen.
Nun zur Erzählung.
Wir schreiben das Jahr 2004.
HARRY POTTER ist noch immer bei seinem Onkel VERNON DURSLEY untergebracht. Er hat Sommerferien, und muß sich vorbereiten für sein 3. Schuljahr, nur kommt er dazu gar nicht, weil sein Onkel ihm alles untersagt was mit Zaubern zu tun hat. Was auch nicht schlecht ist, denn er darf ja außerhalb der Schule nicht zaubern, denn sonst würde er einen Verweis bekommen.
Tante MARGE und Tante PETUNIA sitzen zusammen, der Neffe von HARRY, der fette DUDLEY, frißt wieder wie ein Scheunendrescher, und HARRY darf wieder mal ein bißchen Sklavenarbeit erledigen. Wie immer in den letzten Jahren.
Tante MARGE ist schon lange nicht zu Besuch gewesen, und natürlich freut sich jeder darauf, auch HARRY irgendwie, bis zu dem Moment, als alle über seine Eltern ein bißchen fluchen und blöde Scherze treiben. Sein Vater JAMES und seine Mutter LILLY, an die kann er sich nicht erinnern, aber er liebt sie trotzdem als hätte er sie nie verloren, durch die Einwirkung seines Erzfeindes WOLDEMORT.
Und leider trieben sie es zu weit auf die Spitze, und so verliert HARRY endlich mal die Geduld und zaubert aus MARGE einen Luftballon. Sie bläht sich immer mehr auf und schwebt davon, ohne das VERNON was tun kann. Der richtige Zeitpunkt um zu packen denkt sich HARRY.
Und das tat er auch, VERNON will ihn nicht mehr sehen, Seine Tante PETUNIA kümmert sich nicht um ihn, und DUDLEY ist er sowieso egal. Also geht er mit seinem Koffer mitten in der Nacht die Straße entlange und wartet bei einer Straßenlaterne bis ein 3 stöckiger Bus kommt, eine Art Transporter für heruntergekommene und verirrte Zauberer und Hexen.
Der sogenannten "Knight Bus" ist das schnellste Beförderungsmittel für Zauberer, die nach Hogwarths wollen, und es benimmt sich aus so, als es mit ca. halber Lichtgeschwindigkeit durch die Straßen Londons dahinbrettert ohne das es Muggel sehen können.
Am Steuer ein alter Tattergreis, namens ERNIE mit seinem ewig brabbelndem Schrumpfkopf.
Angekommen im Gasthaus "Leaky Cauldron" geht es zuerst zu CORNELIUS FUDGE, dem Vorsitzenden des Ministeriums für Zauberei, wo er hört, das der Vorfall mit Tante MARGE nicht so schlimm ist. Es ist einfach vergessen, jeder macht einmal Fehler, schließlich ist es HARRY gewesen der den Stein der Weisen gerettet hat und die Kammer des Schreckens entdeckt hat.
Am Gleis 9 ¾ geht es zuerst einmal mit dem Zug, seinen Freunden RON WEASLEY und HERMINE GRANGER den langen Weg ins 3. Schuljahr nach Hogwarts.
Seine Gedanken kreisen immer noch um eine Sache, als der Vater von RON, ARTHUR, ihn vor seiner Abfahrt darauf aufmerksam gemacht hat, das ein gewisser SIRIUS BLACK (Gary Oldman) aus dem Gefängnis für Zauberer in Azkaban entkomme konnte, und das er sehr gefährlich sei.
Im Zugabteil saßen sie nicht alleine, ein gewisser LUPIN ist mit Ihnen im Abteil der tief und fest schläft. Und schon nach einer kurzen Wiedersehensfreude und Planschmiede der 3, ca. 13 Jahre alten, oder jungen Schüler, passiert was. Der Zug bleibt stehen, und ein scheußliches Wesen ist auf dem Weg nach POTTER, der fast dabei stirbt als er in den Kontakt mit dem Wesen kommt, doch der mysteriöse 4. Fahrgast kann ihn retten, es ist Professor LUPIN, eine Ersatzkraft, für böse Magie und Zaubersprüche, und wie man sie entkräften kann.
Angekommen in Hogwarts beziehen alle Ihr Gemach. Und schon bald erfahren alle das RUBEUS HAGRID (Robbie Coltrane), Professor geworden ist, für Monsterkunde, was natürlich dem Schulhaus von Slytherin ein Dorn im Auge ist, denn die haben im Gegensatz zu den anderen 4 Häusern den sanften Riesen nie mögen, und vor allem DRACO MALFOY der noch immer so ein Scheißböser Kleiner Dreckswicht ist, der neidisch, feig und dämlich ist, haßt den Typen wie die Pest.
Das kommt zu Tage als HAGRID einen süßen großen SEIDENSCHNABEL genannten, Hippogreif vorstellt, eine Mischung aus Pferd und Adler, also Pferdekörper mit Adlerhals, Kopf und Klauen, statt Hufe.
Er sei sehr stolz, und es soll sich doch wer vortrauen ihn zu streicheln, und natürlich ist HARRY der Erste, da die anderen schreckhaft zurückweichen vor dieser Sagengestalt.
Er schafft es sogar auf dem Tier zu fliegen, da er sich ein bißchen mit ihm anfreundet. DRACO dagegen wird dank seiner uneinsichtigen und unhöflichen Art von ihm verletzt, und HAGRID muß ihn ins Krankenzimmer tragen. Ein Gipsverband ist die Folge.
Sein Vater LUCIUS MALFOY forhin versucht das Tier töten zu lassen, und er schafft es auch das vom Ministerium für Zauberei ein Beschluß ausgeht das man SEIDENSCHNABEL enthaupten soll, in den nächsten Tagen, was HAGRID fast das Herz bricht, und wer weiß ob die 3 das verhindern können.
Das dynamische Duo hat jedenfalls andere Sorgen. Die Wahrsagerin SYBIL TRELAWNY sagt in Ihrer Stunde für Weissagung und Handlesekunst den Tod von HARRY vor, rund um die Schule sind gegen den Willen von Professor ALBUS DUMBLEDORE einige Wächter aus dem Gefängnis abgestellt die darauf warten, das sich SIRIUS BLACK (Gary Oldman) vielleicht doch meldet.
So ein Wächter, ein gewisser Dementor hat HARRY bereits im Zug angegriffen, und Professor LUPIN hat ihm geholfen, und von diesen gefährlichen Wesen sind an allen Eingängen einige abgestellt. Wesen direkt aus der Hölle, ohne Gefühl für Gnade, und sobald sie wittern das einer Angst hat, dann fangen sie ihn und wollen ihn töten indem sie ihm die Seele aus dem Leib pressen.
Der Delinquent stirbt, weil diese Wesen jegliche Art von guter und positiver Energie und Erinnerung aus dem Leib saugen, und sie vollends vernichten, und genau mit so einem kriegt HARRY wieder Kontakt bei einem Spiel Quiddich, kurz bevor er den Snatch fangen kann.
Wieder vergeht einige Zeit und da kommen ihn 2 alte Freunde zu Hilfe, GEORGE und FRED WEASLEY, die 2 Brüder von RON, denen die Mutter, MOLLY sicher eingetrichtert hat, auf RON den kleinen Bruder aufzupassen´.
Als HARRY wieder aufwacht beginnt der Schrecken erst richtig, denn SIRIUS soll angeblich in der Schule sein, und ihn bereits jagen, eine hat er schon fort gejagt, die dicke Dame vom Bild die für dein Eingang in das Schlafgemacht zuständig ist.
Ich bin froh das der Film nicht erst zu Weihnachten in die Kinos kommt sondern schon jetzt, das ist wirklich eine Augenweide, denn der Film ist einfach gut, auch wenn er nur 134 Minuten gedauert hat, wenn ich mich nicht verzählt habe, denn meine Freundin hatte die Uhr mit, sie sah hin und wieder auf die Uhr, sie mußte nämlich die ganze Zeit auf das Klo, und da haben wir schon wieder den Beweis das Männer viel unkomplizierter leben, sie gehen einfach auf die Flasche.
Als wir noch Kinder waren sind wir auf den Topf gegangen, dann aufs Klo, und hin und wieder in die Natur, und wenns nicht anders geht muß halt eine Flasche herhalten. Blöd ist nur wenn der Flaschenhals zu klein ist und die Flasche in falsche Hände wandert, da man im dunklen kino glaubt, jö schön warm, ein Tee. Egal.
Der 3. Band hat 450 Seiten, und der neue Regisseur Alfonso Cuarón will den Film eben in dieser kurzen Zeit unterbringen, und hat ihn kürzer als Teil 2 gemacht, leider.
Was aber insofern nur was macht wenn man absoluter Freak ist, denn in diesem Film wird alles was im Buch steht, fast alles halt, verwendet, und da bleibt nicht viel Zeit sich umzudrehen, und wieder haben die Akteure im Film keinen Mastdarm, überhaupt keine Verdauung, und leben nur von guten Worten.
Natürlich ist auch wieder Professor SEVERUS SNAPE (Alan Rickman) dabei der eine wichtige Rolle spielt und auch NEVILLE LONGBOTTOM der im 1. Teil so mutig war, und auch Professor MINERVA MCGONAGALL, und leider ein Albus der kein richtiger Albus ist sondern ein neuer Darsteller weil der Richard Harris der in Teil 1 und 2 mitgewirkt hat am 25.2.2002, 72 jährig an der Hodgkins Krankheit gestorben ist.
Den Unterschied sieht man nur ein bißchen, die Synchronstimme ist gleich, die Art wie er sich bewegt ist anders, er hat auch einen riesigen Bart, und er ist nett und freundlich, wie in den anderen beiden Teilen, aber eben nicht er.
Er ist wie immer der Part des der alles weiß und kennt, und nett und höflich, zuvorkommend und fast allwissend scheint.
Gut gefallen haben mir die Charaktäre der 3 Kinder, die man sieht wie sie erwachsen werden, langsam größer werden, und wie Ihre Romanvorlagen einfach mitwachsen. Einfach gut gemacht.
Dann ist der Film noch viel düsterer als der 2. Teil der schon schlimm war und ich halte eine Freigabe ab 14 für normal, nicht ab 6 oder 12, und wenn ich denke das sich das so fortsetzt ist Teil 5 ab 18 freigegeben.
Gut gefallen hat mir das die ständige Streberin Hermine jetzt richtig erwachsen wird, und auch Zorn zeigen darf, und auch Daniel Radcliffe der den Harry spielt sieht man ein bißchen Schauspielerische Leistung an, was gar nicht mal so übel ist. Sonst war er einfach nur nett, so ne Art David Copperfield Kevin allein zu Hause Typ.
Chris Columbus der Regisseur von Teil 1 + 2 war hier Produzent, und man hat ihn schön ausgefragt wie man das und das machen könnte damit das und das besser werden könnte.
Wenn man denkt das Cuaron der Regisseur aus Mexiko kommt und sich mit dem unbekannten Film "Y tu Mama tambien" einen Namen gemacht hat und hier ein 130 Millionen US $ teures Budget zur Verfügung hatte, dann glaubt man gar nicht wie gut er das gemacht hat.
Der Dumbledore hat recht gut gepaßt, obwohl der Merlin ähnliche Typ besser wäre wenn er Harris gewesen wäre, aber der ist leider tot, und so hat man eben auch einen Neuling gewonnen, der seine Sache recht gut macht, und nicht nur verständnisvoll sondern auch ehrfürchtig rüberkommt, genauso wie in den Romanen, nur fehlt ihm leider das Einfühlungsvermögen und die Schauspielkunst von Harris. Und er kommt genauso zu kurz wie
Hermine und Ron, die man hätte viel länger zeigen sollen, denn da ist was angebahnt. Schon 13 und Ron könnte am liebsten Hermine an die Wäsche gehen aber da hat sich nichts getan, liebt sie doch glaube ich Harry, obwohl ich das Buch nicht gelesen habe weiß ich es, ein Frau hat halt Herz zu denken, sagt meine Alte immer.
Oder so ähnlich, jedenfalls ist sie gut in Ihrer Rolle wie Ron nur zu kurz zu sehen, sonst hätte der Film 3 Std. gedauert, was mir nichts ausgemacht hätte.
Leider wie gesagt hat mir die Spannung gefehlt die irgendwie in Teil 1 + 2 zu spüren waren, und das kam sehr gut rüber, ich bin echt froh darüber gewesen, doch in diesem 3. Teil fehlt eine Menge, obwohl die Effekte besser waren und die ganze Geschichte düsterer. Das Quidditch Spiel hätte man ruhig länger zeigen können.
Schade fand ich das nur ganz wenig auf Teil 2 schließen läßt und wir haben nur eine alte Bekannte wieder die den Sprung auf Teil 1 oder 2 macht, und zwar die Eule HEDWIG, die leider nicht Ihr lustiges gegen die Scheiben fliegen Talent zeigen darf, was ihr sehr gut gepaßt hat, wahrscheinlich hat die alte Töle Kontaktlinsen reingezaubert bekommen.
Soviel ich noch weiß ist der 3. Band der erfolgreichste oder beste gewesen der 5 Bände, aber der Film hat mal so gerade 220 MIllionen US $ eingespielt und wird weltweit gerade auf 500 Millonen US $ Einspielergebnis kommen, und ist von den 968 Millionen US $ weltweit von Teil 1 meilenweit entfernt, was aber der Sache nichts zum Abbruch tut das sie eine gute Geschichte ist.
Ich kann sie nur jedem empfehlen der ein Kind ist oder eines geblieben ist, der gerne sehen will wie sich Generationen ändern, und der einen gewissen Spaß haben möchte, denn die Geschichte ist einfach gut und hat auch einen gewissen Sinn, sie hat sogar gute Moralwerte, was auch nicht übel ist, aber er ist nicht so streng das er jetzt wem was beibringen müßte.
85 von 100 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Packer, 04.07.2004, 02:16 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Auch wenn sich der Bericht so gut lesen lässt, ich bin kein Typ für Harry Potter LG Michael
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Bezaubernd aber nicht verzaubernd
4- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
mutig, spannend, die neuen Schauspieler können überzeigen, Emma Watson (Hermine) spielt wirklich gut, besser als die Vorgänger...
Kontra:
wichtige Details des Buches fehlen, kommt nicht an das Buch ran, schlechter Hauptdarsteller (Daniel Radcliff)...
Empfehlung:
Ja
Na sowas. Ist schon wieder ein Jahr vorbei? Es scheint so, denn der dritte Harry Potter Teil ist nun im Kino zu sehen. Der Gefangene von Askaban, so der Titel, gilt bei vielen Harry Potter Fans als der spannendste und düsterste der Serie. Ich habe alle Bücher mit Freude gelesen, die ersten beiden Filme konnten mich aber nicht überzeugen. Doch vielleicht bringt der neue Regisseur das mit, was es braucht, um einen Potter angemessen zu verfilmen. Auf jeden Fall musste ich den Film trotz aller bösen Vorahnungen sehen und hier kommt der Bericht.
Story
Harry kann es kaum noch abwarten, dass die Ferien wieder vorbei sind und er zurück nach Hogwarts kann, denn er wird auch in diesem Sommer von den Dursleys schikaniert wo es nur geht. Zu allem Übel kommt auch noch die Schwester seines Onkels zu Besuch, die Harry noch weniger zu mögen scheint, als der restliche Dursley Clan. Als sie anfängt Harrys tote Eltern zu beschimpfen verliert er seine Geduld und verzaubert sie, woraufhin sie wie ein Ballon davon fliegt. Völlig wütend und in Panik packt er seine Sachen und macht sich auf den Weg. Doch wohin? Als er völlig verzweifelt eine Rast einlegt bemerkt er wie er von einem monströsen schwarzen Hund beobachtet wird.
Zu seinem Glück liest ihn in diesem Moment der Fahrende Ritter auf, ein Express Bus für gestrandete Zauberer und Hexen, der ihn nach London in die Winkelgasse bringt. Zu Harrys Überraschung wartet dort schon der Zauberminister auf ihn. Doch dieser ist wider erwarten sehr freundlich zu Harry, welcher doch unerlaubt in den Ferien gezaubert hat. Überhaupt waren alle besonders freundlich zu ihm. Woran mag das liegen.
Als Harry kürze Zeit später Auf Ron und Hermine trifft, vergißt er so langsam die Unannehmlichkeiten der letzten stunden und erfährt nun endlich von Rons Vater, dass ein gefährlicher Verbrecher aus Askaban, dem Zauberergefängnis entkommen ist. Sirius Black, ein treu Untergebener Voldemorts. Und dieser scheint nichtts anderes zu wollen als Harry zu töten.
Doch für Harry beginnt erst einmal wieder die Schule und die Freude darüber steht ihm ins Gesicht geschrieben. Während seiner Fahrt nach Hogwarts bleibt der Hogwarts Express jedoch unvermittelt stehen und alles wird dunkel. Dementoren, die grausamen Wächter von Askaban durchsuchen den Zug nach Sirius Black. Als ein Dementor in Harrys Abteil kommt scheint dieser ihm seine komplette Freude zu entziehen, aber Harry kann im letzten Moment von einem mitreisenden, welcher bisher nur geschlafen hatte gerettet werden. Dem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Harry hat es dieses mal besonders schwer. Er will herausfinden, was es mit Sirius Black wirklich auf sich hat. Ausserdem wird er von der Schule stark eingeschränkt, da alle versuchen ihn zu beschützen. Denn obwohl Sirius Black hinter ihm her ist, scheint es ihm doch so, als wären alle aus irgendeinem Grund besorgter als es sein müsste. Zu allem Übel treiben auch noch die Dementoren ihr Unwesen um Hogwarts und sie scheinen besonders interessiert an Harry Potter zu sein.
Kritik
Nach den ersten beiden Kinofilmen hatte ich langsam das Gefühl, man müsste zaubern können, um eine anständige Potter-Buch-Verfilmung zu schaffen, doch der aktuelle Film belehrte mich eines besseren. Ok, er ist weit davon entfernt perfekt zu sein und kann das lesen des Buches bei weitem nicht ersetzen, aber er ist gut. Vor allem aber besser als seine Vorgänger. Der Regisseur Wechsel hat dem Film offensichtlich gut getan, denn Harry Potter und der Gefangene von Askaban ist erwachsener und vor allem mutiger geworden, als ich es erwartet hätte. Diesmal waren die Autoren oder die Produzenten oder wer auch immer wohl nicht so darum besorgt, dass der Film eine niedrige Altersfreigabe erhält und haben mehr wert darauf gelegt, die Spannung des Buches auch in den Film zu übertragen. Dass dazu gewalttätige und auch gruselige Stellen gehören, die ja auch das Buch so reizvoll machen wurde erkannt und nicht übergangen. Ganz so mutig war der deutsche Filmverleih wohl nicht. Wenn ich mein Cinemaxx Programm aufschlage, dann sehe ich eine Spielzeit von 139 Minuten. Ein Blick auf internationale Film Webseiten verrät mir jedoch, dass der Film in seiner ursprünglichen Version 142 Minuten dauert. 3 Minuten sind also auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Vermutlich, um dem Film ein frei ab 12 Jahren zu bescheren, was nach neuem Gesetz Kinder ab 6 ermöglicht mit einem Erziehungsberechtigten den Film zu sehen.
Neben dem neuen Regisseur gibt es noch ein paar andere Änderungen zu den ersten beiden Filmen. Der verstorbene Dumbledore Darsteller Richard Harris, wurde durch Michael Gambon ersetzt. Ein durchaus würdiger Nachfolger, fast ein Ersatz, der es aber leider nicht ganz schafft die Würde und die Kraft auszustrahlen, welche diesen weißen großen Zauberer ausmacht. Gut vorstellbar ist aber, dass viele Zuschauer diesen Darsteller Wechsel gar nicht bemerken werden.
Geändert wurde scheinbar auch Hogwarts ein wenig. Vor allem innerhalb der Schlossmauern scheint sich einiges getan zu haben. Treppenhäuser wirken plötzlich viel mächtiger und vor allem höher, dass einem fast schwindlig wird. Als Hogwarts Schüler muss man ab jetzt wohl absolut schindelfrei sein oder einfach nicht runterschauen.
Die Bilder wirken teilweise fast künstlerisch, vor allem im Vergleich zu den Vorgängerfilmen. Das ist entweder ein Verdienst des neuen Regisseurs, vielleicht gab es aber auch einen Wechsel bei den Kameramännern.
Die neuen Charaktere aus Band drei wurden überraschend gut besetzt. So sehen nicht nur Sirius Black, sondern auch Lupin und Sybil Trelawny annähern so aus, wie ich sie mir beim Lesen des Buches (und der Nachfolger) vorgestellt habe. Ganz besonders nahe kommt dabei Sirius meiner Vorstellung nahe. Hätte ich es nicht auf einem Kinoplakat gelesen, dann wäre ich wohl nie darauf gekommen, dass es sich dabei um Gary Oldman handelt, der absolut überzeugend spielt. Dass einige Schlüsselszenen mit Sirius Black im Film nicht die Wirkung haben und die Atmosphäre erzeugen, welche sie im Buch so auszeichnen, ist auf keinen Fall seine Schuld, sondern liegt zumeist an ihrer überhasteten Abarbeitung. Vor allem die Szene in der heulenden Hütte hat mich enttäuscht. Während sie im Buch unglaublich spannend ist und endlos lange scheint, wirkt sie im Film lieblos, als hätte man sie möglichst schnell abarbeiten wollen.
Das Hauptprobleme des Films liegt genau hier begraben. Zu verlangen das Buch 1:1 umzusetzen wäre wohl nicht möglich, aber während einige unwichtige Szenen, wohl aus Effekthascherei, total überzogen lange dauern, werden wichtige Szenen und Fakten einfach schnell abgearbeitet oder komplett weggelassen. Man erfährt im Film weder, wie genau die Beziehung zwischen Sirius, Lupin, Pettigrew und Harrys Vater war, noch warum Lupin und Sirius wissen was die Karte des Rumtreibers ist und wie man sie bedient. Auch die heulende Hütte und ihre Bedeutung für die vier Freunde und deren Fähigkeiten werden dem Zuschauer vorenthalten. Im Buch dagegen ist diese Freundschaft der vier jungen ein zentraler Punkt. Dass sie die Karte zusammen erschaffen haben und ihre Treffen (mehr wird nicht verraten) in der heulenden Hütte sind dabei wichtige Fakten, die im Buch zeigen wie groß ihr Zusammenhalt und ihre Kameradschaft wirklich ist.
Das sind die wichtigsten, aber nicht die einzigen Informationen, die der Film einem vorenthält. Schade, denn genau an diesen Stellen kommt der Charme der Bücher erst richtig zur Geltung.
Statt dies noch irgendwie im Film unterzubringen wurden andere Szenen total übertrieben lange dargestellt, Dazu gehört auf jeden Fall Harrys Ritt auf dem Hippogreif, der auch noch stark an den Drachenritt aus „die unendliche Geschichte“ erinnert. Halb so lang wäre sie mindestens genauso beeindruckend gewesen.
Die fantastische, verrückte Welt der Zauberer und Hexen in Harry Potter, mit all ihren Ungeheuern und mysteriösen Wesen, kann ohne Special Effects wohl kaum dargestellt werden. Deswegen wurde abermals tief in die Trickkiste gegriffen. Fast immer können die vielen Animationen, Masken und Modelle überzeugen. Nur in seltenen Fällen, wie zum Ende des Hippogreif Ritts, wirken sie unecht und verwaschen. Und zu meinem erstaunen wurde auch hier Mut bewiesen. Der Werwolf im Film sieht keinem der bekannten Hollywood Werwölfe ähnlich. Hier wurde ein annähernd komplett neues Aussehen geschaffen, dass wirklich von sich behaupten kann neu und innovativ zu sein. Zwar sah er bei weitem nicht so aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, ausnahmsweise sah er besser als das aus. Wer das kritisieren will kann das gerne tun, sollte sich aber ernsthaft darüber Gedanken machen, ob er womöglich zu sehr in gefestigten Klischees steckt und ob es wünschenswert ist, Mut, der bei Kinofilmen selten genug ist mit Kritik zu bestrafen.
Im Vorfeld wurde viel darüber diskutiert, ob Harry Potter und der Gefangene von Askaban womöglich zu düster und gewalttätig für Kinder ist. Auf diese Frage gibt es wohl keine allgemeingültige Antwort, wohl aber Überlegungen die man treffen kann. Denn der Film ist düster und gewalttätig, allerdings weniger als das Buch. Man darf die Fantasie von Kindern nicht unterschätzen. Diese ist teilweise so groß, dass Monster in Schränken, unter dem Bett oder vor dem Fenster für Kinder wirklich existieren. Dieses psychologische Phänomen geht so weit, dass Kinder teilweise diese eingebildete Wesen wirklich physisch sehen. Wenn ein Kind das Buch ertragen konnte, schafft es das mit dem Film meiner Meinung nach allemal. Trotzdem sollten das alle Eltern für sich entscheiden. Notfalls hilft es, wenn ein Elternteil sich den Film zuerst ansieht und so besser beurteilen kann, ob das eigene Kind schon gefasst genug ist den Film zu verkraften.
Hermine, Ron und Harry, besser gesagt ihre Darsteller sind zweifellos Teenager geworden. Sie dürfen jetzt coole Klamotten tragen und auch das ein oder andere körperliche Merkmal hat sich herausgebildet. Doch Schauspielerisch hat sich nicht ganz so viel getan. Rupert Grint (Ron) spielt genau wie immer. Irgend etwas zwischen lässig und gewohnt, aber ganz ok. Emma Watson (Hermine) ist richtig gut und glaubhaft geworden, Daniel Radcliff (Harry) dagegen hat sich nur minimal verbessert. Ich kann ihm auch dieses mal keine einzige Emotion abnehmen. Vor allem aber seine Trauer ist so unglaubwürdig wie immer. In manchen Szenen, in denen er weinen soll wirkt er eher lachend oder so, als könnte er sich ein Lachen nur mit Mühe verkneifen.
Wenn demnächst die Dreharbeiten für den nächsten Harry Potter Film anfangen, müssen die Macher wohl einen Zahn zulegen, wenn sie nicht wollen, dass Harry und Co bei ihrem Abschluss etliche Jahre zu alt aussehen.
Fazit
Obwohl Harry Potter und der Gefangene von Askaban ein guter Film geworden ist, kann er das Lesen des Buches nicht ersetzen und kommt auch bei weitem nicht an dieses heran. Wer das Buch nicht gelesen hat wird sehr viele schöne Details verpassen aber vor allem wichtige Zusammenhäge nicht verstehen. Dieses Problem hatten schon die beiden ersten Filme, aber dieses mal wurde zumindest eine Atmosphäre erzeugt, die nicht nur für Kinder etwas bietet, sondern durchaus auch für erwachsene Harry Potter Fans.
Über die Kindertauglichkeit lässt sich streiten und ich kann nur empfehlen das für jedes Kind extra zu entscheiden. Meist haben Eltern da ja ein recht gutes Händchen, was die Verfassung ihrer Kinder angeht.
Ich kann dem Film mit gutem Gewissen ein empfehlenswert aussprechen und gebe ihm knappe 4 Sterne.
In diesem Sinne
Derdasser
Ich habe diesen Bericht auch bei ciao.de unter dem Namen derdasser gepostet. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Stormwatch2k3, 22.06.2004, 02:56 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Den guck ich mir erst auf DVD an. ~~Gruß Norman~~
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Harry Potter - Teil 39378579348
4- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: niedrig
- Humor: humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Sehr witzig, unerwartet gut!
Kontra:
Ein wenig zu lang geraten (141 Minuten)
Empfehlung:
Ja
Liebe Leserinnen und Leser,
vorgestern war ich mit Freunden im neuesten Harry Potter-Streifen, "HARRY POTTER UND DER GEFANGENE VON ASKABAN". Ich muss sagen, dass ich nicht so der Potter-Fan bin, habe aber zumindest die ersten beiden Teile als Buch gelesen und den ersten Streifen auf DVD gesehen. Ich bin also völlig erwartungsfrei in den Film gegangen, hatte aber eine ungefähre Vorstellung, was mich denn erwarten würde *lol* was für ein Satz...
Inhaltsangabe:
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Harry Potter, der von seinen Adoptiveltern wie die Pest gehasst wird, hat mal wieder mit Selbigen Ärger. Wenige Momente später und eine Tante ärmer - er verzaubert sie in einen Ballon, der immer weiter gen Himmel steigt [hat sie sich im Übrigen auch verdient *g*] - findet sich Harry auf den Weg nach Hogwarts, der Zauberschule, der er schon das dritte Jahr angehört. In der Stadt macht schon der Ausbruch eines gewissen Sirius Black, ein blutrünstiger und sehr gefährlicher Killer, die Runde. Es wird heftigst gemunkelt, dass dieser nette Herr auf der Suche nach Potter ist - und ihn töten will. Wie die jungen Zauberer und besonders Harry Potter selbst diese Situation meistern (oder auch nicht), verrate ich natürlich nicht. Aber mehr gibt es zur Story nicht zu sagen, denn überaus komplex ist sie nun wirklich nicht geraten. Das hat den Vorteil, dass man dem Film extrem leicht folgen kann - für Kinder ideal, da man sie wohl nicht mit besonders komplexen Stories überschütten sollte.
Schauspieler und Bewertung des Films:
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Tja, wer Harry Potter ist, wie er aussieht, weiß jeder, aber wie der pubertierende Teenie so heißt - außer Harry Potter *g* - wusste ich auch nicht. Aber wir sind ja da, um zu lernen: Daniel Radcliffe heißt der Bursche und wächst langsam aus der Potter-Rolle hinaus - das haben auch die Filmemacher längst erkannt und überlegen allen Ernstes, ihn spätestens im 5. Film durch einen jüngeren Potter zu ersetzen. Dabei muss man nicht unbedingt an den schauspielerischen Fähigkeiten des Jungen zweifeln: mich hat er überzeugen können, auch wenn ich hier und dort mal lächeln musste - der Naivität des jungen Kerls, welche in der gespielten Rolle begründet liegt, wegen. Mit seinen Freunden Hermine (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) - übrigens: klasse geschauspielert! - erlebt der Kinobesucher eine spannende Story, die kontinuierlich an Brisanz gewinnt und den Zuschauer fesselt. Logisch, es ist ein Kinderfilm, da dürfen auch die Späße nicht fehlen und mit Ron hat man einen wirklich witzigen Charakter, der durch viele (unbeabsichtigte) Tolpatschigkeiten im auditiven Bereich punkten kann. Auch die übrigen Schauspieler haben mich persönlich überzeugen können, jeder der Charakter hat seine bestimmten Merkmale. Aber auch die Überraschungen und ganz spezielle und vor allem unerwartete Momente und Situationen machen den Film sehr vielseitig, und in der Tat stellt sich ein gewisser Fun-Faktor ein.
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, während des Films mit einer Freundin zu scherzen und ich staunte nicht schlecht, als sie mir sagte, dass sie alle Bücher gelesen hatte und sehr gespannt auf den Film gewesen war. Hat man nämlich die Bücher bereits gelesen, weiß man natürlich, was denn alles passieren wird. Ob jetzt extreme Abweichungen zum Buch auftreten, weiß ich jetzt nicht, jedenfalls war sie vom Film begeistert und ich muss ihr beipflichten, dass es ein extrem guter Kinderfilm ist. Betrachtet man den Film nüchtern und erwartet allen Ernstes einen Film voller Action und Magie, wird man nämlich bestimmt bitter enttäuscht sein. Sieht man den Streifen aber eher neutral, kann man sich einen schönen Kino-Abend machen, vor allem, weil der Film wirklich wunderschön umgesetzt wurde. Die ganze Stadt, das alterliche Flair, die vielseitigen und komischen Charaktere, die Spannung und ein Schuss Kitsch - das ist eine sehr gute Mischung für einen tollen Film.
FAZIT
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Letzten Endes kann ich den Film natürlich weiterempfehlen, auch muss man nicht die ersten Filme gesehen haben, um da etwas zu verstehen, denn erzählte Rückblenden von wichtigen Personen verschaffen den Einblick in die doch recht komplexe Vergangenheit des Harry Potter. Wie die Story ausgeht, erfahrt ihr natürlich nicht von mir - das wird alles im Kino verzählt *g* Ein bisschen schade: mit 141 Minuten ist der Film ein doch recht kleines winziges Bisschen zu lang geraten, hier hätte man ein wenig kürzen müssen - der Kinderhintern wegen, die nach 2,5 Stunden wieder eingeölt werden müssen/sollten (damit man's Quietschen nicht mehr hört...)...*g*
Fantasy/Abenteuer
USA 2004
Regie: Alfonso Cuarón
FSK ab 12 Jahren
141 Min.
4 Sternchen + Empfehlung von mir.
Lieben Dank für's Lesen, Bewerten und Kommentieren.
euer cskendras
PS:
NATÜRLICH habe ich mich beim Titel verzählt... das soll nämlich HARRY POTTER TEIL 3 heißen....*gg*
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Pass auf Dich auf Harry....
4- Action: wenig
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: sehr niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: durchschnittlich
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Seidenschnabel, Kostüme, Schauplätze, Schauspieler
Kontra:
Harry und Ron sahen nicht wie 13 aus, Spannung ist auf der Strecke geblieben, leider kein harris als Dumbledor mehr :o(
Empfehlung:
Ja
Huhu,
ich habe alle Bücher von ihm und da war es auch ein MUSS für mich, die Filme zu schauen und gestern Abend war ich im Kino und habe mir den 3. Teil von Harry Potter angeschaut. Wie meine Meinung ist? Lest am besten selber.
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║ Filmdaten
Titel: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Original Titel: Harry Potter an the prisioner of azkaban
Start: 03. Juni 2004-06-16
Dauer: 141 Minuten
FSK: 12 Jahre ( dazu werde ich aber noch was sagen *kopf schüttel*)
Genre: Abenteuer, meiner Meinung nach auch Fantasy, bei den Gestalten :o)
Land: USA
Regie: Alfonso Cuarón
Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson
╔═════
║ Inhalt
Nun beginnt das 3. Jahr für Harry an der Zauberschule Hogwarts. Die Ferien durfte er dennoch wieder bei seiner Tante und ihrer Familie, den Dursleys verbringen. Harry der dort mehr geduldet ist, hat wie immer keine schöne Ferien.
Onkel Vernons Schwester Marge hat sich angekündigt. Natürlich kommt sie nur in Begleitung ihres verfressenen Hundes.
Man kann gar nicht überhören, das Vernon und Marge Geschwister sind, denn auch sie hat immer an Harry was zu meckern.
Als Marge dann auch noch anfängt über Harrys Eltern her zu ziehen, kann Harry sich nicht mehr kontrollieren und verzaubert Marge. Sie geht auf wie ein Hefekuchen und wird immer fetter und leichter, so das sie anfängt zu schweben.
Venon läuft seiner Schwester hinter her und versucht sie wieder auf den Boden zu bekommen, während dessen packt Harry in windes eile seine Sachen zusammen und flüchtet aus dem Haus der Dursleys. Da Harry außerhalb der Schule gezaubert hat, hat er nun riesen Angst das er von der Schule verwiesen wird, denn es ist nicht gestattet außerhalb der Schule zu zaubern.
Nach dem Harry nun etwas entfernt vom Haus seiner Verwandten war, setze er sich auf dem Bordstein um erstmal ein wenig Luft zu bekommen, als Gegenüber im Gebüsch etwas raschelte. Er sah genauer hin und erkannte zwei Augen eines Hundes, zumindest nahm er das an.
Als er genauer schauen wollte hielt ein übergroßer Bus neben ihn und brachte Harry nach London in eine Kneipe.
In der Kneipe angekommen wird er von Cornelius Fugde in Empfang genommen. Er arbeitet für das Ministerium für Zauberei und Harry ahnt böses und denkt das er nun von der Schule verwiesen wird.
Doch Fugde kann Harry beruhigen, Marge wurde wieder vom Himmel geholt und ihr Gedächnis gelöscht und sie kann sich an nichts mehr erinnern.
Harry war es nun um einiges leichter ums Herz, als er erfuhr das ein Gefangener, Namens Sirius Black, aus Askaban geflohen ist. Askaban ist das Gefängnis für straffällig gewordene Zauberer. Noch nie hat es bisher jemand geschafft aus Askaban zu fliehen.
Sirius Black war ein sehr guter Freund seiner Eltern, doch er soll seine Eltern verraten haben und mit dem Tod zu tun haben. Nun wird gesagt, dass Sirius Harry finden will und auch ihn töten will.
In Harry kommt die Angst hoch, denn noch versteht er nicht ganz, was alles hinter Sirius Black steckt und wieso er ihn töten will.
Als es endlich nach Hogwarts ging, war irgendwas anders. Plötzlich blieb der Zug stehen und das Licht im Zug erlosch.
Harry spürte das hier irgendwas nicht stimmte. Die Scheiben vom Zug vereisten langsam und es breitete sich eine eisige Kälte aus. Plötzlich stand ein Wesen vor ihm, ganz in schwarz gehüllt.
Er versuchte sich Harrys Seele zu greifen als plötzlich der Mann, der neben ihm saß wach wurde und einen Zauberspruch aussprach.
Harry erwachte aus seiner Ohnmacht und wusste nicht was passiert war.
Vor ihm saß ein man der sich als Lupin vorstellte, Er ist der neue Lehrer an der Hogwartsschule und erklärte ihm, das ein Dementor versucht habe, seine Seele zu rauben.
Dementoren sind die Wächter von Askaban und suchen Sirius Black und alles was sich ihnen in den Weg stellt, sind Feinde. Sie machen keinen Unterschied zwischen Gut und Böse.
Als die Schüler endlich in Hogwarts ankamen wurde, wie es so üblich ist an jedem Anfang eines neuen Schuljahres, abends zusammen gegessen und Dumbledore, der Schuldirektor hielt eine Ansprache. Auch musste er leider was nicht Erfreuliches berichten.
Dementoren hielten sich rund um Hogwarts auf, auf der Suche nach Sirius Black. Da sie annahmen das Sirius nach Hogwarts kommen würde um Harry zu finden.
Dumbledore warnte die Schüler auch davor, den Dementoren zu Nahe zu kommen, denn sie sind gefährlich.
Sirius Black gelingt es nach Hogwarts unerkannt zu gelangen und in Harry breitete sich die Angst aus, aber auch der Hass gegen ihn, denn inzwischen ist Harry der Meinung das Sirius mit Schuld an den Tod seiner Eltern trägt und er will seien Eltern Rächen.
In Hogwarts spielen sich viele geheimnisvolle Sachen ab. Lupin kann nicht mehr zum Unterricht erscheinen, die Dementoren fuschen in ein Quidditschspiel rum, Sirius Black konnte unerkannt nach Hogwarts kommen… Die Gefahr für Harry wird immer größer….
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║ Die Schauspieler
Daniel Radcliff
Er spielt den 13 jährigen Harry Potter, der nun sein 3. Schuljahr auf Hogwarts hat. Ich finde das er die Rolle des Harry Potters sehr gut spielt, was er auch schon in den anderen beiden Teile gemacht hat. Nur war ich gestern doch sehr erstaunt. Lt. Buch & Film ist Harry im 3. Jahr in der Zauberschule und hat ein Alter von 13 Jahren. Er sah nicht aus wie 13 Jahre. Er sah um einiges Älter aus. Ich würde sagen Daniel Radcliff ist dann doch schneller erwachsener geworden als geplant oder der Film wurde zu langsam abgedreht. Da war ich ein wenig enttäuscht drüber, aber der gute Junge kann ja nichts dafür *gg* Im Ganzen hat er die Rolle des Harry Potters aber wieder sehr gut dargestellt.
Rupert Grint
Er spielt Ron Weasley. Den Rotschopf der nicht ohne seine Ratte Krätze kann. Ich hab ich gesehen und er jammert um Krätze, das kam so verdammt glaubwürdig rüber, echt, das ließ keinen Zweifel. Auch er ist ganz schön groß geworden und sah in meinen Augen um einiges Älter aus, aber nicht wie ein 13 jähriger Schüler.
Ron ist ein Schüler und der beste Freund von Harry, der etwas tollpatschig ist. Ich finde er sieht süß aus mit seinen roten Haaren und das soll sich bestimmt nicht abwertend klingen, aber jedes Mal wenn ich Ron gesehen habe, habe ich sofort an einen Tollpatsch denken müssen. Sehr überzeugend war der junge Mann.
Emma Watson
Sie spielt Hermine. Diesmal mit etwas kürzeren Haaren, aber immer noch eine schöne Löwenmähne. Sie spielt die äußerst lerngierige Hermine, die schon sehr viel über Zauberei weiß und ab und an mal damit auch klugscheißt. Bei ihr finde ich, das man ihr die 13 Jahre noch abnimmt. Im Film selber hat sie als Hermine ab und an mal einen frechen Spruch drauf, wo man doch schmunzeln muss. Ich finde sogar das sie im 3. Teil viel besser gespielt hat. Langsam tragen ihre schauspielerischen Erfahrungen Früchte.
Eine klasse Leistung hat sie im 3. Teil angelegt. Zumindest ist es meine Meinung.
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║ Kritik
Erstmal habe ich fürchterlich aufgeregt das Harry Potter anfangs ab 6 Jahren frei gegeben wurde, das wurde ja dann noch kurzfristig auf 12 Jahren erhöht, aber auch hier finde ich nicht, das es gerade das passende Alter ist. Es sind nun nicht wirklich Horrorszenen dabei, aber es wird auch Gewalt gezeigt und man muß ja nun nicht schon bei den 12 jährigen anfangen und denen das rüber bringen. Da war ich wirklich etwas nörgelich.
Es gab ja nun eine Neubesetzung des Albus Dumbledore, da leider Richard Harris verstorben ist. Ich bin an diesen Film mit gemischten Gefühlen ran gegangen, da Richard Harris einfach ein super Albus Dumbledore gespielt hatte. Ich habe Michael Gambon mit sehr kritischen Augen betrachtet. Er hat den Dumbledore auch sehr gut gespielt auch hat er ein väterliches Aussehen, aber Richard Harris ist einfach nicht ersetzbar. In meinen Augen ist er der wahre Dumbledore und das wird er auch bleiben.
Was mir in diesem Film auch fehlte, die Spannung. Es gab schon einige Szenen wo es spannend war, aber wenn ich ehrlich bin, hat mich das Buch mehr gefesselt wie der Film. Irgendwie fand ich das eher alles hingekleistert und mit Zwang wurde versucht den Film spannend zu machen.
Aber es gibt an diesem Film auch was positives *g* Wir wollen ja mal nicht so sein.
Die Kostüme waren mal wieder erstklassig. In der Schule wurden die Schulumhänge getragen, außerhalb sind die Schüler eher im normalen Outfit rum gelaufen. Dumbledore sah ihn seinem Kostüm auch sehr gut aus, so stellte ich mir ihn auch im Buch vor.
Was mir sehr gut gefallen hat, das waren die Schauplätze. Die Schule in einem riesen alten Schloß, die Wände mit Bildern verziert, wo sich alle Motive drauf bewegt haben, so wie es auch im Buch ist.
Aber am besten und auch sehr niedlich war Seidenschnabel. Seidenschnabel stelle man sch so vor: Unterkörper eines Pferdes mit Flügeln und der Kopf eines Adlers und im Gesamten sehr groß. Das Tierchen war einfach niedlich gemacht.
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║ Mein Fazit
Ab 12 Jahre, na ja darüber habe ich mich ausgelassen, fand ich nicht gerade sehr gelungen. Der Film im Ganzen war schon toll gemacht. Schauplätze, Kostüme und auch die verschiedenen Kreaturen, war sehr gut getroffen. Wer die Bücher nicht kennt, für den wird der Film gelungen sein, wer die Bücher kennt, weiß, dass es große Abweichungen gab. Sehr spannend war der 3. Teil nicht in meinen Augen, zumindest hat er mich nicht sehr doll gefesselt. Gerne habe ich ihn mir dennoch angeschaut.
Für mich ist der Film 4 Sterne wert und ein Empfehlenswert, aber vielleicht sollten ein paar Eltern sich meine Worte im Hinterkopfe behalten, denn ich finde es ist immer noch ein Unterschied ob man das Buch liest oder Bilder sieht, in denen Gewalt vor kommt.
©by danni76
╔══════ Fakerschutz ══════
║ gepostet unter gleichem Nick bei:
║ yopi: 16.06.2004
║ compinion: 16.06.2004
║ ciao: 16.06.2004
╚══════════════════════ weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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CS_Crashes, 16.06.2004, 23:08 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
och, den hab ich doch eben bei ciao schon gelesen! Auch auf der Yopi Plattform einer sehr hilfreicher Bericht!
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Looser1, 16.06.2004, 22:47 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr schöner und informativer Bericht! Aber hab von dir ja auch nix anderes erwartet ;-) LG, Beat
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Harry und die Dementoren
4- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
tolle Story, gute Effekte, Daniel Radcliffe, Altersfreigabe
Kontra:
teilweise wirkt der Film zu komisch
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Community. Auch wenn das Wetter eher zu Aktivitäten im Freien einlädt, hat mich ein Film regelrecht ins Kino gezogen, denn mit Harry Potter und der Gefangene von Azkaben, läuft zurzeit der dritte Teil der bekannten Erfolgsstory. Bereits ist ersten beiden Teile haben mir gefallen und auch die Bücher habe ich inzwischen alle gelesen. Daher stand es für mich auch nie zur Diskussion, dass ich mir den Film ansehen werde. Da meine Freundin und noch zwei Bekannte von uns den Film ebenfalls sehen wollte, haben wir ihn uns gestern zusammen angesehen.
.:: Story ::.
Harry Potter ist während der Sommerferien wieder bei seinem Onkel Vernon und Tante Petunia, die er absolut nicht ausstehen kann. Als wäre das noch nicht genug, kommt Onkel Vernons Schwester Marge zu Besuch, die Harry auf den Tot nicht ausstehen kann. Während des Essens, wobei sie Harry immer wieder schikaniert, beleidigt sie auch seine Eltern, wobei Harry der Kragen platzt! Er verwandelt Marge kurzerhand in einen riesigen Ballon, der schwebend das haus verlässt. Harry hält es nicht mehr bei seinem Onkel und Tante aus, packt seine Sachen und flieht. Als er sich kurz ausruht, kommt ein überdimensionaler Geisterbus, der Harry aufnimmt und nach einer rasanten Fahrt nach London in die Leaky Cauldron Kneipe bringt.
Dort wird Harry vom Vorsitzenden der Minister für Zauberei Cornelius Fudge empfangen. Harry befürchtet das schlimmste und das er von der Zauberschule in Hogwarts ausgeschlossen wird, da er außerhalb der Schule gezaubert hat. Doch Cornelius Fudge hat dafür gesorgt, dass die aufgeblasene Tante wieder eingefangen wird und sich an nichts erinnern kann.
Harry darf bis zum Beginn der Schule bleiben und er erfährt schnell, dass aus dem berüchtigten Zaubergefängnis in Azkaban erstmals ein Gefangener fliehen konnte. Dabei handelt es sich um Sirius Black, ein ehemaliger Freund von Harrys Eltern. Er hat seine Eltern offensichtlich an Voldemort verraten und schient nun hinter Harry selbst her zu sein. Doch die Wächter von Azkaban, die Dementoren, sind ihm bereits auf der Spur.
So geht es bald mit dem Zug in die Zauberschule nach Hogwarts. Schon während der Fahrt trifft Harry auf seine Freunde Hermine und Ron, genauso wie auf den neuen Professor Lupin, der die Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichten soll. Als der Zug plötzlich stoppt und die Dementoren Harry angreifen, wehrt er sich ab und bewahrt Harry so vor einem schrecklichen Unheil.
In Hogrwarts selbst hat sich einiges getan. Mit Professor Lupin und Professor Trelawney gibt es zwei neue Lehrer und auch Hagrid darf in diesem Schuljahr seine ersten Lehrversuche machen. Auch in Hogwarts haben sich die Dementoren bereits ausgebreitet, da sie annehmen, das Sirius Black hierher unterwegs ist. Beim Quidditchspiel greifen sie sogar erneut Harry an, und auch Professor Lupin scheint ein dunkle Geheimnis zu haben. Die Spannung steigt ins Unermessliche, als sich auch noch Sirius Black unbemerkt in die Schule eingeschlichen hat...
.:: Meinung :..
Der dritte Teil von Harry Potter hat das Bekannte Muster. Harry ist anfangs bei seinem Onkel und Tante, mit denen er sich nicht versteht, kommt anschließend nach Hogwarts auf die Zauberschule, wo er wieder auf seine Freunde trifft. Doch trotzdem ist diesmal alles etwas anders, da der neue Regisseur Alfonso Cuarón seine Ideen in geänderter Form umsetzt. Gut, die Schüler lernen selbstverständlich wieder etwas in der Zauberschule und es ist interessant zu sehen, was sie in diesem Jahr für neue Zaubersprüche lernen. Das Quidditch-Match, welches diesmal im Strömenden Regen stattfindet, darf selbstverständlich nicht fehlen, doch ist es deutlich kürzer, als in den beiden teilen zuvor. Es ist bloß ein kleiner Ausschnitt und wenn Harry dort nicht von den Dementoren angegriffen worden wäre, hätte man gänzlich darauf verzichten können. Auch ist seine ewige Fehde mit Malfoy nicht so ausgeprägt und kommt nur am Rande durch.
Cuarón wollte in seiner Umsetzung deutlich mehr Witz hineinbringen, was ihm aber nicht immer gelungen ist. Der um sich schlagende Baum von Hogwarts ist zwar noch ganz lustig, besonders wenn er zu wechselnden Jahreszeiten mit einem Schlag die Blätter verliert oder durch sein umherschlagen einen Vogel erlegt, mehr aber auch nicht. Auch die Vorstellung von Hagrid als neuen Lehrer finde ich nicht sonderlich gelungen, da ihm die große bunte Krawatte einfach nicht passt. Er passt vielmehr in einen großen Umhang und nicht zu einer feinen Krawatte.
Was mir aber besonders gut gefallen hat, ist die Umsetzung von Professor Trelawney. Die neue Professorin ist die reinste Nervensäge und allein schon ihre Art ist urkomisch. Mit den zerzausten Haaren und der großen Brille sieht sie komisch aus und im Unterricht mit Kaffeesatzlesen plappert sie ihre schlimmen Interpretationen schnurstracks hinaus, ohne Rücksicht auf die Folgen für die Schüler. Das hat doch den einen oder anderen Lacher verursacht.
Durch die Einführung der Dementoren, den Wachen des Zauberergefängnisses in Azkaban, wurde wieder eine deutlich düstere Stimmung geschaffen. Die Dementoren sind bloß als dunkle Schatten, die wie Gespenster wirken, zu sehen. Es ist meiner Meinung nach Schauder einregend, wenn diese in großen Gruppen umherfliegen. Das ist für Kinder ganz bestimmt kein schöner Anblick, genau wie die Verwandlung von Professor Lupin in einen Werwolf. Genauso die Darstellung eine bösen schwarzen Hundes, dürfte so manchem jungen Zuschauer Angst einflößen. Daher halte ich die Heraufsetzung der Alterfreigabe auf 12 Jahre vollkommen gerechtfertigt.
Die tollen Spezialeffekte dürfen in einem Harry Potter natürlich auch nicht fehlen. Schon gleich zu Beginn sieht man eine sich aufblähende Marge, die dann als Ballon am Himmel schwebt. Ich finde ihre Darstellung, wie sie immer dicker und dicker wird sehr gut und einfach nur urkomisch. Damit aber noch lange nicht genug. Die rasante Fahrt im Geisterbus nach London, ist ein echtes Highlight! Mit einem unbeschreiblichen Tempo fährt der Bus durch die Straßen, ohne von den normalen Menschen gesehen zu werden. Als eine ältere Frau über eine Zebrastreifen geht, bleibt der Bus abrupt stehen, lässt die alte Frau über die Straße und setzt seine Fahrt anschließend fort. Als ihnen in London zwei große rote Doppeldeckerbusse entgegen kommen, fahren sie zwischen ihnen durch, wobei der Bus sich in die Höhe streckt! Ein Bild für die Götter, als alle Insassen in die Höhe gezogen werden und nur noch schmale Striche sind. Dabei wirken die Computereffekte aber sehr realistisch und in keiner Form gekünstelt.
In Hogwarts selbst finde ich die Geister, die in Bildern leben, einsame Spitze. Dabei sind sie nicht fest in einem Bild gefangen, sondern können von Bild zu Bild wandern und sich so mit anderen Geistern dort treffen. Auch die „Karte des Herumtreibers“ ist sehr gelungen. Auf dieser sind die Umrisse von Hogwarts zu sehen und wenn man die Karte mit einem Zauberspruch öffnet, sieht man genau, wer sich wo aufhält! Ich finde es sehr gelungen, wie einzelne Fußstapfen mit dem dazugehörigen Namen über die Karte laufen.
Die Musik kommt auch diesmal wieder von John Williams, der wieder auf die bekannten mystischen Töne setzt und so eine gewohnte Stimmung schafft!
Die Story an sich finde ich sehr gelungen und gut umgesetzt. Durch den Ausbruch von Sirius Black aus Azkaban, was gleich zu Beginn bekannt wird, ist die Spannung sofort da und bleibt auch den gesamten Film über. Allein schon der Anblick von Sirius Black in der animierten Zeitung, wo er mit einem fiesen Lachen zu sehen ist, sorgt für ein Anhalten der Spannung. Diese kann sich auch durch den gesamten Film ziehen und ich fand, dass es trotz der 141 Minuten keine unnötige Länge gegeben hat. Ganz im Gegenteil, der Film verlief äußerst flüssig und es hat großen Spaß gemacht, ihn zu sehen.
.:: Schauspieler ::.
Daniel Radcliffe ( Harry Potter )
Radcliffe spielt nun schon zum dritten Mal die Rolle des Zauberlehrlings Harry Potter. War er in den ersten beiden Teilen noch ein kleiner Junge, so ist er inzwischen deutlich erwachsener geworden und zu einem wahren Teenager herangereift. Er ist ein echter Mädchenschwarm! Radcliffe spielt seine Rolle sehr überzeugend, was vor allen bei seinen Zaubersprüchen sehr gut rüberkommt. Er besitzt eine ausgezeichnete Mimik und ist die Idealbesetzung für diese Rolle. Da kann man sich schon auf die nächsten Teile mit ihm freuen!
Emma Watson ( Hermine )
Auch Hermine hat sich deutlich weiterentwickelt, ist aber immer noch genauso klug wie früher. Vielleicht sogar ein bisschen mehr. Sie weiß einfach alles und plappert die Antwort im Unterricht auch gerne mal raus, was besonders bei Professor Snape nicht gut ankommt. Ich finde dieses vorlaute Mädchen aber wirklich goldig und sie passt sehr gut zu Harry.
Rupert Grint ( Ron Weasley )
Die Rolle des Ron Weasley wird von Rupert Grint sehr überzeugend gespielt. Er ist logischerweise auch älter geworden, ist aber immer noch so tollpatschig, ängstlich und verweichlicht, wie zuvor. Da wird eine kleine Kratzwunde schon zur großen Verletzung oder ein Alptraum reißt ihn nachts aus dem Schlaf. Durch seine Mimik und Gestik kann er voll und ganz überzeugen und es ist einfach eine große Freude, ihn zu sehen.
David Thewlis ( Professor Lupin )
Diese Rolle ist neu und ich finde, dass David Thewlis sie gut ausfüllt. So ungefähr hatte ich mir die Figur beim Lesen vorgestellt. Er scheint sich vor keiner Sache zu fürchten und schafft es mit seiner Art immer wieder, eine heikle Situation zu beruhigen. Eine tolle Besetzung!
Emma Thompson ( Professor Trelawney )
Auch diese Rolle ist neu. Emma Thompson spielt dabei die durchgeknallte Professorin Trelawney, die das Wahrsagen unterrichtet. Mit ihrer großen Brille, den zerzausten abstehenden Haaren, macht sie eine komischen Eindruck, was durch ihre kratzende Stimme zusätzlich beeinträchtigt wird. Sie wirkt sehr exzentrisch auf mich, aber noch nicht übertrieben. So sorgt sie dafür, dass sie den einen oder anderen Lacher auf ihrer Seite hat.
Gary Oldman ( Sirius Black )
Für die Rolle von Sirius Black hätte mit Gary Oldman kaum jemand besseres gefunden werden können. Sein Erscheinungsbild, mit zerrissenen Klamotten und total verdreckten Aussehen, passt bestens auf jemanden, der zwölf Jahre im Gefängnis gesessen hat. Auch sein leicht wahnsinniges Auftreten, passt bestens zu seiner Situation, was noch von einem schäbigen Lachen unterstützt wird. Wirklich einzigartig und perfekt ausgewählt!
Michael Gambon ( Dumbledore )
Die Rolle von Dumbledore, dem großen Zauberer in Hogwarts, musste nach dem Tot von Richard Harris mit Michael Gambon neu besetzt werden. Es war schwer, diese Lücke zu füllen, da Harris diese in den ersten beiden Teilen wirklich hervorragend ausgefüllt hat. Unter dem großen weißen Bart, dem Hut und dem Mantel spielt Gambon seine Rolle recht gut, kommt aber leider nicht an seinen Vorgänger heran. Wirklich schade, da dies meine bisherige Lieblingsrolle war.
Robbie Coltrane ( Hagrid )
Auch Hagrid ist wieder mit von der Partie und wird von Robbie Coltrane wieder sehr gut dargestellt. Mir gefällt der große, bärtige Kautz, der einfach eine liebenswürdige Art an sich hat, und man ihm nichts für übel nehmen kann. Die Rolle als Lehrer, wobei er etwas aufgeregt ist, spielt er perfekt. Was mir auch gefällt ist, dass er deutlich mehr Gefühle zeigt, als bisher. Eine ausgezeichnet gespielte Rolle!
Alan Rickman ( Professor Snape )
Die Rolle von Professor Snape wird wider sehr gut von Alan Rickman verkörpert. Er ist etwas fies und lässt das sein gegenüber auch spüren. Doch im Grunde ist er nur besorgt und möchte für die Schüler nur das Beste. Mir gefällt die Auslegung der Figur jedenfalls sehr gut.
.:: Daten zum Film ::.
Land / Jahr : USA 2004
Titel : Harry Potter und der Gefangene von Azkaban ( Original : Harry Potter and the Prisoner of Azkaban )
Verleih : Warner Bros.
Länge : 141 Minuten
FSK : ab 12 Jahren
Drehbuch : Steven Kloves nach dem Buch von J.K. Rowling
Regie : Alfonso Cuarón
Schauspieler : Daniel Radcliffe ( Harry Potter ), Emma Watson ( Hermine ), Rupert Grint ( Ron Weasley ), David Thewlis ( Professor Lupin ), Emma Thompson ( Professor Trelawney ), Gary Oldman ( Sirius Black ), Michael Gambon ( Dumbledore ), Robbie Coltrane ( Hagrid ), Alan Rickman ( Professor Snape )
Kinostart : 03.06.2004
Internet: http://www.harrypotter.warnerbros.de/home.html
.:: Fazit ::.
Ich finde trotz des Wechsel des Regisseurs, ist es ein guter dritter Teil geworden, der absolut sehenswert ist. Lediglich die einige komische Szenen wirken zu überzogen. Die Story ist gut und durchdacht, und verläuft bestens. Die schauspielerische Leistung ist wirklich sehr gut, vor allen aber Daniel Radcliffe finde ich genial. Ich kann mir einfach niemanden anders für diese Rolle des Harry Potter vorstellen. Ich halte den Film nicht nur für Fans für sehenswert und möchte ihn euch daher empfehlen und vergebe für ihn 4 Sterne.
Danke fürs Lesen und Bewerten. Bis zum nächsten Bericht
Ciao T_Goose weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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kleenerknuffi, 12.06.2004, 21:56 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hat der FIlm auch gut gefallen. Bei den Jungschauspielern haben wir immer nur gesagt "ist der/die groß geworden" Liebe Grüße Bine
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Wirklich gute Unterhaltung
11.06.2004, 20:47 Uhr von
RBlade
Hi! Ein wenig über mich... hmm.. was soll ich da sagen..... bin 20 Jahre, aus der Nähe von Aachen...4- Action: durchschnittlich
- Anspruch: wenig anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
- unterhält gut - das Harry Potter Universum
Kontra:
- ist nicht genau wie die Vorlage des Buches
Empfehlung:
Ja
Hallo zusammen!
Ich möchte heute über den dritten Teil von Harry Potter, "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" berichten.
Ich muß vorweg sagen, das ich die Bücher nicht gelesen habe, und daher auch keinen Vergleich von der Handlung des
Buchs und der Handlung des Films sagen. Daher sehe ich diesen Film als Unterhaltung an.
Der Film wurde nicht von Chris C. gemacht, was man ihm auch wirklich anmerkt, aber der Unterhaltung keinen Abbruch tut, sondern eher einen Aufschwung gibt. Der Film wirkt wesentlich modernen als die Vorgänger, was viel an der leidung der jungen Zauberer liegt.
Die FSK-Einstufung ist von 6 Jahren für Teil 1 und 2 auf 12 Jahre für den dritten Teil angehoben worden. Ich kann diesen Schritt gut nachvollziehen, da der 3te Teil wesentlich düsterer ist, und auch einiges mehr zeigt als die beiden ersten Teile. Vor allem eine Szene, ist wie ich denke, der Auslöser für diesen Schritt gewesen. Es ist die Szene mit dem Werwolf, welche den Lesern des Buches bestimmt bekannt ist.
Die Darsteller spielen Ihre Rollen durchwegs sehr gut, und damit auch glaubwürdig, der "neue" Dumbledore ist auch ein guter Ersatz, auch wenn es nicht so schön ist, das er halt ein wenig anders aussieht.
Die Schauplätze haben sich komischerweise im Vergleich zu den Vorgängern verändert, was seltsam ist, da auch einmaldie peitschende Weide ganz woanders steht, als in Teil 2. Auch andere Kleinigkeiten sind anders, was aber nicht weiter auffält.
Der Film ist musikalisch passend unterlegt, was nur zur Stimmung beiträgt.
Was natürlich immer wieder für einen Lacher gut ist, sind die Kommentare von Ron Weasley, dies war ja bereits in den ersten Filmen so, und wird wohl auch so weitergehen in den noch folgenden Teilen.
Als Fazit muß ich sagen, der Film hat mir wirklich gut gefallen, und ist in sich gesehen auch wirklich schlüssig, obwohl mir Fans des Buches gesagt haben, das Teile weggefallen sind, und auch Teils an anderer Stelle im Film sind, als das sie im Buch erscheinen, aber dies ist kein großes Manko, da man an für sich keinen Film findet, welcher wirklich alles vom Buch genau wiedergibt, und in genau der Reihenfolge wie es im Buch steht.
Ich kann diesen Film wirklich nur empfehlen, egal ob Harry Potter Fan oder nicht. Besonders die ersten Minuten mit der Busfahrt durch London sind wirklich sehr sehenswert.
Viel Spaß beim Ansehen weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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erdlicht, 11.06.2004, 20:52 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Das die Altersfreigabe auf 12 erhöht wurde, finde ich richtig, ich kenne zwar nur das Buch, aber finde das für die kleinen Pöpse ein bisschen zuviel.
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Man, hatte ich eine Angst
07.06.2004, 18:04 Uhr von
Jakini
War die letzten Wochen seltener online, zum einen durch mein Autoverkauft, zum anderen hatten mei...4- Action: viel
- Anspruch: sehr anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
dass ich von dem Film total enttäuscht sein könnte, denn einen Bericht hatte ich am letzten Freitag über den Film gelesen und da hatte ich so meine Bedenken, ob meine Vorfreude und Neugierde wirklich angebracht waren.
Wie ich ins Kino kam:
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Ich bin Kunde bei der Hamburger Sparkasse, wo es das Haspa Joker Paket gibt. Durch dieses Haspa Joker Paket gibt es immer schöne Veranstaltungen für die Kunden, so wurde in vier Kinosälen des Cinemaxx HH Dammtor eine Sondervorstellung der Haspa für Haspa Joker Kunden gezeigt. Für meine neun Jahre alte Tochter und mich habe ich sofort nach Bekanntgabe je eine Karte bestellt, zu dem Zeitpunkt sollte der Film allerdings noch ab sechs Jahren frei sein, wie die ersten beiden anderen Teile auch. Dies waren dann in der letzten Woche meine ersten Bedenken, was den Film angeht, dass meine Tochter ev. zu klein sein könnte für den Film, da aber Kinder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten auch schon ab sechs Jahren in Filme, die erst ab 12 freigegeben sind, dürfen, und ich meine gegebenen Versprechen für gewöhnlich halte, machte ich mich Sonntag Morgen um 8.15 Uhr mit meiner ältesten auf den Weg zum Cinemaxx HH Dammtor, völlig gespannt, was aus dem dritten Band von Harry Potter, der mein persönlicher Favorit der bisher fünf erschienenen Bände ist, gemacht wurde.
Worum geht es:
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Harry lebt in den Ferien wie gewöhnlich bei seiner Tante und seinem Onkel. Sie behandeln ihn weiterhin wie Dreck, nutzen ihn als billige Kraft im Haus. Der eigene Sohn Dudley wird weiterhin verwöhnt und verzogen.
Zu Besuch kommt eine Tante, die Schwester seines Onkels, auch sie behandelt Harry wie Dreck und beleidigt seine Eltern. Da wird es Harry zu viel, und ohne es eigentlich zu wollen, bläst der die aufgeblasene Tante auf, die durch den Wintergarten der Dursleys auf und davon fliegt.
Harry bekommt Angst, denn er darf außerhalb der Schule gar nicht zaubern, er packt seine Sachen und will gehen, auch sein Onkel kann ihn da nicht aufhalten, denn Harry ist aufgebracht und da er eben schon gezaubert hat, geht er davon aus, von der Schule zu fliegen. Er sitzt auf der Straße und weiß nicht, was er tun soll, da taucht ein schwarzer großer Hund auf. Doch ehe Harry kapieren kann, was da passiert, erscheint ein Bus, der fahrende Ritter für gestrandete Zauberer. Dieser bringt Harry mit rasanter Fahrt zur Winkelgasse in den tropfenden Kessel, wo seine Eule Hedwig schon auf ihn wartet. Aber nicht nur die, auch der Minister der Zauberer wartet auf Harry, der befürchtet, dass er nun der Schule verwiesen und bestraft wird, der er ja gezaubert hat. Doch er wird behandelt, wie ein rohes Ei, erfährt, dass ein gefürchteter Mörder aus Askaban, dem Zauberer Gefängnis geflohen ist, und man deswegen in Aufruhr ist.
Kurz darauf trifft er seine Freunde, Hermine Granger und Ron Weasley wieder. Ron ist mit seiner gesamten Familie dort und erzählt Harry von den Ferien in Ägypten. Rons Vater nimmt Harry zur Seite und erzählt ihm einiges mehr über Sirius Black, dem geflohenen Mörder, er war ein Anhänger von Voldemord, dessen Namen die meisten Zauberer nicht aussprechen mögen. Und man befürchtet, dass er es nun auf Harry abgesehen hat, der diesem Zauberer die Stirn bot und dafür verantwortlich ist, dass dieser noch nicht wieder richtig an die Macht gelangen konnte. Er bittet ihn, egal was er hört, nicht auf eigene Faust nach dem Mörder zu suchen, da er sehr gefährlich ist.
Die Schüler machen sich auf den Weg zur Schule, wo sie die Fahrt mit ihrem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste verbringen, doch dieser schläft, bis Dementoren die Zug nach Sirius Black durchsuchen. Hierbei fällt Harry in Ohnmacht, denn Dementoren können das gesamte Glück aus einem heraussaugen und schlimme Erlebnisse wieder hervorholen und so hört Harry immer eine Frau seinen Namen rufen, offensichtlich seine Mutter kurz vor ihrem Tod.
Für Malfoy natürlich ein gefundenes Fressen, er versucht Harry damit aufzuziehen, und dieser hat tatsächlich Angst vor den Dementoren, was sein neuer Lehrer als Angst vor der Angst auslegt. Und so fangen die beiden an, einen Zauber zu üben, der Harry beim nächsten Treffen auf Dementoren helfen kann.
Doch es gibt noch einen neuen Lehrer: Hagrid, dem Wildhüter. Dank Harry wurde er nun von seiner Schuld freigesprochen und darf unterrichten, natürlich Magische Geschöpfe. Und so lernen die Schüler in der ersten Stunde einen Hippogreif kennen, eine Mischung aus Adler und Pferd. Harry kommt sehr gut mit dem eigensinnigen Tier zurecht, denn man muss sich vor ihm verbeugen, und vor allem nett sein. Sogar fliegen darf er auf dem Tier, das Harry offensichtlich mag. Malfoy, gepackt von Eifersucht beleidigt das Tier und wird vom ihm angegriffen, was natürlich fatale Folgen haben wird, denn Malfoy hat seine eigene Wahrheit............. .
Ich denke, mehr möchte ich von der Geschichte nicht erzählen, die meisten werden eh das Buch kennen, und somit auch den Inhalt.
Wie hat mir der Film gefallen:
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Mir hat der Film eigentlich sehr gut gefallen, denn die meisten Szenen sind sehr gut gemacht. So habe ich zum Teil Tränen gelacht und meine Tochter hat sich einmal ganz heftig an ihrer Cola vor Lachen verschluckt. Ich denke, hier spielt aber die Stimmung im Kino eine entschiedene Rolle und die wurde bei dieser Veranstaltung auch gut eingeheizt, der Vorführer wurde angefeuert, endlich den Film laufen zu lassen, und die meisten Besucher haben sehr viel und laut gelacht, was natürlich noch mehr angesteckt hat. Besonders gut hat es mir gefallen, als Hermine dem eingebildeten Malfoy eine reingehauen hat, daß alle im Kino Beifall geklatscht haben.
Natürlich ist der Film auf seine Art auch spannend, so z. B. beim ersten Auftritt der Dementoren, was ich persönlich sehr gut dargestellt fand. Man konnte diese immer daran erkennen, dass alles um Harry herum erfror, besser hätte man die Kälte, die diese Figuren mit sich bringen sollen, gar nicht darstellen können.
Die Dementoren sind auf den ersten Blick auch recht unheimlich, doch meiner Tochter haben die Figuren nichts ausgemacht, auch den anderen jüngeren Kindern im Kino nicht, viele waren noch jünger als meine Tochter, geschrieen vor Angst oder vorzeitig verlassen hat niemand mit seinem unter 12 Jahre altem Kind das Kino. Ich persönlich finde, dass diese Figuren dem dritten Geist der Weihnachtsgeschichte von Srooge sehr ähnlich ist und diese Figur ist den meisten Kindern sehr gut bekannt, aus diesem Grund vielleicht nicht wirklich mehr so sehr beängstigend.
Dennoch finde ich, dass die Kinder schon alt genug sein sollten, um den Witz in vielen Szenen zu verstehen, so gibt es einen Ausschnitt, den man gut im Trailer auf der Internetseite ansehen kann, wo im Tropfenden Kessel, in dem Harry bis zum Schulbeginn wohnt, ein Hausmädchen an einer Zimmertür klopft und beim öffnen der Tür so laut angebrüllt wird, dass man eine kleine Sturmböe aus dem Zimmer kommen sieht. Die Tür knallt zu und sie sagt nur ganz trocken: Dann komm ich eben später wieder.
Zum Buch gibt es eine ganze Menge an Abweichungen, und ich finde schon, dass man es kennen sollte, wenn man den Film sieht, denn dann wird einiges klarer.
Einige in meinen Augen wichtige Hintergrundinformationen, z.B. zu der Karte des Rumtreibers, oder aber zu der Heulenden Hütte haben einfach gefehlt. Auch wer die werten Herren sind, die die Karte entworfen haben und warum sie diese Namen trugen, ist meiner Meinung nach doch recht notwendig für den Film, der so nur einige wenige Minuten länger gedauert hätte.
Dennoch hat meine Tochter, die das Buch noch nicht ganz gelesen hat, den Film verstanden. obwohl doch einiges leicht durcheinander war, oder einen durcheinander bringen kann. Dies ist natürlich auch Sinn, um bis zum Ende die Spannung zu erhalten. Im Buch kommt das etwas verständlicher rüber, als man es im Film geschafft hat. Das von meiner Seite der einzige Minuspunkt.
Die Darsteller haben wir alle samt sehr gut gefallen, die da wären:
Harry Potter, gespielt von Daniel Radcliffe, einem inzwischen 14 Jahre altem Jungen. Er spielt sehr überzeugend den jungen Potter der sich seit dem ersten Teil von schlaksigen Jungen in einen netten Jugendlichen gewandelt hat. Auch seiner deutschen Stimme hört man die Jungend inzwischen heftig an.
Daniel hat die nette Ausstrahlung, die Harry braucht, und die Mimik zu seinen Gefühlen ist sehr gut getroffen, so spürt man, als die Tante verzaubert wurde, dass er wütend auf sie war, da sie die Eltern beleidigt hat, aber auch, dass er so weit nicht gehen wollten, auch wenn er gerade voller Wut steckt.
Hermine Granger, gespielt von Emma Watson, die inzwischen 13 Jahre alt ist, hat sich von einem niedlichen Mädchen, zu einer hübschen jungen Dame gemacht. Auch sie strahlt die notwendige Sympathie ihrer Rolle aus, während sie in dem ersten Teil noch recht arrogant ankam, was sie wohl auch sein sollte, wird sie immer sympathischer, hat das Herz am rechten Fleck, ist dabei aber fleißig. All diese Eigenschaften von Hermine kommen überzeugend rüber.
Ron Weasley, gespielt von Rupert Grint, 14 Jahre, wird in seiner Rolle auch immer besser. So hat Ron eine Abneigung gegen Spinnen, die in diesem Teil noch einmal richtig gut zur Geltung kommt. Seine Mimik und sein Gesichtsausdruck haben mich am meisten zum Lachen gebracht. Rupert Grint spielt überzeugt einen ängstlichen, aber ehrlichen Ron Weasley.
Tja, und was sich liebt, das neckt sich, das zeigen gerade Rupert Grint und Emma Watson sehr deutlich, die beiden haben sich als Ron und Hermine ständig in der Wolle, dennoch merkt man, daß sie sich im Grunde eigentlich näher kommen.
So viel zu den Hauptpersonen. Aber auch die übrigen Rollen waren sehr gut und überzeugend gespielt, so hätte ich mir die Personen in etwa auch vorgestellt.
Was ich sehr gut gelungen fand, das war der Hippogreif Seidenschnabel, den fand ich sehr schön, gar nicht mal unheimlich, sondern Bildschön. Und Harrys Flug auf dem Tier, der war ebenso gelungen dargestellt.
Auch finde ich, dass die Flüge auf den Besen immer besser dargestellt werden, im ersten Teil fand ich das Quiddich Spiel noch viel zu künstlich, inzwischen wirkt es um einiges natürlicher.
Besonders schön fand ich in diesem Film die Landschaft, die wesentlich mehr zur Geltung kam, und auf mich eine beruhigende und entspannenden Atmosphäre geschaffe hat.
Die Altersfreigabe hat zu einigen Diskussionen geführt, als ich meine Karten bei der Haspa bestellt hatte, war der Film noch als FSK 6 vorgesehen, da ich das Buch kannte, und es für spannende hielt, als die anderen beiden Bücher, fragte ich bewußt nach.
Kurzfristig hatte man dann auf 12 Jahre erhöht, da dieser Teil doch beängstigender sein soll, als die ersten beiden. Da Filme aber auch für Kinder ab sechs Jahren gedacht sind, sofern sie in Begleitung eines sorgeberechtigten Elternteils sind, durften auch Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren den Film ansehen. Hier können die Meinungen auseinander klaffen, meiner Tochter hat der Film nicht geschadet, bei anderen Kindern in ihrem Alter hätte ich da doch eher Bedenken, daß sie vielleicht Angst hätten. Man muß sein Kind selber einschätzen können, ob es den Film versteht und verkraftet, denn es soll ja hier nicht nur um die Angst gehen, die sich aufbauen könnte, sondern auch um das Verständnis für den Inhalt.
Ich empfinde diesen Teil nicht beängstigender, als die ersten beiden Teile, ebenso meine Tochter, im Gegenteil gerade der zweite Teil war in meinen Augen eher heftig und beängstigender. Hierin war Harrys Leben doch entschieden mehr und öfter in Gefahr.
Natürlich kann es auch der lustigen Stimmung im Kino gelegen haben, die Spannung nicht zu heftig bei den Kindern ankam, außerdem hat jeder vor anderen Dingen Angst. Mir lief im zweiten Teil zum Beispiel ein Schauer über den Rücken, als Ron und Harry von den Spinnen angegriffen wurden, die sind auch im wirklichen Leben nicht gerade meine Freunde. Und genau so haben noch andere Kinobesucher empfunden. Im Gegensatz dazu fand ich die Dementoren nicht wirklich schlimm, vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich das Buch nicht noch einmal vor wenigen Tagen gelesen hätte. Aber auch meine Tochter hatte vor diesen Figuren, die sehr gut dargestellt waren, keine Angst im Kino. Ich denke, hier kommt es auf den Menschen selber an, was ihm Angst macht. Vielleicht hat sich hier einfach die Gewissheit, dass das Gute eh immer siegt, seinen Teil dazu beigetragen.
Der Film hat eine Spiellänge um die 140 Minuten, die waren aber so schnell vorbei, dass ich ganz erstaunt war, als der Film schon zu Ende war. So tief war ich mit abgetaucht und vom dem Film gefesselt, ich hätte noch lange weiter sehen können.
Fazit:
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Mir und meiner neun Jahre alten Tochter hat der Film sehr gut gefallen. Da mein Mann ihn auch gerne noch sehen möchte, werde ich wohl ein zweites Mal in den Genus kommen, den Film anzusehen, und dann werde ich persönlich sehnlichst auf die Erscheinung der DVD warten, die hoffentlich im Herbst heraus kommen wird.
Der Film ist in seinen Effekten sehr gut gelungen, die Schauspieler empfand ich absolut überzeugend und wir haben im Kino sehr viel gelacht, denn der Film ist super unterhaltsam dargestellt, auch wenn er in erster Linie spannend sein sollte. Doch durch die vorhandenen Witze wird der Film so schön aufgelockert, dass er für mich keines Falls beängstigend wirkte. Im Gegenteil, ich habe schön abschalten und den Alltag vergessen können.
Auf jeden Fall ist dieser Film eine reine Geschackssache, wie eigentlich alles um Harry Potter herum, dennoch war ich von Verfilmungen anderer Filme schon wesentlich enttäsuchter, alleine wenn ich da an die Undendliche Geschichte denke. Aber vielleicht war eine Phantasie da ja noch geübter, damals war ich noch sehr jung und habe sehr, sehr viel gelesen, heute fehlt mir dazu leider die Zeit. Kann natürlich auch sein, daß sich hier die Ansprüche weiter herunterschrauben. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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falke, 04.05.2005, 10:05 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
er steht auf die Harry Potter Saga. Ist ja auch mehr was für Kinder. Schöner Bericht, Gruß Ralf
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skloiber13, 08.08.2004, 18:21 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Klasse Bericht, ich glaub meine Berichte würden DICH auch ziemlich ansprechen!!! mach weiter so. mfg skloiber13
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Ein frischer Wind in Hogwarts?!
4- Action: durchschnittlich
- Anspruch: wenig anspruchsvoll
- Romantik: niedrig
- Humor: humorvoll
- Spannung: durchschnittlich
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
die Kinderschauspieler sind älter und reifer geworden, Emma Thompson kann für einige Lacher sorgen, der Soundtrack untermalt den Film recht hübsch, Kulissen und Kostüme sind wirklich gut gelungen
Kontra:
Cuarón weicht stärker vom Buch ab, es wird keine düstere Atmosphäre erzeugt und auch kaum Spannung aufgebaut, Gambon ist kein würdiger Nachfolger für Harris, auch Oldman passt nicht so recht, teils schlechte Effekte
Empfehlung:
Ja
Gestern war nun endlich der große und langersehnte Tag: Harry Potter und der Gefangene von Azkaban lief nach eineinhalb Jahren Wartezeit in den deutschen Kinos an. Selbstverständlich waren meine Vorfreude und die Erwartungen groß, wie mir der Film nun schlussendlich gefallen hat, könnt ihr hier nachlesen.
** Die Vorgeschichte
Bei Harry Potter und dem Gefangenen von Azkaban handelt es sich um den nunmehr dritten Film der Harry Potter-Reihe und auch wenn ich der Meinung bin, dass man sich diesen Film nur angucken sollte, wenn man die Bücher oder zumindest die beiden ersten Filme kennt, möchte ich die Vorgeschichte kurz zusammenfassen. Im ersten Teil der Harry Potter Reihe erfährt Harry an seinem elften Geburtstag, dass seine Eltern Lily und James Potter berühmte Zauberer waren, die vom großen Lord Voldemort ermordet worden sind. Nach dem Tod seiner Eltern wurde Harry bei seiner Tante Petunia und seinem Onkel Vernon untergebracht, die sich widerwilig um ihn gekümmert haben. Doch im Alter von 11 Jahren darf Harry nun auf die berühmte Zauberschule Hogwarts gehen, um dort das Schuljahr zu verbringen und Zauberei zu lernen. In Hogwarts findet Harry schnell ein neues zu Hause, wo er endlich geliebt wird und Freunde findet, nämlich Ron und Hermione, die ebenfalls in ihrem ersten Jahr auf Hogwarts sind. Doch schnell wird die Bedrohnung klar, die immer noch von Lord Voldemort ausgeht, denn er möchte den „Philosopher's stone“ stehlen, um damit wieder zu seinen alten Kräften zurückzufinden. Es kommt schließlich zum Showdown zwischen Harry und Voldemorts Diener, den Harry gewinnen und somit Voldemort erneut besiegen kann.
Nach dem ersten Schuljahr muss Harry zunächst zurück zu seinen verhassten Verwandten, doch kurz vor Beginn des zweiten Schuljahres wird er von Ron und zwei seiner Brüder mit einem fliegenden Auto abgeholt. Mit diesem gelangen Ron und Harry dann schließlich auch nach Hogwarts, denn Dobby, ein Hauself, hat dafür gesorgt, dass die beiden den Zug nach Hogwarts nicht erwischen, weil Dobby verhindern möchte, dass Harry auf die Zauberschule zurückgeht. Dort wurde nämlich die Kammer des Schreckens geöffnet und ein böses Wesen schleicht durch die Schule und versteinert nach und nach die Zauberschüler. Schließlich kann Harry herausfinden, wie er in die Kammer des Schreckens gelangen kann, wo er gegen einen Basilisken kämpfen muss.
** Inhalt
Auch der dritte Film beginnt zunächst im Haus von Petunia und Vernon im Privet Drive, die Harry für die Sommerferien wieder bei sich aufgenommen haben. Doch nun steht Besuch an, denn Vernons nervige Schwester Marge steht mit ihrem alles-fressenden Hund vor der Tür. Marge kann Harry nicht ausstehen und macht den bösen Fehler, dessen Eltern zu beleidigen, was Harry so verletzt, dass er Marge in einen Ballon verwandelt, sodass diese schwebend das Haus verlassen muss. Nun flieht auch Harry, denn er macht sich Sorgen um seine Zukunft in Hogwarts, da es jungen Zauberern nicht erlaubt ist, zu Hause zu zaubern. Harry befürchtet, dass er von der Zauberschule fliegt und nun nicht mehr seine Freunde wiedertreffen wird. Auf einer Straße sieht sich Harry plötzlich einem bedrohlich wirkenden schwarzen Hund gegenüber, der Harry zu beobachten scheint. Doch in diesem Moment hält auch schon ein übergroßer Bus neben Harry und sammelt diesen ein, um ihn nach London in die Kneipe „Leaky Cauldron“ zu bringen.
Nach einer rasanten Fahrt wird Harry dort von Cornelius Fudge empfangen, dem Vorsitzenden des „Ministry of Magic“. Harry rechnet mit dem schlimmsten und macht sich darauf gefasst, von der Schule verwiesen zu werden, doch Fudge berichtet ihm nur lächelnd, dass die Sache mit Marge aus der Welt geschafft und ihre Erinnerung an diesen Vorfall ausgelöscht sei. Schnell erfährt Harry, dass aus dem schrecklichen Zaubergefängnis Azkaban erstmals ein Häftling fliehen konnte, nämlich Sirius Black, ein ehemals guter Freund von Harrys Eltern, der sich aber scheinbar auf die Seite von Voldemort geschlagen und Harry Eltern an diesen verraten hat. Nun ist Sirius offensichtlich hinter Harry her, um diesen zu töten. Schon im Zug nach Hogwarts muss Harry die Bekanntschaft mit den Wächtern von Azkaban machen, mit den Dementoren. Diese jagen ihm einen solchen Schrecken ein, dass er ohnmächtig wird und nur durch das beherzte Eingreifen des neuen Professors für die Verteidigung gegen die dunklen Künste Lupin vom Kuss der Dementoren gerettet werden kann.
Dieses Jahr ist einiges anders in Hogwarts, denn die Wächter von Azkaban befinden sich auch auf dem Schulgelände, um nach dem entflohenden Sirius Black zu suchen. Lupin ist als Nachfolger von Gilderoy Lockheart an der Schule und wird schnell zu einem Freund Harrys, der ihn bei dessen Kampf gegen die Dementoren unterstützt. Auch Hagrid darf in diesem Schuljahr unterrichten, doch seine Lehrmethoden kommen besonders bei den Schülern aus Slytherin nicht sonderlich gut an... Eine weitere neue Lehrerin ist Professor Trelawny, die den Schülern beibringen möchte, Kaffeesatz zu lesen und in die Zukunft zu blicken. Und schon in ihrer ersten Schulstunde sieht sie Harrys Tod voraus!
Die Bedrohung wird immer größer, die Dementoren mischen unerlaubterweise sogar im Quidditchspiel mit und schließlich gelangt der gefährliche Sirius Black sogar unbemerkt in die Schule. Was hat Black im Sinn? Und welches Geheimnis trägt der neue Lehrer Lupin mit sich?
** Cast & Crew
Daniel Radcliffe: Harry Potter
Richard Griffiths: Uncle Vernon
Pam Ferris: Aunt Marge
Fiona Shaw: Aunt Petunia
Gary Oldman: Sirius Black
Robert Hardy: Cornelius Fudge
Rupert Grint: Ron Weasley
Emma Watson: Herminoe Granger
David Thewlis: Prof. Lupin
Michael Gambon: Albus Dumbledore
Alan Rickman: Severus Snape
Maggie Smith: Minerva McGonagall
Robbie Coltrane: Rubeus Hagrid
Tom Felton: Draco Malfoy
Emma Thompson: Sybil Trelawney
Regie: Alfonso Cuarón
Produzenten: Michael Barnathan, Chris Carreras, Chris Columbus,...
Soundtrack: John Williams
Nach dem Roman von JK Rowling
Dauer: 141 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Offizielle Filmhomepage: http://harrypotter.warnerbros.de/home.html
** Filmkritik
Zunächst waren meine Erwartungen an den neuen Harry Potter Film selbstverständlich sehr hoch, da mir vor allem der zweite Film sehr gut gefallen hat, doch dann habe ich gehört, dass mit Alfonso Cuarón ein neuer Regisseur an Bord geholt worden ist, der sich nicht mehr ganz so stark an das Buch halten soll wie sein Vorgänger Chris Columbus, der bei den Dreharbeiten auch sehr eng mit JK Rowling zusammengearbeitet hat. Danach wuchs meine Skepsis stark und das zurecht.
Auch ohne dieses Wissen merkt man dem neuen Film deutlich an, dass ein anderer Regisseur das Sagen hatte, denn es weht in der Tat ein ganz anderer Wind durch Hogwarts. Besonders auffällig fand ich, dass der neue Potter-Film auf Humor setzen will, so gibt es zwischen einzelnen Szenen mehrmals kleine Zwischenspiele an der „Womping Willow“, einem Baum, mit dem Ron und Harry bereits im zweiten Film eine unliebsame Begegnung hatten, denn der Baum hat die unangenehme Angewohnheit, aus- und um sich zu schlagen. In den Zwischenspielen wechselt die Jahreszeit, der Baum schüttelt seine Blätter ab oder auch Schnee, um denn nach einem Vogel zu schnappen und ihn im Geäst verschwinden zu lassen. Diese Szenen riefen im Publikum kleine Lacher hervor, ich persönlich fand sie allerdings unnötig. Auch andere Figuren verkommen zu Witzfiguren, so z.B. der stattliche Hagrid, der in einer Szene mit einer quietschgelben Krawatte zu sehen ist, die einfach nur lächerlich wirkt. Gleichzeitig versucht Cuarón mit Zwischenspielen, in denen die Dementoren die Landschaft um sich herum vereisen und verdorren lassen, eine düstere Atmosphäre zu schaffen. Doch meiner Meinung nach gelingt ihm diese Gratwanderung nicht, denn die düstere Atmosphäre kann sich nicht durchsetzen. Obwohl der dritte Band der Potterbücher um einiges schreckenerregender und gefährlicher ist als seine Vorgänger, da Harry direkt von einem ehemaligen Freund seiner Eltern bedroht wird, ist von dieser Gefahr im Film nur wenig zu spüren. Immer wieder lockert Cuarón seinen Film mit Witzeinlagen auf, an denen auch Prof. Trelawney einen großen Anteil hat. Die neue Lehrerin für Weissagungen ist mit einer wuscheligen Perücke und einer übergroßen Hornbrille ausgestattet, sodass sie bereits für Lacher sorgt, ohne ein Wort gesagt zu haben. Während ich die Comedyeinlagen von Gilderoy Lockheart im zweiten Film allerdings noch angebracht fand, bin ich der Meinung, dass die Filme sich weiterentwickeln sollten, denn die Bücher werden immer düsterer und dieser Trend hätte sich für meine Begriffe auch im neuesten Film widerspiegeln sollen.
Für den Gefangenen von Azkaban musste eine Reihe von neuen Schauspielern gecastet werden, die die neuen Rollen bzw. den verstorbenen Richard Harris zu ersetzen haben. Die schwierigste Aufgabe kommt hier wohl Michael Gambon zu, der das Erbe von Richard Harris anzutreten hat. Bisher war Dumbledore der große Zauberer, der mit seiner Anwesenheit für die Sicherheit von Hogwarts bürgt. Doch Michael Gambon scheint einen ganz anderen Dumbledore verkörpern zu wollen, er ist nicht mehr der weise alte Zauberer mit der tiefen Stimme, sondern eine doch eher unscheinbare Gestalt, die die Robe des Schulleiters nicht auszufüllen mag. Von Gambon war ich insbesondere enttäuscht, auch wenn mir klar ist, welch schwierige Nachfolge er anzutreten hatte, dennoch bin ich der Meinung, dass man Dumbledore wesentlich besser hätte besetzen können.
Etwas unschlüssig bin ich in Bezug auf David Thewlis in der Rolle des Lupin, den ich mir irgendwie beim Lesen des Buches anders vorgestellt hatte, der seine Sache allerdings gut macht. Lupin wird in diesem Teil zu einem guten Freund Harry Potters, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht und diese aufkeimende Freundschaft wird auch in einigen Szenen sehr deutlich, in denen nämlich Lupin und Potter in einem Zwiegespräch gezeigt werden. Fast wie eine Art Vaterfigur erscheint hier Lupin mit seinen gütigen Augen und seiner freundlichen Stimme, doch sieht Thewlis dennoch ein wenig unscheinbar aus. Er verblasst neben Snape, obwohl er von seinen Fähigkeiten diesem in nichts nachstehen sollte. Lupin ist mir darüber hinaus nicht geheimnisvoll genug, denn er verbirgt ein großes Geheimnis, das ihn am Ende seinen Job in Hogwarts kosten wird. Allerdings gefiel mir Thewlis als Neuzugang neben Emma Thompson noch am besten.
Emma Thompson besetzt die Rolle der Sybil Trelawney, die statt Lockheart in diesem Film für die Lacher gut ist. Thompson überzeugt vollkommen in ihrer Rolle der verschrobenen Weissagerin, die Harry seinen baldigen Tod voraussagt. Genau so hatte ich mir diese durchgeknallte Lehrerin vorgestellt, die von ihrer Gabe überzeugt ist, aber oftmals mit ihren Vorhersagen daneben liegt.
Ein weiterer wichtiger Neuzugang ist Gary Oldman als Sirius Black. Schon im voraus war ich skeptisch in Bezug auf diesen Schauspieler, da ich mir beim Lesen des Buches ein vollkommen anderes Bild von Sirius gemacht hatte. Um nichts vorwegzunehmen, werde ich darauf nicht eingehen, doch trifft Oldman diese Vorstellung in keinster Weise. Als Schauspieler hat Oldman mich auch nur teilweise überzeugt, denn in seiner ersten richtigen Szene ist er mir einfach zu übertrieben, teilweise scheint er Captain Jack Sparrow aus dem Fluch der Karibik imitieren zu wollen, was überhaupt nicht zu der Rolle des Sirius Black passt. Seine Gestik ist mir hier zu hektisch und überdreht und steht vollkommen im Gegensatz zu Thewlis, der in dieser Szene überraschend ruhig und gelassen, ja fast schon gelangweilt, bleibt. Überhaupt hatte ich mir von der Szene, in der Harry das erste Mal auf Sirius trifft, um einiges mehr versprochen. Im Buch ist dies eine wahrlich schreckliche Szene, denn Harry rechnet mit seinem baldigen Tod und steht dem verhassten Sirius gegenüber, von dem er glaubt, dass dieser seine Eltern an Voldemort verraten hat. Die Dramatik dieser Szene kommt fast gar nicht beim Publikum an.
Den Kinderschauspielern sieht man deutlich an, dass sie älter und reifer geworden sind, auch wenn Daniel Radcliffe die große Rolle des Harry Potter noch nicht vollständig ausfüllen kann. Seine Trauer wirkt nicht echt, es sind keine Tränen zu sehen und auch seine Wut nimmt man ihm nicht ab, doch zeigt Radcliffe schon merklich mehr Mimik als beispielsweise im ersten Potter-Film. Rupert Grint als Ron steht leider nur noch eine sehr kleine Rolle zu, die er wieder sehr nett zu spielen weiß. Emma Watson ist dagegen diejenige, die sich am meisten gewandelt hat, nicht nur optisch, sondern auch schauspielerisch. Immerhin ist sie diejenige, die Harry beim Showdown zur Seite stehen wird.
Der Soundtrack stammt ein weiteres Mal aus der Feder von John Williams. So sind auch dieses Mal wieder die bekannten mysteriösen Klänge zu hören, die die beiden ersten Filme durchsetzt haben und auch den Trailer untermalen. Doch hat auch die Filmmusik eine große Wandlung mitgemacht, so beginnt das Schuljahr in Hogwarts mit einem großartigen Chorgesang, der perfekt in die Stimmung des Filmes passt. Später allerdings dominieren oftmals folkloreartige Klänge und auch Klarinette das musikalische Geschehen, was mich nicht überzeugen konnte. Insgesamt ist Williams sicherlich kein Meisterwerk gelungen, für das er einen Oscar erwarten kann, doch kann man die Filmmusik als solide Leistung ansehen, die die Stimmung des Filmes hervorzuheben und das Geschehen oft unauffällig zu untermalen weiß.
Sehr hübsch gelungen ist in jedem Fall die Kulisse, die bis in kleinste Details zu überzeugen weiß. Hogwarts ist wieder einmal das große alles überragende Schloss mit seinen hohen Türmen, die wahrlich zauberhaft aussehen. Auch die Klassenräume sind liebevoll und farbenfroh ausgestattet und passen doch immer zum jeweiligen Fach. So ist der Klassenraum der Trelawney bunt und überladen mit Kleinigkeiten wie Glaskugeln, die für diese Art von Unterricht benötigt werden. Fast ist der Raum angeordnet wie eine kleine Arena, denn auf den kleinen treppenartigen Absätzen stehen Tische und Sessel für die Schüler bereit, wo sie ihre Aufgaben erledigen können. Ganz anders sieht doch der Raum aus, in dem Severus Snape sein Unwesen treibt, dunkle Bänke, die in Reih und Glied angeordnet sind, sorgen für eine strikte Ordnung im Klassenraum, die deutlich machen, dass Snape es nicht duldet, wenn jemand aus der Reihe tanzt. Auch die Kostüme gefielen mir sehr gut, auch wenn die Zauberschüler immer häufiger in Jeans und T-Shirt zu sehen sind, was meiner Meinung nach nicht in den Film passt, der nunmal in einer Zauberschule spielt.
Schon im voraus hatte ich gelesen, dass der neue Regisseur Cuarón kein großer Freund von Spezialeffekten ist. So hatte ich mich schon länger gefragt, wie er ein fantastisches Werk wie Harry Potter in Szene setzen will und ich muss nun sagen, dass ihm das teilweise nicht gelungen ist. Nicht nur, dass der nächtliche Abendhimmel mit Vollmond und unbeweglichen Wolken ausgestattet ist, was wie aufgemalt wirkt, auch die Verwandlung eines Menschen in einen Werwolf ist meiner Meinung nach gar nicht überzeugend. Der Werwolf sieht später aus wie ein hässlicher Windhund, nicht jedoch wie ein gefährlicher Werwolf und auch andere Tiere, wie der große schwarze Hund sehen eher aus wie Stofftiere denn wie echte Tiere. Da jedoch keiner der Menschen darauf hinweist, dass die Tiere unecht aussehen, hätte ich mir doch gewünscht, dass dies auch so dargestellt wird. Noch ein Beispiel ist die Verwandlung eines Tieres in einen Menschen. Das Tier trägt selbstverständlich keine Kleidung, der verwandelte Mensch jedoch ist vollständig bekleidet, wenn er auch noch die Wesenszüge des Tieres trägt, doch als sich genau dieser Mensch wieder in das Tier zurückverwandelt, bleiben die Klamotten am Boden liegen?! Ja, warum das denn, die hätten bei der Verwandlung doch wohl auch verschwinden müssen, oder nicht? So fallen zwischendurch immer wieder kleinere Logikfehler auf, die das Filmvergnügen schmälern, warum z.B. flüchtet Harry ohne seine geliebte Eule Hedwig aus dem Privet Drive? Bei seiner Flucht im zweiten Teil denkt er noch an den Käfig, dieses Mal jedoch nicht.
Die Inszenierung des Filmes ist meiner Meinung nach wirklich nur mäßig gelungen, denn Cuarón schafft es nich, seinem Film Atmosphäre zu verleihen, die Gefahr der Situation wird nicht deutlich, außerdem nimmt sich Cuarón doch einige Freiheiten heraus, die Columbus offensichtlich nicht hatte. So wurde an allen Ecken und Enden gekürzt und wichtige Dinge, die das Geschehen wesentlich besser hätten erklären können, wurden einfach weggelassen. In diesem Fall war das für mich schon mehr als nur künstlerische Freiheit, ich fand es unverständlich und hätte vieles sicherlich nicht verstanden, wenn ich nicht das Buch gelesen hätte. Für Kinogänger, die das Buch nicht gelesen haben und bei denen nun einige Fragen offengeblieben sind, möchte ich nun ein paar Details aus dem Buch schildern, die im Film nicht vorkommen.
** Vorsicht Spoiler! Nur lesen bei Kenntnis von Buch und/oder Film.
Im Film wurden viele Kleinigkeiten weggelassen, die zwar für die Faszination des Buches sorgen, aber die Geschichte nicht wesentlich voranbringen. So hört der Quidditch-Cup bereits nach dem ersten Spiel auf, in welchem Harry von seinem Besen fällt und dieser durch den gewalttätigen Baum zerstört wird. Im Buch bekommt Harry anschließend einen neuen Zauberbesen zugeschickt, den er aber nicht benutzen darf, weil die Lehrer Angst davor haben, dass der Besen verzaubert sein könne und Harry schaden wolle. Am Ende wird klar, dass Sirius ihm den Besen geschenkt hat.
Allerdings wurden auch wichtige Zusammenhänge nicht wirklich deutlich, denn nie wird geklärt, warum Lupin die „Marauder's Map“ zu lesen weiß, Snape jedoch nicht, auch wird nicht erklärt, wer eigentlich Moony, Wormtail, Padfoot und Prongs sind, deren Namen die Karte zieren. Diese vier Namen stehen nämlich für vier Zauberer, die zum Freundeskreis von Harrys Vater gehörten. Moony steht für Prof. Lupin, Wormtail für Peter Pettigrew, Padfoot für Sirius Black und Prongs für James Potter. Die vier Zauberer waren zu ihrer Zeit in Hogwarts gute Freunde. Schließlich begann Lupin sich in einen Werwolf zu verwandeln und wurde zur Zeit des Vollmondes unter die „Womping Willow“ in eine Art Verschlag verbannt. Um ihrem besten Freund weiterhin beistehen zu können, lernen die drei anderen Zauberer, Animagi zu werden, also Zauberer, die sich in ein Tier verwandeln können. Von diesen vier Freunden stammt auch die Karte, die anzeigt, wo sich die Personen in Hogwarts bewegen. Sirius scheint James Potters bester Freund gewesen zu sein, denn er ist Harry Patenonkel und er ist auch derjenige, der der Geheimnisträger werden soll, um James und Lily Potter vor Voldemort zu beschützen. Doch James entscheidet sich schließlich für Peter Pettigrew, der immer der schwächste der vier Freunde gewesen ist und der schließlich das Geheimnis um James und Lily Potter an Voldemort verkauft. Dennoch wird Sirius beschuldigt, weil alle Welt glaubt, dass er das Geheimnis hüten sollte.
Spoiler Ende!
** Abschließendes Fazit
Nach diesem überlangen Bericht möchte ich nochmal kurz die wichtigsten Punkte zusammenfassen: Man merkt dem neuen Harry Potter-Film überdeutlich an, dass ein neuer Regisseur am Werke war, denn Cuarón schafft es eindeutig nicht, seinem Film eine düstere Atmosphäre zu verleihen, stattdessen möchte er das Publikum zum Lachen bringen, was ich in Anbetracht der spannenden Geschichte völlig unangebracht finde. So wird im Film auch kaum Spannung aufgebaut, da über große Strecken nicht viel passiert. Von der Inszenierung war ich dementsprechend recht enttäuscht, da einige Effekte, wie die Werwolfverwandlung einfach nur schlecht waren. In Sachen Kulisse und Kostümen weiß „Harry Potter und der Gefangene von Azkaban“ dagegen zu überzeugen, denn der Film ist liebevoll und bis ins letzte Detail passend ausgestattet, sodass der Film wirklich etwas fürs Auge ist. Aber auch der Soundtrack ist solide und stimmig, wenn er auch keine großen Höhepunkte setzen kann. Die Neuzugänge der Darstellerriege sind leider nur teilweise positiv hervorzuheben, besonders von Gambon und Oldman war ich hier enttäuscht.
Insgesamt möchte ich dennoch eine Empfehlung aussprechen und mit etwas Augen zudrücken 4 Sterne vergeben, da Harry Potter trotz schlechter Inszenierung sehenswert bleibt. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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lene0910, 06.06.2004, 19:50 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich war auch schon im Film und war ein bisschen enttäuscht, dar ich mir so vieles einfach anders vorgestellt habe. Ich finde sie hätten sich mehr an das Buch als Vorlage halten sollen, besonders bei so einfachen Sachen, wie z.B. Lupin aussieht un
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laure15, 06.06.2004, 02:00 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Echt super Bericht! Werde mir den Film auch ansehen und mir meine eigene Meinung bilden ;-) Hab allerdings gehört, dass J.K. Rowling nichts dagegen hat, wenn die Handlung stark gekürzt wird!?!? Ich finde das nicht so gut. Dann sollen sie lieber
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Wuschel_F, 05.06.2004, 22:01 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
...gleich doppelt so lang aus als bei ciao ;-)
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