Pro:
kostenlos bei einer PC - Zeitschrift, leichte Installation, sehr gute Oberfläche, sehr gute Hilfefunktion
Kontra:
keine
Empfehlung:
Ja
Schon aus alten DOS-Zeiten bin ich in den Genuss des Norton Commanders gekommen und ich habe mich immer nach einem entsprechenden Windows-Programm umgeschaut. Als ich kürzlich auf einer DVD zu einer PC-Zeitschrift das Programm Speed Commander in der Version 8.1 fand, habe ich es mir natürlich sofort installiert. Zwar gibt es inzwischen schon die Version 11, aber diese kostenlose Version 8.1 erfüllt auch voll ihren Zweck.
Wo habe ich das Programm her?
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Das Programm Speed Commander habe ich in der PC-Zeitschrift PC-Magazin entdeckt. Hier liegt das Programm in einer Vollversion vor, so dass man in den Genuss des kompletten Funktionsumfangs kommt. In dieser Zeitschrift habe ich immer wieder neue interessante Programme gefunden, die ohne Einschränkungen genutzt werden können.
Zwar kann man sich die aktuelle Version 11 des Speed Commanders auch von der Herstellerseite herunterladen, aber hier handelt es sich nur um eine so genannte Trialversion, die nur 60 Tage funktioniert. So habe ich eine Version 8.1, die ich erstens uneingeschränkt und zweitens sogar kostenlos nutzen kann.
Was ist der Speed Commander?
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Bei dem Speed Commander handelt es sich um einen Dateimanager, der ähnliche Funktionen wie der Windows Explorer hat. Aber im Gegensatz zum Windows-Programm hat der Anwender hier zwei Fenster zur Auswahl. So kann man sehr bequem zwei Verzeichnisse miteinander vergleichen und eventuelle Fehler beheben.
Die Oberfläche des Speed Commanders sieht ähnlich wie viele andere Windows-Programme aus und entsprechende Symbolleisten sorgen dafür, dass das Programm auch über eine sehr gute Benutzeroberfläche verfügt.
Die Installation
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Vor der Installation des Speed Commanders muss ich mir erst einmal eine Registrierungsnummer besorgen. Diese bekomme ich sehr einfach über die Webseite des PC-Magazins. Die Registrierungsnummer wurde mir hier per Email mitgeteilt und erst wenn ich diese habe, kann ich die Installation durchführen.
Bei der Installation sind keine besonderen Einstellungen notwendig und in wenigen Minuten ist die Software bei mir installiert.
Die Benutzeroberfläche
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Als ich den Speed Commander das erste Mal aufrufe, fällt mir sofort die windows-konforme Benutzeroberfläche auf. Es ist daher sehr einfach zu bedienen und durch die Menü- und Symbolleisten habe ich sofort die wichtigsten Funktionen auf einen Blick.
Das Design der Benutzeroberfläche kann der Benutzer auch selbst konfigurieren, denn viele verschiedenen Symbolleisten stehen hier zur Auswahl.
Neuerungen in der Version 8
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Gegenüber der Vorgängerversion gibt es natürlich wieder eine ganze Reihe von Neuerungen, auf die ich hier kurz einmal eingehen möchte:
Eine sehr interessante Funktion ist meiner Meinung nach der NC-Kompatibilitätsmodus. Mit dieser Funktion habe ich die gleichen Funktionen wie bei meinem ersten Dateimanager, dem Norton Commander, den ich vor gut zehn Jahren so schätzen gelernt habe. Selbst die gleichen Farben lassen sich hier darstellen, so dass der Speed Commander fast nicht mehr vom grossen Vorbild zu unterscheiden ist.
Selbst ein eingebauter Browser ist jetzt verfügbar, so dass man in einem der zwei Fenster sogar im Internet surfen kann. Komfortabler geht es schon fast nicht mehr und ich bin immer noch fasziniert, welche guten Funktionen dieser Dateimanager inzwischen hat. Durch einen Klick kommt man sofort auf die eingestellte Suchseite - nur muss man diese beim ersten Mal richtig einstellen, denn die Standard-Suchseite ist zunächst www.fireball.de - doch wer nutzt diese heutzutage noch?
Komprimierte Archive und Grafikformate stellen für den Speed Commander auch keine großen Hürden dar und fast alle gängigen Grafikformate können durch den internen Viewer angezeigt werden.
Sehr komfortabel ist das Luxus-Suchen von Dateinamen über mehrere Ordner und Laufwerke. Einfacher kann man das Dateinamen schon fast nicht mehr suchen, auch wenn diese Funktion inzwischen auch vom Windows-Betriebssystem recht gut erfüllt wird.
Das Arbeiten mit dem Speed Commander
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Viele Einstellungen kann man mit dem Speed Commander vornehmen und es gibt wohl keine Funktion, die hier fehlt. Ziumindest habe ich keine Funktion vermisst, die hier vielleicht noch fehlt.
Selbst eine Verbindung mit einem FTP-Server kann ich hier ohne Probleme herstellen und alles ist in einem Programm enthalten. Hier sollte sich Bill Gates mal ein Beispiel dran nehmen, dass ein einfach zu bedienendes Programm auch möglich ist.
Die Darstellung des Verzeichnisbaums kann ich sehr variieren. Neben der herkömmlichen Baumstruktur, die man vom Windows Explorer her kennt, sind
Man kann nicht nur sehr schnell zwischen verschiedenen Laufwerken hin- und herwechseln, sondern man kann sich auch bequem im Netzwerk bewegen. Und die Datei-Ansichten laden sich sogar sehr schnell, so dass es richtig Spaß macht, mit diesem Programm zu arbeiten.
Auch die MS-DOS-Eingabeaufforderung stellt für den Speed Commander keine großen Hürden dar. Zum Aufruf braucht man nur ein Symbol aufrufen und schon bin ich in der bewährten DOS-Oberfläche. Bei Windows musste ich hier immer umständlich über CMD gehen und dies geht mit dem Speed Commander schon viel schneller.
Der Preis
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In der Hilfe habe ich noch einen Preis von 79 DM entdeckt, aber in der oben erwähnten PC-Zeitschrift kann man dieses Programm inzwischen kostenlos bekommen. Und für den Preis der Zeitschrift bekommt man ein wirklich sehr leistungsstarkes Programm, das sehr gute Ergebnisse liefert. Ich hatte nur Probleme mit meinem RAR-Archiven, das der interne Viewer des Speed Commanders nicht anzeigen konnte. Aber dafür habe ich ja noch mein WINRAR-Programm, das sogar über die rechte Maustaste aufrufbar ist.
Die neue Version 11 des Speed Commanders ist übrigens für knapp 40 Euro käuflich zu erwerben, doch welche Vorteile diese Version aufweist, kann ich leider nicht beurteilen.
Die Systemvoraussetzungen
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Folgende minimalen Systemvoraussetzungen sind für den optimalen Betrieb notwendig:
- Pentium-PC
- Windows-Betriebssystem ab Windows95
- 24 MB freier Arbeitsspeicher
- 8 MB freier Festplattenplatz
- CD-ROM-Laufwerk
Der Speed Commander müsste also auch auf älteren Rechnern ohne Probleme laufen, so dass man dafür keine neueren Betriebssysteme benötigt.
Die Hilfefunktion
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Sehr gut gelöst finde ich die Hilfefunktion, denn diese enthält nicht nur ein sehr gutes Inhaltsverzeichnis, sondern auch über den Index findet man fast zu jeder Frage einen entsprechenden Eintrag. Und das gute daran ist, dass die Hilfe komplett in Deutsch ist. Bei vielen guten Programmen ist ja leider die Hilfe noch in englisch gehalten, aber dies ist beim Speed Commander völlig anders.
Sehr gut gelungen finde ich hier beispielsweise den Schnelleinstieg, wo man sehr schnell an die wichtigsten Funktionen kommt und so am besten die Funktion des Speed Commanders erlernt. Ich bin jedenfalls mit der Übersicht dieser Hilfe sehr zufrieden und bislang habe ich zu jeder Frage immer noch eine Antwort gefunden.
Die Benutzerfreundlichkeit
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Wenn ich ein Programm das erste Mal teste, kommt es mir sehr darauf an, dass es einfach zu bedienen ist und dass man sehr schnell die Funktionen erlernen kann. Dadurch, dass die Hilfe sehr komfortabel ist und dass man das Aussehen des Speed Commanders selbst einstellen kann, finde ich das Programm sehr benutzerfreundlich. Im Gegensatz zu anderen teuren Programmen, bietet der Speed Commander schon eine ganze Reihe von nützlichen Funktionen und es ergänzt die Windows-Bordmittel schon sehr gut.
Meine Meinung
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Der Speed Commander in der Version 8.1 hat sehr viele Vorteile und hat mich durch die einfache Bedienung sehr überzeugt. Auch die gute Benutzeroberfläche lässt sich sehr schnell erlernen. Sehr aufwändig ist allerdings die komplexe Einstellung. Um wirklich alle Funktionen richtig nutzen zu können, muss man sich bestimmt einen Tag mit der Software beschäftigen. Das Programm stellt hier sehr viele Optionen zur Verfügung, die man den eigenen Bedürfnissen anpassen kann. In Sachen Bedienung kenne ich zurzeit keinen besseren Dateimanager wie den Speed Commander. Vor allem aber kann ich ihn so einstellen, dass ich den Norton Commander mit all seinen nützlichen Funktionen wieder auf dem Monitor habe.
Dass der Speed Commander inzwischen kostenlos erhältlich ist, ist ein weiterer Vorteil und auch kann man mit diesem Programm sehr bequem die eigene Internetseite aktualisieren. Am Speed Commander fehlt wirklich keine Funktion mehr und ich bin beeindruckt von diesem leistungsstarken Programm.
Insgesamt gebe ich diesem Programm sehr gerne die Note "Sehr gut" - Nachteile habe ich bislang nicht entdecken können. Vor allem der Leistungsumfang ist schon sehr gut und ist um Längen komfortabler als der übliche Windows Explorer. weiterlesen schließen
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