Pro:
geht schnell, auch für Kochanfänger
Kontra:
Geschmack ist fad
Empfehlung:
Ja
Letzte Woche habe ich mich mal durch mein Kochbuch von Knorr -
Fixibilität - gewühlt und dabei das ein oder andere Rezept ausfindig gemacht.
Hier schreibe ich zu dem Produkt Knorr fix für Kartoffel Gratin, welches ich
für den Rezeptvorschlag Spinat-Käse Auflauf benötige. Ich schlage also gleich 2 Fliegen mit einer Klappe, indem ich das Produkt probiere und Euch gleichzeitig ein neues Rezept vorstelle. Den Kartoffelauflauf an sich habe ich auch schon probiert, fand ihn aber etwas langweilig. So hoffe ich auf ein besseres Ergebnis, in diesem abgewandelten Rezept, mit anderen Zutaten.
***Verpackung***
Kann ich mir aufgrund des tollen Fotos schenken, es sei aber gesagt, das ich für die Packung 0,69 Cent bezahlt habe. Der Inhalt sind 40 Gramm.
***Inhaltsstoffe***
Pflanzliches Fett gehärtet, modifizierte Stärke, jodiertes Speisesalz, Zwiebeln, Milchzucker, Geschmacksverstärker Mononatriumglutatmat, Milcheiweiß, Stabilisator Kaliumphosphat, Knoblauch, Aroma
***Zutaten***
Zu der Knorrfix Tüte für Kartoffel Gratin benötigt ihr:
200gr TK Blattspinat
400gr Kartoffeln
3 EL Schlagsahne
100 gr. Schafskäse
***Zubereitung***
Blattspinat auftauen lassen (im Topf oder der Mikrowelle). Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden.
Fix für Gratin in 350 ml kaltes Wasser und 3 EL Sahne einrühren, Kartoffelscheiben zugeben und aufkochen. Das ganze 5 Minuten kochen lassen, dann den Spinat zugeben.
Alles in eine flache Auflaufform schichten, den Schafskäse darüber streuen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 30-40 Minuten Backen.
***Erfahrungen***
Soweit also die Theorie, kommen wir einmal zur Praxis. Das ganze gestaltet sich also sehr einfach und ist auch für Kochanfänger geeignet. Nachdem ich die Soße aufgekocht hatte, kann ich sie also auch schon einmal vorab probieren, denn darum geht es ja eigentlich. Die Soße ist wie mich schon das helle Pulver ahnen ließ, fast weiß. Sie ist schön sämig und klumpt nicht. Allerdings ist sie so fad, wie sie aussieht. Gut, das ich vorab probiert habe. Geschmack kann ich nicht wirklich feststellen. Das Ganze ist allenfalls sehr salzig und wenn ich jetzt wirklich nach „Vorschrift“ gearbeitet hätte, dann wäre es wohl in die Hose gegangen. Der Spinat an sich hat ja auch kaum Geschmack und ich denke dieses Essen wäre dann nicht der Hit gewesen.
So habe ich also die Kartoffel-Gratin Mischung nach dem Aufkochen noch gut nachgewürzt und zwar mit Muskat, Pfeffer und frischem Knoblauch, den ich gepresst habe. So war das ganze sehr lecker und ich habe nach Rezept weitergemacht. Nach 35 Minuten war der Auflauf fertig, und er sah wirklich genauso wie im Buch aus. Eigentlich viel zu Schade ihn aufzufüllen.
Das haben wir natürlich trotzdem gemacht, klar es roch ja auch schon extrem gut, und somit haben wir probiert und uns direkt den Mund verbrannt, denn der Spinat war extrem heiß :o)
Die Soße war immer noch schön in der Konsistenz, nicht groß nachgedickt, sondern so, da sie sich mit den Zutaten schön vermengt hat. Leider war die Soße immer noch ziemlich salzig, das war auch das Einzige, was mich an dem Auflauf gestört hat. Die Kombination mit dem Spinat war sehr lecker und das ich das Ganze nachgewürzt habe war unumgänglich, sonst wäre es wirklich etwas fad.
Die Kartoffeln waren trotz der langen Garzeit noch bissfest und nicht matschig.
Der Schafskäse passt natürlich super dazu und rundete das Gericht wunderbar ab.
***Fazit***
Also, das Knorrfix für Kartoffel-Gratin an sich schmeckt mir persönlich viel zu fad und ist mir zu salzig. Die Soße hat aber eine ansprechende Farbe und eine ansprechende Konsistenz. Außerdem hat sie beim Einrühren nicht geklumpt. In Verbindung mit dem ausprobierten Knorr Rezept und noch gut nachgewürzt hat mir das Ganze jedoch gut gefallen, denn der Auflauf war wirklich sehr lecker und für den würde ich auch 5 Sterne vergeben. Da ich aber nur das Produkt an sich bewerten möchte vergebe ich hierfür nur 3 Sterne und eine eingeschränkte Empfehlung, denn die Soße an sich ist zu wenig gewürzt und viel zu salzig. Sollte also jemand das Rezept ausprobieren wollen, sollte er darauf achten, das der verwendete Schafskäse nicht allzu salzig ist.
Anja weiterlesen schließen
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