Hilton London Olympia Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- Relativ günstige Lage | Soll sich von den Londoner Hotels abheben | Sehr gutes Personal!!! | Für engl. Verhältnisse sehr gutes Frühstück
- Sehr saubere gepflegte Zimmer, freundliches Personal, sehr guter Zimmerservice, Handtuchwechsel täglich, sehr gutes umfangreiches Frühstücksbuffet.
Nachteile / Kritik
- Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis | Habe schon schöner gewohnt | 1 km von U-Bahn-Station entfernt
- Preis-Leistungsverhältnis, Flure sind rennovierungsbedürftig.
Tests und Erfahrungsberichte
-
Hilton London Olympia -hätte vom Namen her mehr erwartet-
3Pro:
Sehr saubere gepflegte Zimmer, freundliches Personal, sehr guter Zimmerservice, Handtuchwechsel täglich, sehr gutes umfangreiches Frühstücksbuffet.
Kontra:
Preis-Leistungsverhältnis, Flure sind rennovierungsbedürftig.
Empfehlung:
Ja
Hotel Hilton London Olympia
Hallo liebe Leser und Leserinnen,
heute möchte ich Euch über eine Städtetour/London berichten, die leider schon gut zwei Jahre
zürückliegt, ich mir aber fest vorgenommen habe, eine ähnliche Tour mit meinem Sohn (macht
2012 sein Abi) im nächsten Jahr noch einmal zu unternehmen.
Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat es mir einfach super gefallen.
Ich möchte in diesem Bericht auf die Städtetour nicht näher eingehen (kommt in einem anderen
Bericht), aber gern über das Hilton Olympia London Hotel berichten.
Dieses Hotel wurde von mir nicht extra gebucht, sondern war im Angebot der Städtetour mit inbe-
griffen. Zwei Übernachtungen mit Frühstück in einem Nobelhotel und das zu einem Pauschalpreis.
Wow, dachte ich damals und buchte zusammen mit einer Freundin diese Reise.
Das Hilton London gilt als Nobelhotel und als ich die Übernachtungspreise der verschiedenen Ka-
tegorien ( Einzel-Doppelzimmer, Suiten) gesehen hatten, wusste ich auch warum.
Das günstigste Angebot für eine Übernachtung mit Frühstück lag bei etwa 249,-- Euro (pro Per-
son!).
Da sind wir echt günstig bei weggekommen.
Wir haben für diese Städtetour, einschl. Flug, Übernachtung/Frühstück, Transfer zum Hotel und zurück
zum Flughafen, Besichtigung verschiedener Sehswürdigkeiten, einen Abend in einem original englischen Pub und ein Abendessen im Stil Heinrich VIII. vor zwei Jahren knapp 500,-- Euro bezahlt und für das Geld auch eine Menge erlebt.
Nun aber zum Hotel:
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Das Hotel liegt in sehr zentraler Lage und direkt am Kensington Park, der zu schönen Spaziergängen einlädt. Eine richtig grüne Oase inmitten von London, kleiner als der Hydepark aber sehr schön.
Die Anschrift des Hotels:
Hilton London Olymipa
Kensington High Street 380
London W14 8NL
Tel.: +44/02076033333
Weitere Informationen erhält man unter: www.hilton.de.
Da wir ja diese Reise pauschal gebucht hatten, wurden wir direkt vom Flughafen
(Fahrdauer etwa 3/4 Stunde) samt Gepäck bis vors Hotel gefahren.
Dort kümmerten sich sofort "Boys" um unser Gepäck (wir wurden ausdrücklich ge-
beten, an jedem Gepäckteil unseren Namen zu vermerken) und brachten es in die
gebuchten Zimmer. Klasse! Keine Schlepperei, nicht mal bis zur Rezeption.
Das Hilton von außen:
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Also da war ich enttäuscht, ich hatte mir dieses Hotel aufgrund des Namens von
außen doch schon ein wenig glamouröser vorgestellt.
Das 7stöckige Gebäude macht eher einen düsteren, fast schon unansehlichen
Eindruck.
Außerdem liegt das Gebäude direkt an sehr stark belebten Kensington High Street,
sodass ich um meinen Schlaf fürchtete. Als wir ankamen, es war etwa 17.00 Uhr,
herrschte jedenfalls jede Menge Betrieb auf den Straßen und es war auch schon
recht laut.
Auf der anderen Seite bietet sich die zentrale Lage des Hotels auch an, abends auch mal außerhalb
der Reisegruppe auf Tour zu gehen.
Betritt man das Gebäude aber dann durch die große Glastür ist man erst einmal von der Eleganz "geblendet". Das große helle Foyer mit schönen Sitzgruppen und einem großen Rezeptionsbereich war wirklich beeindruckend.
Was mich hier ein wenig irritierte war eine Rolltreppe die in den ersten Stock in den Restaurant/Bar-
bereich führte. Hier hätte ich eher mit altmodischen aber stilvollen Aufzügen gerechnet. Diese Roll-
treppe passte nun gar nicht in das sonst so schöne Ambiente.
Einschecken:
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Das Einschecken war für uns als Reisegruppe problemlos, der Reiseführer erledigte alle Formularitäten schnell und ohne große Wartezeit.
Nachdem das erledigt war, erhielten wir kleine etwa EC-Karten große Türöffner, die als Zimmerschlüssel fungierten.
Der Reiseleiter teilte uns noch mit, was für diesen Abend noch geplant war und wir wurden dann erst ein-
mal auf unsere Zimmer geschickt.
Ein Lift mit großen Spiegeln und Teppichboden ausgestattet brachte uns in die verschiedenen Stockwerke. Meine Freundin und ich waren in der zweiten Etage untergebracht.
Hier erwartete uns die zweite Überraschung. Enge, muffig riechende Korridore mit häßlichen Teppichen
und Tapeten mussten durchquert werden um in unser Zimmer zu gelangen. Hier und da standen zur Auflockerung einige kleine Konsolen mit Spiegel an den Wänden.
Auch die Beleuchtung der Flure ließ zu wünschen übrig. Man gut das es die Karten zum Öffnen der Zimmertüren gab, mit einem Schlüssel hätte man das Schlüsselloch bei der Beleuchtung suchen müssen.
Die Zimmer:
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Die Zimmer hingegen waren wieder in Ordnung. Unser Doppelzimmer war etwa 35 qm (ink. Bad) groß und entsprach der gehobenen Ausstattung, die ich von so einem Hotel erwarte.
Es gab ein breites hohes Doppelbett, das mit einer netten Tagesdecke zum Ausruhen einlud.
Auch ein Fernseher war vorhanden, den wir aber für unseren Kurzaufenthalt nicht gebraucht hätten.
Ein großer Schreibtisch mit einem Wasserkocher und Kaffeepulver, Teebeutel, Zucker und Milch stand an der Wand, davor ein stilvoller Stuhl.
Ein Internetanschluss, Maus und Tastatur standen ebenfalls auf dem Schreibtisch und konnten gegen eine Gebühr von etwa 20,-- Euro (pro Tag) genutzt werden.
Weiter war eine gut ausgestattete Minibar vorhanden, in der es auch Eiswürfel gab.
Erheitert hat mich, dass diese Minibar mit "Sensoren" ausgestattet war. Das heißt, sobald man sich aus
der Minibar bedient, wird das Entnommene automatisch mit auf die Rechnung gesetzt.
Praktisch, aber teuer, denn sobald man etwas aus der Bar nimmt, auch nur um einen Blick drauf zu werfen, wird dieser Vorgang automatisch von den Sensoren erfasst und kommt auf die Hotelrechnung, auch wenn man das Getränk wieder zurückstellt.
Das hat mich dann nicht mehr erheitert.
Auch sind die Getränke, wie eigentlich in allen Hotels sehr teuer. Eine Coco-Cola
kostet etwa 3,90 Euro für 0,33 l. Für ein Bier muss man sogar um die 5,-- Euro zahlen. Es gibt auch kleine Schnapsflaschen, wie Whisky, Likör oder ähnliches, hier liegen die Preise (0,2cl) bei knapp 8,-- Euro. Wahnsinn.
Der Schrank für unsere Garderobe war ausreichend, es gab Kleiderbügel, ausreichend Stauraum für die Koffer und ein kleiner Safe war auch im Schrank eingebaut für Wertsachen etc. .
Das Zimmer wurde durch eine kleine Sitzecke, ein Tisch und zwei Sessel (die auch sehr geschmackvoll ausgewählt worden) aufgelockert.
Das Bad:
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Für mich ist bei einem Bad in erster Linie wichtig, dass es sauber ist und nicht ob es groß oder klein ist.
Hier muss ich sagen stimmte alles.
Das Bad war etwa 6-7qm groß, sehr sehr sauber. Ausgestattet war das Bad mit einem Waschbecken,
einer Badwanne, die gleichzeitig als Dusche diente und einer auch sehr sauberen Toilette.
Über dem Waschbecken gab es einen großen beleuchteten Spiegel, darunter eine Ablageplatte, auf der
sich Zahnbecher mit Einmalzahnbürsten befanden.
Auch bot diese Ablage genügend Platz um mitgebrachte Utensilien, wie Kosmetikartikel, Cremes und dergleichen abzustellen.
Auf dem Badewannenrand befanden sich kleine Fläschchen mit verschiedenen Dusch/Badezusätzen,
sowie zwei kleine Fläschen Bodycreme.
Der Duschvorhand war ebenfalls sauber, keine Schimmelflecke oder Kalkflecke.
Sah eigentlich aus, wie neu.
Die Hand-bzw. Badetücher mit dem Hiltonmonogramm wurden täglich gewechselt und waren in schlicht weiß gehalten. Auch wurden leere Duschfläschen ausgetauscht.
Frühstück:
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Das Frühstück hatten wir ja pauschal mitgebucht und wir nahmen es im Frühstücksraum/Restaurant ein.
Die Einrichtung war schlicht aber dennoch sehr elegant. Ich fand sie super, meine Freundin fand die Einrichtung eher steril.
Betritt man den Raum, so nennt man einer freundlichen Bedienung seine Zimmernummer und man bekommt einen Tisch zugewiesen.
Wir hatten Glück mit unserem Tisch, er stand direkt an einem Fenster mit Blick auf einen kleinen Teil
des Kensington Parks.
Man konnte sich am wirklich reichhaltigen Frühstücksbuffet bedienen und das so oft man wollte.
Es gab Brötchen, helles und dunkles Brot und man konnte sich Toast frisch zu bereiten.
Neben Spiegelei, Rührei, Bratkartoffeln mit Speck, Waffeln mit Ahornsirup, gab es auch die berühmte Haferschleimsuppe. Porigge (ich hoffe ich habe das jetzt richtig geschrieben). Für uns Deutsche vielleicht etwas ungewöhnlich zu ein herzhaftes Frühstück, aber mir hat es sehr gut geschmeckt.
Es gab natürlich auch noch verschiedene Marmeladensorten, Honig, Wurst und Käse und für Müslifans auch Müsli, Cornflakes mit Milch oder Joghurt.
Auch verschiedene Sorten Obst wurden angeboten, die schon in mundgerechte Stücke geschnitten waren und mit verschiedenen Joghurtsorten angeboten worden.
Das ganze Buffet war sehr schön angerichtet und dekoriert und es wurde sehr darauf geachtet, dass alles immer ausreichend vorhanden war und wurde immer wieder aufgefüllt.
Zu Trinken gab es nicht nur Kaffee und Tee, auch verschiedene Säfte wurden angeboten.
Bar/Restaurant:
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Da wir ja während dieser Städtetour recht viel unterwegs waren und auch ein Pubbesuch mit auf dem Programm stand, waren meine Freundin und ich nur einmal in der Bar. Diese Bar bzw. Restaurant heißt "Plum" und befindet sich im ersten Stock, die man auch über die genannte Rolltreppe vom Foyer aus er-
reichen kann.
Diese Bar ist nicht nur für die Hotelgäste, sondern auch sonstige Besucher geöffnet. Das fand ich sehr
gut, so kam man auch mit "normalen" Engländern ins Gespräch. Wir lernten ein Ehepaar kennen, die die Hilton Bar ein Mal in der Woche besuchen und sich ein paar schöne Stunden in einer netten Umgebung machen wollen.
Mit Anne, so heißt die Frau habe ich noch heute Kontakt, wir schreiben uns und ein Besuch ist auch ge-
plant.
Wir erfuhren viel über das Alltagsleben in London und hatten einen lustigen Abend.
Die Getränke sind zwar auch hier nicht ganz billig, aber unsere Reisekasse erlaubte uns doch zwei drei Cocktails.
Die Bar ist ebenfalls recht schlicht aber doch elegant eingerichtet. In den bereitstehenden Cocktailsesseln versinkt man förmlich, die Bedienung ist auch hier sehr höflich und zuvorkommend. Das eigentliche Barleben spielt sich aber eher an der Bar ab.
Dort ging es ganz schön lustig zu und es war spaßig einige Mitreisende zu beobachten, die versuchten mit Händen und Füßen ihre Englischkenntnisse an den Mann zu bringen.
Zum Service:
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Also am Service konnte man wirklich nichts aussetzen. Der Zimmerservice war 1a.
Sorgte stets für neue Handtücher, wechselte leere Duschfläschen aus und machte die Betten. Während der zwei Tage, in denen wir uns im Hilton aufhielten wurde einmal gesaugt und auch staubgewischt.
Das Barpersonal war ebenfalls sehr freundlich und zuvorkommend und versuchte auch teilweise mit uns deutsch zu sprechen.
Auch das Personal an der Rezeption war stets freundlich und zuvorkommend, gab auf Fragen Antworten und (wir hatten einen halben Tag frei) gaben uns Empfehlungen, was wir noch anschauen sollten, z.B. den Portobello Markt.
Das ist einer der größten Flohmärkte Londons, wo man einfach alles bekommt. Wir waren da und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Ich habe noch nie vorher auf einem Flohmarkt so ein vielfältiges Angebot gesehen. Da gab es wirklich alles, von gebrauchten Kirchenbänken über Gemälde bis hin zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen. Wirklich einen Besuch wert.
Wussten die Damen oder Herren einmal keinen Rat, kam der Concierge, hörte sich das Anliegen an und wusste auch sofort Rat.
Extras:
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Auf Wunsch konnte man sich eine Tageszeitung bestellen, die dann schon am frühen Morgen vor die Zimmertür gelegt wurde.
Weiter gibt es im Hilton einen Fitness- und einen Wellnessbereich, den man gegen einen Aufpreis benutzen kann. Auch Massagen und Pediküre und Maniküre werden angeboten.
Für uns kam das wegen des kurzen Aufenthaltes nicht in Frage, aber schön, dass so etwas auch angeboten wird.
Ausschecken:
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Das Ausschecken war genauso problemlos wie das Einschecken. Die Koffer wurden von den Boys wieder von den Zimmern in die Busse gebracht.
Man gab seine Zimmercard ab und beglich die Rechnung, die eventuell angefallen war.
Fazit:
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Wie oben schon erwähnt, plane ich für das nächste Jahr eine Fahrt mit meinem Sohn nach London und ich werde mich auf jedenfall nach einem ähnlichen Angebot erkundigen.
Es muss jetzt nicht unbedingt wieder das Hilton sein, obwohl ich bis auf ein paar Kleinigkeiten, mit dem Aufenthalt dort sehr zufrieden war.
Ich habe allerdings von anderen Reisegruppen, die wir auf dem Flughafen getroffen haben gehört, dass man die zwei oder drei Sternehotels in London total vergessen kann.
Dreckig, unfreundliches Personal, katastrophales Frühstück, schmutzige Bettdecken etc.
Und wenn ich bedenke, dass diese Mitreisenden man gerade 50,-- Euro weniger bezahlt haben, kann
ich sagen: ich habe in einem "Nobelhotel" genächtigt".
Vielleicht verspricht der Name "Hilton" auch zu viel und man hat einfach zu hohe Erwartungen.
Andererseits, wenn ich die Normalpreise für eine Übernachtung mit Frühstück sehe, immerhin etwa 250,-- Euro pro Person in der einfachsten Kategorie, kann man auch dementspechende Erwartungen haben.
Letztendlich bin ich der Meinung, dass meine Freundin und ich vor zwei Jahren mit dieser Tour ein Schnäppchen gemacht haben.
Immerhin: Flug inkl.
Zwei Übernachtungen mit Frühstück inkl.
1 Pubbesuch mit drei Getränken inkl.
1 Abendessen im Stil Heinrich VIII ( 25,-- Euro Aufpreis) Busfahrt inkl.
Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück inkl.
Da kann das Fazit nicht meckern.
Ich empfehle dieses Hotel, wer es sich regulär leisten kann, weiter, mit dem Hinweis, es ist nicht alles gold was glänzt.
Als Pauschalreise /Städtetour würde ich es jederzeit wieder mitbuchen.
So, ich hoffe, ich habe nichts nennenswertes vergessen, bis bald
claudia weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 03.09.2011, 14:20 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
kenne nur Hilton Paddington und London Bridge, das Kommentar sollte hierher
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giselamaria, 30.08.2011, 10:18 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
toll ! - Das mit den Preisen der Getränke in den kleinen Kühlschränken hat mich schon immer verärgert, und ich kanns nicht verstehen, wieso die sooo teuer sein müssen... - LG gisela
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anonym, 17.08.2011, 06:11 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
Liebe Grüße und einen schönen Mittwoch
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Einmal Hilton-Luxus pur, bitte!
31.01.2005, 18:37 Uhr von
dottigross_juliaa
Halli-hallo! Ich schreibe nicht nur bei yopi, sondern auch bei dooyoo und ciao. Mein Gästebuch be...Pro:
Relativ günstige Lage | Soll sich von den Londoner Hotels abheben | Sehr gutes Personal!!! | Für engl. Verhältnisse sehr gutes Frühstück
Kontra:
Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis | Habe schon schöner gewohnt | 1 km von U-Bahn-Station entfernt
Empfehlung:
Nein
London ist ein teures Pflaster. Das ist allgemein bekannt. Dass deshalb auch die Hotels bei den Übernachtungspreisen kräftig zulangen, war uns bei unserer Urlaubsplanung auch klar. Doch wir hatten ein besonderes Hotel ins Auge gefasst: das Hilton!
Wie kamen wir darauf?
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Meine bessere Hälfte hat letzte Woche seinen runden Geburtstag gefeiert. Sein Traum, einmal in einem Nobelhotel zu übernachten, wollte er sich nun erfüllen. Der Ort war ihm in diesem Fall eigentlich egal, aber als er dann den Einfall hatte, mit Ryanair für 90 Cent nach London zu fliegen, war ich sofort dabei. Wir suchten also im Internet die Homepage der Hilton-Hotelkette auf und mussten feststellen, dass es insgesamt 16 Hotels in und um London gibt. Ein Preisvergleich - das Geld sitzt bei uns trotzdem nicht allzu locker - entschieden wir uns für das *Hilton London Olympia* in der Nähe des Kensington Garden.
Lage/Kontakt/Preis
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Das *Hilton London Olympia* liegt in der Kensington High Street in Haus-Nr. 380 in London W14 8NL. Unter Telefon +44 (0) 2076033333 oder Fax +44 (0) 2076034846 kann man sich nach aktuellen Angeboten erkundigen. Mein Freund, der der englischen Sprache nur dürftig mächtig ist, rief dort kurzerhand an. Das Problem war nämlich, dass der Internetserver des Hotels keine Buchung annahm und uns die Hotline von Hilton Deutschland nicht weiterhelfen konnte. Er fragte einfach, ob jemand im Haus Deutsch sprechen würde und wurde auch prompt mit einer sehr freundlichen Österreicherin verbunden. Diese konnte ihm dann auch ein sehr gutes Angebot machen. Für drei Übernachtungen inkl. Frühstücksbüffet und Tax zahlten wir zu zweit 261.- (ca. 388.- EUR) englische Pfund. Ein ähnliche *günstiges* Angebot konnten wir auf der Homepage nicht finden. Regulär würde das Zimmer nämlich 125.- Pfund pro Tag und ohne Frühstück kosten. Deshalb empfehle ich jedem, vor einer Online-Buchung zuerst das Hotel direkt anzurufen.
Das *Hilton London Olympia* erreicht man am besten mit dem Taxi. Vom Bahnhof Liverpool Street ist man ungefähr 20/25 Minuten unterwegs und zahlt zwischen 25.- und 30.- Pfund (37,20/52,08 EUR). Wer die U-Bahn nehmen möchte, legt für ein Kurzstreckenticket *nur* 2.- Pfund (2,98 EUR) hin, ist aber ungefähr eine dreiviertel Stunde unterwegs. Darin enthalten ist ein etwa 15-minütiger und 1 km langer Fußmarsch von der U-Bahn-Station *High Street Kensington* bis zum Hotel. Mit dem Koffer eine unangenehme Plackerei! Da die Gegend sehr belebt ist, muss man auf dem Gehsteig ständig ausweichen und das kann vollbepackt sehr kraftaufreibend sein. Wir haben beides versucht. Auf dem Hinweg nahmen wir die U-Bahn, auf dem Rückweg den teuren Chaffeurdienst des Hilton. Mir war die luxuriöse Fahrt in einem Mercedes E-Klasse wesentlich lieber...
Weitere Infos erhält man unter www.hilton.de.
Hotelgebäude
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Das Gebäude selbst macht einen recht unsympathischen Eindruck. Eine dunkle, unansehnliche Fassade erweckt nicht unbedingt Vertrauen. Das siebenstöckige Gebäude liegt direkt an der stark befahrenen Kensington High Street. Einerseits war ich darüber erleichtert, dass es in einer *belebten Gegend* steht, so dass man auch mal spät abends ohne große Angst heimkehren kann. Andererseits vermutete ich anfangs, dass man bei dem Verkehrslärm nicht schlafen können würde.
Betritt man das Gebäude durch die große Drehtür, empfängt einen das große und helle Foyer. Es macht einen eleganten Eindruck, doch finde ich, dass es nicht unbedingt *hilton-like* ausgestattet ist. Eine laute Rolltreppe führt in den ersten Stock, wo die Bar/das Restaurant untergebracht sind. Dadurch verliert die Halle, meiner Meinung nach, ihre noble Ruhe, die man von solchen Hotels eigentlich gewohnt ist. Natürlich habe ich keine tiefen, lärmdämmenden Teppiche erwartet, aber die Geräuschkulisse empfand ich als störend.
Das Einchecken erfolgte auf Englisch und problemlos. Wir bekamen den scheckkartengroßen Türöffner ausgehändigt und machten uns auf den Weg in den dritten Stock. Es gibt einen Lift, der mit großen Spiegeln und viel Licht ausgestattet ist. Darüber war ich natürlich froh, denn mit meiner Raumangst habe ich manchmal Probleme, in Aufzüge zu steigen. Im Notfall hätte ich aber auch die Treppe benützen können, die aber eher in ein altes Schulgebäude passen würde als in ein Nobelhotel. Auch die Hotelgänge sind nicht sehr einladend gestaltet. Die engen und muffligen Gänge werden durch die tristen Farben und den unansehnlichen Teppich noch hässlicher. Wenn dann noch morgens die Tageszeitungen vor den Türen lagen, wirkten die langen Korridore sehr beengend und ich hastete immer unangenehm berührt nach draußen.
Zimmer
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Das etwa 25 bis 30 qm große Zimmer (inkl. Bad) ist mit den gehobenen Annehmlichkeiten ausgestattet, die man vom Hilton erwarten kann. Das breite (und recht hohe) Bett war mir persönlich zu weich. Aber das ist meistens so. Außerdem war die Tagesdecke etwas *schmuddelig*, denn auf ihrer Unterseite konnte man alte, hellbraune Flecken sehen. Leider wurden das Kopfkissen nicht ausgeklopft, so dass sich am nächsten Tag noch Haare darauf befanden.
Geschlafen habe ich sehr unruhig und auch nachdem wir wieder Zuhause waren, brauchte ich ein paar Tage, um meinen Schlaf zu regenerieren. Wir hatten unser Zimmer - wie gesagt - im dritten Stock. Unsere Fenster gingen auf eine wenig befahrene Seitenstraße hinaus. Wir hatten jedoch keinen Blick hinunter, da ein Gebäudevorsprung die Sicht versperrte. Auf diesem *Vorsprung* fanden große Belüftungsrohre ihren Weg ins Freie. Diese rauschten bis ca. 22/23 Uhr hörbar. Doch glücklicherweise war das Geräusch nachts nicht mehr so schlimm und ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Rohre der Grund waren, warum ich so unruhig schlief.
Ich fühlte mich im Zimmer auch ziemlich sicher, da das Türschloss recht stabil aussah und auch eine Sicherheitskette vorgelegt werden konnte. Die Wände des Gebäudes waren auch nicht hellhöriger als in anderen Hotels, weshalb ich mir meine Schlaflosigkeit nicht erklären kann. Vielleicht war die Wärme im Zimmer der Grund. Obwohl die Klimaanlage die ganze Zeit auf Kühlung gestellt war und wir abends auch mehrere Stunden den Ventilator eingeschaltet hatten, war es im Raum extrem warm. Mein Freund schlief gänzlich ohne Bettdecke und ich hatte sie mir nur über die Füße gelegt. Die Fenster wollten wir nicht öffnen, da in London garantiert keine frische Luft zu erwarten ist. Den Smog wollte ich also nicht im Zimmer haben, weshalb die Fenster zu blieben.
Der mittelgroße Fernseher (inkl. Fernbedienung) ist mit den wichtigsten Programmen ausgestattet. So gab es einige englischsprachige Sender, ein italienisches und ein deutsches Programm (RTL). Es wunderte mich etwas, dass kein französischer Sender empfangen werden konnte. Dafür gab es zwei Videofilme zur Auswahl - einer davon war Shrek 2. Soweit ich mich erinnere, kostete ein Film 2,50 Pfund (3,72 EUR).
Die gut bestückte Minibar ist mit Sensoren ausgestattet. Sobald man etwas daraus entnimmt, wird dies automatisch auf die Hotelrechnung gesetzt. Man sollte also nicht zu neugierig sein, und jedes Teil aus dem Schrank nehmen. Denn auch wenn man es unverzehrt zurück stellt, wird es als *verzehrt* registriert. Dieses Missverständnis wieder auszuräumen, kann problematisch werden. Die angebotenen Waren sind sehr teuer. Ob das an Londoner Verhältnisse liegt oder am Hilton, weiß ich nicht. So kostete das Evian Water mit 0,5 Ltr. z.B. 3,25 Pfund (4,84 EUR), die Coca-Cola mit 0,33 Ltr. 2,55 Pfund (3,79 EUR). Für ein Becks, fürs Holsten oder für die Toblerone muss man ganze 3,95 Pfund (5,88 EUR) hinlegen. Ein schnapsgroße Fläschchen Jack Daniels und der Baileys kosten 5,55 Pfund (8,26 EUR). Mir war das ganze viel zu teuer, so dass wir uns jeden Abend noch im Supermarkt eindeckten. Dort kostete das Evian nur 0,49 Pfund (0,73 EUR)!!! Ob es erlaubt war, Getränke mit ins Hotel zu nehmen, weiß ich nicht. Ich hätte es mir auch nicht verbieten lassen.
Auf dem großzügigen Schreibtisch stand außerdem ein Wasserkocher, kleine Tüten mit Instand-Kaffeepulver und Tee sowie Milch und Zucker. Ein paar abgepackte Kekse standen auch für die nachmittägliche Tee-Time bereit.
Für die Geschäftsleute steht ein Internetanschluss inkl. Maus und Tastatur zur Verfügung. Soweit ich entziffern konnte, kostet das Surfen 15.- Pfund (22,32 EUR) pro Tag. Wieviel man für die Gebühreneinheit des Telefons hinblättern muss, habe ich nicht in Erfahrung bringen können. Auch weiß ich nicht, ob und wieviel die Spielekonsole kostete. Sie wurde aber auf jeden Fall angeboten.
Der Schrank ist mit einem Hosenhalter und ca. 10 Kleiderbügeln ausgestattet. Es ist ausreichend Platz und Stauraum vorhanden. Außerdem befindet sich ein kleiner Safe im Schrank, der entweder mit Kreditkarte oder selbst gewählter Geheimnummer bedient wird. Soviel ich sehen konnte, ist die Benutzung kostenlos.
Das wichtigste an einem Hotel ist für mich das Bad und das Frühstück. Zu letzterem komme ich später. Über das Bad in unserem Hilton-Zimmer konnte ich nicht meckern. Es war in den paar Tagen sehr ordentlich gereinigt und saubere Hand-/Duschtücher lagen auch immer bereit. Jeden Tag bekamen wir eine abgepackte, frische Seife, was ich übertrieben fand. Der Umwelt zuliebe hätte ich nicht jeden Tag ein neues Stück gebraucht.
Das Bad ist mit einem kleinen Waschbecken ausgestattet, dessen Wasserhahn nicht sehr weit ins Becken hinein ragt. So hatte ich meine liebe Mühe, beim Händewaschen nicht ständig anzustoßen. Dafür ist der Beckenrand jedoch überbreit, so dass man dort seine Duschutensilien ablegen kann. Damit diese nicht nass werden, fehlt aber eine separate Ablage oder zumindest ein Haken. Ach ja, ein Handtuchhalter ist gar nicht vorhanden, so dass man die Hand-/Duschtücher entweder auf der Ablage deponieren oder über den Badewannenrand/-halter hängen muss. Das gefiel mir nicht. Außerdem hatte das WC *Fehlzündungen*. Manchmal musste ich mehrmals auf die Spülung drücken, bis sie sich endlich *in Gang setzte*.
Die Badewanne (mit Duschvorhang) ist auch gleichzeitig das Duschbecken. So ist der Boden mit rutschfesten Noppen ausgestattet, damit man nicht hinfallen kann. Der Badewannenboden ist etwas erhöht, so dass ein großer Mann Schwierigkeiten haben sollte, sich in voller Länge zu duschen. Ich stieß mit dem Duschkopf auch ein paar Mal an der Decke an. Doch war ich froh, dass man den Duschkopf überhaupt abnehmen konnte. Das ist nämlich nicht in allen Hotels der Fall.
Was mir in diesem Bad fehlte, war ein Fön. Ich war davon ausgegangen, dass ein Luxushotel wie das Hilton garantiert einen fest installierten Fön im Badezimmer hängen hat. Deshalb hatte ich auch kein eigenes Gerät mitgenommen. Das ist für mich ein Hauptgrund, um für die Zimmerausstattung einen Punkt abzuziehen.
Service
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Wie bereits erwähnt, waren wir mit dem Zimmerservice recht zufrieden. Das Bad war immer sauber, die Betten gemacht (aber nicht ausgeklopft) und die Handtücher zuverlässig ausgewechselt.
Die Damen und Herren an der Rezeption waren äußerst freundlich und behandelten uns wie jeden anderen *gehobenen* Gast. Wenn wir Fragen hatten, wurden diese immer höflich und geduldig beantwortet. Einmal wollten wir wissen, wann die Wachablösung stattfindet, da wir gelesen hatten, dass sie im Winter nur alle zwei Tage abgehalten wird. Da es die Dame an der Rezeption nicht wusste, und auch ihr Kollege nicht weiterhelfen konnte, wurde der Concierge gerufen, der sofort nach den gewünschten Informationen suchte.
Sowohl das Ein- als auch das Auschecken erfolgte problemlos. Dass wir nicht - wie gewünscht - ein typisch englisches Taxi bei unserer Abreise gerufen bekamen, war unser Fehler. Wir wollten zum Abschluss einmal mit einem echten London-Taxi fahren und baten den Herrn an der Rezeption, eines zu rufen. Einen Hinweis, dass wir aber nur ein *typisches Londoner Taxi* haben wollten, sparte ich mir, weil ich in ganz London kein anderes Taxi hatte fahren sehen. Doch wir staunten nicht schlecht, als plötzlich der Fahrdienst der Hilton-Hotels vor der Tür stand und uns zum Bahnhof fahren wollte. Erst waren wir bitter enttäuscht, aber dann nahmen wir es mit Humor. Erstens kann nicht jeder sagen, er sei vom Hilton-Chauffeur kutschiert worden und zweitens ist das ein weiterer Grund, noch einmal nach London zu fahren.
Bar/Restaurant
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Das Restaurant *Plum*, das sich im ersten Stock des Hilton befindet, ist nicht nur für Hotelgäste zugänglich. Auch Passanten können es ohne weiteres betreten. Eigene Erfahrungen habe ich mit dem Restaurant allerdings nicht gemacht, da wir dort nichts gegessen haben. Wir waren abends kurz in der Bar und tranken dort einen teuren Kaffee (2,75 Pfund/4,09 EUR). Da es aber durch die Klimaanlage recht ungemütlich war und mir auch die Sitzgelegenheit nicht zusagte, blieben wir nicht lange. Es ist alles recht kühl und ungemütlich eingerichtet. In den Velourpolstern sinkt man soweit ein, dass einem der zu hohe Tisch in Augenhöhe fast die Sicht versperrt. Der Kellner war sehr höflich, kam jedoch nur selten vorbei, um nach unseren Wünschen zu fragen. So mussten wir notgedrungen zum Zahlen an die Theke gehen. Wir hätten die Getränke auch auf dei Hotelrechnung schreiben lassen können, doch hatten wir an diesem Abend offiziell schon ausgecheckt, weshalb wir bar zahlten.
Frühstück
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Das Restaurant ist gleichzeitig auch Frühstücksraum und recht steril eingerichtet, was wohl elegant wirken soll. Ich fand es eher etwas ungemütlich. Wenn man am äußersten Ende des Raumes sitzt, ist es das sogar wortwörtlich. Denn dort ist an der Decke die große Klimaanlage angebracht, die auf volle Leistung gestellt wird, um den ganzen Raum zu kühlen. Ich saß nur in einer dünnen Bluse da und fror nach einer Weile bitterlich.
Wenn man den Raum betritt, muss man seine Zimmernummer nennen und wird daraufhin zu einem freien Tisch geführt. An unserem ersten Tag saßen wir direkt am Buffet, neben der Geschirrrückgabe und dem Kücheneingang. Hier ging es sehr hektisch zu und mir machte das Frühstück *bei diesem Stress* keinen Spaß. Am zweiten Tag wurden wir unter besagte Klimaanlage platziert, was mir auch nicht sonderlich gefiel. Zwar war es hier etwas ruhiger, aber trotzdem wechselten die Sitznachbar in der Zeit, in der wir gemütlich frühstückten, mindestens drei bis vier Mal. Naja, es hat ja auch nicht jeder Urlaub und kann sich beim Frühstück Zeit lassen. Das Puplikum bestand überwiegend aus Geschäftsreisenden, die es eilig hatten, den Saal wieder zu verlassen.
Das Buffet im Hilton ist sehr reichhaltig. Es gibt helle Brotsorten und Brötchen, die keinen Qualitätspreis verdient haben. Außerdem kann man sich frisches Toast zubereiten. Dazu werden mehrere Sorten Marmelade, Honig, Wurst und etws Käse gereicht. Neben Rührei, Spiegelei, Bratwürsten und Bratkartoffeln, gibt es Speck, Kartoffelpuffer, Waffeln (mit Honig oder Ahornsirup), Tomaten und Gurken. An die Haferschleimsuppe wagten wir uns nicht ran, aber auch dass kann man hier essen. Wer möchte, bekommt auch ein frisches Omlette zubereitet. Dies muss man aber bestellen. Wer immer noch nicht satt ist, kann sich eine kleine Auswahl an Cornflakes und etwas Müsli nehmen. Davon war ich nicht sonderlich begeistert, da zwar mehrere Cornflakessorten angeboten wurden, aber nur ein Haferflockengemisch, dass den Namen *Müsli* nicht verdient. Gefallen hat mir das Obst, dass mundgerecht zugeschnitten war, so dass man es nicht erst schälen und zerkleinern musste. So wurden Orangen, Grapefruit und Melone, sowie Dosenaprikosen und Pflaumen in großen Schüsseln angerichtet. Verschiedene Joghurtsorten (von Müller!!) standen gleich daneben.
Zu trinken gibt es natürlich Kaffee und Tee, diverse Säfte und ich habe gehört, dass man sich auch einen Kakao bestellen kann. Der Kaffee wird in Kannen serviert und die Säfte (Orange, Apfel, Tomate...) kann man sich entweder selber am Buffet holen und es wird einem aus großen Kannen eingeschenkt. Der Kaffee hat mir recht gut geschmeckt, obwohl er am zweiten Tag wegen der Klimaanlage sehr schnell abkühlte.
Alles in allem fand ich das Frühstück sehr gut. Unter einem richtigen *Hilton*-Frühstück hätte ich mir zwar etwas anderes vorgestellt, aber für englische Verhältnisse war es wirklich sehr reichhaltig und lecker. Dass man in dem Frühstücksraum nicht sehr gemütlich sitzt und es sehr hektisch zugeht, gefiel mir allerdings überhaupt nicht.
Sonstiges
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Gleich beim Einchecken wurden wir gefragt, ob wir morgens eine Zeitung wünschen. Da ich in den zwei kurzen Tagen unseres Aufenthalts wohl kaum zum Lesen kommen sollte, verneinte ich die Frage. Wir sahen dann morgens vor den Türen die *Times* liegen. Ob es auch andere Zeitungen gegeben hätte und ob dieses *Abonnement* etwas gekostet hätte, weiß ich nicht. Ich fand den Gedanken witzig, mir beim Concierge meine *Allgäuer Zeitung* zu bestellen...
Bei unserer Ankunft wurden wir ebenfalls gefragt, ob wir das Fitnesscenter und den sogenannten Wellnessbereich nutzen wollen. Da wir auch dafür keine Zeit hatten, schlugen wir das Angebot ab. Deshalb kann ich auch zu diesen Einrichtungen keinerlei Auskunft geben.
Würde ich wieder hinfahren?
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Da zwei Tage London viel zu kurz sind, werden wir auf jeden Fall bald wieder hinfliegen. Ob ich dann jedoch wieder das *Hilton London Olympia* wählen würde, weiß ich nicht. Ich habe schon von verschiedenen Seiten gehört, dass die 2- und 3-Sterne-Hotels in London wahre Löcher sein sollen. Außerdem sind sie teilweise nicht viel günstiger als das Hilton. Vielleicht würden wir in einem der Thistle-Hotels nach einem Sonderangebot anfragen. Sie machten einen sehr noblen Eindruck und sind regulär ab knapp 100.- Pfund pro Nacht und Zimmer zu haben. Vielleicht würde ich mich auch über eine andere Hotelkette wie Ambassador oder Ibis informieren. Ich weiß es wirklich nicht.
Mich hat vor allem der lange Weg von der U-Bahn-Station zum Hotel gestört. Außerdem fehlte mir der Luxus, den man sich von einem *Hilton* erhofft. Irgendwie war mir diese *Zweigstelle* etwas zu popelig. Es waren einfach zu viel Kleinigkeiten, bei denen ich die Stirn runzelte und mich daran erinnerte, wie wir in einfacheren Hotels schon besser gewohnt haben. Eine schmutzige Tagesdecke, lieblos gestaltete Zimmer, Gänge und Treppen sowie der farblose Frühstücksraum... ein fehlender Fön, eine defekte Toilettenspülung... das alles ist nicht unbedingt *hilton-like*.
Begeistert war ich vom äußerst zuvorkommenden und höflichen Pesonal. Sie hatten immer ein freundliches Lächeln auf den Lippen, gaben Auskunft und boten geschäftig ihre Hilfe an. Dafür gibt es ein dickes Lob.
Fazit
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Soweit ich das beurteilen kann ist das *Hilton London Olympia* ein Hotel, dass nicht unbedingt dem gehobenen Hilton-Standard entspricht. Aber, so denke ich, es hebt sich von den einfachen Hotels in London ab. Vier Sterne hat dieses Haus jedoch nicht verdient und ich würde - gemessen an *deutschen Verhältnissen* eher nur zwei oder drei Sterne vergeben. Deshalb gibt es auch von mir nur drei Sterne, die vor allem von dem sehr freundlichen und zuvorkommenden Personal gerettet werden. Wer sich trotzdem für diese Unterkunft in London entscheidet, sollte vor allem einen günstigeren Übernachtungspreis aushandeln. Die regulären 125.- Pfund pro Tag sind auf keinen Fall gerechtfertigt.
In diesem Sinne... alles bleibt anders... Eure Dotti weiterlesen schließen
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