Harry Potter und der Gefangene von Askaban (DVD) Testberichte
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- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: sehr spannend
Tests und Erfahrungsberichte
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Harry und die Dementoren
4- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
tolle Story, gute Effekte, Daniel Radcliffe, Altersfreigabe
Kontra:
teilweise wirkt der Film zu komisch
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Community. Auch wenn das Wetter eher zu Aktivitäten im Freien einlädt, hat mich ein Film regelrecht ins Kino gezogen, denn mit Harry Potter und der Gefangene von Azkaben, läuft zurzeit der dritte Teil der bekannten Erfolgsstory. Bereits ist ersten beiden Teile haben mir gefallen und auch die Bücher habe ich inzwischen alle gelesen. Daher stand es für mich auch nie zur Diskussion, dass ich mir den Film ansehen werde. Da meine Freundin und noch zwei Bekannte von uns den Film ebenfalls sehen wollte, haben wir ihn uns gestern zusammen angesehen.
.:: Story ::.
Harry Potter ist während der Sommerferien wieder bei seinem Onkel Vernon und Tante Petunia, die er absolut nicht ausstehen kann. Als wäre das noch nicht genug, kommt Onkel Vernons Schwester Marge zu Besuch, die Harry auf den Tot nicht ausstehen kann. Während des Essens, wobei sie Harry immer wieder schikaniert, beleidigt sie auch seine Eltern, wobei Harry der Kragen platzt! Er verwandelt Marge kurzerhand in einen riesigen Ballon, der schwebend das haus verlässt. Harry hält es nicht mehr bei seinem Onkel und Tante aus, packt seine Sachen und flieht. Als er sich kurz ausruht, kommt ein überdimensionaler Geisterbus, der Harry aufnimmt und nach einer rasanten Fahrt nach London in die Leaky Cauldron Kneipe bringt.
Dort wird Harry vom Vorsitzenden der Minister für Zauberei Cornelius Fudge empfangen. Harry befürchtet das schlimmste und das er von der Zauberschule in Hogwarts ausgeschlossen wird, da er außerhalb der Schule gezaubert hat. Doch Cornelius Fudge hat dafür gesorgt, dass die aufgeblasene Tante wieder eingefangen wird und sich an nichts erinnern kann.
Harry darf bis zum Beginn der Schule bleiben und er erfährt schnell, dass aus dem berüchtigten Zaubergefängnis in Azkaban erstmals ein Gefangener fliehen konnte. Dabei handelt es sich um Sirius Black, ein ehemaliger Freund von Harrys Eltern. Er hat seine Eltern offensichtlich an Voldemort verraten und schient nun hinter Harry selbst her zu sein. Doch die Wächter von Azkaban, die Dementoren, sind ihm bereits auf der Spur.
So geht es bald mit dem Zug in die Zauberschule nach Hogwarts. Schon während der Fahrt trifft Harry auf seine Freunde Hermine und Ron, genauso wie auf den neuen Professor Lupin, der die Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichten soll. Als der Zug plötzlich stoppt und die Dementoren Harry angreifen, wehrt er sich ab und bewahrt Harry so vor einem schrecklichen Unheil.
In Hogrwarts selbst hat sich einiges getan. Mit Professor Lupin und Professor Trelawney gibt es zwei neue Lehrer und auch Hagrid darf in diesem Schuljahr seine ersten Lehrversuche machen. Auch in Hogwarts haben sich die Dementoren bereits ausgebreitet, da sie annehmen, das Sirius Black hierher unterwegs ist. Beim Quidditchspiel greifen sie sogar erneut Harry an, und auch Professor Lupin scheint ein dunkle Geheimnis zu haben. Die Spannung steigt ins Unermessliche, als sich auch noch Sirius Black unbemerkt in die Schule eingeschlichen hat...
.:: Meinung :..
Der dritte Teil von Harry Potter hat das Bekannte Muster. Harry ist anfangs bei seinem Onkel und Tante, mit denen er sich nicht versteht, kommt anschließend nach Hogwarts auf die Zauberschule, wo er wieder auf seine Freunde trifft. Doch trotzdem ist diesmal alles etwas anders, da der neue Regisseur Alfonso Cuarón seine Ideen in geänderter Form umsetzt. Gut, die Schüler lernen selbstverständlich wieder etwas in der Zauberschule und es ist interessant zu sehen, was sie in diesem Jahr für neue Zaubersprüche lernen. Das Quidditch-Match, welches diesmal im Strömenden Regen stattfindet, darf selbstverständlich nicht fehlen, doch ist es deutlich kürzer, als in den beiden teilen zuvor. Es ist bloß ein kleiner Ausschnitt und wenn Harry dort nicht von den Dementoren angegriffen worden wäre, hätte man gänzlich darauf verzichten können. Auch ist seine ewige Fehde mit Malfoy nicht so ausgeprägt und kommt nur am Rande durch.
Cuarón wollte in seiner Umsetzung deutlich mehr Witz hineinbringen, was ihm aber nicht immer gelungen ist. Der um sich schlagende Baum von Hogwarts ist zwar noch ganz lustig, besonders wenn er zu wechselnden Jahreszeiten mit einem Schlag die Blätter verliert oder durch sein umherschlagen einen Vogel erlegt, mehr aber auch nicht. Auch die Vorstellung von Hagrid als neuen Lehrer finde ich nicht sonderlich gelungen, da ihm die große bunte Krawatte einfach nicht passt. Er passt vielmehr in einen großen Umhang und nicht zu einer feinen Krawatte.
Was mir aber besonders gut gefallen hat, ist die Umsetzung von Professor Trelawney. Die neue Professorin ist die reinste Nervensäge und allein schon ihre Art ist urkomisch. Mit den zerzausten Haaren und der großen Brille sieht sie komisch aus und im Unterricht mit Kaffeesatzlesen plappert sie ihre schlimmen Interpretationen schnurstracks hinaus, ohne Rücksicht auf die Folgen für die Schüler. Das hat doch den einen oder anderen Lacher verursacht.
Durch die Einführung der Dementoren, den Wachen des Zauberergefängnisses in Azkaban, wurde wieder eine deutlich düstere Stimmung geschaffen. Die Dementoren sind bloß als dunkle Schatten, die wie Gespenster wirken, zu sehen. Es ist meiner Meinung nach Schauder einregend, wenn diese in großen Gruppen umherfliegen. Das ist für Kinder ganz bestimmt kein schöner Anblick, genau wie die Verwandlung von Professor Lupin in einen Werwolf. Genauso die Darstellung eine bösen schwarzen Hundes, dürfte so manchem jungen Zuschauer Angst einflößen. Daher halte ich die Heraufsetzung der Alterfreigabe auf 12 Jahre vollkommen gerechtfertigt.
Die tollen Spezialeffekte dürfen in einem Harry Potter natürlich auch nicht fehlen. Schon gleich zu Beginn sieht man eine sich aufblähende Marge, die dann als Ballon am Himmel schwebt. Ich finde ihre Darstellung, wie sie immer dicker und dicker wird sehr gut und einfach nur urkomisch. Damit aber noch lange nicht genug. Die rasante Fahrt im Geisterbus nach London, ist ein echtes Highlight! Mit einem unbeschreiblichen Tempo fährt der Bus durch die Straßen, ohne von den normalen Menschen gesehen zu werden. Als eine ältere Frau über eine Zebrastreifen geht, bleibt der Bus abrupt stehen, lässt die alte Frau über die Straße und setzt seine Fahrt anschließend fort. Als ihnen in London zwei große rote Doppeldeckerbusse entgegen kommen, fahren sie zwischen ihnen durch, wobei der Bus sich in die Höhe streckt! Ein Bild für die Götter, als alle Insassen in die Höhe gezogen werden und nur noch schmale Striche sind. Dabei wirken die Computereffekte aber sehr realistisch und in keiner Form gekünstelt.
In Hogwarts selbst finde ich die Geister, die in Bildern leben, einsame Spitze. Dabei sind sie nicht fest in einem Bild gefangen, sondern können von Bild zu Bild wandern und sich so mit anderen Geistern dort treffen. Auch die „Karte des Herumtreibers“ ist sehr gelungen. Auf dieser sind die Umrisse von Hogwarts zu sehen und wenn man die Karte mit einem Zauberspruch öffnet, sieht man genau, wer sich wo aufhält! Ich finde es sehr gelungen, wie einzelne Fußstapfen mit dem dazugehörigen Namen über die Karte laufen.
Die Musik kommt auch diesmal wieder von John Williams, der wieder auf die bekannten mystischen Töne setzt und so eine gewohnte Stimmung schafft!
Die Story an sich finde ich sehr gelungen und gut umgesetzt. Durch den Ausbruch von Sirius Black aus Azkaban, was gleich zu Beginn bekannt wird, ist die Spannung sofort da und bleibt auch den gesamten Film über. Allein schon der Anblick von Sirius Black in der animierten Zeitung, wo er mit einem fiesen Lachen zu sehen ist, sorgt für ein Anhalten der Spannung. Diese kann sich auch durch den gesamten Film ziehen und ich fand, dass es trotz der 141 Minuten keine unnötige Länge gegeben hat. Ganz im Gegenteil, der Film verlief äußerst flüssig und es hat großen Spaß gemacht, ihn zu sehen.
.:: Schauspieler ::.
Daniel Radcliffe ( Harry Potter )
Radcliffe spielt nun schon zum dritten Mal die Rolle des Zauberlehrlings Harry Potter. War er in den ersten beiden Teilen noch ein kleiner Junge, so ist er inzwischen deutlich erwachsener geworden und zu einem wahren Teenager herangereift. Er ist ein echter Mädchenschwarm! Radcliffe spielt seine Rolle sehr überzeugend, was vor allen bei seinen Zaubersprüchen sehr gut rüberkommt. Er besitzt eine ausgezeichnete Mimik und ist die Idealbesetzung für diese Rolle. Da kann man sich schon auf die nächsten Teile mit ihm freuen!
Emma Watson ( Hermine )
Auch Hermine hat sich deutlich weiterentwickelt, ist aber immer noch genauso klug wie früher. Vielleicht sogar ein bisschen mehr. Sie weiß einfach alles und plappert die Antwort im Unterricht auch gerne mal raus, was besonders bei Professor Snape nicht gut ankommt. Ich finde dieses vorlaute Mädchen aber wirklich goldig und sie passt sehr gut zu Harry.
Rupert Grint ( Ron Weasley )
Die Rolle des Ron Weasley wird von Rupert Grint sehr überzeugend gespielt. Er ist logischerweise auch älter geworden, ist aber immer noch so tollpatschig, ängstlich und verweichlicht, wie zuvor. Da wird eine kleine Kratzwunde schon zur großen Verletzung oder ein Alptraum reißt ihn nachts aus dem Schlaf. Durch seine Mimik und Gestik kann er voll und ganz überzeugen und es ist einfach eine große Freude, ihn zu sehen.
David Thewlis ( Professor Lupin )
Diese Rolle ist neu und ich finde, dass David Thewlis sie gut ausfüllt. So ungefähr hatte ich mir die Figur beim Lesen vorgestellt. Er scheint sich vor keiner Sache zu fürchten und schafft es mit seiner Art immer wieder, eine heikle Situation zu beruhigen. Eine tolle Besetzung!
Emma Thompson ( Professor Trelawney )
Auch diese Rolle ist neu. Emma Thompson spielt dabei die durchgeknallte Professorin Trelawney, die das Wahrsagen unterrichtet. Mit ihrer großen Brille, den zerzausten abstehenden Haaren, macht sie eine komischen Eindruck, was durch ihre kratzende Stimme zusätzlich beeinträchtigt wird. Sie wirkt sehr exzentrisch auf mich, aber noch nicht übertrieben. So sorgt sie dafür, dass sie den einen oder anderen Lacher auf ihrer Seite hat.
Gary Oldman ( Sirius Black )
Für die Rolle von Sirius Black hätte mit Gary Oldman kaum jemand besseres gefunden werden können. Sein Erscheinungsbild, mit zerrissenen Klamotten und total verdreckten Aussehen, passt bestens auf jemanden, der zwölf Jahre im Gefängnis gesessen hat. Auch sein leicht wahnsinniges Auftreten, passt bestens zu seiner Situation, was noch von einem schäbigen Lachen unterstützt wird. Wirklich einzigartig und perfekt ausgewählt!
Michael Gambon ( Dumbledore )
Die Rolle von Dumbledore, dem großen Zauberer in Hogwarts, musste nach dem Tot von Richard Harris mit Michael Gambon neu besetzt werden. Es war schwer, diese Lücke zu füllen, da Harris diese in den ersten beiden Teilen wirklich hervorragend ausgefüllt hat. Unter dem großen weißen Bart, dem Hut und dem Mantel spielt Gambon seine Rolle recht gut, kommt aber leider nicht an seinen Vorgänger heran. Wirklich schade, da dies meine bisherige Lieblingsrolle war.
Robbie Coltrane ( Hagrid )
Auch Hagrid ist wieder mit von der Partie und wird von Robbie Coltrane wieder sehr gut dargestellt. Mir gefällt der große, bärtige Kautz, der einfach eine liebenswürdige Art an sich hat, und man ihm nichts für übel nehmen kann. Die Rolle als Lehrer, wobei er etwas aufgeregt ist, spielt er perfekt. Was mir auch gefällt ist, dass er deutlich mehr Gefühle zeigt, als bisher. Eine ausgezeichnet gespielte Rolle!
Alan Rickman ( Professor Snape )
Die Rolle von Professor Snape wird wider sehr gut von Alan Rickman verkörpert. Er ist etwas fies und lässt das sein gegenüber auch spüren. Doch im Grunde ist er nur besorgt und möchte für die Schüler nur das Beste. Mir gefällt die Auslegung der Figur jedenfalls sehr gut.
.:: Daten zum Film ::.
Land / Jahr : USA 2004
Titel : Harry Potter und der Gefangene von Azkaban ( Original : Harry Potter and the Prisoner of Azkaban )
Verleih : Warner Bros.
Länge : 141 Minuten
FSK : ab 12 Jahren
Drehbuch : Steven Kloves nach dem Buch von J.K. Rowling
Regie : Alfonso Cuarón
Schauspieler : Daniel Radcliffe ( Harry Potter ), Emma Watson ( Hermine ), Rupert Grint ( Ron Weasley ), David Thewlis ( Professor Lupin ), Emma Thompson ( Professor Trelawney ), Gary Oldman ( Sirius Black ), Michael Gambon ( Dumbledore ), Robbie Coltrane ( Hagrid ), Alan Rickman ( Professor Snape )
Kinostart : 03.06.2004
Internet: http://www.harrypotter.warnerbros.de/home.html
.:: Fazit ::.
Ich finde trotz des Wechsel des Regisseurs, ist es ein guter dritter Teil geworden, der absolut sehenswert ist. Lediglich die einige komische Szenen wirken zu überzogen. Die Story ist gut und durchdacht, und verläuft bestens. Die schauspielerische Leistung ist wirklich sehr gut, vor allen aber Daniel Radcliffe finde ich genial. Ich kann mir einfach niemanden anders für diese Rolle des Harry Potter vorstellen. Ich halte den Film nicht nur für Fans für sehenswert und möchte ihn euch daher empfehlen und vergebe für ihn 4 Sterne.
Danke fürs Lesen und Bewerten. Bis zum nächsten Bericht
Ciao T_Goose weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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kleenerknuffi, 12.06.2004, 21:56 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hat der FIlm auch gut gefallen. Bei den Jungschauspielern haben wir immer nur gesagt "ist der/die groß geworden" Liebe Grüße Bine
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Wirklich gute Unterhaltung
11.06.2004, 20:47 Uhr von
RBlade
Hi! Ein wenig über mich... hmm.. was soll ich da sagen..... bin 20 Jahre, aus der Nähe von Aachen...4- Action: durchschnittlich
- Anspruch: wenig anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
- unterhält gut - das Harry Potter Universum
Kontra:
- ist nicht genau wie die Vorlage des Buches
Empfehlung:
Ja
Hallo zusammen!
Ich möchte heute über den dritten Teil von Harry Potter, "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" berichten.
Ich muß vorweg sagen, das ich die Bücher nicht gelesen habe, und daher auch keinen Vergleich von der Handlung des
Buchs und der Handlung des Films sagen. Daher sehe ich diesen Film als Unterhaltung an.
Der Film wurde nicht von Chris C. gemacht, was man ihm auch wirklich anmerkt, aber der Unterhaltung keinen Abbruch tut, sondern eher einen Aufschwung gibt. Der Film wirkt wesentlich modernen als die Vorgänger, was viel an der leidung der jungen Zauberer liegt.
Die FSK-Einstufung ist von 6 Jahren für Teil 1 und 2 auf 12 Jahre für den dritten Teil angehoben worden. Ich kann diesen Schritt gut nachvollziehen, da der 3te Teil wesentlich düsterer ist, und auch einiges mehr zeigt als die beiden ersten Teile. Vor allem eine Szene, ist wie ich denke, der Auslöser für diesen Schritt gewesen. Es ist die Szene mit dem Werwolf, welche den Lesern des Buches bestimmt bekannt ist.
Die Darsteller spielen Ihre Rollen durchwegs sehr gut, und damit auch glaubwürdig, der "neue" Dumbledore ist auch ein guter Ersatz, auch wenn es nicht so schön ist, das er halt ein wenig anders aussieht.
Die Schauplätze haben sich komischerweise im Vergleich zu den Vorgängern verändert, was seltsam ist, da auch einmaldie peitschende Weide ganz woanders steht, als in Teil 2. Auch andere Kleinigkeiten sind anders, was aber nicht weiter auffält.
Der Film ist musikalisch passend unterlegt, was nur zur Stimmung beiträgt.
Was natürlich immer wieder für einen Lacher gut ist, sind die Kommentare von Ron Weasley, dies war ja bereits in den ersten Filmen so, und wird wohl auch so weitergehen in den noch folgenden Teilen.
Als Fazit muß ich sagen, der Film hat mir wirklich gut gefallen, und ist in sich gesehen auch wirklich schlüssig, obwohl mir Fans des Buches gesagt haben, das Teile weggefallen sind, und auch Teils an anderer Stelle im Film sind, als das sie im Buch erscheinen, aber dies ist kein großes Manko, da man an für sich keinen Film findet, welcher wirklich alles vom Buch genau wiedergibt, und in genau der Reihenfolge wie es im Buch steht.
Ich kann diesen Film wirklich nur empfehlen, egal ob Harry Potter Fan oder nicht. Besonders die ersten Minuten mit der Busfahrt durch London sind wirklich sehr sehenswert.
Viel Spaß beim Ansehen weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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erdlicht, 11.06.2004, 20:52 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Das die Altersfreigabe auf 12 erhöht wurde, finde ich richtig, ich kenne zwar nur das Buch, aber finde das für die kleinen Pöpse ein bisschen zuviel.
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Zauberjunge auf Abwegen
2- Action: viel
- Anspruch: wenig anspruchsvoll
- Romantik: sehr niedrig
- Humor: humorvoll
- Spannung: durchschnittlich
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Teilweise gute Umsetzungen des Buches
Kontra:
Nicht gerade dicht am Buch; gestückelte Einzelszenen; schlechte Filmmusik
Empfehlung:
Nein
Titel
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Original Titel
Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Genre
Fantasy
Länge
141 min
FSK
ab 12 Jahren
Schauspieler
Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Robbie Coltrane, Michael Gambon, Richard Griffiths, Gary Oldman, Alan Rickman, Fiona Shaw, Maggie Smith, Timothy Spall, David Thewlis, Emma Thompson, Julie Walters, David Bradley, Tom Felton, Robert Hardy, Mark Williams, Pam Ferris, Paul Whitehouse, Julie Christie
Regie
Alfonso Cuarón
Inhalt
Der junge Zauberer Harry Potter beginnt sein drittes Jahr in der Magierakademie "Hogwarts". Doch auch in diesem Jahr soll es nicht langweilig werden. Nachdem klein Harry von "zu Hause" weggelaufen ist, gelangt er kurzerhand in die versteckte Zaubererschule und erfährt schon unterwegs, dass ein gefährlicher Mörder aus dem Zauberer-Gefängnis "Askaban" ausgebrochen ist. Schon bald stellt sich heraus, dass eben jener Straftäter Harrys Patenonkel ist, der vor 12 Jahren seine Mutter und seinen Vater an den bösen Lord Voldemort verraten hat. Nach einigen Attacken der bösartigen Dementoren, den Wächtern von Askaban, ein wenig Quidditsch und einer ganz neuen Hermine, wird bald klar, dass nicht Sirius Black, Harrys Pate, sondern Rons Ratte "Krätze" der eigentliche Bösewicht ist. Diese Ratte ist nämlich, wie Harrys Pate ein "Animagus" - ein Zauberer, der Tiergestalt annehmen kann. Das Ende wird natürlich nicht verraten...
Kritik
Tja, es konnte ja nicht Ewig so weiter gehen. Nachdem ich die ersten beiden Teile der HP-Filme wirklich gut fand, bin ich vom dritten Teil dafür wirklich enttäuscht. Möglicherweise liegt es am neuen Regiesseur, der es irgendwie vermasselt hat, einen zusammenhängenden Film zu erschaffen, als vielmehr eine Collage aus vielen kleinen Einzelszenen. Weiter geht's mit der Filmmusik, die an den meisten spannenden Stellen einfach nur ... fehlt. Daneben gibt's flippige Jazzmusik während der Fahrt im "Ritter" oder während dem Kampf gegen den Irrwicht. Pompöse Bilder, langsame Kamerafahrten und altgewohnte Weitwinkelaufnahmen - Fehlanzeige.
Ich kann nur sagen, dass mich der Film gegen Ende immer mehr genervt hat.
Fazit
Im englischen Original mit Sicherheit besser. Dennoch - besser das Buch lesen, als den Film schauen! Für mich gilt: Ich will Chris Columbus wieder zurück! Für Fans ist der Film möglicherweise akzeptabel. Harry Potter-Einsteiger sollten jedoch bitte bitte das Buch lesen, bevor sie den Film sehen. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Tuvok, 04.07.2004, 02:04 Uhr
Bewertung: weniger hilfreich
nach ein zu kurzer bericht für einen guten Film
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Hermione Superstar!
5- Action: viel
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: sehr spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Hermione - toller Film, größtenteils exzellente Schauspieler, spannend
Kontra:
Szenerieveränderungen, Abweichungen zum Buch ... ist aber alles nicht wirklich schlimm!
Empfehlung:
Ja
Vor ein paar Stunden habe ich nun endlich den sehnsüchtig erwarteten dritten Teil der Geschichte um Harry Potter mit dem Titel „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ im Kino gesehen und muss euch natürlich gleich erzählen, wie es mir gefallen hat. Ich glaube jedoch nicht, dass sich eingefleischte Harry-Potter-Fans, welche die Romane gelesen und die Filme gegessen haben, von mir beeinflussen lassen. Ich war schon sehr gespannt auf diesen dritten Teil, denn bei den Romanen ist es der erste wirklich düstere Band, zudem war hier ja der Regisseur nicht mehr Chris Columbus, der bei den ersten beiden Teilen Regie führte, sondern Alfonso Cuarón und Albus Dumbledore wird jetzt von Michael Gambon verkörpert, da der geniale Richard Harris leider verstarb. Aber wie immer werde ich für die wenigen, welche die Geschichte noch nicht kennen sollten, die Story noch kurz zusammenfassen.
Harry Potter wächst bei seiner Tante in dem Glauben auf, seine Eltern seien bei einem Autounfall gestorben. Doch an seinem elften Geburtstag erfährt er, dass er ein Zauberer ist und dass seine Eltern von dem bösen Zauberer Voldemort getötet wurden, als Harry noch ganz klein war. Als dieser versuchte, auch Harry zu töten, wurde er selbst vernichtet. Aufgrund dieser Tatsache ich Harry eine Berühmtheit unter den Zauberern und wird wegen der blitzförmigen Narbe auf seiner Stirn auch von allen erkannt.
Am glücklichsten ist Harry jedoch darüber, dass er nun auf die Zaubererschule Hogwarts gehen kann, denn dann ist er nicht mehr der unerträglichen Familie seiner Tante ausgesetzt. In Hogwarts freundet er sich schnell mit Ron Weasley und Hermione Granger an. Zusammen müssen sie im ersten Jahr das Geheimnis um den Stein der Weisen und in ihrem zweiten Jahr das um die Kammer des Schreckens lösen.
Doch nun ist das dritte Schuljahr gekommen und die drei Freunde müssen sich mit Sirius Black herumschlagen. Es wird gemunkelt, dass er das Versteck von Harrys Eltern an Voldemort verraten hat, so dass dieser Harrys und seine Familie überhaupt finden konnte. Daraufhin wurde Sirius Black gefasst und in das Zauberergefängnis Askaban gesteckt, über das die schrecklichen Dementoren wachen. Das sind Wesen, die sich von den guten Erinnerungen der Menschen nähren. Vor Sirius Black ist noch niemandem gelungen, aus Askaban auszubrechen. Nun wird befürchtet, dass er Harry sucht, um zu vollenden, was Voldemort damals nicht gelungen ist.
Harry ist natürlich selbst neugierig und seine Pubertät kündigt sich auch schon an, so dass es immer schwieriger wird, ihn zu bewachen. Zudem hat er eine riesige Angst vor den Dementoren und Sirius Black scheint ganz in der Nähe...
Denjenigen von euch, die den Roman kennen, wird meine Inhaltsangabe als reichlich vereinfacht erscheinen und das ist auch der Fall. Aber so viele kennen es ja sowieso, die meisten anderen werden sich nicht dafür interessieren und für den kleinen Rest gebe ich auf Nachfrage gern noch weitere Informationen. Ich kann euch sagen, dass sich die Story des Films am Buch hält, obwohl die Auslassungen und Veränderungen zu Gunsten des Filmes hier schon stärker als beim ersten und zweiten Teil sind, was daran liegt, dass die Handlung der Romane immer umfangreicher wird, man den Film aber nicht bis ins Unendliche ausdehnen kann.
So ist also auch der Film analog zum Roman äußerst spannend und kurzweilig, so dass die Zeit im Kino wie im Fluge verging. Dass das Buch mir trotzdem von der reinen Geschichte her immer noch besser gefiel, hängt wohl mit dem Naturgesetz zusammen, dass Filme die nach Romanen entstanden, ihrer Vorlage immer zumindest ein wenig hinterherhinken.
Wie ich finde, merkt man „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ durchaus an, dass ein anderer Regisseur am Werk war. Das fiel mir jedoch keineswegs negativ auf, denn Alfonso Cuarón gelingt es, diesen Teil der Geschichten um den Zauberlehrling erwachsener erscheinen zu lassen. Dabei ist es meist gar nicht gruselig – schließlich muss man sich ja noch steigern können –, aber manche Szenen (wie zum Beispiel die Einstellung auf den Mund des Dementoren) könnten schon Alpträume hervorrufen. Als ich im Kino saß, haben viele der kleineren Kinder an mehreren Stellen aufgeschrieen und der kleine Junge neben mir verkroch sich nach einiger Zeit komplett bei seinem Papa. Aber das müssen ja dann die Eltern verantworten, denn schließlich ist der Film ab 12 Jahren freigegeben!
Mit dem neuen Regisseur kam auch eine neue Szenerie, die eigentlich wunderschön und passend ist, die sich aber von den ersten zwei Filmen unterschied. Vor allem fällt das bei Hagrids Hütte auf, die jetzt in einer völlig anderen Landschaft steht. Stand sie in den ersten beiden Teilen noch mit einem Wald im Hintergrund auf recht flachem Gelände, findet man sie jetzt an einem recht steilen Abhang und der Wald ist gerade mal rechts daneben. Das war eigentlich das einzige Detail, bei dem es mir immer wieder ins Auge sprang und ich glaube, dass diese Tatsache auch die meisten von euch nicht groß stören wird, wenn ihr die Filme nicht gerade unmittelbar hintereinander seht. Erst dachte ich, diese Veränderung würde mich sehr stören, aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke, war es doch nicht so schlimm.
Mit Alfonso Cuarón rückte auch Hermione immer mehr in den Mittelpunkt. Für mich ist sie der unbestrittene Star von „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“. Schon im Buch fand ich sie immer toll (wahrscheinlich weil ich mich mit ihr am besten identifizieren kann) und in diesem dritten Teil sticht sie klar heraus. Sie ist wunderbar vielseitig und wo sie vorher „nur“ klug war, ist sie jetzt auch noch durchsetzungsfähig und geht Risiken ein. Ihre Kaltblütigkeit steht in krassem Gegensatz zu Rons ewig entsetztem Gesichtsausdruck und Harrys Draufgängertum. Alfonso Cuarón scheint an ihr jedenfalls einen Narren gefressen zu haben.
Wenn ich schon mal bei Hermione bin, kann ich auch gleich mit meinen Anschauungen über die Schauspieler weitermachen. Eigentlich sind es abgesehen von einem, nämlich dem Darsteller Albus Dumbledores die selben wie in den beiden vorangegangenen Teilen.
Daniel Radcliffe in der Rolle des Harry Potter bin ich mittlerweile schon gewöhnt. Ich finde, dass er sich schauspielerisch im Laufe der drei Filme weiter entwickelt hat, aber so langsam sollte man ihn austauschen, denn er sieht schon ein bisschen zu alt aus. (Doch wenigstens sind seine Haare in diesem Film schön chaotisch!) Er verkörpert seine Figur gut und lässt sich auch anmerken, dass Harry so langsam in die Pubertät kommt.
Für mich der Star unter der drei Zauberlehrlingen war für mich aber Hermione Granger alias Emma Watson. Sie wird wirklich immer hübscher und tritt auch schauspielerisch immer mehr in den Vordergrund. Großes Lob! Ron alias Rupert Grint bringt die selbe solide Leistung wie schon in den ersten beiden Teilen und der entsetzte, ungläubige Gesichtsausdruck wird wohl auf ewig sein Markenzeichen sein.
Aber außer den drei jungen Zauberern gibt es auch noch einige erwachsene Figuren, aus dem hochkarätig besetzten Film, die ich erwähnen möchte. Zuallererst ist da natürlich der „neue“ Albus Dumbledore. Michael Gambon versucht dabei glücklicherweise nicht, Richard Harris nachzuahmen, sondern findet seine ganz eigene Art den Schulleiter darzustellen. Während Richard Harris eher durch Ruhe und Autorität, gepaart mit einem versteckten Humor bestach, wirkt Michael Gambon lebhafter und auch jugendlicher. Vergleichen kann man die beiden nicht wirklich und trotzdem fangen beide auf ihre Art das ein, was mir an Albus Dumbledore in den Büchern so gefiel. Michael Gambon war eine ausgezeichnete Wahl!
Wie immer muss ich auch Alan Rickman als Professor Snape noch mit einbringen. Dieser sieht mit seinem tiefschwarzen Umhang wieder hypercool aus. Und so genau wusste man ja noch nie, was man von ihm halten sollte. Er ist verdammt geheimnisvoll und undurchschaubar, genau wie er es sein sollte. Ich könnte mir keinen passenderen Darsteller für diese Figur ausdenken.
Zu guter Letzt ist da noch Gary Oldman, von dem man als Sirius Black nicht so viel erfährt, auf den ich mich aber in den weiteren Filmen freue. Er ist hier ziemlich abgerissen, aber nicht wirklich so düster, wie ich ihn mir vorgestellt hätte.
Die Spezialeffekte sind in „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ wieder sehr gut gemacht und fügen sich toll in den Film ein. Die Dementoren sind schön furchteinflößend und ich glaubte im Kinosessel fast den eisigen Hauch zu spüren, der von ihnen ausgeht. (Dabei saß ich schon in der letzten Reihe!) Auch die anderen Effekte konnten sich durchaus sehen lassen, wirkten aber in dieser Welt der Zauberer niemals überspitzt. Doch der Werwolf sah schon etwas komisch aus, zumindest nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.
Gewohnt gut war die musikalische Untermalung, für die wieder John Williams zuständig war. Am Anfang des Filmes erkennt man sofort die Melodie wieder, welche schon die beiden ersten Teile einläutete. Und der auch der Rest des Filmes ist ähnlich gestaltet, so dass der Wiedererkennungswert immer gegeben war.
Als ich damit begann, diesen Bericht zu schreiben, war ich der festen Überzeugung, dass dieser Film von mir knappe vier Sterne bekommen würde, aber je mehr ich schrieb, desto mehr wurde mir bewusst, wie gut mir der Film wirklich gefallen hatte. Die Gesamtheit des Filmes ließ mich die Änderung der Szenerie und auch die geringere Ähnlichkeit zum Buch verschmerzen.. Während „Harry Potter und der Stein der Weisen“ und „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ größtenteils von der Spannung des Romans getragen wurden, ist „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ auch für sich gesehen ein toller Film.
Die spannende Story, die hochkarätige Besetzung und vor allem die Regie Alfonso Cuaróns ließen mich nach und nach alles vergessen, was ich je an dem Film zu bemängeln hatte und so werde ich ihm schließlich doch fünf Sterne geben und eine klare Empfehlung aussprechen. Schließlich heißt ja nicht, dass dieser Film schlechter ist, nur weil er anders als seine Vorgänger ist! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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*~*~Have You seen this Wizard ?*~*~*
5- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: sehr niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Sehr gute Effekte, Schrecksekunden wurden eingebaut, Hermine lockert alles ein wenig auf und sorgt für lacher
Kontra:
etwas düstere Stimmung hat gefehlt, wirklich zum Gruseln ist der Film nicht, aber dafür Kinderfreundlich
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr lieben !
Auch ich möchte zum dritten Harry Potter Teil mal meinen Senf dazu geben, hab ich ihn doch nun schon zweimal gesehen *g* Hier also meine Kritik:
Die Story:
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Harry ist deprimiert. Die Schwester von seinem Onkel kommt zu Besuch. Nicht das Leben bei den Dursleys nicht so schon kompliziert ist. Nachdem Petunia dann auch noch Harrys Eltern beleidigt, sieht dieser nur noch Rot und läßt Tante Magda in die Luft gehen, obwohl er genau weis, daß es minderjährigen Zauberern verboten ist außerhalb von Hogwarts zu zaubern. Harry packt seinen Koffer und zieht bei den Dursleys aus. An einem einsamen Spielplatz setzt er sich geknickt an den Straßenrand, als plötzlich seltsame Dinge vor sich gehen. Die Spielgeräte fangen nämlich an sich selbst zu bewegen. Als dann auch noch ein Wolf im Gebüsch erscheint ist Harry ziemlich verschreckt. Als ein doppeldecker Bus in ziemlich rasantem Tempo angefahren kommt und der Schaffner ihm erklärt das sie "gestrandete" Hexen und Zauberer einsammeln, ist Harry doch ein wenig Skeptisch. Dennoch läßt er sich nach London zum tropfenden Kessel fahren, wo er auf den Zaubereiminister trifft, der ihn aber wieder erwarten weder von der Schule wirft, noch ihn nach Askaban schickt. Später trifft Harry auch wieder auf seine Freunde Ron und Hermine, mit denen es zusammen im Hogwarts Express wieder zur Schule geht.. Da die Freunde kein leeres Abteil finden, setzen sie sich zu einem Professor, der tief zu schlafen scheint. Harry erzählt Ron und Hermine, das Sirius Black, der entflohene Mörder von Askaban hinter ihm her sei.. Als plötzlich während der fahrt der Zug anhält, sind alle in dem Zug überrascht, denn an eine Panne glaubt hier niemand. Ron schaut aus dem Fenster und bemerkt das draußen etwas ist was in den Zug einsteigt, als plötzlich die Fensterscheibe gefriert. Eine ziemlich Schaurige Hand öffnet die Tür zu Harry, Ron und Hermines Abteil und Harry wird versucht etwas auszusaugen.. Als plötzlich Professor Lupin aus seinem angeblichen schlaf erwacht und Harry von dem Geschöpf - Dementor genannt- befreit. Doch Harry ist Ohnmächtig.
In der Schule angekommen, verkündet PRofessor Dumbledore, das sich bis auf weiteres die Dementoren in der nähe der Schule aufhalten, bis der gefangene von Askaban gefasst ist. Doch Dumbledore schickt auch eine Warnung hinterher, man solle sich den Dementoren unter keinen Umständen in den Weg stellen, denn sie unterscheiden nicht zwischen dem der gesucht wird und der der sich ihnen in den Weg stellt..
Der Schulalltag läuft bis auf weiteres auch normal weiter. Als die Stunde "Verteidigung gegen die dunklen Künste" auf dem Plan ansteht, lernen die Schüler sich gegen einen Irrwicht zu verteidigen. Irrwichte sind geschöpfe die immer die Gestalt annehmen, vor der man sich am meisten fürchtet. Als Harry an der Reihe ist und ein Dementor erscheint, greift Professor Lupin ein, und beendet die Stunde. Niemand weis so wirklcih warum.
Nach einem zwischenfall beim Quidditsch Spiel, wo Harry in die Bahn der Dementoren gerät und vom Besen fällt, bittet er Professor Lupin ihm den Zauberspruch zu lehren, mit dem er die Dementoren bekämpfen kann ! Professor Lupin ist der Meinung das dies durchaus sinnvoll sein könnte, und Unterricht Harry nach den Ferien in diesem Zauber !
Doch auch anderen Sorgen beschäftigen Harry.. Er hat nämlich keine Unterschrift, daß er an den beliebten Ausflügen in den kleinen Ort Hogsmead teilnehmen darf und so erhält er von den zwei älteren Weasly jungs, die Karte des rumtreibers, auf der alle Personen die sich in Hogwarts aufhalten namentlich verzeichnet sind und wo natürlich auch angezeigt wird wo sie sich hin bewegen !
Als Harry plötzlich die Namen Peter Petegrew und Sirius Black auf der Karte liest wird er unruhig und der Wettlauf beginnt...
Die Schauspieler
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Harry Potter - Daniel Radcliffe
Ron Weasley - Rupert Grint
Hermine Granger - Emma Watson
Die drei Hauptdarsteller sind älter und reifer geworden, was dem Film finde ich ganz gut tut. Über die Schauspielerische Leistung der drei läßt sich absolut nicht meckern, bedenkt man vor allem auch das der Film aus ziemlich vielen Special Effects besteht. Ich halte den Film für eine Schauspielerische Glanzleistung der drei.
Rubeus Hagrid - Robbie Coltrane
Professor Dumbledore - Michael Gambon
Sirius Black - Gary Oldman
Professor Snape - Alan Rickman
Auch die Schauspieler Gambon, Coltrane, Oldman und Rickman haben ihre Sache gut gemacht, wobei ich persönlich fand das Gambon ein sehr unfreundliches Gesicht hatte.. Er wirkte ein wenig sehr zerknittert. Rickman nimmt man die Rolle des Snape mal wieder voll ab, denn er spielt ihn so überzeugend, daß man ihn tatsächlcih für so einen Menschen halten könnte. Oldman hingegen wirkt nicht ganz so böse und dunkel wie er vielleicht rüber kommen sollte, aber dennoch wirkte er sehr überzeugend. Coltrane, erstklassig in der Rolle des Hagrid, besser kann mans nicht machen.. Er wirkt ein wenig tolpatschig aber dennochj liebenswürdig, auch er wirkt glaubhaft in seiner Rolle.
Professor Lupin - David Thewlis
Diesen Schauspieler konnte ich teilweise nicht ganz so für voll nehmen. Obs an der Rolle lag oder am Schauspieler kann cih nciht wirklich sagen. Ich fand ihn von den Charakteren her einfach im Vergleich zu den anderen schlecht.
Spannung
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An der Spannung hat es in dem Film an manchen Ecken einfach gefehlt, ich denke man hätte dies besser machen können, ist es den Machern von Harry Potter 1&2 doch auch gelungen. Dennoch fand ich diesen Film -vielleicht auch aufgrund der Spannungssache- wesentlich Kinderfreundlicher als die letzten 2 Teile. Aber düstere Atmosphäre kam leider nicht rüber, schade !
Humor
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Hermine lockert den Film um einiges auf. Hat sie doch sehr viele Kurse belegt und ist irgendwie auch in Kursen die eigentlich gleichzeitig unterrichtet werden zu finden. Harry & Ron wundern sich irgendwie jedesmal aufs neue wo Hermine eigentlich so schnell hergekommen ist. Das Neunmalkluge hat sie auch zum Glück in diesem Film nicht abgelegt und auch Draco Malfoy erlebt ein echt blaues Wunder.
Die Schulbücher in diesem Jahr sind auch nicht so ganz ohne und Neville hat mit seinem Buch anfangs noch echte Schwierigkeiten. Auch Harry muß ein wenig tricksen um das Buch zur vernumpft zu bringen. Aber Achtung: Nicht erschrecken *zwinker*
Special Effects
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Special Effects sind wieder eine ganze Menge eingebaut, seien es die Dementoren die einem die Seele aussaugen und alles gefrieren lassen, singende Frösche oder Vögel die zu dumm zum fliegen sind. Auch etwas exotischere Tiere dürfen nicht fehlen.
Alles in allen find ich die Tiere -um mit diesen zu beginnen- sehr gut animiert, man könnte tatsächlich davon ausgehen das es echte sind. Abgesehen vom Hippogreif, hier sieht man doch, daß ein wenig getrickst wurde !
Die Eis Effekte bei den Dementoren finde ich einfach nur genial und selbst wenn die Blumen einfrieren erkennt ma nur aufgrund logischen denkens das es Special Effects sind.
Übersicht:
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original Titel: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Genre: Fantasy/Abenteuer
USA 2004
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Länge: 141 Min.
Verleih: Warner
Kinostart: 03.06.2004
Homepage: http://www.harrypotter.de/
Regie - Alfonso Cuarón
Drehbuch - Steven Kloves
Buchvorlage - Joanne K. Rowling
Kamera - Michael Seresin
Schnitt - Steven Weisberg
Musik - John Williams
Fazit
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Kurz und knapp da ich die ausführlichen Sachen ja schon im Bericht angesprochen habe.
Ich kann den Film auch nicht Harry Potter Fans empfehlen, da es einfach ein super Film ist, der die Phantasie anregt und einen Träumen läßt.
Mit Witz und Charme überzeugen die drei Hauptdarsteller und auch wenn etwas Spannung fehlt ist der Film dennoch nciht langweilig.
Für Kinder finde ich diesen Harry Potter teil schon empfehlenswerter, da er bis auf wenige Schrecksekunden nicht wirklich gruselig ist, da fand ich teil 1 & 2 schon schlimmer. Also die Altersfreigabe mit 12 ist ok, vielleicht bei diesem Teil sogar doch ein wenig zu hoch.
Ich bin jedenfalls auf die nächsten Teile gespannt, denn auch diese werde ich mir bestimmt ansehen, auch wenn ich -schlagt mich nicht *g*- die Bücher nicht gelesen habe.
Ich wünsche jedenfalls viel Spaß bei diesem Film !
Ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen und bedanke mich fürs lesen, bewerten, kommentieren und nicht beachten meiner Rechtschreibfehler !
*bussi*
Eure Tweeny weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Tris., 10.06.2004, 19:36 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Habe gehört, dieser ist besser als sein Vorgänger, allerdings nicht mehr ganz für Kinder geeignet.
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Man, hatte ich eine Angst
07.06.2004, 18:04 Uhr von
Jakini
War die letzten Wochen seltener online, zum einen durch mein Autoverkauft, zum anderen hatten mei...4- Action: viel
- Anspruch: sehr anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
dass ich von dem Film total enttäuscht sein könnte, denn einen Bericht hatte ich am letzten Freitag über den Film gelesen und da hatte ich so meine Bedenken, ob meine Vorfreude und Neugierde wirklich angebracht waren.
Wie ich ins Kino kam:
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Ich bin Kunde bei der Hamburger Sparkasse, wo es das Haspa Joker Paket gibt. Durch dieses Haspa Joker Paket gibt es immer schöne Veranstaltungen für die Kunden, so wurde in vier Kinosälen des Cinemaxx HH Dammtor eine Sondervorstellung der Haspa für Haspa Joker Kunden gezeigt. Für meine neun Jahre alte Tochter und mich habe ich sofort nach Bekanntgabe je eine Karte bestellt, zu dem Zeitpunkt sollte der Film allerdings noch ab sechs Jahren frei sein, wie die ersten beiden anderen Teile auch. Dies waren dann in der letzten Woche meine ersten Bedenken, was den Film angeht, dass meine Tochter ev. zu klein sein könnte für den Film, da aber Kinder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten auch schon ab sechs Jahren in Filme, die erst ab 12 freigegeben sind, dürfen, und ich meine gegebenen Versprechen für gewöhnlich halte, machte ich mich Sonntag Morgen um 8.15 Uhr mit meiner ältesten auf den Weg zum Cinemaxx HH Dammtor, völlig gespannt, was aus dem dritten Band von Harry Potter, der mein persönlicher Favorit der bisher fünf erschienenen Bände ist, gemacht wurde.
Worum geht es:
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Harry lebt in den Ferien wie gewöhnlich bei seiner Tante und seinem Onkel. Sie behandeln ihn weiterhin wie Dreck, nutzen ihn als billige Kraft im Haus. Der eigene Sohn Dudley wird weiterhin verwöhnt und verzogen.
Zu Besuch kommt eine Tante, die Schwester seines Onkels, auch sie behandelt Harry wie Dreck und beleidigt seine Eltern. Da wird es Harry zu viel, und ohne es eigentlich zu wollen, bläst der die aufgeblasene Tante auf, die durch den Wintergarten der Dursleys auf und davon fliegt.
Harry bekommt Angst, denn er darf außerhalb der Schule gar nicht zaubern, er packt seine Sachen und will gehen, auch sein Onkel kann ihn da nicht aufhalten, denn Harry ist aufgebracht und da er eben schon gezaubert hat, geht er davon aus, von der Schule zu fliegen. Er sitzt auf der Straße und weiß nicht, was er tun soll, da taucht ein schwarzer großer Hund auf. Doch ehe Harry kapieren kann, was da passiert, erscheint ein Bus, der fahrende Ritter für gestrandete Zauberer. Dieser bringt Harry mit rasanter Fahrt zur Winkelgasse in den tropfenden Kessel, wo seine Eule Hedwig schon auf ihn wartet. Aber nicht nur die, auch der Minister der Zauberer wartet auf Harry, der befürchtet, dass er nun der Schule verwiesen und bestraft wird, der er ja gezaubert hat. Doch er wird behandelt, wie ein rohes Ei, erfährt, dass ein gefürchteter Mörder aus Askaban, dem Zauberer Gefängnis geflohen ist, und man deswegen in Aufruhr ist.
Kurz darauf trifft er seine Freunde, Hermine Granger und Ron Weasley wieder. Ron ist mit seiner gesamten Familie dort und erzählt Harry von den Ferien in Ägypten. Rons Vater nimmt Harry zur Seite und erzählt ihm einiges mehr über Sirius Black, dem geflohenen Mörder, er war ein Anhänger von Voldemord, dessen Namen die meisten Zauberer nicht aussprechen mögen. Und man befürchtet, dass er es nun auf Harry abgesehen hat, der diesem Zauberer die Stirn bot und dafür verantwortlich ist, dass dieser noch nicht wieder richtig an die Macht gelangen konnte. Er bittet ihn, egal was er hört, nicht auf eigene Faust nach dem Mörder zu suchen, da er sehr gefährlich ist.
Die Schüler machen sich auf den Weg zur Schule, wo sie die Fahrt mit ihrem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste verbringen, doch dieser schläft, bis Dementoren die Zug nach Sirius Black durchsuchen. Hierbei fällt Harry in Ohnmacht, denn Dementoren können das gesamte Glück aus einem heraussaugen und schlimme Erlebnisse wieder hervorholen und so hört Harry immer eine Frau seinen Namen rufen, offensichtlich seine Mutter kurz vor ihrem Tod.
Für Malfoy natürlich ein gefundenes Fressen, er versucht Harry damit aufzuziehen, und dieser hat tatsächlich Angst vor den Dementoren, was sein neuer Lehrer als Angst vor der Angst auslegt. Und so fangen die beiden an, einen Zauber zu üben, der Harry beim nächsten Treffen auf Dementoren helfen kann.
Doch es gibt noch einen neuen Lehrer: Hagrid, dem Wildhüter. Dank Harry wurde er nun von seiner Schuld freigesprochen und darf unterrichten, natürlich Magische Geschöpfe. Und so lernen die Schüler in der ersten Stunde einen Hippogreif kennen, eine Mischung aus Adler und Pferd. Harry kommt sehr gut mit dem eigensinnigen Tier zurecht, denn man muss sich vor ihm verbeugen, und vor allem nett sein. Sogar fliegen darf er auf dem Tier, das Harry offensichtlich mag. Malfoy, gepackt von Eifersucht beleidigt das Tier und wird vom ihm angegriffen, was natürlich fatale Folgen haben wird, denn Malfoy hat seine eigene Wahrheit............. .
Ich denke, mehr möchte ich von der Geschichte nicht erzählen, die meisten werden eh das Buch kennen, und somit auch den Inhalt.
Wie hat mir der Film gefallen:
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Mir hat der Film eigentlich sehr gut gefallen, denn die meisten Szenen sind sehr gut gemacht. So habe ich zum Teil Tränen gelacht und meine Tochter hat sich einmal ganz heftig an ihrer Cola vor Lachen verschluckt. Ich denke, hier spielt aber die Stimmung im Kino eine entschiedene Rolle und die wurde bei dieser Veranstaltung auch gut eingeheizt, der Vorführer wurde angefeuert, endlich den Film laufen zu lassen, und die meisten Besucher haben sehr viel und laut gelacht, was natürlich noch mehr angesteckt hat. Besonders gut hat es mir gefallen, als Hermine dem eingebildeten Malfoy eine reingehauen hat, daß alle im Kino Beifall geklatscht haben.
Natürlich ist der Film auf seine Art auch spannend, so z. B. beim ersten Auftritt der Dementoren, was ich persönlich sehr gut dargestellt fand. Man konnte diese immer daran erkennen, dass alles um Harry herum erfror, besser hätte man die Kälte, die diese Figuren mit sich bringen sollen, gar nicht darstellen können.
Die Dementoren sind auf den ersten Blick auch recht unheimlich, doch meiner Tochter haben die Figuren nichts ausgemacht, auch den anderen jüngeren Kindern im Kino nicht, viele waren noch jünger als meine Tochter, geschrieen vor Angst oder vorzeitig verlassen hat niemand mit seinem unter 12 Jahre altem Kind das Kino. Ich persönlich finde, dass diese Figuren dem dritten Geist der Weihnachtsgeschichte von Srooge sehr ähnlich ist und diese Figur ist den meisten Kindern sehr gut bekannt, aus diesem Grund vielleicht nicht wirklich mehr so sehr beängstigend.
Dennoch finde ich, dass die Kinder schon alt genug sein sollten, um den Witz in vielen Szenen zu verstehen, so gibt es einen Ausschnitt, den man gut im Trailer auf der Internetseite ansehen kann, wo im Tropfenden Kessel, in dem Harry bis zum Schulbeginn wohnt, ein Hausmädchen an einer Zimmertür klopft und beim öffnen der Tür so laut angebrüllt wird, dass man eine kleine Sturmböe aus dem Zimmer kommen sieht. Die Tür knallt zu und sie sagt nur ganz trocken: Dann komm ich eben später wieder.
Zum Buch gibt es eine ganze Menge an Abweichungen, und ich finde schon, dass man es kennen sollte, wenn man den Film sieht, denn dann wird einiges klarer.
Einige in meinen Augen wichtige Hintergrundinformationen, z.B. zu der Karte des Rumtreibers, oder aber zu der Heulenden Hütte haben einfach gefehlt. Auch wer die werten Herren sind, die die Karte entworfen haben und warum sie diese Namen trugen, ist meiner Meinung nach doch recht notwendig für den Film, der so nur einige wenige Minuten länger gedauert hätte.
Dennoch hat meine Tochter, die das Buch noch nicht ganz gelesen hat, den Film verstanden. obwohl doch einiges leicht durcheinander war, oder einen durcheinander bringen kann. Dies ist natürlich auch Sinn, um bis zum Ende die Spannung zu erhalten. Im Buch kommt das etwas verständlicher rüber, als man es im Film geschafft hat. Das von meiner Seite der einzige Minuspunkt.
Die Darsteller haben wir alle samt sehr gut gefallen, die da wären:
Harry Potter, gespielt von Daniel Radcliffe, einem inzwischen 14 Jahre altem Jungen. Er spielt sehr überzeugend den jungen Potter der sich seit dem ersten Teil von schlaksigen Jungen in einen netten Jugendlichen gewandelt hat. Auch seiner deutschen Stimme hört man die Jungend inzwischen heftig an.
Daniel hat die nette Ausstrahlung, die Harry braucht, und die Mimik zu seinen Gefühlen ist sehr gut getroffen, so spürt man, als die Tante verzaubert wurde, dass er wütend auf sie war, da sie die Eltern beleidigt hat, aber auch, dass er so weit nicht gehen wollten, auch wenn er gerade voller Wut steckt.
Hermine Granger, gespielt von Emma Watson, die inzwischen 13 Jahre alt ist, hat sich von einem niedlichen Mädchen, zu einer hübschen jungen Dame gemacht. Auch sie strahlt die notwendige Sympathie ihrer Rolle aus, während sie in dem ersten Teil noch recht arrogant ankam, was sie wohl auch sein sollte, wird sie immer sympathischer, hat das Herz am rechten Fleck, ist dabei aber fleißig. All diese Eigenschaften von Hermine kommen überzeugend rüber.
Ron Weasley, gespielt von Rupert Grint, 14 Jahre, wird in seiner Rolle auch immer besser. So hat Ron eine Abneigung gegen Spinnen, die in diesem Teil noch einmal richtig gut zur Geltung kommt. Seine Mimik und sein Gesichtsausdruck haben mich am meisten zum Lachen gebracht. Rupert Grint spielt überzeugt einen ängstlichen, aber ehrlichen Ron Weasley.
Tja, und was sich liebt, das neckt sich, das zeigen gerade Rupert Grint und Emma Watson sehr deutlich, die beiden haben sich als Ron und Hermine ständig in der Wolle, dennoch merkt man, daß sie sich im Grunde eigentlich näher kommen.
So viel zu den Hauptpersonen. Aber auch die übrigen Rollen waren sehr gut und überzeugend gespielt, so hätte ich mir die Personen in etwa auch vorgestellt.
Was ich sehr gut gelungen fand, das war der Hippogreif Seidenschnabel, den fand ich sehr schön, gar nicht mal unheimlich, sondern Bildschön. Und Harrys Flug auf dem Tier, der war ebenso gelungen dargestellt.
Auch finde ich, dass die Flüge auf den Besen immer besser dargestellt werden, im ersten Teil fand ich das Quiddich Spiel noch viel zu künstlich, inzwischen wirkt es um einiges natürlicher.
Besonders schön fand ich in diesem Film die Landschaft, die wesentlich mehr zur Geltung kam, und auf mich eine beruhigende und entspannenden Atmosphäre geschaffe hat.
Die Altersfreigabe hat zu einigen Diskussionen geführt, als ich meine Karten bei der Haspa bestellt hatte, war der Film noch als FSK 6 vorgesehen, da ich das Buch kannte, und es für spannende hielt, als die anderen beiden Bücher, fragte ich bewußt nach.
Kurzfristig hatte man dann auf 12 Jahre erhöht, da dieser Teil doch beängstigender sein soll, als die ersten beiden. Da Filme aber auch für Kinder ab sechs Jahren gedacht sind, sofern sie in Begleitung eines sorgeberechtigten Elternteils sind, durften auch Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren den Film ansehen. Hier können die Meinungen auseinander klaffen, meiner Tochter hat der Film nicht geschadet, bei anderen Kindern in ihrem Alter hätte ich da doch eher Bedenken, daß sie vielleicht Angst hätten. Man muß sein Kind selber einschätzen können, ob es den Film versteht und verkraftet, denn es soll ja hier nicht nur um die Angst gehen, die sich aufbauen könnte, sondern auch um das Verständnis für den Inhalt.
Ich empfinde diesen Teil nicht beängstigender, als die ersten beiden Teile, ebenso meine Tochter, im Gegenteil gerade der zweite Teil war in meinen Augen eher heftig und beängstigender. Hierin war Harrys Leben doch entschieden mehr und öfter in Gefahr.
Natürlich kann es auch der lustigen Stimmung im Kino gelegen haben, die Spannung nicht zu heftig bei den Kindern ankam, außerdem hat jeder vor anderen Dingen Angst. Mir lief im zweiten Teil zum Beispiel ein Schauer über den Rücken, als Ron und Harry von den Spinnen angegriffen wurden, die sind auch im wirklichen Leben nicht gerade meine Freunde. Und genau so haben noch andere Kinobesucher empfunden. Im Gegensatz dazu fand ich die Dementoren nicht wirklich schlimm, vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich das Buch nicht noch einmal vor wenigen Tagen gelesen hätte. Aber auch meine Tochter hatte vor diesen Figuren, die sehr gut dargestellt waren, keine Angst im Kino. Ich denke, hier kommt es auf den Menschen selber an, was ihm Angst macht. Vielleicht hat sich hier einfach die Gewissheit, dass das Gute eh immer siegt, seinen Teil dazu beigetragen.
Der Film hat eine Spiellänge um die 140 Minuten, die waren aber so schnell vorbei, dass ich ganz erstaunt war, als der Film schon zu Ende war. So tief war ich mit abgetaucht und vom dem Film gefesselt, ich hätte noch lange weiter sehen können.
Fazit:
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Mir und meiner neun Jahre alten Tochter hat der Film sehr gut gefallen. Da mein Mann ihn auch gerne noch sehen möchte, werde ich wohl ein zweites Mal in den Genus kommen, den Film anzusehen, und dann werde ich persönlich sehnlichst auf die Erscheinung der DVD warten, die hoffentlich im Herbst heraus kommen wird.
Der Film ist in seinen Effekten sehr gut gelungen, die Schauspieler empfand ich absolut überzeugend und wir haben im Kino sehr viel gelacht, denn der Film ist super unterhaltsam dargestellt, auch wenn er in erster Linie spannend sein sollte. Doch durch die vorhandenen Witze wird der Film so schön aufgelockert, dass er für mich keines Falls beängstigend wirkte. Im Gegenteil, ich habe schön abschalten und den Alltag vergessen können.
Auf jeden Fall ist dieser Film eine reine Geschackssache, wie eigentlich alles um Harry Potter herum, dennoch war ich von Verfilmungen anderer Filme schon wesentlich enttäsuchter, alleine wenn ich da an die Undendliche Geschichte denke. Aber vielleicht war eine Phantasie da ja noch geübter, damals war ich noch sehr jung und habe sehr, sehr viel gelesen, heute fehlt mir dazu leider die Zeit. Kann natürlich auch sein, daß sich hier die Ansprüche weiter herunterschrauben. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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falke, 04.05.2005, 10:05 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
er steht auf die Harry Potter Saga. Ist ja auch mehr was für Kinder. Schöner Bericht, Gruß Ralf
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skloiber13, 08.08.2004, 18:21 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Klasse Bericht, ich glaub meine Berichte würden DICH auch ziemlich ansprechen!!! mach weiter so. mfg skloiber13
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Ein frischer Wind in Hogwarts?!
4- Action: durchschnittlich
- Anspruch: wenig anspruchsvoll
- Romantik: niedrig
- Humor: humorvoll
- Spannung: durchschnittlich
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
die Kinderschauspieler sind älter und reifer geworden, Emma Thompson kann für einige Lacher sorgen, der Soundtrack untermalt den Film recht hübsch, Kulissen und Kostüme sind wirklich gut gelungen
Kontra:
Cuarón weicht stärker vom Buch ab, es wird keine düstere Atmosphäre erzeugt und auch kaum Spannung aufgebaut, Gambon ist kein würdiger Nachfolger für Harris, auch Oldman passt nicht so recht, teils schlechte Effekte
Empfehlung:
Ja
Gestern war nun endlich der große und langersehnte Tag: Harry Potter und der Gefangene von Azkaban lief nach eineinhalb Jahren Wartezeit in den deutschen Kinos an. Selbstverständlich waren meine Vorfreude und die Erwartungen groß, wie mir der Film nun schlussendlich gefallen hat, könnt ihr hier nachlesen.
** Die Vorgeschichte
Bei Harry Potter und dem Gefangenen von Azkaban handelt es sich um den nunmehr dritten Film der Harry Potter-Reihe und auch wenn ich der Meinung bin, dass man sich diesen Film nur angucken sollte, wenn man die Bücher oder zumindest die beiden ersten Filme kennt, möchte ich die Vorgeschichte kurz zusammenfassen. Im ersten Teil der Harry Potter Reihe erfährt Harry an seinem elften Geburtstag, dass seine Eltern Lily und James Potter berühmte Zauberer waren, die vom großen Lord Voldemort ermordet worden sind. Nach dem Tod seiner Eltern wurde Harry bei seiner Tante Petunia und seinem Onkel Vernon untergebracht, die sich widerwilig um ihn gekümmert haben. Doch im Alter von 11 Jahren darf Harry nun auf die berühmte Zauberschule Hogwarts gehen, um dort das Schuljahr zu verbringen und Zauberei zu lernen. In Hogwarts findet Harry schnell ein neues zu Hause, wo er endlich geliebt wird und Freunde findet, nämlich Ron und Hermione, die ebenfalls in ihrem ersten Jahr auf Hogwarts sind. Doch schnell wird die Bedrohnung klar, die immer noch von Lord Voldemort ausgeht, denn er möchte den „Philosopher's stone“ stehlen, um damit wieder zu seinen alten Kräften zurückzufinden. Es kommt schließlich zum Showdown zwischen Harry und Voldemorts Diener, den Harry gewinnen und somit Voldemort erneut besiegen kann.
Nach dem ersten Schuljahr muss Harry zunächst zurück zu seinen verhassten Verwandten, doch kurz vor Beginn des zweiten Schuljahres wird er von Ron und zwei seiner Brüder mit einem fliegenden Auto abgeholt. Mit diesem gelangen Ron und Harry dann schließlich auch nach Hogwarts, denn Dobby, ein Hauself, hat dafür gesorgt, dass die beiden den Zug nach Hogwarts nicht erwischen, weil Dobby verhindern möchte, dass Harry auf die Zauberschule zurückgeht. Dort wurde nämlich die Kammer des Schreckens geöffnet und ein böses Wesen schleicht durch die Schule und versteinert nach und nach die Zauberschüler. Schließlich kann Harry herausfinden, wie er in die Kammer des Schreckens gelangen kann, wo er gegen einen Basilisken kämpfen muss.
** Inhalt
Auch der dritte Film beginnt zunächst im Haus von Petunia und Vernon im Privet Drive, die Harry für die Sommerferien wieder bei sich aufgenommen haben. Doch nun steht Besuch an, denn Vernons nervige Schwester Marge steht mit ihrem alles-fressenden Hund vor der Tür. Marge kann Harry nicht ausstehen und macht den bösen Fehler, dessen Eltern zu beleidigen, was Harry so verletzt, dass er Marge in einen Ballon verwandelt, sodass diese schwebend das Haus verlassen muss. Nun flieht auch Harry, denn er macht sich Sorgen um seine Zukunft in Hogwarts, da es jungen Zauberern nicht erlaubt ist, zu Hause zu zaubern. Harry befürchtet, dass er von der Zauberschule fliegt und nun nicht mehr seine Freunde wiedertreffen wird. Auf einer Straße sieht sich Harry plötzlich einem bedrohlich wirkenden schwarzen Hund gegenüber, der Harry zu beobachten scheint. Doch in diesem Moment hält auch schon ein übergroßer Bus neben Harry und sammelt diesen ein, um ihn nach London in die Kneipe „Leaky Cauldron“ zu bringen.
Nach einer rasanten Fahrt wird Harry dort von Cornelius Fudge empfangen, dem Vorsitzenden des „Ministry of Magic“. Harry rechnet mit dem schlimmsten und macht sich darauf gefasst, von der Schule verwiesen zu werden, doch Fudge berichtet ihm nur lächelnd, dass die Sache mit Marge aus der Welt geschafft und ihre Erinnerung an diesen Vorfall ausgelöscht sei. Schnell erfährt Harry, dass aus dem schrecklichen Zaubergefängnis Azkaban erstmals ein Häftling fliehen konnte, nämlich Sirius Black, ein ehemals guter Freund von Harrys Eltern, der sich aber scheinbar auf die Seite von Voldemort geschlagen und Harry Eltern an diesen verraten hat. Nun ist Sirius offensichtlich hinter Harry her, um diesen zu töten. Schon im Zug nach Hogwarts muss Harry die Bekanntschaft mit den Wächtern von Azkaban machen, mit den Dementoren. Diese jagen ihm einen solchen Schrecken ein, dass er ohnmächtig wird und nur durch das beherzte Eingreifen des neuen Professors für die Verteidigung gegen die dunklen Künste Lupin vom Kuss der Dementoren gerettet werden kann.
Dieses Jahr ist einiges anders in Hogwarts, denn die Wächter von Azkaban befinden sich auch auf dem Schulgelände, um nach dem entflohenden Sirius Black zu suchen. Lupin ist als Nachfolger von Gilderoy Lockheart an der Schule und wird schnell zu einem Freund Harrys, der ihn bei dessen Kampf gegen die Dementoren unterstützt. Auch Hagrid darf in diesem Schuljahr unterrichten, doch seine Lehrmethoden kommen besonders bei den Schülern aus Slytherin nicht sonderlich gut an... Eine weitere neue Lehrerin ist Professor Trelawny, die den Schülern beibringen möchte, Kaffeesatz zu lesen und in die Zukunft zu blicken. Und schon in ihrer ersten Schulstunde sieht sie Harrys Tod voraus!
Die Bedrohung wird immer größer, die Dementoren mischen unerlaubterweise sogar im Quidditchspiel mit und schließlich gelangt der gefährliche Sirius Black sogar unbemerkt in die Schule. Was hat Black im Sinn? Und welches Geheimnis trägt der neue Lehrer Lupin mit sich?
** Cast & Crew
Daniel Radcliffe: Harry Potter
Richard Griffiths: Uncle Vernon
Pam Ferris: Aunt Marge
Fiona Shaw: Aunt Petunia
Gary Oldman: Sirius Black
Robert Hardy: Cornelius Fudge
Rupert Grint: Ron Weasley
Emma Watson: Herminoe Granger
David Thewlis: Prof. Lupin
Michael Gambon: Albus Dumbledore
Alan Rickman: Severus Snape
Maggie Smith: Minerva McGonagall
Robbie Coltrane: Rubeus Hagrid
Tom Felton: Draco Malfoy
Emma Thompson: Sybil Trelawney
Regie: Alfonso Cuarón
Produzenten: Michael Barnathan, Chris Carreras, Chris Columbus,...
Soundtrack: John Williams
Nach dem Roman von JK Rowling
Dauer: 141 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Offizielle Filmhomepage: http://harrypotter.warnerbros.de/home.html
** Filmkritik
Zunächst waren meine Erwartungen an den neuen Harry Potter Film selbstverständlich sehr hoch, da mir vor allem der zweite Film sehr gut gefallen hat, doch dann habe ich gehört, dass mit Alfonso Cuarón ein neuer Regisseur an Bord geholt worden ist, der sich nicht mehr ganz so stark an das Buch halten soll wie sein Vorgänger Chris Columbus, der bei den Dreharbeiten auch sehr eng mit JK Rowling zusammengearbeitet hat. Danach wuchs meine Skepsis stark und das zurecht.
Auch ohne dieses Wissen merkt man dem neuen Film deutlich an, dass ein anderer Regisseur das Sagen hatte, denn es weht in der Tat ein ganz anderer Wind durch Hogwarts. Besonders auffällig fand ich, dass der neue Potter-Film auf Humor setzen will, so gibt es zwischen einzelnen Szenen mehrmals kleine Zwischenspiele an der „Womping Willow“, einem Baum, mit dem Ron und Harry bereits im zweiten Film eine unliebsame Begegnung hatten, denn der Baum hat die unangenehme Angewohnheit, aus- und um sich zu schlagen. In den Zwischenspielen wechselt die Jahreszeit, der Baum schüttelt seine Blätter ab oder auch Schnee, um denn nach einem Vogel zu schnappen und ihn im Geäst verschwinden zu lassen. Diese Szenen riefen im Publikum kleine Lacher hervor, ich persönlich fand sie allerdings unnötig. Auch andere Figuren verkommen zu Witzfiguren, so z.B. der stattliche Hagrid, der in einer Szene mit einer quietschgelben Krawatte zu sehen ist, die einfach nur lächerlich wirkt. Gleichzeitig versucht Cuarón mit Zwischenspielen, in denen die Dementoren die Landschaft um sich herum vereisen und verdorren lassen, eine düstere Atmosphäre zu schaffen. Doch meiner Meinung nach gelingt ihm diese Gratwanderung nicht, denn die düstere Atmosphäre kann sich nicht durchsetzen. Obwohl der dritte Band der Potterbücher um einiges schreckenerregender und gefährlicher ist als seine Vorgänger, da Harry direkt von einem ehemaligen Freund seiner Eltern bedroht wird, ist von dieser Gefahr im Film nur wenig zu spüren. Immer wieder lockert Cuarón seinen Film mit Witzeinlagen auf, an denen auch Prof. Trelawney einen großen Anteil hat. Die neue Lehrerin für Weissagungen ist mit einer wuscheligen Perücke und einer übergroßen Hornbrille ausgestattet, sodass sie bereits für Lacher sorgt, ohne ein Wort gesagt zu haben. Während ich die Comedyeinlagen von Gilderoy Lockheart im zweiten Film allerdings noch angebracht fand, bin ich der Meinung, dass die Filme sich weiterentwickeln sollten, denn die Bücher werden immer düsterer und dieser Trend hätte sich für meine Begriffe auch im neuesten Film widerspiegeln sollen.
Für den Gefangenen von Azkaban musste eine Reihe von neuen Schauspielern gecastet werden, die die neuen Rollen bzw. den verstorbenen Richard Harris zu ersetzen haben. Die schwierigste Aufgabe kommt hier wohl Michael Gambon zu, der das Erbe von Richard Harris anzutreten hat. Bisher war Dumbledore der große Zauberer, der mit seiner Anwesenheit für die Sicherheit von Hogwarts bürgt. Doch Michael Gambon scheint einen ganz anderen Dumbledore verkörpern zu wollen, er ist nicht mehr der weise alte Zauberer mit der tiefen Stimme, sondern eine doch eher unscheinbare Gestalt, die die Robe des Schulleiters nicht auszufüllen mag. Von Gambon war ich insbesondere enttäuscht, auch wenn mir klar ist, welch schwierige Nachfolge er anzutreten hatte, dennoch bin ich der Meinung, dass man Dumbledore wesentlich besser hätte besetzen können.
Etwas unschlüssig bin ich in Bezug auf David Thewlis in der Rolle des Lupin, den ich mir irgendwie beim Lesen des Buches anders vorgestellt hatte, der seine Sache allerdings gut macht. Lupin wird in diesem Teil zu einem guten Freund Harry Potters, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht und diese aufkeimende Freundschaft wird auch in einigen Szenen sehr deutlich, in denen nämlich Lupin und Potter in einem Zwiegespräch gezeigt werden. Fast wie eine Art Vaterfigur erscheint hier Lupin mit seinen gütigen Augen und seiner freundlichen Stimme, doch sieht Thewlis dennoch ein wenig unscheinbar aus. Er verblasst neben Snape, obwohl er von seinen Fähigkeiten diesem in nichts nachstehen sollte. Lupin ist mir darüber hinaus nicht geheimnisvoll genug, denn er verbirgt ein großes Geheimnis, das ihn am Ende seinen Job in Hogwarts kosten wird. Allerdings gefiel mir Thewlis als Neuzugang neben Emma Thompson noch am besten.
Emma Thompson besetzt die Rolle der Sybil Trelawney, die statt Lockheart in diesem Film für die Lacher gut ist. Thompson überzeugt vollkommen in ihrer Rolle der verschrobenen Weissagerin, die Harry seinen baldigen Tod voraussagt. Genau so hatte ich mir diese durchgeknallte Lehrerin vorgestellt, die von ihrer Gabe überzeugt ist, aber oftmals mit ihren Vorhersagen daneben liegt.
Ein weiterer wichtiger Neuzugang ist Gary Oldman als Sirius Black. Schon im voraus war ich skeptisch in Bezug auf diesen Schauspieler, da ich mir beim Lesen des Buches ein vollkommen anderes Bild von Sirius gemacht hatte. Um nichts vorwegzunehmen, werde ich darauf nicht eingehen, doch trifft Oldman diese Vorstellung in keinster Weise. Als Schauspieler hat Oldman mich auch nur teilweise überzeugt, denn in seiner ersten richtigen Szene ist er mir einfach zu übertrieben, teilweise scheint er Captain Jack Sparrow aus dem Fluch der Karibik imitieren zu wollen, was überhaupt nicht zu der Rolle des Sirius Black passt. Seine Gestik ist mir hier zu hektisch und überdreht und steht vollkommen im Gegensatz zu Thewlis, der in dieser Szene überraschend ruhig und gelassen, ja fast schon gelangweilt, bleibt. Überhaupt hatte ich mir von der Szene, in der Harry das erste Mal auf Sirius trifft, um einiges mehr versprochen. Im Buch ist dies eine wahrlich schreckliche Szene, denn Harry rechnet mit seinem baldigen Tod und steht dem verhassten Sirius gegenüber, von dem er glaubt, dass dieser seine Eltern an Voldemort verraten hat. Die Dramatik dieser Szene kommt fast gar nicht beim Publikum an.
Den Kinderschauspielern sieht man deutlich an, dass sie älter und reifer geworden sind, auch wenn Daniel Radcliffe die große Rolle des Harry Potter noch nicht vollständig ausfüllen kann. Seine Trauer wirkt nicht echt, es sind keine Tränen zu sehen und auch seine Wut nimmt man ihm nicht ab, doch zeigt Radcliffe schon merklich mehr Mimik als beispielsweise im ersten Potter-Film. Rupert Grint als Ron steht leider nur noch eine sehr kleine Rolle zu, die er wieder sehr nett zu spielen weiß. Emma Watson ist dagegen diejenige, die sich am meisten gewandelt hat, nicht nur optisch, sondern auch schauspielerisch. Immerhin ist sie diejenige, die Harry beim Showdown zur Seite stehen wird.
Der Soundtrack stammt ein weiteres Mal aus der Feder von John Williams. So sind auch dieses Mal wieder die bekannten mysteriösen Klänge zu hören, die die beiden ersten Filme durchsetzt haben und auch den Trailer untermalen. Doch hat auch die Filmmusik eine große Wandlung mitgemacht, so beginnt das Schuljahr in Hogwarts mit einem großartigen Chorgesang, der perfekt in die Stimmung des Filmes passt. Später allerdings dominieren oftmals folkloreartige Klänge und auch Klarinette das musikalische Geschehen, was mich nicht überzeugen konnte. Insgesamt ist Williams sicherlich kein Meisterwerk gelungen, für das er einen Oscar erwarten kann, doch kann man die Filmmusik als solide Leistung ansehen, die die Stimmung des Filmes hervorzuheben und das Geschehen oft unauffällig zu untermalen weiß.
Sehr hübsch gelungen ist in jedem Fall die Kulisse, die bis in kleinste Details zu überzeugen weiß. Hogwarts ist wieder einmal das große alles überragende Schloss mit seinen hohen Türmen, die wahrlich zauberhaft aussehen. Auch die Klassenräume sind liebevoll und farbenfroh ausgestattet und passen doch immer zum jeweiligen Fach. So ist der Klassenraum der Trelawney bunt und überladen mit Kleinigkeiten wie Glaskugeln, die für diese Art von Unterricht benötigt werden. Fast ist der Raum angeordnet wie eine kleine Arena, denn auf den kleinen treppenartigen Absätzen stehen Tische und Sessel für die Schüler bereit, wo sie ihre Aufgaben erledigen können. Ganz anders sieht doch der Raum aus, in dem Severus Snape sein Unwesen treibt, dunkle Bänke, die in Reih und Glied angeordnet sind, sorgen für eine strikte Ordnung im Klassenraum, die deutlich machen, dass Snape es nicht duldet, wenn jemand aus der Reihe tanzt. Auch die Kostüme gefielen mir sehr gut, auch wenn die Zauberschüler immer häufiger in Jeans und T-Shirt zu sehen sind, was meiner Meinung nach nicht in den Film passt, der nunmal in einer Zauberschule spielt.
Schon im voraus hatte ich gelesen, dass der neue Regisseur Cuarón kein großer Freund von Spezialeffekten ist. So hatte ich mich schon länger gefragt, wie er ein fantastisches Werk wie Harry Potter in Szene setzen will und ich muss nun sagen, dass ihm das teilweise nicht gelungen ist. Nicht nur, dass der nächtliche Abendhimmel mit Vollmond und unbeweglichen Wolken ausgestattet ist, was wie aufgemalt wirkt, auch die Verwandlung eines Menschen in einen Werwolf ist meiner Meinung nach gar nicht überzeugend. Der Werwolf sieht später aus wie ein hässlicher Windhund, nicht jedoch wie ein gefährlicher Werwolf und auch andere Tiere, wie der große schwarze Hund sehen eher aus wie Stofftiere denn wie echte Tiere. Da jedoch keiner der Menschen darauf hinweist, dass die Tiere unecht aussehen, hätte ich mir doch gewünscht, dass dies auch so dargestellt wird. Noch ein Beispiel ist die Verwandlung eines Tieres in einen Menschen. Das Tier trägt selbstverständlich keine Kleidung, der verwandelte Mensch jedoch ist vollständig bekleidet, wenn er auch noch die Wesenszüge des Tieres trägt, doch als sich genau dieser Mensch wieder in das Tier zurückverwandelt, bleiben die Klamotten am Boden liegen?! Ja, warum das denn, die hätten bei der Verwandlung doch wohl auch verschwinden müssen, oder nicht? So fallen zwischendurch immer wieder kleinere Logikfehler auf, die das Filmvergnügen schmälern, warum z.B. flüchtet Harry ohne seine geliebte Eule Hedwig aus dem Privet Drive? Bei seiner Flucht im zweiten Teil denkt er noch an den Käfig, dieses Mal jedoch nicht.
Die Inszenierung des Filmes ist meiner Meinung nach wirklich nur mäßig gelungen, denn Cuarón schafft es nich, seinem Film Atmosphäre zu verleihen, die Gefahr der Situation wird nicht deutlich, außerdem nimmt sich Cuarón doch einige Freiheiten heraus, die Columbus offensichtlich nicht hatte. So wurde an allen Ecken und Enden gekürzt und wichtige Dinge, die das Geschehen wesentlich besser hätten erklären können, wurden einfach weggelassen. In diesem Fall war das für mich schon mehr als nur künstlerische Freiheit, ich fand es unverständlich und hätte vieles sicherlich nicht verstanden, wenn ich nicht das Buch gelesen hätte. Für Kinogänger, die das Buch nicht gelesen haben und bei denen nun einige Fragen offengeblieben sind, möchte ich nun ein paar Details aus dem Buch schildern, die im Film nicht vorkommen.
** Vorsicht Spoiler! Nur lesen bei Kenntnis von Buch und/oder Film.
Im Film wurden viele Kleinigkeiten weggelassen, die zwar für die Faszination des Buches sorgen, aber die Geschichte nicht wesentlich voranbringen. So hört der Quidditch-Cup bereits nach dem ersten Spiel auf, in welchem Harry von seinem Besen fällt und dieser durch den gewalttätigen Baum zerstört wird. Im Buch bekommt Harry anschließend einen neuen Zauberbesen zugeschickt, den er aber nicht benutzen darf, weil die Lehrer Angst davor haben, dass der Besen verzaubert sein könne und Harry schaden wolle. Am Ende wird klar, dass Sirius ihm den Besen geschenkt hat.
Allerdings wurden auch wichtige Zusammenhänge nicht wirklich deutlich, denn nie wird geklärt, warum Lupin die „Marauder's Map“ zu lesen weiß, Snape jedoch nicht, auch wird nicht erklärt, wer eigentlich Moony, Wormtail, Padfoot und Prongs sind, deren Namen die Karte zieren. Diese vier Namen stehen nämlich für vier Zauberer, die zum Freundeskreis von Harrys Vater gehörten. Moony steht für Prof. Lupin, Wormtail für Peter Pettigrew, Padfoot für Sirius Black und Prongs für James Potter. Die vier Zauberer waren zu ihrer Zeit in Hogwarts gute Freunde. Schließlich begann Lupin sich in einen Werwolf zu verwandeln und wurde zur Zeit des Vollmondes unter die „Womping Willow“ in eine Art Verschlag verbannt. Um ihrem besten Freund weiterhin beistehen zu können, lernen die drei anderen Zauberer, Animagi zu werden, also Zauberer, die sich in ein Tier verwandeln können. Von diesen vier Freunden stammt auch die Karte, die anzeigt, wo sich die Personen in Hogwarts bewegen. Sirius scheint James Potters bester Freund gewesen zu sein, denn er ist Harry Patenonkel und er ist auch derjenige, der der Geheimnisträger werden soll, um James und Lily Potter vor Voldemort zu beschützen. Doch James entscheidet sich schließlich für Peter Pettigrew, der immer der schwächste der vier Freunde gewesen ist und der schließlich das Geheimnis um James und Lily Potter an Voldemort verkauft. Dennoch wird Sirius beschuldigt, weil alle Welt glaubt, dass er das Geheimnis hüten sollte.
Spoiler Ende!
** Abschließendes Fazit
Nach diesem überlangen Bericht möchte ich nochmal kurz die wichtigsten Punkte zusammenfassen: Man merkt dem neuen Harry Potter-Film überdeutlich an, dass ein neuer Regisseur am Werke war, denn Cuarón schafft es eindeutig nicht, seinem Film eine düstere Atmosphäre zu verleihen, stattdessen möchte er das Publikum zum Lachen bringen, was ich in Anbetracht der spannenden Geschichte völlig unangebracht finde. So wird im Film auch kaum Spannung aufgebaut, da über große Strecken nicht viel passiert. Von der Inszenierung war ich dementsprechend recht enttäuscht, da einige Effekte, wie die Werwolfverwandlung einfach nur schlecht waren. In Sachen Kulisse und Kostümen weiß „Harry Potter und der Gefangene von Azkaban“ dagegen zu überzeugen, denn der Film ist liebevoll und bis ins letzte Detail passend ausgestattet, sodass der Film wirklich etwas fürs Auge ist. Aber auch der Soundtrack ist solide und stimmig, wenn er auch keine großen Höhepunkte setzen kann. Die Neuzugänge der Darstellerriege sind leider nur teilweise positiv hervorzuheben, besonders von Gambon und Oldman war ich hier enttäuscht.
Insgesamt möchte ich dennoch eine Empfehlung aussprechen und mit etwas Augen zudrücken 4 Sterne vergeben, da Harry Potter trotz schlechter Inszenierung sehenswert bleibt. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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lene0910, 06.06.2004, 19:50 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich war auch schon im Film und war ein bisschen enttäuscht, dar ich mir so vieles einfach anders vorgestellt habe. Ich finde sie hätten sich mehr an das Buch als Vorlage halten sollen, besonders bei so einfachen Sachen, wie z.B. Lupin aussieht un
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laure15, 06.06.2004, 02:00 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Echt super Bericht! Werde mir den Film auch ansehen und mir meine eigene Meinung bilden ;-) Hab allerdings gehört, dass J.K. Rowling nichts dagegen hat, wenn die Handlung stark gekürzt wird!?!? Ich finde das nicht so gut. Dann sollen sie lieber
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Wuschel_F, 05.06.2004, 22:01 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
...gleich doppelt so lang aus als bei ciao ;-)
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