Jürgen Matthes Sprachreisen Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
- Kosten: gering
- Informationsangebot: sehr gut
- Betreuung vor Abreise: sehr gut
- Betreuung vor Ort: sehr gut
Tests und Erfahrungsberichte
-
gelb, deutsch -> England für Schüler
4- Kosten: gering
- Informationsangebot: gut
- Betreuung vor Abreise: durchschnittlich
- Betreuung vor Ort: durchschnittlich
- Zertifizierung: nein
Pro:
schöner Ferienaufenthalt
Kontra:
teuer, sprachlich bringt es wenig
Empfehlung:
Ja
*** Jürgen Matthes Schülersprachreisen ***
************* nach Eastbourne ************
Hallo!
Hier mein erster Bericht bei yopi.
In den Herbstferien 2003 habe ich an eine Schülersprachreise nach Eastbourne / England teilgenommen. Über meine Erfahrungen werde ich euch jetzt berichten...
===Anmeldung===
Die Anmeldung erfolgt entweder über die Homepage (http://www.matthes.de) oder über ein Formular per Post oder Fax. Ich habe mich über Internet angemeldet.
Diese Anmeldungsart ist teilweise, nicht genau nachvollziehbar, weil die angegebenen Abreiseorte/Reisemöglichkeiten nicht nachvollziehbar sind, aber das kriegt man schon irgendwie hin ;-)
Positiv an J.M. ist, dass auch eine kurzfristige Anmeldung möglich ist. Meine Buchung erfolgte 4 Wochen vor Reisebeginn.
=== Informationen vor der Reise ===
- Infoserminar -
J.M. veranstaltet regelmäßig vor den Reisen Infoseminare in ganz Deutschland, bei denen der Veranstalter persönlich vor Ort ist und Fragen und Bedenken aufklärt. Ich bzw. meine Eltern haben an keinem Seminar teilgenommen, daher kann ich darüber nichts sagen.
Meine einzige Frage vor der Reise war, ob es nicht zu kurzfristig wäre, und das ließ sich auch am Telefon klären.
- Informationen per Post -
Die zahlreichen Reiseinformationen kommen nach und nach ins Haus geflattert. Das Ganze ist allerdings sehr unübersichtlich und man weiß hinterher nicht mehr, was denn jetzt die aktuellen (gültigen) Unterlagen sind und was nicht.
Direkt nach der Anmeldung bekommt ihr die Anmeldebestätigung inkl. Rechnung und noch allgemeinere Informationen über Versicherung etc.
Als nächstes Schreiben folgen haufenweise Zettel, Heftchen, ein J.M.-Brustbeutel (für Geld, Ausweis und andere Dokumente), Aufkleber, Kofferanhänger...
Sobald das Programm für die gebuchte Reise feststeht bekommt man dieses zugeschickt (2x, eins für die Eltern und eins zum Mitnehmen und immer dabeihaben).
Da die anderen mit mir untergebrachten Teilnehmer noch nicht so genau feststanden, habe ich zuerst einmal nur die Adresse der Gastgeber, dann nacheinander die von meinen Mitbewohnern bekommen.
*** Anreise ***
Die Anreise nach Eastbourne ist per Bus, Fugzeug oder Schiff möglich. Die Schiffs- sowie die Busreise sind im Reisepreis inbegriffen, der Flug kosten extra.
Ich habe die Schiffsreise Cuxhaven - Harwich sowie den Buszubringen Hamburg - Cuxhaven gebucht. 2 Wochen vor Reisebeginn kam dann jedoch die Info von J.M., dass der Buszubringer nicht buchbar ist. Also solltet ihr euch auf kurzfristige Änderungen einstellen.
Nunja, dann haben mich eben meine Eltern nach Cuxhaven gefahren, ist ja kein Weltuntergang. In Cuxhaven gab es jedoch das Problem, dass wir den DFDS-Terminal nicht gefunden haben. Die Anfahrtsbeschreibung von J.M. war mehr als dürftig.
Am Hafen angekommen war das Schiff schon vor Ort, die J.M.-Betreuer (gut zu erkennen mit gelben Jacken) und einige Teilnehmer warteten schon in der Halle. Dann hieß es noch ein bisschen warten, und dann gings ab Richtung Schiff.
Hinweis: Die Betreuung auf dem Schiff ist miserabel!
Und wurde zuerst gesagt, wir sollten schonmal aufs Schiff in unsere Kabinen gehen und wir würden dann weitere Infos bekommen. OK, dann müssen eben die teilweise 10-jährigen Teilnehmer dem englischsprachigen Personal klarmachen, dass die ihnen die Kabinen zeigen sollen...
Außerdem solltet ihr euch darauf gefasst machen, dass ihr die Betreuer während der Überfahrt nicht findet. Die Betreuerin war mit in meiner Kabine, wir haben sie da aber trotzdem nie gesehen.
Etwa 15 Minuten nach Ablegen des Schiffs gibt es eine Durchsage für die J.M.-Schüler, dass wir uns an der Rezeption einfinden sollten.
Wenn man die dann gefunden hat, gibts die Essensgutscheine fürs Frühstück und es geht zum Abendessen.
Das Essen auf dem Schiff ist nicht so mein Geschmack gewesen, aber dafür kann J.M. wohl eher weniger ;-)
Bis zum Abend konnte dann jeder machen, was er/sie wollte, die Kontrolle ob alle um 0 Uhr brav in ihren Bettchen liegen, hat wegen schlafender Betreuer nicht stattgefunden. (Wäre auch nicht nötig gewesen, da so ziemlich alle seekrank waren...)
Am nächsten Morgen gabs eine nervige Durchsage, Frühstück und Freizeit bis zum Anlegen um 12 uhr ca.
Nach Verlassen des Schiffs (wo die Betreuer nicht auf die letzten warten, sondern vorneweg rennen...) muss man ein bisschen laufen, um zum Bus zu kommen, der einen nach Eastbourne bringt. Auf der Busfahrt verteilen die Betreuer einen Umschlag mit ... was wohl?... Zetteln. Informationen über genaue Zeiten, gebuchten Workshop, Zusatzkurse, Unterrichtszeiten, Ausflüge...
Nach 2 Stunden Busfahrt erreicht der Bus dann den Parkplatz auf dem eigentlich die Gasteltern warten sollten. Eigentlich... Aber wo sind sie nur? - Ups, da hat J.M. denen doch glatt die deutsche Zeit genannt und nicht die englische. Naja, Pech gehabt, die Leute animieren konnten die Betreuer jedenfalls :-)
Nach 45 Minuten sind dann auch schon die ersten Gastfamilien da und es geht ins neue zuhause.
*** Die Gastfamilie ***
Entweder man hat Glück mit der Gastfamilie oder man hat Pech.
Mit ist das 1. passiert :-)
Meine Gastfamilie bestand aus Mann und Frau, beide 24, Baby, 6 Monate und Hund. Allesamt total nett.
*** Unterbringung ***
Die Unterbringung erfolgt entweder alleine (gegen Aufpreis) oder mit 1-3 anderen Teilnehmern. Ich und 3 andere Mädels haben jeweils zu zweit in einem Zimmer bei der Familie gewohnt.
*** Der 1. Tag ***
- Town Tour -
Jaja... schon ne nette Sache *gg*
Die Town Tour ist eine Bustour durch den Kursort zu Sehenswürdigkeiten, zur Schule und dahin, wo die Aktivitäten stattfinden sollten.
Aber davor ist auch was nettes passiert :P
Laut Infozettel sollte unsere Tour um 8.20 starten, und unser Gastvater wollte uns hinfahren. Leider ist er erst um 8.20 losgefahren, so dass wir 20 Minuten zu spät da waren. Der Bus war weg. Aber wir waren nicht die einzigen, 4 Jungen ist das Gleiche passiert, nur dass die 4 min. zu spät waren und den Bus noch haben wegfahren sehen.
Also: Seid bloß pünktlich! Bei der TownTour ist das Ganze zwar nicht sooo wichtig, aber wenn ihr in London bleibt weil ihr zu spät wart ist das wohl nicht so toll...
Naja... wir haben dann unsere Handys rausgekramt und bei der "J.M. Emergency Hotline" angerufen. Nur: da ist keiner rangegangen...
Im deutschen(!) Büro haben wir dann jemanden erreicht und konnten dann bei der 2. Tour teilnehmen.
- Info Meeting -
Direkt nach der Town Tour findet das 1. Info Meeting statt. Es gibt wieder mal jede Menge Zettelchen und einen gelben Ordner, eine gelbe Federtasche, gelbe Stifte und gelbe Zettel. Wundert euch also nicht, wenn ihr danach kein gelb mehr sehen könnt!
Dann werden noch einige Sachen erklärt (Busverbindungen etc.) und es folgt ein freier Nachmittag.
*** Mobilität vor Ort ***
Alle Schüler in Eastbourne müssen von einem Punkt zum anderen kommen. Normalerweise macht man das mit dem Bus.
Allerdings wohnten meine Gasteltern in Westham, einem Vorort von Eastbourne, in dem es keinen einzigen Bus gab. Wir mussten mit der Bahn nach "Eastbourne City" fahren und sind von dort immer zu Fuß los. Nix für Lauffaule!
Nach einigen Kommunikationsschwierigkeiten mit den *netten* Menschen von der Bahn, hatten wir auch unsere Bahnwochenkarten.
Die Bahnen in England sind übrigens viel besser als die in Deutschland: Um auf den Bahnsteig zu kommen muss man seine (gültige!) Fahrkarte kontrollieren lassen. Da merkt man wenigstens gleich, wenn man keinen Fahrschein hat.
*** Sprachunterricht ***
Der Sprachunterricht findet 5 mal die Woche für 2 bzw 3 mal 1,5h statt.
Der Unterricht ist insgesamt sehr entspannt, es wird gespielt, Filme geguckt etc. anders als man es in Deutschland gewöhnt ist. Aber die Lehrer da wissen schließlich dass man Ferien hat und machen es einem nicht noch extra schwer.
Was ich nicht so toll fand, war, dass die Betreuer zu uns gemeint haben dass "es sowieso scheißegal wäre, ob wir zum Unterricht gehen oder nicht". Sie haben ja Recht, es kann uns niemand zwingen in den Ferien zu sonem doofen Kurs zu gehen, aber das müssen sie einem ja nicht so auf die Nase binden..
*** Nachmittagsprogramm ***
Nachmittags wurden verschiedene Aktivitäten durchgeführt. An den meisten konnte ich nicht teilnehmen, weil ich in der Zeit einen Surfkurs hatte.
*** Intensiv-Sportkurse ***
Ich habe einen Surfkurs für EUR 123 gebucht. Er umfasst 3x2std. Surfunterricht in der örtl. Surfschule.
Das Surfen selber hat zwar Spaß gemacht, allerdings hatte ich 4 verschiedene Surflehrer und der Preis ist überteuert (wie alles in England)
*** Abendveranstaltungen ***
Die "Parties" richten sich eher an Jüngere J.M.-Schüler. Ihr konnt natürlich zwischendurch von den Parties weg, aber seid pünktlich zurück wenn der Bus fahren soll. Bei uns war es so, dass von den angeblich 2 Bussen nur einer gefahren ist, und den hab ich ein paar mal verpasst. (Das ist nicht so toll, weil die Bahnen abends auch nur selten fahren und dann fahren sie noch woanders ab...)
*** Alltag in Eastbourne ***
Was man in seiner freien Zeit macht, ist im Großen und Ganzen einem selbst überlassen. Entweder man geht Shoppen, oder ist bei der Gastfamilie. Mit unseren Gasteltern haben wir meistens Fernsehen geschaut oder Playstation gespielt.
*** Betreuung vor Ort ***
Vor Ort sieht man die Betreuer selten. Morgens in der Schule (wenn man nicht Minigruppe gebucht hat), nachmittags bei den Aktivitäten (wenn man da hinkann) oder bei den Ausflügen (wenn man mitfährt). Man ist also im Großen und Ganzen auf sich allein gestellt. Deswegen denke ich, dass eine Sprachreise nicht für jüngere Kinder gedacht ist. Die Jüngste Teilnehmerin bei uns war 10, mit 3 Monaten Englischunterricht. Das finde ich ziemlich übertrieben, da die Betreuung kaum vorhanden ist und man sich nach 3 Monaten Englisch im Ausland nicht zurechtfindet! Ich denke, eine Sprachreise lohnt sich erst ab 12,13 Jahren bzw. nach mindestens 2 Jahren Schulenglisch. Denn: Wenn kein Englisch da ist, kann man sein Englisch vor Ort nicht verbessern.
*** Trendworkshop ***
Als Trendworkshop hatte ich den Workshop "Body Work-Out & Video Body Gym" gebucht. Das war aber ein großer Reinfall. Wir waren im David Lloyd Club und haben irgendwie nix wirkliches gemacht... Am anfang so eine Art aufwärmen, also halbe Stunde Ausdauersachen gemacht, dann 10 Minuten was mit Gewichten gemacht, dann 10 Minuten Radeln und das wars. Als ich den Workshop gebucht habe, dachte ich das ist irgendwas mit Tanzen oder wenigstens Aerobic (die Bilder im Prospekt gingen auch in die Richtung). Statt für sowas EUR 27 zu zahlen, hätte ich auch ne Stunde joggen gehen können, das hätte den selben Effekt gehabt. Ich kann euch von diesem Workshop nur abraten! Wenn ihr unbedingt mal in nem Fitnesscenter sonen Schwachsinn machen wollt, geht irgendwo in Deutschland in eins, da bekommt ihr idR mehr fürs Geld.
*** Rückreise ***
Die Rückreise erfolgte wider mit dem Schiff. Auf der Rückfahrt war es zum Glück nicht so stürmisch. Das Einzige was mich da gestört hat, war die abgelaufene Cola die wir vorgesetzt bekommen haben, nach Reklamation gabs aber neue.
*** Sprache ***
Die englische Sprache haben ich und meine 3 Mitbewohnerinnen schon ganz gut beherrscht *gg*. D.h. wir konnten uns mit den Engländern gut unterhalten. Allerdings finde ich, dass 4 Deutsche in einer Gastfamilie viel zu viel sind. Wir haben untereinander nur deutsch geredet, und unsere Gasteltern hatten auch nie was dagegen gesagt. ICh denke, je mehr englisch man spricht, desto besser lernt man es, also werde ich, wenn ich noch einmal fahre, alleine in eine Gastfamilie gehen.
*** Erwartungen ***
Man sollte auf keinen Fall zu hohe Erwartungen an die Sprachreise haben. Ich habe erwartet, dass ich mich danach leichter in englisch ausdrücken kann. Dies ist zum teil auch passiert, das Problem sind die Vokabeln *gg* Die müsste ich wohl öfter mal lernen / wiederholen.
*** Fazit ***
IMHO ist eine Sprachreise wie oben erwähnt erst nach 2 Jahren Englisch und einer gewissen Selbstständigkeit des Kindes geeignet. Ich glaube nicht, dass den 10- und 11-jährigen auf unserer Reise das Ganze was gebracht hat. Außerdem sollte man eine Unterbringung als einziger deutschsprachiger Gast wählen, da man sonst nur deutsch redet (das macht man auch so genug). Ich werde bestimmt noch einmal nach England fahren, ob es mit dieser oder einer anderen Organisation sein wird, weiß ich noch nicht. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Super Sprachferien!!!
Pro:
Gute Organisation, schöner Ort
Kontra:
zuviel "Sorgemacherei", teuer (das sind aber alle Sprachreisen), es wurde viel Deutsch gesprochen
Empfehlung:
Ja
Eigentlich war ich ja grundsätzlich gegen Sprachreisen (wer "lernt" schon freiwillig?) und wollte davon auch nichts hören...
Irgendwann hat mir eine Bekannte erzählt, dass ihre Nachbarin wohl mit Jürgen Matthes in den Ferien war und ziemlich begeistert war...
Daraufhin hab ich dann mal aus Neugierde im Internet gestöbert (www.matthes.de) und mir sogleich einen Katalog sowie ein Video kostenlos(!) bestellt.
Als diese wenige Tage später ankamen, wollte ich meine Osterferien unbedingt in England verbringen.
Da ich keinen Reisepartner fand, musste ich halt alleine fahren, was mich aber auch nicht wirklich gestört hat.
Ich hatte Glück, es gab zu der Zeit eine "Frühjahrs-Aktion", so dass ich den Flug sowie die Eastbourne Town Tour, eine Fahrt mit dem Londonder "London Eye" (höchstes Riesenrad der Welt) und den Halbtagsausflug nach Brighton inklusive Besuch des "Sealife Centre" umsonst dazu bekam. Regulär hätten die Ausflüge 50€ und der Flug ab Düsseldorf 70€ gekostet!
Solche Aktionen gibt es jedes Jahr. Ich habe durch das Internet sowie eine Beilage im Katalog davon erfahren. Vorraussetzung hierfür ist nur, dass man bis zu einem bestimmten Termin die Reise bucht.
ALLGEMEINES
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Bereits seit mehr als 20 Jahren organisiert Jürgen Matthes Schülersprachreisen und zwar nach Eastbourne, welches an der Südküste Englands liegt, ist etwa 100 Kilometer von London entfernt.
Jürgen Matthes hat zwei Büros: eins vor Ort in Eastbourne - mit sowohl deutsch- als auch englischsprachigem Personal - und ein Weiteres in Itzehoe, dem Sitz der Firma.
Im Sommer und meist auch im Frühjahr ist Herr Matthes mit seiner Familie meist selbst vor Ort und guckt, ob auch alles richtig läuft.
BUCHUNG
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Zunächst sollte man sich im Internet (Adresse s.o.) informieren bzw. sich einen Katalog und/oder ein Video anfordern.
Buchen kann man per Internet - 12€ Sparen! - oder man füllt einfach die Anmeldung im Katalog aus und schickt sie nach Itzehoe.
Bei der Anmeldung kann man Allergien angeben, ob man Vegetarier/Diabetiker ist, kein Rindfleisch ißt etc.
Auf Wunsch kann man alleine bei einer Gastfamilie wohnen, dies kostet dann jedoch 53€ mehr pro Woche. Ansonsten wohnt man mit einem etwa gleichaltrigen Schüler zusammen in einem Zimmer.
Ebenso muss man seine ANREISE wählen:
- betreute Busreise via Calais und Dover (man wird von vielen verschiedenen Zusteigeorten abgeholt
- Schifffahrt ab/bis Cuxhaven (ca 17-stündig)
- oder gegen Aufpreis (Düsseldorf, Köln/Bonn 70€, sonst 120€) per Flugzeug nach London-Heathrow. Von dort aus wird man abgeholt und mit dem Bus nach Eastbourne gebracht.
Auch seinen ENGLISCHKURS muss man sich aussuchen. Man kann wählen zwischen:
- Juniorkurs (Klasse 5-6)
- Mittelstufenkurs (Klasse 7-10)
- Oberstufenkurs (Klasse 11-13)
-> je vier Unterrichtsstunden (Montag bis Freitag)
-> maximal 15 Schüler
Und gegen Aufpreis:
- Intensivkurs (Klasse 7-13)
-> sechs Unterrichtsstunden (Montag bis Freitag)
- Minigruppenkurs (Klasse 5-13)
-> maximal fünf Schüler
Des Weiteren kann man zusätzliche AUSFLÜGE sowie SPORTKURSE oder WORKSHOPS buchen (gegen Aufpreis).
Im Preis enthalten sind:
- zwei Ausflüge nach London (inklusive Besuche beim Madame Tussaud's und Sightseeing)
- Mindestens an fünf Tagen in der Woche Aktivitäten wie Schwimmen, American Crazy Gold, Bowling, JM Rally, Laser Quest, Motor Go-Karts, Basketball, Fussball, Volleyball etc.
- Mindestens an drei Abenden Parties (Welcome Party, Disco, Farewell Party oder Inline-Skating Night, Beach-Barbecue im Sommer etc.)
Hier gibt es einen betreuten Abendbus-Service von JM, der alle Schüler zu den Gastfamilien bringt bzw. an einen der vielen JM Busstops.
Zusätzlich buchen kann man
- die Eastbourne Town Tour, Brighton sowie einen Boat Trip (im Sommer)
- British Airways London Eye
- London Dungeon
- Musical "The Lion King
An WORKSHOPS (an einem Nachmittag etwa 40-120 Minuten):
- Mountainbiking, Badminton, Canoeing, Riding, Golf, Internet etc.
Sowie INTENSIV-SPORTKURSE wie Golf, Segeln, Surfen oder Tennis.
Einige Tage später erhält man dann eine Bestätigung sowie die Rechnung mit der Bitte einer Anzahlung.
Etwa sechs Wochen vor Abreise erhält man dann die Reiseunterlagen: Kofferanhänger, Flugtickets, ein JM Handbuch, Adresse meiner Gastfamilie, Programm, einen Stadtplan von Eastbourne sowie einen Umhängebeutel für Geld. Auch bekam ich die Adresse meiner Partnerin, mit der ich bei meiner Gastmutter wohnen würde.
Bereits zwei Monate vor meiner Abreise (ich hatte etwa 2 1/2 Monate vorher gebucht) schrieb mir meine Gastmutter einen Brief, worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe.
SONNTAG
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Mittags ging es los: mit dem Flieger Richtung London. Schon am Flughafen war sehr viel los; es waren jedoch auch Schüler anderer Organisationen dort.
Vor dem Warteraum traf ich auch auf meine Partnerin.
Die Maschine war etwa zur Hälfte voll von JM Schülern, so dass ich erste Kontakte knüpfen konnte.
In London angekommen, warteten bereits drei Betreuer auf uns. Sie hakten uns auf einer Liste ab und gingen dann mit uns zum Bus.
Etwa zwei Stunden fuhren wir nach Eastbourne. Während der Fahrt wurde uns so Einiges erklärt und wir bekamen nochmal einen Zettel mit allen gebuchten Ausflügen etc.
In Eastbourne mussten wir im Bus sitzen bleiben; die Gasteltern kamen an die Tür und wir wurden nach der Reihe nach aufgerufen.
Ich war aufgeregt!
Meine Gastmutter war schon recht alt; sie holte uns mit ihrem Sohn und ihrer Enkeltochter ab und schon im Auto fragte sie uns, wie die Reise war, ob wir müde wären etc. Das war wirklich gut und nahm mir meine Aufregung.
Bei unserer Gastmutter angekommen, zeigte sie uns zunächst unser Zimmer: es war nicht klein, aber sehr eng, da zwei Schränke sowie ein Doppel- und ein Einzelbett drin standen.
Was ich wirklich lieb fand, war eine Schale auf der Kommode mit Süssigkeiten und Obst!
Dann ging sie wieder nach unten und meinte, wir könnten uns frisch machen, was auspacken etc. und wenn wir dann möchten nach unten kommen.
Ich fühlte mich fast heimisch und fand das wirklich nett, dass wir uns zuerst einrichten konnten und nicht sofort essen mussten oder so.
Später gab es dann Pizza! Selbstgemacht. Mmhh...
Da an diesem Tag noch kein Programm war, setzten wir uns nach dem Essen ins Wohnzimmer und redeten stundenlang. Über alles!
Unsere Gastmutter erzählte, dass sie schon seit Anfang anm also seit es JM gibt, Gastschüler hat. Sie wollte wissen, was wir mögen, was nicht etc.
MONTAG
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Gegen neun Uhr war eine Stadtrundfahrt durch Eastbourne angesagt. Hier lernten wir unsere Betreuerin kennen.
Danach gab es eine Versammlung (zwei Stunden!) wo nochmal alles erklärt wurde.
Nachmittags konnte man an einer Rally durch Eastbourne teilnehmen.
Mir persönlich gefiel Eastboune total gut! Die kleine Einkaufsstrasse, das Meer, der Pier... ein typischer Küstenort und wunderschön!
Abends dann war Disco im "Atlantis", Eastbournes größter Disco angesagt.
Um 21.30h mussten unter 15-jährige nach Hause und der Rest bereits um 22h, reichlich früh! Aber man musste ja am nächsten Tag eh früh raus, von daher war es ganz okay.
DIENSTAG
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Erstmal hatten wir Schule (vier Unterrichtsstunden). Die Schule ist jedoch völlig anders als hier: die Lehrer waren alle sehr jung und haben oft Spiele, simulierte Vorstellungsgespräche oder sowas gemacht, so dass der Unterricht wirklich Spass gemacht hat.
Nachmittags wurde Schwimmen, Roller Skating, American Crazy Golf, Motor Go-Karts sowie Kino angeboten.
MITTWOCH
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Unser erster London Ausflug.
Bereits um 7.30h wurden wir von unseren JM Busstops abgeholt. Die Fahrt dauerte etwa zwei Stunden, es folgte ein Sightseeing, welches mir gut gefallen hat, ein Besuch bei Madame Tussaud's; anschliessend durften wir in Covent Garden machen, was wir wollten bwvor es wieder zurück ging.
Abends war wieder Disco angesagt, aber dafür war ich viel zu müde!
Ich will jetzt nicht von jedem einzelnen Tag erzählen, das würde zu langweilig werden.
Erwähnenswert wäre noch das "London Shopping", wo wir einen ganzen Tag in London machen konnten was wir wollten und die "Photo Session", wo wir mit unseren Betreuern fotographiert wurden. Die Bilder wurden dann ins Internet gestellt, wo unsere Eltern uns schon mal sehen konnten ;)
Am letzten Schultag bekamen wir "Certificates", die die Teilnahme an den Englischkursen bescheinigten.
Am letzten Tag gab es noch einmal eine "Assembly", die mehr als zwei Stunden dauerte, da Mr Matthes höchstpersönlich da war.
Hier wurde nochmal alles zur Rückfahrt etc. erzählt, ausserdem sollte man seine Lehrer, Betreuer, Gastfamilien etc. bewerten und aufschreiben, was man nicht so gut fand.
Dann wurde uns noch ein Sparbuch angedreht. Jedes Mal, wenn wir jemanden werben, bekommen wir eine Marke, die wir in das Sparbuch einkleben können. Dafür gibts dann eine Uhr, eine CD, ein Fotoalbum und bei mehreren geworbenen Schülern sogar eine Freireise!
Ich war traurig als ich wieder zurück musste, da ich viele neue Freunde gefunden hatte und meine Gastmutter auch sehr mochte.
Etwa zwei Wochen nach meiner Ankunft zuhause bekam ich die Ergebnisse unserer Bewertung der Reise zugeschickt. Der Gesamteindruck aller Schüler war - in einer Schulnote ausgedrück 1,7! Wow.
Ich muss dazusagen, ich hatte viel Glück mit meiner Gastmum. Viele Schüler hatten Familien mit Kindern, die keine Zeit für ihre Austauschschüler hatten. Doch meine Gastmutter hat sich wirklich total um uns gekümmert. Egal ob es Essen, Organisatorisches oder auch das Seelische anbelangt!
Mit meiner von JM ausgesuchten Partnerin kam ich leider nicht so gut klar, da diese drei Jahre jünger war, aber da ich eh kaum zuhause war, war es ganz okay.
FAZIT
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Alles in Allem kann ich Jürgen Matthes jedem empfehlen.
Mittlerweile war ich noch einmal dort - im Herbst. Ich kann Euch nur empehlen im Sommer oder Frühling zu fahren, da dann mehr los ist als im Herbst. Gerade für ältere Schüler ist der Herbst nichts, da dann kaum Gleichalte mitfahren.
Für die 12 Tage habe ich etwa 900€ bezahlt!
Mich als Oberstufenschülerin hat die Sorge von JM über ihre Schüler manchmal schon etwas genervt. Es gab viele, viele Informationen, man musste nach der Disco um 22h nach Hause etc. Das war nicht so toll.
Zudem nervt der ganze gelbe Kram. Man bekommt Kugelschreiber, Kappen, für die Schule einen Ordner, ein Etui mit Stiften etc., T-Shirts etc. Das ist echt nervig.
Meinem Englisch hat es auf jeden Fall etwas gebracht. Nur leider wurde auf der Reise viel zu viel Deutsch (während der Ausflüge etc) gesprochen!
Dafür sprach ich aber mit meiner Gastmum sehr viel.
--> Ich fands echt super!!!
Rini 2003 weiterlesen schließen -
Die rassistischen Ferien
07.03.2003, 13:51 Uhr von
Chantal3
Hallo, ich bin mittlerweile 17 Jahre alt und gehe in die 11. Klasse eines Gymnasiums. Ich schreib...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Letztes Jahr entschoss ich mich in den Sommerferien eine Sprachreise nach England zu machen. Der Grund war, dass ich schon im vorangegangen Jahr mit der gleichen Organisation nach England gefahren bin und es hatte mir sehr gut gefallen.
Die Organisation:
Die Organisation heißt Jürgen Mattes und wird auch von diesem geleitet. Er macht Sprachreisen schon seit 20 Jahren.
Man wird in Eastbourne in Gruppen eingeteilt (in jeder sind ca. 25 Leute) und diese Gruppe hat jeweils einen Betreuer oder eine Betreuerin. Diese sind für einen zuständig. Wenn man Probleme mit der Familie oder dem Unterricht hat, geht man zu seinem Betreuer. Man kann ihn/ sie rund um die Uhr erreichen. Die Betreuer sind sehr nett und erkundigen sich oft, ob bei einem alles okay ist. Sie sind morgens in der Schule und auch sonst bei allem dabei. Mit ihnen macht man auch die Ausflüge.
Jürgens Lieblingsfarbe gelb geht einem spätestens nach 2 Tagen auf den Senkel. Den alles ist gelb: Die Betreuer haben gelbe T shirts an, die Unterrichtsmaterialien, wie Blätter, Kuli und Lineal sind gelb und auch der Stadtplan ist gelb.
Der Ort:
Das ganze findet in Eastbourne statt, ein kleiner Küstenort (85 000 Einwohner)in Südengland. Die Stadt ist eine bekannter Badeort und besonders die Strandpromenade ist sehr gepflegt. Der Strand ist leider ein Steinsand und es ist doch sehr unbequem dort zu liegen. Ich freute mich besonders auf das Meer, den in dem Katalog und im Video wurde es als sehr warm angepriesen. Naja, warm würde ich es nicht nennen, aber man kann drin baden (mit Überwindung), das aber nur im Sommer. Der Ort ist von Rentnern und Sprachschülern aus allen möglichen Länderen (Deutschland, Portugal, Spanien und Frankreich) überflutet. Das aber nur im vorderem Teil des Ortes. Das Towncenter ist klein, aber auch ganz schön. Es gibt einige Kleidungs- und Sportgeschäfte, einen sehr wichtigen Mc Donalds, und wer Pizza lieber bevorzugt, es gibt einen Pizza Hut.
Der Ort hat außerdem noch einen Pier auf dem sich eine böse, böse Spielhalle :-) befindet, die auch schon 10 Jährige betreten dürfen.
Eastbourne ist übrigens 1 – 2 Stunden von London entfernt.
Die Fortbewegungsmittel:
Die meisten Stadtteile können mit dem Bus erreicht werden. Der Bus fährt immer Runden, man kann sich also entscheiden, ob man in die eine Richtung, oder in die andere Richtung fahren möchte (ich weiß jetzt nicht, ob das so verständlich ist). Was wichtig ist, anfangs muss man immer seine Karte vorzeigen. Ich musste mich zunächst daran gewöhnen, da ich es hier nicht machen muss. Die Karte kostet 10 Pfund (ca. 15 Euro, die nicht im Preis eingerechnet sind)
Wenn abends keine Veranstaltungen stattfinden sollte man aber schon um 22.30 nach Hause fahren, da die Busse nur bis um 23 Uhr fahren.
Es gibt aber 2 Stadtteile, die nur mit der Bahn erreicht werden können.
Die Anreise:
Es gibt 3 Möglichkeiten: Flugzeug, Bahn, dann mit der Fähre, oder Bus und dann mit der Fähre. Flugzeug ist wohl die meistgenutzte, kostet aber extra. Je nach Flughafen zwischen 49 und 99 Euro plus Flughafensteuer. Man wird in Heathrow/ London von Betreuern abgeholt, aber erst nach dem Zoll. Für mich war das kein Problem, weil ich noch mit 3 Freundinnen gereist bin, aber es gibt auch einige, die allein kommen, oder ein paar, die erst 11 sind. Deshalb finde ich es nicht so ideal, dass diese erst nach dem Zoll abgeholt werden. In diesen Fällen würde ich lieber mit dem Bus oder mit der Bahn fahren, aber Busfahrten kommen nicht immer zustande.
Wenn man angekommen ist, wird man von seinen Gasteltern abgeholt.
Die Gasteltern:
Da bin ich gemischter Meinung. Als ich das erste Mal da war, war die Familie der totale Reinfall. Sie redeten kaum mit uns und auch so waren wir ihnen ziemlich egal. In diesen Fällen kann man zu seinem Betreuer gehen und die Familie wechseln.
Das letzte Mal waren die Gasteltern sehr nett.
Da war aber wieder der Nachteil, das wir immer zu Hause essen sollten. Das war auch sehr lecker. Vor der Reise kann man sagen, ob man vegetarisch ist, oder ob man kein Rinderfleisch mag. Ich hatte gesagt, dass ich vegetarisch bin. Und ich könnte wetten, dass mir meine Familie mindestens 5 Mal Gemüseburger untergejubelt hat, aber immer wieder anders zubereitet.
In Eastbourne hat eigentlich jede Familie ein eigenes Haus. Alle Häuser kann man mit 3 Worten beschreiben: rot, Reihenhaus, klein. Wirklich jedes Haus sieht aus wie das andere. Am Anfang hatte ich ziemliche Probleme mich dort zurecht zu finden.
Innen ist das ganze Haus mit Teppichboden ausgelegt. Die Zimmer sind winzig. Es passen gerade mal ein Paar Möbelstücke rein. Auch hygienisch lässt sich einiges kritisieren. Die Duschen sind meist etwas älter und die meisten Gasteltern haben. Und oder Katzen die nicht wirklich stubenrein sind.
Man kann auch zu 4 in eine Gastfamilie, das wird aber sehr eng. Meistens nehen die Familien 2 Schüler/innen auf.
Man bekommt jeden Tag ein Lunchpaket, indem meistens ein oder zwei Sandwichs, eine kleine Tüte Chips, ein Apfel o.ä. und etwas zu trinken sind.
Das Programm:
Langweilen tut man sich mit Matthes nicht. Es werden jeden Tag mindestens eine Sache angeboten (Ausnahme: freier Sonntag, kam bei mir in 3 Wochen nur 1 mal vor).
Einige Besispiele für Nachmittags: Go Kart, Basketball, Volleyball, Inline Skaten, Bowling Laser Quest, Minigolf und Kino. Es werden aber nicht jeden Nachmittag alle Sachen auf einmal angeboten, sonderen z.B. Laserquest und Bowling, oder Go Kart und Minigolf. Wenn man mal darauf keine Lust hat, kann man eigene Sachen unternehmen.
Jeden zweiten Abend ist Disko, meistens in der größten Disko von Eastbourne, die auf dem Pier ist. Die Disko wird extra von Jürgen Matthes gemietet und die meisten Schüler, die in der Zeit da sind, gehen dort hin (ganz ehrlich, die Disko war das beste).
Die Disko geht bis um 21.30 ( für die Leute unter 15) / 22.00. Danach wird man mit gemieteten Bussen nach Hause gefahren, und immer an seiner JM Haltestelle abgesetzt.
Außerdem finden 2 Londonausflüge statt, beim 1. wird eine Sight Seeing Tour gemacht, danach geht’s ins Wachtfigurenkabinett, beim 2. ist shoppen angesagt! Bei den Londonausflügen müssen die Kinder unter 13 in Begleitung rumlaufen.
Außerdem kann man noch andere Sachen buchen:
z.B. Workshops wie Badminton, Internetkurs, Reiten, Segeln, Golfen und und und.
Außerdem kann man nach London ins Musical the lion king.
Ein 3er Pack kann auch noch gebucht werden: die Town Tour, in der einem Eastbourne gezeigt wird , der Boat Trip, den ich nicht mehr machen würde, höchstens man braucht eine Dusche und dazu eine Erkältung und als letztes ein Ausflug nach Brighton, das ist aber auch nichts besonderes. Komischerweise hatte ich das 3er Pack beide Male nicht gebucht, hatte es aber 2 mal im Programm dabei, ohne dass ich zahlen musste.
Der Unterricht:
Man kann zwischen 3 Arten entscheiden: Minigruppenkurs, intensiv oder normal.
Beim Minigruppen Unterricht wird beim Lehrer zu Hause unterrichtet, meistens zu fünft. Man hat täglich 3 Stunden Schule (außer Sonntags). Beim Intensivkurs hat man 3 x 1 ½ Stunden Schule, bei dem normalen hat man 2 mal 1 ½ stunden Unterricht.
Es gibt 6 Klassen, die jeweils einen Verschiedenen Schwierigkeitsgrad haben. Vor der Reise muss man einen Test machen und dieser wird vor der Ankunft ausgewertet. Man hat bei 2 verschiedenen Lehrern Unterricht. Die Lehrer/innen sind meistens Studenten oder Studentinnen. Bei dem Unterricht wird man größtenteils aufgefordert zu sprechen. Man startet Diskussionen, oder schreibt ein kurzes Drehbuch, dass man danach vorspielen muss. Es wird versucht einem spielerisch Englisch näher zukommen.
Wenn man aber mit einer 5 in Englisch hingeht wird man im nächsten Jahr bestimmt keine 2 haben. Ich glaube aber nicht, dass das in 3 bzw. 2 Wochen möglich ist. Man bekommt allerdings ein Gefühl für Englisch und ich zumindest merke, dass ich besser frei in Englisch reden kann.
Die Engländer:
Jetzt zu einem Thema, das nicht wirklich was mit der Organisation zu tun hat, aber trotzdem wichtig ist. Die Engländer kennt man als ein höffliches Volk. Das sind bestimmt auch viele, aber leider nicht die asoziale Jugend. Diese ist nämlich nicht allzu gut auf die Deutschen zu sprechen, besonders nicht auf welche von Jürgen Matthes. Das liegt z.B. daran, dass Jürgen Matthes die einzig gute Disko mietet.
Und diese Leute haben ein unglaubliches Gespür für Deutsche. Gleich am ersten abend wurden wir als fucking Nazis und fucking German bezeichnet.
In solchen Fällen sollte man sich NICHT mit den Engländern anlegen! Zwei Jungen aus meiner Gruppe wurden auch mit Steinen beschmissen. Deshalb sollte man abends nicht unbedingt in dem hinteren Teil der Stadt rumlaufen. Außerdem sollte man nicht mit seinem gelben Stadtplan und gelben Tshirts von Jürgen Matthes rumrennen, weil das, ich übertreibe nicht, gefährlich werden kann.
Nun zu den Preisen.
Ein paar Preise:
Winter 10 Tage 632E
Ostern 15 Tage 1132E
Pfingsten 15 Tage 997E
Sommer 15 Tage 1211E
Herbst 15 Tage 997E
Ich finde, dass der Preis in Ordnung ist, weil wirklich sehr viel inklusiv ist. Man kann sich zwischen 10, 15 und 21 Tagen entscheiden.
Im großen und ganzen fand ich die Reise ok. Der Unterricht war sehr gut und auch das Programm war sehr vielseitig, so dass man keine Zeit zum Langweilen hatte. Auch von der Atmosphäre ist die Reise ideal. Ich finde nur, dass bei den Gastfamilien die Auswahl etwas strenger sein sollte, weil es vor 2 Jahren bei meiner Gastfamilie wirklich schrecklich war. Auch das Gelb gibt einige Minuspunkte, weil es einfach nur peinlich und nervig ist. Von der Betreuung her fand ich es auch gut.
Wer mehr wissen will, kann ja auf die gelbe Hompage gehen, ich glaube matthes.de
Das Engländerproblem lasse ich nicht in die Bewertung eingehen, aber ehrlich gesagt wäre das ein große Minuspunkt, denn das kann einen den Urlaub wirklich versauen!
Danke fürs Lesen. weiterlesen schließen -
Jürgen Matthes Sprachreisen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi,
heute setzte ich die Reihe von Sprachreisenanbietern mit den Jürgen Matthes Sprachreisen fort.
Beiliegender Brief
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Neben dem Katalog und einem Video habe ich einen normalen Brief bekommen,wo sie für mein Interesse danken und noch eine Lobensrede über sich lassen, dass sie das schon seit 20Jahren machen, dass sie immer mit vor Ort sind und dass alle ihre Schüler von einheimischen Lehrern unterrichtet werden.
Außerdem?
Außerdem lag neben dem Katalog noch ein Video, ein Stadtplan von Eastbourne, ein Schülerhandbuch, ein Anmeldeformular und Infobroschüren.
Kurse
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Matthes Sprachreisen bietet folgende Kurse an:
- Juniorenkurs
- Mittelstufenkurs
- Oberstufenkurs
- Intensivkurs
- Minigruppenkurs
- Abitur-Minigruppenkurs
1. Juniorenkurs
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Der Juniorenkurs ist für die Klassenstufen 5 und 6 und beinhaltet höchstens 15 Teilnehmer. Es ist immer 4 Stunden Unterricht am Tag
2. Mittelstufenkurs:
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Der Mittelstufenkurs ist für Leute der Klassenstufe 7-10. Auch hier gilt: maximal 15 Teilnehmer und 4 Unterrichtsstunden am Tag.
3. Oberstufenkurs
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Für Leue der Klassenstufen 11-13, wieder max. 15 Teilnehmer und 4 U-Stunden am Tag
5. Minikurse
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Die beiden Minigruppenkurse beiinhalten max. 5 Teilnehmer und 4 Unterrichtsstunden am tag. Der Minigruppenkurs ist für Leute der Klassenstufen 5-13. Der Abiturminikurs ist für Leute der 11.-13. Klasse.
Fun+Action
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Inklusiv ist:
- American Crazy Golf
- Baskeball
- Bowling
- Cinema
- Inline Skating
- J.M. Rally
- Laser Quest
- Moter Go-Karts
- Orientation Rally
- Photo Session
- Schwimming at indoor fun pool
- Soccer
- Sport Chamionship
- Sports Afternoon
- Tennis
- Volleyball
- Wanderung
An und Abreise
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Im Preis enthalten ist eine Busanreise, dann eine Seereise nach England.
Man kann aber auch mit dem Flugzeug fliegen, was dann nicht im Preis enthalten ist.
Preise:
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Winter:
10Tage: 632€
Ostern:
11 Tage: 895€
15Tage: 1132€
21Tage: 1295€
Pfingsten:
15Tage: 997€
Sommer:
15Tage: 1211€
21Tage: 1395€
Herbst:
11Tage: 790€
15 Tage: 997€
Zeitungsartikel:
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Von den Matthes Sprachreisen ist sogar schon ein Artikel in Eastbourne zum Thema:“Language Schools-Aselection of the best in town“ erschienen:
Jürgen Matthes has been bringing German students to Eastbourne for 20years.
In all these years the Matthes family has built p an excellent reputation as a caring organisation in the town. Jürgen Matthes is still the only organisation in Eastbourne supplying free evening buses on privat hire to their students after all evenings activities.
The Jürgen Matthes office is situated in Eastbourne town centre and is open all year around for host family enquiries and support – offering a 24hour service to host families and students.
Fazit
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Ich find es besser als Alfa Sprachreisen, aber schlechter als FHC Sprachreisen, da es für mich dumm ist, weil die Gruppen von 7-10 ist und nächstes Jahr bin ich 10, und ich mag es nicht so, die älteste zu sein, weil da keinere älteren Jungs mit in der Gruppe sind
Außerdem find ich bei FHC Reisen den Infoabend so toll.
Aber es kommt auf jeden Fall mit in die engere Auswahl, da es auch nicht zu teuer ist. weiterlesen schließen
Informationen
Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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