Pro:
Schöne Lage, hübscher, gepflegter Ort...
Kontra:
...
Empfehlung:
Ja
Knysna (Nysna gesprochen), das kleine Städtchen mit seinen etwas über 50.000 Einowhnern, lag auf unserer Strecke entlang der Garten Route.
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Von Osten aus hat man von einem Aussichtspunkt aus einen wunderbar beeindruckenden Blick über die Lagune, auf Leisure Island und auf den Ort selbst. Leider war es an diesem Tag ein klein wenig dunstig, so dass die Fotos nicht ganz so perfekt geworden sind ;-). Die Salzwasserlaguna, an der das Städtchen liegt wurde übrigens zum Nationalen Naturdenkmal erklärt.
Ind er Lagune selbst findet man zwei größere Inseln. Beide sind durch Brücken mit dem Fetland verbunden. Und mitten durch die Lagune führt eine Einsenbahnbrücke. Hier fuhr der Dampfzug Outeniqua Choo-Tjoe. Unser Reiseleiter meinte, daß seine Fahrten eingestellt wurden, da es sich nicht lohnte diese Bahnstrecke zu betreiben. Sehr schade – denn die Strecke, an der wir später entlang fuhren – ist wirklich fantastisch.
Die Lagune selbst ist übrigens ca. 18 km2 groß und sehr beliebt – bei Bootsfahrern, Wsserskifahrern und Fischern. Man kann Boote (sogar Hausboote) mieten und in der Lagune wunderbar beim Wasservbögel beobachten relacen.
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Als wir aus unserem Bus ausstiegen, wurden wir sofort von Souvenirverkäufern umringt. Tücher, Ketten, Holzfiguren, Schüsseln – die üblichen Mitbringsel wurden uns lautstark angeboten. Wir waren solch einen Auflauf gar nicht gewohnt. Knysna war der erste wirklich touristische Ort auf unserer Rundreise – und das merkte man wirklich gleich.
Unser Weg führte uns zuerst zur Waterfront mit ihren zweistöckigen Stahlkonstruktionen und Holzstegen, die der Waterfront von Kapstadt nachempfunden ist und wie eine Miniversion dieser wirkt. Alles ist sehr hübsch, sehr sauber, sehr gepflegt. Überall entlang der Waterfront finden sich hübsche Souvenirgeschäfte, die überwiegend nicht den üblichen Schnickschnack, sondern auch sehr geschmackvolle Dinge anbieten (naja, gekauft haben wir trotzdem nichts ,-)
Wir bummelten am Yachthafen entlang, genossen den Ausblick auf die im Hafen liegenden Boote, besuchten einige der kleinen Geschäfte. Irgendwie wirkt alles eher europäisch, hat eine charmante Atmosphäre.
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Dann zog es uns allerdings in Richtung des historischen und sehr hübschen Ortszentrums. Auch hier finden sich viele Geschäfte und jede Menge kleiner Restaurants und Pubs. Da es Mittagszeit war, suchten wir uns den schönsten Pub aus, bekamen ein leckeres Mittagessen, saßen in der Sonne und beobachteten die Menschen um uns. Touristen, Frauen, die ihre Einkäufe – teilweise auf dem Kopf balancierend - nach Hause trugen, Souvenirverkäufer, Kinder in Schuluniformen... jede Menge gab’s zu sehen und es war wunderbar entspannend. Ganz anders als während unserer bisherigen Rundreise, während der wir immer etwas unter Zeitdruck standen...
Die Geschichte des Ortes Blickt übrigens zurück auf Holzfäller und Holzhändler, auf Seefahrer und Goldsucher. Sie siedelten sich in dieser Gegend an.
Unterkunftsmöglichkeiten gibt’s natürlich auch jede Menge. Wer nicht reserviert hat, der fährt am besten direkt zur Knysny Publicity Association, in der 40 Main St., wo er mit Sicherheit weitergeholgen bekommt.
Wirklich viele Sehenswürdigkeiten gibt’s in Knysna selbst nicht. Ein Museum gibt’s meines Wissens – nämlich das Heimatmuseum Millwood House Museum – die Hauptattraktion der Innenstadt. Dieses befindet sich in einem Holzhaus, welches ursprünglich als Wohnhaus gebaut wurde. Es wurde an anderer Stelle – nämlich in Millwood - komplett abgebaut und in Knysna dann wieder zusammengesetzt. Geöffnet ist da Museum von Montags bis Freitags von 9.30 bis 16.30 und Samstags von 9.30 bis 12.30.
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Bekannt ist Knysna für seine frischen Austern. Da ich Austern absolut nicht mag, stand es auch in keiner Weise zur Debatte welche zu probieren ;-). Aber für Austerfans ag es ganz interessant sein, daß in der Lagune die größte Austernzucht Südafrikas zu finden ist und man in Knysna die besten und frischesten Austern und Muscheln bekommen. Und bei Feinschmeckern ist der Ort daher auch sehr beliebt. In der Austernfabrik am Ende des Hafens kann man sie auch direkt in der Fabrik probieren und kaufen.
Jedes Jahr im Juli findet auch ein Austern-Festival statt – und während dieses Festes kommen Tausende an Gästen. Austernfans werden hier ihre helle Freude haben.
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Und zu den Austern gibt’s dann leckeres Bier – und zwar direkt aus der etwas südlich des Zentrums liegenden Privatbrauerei Mitchell's Brewery, die zwar klein ist, aber sehr erfolgreich. Hier wird auch Bier ausgeschenkt und es besteht die Möglichkeit zu Führungen. Das Bier ist, wie wir aus eigener Erfahrung bestätigen können, wirklich lecker ;-)
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Weiterhin findet man in Knysna noch das Parkes Cottage, das sich mit der Geschichte der heimischen Holzindustrie beschäftigt, und das Pledge Nature Reserve, ein etwa 10 Hektar großes Naturreservat mit vielen Spazierwegen und Picknickplätzen.
Wer sich für Kirchen interessiert, sollte unbedingt die alte St. George's Church in der Main Street besuchen. Komplett aus Yellowood-Holz besteht die Inneneinrichtung des Gotteshauses, welches im Jahr 1855 errichtet wurde.
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Und hat man schließlich in Knysna alles gesehen (Was verhältnissmässig schnell geht ;-), bleiben noch einige Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung, wie Belvedere Estate und Church, ein aus dem Jahr 1849 stammendes Herrenhaus mit einer privaten Kapelle. Heute befindet sich darin ein tolles Hotel mit einem guten Restaurant und einem phantastischen Ausblick.
Empfehlen können wir auch das Featherbed Nature Reserve, ein dem Unesco-Welktkulturerbe angehörendes Naturreservat mit Höhlen, Klippen und einem Naturlehrpfad.
Aufs Programm nehmen sollte man auch den Tsitsikamma National Park, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Südafrikas, in dem der „King Edward Tree“ zu finden ist. Dieser ist 800 Jahre alt und hat 6 cm Durchmesser. Ein wirklich beeindruckender Yellowood-Tree (den wir natürlich auch besuchten)...
In diesen Wäldern um Knysna soll es übriugens bis vor 150 Jahren noch ganze 450 Elefanten gegeben haben. Diese wurden im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts jedoch brutal gejagt und der Bestand verringerte sich ganz drastish. Zwar versuchte man aus dem Krüger Park Elefanten hierher umzusiedelten, aber das Vorhaben war erfolglos – denn die Tiere randalierten. Vier Elefanten sollen aber noch in den Wäldern leben. Diese vier sind nur ganz selten zu sehen und gelten als die letzten frei lebenden Elefanten Südafrikas.
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Knysna und seine Umgebung ist wunderschön und vor allem die Lage an der Lagune ist einzigartig. Knysna bietet dem Besucher einige Unterhaltungsmöglichkeiten und ist ein toller Standort für Ausflüge in die Umgebung und entlang der Garden Route. Von mir gibt’s daher fünf von fünf Sternchen und eine Empfehlung. weiterlesen schließen
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