Harry Potter und der Gefangene von Askaban (DVD) Testberichte
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- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: sehr spannend
Pro & Kontra
Vorteile
- spannung pur
- Gary Oldman als neue Besetzung ! Hatte einfach mehr erwartet ! Wie gewohnt tolle Effekte und schöne Filmmusik ! Schauspieler sind sichtbarer gealtert, besser zu sehen als zwischen Teil 1 und 2 !
- Einfach die schönste und beste Geschichte der bisherigen \"Harry Potter\"-Reihe... Neuer / reiferer / besserer Regisseur... Die Schauspieler spielen allesamt gut... Ungewohnte Animationen... Zauberhafte Score...
- Inhalt und Aufmachung
Nachteile / Kritik
- nichts
- Handlung eindeutig schwächer als bei den vorigen Teilen ! Weniger spannend !
- Veränderungen zur Romanvorlage haben Überhand genommen - aber das ist aufgrund der Stimmigkeit eigentlich kein Kontra... Das Aussehen Hogwarts wurde gänzlich verändert...
- Preis
Tests und Erfahrungsberichte
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Harry Potter und der Gefangene von Askaban DVD
5Pro:
spannung pur
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Harry Potter und der Gefangene von Askaban ( DVD )
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Informationen zur DVD :
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- Format : Dolby , PAL , Surround Sound
- Sprache : Deutsch , Englisch
- Untertitel : Deutsch , Englisch
- Region 2
- Bildseitenformat : 16 : 9 - 1 . 77 : 1
- Freigegeben ab 12 Jahren
- Warner Home Video - DVD
- Erscheinungstermin : 1 . September 2005
- Produktionsjahr : 2004
- Spieldauer : 136 Minuten
Schauspieler :
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Daniel Radcliffe : Harry Potter
Rupert Grint : Ron Weasley
Emma Watson : Hermine Granger
Robbie Coltrane : Rubeus Hagrid
Richard Harris : Prof . Albus Dumbledore
Alan Rickman : Prof . Severus Snape
Maggie Smith : Prof . Minerva McGonagall
Gary Oldmann : Sirius Black
Meine Meinung zum Film :
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Im Gegensatz zu den Vorgängern ist dieser Film erst ab 12 Jahren freigegeben . Das finde ich sehr gut , denn die beiden vorherigen Teile waren meiner Meinung nach nicht für Kinder unter 12 Jahren geeignet . Da ging es doch oft ziemlich düster und gefährlich ab und das ist nun wirklich nichts für Kinder ab 6 Jahren . Ich frage mich , was für Leute hier die Altersbegrenzung festsetzen....
Ich habe vorher das Buch gelesen und ich muss sagen , dass auch hier wie bei den andern 2 teilen alles gut umgesetzt wird . Er ist spannend und phantasisch umgesetzt . Alle Schauplätze habe ich mir genau so vorgestellt wie sie im Film schlussendlich aussehen . Die Schauspieler sind treffend gecastet worden . Ich habe nichts im Film vermisst , was ich im Buch gelesen habe . Wie schon bei Buch habe ich auch hier sehr schön gefunden , dass Harry ein Familienmitglied findet . Das hat mich sehr gerührt . War er doch bisher sehr einsam , abgesehen von seinen Freunden . Überhaupt finden sich in diesem Film viele Emotionen wieder . So kann man herzlich lachen , nachdenken , ängstlich sein und sogar weinen . Ich jedenfalls..... :-))
Die Bildqualität und die Tonqualität sind überzeugend . Keine Nebengeräusche oder dergleichen . Die teilweise düsternen Farben im Film sind absolut passend und geben dem Film einen grusligen Effekt . Was mir auch gefällt allgemein an den Harry Potter Filmen und Büchern ist dass stets alles wiederkehrend ist . So spielt stets ein Teil des Geschehens erst im Zuhause von Harry bei seinem Onkel und anschliessend in der Zauberschule . Das ist überhaupt nicht langweilig sondern logisch . Die Filme enden stets wenn das Schuljahr vorbei ist und beginnen wieder wenn die Ferien vorbei sind und die Kinder wieder zurück zur Schule gehn . das gefällt mir .
Fazit : ich freu mich auf die Fortsetzung ! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Venenum84, 26.12.2010, 15:05 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
wünsche dir einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag!
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anonym, 10.12.2010, 11:09 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Schöne Grüsse, Talulah
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Something wicked this way comes….
Pro:
sieheText
Kontra:
siehe Text
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe YOPI-User,
hier ist er also: Mein Bericht zum dritten Harry Potter Film. Die Rede ist hier natürlich von:
„Harry Potter und der Gefangene von Askaban“.
Als HP-Fan habe ich diesen Teil natürlich schon im Kino gesehen (ist ja eigentlich klar); genauso klar war es natürlich auch diesen Film – wie ja schon die beiden ersten HP-Verfilmungen auch - auf DVD sich zuzulegen.
Was ist bisher geschehen:
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Harry Potter erfährt an seinem 11. Geburtstag, dass er ein Zauberer ist und zukünftig auf die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei gehen darf. Außerdem erfährt er an jenem Tag die eigentliche Wahrheit über seine Herkunft und den Tod seiner Eltern.
Denn seine Eltern wurden nicht – wie von Onkel und Tante (bei ihnen ist Harry aufgewachsen) behauptet – bei einem Autounfall getötet, sondern von bösesten Zauberer, den England je kannte – nämlich Lord Voldemort – ermordet.
In seinem ersten Schuljahr lernt auch Harry den zwar immer noch geschwächten, aber zurückgekehrten Lord Voldemort kennen und kann eine vorzeitige Rückkehr dieses schwarzen Magiers verhindern.
Auch in seinem zweiten Jahr auf der Zaubererschule muss Harry in einem Kampf gegen Lord Voldemort beweisen, dass er – zumindest was Mut und Kampfbereitschaft angeht – diesem fast ebenbürtig ist. Durch ein Tagebuch kann der einst 16-jährige Tom Vorlost Riddle (später Lord Voldemort) den Willen der jungen Ginny Weasley derart manipulieren, dass diese ein in der Schule lebendes uraltes Monster (ein Basilik) loslässt und dadurch Angst und Schrecken in der Schule verbreitet. Sinn und Zweck dieser Attacken sind es Harry Potter in die „Fänge“ von Tom Riddle zu jagen. In einem furiosen Kampf gelingt es Harry jedoch (mit Hilfe von Fakes einem Phönix und dem Schwert von G. Gryfindor den Tagebuch-Riddel zu besiegen und eine erneute Rückkehr von Lord Voldemort erneut zu vereiteln.
Nun aber geht es in Harrys drittes Jahr in Hogwarts und genau dieses ist der Rahmen für die hier vorliegende Verfilmung
„Harry Potter und der Gefangene von Askaban!“.
Kurzbeschreibung (entnommen: www.harrypotter-xperts.de)
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Wie jeden Sommer hat Harry seine Ferien mehr schlecht als recht bei Onkel und Tante verbracht und freut sich nun schon wieder auf seine Rückkehr nach Hogwarts. Doch eine Tortur muss er bis dahin im Haus von Petunia und Vernon Dursley noch über sich ergehen lassen: den Besuch von Tante Magda, die wirklich keine Gelegenheit offen lässt Harry aufgrund seines Aussehens oder seiner Vergangenheit zu schikanieren. Kein Wunder, dass dem Zauberer bereits nach kürzester Zeit der Kragen platzt und er die verhasste Tante aufgehen lässt wie einen Hefeteig.
Nach dieser eskalierten Situation flieht Harry überstürzt aus dem Ligusterweg Nr. 4 und findet zunächst Zuflucht im „Fahrenden Ritter“, ein „Nottransport für gestrandete Hexen und Zauberer“, der ihn nach einer rasanten Fahrt quer durch London am „Tropfenden Kessel“ absetzt, wo schon der Zaubereiminister Cornelius Fudge wartet. Dieser bestraft Harry jedoch nicht für sein unerlaubtes Zaubern außerhalb der Schule, sondern quartiert ihn erst einmal in besagtem Pub ein.
Hier verbringt Harry den Rest seiner Ferien und befindet sich wenig später auch schon wieder in Hogwarts, wo sein 3.Schuljahr auf ihn wartet.
Genau dieses soll sich spannender und nervenaufreibender denn je für Harry entpuppen, denn dieses Mal gilt es für den Zauberlehrling sich nicht nur mit beißenden Büchern und anderen unbekannten Geschöpfen auseinander zu setzen, sondern sich überdies noch vor dem gesuchten Massenmörder Sirius Black in Acht zu nehmen, der aus dem Zauberergefängnis Askaban entfliehen konnte und es sogar schafft, in Hogwarts einzudringen. Doch warum verhalten sich alle in Harrys Umgebung plötzlich so merkwürdig, wenn es um den entflohenen Sträfling geht? Was soll er mit ihm zu tun haben?
Nicht zuletzt durch den neuen Lehrer für „Verteidigung gegen die Dunklen Künste“ Remus Lupin erfährt Harry in diesem Jahr mehr denn je über seine Vergangenheit und steht im großen Finale Sirius Black persönlich gegenüber…
Schauspieler und andere Mitwirkende:
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(diese Infos habe ich unter Zuhilfenahme von: www.harrypotter-xperts.de und www.harrypotter-buch.de erstellt)
Rolle - Schauspieler - Synchronsprecher
Harry Potter - Daniel Radcliff - Niko Sablik
Ron Weasley - Rupert Grint - Max Felder
Hermine Granger - Emma Watson - Gabrielle Pietermann
Albus Dumbledore - Michael Gambon - Klaus Höhne
Rubeus Hagrid - Robbie Coltrane - Hartmut Neugebauer
Der fast-kopflose Nick - John Cleese - Berno von Cramm
Prof. Severus Snape - Alan Rickman - Bernd Rumpf
Prof. Flitwick - Warwick Davis - Mogens von Gadow
Prof. McGonagall - Maggie Smith - Bettina Schön
Molly Weasley - Julie Walters - Katharina Lopinski
Arthur Weasley - Mark Williams - Leon Rainer
Fred Weasley - James Phelps - Stefan Günther
George Weasley - Oliver Phelps - Stefan Günther
Percy Weasley - Chris Rankin - Daniel Schlauch
Ginny Weasley - Bonnie Wright - Marcia von Rebay
James Potter - Adrian Rawlins - Udo Wachtveitl
Lily Potter - Geraldine Somerville - Sonja Reichelt
Petunia Dursley - Fiona Shaw - Marion Hartman
Vernon Dursley - Richard Griffiths - Harald Dietl
Dudley Dursley - Harry Melling - Fabian Rainer
Draco Malfoy - Tom Felton - Moritz Pertramer
Lucius Malfoy - Jason Isaacs - Wolfgang Müller
Der blutige Baron - Terence Bayler - kein Synchronsprecher
Der fette Mönch - Simon Fisher-Becker - kein Synchronsprecher
Oliver Wood - Sean Biggerstaff - unbekannt
Angus Filch - David Bradley - Fred Maire
Lord Voldemort - kein Schauspieler - Udo Schenk
Dean Thomas - Alfred Enoch - Fabian Rainer
Neville Longbottom - Matthew Lewis - Matthias Kick
Gregory Goyle - Joshua Herdman - Lukas Borcherding
Seamus Finnigan - Devon Murray - Daniel Haidinger
Vincent Crabbe - Jamie Waylett - Moritz Wagner
Lee Jordan - Luke Youngblood - unbekannt
Walden Mcnair - Peter Best -
Madame Rosmerta - Christie, Julie - Krista Posch
Marge Dursley - Ferris, Pam - Ilona Grandke
Die fette Dame - Dawn French - Ricarda Kinnen
Ernie Prang - Jimmy Gardner
Cornelius Fudge - Robert Hardy - Norbert Gastell
Schrumpfkopf - animierte Figur - Ron Williams
Stan Shunpike - Ingleby Lee - Benedikt Weber
Sirius Black - Gary Oldman - Pierre Peters-Arnolds
Peter Pettigrew - Timothy Spall - Guido Hoegel
Angelina Johnson - Danielle Tabor - Angela Wiederhut
Professor Remus Lupin - David Thewlis - Frank Röth
Professor Sybill Trelawney - Emma Thompson - Victoria Brams
Sir Cadogan - Paul Whitehouse
Die sonstige Crew:
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Musik: John Williams
Regie: Alfonso Cuarón
Produzent: David Heyman, Mark Radcliff, Chris Columbus
Drehbuch: Steve Kloves
Technische Angaben zu den DVD’s:
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Inhalt : 1 DVD
Filmlänge: ca. 136 Minuten
Bildschirmformate: 16:9; 2.40:1 – geeignet für alle Bildschirmformate
Regionalcode: 2
Dolby Digital
Sprachen: Deutsch / Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch / Englisch
Altersfreigabe: ab 12 Jahren
Herausgeber: Warner Brothers Entertainment
Weitere Infos im WWW: www.harry-potter.de
Besondere Infos zum Film
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(entnommen: www.harrypotter-experts.de und www.harrypotter-buch.de)
Regisseur Alfonso Cuarón:
Monatelang wurde darüber gerätselt, wer der Regisseur des dritten Harry-Potter-Films sein wird. Dann endlich stand es fest: Der mexikanische Regisseur Alfonso Cuarón übernahm den Regiestuhl von Chris Columbus!
Chris Columbus, der bei den ersten beiden Harry-Potter-Filmen Regie führte, gab als Grund für seinen Rücktritt an, dass er mit seiner Familie zurück in die USA wolle.
Alfonso Cuarón hatte bereits großen Erfolg mit dem Erotik-Roadmovie "Y tu Mamá También - Lust for Life!". Doch auch mit Kinderfilmen hat der Regisseur schon Erfahrung bevor er den Regieposten für "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" übernahm: Für "A Little Princess" bekam er in den USA viel Anerkennung.
Dreharbeiten:
Die Dreharbeiten starteten im Februar 2003. Gedreht wurde in den Leavesden Studios (Hertfordshire). Einige Sets wurden auch im schottischen Glencoe aufgebaut - unter anderem Hagrids Hütte und das Gatehouse, in dem die Dementoren vor Hogwarts Wache stehen. Im Londoner Bezirk "Borough Market" wurden ebenfalls einige Filmszenen gedreht.
Borough Market:
Borough Market zählt zu den berühmtesten Märkten in der britischen Hauptstadt und befindet sich in der Nähe der London Bridge.
Im 3. Film ist er Schauplatz der Szene, als Harry aus dem „Fahrenden Ritter“ steigt und sich vor dem „Tropfenden Kessel“ befindet.
Fort William:
Fort William liegt in den schottischen Highlands und wurde im 3. Teil meist für Landschaftsszenen verwendet.
Glencoe:
Glencloe liegt im Nordwesten Schottlands und ist Hauptschauplatz der Ländereien von Hogwarts. So wurde hier unter anderem Hagrids Hütte gebaut.
Glenfinnan Viadukt:
Das Glenfinnan Viadukt ist natürlich auch in Teil 3 der Harry Potter Reihe zu sehen, denn hier werden meist die Szenen mit dem fahrenden Hogwartsexpress in den Filmen gedreht.
Loch Eilt:
Das ebenfalls in Schottland liegende Loch Eilt befindet sich in der Nähe von Glenfinnan und wird in diesem Film sehr oft für Außenaufnahmen verwendet, insbesondere für den Hogwartssee, der besonders gut in der Szene zur Geltung kommt, als Harry das erste Mal auf Seidenschnabel fliegt.
Virginia Waters:
Virginia Waters ist der Schauplatz der Schulstunde „Pflege magischer Geschöpfe“, als Harrys Klasse bei Hagrid Bekanntschaft mit Seidenschabel macht.
Premieren:
23. Mai 2004: Weltpremiere in der Radio City Hall in New York, USA
30. Mai 2004: Premiere am Leicester Square in London, UK
1. Juni 2004: Premiere in Paris, Frankreich
6. Juni 2004: Premiere in Sydney, Australien
25. Juni 2004: Premiere in Tokio, Japan
03. Juni 2004: Kinostart in Deutschland
Preis:
****
Entgegen den von mir bislang veröffentlichten Berichten, handelt dieser Text von der normalen 1-Disc-Version. Aber auch hier habe ich nicht den „vollen“ Betrag gezahlt, sondern konnte diesen Film für die Summe von 5,99 € kaufen. Bei Amazon kostet diese 1-Disc-Version zzt. 5,95 €, man sollte hier aber berücksichtigen, dass bei Bestellungen unter 20 € ggf. auch noch Versandkosten hinzu kommen. Außerdem ist eine 2-Disc-Version zum aktuellen Preis von 16,95 € und natürlich auch als Blue-ray für 15,95 € oder 30,95 €. Da sollte für jeden etwas dabei sein.
Die Beschreibung der Außenhülle erspare ich Euch, denn ich denke mal, dass man das (zumindest was das Cover angeht) sehr gut im angegeben Bild selber erkennen kann.
Inhalt der Disc
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- Filmvorschau
- Hauptfilm
- Szenenanwahl
- Specials
Enthaltene Szenen:
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1. Geheimes Vorwort
2. Tante Magdas großer Fehler
3. Der Fahrende Ritter
4. Im Tropfenden Kessel
5. Das Monsterbuch der Monster
6. In großer Gefahr
7. Der Dementor
8. Begrüßung und Warnung
9. Teeblätter
10. Seidenschnabel
11. Der Irrwicht im Schrank
12. Talent für Ärger
13. Die Flucht der fetten Dame
14. Der Ersatzlehrer
15. Verteidigung gegen Werwölfe
16. Die Karte des Rumtreibers
17. Wer ist da?
18. Ich hoffe, er findet mich
19. Der patronus
20. Das Unmögliche sehen
21. Professor Trelawneys Vorhersage
22. Zeugen einer Hinrichtung
23. Die Peitschende Weide
24. Sirius Black
25. Peter Pettigrew
26. Freunde werden Feinde
27. Der Kuss des Dementors
28. Hermines Geheimnis
29. Mehr als ein Leben retten
30. In Sicherheit
31. Wahrhaftig gesehen, wahrhaftig frei
32. Gleicher Ort, andere Zeit
33. Das Unheil ist unter Kontrolle
34. Der Feuerblitz
35. Abspann
Inhalt des Haupt-Filmes (Achtung: Ausgeprägter Spoiler, wer sich lieber die Spannung erhalten möchte, sollte hier nicht weiterlesen):
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Es sind wieder Sommerferien und Harry sitzt, wie in jedem Jahr, im Ligusterweg fest. Für die Schule kann er nur nachts lernen, da dann die Dursleys schlafen und so nicht die Gefahr besteht, dass diese seine Schulsachen konfiszieren. Am nächsten Tag (Harrys 13. Geburtstag) erfährt er, dass Tante Marge sich für einige Tage bei den Dursleys häuslich niederlassen wird. Harry versucht Marge gegenüber einigermaßen nett zu sein und versucht das „Spiel“ dass sich Onkel Vernon ausgedacht hat mitzuspielen, um die Genehmigung für die Wochenendbesuche nach Hogsmead zu erhalten. Doch Marge reizt Harry bis auf Blut, so dass Harry die Kontrolle über seine „Magie“ verliert und seine Tante aufblasen lässt; so dass sie schließlich am Horizont entschwebt. Harry selber packt darauf hin seine Schulsachen etc. und verlässt noch in der gleichen Nacht das Haus im Ligusterweg. Auf dem Weg – wohin weiß er selber nicht – hat er immer wieder das Gefühl beobachtet zu werden. Schließlich meint er einen großen dunklen Hund (oder Wolf) zu erkennen. Vor Schreck stürzt er und „holt“ so den Fahrenden Ritter herbei. Hierbei handelt es sich um ein fahrbares Transportmittel für gestrandete Hexen und Zauberer (einen Dreistöckigen Bus). Damit lässt sich Harry nach London fahren, außerdem erfährt er hier, dass Sirius Black aus Askaban (dem Zauberergefängnis ausgebrochen ist. Im Tropfenden Kessel angekommen, wird er schon von Cornelius Fudge, dem Zauberei Minister erwartet. Und auch seine Schulbücher wurden schon besorgt (unter anderem ein beißendes Buch…).
Am nächsten Tag treffen auch die Weasleys und Hermine im Tropfenden Kessel ein. Von Rons Vater erfährt Harry, dass Sirius Black wohl hinter ihm her ist. Auf der Zugfahrt nach Hogwarts wird der Zug unterwegs angehalten und von Dementoren durchsucht. Dementoren sind eigentlich Kreaturen die als Wachen in Askaban „stationiert“ sind. Dementoren saugen mit ihrem Atem alles Glück aus den Menschen/Zauberern heraus. Harry wird sogar ohnmächtig - und wird daher in der Folge des Filmes immer wieder von Draco Malfoy aufgezogen.
In Hogwarts angekommen, müssen Harry und Hermine zu Prof. McGonagall. Diese erkundigt sich genau nach dem Befinden von Harry und erkennt schnell, dass er durch den neuen Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste (Prof. Lupin) richtig versorgt wurde. Hermines Gespräch hingegen erfolgt anschließend unter 4 Augen; hier geht es um die Umsetzung der von Hermine gewählten Schulfächer.
Beim Fest und Essen am ersten Abend weißt Dumbledore seine Schüler darauf hin, dass es nunmehr zwei neue Lehrer an der Schule gibt: Prof. Lupin und Hagrid als Lehrer für das Fach „Pflege magischer Geschöpfe“; außerdem gibt er bekannt, dass derzeit Dementoren die Eingänge der Schule bewachen und dass diese nicht geneckt oder provoziert werden dürfen.
Die erste Stunde in Wahrsagen erweist sich für Harry als absoluter Albtraum: Prof. Trelawney sieht in seiner Tasse den Grimm; der Grimm ist das Ohmen des Todes. Dieser Albtraum wird sich auch in den folgenden Wahrsage-Stunden fortsetzen…
Und dann folgt die erste Stunde in Pflege magischer Geschöpfe. Hierfür hat sich Hagrid etwas ganz besonderes ausgedacht: die Vorstellung eines Hippogreif. Hagrid zeigt Harry (der sich hierfür „freiwillig“ gemeldet hat wie er mit diesen stolzen, aber auch gefährlichen Geschöpfen umgehen kann. Harry wird von Seidenschnabel (so heißt dieser Hippogreif) akzeptiert und darf sogar auf ihm reiten/fliegen. Malfoy will es ihm gleichmachen, missachtet aber die Warnungen und Hinweise von Hagrid, worauf er von Seidenschnabel angegriffen und leicht verletzt wird. Malfoy macht aber einen „Attentatsversuch“ auf sein Leben draus.
Dann folgt die erste Stunde von Prof. Lupin. Hier geht es um den Kampf gegen einen Irrwicht. Hierfür sucht sich Lupin Neville Longbottom aus. Neville soll sich Prof. Snape (das ist das wo vor er am meisten Angst hat) in den Kleidern seiner Großmutter vorstellen. Das klappt und die ganze Klasse hat mächtig Spaß. Als Harry an die Reihe kommt, springt Lupin ein..
Schließlich kommt das erste Hogsmead-Wochenende. Harry kann die Genehmigung nicht vorweisen und darf daher die Schule nicht verlassen. Er erfährt während eines Gespräches mit Prof. Lupin, dass dieser seine Eltern kannte und mit ihnen befreundet war. Am Abend desselben Tages wird ein Anschlag auf die fette Dame entdeckt. Diese wurde von Sirius Black attackiert, als sie ihn nicht in den Gemeinschaftsraum der Griffyndors lassen wollte.
Prof. Snape, der einen ausgeprägten Groll gegen Lupin hegt, nutzt eine Krankheit Lupins um die Schüler über Werwölfe zu unterrichten, dadurch erkennt Hermine (wird aber erst zu einem späteren klar), dass Prof. Lupin sich während der Vollmondzeiten in einen solchen verwandelt. Als nächstes Highlight folgt ein Qudditch-Spiel im Sturm. Die Dementoren nutzen diese Gelegenheit um sich von den Emotionen und der Begeisterung des Publikums zu nähren – Harry kann sich deren Angriffe nicht mehr erwähren und stürzt ab, dabei wird sein Besen in die Zweige der Peitschenden Weide geweht, die kurzerhand Kleinholz daraus macht.
Später erfährt er warum er so anfällig für die Dementoren-Angriffe ist: und zwar weil er miterleben musste, wie seine Eltern starben – Lupin verspricht ihm daraufhin zu unterrichten (aber erst nach Weihnachten). Kurz vor diesem Festtag ist das zweite Hogsmead-Wochenende angesetzt. Harry versucht mit dem Tarnumhang der Schule zu entkommen und wird von Fred und George erwischt. Diese übergeben ihm die Karte des Rumtreibers mit der Harry dann in den Honigtopf in Hogsmead gelangt. Es folgt eine Schneeballschlacht mit Malfoy und seinen Freunden – Harry natürlich unter dem Tarnumhang – später erfährt HP dann noch dass Sirius Black, der beste Freund seiner Eltern, diese verraten haben soll und dass dieser auch noch sein Pate ist. Aber auch, dass ein gewisser Peter Pettigrew von ihm getötet wurde und dass nur ein einziger Finger von diesem übrig blieb.
Harry’s Spezialunterricht gegen die Dementoren erweist sich als super anstrengend. Immer wieder hört er das Schreien seiner Eltern und schließlich schafft er es einen Patronus herauf zu beschwören.
Am Abend des gleichen Tages schaut sich Harry die „Karte des Rumtreibers“ an – und sieht darin den Namen „Peter Pettigrew“ – aber er wird von Snape erwischt, der die Karte entdeckt. Harry wird dann aber von Lupin „gerettet“, der die Karte an sich nimmt.
Nach einer weiteren Wahrsagestunde bekommt Harry eine richtige Vorhersage Trelawneys mit.
Am gleichen Tag soll auch noch Seidenschnabel hingerichtet werden. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ron findet seine todgeglaubte Ratte (wurde angeblich von Hermines Kater umgebracht) wieder, dann wird er von dem großen Hund entführt, der sich als Animagus herausstellt. Und auch Lupin erscheint, als Freund von Black auf der Bildfläche. Snape, der durch Zufall die nicht gelöschte Karte des Rumtreibers sieht folgt ihm und versucht Black und Lupin zu überwältigen. Harry greift Snape an und „schlägt“ ihn KO. Dann erweist sich auch Rons Ratte als Animagus. Bei dem Versuch Peter ins Schloss zu bringen verwandelt sich Lupin (der seinen Wolfsbann-Trank nicht getrunken hatte) wg. des Vollmondes in einen Werwolf. Letztendlich werden Harry und Sirius von den Dementoren überwältigt und wenn nicht plötzlich ein Patronus erschienen wäre fast getötet.
Zurück im Schloss bittet Dumbledore Harry und Hermine darum, die Geschehnisse der Nacht zu korrigieren; worauf Hermine den am ersten Tag erhaltenen Zeitumkehrer benutzt.
Harry und Hermine durchlaufen die letzten drei Stunden noch einmal – jetzt aber hauptsächlich als Zuschauer. Es gelingt den beiden Seidenschnabel vor der Hinrichtung zu bewahren und anschließend auch den im Schloss inhaftierten Sirius zu befreien und beiden zur Flucht zu verhelfen.
Als Dank und für die vielen entgangenen Geburtstagsgeschenke erhält Harry nach der gelungenen Flucht Sirius auch noch einen Feuerblitz geschenkt.
Schließlich endet der Film mit dem typischen Ende: Harry muss in den Ferien wieder zurück zu den Dursleys.
Beurteilung der Disc:
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Die Disc beginnt mit einigen aneinandergeschnittenen Szenen aus dem Hauptfilm. Dann öffnet sich das Menü. Hier kann man zwischen dem Hauptfilm, der Szenenwahl, Specials und den Sprachen wählen. Die Szenenanwahl habe ich ja bereits oben erwähnt – gleiches gilt für die auswählbaren Sprachen und Untertiteln – von daher lasse ich diese Angaben hier weg, da sie für die letztendliche Beurteilung des Filmes keine so herausragende Rolle spielen.
Harry Potter und der Gefangene von Askaban ist die Verfilmung meines bisherigen Lieblingsbuches dieser Reihe (den siebten und vorerst letzten Band bin ich gerade erst am lesen). Sicherlich sind viele Bereiche und Begebenheiten des Buches weggelassen worden. Trotzdem kann man den Film als in sich abgeschlossen und stimmig bezeichnen; denn es wurde Wert auf die wirklich wichtigen Schlüsselstellen gelegt. Sicherlich würde ich einige Bereiche des Filmes anders machen – so finde ich die Szene im Schlafsaal der Jungen, die am Abend des 1. Sept. spielt nicht besonders gelungen und aus der Luft gegriffen, aber da jeder Leser andere Bereiche des Buches als wichtig erachtest hat man natürlich die Qual der Wahl, da die komplette Verfilmung eines jeden Buches eine mehrteilige Serie hervorbringen würde.
Der Film selber lebt von der sich immer weiter aufbauenden Spannung. Gleichzeitig ist er deutlich düsterer als die ersten beiden Teile der HP-Reihe. Dieses hat er aber auch mit den Büchern gemein, denn auch diese werden mit zunehmenden Bänden spannender, düsterer und im Grunde auch brutaler. Harry Potter und der Gefangene von Askaban ist m.E. längst kein Kinderfilm mehr und auch die Einstufung im Bereich der Alterfreigabe halte ich mit 12 Jahren für sehr gewagt. Zumal dieser Teil in den USA erst ab 16 Jahren frei gegeben wurde.
Was ich nicht nachvollziehen kann ist, dass sich Eltern über eine solche Altersangaben hinwegsetzen und mit ihren 6 oder 8-jährigen Kindern in einen solchen Film gehen. Wie bitte schön können solche Kinder anschließend das gesehene überhaupt verarbeiten?? (Aber das ist ein anderes Thema und hat für die Beurteilung hier eigentlich keine Bedeutung).
Was ich an der HP-Reihe gut finde ist die Tatsache dass alle wichtigen Figuren auch hier wieder von den gleichen Schauspielern verkörpert werden. Eine Ausnahme stellt in diesem Film leider die Figur von Prof. Dumbledore da, da der Schauspieler in den ersten beiden Teilen leider verstorben ist.
Mittlerweile kann man erkennen, wie gerade die jungen Schauspieler wie Dan Radcliff, Emma Watson und Rupert Grint sich entwickeln und von Film zu Film mehr in die jeweilige Rolle wachsen. Diese Entwicklung ist besonders bei Daniel Radcliff zu erkennen, hatte man im ersten Film zum Teil noch die Befürchtung es könne sich um eine Fehlbesetzung handeln, so kann man spätestens in diesem Teil merken, dass sich Dan mit der Rolle des Harry Potters teilweise identifiziert. Richtig gut tut es den Filmen, dass die Schauspieler – wie ja auch die Figuren, die sie im Film darstellen – entsprechend älter werden. Hätte man die Akteure gegen jüngere ausgetauscht, um so den Touch eines Kinderfilmes zu behalten, so wären diese Filme deutlich unglaubwürdiger geworden und hätten auch nicht den Erfolg mehr gehabt, den sie jetzt haben.
Auch die Crew rund um den Film hat hinzugelernt: Special Effekts, die noch im ersten Film als undenkbar gehalten wurden, wurden erstaunlich umgesetzt. Sicherlich hat der ein oder andere sich die Dementoren anders vorgestellt (zu diesen zähle ich mich auch), aber im Großen und Ganzen sind diese Gestalten schon recht gut und eindrucksvoll gelungen.
Was ich absolut klasse fand (und das schon seinerzeit im Kino) sind die Umwandlungen der Schauspieler in den jeweiligen Animagus.
Was ich mir komplett anders vorgestellt hatte, war aber die Darstellung eines Werwolfes. Aber wie sieht ein Werwolf wirklich aus??? Im Gedächtnis hatte ich immer ein behaartes Etwas – hier jedoch war der Werwolf eine kahle Figur mit einer angedeuteten Wolfs- oder Hundeschnauze, da war ich doch etwas enttäuscht. Aber wie ich ja schon angedeutet habe, finde ich auch diese filmische Umsetzung absolut gelungen.
Nett finde ich auch, dass im Bereich Specials neben der bloßen Nennung der Schauspieler und deren Rollen auch die originalen Kinotrailer zu allen drei bisherigen HP-Filmen enthalten sind. Allerdings hätte man sich auch hier die Mühe machen können, auch die deutschsprachigen Kinotrailer aufspielen zu können, denn nicht alle HP-Fans sind in der Lage das englische entsprechend schnell zu verstehen und ins Deutsche übersetzten zu können.
Gesamtbeurteilung der DVD-Box:
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Nachdem ich mir die DVD von „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ angeschaut habe (und wie Ihr anhand dieses Berichtes vielleicht nachprüfen könnt, ziemlich ausführlich) gebe ich dieser 1-Disc-Ausgabe die volle Punktzahl. Diese Benotung erfolgt aber nur aufgrund des super gut gemachten Hauptfilmes.
HP 3 hat sich durch seine langsam steigernde Spannung und die doch unverkennbar düstere Stimmung von einem Kinderfilm weg zu einem Jugendfilm weiterentwickelt. Allerdings muss ich die Freigabe ab 12 Jahren als absolute Untergrenze bezeichnen. Was ich nicht nachvollziehen kann ist die Tatsache, dass es Eltern gibt die mit ihren deutlich jüngeren Kindern in einen solchen Film gehen und sich anschließend wundern wenn die Kinder über Albträume leiden. Eine Altersbegrenzung sollte nicht als Kann- sondern als eine Soll- oder gar Muss-Grenze gelten. Auch wenn man eine solche Altersbegrenzung was den Videobereich angeht nicht nachhalten kann, so sollte man sich aber doch Gedanken von Seiten der Politik machen, ob man Kindern die jünger sind als die angegebene Altersfreigabe überhaupt den Zugang zum Kino (und zwar auch in Begleitung der Eltern) überhaupt erlauben sollte.
©2010 lueckingb/trombone –(für CIAO, DOOYOO, YOPI und Preisvergleich.de, den eigenen Blog) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Venenum84, 13.10.2010, 18:02 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
wünsche dir einen angenehmen Tag und bedanke mich für deine Lesungen! lg jenny
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tolle DVD
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Andres als in den ersten beiden Teilen kann man die Geschichte dieses mal nicht schon nach dem ersten drittel des Films absehen.
Der erste Teil hieß übrigens "Harry Potter und der
Stein der Weisen"
und der zweite : "Harry Potter und die Kammer des Schreckens".
Die DVD, hat eine sehr gute Grafik, und an den Spezial- Effekten wurde auch nicht gespart.
Der Sound ist in Dolby Digital zu hören. Das Hauptmenü, ist nicht so schlecht geworden, ich kenne nicht viele bessere aber daran soll es ja sowieso nicht liegen, denn das Hauptmenü, entscheidet ja den Film nicht. Das Cover spricht mich persönlich an. Man kann den FIlm wieder in mehreren Sprachen, und Untertitel sehen.
Angaben zum Film:
Der Film läuft ca. 140 Minuten.
Die Regie wurde wie in den anderen Teilen auch von Alfonso Cuarónen übernommen.
Gedreht wurde der Film 2003 in den USA.
Filmrollen:
Harry Potter: Daniel Radcliffe
Hermine Granger: Emma Watson
Ron Weasley: Rupert Grint
Draco Malfoy: Tom Felton
Hagrid: Robbie Coltrane
Tante Magda: Pam Ferris
Albus Dumbledore: Michael Gambon
McGonagall: Maggie Smith
Sirius Black: Gary Oldman
Professor Lupin: David Thewlis
Professorin Sibyll Trelawney: Emma Thompson
Professor Snape: Alan Rickman
Die neuen Zaubersprüche im Film sind:
Nox: Das Licht geht wieder aus
Lumos: Der Zauberstab fängt in der Mitte an zu leuchten
Expecto Patronum: Beschwört einen Patron, der vor Dementoren (seelenlose Gestalten, die die Lebensenergie ihrer Opfer aussaugen) schützt
Der Filminhalt:
Zum Anfang des Filmes sitzt Harry in seinem Zimmer und spielt mit dem Zauberstab herum. Er benutzt den Zauberspruch "Lumos". Harry´s Onkel ist durch das Geräusch, was der Zauberstab beim Zaubern von sich gibt, wach geworden.
Er kommt zu Harry ins Zimmer und guckt nach, ob bei Harry alles in Ordnung wäre. Zumindest sollte es so sein, aber Harry kommt ihm zuvor und stellt sich schnell schlafend, um nicht erwischt zu werden…
Am nächsten Tag kommt Tante Magda zu Besuch. Harry braucht noch eine Unterschrift für irgendein Schriftstück. Der Onkel meint jedoch zu ihm "Ich unterschreibe den Zauberschnickschnack erst, wenn du dich heute benimmst!", worauf Harry sagt, dass er sich heute zusammenreißen werde.
Beim Abendessen fragt Harrys Tante, wie es ihm ginge. Da Harry aber in diesem Moment wieder an Hogwards denkt, gibt er ihr eine ordentliche Antwort. "Bis dahin scheint alles glatt zu laufen", denkt sich Harry, aber jetzt fängt seine Tante Magda an, über Harry´s Eltern zu reden. Erst überhört Harry die erste Aussage aber nach der zweiten kann er es einfach nicht mehr ertragen. Jetzt startet Harry eine Diskussion mit ihr, aber das
nützt nichts, da nimmt er seinen Zauberstab, spricht irgendetwas Unverständliches und plötzlich nimmt die Tante im Sekundentakt zu. Sie bläht wie ein Luftballon auf und irgendwann, ist sie so dick, dass sie aus dem Fenster geflogen ist.
Da Harry ab jetzt mit der Angst leben muss, hat er beschlossen, dass er sofort von dort abhauen muss.
Gesagt, getan: Nach einigen Metern hört er etwas
rascheln im Gebüsch gegenüber, er sieht genauer hin, entdeckt aber nichts. Von der Ferne kommt ein Bus (Zauberbus), der anhält und Harry mitnehmen will. Er steigt in den Bus, sieht wie der so genannte Fahrkartenkontrolleur Zeitung liest. Harry liest einen Teil der Zeitung unbemerkt mit, da stellt er die
Frage: Wer ist Sirius Black?
Der Mann antwortet: "Du kennst Sirius Black nicht?" Darauf Harry: "Nein wieso, was hat er denn gemacht?" "Sirius Black ist von dem schlimmsten Gefängnis entflohen, das hat vorher niemand geschafft, denn aus Askaban zu fliehen ist nicht, oder was sage ich eigentlich überhaupt nicht möglich."
Nun schweigt Harry erstmal und wartet bis er ankommt. Kaum angekommen, wird Harry auch schon in Empfang genommen. Die schlimmste Strafe malt Harry sich im Kopf aus, was das Ministerium für Zauberei mit ihm anstellen würde, weil er außerhalb von Hogwards als Minderjähriger gezaubert hat. Aber überraschenderweise bekommt Harry überhaupt keinen Ärger, weil der Minister froh ist, dass Harry überhaupt noch lebt.
Harry wundert sich warum es schon wieder um ihn geht, denn er wieß nicht was dieser Sirius Black mit Ihm zu tun haben soll. Das Ministerium sagt ihm natürlich nichts, da er nach dieser Nacht nach Hogwards fährt und er dort zu 100% sicher sein wird. Jedenfalls solange Dumbeldore in Hogwards ist .
Der Typ, von dem Harry hoch gebracht wurde meinte, dass Hedwig kurz vor seinem Eintreffen schon dort war. Am nächsten Morgen, wird Harry von Krach wach das scheinbar von einem seiner neuen Bücher ausgeht!
Das Buch ist dabei, sich selbst du zerfleddern. Nach einem Überlistungstrick ist das Buch nun endlich still. Er ist nun endgültig wach und zieht sich an. Auf dem Weg nach unten muss er lustige Dinge beobachten. Endlich unten angekommen, hört er schon wie Ron mit Hermine meckert:
"Deine doofe Katze hat meine Ratte gefressen!" Darauf Hermine: "Meine Katze würde so etwas nie machen." Nun entdecken auch die beiden Harry und alle fallen sich in die Arme.[...]
Nicht zu viel vom Film...
Nun machen sich alle auf den Weg zum Zug, wo Hagrid schon wartet. Harry, Ron und Hermine suchen eine Kabine. Als sie eine Kabine gefunden haben, erzählte Harry, Ron und Hermine was Ron´s Vater zu Harry gesagt haben soll.
Ein Mitpassagier schläft noch in dem Wagonabteil, wo die drei Freunde drin sitzen. Das ist der neue Professor für Verteidigung der dunklen Mächte. Nun fängt Harry an zu erzählen. Auf einmal bremst der Zug ganz scharf, niemand weiß so richtig was los ist. Der neue Professor schläft immer noch, doch das Fenster neben Ron fängt an zu gefrieren. Harry, Ron und Hermine fangen so langsam an etwas Panik zu kriegen. Harry guckt zu der Tür und sieht dort einen der gefürchteten Dementoren(ein Wächter von Ascarban). Der Dementor guckt Harry an und will ihn auch nicht mehr außer Augen lassen, weil Harry irgendetwas haben muss, was den Dementor zu interessieren scheint. Jetzt springt der neue Professor auf und scheucht den Dementor weg, und Harry fällt ins Koma aus dem Harry erst später wieder erwacht aber noch im Zug.
In der Zwischenzeit haben sich Hermine und Ron mit dem neuen Professor etwas kennen gelernt. Der Professor, gibt Harry ein Stück Schokolade, damit er wieder zu Kräften kommt.
Endlich sind die drei in Hogwards angekommen. Dort geht auch schon darum, dass Harry im Zug ohnmächtig wurde. Zunächst lernten die Schüler der dritten Klasse erstmal ihr neuen Lehrer kennen. Zum einem ist dieses Jahr das Fliegen auf dem
Hypogreif (halb Adler, halb Pferd) angesagt, und natürlich auch andere Fächer. In der ersten Stunde wo es darum geht mit dem Hypogreif zu fliegen, soll Harry den Anfang machen. Nach einigen misslungenen Versuchen klappt es mit dem Fliegen nun doch. Harry fliegt dann erstmal mit dem Vogel über
Hogwards, und wen sah er unterwegs?????????
Unten angekommen, sollte auch nun die erste Stunde schon zu Ende sein. (Fast alle waren traurig, weil so ein toller Unterricht schon zu Ende ist). Nur Malfoy musste den Vogel ärgern, und der Vogel konnte sich das ja nicht bieten lassen.(Nach dem Hagrid am Anfang der Stunde erklärt hatte das diese Hypogreifs sher launisch sein können) Der Vogel musste wohl notgedrungen Malfoy beißen. (Ich sage nur, das es Ärger geben wird).
Harry und Ron stellen etwas seltsames fest.
Hermine ist zum Unterrichtsbeginn nie da,aber zwei Minuten
später sitzt sie hinter einem. Komisch finden Harry und Ron schon und sprechen Hermine drauf an, aber sie sagt, die beiden können nicht richtig gucken. Ob an der Geschichte von Harry und Ron etwas dran ist, solltet ihr selber sehen.
Beim Quidditch läuft fast alles nach Plan, außer dass Harry beim in die Luft steigen von Dementoren angegriffen wurde. Er brach sich den Zauberarm.
Jetzt ist wieder die große Frage: Sind wir vor den Dementoren sicher?
Professor Dumbledor sprach natürlich gleich nach dem Unfall, mit den Leuten, die für das Auftauchen der Dementoren verantwortlich sind. Nun war Hogwards wiedersicher.
Ron, Hermine und Harry bleiben dieses mal in Hogwards über den Weihnachtsferien. Es ist ein Schulausflug geplant, aber Harry darf nicht mit, weil seine Muggeleltern die Erlaubnis dafür nicht erteilt haben. Aber Harry hat ja den tollen unsichtbaren Zauberumhang von seinem Vater geschenkt bekommen (oder zumindest wurde er Harry im Namen seines Vaters überreicht). Nun da Harry auch in der Stadt ist, hat er natürlich auch noch etwas Schreckliches erfahren müssen. Zwar will niemand, dass Harry es erfährt, aber durch den Umhang hat er es leider doch erfahren müssen. Er will es ja nicht anders. Jetzt hat er noch Hermine und Ron gesucht und auch gefunden. Draco und seine Kumpels haben Ron und Hermine mal wieder geärgert. Harry kommt genau im richtigen Moment, er beschmeißt Draco und sein Trupp mit Schnee, und zieht Draco noch die Hose aus. Ron wusste natürlich mal wieder nicht wer das ist, aber wie immer hat Hermine mal wieder den Durchblick in dieser Situation gehabt. Nach dem kleinem Gag muss Harry gleich erzählen, was er über Sirius Black im Zusammenhang mit ihm erfahren musste. Auf dem Nachhauseweg ist mal nichts passiert.
Im Schloss angekommen, beginnt auch schon Harry´s neuer Extra Unterricht bei Professor Lupin. Harry ging nämlich vor den Ferien zu ihm und bat ihn um Hilfe, weil die Dementoren ihn immer Angriffen. Nun ging auch schon die erste Stunde für Harry los. Der Professor meinte, er solle sich auf sein schönstes Erlebnis in seinem Leben freuen und dann würde er den mächtigsten Schutzzauber zaubern können.
Harry probierte es aus, dass ist ja gar nicht so einfach stellt sich heraus. Letztendlich klappt es doch, und damit waren neue Grundlagen zu seinem Schutz gelegt worden. Jetzt bekam er von Rons Brüdern die Karte des Rumtreibers. Die half ihm natürlich auch schon weiter, bei seiner Suche nach Sirius Black.
So mehr verrate ich euch jetzt aber wirklich nicht, denn ihr sollt den Film ja selber sehen. Ich hoffe ihr habt auch so viel spaß beim Gucken so wie ich.
Meine Meinung:
Der Film ist großartig gelungen und stellt eine mehr als nur gelungene Fortsetzung der beiden ersten "Harry Potter"-Streifen dar. Im dritten Teil, "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", wird die Magie der Erzählungen dank grandioser Spezialeffekte tatsächlich spürbar, zudem wirkte sich der Wechsel des Regisseurs sowie die lange Spieldauer des Films überaus positiv aus. Fans der Bücher werden natürlich immer monieren, dass nicht alles seinen Platz im Film gefunden hat; allerdings darf man den gravierenden Unterschied zwischen den Medienformen nicht ausser acht lassen. Ich für meinen Teil kann diesen Film nur jedermann empfehlen - ob groß oder klein. (Aber die FSK Richtlinien beachten)
Auch auf der technischen Seite macht die DVD eine sehr gute Figur. Die Filmmusik klingt atemberaubend und auch das Projektorbild macht Laune.
Die Extras richten sich dann eher an die kleinen unter uns; zahlreiche hochaufwändig erstellte interaktive Spiele regen zum Entdecken an; für Erwachsene gibt´s indes viel zu wenig echtes Informationsmaterial. Sehr schade, denn auf einer 2-Disc-Edition hätte man sicherlich noch einiges mehr unterbringen können...
Die Arbeit die in diesen Film Rein gesteckt wurde hat sich für mein Empfinden, auch bewährt.
So das war es für heute erstmal von mir, denke auch das reicht fürs Erste über den Film.
Schaut euch den Film an und habt Spaß und Spannung weiterlesen schließen -
„Fast alles ist neu…“
18.08.2005, 17:04 Uhr von
matraze
Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben istPro:
schöne Atmosphäre, gute Effekte, gute Schauspieler, interessantere Story als in den Vorgängern, DVD ist billig
Kontra:
magere DVD-Ausstattung,kein Digipack mehr, Film etwas zu kurz, der Werewolf
Empfehlung:
Ja
So kann man den dritten Teil der Harry Potter Filmreihe kurz und bündig beschreiben. Sicher ist auch vieles beim alten geblieben und einiges hat sich aber im Gegensatz zu den vorherigen zwei Teilen geändert.
Da ich die Bücher und die derzeitigen Filme kenne, hab ich mir natürlich auch den dritten Teil im Kino angeschaut. Die DVD befindet sich natürlich auch in meiner Sammlung, weil der dritte Teil von Harry Potter wirklich ein klasse Film ist.
Im diesem Bericht möchte ich auch meine Eindrücke des Filmes und des Doppel-DVD-Sets vermitteln.
-Infos zum Film-
Die Buchreihe von Harry Potter kann mal wohl als Phänomen bezeichnen.
Allein wenn ein Buch veröffentlicht wird, hört man immer wieder von neu aufgestellten Rekorden in Sachen Verkauf und Vorbestellung der Bücher.
Bei so einem Erfolg muss natürlich eine Verfilmung kommen, und so kam dann 2001 "Harry Potter und der Stein der Weisen" ins Kino und wurde zum Welthit. Ein Jahr später kam dann "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" in die Kinos. Beide Teile spielten ca. 1,8 Milliarden. Dollar ein.
Wen wundert es bei diesen Einspielergebnissen, dass die Buchreihe weiter verfilmt wird?
Mich jedenfalls nicht, und das ist auch gut so ;).
Mit dem neuem Regisseur Alfonso Cuarón, der frischen Wind in die Sache brachte, wurde dann der dritte Teil Harry Potter und der Gefangene von Askaban verfilmt, und auf die Leinwand gebracht. Die Erwartungen waren hoch, da es das Buch immerhin es das Buch auf ca. 440 Seiten brachte.
Satte 130 Mio. Dollar Produktionskosten verschlang der Film,das hat sich aber auch gelohnt. Weltweit wurden ca. 800 Mio. Dollar eingespielt.
-Story des Films-
Harry Potters drittes Schuljahr beginnt wieder bei den Dursleys. Dieses Jahr kommt aber Onkel Vernon's Schwester Magda zu Besuch. Beim Abendessen kommt es dann zum großen Knall und Harry rastet vor Zorn aus, da Magda seine Eltern zu tiefst beleidigt.
Harry lässt Magda vor Wut aufblähen, so dass sie wie ein Luftballon in Raum und aus dem Haus schwebt. Harry beschließt nachdem Vorfall aus dem Haus der Dursleys zu verschwinden und packt die Koffer.
Im Fahrenden Ritter, einem Transportbus für Zauberer, erfährt Harry von Sirius Black, der ein Anhänger von Lord Voldemort ist. Black hat damals Harrys Eltern verraten, ist aus dem Gefängnis Askaban ausgebrochen und nun auch hinter Harry her.
Dadurch will Harry mehr über seine Eltern und seine Vergangenheit erfahren. Jetzt geht erstmal das langersehnte neue Schuljahr los, nachdem sie in Hogwarts angekommen sind, aber mit ein paar Änderungen.
Um Hogwarts sind die Wachen von Askaban, die Dementoren, postiert, um den eventuell streunenden Black zu fangen.
Es gibt einen neuen Lehrer. Prof. Lupin tritt sein Amt im Fach "Verteidigung gegen die dunklen Künste" an, an dem er aber häufig fernbleibt. Hermine hat soviele Kurse belegt, dass sich Harry und Ron fragen, wie sie das alles schafft (zumal einige Kurse zur selben Zeit sind). Zum erstaunen der beiden, erscheint sie plötzlich aus dem Nichts in diversen Kursen.
Weiterhin wird in Harrys drittem Schuljahr von Prof. Trelawney, der Lehrerin für Wahrsagen, regelmäßig der baldige Tod vorausgesagt. Hagrid leitet den Unterricht für magische Geschöpfe, in dem Harry auch das magische Geschöpf "Hippogreif" kennen lernt. Malfoy wird durch den Hippogreif verletzt und deshalb soll das Geschöpf hingerichtet werden. Ein weiteres Problem gibt es mit Harry, denn er ist sehr anfällig für die Dementoren. So nimmt der kleine Zauberer während des Schuljahres Privatunterricht bei Prof. Lupin, wobei Harry auch von ihm was über seine Eltern erfährt, weil Lupin ein enger Freund von seinen Eltern gewesen ist.
Durch die Karte des Rumtreibers macht Harry einem geheimen Ausflug ins Dorf Hogsmeade, dabei erfährt Harry weitere Einzelheiten über Sirius, den Tod seiner Eltern und einem kaltblütigen Mord an einem weiteren Freund seiner Eltern, Peter Pettigrew, den er aber erstaunlicher Weise eines Nachts auf der "Karte des Rumtreibers" erblickt. Eine Konfrontation mit Black ist wohl unausweichlich, doch es gibt andere unerklärliche Dinge im Zusammenhang mit Sirius Black.
Was hat Lupin für ein Geheimnis? Was ist mit Rons Ratte Krätze los? Warum sieht Harry angeblich einen Toten auf der "Karte des Rumtreibers"? Wie kann er den Hippogreif retten?
Und warum kann Hermine in so vielen Kursen gleichzeitig sein?
Harry muss all seinen Mut und Fertigkeiten vereinen, um die dunklen Geheimnisse zu verstehn, die ihn und Sirius Black verbinden.
-Regie und Schauspieler-
Regie…. Alfonso Cuarón
Darsteller
Daniel Radcliffe .... Harry Potter
Rupert Grint .... Ron Weasley
Emma Watson .... Hermione Granger
Robbie Coltrane .... Rubius Hagrid
Alan Rickman .... Professor Severus Snape
Maggie Smith .... Professor Minerva McGonagall
David Thewlis .... Professor Lupin
Michael Gambon .... Albus Dumbledore
Emma Thompson .... Professor Sybil Trelawney
Richard Griffiths .... Onkel Vernon
Pam Ferris .... Tante Magda
Fiona Shaw .... Tante Petunia
Harry Melling .... Dudley Dursley
Lee Ingleby .... Stan Shunpike
Gary Oldman .... Sirius Black
Robert Hardy .... Cornelius Fudge
Zu den Darstellern muss man nichts sagen. Die ältere Garde um Gary Oldman, Alan Rickman, Maggie Smith und Robbie Coltrane macht Ihren Part wieder sehr routiniert. Es gibt nichts daran auszusetzen, was auch zu erwarten war.
Die jungen Darsteller sind ihrerseits besser geworden. Die Charaktere sind in diesem Film doch weiter entwickelter, weil die Schauspieler über mehr Erfahrung verfügen. Daneben tritt alles nicht mehr so kindlich in Erscheinung.
Die neuen Charaktere fügen sich nahtlos in den Film ein wie David Thewlis als Lupin, die durchweg durchgeknallte, glubschäugige und "witzige" Emma Thompson als Professor Sybil Trelawney, oder auch die neu besetzte Rolle des Schulleiters Michael Gambon, der eine würdige Nachfolge von Richard Harris antritt, weil dieser leider verstorben ist.
Alle sind durch ausüberzeugend und verschmelzen geradezu mit ihren Filmrollen und daher gibt es keinen Grund, sich darüber zu beklagen
-Die DVD-
Die beiden DVDs kommen leider in einer herkömmlichen Amaray-Verpackung her, und sind nicht mehr im schicken Digi-Pack umhüllt. Was sich Warner wieder dabei gedacht hat….?!?
Dann gibt's nur ein mageres Booklet dazu, die Menüstruktur der beiden DVDs offenlegtJa und das war es auch schon. Ziemlich mager insgesamt.
Der Preis sollte jetzt ca bei 10 Euro liegen, da die DVD jetzt in Nice-Price-Segment gerutscht ist ( ab 13. Mai 2005)!!!!
DVD 1-Der Film
Filmlänge: ca 136 Min.
FSK : ab 12
RegionalCode : RC 2
Bildformat : 2,40:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat : Dolby Digital 5.1 ( Deutsch/Englisch)
Untertitel : Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
Extras : Trailer ( Harry Potter1-3,Polarexpress)
-DVD 2- Extras
- geschnittene Szenen
- Wie die Vision entsteht – ein sehr offenes Interview mit J.K. Rowling und den Filmemachern
- Drei wunderbare interaktive Spiele! Testen Sie ihre Gedächtnisfähigkeit mit „Ist Dir dieser Zauber entgangen?“, helfen Sie Krummbein „Auf der Jagd nach Krätze“, und unterstützen Sie Sir Cadogan bei einer unerwarteten Aufgabe
- Geführte iPIX-Tours durch den Honigtopf und Professor Lupins Klassenzimmer zur Verteidigung gegen die Dunklen Künste
- Mitreißende Interviews, die Johnny Vaughan und der Schrumpfkopf mit den Darstellern
- Die Tiertrainer des Filmteams stellen sich in Betreuung der Fabelwesen vor
- Chorprobe – zum Mitsingen mit dem Hogwarts-Chor
- Hogwarts Porträt-Galerie – ein intensiver Blick auf die verschiedenen Porträts, die in Hogwarts an den Wänden hängen
- Beschwörung einer Szene – hier wird genau analysiert, wie die Schlüsselszenen des Films entstanden
- Vorschau auf die Games von Electronic Arts
Technisch gibt es and den DVD nichts zu rütteln.
Das Bild und Ton sind den Standards angemessen, wie man es heutzutage für eine DVD erwartet. Die Qualität des Bildes ist sehr gut, schön scharf und klar.
Der Sound präsentiert sich wieder in seiner besten Form. Das Heimkinosystem ist garantiert gut bedient und der Raumklang findet seine volle Verbreitung
Neben dem deutschen Ton ist, für Fans, auch die englische Tonspur drauf, die doch die englische Sprache bevorzugen.
Im Gegensatz zur Technik bietet die DVD außer schönen Menüs leider kein Highlight mehr.
Leider nicht...dabei hätte man soviel aus der DVD machen können. So kann man die Bonus-DVD mit denen der ersten beide Teile zusammen in eine Schublade legen, da sie eigentlich nur um ihr Dasein winselt.
Die oben genannten Specials lesen sich zwar gut, aber ich wurde enttäuscht. Es befinden sich auf der Disc ein paar kurze Interviews, ein paar kleine und sehr kurze Making-Ofs, Spiele und geschnittene Szenen.
Viel zu unspektakulär in meinen Augen bei so einem Film, der soviel Potential besitzt. Die Bonus-DVD ist mehr für Kinder gedacht, genau wie bei Teil 1+2, so dass man als Mitglied der älteren Generation eher enttäuscht wird. Da der Film aber nicht ausschließlich was für Kinder ist, hätte man von den Machern etwas mehr erwartet, halt dem Standard entsprechend.
Herr der Ringe lässt grüßen….
-Meine Gedanken zum Film-meine Kritik-
Im Prinzip ist auch im dritten Teil alles beim alten. Da gibt es Harry, Hermine, Ron, Hogwarts, Lehrer und natürlich wieder einen „Bösewicht“.
Was gibt es eigentlich neues?
Ich kann euch nur sagen....fast alles. Irgendwie ist alles beim alten, dennoch ist alles überholt und neu aufgesetzt.
Das liegt wohl an dem neuen Regisseur Alfonso Cuarón, der wirklich frischen Wind nach Hogwarts gebracht hat.
Er hat es geschafft, Harry, Ron und Hermine in die Zeit der Jugend einzuführen. Alles wirkt etwas lockerer als in Teil 1 und 2, in denen alles sehr steif, eintönig und noch etwas kindischer wirkte. Harry Potter ist fast erwachsen geworden!
In diesem Film laufen die Schüler schon mal mit gelockerter Krawatte und schludriger rum und es kommt schon mal ein "He alter…alles klar?" Auch sehen alle Schüler deutlich erwachsener und reifer aus.
Zudem kommt noch das leicht veränderte Hogwarts, welches die Handschrift des neuen Regisseurs trägt, der auch für die imposanten Bilder von Harry Potter 3 verantwortlich ist.
Es fällt gleich auf, dass etwas an Hogwarts nicht stimmt, z.B. ist die große Halle jetzt einem Tor mit Urpendel gewichen, die peitschende Weide anders platziert oder Hagrads Hütte liegt jetzt an dem Ende eines steilen Hangs. An den Änderungen gibt es nichts Negatives auszusetzen. Ok am Anfang ist es ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil es auf den ersten Blick ungewohnt ist. Das verfliegt aber auch ganz schnell, wenn einem der Film erstmal in seinen Bann gezogen hat.
Dazu kommen die veränderten Farben des Filmes. Nicht mehr so harmonische wie in den ersten Filmen, sondern mit wenigen Farben und herbstlicher/neblicher. Insgesamt besitzt der ganze Filme eine düstere Atmosphäre als seine Vörganger, aber dieser Teil der Geschichte brauch das auch, was besonders am Ende verdeutlicht wird, welches wirklich in meinen Augen genial initiiert ist. Dieser Film ist visuell eindeutig beeindruckender als Teil1+2, z.B. der Ritt auf dem Hippogreif oder die peitschende Weide sind wirklich atemberaubend. Die Welt des Harry Potter wird beeindruckender als nie zuvor in einen Film dargestellt.
Es istdem Regisseur weiterhin gelungen ein wenig mehr Witz zu integrieren, so dass es jetzt doch sehr witzige Szenen zu bestaunen gibt, die einem nicht nur zum Schmunzeln animieren.
Alfonso Cuarón hat es geschafft die Handlung auf den Punkt zu bringen, so dass es von Anfang gleich interessant wird, und der Zuschauer an den Fernseher gefesselt wird. Der Plot -ansich- ähnelt in der Machart zwar den ersten beiden Teilen, d.h. es fängt wieder bei den Dursleys an, geht weiter zur Winkelgasse und endet natürlich wieder in Hogwarts, nur das diesmal nicht Voldi der Feind ist, sondern der Handlungsstrang ein wenig offen bleibt. Wer die Bücher kennt, der weiss natürlich, wie es weiter geht. Man kann schon sagen, von der Machart her ist es ein kleiner Krimi, denn, wie im Buch, wird geschickt mit den Charakteren gespielt (bestimmte Personen werden verdächtigt) , und erst am Ende kommt die Lösung(Wahrheit).
Doch ein wenig kleine negative Kritik hab ich auch:
Da der Film kürzer ist als seine Vorgänger, so musste doch einiges im Gegensatz zum Buch gekürzt und gestrafft werden, z.B. weitere Quidditch -Turniere oder der das Geschenk des Feuerblitzes, überhaupt mehr Details und Hintergrundinformationen.
Ich zeichne das dem Film in keiner Weise negativ an, da der Film der Film und das Buch halt ein Buch ist. Verfilmungen sind meist eine Interpretation des Buches, und jeder Regisseur macht es auf seine Art. Als Buchkenner wünscht man sich trotzdem noch die eine oder andere Szene.
Aber auch ein paar Details fehlen mir, z.B. zum Ende oder über die "Karte des Herumtreibers". Z.B. kann man aus dem Film nicht genau heraus erkennen, aus welchem Grund genau Black aus Askaban geflohen ist, genauso wenig wieso er fliehen konnte. Da fehlen leider ein paar Hintergrundinformationen aus dem Buch.
Im Film selber hab ich als Kritikpunkt noch den Werewolf, da er einfach nicht meinen Vorstellungen entspricht.Ich finde, der sieht ein wenig merkwürdig aus.
-Fazit-
Für mich hat Alfonso Cuarón mit Harry Potter und der Gefangene Askaban einen mehr als würdigen Nachfolger geschaffen, der mit neuen Ideen, schöner Atmosphäre, imposanten Bildern, neuen Charakteren, Witz, spannenden Szenen und einem genial initiierten Finale mehr als überzeugen kann.Die Vorgänger werden noch übertroffen, da er die Fantasiewelt von Harry Potter noch bezaubernder eingefangen hat, als vor ihm Chris Columbus. Da stören auch die paar Kritikpunkte das Gesamtbild des Filmes nicht sonderlich.
Der Film stellt ein rundum gelungenes Highlight dar, welches in der Welt der Fantasy überzeugen kann und nicht nur was für Kinder ist.Die Bonus-DVD des 2er Sets und die Amaray-Verpackung sind aber nicht perfekt gelungen. Da die DVD jetzt ab dem 13. Mai billiger wird, kann man dennoch unbedenklich kaufen.
Der Film bekommt meine uneingeschränkte Empfehlung, also taucht in ein die Welt des Harry Potter.
Wertung:
Der Film………………5/5
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Miss_Piper, 01.08.2005, 00:36 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Optik her fand ich den Film auch schön, aber im Vergleich zum Buch fällt er deutlich ab. Zu viel wurde weggelassen und an die Atmosphäre der Romane kommen die Filme einfach nicht heran.
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Madeline_Elise, 12.05.2005, 00:01 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr schöner Bericht. Vorallem toll beschrieben.
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Simsalabim... Harry Potter...
Pro:
Alles
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
--Algemeines--
Während die abscheuliche Tante Magda über den Nachthimmel schwebt, kehrt Harry nach Hogwarts zurück, um sein drittes Ausbildungsjahr zu beginnen. Eine haarsträubende Busreise im Fahrenden Ritter bringt ihn zur Winkelgasse, wo er erfährt, dass der flüchtige Sträfling Sirius Black hinter ihm her ist.
So beginnt das neue Schuljahr. In Hogwarts lernen Harry und seine Freunde die schwierige Kunst, mit einem Hippogreif umzugehen, die ständig ihre Gestalt verändernden Irrwichte in lustige Formen zu verwandeln und sogar die Zeit zurückzudrehen. Die Seelen aussaugenden Dementoren belauern die Schule und bedrohen Harry, während Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf einen Spitzel in der Burg untergebracht hat. Und Harry muss es mit allen aufnehmen.
--Infos--
Titel: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson
Regie: Alfonso Cuarón
Genre: Adventure
Erscheinungsdatum: 27. November 2004
Sprachen: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1, EX 5.1)
FSK: ab 12 Jahre
--Meine Meinung--
Der film ist wirklich erst ab 12, weil es wirklich sehr viele grusselichen sachen gibt, natürlich nicht ein Horrorfilm. Der Film ist wirklich sehr interressant. Diesen Film würde ich nicht als Raubkopier holen, weil der Film ist so gut es wär ne verschwändung... weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Baby1, 25.02.2006, 14:44 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
darüber gibts doch so viel zu schreiben LG Anita
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larshermanns, 30.11.2004, 22:41 Uhr
Bewertung: nicht hilfreich
Wie kannst du am 21.11.2004 über eine DVD schreiben, die bundesweit erst am 27.11.2004 erschienen ist? Davon abgesehen, gehst du mit keiner Silbe auf die DVD ein. Ergo: Falsche Kategorie!
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anonym, 22.11.2004, 15:15 Uhr
Bewertung: weniger hilfreich
Hi, wäre dieser Bericht zu einer VHS, zum Film im Kino oder zu der gewöhnlichen DVD (die Sprachauswahl ist ja zu finden), so wäre das für mich noch ein sehr nützlich wert, ist ja nicht so, daß es mir dann zum Kauf oder Nichtk
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Tris., 21.11.2004, 12:27 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Gut, daß noch eine eigene MEinung von Dir folgt. Der Bericht zum Film ist sehr mickrig ausgefallen.
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VORSICHT! Pubertierende Magier!!
5- Action: viel
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: spannend
- Altersgruppe: ab 16 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Gute gemacht, schöne Unterhaltung
Kontra:
Für kleine Kinder zu gruselig?
Empfehlung:
Ja
Vorwort:
Lang ist es her, daß ich im Kino war. Obwohl- das war doch glatt gelogen! "Der Wixxer" ist auch noch nicht lange her- aber vom Wixxer zum Hexer: Harry Potter stand im Wochenblatt- warum eigentlich nicht?
Obwohl ich zu meiner absoluten Schande gestehen muß, daß ich das Buch noch nicht gelesen habe (ja, ich kann die Buh- Rufe förmlich hören)! Gut, die ersten beiden Potter- Bände habe ich noch rechtzeitig vor deren Verfilmung geschafft, aber beim Dritten.... Egal, zum Bericht!
Harry Potter für Unwissende:
Wenn Sie absoluter Potter- Fan sein sollten- einfach zum nächsten Kapitel springen!
Falls Ihnen Harry Potter jedoch noch kein Begriff sein sollte- hier die wohl kürzeste Zusammenfassung der Potterschen Grundverhältnisse: Harry Potter, seines Zeichens Zauberschüler an der Schule "Hogwarts" lebt bei seinem Onkel Vernon und dessen verschrobener Familie. Garstige Zeitgenossen- aber seine Eltern (ebenfalls mächtige Zauberer) sind bei einem Kampf mit Lord Voldemort um's Leben gekommen. Witzig wird die Situation durch die Tatsache, daß die Gastfamilie nicht aus magisch Begabten, sondern aus stinknormalen Spießbügern (Muggel genannt) besteht!
Harry hat in Hogwarts Freunde (Hermine und Ron) und Feinde (Malfoy) gefunden, schlägt sich durch ganz normalen Zauber- Alltag (Ungeheuer, Besenfliegen- Sie wissen schon...) und erlebt so jede Menge Abenteuer!
Story:
Harry hält es kaum noch aus- sein Onkel wird immer unerträglicher! Er muß trotz heroischer Taten im Zauberreich in seinem kleinen Zimmer hausen, nicht mal seine Eule darf er normal halten. Natürlich kann so etwas auf Dauer nicht gutgehen!
Und so kommt es wie es kommen muß: Nach einem Wutanfall Harry's samt einem Schwell- Zauber gegen des beleidigenden Besuchs der Dursleys hält Harry nichts mehr bei den lieben Verwandten er flüchtet einfach in die Nacht... Harry irrt durch die Strassen, eigentlich garkein Ziel vor Augen- nur weg! Als er von einem unheimlichen scharzen Hund beobachtet wird, denkt sich Harry noch nichts- denn er hat keine Zeit dafür! Er wird vom rasenden "Knight Bus" (die Übersetzung im deutschen Band kenne ich nicht) abgeholt- der bringt in in einer irrwitzigen Fahrt gegen alle Regeln der Natur sicher zum Zielort- einem Gasthof voller alter Bekannter...
In Gesellschaft der Mitschüler (natürlich samt Hermine und den Weasleys) wartet Harry auf die neue Schulzeit- allerdings fühlt er sich nicht besonders wohl- zum Einen bangt er um seine Zukunft in Hogwarts, da er außerhalb der Schule gezaubert hat! Zum Anderen erfährt er von der Flucht des gefährlichen Sirius Black aus dem Gefängnis Azkaban! Die erste Sorge ist unbegründet- Harry bleibt weiterhin auf Hogwarts- doch Sirius Black scheint weitaus mehr Sorgen zu bereiten...
Ich will nicht allzuviel der Spannung wegnehmen, deshalb sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich den weitern Verlauf der Geschichte weitgehend offen lasse!
Auf jeden Fall erlebt Harry einige Überraschungen, so scheint Sirius Black nicht der Mensch zu sein, für den Harry in hält! Und auch der neue Professor Lupin steckt voller Überraschungen! Gekrönt wir das Ganze Verwirrspiel durch die unheimlichen "Dementoren", die Wächter von Azkaban- die auf der Suche nach Sirius Black auch Harry gefährlich nahe kommen...
Atmosphäre:
Der Film hat eine fantastische Atmosphäre- auch wenn mich bei den ersten Teilen Kulissen wie z.B. Hogwarts natürlich noch mehr faszinierd haben! Eventuell hat man bei einer Triologie (oder später einer Quintologie?) auch gewisse Ermüdungserscheinungen? Auf jeden Falls ist es mal ein wenig unheimlicher als in den ersten beiden Teilen! Zumal die Dementoren (erinnern mich schwer an Nazghul aus Herr der Ringe) und die eher düstere Stimmung dank vieler dunkler Aufnahmen wirklich gut rüberkommen. Dieser Umstand rührt bestimmt auch ein Stück weit vom neuen Regisseur (Alfonso Cuarón) her- mein Kompliment!
Allerdings gibt es ja nicht nur die düstere Seite, es baut sich auch eine ganz andere Stimmung rund um die Darsteller auf! Da die Hormone so langsam aber sicher eine Hauptrolle übernehmen wollen wird das Ganze noch ein wenig verzwickter als noch zu kinderhaften Zeiten (Größter Vorteil der Pubertät ist in diesem Fall Harry's neue Stimme)!
So kann man die Atmosphäre mit spannend, aber auch ein wenig albern- verspielt beschreiben.
Sound:
Natürlich spielt bei Atmosphäre der Sound eine derr wichtigsten Rollen- und hier absolut gekonnt! Die Dielen in Hogwarts knarzen, wenn sie eben knarzen müssen! Und Spannung baut die Musik gekonnt auf. Gemischt mit dem bekannten "Harry Potter- Theme" und schönen, orchestralen Klängen kann da ja nix schiefgehen- Volle Punktzahl!
Darsteller:
Daniel Radcliffe: Harry Potter
Gary Oldman: Sirius Black
Rupert Grint: Ron Weasley
Emma Watson: Hermine Granger
David Thewlis: Professor Lupin
Michael Gambon: Albus Dumbledore
Alan Rickman: Severus Snape
Maggie Smith: Minerva McGonagall
Robbie Coltrane: Rubeus Hagrid
Tom Felton: Draco Malfoy
Die Betzung wurde natürlich nur mit neuen Personen "aufgefüllt"- es wäre ja undenkbar, daß Harry oder Hermine und Co. ein neues Gesicht bekommen! So bleibt es bei den meisten Rollen bei Altbekannten- und das ist auch gut so. Schließlich gibt es in puncto Besetzung meiner Meinung nach nichts auszusetzen!
Die neuen Rollen wie Sirius Black oder Professor Lupin wurden fantastisch besetzt, Gary Oldman glänzt einmal mehr durch überzeugende Leisung! Zu erwähnen wäre eventuell noch der kurze Auftritt der Komikerin "Sybil" (Gleichnamige TV- Serie) als Wahrsagerin- aber nur der Vollständigkeit halber...
Fazit:
Ehrlich gesagt bin ich ganz froh, das Buch vorher nicht gelesen zu haben- den alle meine Bekannte kommen mit dem altgedienten Spruch "das Buch war besser"! Und so konnte ich den Film wirklich geniessen! Obwohl ich sagen muß, daß mir die ersten beiden Bücher und die Verfilmungen ähnlich gut gefallen haben! Und für mich hat Harry seine Schuldigkeit getan- ich bin kein riesiger Potter- Fan (Stehe eher auf die Scheibenwelt von Pratchett), aber für eine schöne Unterhaltung am Abend reicht es alle Mal!
Wer die ersten beiden Filme gesehen hat, der sollte sich den diese Verfilmung auch nicht entgehen lassen, Potter- Freaks stellen sich ja eh nur die Frage, wie oft sie in welchen Film gehen ;-) Und Neulingen rate ich: Entweder erst mal die ersten Bände lesen, oder eben die Filme chronologisch anschauen!
Auf jeden Fall ein gelungener Kino- Abend, wenn auch auf meiner ewigen Bestenliste weit ´hinter Herr der Ringe- aber das ist persönliches Empfinden...
Grüßle, Fab weiterlesen schließen -
Harry Potter - der dritte Streich !!
5- Action: durchschnittlich
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: sehr spannend
- Altersgruppe: ab 16 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
toller Film für Gross und Klein
Kontra:
weicht teilweise vom Buch ab
Empfehlung:
Ja
Nach endlosem Warten war es nun endlich soweit und mein Sohn und ich sind in den langersehnten Teil 3 von Harry Potter gegangen. Natürlich nicht ohne gewisse Ansprüche an den 3. Teil, da wir die ersten beiden auch im Kino gesehen haben. Vorweg hat mein Sohn alle Bücher mit Begeisterung gelesen und selbst ich konnte mich dazu hinreißen lassen sie zu lesen.
Ist „Der Gefangene von Askaban“ nun wirklich der beste Teil von den bisherigen Potter-Filmen und hat der Film mich in seinen Bann gezogen?? In meinem weiteren Bericht erfahrt ihr es.
Filmkritik „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“
1. Allgemeine Angaben zum Film
2. Inhaltsüberblick
3. Vorstellung einzelner Charaktere
4. Mein Fazit
Allgemeine Angaben zum Film:
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Darsteller:
Harry Potter - Daniel Radcliffe
Onkel Vernon - Richard Griffiths
Tante Marga - Pam Ferris
Tante Petunia - Fiona Shaw
Sirius Black - Gary Oldman
Cornelius Fudge - Robert Hardy
Ron Weasley - Rupert Grint
Hermine Granger - Emma Watson
Prof. Lupin - David Thewlis
Albus Dumbledore - Michael Gambon
Severus Snape - Alan Rickman
Minerva McGonagall - Maggie Smith
Rubeus Hagrid - Robbie Coltrane
Draco Malfoy - Tom Felton
Sybil Trelawney - Emma Thompson
Regie: Alfonso Cuarón
Produzenten: Michael Barnathan, Chris Carreras, Chris Columbus
Soundtrack: John Williams
Nach dem Buch von J.K Rowling
Dauer: 141 Minuten
FSK: ab 12 Jahren (ab 6 Jahren in Begleitung eines Elternteils)
Offizielle Homepage: http://harrypotter.warnerbros.de/home.html
Inhaltsüberblick:
*******************
Der mittlerweile 13-jährige Harry Potter muss wie immer seine Sommerferien bei seinen Verwandten, den Dursleys, verbringen. Als sei dies allein nicht schlimm genug, so bekommen die Dursleys auch noch Besuch von Tante Marga, die keine Gelegenheit auslässt, Harry zu erniedrigen und herumzukommandieren. Doch als sie Harry´s Eltern beleidigt platzt im endgültig der Kragen und er verzaubert sie in einen fetten Luftballon, der in den Himmel fliegt (die Szene ist zum Brüllen komisch).
Als er sich der Tragweite seiner Handlung bewusst wird, packt er schnell seine Koffer und verlässt den Lingusterweg. Er weiß, das Zaubern außerhalb von Hogwarts den Schülern strikt untersagt ist und fürchtet ein Nachspiel des Zaubereiministeriums.
Er läuft in der Nacht durch die Gegend und will sich gerade ein bisschen ausruhen, als ein komischer Wind aufkommt und er in diesem Augenblick einen riesigen Hund mit glühenden Augen im Gebüsch erblickt. Er erschrickt so, dass er stürzt. In diesem Augenblick hält ein dreistöckiger Bus vor ihm, der Fahrende Ritter, der gestrandete Hexen und Zauberer aufnimmt.
Im Tagespropheten, den Harry im Bus sieht, wird er das erste Mal auf einen Zauberer auf-merksam, der es bisher als einziger geschafft hat, aus dem Gefängnis Askaban auszubrechen. Sein Name ist Sirius Black, den er bisher noch nie gehört hatte.
Der Fahrende Ritter bringt ihn in einer rasanten Fahrt ins Gasthaus „Zum Tropfenden Kessel“ in dem man ihn schon erwartet.
Er wird sofort von Cornelius Fuge, dem Minister für Zauberei, empfangen, der natürlich schon über alles informiert war. Allerdings wird Harry nicht bestraft, was ihn schon sehr wundert. Herr Weasley gibt Harry den Rat, in diesem Schuljahr besonders vorsichtig zu sein und sich vor Sirius Black in Acht zu nehmen, der es auf ihn abgesehen hat. Angeblich war Sirius Black verantwortlich dafür, dass Lord Voldemort Harrys Eltern aufspüren und schließlich umbringen konnte. Und Harry ist der einzige, der Lord Voldemort immer noch im Weg zu dessen Rückkehr steht.
Dann trifft er auf Ron und Hermine, die sich wie immer streiten.
Und im nächsten Augenblick sitzen sie schon im Zug nach Hogwarts, in dem fürchterliche Dinge geschehen. Man macht zum ersten Mal Bekanntschaft mit einem gruseligen Dementor und lernt Prof. Lupin kennen, der im gleichen Zugabteil wie Harry, Ron und Hermine sitzt und den Dementor von Harry abweist.
In der Schule angekommen hält Albus Dumbledore eine Ansprache. Er erklärt den erschrockenen Schülern, dass sich in Hogwarts Dementoren an allen Zu- und Ausgängen zur Schule befinden und das man sich von diesen fernhalten solle. Sie seien auf der Suche nach Sirius Black und würden den Unterricht und den Ablauf in Hogwarts nicht weiter stören, was sich natürlich als falsch herausstellt.
So fängt das Fantasyabenteuer diesmal an und ich will nicht alles vorwegnehmen, sonst wäre die Spannung verloren.
Nur soviel sei noch gesagt, wie immer macht man Bekanntschaft mit eigenartigen Kreaturen, z.B. Irrwichten, Dementoren, Werwölfen, Hagrids neuester Errungenschaft Seidenschnabel usw. Und man stellt fest, dass man von Hogwarts noch längst nicht alles gesehen hat.
Und auch einige neue Lehrer sind dazugekommen, wie Sybil Trelawney, die Wahrsagen unterrichtet oder Prof. Lupin, der Harry im Zug vom Dementor befreit und selbst ein Werwolf ist, was sich natürlich erst am Ende des Films herausstellt.
Und in diesem 3. Teil kann man auch merken, dass die Darsteller langsam erwachsen wer-den. Statt kindlicher Hänseleien gibt es nun auch schon mal handfeste Auseinandersetzungen (z.B. Hermine gegen Draco Malfoy). Und der Darsteller werden auch charakterstärker und selbstsicherer. Und natürlich gibt es auch wieder einige hilfreiche Gegenstände, wie die Karte des Herumtreibers, die zeigt, wo sich alle Personen in Hogwarts zum gegenwärtigen Zeitpunkt bewegen.
Vorstellung einiger Charaktere:
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Harry Potter:
Er wird von Daniel Radcliffe gespielt. Es ist ihm anzusehen, dass er langsam erwachsen wird. Er spielt seine Rolle wie immer sehr überzeugend, seine Mimik, Gestik – es passt alles wun-derbar zusammen. Man kann ihm anmerken, dass er von dieser Rolle überzeugt ist und sich in sie hineinversetzen kann. Ich glaube eine bessere Besetzung für Harry Potter hätten sie nicht finden können.
Hermine Granger:
Auch Hermine Granger, gespielt von Emma Watson ist anzumerken, dass sie langsam ein Teenager wird. Ich finde sie hat sich in ihrer Art sehr weiterentwickelt. Sie kommt in diesem Teil nicht mehr so rechthaberisch rüber, wie in den ersten. Es sei denn, in einer Stelle im Un-terricht bei Prof. Snape, als dieser wissen möchte was Werwölfe sind und sie mit ihrer Antwort einfach dazwischenplatzt, was natürlich gleich Punktabzug für Gryffindor bringt. Sie ist nicht mehr das „süsse“ Mädchen aus den beiden anderen Teilen, sondern kann sich auch schlag-kräftig wehren (z.B. Auseinandersetzung mit Draco Malfoy). Nach wie vor steht sie ihren Freunden mit Rat und Tat zur Seite.
Ron Weasley:
Rupert Grint spielt Ron Weasley. Diese Rolle ist wie auf ihn persönlich zugeschnitten, so echt kommt sie rüber. Auch Ron ist wird langsam erwachsen, aber er ist immer noch ein typischer Weasley. Auch durch seine oftmals tollpatschige Art wirkt er sympatisch. Und seine Minik ist einfach klasse, ich habe teilweise Tränen gelacht, so einen Gesichtsausdruck hatte er drauf.
Hagrid:
Der Wilhüter Hagrid, gespielt von Robbie Coltrane hat mir schon in den ersten beiden Teilen sehr gefallen. Ich mag einfache seine Art und seine Vorliebe für aussergewöhnliche Ge-schöpfe, wie in diesem Film Seidenschnabel.
Sirius Black:
Sirius wird von Gary Oldman gespielt. Ein absolut klasse Schauspieler und genau richtig für die Rolle des Sirius.
Prof. Snape:
Professor Snape, gespielt von Alan Rickman, war mir von Anfang an unsympatisch. Seine Art, sein Aussehen, einfach alles, liess mich leicht erschaudern. Genau das ist ja auch bezweckt, wenn man sich die Figur von Prof. Snape ansieht. Auch eine prima Besetzung für diese Rolle wie ich finde.
Mein Fazit:
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So, kommen wir nun langsam zum Ende. Ich habe wirklich viele Meinungen zu diesem Film gehört. Einige finden, man soll das Buch vorher auf keinem Fall gelesen haben, was ich nicht bestätigen kann. Ich habe bisher alle Teile gelesen und fand nicht, dass sich das negativ auf den Film ausgewirkt hat.
Natürlich hat man beim Lesen des Buches schon eine gewissen Vorstellung von den Perso-nen, aber ich finde, dass die ausgesuchten Darsteller den Charakteren aus dem Buch sehr nahe kommen. Auch das sich ein Buch nicht 100 %ig als Film umsetzen lässt, denke ich, ist allen klar. Ich kenne wirklich wenige Filme, eigentlich so ziemlich keinen, in denen der Film genauso wie das Buch ist. Es fehlen natürlich einige Szenen, die im Buch ausführlicher dargestellt werden. Dies ist sogar meinem Sohn aufgefallen, der das Buch ja vorher auch gele-sen hatte. Aber irgendwo muss mal halt Kompromisse eingehen und ich finde, dass die Umsetzung des Film sehr gut geworden ist.
Spannend, teilweise etwas gruselig, manchmal zum Brüllen komisch. Man fiebert mit den Personen einfach mit und leidet auch mit ihnen, jedenfalls erging es mir so.
Und zum Schluss noch die Diskussion zur Altersbegrenzung ab 12 Jahre, worüber es auch verschiedene Meinungen gab.
Ich bin der Meinung, gerade wenn man das Buch vorher gelesen hat, weiss man, was auf einen drauf zukommt. Man hat eine gewissen Vorstellung, z.B. wie die Dementoren aussehen werden. Ich finde eine Altersbegrenzung ab 8 oder 9 Jahren wäre gerechtfertigt gewesen. Aber die gibt es ja nicht. Die Spanne zwischen 6-jährigen und 12-jährigen ist einfach zu gross. Wenn man noch eine Zwischenstufe, z.B. 9 oder 10 Jahre angeben würde denke ich, würde mein beiden Altersgruppen gerecht werden. Ab 12 Jahre finde ich jedenfalls überzogen. Meine 6-jährige Tochter würde ich persönlich nicht mit in den Film nehmen, da sie einfach von ihrer Entwicklung noch nicht so weit ist, einige gruselige Szenen zu verkraften und vielleicht Alpträume bekommen würde. Aber ich denke, die Kinder sind da auch verschieden und jeder als Elternteil sollte es für sein Kind alleine entscheiden können, ob es den Film sehen darf oder nicht.
Aber alles in allem ein geniales Fantasyabenteuer und meiner Meinung nach, der bisher beste Film aus der Harry Potter Reihe, den wirklich keiner verpassen sollte.
Sicherlich hat jeder seine eigene, ganz persönliche Meinung zu diesem Film. Auf jeden Fall erhält er von mir alle 5 Sterne und eine klare Empfehlung.
Viele magische Grüsse
Eure Iris8
für Yopi, 24.08.04
Ich veröffentliche meine Berichte auch bei Ciao unter dem gleichen Namen. weiterlesen schließen -
noch düsterer - noch spannender
21.07.2004, 18:54 Uhr von
Grittilein
Ursprünglich komme ich aus Berlin. Mich hat es wegen dem Studium zunächst nach Hamburg verschlage...5- Action: sehr viel
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: hoch
- Humor: sehr humorvoll
- Spannung: sehr spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
spannend, tolle Darsteller
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jetzt ist es also endlich soweit: Der dritte Teil von Harry Potter hatte endlich Kinopremiere. Und als grosser Harry-Potter-Fan habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mir den Film anzusehen. Mir war allerdings von vornherein klar, dass es nahezu unmöglich war, das komplette Buch zu verfilmen und dass hier nur die wichtigsten Sequenzen aus dem Buch in Bildern zu sehen ist. Wer unter diesen Bedingungen ins Kino geht, wird auf jeden Fall seinen Spaß haben. All diejenigen, die eine hundertprozentige Verfilmung des Buches erwarten, werden vielleicht etwas enttäuscht sein. Aufgrund des recht großes Stoffes mussten die Produzenten einiges aus dem Buch streichen und das Gesamtergebnis kann sich wieder sehen lassen.
Dass im dritten Teil erstmals ein anderer Regie führte, hat mich nicht sehr gestört, aber ich konnte deutlich erkennen, dass die drei Zauberlehrlinge Harry, Ron und Hermine inzwischen Teenager geworden sind und dass jeder für sich eigene Probleme zu bewältigen hatten.
Der Film
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Harry Potter ist inzwischen 13 Jahre alt und erneut muss er seine Sommerferien bei den schwer zu ertragenden Stiefeltern, den Dursleys, verleben. Viel lieber würde er die Sommerferien wieder mit der Familie von Ron oder Hermine verbringen, aber dies ist leider nicht möglich.
Fast hätte Harry auch alles richtig gemacht, bis Tante Magda zu Besuch kommt. Aber warum bringt sie den armen Harry auch so in Rage – dann wäre es auch nie zu diesem Zauber gekommen, wo Harry Potter mal wieder unangenehm aufgefallen wäre.
Harry bleibt also nichts anderes übrig, als vor Onkel Dursley zu fliehen, denn die Strafe wird bestimmt wieder sehr groß sein und er würde wieder eingesperrt werden. Aber viel mehr Angst hat er vor dem Ministerium für Zauberei, das jegliche Zaubersprüche außerhalb Hogwarts verboten hat. Zuwiderhandlungen werden meist hart bestraft.
Und ausgerechnet jetzt ist auch ein Gefangener von Askaban ausgebrochen, der auf der Suche nach Harry ist. Das Gefängnis von Askaban galt bisher als sehr sicher und niemand konnte bislang aus diesem Gefängnis fliehen, bis Sirius Black dies gelungen ist. Und ausgerechnet dieser Sirius Blck war früher einmal ein sehr guter Freund von Harry Eltern – bis er sich auf die Seite von Lord Voldemort geschlichen hat und Harrys Eltern an diesen verraten hat.
Die Wächter von Askaban machen auch auf Schloss Hogwarts Jagd auf Sirius Black, denn er ist ganz klar auf der Suche nach Harry um auch ihn umzubringen. Denn Harry Potter ist der einzige, der für Lord Voldemort eine Gefahr bedeuten könnte.
Auch das Quidditchspiel darf im dritten Teil von Harry Potter natürlich nicht fehlen und es gibt sehr interessante Sachen zu erleben. So darf Hagrid, ein sehr guter Freund Harrys, auch endlich unterrichten, was bei den Schülern natürlich nicht immer allzu gut ankommt.
Eine ganz besondere Rolle kommt in diesem Film Rons Ratte "Krätze" zu, die plötzliche auf mysteriöse Weise verschwunden ist. In dieser Woche habe ich übrigens gehört, dass diese Ratte aus dem Berliner Zoo geliehen wurde, denn in England schien es wohl keine zeigbaren Ratten zu geben.
Es ist nahezu unmöglich, alle Szenen dieses Filmes anzusprechen, aber ich hoffe, dass sich jeder ein Bild von diesem wirklich wieder ausgezeichneten Zauber-Abenteuers machen kann. Der Film ist aufgrund seiner grossen Länge von über 2 Stunden nie langweilig und ... – nein das Ende verrate ich natürlich nicht. Der Zuschauer wird immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt und erst am Ende löst sich das Rätsel fast von selbst auf.
Bild und Ton
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Auch der dritte Teil hat wieder eine Vielzahl von tollen Effekten und ich habe hier wieder meinen Spaß gehabt. Die skurrilsten Lebewesen tauchen natürlich auch in diesem 3. Teil wieder auf und manchmal frage ich mich wirklich, ob dies nun echte Lebewesen waren oder aber irgendwelche Ergebnisse aus dem Computer. Es ist immer wieder toll anzusehen, wie täuschend echt die einzelnen Lebewesen inzwischen sind. Und der Kinogänger kann selbst nicht mehr unterscheiden, ob es sich um echte Tiere handelt oder ob die Technik hier ein wenig gemogelt hat.
Bild und Ton sind hier natürlich wieder genauso perfekt aufeinander abgestimmt, so dass ich mir den Film bestimmt noch ein zweites mal ansehen werde. Es ist einfach ein Erlebnis, einen Harry-Potter-Kinofilm zu sehen. Jeder der drei Teile hat mich bislang nie enttäuscht und auch der dritte Teil braucht sich nicht hinter die ersten beiden Teile zu verstecken.
Die Schauspieler
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Auch im dritten Teil dreht sich alles um die drei Frende R9on, Harry und Hermine, die wieder das ein und andere Abenteuer zu bestehen haben. Diese Rollen übernehmen
- Daniel Radcliffe als Harry Potter
- Rupert Grint als Ron Weasley
- Emma Watson als Hermine Granger
In weiteren Rollen sind zu sehen:
- Gary Oldman als Sirius Black
- Michael Gambon als Albus Dumbledore
Die Regie
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Nach den sehr erfolgreichen beiden ersten Teilen von Harry Potter war ich ein wenig skeptisch, ob Alfonso Cuaron einen ähnlichen Film hinlegen konnte. Aber bei der literarischen Vorlage von J.K. Rowling konnte ja eigentlich fast nichts mehr schief gehen. Und der Regisseur hat es wirklich geschafft, dass der Film wieder weltweit zu einem wahren Harry-Potter-Boom avancierte. Wo soll das nur noch hinführen, dass jeder Harry-Potter-Film seinen Vorgänger noch weiter übertrifft? Ich warte schon gespannt auf den vierten Teil, aber das wird wohl noch 15 Monate dauern, bis er abgedreht wird.
Etwas merkwürdig fand ich allerdings, dass einige Szenen aus dem Buch sogar geringfügig abgeändert oder sogar hinzugefügt wurden. Warum man hier die ganzen Harry-Potter-Fans so enttäuschen konnte, ist mir bis heute nicht ganz klar. Warum hat man sich nicht hundertprozentig an die Buchvorlage gehalten?
Die Spannung
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Aufgrund des recht freizügigen Umgangs mit der Buchvorlage muss ich leider einige Punkte abziehen. Aber wer Harry Potter liebt, wird auch diesen dritten Kinofilm lieben. Wer das Buch noch nicht kennt, wird von diesem Film begeistert sein. Er gehört ohne zweifel zu den großen Kino-Highlights dieses Jahres.
Wer aber das Buch bereits gelesen hat, wird sehr schnell erkennen, dass einiges im Buch doch etwas anders beschrieben wurde. Aber dies macht meiner Meinung nach der Spannung keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Es ist mal schön anzusehen, dass man sich die Geschichte auch einmal von einer anderen Seite aus betrachten kann und die Produzenten haben dies vielleicht etwas anders gesehen.
Meine Meinung
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Harry Potter lebt im Kino weiter und ich kann jedem nur empfehlen, sich diesen Kinofilm anzusehen. Er ist spannend, viele Spezialeffekte und es gibt auch einige neue furchteinflössende Kreaturen zu bewundern. Zugegeben, der Film ist mit 139 Minuten leicht etwas zu lang geraten und gerade Kinder haben es hier schwer, den gesamten Film zu folgen, aber ich finde es gut, dass die Harry-Potter-Filme auch einmal verfilmt werden. Aber länger als 120 Minuten sollten diese Filme wirklich nicht sein.
Einen Punkt möchte ich hier aber noch ansprechen: Im Gegensatz zum 2. Teil hat der dritte Teil wieder ein FSK-12. Dadurch kann man als Kinogänger auch sicher sein, dass nichts gekürzt wird, wie es noch beim 2. Teil der Fall war. Und Kinder unter 12 Jahren können sich den Film ja auch in Begleitung der Erwachsenen ansehen. So kann jeder Interessierte sich den Film ansehen und dies finde ich ganz o.k.
Wer also noch die Gelegenheit hat, sich diesen Film anzusehen, sollte es auf keinen Fall verpassen. Ich habe mir Harry Potter bestimmt nicht das letzte Mal angesehen und die DVD ist in einigen Monaten absolute Pflicht. weiterlesen schließen -
Den muß man sehen!!!!!
04.07.2004, 17:14 Uhr von
Makoma
Ich bin Videoprodzent und Teste liebensgern neues aus. 193 cm groß 90 Kilo schwer und sportlich.5- Action: sehr viel
- Anspruch: sehr anspruchsvoll
- Romantik: sehr niedrig
- Humor: durchschnittlich
- Spannung: sehr spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
Bester der Drei Teile
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als im Juli 1997 ein eigentlich recht kleines, unscheinbares Kinderbuch einer geschiedenen, allein erziehenden, ehemaligen englischen Lehrerin mit dem Titel „Harry Potter und der Stein der Weisen“ erschien, glaubte kaum einer wirklich an den großen Wurf. Am allerwenigsten wohl die Autorin Joanne Kathleen Rowling selbst. Doch was folgte, war bekanntermaßen eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Die Marke „Harry Potter“ hat sich längst zur eierlegenden Wollmilchsau entwickelt. Die populäre Romanreihe für Menschen aller Alterklassen umfasst mittlerweile fünf Werke, die Merchandising-Maschinerie bietet dem jugendlichen Publikum alles von der Harry-Potter-Bettwäsche bis zum Harry-Potter-Zauberstab und die Verfilmungen der ersten beiden Romane („Harry Potter und der Stein der Weisen“ und „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“) spielten allein an den Kinokassen 1,85 Milliarden US-Dollar (Teil 1: 977 Mio Dollar, Teil 2: 877 Mio Dollar) ein. Aus der arbeitslosen Lehrerin wurde eine der reichsten Frauen Englands. Daran wird auch die Leinwand-Adaption des für dritten Buches „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ nichts ändern. Ganz im Gegenteil.
Ferien sind etwas, von dem die meisten Schüler nie genug bekommen können. Doch bei Harry (Daniel Radcliffe) ist es dies völlig anders. Freie Zeit bedeutet für ihn, dass er die Zauberschule Hogwarts verlassen und endlose Wochen bei seinem Onkel Vernon Dursley (Richard Griffiths) und seiner Tante Petunia (Fiona Shaw) verbringen muss. Die beiden haben für Harry genau so wie ihr fettleibiger Sohn Dudley (Harry Melling) nichts als pure Verachtung übrig. Zauberei ist in ihrem „Muggel“-Haushalt verpönt. Da Harry außerhalb von Hogwarts ohnehin nicht Zaubern darf, gibt es zumindest in diesem Punkt keine Differenzen. Allerdings kommt es bei einem Abendessen mit Tante Magda (Pam Ferris) zum großen Eklat. Als diese sich abfällig über Harrys verstorbene Eltern äußert, platzt diesem der Kragen. Er verwandelt sie in einem gigantischen, menschlichen Luftballon und verlässt Hals über Kopf das Haus der Dursleys. Doch wohin nun? Harry geht fest davon aus, dass er vom Zauberei-Ministerium von Hogwarts verwiesen wird.
Dies ist jedoch glücklicherweise nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Schlagartig ist auf einmal jeder um ihn herum im höchsten Maße um seine Sicherheit besorgt. Allen voran der Zauberei-Minister Cornelius Fudge (Robert Hardy). Doch warum dies so ist, wird ihm verheimlicht. Hat es eventuell mit dem aus dem Zauberergefängnis Askaban entflohenen Magier Sirius Black (Gary Oldman) zu tun? Zurück in Hogwarts wimmelt es jedenfalls geradezu von den berüchtigten Dementoren, den Furcht einflössenden Wächtern von Askaban. Und aus irgendeinem Grund scheint Harry die Dementoren förmlich anzuziehen. Ein Rätsel, das es zu lösen gilt. Dabei wie gewohnt immer an Harrys Seite: Seine besten Freunde Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson).
Die ersten beiden Teile der Harry-Potter-Saga entwickelten sich unter der Regie von Chris Columbus zu seinem weltweiten Blockbuster-Phänomen. Aus kommerzieller Sicht war das Projekt Potter-Adaption für alle Beteiligten ein beeindtruckender Triumph - die Filme stehen auf Platz drei (Teil 1) und sieben (Teil 2) in der Liste der weltweit erfolgreichsten Werke aller Zeiten. Doch über jeden Zweifel erhaben waren „Der Stein der Weisen“ und „Die Kammer des Schreckens“ bei weitem nicht. Für viele orientierte sich Columbus bei der Umsetzung zu sklavisch an der Romanvorlage. Manch einer störte sich an der Hochglanz-Ästhetik mit ihren dominierenden Spezial-Effekten und dem alles andere als fehlerfreien Spiel der Jungdarsteller. Ein weiterer Punkt war die in beiden Teilen über 150 Minuten liegende Spielzeit, die für einen Kinderfilm – der Harry Potter de facto einfach ist – mehr als nur grenzwertig war und in Anbetracht der zunehmend umfangreicher werdenden Romanvorlagen Böses erahnen lies. Es musste also etwas geschehen. Dem braven Chris Columbus wurde durch ein Posten auf der Produzentenebene der Abschied vom Regiestuhl versüßt und an seiner Stelle wurde der Mexikaner Alfonso Cuarón eingesetzt.
Als bekannt wurde, dass ausgerechnet Alfonso Cuarón für frischen Schwung und neue Facetten in der etablierten Serie sorgen sollte, war die Verwunderung groß. Sicherlich kann Cuaróns bisherige Biographie mit der starbesetzten Liebesgeschichte „Große Erwartungen“ und dem sexuell freizügigen und unverblümten Jugenddrama „Y tu mamá también“ zwei mehr als nur erwähnenswerte Filme vorweisen, doch dass ihm nun das Szepter über ein 130-Millionen-Dollar-Budget in die Hand gedrückt wird, war zumindest auf den ersten Blick überraschend. Auf den zweiten Blick ergibt die Entscheidung pro Cuarón jedoch durchaus Sinn. In „Y tu mamá también“ hat er sein gutes Händchen in Umgang mit jugendlichen Darstellern bewiesen und an seinen Fähigkeiten als exzellenter Geschichtenerzähler besteht ohnehin kaum ein Zweifel.
Um eines vorneweg zu nehmen: Cuarón ist wohl das Beste, das Harry Potter zum momentanen Zeitpunkt hätte passieren können. Sobald das Ende des 142-minütigen Films erreicht ist und der Abspann auf der Leinwand erscheint, ist der erste Gedanke zwangläufig, dass Cuarón tatsächlich der Schritt weg von der kindlichen, sterilen Inszenierung der ersten beiden Teile gelang. „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ist wie die Buchvorlage deutlich düsterer und komplexer als seine Vorgänger. Darüber hinaus setzt Cuarón das in die Tat um, was Columbus während der ersten beiden Teile nie wagte: Er beschränkt sich auf die wesentlichen Handlungsaspekte des Romans und lässt für den eigentlichen Hauptplot Unwesentliches außen vor. Ein Umstand, der bei manchem Liebhaber der Bücher auf Unverständnis stoßen wird, doch da auch „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ die Zwei-Stunden-Grenze sprengt, müssen derartige Abstriche, so bitter sie in manchen Aspekten auch sein mögen, einfach in Kauf genommen werden. Viel wichtiger ist, dass der Film für sich betrachtet in sich schlüssig ist und den rundesten Eindruck der bisherigen Potter-Filme hinterlässt. Trotzdem ist Teil 3 bei weitem nicht perfekt. Manche Dinge werden nur am Rande angedeutet, anderes zu schnell aufeinander folgend abgehandelt… doch dies ist lediglich der Fluch der umfangreichen Romanvorlage und der straffen Inszenierung des Films.
Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist bei den Jungdarstellern auszumachen. Die anderthalb Jahre, die seit „Die Kammer des Schreckens“ vergangen sind, sind ihnen deutlich anzumerken. Rupert Grint fährt sein überdrehtes Spiel aus den ersten beiden Teilen dankbarerweise merklich zurück. An Emma Watsons Hermine lies sich noch nie etwas aussetzen. Sie ist nach wie vor das schauspielerische Aushängeschild aus dem jungen Dreigestirn. Schwachpunkt bleibt jedoch nach wie vor Daniel Radcliffe. Er wächst zwar allmählich in die vielschichtige Rolle des Harry Potter hinein, doch vollkommen auszufüllen vermag er diese noch nicht. Als Beispiel hierfür sei die Szene angeführt, in der Harry in Hogesmead herausfindet, wie Sirius Black mit ihm und seinen Eltern in Verbindung steht. Radcliffe gelingt es einfach nicht, die in dieser Szene in Harry aufkommende Wut und Trauer glaubhaft zum Publikum zu transportieren.
Bei der übrigen Darsteller-Riege gibt es ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, aber auch mit einigen neuen Gesichtern. Die Rolle des in den ersten beiden Teilen noch mir dem leider verstorbenen Richard Harris besetzten Albus Dumbledore wurde Michael Gambon vergeben. Dieser fällt zwar nicht weiter ab, doch das Charisma und die Ausstrahlung, die Harris einfach auszeichneten, gehen im leider ab. Sirius Black wird von Gary Oldman verkörpert. Über diese Besetzung lässt sich zum momentanen Zeitpunkt noch kein abschließendes Urteil bilden. Seine Auftritte sind als auf der Flucht befindlicher Zauberer naturgemäß rar gesät. Doch seine großen Auftritte werden in den kommenden Teilen noch folgen, denn Sirius Black wird noch eine gewichtige Rolle zu spielen haben. Herausragend ist David Thewlis als Professor Lupin, dem neuen Lehrer im Fach „Verteidigung gegen die Dunklen Künste“. Er entwickelt sich als alter Weggefährte seiner Eltern für Harry nach und nach zu der Vaterfigur, die in den ersten beiden Teilen noch Albus Dumbledore inne hatte und bildete damit den perfekten Gegenpart zu wieder einmal herrlich fiesen Professor Snape (Alan Rickman).
Noch ein abschließendes Wort an alle Eltern: „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ist weit vom harmlosen Kinderfilm der ersten beiden Teile entfernt. Teilweise geht es hier richtig zu Sache. Das Repertoire der Monster reicht vom Grim (ein riesiger Hund) über Werwölfe bis hin zu den für das junge Publikum unter Umständen wirklich Furcht einflössenden Dementoren. Die FSK reagierte entsprechend und erteilte dem Film nicht wie seinen Vorgängern die Alterfreigabe „ab 6“, sondern „ab 12“, was auch vollkommen in Ordnung geht und nachvollziehbar ist. Joanne K. Rowling sagte einmal, dass man nicht über das Gute schreiben könne, wenn man das Böse außen vor lasse. Nun, außen vor gelassen wird in "Der Gefangene von Askaban" definitiv nichts...
Unterm Strich ist „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ die bisher gelungenste Episode der Potter-Saga. Die Schwachpunkte der ersten beiden Teile wurden konsequent ausgemerzt und die zahlreichen Story-Wendungen zum Ende hin, die schon den Roman zum bisher vielleicht Besten aus der Feder von Joanne K. Rowling machten, wissen zu fesseln. Allerdings sollte keiner in der Erwartung einer 1:1-Umsetzung des Buches ins Kino gehen. Wer dies tut, wird zwar nicht vollkommen enttäuscht sein, aber eine gewisse Ernüchterung könnte sich durchaus einstellen. Seinen vollen Unterhaltungswert entfaltet der Film nur dann, wenn der Betrachter ihn als das akzeptiert, was er auch ist: Ein eigenständiges Werk in einem völlig anderen Medium weiterlesen schließen -
Something wicked this way comes
5- Action: durchschnittlich
- Anspruch: durchschnittlich
- Romantik: niedrig
- Humor: humorvoll
- Spannung: sehr spannend
- Altersgruppe: ab 12 Jahren
- Meinung bezieht sich auf: Kino-Version
Pro:
die beste Geschichte der bisherigen \"Harry Potter\"-Reihe, die Schauspieler spielen super
Kontra:
Das Aussehen Hogwarts wurde gänzlich verändert
Empfehlung:
Ja
*Vorgeschichte*
Harry ist ein kleiner Junge, der bei seinem Onkel und seiner Tante unter miserablen Bedingungen aufgewachsen ist. Als er jedoch an seinem elften Geburtstag erfährt, dass er ein Magier ist - dessen Eltern von dem abgrundtiefbösen Lord Voldemort ermordet worden sind - ändert sich sein Leben schlagartig. Er wird an der britischen Schule für Magie - Hogwarts - angenommen und lernt dort durch die strebsamen Hermione und den kumpelhaften Ron endlich wahre Freundschaft kennen. Jedoch ist Harry auch nicht in Hogwarts sicher. Voldemort - für dessen Tod Harry einst als Baby verantwortlich war - kommt langsam wieder zu Macht und versuchte sich in den ersten beiden Jahren immerzu an Harry zu rächen. Jedoch konnte dieser ihn - unterstützt von seinen Freunden - jedes Mal wieder besiegen...
*Inhalt*
Der Sommer ist ein weiteres Mal für den kleinen Harry Potter eine Qual. Die Dursleys behandeln ihn gewohnt schlecht, fluchen über seine verstorbenen Eltern - und treiben das Spiel während eines Besuchs der unausstehlichen Tante Marge auf die Spitze. Die Kontrolle verlierend bricht Harry seine Zelte im Haus der Dursleys ab, flüchtet ziellos in die tiefe Nacht hinaus - ohne zu wissen, dass der gefährliche Magier Sirius Black aus dem Gefängnis von Azkaban geflohen ist und nun vermutlich Jagd auf ihn macht.
Doch dank einer halsbrecherischen Fahrt im "Knight Bus" - dem schnellsten Straßenverkehrsmittel für die magische Bevölkerung - gelangt der kleine Magier ohne Blessuren zum Gasthaus "Leaky Cauldron", in dem er auf seine Freunde trifft und sich für die kommende Zugfahrt nach Hogwarts fertig macht. Diese Fahrt vom Gleise 9 ¾ birgt jedoch schon die erste Gefahr: Die Dementoren, die eigentlich Azkaban bewachen, kontrollieren den Zug und seine Fahrgäste - vermuten dort Sirius Black vorzufinden. Harrys Kontakt mit den schwarzummantelte Gestalten ist allerdings nicht sonderlich erfreulich. Völlig entkräftet und ohne Lebensfreude bricht er in sich zusammen und wacht erst wieder auf nachdem der im Abteil mitreisende Professor Lupin die Schergen vertreiben konnte.
Aber auch in Hogwarts nehmen die (schicksalhaften) Ereignisse nicht ab: Hagrid wurde zum Lehrer befördert - sehr zum Unmut der Schüler von Slytherin, denen der gutmütige Riese schon immer ein Dorn im Auge war. Professor Lupin findet trotz seines zeitweise seltsamen Auftretens schnell das Zutrauen der Schüler - und unterstützt Harry in der Bekämpfung seiner Angst vor den Dementoren. Die Wahrsagerin Trelawny sagt schon in der ersten Stunde Harrys Tod vorbei. Und dann bewachen auch noch die Dementoren Hogwarts - verständlicherweise zum Schutze der Schüler. Jedoch greifen sie urplötzlich bei einem Quidditch-Spiel ein und Harry fällt erneut bewusstlos von seinem Besen.
So viele spannende Begebenheiten - und der gefürchtete Sirius Black hat noch nicht einmal ins Geschehen eingegriffen...
*Inszenierung*
Neue Besen kehren bekanntlich gut. Und vermutlich konnten die Produzenten der "Harry Potter"-Filme keine weisere Wahl treffen als einen neuen Regisseur auf den Sessel des Drehverantwortlichen zu setzen. Chris Columbus war sicherlich keine schlechte Alternative für die ersten beiden Verfilmungen - dennoch klebten seine Verfilmungen schon fast sklavisch an den Romanvorlagen und dies wäre bei einem 500 Seiten-Schmöker wohl nicht mehr praktikabel gewesen. Wieso man sich aber für Alfonso Cuarón entschieden hat, konnte man im Vorfeld nicht wirklich verstehen. Ein mexikanischer Independent-Regisseur, der zuletzt für sein Jugend-Drama "Y tu mamá también" mit Preisen überhäuft worden ist [bei der Oscar-Verleihung 2003 hat es jedoch nur für eine Nominierung für das beste Originaldrehbuch gereicht], sollte nun eine massenkompatible Special-Effects-Orgie der Marke "Harry Potter" dirigieren. Ein Schuss der eigentlich nur nach hinten losgehen kann - und die Produzenten 130 Millionen Dollar ärmer machen würde.
Könnte man meinen. Denn Cuarón leistet vorzügliche Arbeit - und straft jede Zweifler Lügen. Äußerst passend stellt er seinen gewohnten Filmstil in den Vordergrund - wirft sein Hauptaugenmerk auf die Beziehung des "magischen Dreiecks" [Harry, Hermione und Ron] und würzt das ganze "lediglich" mit schön animierten Effekten. Einen derartigen Wandel hätte man wahrlich nicht erwartet. Künstlerische Klasse trifft auf Mainstream-Manierismen.
Aber gerade diese Neuerungen wirken sich äußerst gut auf den Film aus. Steven Kloves versucht mit seinem Drehbuch das Innere seiner Hauptfiguren näher zu beleuchten - und vor allem in den Anfangsszenen bei Harrys Verwandten gelingt dies hervorragend. Die Kamera von Michael Seresin [zuvor u.a. "the life of David Gale / Das Leben des David Gale"] klebt an den Gesichtern der Darsteller, wirkt sogar leicht körnig während der Aufnahmen im Hause der Dursleys. Aber dies passt vorzüglich zu dem Aufbäumen Harrys. Er legt sich mit seinen Verwandten an, bläst die unsägliche Tante Marge zu einem menschlichen Luftballon auf und verlässt fluchtartig und ohne Perspektive das Haus. Man merkt ihm an, dass er sich weiterentwickelt - dass er sich nicht mehr von seiner Sippe derartig abwertend behandeln lassen wird und langsam die Pubertät erreicht. Diese Hitzigkeit jedoch kann Harry zu diesem (?) Zeitpunkt nicht wirklich kontrollieren - zu emotional agierend, gerät er das ein oder andere Mal in Schwierigkeiten. Zudem sieht er sich im Verlaufe des Filmes des öfteren mit seiner Einsamkeit konfrontiert - darf als einziger Schüler an den Ausflügen in das Magierdörfchen Hogsmead nicht teilnehmen [dem wird aber dank den Weasley-Zwillingen abgeholfen!] und muss die Wahrheit über den Tod seiner Eltern erfahren.
Leider verkommen Ron und Hermione bei dieser Leinwandpräsenz Harrys etwas zu Nebenfiguren. Zwar kann man (scheinbar) erste Annäherungsversuche bei den beiden feststellen, die aber noch (?) von den gewohnten Kabbeleien überstimmt werden. Und so schlagen die beiden Figuren in der verbleibenden Zeit den gewohnten Weg ein: Ron ist der leicht ängstliche Wegbegleiter, der noch immer im Schatten seines besten Freundes steht und auf seinen großen Moment zu warten hat. Und Hermione wird trotz ihres enormen Wissens [wie trefflich sagt doch eine Figur im Film (sinngemäß) "Hermione, du bist die klügste kleine Hexe!"] nicht mehr derartig aufmüpfig und vorlaut - aber diese Entwicklung hatte sich bereits in "Harry Potter and the chamber of secrets / Harry Potter und die Kammer des Schreckens" abgezeichnet.
Darstellerisch wissen die jungen Schauspieler in ihren Rollen sicherlich zu überzeugen - auch wenn Titelheld Daniel Radcliffe das schwächste Rad am Wagen ist; zwar hat er große Szenen, wenn er seine Wut herauslassen darf [besonders bei den Dursleys!], wirkt aber in emotional fordernden Szenen etwas zu kühl, so dass man ihm seine Trauer nicht immer abnimmt. Diese kleineren Schwächen können aber gänzlich von Rupert Grint und Emma Watson ausgebügelt werden. Rupert ist ein herrlicher "Sidekick", der wundervoll versucht immer cool zu bleiben. Und die kleine Emma Watson? Die ist schlichtweg eine Wucht und ist mit ihrer Rolle gewachsen. Forsch, intelligent und durchweg überzeugend.
Jedoch haben die neuen Besen auch nicht vor der Visualisierung Hogwarts Halt gemacht. Gänzlich umgewandelt wurde die Umgebung, urplötzlich ist der Vorhof des Schlosses eine hügelige Landschaft, die von großen obeliskenartigen Steinen durchzogen ist und von einem riesengroßen See umrandet wird. Ob diese Veränderungen jedoch nötig waren, kann wohl nicht gänzlich entschieden werden. Man hatte sich eigentlich an den ausladenden Rasen vor den Toren Hogwarts gewöhnt - muss sich aber eingestehen, dass die neuen Lokalitäten äußerst passend wirken. Glücklicherweise sind aber nicht alle optischen Neuerungen derartig gewöhnungsbedürftig. Vor allem das häufigere Tragen von "Straßenkleidung" sorgt beim Betrachter für eine größeres Identifikationspotential als die "alten", schwarzen Schulumhänge.
Natürlich sind aber auch die Veränderungen in der Besetzungsliste großartig gelungen. Die schwerste Last dürfte hierbei wohl Michael Gambon gehabt haben - schließlich musste er in die großen Fußstapfen des leider verstorbenen Richard Harris treten. Aber seine Interpretation Dumbledores ist wundervoll. Eine leicht verschrobene Kreuzung zwischen Disneys Wohlfühlmagier Merlin [aus "the sword in the stone / die Hexe und der Zauberer"] und der Großvater-Mentalität Gandalfs. Zauberhaft!
Um auch einen adäquaten Ersatz für den dahingesiechten Professor Gilderoy Lockhart zu haben, gibt es im dritten Abenteuer nun die schrullige Professor Trelawney - die den kleinen Magiern das Wahrsagen beibringen soll. Zwar stieß die zweifach Oscar-gekürte Emma Thompson [beste Nebenrolle für "Howard's End / Wiedersehen in Howard's End"; beste Drehbuchadaption für "Sense and Sensibility / Sinn und Sinnlichkeit"] erst spät zu dem Ensemble, aber ihre kurzen Auftritte sind die komischen Highlights des Filmes. Gänzlich von einer Wuschelmähne und aschenbechergroßen Brillengläsern entstellt, gibt sie herrlich ihre Zukunftsweissagung ab. Prophezeit Harry nahezu in jedem Moment das Auftauchen des Grims - eines Vorboten des Todes - und wirkt einfach genial überdreht. Ob es wohl ein Zeichen für die gelungene leichtfüßige Darstellung ist, dass Thompson vor einigen Jahren mit Kenneth Branagh [der Darsteller des Gilderoy Lockharts] verheiratet war?
Die wichtigsten neuen Besetzungen sorgten jedoch für die größte Verwunderung: Gary Oldman [u.a. "the fifth element / das fünfte Element" und "Léon / Léon, der Profi"] sollte Sirius Black spielen - und wurde somit ein weiteres Mal in seine gewohnte Rolle des Bösewichts gepresst. Doch diesen Auftritt meister Oldman gewohnt gut - zwar darf er nur selten in das Geschehen eingreifen, seine Szenen wirken - unterstützt von der "dreckigen" Maske - äußerst gelungen. Er ist einfach die perfekte Besetzung für einen zahnschwitzenden Schurke, der nach zwölf Jahren im magischen Gefängnis von Askaban seine Freiheit wieder erlangt hat und nun seine Rache anstrebt.
Mindestens genauso glanzvoll ist David Thewlis Auftritt als Professor Lupin - obgleich der No-Name-Akteur [für Aufsehen sorgte seine Darbietung in Mike Leighs "naked / nackt" Mitte der Neunziger] mit seinem dünnen Oberlippenbart nicht so wirklich in das Vorstellungsbild der Leser passen will, spielt er äußerst delikat den neuen Lehrer für die Verteidigung gegen die dunklen Mächte. Genau wie es seine Rolle verlangt, wirkt er trotz seines geheimnisvollen Auftretens äußerst vertrauenswürdig auf die Schüler und den Zuschauer - entwickelt sich während des Filmverlaufes gar zu einem latenten Vaterersatz für Harry. Wenn er Harry immerzu ein Stückchen Schokolade zur Stärkung anbietet, sind dies (u.a.) die kleinen Momente, die den Film zu einem ausgereiften Gesamtwerk zusammenschweißen.
Überhaupt, im Gegensatz zu den vorhergehenden Teilen wirkt "Harry Potter and the prisoner of Azkaban" erstmalig wie ein kompaktes Ganzes, in dem jede Szene ihre Daseinsberechtigung hat. Man hat nicht versucht sich sklavisch an die Romanvorlage zu klammern und jedes Detail irgendwie anzusprechen. Vielmehr verbleibt von Joanne K. Rowlings Roman nur ein Grundgerüst, in dem nur noch die zentralen Orte angesteuert werden. Selbst das in den ersten beiden Filmen so exzessiv dargestellte Quidditch-Match, wurde in dieser Episode auf ein notwendiges - und effektives - Minimum verkürzt. Als unwissender Betrachter bekommt man so eine stimmige Geschichte vorgesetzt, die nicht mit unnötigen Kleinigkeiten vollgestopft worden ist. Zwar hätte man wohl noch einen Kurzauftritt für John Cleese als Nearly Headless Nick reservieren können - aber selbst das Fehlen eines derartig schönen Details fällt während des Betrachtens nicht einmal wirklich auf.
[SPOILER]
Folglich werden wohl nur die größten Pedanten sich darüber aufregen, dass Harry (u.a.) seinen neuen Firebolt erst im Finale erhält - realistisch betrachtet hätte aber eine Beibehaltung der eigentlichen Reihenfolge [im Roman erhält er den neuen Besen "direkt" nach der Zerstörung des ersten] dazu geführt, dass man weiterführende Szenen hätte umsetzen müssen, die die Filmlänge erneut in exorbitante Höhen getrieben hätte.
Einziger wirklich Wermutstropfen ist somit nur, dass zu unklare verbleibende Verhältnis zwischen Remus Lupin, Sirius Black, James Potter und Peter Pettigrew. Während im Roman deren freundschaftliche Vergangenheit und ihre Schandtaten an Hogwarts erläutert werden, fällt diese geschichtliche Ausgestaltung gänzlich der Schere zum Opfer - und dabei wäre dies gerade notwendig um das Verhalten von Professor Snape gegenüber Harry "verständnisvoller" zu machen.
Dafür werden im Gegenzug aber die Veränderungen in der Handlung konsequent dazu ausgenutzt, das Geschehen auf eine "erträgliche" Länge zu drücken. Vor allem der Marauder's Map [eine magische Karte, die alle Personen und deren Bewegungen in Hogwarts zeigt] wird hierbei eine zentrale Rolle zugesprochen - so erkennt Harry doch auf dieser erstmalig, dass der angeblich verstorbene Peter Pettigrew [es heißt, er sei auch ein Opfer Sirius Blacks] wohl noch in den Gängen Hogwarts herumgeistert. Der Zuschauer erhält so kleine rätselhafte Anhaltspunkte für den weiteren Handlungsverlauf und kann so - obgleich anderer Kürzungen - gut, schlüssig und voller Spannung die weiteren Handlungen verfolgen.
[SPOILER-ENDE]
Auf Seiten der Special-Effects wurde wohl ein Gang zurückgeschaltet. Nicht mehr eine Materialschlacht, die die Fähigkeiten der Animateure beweist [vor allem die Quidditch-Spiele in den vorangegangenen Episoden hatten scheinbar nur diesen Sinn], sondern überwiegend dezente und zur Erfüllung des Story-Zwecks eingesetzte Effekte. Dass die Regieführung von Cuarón hierbei auch Neuland betritt sollte nicht verwundern - besonders ein im Finale auftauchender Werwolf wirkt wohl auf viele Betrachter befremdlich - weil er nicht den gängigen Klischees entspricht, sondern wirklich eine Kreuzung zwischen Mensch und Wolf ist. Sein Kampf gegen die "Grim" ist dennoch ein gruseliges Highlight. Wie wilde Tiere stürzen sich die Kontrahenten auf einander - und verlassen so offensichtlich die "kindlichen" Fußspuren der ersten beiden Filme!
Klassischer und wesentlich imposanter fällt in diesem Falle wohl die Animation des Hippogriffs aus. Ehrfurchterregend wird die neue Kreatur - "Buckbeak" ist ein Pferd mit den Schwingen und dem Kopf eines Adlers - eingeführt. Besonders beeindruckend ist hierbei der Flug über (und um) Hogwarts gelungen. Sanft bewegen sich die Federn im Wind, behutsam streichen die Hufen über das Wasser des Sees. Schlichtweg ein zauberhafter kurzer Moment zum Zurücklehnen und Genießen.
Ganz im Gegensatz zu dieser computer-animierten Figur, wurden die Dementoren überwiegend klassisch in Szene gesetzt. Ohne großen Aufwand erscheint es als hätte man Schauspieler mit langen schwarzen Kutten bekleidet, um so ein gruseliges Aussehen zu kreieren - eine wirksame Darstellung, die zwar Ähnlichkeiten zu den Ringgeistern [aus "Lord of the rings / der Herr der Ringe"] hat, aber spätestens wenn die Dementoren über dem Quidditch-Feld schweben, vergisst man diese Ähnlichkeit ganz schnell.
Einzig bei der halsbrecherischen Fahrt des "Knight Bus'" kommt letztlich im Rahmen der Special-Effects das gewohnte Achterbahn-Gefühl der ersten beiden Teile auf. Scheinbar ohne Rücksicht auf Verluste brettert der Fahrer über die britischen Straßen, lässt die Reifen bei einer haarscharfen Bremsung vor einem die Straße überquerenden Muggel quietschen - und verengt sogar die Breite des Busses um sich durch zwei eng nebeneinander fahrenden Bussen hindurchzuquetschen [im Roman springen die Häuser aus dem Weg!]. Die Action-Sequenz dauert wohl nur "wenige" Sekunden - als Betrachter wird man jedoch dank der direkten Kameraführung kräftig durchgeschüttelt. Gerade so als würde man selber neben Harry in dem lila Bus sitzen.
Überhaupt ist die Kameraarbeit bei dem Film ein wichtiges Werkzeug. Man hat sich gänzlich verabschiedet von den weichgezeichneten hochstilisierten Bildern der Columbus-Werke, versucht anstelle dessen durch ungewohnte Kamerawinkel das Geschehen für den Betrachter interessanter zu machen. Ein äußerst gelungenes Experiment. Denn die stimmige Visualisierung wirkt sich gelungen auf die dunkle Atmosphäre der Geschichte aus. Überwiegend schwach ausgeleuchtete Szenen und herbstliche Außenaufnahmen - genau so kalt hat man sich Hogwarts unter der Bedrohung Sirius Blacks vorgestellt!
Was bleibt also noch zu erwähnen? Die bisher bekannten Lehrer-Darsteller Robbie Coltrane (Hagrid), Maggie Smith (Professor McGonagall) und Alan Rickman (Professor Snape) spielen erneut hervorragend - leider verkommt aber Maggie Smith mit ihrem göttlich-strengen Blick immer mehr zu einer Randfigur. Tom Felton (Draco Malfoy) hat in den vergangenen Monaten einen großen Schuss in die Höhe getätigt und ist kaum noch wiederzuerkennen - kann aber wieder mit seiner fiesen Art den Unmut des Zuschauers auf sich ziehen; besonders befriedigend und spaßbereitend ist es bei einer derartig großkotzigen Figur natürlich immer, wenn sie entgegen des Auftretens äußerst wehleidig [und das ist Draco im "prisoner of Azkaban" besonders!] ist. Die Schadenfreude ist so gut wie vorprogrammiert!
*Die Altersfreigabe*
Nachdem die Altersfreigabe für den zweiten Teil nur noch durch die Kürzung einiger Szenen auf "ab sechs Jahre" gedrückt werden konnte, hat man sich nun erstmalig für eine neu eingeführte Freigabe-Stufe entschieden. Grundsätzlich dürfen Besucher ab 12 Jahren das Kino betreten. Sollten jedoch kleinere Potter-Fans das Spektakel auf der Leinwand verfolgen wollen, müssen sie dies in der Begleitung ihrer Eltern machen.
Ob dies jedoch ratsam ist, müssen wohl die Eltern selber entscheiden. Objektiv betrachtet dürfte man wohl davon ausgehen können, dass jüngere Zuschauer, die schon keine Probleme mit den Vorgängern [sowohl als Film als auch als Buch] hatten, bedenkenlos mit ihren Erziehungsberechtigten ins Kino gehen können. Ansonsten kann man wohl eine Grenzlinie "ab 10 Jahren" ziehen. In diesem Alter sollten die Kleinen im Allgemeinen [sicherlich ist dies immer noch eine Einzelfall-Entscheidung] schon so weitentwickelt sein, dass sie das Spektakel mit ihren Eltern gefahrenlos gucken können.
Die "schlimmsten" Szenen im Film sind sicherlich der Kampf zwischen einem Werwolf und dem "Grim" und das jeweilige Auftauchen der Dementoren. Wenn diese ihren Opfern jegliche Lebensfreude aussaugen, werden Momente geschaffen, die von einer besonders intensiven Atmosphäre geprägt sind. Jedoch muss man dem Film zugestehen, dass er zumeist [wenn man den "längeren" Showdown außer Betracht lässt] diesen nervenanspannenden Szenen milde und entspannende Momente folgen lässt, so dass genügend Raum zur Entspannung der Nerven geboten wird!
Gesamtbetrachtet muss man aber feststellen, dass "Harry Potter and the prisoner of Azkaban" von einer dauerhaft dunkleren Atmosphäre durchzogen wird. Während sich in den Vorgängerfilmen erst in den finalen Minuten die Spannung auf ein hohes Niveau eingestellt hat, ist diese beim dritten Teil konstant "hoch". Die Bedrohung durch die Dementoren und Sirius Black liegt ständig in der Luft und wird durch die Kameraarbeit zusätzlich betont. Cuarón gönnt den jungen Betrachtern jedoch immer wieder kleine Erholungsmomente - herrlich sind hierbei die Zwischenspiele mit der Whomping Willow, die zudem die voranschreitende Jahreszeiten verdeutlichen -, so dass letzten Endes die 10-Jahres-Grenze dennoch als Richtlinie herangezogen werden kann.
*Fazit*
Gesamtbetrachtet muss man diesen Film einfach weiterempfehlen. Herrlich wird die "Harry Potter"-Magiewelt mit den Independent-Wurzeln des neuen mexikanischen Regisseurs Alfonso Cuarón vermischt. Als Ergebnis erhält man letztlich den reifsten und besten "Harry Potter"-Streifen, der gekonnt zwischen spannenden und lustigen Momenten wechselnd eine unvergleichlich-bedrohliche Wohlfühl-Atmosphäre verbreitet. Zwar werden auch bei diesem Verfilmungsversuch einige Nörgler nicht stillhalten können und die zahlreichen Veränderungen zur Romanvorlage negativ ankreiden - aber bei einem derartig dicken Wälzer wie "the prisoner of Azkaban" konnte man diese Kürzungen wohl offensichtlich nicht mehr vermeiden.
Wichtig war es ein kompaktes Abenteuer des kleinen Magiers auf die Leinwand zu zaubern - und dieser Versuch gelingt dank der guten Ensemble-Leistung und der wundervollen Geschichte unzweifelhaft. Bisher ganz klar und eindeutig der Blockbuster des Kinosommers 2004 - und von den ersten Bildern her zu urteilen, dürfte wohl die einzige Konkurrenz der grüne Oger "Shrek" in seinem zweiten Kinoauftritt werden.
Wollen wir nur hoffen, dass Mike Newell mit "Harry Potter and the goblet of fire" ähnlich zu begeistern weiß, obgleich hier ähnlich drastische Kürzungen noch schwerer fallen dürften. Aber das finale Ergebnis dürfen wir dann im November 2005 beurteilen - und bis dahin können wir uns die Zeit mit erneuten Ausflügen in die schon bekannten Hogwarts-Abenteuer verkürzen... weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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