Pro:
Nettes Design, günstig
Kontra:
Keine Federung, Unwuchtung der Räder, umständliches Zusammenklappen, Mini Einkaufskorb
Empfehlung:
Nein
Ich war auf der Suche nach einem Buggy für meinen Sohn. Über Internet Recherchen bin ich dann auf den Herlag City Buggy de luxe gestolpert.
Da dieser Testsieger beim TÜV Rheinland war und uns das Design aqua (dazu später mehr) sehr gut gefallen hat, habe ich ihn kurzerhand - ohne ihn vorher in einem Geschäft getestet zu haben - über ein Internet Vertrieb bestellt.
Der Vertrieb heisst gutesbuybonn.de und dort hat der Wagen 89,90€ plus 3,90€ Versand gekostet.
Produktbeschreibung:
City Buggy Deluxe von HERLAG.
Das leichte und stabile Gestell lässt sich mühelos zusammenklappen. Große, an der Vorderachse schwenkbare 6-Zoll-Räder mit EVA-Bereifung und weiche Federung für besten Fahrkomfort. 5-fach, bis zur Liegeposition verstellbare Rückenlehne.
Mit Verdeck, Armlehnpolstern und abnehmbarem Schutzbügel. Höhenverstellbare Schiebergriffe. Ergonomischer Schiebegriff, höhenverstellbar. Stoffbezug bei 30 °C waschbar.
Maße:
"""""
56 cm
Schieberhöhe 96 - 107 cm
Sitzlänge 20 cm
Fußstütze 13 cm
Gesamtsitzlänge 33 cm
Sitzbreite 33 cm
Lehnenhöhe 48 cm
Gesamtliegelänge 81 cm
Gewicht ca. 11 kg
zusammengeklappt: 109 x 43 x 25 cm
Aussehen:
Der Wagen hat ein neues Design von 2007 und nennt sich Aqua. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, ist das Verdeck hellblau und vorne gelb/blau gestreift. Der Sitz ist auch hellblau, hier wiederholt sich am Kopf wieder das gestreifte Design. Die Gurte sind schwarz, die Gurtschoner gstreift.
Den Bügel, den man an der Seite öffnen kann, damit das Kind besser aussteigen kann, ist gelb.
Das Gestell des Wagens ist silber mit schwarzen Griffen und schwarzen Rädern.
Die Räder sind aus Hartgummi, die Vorderen können entweder als feststehende oder Schwenkräder eingestellt werden. Hierfür muss man nur ein Clip vorne an den Rädern einrasten lassen. Kurz über den Rädern an den Stangen befindet sich ein Plastikteil, das einfach lose um das Rad hängt. Dieses sieht aus, wie eine Federung. Da es keine ist, sondern einfach nur Atrappe, finden wir das eigentlich total unmöglich.
An den hinteren Rädern befinden sich je eine Feststellbremse.
Unter dem Wagen ist ein kleiner (klitzekleiner) Einkaufskorb, an den man nur kommt, wenn man das Verdeck hinten hochhebt. Meiner Meinung nach hätte man den Korb größer und einfach weiter unten, wie bei jedem anderen Buggy anbringen können.
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Erfahrung:
""""""
Den Wagen erhielten wir, da dieses Model 2007 sehr gefragt sei, erst nach ca 2 1/2 Wochen.
Als er dann schließlich geliefert wurde, war ich ganz aufgeregt und habe schnell den Riesenkarton aufgeschnitten.
Heraus holte ich das Verdeck, den Wagen und die Räder. Diese konnte man durch einfaches Einklicken an dem Buggy befestigen.
In der Anleitung stand, dass eine leichte Unwuchtung der Räder vorkommen kann. Tja, aber was ich da sah, war meiner Meinung mehr, als eine "leichte" Umwuchtung. Die rechten Hinterräder lagen gar nicht auf dem Boden auf, die linken eierten total.
Naja, ich habe das Verdeck befestigt und meinen Kleinen mal reingesetzt. Wir sind ein bisschen durch die Wohnung gefahren und irgendetwas in mir hat sich bereits gegen den Wagen entschieden.
Naja, Kind wieder raus.
Dann versuchte ich den Wagen wieder zusammenzulegen. Nix da! Da bräuchte man noch eine Hand mehr. Denn, hinten ist ein Hebel, den man nach oben ziehen muss, gleichzeitig soll man beide Griffe heben und den Wagen nach vorne klappen.... mit dem Fuss den Hebel drücken ist fast unmöglich und furchtbar umständlich.
Als ich ihn dann endlich zusammengelegt hatte, grübelte ich, ob wie diesen problemlos in unseren Kofferraum bekommen?!?
Warten wir mal auf den Papa, sagte ich zu meinem Kleinen. Mal schauen, was er meint.
Aber er hatte auch das gleiche Problem, die Unwuchtung der Reifen fand er so schlimm, dass er gar nicht glauben konnte, dass dieser Wagen Testsieger ist. Aber wir wissen ja leider auch nicht, in was er Testsieger war. Vielleicht vom Aussehen her? Das Design?
Mein Mann hat als erstes nochmal die Räder entfernt und sie wieder drangemacht. Auch die Seiten hat er gewechselt, aber die Unwuchtung blieb.
Er ist dann runter ans Auto, um zu testen, ob der Wagen in den Kofferraum passt. Rein passt er, aber trotzdem ist der Wagen zu lang, um noch genug Platz zu haben.
Wieder oben in der Wohnung probierte auch er mehrmals den Wagen auseinander- und zusammenzulegen. Da er, genau wie ich, Probleme damit hatte, machten wir gleich die Räder wieder ab, legten das Verdeck wieder zusammen und packten den Wagen in sein Karton.
Am nächsten Tag riefen wir bei dem Händler an und baten um Abholung durch einen Versanddienstleister und Rückbuchung unserer Zahlung. Zum Glück gab es hierbei keinerlei Schwierigkeiten.
Fazit:
Aus Fehlern lernt man! Wir werden uns hüten, nochmal einen Wagen zu kaufen, den wir nicht in Natura ausprobiert haben.
Vielen Dank für Eure Lesungen ! weiterlesen schließen
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