Harry Potter und der Gefangene von Askaban (DVD) Testberichte
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- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: sehr spannend
Tests und Erfahrungsberichte
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Harry Potter - der dritte Streich !!
5- Action: durchschnittlich
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: sehr spannend
- Altersgruppe: ab 16 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
toller Film für Gross und Klein
Kontra:
weicht teilweise vom Buch ab
Empfehlung:
Ja
Nach endlosem Warten war es nun endlich soweit und mein Sohn und ich sind in den langersehnten Teil 3 von Harry Potter gegangen. Natürlich nicht ohne gewisse Ansprüche an den 3. Teil, da wir die ersten beiden auch im Kino gesehen haben. Vorweg hat mein Sohn alle Bücher mit Begeisterung gelesen und selbst ich konnte mich dazu hinreißen lassen sie zu lesen.
Ist „Der Gefangene von Askaban“ nun wirklich der beste Teil von den bisherigen Potter-Filmen und hat der Film mich in seinen Bann gezogen?? In meinem weiteren Bericht erfahrt ihr es.
Filmkritik „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“
1. Allgemeine Angaben zum Film
2. Inhaltsüberblick
3. Vorstellung einzelner Charaktere
4. Mein Fazit
Allgemeine Angaben zum Film:
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Darsteller:
Harry Potter - Daniel Radcliffe
Onkel Vernon - Richard Griffiths
Tante Marga - Pam Ferris
Tante Petunia - Fiona Shaw
Sirius Black - Gary Oldman
Cornelius Fudge - Robert Hardy
Ron Weasley - Rupert Grint
Hermine Granger - Emma Watson
Prof. Lupin - David Thewlis
Albus Dumbledore - Michael Gambon
Severus Snape - Alan Rickman
Minerva McGonagall - Maggie Smith
Rubeus Hagrid - Robbie Coltrane
Draco Malfoy - Tom Felton
Sybil Trelawney - Emma Thompson
Regie: Alfonso Cuarón
Produzenten: Michael Barnathan, Chris Carreras, Chris Columbus
Soundtrack: John Williams
Nach dem Buch von J.K Rowling
Dauer: 141 Minuten
FSK: ab 12 Jahren (ab 6 Jahren in Begleitung eines Elternteils)
Offizielle Homepage: http://harrypotter.warnerbros.de/home.html
Inhaltsüberblick:
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Der mittlerweile 13-jährige Harry Potter muss wie immer seine Sommerferien bei seinen Verwandten, den Dursleys, verbringen. Als sei dies allein nicht schlimm genug, so bekommen die Dursleys auch noch Besuch von Tante Marga, die keine Gelegenheit auslässt, Harry zu erniedrigen und herumzukommandieren. Doch als sie Harry´s Eltern beleidigt platzt im endgültig der Kragen und er verzaubert sie in einen fetten Luftballon, der in den Himmel fliegt (die Szene ist zum Brüllen komisch).
Als er sich der Tragweite seiner Handlung bewusst wird, packt er schnell seine Koffer und verlässt den Lingusterweg. Er weiß, das Zaubern außerhalb von Hogwarts den Schülern strikt untersagt ist und fürchtet ein Nachspiel des Zaubereiministeriums.
Er läuft in der Nacht durch die Gegend und will sich gerade ein bisschen ausruhen, als ein komischer Wind aufkommt und er in diesem Augenblick einen riesigen Hund mit glühenden Augen im Gebüsch erblickt. Er erschrickt so, dass er stürzt. In diesem Augenblick hält ein dreistöckiger Bus vor ihm, der Fahrende Ritter, der gestrandete Hexen und Zauberer aufnimmt.
Im Tagespropheten, den Harry im Bus sieht, wird er das erste Mal auf einen Zauberer auf-merksam, der es bisher als einziger geschafft hat, aus dem Gefängnis Askaban auszubrechen. Sein Name ist Sirius Black, den er bisher noch nie gehört hatte.
Der Fahrende Ritter bringt ihn in einer rasanten Fahrt ins Gasthaus „Zum Tropfenden Kessel“ in dem man ihn schon erwartet.
Er wird sofort von Cornelius Fuge, dem Minister für Zauberei, empfangen, der natürlich schon über alles informiert war. Allerdings wird Harry nicht bestraft, was ihn schon sehr wundert. Herr Weasley gibt Harry den Rat, in diesem Schuljahr besonders vorsichtig zu sein und sich vor Sirius Black in Acht zu nehmen, der es auf ihn abgesehen hat. Angeblich war Sirius Black verantwortlich dafür, dass Lord Voldemort Harrys Eltern aufspüren und schließlich umbringen konnte. Und Harry ist der einzige, der Lord Voldemort immer noch im Weg zu dessen Rückkehr steht.
Dann trifft er auf Ron und Hermine, die sich wie immer streiten.
Und im nächsten Augenblick sitzen sie schon im Zug nach Hogwarts, in dem fürchterliche Dinge geschehen. Man macht zum ersten Mal Bekanntschaft mit einem gruseligen Dementor und lernt Prof. Lupin kennen, der im gleichen Zugabteil wie Harry, Ron und Hermine sitzt und den Dementor von Harry abweist.
In der Schule angekommen hält Albus Dumbledore eine Ansprache. Er erklärt den erschrockenen Schülern, dass sich in Hogwarts Dementoren an allen Zu- und Ausgängen zur Schule befinden und das man sich von diesen fernhalten solle. Sie seien auf der Suche nach Sirius Black und würden den Unterricht und den Ablauf in Hogwarts nicht weiter stören, was sich natürlich als falsch herausstellt.
So fängt das Fantasyabenteuer diesmal an und ich will nicht alles vorwegnehmen, sonst wäre die Spannung verloren.
Nur soviel sei noch gesagt, wie immer macht man Bekanntschaft mit eigenartigen Kreaturen, z.B. Irrwichten, Dementoren, Werwölfen, Hagrids neuester Errungenschaft Seidenschnabel usw. Und man stellt fest, dass man von Hogwarts noch längst nicht alles gesehen hat.
Und auch einige neue Lehrer sind dazugekommen, wie Sybil Trelawney, die Wahrsagen unterrichtet oder Prof. Lupin, der Harry im Zug vom Dementor befreit und selbst ein Werwolf ist, was sich natürlich erst am Ende des Films herausstellt.
Und in diesem 3. Teil kann man auch merken, dass die Darsteller langsam erwachsen wer-den. Statt kindlicher Hänseleien gibt es nun auch schon mal handfeste Auseinandersetzungen (z.B. Hermine gegen Draco Malfoy). Und der Darsteller werden auch charakterstärker und selbstsicherer. Und natürlich gibt es auch wieder einige hilfreiche Gegenstände, wie die Karte des Herumtreibers, die zeigt, wo sich alle Personen in Hogwarts zum gegenwärtigen Zeitpunkt bewegen.
Vorstellung einiger Charaktere:
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Harry Potter:
Er wird von Daniel Radcliffe gespielt. Es ist ihm anzusehen, dass er langsam erwachsen wird. Er spielt seine Rolle wie immer sehr überzeugend, seine Mimik, Gestik – es passt alles wun-derbar zusammen. Man kann ihm anmerken, dass er von dieser Rolle überzeugt ist und sich in sie hineinversetzen kann. Ich glaube eine bessere Besetzung für Harry Potter hätten sie nicht finden können.
Hermine Granger:
Auch Hermine Granger, gespielt von Emma Watson ist anzumerken, dass sie langsam ein Teenager wird. Ich finde sie hat sich in ihrer Art sehr weiterentwickelt. Sie kommt in diesem Teil nicht mehr so rechthaberisch rüber, wie in den ersten. Es sei denn, in einer Stelle im Un-terricht bei Prof. Snape, als dieser wissen möchte was Werwölfe sind und sie mit ihrer Antwort einfach dazwischenplatzt, was natürlich gleich Punktabzug für Gryffindor bringt. Sie ist nicht mehr das „süsse“ Mädchen aus den beiden anderen Teilen, sondern kann sich auch schlag-kräftig wehren (z.B. Auseinandersetzung mit Draco Malfoy). Nach wie vor steht sie ihren Freunden mit Rat und Tat zur Seite.
Ron Weasley:
Rupert Grint spielt Ron Weasley. Diese Rolle ist wie auf ihn persönlich zugeschnitten, so echt kommt sie rüber. Auch Ron ist wird langsam erwachsen, aber er ist immer noch ein typischer Weasley. Auch durch seine oftmals tollpatschige Art wirkt er sympatisch. Und seine Minik ist einfach klasse, ich habe teilweise Tränen gelacht, so einen Gesichtsausdruck hatte er drauf.
Hagrid:
Der Wilhüter Hagrid, gespielt von Robbie Coltrane hat mir schon in den ersten beiden Teilen sehr gefallen. Ich mag einfache seine Art und seine Vorliebe für aussergewöhnliche Ge-schöpfe, wie in diesem Film Seidenschnabel.
Sirius Black:
Sirius wird von Gary Oldman gespielt. Ein absolut klasse Schauspieler und genau richtig für die Rolle des Sirius.
Prof. Snape:
Professor Snape, gespielt von Alan Rickman, war mir von Anfang an unsympatisch. Seine Art, sein Aussehen, einfach alles, liess mich leicht erschaudern. Genau das ist ja auch bezweckt, wenn man sich die Figur von Prof. Snape ansieht. Auch eine prima Besetzung für diese Rolle wie ich finde.
Mein Fazit:
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So, kommen wir nun langsam zum Ende. Ich habe wirklich viele Meinungen zu diesem Film gehört. Einige finden, man soll das Buch vorher auf keinem Fall gelesen haben, was ich nicht bestätigen kann. Ich habe bisher alle Teile gelesen und fand nicht, dass sich das negativ auf den Film ausgewirkt hat.
Natürlich hat man beim Lesen des Buches schon eine gewissen Vorstellung von den Perso-nen, aber ich finde, dass die ausgesuchten Darsteller den Charakteren aus dem Buch sehr nahe kommen. Auch das sich ein Buch nicht 100 %ig als Film umsetzen lässt, denke ich, ist allen klar. Ich kenne wirklich wenige Filme, eigentlich so ziemlich keinen, in denen der Film genauso wie das Buch ist. Es fehlen natürlich einige Szenen, die im Buch ausführlicher dargestellt werden. Dies ist sogar meinem Sohn aufgefallen, der das Buch ja vorher auch gele-sen hatte. Aber irgendwo muss mal halt Kompromisse eingehen und ich finde, dass die Umsetzung des Film sehr gut geworden ist.
Spannend, teilweise etwas gruselig, manchmal zum Brüllen komisch. Man fiebert mit den Personen einfach mit und leidet auch mit ihnen, jedenfalls erging es mir so.
Und zum Schluss noch die Diskussion zur Altersbegrenzung ab 12 Jahre, worüber es auch verschiedene Meinungen gab.
Ich bin der Meinung, gerade wenn man das Buch vorher gelesen hat, weiss man, was auf einen drauf zukommt. Man hat eine gewissen Vorstellung, z.B. wie die Dementoren aussehen werden. Ich finde eine Altersbegrenzung ab 8 oder 9 Jahren wäre gerechtfertigt gewesen. Aber die gibt es ja nicht. Die Spanne zwischen 6-jährigen und 12-jährigen ist einfach zu gross. Wenn man noch eine Zwischenstufe, z.B. 9 oder 10 Jahre angeben würde denke ich, würde mein beiden Altersgruppen gerecht werden. Ab 12 Jahre finde ich jedenfalls überzogen. Meine 6-jährige Tochter würde ich persönlich nicht mit in den Film nehmen, da sie einfach von ihrer Entwicklung noch nicht so weit ist, einige gruselige Szenen zu verkraften und vielleicht Alpträume bekommen würde. Aber ich denke, die Kinder sind da auch verschieden und jeder als Elternteil sollte es für sein Kind alleine entscheiden können, ob es den Film sehen darf oder nicht.
Aber alles in allem ein geniales Fantasyabenteuer und meiner Meinung nach, der bisher beste Film aus der Harry Potter Reihe, den wirklich keiner verpassen sollte.
Sicherlich hat jeder seine eigene, ganz persönliche Meinung zu diesem Film. Auf jeden Fall erhält er von mir alle 5 Sterne und eine klare Empfehlung.
Viele magische Grüsse
Eure Iris8
für Yopi, 24.08.04
Ich veröffentliche meine Berichte auch bei Ciao unter dem gleichen Namen. weiterlesen schließen -
Moony, Wormtail, Padfoot and Prongs
4- Action: viel
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: sehr niedrig
- Humor: humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Geniale Schauspieler, hervorragende Szenen
Kontra:
große Lücken, Verständnisschwierigkeiten für \"HP-Laien\"
Empfehlung:
Ja
Alle haben wir gefiebert, wann es weitergeht und endlich, endlich am 03.06.04 war es dann soweit. „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ lief endlich im Kino! Gespannt war ich schon seit ewigen Zeiten, besonders seit ich ein paar Details über den Film erfahren hatte, wie z.B. die Besetzung der neu zu vergebenden Rollen, die Dauer des Filmes etc. und seit ich den ersten Trailer im Internet entdeckt hatte.
Aber beginnen wir von vorne!
Worum geht’s?
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Harry Potter (Daniel Radcliffe), ein junger Zauber auf der Hexen- und Zaubererschule Hogwarts, wächst bei seiner Tante und seinem Onkel auf, weil seine Eltern vom berühmtberüchtigtsten Zauber der Zeit, Lord Voldemort, umgebracht wurden. Auch gegen Harry selbst hatte der mächtige Zauberer seinen Todesfluch gewandt, doch ohne Erfolg. Deshalb fiel die Macht Lord Voldemorts in sich zusammen und Harry wurde berühmt – aber auch den Anhängern Voldemorts verhasst.
In diesem Film war einer dieser Anhänger, Sirius Black (Garry Oldman) aus dem Zauberergefängnis Askaban entkommen – angeblich auf der Suche nach Harry. Das weiß dieser zu Beginn des Filmes allerdings noch nicht. Zu dieser Zeit befindet sich der junge Zauberer noch bei seinen Verwandten, da gerade Ferien sind. Da eine unerträgliche Tante (Tante Marge) seine Eltern beleidigt, rastet Harry so aus, dass er seine Tante aufbläst und diese davon schwebt. Weil Zauberschüler während der Ferien eigentlich nicht zaubern dürften, hat Harry nun ein kleines Problem, da er befürchtet, von der Schule verwiesen zu werden. Deshalb flieht er aus dem Haus seiner Verwandten.
Unterwegs wird er vom „Fahrenden Ritter“, dem Nottransporter für gestrandete Hexen und Zauberer aufgelesen und sicher in ein Zaubererpup gebracht, in dem schon Cornelius Fudge (Robert Hardy), der Zaubereiminister auf ihn wartet. Zu Harrys Verwunderung macht ihm keiner Vorwürfe für das Aufblasen seiner Tante, sondern alle sind nur froh, dass Harry nun in Sicherheit ist. Erst von Rons Vater erfährt er, dass vermutet wird, dass Sirius Black, ein gefährlicher Mörder, hinter ihm her ist.
Auf dem Weg nach Hogwarts wird der Zug plötzlich von Dementoren durchsucht. Diese Wesen bewachen auch Askaban und saugen jedem Menschen die Lebensfreude aus dem Leib. Die Menschen, die sich in ihrer Nähe befinden, erinnern sich nur noch an ihre schlimmsten Erlebnisse. Dies wird Harry zum Verhängnis, da er Furchtbares erlebt hat, als seine Eltern von Lord Voldemort ermordet wurden. Ein weiterer Mann, der sich mit Ron (Rupert Grint), Hermione (Emma Watson) und Harry im gleichen Abteil befindet, entpuppt sich als ihr Remus Lupin (David Thewlis), der neue Lehrer für „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ und vertreibt erfolgreich die Dementoren.
In Hogwarts angekommen, erfahren die Schüler, dass es noch einen weiteren neuen Lehrer gibt: Rubeus Hagrid (Robbie Coltrane) einen Halbriesen. Dies wird natürlich von den Slytherins nicht gerne gesehen. Schon in Hagrids erster Unterrichtsstunde kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall mit Draco Malfoy (Tom Felton)...
Auch in Harrys neuem Unterrichtsfach Wahrsagen geht nicht alles so glatt, wie er es sich wünscht. Seine Lehrerin, Professor Trelawney (Emma Thompson) prophezeit ihm seinen Tod voraus.
In „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ lernen die Schüler gegen einen Irrwicht zu kämpfen, der immer die Gestalt von dem annimmt, vor dem sich sein Gegenüber am meisten fürchtet. Mit Hilfe dieses Irrwichts lernt Harry auch einen Patronus (Schutz gegen Dementoren) heraufzubeschwören.
In diesem Film erfährt Harry auch einiges über seine Eltern: Ihr bester Freund, Sirius Black, der auch Harrys Pate ist, scheint sie verraten zu haben. Schließlich trifft auch Harry auf Sirius und Remus Lupin, dem er so sehr vertraut hat, stellt sich als ein Freund Blacks heraus. Doch dann...
negative Kritik
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Dieser Film weicht deutlich stärker von der Buchvorlage ab, als es die anderen Filme taten. Teilweise verhilft dies zu recht amüsanten Szenen, wie z.B. der Ausgestaltung der Fahrt mit dem „Fahrenden Ritter“. Durch die starke Kürzung des Buches kann es jedoch bei Zuschauern, die das Buch nicht kenne, zu deutlichen Verständnisschwierigkeiten kommen. Auch ist mir schleierhaft, wie die folgenden Filme auf den dritten aufbauen wollen, da – meiner Meinung nach – sehr wichtige Details einfach nicht erwähnt wurden.
Da wäre z.B. die Tatsache, dass Remus Lupin, Peter Pettigrew, Sirius Black und James Potter in ihrer Schulzeit eng befreundet waren. Nirgends wurde erwähnt, dass Lupins Freunde zu Animagi wurden um ihrem Freund Gesellschaft leisten zu können, wenn er sich in einen Werwolf verwandelt hatte. Hierbei fehlt auch das genauere Wissen, weshalb Severus Snape (Alan Rickman) Harry so hasst. Dadurch wirkt die Szene, in der Severus Sirius umbringen will, etwas dünn, da der „uninformierte“ Zuschauer nicht weiß, dass Severus in jungen Jahren einen Streich Sirius’ beinahe mit dem Leben bezahlt hätte.
Auch lässt sich nur schwer nachvollziehen, weshalb zuerst alle davon ausgehen, dass Sirius Black Harrys Eltern ausgeliefert hat, es dann jedoch trotzdem plötzlich Peter gewesen war. Dies lässt sich meiner Meinung nach nur erklären, wenn man gleichzeitig erwähnt, dass Peter (und nicht Sirius, wie alle dachten) der Geheimniswahrer von Harrys Eltern war.
Auch Hintergrundinformation bzgl. der Karte des Rumtreibers fehlte. Weshalb wusste Lupin wie er sie handhaben musste, während Severus keine Ahnung hatte. Wer sind Moony, Wormtail, Padfoot und Prongs? Und weshalb verwandelt sich Harrys Patronus in einen Hirschen? Diese ganzen Fragen blieben im Film ungeklärt.
Was mir auch fehlt (ich hab das Gefühl, als würde diese Szene noch mal eine Rolle spielen, aber da kann ich mich auch irren) ist, als Dumbledore Harry erklärt, dass es nicht umsonst war, dass er Peter Pettigrews Leben gerettet hat: „Das ist ganz tiefe, undurchdringliche Magie, Harry. Aber glaub mir... der Tag mag kommen, an dem du sehr froh sein wirst, Pettigrew den Tod erspart zu haben.“
positive Kritik
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Genug gemeckert, was war dafür hervorragend? Gut gemacht und auch für „Laien“ verständlich fand ich die Szene mit dem Stundenglas. Auch wie im Film immer wieder gezeigt wurde, dass das ganze Schloss von Dementoren umstellt war, fand ich gelungen und wie sie alles in ihrer Umgebung gefrieren ließen.
Ewig dankbar bin ich dafür, dass meine beiden Lieblingsszenen im Film gelassen wurden:
1. Wie Neville gegen den Irrwicht kämpft und dieser die Gestalt von Severus Snape annimmt, der dann auch noch die Klamotten von Nevilles Großmutter verpasst bekommt. Einfach köstlich mit anzusehen und man spürt förmlich, wie Alan Rickman diese Szene Spaß gemacht hat!
2. Auch über die Szene, in der Harry mit der Karte des Rumtreibers durch das Schloss marschiert und von Severus überrascht wird, finde ich einmalig! Ich könnte mich immer noch totlachen bei der Erinnerung an die Aufschrift der Karte (Die hochwohlgeborenen Herren Moony, Wurmschwanz, Tatze und Krone erweisen Professor Snape die Ehre und empfehlen ihm, sein überlanges Riechorgan aus den Angelegenheiten anderer Leute herauszuhalten) oder Lupins Vorschlag, Severus solle weiter mit seinem Chemiebaukasten spielen!
Wie man schon daran gesehen hat, dass dies meine beiden Lieblingsszenen sind, ist ein riesiger Bonuspunkt für HP3 natürlich die Tatsache, dass so brillante Schauspieler wie Alan Rickman mitspielen. Wobei er – wenn auch der Beste – nicht der einzige gute Schauspieler ist, sondern auch Emma Thompson als Wahrsagerin einer Erwähnung wert ist. Die jungen Zauberer Harry, Emma, Ron und Draco Malfoy überzeugen mich in diesem Film noch deutlich mehr als in den vorangegangen, weil man einfach merkt, dass sie älter und erfahrener geworden sind! Skeptisch war ich anfangs der Neubesetzung Dumbledores gegenüber, doch Michael Gambon hat den verstorbenen Richard Harris meiner Meinung nach würdig ersetzt.
Fazit
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Ein (bis auf kleine Details) wirklich gelungener Film und für Harry Potter- oder Alan Rickman-Fans ein absolutes Muss. Auch für „Laien“ kann es ein durchaus interessanter und amüsanter Film sein, wobei ich empfehlen würde, dass man sich vor dem Film vielleicht etwas über die Handlung informieren sollte, damit man dem doch ziemlich gekürzten Film noch gut folgen kann. Wegen einiger doch ziemlich bedeutender Lücken dennoch nur vier Sterne! weiterlesen schließen -
noch düsterer - noch spannender
21.07.2004, 18:54 Uhr von
Grittilein
Ursprünglich komme ich aus Berlin. Mich hat es wegen dem Studium zunächst nach Hamburg verschlage...5- Action: sehr viel
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: hoch
- Humor: sehr humorvoll
- Spannung: sehr spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
spannend, tolle Darsteller
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jetzt ist es also endlich soweit: Der dritte Teil von Harry Potter hatte endlich Kinopremiere. Und als grosser Harry-Potter-Fan habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mir den Film anzusehen. Mir war allerdings von vornherein klar, dass es nahezu unmöglich war, das komplette Buch zu verfilmen und dass hier nur die wichtigsten Sequenzen aus dem Buch in Bildern zu sehen ist. Wer unter diesen Bedingungen ins Kino geht, wird auf jeden Fall seinen Spaß haben. All diejenigen, die eine hundertprozentige Verfilmung des Buches erwarten, werden vielleicht etwas enttäuscht sein. Aufgrund des recht großes Stoffes mussten die Produzenten einiges aus dem Buch streichen und das Gesamtergebnis kann sich wieder sehen lassen.
Dass im dritten Teil erstmals ein anderer Regie führte, hat mich nicht sehr gestört, aber ich konnte deutlich erkennen, dass die drei Zauberlehrlinge Harry, Ron und Hermine inzwischen Teenager geworden sind und dass jeder für sich eigene Probleme zu bewältigen hatten.
Der Film
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Harry Potter ist inzwischen 13 Jahre alt und erneut muss er seine Sommerferien bei den schwer zu ertragenden Stiefeltern, den Dursleys, verleben. Viel lieber würde er die Sommerferien wieder mit der Familie von Ron oder Hermine verbringen, aber dies ist leider nicht möglich.
Fast hätte Harry auch alles richtig gemacht, bis Tante Magda zu Besuch kommt. Aber warum bringt sie den armen Harry auch so in Rage – dann wäre es auch nie zu diesem Zauber gekommen, wo Harry Potter mal wieder unangenehm aufgefallen wäre.
Harry bleibt also nichts anderes übrig, als vor Onkel Dursley zu fliehen, denn die Strafe wird bestimmt wieder sehr groß sein und er würde wieder eingesperrt werden. Aber viel mehr Angst hat er vor dem Ministerium für Zauberei, das jegliche Zaubersprüche außerhalb Hogwarts verboten hat. Zuwiderhandlungen werden meist hart bestraft.
Und ausgerechnet jetzt ist auch ein Gefangener von Askaban ausgebrochen, der auf der Suche nach Harry ist. Das Gefängnis von Askaban galt bisher als sehr sicher und niemand konnte bislang aus diesem Gefängnis fliehen, bis Sirius Black dies gelungen ist. Und ausgerechnet dieser Sirius Blck war früher einmal ein sehr guter Freund von Harry Eltern – bis er sich auf die Seite von Lord Voldemort geschlichen hat und Harrys Eltern an diesen verraten hat.
Die Wächter von Askaban machen auch auf Schloss Hogwarts Jagd auf Sirius Black, denn er ist ganz klar auf der Suche nach Harry um auch ihn umzubringen. Denn Harry Potter ist der einzige, der für Lord Voldemort eine Gefahr bedeuten könnte.
Auch das Quidditchspiel darf im dritten Teil von Harry Potter natürlich nicht fehlen und es gibt sehr interessante Sachen zu erleben. So darf Hagrid, ein sehr guter Freund Harrys, auch endlich unterrichten, was bei den Schülern natürlich nicht immer allzu gut ankommt.
Eine ganz besondere Rolle kommt in diesem Film Rons Ratte "Krätze" zu, die plötzliche auf mysteriöse Weise verschwunden ist. In dieser Woche habe ich übrigens gehört, dass diese Ratte aus dem Berliner Zoo geliehen wurde, denn in England schien es wohl keine zeigbaren Ratten zu geben.
Es ist nahezu unmöglich, alle Szenen dieses Filmes anzusprechen, aber ich hoffe, dass sich jeder ein Bild von diesem wirklich wieder ausgezeichneten Zauber-Abenteuers machen kann. Der Film ist aufgrund seiner grossen Länge von über 2 Stunden nie langweilig und ... – nein das Ende verrate ich natürlich nicht. Der Zuschauer wird immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt und erst am Ende löst sich das Rätsel fast von selbst auf.
Bild und Ton
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Auch der dritte Teil hat wieder eine Vielzahl von tollen Effekten und ich habe hier wieder meinen Spaß gehabt. Die skurrilsten Lebewesen tauchen natürlich auch in diesem 3. Teil wieder auf und manchmal frage ich mich wirklich, ob dies nun echte Lebewesen waren oder aber irgendwelche Ergebnisse aus dem Computer. Es ist immer wieder toll anzusehen, wie täuschend echt die einzelnen Lebewesen inzwischen sind. Und der Kinogänger kann selbst nicht mehr unterscheiden, ob es sich um echte Tiere handelt oder ob die Technik hier ein wenig gemogelt hat.
Bild und Ton sind hier natürlich wieder genauso perfekt aufeinander abgestimmt, so dass ich mir den Film bestimmt noch ein zweites mal ansehen werde. Es ist einfach ein Erlebnis, einen Harry-Potter-Kinofilm zu sehen. Jeder der drei Teile hat mich bislang nie enttäuscht und auch der dritte Teil braucht sich nicht hinter die ersten beiden Teile zu verstecken.
Die Schauspieler
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Auch im dritten Teil dreht sich alles um die drei Frende R9on, Harry und Hermine, die wieder das ein und andere Abenteuer zu bestehen haben. Diese Rollen übernehmen
- Daniel Radcliffe als Harry Potter
- Rupert Grint als Ron Weasley
- Emma Watson als Hermine Granger
In weiteren Rollen sind zu sehen:
- Gary Oldman als Sirius Black
- Michael Gambon als Albus Dumbledore
Die Regie
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Nach den sehr erfolgreichen beiden ersten Teilen von Harry Potter war ich ein wenig skeptisch, ob Alfonso Cuaron einen ähnlichen Film hinlegen konnte. Aber bei der literarischen Vorlage von J.K. Rowling konnte ja eigentlich fast nichts mehr schief gehen. Und der Regisseur hat es wirklich geschafft, dass der Film wieder weltweit zu einem wahren Harry-Potter-Boom avancierte. Wo soll das nur noch hinführen, dass jeder Harry-Potter-Film seinen Vorgänger noch weiter übertrifft? Ich warte schon gespannt auf den vierten Teil, aber das wird wohl noch 15 Monate dauern, bis er abgedreht wird.
Etwas merkwürdig fand ich allerdings, dass einige Szenen aus dem Buch sogar geringfügig abgeändert oder sogar hinzugefügt wurden. Warum man hier die ganzen Harry-Potter-Fans so enttäuschen konnte, ist mir bis heute nicht ganz klar. Warum hat man sich nicht hundertprozentig an die Buchvorlage gehalten?
Die Spannung
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Aufgrund des recht freizügigen Umgangs mit der Buchvorlage muss ich leider einige Punkte abziehen. Aber wer Harry Potter liebt, wird auch diesen dritten Kinofilm lieben. Wer das Buch noch nicht kennt, wird von diesem Film begeistert sein. Er gehört ohne zweifel zu den großen Kino-Highlights dieses Jahres.
Wer aber das Buch bereits gelesen hat, wird sehr schnell erkennen, dass einiges im Buch doch etwas anders beschrieben wurde. Aber dies macht meiner Meinung nach der Spannung keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Es ist mal schön anzusehen, dass man sich die Geschichte auch einmal von einer anderen Seite aus betrachten kann und die Produzenten haben dies vielleicht etwas anders gesehen.
Meine Meinung
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Harry Potter lebt im Kino weiter und ich kann jedem nur empfehlen, sich diesen Kinofilm anzusehen. Er ist spannend, viele Spezialeffekte und es gibt auch einige neue furchteinflössende Kreaturen zu bewundern. Zugegeben, der Film ist mit 139 Minuten leicht etwas zu lang geraten und gerade Kinder haben es hier schwer, den gesamten Film zu folgen, aber ich finde es gut, dass die Harry-Potter-Filme auch einmal verfilmt werden. Aber länger als 120 Minuten sollten diese Filme wirklich nicht sein.
Einen Punkt möchte ich hier aber noch ansprechen: Im Gegensatz zum 2. Teil hat der dritte Teil wieder ein FSK-12. Dadurch kann man als Kinogänger auch sicher sein, dass nichts gekürzt wird, wie es noch beim 2. Teil der Fall war. Und Kinder unter 12 Jahren können sich den Film ja auch in Begleitung der Erwachsenen ansehen. So kann jeder Interessierte sich den Film ansehen und dies finde ich ganz o.k.
Wer also noch die Gelegenheit hat, sich diesen Film anzusehen, sollte es auf keinen Fall verpassen. Ich habe mir Harry Potter bestimmt nicht das letzte Mal angesehen und die DVD ist in einigen Monaten absolute Pflicht. weiterlesen schließen -
Fantasie lässt grüssen...!
2- Action: viel
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 16 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Die Zeit des Wartens ist vorbei, Daniel Radcliffe, Emma Watson
Kontra:
Extreme Storyveränderungen, -kürzungen und -umdichtungen, wenig Änlichkeit mit der Buchvorlage
Empfehlung:
Nein
Am Mittwoch war es endlich so weit! Die langersehnte „Lange-Harry-Potter-Nacht“ war da! Seit Wochen hab ich mich darauf gefreut, die neueste Harry Potter Verfilmung zu sehen. War ich vom 2 Teil mehr oder weniger enttäuscht, hatte ich die Hoffnung, dass der neue Regisseur Alfonso Cuarón den dritten Band besser und weniger am Buch vorbei verfilmen würde. Wie ihm das meiner Meinung nach gelungen ist, könnt ihr nun erfahren.
*** Lumos ***
Die Story
Harry muss wieder seine Ferien bei den verhassten Dursleys verbringen und sehnt nichts mehr herbei als den Beginn des neues Schuljahres. Doch zuerst muss er noch den Besuch der nicht weniger verhassten Tante Magda über sich ergehen lassen. Diese lässt kein Chance ungenutzt Harry zu drangsalieren und über seine Eltern herzufallen. Eben dies macht ihn so wütend, dass er Tante Magda aus Wut in einen Ballon verwandelt, der dann schwebenderweise das Haus verlässt. Jetzt reicht es Harry endgültig! Mit der Vermutung, dass er Hogwarts verwiesen wird, weil jugendliche Zauberer in ihren Ferien nicht zaubern dürfen, packt er seine Sachen und haut ab. Unterwegs macht der dann die erste Begegnung mit einem großen schwarzen Hund, der ihn zu Tode erschreckt, aber dann sofort wieder verschwindet, nachdem der „Fahrende Ritter“ auftaucht. Hierbei handelt es sich um einen dreistöckigen Bus, der gestrandete Zauberer aufsammelt und sie an ihr Wunschziel bringt.
Bei seiner Ankunft im „Tropfenden Kessel“ wird Harry gleich von Cornelius Fudge, dem Zaubereiminister, empfangen. Harry erwartet seinen Rauswurf, doch überraschenderweise wird ihm nur mitgeteilt, dass das „doch mal passieren kann“ und die Sache mit der Tante aus der Welt geschafft sei. Nun, da sich alles zum Guten gewendet hat, freut sich Harry darauf seine Freunde Ron und Hermine wiederzutreffen und mit Ihnen zusammen nach Hogwarts zu fahren.
Während der Fahrt wird der Hogwarts-Express angehalten und Dementoren, eigentlich die Wächter der Zauberergefängnisses Askaban, besteigen den Zug um den entflohenen Häftling Sirius Black zu suchen. Wie Harry mittlerweile von Mr. Weasley erfahren hat, war Black ein inniger Vertrauter Lord Voldemorts, der nun Harry nach dem Leben trachtet. Als die Dementoren den Zug betreten, wird es eiskalt und Harry erfährt zum ersten Mal, warum diese Gestalten so gefürchtet sind. Sie saugen alle positiven Gedanken und Gefühle aus den Menschen. Er scheint sehr anfällig dafür zu sein, denn Harry hört plötzlich Schreie und wird dann ohnmächtig. Hier greift zum ersten Mal der neue Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste ein, vertreibt die Dementoren und hilft Harry wieder auf die Beine.
Endlich in Hogwarts angekommen, wird schnell klar, dass es einige Neuerungen gibt. Die Dementoren bewachen die Schule, da Sirius Black ja hinter Harry her ist, es gibt den eben erwähnten neuen Professor Lupin und Hagrid unterrichtet nun Pflege magischer Geschöpfe.
Es verspricht ein spannendes Jahr zu werden, Harry muss sich ein Mittel gegen die Dementoren einfallen lassen, da die ihm ziemlich zusetzen, wenn er auf sie trifft, ein Hippogreif muss vor dem Tode gerettet werden und da ist ja auch noch Sirius Black, der es trotz Vorsichtsmaßnahmen schafft in die Schule zu kommen....
Daten zum Film:
Dauer: 141 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Harry Potter: Daniel Radcliffe
Ron Weasley: Ruppert Grint
Hermine Granger: Emma Watson
Albus Dumbledore: Michael Gambon
Severus Snape: Alan Rickman
Sirius Black: Gary Oldman
Prof. Lupin: David Thewlis
Regie: Alfonso Cuarón
Kritik:
Wie zu Anfang schon angedeutet habe ich dem Film mit extrem gemischten Gefühlen entgegen geblickt. Nach der nicht gerade berauschenden Umsetzung der Kammer des Schreckens war ich sehr argwöhnig, ob es Cuarón möglich ist den recht umfangreichen dritten Band in knappen 2 ½ Stunden gut zu verfilmen.
Einige Tage vor Filmstart hatte ich gelesen, dass dieses Mal die Kulissen an einem anderen Ort aufgebaut wurde, was mich zunehmend seltsam fand. Aber na gut, von solchen Kleinigkeiten lässt man sich ja nicht abschrecken.
Bei Filmbeginn wurde deutlich, wie erwachsen die jugendlichen Hauptdarsteller geworden sind. Besonders, wenn man die beiden ersten Filme gerade vorher noch gesehen hat. Besonders Emma Watson hat sich stark verändert, was sich auch in ihrer Rolle wiederspiegelt. Daniel Radcliffe spielt eindeutig besser als noch in den Teilen zuvor, er zeigt mehr Emotionen, auch wenn sie noch nicht vollkommen überzeugend rüberkommen. Ruppert Grint´s Rolle als Ron Weasley wurde stark verkürzt und er kam mir teilweise nur wie schmückendes Beiwerk vor.
Michael Gambon trat das schwere Erbe an, den verstorbenen Richard Harris zu ersetzen, was ihm meiner Meinung nach absolut nicht gelungen ist. Dumbledore, der als gütiger, ruhiger und stets besonnener Leiter von Hogwarts bekannt ist, wirkt teilweise richtig aggressiv. Gambon hat es nicht geschafft Dumbledore so zu verkörpern, wie man ihn aus den Büchern und den ersten beiden Verfilmungen kennt.
Besonders gespannt war ich auf die beiden Neuen, Gary Oldman als Sirius Black und David Thewlis als Remus Lupin. Zugegebenermaßen hab ich mir Remus Lupin nach den Beschreibungen in den Büchern etwas anders vorgestellt, aber Thewlis hat seine Sache gut gemacht und verkörpert den Professor sehr glaubwürdig. Auch die Entwicklung seiner Freundschaft mit Harry wird gut dargestellt und war gut umgesetzt. Weniger begeistert war ich dagegen von Gary Oldman. Man mag als Schauspieler vom ihm halten was man will, aber Sirius hat er einfach vergeigt. Gut, dank Cuarón war auch seine Rolle etwas verkürzt, was mit Sicherheit dazu beigetragen hat, aber irgendwie hab ich ihm den 12 Jahre in Haft sitzenden, völlig durchgeknallten und mordlustigen Irren nicht so wirklich abgekauft. Lag vermutlich auch mitunter daran, dass er einfach noch optisch zu positiv dargestellt war.
Die übrigen Lehrer und Schüler spielten in bekannter Mariner und daran gab es nicht wirklich was auszusetzen.
Genug über die Schauspieler hergefallen, dann kommt jetzt der Verriss des Films. Genau, Verriss. Hab ich mich beim zweiten Teil noch darüber beschwert, dass er am Buch vorbei gefilmt ist, so muss ich jetzt sagen, es war wirklich noch zu toppen! Aber zuerst mal zu den wenigen positiven Aspekten.
Magische Gestalten und Dinge:
Zuerst mal der „fahrende Ritter“. Wie der aussehen und dargestellt werden sollte, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Hier war ich wirklich positiv überrascht. Gut, im Buch springen die Häuser und Autos zur Seite und im Film macht sich halt der Bus dünn, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Die Szenen mit und im Bus waren mitunter die witzigsten und besten im Film!
Dementoren: Hier hat Cuarón wirklich gute Arbeit geleistet. Die Dementoren sind ihm sehr gut gelungen. Diese bösartigen Wesen, die allen Menschen um sie herum alles Positive aussaugen sind optisch gut dargestellt und auch das „Aussaugen“ an sich war gut gemacht. Sie sind zwar nicht ganz so obergruselig wie ich erwartet habe, aber eindeutig gut gelungen!
Karte des Rumtreibers: Hier war ich wirklich überrascht. Ich hatte durch die Bücher eine komplett andere Vorstellung dieser Karte, aber die Darstellung im Film war wesentlich besser. Eindeutiges Plus! Immerhin spielt diese Karte eine große Rolle im Gefangenen von Askaban.
Hippogreif: Auch diese magischen Wesen hat Cuarón gut entwickeln lassen. Man könnte sich glatt vorstellen, dass es diese Tiere wirklich geben könnte, oder mal gegeben hat. Sehen nicht übermäßig animiert und künstlich aus, was eindeutig ein positives Zeichen ist.
So schwer es mir fällt das zu sagen, aber das war’s auch schon an Positivem...
Nun zum Film an sich. Cuarón hat wirklich sehr stark gekürzt. Und das leider nicht nur an unwichtigen, ausschmückenden Stellen, sondern an einigen Recht wichtigen Dingen. Und nicht nur das, er hat sich auch die Freiheit genommen die ganze Geschichte nach seinen Vorstellungen umzudichten. Man kann wirklich sagen, dass nur die Personen und die Grundstory mit dem Buch übereinstimmen, aber das war’s auch schon. Und so was halte ich für das dümmste was man bei einer Buchverfilmung machen kann!
So hat er zum Beispiel an einigen Schlüsselszenen gespart bzw sie ganz anders verfilmt als in der Vorlage. Beispiel gefällig? Gerne: (Achtung es werden Teile der Auflösung verraten, wer das Buch und den Film nicht kennt, sei gewarnt)
Der Feuerblitz: Nachdem Harry von den Dementoren beim Quidditsch-Spiel angegriffen wurde, wurde sein Nimbus 2000 leider Opfer der Peitschenden Weide. Glücklicherweise erhält er einige Tage später einen Feuerblitz per Post, ohne Absender und Angaben von wem er ist. Die Lehrer lassen den Feuerblitz darauf hin auf alle möglichen und unmöglichen Flüche und Verwünschungen untersuchen, da sie der Meinung sind, dass er ein Geschenk von Sirius Black ist, mit dem er Harry töten möchte. Was Harry natürlich noch wütender macht und seinen Hass gegen Black noch schürt.
Im Film wird das komplett ignoriert und Harry bekommt den Feuerblitz ganz zum Schluss. Da an diesem Punkt schon aufgelöst ist, dass Sirius nichts von Harry wollte, kann man einfach schön weitermachen. Und das vermutlich auch nur, weil er ihn im vierten Teil für das Trimagische Turnier benötigt und er schwierig wäre, einfach einen aus dem Hut zu zaubern.
Hogsmeade: Bei Harrys kleinem Ausflug nach Hogsmeade muss er sich verstecken, da er keine Erlaubnis hat das Dorf zu besorgen. Er schleicht sich mit Hilfe seines Tarnumhangs in die „Drei Besen“ um dort mit Hermine und Ron Butterbier zu trinken. Dabei belauschen die drei ein Gespräch von einigen Lehren mit der Wirtin, bei der Harry erfährt, dass Sirius seine Eltern verraten hat und sie somit Lord Voldemort ausgeliefert hat. Gleichzeitig stellt sich heraus dass Sirius der Pate von Harry ist.
Im Film dürfen die drei weil sie noch minderjährig sind gar nicht erst in das Lokal rein und Harry schleicht sich in einen Raum in dem das oben genannte Gespräch stattfindet. Warum muss so was geändert werden??
Heulende Hütte und Zeitumkehrer: Die eigentlich finale und wichtigste Szene des ganzen Buches wird auf knappe 10 Minuten verkürzt. Auch mal wieder total umgedichtet. Die Peitschende Weide wird umgangen, was laut Buch gar nicht möglich ist, da muss ein Knoten gedrückt werden, damit sie stillhält, Sirius und Lupin erklären nur ganz knapp was vor 13 Jahren passiert ist, die Szene in der sich Lupin zum Werwolf verwandelt ist komplett falsch, und als Pettingrew sich wieder in die Ratte verwandelt wird der Wahnsinn vollendet. Nachdem Harry und Hermine dann den Zeitumkehrer verwenden um Sirius zu retten, greift plötzlich Hermine auch noch in das Geschehen ein und verändert die Vergangenheit, wo sie das doch laut Buch komplett verweigert. Und wir wissen ja wie korrekt Hermine in solchen Sachen ist. Dann wird noch eine aktiongeladene Szene mit dem Werwolf eingebaut, die es eigentlich auch nicht gibt, aber Fantasie ist eben alles.
Irrwicht: Als die Klassen gegen den Irrwicht kämpfen, der sich immer in das verwandelt wovor die Person die vor ihm steht Angst hat, verwandelt er sich bei Lupin in eine silberne Kugel, die wie sich später rausstellt der Mond ist. Im Film verwandelt sie sich direkt in einen wolkenverhangenen Mond, also vollkommen offensichtlich. Als Harry dran ist, bricht Lupin das ganze ab, bevor der Irrwicht die Chance hat sich zu verwandeln, aus Angst, dass er sich in Lord Voldemort verwandelt. Im Film lässt er Harry dran und bricht erst ab, als er sich in einen Dementor verwandelt hat.
Wurmschwanz: Der Moment in dem herauskommt, dass Sirius gar nicht der Verräter von Harrys Eltern war, und auch nicht 13 Leute in die Luft gesprengt hat, inklusive seinem Freund Peter Pettingrew ist komplett geändert. Man sieht schon einige Zeit bevor das große Finale in der Heulenden Hütte stattfindet, dass Peter noch lebt, was eigentlich erst Prof. Lupin herausfindet und den anderen in der Hütte mitteilt. Was soll so was?
*** Ende der verräterischen Details ***
Es gab aber auch noch kleinere Brüche, wie dass plötzlich riesige Sprünge in der Story waren, ganze Kapitel komplett weggelassen wurden, kleine Nebengeschichten eingesponnen wurden usw... Zur weiteren Verwirrung trug bei, dass die komplette Kulisse geändert wurde. Das Schloss und alles was dazugehört wurden an einem ganz anderen Platz aufgebaut, das ganze Gelände ist anders als wir es aus den ersten beiden Filmen kennen.
Sonstiges:
Hermine sorgte für einige Lacher und Applaus als sie dem verhassten Draco Malfoy auf die Pelle rückt und ihm zum guten Schluss noch eine gepfefferte Ohrfeige verpasst. Für lustige Szenen sorgte auch Prof. Trelawney die eigentlich ganz gut dargestellt wurde, wenn auch vielleicht nicht verrucht genug.
Gab es im zweiten Teil noch ein „Star Wars“-Gedächtnis Quidditsch Rennen, so wurde im dritten Teil Titanic herangezogen. Ich denke nur an die Flugszene auf dem Hippogreif als Harry sich à la „ich bin der König der Welt“ auf dem Hippogreif ausstreckt.
Auch einige Neuerungen, wie plötzliche Coolheit der Schüler, die plötzlich in fast jeder Szene in normalen Klamotten rumrennen und nicht mehr in Zauberumhängen und neue Quidditsch Kleidung wären nicht unbedingt nötig gewesen und passen nicht so recht in das Bild von Harry Potter.
Die Altersfreigabe von 12 Jahren kann ich überhaupt nicht verstehen, da er meiner Meinung nach wesentlich weniger brutal und gruselig war als Teil 2. Die Düsterheit des Buches kommt leider überhaupt nicht rüber.
Fazit:
Was ich mir schon vor dem Film dachte wurde leider wahr. Die Verfilmung ist komplett am Buch vorbei, wurde extrem gekürzt und verändert. Die wichtigen Aspekte wurden teilweise ignoriert oder ganz beiläufig erklärt. Der Film wird der wirklich wunderschönen Buchvorlage absolut nicht gerecht.
Für mich was es definitiv der letzte Harry Potter Film den ich mir im Kino angesehen habe. Da bleib ich lieber bei den Büchern.
Wer jedoch das Buch nicht gelesen hat, wird von dem Film vermutlich begeistert sein, da er rein filmerisch gesehen gut umgesetzt ist und mit einigen süßen Special Effects aufwartet. Die, die das Buch gelesen haben, werden vermutlich mehr oder weniger enttäuscht sein.
Und nun,
*** Nox ***
Satine24
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Den muß man sehen!!!!!
04.07.2004, 17:14 Uhr von
Makoma
Ich bin Videoprodzent und Teste liebensgern neues aus. 193 cm groß 90 Kilo schwer und sportlich.5- Action: sehr viel
- Anspruch: sehr anspruchsvoll
- Romantik: sehr niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: sehr spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Bester der Drei Teile
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als im Juli 1997 ein eigentlich recht kleines, unscheinbares Kinderbuch einer geschiedenen, allein erziehenden, ehemaligen englischen Lehrerin mit dem Titel „Harry Potter und der Stein der Weisen“ erschien, glaubte kaum einer wirklich an den großen Wurf. Am allerwenigsten wohl die Autorin Joanne Kathleen Rowling selbst. Doch was folgte, war bekanntermaßen eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Die Marke „Harry Potter“ hat sich längst zur eierlegenden Wollmilchsau entwickelt. Die populäre Romanreihe für Menschen aller Alterklassen umfasst mittlerweile fünf Werke, die Merchandising-Maschinerie bietet dem jugendlichen Publikum alles von der Harry-Potter-Bettwäsche bis zum Harry-Potter-Zauberstab und die Verfilmungen der ersten beiden Romane („Harry Potter und der Stein der Weisen“ und „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“) spielten allein an den Kinokassen 1,85 Milliarden US-Dollar (Teil 1: 977 Mio Dollar, Teil 2: 877 Mio Dollar) ein. Aus der arbeitslosen Lehrerin wurde eine der reichsten Frauen Englands. Daran wird auch die Leinwand-Adaption des für dritten Buches „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ nichts ändern. Ganz im Gegenteil.
Ferien sind etwas, von dem die meisten Schüler nie genug bekommen können. Doch bei Harry (Daniel Radcliffe) ist es dies völlig anders. Freie Zeit bedeutet für ihn, dass er die Zauberschule Hogwarts verlassen und endlose Wochen bei seinem Onkel Vernon Dursley (Richard Griffiths) und seiner Tante Petunia (Fiona Shaw) verbringen muss. Die beiden haben für Harry genau so wie ihr fettleibiger Sohn Dudley (Harry Melling) nichts als pure Verachtung übrig. Zauberei ist in ihrem „Muggel“-Haushalt verpönt. Da Harry außerhalb von Hogwarts ohnehin nicht Zaubern darf, gibt es zumindest in diesem Punkt keine Differenzen. Allerdings kommt es bei einem Abendessen mit Tante Magda (Pam Ferris) zum großen Eklat. Als diese sich abfällig über Harrys verstorbene Eltern äußert, platzt diesem der Kragen. Er verwandelt sie in einem gigantischen, menschlichen Luftballon und verlässt Hals über Kopf das Haus der Dursleys. Doch wohin nun? Harry geht fest davon aus, dass er vom Zauberei-Ministerium von Hogwarts verwiesen wird.
Dies ist jedoch glücklicherweise nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Schlagartig ist auf einmal jeder um ihn herum im höchsten Maße um seine Sicherheit besorgt. Allen voran der Zauberei-Minister Cornelius Fudge (Robert Hardy). Doch warum dies so ist, wird ihm verheimlicht. Hat es eventuell mit dem aus dem Zauberergefängnis Askaban entflohenen Magier Sirius Black (Gary Oldman) zu tun? Zurück in Hogwarts wimmelt es jedenfalls geradezu von den berüchtigten Dementoren, den Furcht einflössenden Wächtern von Askaban. Und aus irgendeinem Grund scheint Harry die Dementoren förmlich anzuziehen. Ein Rätsel, das es zu lösen gilt. Dabei wie gewohnt immer an Harrys Seite: Seine besten Freunde Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson).
Die ersten beiden Teile der Harry-Potter-Saga entwickelten sich unter der Regie von Chris Columbus zu seinem weltweiten Blockbuster-Phänomen. Aus kommerzieller Sicht war das Projekt Potter-Adaption für alle Beteiligten ein beeindtruckender Triumph - die Filme stehen auf Platz drei (Teil 1) und sieben (Teil 2) in der Liste der weltweit erfolgreichsten Werke aller Zeiten. Doch über jeden Zweifel erhaben waren „Der Stein der Weisen“ und „Die Kammer des Schreckens“ bei weitem nicht. Für viele orientierte sich Columbus bei der Umsetzung zu sklavisch an der Romanvorlage. Manch einer störte sich an der Hochglanz-Ästhetik mit ihren dominierenden Spezial-Effekten und dem alles andere als fehlerfreien Spiel der Jungdarsteller. Ein weiterer Punkt war die in beiden Teilen über 150 Minuten liegende Spielzeit, die für einen Kinderfilm – der Harry Potter de facto einfach ist – mehr als nur grenzwertig war und in Anbetracht der zunehmend umfangreicher werdenden Romanvorlagen Böses erahnen lies. Es musste also etwas geschehen. Dem braven Chris Columbus wurde durch ein Posten auf der Produzentenebene der Abschied vom Regiestuhl versüßt und an seiner Stelle wurde der Mexikaner Alfonso Cuarón eingesetzt.
Als bekannt wurde, dass ausgerechnet Alfonso Cuarón für frischen Schwung und neue Facetten in der etablierten Serie sorgen sollte, war die Verwunderung groß. Sicherlich kann Cuaróns bisherige Biographie mit der starbesetzten Liebesgeschichte „Große Erwartungen“ und dem sexuell freizügigen und unverblümten Jugenddrama „Y tu mamá también“ zwei mehr als nur erwähnenswerte Filme vorweisen, doch dass ihm nun das Szepter über ein 130-Millionen-Dollar-Budget in die Hand gedrückt wird, war zumindest auf den ersten Blick überraschend. Auf den zweiten Blick ergibt die Entscheidung pro Cuarón jedoch durchaus Sinn. In „Y tu mamá también“ hat er sein gutes Händchen in Umgang mit jugendlichen Darstellern bewiesen und an seinen Fähigkeiten als exzellenter Geschichtenerzähler besteht ohnehin kaum ein Zweifel.
Um eines vorneweg zu nehmen: Cuarón ist wohl das Beste, das Harry Potter zum momentanen Zeitpunkt hätte passieren können. Sobald das Ende des 142-minütigen Films erreicht ist und der Abspann auf der Leinwand erscheint, ist der erste Gedanke zwangläufig, dass Cuarón tatsächlich der Schritt weg von der kindlichen, sterilen Inszenierung der ersten beiden Teile gelang. „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ist wie die Buchvorlage deutlich düsterer und komplexer als seine Vorgänger. Darüber hinaus setzt Cuarón das in die Tat um, was Columbus während der ersten beiden Teile nie wagte: Er beschränkt sich auf die wesentlichen Handlungsaspekte des Romans und lässt für den eigentlichen Hauptplot Unwesentliches außen vor. Ein Umstand, der bei manchem Liebhaber der Bücher auf Unverständnis stoßen wird, doch da auch „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ die Zwei-Stunden-Grenze sprengt, müssen derartige Abstriche, so bitter sie in manchen Aspekten auch sein mögen, einfach in Kauf genommen werden. Viel wichtiger ist, dass der Film für sich betrachtet in sich schlüssig ist und den rundesten Eindruck der bisherigen Potter-Filme hinterlässt. Trotzdem ist Teil 3 bei weitem nicht perfekt. Manche Dinge werden nur am Rande angedeutet, anderes zu schnell aufeinander folgend abgehandelt… doch dies ist lediglich der Fluch der umfangreichen Romanvorlage und der straffen Inszenierung des Films.
Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist bei den Jungdarstellern auszumachen. Die anderthalb Jahre, die seit „Die Kammer des Schreckens“ vergangen sind, sind ihnen deutlich anzumerken. Rupert Grint fährt sein überdrehtes Spiel aus den ersten beiden Teilen dankbarerweise merklich zurück. An Emma Watsons Hermine lies sich noch nie etwas aussetzen. Sie ist nach wie vor das schauspielerische Aushängeschild aus dem jungen Dreigestirn. Schwachpunkt bleibt jedoch nach wie vor Daniel Radcliffe. Er wächst zwar allmählich in die vielschichtige Rolle des Harry Potter hinein, doch vollkommen auszufüllen vermag er diese noch nicht. Als Beispiel hierfür sei die Szene angeführt, in der Harry in Hogesmead herausfindet, wie Sirius Black mit ihm und seinen Eltern in Verbindung steht. Radcliffe gelingt es einfach nicht, die in dieser Szene in Harry aufkommende Wut und Trauer glaubhaft zum Publikum zu transportieren.
Bei der übrigen Darsteller-Riege gibt es ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, aber auch mit einigen neuen Gesichtern. Die Rolle des in den ersten beiden Teilen noch mir dem leider verstorbenen Richard Harris besetzten Albus Dumbledore wurde Michael Gambon vergeben. Dieser fällt zwar nicht weiter ab, doch das Charisma und die Ausstrahlung, die Harris einfach auszeichneten, gehen im leider ab. Sirius Black wird von Gary Oldman verkörpert. Über diese Besetzung lässt sich zum momentanen Zeitpunkt noch kein abschließendes Urteil bilden. Seine Auftritte sind als auf der Flucht befindlicher Zauberer naturgemäß rar gesät. Doch seine großen Auftritte werden in den kommenden Teilen noch folgen, denn Sirius Black wird noch eine gewichtige Rolle zu spielen haben. Herausragend ist David Thewlis als Professor Lupin, dem neuen Lehrer im Fach „Verteidigung gegen die Dunklen Künste“. Er entwickelt sich als alter Weggefährte seiner Eltern für Harry nach und nach zu der Vaterfigur, die in den ersten beiden Teilen noch Albus Dumbledore inne hatte und bildete damit den perfekten Gegenpart zu wieder einmal herrlich fiesen Professor Snape (Alan Rickman).
Noch ein abschließendes Wort an alle Eltern: „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ist weit vom harmlosen Kinderfilm der ersten beiden Teile entfernt. Teilweise geht es hier richtig zu Sache. Das Repertoire der Monster reicht vom Grim (ein riesiger Hund) über Werwölfe bis hin zu den für das junge Publikum unter Umständen wirklich Furcht einflössenden Dementoren. Die FSK reagierte entsprechend und erteilte dem Film nicht wie seinen Vorgängern die Alterfreigabe „ab 6“, sondern „ab 12“, was auch vollkommen in Ordnung geht und nachvollziehbar ist. Joanne K. Rowling sagte einmal, dass man nicht über das Gute schreiben könne, wenn man das Böse außen vor lasse. Nun, außen vor gelassen wird in "Der Gefangene von Askaban" definitiv nichts...
Unterm Strich ist „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ die bisher gelungenste Episode der Potter-Saga. Die Schwachpunkte der ersten beiden Teile wurden konsequent ausgemerzt und die zahlreichen Story-Wendungen zum Ende hin, die schon den Roman zum bisher vielleicht Besten aus der Feder von Joanne K. Rowling machten, wissen zu fesseln. Allerdings sollte keiner in der Erwartung einer 1:1-Umsetzung des Buches ins Kino gehen. Wer dies tut, wird zwar nicht vollkommen enttäuscht sein, aber eine gewisse Ernüchterung könnte sich durchaus einstellen. Seinen vollen Unterhaltungswert entfaltet der Film nur dann, wenn der Betrachter ihn als das akzeptiert, was er auch ist: Ein eigenständiges Werk in einem völlig anderen Medium weiterlesen schließen -
gute Story
04.07.2004, 01:50 Uhr von
Tuvok
ich bin Christ, mag keinen Rassismus und halte nicht viel von Pollitik4- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: niedrig
- Humor: wenig humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
wunderbare romantische Geschichte, spannend verfilmt, gute neue Charaktäre, super Figuren und Fantasyeffekte, tolle Fortsetzung, glücklicherweise sind die alten Stars und Bekannten dabei gewesen, wirklich süss das ganze
Kontra:
der lustige jugendliche Flair hat gefehlt den die anderen beiden Teile gehabt haben, etwas mehr Spannung am Anfang wäre wünschenswert gewesen, und für Leute die mit den anderen Teilen nicht viel zu tun hatten, war der Teil hier leider zu neu, Charm fehlt
Empfehlung:
Ja
Einfach wunderschön, fantastisch, und eine sehr gute Geschichte, muß ich gleich zu Beginn vorweg sagen, mir hat sie sehr gut gefallen.
Nun zur Erzählung.
Wir schreiben das Jahr 2004.
HARRY POTTER ist noch immer bei seinem Onkel VERNON DURSLEY untergebracht. Er hat Sommerferien, und muß sich vorbereiten für sein 3. Schuljahr, nur kommt er dazu gar nicht, weil sein Onkel ihm alles untersagt was mit Zaubern zu tun hat. Was auch nicht schlecht ist, denn er darf ja außerhalb der Schule nicht zaubern, denn sonst würde er einen Verweis bekommen.
Tante MARGE und Tante PETUNIA sitzen zusammen, der Neffe von HARRY, der fette DUDLEY, frißt wieder wie ein Scheunendrescher, und HARRY darf wieder mal ein bißchen Sklavenarbeit erledigen. Wie immer in den letzten Jahren.
Tante MARGE ist schon lange nicht zu Besuch gewesen, und natürlich freut sich jeder darauf, auch HARRY irgendwie, bis zu dem Moment, als alle über seine Eltern ein bißchen fluchen und blöde Scherze treiben. Sein Vater JAMES und seine Mutter LILLY, an die kann er sich nicht erinnern, aber er liebt sie trotzdem als hätte er sie nie verloren, durch die Einwirkung seines Erzfeindes WOLDEMORT.
Und leider trieben sie es zu weit auf die Spitze, und so verliert HARRY endlich mal die Geduld und zaubert aus MARGE einen Luftballon. Sie bläht sich immer mehr auf und schwebt davon, ohne das VERNON was tun kann. Der richtige Zeitpunkt um zu packen denkt sich HARRY.
Und das tat er auch, VERNON will ihn nicht mehr sehen, Seine Tante PETUNIA kümmert sich nicht um ihn, und DUDLEY ist er sowieso egal. Also geht er mit seinem Koffer mitten in der Nacht die Straße entlange und wartet bei einer Straßenlaterne bis ein 3 stöckiger Bus kommt, eine Art Transporter für heruntergekommene und verirrte Zauberer und Hexen.
Der sogenannten "Knight Bus" ist das schnellste Beförderungsmittel für Zauberer, die nach Hogwarths wollen, und es benimmt sich aus so, als es mit ca. halber Lichtgeschwindigkeit durch die Straßen Londons dahinbrettert ohne das es Muggel sehen können.
Am Steuer ein alter Tattergreis, namens ERNIE mit seinem ewig brabbelndem Schrumpfkopf.
Angekommen im Gasthaus "Leaky Cauldron" geht es zuerst zu CORNELIUS FUDGE, dem Vorsitzenden des Ministeriums für Zauberei, wo er hört, das der Vorfall mit Tante MARGE nicht so schlimm ist. Es ist einfach vergessen, jeder macht einmal Fehler, schließlich ist es HARRY gewesen der den Stein der Weisen gerettet hat und die Kammer des Schreckens entdeckt hat.
Am Gleis 9 ¾ geht es zuerst einmal mit dem Zug, seinen Freunden RON WEASLEY und HERMINE GRANGER den langen Weg ins 3. Schuljahr nach Hogwarts.
Seine Gedanken kreisen immer noch um eine Sache, als der Vater von RON, ARTHUR, ihn vor seiner Abfahrt darauf aufmerksam gemacht hat, das ein gewisser SIRIUS BLACK (Gary Oldman) aus dem Gefängnis für Zauberer in Azkaban entkomme konnte, und das er sehr gefährlich sei.
Im Zugabteil saßen sie nicht alleine, ein gewisser LUPIN ist mit Ihnen im Abteil der tief und fest schläft. Und schon nach einer kurzen Wiedersehensfreude und Planschmiede der 3, ca. 13 Jahre alten, oder jungen Schüler, passiert was. Der Zug bleibt stehen, und ein scheußliches Wesen ist auf dem Weg nach POTTER, der fast dabei stirbt als er in den Kontakt mit dem Wesen kommt, doch der mysteriöse 4. Fahrgast kann ihn retten, es ist Professor LUPIN, eine Ersatzkraft, für böse Magie und Zaubersprüche, und wie man sie entkräften kann.
Angekommen in Hogwarts beziehen alle Ihr Gemach. Und schon bald erfahren alle das RUBEUS HAGRID (Robbie Coltrane), Professor geworden ist, für Monsterkunde, was natürlich dem Schulhaus von Slytherin ein Dorn im Auge ist, denn die haben im Gegensatz zu den anderen 4 Häusern den sanften Riesen nie mögen, und vor allem DRACO MALFOY der noch immer so ein Scheißböser Kleiner Dreckswicht ist, der neidisch, feig und dämlich ist, haßt den Typen wie die Pest.
Das kommt zu Tage als HAGRID einen süßen großen SEIDENSCHNABEL genannten, Hippogreif vorstellt, eine Mischung aus Pferd und Adler, also Pferdekörper mit Adlerhals, Kopf und Klauen, statt Hufe.
Er sei sehr stolz, und es soll sich doch wer vortrauen ihn zu streicheln, und natürlich ist HARRY der Erste, da die anderen schreckhaft zurückweichen vor dieser Sagengestalt.
Er schafft es sogar auf dem Tier zu fliegen, da er sich ein bißchen mit ihm anfreundet. DRACO dagegen wird dank seiner uneinsichtigen und unhöflichen Art von ihm verletzt, und HAGRID muß ihn ins Krankenzimmer tragen. Ein Gipsverband ist die Folge.
Sein Vater LUCIUS MALFOY forhin versucht das Tier töten zu lassen, und er schafft es auch das vom Ministerium für Zauberei ein Beschluß ausgeht das man SEIDENSCHNABEL enthaupten soll, in den nächsten Tagen, was HAGRID fast das Herz bricht, und wer weiß ob die 3 das verhindern können.
Das dynamische Duo hat jedenfalls andere Sorgen. Die Wahrsagerin SYBIL TRELAWNY sagt in Ihrer Stunde für Weissagung und Handlesekunst den Tod von HARRY vor, rund um die Schule sind gegen den Willen von Professor ALBUS DUMBLEDORE einige Wächter aus dem Gefängnis abgestellt die darauf warten, das sich SIRIUS BLACK (Gary Oldman) vielleicht doch meldet.
So ein Wächter, ein gewisser Dementor hat HARRY bereits im Zug angegriffen, und Professor LUPIN hat ihm geholfen, und von diesen gefährlichen Wesen sind an allen Eingängen einige abgestellt. Wesen direkt aus der Hölle, ohne Gefühl für Gnade, und sobald sie wittern das einer Angst hat, dann fangen sie ihn und wollen ihn töten indem sie ihm die Seele aus dem Leib pressen.
Der Delinquent stirbt, weil diese Wesen jegliche Art von guter und positiver Energie und Erinnerung aus dem Leib saugen, und sie vollends vernichten, und genau mit so einem kriegt HARRY wieder Kontakt bei einem Spiel Quiddich, kurz bevor er den Snatch fangen kann.
Wieder vergeht einige Zeit und da kommen ihn 2 alte Freunde zu Hilfe, GEORGE und FRED WEASLEY, die 2 Brüder von RON, denen die Mutter, MOLLY sicher eingetrichtert hat, auf RON den kleinen Bruder aufzupassen´.
Als HARRY wieder aufwacht beginnt der Schrecken erst richtig, denn SIRIUS soll angeblich in der Schule sein, und ihn bereits jagen, eine hat er schon fort gejagt, die dicke Dame vom Bild die für dein Eingang in das Schlafgemacht zuständig ist.
Ich bin froh das der Film nicht erst zu Weihnachten in die Kinos kommt sondern schon jetzt, das ist wirklich eine Augenweide, denn der Film ist einfach gut, auch wenn er nur 134 Minuten gedauert hat, wenn ich mich nicht verzählt habe, denn meine Freundin hatte die Uhr mit, sie sah hin und wieder auf die Uhr, sie mußte nämlich die ganze Zeit auf das Klo, und da haben wir schon wieder den Beweis das Männer viel unkomplizierter leben, sie gehen einfach auf die Flasche.
Als wir noch Kinder waren sind wir auf den Topf gegangen, dann aufs Klo, und hin und wieder in die Natur, und wenns nicht anders geht muß halt eine Flasche herhalten. Blöd ist nur wenn der Flaschenhals zu klein ist und die Flasche in falsche Hände wandert, da man im dunklen kino glaubt, jö schön warm, ein Tee. Egal.
Der 3. Band hat 450 Seiten, und der neue Regisseur Alfonso Cuarón will den Film eben in dieser kurzen Zeit unterbringen, und hat ihn kürzer als Teil 2 gemacht, leider.
Was aber insofern nur was macht wenn man absoluter Freak ist, denn in diesem Film wird alles was im Buch steht, fast alles halt, verwendet, und da bleibt nicht viel Zeit sich umzudrehen, und wieder haben die Akteure im Film keinen Mastdarm, überhaupt keine Verdauung, und leben nur von guten Worten.
Natürlich ist auch wieder Professor SEVERUS SNAPE (Alan Rickman) dabei der eine wichtige Rolle spielt und auch NEVILLE LONGBOTTOM der im 1. Teil so mutig war, und auch Professor MINERVA MCGONAGALL, und leider ein Albus der kein richtiger Albus ist sondern ein neuer Darsteller weil der Richard Harris der in Teil 1 und 2 mitgewirkt hat am 25.2.2002, 72 jährig an der Hodgkins Krankheit gestorben ist.
Den Unterschied sieht man nur ein bißchen, die Synchronstimme ist gleich, die Art wie er sich bewegt ist anders, er hat auch einen riesigen Bart, und er ist nett und freundlich, wie in den anderen beiden Teilen, aber eben nicht er.
Er ist wie immer der Part des der alles weiß und kennt, und nett und höflich, zuvorkommend und fast allwissend scheint.
Gut gefallen haben mir die Charaktäre der 3 Kinder, die man sieht wie sie erwachsen werden, langsam größer werden, und wie Ihre Romanvorlagen einfach mitwachsen. Einfach gut gemacht.
Dann ist der Film noch viel düsterer als der 2. Teil der schon schlimm war und ich halte eine Freigabe ab 14 für normal, nicht ab 6 oder 12, und wenn ich denke das sich das so fortsetzt ist Teil 5 ab 18 freigegeben.
Gut gefallen hat mir das die ständige Streberin Hermine jetzt richtig erwachsen wird, und auch Zorn zeigen darf, und auch Daniel Radcliffe der den Harry spielt sieht man ein bißchen Schauspielerische Leistung an, was gar nicht mal so übel ist. Sonst war er einfach nur nett, so ne Art David Copperfield Kevin allein zu Hause Typ.
Chris Columbus der Regisseur von Teil 1 + 2 war hier Produzent, und man hat ihn schön ausgefragt wie man das und das machen könnte damit das und das besser werden könnte.
Wenn man denkt das Cuaron der Regisseur aus Mexiko kommt und sich mit dem unbekannten Film "Y tu Mama tambien" einen Namen gemacht hat und hier ein 130 Millionen US $ teures Budget zur Verfügung hatte, dann glaubt man gar nicht wie gut er das gemacht hat.
Der Dumbledore hat recht gut gepaßt, obwohl der Merlin ähnliche Typ besser wäre wenn er Harris gewesen wäre, aber der ist leider tot, und so hat man eben auch einen Neuling gewonnen, der seine Sache recht gut macht, und nicht nur verständnisvoll sondern auch ehrfürchtig rüberkommt, genauso wie in den Romanen, nur fehlt ihm leider das Einfühlungsvermögen und die Schauspielkunst von Harris. Und er kommt genauso zu kurz wie
Hermine und Ron, die man hätte viel länger zeigen sollen, denn da ist was angebahnt. Schon 13 und Ron könnte am liebsten Hermine an die Wäsche gehen aber da hat sich nichts getan, liebt sie doch glaube ich Harry, obwohl ich das Buch nicht gelesen habe weiß ich es, ein Frau hat halt Herz zu denken, sagt meine Alte immer.
Oder so ähnlich, jedenfalls ist sie gut in Ihrer Rolle wie Ron nur zu kurz zu sehen, sonst hätte der Film 3 Std. gedauert, was mir nichts ausgemacht hätte.
Leider wie gesagt hat mir die Spannung gefehlt die irgendwie in Teil 1 + 2 zu spüren waren, und das kam sehr gut rüber, ich bin echt froh darüber gewesen, doch in diesem 3. Teil fehlt eine Menge, obwohl die Effekte besser waren und die ganze Geschichte düsterer. Das Quidditch Spiel hätte man ruhig länger zeigen können.
Schade fand ich das nur ganz wenig auf Teil 2 schließen läßt und wir haben nur eine alte Bekannte wieder die den Sprung auf Teil 1 oder 2 macht, und zwar die Eule HEDWIG, die leider nicht Ihr lustiges gegen die Scheiben fliegen Talent zeigen darf, was ihr sehr gut gepaßt hat, wahrscheinlich hat die alte Töle Kontaktlinsen reingezaubert bekommen.
Soviel ich noch weiß ist der 3. Band der erfolgreichste oder beste gewesen der 5 Bände, aber der Film hat mal so gerade 220 MIllionen US $ eingespielt und wird weltweit gerade auf 500 Millonen US $ Einspielergebnis kommen, und ist von den 968 Millionen US $ weltweit von Teil 1 meilenweit entfernt, was aber der Sache nichts zum Abbruch tut das sie eine gute Geschichte ist.
Ich kann sie nur jedem empfehlen der ein Kind ist oder eines geblieben ist, der gerne sehen will wie sich Generationen ändern, und der einen gewissen Spaß haben möchte, denn die Geschichte ist einfach gut und hat auch einen gewissen Sinn, sie hat sogar gute Moralwerte, was auch nicht übel ist, aber er ist nicht so streng das er jetzt wem was beibringen müßte.
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Packer, 04.07.2004, 02:16 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Auch wenn sich der Bericht so gut lesen lässt, ich bin kein Typ für Harry Potter LG Michael
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Something wicked this way comes
5- Action: durchschnittlich
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: niedrig
- Humor: humorvoll
- Spannung: sehr spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
die beste Geschichte der bisherigen \"Harry Potter\"-Reihe, die Schauspieler spielen super
Kontra:
Das Aussehen Hogwarts wurde gänzlich verändert
Empfehlung:
Ja
*Vorgeschichte*
Harry ist ein kleiner Junge, der bei seinem Onkel und seiner Tante unter miserablen Bedingungen aufgewachsen ist. Als er jedoch an seinem elften Geburtstag erfährt, dass er ein Magier ist - dessen Eltern von dem abgrundtiefbösen Lord Voldemort ermordet worden sind - ändert sich sein Leben schlagartig. Er wird an der britischen Schule für Magie - Hogwarts - angenommen und lernt dort durch die strebsamen Hermione und den kumpelhaften Ron endlich wahre Freundschaft kennen. Jedoch ist Harry auch nicht in Hogwarts sicher. Voldemort - für dessen Tod Harry einst als Baby verantwortlich war - kommt langsam wieder zu Macht und versuchte sich in den ersten beiden Jahren immerzu an Harry zu rächen. Jedoch konnte dieser ihn - unterstützt von seinen Freunden - jedes Mal wieder besiegen...
*Inhalt*
Der Sommer ist ein weiteres Mal für den kleinen Harry Potter eine Qual. Die Dursleys behandeln ihn gewohnt schlecht, fluchen über seine verstorbenen Eltern - und treiben das Spiel während eines Besuchs der unausstehlichen Tante Marge auf die Spitze. Die Kontrolle verlierend bricht Harry seine Zelte im Haus der Dursleys ab, flüchtet ziellos in die tiefe Nacht hinaus - ohne zu wissen, dass der gefährliche Magier Sirius Black aus dem Gefängnis von Azkaban geflohen ist und nun vermutlich Jagd auf ihn macht.
Doch dank einer halsbrecherischen Fahrt im "Knight Bus" - dem schnellsten Straßenverkehrsmittel für die magische Bevölkerung - gelangt der kleine Magier ohne Blessuren zum Gasthaus "Leaky Cauldron", in dem er auf seine Freunde trifft und sich für die kommende Zugfahrt nach Hogwarts fertig macht. Diese Fahrt vom Gleise 9 ¾ birgt jedoch schon die erste Gefahr: Die Dementoren, die eigentlich Azkaban bewachen, kontrollieren den Zug und seine Fahrgäste - vermuten dort Sirius Black vorzufinden. Harrys Kontakt mit den schwarzummantelte Gestalten ist allerdings nicht sonderlich erfreulich. Völlig entkräftet und ohne Lebensfreude bricht er in sich zusammen und wacht erst wieder auf nachdem der im Abteil mitreisende Professor Lupin die Schergen vertreiben konnte.
Aber auch in Hogwarts nehmen die (schicksalhaften) Ereignisse nicht ab: Hagrid wurde zum Lehrer befördert - sehr zum Unmut der Schüler von Slytherin, denen der gutmütige Riese schon immer ein Dorn im Auge war. Professor Lupin findet trotz seines zeitweise seltsamen Auftretens schnell das Zutrauen der Schüler - und unterstützt Harry in der Bekämpfung seiner Angst vor den Dementoren. Die Wahrsagerin Trelawny sagt schon in der ersten Stunde Harrys Tod vorbei. Und dann bewachen auch noch die Dementoren Hogwarts - verständlicherweise zum Schutze der Schüler. Jedoch greifen sie urplötzlich bei einem Quidditch-Spiel ein und Harry fällt erneut bewusstlos von seinem Besen.
So viele spannende Begebenheiten - und der gefürchtete Sirius Black hat noch nicht einmal ins Geschehen eingegriffen...
*Inszenierung*
Neue Besen kehren bekanntlich gut. Und vermutlich konnten die Produzenten der "Harry Potter"-Filme keine weisere Wahl treffen als einen neuen Regisseur auf den Sessel des Drehverantwortlichen zu setzen. Chris Columbus war sicherlich keine schlechte Alternative für die ersten beiden Verfilmungen - dennoch klebten seine Verfilmungen schon fast sklavisch an den Romanvorlagen und dies wäre bei einem 500 Seiten-Schmöker wohl nicht mehr praktikabel gewesen. Wieso man sich aber für Alfonso Cuarón entschieden hat, konnte man im Vorfeld nicht wirklich verstehen. Ein mexikanischer Independent-Regisseur, der zuletzt für sein Jugend-Drama "Y tu mamá también" mit Preisen überhäuft worden ist [bei der Oscar-Verleihung 2003 hat es jedoch nur für eine Nominierung für das beste Originaldrehbuch gereicht], sollte nun eine massenkompatible Special-Effects-Orgie der Marke "Harry Potter" dirigieren. Ein Schuss der eigentlich nur nach hinten losgehen kann - und die Produzenten 130 Millionen Dollar ärmer machen würde.
Könnte man meinen. Denn Cuarón leistet vorzügliche Arbeit - und straft jede Zweifler Lügen. Äußerst passend stellt er seinen gewohnten Filmstil in den Vordergrund - wirft sein Hauptaugenmerk auf die Beziehung des "magischen Dreiecks" [Harry, Hermione und Ron] und würzt das ganze "lediglich" mit schön animierten Effekten. Einen derartigen Wandel hätte man wahrlich nicht erwartet. Künstlerische Klasse trifft auf Mainstream-Manierismen.
Aber gerade diese Neuerungen wirken sich äußerst gut auf den Film aus. Steven Kloves versucht mit seinem Drehbuch das Innere seiner Hauptfiguren näher zu beleuchten - und vor allem in den Anfangsszenen bei Harrys Verwandten gelingt dies hervorragend. Die Kamera von Michael Seresin [zuvor u.a. "the life of David Gale / Das Leben des David Gale"] klebt an den Gesichtern der Darsteller, wirkt sogar leicht körnig während der Aufnahmen im Hause der Dursleys. Aber dies passt vorzüglich zu dem Aufbäumen Harrys. Er legt sich mit seinen Verwandten an, bläst die unsägliche Tante Marge zu einem menschlichen Luftballon auf und verlässt fluchtartig und ohne Perspektive das Haus. Man merkt ihm an, dass er sich weiterentwickelt - dass er sich nicht mehr von seiner Sippe derartig abwertend behandeln lassen wird und langsam die Pubertät erreicht. Diese Hitzigkeit jedoch kann Harry zu diesem (?) Zeitpunkt nicht wirklich kontrollieren - zu emotional agierend, gerät er das ein oder andere Mal in Schwierigkeiten. Zudem sieht er sich im Verlaufe des Filmes des öfteren mit seiner Einsamkeit konfrontiert - darf als einziger Schüler an den Ausflügen in das Magierdörfchen Hogsmead nicht teilnehmen [dem wird aber dank den Weasley-Zwillingen abgeholfen!] und muss die Wahrheit über den Tod seiner Eltern erfahren.
Leider verkommen Ron und Hermione bei dieser Leinwandpräsenz Harrys etwas zu Nebenfiguren. Zwar kann man (scheinbar) erste Annäherungsversuche bei den beiden feststellen, die aber noch (?) von den gewohnten Kabbeleien überstimmt werden. Und so schlagen die beiden Figuren in der verbleibenden Zeit den gewohnten Weg ein: Ron ist der leicht ängstliche Wegbegleiter, der noch immer im Schatten seines besten Freundes steht und auf seinen großen Moment zu warten hat. Und Hermione wird trotz ihres enormen Wissens [wie trefflich sagt doch eine Figur im Film (sinngemäß) "Hermione, du bist die klügste kleine Hexe!"] nicht mehr derartig aufmüpfig und vorlaut - aber diese Entwicklung hatte sich bereits in "Harry Potter and the chamber of secrets / Harry Potter und die Kammer des Schreckens" abgezeichnet.
Darstellerisch wissen die jungen Schauspieler in ihren Rollen sicherlich zu überzeugen - auch wenn Titelheld Daniel Radcliffe das schwächste Rad am Wagen ist; zwar hat er große Szenen, wenn er seine Wut herauslassen darf [besonders bei den Dursleys!], wirkt aber in emotional fordernden Szenen etwas zu kühl, so dass man ihm seine Trauer nicht immer abnimmt. Diese kleineren Schwächen können aber gänzlich von Rupert Grint und Emma Watson ausgebügelt werden. Rupert ist ein herrlicher "Sidekick", der wundervoll versucht immer cool zu bleiben. Und die kleine Emma Watson? Die ist schlichtweg eine Wucht und ist mit ihrer Rolle gewachsen. Forsch, intelligent und durchweg überzeugend.
Jedoch haben die neuen Besen auch nicht vor der Visualisierung Hogwarts Halt gemacht. Gänzlich umgewandelt wurde die Umgebung, urplötzlich ist der Vorhof des Schlosses eine hügelige Landschaft, die von großen obeliskenartigen Steinen durchzogen ist und von einem riesengroßen See umrandet wird. Ob diese Veränderungen jedoch nötig waren, kann wohl nicht gänzlich entschieden werden. Man hatte sich eigentlich an den ausladenden Rasen vor den Toren Hogwarts gewöhnt - muss sich aber eingestehen, dass die neuen Lokalitäten äußerst passend wirken. Glücklicherweise sind aber nicht alle optischen Neuerungen derartig gewöhnungsbedürftig. Vor allem das häufigere Tragen von "Straßenkleidung" sorgt beim Betrachter für eine größeres Identifikationspotential als die "alten", schwarzen Schulumhänge.
Natürlich sind aber auch die Veränderungen in der Besetzungsliste großartig gelungen. Die schwerste Last dürfte hierbei wohl Michael Gambon gehabt haben - schließlich musste er in die großen Fußstapfen des leider verstorbenen Richard Harris treten. Aber seine Interpretation Dumbledores ist wundervoll. Eine leicht verschrobene Kreuzung zwischen Disneys Wohlfühlmagier Merlin [aus "the sword in the stone / die Hexe und der Zauberer"] und der Großvater-Mentalität Gandalfs. Zauberhaft!
Um auch einen adäquaten Ersatz für den dahingesiechten Professor Gilderoy Lockhart zu haben, gibt es im dritten Abenteuer nun die schrullige Professor Trelawney - die den kleinen Magiern das Wahrsagen beibringen soll. Zwar stieß die zweifach Oscar-gekürte Emma Thompson [beste Nebenrolle für "Howard's End / Wiedersehen in Howard's End"; beste Drehbuchadaption für "Sense and Sensibility / Sinn und Sinnlichkeit"] erst spät zu dem Ensemble, aber ihre kurzen Auftritte sind die komischen Highlights des Filmes. Gänzlich von einer Wuschelmähne und aschenbechergroßen Brillengläsern entstellt, gibt sie herrlich ihre Zukunftsweissagung ab. Prophezeit Harry nahezu in jedem Moment das Auftauchen des Grims - eines Vorboten des Todes - und wirkt einfach genial überdreht. Ob es wohl ein Zeichen für die gelungene leichtfüßige Darstellung ist, dass Thompson vor einigen Jahren mit Kenneth Branagh [der Darsteller des Gilderoy Lockharts] verheiratet war?
Die wichtigsten neuen Besetzungen sorgten jedoch für die größte Verwunderung: Gary Oldman [u.a. "the fifth element / das fünfte Element" und "Léon / Léon, der Profi"] sollte Sirius Black spielen - und wurde somit ein weiteres Mal in seine gewohnte Rolle des Bösewichts gepresst. Doch diesen Auftritt meister Oldman gewohnt gut - zwar darf er nur selten in das Geschehen eingreifen, seine Szenen wirken - unterstützt von der "dreckigen" Maske - äußerst gelungen. Er ist einfach die perfekte Besetzung für einen zahnschwitzenden Schurke, der nach zwölf Jahren im magischen Gefängnis von Askaban seine Freiheit wieder erlangt hat und nun seine Rache anstrebt.
Mindestens genauso glanzvoll ist David Thewlis Auftritt als Professor Lupin - obgleich der No-Name-Akteur [für Aufsehen sorgte seine Darbietung in Mike Leighs "naked / nackt" Mitte der Neunziger] mit seinem dünnen Oberlippenbart nicht so wirklich in das Vorstellungsbild der Leser passen will, spielt er äußerst delikat den neuen Lehrer für die Verteidigung gegen die dunklen Mächte. Genau wie es seine Rolle verlangt, wirkt er trotz seines geheimnisvollen Auftretens äußerst vertrauenswürdig auf die Schüler und den Zuschauer - entwickelt sich während des Filmverlaufes gar zu einem latenten Vaterersatz für Harry. Wenn er Harry immerzu ein Stückchen Schokolade zur Stärkung anbietet, sind dies (u.a.) die kleinen Momente, die den Film zu einem ausgereiften Gesamtwerk zusammenschweißen.
Überhaupt, im Gegensatz zu den vorhergehenden Teilen wirkt "Harry Potter and the prisoner of Azkaban" erstmalig wie ein kompaktes Ganzes, in dem jede Szene ihre Daseinsberechtigung hat. Man hat nicht versucht sich sklavisch an die Romanvorlage zu klammern und jedes Detail irgendwie anzusprechen. Vielmehr verbleibt von Joanne K. Rowlings Roman nur ein Grundgerüst, in dem nur noch die zentralen Orte angesteuert werden. Selbst das in den ersten beiden Filmen so exzessiv dargestellte Quidditch-Match, wurde in dieser Episode auf ein notwendiges - und effektives - Minimum verkürzt. Als unwissender Betrachter bekommt man so eine stimmige Geschichte vorgesetzt, die nicht mit unnötigen Kleinigkeiten vollgestopft worden ist. Zwar hätte man wohl noch einen Kurzauftritt für John Cleese als Nearly Headless Nick reservieren können - aber selbst das Fehlen eines derartig schönen Details fällt während des Betrachtens nicht einmal wirklich auf.
[SPOILER]
Folglich werden wohl nur die größten Pedanten sich darüber aufregen, dass Harry (u.a.) seinen neuen Firebolt erst im Finale erhält - realistisch betrachtet hätte aber eine Beibehaltung der eigentlichen Reihenfolge [im Roman erhält er den neuen Besen "direkt" nach der Zerstörung des ersten] dazu geführt, dass man weiterführende Szenen hätte umsetzen müssen, die die Filmlänge erneut in exorbitante Höhen getrieben hätte.
Einziger wirklich Wermutstropfen ist somit nur, dass zu unklare verbleibende Verhältnis zwischen Remus Lupin, Sirius Black, James Potter und Peter Pettigrew. Während im Roman deren freundschaftliche Vergangenheit und ihre Schandtaten an Hogwarts erläutert werden, fällt diese geschichtliche Ausgestaltung gänzlich der Schere zum Opfer - und dabei wäre dies gerade notwendig um das Verhalten von Professor Snape gegenüber Harry "verständnisvoller" zu machen.
Dafür werden im Gegenzug aber die Veränderungen in der Handlung konsequent dazu ausgenutzt, das Geschehen auf eine "erträgliche" Länge zu drücken. Vor allem der Marauder's Map [eine magische Karte, die alle Personen und deren Bewegungen in Hogwarts zeigt] wird hierbei eine zentrale Rolle zugesprochen - so erkennt Harry doch auf dieser erstmalig, dass der angeblich verstorbene Peter Pettigrew [es heißt, er sei auch ein Opfer Sirius Blacks] wohl noch in den Gängen Hogwarts herumgeistert. Der Zuschauer erhält so kleine rätselhafte Anhaltspunkte für den weiteren Handlungsverlauf und kann so - obgleich anderer Kürzungen - gut, schlüssig und voller Spannung die weiteren Handlungen verfolgen.
[SPOILER-ENDE]
Auf Seiten der Special-Effects wurde wohl ein Gang zurückgeschaltet. Nicht mehr eine Materialschlacht, die die Fähigkeiten der Animateure beweist [vor allem die Quidditch-Spiele in den vorangegangenen Episoden hatten scheinbar nur diesen Sinn], sondern überwiegend dezente und zur Erfüllung des Story-Zwecks eingesetzte Effekte. Dass die Regieführung von Cuarón hierbei auch Neuland betritt sollte nicht verwundern - besonders ein im Finale auftauchender Werwolf wirkt wohl auf viele Betrachter befremdlich - weil er nicht den gängigen Klischees entspricht, sondern wirklich eine Kreuzung zwischen Mensch und Wolf ist. Sein Kampf gegen die "Grim" ist dennoch ein gruseliges Highlight. Wie wilde Tiere stürzen sich die Kontrahenten auf einander - und verlassen so offensichtlich die "kindlichen" Fußspuren der ersten beiden Filme!
Klassischer und wesentlich imposanter fällt in diesem Falle wohl die Animation des Hippogriffs aus. Ehrfurchterregend wird die neue Kreatur - "Buckbeak" ist ein Pferd mit den Schwingen und dem Kopf eines Adlers - eingeführt. Besonders beeindruckend ist hierbei der Flug über (und um) Hogwarts gelungen. Sanft bewegen sich die Federn im Wind, behutsam streichen die Hufen über das Wasser des Sees. Schlichtweg ein zauberhafter kurzer Moment zum Zurücklehnen und Genießen.
Ganz im Gegensatz zu dieser computer-animierten Figur, wurden die Dementoren überwiegend klassisch in Szene gesetzt. Ohne großen Aufwand erscheint es als hätte man Schauspieler mit langen schwarzen Kutten bekleidet, um so ein gruseliges Aussehen zu kreieren - eine wirksame Darstellung, die zwar Ähnlichkeiten zu den Ringgeistern [aus "Lord of the rings / der Herr der Ringe"] hat, aber spätestens wenn die Dementoren über dem Quidditch-Feld schweben, vergisst man diese Ähnlichkeit ganz schnell.
Einzig bei der halsbrecherischen Fahrt des "Knight Bus'" kommt letztlich im Rahmen der Special-Effects das gewohnte Achterbahn-Gefühl der ersten beiden Teile auf. Scheinbar ohne Rücksicht auf Verluste brettert der Fahrer über die britischen Straßen, lässt die Reifen bei einer haarscharfen Bremsung vor einem die Straße überquerenden Muggel quietschen - und verengt sogar die Breite des Busses um sich durch zwei eng nebeneinander fahrenden Bussen hindurchzuquetschen [im Roman springen die Häuser aus dem Weg!]. Die Action-Sequenz dauert wohl nur "wenige" Sekunden - als Betrachter wird man jedoch dank der direkten Kameraführung kräftig durchgeschüttelt. Gerade so als würde man selber neben Harry in dem lila Bus sitzen.
Überhaupt ist die Kameraarbeit bei dem Film ein wichtiges Werkzeug. Man hat sich gänzlich verabschiedet von den weichgezeichneten hochstilisierten Bildern der Columbus-Werke, versucht anstelle dessen durch ungewohnte Kamerawinkel das Geschehen für den Betrachter interessanter zu machen. Ein äußerst gelungenes Experiment. Denn die stimmige Visualisierung wirkt sich gelungen auf die dunkle Atmosphäre der Geschichte aus. Überwiegend schwach ausgeleuchtete Szenen und herbstliche Außenaufnahmen - genau so kalt hat man sich Hogwarts unter der Bedrohung Sirius Blacks vorgestellt!
Was bleibt also noch zu erwähnen? Die bisher bekannten Lehrer-Darsteller Robbie Coltrane (Hagrid), Maggie Smith (Professor McGonagall) und Alan Rickman (Professor Snape) spielen erneut hervorragend - leider verkommt aber Maggie Smith mit ihrem göttlich-strengen Blick immer mehr zu einer Randfigur. Tom Felton (Draco Malfoy) hat in den vergangenen Monaten einen großen Schuss in die Höhe getätigt und ist kaum noch wiederzuerkennen - kann aber wieder mit seiner fiesen Art den Unmut des Zuschauers auf sich ziehen; besonders befriedigend und spaßbereitend ist es bei einer derartig großkotzigen Figur natürlich immer, wenn sie entgegen des Auftretens äußerst wehleidig [und das ist Draco im "prisoner of Azkaban" besonders!] ist. Die Schadenfreude ist so gut wie vorprogrammiert!
*Die Altersfreigabe*
Nachdem die Altersfreigabe für den zweiten Teil nur noch durch die Kürzung einiger Szenen auf "ab sechs Jahre" gedrückt werden konnte, hat man sich nun erstmalig für eine neu eingeführte Freigabe-Stufe entschieden. Grundsätzlich dürfen Besucher ab 12 Jahren das Kino betreten. Sollten jedoch kleinere Potter-Fans das Spektakel auf der Leinwand verfolgen wollen, müssen sie dies in der Begleitung ihrer Eltern machen.
Ob dies jedoch ratsam ist, müssen wohl die Eltern selber entscheiden. Objektiv betrachtet dürfte man wohl davon ausgehen können, dass jüngere Zuschauer, die schon keine Probleme mit den Vorgängern [sowohl als Film als auch als Buch] hatten, bedenkenlos mit ihren Erziehungsberechtigten ins Kino gehen können. Ansonsten kann man wohl eine Grenzlinie "ab 10 Jahren" ziehen. In diesem Alter sollten die Kleinen im Allgemeinen [sicherlich ist dies immer noch eine Einzelfall-Entscheidung] schon so weitentwickelt sein, dass sie das Spektakel mit ihren Eltern gefahrenlos gucken können.
Die "schlimmsten" Szenen im Film sind sicherlich der Kampf zwischen einem Werwolf und dem "Grim" und das jeweilige Auftauchen der Dementoren. Wenn diese ihren Opfern jegliche Lebensfreude aussaugen, werden Momente geschaffen, die von einer besonders intensiven Atmosphäre geprägt sind. Jedoch muss man dem Film zugestehen, dass er zumeist [wenn man den "längeren" Showdown außer Betracht lässt] diesen nervenanspannenden Szenen milde und entspannende Momente folgen lässt, so dass genügend Raum zur Entspannung der Nerven geboten wird!
Gesamtbetrachtet muss man aber feststellen, dass "Harry Potter and the prisoner of Azkaban" von einer dauerhaft dunkleren Atmosphäre durchzogen wird. Während sich in den Vorgängerfilmen erst in den finalen Minuten die Spannung auf ein hohes Niveau eingestellt hat, ist diese beim dritten Teil konstant "hoch". Die Bedrohung durch die Dementoren und Sirius Black liegt ständig in der Luft und wird durch die Kameraarbeit zusätzlich betont. Cuarón gönnt den jungen Betrachtern jedoch immer wieder kleine Erholungsmomente - herrlich sind hierbei die Zwischenspiele mit der Whomping Willow, die zudem die voranschreitende Jahreszeiten verdeutlichen -, so dass letzten Endes die 10-Jahres-Grenze dennoch als Richtlinie herangezogen werden kann.
*Fazit*
Gesamtbetrachtet muss man diesen Film einfach weiterempfehlen. Herrlich wird die "Harry Potter"-Magiewelt mit den Independent-Wurzeln des neuen mexikanischen Regisseurs Alfonso Cuarón vermischt. Als Ergebnis erhält man letztlich den reifsten und besten "Harry Potter"-Streifen, der gekonnt zwischen spannenden und lustigen Momenten wechselnd eine unvergleichlich-bedrohliche Wohlfühl-Atmosphäre verbreitet. Zwar werden auch bei diesem Verfilmungsversuch einige Nörgler nicht stillhalten können und die zahlreichen Veränderungen zur Romanvorlage negativ ankreiden - aber bei einem derartig dicken Wälzer wie "the prisoner of Azkaban" konnte man diese Kürzungen wohl offensichtlich nicht mehr vermeiden.
Wichtig war es ein kompaktes Abenteuer des kleinen Magiers auf die Leinwand zu zaubern - und dieser Versuch gelingt dank der guten Ensemble-Leistung und der wundervollen Geschichte unzweifelhaft. Bisher ganz klar und eindeutig der Blockbuster des Kinosommers 2004 - und von den ersten Bildern her zu urteilen, dürfte wohl die einzige Konkurrenz der grüne Oger "Shrek" in seinem zweiten Kinoauftritt werden.
Wollen wir nur hoffen, dass Mike Newell mit "Harry Potter and the goblet of fire" ähnlich zu begeistern weiß, obgleich hier ähnlich drastische Kürzungen noch schwerer fallen dürften. Aber das finale Ergebnis dürfen wir dann im November 2005 beurteilen - und bis dahin können wir uns die Zeit mit erneuten Ausflügen in die schon bekannten Hogwarts-Abenteuer verkürzen... weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Bezaubernd aber nicht verzaubernd
4- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
mutig, spannend, die neuen Schauspieler können überzeigen, Emma Watson (Hermine) spielt wirklich gut, besser als die Vorgänger...
Kontra:
wichtige Details des Buches fehlen, kommt nicht an das Buch ran, schlechter Hauptdarsteller (Daniel Radcliff)...
Empfehlung:
Ja
Na sowas. Ist schon wieder ein Jahr vorbei? Es scheint so, denn der dritte Harry Potter Teil ist nun im Kino zu sehen. Der Gefangene von Askaban, so der Titel, gilt bei vielen Harry Potter Fans als der spannendste und düsterste der Serie. Ich habe alle Bücher mit Freude gelesen, die ersten beiden Filme konnten mich aber nicht überzeugen. Doch vielleicht bringt der neue Regisseur das mit, was es braucht, um einen Potter angemessen zu verfilmen. Auf jeden Fall musste ich den Film trotz aller bösen Vorahnungen sehen und hier kommt der Bericht.
Story
Harry kann es kaum noch abwarten, dass die Ferien wieder vorbei sind und er zurück nach Hogwarts kann, denn er wird auch in diesem Sommer von den Dursleys schikaniert wo es nur geht. Zu allem Übel kommt auch noch die Schwester seines Onkels zu Besuch, die Harry noch weniger zu mögen scheint, als der restliche Dursley Clan. Als sie anfängt Harrys tote Eltern zu beschimpfen verliert er seine Geduld und verzaubert sie, woraufhin sie wie ein Ballon davon fliegt. Völlig wütend und in Panik packt er seine Sachen und macht sich auf den Weg. Doch wohin? Als er völlig verzweifelt eine Rast einlegt bemerkt er wie er von einem monströsen schwarzen Hund beobachtet wird.
Zu seinem Glück liest ihn in diesem Moment der Fahrende Ritter auf, ein Express Bus für gestrandete Zauberer und Hexen, der ihn nach London in die Winkelgasse bringt. Zu Harrys Überraschung wartet dort schon der Zauberminister auf ihn. Doch dieser ist wider erwarten sehr freundlich zu Harry, welcher doch unerlaubt in den Ferien gezaubert hat. Überhaupt waren alle besonders freundlich zu ihm. Woran mag das liegen.
Als Harry kürze Zeit später Auf Ron und Hermine trifft, vergißt er so langsam die Unannehmlichkeiten der letzten stunden und erfährt nun endlich von Rons Vater, dass ein gefährlicher Verbrecher aus Askaban, dem Zauberergefängnis entkommen ist. Sirius Black, ein treu Untergebener Voldemorts. Und dieser scheint nichtts anderes zu wollen als Harry zu töten.
Doch für Harry beginnt erst einmal wieder die Schule und die Freude darüber steht ihm ins Gesicht geschrieben. Während seiner Fahrt nach Hogwarts bleibt der Hogwarts Express jedoch unvermittelt stehen und alles wird dunkel. Dementoren, die grausamen Wächter von Askaban durchsuchen den Zug nach Sirius Black. Als ein Dementor in Harrys Abteil kommt scheint dieser ihm seine komplette Freude zu entziehen, aber Harry kann im letzten Moment von einem mitreisenden, welcher bisher nur geschlafen hatte gerettet werden. Dem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste.
Harry hat es dieses mal besonders schwer. Er will herausfinden, was es mit Sirius Black wirklich auf sich hat. Ausserdem wird er von der Schule stark eingeschränkt, da alle versuchen ihn zu beschützen. Denn obwohl Sirius Black hinter ihm her ist, scheint es ihm doch so, als wären alle aus irgendeinem Grund besorgter als es sein müsste. Zu allem Übel treiben auch noch die Dementoren ihr Unwesen um Hogwarts und sie scheinen besonders interessiert an Harry Potter zu sein.
Kritik
Nach den ersten beiden Kinofilmen hatte ich langsam das Gefühl, man müsste zaubern können, um eine anständige Potter-Buch-Verfilmung zu schaffen, doch der aktuelle Film belehrte mich eines besseren. Ok, er ist weit davon entfernt perfekt zu sein und kann das lesen des Buches bei weitem nicht ersetzen, aber er ist gut. Vor allem aber besser als seine Vorgänger. Der Regisseur Wechsel hat dem Film offensichtlich gut getan, denn Harry Potter und der Gefangene von Askaban ist erwachsener und vor allem mutiger geworden, als ich es erwartet hätte. Diesmal waren die Autoren oder die Produzenten oder wer auch immer wohl nicht so darum besorgt, dass der Film eine niedrige Altersfreigabe erhält und haben mehr wert darauf gelegt, die Spannung des Buches auch in den Film zu übertragen. Dass dazu gewalttätige und auch gruselige Stellen gehören, die ja auch das Buch so reizvoll machen wurde erkannt und nicht übergangen. Ganz so mutig war der deutsche Filmverleih wohl nicht. Wenn ich mein Cinemaxx Programm aufschlage, dann sehe ich eine Spielzeit von 139 Minuten. Ein Blick auf internationale Film Webseiten verrät mir jedoch, dass der Film in seiner ursprünglichen Version 142 Minuten dauert. 3 Minuten sind also auf mysteriöse Art und Weise verschwunden. Vermutlich, um dem Film ein frei ab 12 Jahren zu bescheren, was nach neuem Gesetz Kinder ab 6 ermöglicht mit einem Erziehungsberechtigten den Film zu sehen.
Neben dem neuen Regisseur gibt es noch ein paar andere Änderungen zu den ersten beiden Filmen. Der verstorbene Dumbledore Darsteller Richard Harris, wurde durch Michael Gambon ersetzt. Ein durchaus würdiger Nachfolger, fast ein Ersatz, der es aber leider nicht ganz schafft die Würde und die Kraft auszustrahlen, welche diesen weißen großen Zauberer ausmacht. Gut vorstellbar ist aber, dass viele Zuschauer diesen Darsteller Wechsel gar nicht bemerken werden.
Geändert wurde scheinbar auch Hogwarts ein wenig. Vor allem innerhalb der Schlossmauern scheint sich einiges getan zu haben. Treppenhäuser wirken plötzlich viel mächtiger und vor allem höher, dass einem fast schwindlig wird. Als Hogwarts Schüler muss man ab jetzt wohl absolut schindelfrei sein oder einfach nicht runterschauen.
Die Bilder wirken teilweise fast künstlerisch, vor allem im Vergleich zu den Vorgängerfilmen. Das ist entweder ein Verdienst des neuen Regisseurs, vielleicht gab es aber auch einen Wechsel bei den Kameramännern.
Die neuen Charaktere aus Band drei wurden überraschend gut besetzt. So sehen nicht nur Sirius Black, sondern auch Lupin und Sybil Trelawny annähern so aus, wie ich sie mir beim Lesen des Buches (und der Nachfolger) vorgestellt habe. Ganz besonders nahe kommt dabei Sirius meiner Vorstellung nahe. Hätte ich es nicht auf einem Kinoplakat gelesen, dann wäre ich wohl nie darauf gekommen, dass es sich dabei um Gary Oldman handelt, der absolut überzeugend spielt. Dass einige Schlüsselszenen mit Sirius Black im Film nicht die Wirkung haben und die Atmosphäre erzeugen, welche sie im Buch so auszeichnen, ist auf keinen Fall seine Schuld, sondern liegt zumeist an ihrer überhasteten Abarbeitung. Vor allem die Szene in der heulenden Hütte hat mich enttäuscht. Während sie im Buch unglaublich spannend ist und endlos lange scheint, wirkt sie im Film lieblos, als hätte man sie möglichst schnell abarbeiten wollen.
Das Hauptprobleme des Films liegt genau hier begraben. Zu verlangen das Buch 1:1 umzusetzen wäre wohl nicht möglich, aber während einige unwichtige Szenen, wohl aus Effekthascherei, total überzogen lange dauern, werden wichtige Szenen und Fakten einfach schnell abgearbeitet oder komplett weggelassen. Man erfährt im Film weder, wie genau die Beziehung zwischen Sirius, Lupin, Pettigrew und Harrys Vater war, noch warum Lupin und Sirius wissen was die Karte des Rumtreibers ist und wie man sie bedient. Auch die heulende Hütte und ihre Bedeutung für die vier Freunde und deren Fähigkeiten werden dem Zuschauer vorenthalten. Im Buch dagegen ist diese Freundschaft der vier jungen ein zentraler Punkt. Dass sie die Karte zusammen erschaffen haben und ihre Treffen (mehr wird nicht verraten) in der heulenden Hütte sind dabei wichtige Fakten, die im Buch zeigen wie groß ihr Zusammenhalt und ihre Kameradschaft wirklich ist.
Das sind die wichtigsten, aber nicht die einzigen Informationen, die der Film einem vorenthält. Schade, denn genau an diesen Stellen kommt der Charme der Bücher erst richtig zur Geltung.
Statt dies noch irgendwie im Film unterzubringen wurden andere Szenen total übertrieben lange dargestellt, Dazu gehört auf jeden Fall Harrys Ritt auf dem Hippogreif, der auch noch stark an den Drachenritt aus „die unendliche Geschichte“ erinnert. Halb so lang wäre sie mindestens genauso beeindruckend gewesen.
Die fantastische, verrückte Welt der Zauberer und Hexen in Harry Potter, mit all ihren Ungeheuern und mysteriösen Wesen, kann ohne Special Effects wohl kaum dargestellt werden. Deswegen wurde abermals tief in die Trickkiste gegriffen. Fast immer können die vielen Animationen, Masken und Modelle überzeugen. Nur in seltenen Fällen, wie zum Ende des Hippogreif Ritts, wirken sie unecht und verwaschen. Und zu meinem erstaunen wurde auch hier Mut bewiesen. Der Werwolf im Film sieht keinem der bekannten Hollywood Werwölfe ähnlich. Hier wurde ein annähernd komplett neues Aussehen geschaffen, dass wirklich von sich behaupten kann neu und innovativ zu sein. Zwar sah er bei weitem nicht so aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, ausnahmsweise sah er besser als das aus. Wer das kritisieren will kann das gerne tun, sollte sich aber ernsthaft darüber Gedanken machen, ob er womöglich zu sehr in gefestigten Klischees steckt und ob es wünschenswert ist, Mut, der bei Kinofilmen selten genug ist mit Kritik zu bestrafen.
Im Vorfeld wurde viel darüber diskutiert, ob Harry Potter und der Gefangene von Askaban womöglich zu düster und gewalttätig für Kinder ist. Auf diese Frage gibt es wohl keine allgemeingültige Antwort, wohl aber Überlegungen die man treffen kann. Denn der Film ist düster und gewalttätig, allerdings weniger als das Buch. Man darf die Fantasie von Kindern nicht unterschätzen. Diese ist teilweise so groß, dass Monster in Schränken, unter dem Bett oder vor dem Fenster für Kinder wirklich existieren. Dieses psychologische Phänomen geht so weit, dass Kinder teilweise diese eingebildete Wesen wirklich physisch sehen. Wenn ein Kind das Buch ertragen konnte, schafft es das mit dem Film meiner Meinung nach allemal. Trotzdem sollten das alle Eltern für sich entscheiden. Notfalls hilft es, wenn ein Elternteil sich den Film zuerst ansieht und so besser beurteilen kann, ob das eigene Kind schon gefasst genug ist den Film zu verkraften.
Hermine, Ron und Harry, besser gesagt ihre Darsteller sind zweifellos Teenager geworden. Sie dürfen jetzt coole Klamotten tragen und auch das ein oder andere körperliche Merkmal hat sich herausgebildet. Doch Schauspielerisch hat sich nicht ganz so viel getan. Rupert Grint (Ron) spielt genau wie immer. Irgend etwas zwischen lässig und gewohnt, aber ganz ok. Emma Watson (Hermine) ist richtig gut und glaubhaft geworden, Daniel Radcliff (Harry) dagegen hat sich nur minimal verbessert. Ich kann ihm auch dieses mal keine einzige Emotion abnehmen. Vor allem aber seine Trauer ist so unglaubwürdig wie immer. In manchen Szenen, in denen er weinen soll wirkt er eher lachend oder so, als könnte er sich ein Lachen nur mit Mühe verkneifen.
Wenn demnächst die Dreharbeiten für den nächsten Harry Potter Film anfangen, müssen die Macher wohl einen Zahn zulegen, wenn sie nicht wollen, dass Harry und Co bei ihrem Abschluss etliche Jahre zu alt aussehen.
Fazit
Obwohl Harry Potter und der Gefangene von Askaban ein guter Film geworden ist, kann er das Lesen des Buches nicht ersetzen und kommt auch bei weitem nicht an dieses heran. Wer das Buch nicht gelesen hat wird sehr viele schöne Details verpassen aber vor allem wichtige Zusammenhäge nicht verstehen. Dieses Problem hatten schon die beiden ersten Filme, aber dieses mal wurde zumindest eine Atmosphäre erzeugt, die nicht nur für Kinder etwas bietet, sondern durchaus auch für erwachsene Harry Potter Fans.
Über die Kindertauglichkeit lässt sich streiten und ich kann nur empfehlen das für jedes Kind extra zu entscheiden. Meist haben Eltern da ja ein recht gutes Händchen, was die Verfassung ihrer Kinder angeht.
Ich kann dem Film mit gutem Gewissen ein empfehlenswert aussprechen und gebe ihm knappe 4 Sterne.
In diesem Sinne
Derdasser
Ich habe diesen Bericht auch bei ciao.de unter dem Namen derdasser gepostet. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Stormwatch2k3, 22.06.2004, 02:56 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Den guck ich mir erst auf DVD an. ~~Gruß Norman~~
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Harry Potter - Teil 39378579348
4- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: niedrig
- Humor: humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Sehr witzig, unerwartet gut!
Kontra:
Ein wenig zu lang geraten (141 Minuten)
Empfehlung:
Ja
Liebe Leserinnen und Leser,
vorgestern war ich mit Freunden im neuesten Harry Potter-Streifen, "HARRY POTTER UND DER GEFANGENE VON ASKABAN". Ich muss sagen, dass ich nicht so der Potter-Fan bin, habe aber zumindest die ersten beiden Teile als Buch gelesen und den ersten Streifen auf DVD gesehen. Ich bin also völlig erwartungsfrei in den Film gegangen, hatte aber eine ungefähre Vorstellung, was mich denn erwarten würde *lol* was für ein Satz...
Inhaltsangabe:
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Harry Potter, der von seinen Adoptiveltern wie die Pest gehasst wird, hat mal wieder mit Selbigen Ärger. Wenige Momente später und eine Tante ärmer - er verzaubert sie in einen Ballon, der immer weiter gen Himmel steigt [hat sie sich im Übrigen auch verdient *g*] - findet sich Harry auf den Weg nach Hogwarts, der Zauberschule, der er schon das dritte Jahr angehört. In der Stadt macht schon der Ausbruch eines gewissen Sirius Black, ein blutrünstiger und sehr gefährlicher Killer, die Runde. Es wird heftigst gemunkelt, dass dieser nette Herr auf der Suche nach Potter ist - und ihn töten will. Wie die jungen Zauberer und besonders Harry Potter selbst diese Situation meistern (oder auch nicht), verrate ich natürlich nicht. Aber mehr gibt es zur Story nicht zu sagen, denn überaus komplex ist sie nun wirklich nicht geraten. Das hat den Vorteil, dass man dem Film extrem leicht folgen kann - für Kinder ideal, da man sie wohl nicht mit besonders komplexen Stories überschütten sollte.
Schauspieler und Bewertung des Films:
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Tja, wer Harry Potter ist, wie er aussieht, weiß jeder, aber wie der pubertierende Teenie so heißt - außer Harry Potter *g* - wusste ich auch nicht. Aber wir sind ja da, um zu lernen: Daniel Radcliffe heißt der Bursche und wächst langsam aus der Potter-Rolle hinaus - das haben auch die Filmemacher längst erkannt und überlegen allen Ernstes, ihn spätestens im 5. Film durch einen jüngeren Potter zu ersetzen. Dabei muss man nicht unbedingt an den schauspielerischen Fähigkeiten des Jungen zweifeln: mich hat er überzeugen können, auch wenn ich hier und dort mal lächeln musste - der Naivität des jungen Kerls, welche in der gespielten Rolle begründet liegt, wegen. Mit seinen Freunden Hermine (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) - übrigens: klasse geschauspielert! - erlebt der Kinobesucher eine spannende Story, die kontinuierlich an Brisanz gewinnt und den Zuschauer fesselt. Logisch, es ist ein Kinderfilm, da dürfen auch die Späße nicht fehlen und mit Ron hat man einen wirklich witzigen Charakter, der durch viele (unbeabsichtigte) Tolpatschigkeiten im auditiven Bereich punkten kann. Auch die übrigen Schauspieler haben mich persönlich überzeugen können, jeder der Charakter hat seine bestimmten Merkmale. Aber auch die Überraschungen und ganz spezielle und vor allem unerwartete Momente und Situationen machen den Film sehr vielseitig, und in der Tat stellt sich ein gewisser Fun-Faktor ein.
Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, während des Films mit einer Freundin zu scherzen und ich staunte nicht schlecht, als sie mir sagte, dass sie alle Bücher gelesen hatte und sehr gespannt auf den Film gewesen war. Hat man nämlich die Bücher bereits gelesen, weiß man natürlich, was denn alles passieren wird. Ob jetzt extreme Abweichungen zum Buch auftreten, weiß ich jetzt nicht, jedenfalls war sie vom Film begeistert und ich muss ihr beipflichten, dass es ein extrem guter Kinderfilm ist. Betrachtet man den Film nüchtern und erwartet allen Ernstes einen Film voller Action und Magie, wird man nämlich bestimmt bitter enttäuscht sein. Sieht man den Streifen aber eher neutral, kann man sich einen schönen Kino-Abend machen, vor allem, weil der Film wirklich wunderschön umgesetzt wurde. Die ganze Stadt, das alterliche Flair, die vielseitigen und komischen Charaktere, die Spannung und ein Schuss Kitsch - das ist eine sehr gute Mischung für einen tollen Film.
FAZIT
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Letzten Endes kann ich den Film natürlich weiterempfehlen, auch muss man nicht die ersten Filme gesehen haben, um da etwas zu verstehen, denn erzählte Rückblenden von wichtigen Personen verschaffen den Einblick in die doch recht komplexe Vergangenheit des Harry Potter. Wie die Story ausgeht, erfahrt ihr natürlich nicht von mir - das wird alles im Kino verzählt *g* Ein bisschen schade: mit 141 Minuten ist der Film ein doch recht kleines winziges Bisschen zu lang geraten, hier hätte man ein wenig kürzen müssen - der Kinderhintern wegen, die nach 2,5 Stunden wieder eingeölt werden müssen/sollten (damit man's Quietschen nicht mehr hört...)...*g*
Fantasy/Abenteuer
USA 2004
Regie: Alfonso Cuarón
FSK ab 12 Jahren
141 Min.
4 Sternchen + Empfehlung von mir.
Lieben Dank für's Lesen, Bewerten und Kommentieren.
euer cskendras
PS:
NATÜRLICH habe ich mich beim Titel verzählt... das soll nämlich HARRY POTTER TEIL 3 heißen....*gg*
Dieser Bericht ist auch auf ciao.com erschienen! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Pass auf Dich auf Harry....
4- Action: wenig
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: sehr niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: durchschnittlich
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Seidenschnabel, Kostüme, Schauplätze, Schauspieler
Kontra:
Harry und Ron sahen nicht wie 13 aus, Spannung ist auf der Strecke geblieben, leider kein harris als Dumbledor mehr :o(
Empfehlung:
Ja
Huhu,
ich habe alle Bücher von ihm und da war es auch ein MUSS für mich, die Filme zu schauen und gestern Abend war ich im Kino und habe mir den 3. Teil von Harry Potter angeschaut. Wie meine Meinung ist? Lest am besten selber.
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║ Filmdaten
Titel: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Original Titel: Harry Potter an the prisioner of azkaban
Start: 03. Juni 2004-06-16
Dauer: 141 Minuten
FSK: 12 Jahre ( dazu werde ich aber noch was sagen *kopf schüttel*)
Genre: Abenteuer, meiner Meinung nach auch Fantasy, bei den Gestalten :o)
Land: USA
Regie: Alfonso Cuarón
Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson
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║ Inhalt
Nun beginnt das 3. Jahr für Harry an der Zauberschule Hogwarts. Die Ferien durfte er dennoch wieder bei seiner Tante und ihrer Familie, den Dursleys verbringen. Harry der dort mehr geduldet ist, hat wie immer keine schöne Ferien.
Onkel Vernons Schwester Marge hat sich angekündigt. Natürlich kommt sie nur in Begleitung ihres verfressenen Hundes.
Man kann gar nicht überhören, das Vernon und Marge Geschwister sind, denn auch sie hat immer an Harry was zu meckern.
Als Marge dann auch noch anfängt über Harrys Eltern her zu ziehen, kann Harry sich nicht mehr kontrollieren und verzaubert Marge. Sie geht auf wie ein Hefekuchen und wird immer fetter und leichter, so das sie anfängt zu schweben.
Venon läuft seiner Schwester hinter her und versucht sie wieder auf den Boden zu bekommen, während dessen packt Harry in windes eile seine Sachen zusammen und flüchtet aus dem Haus der Dursleys. Da Harry außerhalb der Schule gezaubert hat, hat er nun riesen Angst das er von der Schule verwiesen wird, denn es ist nicht gestattet außerhalb der Schule zu zaubern.
Nach dem Harry nun etwas entfernt vom Haus seiner Verwandten war, setze er sich auf dem Bordstein um erstmal ein wenig Luft zu bekommen, als Gegenüber im Gebüsch etwas raschelte. Er sah genauer hin und erkannte zwei Augen eines Hundes, zumindest nahm er das an.
Als er genauer schauen wollte hielt ein übergroßer Bus neben ihn und brachte Harry nach London in eine Kneipe.
In der Kneipe angekommen wird er von Cornelius Fugde in Empfang genommen. Er arbeitet für das Ministerium für Zauberei und Harry ahnt böses und denkt das er nun von der Schule verwiesen wird.
Doch Fugde kann Harry beruhigen, Marge wurde wieder vom Himmel geholt und ihr Gedächnis gelöscht und sie kann sich an nichts mehr erinnern.
Harry war es nun um einiges leichter ums Herz, als er erfuhr das ein Gefangener, Namens Sirius Black, aus Askaban geflohen ist. Askaban ist das Gefängnis für straffällig gewordene Zauberer. Noch nie hat es bisher jemand geschafft aus Askaban zu fliehen.
Sirius Black war ein sehr guter Freund seiner Eltern, doch er soll seine Eltern verraten haben und mit dem Tod zu tun haben. Nun wird gesagt, dass Sirius Harry finden will und auch ihn töten will.
In Harry kommt die Angst hoch, denn noch versteht er nicht ganz, was alles hinter Sirius Black steckt und wieso er ihn töten will.
Als es endlich nach Hogwarts ging, war irgendwas anders. Plötzlich blieb der Zug stehen und das Licht im Zug erlosch.
Harry spürte das hier irgendwas nicht stimmte. Die Scheiben vom Zug vereisten langsam und es breitete sich eine eisige Kälte aus. Plötzlich stand ein Wesen vor ihm, ganz in schwarz gehüllt.
Er versuchte sich Harrys Seele zu greifen als plötzlich der Mann, der neben ihm saß wach wurde und einen Zauberspruch aussprach.
Harry erwachte aus seiner Ohnmacht und wusste nicht was passiert war.
Vor ihm saß ein man der sich als Lupin vorstellte, Er ist der neue Lehrer an der Hogwartsschule und erklärte ihm, das ein Dementor versucht habe, seine Seele zu rauben.
Dementoren sind die Wächter von Askaban und suchen Sirius Black und alles was sich ihnen in den Weg stellt, sind Feinde. Sie machen keinen Unterschied zwischen Gut und Böse.
Als die Schüler endlich in Hogwarts ankamen wurde, wie es so üblich ist an jedem Anfang eines neuen Schuljahres, abends zusammen gegessen und Dumbledore, der Schuldirektor hielt eine Ansprache. Auch musste er leider was nicht Erfreuliches berichten.
Dementoren hielten sich rund um Hogwarts auf, auf der Suche nach Sirius Black. Da sie annahmen das Sirius nach Hogwarts kommen würde um Harry zu finden.
Dumbledore warnte die Schüler auch davor, den Dementoren zu Nahe zu kommen, denn sie sind gefährlich.
Sirius Black gelingt es nach Hogwarts unerkannt zu gelangen und in Harry breitete sich die Angst aus, aber auch der Hass gegen ihn, denn inzwischen ist Harry der Meinung das Sirius mit Schuld an den Tod seiner Eltern trägt und er will seien Eltern Rächen.
In Hogwarts spielen sich viele geheimnisvolle Sachen ab. Lupin kann nicht mehr zum Unterricht erscheinen, die Dementoren fuschen in ein Quidditschspiel rum, Sirius Black konnte unerkannt nach Hogwarts kommen… Die Gefahr für Harry wird immer größer….
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║ Die Schauspieler
Daniel Radcliff
Er spielt den 13 jährigen Harry Potter, der nun sein 3. Schuljahr auf Hogwarts hat. Ich finde das er die Rolle des Harry Potters sehr gut spielt, was er auch schon in den anderen beiden Teile gemacht hat. Nur war ich gestern doch sehr erstaunt. Lt. Buch & Film ist Harry im 3. Jahr in der Zauberschule und hat ein Alter von 13 Jahren. Er sah nicht aus wie 13 Jahre. Er sah um einiges Älter aus. Ich würde sagen Daniel Radcliff ist dann doch schneller erwachsener geworden als geplant oder der Film wurde zu langsam abgedreht. Da war ich ein wenig enttäuscht drüber, aber der gute Junge kann ja nichts dafür *gg* Im Ganzen hat er die Rolle des Harry Potters aber wieder sehr gut dargestellt.
Rupert Grint
Er spielt Ron Weasley. Den Rotschopf der nicht ohne seine Ratte Krätze kann. Ich hab ich gesehen und er jammert um Krätze, das kam so verdammt glaubwürdig rüber, echt, das ließ keinen Zweifel. Auch er ist ganz schön groß geworden und sah in meinen Augen um einiges Älter aus, aber nicht wie ein 13 jähriger Schüler.
Ron ist ein Schüler und der beste Freund von Harry, der etwas tollpatschig ist. Ich finde er sieht süß aus mit seinen roten Haaren und das soll sich bestimmt nicht abwertend klingen, aber jedes Mal wenn ich Ron gesehen habe, habe ich sofort an einen Tollpatsch denken müssen. Sehr überzeugend war der junge Mann.
Emma Watson
Sie spielt Hermine. Diesmal mit etwas kürzeren Haaren, aber immer noch eine schöne Löwenmähne. Sie spielt die äußerst lerngierige Hermine, die schon sehr viel über Zauberei weiß und ab und an mal damit auch klugscheißt. Bei ihr finde ich, das man ihr die 13 Jahre noch abnimmt. Im Film selber hat sie als Hermine ab und an mal einen frechen Spruch drauf, wo man doch schmunzeln muss. Ich finde sogar das sie im 3. Teil viel besser gespielt hat. Langsam tragen ihre schauspielerischen Erfahrungen Früchte.
Eine klasse Leistung hat sie im 3. Teil angelegt. Zumindest ist es meine Meinung.
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║ Kritik
Erstmal habe ich fürchterlich aufgeregt das Harry Potter anfangs ab 6 Jahren frei gegeben wurde, das wurde ja dann noch kurzfristig auf 12 Jahren erhöht, aber auch hier finde ich nicht, das es gerade das passende Alter ist. Es sind nun nicht wirklich Horrorszenen dabei, aber es wird auch Gewalt gezeigt und man muß ja nun nicht schon bei den 12 jährigen anfangen und denen das rüber bringen. Da war ich wirklich etwas nörgelich.
Es gab ja nun eine Neubesetzung des Albus Dumbledore, da leider Richard Harris verstorben ist. Ich bin an diesen Film mit gemischten Gefühlen ran gegangen, da Richard Harris einfach ein super Albus Dumbledore gespielt hatte. Ich habe Michael Gambon mit sehr kritischen Augen betrachtet. Er hat den Dumbledore auch sehr gut gespielt auch hat er ein väterliches Aussehen, aber Richard Harris ist einfach nicht ersetzbar. In meinen Augen ist er der wahre Dumbledore und das wird er auch bleiben.
Was mir in diesem Film auch fehlte, die Spannung. Es gab schon einige Szenen wo es spannend war, aber wenn ich ehrlich bin, hat mich das Buch mehr gefesselt wie der Film. Irgendwie fand ich das eher alles hingekleistert und mit Zwang wurde versucht den Film spannend zu machen.
Aber es gibt an diesem Film auch was positives *g* Wir wollen ja mal nicht so sein.
Die Kostüme waren mal wieder erstklassig. In der Schule wurden die Schulumhänge getragen, außerhalb sind die Schüler eher im normalen Outfit rum gelaufen. Dumbledore sah ihn seinem Kostüm auch sehr gut aus, so stellte ich mir ihn auch im Buch vor.
Was mir sehr gut gefallen hat, das waren die Schauplätze. Die Schule in einem riesen alten Schloß, die Wände mit Bildern verziert, wo sich alle Motive drauf bewegt haben, so wie es auch im Buch ist.
Aber am besten und auch sehr niedlich war Seidenschnabel. Seidenschnabel stelle man sch so vor: Unterkörper eines Pferdes mit Flügeln und der Kopf eines Adlers und im Gesamten sehr groß. Das Tierchen war einfach niedlich gemacht.
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║ Mein Fazit
Ab 12 Jahre, na ja darüber habe ich mich ausgelassen, fand ich nicht gerade sehr gelungen. Der Film im Ganzen war schon toll gemacht. Schauplätze, Kostüme und auch die verschiedenen Kreaturen, war sehr gut getroffen. Wer die Bücher nicht kennt, für den wird der Film gelungen sein, wer die Bücher kennt, weiß, dass es große Abweichungen gab. Sehr spannend war der 3. Teil nicht in meinen Augen, zumindest hat er mich nicht sehr doll gefesselt. Gerne habe ich ihn mir dennoch angeschaut.
Für mich ist der Film 4 Sterne wert und ein Empfehlenswert, aber vielleicht sollten ein paar Eltern sich meine Worte im Hinterkopfe behalten, denn ich finde es ist immer noch ein Unterschied ob man das Buch liest oder Bilder sieht, in denen Gewalt vor kommt.
©by danni76
╔══════ Fakerschutz ══════
║ gepostet unter gleichem Nick bei:
║ yopi: 16.06.2004
║ compinion: 16.06.2004
║ ciao: 16.06.2004
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CS_Crashes, 16.06.2004, 23:08 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
och, den hab ich doch eben bei ciao schon gelesen! Auch auf der Yopi Plattform einer sehr hilfreicher Bericht!
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Looser1, 16.06.2004, 22:47 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr schöner und informativer Bericht! Aber hab von dir ja auch nix anderes erwartet ;-) LG, Beat
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