Katzen Allgemein Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Ihre Hoheit - DArf ich mich vorstellen?
5Pro:
Sie ist einfach nur lieb!
Kontra:
Die Haare findet man überall!
Empfehlung:
Ja
Das ich eigentlich gerne über das Thema Golf schreibe, stört meine beiden Stubentiger ungemein und so machten sie mir die Hölle heiß bis ich endlich nachgegeben habe und sie in die Tasten hauen durften.
Und da Kira der Chef im Ring ist, wird „Ihre Hoheit“ beginnen und Euch von Ihrem Leben erzählen.
Name: Kira
Alter: 2 ½ Jahre
Rasse: Angora Mix (könnte aber auch Türkisch Van Mix sein)
Farbe: Weiß mit ein bißchen braun (Bild funktioniert leider nicht, hab ich nur im pdf Format))
Tach auch,
wie Ihr schon gehört habt, heiße ich Kira und bin ein weiblicher Angroa Mix (aber wer weiß das mit der Rasse schon so genau). Eigentlich hieß ich früher Bonita und schon sind wir bei einer kleinen „Beichte“ angelangt.
Ich stamme nämlich eigentlich aus dem Tierheim Lanzarote und viele von Euch werden jetzt sicherlich sagen „oh Gott, sind unsere eigenen Tierheime nicht schon voll genug?“ Aber wenn Ihr mir trotzdem eine Chance gebt, würde ich mich freuen, wenn Ihr meinen Bericht bis zum Ende lesen würdet.
Also, geboren wurde ich auf Lanzarote und bei einer Kastrationsaktion des dortigen Tierheims wurde ich im Alter von ca. 6 Monaten völlig hilflos aufgegriffen. Hilflos? Nun ja, meine Hinterbeine waren gelähmt und ich konnte nicht laufen. Da ich dadurch natürlich auch nicht mehr alleine für mein Futter sorgen konnte, hat man mich erstmal mitgenommen (welch Glück) und in so einen ätzenden Käfig gesperrt. Zu allem Unglück kam dann auch noch so ein Tierarzt und hat mich von oben bis unten untersucht (Pah – Götter in Weiß – das ich nicht lache!!).
Was soll ich Euch sagen. Der hat nix gefunden! Also wurde ich wieder in den Käfig gesperrt und siehe da, nach Wochen der Erholung und liebevollen Betreuung konnte ich doch wieder laufen.
Nun war natürlich guter Rat teuer, denn Ihr könnt Euch vorstellen, daß die Vermittlungschancen in Spanien sehr schlecht sind und auf die Straße wollte ich eigentlich auch nicht mehr. Was hat man also gemacht?
Weil ich so niedlich bin (Ihr könnt mich auf dem Bild bewundern) und die spanischen Tierschützer gute Kontakte zu deutschen Kollegen haben, entschied man mich nach Deutschland zu fliegen, weil man der Meinung war, daß es hier sicherlich ein Plätzchen für eine Schönheit wie mich geben würde.
Also kam ich dann im Juli 2002 hier an und kam erstmal in so eine Wohnung mit gaaaanz vielen anderen Gleichgesinnten. Das die auch alle kein zu Hause hatten, habe ich erst später erfahren, weil am Anfang klappte es mit den verschiedenen Sprachen noch nicht so ganz. Der Dosi war ja ganz nett, aber die anderen Zeitgenossen, also ich sage Euch, da waren vielleicht Rüpel drunter. Auf alle Fälle hat das nicht unbedingt dazu beigetragen, daß ich andere Vierbeiner meine Freunde nenne.
Aber egal, dann kam nämlich der Tag der Tage. Ich saß wie immer schüchtern auf meinem Karton, als es plötzlich klingelte. Zuerst dachte ich mir nix dabei. Waren bestimmt wieder Leute, die sich für andere Katzen interessierten – nur nicht für mich. Mein Pflegedosi öffnete die Tür und da standen sie!!!!
Eine Dosifrau und ein Dosimann!!!! Und die gingen auch gleich auf mich zu!!!! Zuerst glaubte ich an eine Verwechselung, obwohl ich immer gebetet habe „bitte, bitte, nehmt mich mit“. Gott muß wohl meine Gebete erhört haben, denn die beiden beschäftigten sich intensiv mit mir und irgendwie hörte ich immer das Wort Vertrag. Mußte mich aber wohl verhört haben, denn plötzlich gingen die beiden wieder – und das o h n e mich!
Hätte ich mal richtig hingehört, was sie beim Abschied zu mir gesagt haben, dann wäre ich bestimmt nicht so traurig gewesen.
Nach 2 Tagen standen die nämlich plötzlich wieder vor mir und wißt Ihr was? Diesmal hatten sie einen Korb dabei. Ich konnte mein Glück kaum fassen und bin gleich freiwillig eingestiegen. Der Abschied von den anderen fiel mir wahrlich nicht schwer, obwohl, daß mein Pflegedosi ein paar Tränen verdrückt hat, hat mir dann doch ganz schön leid getan.
Nach einer kurzen Autofahrt, die mir als weltgereister Dame natürlich nichts ausgemacht hat, kamen wir dann an meinem neuen Zuhause an. Mein Gott, war ich gespannt.
Kaum des lästigen Käfigs befreit, hab ich mich erstmal auf Erkundungstour begeben. Mensch, ist das eine große Wohnung! So viele nette Plätzchen, ein schönes Bett und ........... was ist d a s denn??????
Ein Kater!!!!!! Ne Leute, so hatten wir aber nicht gewettet!! D a s hättet ihr mir auch vorher mal sagen können! Ihr wißt doch, was ich von meinen Artgenossen halte!!!!!
Aber egal, mit dem Problem wollte ich mich später beschäftigen. Leichter gesagt als getan, weil dieser Kerl hat jeden meiner Schritte mit Argusaugen beobachtet. Hab ihn dann erstmal ignoriert und mein neues Zuhause für toll befunden. Der Fensterplatz gehörte sofort mir und ich konnte die Außenwelt, wenn auch eingeschränkt, schon mal erkunden. Daß das eigentlich der Stammplatz von diesem Bubi war, war mir doch wurscht. Soll er sich doch was anderes suchen (oder am besten ganz abhauen).
Der blöde Kerl blieb aber und es dauerte noch eine ganze Weile, bis ich das verstanden habe. Eigentlich ist es seiner Hartnäckigkeit zu verdanken, daß wir uns heute ganz gut verstehen. Er hat nämlich nie aufgehört mit dem Nettsein und so habe ich dann irgendwann mein Scheu überwunden.
Aber nun weiter im Text, wir wollen doch schließlich unsere wertvolle Zeit nicht mit i h m vertrödeln. Aber eine Story will ich doch noch erzählen. Bubi ist ein Freigänger und eines Tages hab ich ihm aufgelauert, als er wieder abhauen wollte und weil er so ein Träumer ist, hat er mich nicht gesehen. Wißt Ihr, was er gemacht hat, als er mich entdeckte? Genau, er ist wie Garfield mit allen vier Pfoten an die Wand gesprungen – mit Saugnäpfen wäre er klebengeblieben. Freunde, das war voll zum totlachen.
Eingelebt habe ich mich superschnell. Kein Wunder bei dem lecker Futter, dem vielen Spielzeug und den ewigen Streicheleinheiten. Die Dosifrau hat irgendwann mal gesagt, wenn ich so weiterfresse, platze ich irgendwann mal und am Anfang konnte man sich gar nicht erklären, warum ich so dick wurde. Hihihi, ich hab nämlich immer den Napf von Bubi leergefressen, so daß ich dann schön 2 Portionen am Tag hatte *kicher*. Ist natürlich schnell aufgeflogen und jetzt werden wir getrennt gefüttert. Aber Ihr wißt ja, wo ein Wille, da auch ein Weg.
Auch sonst ist das Leben hier sehr angenehm. Wir haben eine schöne große Terrasse, so daß ich immer ein wenig frische Luft schnappen kann. Ganz rausgehen will ich nicht. Erstens könnte ich drinnen was verpassen und außerdem habe ich durch meine Vorgeschichte ehrlich gesagt die Nase voll von der Straße (obwohl bei uns gar keine Autoverkehr ist).
Meine neuen Dosis sind übrigens echt klasse und ich nenne sie in der Zwischenzeit natürlich Mama und Papa. Aber wenn ich ehrlich bin, ist Mama mein erklärter Liebling. Die meckert fast nie, wenn ich mich abends auf dem Sofa (oder in ihrem Bett) breitmache, so daß alle anderen sich nur noch unbequem in die Ecken quetschen können. Außerdem kann ich sie immer vollquatschen und wißt Ihr was, die versteht mich sogar. Es gibt noch ganz viele Gründe, warum ich ein Mamakind bin, aber der Hauptgrund ist..... klar, weil sie die Dosen für mich aufmacht!!!!!
Auch wenn ich völlig pflegeleicht und eigentlich immer lieb bin, so gibt’s natürlich auch was „Negatives“ über mich zu berichten. Weil mein halblanges Fell keine Unterwolle hat, haare ich natürlich wie Oskar. Echt, meine Harre findet man überall und die verankern sich dann so im Teppich, dass man auf den Knien rumrutschen muß, um das Fell aus dem Flor zu bekommen. Meine Eltern stört das ja nicht weiter, aber bei manchem Besucher bin ich mir da nicht ganz so sicher.
Ich bin nun fast 2 Jahr in meinem neuen Zuhause und bin echt froh, daß ich die Chance hatte, von Lanzarote wegzukommen. Glaube kaum, daß ich da etwas ähnliches gefunden hätte und wahrscheinlich würde es mich da schon nicht mehr geben.
Mein Fazit:
Klar sind die deutschen Tierheime voll mit meinen Art- und Leidensgenossen, aber meine Eltern haben mir erzählt, daß sie nach dem Tod meiner Vorgängerin alle Heime abgeklappert haben und nicht fündig wurden (bis auf Bubi, der auch aus dem TH kommt). Jeder Katzenhalter weiß auch, daß wir uns unsere Dosis selbstn aussuchen – und nicht umgekehrt!!!
Und seid mal ehrlich – hab ich nicht auch ‚ne Chance verdient???
Es grüßt Euch mit einem fröhlich Miau
Ihre Hoheit Kira mit Anhang
P.S. Schon mal vielen Dank für Eure Bewertungen und Kommentare weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Die Katzen und ich !
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Bevor ich den eigentlichen Beitrag beginne, möchte ich folgende Information geben. Seit Jahren habe ich keine eigene Katze mehr sondern nur noch 5 oder manchmal auch 6 Gastkater, die mich täglich bei ihrem Rundgang besuchen. Die Tatsache, dass ich keine Katze mehr habe, ist auf die Katzenallergie meines Mannes zurückzuführen, der jedesmal um Luft rang und schon asthmaähnliche Attacken bekam, wenn er auch nur kurz mit einer Katze im selben Raum war. Wir stellten das ziemlich spät fest und mussten uns natürlich von unserer Katze trennen. Das heisst, die letzte Katze wurde in die Garage ausquartiert, wo wir ihr es aber so richtig gemütlich machten. Meine persönlichen Erfahrungen konnte ich allerdings vor dieser Zeit zur Genüge machen, da ich immerhin nacheinander vier Katzen, von klein an, zu Hause hatte.
Man sagt, es sei kaum möglich, Katzen zu erziehen, da sie sich nicht so sehr auf Menschen fixierten, sondern eher auf das Haus und die Umgebung. Katzen sind sehr eigenwillige und eigenständige Tierpersönlichkeiten und genau das ist der Grund, weshalb ich diese Tiere so mag. Doch trotz dieser angeborenen Freiheitsliebe und des Unabhängigkeitsinstinktes, versuchte ich, meine Katzen liebevoll dazu zu bewegen, sich an gewisse Spielregeln im Zusammenleben mit uns Menschen, zu halten. Um das zu erreichen, ist auf jeden Fall ein liebevolles aber konsequentes Verhalten nötig.
Die Hand:
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Wer unbedingt verhindern möchte, dass seine Hände von Kratzspuren gezeichnet sind, darf diese auf keinen Fall zur Bestrafung einer Katze einsetzen. Eine zum Schlag erhobene Hand, die Schmerzen zufügt, wird ganz sicher von der Katze attackiert werden. Schon ganz kleine Katzen sollten erfahren, dass die Menschenhand kein Spielzeug oder gar eine Maus ist, die sie angreifen und kratzen können. Zum Spielen sollte man also niemals die Hände benutzen sondern immer Hilfsmittel wie ein Wollknäuel, ein Bindfaden oder Papierbällchen nehmen. Bei einer kleinen Katze spürt man die weichen Krallen nicht, doch ist das Tier größer, kann das Kratzen blutige Wunden zur Folge haben. Das Tier muss begreifen, dass die Hand des Menschen Gutes tut, sie streichelt oder das Futter gibt, aber keinesfalls straft.
Die Zeitung:
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Katzen haben ein ausgezeichnetes Gehör und können einige Töne nicht gut vertragen. So habe ich bei dem Versuch meine Katzen von Möbeln und Gardinen fernzuhalten, eine Zeitung benutzt. Ich rollte die Zeitung auf und schlang ein Gummiband darum. Ich legte diese Zeitung immer in meiner Nähe ab und sobald das Tier sich unter dem Sofa mit ihren Krallen entlang zu hangeln versuchte oder zum Sprung in die Gardine ansetzte, schlug ich mit der Zeitungsrolle in meine flache Hand. Meistens erschrak die Katze sofort und um das Verbot zu unterstreichen schnappte ich mir das Tier und brachte es ausser Reichweite der bedrohten Gegenstände. Solche Methode nützt natürlich nur, wenn die Katze noch sehr klein ist. Man sollte so früh wie möglich damit anfangen und auch eine ganze Zeit lang dabei bleiben. Ich weiss, dass das sehr zeitaufwendg ist, doch meine Sitzgarnitur hat es mir später gedankt.*g*
Die Stimme:
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Die Stimme ist sehr wichtig bei dem Erziehungsversuch. Auch Katzen äussern ihre Wünsche durch unterschiedliche Laute. Sie schnurren und fauchen und miauen in verschiedenen Tonlagen. Wer sein Tier beobachtet, kann die Laute nach einiger Zeit den Wünschen der Katze zuordnen. Um Unerwünschtes zu unterstreichen und dem Tier unmissverständlich klar zu machen, sollte man Verbote mit einem lauten und klaren "Nein" bekräftigen. Der Ton darf ruhig etwas laut und streng sein. Beim Schmusen und Streicheln wird die Stimme wieder sanft und liebevoll. Macht man das über einen längeren Zeitraum regelmässig, stehen die Cancen nicht schlecht, dass das Tier es begreift.
Der Wasserkessel:
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Durch einenZufall kam ich auf den Einsatz meines Wasserkessels. Ein Gastkater hatte es sich in der Küche gemütlich gemacht und wollte auf keinen Fall diese gastliche Stätte verlassen was ich ja verstehen konnte, denn draußen regnete es in Strömen. Zufällig hatte ich den Wasserkessel auf dem Herd stehen, denn ich wollte mir einen Tee zu bereiten. Als der Kessel zu pfeifen begann, sah ich nur einen grau-weissen Blitz, der voller Entsetzen zur Tür hinausschoß. Daraus folgerte ich, dass dieser Ton für das Katzengehör unerträglich sein musste. Ich testete den Pfiff gleich bei nächster Gelegenheit wieder, mit demselben Erfolg. Nun kann ich ja nicht jedes Mal Wasser aufsetzen, wenn mich eine Katze besucht, und ich versuchte es mit eigenem schrillem Pfeifen. Das Ergebnis war dasselbe. Das Tier verschwand schnurstracks im Garten. Wahrscheinlich klappte es auch mit einer Trillerpfeife. Der Kater kommt seit dem nur noch sehr vorsichtig in die Küche. Ich denke, dass dieser Trick auch bei aderen Gelegenheiten klappen könnte.
Katzeklo: *g*
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Katzen sind von Natur aus saubere Tiere. Sie verscharren ihre Ausscheidungen, um für andere Katzen keine Spuren zu hinterlassen. Eine kleine Katze sollte sofort am ersten Tag wissen wo ihre Katzentoilette steht. Dazu trägt man sie dort hin und setzt sie einfach, mit ein paar beruhigenden und lieben Worten hinein. Meistens ist das Tier so dankbar, dass es zumindest ein kleines Töpfchen hineinmacht und somit zeigt, dass es diese Toilette angenomen hat. Die Toilette muss immer am selben Platz stehen und sollte auch jederzeit erreichbar für das Tier sein.
Lecker, lecker:
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Um Katzen herbeizulocken, gibt es einen einfachen Trick, mit dem man aber auch rechtzeitig beginnen sollte. Zunächst einmal kann man es wieder mit der Sprache versuchen. Jedes Mal beim Füttern sagte ich mehrmals in beruhigendem Ton "lecker, lecker". Das Tier merkte sich die Laute und kam später sofort angelaufen, wenn ich diese Worte rief. Natürlich bekam es auch immer etwas Gutes. Unterstützend kann man auch mit der Brekkiesschachtel rappeln. Alle meine Katzen reagierten darauf. Das Rascheln in dem Karton muss wohl für Katzenohren sehr eindringlich sein. Es klappte nämlich immer.
Liebe, Verständnis und Geduld:
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Um eine Katze in das Familienleben zu integrieren, braucht es liebevolle Zuwendung und viel Verständnis. Immerhin ist es ein Tier mit einer eigenen starken Persönlichkeit und einem eigenen Kopf. Es wird sich nie dem Willen des Menschen vollständig fügen und in einem unbeobachteten Augenblick wird es, trotz aller erzieherischen Maßnahmen, auf den Tisch springen und sich ein Stück Fleisch, Fisch oder Wurst mopsen. Auch Geduld muss man im Umgang mit Katzen haben. Erst durch ständiges Wiederholen von Verboten oder oben aufgeführten Maßnahmen, kann man, wenn man Glück hat, einen Erfolg verbuchen.
Auswahl einer Katze:
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Ein kluger Mensch, hat irgendwann einmal gesagt: "Nicht der Mensch entscheidet sich für eine Katze, sondern die Katze sucht sich "ihren" Menschen aus". Das war bei meiner letzten Katze der Fall. Sie lebte wild draußen und stand eines Tages mit einem ihrer Jungen bei mir vor der Tür. Sie hätte auch nach unserer ersten Bekanntschaft zur Nachbarin auswandern können. Doch nein, sie tat es nicht und kam immer wieder, 17 Jahre lang! SIE hatte sich für mich entschieden.
Wer sich eine kleine Katze aussuchen möchte, sollte sich Zeit nehmen und abwarten, welches Tier wirklich am zutraulichsten wird und den engen Kontakt zu einem sucht. Weicht das Kätzchen "seinem Menschen" nicht mehr von der Seite ist die Entscheidung gefallen. Die ersten Bande der Zuneigung und des Vertrauens sind geknüpft und halten, so lange das Tier lebt.
Name:
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Meine vier Katzen hatten natürlich auch Namen. Die erste Katze hiess "Drupi", nach dem gleichnamigen italienischen Sänger *g*, der Kater danach war "Stubs", dann folgte "Max" und schliesslich die zugelaufene Katze, die ich "Große, alte Schnurrerin" nannte. Ich kann nicht behaupten, dass alle meine Katzen auf ihren Namen reagierten. Bei meiner "Schnurrerin" wäre das wohl auch zuviel verlangt gewesen. Nur eines merkte ich doch. Ein kurzer Name, mit höchstens zwei Silben kam bei den Tieren besser an und so ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass das Tier reagiert. Beinhaltete der Name einen oder mehrere Vokale, scheint das Tier besser auf ihn zu hören. Zum Beispiel reagierte "Max" am besten auf seinen Namen. Um einen Erfolg zu haben, muss man das Tier auch immer wieder mit seinem Namen ansprechen. Durch ständiges Wiederholen prägen sich die Laute ein und das Tier hört schliesslich darauf (wenn es will!).
Fazit:
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Nicht nur Katzen sondern auch alle anderen Lebewesen, insbesondere der Mensch, brauchen, um zu wachsen, zu gedeihen und sich sozial zu entwickeln, viel Zuwendung, Liebe, Zeit, Fürsorge Pflege, viel Verständnis und Toleranz. Nur dann kann ein harmonisches und erfülltes Miteinander gelingen.
Liebe Grüße
Catty
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-12-31 16:39:06 mit dem Titel Silvester-Horror !
In wenigen Tagen werden wir mit Raketen, Böllern und Knallfröschen das neue Jahr begrüßen. Wir freuen und auf dieses Fest, doch leider ist das Spektakel für unsere vierbeinigen Freunde der Augenblick allergrößter Angst. Schon vor vielen Jahren erlebte ich die Panik unserer Schäferhündin Senta mit. Sie verkroch sich bereits rechtzeitig unter das Eckteil unserer Eckbank. Dort hockte das große Tier und hatte vor Furcht pechschwarze Pupillen. Als meine Familie sich im Garten traf und Senta oben zurück ließ, im guten Glauben dort sei sie sicher, lief diese auf den Balkon und sprang einfach von der ersten Etage hinunter in das Blumenbeet. Zum Glück passierte ihr nichts Ernstes, doch mein Opa, der vergessen hatte die Tür zu schließen, konnte sich das Versäumnis lange nicht verzeihen.
Ich selbst hatte viele Jahre lang Katzen. Weil ich wusste, dass in Panik geratene Tiere orientierungslos sind und sogar in die Gefahrenquelle hinein laufen, habe ich sie einfach ab mittags nicht mehr hinaus gelassen. Das wäre der erste Tipp für Katzenhalter. Behaltet die Tiere im Haus oder in der Wohnung. Hier sind die Katzen sicher und fühlen sich geborgen. Hier überstehen sie die spätere Knallerei am besten.
Ich habe die Katzen aber nie in einem Raum eingesperrt. Vielleicht erscheint einigen Lesern das als Schutzmassnahme. Doch das ist es bei Katzen nicht. Katzen suchen sich selbst ihren sichersten Platz aus. Das ist vielleicht ihr Katzenkorb oder das Bett des Frauchens oder aber sie verstecken sich irgendwo, wo sie sich sicher fühlen. Auf jeden Fall müssen sie die Möglichkeit haben, sich in den Räumen frei zu bewegen um, gegebenenfalls, auch einen Ortswechsel vornehmen zu können.
Der beste Tipp ist natürlich, während der Knallerei bei seinem Tier zu bleiben. Das heißt aber nicht, dass man pausenlos auf es einreden sollte. Das Tier spürt eine Änderung im Verhalten seines Menschen sehr genau und so kann das, was gut gemeint ist, das Tier nur noch mehr ängstigen. Allerdings beruhigende Worte schaden nicht. Dem Tier sollte man nichts aufzwingen. Kommt es freiwillig und aus eigenem Antrieb, sucht es die Nähe des Menschen und reagiert es positiv aufs Streicheln, sollte man sich nicht zurückhalten. Ich habe schon mal während der Silvesterknallerei mit einer meiner Katzen auf dem Schoß verbracht.
Seit vier Jahren kommt ein Kater regelmäßig zu mir. Ich füttere ihn immer, streichele ihn aber ganz selten und wenn, dann nur vorsichtig. Schlechte Erfahrungen mit Menschen haben ihn argwöhnisch gemacht. Und doch kommt er immer und immer wieder. Vor drei Jahren saß er bereits am Silvestervormittag auf der Fensterbank vor dem Küchenfenster. Er spürte wohl, dass etwas in der Luft lag. Als es 24Uhr war trafen wir uns mit den Nachbarn auf der Straße und als ich noch einmal rasch in die Küche musste, saß dort der Kater vor der Glastür. Schwarze große Augen hatte er und presste sich total verängstigt an die Tür. Mit den Pfoten kratzte er am Glas und ich konnte nicht anders, ich ließ ihn herein. So verbrachte er die Zeit der Raketen und Böller unter meinem Küchentisch. Die Außentür ließ ich einfach offen, so fühlte er sich nicht eingesperrt. Doch die Küchentüre schloss ich hinter mir. Alle paar Minuten sah ich nach ihm und jedes Mal begrüßte er mich mit einem tiefen Brummton. Als alles überstanden war ging er freiwillig wieder hinaus. Seit dem kommt er immer wieder und ich werde ihn wohl auch in dieser Silvesternacht in meiner Küche beherbergen.
Wichtig ist auch, an ein sauberes Katzenklo denken. Es gibt Katzen, bei denen Angst und Schrecken auf die Blase schlagen. Um die Katze abzulenken kann auch ein Leckerchen gute Dienste erweisen. Meistens verschlägt es den Tieren zwar vor Schreck den Appetit, doch man kann es ja mal versuchen.
Ich wünsche allen Lesern einen fröhlichen Jahresbeginn und unseren tierischen Hausgenossen eine Silvesternacht ohne Angst und Horror.
Liebe Grüße
Catty weiterlesen schließen -
Stubentiger im Haus
05.09.2003, 12:11 Uhr von
Jakini
War die letzten Wochen seltener online, zum einen durch mein Autoverkauft, zum anderen hatten mei...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Wir standen vor wenigen Wochen vor der Entscheidung, einen Kater aufzunehmen, deswegen bewegt mich dieses Thema ein wenig, vorallem wie wir zu unsererm Kater kamen.
Die Großmutter meines Mannes hat seit neune Jahren Katzen, für sie undenkbar ohne Katze zu leben, hat diese Anschaffung doch auch dazu beigetragen, daß ein Knoten in ihrer Brust verschwand, Katzen haben also durchaus auch heilende Wirkungen, was für manche Menschen sicherlich auch ein Grund ist, sich eine Katze anzuschaffen. Dennoch muß man dabei einiges bedenken, nämlich ob man wirklich bereit ist, auf diese Beziehung einzugehen. So hat sich die Großmutter von ihrem Kater getrennt, da dieser sich bei ihr gelangweilt hat und vieles zerstörte, sie war aber bis dahin auch nicht bereit, einen Kratzbaum anzuschaffen, was sicherlich eine große Hilfe gewesen wäre.
Was braucht man alles für eine Katze:
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Eine Katze hat den großen Vorteil, daß man für sie keinen Käfig anschaffen muß, wie z.B. für einen Hamster, einen Vogel oder einem Meerschweinchen. Eine Katze ist ein Familienmitglied, das frei herumläuft, am liebsten natürlich draußen rumstreunert. Dennoch braucht man auch hier vieles:
Mindestens eine Katzentoilette, wir haben zwei, da wir ein Mittelreihenhaus über vier Etagen bewohnen, außerdem inzwischen zwei Katzen haben,
einen Futterplatz für den man man mehrer Futterschälchen benötigt,
Wasserschälchen, die an mehreren Stellen zu finden sind, Katzen pilgern nämlich zum Wasser, direkt neben dem Futter finden bei uns die Wasserschälchen keine Beachtung,
einen Kratzbaum, der am besten bis zur Decke geht, denn Katzen klettern gerne und lieben den Ausblick von oben herab und
einiges an Spielzeug. Beliebt sie kleine Spielmäuse, Bälle oder Angeln. Man kann aber auch Spielzeug selber machen, z.B. einen Weinkorgen an einer Schnur, aus Alufolie eine Kugel etc.
Und natürlich hat die Katze auch Hunger, man muß Futter im Haus haben, wo man sich überlegen muß, welche Sorten man da kaufen möchte, gerade für Rassekatzen braucht man überwiegend hochwertiges Futter, das dann auch viel mehr kostet, als die billigen Sorten von Aldi und so.
Außerdem muß man bedenken, wo bereit ist man, Kompromisse einzugehen, darf die Katze ev. mit ins Bett, das ist ein Kampf den man nämlich meistens verliert. Darf die Katze auf Schränken klettern, was sollte man bei Seite stellen, damit die Katze nichts zerstört.
Auch darf man die Kosten einer Katzen nicht vergessen, so kommen die Kosten für Nahrung, Katzenstreu und Tierarztkosten auf einen zu. Eine Katze muß einmal im Jahr zum Impfen, wenn man Pech hat, so wie wir gerade, dann kann es auch sein, daß eine Katze krank wird, was zusätzliche Kosten verursacht.
Es ist also wichtig, daß man sich auch darüber im Klaren ist, ehe man eine Katze anschafft. Dann kommen weitere Gedanken, z.B. was passiert mit dem Tier, wenn ich in Urlaub fahre, gerade zur Urlaubszeit werden viele Katzen, aber auch andere Tiere, ausgesetzt, weil sie den Besitzern lästig werden. Aber auch, daß eine Katze Unsinn machen könnte, darf man nicht vergessen, eine Katze macht Arbeit, wer dazu nicht bereit ist, der sollte sich keine anschaffen, denn es ist grausam, das Tier nach wenigen Wochen oder Monaten wieder abzugeben.
Gerade junge Leute sollten sich überlegen, ob sie eine Katze auch behalten, wenn sie Kinder bekommen. Viele Abgabegründe für Katzen sind eigene Kinder, dabei ist es für die gerade sehr gut mit Tieren aufzuwachsen, denn meine Kinder waren ausschlaggebend, daß wir uns Katzen angeschafft haben!!! Ein Baby ist kein Grund, eine Katze abzugeben, es sei denn, das Kind hat eine Allergie.
Dann sollte man auch bedenken, ob man wirklich ausreichend Zeit für eine Katze hat, wer den ganzen Tag arbeitet, der sollte sich entweder keine, oder dann zwei Katzen zulegen, so können die Tiere sich miteinander beschäftigen, auch wenn Katzen viel schlafen!
Ehe man sich eine Katze anschafft, sollte man sich aber auch mit den Rassen beschäftigen, davon gibt es gerade bei Katzen eine Menge. So hatte die Großmutter meines Mannes mit ihrer ersten Katze viel Pech, der Vater war wild und entsprechend entwickelte sich die kleine Katze, biss der Großmutter in die Waden und leckte das Blut hinter ihr auf. So mußte sie sich nach mehreren schweren Verletzungen von der kleinen Katze trennen. Aber auch mit den nächsten Katzen, die dann Rassekatzen waren, hatte ich kein großes Glück, diese starben immer recht früh, der letzte Kater, ein Perser hatte Harnsteine, die dritte OP wurde angelehnt und der Kater eingeschläfert, leider eine typische Perser Krankheit, wie wir inzwischen gehört haben. Aber auch unser Kater war für sie nicht der Richtige, denn er braucht viel Beschäftigung, eine ältere Frau kann aber nicht so mit ihm toben, opitmal ist es nun, viele Menschen um ihn, die jederzeit mit im schmusen oder spielen, Ausslauf im Freien und eine zweite Katze, mit der er spielen oder toben kann.
Fazit:
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Katzen sind nicht einfach nur niedlich, sie machen auch Arbeit, was man vor der Anschaffung bedenken muß. Aber auch die Rasse will überlegt sein, es hängt von den Lebensumständen ab, was man der Katze bieten kann. Also, erst genau überlegen und informieren, ehe man eine Katze anschafft. weiterlesen schließen -
Viele Überlegungen vorher sind zu machen
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Halli Hallo,
ich hab mal wieder Lust, euch meine Erfahrungen mitzuteilen.
Da ich selbst Dosine von 2 Stubentigern bin, denke ich, dass ich das darf *fg*.
Ein kleines Kätzchen ist lieb und süß, schnurrt so schön, schaut einen mit ganz treuen Äuglein an, und schon darf es in vielen Fällen mit nach Hause.
Zuhause angekommen, ist alles super neu und super interessant für sie. Obwohl sie meistens in den ersten paar Tagen etwas scheu sind.
Habt Ihr euch eigentlich auch schon Gedanken vorher gemacht, was alles zu beachten ist?
Kleine Katzen werden groß und haben in der Regel ein langes Leben, ca. 10 - 15 Jahre sind eigentlich normal.
Katzen kosten Geld, man braucht es für
monatlich laufende Kosten:
* Streu
* Nass-Futter
* Trocken-Futter
* Leckerchen
* Katzenmilch
meist einmalige Kosten
* Wasser- und Futter-Näpfe (20 €)
* Katzentoiletten (ab 10 €)
* Schlafplatzgestaltung, wie Decke, Körbchen, Kratzbaum (je nach Art und Ausführung)
* Kastration bzw. Sterilisation beim Tierarzt (80 bzw. 120 €)
jährliche Kosten
* Impfen (30 €)
* Jährliches Durchchecken (15 €)
und dann kommen evtl. noch Kosten für den Tierarzt dazu, falls mal etwas passiert sein sollte, wie Pfote verknackst oder geklemmt, Kampf mit andern Katzen, oder sonstiges.
Ich bin mit meinen 2 Katzen da bei ca. 35 € - 45 € pro Monat, ohne Tierarzt.
Die nächsten Fragen:
* Bin ich bereit, solange für mein Tier da zu sein?
* Wohin mit meinem Tier, wenn ich in Urlaub möchte, habe ich Leute, die sich drum kümmern, oder tue ich sie in eine Tierpension?
* Nehme ich eine oder mehrere Katzen?
* Habe ich genug Zeit für sie?
* Freigänger oder Wohnungskatze?
* Bin ich bereit, die lange Zeit der Erziehung zu übernehmen?
* Welpe oder schon größere Katze?
* Kater oder Katze?
* Züchter, privat oder Tierheim?
* Bin ich bereit, täglich das Klo zu säubern und auch sonstigen Dreck (Erbrochenes) von Ihnen wegzumachen?
* Katzen haaren!!
* Habe ich Kinder; möchte ich Kinder haben; was ist zu beachten?
* Katzen spielen gerne mit Blumen!
* Katzen nehmen nicht immer den Kratzbaum! Zerkratzte Tapeten, Möbel, sonstiges
* Hat meine Wohnung einen Balkon? Mit Katzennetz absichern
* Wohne ich zur Miete oder habe ich Eigentum? Vermieter nach Genehmigung fragen, Mietvertrag beachten
Nochmal zu eine oder mehrere Katzen:
Als ich mir damals überlegt habe, meir ein Haustier zu holen, war mir persönlich ein Hund erst lieber, aber dann kamen die Überlegungen, wieviel Stunden am Tag wäre mein Tier alleine zuhause? Es waren mehr als 5 Stunden. Nun stellt euch mal vor, ihr wäret 5 Stunden alleine zuhause, ohne Unterhaltung, denn ich glaube nicht, dass eine Katze sich auf die Couch legt und ein gutes Buch liest *fg* Somit kam ich zu der Entscheidung eine Katze ist zu wenig, da sie zuviel alleine wäre, und das war nicht der Sinn meiner überlegungen. Dann kam die Überlegung: Gut, ich nehme 2, aber Katze und Kater, oder 2 Kater bzw. Katzen. Ich kam zum Entschluss, schau dich mal um und entscheide dann. Auf dem Bauernhof gab's meine Micky, eine Katze, war ca. 8 Wochen alt, grau-schwarz-weiß getigert und einfach nur süß. Und die 2. Mietze war ein Kater, ca. 4 wochen alt, weiß mit rotem Ringelschwanz und roten Ohren. Ich hab mich sofort in beide verliebt. Auf dem Bauernhof sagte man mir zwar sie wären jeweils 4 Wochen älter und da ich unerfahren war, habe ich beide mitgenommen. Also habe ich nun eine Katze Micky und einen Kater Gizmo. Achtet nur drauf, wenn ihr keine Jungen haben wollt, lasst sie frühzeitig kastrieren.
Nun ich möchte euch nicht verunsichern, es macht ungeheuren Spaß, Katzen zu haben, sie geben einem auch viel, aber diese Sachen sollten bzw. müssen vorher berücksichtigt werden.
Ich wünsch euch viel Spaß mit euren Stubentigern, mindestens soviel, wie ich mit meinen habe. weiterlesen schließen -
Wir hatten doch mal einen Kater, oder?
08.06.2003, 22:23 Uhr von
smudo1
Zwanzig Jahr', dunkles Haar... so oder so ähnlich könnte man zumindest sagen ;-) Bin momentan noc...Pro:
Polster, Wärmflasche und Zeit-totschlag-Instrument in einem ;-)
Kontra:
Socken könnten in Lebensgefahr schweben, ebenso wie Polstermöbel, und vor allem vor der Kastration kann es (v.a. bei Katern) zu tagelangen Ausflügen kommen, die doch etwas am Nervenkostüm zehren...
Empfehlung:
Ja
Jaja, vor vier Jahren ist bei meiner Mutter, meiner Schwester und mir der Gedanke gekommen, ja, so ein kleines Fellknäul im Haus zu haben wär doch recht nett... Man braucht keinen Polster und keine Wärmflasche mehr... Und herzig sind so kleine Kätzchen ja auch... Und wie der Zufall so wollte (naja, obs wirklich Zufall war ist eine andere Frage *g*), hat die Katze einer Bekannten gerade Nachwuchs bekommen... Wir natürlich sofort hingedüst, nachdem die Kleinen zur Besichtigung freigegeben waren. Und da ist uns buchstäblich schon einer bei der Eingangstür entgegengerollt, und zwar inklusive Mistkübel... Nachdem der dann gestoppt worden ist, ist so ein kleines Fellknäul herausgekugelt und gleich von der Mutter wieder in Beschlag genommen worden, allerdings nicht bevor wir einen Blick auf den netten Irokesen werfen konnten. Ja, ein Irokese, zwar auf der Seite nicht abrasiert, allerdings wirklich wunderschön wie mit Gel gemacht. Von dem Moment an war es natürlich klar, wen von den Kleinen wir unbedingt haben müssen, den kleinen Struppi, wie er damals noch provisorisch getauft worden ist.
Im August ist dann endlich die Freigabe gekommen, wir können den kleinen Racker abholen, also auf gehts, und schon war er unser. Er hat sich im Transportkisterl zwar nicht wirklich wohl gefühlt, aber nachdem ich ihn (als pflichtbewusster Beifahrer) dann herausgenommen und gehalten hab, hat er beschlossen, er ist müde und glatt mal im Auto auf mir eingeschlafen. Und dann war da die Ankunft im neuen Heim...
Kaum aus dem Auto ausgestiegen und ins Haus reingegangen, hat auch schon die Erkundung angefangen... Also, ich schätz mal, jeder kennt diese Schlüsselanhänger, die piepsen, wenn man pfeift... Sowas hätten wir an dem Kleinen brauchen können, damals war wirklich absolut nichts sicher vor ihm... Vor allem keine Socken, in denen noch irgendwelche Füße drinnen waren ;-) Und mit der Zeit ist auch der neue Name für den kleinen immer klarer geworden: Rabauke soll er heißen. Die Taufe hat er am 3 Tag gleich selbst vorgenommen, indem er in die frisch eingelassene Badewanne gehüpft ist ;-)
Mit der Zeit wird so ein Kater natürlich auch größer, und wenn er, wie unserer auch raus darf, braucht er natürlich einige Impfungen. Die sind zwar vor allem ganz zu Beginn nicht gerade billig, aber das sollte jedem dieses kleine Tierchen wert sein. Vor allem gegen Tollwut sollte man impfen lassen, die kriegen Katzen und Hunde schneller als man denkt. Was sich leider fast nie vermeiden lässt, sind im Sommer die Zecken. Zwar gibt es Halsbänder, die (zumindest angeblich) vor diesen nicht gerade netten Viechern schützen sollen, allerdings sollte man aufpassen, dass sich die Katze schon sehr früh daran gewöhnt, und vor allem sollte es weit genug sein, dass die Katze noch atmen kann, allerdings muss es auch so eng sein, dass es sich nicht überall verfängt, nachdem Katzen ja sehr gerne auch an Zäunen und Hecken entlangstreifen.
Nach ungefähr einem Jahr, im ersten Sommer also, in dem unser Katerchen unterwegs war, hat sich auch eine Kastration nicht mehr aufschieben lassen, nachdem der Kleine immer länger unterwegs und teilweise tagelang nicht zu Hause war. Empfehlenswert ist es auch, wenn man es schafft, das Tier früh an ein Halsband zu gewöhnen und einen kleinen Adressanhänger daranhängt, dann kann es auch nicht passieren, dass die Katze nicht mehr nach Hause findet und mühsam nach ihr gefahndet werden muss. War jetzt zwar ein kleiner Gedankensprung, aber ich lass es lieber hier stehn, bevor ich drauf vergess. Zurück zur Kastration allerdings jetzt wieder. Unsere Angst war ja, dass unser Kater, wie wir öfter gerüchteweise gehört haben, nach der Kastration schwer zunehmen wird, wir haben bis jetzt allerdings noch nichts davon gemerkt. Er ist auch noch genauso munter wie vorher, nur unsere Socken verschont er inzwischen zum Glück ;-)
Sodala, jetzt mal zu den Sachen, die man unbedingt kaufen sollte, wenn man sich eine Katze oder einen Kater anschaffen will: Erstens mal ein geeigneter Fressnapf. Soweit ich weiß, sind die besten die aus stinknormalem Plastik, die sind vor allem auch spülmaschinenfest, und schließlich sollte man den Napf auch des öfteren reinigen, niemand, auch keine Katzen, mögen es, wenn die Reste der letzten Tage einfach nur durch das frische Essen verdeckt sind. Gut ist es auch, wenn man noch einen Trinknapf besorgt, in den man allerdings entweder mit Wasser verdünnte Milch oder reines Wassser einfüllen sollte, Milch ist im Gegensatz zum Volksglauben meines Wissens nach gar nicht so gut für Katzen. Das Mitnaschen beim Essen sollte sich auch sehr in Grenzen halten. Unser Kater bekommt zB ab und zu mal etwas Schlagobers (Schlagsahne in Deutschland ;-) ) oder ein kleines Stückchen Käse, wenn davon grad im Überfluss im Haus ist, mehr allerdings auch nicht.
Sehr wichtig ist auch der Kratzbaum. Zwar können Katzen ihre Krallen beinahe überall schärfen, so zB draußen an Bäumen, allerdings machen sie es auch sehr gerne an den Polstermöbeln, was dann natürlich nicht so schön ist ;-) Der Kratzbaum ist aber nicht nur zum Krallenschärfen da, er ist auch ein scheinbar sehr beliebter Schlafplatz für Katzen aller Größen und Altersstufen.
Und wer seine Katze zur wirklichen Haus- oder Wohnungskatze macht, was natürlich auch möglich ist, der braucht logischerweise unbedingt ein Katzenklo... Das haben wir auch noch im Keller stehen, allerdings bevorzugt unser Herr Kater die freie Natur als Toilette... Naja, so wirklich 100 %ig verdenken kann ichs ihm nicht, wenn ich dran denk, wie manches Katzenstreu riecht... Das Streu sollte übrigens mindestens einmal täglich per Sieb-Schaufel (oder wie das Ding heißt) gereinigt, und ca. einmal pro Woche getauscht werden, da man sonst wirklich nur mehr mit Atemschutzmaske hinkommt.
Sodala, ich hoff, ich hab nichts wirklich wichtiges vergessen... Wenn schon, bitte ich dringend um Hinweise, der Bericht wird dann sofort aktualisiert, versprochen ;-) Wenn jemand sonst noch Fragen hat, beantworte ich die natürlich auch gern, soweit ich halt eine Antwort parat hab ;-)
Ja, das wars dann eigentlich, wünsche von dem her noch einen herrlichen Sommer, nicht zu viele Katzenhaare auf den Polstermöbeln und eine an den Kratzbaum gewöhnte Katze ;-)
PS: Als Wärmflasche sind Katzen wirklich zu empfehlen, zumindest mein Katerchen kuschelt sich vor allem im Winter noch immer sehr gern zu mir unter die Decke ;-) weiterlesen schließen -
Wenn ein Kätzchen ins Haus kommt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn wir Menschen meinen, unsere Katzen können nur in ländlichen Regionen ein glückliches Dasein führen, dann hängt dies vermutlich mit ihrer Lebensart zusammen, denn über Jahrtausende hinweg durchstreifte sie als unabhängige Katze ihr Revier. Sie ist die geschickte Kletterkünstlerin und wachsame Jägerin, die sich selbst ernährt.
In der heutigen Zeit sorgt zwar hauptsächlich der Mensch für ihr leibliches Wohl, doch ihren Jagd und Spieltrieb hat sie sich auch nach der Domestizierung bewahrt.
Insofern ist es nicht von der Hand zu weisen, dass eine Katze auf dem Lande am ehesten ihre naturgegebene Instinkte ausleben kann. Direkt vor der Haustür stößt sie auf all die Abenteuer, die das Katzenleben so spannend machen kann.
Doch manchmal trügt auch die Idylle, denn in der Freiheit lauern manche Gefahren.
Straßenverkehr, Parasitenbefall, Pflanzenschutzmittel auf Feldern und Beeten, Ratten und Mäusegifte, Teiche und freilaufende Hunde.
Von den aufgelisteten Gefahren kann man den kleinen Tiger nur bedingt schützen. Zweifelos kommt für eine Katze mit Auslaufmöglichkeit keine Langeweile auf, denn die Natur bietet Abenteuer pur.
Viele von uns Katzenhaltern haben sich jedoch dafür entschieden, ihren Tiger ausschließlich in der Wohnung zu halten. Auf diese Weise behüten sie ihn vor den Risiken im Freien und bescheren ihm möglicherweise ein längeres Leben.
Hier sollte man sich nicht dafür fürchten, daß die Katzen eventuell zu kurz kommen, denn sie sind außerordentlich anpassungsfähig und können auch innerhalb der vier Wände ein artgerechtes und ausgefülltes Leben führen.
Das gilt besonders für Katzenkinder, die den Auslauf jenseits der Haustür nie kennengelernt haben.
Sie akzeptieren die vorhandenen Räumlichkeiten als Zuhause und fühlen sich genauso wohl, wie in der freien Natur.
Vorraussetzung ist aber, daß wir einige wichtige Vorbereitungen treffen.
Für den Spieltrieb eignen sich Anpirsch und Fangspiele. Der Kletterbaum ist nicht nur ein nützliches Requisit zum Krallenschärfen, er kommt auch dem Bewegungsdrang entgegen.
Jetzt fehlen nur noch eine ruhige Kuschelhöhle, eine saubere Katzentoilette und ein gemütlicher Platz am Fenster als Beobachtungsposten. Auch ein Balkon mit Kuschelecke ( wie bei uns ) ist besonders gut und wird gerne angenommen und dann ist Kätzchens Paradies auf Erden nahezu perfekt.
Natürlich gibt es auch in der Wohnung Risiken wie z.B.
heiße Herdplatten, offene Kamine, nicht gesicherte Kippfenster, giftige Zimmerpflanzen und Wäschetrockner.
Diese Gefahren sind jedoch größtenteils vermeidbar. Für Kippfenster und Balkone gibt es in der Tierhandlung spezielle Schutzgitter oder Netze.
Welche Pflanzen für unsere Katzen giftig sind und welche nicht, kann man ebenfalls in jeder guten Tierhandlung erfahren.
Also, erst einmal schlau machen, bevor der neue Hausbewohner einzieht.
Wenn dann unsere Katze in einer sicheren Umgebung aufwächst und alles bekommt, was ihren Instinkten und Bedürfnissen entspricht, wird sie Streifzüge durch Feld und Garten nicht vermissen und bis ins hohe Alter ein echter, rundum zufriedener Stubentiger bleiben. weiterlesen schließen -
Wie muss die Nahrung beschaffen sein??
Pro:
ein einmalige Freund für die ganze Familie oder as Wegbegleiter für Singles und alleinstehende
Kontra:
nix solang man sich auf die Bedürfnisse einrichten kann!
Empfehlung:
Ja
Katzennahrung ist definitiv eine Sache für sich. Ich will versuchen hier erst mal einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben. Er beruh auf meinen Erfahrungen, auf dingen die ich gelesen habe und auf Infos von meinem Tierarzt! Ich will aber versuchen eine kleine Übersicht zustande zubringen, die euch auch hilft das komplizierte Thema besser zu verstehen.
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Zunächst muss ich mal mit allgemeinen Dingen aufwarten!
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Denn die Ernährung von Katzen beginnt bereits damit dass man sich klar wird dass Katzen Fleischfresser sind. Sie sind Fleischfresser und Raubtiere!!! Und als solche unterscheidet sich ihre Ernährung sehr von der unseren und auch von der von Hunden oder anderen Tieren. Katzen sind im Gegensatz zu Hunde Beutetiere. Hunde (wie Wölfe) sind oft auch Aasfresser wobei Katzen frische Beute fangen. Das ist schon mal ein wesentlicher Unterschied! Deswegen darf man Katzen im Gegensatz zu Hunden auch kein Hundefutter oder Essensresten geben. Wenn doch dann muss man auf Grund der großen Differenzen zwischen den einzelnen Ansprüchen mit schweren Mangelerscheinungen und Vergiftungen rechnen.
Mangelerscheinungen können aus den folgenden Gründen auftreten.
Essensreste und Hundenahrung enthalten nicht die Aminosäuren die Katzen brauchen. Ähnlich wie wir können Katzen manche Aminosäuren nicht selbst herstellen das sind dann so genannte essentielle Aminosäuren. Die müssen direkt durch die Nahrung aufgenommen werden! Bei Katzen geschieht das über Fleisch. Aber sie Katzen brauchen andere Aminosäuren als wir! Also kann man nicht einfach Essensreste verfüttern.
Außerdem haben Essensreste noch ein weiteres Problem. Katzen haben mit manchen Stoffen ein Problem sie abzubauen. Dazu gehören vor allem Konservierungsstoffe und auch Inhaltsstoffe von Schokolade usw. Für uns Menschen ist es völlig harmlos diese Stoffe zu uns zu nehmen, aber für Katzen ist es absolut tödlich! Sie nehmen die Stoffe zu sich, können sie aber nicht abbauen. Dann kommt es zunächst zu schweren Krankheiten die dann aber leider meist zum Tod führen.
Daran erkennt man dass die Ernährung von Katzen unbedingt mit Fleisch erfolgen muss und dass diese auch katzengerecht sein muss!! Wenn die Ernährung nicht den Ansprüchen gerecht wird dann wird die Katze darunter leiden und kann am Ende sogar daran sterben!!
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Aber was sollen Katzen dann fressen?? Was frisst eine Katze denn am liebsten?
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Um bei dieser Frage auf eine geeignete Lösung zu kommen braucht man sich eigentlich nur die Antwort eines kleinen Kindes vorstellen:
- Mäuse.
Und so ist es eigentlich ja auch! Katzen würden nicht Whiskas kaufen wenn sie könnten sondern Mäuse fangen.
Nun leben in unsrer Welt aber viele Katzen nicht mehr draußen wo sie auf weiten Feldern ihre Beute jagen sondern in Wohnungen wo sie draußen nicht recht viel mehr als einen Balkon haben.
Und da werden sie nicht wirklich irgendwelche Mäuse finden...
Und wie macht man das dann mit der richtigen Ernährung
Naja im Endeffekt ist die Antwort auch ganz leicht. Mit Fleisch! Was selber kochen?? Nein besser mit Katzenfutter!! Also mit Katzenfutter. Und was für eines?? Mit solchen dass einen möglichst hohen Fleischanteil hat und möglichst die selben Inhaltsstoffe wie eine Maus! Inhaltsstoffe einer Maus werden sie jetzt denken, so ein Blödsinn das ist doch nur das
Fleisch... Nein, nein…!!! Denn unsre vierbeinigen Freude fressen die Maus ja mit Haut und Haaren also auch mit Knochen Innereien ... und so kommen wir auf die Zusammensetzung der Maus:
Fleisch
Knochen voll mit Mineralien,
Blut und damit Mineralsalze
Fasern in Form von Fell (nur geringe Mengen weil sie viel davon wieder herauswürgen) ... und ...
vorverdaute Körner und Gemüse mit lebenswichtigen Vitaminen die sich im Darm der Maus befinden sich bereits
Und genau so sollte auch das Katzenfutter beschaffen sein:
Fleisch, Mineralien, Mineralsalze, Vitamine
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Zum Schluss von meinem Bericht möchte ich mich noch mit einer Krankheit befassen die aufgrund von falscher Ernährung bei Katzen auftreten kann.
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Sicher habt ihr schon einmal von der Aujeszkysche Krankheit gehört oder davon dass Katzen kein rohes Schweinefleisch fressen sollen… Aber warum eigentlich nicht??? Nun, das liegt daran das das Schweinefleisch mit bestimmten Herpesviren verseucht sein kann die für den Menschen völlig harmlos sind, bei Katzen (übrigens auch bei Hunden) die Pseudotollwut oder Aujeszkysche Krankheit hervorrufen. Diese führt bei den infizierten Tieren meist innerhalb von zwei Tagen zum Tod. Symptome sind Juckreiz Hirnentzündung und Speichelfluss, ähnlich der echten Tollwut. Deswegen dürfen Katzen kein rohes Schweinefleisch fressen also bitte darauf achten!!
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So das soll’s von mir über die richtige Ernährung von Katzen gewesen sein. Wenn ihr doch noch Fragen habt mach ich euch das Angebot dass ihr euch bei mir melden könnt per E-mail ich werde dann versuchen eure Fragen nach meinem besten Wissen zu beantworten!!
LG Corinna
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-10 18:46:06 mit dem Titel Baden von Katzen Tipps und Tricks...
So könnte die Überschrift von diesem Bericht sein!
Ich war bis letzten Freitag immer der Überzeugung dass nur Züchter... ihre Katzen waschen. Ich dachte immer das tut ja gar nicht Not bei Wohnungskatzen die werden nicht so dreckig dass man sie waschen "muss"
Am Freitag wurde ich eines besseren belehrt!
Mein Freund und ich hatten beschlossen an diesem Wochenende endlich unser Schlafzimmer zu renovieren! Wir mussten einen Tag weißeln und dann am nächsten Tag die "bunte Farbe" auftragen.
Also mussten wir (denn die Tür war ausgehängt) für diese 2 Tage eine Pseudo-Tür als Ersatz schaffen!
Wir haben dann auch ein in unsren Augen passendes Brett gefunden und es ging den ganzen Freitag über gut!
Aber eigentlich auch nicht den ganzen Freitag!
Um ca. 18.00h hatten wir dann Decke und Wände schön weiß und gönnten uns eine Auszeit. Wir setzten uns an den Tisch und haben gegessen. Und da tat es plötzlich einen "rumms" das Brett war umgekippt!!
...und Alice saß mitten in einer weißen Pfütze!!
Na klasse!! Also haben wir schnell das Brett wieder aufgestellt so dass sie nicht mehr raus komme konnte und auch noch den Teppich einsauen konnte...
Und dann bin ich zu ihr "in den Ring gestiegen"!
Sie wusste ganz genau was jetzt kommt auch wenn sie noch nie zuvor gebadet hatte aber sie wusste irgendwie dass das jetzt kommen würde... hatte ich so das Gefühl...
Nah einem kleinen "Fangsdi"-Spiel hatte ich Alice auf dem Arm uns es ging ab mit ihr ins Bad!
Roland war ja schon drin also musste ich nur noch schnell Tür zumachen und es gab kein zurück mehr für Alice! *G*
Roland hatte während ich Alice eingefangen habe in der Badewanne bereits ca. 10 cm Wasser eingelassen... ziemlich handwarm nicht zu kalt auch nicht zu warm und ein Shampoo bereitgestellt.
In diese Badewanne setzte ich Alice jetzt vorsichtig hinein! Ihr Zappeln wurde unterbunden in dem ich sie (ich geb es gerne zu) ziemlich fest anfassen musste.
Aber die Farbe musste kurz einweichen...(war eh schon "Wasserfarbe" also nicht giftig aber trotzdem!!) und danach ausgewaschen werden…
Während ich also Alice so im Wasser einweichte nahm mein Freund die Brause herunter legte sie griffbereit in seine Nähe und gab ein bisschen Shampoo in seine Handflächen... Dann wurde Alice eingeseift *G* Alle Pfoten wurde schön gründlich gewaschen und auch der Bauch wurde eingeseift!
Alice wehrte sich mit allem was sie hatte aber wir blieben standhaft! Die Kratzer ließen uns kalt und wir arbeiten uns von Pfote zu Pfote weiter vor...!!!
Während ich Alice also so fest wie irgendwie möglich ohne ihr weh zu tun in der Wanne hielt war Roland mit einseifen beschäftigt!!
Danach wurde Alice wieder eingeweicht und das Shampoo schon mal ein bisschen ausgewaschen und dann kam die brause zum Einsatz…
Ich hielt Alice mit 2 Händen fest währen Roland lauwarmes Wasser mit wenig Druck auf sie herabrieseln ließ und wie so das restliche Shampoo gründlich ausspülten!
Kaum hatte Roland die Brause ausgemacht wischte mit Alice eine mit ihrer Vorderpfote quer übers Kinn(Gott sei dank keine sichtbaren Kratzer mehr *g*) so als kleinen Abschiedsgruß und verschwand pitschnass durch die Tür die Roland wegen Sheila(die hatte an der Tür gekratzt weil sie wissen wollte was passiert)aufgemacht und nicht wieder zugemacht hatte!!
So ein ... na ja in der Wohnung war es warm es waren keine Fenster auf und auch sonst konnte sie sich nicht erkälten oder so... also habe ich sie nicht gesucht...
Roland und ich hatten eh viel wichtiger Dinge zu tun! Die Überschwemmung im Bad die vom Abduschen von Alice stammte wollte dringen zusammengewischt werden... unsre Klamotten die wir grade frisch angezogen hatten(nach dem Malern)mussten dringend ausgewrungen und getrocknet werden und wir mussten "Wunden lecken" bzw. stolz zählen wer weniger Kratzer hatte...
Bei diesem Spielchen hat Roland gewonnen... ist aber auch kein wunder weil im Gegensatz zu ihm, hatte ich ja die komplette Zeit Kontakt zu Alice, weil ich sie ja immer festhalten musste. *g*
Am Ende kam er auf was um die 15 und ich lag bei knappen 30...
Und Alice ließ sich bis zum nächsten morgen nicht wieder blicken…
Samstag gegen Mittag als der Hunger dann doch zu groß wurde entdeckte ich sie am Futternapf... am Anfang zeigte sie mir noch immer die kalte Schulter aber nach ein paar Stunden war alles wieder so wie früher… nur hochheben.. das ist jetzt (wieder) ein Problem!!
Mein Fazit:
Wenn es nicht sein muss würde ich am liebsten nie wieder eine Katze Waschen.
Ein Wasser abweisender Vollkörperschutz wäre absolut angebracht, und ich würde es alleine nie versuchen!
Wenn wir nicht zu zweit gewesen wären hätte das nicht soo gut geklappt...
Dass Alice danach sauer und beleidigt war kann ich auch verstehen und von daher...
Wenn es nicht wieder sein muss weil wieder mal so was passiert ist dann… niiiiiieeeeee wieder!!!
Meine Tipps für alle die es doch versuchen wollen/müssen:
1.:
Nie alleine eine Katze waschen
2.:
Immer sorgfältig alle Türen und Fluchtwege verschließen
3.:
Auf die bevorstehende Überschwemmung des Badezimmer-Bodens vorbereitet sein
4.:
Shampoo, Dusche, Badewasser müssen unbedingt schon vorbereitet und griffbereit sein wenn die Katze "kommt"
5.:
Die Katze gut festhalten und darauf achten dass es nicht zu viel Kratzer werden!
6.:
Wenn die Katze keine Fluchtmöglichkeit hat dann nach dem Baden unbedingt in ein Handtuch einwickeln und kurz trockenreiben(zärtlich!!)
7.:
wenn die Katze doch abhaut alle Fenster zu so dass keine Kälte und kein Zug entstehen kann und je dach Witterung einen Heizung anmachen wo sie sich notfalls aufwärmen kann!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-17 10:11:39 mit dem Titel Die Katze ist ein Freund für einen lange Zeit
In 3 Tagen ist wieder Ostern. Und wie jedes Jahr wird auch dieses Mal in unzähligen Osterkörbechen wieder ein Haustier stehen/liegen/sitzen. Oft ein Hund oder ein Katze. Zu dem Thema der Katzenanschaffung möchte ich als Züchterin mal ein paar Worte sagen!
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Eine Katze bedeutet Verantwortung!
Deswegen habe ich einmal ein paar Fragen zusammengestellt die sie alle mit ja beantworten sollten denn wenn auch nur einen einzige mit nein als Antwort dabei ist würde ich dringen von der Anschaffung einer Katze abraten!
1. Habe ich die Erlaubnis meines Vermieters ein Haustier zu halten? Sind alle Personen die mit in meinem Haushalt leben damit einverstanden dass wir ein neues Familien? Hat auch sicher niemand eine Allergie auf Katzenhaare oder einen Krankheit die die haltung einer Katze ausschließt??
2. Bin ich mir im Klaren darüber das das Tier älter wird? Auch wenn es jetzt noch ein Kitten ist und ganz lieb drollig und ulkig ist so wird daraus einmal einen ausgewachsene Katze die dann Ansprüche stellt. Zum Beispiel wird es nötig sein die Katze zu Impfen sie regelmäßig zu entwurmen und auch regelmäßig ein Gesundheitscheck fällig ist! Bin ich mir im Klaren darüber dass ich dafür Zeit aufbringen muss? Weiß ich dass es auch nicht einfach werden kann da große Probleme mit Krankheiten auf mich zukommen können?
3. Bin ich mir im Klaren darüber, dass meine Katze gut und gerne 20 Jahre alt werden kann und dass ich ihr eigentlich bis zu ihrem Tod ein schönes zuhause biete muss? Bin ich bereit auch dem alten Tier das nicht mehr spielen will sondern mehr oder weniger den ganzen Tag schläft und frisst eine gutes „Gnadenbrot“ zu geben?
4. Ein Tier braucht seinen Menschen! Reine Wohnungskatzen sind darauf angewiesen dass ihr Mensch ihnen regelmäßig frisches Wasser und Fressen gibt mit ihnen spielt und kuschelt. Aber auch alle anderen wollen das ihr Mensch Zeit mit ihnen verbringt sonst verwildern sie weil sie den Bezug zum Menschen verlieren! Bin ich bereit, dass ich auch einmal mein Abendprogramm auf meine Katze einrichte? Wenn das Tier z.B. krank ist und jetzt sehr stark die Nähe ihres Menschen braucht bin ich dann bereit auch mal zuhause zu bleiben?
5. Habe ich die nötigen Mittel dazu meiner Katze alles zu bieten was sie braucht? Angefangen beim Fressen dem Spielzeug, Kratzbäumen bis hin zu Tierarztrechnungen. Bin ich auch bereit mein Tier operieren zu lassen wenn es notwendig wird? Habe ich die Mittel dazu die Kosten zu bezahlen?
6. Weiß ich das Tier in guten Händen wenn ich auf Geschäftsreise bin oder mal im Urlaub?? Bin ich bereit auch einen Catsitter zu engagieren? Habe ich Nachbarn oder Freude die auf meine Katze aufpassen? Bin ich auch mal bereit mein Tier mitzunehmen oder zugunsten der Katze auf einen Urlaub zu verzichten?
Ich finde diese Fragen sind die essentiellen Dinge mit denen sich ein potentieller Katzenbesitzer auseinandersetzen sollte.
Diese Fragen decken wirklich nur die Grundbedürfnisse einer Katze ab! Deswegen finde ich es auch extrem wichtig, dass alle diese Fragen mit ja beantwortet sein müssen, so dass sowohl der Mensch als auch die Katze etwas von ihrem Miteinander haben!
Ich habe eine Katze aus dem Tierheim geholt, meine Cindy, die angeblich weder kuschelte noch spielte und d e s w e g e n im Tierheim abgegeben wurde!
Ich kann dies leider überhaupt nicht bestätigen. Wenn man ihr Aufmerksamkeit schenkt dann gibt sie sie auch zurück!!!
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Wenn man sich dann als guter Dosi bewiesen hat, dann stellt sich natürlich die Frage woher bekomme ich meine Katze??
Primär gibt es natürlich 2 Möglichkeiten:
Das Tierheim oder Der Züchter!
Dahinter steckt natürlich die Frage Rassekatze oder nicht?
Das muss man selber wissen! Ich kann nur sagen alle sind genau gleich hübsch und gleich lieb es kommt auf den Betrachter an!
T i e r h e i m e sind meist überfüllt mit Katzen jeden Alters.
Die Tiere die man dort bekommt sind meist Hauskatzen.
Sie sind geimpft und kastriert.
Wenn man ein Kitten aus dem TH holt das noch zu jung ist zum Kastrieren dann muss man sich per Unterschrift verpflichten dass man das nachholt! In den meisten Tierheimen existiert auch einen Art Krankenakte des Tiers in dem alles verzeichnet ist wenn das Tier Auffälligkeiten zeigt. Der „Preis“ eines Tiers aus dem TH liegt meist zwischen 50 und 100 Euro je nachdem was das TH für Kastration und Impfung verlangt und wie viel man bereit ist zu spenden!
Rassekatzen findet man hauptsächlich beim Z ü c h t e r. Die normalen Preise beim Züchter liegen je nach Rasse zwischen 300 und 1000 Euro. Diese Preise sind auch keinerlei Wucher wenn man sich einmal überlegt was ein Züchter an Geld in ein Kittet investiert!. Normalerweise ist es bei einem ehrlichen und guten Züchter so dass er nach Verkauf der Jungen immer noch keinen Gewinn gemacht hat.
Natürlich gibt es sowohl unter den Züchtern als auch unter den TH schwarze Schafe.
Wer hierzu noch Infos braucht wendet sich bitte an meine E-Mail Adresse da ich denke dass dies den Rahmen des Artikels hier sprengen würde.
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Welche Katze ist für wen geeignet??
Das hängt natürlich primär von der Einstellung des Menschen ab!
Man kann als Ruhiger ausgeglichener Mensch der auch sehr gerne eine ordentliche Wohnung hat sich nicht eine stürmische Katze anschaffen die gerne mal bei „Aufräumen“ hilft! Da so einen Partnerschaft nicht funktionieren kann muss man ein paar kleine Details beachten!
Im Wesentlichen lassen sich alle Katzenrassen in drei verschiedenen Wesensarten einteilen.
Ich möchte hier nun einmal aus meinen eigenen Erfahrungen einige Katzen diesen Gruppen zuordnen!
Die meisten Perser und Colourpoint Arten gehören zu der Gruppe der „Menschenbezogenen und ruhigen Katzen“.
Sie sind perfekt für Menschen die sehr auf einen gepflegte Wohnung achten und das auch von ihrem Tier erwarten. Menschen die sich eine solche Katze anschaffen wollen sollten ruhig sein und keine kleinen Kinder haben. Eine Freundin von mir aus der Uni hat einen Perserdame und hat mir erzählt wie angenehm es ist ihre Aline neben sich ruhig schnurrend liegen zu haben und dabei zu lernen. Sie meint dass man dabei richtig entspannt und zugleich konzentriert lernen kann. Sie selber ist ein eher fahriger Mensch der leicht nervös ist. Sie hat sich aber für Aline entschieden weil sie neben ihr der ruhende Pol ist. Das kann wie gezeigt auch sehr angenehm sein!
Für Menschen die gerne ein wenig Leben in ihrer Wohnung haben wollen ist eine Siam Katze die perfekte Lebenspartnerin! Siam Katzen gehören zu der Gruppe der Katzen die „Menschenbezogen aber lebhaft“ sind.
Meinen Tante hat 2 Siam Kater ich habe früher wenn meinen Tante im Urlaub war . Dabei konnte ich das Wesen dieser Katzen recht gut kennen lernen. Diese Katzen schaffen es in der einen Minute tief und fest zu schlafen und in der Nächsten hoch oben auf dem Kratzbaum zu turnen. Sie sind gut geeignet für Familien mit Kindern da sie gerne und viel toben und auch im alter noch gerne „Sport treiben“. Wenn es ihnen aber zu viel wird dann wehren sie sich und schlagen auch mal mit der Pfote zu. Na ja Katzen sind auch kein Spielzeug. Bei den Tobereien kann auch schon mal das einen oder andere Glas oder Porzellan in die Brüche gehen als solche Sachen am Besten katzensicher verwahren. Zugleich sind die Siam auch sehr menschenbezogen! Ist ihr Mensch im Urlaub dann verändern sie sich weil die Bezugsperson fehlt! Auch wenn die beiden Kater meiner Tante mich sehr gut kannten so war es immer anders wenn sie nicht da war: Ich hatte immer das Gefühl sie würden am liebsten mitfahren. Dafür war aber auch die Begrüßung wenn meine Tante wieder da war umso intensiver.
Ich selbst habe neben meinem sehr gelungenem Siam Perser Mix ein BKH (Britischkurzhaar) Kitten und eine EKH(Europäischkurzhaar) Dame. Diese zwei gehören zu der dritten Gruppe der Katzenwesensarten, den unabhängigen ausgeglichenen Katzen.
Sie kommen auch gut ohne Herrchen und Frauchen zu Recht sind selbstständig und teilweise auch sehr eigenwillig. Auch für etwas ältere Kinder sind dies Katzen die perfekten Gefährten. Solange die Kinderverstehen dass die Katze auch mal ihre Ruhe haben will steht einer langen Freundschaft nichts im Wege. Fühlt sich die Katze überfordert dann zieht sie sich zurück und versteckt sich an einem sicher Ort. Dann sollte man sie auch dringend in Ruhe lassen sie kommt schon wieder wenn sie etwas will und sie zeigt das dann auch teilweise lautstark dass sie Beachtung wünscht. Wenn wir mal übers Wochenende auf einer Messe oder im Urlaub sind und meine Nachbarin sich um die Kleinen kümmert hat auch sie noch nie große Veränderungen bemerkt. Natürlich ist auch hier die Freude groß wenn wir wieder heimkommen aber meist nur weil sie genau wissen dass in mindestens einer der Tüten auch etwas für sie drin ist!
Welche Katze für wen am Besten ist lässt sich grob so abschätzen aber natürlich ist jede Katze wieder individuell anders. Deswegen ist es wichtig das Tier bevor man es zu sich holt kennen zu lernen. Einfach ein paar mal ins TH oder zum Züchter fahren und sich mit dem Tier das man gerne hätte beschäftigen dann erkennt man den individuellen Charakter recht gut.
Wenn noch mehr fragen sind einfach melden!
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Was braucht meine Katze wenn sie bei mir einzieht?
Die Grundausstattung die man sich meiner Meinung nach vor der Anschaffung einer Katze unbedingt zulegen muss, sollte auf jeden Fall die folgenden Gegenstände umfassen:
1.Der Transportkorb:
Also den Transportkorb braucht man von der ersten Sekunde an! Wie sonst wollen sie ihr neues Kätzchen nach Hause bringen?
Aber was ist mit den verschiedenen Arten von Körben gute Frage!
Alle haben ihre Vor- und Nachteile wie eben alles andere auch.
Die Weidenkörbe gefallen mir persönlich am besten aber sie heben auch einen klitze kleinen Nachteil sie könnten bei der "richtigen" Katze oder dem "richtigen" Kater recht schnell kaputt sein. Ich habe das bei einer Freundin gesehen der Kater hatte das Teil innerhalb von ein paar Tagen verlegt weil er es so gern hatte, er hatte es einfach zum Fressen gern und ist drauf rum gehüpft...
Aber das ist nur ein kleiner Nachteil.
Ansonsten sind sie schön und man kann sie auch als "Deko" in die Wohnung stellen...
Die anderen sind normalerweise aus Plastik.
Sie sind gut zu reinigen und auch so praktisch.
Bei den Plastikboxen gibt es 2 Arten: Open und eben nicht open.
Das open bezieht sich auf oben.
Und das oben zum öffnen ist schon ein Vorteil zB beim TA. Weil dann auch die kleinen Schissserchen leicht aus der Box geholt werden können, aber ansonsten ist es das völlig gleiche...
Welchen Korb man dann am Ende kauft muss man selber entscheiden!!
Denn man muss ja auch damit umgehen können!
2.Das Katzenklo:
Das Katzenklo sollte dann wenn die neue Katze einzieht auf jeden Fall schon fix und fertig dastehen!!!
Wenn es ein kleines Kätzchen handelt dann sollte das Klo vielleicht keine Schwingtür haben weil die teilweise zu schwer aufgehen für die kleinen aber ansonsten spricht hier gegen kein Klo irgendwas.
Den kleinen Vorteil den Klos mit Hauben haben ist das es nicht ganz so stinkt aber wenn ich mal ehrlich sein soll bei mir stinkt auch das eine offene Klo nicht ich mach es ja immer sauber!!
Vorleger vor einem Katzenklo sind immer gut weil es landet schon mal was draußen vor allem beim Scharren und das dann einzeln einzufangen.... aber theoretisch tut's da auch ein Badezimmerteppich oder so was ähnliches!
3. Das richtige Streu:
Tja das Streu....
Klar dass es auf jeden Fall schon im Klo sein sollte wenn man die Katze heim holt!!
Aber was für ein Streu das ist eine gute Frage ich habe beide Sorten bei mir im Gebrauch.
Der Vorteil an Klumpstreu ist das es meist sparsamer ist als nicht klumpendes Streu. Es gibt Marken von Klumpstreu da muss man nur alle 4 Wochen das Streu mal wechseln wobei bei nicht klumpenden Streu der Inhalt 1 mal die Woche schon komplett ausgetauscht werden sollte...
Wie man es am Ende macht ist auch von der Katze abhängig meine Kleinen haben zb das feine Klumpstreu immer quer durch die Wohnung verteilt aber probieren Sie es aus sie werden bald merken was das beste für sie und ihre Katze ist!! Und immer dran denken mindestens so viele Klos wie Katzen!!! Das beugt vor*g*
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Mein Fazit:
Ich finde die Katze ist das perfekte Haustier für Menschen die ein unabhängiges Familienmitglied suchen. Oder für solche die einen treuen und anhänglichen Lebensgefährten suchen der aber nicht wie ein Hund noch spät abends oder bei jedem Wetter nach draußen will um sein Geschäft zu verrichten!
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Ich hoffe ich konnte mit meinem Bericht bei der Entscheidung für oder gegen eine Katze weiterhelfen!
LG mus21 weiterlesen schließen -
Alles für die Katz
02.03.2003, 15:49 Uhr von
LeaofRafiki
Ich lebe mit acht Katzen (2 blaue Somali-Mädchen, 1 Somali-variant Kastrat, 1 Aby-variant-Mädchen...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Meinen einhundertsten Bericht bei Ciao widmete ich natürlich, alles andere wäre unverschämt, meinen vierpfötigen, krallenbewehrten Hausherrschern: den Katten, denn seit mehr als dreissig Jahren teile ich im wahrsten Sinne des Wortes Tisch und Bett mit ihnen. Also macht Euch auf einen langen Bericht gefaßt!
Alles begann im Sommer 1970, als ich mir endlich einen Hund aus dem Tierheim holen durfte. Joschka, so hieß der Schäferhundmischling, war ein ehemaliger Kettenhund, der mich alsbald so sehr in sein Herz geschlossen hatte, daß er mich gegen meinen Vater, als er mich morgens wecken wollte, wütend verteidigte. Daraufhin mußte ich unter Tränen die Hund wieder abgeben, bekam allerdings das Versprechen, einen Schäferhundwelpen aufziehen zu dürfen. Leider wurde da nix draus, da just zu dem Zeitpunkt, wo ich auf den von mir ausgesuchten Welpen wartete, meine Mutter einen notleidenden Airedaleterrier ins Haus holte und ich im Gegenzug, wutschnaubend ob dieses gebrochenen Versprechens aus Trotz ein kleines schwarzes Kätzchen anschleppte. Es dauerte nur wenige Wochen, da bekam Moni, so hieß das kleine schwarze Katzenmädel, eine Gefährtin. Pucky war getigert mit weißen Strümpfen, Kind der Katze einer Klassenkameradin, das dringend ein neues Zuhause suchte. Im Laufe des Sommers siedelte Pucky zu meinem damaligen Freund um, wo sie eine große Familie gründete steinalt wurde.
Vier Jahre später wurde meine Mutter schwerkrank und verriet mir, als ich sie im Krankenhaus besuchte, daß sie im Schaufenster der Zoohandlung in unserem Stadtteil ein dreifarbiges Glückskätzchen gesehen hätte, das müßte ich mir unbedingt anschauen.
Da man Sterbenden niemals ihren letzten Wunsch abschlagen sollte, ging ich also mit Berry dorthin, wo er aufgeregt an der Scheibe eben dieses Ladens hochsprang, seine Nase platttdrückte und einen Riesenzinnober veranstaltete. Hinter der Scheibe saß ein kleines Häufchen Elend mit Knopfaugen, das aussah, als wäre es durch einen Misthaufen gelaufen und fauchte, was das Zeug hielt. Ob's nu Dummheit oder geheime Vorahnung war? Jedenfalls nahm ich Berry mit in die Zoohandlung hinein, er stürzte gleich hin zu dem Fellknäuel hin und, statt es totzubeißen und zu fressen, schleckte er das nun nicht mehr fauchende sondern schnurrende Etwas von oben bis unten ab. Die Entscheidung war gefallen, statt mit Hundeknochen kam ich mit einer Katze heim. Meine Eltern waren hellauf begeistert ;-), aber ich wusch meine Hände in Unschuld, schließlich hatte ja Berry, der Airedaleterrier das Kätzchen ausgesucht.
Mein Vater, überfordert von Arbeit, frauenlosem Haushalt und einer renitenten Tochter, die die Wohnung in einen Zoo zu verwandeln drohte, stellte mich vor die Alternative: entweder die Katze geht oder ich! Ich fackelte nicht lange, immerhin war meine Mutter auf dem Weg zur Genesung (nichts wird so heiß gegessen, wie's gekocht wird), schnappte mir Tine, so hatte ich die kleine bunte Maus getauft, meinen Schlafsack und meine Autoschlüssel und siedelte in meine erste eigene Wohnung über. Berry und Moni blieben in der Obhut meines Vaters... Tage später tat es ihm leid, aber da war es zu spät. Tine und ich hatten uns bereits häuslich eingerichtet und so half er mir, meinen restlichen Kram in die Wohnung zubringen, der da aus einer Matratze, einem Plattenspieler und meinen Kameras bestand.
Bevor ich allerdings diese meine erste Wohnung in ein gemütliches Heim verwandeln konnte, zog ich bereits wieder um und Happy, ebenfalls eine Glückskatze zu uns. Ich hatte sie aus einer Mülltonne gezogen, saß mit ihr auf dem Schoß in meiner Ente und sie machte mir laut schnurrend klar, daß sie nicht im Traum daran dächte, sich dort wieder fortzubewegen, um weiterhin das Leben einer Straßenkatze zu fristen. Im darauffolgenden kam noch "Katerchen" dazu, der eigentlich meinem damaligen Freund gehörte, nachdem wir ihn im Dezember bei Eis und Schnee in einem Türeingang frierend und halbverhungert aufgelesen hatten. Doch leider stellte er sehr schnell fest, daß eine Katze auch Arbeit macht und wurde des Katerchens schnell überdrüssig. Und bevor er ihn durch's Dachfenster in den Winter hinausjagte, band er ihm ein Schleifchen um und "schenkte" ihn mir Silvester nachträglich zu Weihnachten...
LEKTION NO 1. FÜR EINEN ZUKÜNFTIGEN KATZENSKLAVEN: NICHT DER MENSCH SUCHT SICH DIE KATZE AUS, SONDERN DIE KATZE DEN MENSCHEN!!!
Meistens jedenfalls... Erst viele Jahre und viele Katzen später sollte ich die Erfahrung machen dürfen, mir selbst eine Katze auszusuchen - zumindest glaubte ich es. Aber in Wahrheit ist es selbst in der guten Stube eines Züchters, wo einem voller Stolz der Nachwuchs der Edlen von und zu präsentiert wird, immer noch so, daß entweder die Katzenmama oder das Kitten entscheidet. Sehr genau konnte ich das vor zwei Jahren aus der Perspektive der Abgebenden beobachten: Als es darum ging, Leas Töchter zu vermitteln, kamen ab und an Menschen vorbei, die sich tatsächlich für ein blaues Somalitkitten interessierten. Ein Pärchen, daß mir sehr sympathisch erschien, wurde allerdings kategorisch abgelehnt. Fine, um die es ging, schnupperte einmal in Richtung dieser Zweibeiner, drehte sich um und sprang flugs auf einen Stuhl. Lea, ganz wachsame Mama, ging ebenfalls hin, schnupperte ebenfalls, drehte sich ebenfalls um, sprang auf denselben Stuhl und legte sich schützend so auf Fine, daß nichts mehr von ihr zu sehen war. Erst als das Pärchen unverrichteter Dinge wieder abzog, verließ sie ihren Posten, auf daß Fine wieder richtig Luft holen konnte.
WAS BRAUCHT DIE KATZ ZUM GLÜCKLICHSEIN?
Also zuerst einmal ihren Menschen, dann ihren Menschen, dann das Fressen, ein sauberes Klo - dann einen Gefährten, zu guter letzt einen Kratzbaum und eine Höhle zum Verstecken ;-)
Ernsthaft, als ich damals mit Tine unter dem einen, meinem Schlafsack unter dem andern Arm unser erstes Domizil bezog, hatten wir nahezu nichts von alledem, was eine Katze angeblich braucht... Ihr Futter bekam sie auf einem angeschlagenen Unterteller, ihr Wasser aus einer kleinen Schüssel, nur ein ordentliches Katzenklo hatte ich von Anfang an. Nachts krabbelte sie zum Schlafen zu mir in den Schlafsack, so daß ich kaum ein Auge zutat aus Angst, sie im Schlaf zu erdrücken. Wenige Jahre später verkroch sie sich sterbenskrank bei mir im Wäscheschrank, kuschelte sich in meine Pullover und hinterließ mir wenigstens das Andenken an ihre Haare. Seitdem gehört eine Flusenbürste zu meiner Grundausstattung.
WAS FÜR EINEN MENSCHEN BRAUCHT DIE KATZ?
...einen, der ohne die Miene zu verziehen, die Katzenhaare mit auf's Butterbrot streicht
...einen, der ohne gleich hinterherzukotzen, ausgespuckte Fellknoten vom Teppich klaubt
...einen, der klaglos Streu und Futter in ausreichender Menge bis ins Dachgeschoß schleppt
...einen, der bereitwillig den neuen Kleiderschrank zum Kratzbaum erklärt und etwaigen Besuchern die Krallenspuren als echt alte Wurmlöcher verkauft
...einen, der am Ende des Monats immer noch ein ganzes Regal voller Katzenfutter, aber nichts mehr im eigenen Kühlschrank hat
...einen, der seinen vor Monaten vereinbarten Zahnarzttermin sausen läßt, weil die Katze kränkelt und er lieber mit ihr vier Stunden im Wartezimmer zwischen kläffenden Hunden sitzt
...einen, der sich freiwillig für die nächsten bis zu zwanzig Jahre zum Sklaven seiner Samtpfote macht
...einen, der ohne zu murren Urlaub in Balkonien macht, weil der lang gesuchte Catsitter plötzlich ausgefallen ist
...einen, der seinem rotzfrechen Kind sagt: "Selber schuld!", wenn die Katz sich gegen Übergriffe zu wehren wußte
...einen, der morgens die Maus auf dem Fußabtreter als Liebesbeweis anerkennt und dann in einem unbeobachteten Moment in der Biotonne verschwinden läßt
...einen, der die Telefonnummer des notdiensthabenden Tierarztes auswendig kann, nicht aber seine eigene
...einen, der akzeptiert, daß er mit seiner Katze bestenfalls Kompromisse schließen kann, sie aber nie wird erziehen oder beherrschen können
...einen, nicht alle Naselang sein Leben, seine Wohnung und seinen Freundeskreis verändert, da Katzen höchst traditionsbewußt, um nicht zu sagen starrsinnig und konservativ sind
...einen, der die neue Wohnung danach aussucht, ob sie den Bedürfnissen seiner Katze gerecht wird
...einen, der seinem Lebensabschnittsgefährten den Laufpaß gibt, wenn er (oder sie) sich als Katzenhasser entpuppt
...einen, der sich bemüht, kätzisch zu lernen, auch wenn er immer nur radebrechen wird
...einen, für den ein Blick in die Augen seiner Katze reicht, um alle Unbill der Welt zu vergessen
...einen, der bereit ist, seine Katze bis zum letzten Atemzug zu begleiten
Wer jetzt immer noch der Ansicht ist, er müsse sein Leben unbedingt mit (mindestens) einer Katze teilen, darf ruhig weiterlesen. Alle anderen bitte ich, sich sofort weltbewegenderen Themen zuzuwenden.
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DIE KATZE KOMMT INS HAUS
Egal, ob es sich um die erste, die Zweit- oder Drittkatze handelt, das wichtigste ist Zeit und Ruhe! Ein freies Wochenende sollte es schon sein, besser noch ist eine Woche Urlaub ;-)
Wer sein vorbestelltes Kitten vom Züchter abholen will, tut gut daran, beim letzten vorigen Besuch ein getragenes T-Shirt (je durchsiffter und verschwitzter, desto besser) mitzunehmen und dazulassen, damit der Einzugskandidat schon mal den Hausgeruch an- und aufnehmen kann. Aber auch bei älteren Tieren eignet sich diese Methode hervorragend, um den Umzug in die neue Geräusch- und Geruchswelt zu erleichtern. Für bereits im Haus lebende Katzen hat dies den Vorteil, daß der Neuling nicht ganz so fremd riecht.
Im neuen Heim angekommen, empfiehlt es sich, der Katze erst nach und nach die ganze Wohnung zum Erkunden freizugeben, sonst rutscht man die nächsten Stunden nur auf den Knien rum um unter jeden Schrank, jeden Sessel zu schauen, wo sie sich denn verborgen hat.... Wenn sie nicht gleich aus ihrem Transportkorb herauskommen mag, auch gut. Auch bei ängstlichen Tieren siegt früher oder später die Neugier (oder der Hunger), und sie beginnen die neue Umgebung zu erkunden. Manche forsch mit hochgestelltem Schwanz, manche eher vorsichtig mit platt auf den Boden gedrückten Bauch. A propos Hunger, gaaaaaanz wichtig, speziell bei Kitten: bitte genau das weiterfüttern, was sie in ihrer alten Heimat bekommen haben. Das, was bei einem Umzug an neuen Reizen auf sie einstürzt, reicht schon bei empfindlichen Naturen, um Magen-, Darm- und Immunsystem gründlich durcheinanderzubringen. Das muß man nicht noch durch ungewohnte Kost verstärken ;-) Wenn Futterumstellung, dann immer langsam, erst 1/3 zumischen, dann auf 2/3 neues 1/3 altes Futter erhöhen und schließlich das alte ganz weg lassen.
Ältere, erfahrenere Tiere finden allein den Weg zum Katzenklo, Jungtieren kann man freundlich den Weg zeigen. (Auch hier empfiehlt es sich, die Streu des Vorbesitzers zu verwenden und erst nach und nach umzustellen, wenn man lieber eine andere verwenden möchte.)
Der Prozess des Erkundens kann Stunden, zuweilen auch Tage dauern, wichtig in dieser Phase ist, daß es nicht zu erschreckenden Erlebnissen oder anderen unangenehmen Vorfällen kommt. In dieser Zeit also bitte keine weiteren Katastrophen anlocken!
Irgendwann hat der neue Hausgenosse erstmal genug und wird sich irgendwo zum wohlverdienten Nickerchen, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten, zurückziehen. Wünscht man gewisse Orte in der Wohnung katzenfrei zu halten, sollte man diesem Anliegen von Anfang an Nachdruck verleihen. In der Regel jedoch wird die Katz das womöglich eigens angeschaffte Katzenbettchen verschmähen und sich statt dessen den Lieblingsplatz des Hausherren aussuchen. Sei's drum, es war wenigstens den Versuch wert, wenigstens die Illusion eines Hausrechts des Menschen aufrecht zu erhalten ;-)
Langsam beginnt der Alltag einzuziehen...
Ich erwähnte es schon, Katzen sind absolute Gewohnheitstiere! Nichts, abgesehen von Fressen, Schmusen, Spielen oder Schlafen, ist ihnen wichtiger als ein geregelter Tagesablauf. Wer ein unstetes Leben führt, wird entweder sich und die Katze unglücklich machen oder aber von ihr erzogen werden.
Nach und nach entwickeln sich gemeinsame Rhythmen wie auch Eigenheiten und Macken zum Vorschein kommen, die den jeweiligen Wohnungspartner zur Weißglut bringen können. Hier kann ich nur jedem Menschen zu Nachsicht und Toleranz raten, Katzen haben einfach den längeren Atem und die sprichwörtliche Geduld der Katz vorm Mauseloch ;-) Einer meiner Kater zum Beispiel hat sich als Türöffnungskünstler erwiesen, so daß nach und nach sämtliche Türklinken erst hochkant gestellt, dann durch runde Türknäufe ersetzt wurden. Beim Kühlschrank half nur noch eine Diebstahlskette, wollte ich nicht abends, wenn ich nach Hause kam, nur noch die zerknautschten und angeknabberten Reste dem Müll überantworten.
EIN, ZWEI, DREI ganz viele???
Das kommt drauf an... Ich kenne es kaum anders als mit mehreren Katzen, bin daher nicht unparteiisch, und will daher folgendes zu Bedenken geben:
Wenn man alleine lebt und viel außer Haus ist, ist eine zweite Katze ein MUSS. Zwei Katzen beschäftigen sich auch miteinander, sind sich Gegenüber und Spielgefährten (im schlimmsten Fall auch Widersacher), können sich aber selbst in einer kleinen Wohnung immer noch aus dem Weg gehen.
Außerdem, so meine Erfahrung, gibt es Dinge, die KEIN Mensch seiner Katze bieten kann. KEIN Mensch kann so wundervoll über Tisch und Bänke jagen, wie zwei Katzen es miteinander können, kann stundenlang spielen, putzen, antworten, da wir Zweibeiner aufrechten Ganges per definitionem andere Bewegungs- und Verhaltensweisen haben. Kurzum: KEIN Mensch kann eine andere Katze ersetzen!
Es braucht auch niemand Sorge zu haben, daß sich die Katzen dann nur noch miteinander beschäftigen - im Gegenteil, das Begrüßungs- oder Weckgeheul wird zwei- (oder mehrstimmig) ausgeführt und er Chor des "Wir wollen unser Fressen"-Miaus bekommt neue Facetten und mensch übt sich im beidhändig Kraulen.
Immer wieder favorisiert wird der zeitgleiche Einzug zweier Katzen, bei Kitten von Wurfgeschwistern, aber auch fremde Kitten gewöhnen sich blitzschnell aneinander. Hier sind in der Regel keine Zusammenführungsprobleme zu erwarten.
Anders sieht es aus, wenn einer Alteingesessenen Samtpfote ein Neuzugang vor die Nase gesetzt wird. Hier kann es schon zu Hauen und Fauchen kommen. Ist der Altersunterschied nicht ganz so groß, gibt's auch hierbei nicht allzuviel Probleme, vorausgesetzt, man beherzigt folgendes:
weibliche Tiere sind meist Revierverteidigerinnen, wohingegen Kater Rangverteidiger sind. Das bedeutet, einer älteren Katze einen jungen Spund ins Revier zu setzen, löst, so es sich nicht grad um ein ausgesprochen mütterliches Seelchen und ein braves Kitten hat, ersteinmal Revierkämpfe aus. Hier kann mensch gegensteuern, indem dem Neuankömmling von Anfang an Reviergrenzen gesetzt werden á la: dieser Platz ist besetzt! Je nach Charakter und Naturell werden die beiden im Laufe der nächsten Wochen die Wohnung in zwei neue Reviere aufteilen.
Einem Platzhirsch ein dominantes Katerchen auf den Hals zu hetzen, grenzt an Dummheit... Hier sind Katerkämpfe bis hin zu durch die Luft wirbelnden Fellknäulen, die flusen oder im schlimmsten Fall anrüchigen Urinmarken möglich. Oft aber ist irgendwann eine neue Rangfolge hergestellt, die zuweilen anders aussehen mag, als mensch sich das vorgestellt (oder gewünscht) hat. Oberste Regel für den Dosenöffner: so wenig wie möglich eingreifen und NIE Partei gegen den Alteingesessenen ergreifen! Habt immer im Hinterkopf, daß der Neuankömmling ein Eindringling ist, den ihr als die Oberkatze Mensch dem Altgedienten vor die Nase gesetzt habt...
Klar gibt es auch Fälle, wo man eingreifen muß, so habe ich vor Jahren, als Lea und Jojo ins Haus kamen und von Frieda angegriffen wurden, einen wochenlange Zusammenführung praktiziert: die Kitten kamen ins Badezimmer, in dessen Holztür ein Fenster gesägt worden und mit Maschendraht gesichert war. So konnten sie Sicht- und Geruchskontakt aufnehmen, ohne gleich gekratzt und gebissen zu werden. Nach und nach hab ich dann die den Kitten freundliche gesonnenen mit ins Badezimmer gelassen, bis sie genug "Verbündete" hatten, um sich der rauhen Wirklichkeit der ganzen Wohnung zu stellen. Heut sind die zwei die dominantesten hier...
ERSTAUSSTATTUG FÜR DIE KATZ:
Man nehme...
Eine Katze, klar, dazu
zwei Futternäpfe, einen für Trockenfutter, einen für Nassfutter
einen großen, schweren Wassernapf, den sie nicht so leicht umschütten oder durch die Gegend schieben kann, dann tritt man auch nicht so oft in Pfützen hinein
ein Katzenklo, wahlweise mit oder ohne Haube (ausprobieren, was sie lieber mag ;-) )
Streulöffel zum Saubermachen desselben
Katzenstreu, hier empfehle ich Klumpstreu, die leichter zu säubern und somit sparsamer ist
ein Transportkorb (braucht man schon beim Abholen, spätestens aber beim ersten Tierarztbesuch)
einen guten, vertrauenserweckenden Tierarzt, der was von Katzen versteht
IM LAUFE DER ZEIT KOMMT HINZU
der Impfpaß
diverses Spielzeug
eine Katzendecke (damit schützt man den von ihr eroberten Lieblingsplatz vor allzuviel Haaren, außerdem wandert sich als vertrauenserweckende Maßnahme in den Transportkorb wenn nötig)
etwas zum Krallen schärfen (Kratzbaum, Kratzbrett, eine an die Wand genagelte Sisalfußmatte etc.)
etwas zum Verstecken und sich Zurückziehen (ein Weidenkorb, eine Katzenhöhle, ein Kuschelbett oder einfach ein Karton mit Frauchens Pullover)
Kamm und Bürste (bei Langhaarkatzen unabdingbar, bei Kurzhaarkatzen wenn's beliebt)
mindestens eine Kleiderbürste *ggg*
ein spezieller Vorsatz für den Staubsauger
im Medizinschrank ein Extrafach für Antiflohmittel, Entwurmungsmittel und anderen sich im Lauf der Zeit ansammelnden Medikamenten
eine katzengerechte neue Wohnung mit glatten Böden, Balkon oder Garten ;-)
KÄTZISCHE ENTWICKLUNG
Anders als beim Hund wird das Alter einer Katze ungefähr so verglichen:
Das erste Katzenjahr entspricht 16 Menschenjahren. Hier ist also gebündelt in einem Jahr das Säuglings-, Kleinkind- Flegelalterstadium, wie jeder, der schon einmal Jungtiere gehabt hat, bestätigen kann...
Das zweite Katzenjahr geht bis 24 Menschenjahre. Dies ist die Zeit, wo sich die Katze vom "nur Flausen im Kopf" bis hin zum jungen Erwachsenen entwickelt.
Das dritte Katzenjahr umfaßt nur die nächsten 4 Menschenjahre, also bis "28", das vierte Katzenjahr weitere 4 Menschenjahre bis 32.
Im achten Jahr wäre die Katz als Mensch 48 Jahre alt, im zwölften Jahr reif für die Pensionierung mit 64 Jahren, mit 15 Jahren wäre sie als Mensch schon 76 Jahre alt und mit 20 Katzenjahren könnte sie als Mensch ihren 96igsten Geburtstag feiern.
Andere Sichtweisen, vor allem die der Futtermittelhersteller, sprechen bereits bei einer 7-jährigen Katze von einer Seniorin. Tatsache ist, daß eine Katze ab dem 4. Lebensjahr merklich ruhiger wird und spätestens hier sämtliche Macken ausgeprägt und Altersstarrheiten angelegt sind ;-)
An dieser Stelle ein Plädoyer für alte Katzen:
Geht in die Tierheime, schaut auf die entsprechenden Seiten im Internet und bietet auch ruhig einer alten Samtpfote ein neues Zuhause! Ihr werdet zwar nicht zusammenwachsen wie mit einem Jungtier, aber es kann sich eine wunderbare Freundschaft entwickeln, die von gegenseitiger Achtung geprägt ist. Gerade ältere Tiere, die sonst niemand mehr haben will, werden sehr aufmerksame Hausgenossen!
Wer hingegen das Abenteuer bestehen möchte, ein Katzenkind groß zu ziehen, sollte darauf achten, daß es alt genug ist, die Reise weg von Muttern und Geschwistern in ein neues Zuhause anzutreten. Alt genug heißt mindestens 10 Wochen, besser noch zwölf Wochen alt! Nicht umsonst dürfen Züchter ihre Kitten frühestens mit zwölf Wochen abgeben. Das hat folgenden (Hinter)Grund:
Der erste Monat ist für die rein körperliche Entwicklung. In dieser Zeit entwickelt sich der Welpe rasant. Er wird blind und taub geboren, hat zur Orientierung nur den Geruchs- und Tastsinn zur Verfügung (deswegen schnurren Katzenmütter auch wie wild). In den ersten Tagen entwickelt sich das Gehör, nach 8-10 Tagen öffnen sich die Augen, aber bis das Kleine etwas erkennen kann, vergeht noch ein Weilchen. Richtig, d.h. (jagdtauglich) scharf sehen können Jungkatzen erst mit drei bis vier Monaten, ungefähr zum Zeitpunkt des Zahnwechsels.
Der zweite Monat ist für die motorische Entwicklung, hier ist das Spiel mit Mutter und Geschwistern immens wichtig. Es wird trainiert, was das Zeug hält. All die für uns so lustig aussehenden Spiele unter den Geschwistern sind im Grunde genommen harte Trainingsarbeit für das spätere Überleben, denn es weiß ja nicht, daß es später einen fürsorglichen Dosenöffner für sich haben wird.
Der dritte Monat ist für das Sozialverhalten. In diesen wichtigen Wochen lernt das Kitten alles, was es für einen späteren erfolgreichen Umgang mit anderen Wesen, auch Katzen, braucht. Es ist zwar genetisch mit einer ganzen Menge Instinkte und Verhaltensweisen ausgestattet, diese aber richtig einsetzen zu können, muß im Kontakt mit Artgenossen gelernt werden! Hier setzt auch die eigentliche Erziehung der Mutterkatze zu einem später "gut erzogenen Hausgenossen" an.
Kleiner Exkurs: Normalerweise trennt sich die Mutter von ihren Kindern, wenn diese auch ohne sie überlebensfähig sind, das heißt, wenn sie ungefähr drei bis vier Monate alt sind. Die erste Zeit ohne die Mama, die sie mit angeschleppter Nahrung versorgt, ist noch einmal eine sehr gefährliche für Jungkatzen, fällt sie doch zusammen mit der Zeit des Zahnwechsels. Und wer schon mal versucht hat, mit einem lockeren Zahn feste zuzubeißen, weiß, wie schwierig und u.U. schmerzhaft das ist. Leider brauchen Katzen aber, um den Tötungsbiß z.B. an einer Maus richtig ausführen zu können, festsitzende Reißzähne, abgesehen davon, daß dieser Tötungsbiß NICHT angeboren, sondern erlernt ist ;-) Exkurs Ende.
Es gibt leider nach wie vor die verbreite Unsitte, Kätzchen schon mit sechs Wochen, in schlimmen Fällen sogar noch früher von der Mutter zu trennen. (Hab ich doch vor wenigen Wochen auf dem Parkplatz eines Supermarktes einen Mann gesehen, der noch blauäugige Welpen verschenkte *grrrrrrrr*) Aber selbst wenn Euch die kätzische Sozialisation nicht so am Herzen liegt, gibt es zwei weitere Gründe, die Kleinen so lange wie möglich beider Mutter zu lassen: Ernährung und Immunsystem. Mit fünf Wochen können Katzenkinder zwar schon alleine fressen, brauchen aber immer noch die Muttermilch als zusätzliche Energiequelle. Diese Phase, in der sie weniger gesäugt werden und beginnen selbständig zu fressen, ist die gefährlichste in ihrem jungen Leben überhaupt. Mit der Muttermilch bekommen sie von der Mutter Abwehrstoffe, die sie gegen Krankheiten schützen. Dieser Abwehrschutz läßt mit abnehmender Muttermilch nach. Die Kitten sind aber noch zu klein, als daß ihr Organismus eigene Abwehrstoffe hätte bilden können. Von daher appelliere ich eindringlich an Euch: TRENNT KEIN KITTEN OHNE NOT VON DER MUTTER, SOLANGE ES NICHT MINDESTENS ZEHN WOCHEN ALT IST!!!
Ohne Not heißt: solange die Mutter lebt und ihre Kinder versorgen kann, also gesund und unverletzt ist sowie genügend Milch hat, Finger weg! Wenn Euch so ein Winzling angeboten wird, übernehmt lieber die Patenschaft für Mutter und Kind mit dem Versprechen, das Kätzchen zu Euch zu nehmen, sobald es groß genug ist dafür. Besucht Mutter und Kind, so oft ihr wollt (und die Besitzer es zulassen), aber laßt sie beinander!
Eine einzige Ausnahme mag ich gelten lassen - bei Kitten von wild lebenden Müttern muß es manchmal sein, daß sie im Alter von sechs, sieben Wochen von der Mutter getrennt werden, um überhaupt menschenzahm zu werden. Sonst kann es passieren, daß die Mutter ihnen im Sozialisationsmonat alles an menschenscheu vermittelt, was sie in ihrem Leben gelernt hat. Dieses sogenannte "einwildern" sollte aber Menschen überlassen werden, die genügend Erfahrung damit haben. Es ist alles andere als ein Zuckerschlecken, was eine Heerschar von ehrenamtlichen TierschützerInnen gewiß bestätigen kann.
KURZER EXKURS in KÄTZISCH:
Manchmal ist es angebracht, von seinem hohen Roß des Menschlichen Ausdrucksvermögens abzusteigen und sich des Kätzischen zu bedienen.
Geht es um Zärtlichkeiten und Liebesbeweise, kann man seiner Katze ruhig auch einmal "Köpfchen geben", d.h. ihr mit der eigenen Nase vorsichtig ein paar Mal über die Stirn fahren. Umgekehrt genießt es Nele manchmal, wenn sie mir "das Köpfchen putzen darf", d.h. ich halte ihr meinen Kopf hin und sie leckt meine Stirn ab (*ihhhhhwiekitzeltdierauheZunge*)
Das "Putzen" kann man imitieren, indem man den Zeigefinger mit Speichel naß macht und damit der Katze über das (Kopf)fell streicht. Meist antwortet sie gleich wie oben bei Nele beschrieben.
Bei Auseinandersetzungen kann man die eigene Samtpfote auch verblüffen, wenn man ihr zeigt, daß man ihre Sprache gelernt hat:
Da wir Menschen nicht Fauchen können, reicht es, nur den Luftzug zu imitieren: also leicht pusten!
Das, was Mutter Katze bei ihren Kindern macht, wenn die was nicht sollen, nämlich ihnen einen "Katzenkopf" geben, macht mensch, indem er ihr mit Nachdruck mit einem Finger auf die Stirn tippt.
Will man einer Katze signalisieren, das man ihr freundlich gestimmt ist, bietet sich blinzeln an. Ein ihr offen in die Augen schauen wird eine menschenungeübte Katze IMMER als Bedrohung auffassen, da das Starren unter Katzen eine Aggressionshandlung ist. Von oder bei Menschen aufgezogene Kätzchen wachsen übrigens bilingual auf: sie lernen im Laufe der Zeit, manche schneller als andere, daß z.B. der gerade Blick auf sie bzw. in ihre Augen seitens des Menschen KEINE Bedrohung darstellt, seitens eines kätzischen Gegenübers jedoch höchste Alarmbereitschaft hervorruft.
So.
Bevor dies nun noch in ein halbes Buch ausartet, zum Abschluß nur noch zwei Buchempfehlungen, beide zwar schon etwas älter, aber für den, der sich wirklich über kätzisches Verhalten informieren will, unbedingt zu empfehlen:
als erstes DER Klassiker schlechthin:
Paul Leyhausen: Katzen. Eine Verhaltenskunde. Verlag Paul Parey. (Ursprünglich 1956 !veröffentlicht), 1982 neu herausgegeben.
Paul Leyhausen: Katzenseele. Wesen und Sozialverhalten. Kosmos Verlag 1996
Die laienhafte, pardon, populärwissenschaftliche Übesetzung der Verhaltenskunde ohne jeden wissenschaftlichen Anteil..., aber leichter zu lesen
Ferdinand Brunner/Kurt Hawacek: Wie sag ich's meiner Katze. Vom Umgang mit einem eigenwilligen Hausgenossen. 1976, später als Fischer Taschenbuch erschienen, z.T. antiquarisch auffindbar.
Für weitere Fragen steht meine mail-adresse zur Verfügung ;-)
© LeaofRafiki, 04.08.2001/ 01.07.2002
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Sobald dieser Bericht oder Teile davon von einem anderen Verfasser als LeaofRafiki bei Ciao, Dooyoo, Yopi, Hitwin, Griasdi oder Ecomments erscheint, handelt es sich um geklaute Worte !!!!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-02 14:49:29 mit dem Titel Das Bad am Samstagabend
Wenn es etwas gibt, was so unnötig ist wie ein Kropf, dann ist es das Baden von Katzen, zumal die meisten Katzen ausgesprochen wasserscheu sind. Wenn man von wenigen Ausnahmen, wie z.B. den legendären Türkisch Van, die zum Fischen in die Gewässer springen und deren Halter ihnen teils einen eigenen Badeteich anlegen oder meiner Lea, die, Neugier sei ihr zweiter Name, unter dem Rasensprenger sitzen blieb und den auf sie und um sie herum fallenden Wassertropfen nachsah, absieht.
Eine weitere Ausnahme sind Kätzchen, also neugierige Katzenkinder, die bei Balanceakten, was ihr Mensch denn da so merkwürdiges treibt, abrutschen und in die Badewanne plumpsen, wie es meine Nele tat und schneller, als ich gucken konnte, zum Rand paddelte, wo ich ihr dann allerdings doch als Kletterhilfe Beistand leistete...
Katzen sind von Natur aus sehr reinliche Tiere, die sich zu unserem Ergötzen auf anmutigste Art und Weise selber stundenlang putzen können, so daß die Unterstützung ihres Menschen bei der Reinhaltung und Fellpflege, abgesehen vom Bürsten, auf wenige Notfälle beschränkt bleiben sollte, denn dadurch würde die wasserabweisende und wärmespeichernde Funktion des Fells empfindlich gestört. Was wir, bei zu häufigem Duschen und/oderBaden ja an uns selbst bzw. trockener Haut beobachten können.
Trotzdem mag es nun einige wenige Fälle geben, in denen ein Bad für die Katz angesagt ist: sei es aus medizinischen Gründen, um ein bestimmtes Mittel großflächig auf die Haut auftragen zu können (ein sogenanntes medizinische Bad also), oder aber, daß die Fellverschmutzung so großflächig ist, daß ihr anders nicht beizukommen ist.
Gründe dafür könnten sein:
die Katze ist beim Renovieren der Wohnung in den Farbeimer gesprungen (hier empfiehlt es sich, ERST die Katze, anschließend die Wohnung zu reinigen),
sie hat sich in einer Öllache am portugiesischen Strand oder sonstwo gewälzt
oder ist auf der Flucht vor Nachbars Lumpi in die Jauchegrube gefallen...
Sollte sie allerdings den Topf Gulaschsuppe vom Herd geholt haben, kann man i.d.R. ruhig abwarten, bis sie sich am eigenen Fell gesättigt hat, und dann erst die Rest entfernen...
Sollte es aber doch einmal zwingend notwendig sein, die Katze zu baden, so sollte man folgende Tips beherzigen:
Der Raum, in dem die Wasserschlacht stattfinden soll,
sollte auf angenehme Temperatur (d.h. mindestens 25 Grad! Katzen mögen und brauchen es, erst recht, wenn sie naß sind, wärmer als Menschen) aufgeheizt sein, damit sich die Katz weder Pips oder ärger noch, eine Lungenentzündung holt und
sollte keine palastmäßigen Ausmaße haben, es sei denn es ist das Spiel „Fang die Katz" als Zwischenübung eingeplant.
Alles, was nicht naß werden oder bei evtl. Kampfhandlungen zu Bruch gehen soll, ist tunlichst außer Reichweite zu bringen.
Man selbst, als wasserwerkender Folterknecht, sollte sich in einen Taucheranzug zwängen, Badeanzug/Badehose oder Bikini empfehlen sich nur dann, wenn sichergestellt ist, daß die Katze weder Krallen noch Zähne zur Gegenwehr einsetzen kann, andernfalls ist ein anschließender Aufenthalt in der Notaufnahme wohl unumgänglich (wann war noch gleich die letzte Tetanusimpfung???)
Die Badewanne/Duschtasse sollte mit einer rutschsicheren Matte ausgestattet sein, das gibt sowohl der Katze Halt als auch dem badewütigen Menschen, falls es zu katzenbedingten Gleichgewichtsstörungen kommt
An Utensilien sollte bereit liegen:
ein mildes Shampoo, vom Tierarzt oder aus dem örtlichen Zoo-Fachhandel
ein Stapel Handtücher zum Abtrocknen
Feudel, Wasserstaubsauger etc.
und für die Sekunden danach eine Flasche Cognac o.ä.
So wohlfeil gerüstet schreite man zu Tat!
Nachdem die Katze gelockt oder eingefangen, ins Badezimmer bugsiert und die Tür hinter sich geschlossen wurde, wird das erbarmungswürdige Opfer in die handbreit gefüllte Badewanne/Duschtasse oder das Waschbecken gesetzt und das Fell angefeuchtet, wobei Kopf und Ohren ausgespart werden (sollen). Wohl dem, der wie die indische Götting Kali über mehr Arme als normal verfügt!, und sie gleichzeitig festhalten und einshampoonieren kann.
ACHTUNG, Katzen können sich in ihrem eigenen Fell drehen, wenn sie nicht festgehalten werden wollen, diese Greif-Übung potenziert sich noch durch glitschiges Shampoo!
Mit viel lauwarmem (ca. 30 Grad, oder wie bei Säuglingen mit dem Unterarm die Temperatur testen!, die Katze soll ja nicht gekocht werden) Wasser das Shampoo wiederausspülen, und anschließend das klägliche Bündel aus nassem Fell und Knochen, das im nassen Zustand wie ein kätzisches Biafrakind aussieht statt wie vordem wie ein prächtiges Fellmonster..., in ein am besten vorgewärmtes Handtuch hüllen und sanft(!) mit demselben das überschüssige Wasser aufsaugen. Trockenrubbeln bzw. Frottieren ist nur bei Kurzhaarkatzen angesagt, sonst kann man gleich noch mit der Rasurmaschine hinterhergehen, um all die verfilzten Knoten rauszuschneiden...
Nachdem auf diese Weise etliche Handtücher verbraucht wurden (die auch gut zum Blutstillen auf menschlicher Haut geeignet sind), entläßt man das Tier an einen warmen Ort zum Nachtrocknen. Dies kann einige Stunden dauern, währenddessen Zugluft wegen der Erkältungsgefahr zu vermeiden ist. Ganz mutige Naturen können, um der Folter die Krone aufzusetzen, versuchen, die Katze trocken zu fönen, allerdings lieben die meisten Katzen einen Fön genauso sehr wie den Staubsauger (oder andere pustenden Krachmacher. Immerhin wird „Pusten" schnell mit „Fauchen" assoziiert.)
Wie dem auch sei, will man nicht die nächsten Stunden damit zubringen, die (nasse, halbtrockene oder fast trockene) Katze zu suchen, sollte dieser „Trockenraum" ein abgeschlossener sein, denn sie wird so schnell sie kann, aus den Klauen ihres Folterers in ein geschütztes Eckchen flüchten, um sich dort erstmal selber sauber zu machen, sprich ihr in Unordnung geratenes Fell wieder in die richtige Ordnung bringen und versuchen, all den fremden Geruch aus ihm zu tilgen.
Sobald sie wieder ansprechbar und somit geneigt ist, ihrem Menschen auch wieder etwas Aufmerksamkeit zu schenken, manche Katzen können nach einer solchen Prozedur tagelang schmollen, ist dann die große Entschuldigungs- und Versöhnungsfeier mit Schmusen, Leckerlie, Schmusen, Leckerlie, Schmusen und Leckerlie angesagt.
Verwendete Quellen:
http://www.alsdorfer-katzeninfo.de/bad.htm
http://www.somalicats.de/gesund2.htm
Wer nun den Verdacht hat, ich würde dieses wichtige Thema nicht ernst nehmen oder gar schlimmer noch, keine eigenen Erfahrungen wiedergeben, dem antworte ich mit einem entschiedenen eriwanischen JEIN.
Ich halte es für absoluten Blödsinn, eine Katze zu baden und wenn ich sowas von Katzenhaltern mitbekomme, die dies ihren Tieren z.B. vor einer Ausstellung antun, damit das Fell noch ein büschen seidiger, glänzender oder was weiß ich wie aussieht, kann ich nur den Kopf schütteln und mich mit Mühe heftigeren Reaktionen enthalten.
Allerdings hab ich schon etliche Katzen nach einem unfreiwilligen Bad versorgen müssen, und weiß daher, daß es arg gefährlich werden kann, wenn die Katze bis auf die Haut nass geworden ist. In diesem Sinne:
bleibt trocken!
Eine wunderschöne Badebeschreibung gibt‘s hier:
http://www.wasjugan.de/katzen-baden.htm
© LeaofRafiki 09.12.2002 / 03.03.02
P.S: Der Beitrag zum Thema, wie man Katzen Medikamente verabreicht, ist in die neu eingerichtete Kategorie umgezogen!
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, ab und an bei talkon, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener bei Ecomments, Griasdi oder gar Hitwin *grins* weiterlesen schließen -
Jule fühlt sich wohl bei mir
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dieses Mal traf meine Katze Jule die Entscheidung über was ich heute schreiben werde. Gestern Abend saß ich an meinem PC, um mich herum streunte meine Katze und mauzte. Aha, da hat jemand Hunger. So ging ich in die Küche, immer die Katze um meine Beine herum, öffnete eine Büchse Futter und füllte es in ihren Napf. Dankbare Augen blickten mich an. Dieses Prozedere geschieht zweimal am Tag, und die Dankbarkeit durch ihr Geschnurre ist Dank genug.
Zu meiner Katze kam ich ganz einfach. Meine Freundin musste sie leider weggeben. Damit sie nicht ins Tierheim muss, nahm ich sie. Irgendwie kam meine Tierliebe durch. Und Unterhaltung braucht jeder Mensch, sei es nur das Schnurren einer Katze oder das Bellen eines Hundes.
An eine Katze kann man auch anders kommen. Besucht man zufällig Bekannte, die gerade Katzen-Nachwuchs haben, fällt es nicht schwer, so ein putziges,kleines,süßes Dingelchen mit zu nehmen. Klein sind sie am süßesten. Auch im Tierheim warten Katzen verschiedenster Größe und Rassen mit erwartungsvollen Blicken auf neue Herrchen und Frauchen. Nach ein paar auszufüllenden Formularen und meist einer kleinen Spende kann man schon die Mieze mitnehmen. Eine weitere Methode ist durch Lesen oder Inserieren von Anzeigen in der heimischen Tageszeitung.
Ist die Katze erstmal zuhause, muß man sich erstmal überlegen (am besten bevor das Tier geholt wird), was so eine Katze alles braucht. Zu aller erst natürlich das Katzenklo und das passende Streu dazu. Im Handel gibt es schon verschiedene Arten von Streu, wie Klumpstreu, Spähne und andere. Welches das geeigneteste Streu ist, muß man erst herausfinden. Zum Klo dazu, hatte ich mir gleich eine kleine Plastikschaufel besorgt, die in der Mitte eine Art grobes Sieb hat. Damit kann man die Häufchen entfernen. So spart man Streu und das Katzenklo sieht sauberer aus.
Als nächstes kamen drei kleine Näpfe dazu. Eines für Nass-, das andere für Trockenfutter, und schließlich das dritte für Wasser. Nach und nach kamen noch eine Fellbürste, ein Kratzbaum, ein kleines kissen fürs Fensterbrett, sowie diverse Spielsachen dazu.
Bis sich die Katze an ihre neue Umgebung gewöhnt hat, kann es etwas dauern.Bei einer Einzelperson geht dies in der Regel schneller als bei einer Familie mit drei Kindern. Bei mir hat es zwei Tage gebraucht, bis die Katze langsam zutraulich wurde. Als ich sie nach Hause mitbrachte und sie aus ihrem Korb lies, verschwand sie gleich ins Schlafzimmer unters Bett. Nur zum Fressen kam sie heraus, dies aber nur Nachts. Vor allem sollte man darauf achten, das am Anfang Türen und Fenster geschlossen bleiben. Vor allem wenn man Parterre wohnt, kann es passieren, das das Tier davon läuft.
Damit sich die Katze von Anfang an wohl fühlt, sollte man Bedenken das die Katze folgende Sachen nicht mag:
- nicht die Katze mit Gewalt fangen und an den Gliedern ziehen,
- der Katze nicht in die Augen starren,
- nicht das Fell in Gegenrichtung streicheln,
- nicht anpusten, vor allem nicht mit Zigarettenqualm,
- keine laute Musik,
- nicht mit Wasser bespritzen,
- ruckartige Bewegungen in der Nähe der Katze vermeiden.
Alle Katzen haben das Bedürfnis zu spielen und zu ruhen. Durch gewissen Gesten der Katze merkt man mit der Zeit wann sie spielen will. Diverse Spielsachen gibt es in der Tierhandlung. Möchte sie Ruhe haben, sucht sie bevorzugte Orte wie Fensterbrett, Schrank oder Bett auf. Man sollte sie nicht unbedingt wecken, falls es nicht anders geht.
Meine Jule hat eine eklige Angewohnheit. Aber nicht nur sie hat diese ärgerliche Angewohnheit. Sobald ich vergesse meine durchgeschwitzte Wäsche nach dem Baden oder Duschen in den Wäschekorb zu legen, uriniert sie drauf. Auch Reise- oder Trainingstaschen muss ich immer geschlossen halten. Und den Urinduft aus der Wäsche zu kriegen ist nicht gerade leicht. Sie liebt mich nun mal "g"
Zum Trockenfutter sollte man stets ein Napf mit Wasser stellen. Vor allem jetzt in der warmen Jahreszeit.Nassfutter vom Vortag sollte man im Sommer nicht mit frischem Futter auffüllen, da es schnell verdirbt. Milch ist bei älteren Tieren nicht angebracht, da sie dadurch Verdauungsstörungen bekommen können. Die Katzen-Milch aus der Tierhandlung kann man bedenkenlos geben, da sie der Katze nicht schadet. Wer Pflanzen in der Wohnung hat, wird schnell merken, das an ihren Blättern geknabbert wurde. Damit sie dies nicht mehr tun, gibt es sogenanntes Katzengras. Es reinigt und fördert die Verdauung der Katze, und die großen Pflanzen bleiben verschont.
So, ich hoffe euch ein paar gute Tips gegeben zu haben, damit sich die Katze bei euch wohlfühlt. Wer kein Mauze hat, sollte sich eine Anschaffung reiflich überlegen, vor allem wenn man Nachwuchs erwartet oder schon da ist.
Einen lieben Katzengruß von Jule und mir :-)
Bravehart und Avilini
28.02.03 weiterlesen schließen -
Kastration oder Sterilisation??
14.02.2003, 12:36 Uhr von
PURlena
Was soll man hier nur schreiben....... Also ich bin Mo - oder PURlena :-) Ich bin Verkäuferin, ha...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Am Freitag den 15. November 2002 hatte unsere Pebbles ihren großen Tag - sie wurde kastriert.
Pebbles ist inzwischen 1 1/4 Jahr - und normalerweise sollte das dann schon längst geschehen sein.
Eigentlich wollten wir das nicht - es ist ja keine Pflicht. Wir wollten sie irgendwann mal werfen lassen und dann kastrieren. Nun hatten wir leider nicht bedacht, dass unsere Katzen inzwischen reine Wohnungskatzen sind. Wenn Pebbles also rollig war, konnte sie nicht raus um ihren Trieb zu befriedigen. Ich habe mir sagen lassen, dass es nicht für alle Katzen schlimm ist, aber für Pebbles war es das.
Da wir Momentan noch in einer Wohnung wohnen wo wir nur eine bestimmte Anzahl an Katzen halten dürfen stand außer Diskussion ob wir unserer Pebbles einen Kater suchen, damit sie nicht mehr leidet. Da Pebbles eigentlich eine sehr hübsche Katze ist, dachten wir wäre es schön, wenn sie uns ein Kitten schenken könnte. Aber wir wollten sie auch nicht leiden lassen – das ist für sie ganz schlimm und mein Mann und ich haben das auch nicht als angenehm empfunden. Man durfte sie nicht mehr anfassen ohne dass sie wie ein „Zäpfchen“ abgegangen wäre.
So haben wir in den sauren Apfel gebissen und haben uns beim TA und im Internet erkundigt.
Zuerst war zu klären: Kastration oder Sterilisation.
Bei der Kastration werden die Eierstöcke entfernt und die Katze wird somit nicht mehr rollig. Kann also dementsprechend nicht mehr werfen. Also was Endgültiges.
Bei der Sterilisation werden die Eileiter „abgeklemmt“ – so hat man uns gesagt. Kann also wieder Rückgängig gemacht werden – aber die Katze wird weiterhin rollig. Kam bei uns also nicht in Frage.
Gut, die Entscheidung war gefallen: Kastration. Den TA also angesprochen, und der hat uns dann erklärt wie das ganze funktioniert. Einen Termin ausgemacht und am nächsten Morgen war es dann so weit.
Freitag der 15. November 2002 ca. 07:00 UHR
Pebbles hatte seit den Abend vorher ab 19:00 UHR nichts mehr gefressen – sollte eigentlich schon ab 17:00 UHR sein, aber wir haben das vergessen *schäm*. Die Reise ging los: Pebbles in das Katzen - Case gepackt (macht die gern, denn die ist immer wieder neugierig auf das Ding, weiß nicht ob sie denkt, das inzwischen der Innenarchitekt da war oder was) und auf zum Bus.
07:30UHR:
Wir standen schon ein paar Minuten vor der Praxis und da kommt gut gelaunt – aber verpennt – die Sprechstundenhilfe um die Ecke und begrüßt uns mit einem fröhlich gekrächztem „Guten Morgen!“ Da sie in der Praxis erst mal alles aufmachen wollte „erlaubte“ sie uns noch zu Ende zu rauchen. Gesagt, getan.
Als wir dann beim TA in der Praxis waren, kam die nette Sprechstundehilfe von eben auf uns zu, und stellte dann noch ein paar Allgemeine Fragen: Soll Blut abgenommen werden (dafür müsste man die Katze später nämlich noch mal extra schlafen legen). Weil Pebbles schon immer ein wenig kränkelt – sie ist sehr mager und frisst weniger als das sie trinkt, stimmten wir den Blutabnahme zu. Man kann das Blut einfrieren - für ca. zwei Monate - kann es dann später, sollte noch mal was sein, so das man sagt, schauen wir uns mal das Blut an, untersuchen. Die Sprechstundenhilfe hat uns dann noch mal beruhigt und hat gesagt, den Schnitt den der Doktor machen würde wäre ungefähr 1 – 2 cm und sie würde gar nichts spüren. Zwischen elf und zwölf konnten wir sie dann wieder abholen. Ich sagte ihr dann noch, das wir die die Fressenszeit nicht ganz eingehalten haben – das sie also ab 19:00 UHR dann nichts mehr zu fressen hatte, aber das war okay.
Ich hatte von Kevins Kastration (Kater inzwischen 8 ½ Jahre alt – er wurde mit 6 Monaten kastriert) noch in Erinnerung, das ich vorher noch mit dem Doktor gesprochen habe. Bei unserem neuen TA nicht. Aber das wichtigste hatte uns eh die Sprechstundenhilfe gesagt – außerdem kam der Doktor gerade erst an, als wir vor der Tür standen – brauchte wohl noch ein paar Minuten *gg*.
Ca. 11:00 UHR
Da wir es nicht mehr ausgehalten haben – besser gesagt ich, haben wir Pebbles so früh wie möglich geholt. Der Doc erzählte ganz stolz wie tapfer sie war, als er sie schlafen legte und das sie schon wach gewesen sei und sogar schon zweimal Wasser gelassen hatte!
Sie lag wie ein schluck Wasser in der Kurve in ihrem Case und war ganz bedröppelt – mir kamen fast die Tränen. Sie hatte Salbe in den Augen, und der Doktor bat uns, diese auch unbedingt drin zu lassen, damit die Augen nicht austrocknen. Außerdem sagte er, hätte er den Bauch und die Vorderläufe ein wenig rasiert – damit er die Venen finden konnte zum Blutabnehmen. Und am Bauch musste er selbstverständlich rasieren – klar. Ein bisschen Jod hatte sie noch im Fell, darüber sollten wir uns keine Gedanken machen, das würde sie sich selber rausputzen. Außerdem würde wohl die Stelle wo die Narbe ist anschwellen – etwa so groß wie eine kleine Wallnuss – das wäre völlig normal und kein Grund zur Besorgnis.
Wir sind dann mit Pebbles heimgefahren und haben sie von den anderen Katzen getrennt im Badezimmer „eingesperrt“. Der Arzt hat gesagt, dass die anderen Katzen evtl. auf Pebbles merkwürdig reagieren könnten, weil sie nach TA riecht und außerdem so bedröppelt wäre. So könnten die anderen Katzen versuchen ihre Machtposition neu auszukämpfen oder behaupten wollen.
Pinky unsere Jüngste Katze hatte Pebbles schon schmerzhaft vermisst – sie miaute ständig und lief suchend in der Wohnung rum. Als wir mit Pebbles heimkamen haben wir sowohl den Kater als auch die kleine schnuppern lassen. Obwohl es dem Kater glaube ich schon recht gewesen wäre, wenn Pebbles nicht mehr wieder gekommen wäre – wir haben schon gescherzt, das der Kater, wenn wir ohne Pebbles heim kommen, schon die Kongos ausgepackt hatte und eine flotte Sohle zum besten gab *lol*. Aber beide waren interessiert und Pinky wollte gleich wieder spielen – und putzen natürlich! Aber wir haben dann die Tür zugemacht und haben Pebbles erstmal schlafen lassen.
Im Laufe des Nachmittags hörte ich dann immer wieder Geräusche aus dem Bad – bin dann immer gleich gucken gegangen, hatte mich extra ins Nebenzimmer gesetzt (Ok, ich war am Rechner *gg*). Pebbles hatte dann versucht auf unser Clo zu springen weil das normal ihre Stufe ist, um ans Fenster zu kommen – war mal wieder neugierig, die Madame. Hat dann nicht ganz hingehauen und sie fiel auf den Mülleimer – hat sich aber nie was getan.
Am Abend dann war sie wieder halbwegs bei, obwohl sie dann immer noch torkelte. Und dann gab sie den ersten Laut von sich – Erleichterung.
Schmusen wollte sie – aber wir wussten nicht, wie wir sie anfassen sollten, deswegen gestaltete sich das schwierig.
Die nächsten zwei Nächte haben wir sie dann in die Küche „gesperrt“ und die anderen beiden haben bei uns geschlafen. Und letzte Nacht dann waren alle drei mal wieder zusammen – nicht im Schlafzimmer. *gg*
Wir sind nun froh, dass wir das überstanden haben. Seither hatten wir nicht mehr beobachtet, das Pebbles stumpfsinnig vor der Wand saß oder ähnliches. Und Bachblüten werden in Zukunft auch noch gegeben – mal sehen, vielleicht wird aus Pebbles dann doch noch ne richtige Katze…...
*shake Hands*
Purlena
P. S.: Bitte nicht allzu großen Wert auf die Wertung leben, da man irgendwas auswählen muss, blieb mir nichts anderes übrig. weiterlesen schließen
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