Pro:
kinder lernen sehr viel..
Kontra:
streitereinen, schimpfwörter...
Empfehlung:
Ja
Der Kindergarten!!!
Für viele Eltern sicher genauso ein schwerer Schritt wie für die Kinder. Für die Kinder ist es schwer, in eine neue Gruppe zu kommen, mit lauter anderen Kindern und vor allem die Erzieherinnen. Dann muss man lernen sich durchzusetzen und lauter solche Sachen.
Für mich als Mutter fing ja schon die Wahl des Kindergartens total schwer, wir haben mehrere hier im Ort. Zwei haben wir unmittelbarer Nähe, also wir gehen in der Früh vielleicht 5 Minuten hin, eigentlich kam nur einer der beiden für uns in Frage. Nur welcher??? Der eine ist ziemlich altmodisch mit älteren Erzieherinnen. Der 2. wurde erst vor ein paar Jahren gebaut, der ist sehr groß, sehr hell und wirklich total schön.
Zum Glück gab es einen Schnuppertag, an dem man sich die Kindergärten anschauen konnte, diesen Tag der offenen Tür haben wir natürlich genutzt. Denn eigentlich wollte ich meiner Tochter die Wahl überlassen, denn schließlich muss sie ja 3 Jahre lang jeden Morgen hingehen und sollte sich wohl fühlen… Sie entschied sich natürlich für den neuen!!! Hätte ich auch… Nun gut, nachdem fest stand, wo sie hingehen will, geht man halt zur Gemeinde, an dem einen festgesetzen Tag und schreibt sein Kind ein, füllt Formulare aus und muss persönlich vorsprechen. Dann wartet man, ob das Kind angenommen wird…
Meine Tochter bekam auch einen Platz in unserem Wunschkindergarten, mittlerweile muss ich sagen LEIDER!!!
Dieser Kindergarten ist zwar wirklich schön, auch was die Erzieherinnen betrifft, passt soweit alles, allerdings ist der Kindergarten für die freie Entwicklung der Kinder. Auf gut Deutsch heißt das nichts anderes, als das die Kinder (fast) alles machen dürfen, was sie wollen.
Auf der einen Seite sicher sehr gut, weil ich meine Tochter doch auch ziemlich frei erziehen will, aber wenn mehrere Kinder aufeinander treffen, ist das Chaos vorprogrammiert…
Die Gruppe meiner Tochter besteht aus über 20 Kindern, Jungen und Mädchen im Alter von 3 bis 6 Jahren, einer Erzieherin und einer Helferin.
Ich habe meine Tochter wirklich gut auf den Kindergarten vorbereitet, ich sagte immer zu ihr, das sie dann schon so ein großes Mädchen ist und in den Kindergarten gehen darf. Ich sagte niemals DU MUSST!!! Auf jeden Fall ging sie vom 1. Tag an gerne hin, sie wurde sehr freundlich von den „Tanten“ aufgenommen. Die ersten Tage lies ich sie nur 1 Stunde im Kindergarten, damit der kleine Mensch nicht zu sehr überfordert wird, dann 2 Stunden und jetzt halt den ganzen Vormittag weil ich zur Zeit nur eine geringfügige Beschäftigung am Vormittag habe…
Ich sage mal, das der Kindergarten sehr wichtig für die Kleinen ist, eben die Gemeinschaft und den Kontakt mit anderen Kindern, die sie halt nicht kennt. Den geregelten Tagesablauf und im Kindergarten werden die Kinder doch anders gefordert, als wenn sie zu Hause sind, auch wenn man viel unterwegs ist, der Kindergarten ist mit nichts zu vergleichen.
Was für mich sehr schlimm war, das meine Tochter durch die vielen anderen Kinder immer krank war. Die ersten 3 Jahre war sie das gesündeste Kind, was man sich vorstellen kann, aber seit sie in den Kindergarten geht… na, ein Horror, dauernd hat sie einen Schnupfen, Husten, Grippe, Scharlach und sonstige Wehwehchen, wirklich schlimm. Meine Ärztin sagt immer, das man mit mehreren Viruserkrankungen pro Jahr rechnen muss, gut, aber bald alle 2 Wochen mit irgendwas zu hause sein, ist dann nicht mehr lustig. Vor allem leidet man ja als Mama immer mit, wenn die Kleine krank ist… So zum Beispiel, wo meine Tochter am Abend des 23.12. gebrochen hat, aber nicht nur einmal sondern 2 Stunden lang, ich mit ihr nach Wien in die Kinderklinik gefahren bin, wo wir bis 1 Uhr in der Früh waren (halb Wien hatte eine Magen-Darm-Grippe) und es erst so aussah, als wenn sie in der Klinik bleiben müsste. Natürlich wäre ich mit ihr geblieben, aber Weihnachten im Krankenhaus??? Muss nicht sein!!! Die Schwester war dann eh total nett und gab mir ein Medikament mit, weil ich sagte, ich schaffe das auch zu Hause mit ihr, wenn es wirklich nur eine Magen-Darm-Infektion ist. Da hatten wir auch Glück im Unglück…
Aber mit so was muss man immer rechnen, wenn man ein Kind im Kindergarten hat. Eigentlich schade und unfair, das manche Leute ihre kranken Kinder in den Kindergarten geben, und die die gesunden Kinder dann halt anstecken.
Was ich auch sehr schlimm finde ist, das sich meine Tochter durch den Kindergarten auch sehr zum Negativen verändert hat, sie ist teilweise total stur und bockig und an manchen Tagen megafrech. Sie will sich nichts sagen lassen und glaubt, sie ist die Größte, die machen kann, was sie will. Leider hat sie auch im Kindergarten das Schimpfen gelernt, die ersten Wochen war „Kackifurzer“ ihr Lieblingswort. Sehr amüsant, wenn man im Supermarkt an der vollen Kasse steht und das Kind schreit durch den Laden „Kackifurzer, Kackifurzer“ … :o)
Leider gibt es auch so Streithammel im Kindergarten, die Kinder streiten sich, oft kommt meine Tochter mit irgendeiner Wunde nach Hause, einem Biss, einem ordentlihen Kratzer im Gesicht und lauter solche Scherze... Da sollten die Erzieherinnen schon verstärkt dahinter sein, das sowas halt nicht passiert!!!
Trotz alle dem ist der Kindergarten natürlich sehr wichtig für die Kleinen, als ersten Schritt in die Selbstständigkeit!!!
Und zu den positiven Seiten gehören natürlich, das die Kinder sich an eine Gemeinschaft gewöhnen und auch sehr viel lernen. Über die viele gemalten Bilder, kleine gebastelte Geschneke freue ich mich auch jeden Tag!!!
Ich danke fürs Lesen, Kommentieren und Bewerten,
ganz liebe Grüße tammy weiterlesen schließen
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