Pro:
Artenvielfalt der gezeigten Tiere, sehenswertes Gebäude
Kontra:
Eventuell der Preis
Empfehlung:
Ja
VORWORT:
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Das Haus des Meeres lockt die Besucher nicht mit seinem Äüßeren, da es sich um einen Betonbunker handelt, sondern durch sein interessantes Innenleben.
Dieses gewaltige Gebäude kann man leider nicht in seinem vollen Ausmaß kennenlernen, da dem Besucher von den 9 Stockwerken, nur 5 zugänglich sind. Seit Kurzem kann aber eine sehr sehenswerte Terrasse besucht werden und der Besucher erhält einen, meiner Meinung nach, unvergesslichen Eindruck der Umgebung.
Das Haus des Meeres gliedert sich in die Abteilungen: Tropisches Süßwasser, Tropisches Seewasser, Heimische Gewässer, Mittelmeer, Terrarien, Tropenhaus und das recht berühmte Haibecken.
Dies alles gibt es auf ungefähr 3500 Quadratmetern zu sehen und die Anzahl, der hier wohnenden Tiere beläuft sich auf mittlerweile circa 6000 Tiere.
GESCHICHTLICHES:
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Dieser ehemalige Flakturm aus dem 2.Weltkrieg befindet sich im sogenannten Esterhazypark, im 6.Gemeindebezirk (Mariahilf) der österreichischen Hauptstadt Wien.
1957 wurde mit der Verwirklichung des Umbaus zum 'Haus des Meeres' begonnen und unter Mitwirkung vieler namhafter Wissenschaftler ins 'Leben' gerufen, führte das Projekt zum ersten Seewasseraquarium Österreichs.
Mit jahrzehntelangem Auf und Ab wurde das Haus des Meeres mit der Hilfe zahlreicher Idealisten zu dem was es heute ist und hat seit 2003 den Status eines europäischen Zoos.
WAS GIBT ES WO ZU SEHEN?
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Tropisches Seewasser:
Einer der Höhepunkte in diesem Zoo ist wahrscheinlich die bunte Welt der Korallenfische.
Es gibt hier keine Farbe, die nicht in Form eines Fisches irgendwo vorhanden ist und so am Besucher vorbeischwimmt.
Man findet hier zum Beispiel: Clownfische, Doktorfische, Drückerfische und Falterfische
Weiters leben hier auch die Seepferdchen, die Wasserschildkröten und vieles mehr.
Heimische Gewässer:
Hier gibt es Fische, Krebse und auch Muscheln zu sehen, die es in den österreichischen Gewässern zu finden gibt. Dazu gehören zum Beispiel: Karpfen, Wels und Hecht
Tropische Süßwasserfische:
In dieser Abteilung werden Fische aus den tropischen Flüssen und Seen gezeigt.
Dies sind zum Beispiel:
Neonfische
Barschfische: Schützenfische, Buntbarsche und Labyrinthfische
Diskusfische
Kampffische, Markropoden und Guramis
Guppy
Vieraugenfische
und auch die Piranhas und Stechrochen
Mittelmeer:
Hier kann man Schwämme, marine Würmer, Nesseltiere, Tintenfische, Krebstiere, Kraken, Muränen, Katzenhaie, Brassen, diverse Stachelhäuter uvm. betrachten.
Terrarien:
Hier bieten sich dem Auge des Besuchers verschiedenste Schildkröten, Krokodile, Schlangen, Echsen, Skorpione, Vogelspinnen und Frösche. Der Besucher kann besonders gut erkennen, dass die giftigsten Tiere, meist die schillerndsten und buntesten Farben haben, wie z.B. die Pfeilgiftfrösche ihre möglichen Feinde mittels der Farbe abschrecken. Sollte dies alleine nicht ausreichen, besitzen sie giftige Hautsekrete.
Tropenhaus:
In diesem gläsernen Vorbau, laufen die meisten Tiere frei herum und der Besucher bekommt das Gefühl, selbst, weit weg von Wien, direkt im Dschungel zu sein.
Man kann hier die Tiere besonders gut beobachten, darf sie aber natürlich nicht angreifen oder gar füttern. Wer sich nicht daran halten will, kann die Erfahrung machen, dass z.B.Affen auch bissig sind. Im hier vorherrschenden feuchten Klima findet man neben den Weißbüscheläffchen und Flughunden, diverse Vögel, Schildkröten und Fische. Ein für mich besonders interessanter Fisch, ist der so genannte 'Schlammspringer' der es nicht nur problemlos zu verkraften scheint, zwischen Süßwasser und Salzwasser zu wechseln, sondern sich tagsüber auch mal an Land begibt, um dort einige Zeit zu verbringen.
EIN WICHTIGES EREIGNIS:
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Im Jahr 2007 wurde im Haus des Meeres das bisher größte Aquarium für Haie in Österreich eröffnet.
Mit ungefähr 300.000 Litern Volumen und fünf Metern Tiefe ist dieses Becken wahrlich erwähnenswert. Nach ungefähr zwei Testjahren mit ständigen Problemen bei der Dichtheit, einmal musste sogar das gesamte Wasser wieder abgelassen werden, weil ein Riss entstanden war, wurde das Haibecken dann schließlich doch eröffnet.
Bei dieser Umsiedlung im Mai 2007 starben dann innerhalb der ersten Stunden 6 der 9 Haie. Bei einer daraufhin folgenden Obduktion, wurde entdeckt, dass die Haie innerlich verblutet waren. Dies geschah durch den Stress der Übersiedelung bzw. der damit verbundenenen Betäubung, denn von Haien ist bekannt, dass sie ziemlich stressanfällig sind, wenn sich ihr Umfeld zu rasch verändert.
Erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich dieses riesige Becken über 2 Stockwerke erstreckt und so mußte bei den Bauarbeiten eine Geschoßdecke des Turmes teilweise entfernt werden. Stahlrohre mußten angebracht und Betonteile versetzt werden. Daher ist der Preis des Umbaues von etwa 1,3 Millionen Euro nicht mehr so verwunderlich.
VERANSTALTUNGEN:
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Das Haitauchen: Jeden Donnerstag um 18:00 Uhr taucht ein Mitarbeiter des Hauses mit den Haien im Aquarium, um unter anderem zu beweisen, dass es keine Menschenfresser sind. Bis jetzt haben alle Taucher überlebt und es ist sehr interessant, dieses Ereignis einmal live gesehen zu haben.
Das Schlangenstreicheln: Jeden Mittwoch um 14:00 Uhr können harmlose und ungiftige Schlangen mit dem Handrücken gestreichelt werden.
Die diversen Tierfütterungen:
Haie und Piranhas: immer am Mittwoch und am Sonntag um 15:00 Uhr
Reptilien: immer am Sonntag um 10:00 Uhr und am Donnerstag um 19:00 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN:
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Das Haus des Meeres ist täglich von 9:00 18:00 Uhr und am
Donnerstag sogar bis 21:00 Uhr geöffnet.
PREISE:
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Erwachsene: 11,30 Euro
Senioren, Schüler (über 15 J.), Studenten, Präsenzdiener:8,70 Euro
Kinder (6-15J): 5,30 Euro
Kleinkinder (3-5): 3,60 Euro
Seit (2008) wird auch angeboten: Einzeljahreskarte, Jubiläumsaktion: 25,00 Euro Familienjahreskarte:50,00 Euro
ERREICHBARKEIT:
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Direkt mit den Buslinien 13A, 14A oder 57 A
Oder mit der U-Bahn U3 bis zur Station Neubaugasse und dann einen kurzen Fußweg hinunter bis zum Park
Die Anreise mit dem Auto ist wegen der Parkplatzknappheit und der gebührenpflichtigen Kurzparkzonen nicht zu empfehlen.
FAZIT:
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Ich kann jedem Wienbesucher absolut empfehlen, dieses Vivarium zu besuchen, denn es ist in seiner Bauart einzigartig und auch im Inneren einfach einen Besuch wert. Für Kinder ist sicherlich der neuere Glaszubau mit den freilaufenden Äffchen ein Hit.
Ich gehe immer wieder gerne in diesen Park und wenn ich nicht in das "Haus des Meeres" hineingehe, so genieße ich zumindest den Ausblick von der Terrasse am Dach. weiterlesen schließen
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