Kuba Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- wunderschönes Reiseziel mit viel Kultur
- eines der letzten Länder die das sozialistische Experiment durchführen - also Anschauungsunterricht
- Vielseitige Landschaften, Paradies auf Erden, das ganze Jahr lang tolles Wetter, Heimat von Rum, Zigarren und guter Musik
- Damals sehr wenig! Aber es war trotzdem eine schöne Reise!
Nachteile / Kritik
- etwas teurer in der Planung, lange Flugzeit
- kein Urlaub im herkömmlichen Sinne, keine pure Erholung möglich
- Weit weg; teurer Dollar, aber billiges Einkaufen
- Damals sehr viel! Und es war trotzdem eine schöne Reise!
Tests und Erfahrungsberichte
-
Eine unvergessliche Reise!
4Pro:
Damals sehr wenig! Aber es war trotzdem eine schöne Reise!
Kontra:
Damals sehr viel! Und es war trotzdem eine schöne Reise!
Empfehlung:
Ja
Hallo, liebe Leser!
Es gibt Reisen, an die man sich immer wieder und gerne erinnert, weil sie schön waren. Und es gibt Reisen, an die man sich auch gern erinnert, obwohl sie gar nicht so schön waren! So ist es auch mit unserer Kubareise in den Achtzigern. Als der Tourismus auf Kuba erwachte. Und wir waren wohl unter den ersten, die es wagten, hin zu fliegen!
<<< Warum nach Kuba?
<<< Anreise
<<< Hinflug / Hinflüge
<<< Landung
<<< Das Hotel
<<< Das Zimmer
<<< Halbpension
<<< Der Swimmingpool
<<< Das Wetter
<<< Heiligabend
<<< Sylvester
<<< Das Bezahlen
<<< Ausflüge
<<< Varadero
<<< Chinesisch essen gehen auf Varadero
<<< Ein Gemüseladen und ein Schuhladen auf Varadero
<<< Mietfahrräder
<<< Wir lernen Kubanisch
<<< Rückflug
<<< Winter in Deutschland
Es geht hier los!
<<< Warum nach Kuba?
Ursprünglich wollten wir in die USA reisen, nach Florida. Buchen wollten bei dem American Express Reisebüro. Das Reisebüro gibt es inzwischen lange nicht mehr. Als besonderen Service wollte uns das Reisebüro die Visa für die USA besorgen, was wir bei anderen Individualreisen bei Bedarf immer selbst bewerkstelligt hatten. Wir machten die endgültige Buchung von den Visa abhängig, da wir nicht wussten, wie lange es dauern würde. Aber das Reisebüro schien sich doch nicht ernst darum zu kümmern, wir hörten lange nichts von denen. So nahm es mein Mann in die Hand, rief bei der Konsulatabteilung in Hamburg an. Ein am Telefon arrogant wirkender Amerikaner – wie es mein Mann empfunden hatte – habe ihm gesagt, dass er unsere Anträge vor sich liegen habe, aber er werde es sich noch überlegen, ob er uns die Visa ausstellen werde! Mein Mann hat ihm darauf geantwortet, der brauche nicht weiter überlegen, wir verzichten auf die Reise in die USA, es gäbe noch jede Menge schöne Länder auf der Welt!
Was tun? Wir wollten bei der Richtung bleiben, so buchten wir bald eine Pauschalreise nach Kuba! Sie liegt ja auch vor Florida! Ich glaube, wir buchten bei Neckermann.
Die Reise begann am 23.12 und dauerte ca. 3 Wochen.
<<< Anreise
Wir flogen ab Frankfurt, so mussten wir erst mit dem Zug hin fahren. Damals gab es die Intercityverbindungen, stündlich ein Zug zwischen allen Großstädten Deutschlands. Aber… nicht um Weihnachten!
Unser Flug war um ca. 14 Uhr. Nach Frankfurt gab es an diesem Tag sage und schreibe zwei Züge, einen um die Mittagszeit und einen am Abend. Der Mittagszug am 23.12 hätte uns nichts genützt, er käme zu knapp vor dem Abflug in Frankfurt an, wir waren nicht sicher, dass wir den Flug schaffen würden. Also, organisierten wir uns eine Hotelübernachtung. Gebucht hat für uns ein Freund aus Frankfurt, nach unseren Vorstellungen: ein Hotel, nahe am Bahnhof, bis ca. 100 DM pro für ein Doppelbettzimmer. Es war kein besonders gutes Hotel, aber das war uns nicht so wichtig, unser Ziel war, den Flug mit Sicherheit zu bekommen. Das Doppelzimmer kostete 80 DM. So sind wir schon am 22.12 mit dem Mittagszug nach Frankfurt gefahren.
Am 23.12 sind wir nach dem Frühstück etwas spazieren gegangen, dann haben wir unser Gepäck vom Hotel geholt und sind mit der S-Bahn zum Flughafen gefahren.
<<< Hinflug / Hinflüge
Die Reise war zwar eine Pauschalreise, der Flug aber kein Charterflug nicht einmal Direktflug! Es waren zwei Linienflüge: Frankfurt – Madrid und Madrid – Havanna. Der Flug nach Madrid dauerte etwas 3 Stunden. Nach einer Stunde Aufenthalt als Transitpassagiere ging es weiter, über den großen Teich nach Kuba! Da es Linienflüge waren, waren die Passagiere aus allen Herren Ländern: Engländer, Holländer, Franzosen, Spanier! Nicht alle waren Urlauber, so gab es nicht die typische Urlaubsstimmung, wie bei Charterflügen üblich. Es war ja auch Nachtflug und wir flogen in die Nacht hinein. Das Flugzeug – ein Jumbo - war voll ausgebucht - hatte 9 Sitze je Reihe: 5 in der Mitte, je 2 linkst und rechst von den Gängen. Unsere Plätze waren in der Mitte. Wie der Service war, kann ich mich nicht mehr so genau erinnern, aber ich kann mich nicht an etwas besonders Schlimmes, oder aussergewöhnlich Gutes erinnern. Die Durchsagen wurden nur in Spanisch und in Englisch gemacht, da es Linienflüge waren. Es muss eine spanische Fluggesellschaft gewesen sein. Der Flug dauerte ca. 9 -10 Stunden. Wegen der großen Mengen warme Menschenkörper, war die Luft im Flugzeug sehr bald verbraucht, trotz der Lüftung. Meine Nase war wie verstopft, ich atmete fast die ganze Zeit durch den Mund! Dadurch bedingt erweiterte sich mein Handgepäck für die nachfolgenden Flugreisen bis heute um ein Fläschchen Nasentropfen! Da nicht alle schlaffen konnten, war es auch nicht sehr ruhig, hinter uns z. B. war eine lustige Gruppe, die sich Witze erzählte und lachte… so fliegen seit diesem Flug auch Ohrenstöpsel für alle Fälle in meinem Handgepäck!
<<< Landung
Am Abend landeten wir am Flughafen von Havanna. In unseren Körpern trugen wir unsere europäische Zeit und die war ca. 2 Uhr. Das Flugzeug wurde nicht angedockt, wir stiegen in der dunklen Nacht die Treppen runter. Um das Flugzeug – Soldaten mit Maschinengewähren! Wir gingen zu Fuß durch die warme Nacht zum Flughafengebäude. In die Halle strömten die über 300 Passagiere und stellten sich an die vielen Passkontrollendurchgängen an. Es waren endlos lange Schlangen, endlos viele Menschen und es war stickig warm. Und wir waren winterlich angezogen. Ich zog meine Pelzjacke aus, sie wärmte mich auch in der Hand mehr als es ich brauchte. Ich weiß nicht mehr genau, wie lange wir brauchten, um endlich durch die Passkontrolle zu kommen. Wir zwei waren die letzten! Als wir endlich auch durch waren, sahen wir keine Spur mehr von allen anderen! Sie waren wie vom Erdboden verschluckt. Auch kein Gepäck zu sehen. Und auch kein Reiseleiter. Eine leere Halle, wenn man das Personal nicht mitzählte. Wir standen da: kaputt, erschöpft, ratlos, kraftlos, stumm, unfähig sogar, uns aufzuregen. Da kam uns schon ein lächelnder jünger blonder Mann entgegen, der Reiseleiter? Ja! Er sagte, wir sollten uns zu den Bussen beeilen. Wir sagten, ja, aber wo sind bitte unsere Koffer? Kein Problem, sie seien schon im Bus! Mir war so, als ob er uns vergessen und durch Zufall entdeckt hatte… wir stiegen in den Bus ein, den er uns genannt hatte und es ging sofort los. Nach Varadero, ca. 150 km. Die Fahrt habe ich im Halbschlaf verbracht.
<<< Das Hotel
Im Hotel nun tummelten sich ein Teil der mit uns frisch angekommenen Urlauber. Den Hotelnamen weiß ich nicht mehr. Bevor wir an der Rezeption unsere Schlüssel bekommen hatten, kamen manche schon von ihren Zimmern herunter und brachten Beschwerden vor. Halb schlafend bekam ich mit, dass einer sagte, in seinem Zimmer gäbe es eine Sanddüne! Er wolle bitte ein anderes Zimmer haben. Ein anderer beklagte sich, dass er seine Zimmertür nicht öffnen könne, da stecke ein abgebrochener Schlüssel im Schlüsselloch!
<<< Das Zimmer
Mit unserem Schlüssel in der Hand, machten wir uns auf den Weg zu unserem Zimmer. Aufgeschlossen, Licht angemacht… gestaunt: wir gelangten in einem großen leeren Zimmer! An der einen Seite hatte es eine Art Küchenzeile mit einem Kühlschrank. Das Zimmer hatte auch einen Balkon. Es gab aber auch eine Tür, die öffneten wir und gelangten in einen kleinen Flur. Von dem gingen zwei Türen, die eine geschlossen, die andere offen, durch diese gingen wir weiter. Und das war unser Hotelzimmer. (Am nächsten Tag erfuhren wir, dass die zweite Tür zu einem Zimmer ging, das zwei Männer bewohnten). Der Versuch, das Licht anzumachen, scheiterte. Im Halbdunklen tapste ich bis zum Nachttisch des näher stehenden Bettes, knipste die Lampe an, die darauf stand. Es wurde aber nicht hell. Mein Mann hatte mehr Glück, seine Tischlampe brachte endlich Licht ins Zimmer! Sehr sparsam, zwar, aber doch Licht!
Was für ein Zimmer! Ein in einer Nische eingebauter Kleiderschrank mit Jalousientüren, weiß gestrichen, die Farbe fast abgeblättert. Das Fenster ohne Glasscheiben, nur mit ganz dicken Jalousien! Erst am Tag darauf konnten wir sehen, dass man Tageslicht nur bekam, wenn man die Jalousien waagerecht drehte! Aber Tageslicht ist stark übertrieben. Denn die Jalousien waren ja sehr dick und dicht übereinander! Ach ja, wir hatten auch eine Klimaanlage! Das war ein Kasten mit Ventilator an der Außenwand. Das Ding brachte tatsächlich Kühlung, eine sehr starke sogar, aber auch so viel Krach, dass wir es lieber ausmachten. Abends schalteten wir es kurz ein, um das Zimmer etwas abzukühlen, dann aber wieder aus, um schlafen zu können.
Und das „Bad“!
Dusche, Toilette, Waschbecken! Gefliest! Rosa Fliesen! Rosa? Sind sie wohl gewesen. Waren es aber nicht mehr. Jetzt waren sie
kunstvoll rosa-grau-schwarz „marmoriert“ und sehr, sehr matt! Marmoriert? Nein, sie müssen erst ganz rosa gewesen sein, dann so ziemlich schwarz und nun… sahen sie aus, als ob jemand sich bemüht hatte, das Schwarze abzukratzen, es aber nicht ganz geschafft hat! Weil es nicht weiter ging, oder weil man keine Zeit mehr dafür hatte… mit einem Wort beschrieben: hässlich! Die Armaturen! Auch eine Geschichte für sich! Metal! Ja, aber kein Chrom oder Messing, nein Rostfarbe! Und nicht nur die Farbe, auch die Oberfläche matt, stumpf, echt verrostet. Ich hatte mal ein Foto gemacht, um dieses einmalige Hotelzimmer zeigen zu können! Nicht, damit wir uns beschweren, nein! Es war die Renaissance des Tourismus auf Kuba und das war uns bewusst! Die Katalogbilder vom Hotel zeigten kein einziges Zimmer von innen, sondern nur den schönen Blick aus einem Zimmer zum Meer! Nicht aus unserem! Wir hatten eben keinen Meerblick, denn wir hatten keinen Balkon! Und durch das Fenster hätten wir auch von dem Schönsten Ausblick nichts… denn bei diesen Jalousien konnte man nur nach draußen gucken, wenn man sich dicht ans Fenster stellte! Und das Fenster konnte man nicht öffnen! Warum wir so ein Zimmer bekommen hatten? Weil wir sicher nicht ahnten, dass es solche Zimmer gab und bei der Buchung keine Vorlieben, was für ein Zimmer wir bevorzugten, angegeben hatten! Wir nahmen einfach an, dass alle Zimmer einen Balkon haben!
Aber! Wir waren ja nach Kuba wegen des Klimas und ein schlechtes Zimmer allein sollte unsere gute Laune nicht verderben…
Später erfuhren wir, warum unser „Hotel“ so war, wie es war! Weil es gar kein Hotel, sondern ein Wohnblock mir Wohnungen gewesen war, das zum Hotel umfunktioniert worden war! Wir bewohnten also mit den beiden Männern eine ehemalige Wohnung und das große leere Zimmer war das Wohnzimmer, unsere Hotelzimmer – die Schlafzimmer! Den Kühlschrank benutzten wir später ab und zu. Vom Balkon aus gab es einen schönen Blick, aber man konnte sich nicht darauf setzen, es gab keine Balkonmöbel.
<<< Halbpension
Wir hatten Halbpension gebucht, da es nicht anders ging. Morgens und abends… Buffet! Selbstbedienung! Es gab zwar eine Menge Kubaner, die im Speiseraum herumstanden, sie rührten aber keinen Finger. Nur, wenn Bedarf war, halfen sie! Und Bedarf war immer! Es fehlte immer etwas. Wenn es genug Besteck gab, gab es keine Tassen mehr, wenn es Brot gab, war der Kaffee alle… na, ja, auch Kleinigkeiten, die wir und auch fast alle anderen, nicht ernst nahmen, sondern mit Humor! Es gab ein nettes Ehepaar aus Wien, beide Lehrer, beide sehr beleibt, sie waren echt glücklich, wie sie es ehrlich zugaben! Weil sie gerne essen, war es für die das gefundene Fressen! Als sie aßen, sah man ihnen an, dass es für sie das Größte Vergnügen war! Sie sahen dabei niemanden, nur ihre Teller und das Buffet! Und sie gingen viele Male hin… und langten zu!
<<< Der Swimmingpool
Das Hotel hatte einen Swimmingpool! Aber er war… leer! Und verdreckt. Kein Problem, das Karibische Meer war ja da und der wunderbare feine Sand!
<<< Das Wetter
Auf Kuba ist auch Winter, wenn bei uns Winter ist! Aber was für ein Winter! Wie bei uns der Sommer! Herrlich! Weihnachten und Sylvester unter freiem Himmel… das erlebten wir damals zum ersten Mal!
<<< Heiligabend
Wie schon gesagt, wir waren am späten Abend am 23.12 angekommen. Unser erster Tag auf Kuba, war also der Heiligabend! Es sollte ein festliches Essen geben, draußen. Ab 19 Uhr. Da wir nach der sehr langen Anreise und der fast schlaflosen Nacht sehr müde waren, hatten wir uns nach dem ersten Frühstück wieder hingelegt und wollten am frühen Nachmittag aufstehen, etwas spazieren gehen und dann Heiligabend auf Kuba erleben! Aber es wurde nichts damit! Weil wir einfach verschliefen! Wir waren erst um ca. 20 Uhr aufgewacht. Wir gingen zwar sofort hin, aber das kalte Buffet war fast weg gegessen! Nur klägliche Reste! Na, ja, selbst schuld… es gab auch kein Restaurant, so blieben wir einfach fast hungrig! Es war auch anderen so ergangen! Nicht schlimm, sagte man uns, das Buffet sei nichts Besonderes gewesen!
<<< Sylvester
Von Sylvester hatten wir uns viel versprochen! Wir dachten, die Kubaner sind so temperamentvoll, es wird mächtig gefeiert werden… dachten wir… es war aber nicht so. Zu Sylvester gab es wieder kaltes aber auch warmes Buffet, nicht im Speiseraum, sondern draußen. Es gab auch Barbecue. Man stellte sich an und man bekam das Fleisch vom Koch auf den Teller gelegt. Salate und Brot musste man sich selbst holen. Es gab lange Schlangen. Wir saßen auf Holzbänken an langen Holztischen, wie hier in den Biergärten. Zum Trinken gab es erst sehr wenig, dann nichts mehr – das wenige Bier war schnell weg! Doch, es gab was zum Trinken: Sekt! Und eben nur Sekt! Kein Bier, kein Wein, keine alkoholfreien Getränke! Die Kellner liefen mit den Sektflaschen herum, priesen sie an, wollten sie verlaufen… für 10 $ pro Flasche! Das waren damals 30 DM! Aber keiner kaufte! Einige Gäste tranken doch Bier!!! Gefragt, woher sie es hatten, erklärten sie, sie hatten es an der Bar die Tage zuvor gekauft! Die Stunde Null kam auf Kuba also ganz leise und ungemerkt… kein Feuerwerk, nichts, das den Beginn des neuen Jahres ansagt!
<<< Das Bezahlen
Das Bezahlen war eine Sache für sich! Alle Preise waren in Dollar angegeben. Wir mussten also unsere DM in Dollar umtauschen, um bezahlen zu können! Dabei konnten wir zwischen USA Dollar und Kanadischen Dollar wählen. Das war kein Problem, tauschen konnte man an der Rezeption und nur dort! Aber zu Kaufen gab es so wie so kaum etwas! Es gab im Hotel ein Souvenirladen, wo es als „Souvenir“ nur westlichen Waren gab! Wie Bademoden, Sonnenkosmetik, Seifen, Shampoos, Zahnpasta. Aber sehr teuer. Zum Glück hatten wir alles dabei und brauchten nichts zu kaufen!
Es gab im Hotel eine Snack-Bar, wo wir abends unsere Milch-Shakes tranken und tagsüber ab und zu auch Hotdogs, Sandwichs und Hamburger aßen! Es gab sehr wenig Auswahl.
Oft erlebten wir es so (in Englisch):
Wir: „Bitte zwei Schoko Shakes!“
Barmann: „Keine Schoko Shakes mehr!”
Wir: “Dann bitte zwei Banana Shakes”!
Und… dann brachte er uns zwei… Schoko Shakes!!!
In derselben Bar aßen, tranken und bezahlten auch Kubaner… sie bezahlten in Pesos! Wir durften das nicht! Was für sie 1 Peso kostete, kostete für uns 1 $, also um das mehrfache teurer! Eine Touristin aus Deutschland, eine Ungarin, durfte in Pesos bezahlen… denn sie hatte einen ungarischen Pass! Die Solidarität der Brüderstaaten!
<<< Ausflüge
Es gab einige Ausflüge.
Wir haben bei einer Fahrt nach Havanna mitgemacht. Die Stadt muss Jahrzehnet zuvor sehr schön gewesen sein, war aber in einem sehr schlechten Zustand. Besonders sehenswert war die Altstadt von Havanna, herrschaftlichen Häusern im spanischen Kolonialstil bestehend, leider sehr verfallen.
In Havanna - wie auch in Varadero – fuhren alte amerikanische Schlitten, liebevoll gehegt und gepflegt.
Wir besuchten da z. B. die berühmte Kneipe, wo Hemingway sein
berühmtes Mohito getrunken hat, das wir natürlich auch kosten durften.
Man zeigte uns die kommunistischen Sehenswürdigkeiten der Stadt!
Es gab einen anderen Ausflug nach Navanna, mit Besuch des berühmten Tropicana. Aber wir haben davon Abstand genommen, es war eine zu strapaziöse Angelegenheit, zu lange Hin- und Rückfahrt mit Bus.
Am vorletzten Tag des Jahres – 30.12 - haben wir einen Ausflug zu einem karibischen Traumstrand gemacht - der Playa Ankon. Bei dem Namen bin ich mir nicht ganz sicher.
<<< Varadero
Varadero ist der bekannteste Urlaubsort auf Kuba, mit einem herrlichen zwanzig Kilometer langen schönen Strand mit feinem weißem Sand. Varadero ist eine Halbinsel, die lang und schmal ist, zwischen der Karibischen Meer und dem Atlantik, die sichtbar verschiedenen Farben haben! Man kann in einer Strasse stehen, nach links schauen und das türkisfarbene Wasser des karibischen Meer sehen, dann nach recht schauen und das normalblaue Wasser des Atlantik sehen!
Wir haben lange Spaziergänge gemacht, konnten aber nie die ganze Länge ablaufen! Und es gab keine Busse, die bis zum Ende der Halbinsel fuhren.
In den alten Sommervillen der Amerikaner lebten nun die Kubaner! Schon morgens sahen wir viele auf den Veranden auf Schaukelstühlen sitzen und schaukeln, durch die offene Tür sah man, dass der Fernseher lief… und im Vorgarten wartete das Unkraut, gezupft zu werden! Die Häuser waren auch sehr verfallen, ich weiß nicht, ob es sich heute geändert hat. Muss es, denn der Tourismus läuft schon über 20 Jahre.
<<< Chinesisch essen gehen auf Varadero
Das war ein Erlebnis! Der Reiseleiter machte immer wieder Werbung für ein chinesisches Restaurant auf Varadero. Es sei so gut und so begehrt, dass man unbedingt eine Reservierung vornehmen müsse! Das ginge an der Rezeption! Da wir gerne chinesisch essen und gerne was Neues probieren, haben wir einen Tisch reserviert! Für 19 Uhr. Wir gingen pünktlich hin, mussten aber vor der Tür warten! Und wir warteten! Nicht lange. Dann holte uns ein Chinese rein und führte uns in den Raum. Draußen war es schon dunkel, aber drin war es nicht heller. Der Chinese führte uns an einen Tisch. Nach und nach gewähnten uns an die Dunkelheit und sahen, dass es mehr freie, als besetzte Tische gab. Warum dann die Reservierung? Der Chinese brachte uns eine Speisekarte und wir versuchten sie zu lesen! Es gelang uns nur mit Mühe und mit Hilfe des Feuerzeugs von meinem Mann! Als wir fertig waren, kam der Chinese wieder an den Tisch und fragte erst… ob wir mit USA, oder Kanada Dollar bezahlen würden! Wir antworteten und er nahm unsere Bestellung entgegen. Als das Essen kam, erfuhren wir, dass Reis nicht dazu gehörte und riefen den Chinesen zu uns… bestellten Reis! Getrunken haben wir Wein und Wasser, eine Flasche Leitungswasser stand auf dem Tisch! Mit dem Bezahlen hatten wir dieselben Probleme, wie mit dem Lesen der Speisekarte! Auch der Chinese hielt sich die Scheine dicht vor die Nase, um sie zu erkennen…
<<< Ein Gemüseladen und ein Schuhladen auf Varadero
Bei unseren Spaziergängen auf den Strassen von Varadero lugten wir in zwei Läden für die Kubaner: einen Gemüseladen, in dem das Gemüse in Leinensäcken ausgestellt war und so ziemlich schrumpelig wirkte.
Einen Schuhladen haben wir uns auch beteten, er war auch sehenswert: auf den Regalen standen die Schuhe Paar für Paar, mit großem Abstand voneinander… es waren vielleicht 20 Paare, dabei vielleicht nur 3 verschiedene Modelle.
Über die Versorgung der Bevölkerung erzählte uns der Reiseleiter, dass sie kaum etwas frei kaufen konnten, alles auf Zuteilungsscheine.
<<< Mietfahrrad
Es gab auf Varadero Motor- und Fahrräder zum Mieten. Dir Motorräder standen nur da, obwohl es viele Touristen gab, die eins mieten wollten… weil es kein Benzin für sie gab! Wir mieteten uns ein Mal zwei Fahrräder und radelten in die Gegend herum. Wir wollten etwas weiter kommen, als es zu Fuß möglich war. Aber auch mit den Rädern kamen wir nicht sehr weit, da sie ziemlich ramponiert und unsicher waren.
<<< Wir lernen Kubanisch
Zur Abwechslung bot der Reiseleiter „Unterricht“ in Kubanisch an. Die Kubaner sprechen eigentlich spanisch, aber es unterscheidet sich von dem Spanisch der Spanier, sagte er! Es war kein seriöser Unterricht, sondern eher zum Spaß. Wir lernten z. B. wie man an der Rezeption melden könnte, dass… etwas nicht funktioniert: „Die Lampe brennt nicht“, „der Boden ist dreckig“ usw. Ich denke, er wollte es sich leichter machen, denn es gab sehr viele Beschwerden, die erst an ihn, dann durch ihn an die Rezeption gingen. Manche Gäste tobten täglich, sie konnten sich nicht damit abfinden, dass sie auf Kuba so viele Abstriche machen mussten. Es gab einige, die tatsächlich ihre Abreise vorverlegten! Es kursierten Sprüche, wie „die wurden heute entlassen“, oder „sie dürfen hier weg“ über Gäste, die abreisten! Wir und andere hatten sich arrangiert und nahmen alles mit Humor!
<<< Rückflug
Mitte Januar war es auch für uns soweit, wir flogen nach hause. Es war wieder ein Nachtflug. Dieses Mal konnte ich besser schlafen! Der Flug dauerte etwas weniger, es liege an der Erdumdrehung, hieß es. Dieses Mal kamen wir so in Frankfurt an, dass wir am selben Tag zurückfahren konnten.
<<< Winter in Deutschland
Es war in Deutschland bitter kalt – minus Temperaturen bis -16 Grad, viel Schnee. Die Fenster des Zuges waren vereist und zugefroren, wir konnten nicht rausgucken, oder sie öffnen, was wir gar nicht brauchten! Das war ein Temperaturunterschied: von +28 auf -16 Grad!
Ich hatte nach der Reise nur noch zwei Tage Urlaub. Mein Mann hatte sich noch einige Tage mehr gegönnt. Ich ging zur Arbeit, war aber noch nicht richtig in die Europazeit zurück… ich stand um 6 Uhr auf, wo doch in meinem Organismus noch gerade Mitternacht war… es dauerte etwas bis ich mich umgestellt hatte!
Ja, liebe Leser, wenn ihr bis hierher gelesen habt, dann hier auch mein Fazit: unsere Kubareise war nicht als Abenteuerreise gedacht, es wurde aber so eine Art Reise! Es sind über 20 Jahre vergangen, auf Kuba hat sich sicher viel getan, geändert, gebessert, aber so eine Reise mit Hindernissen, wie wir sie hatten, kann man heute dort vielleicht nicht mehr erleben!
Viel Spaß beim Lesen, Schmunzeln und Kommentieren!
Eure Maria weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 20.08.2006, 22:20 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
*** sh & lg***
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Kuba - Havanna
Pro:
- Nette Leute - Ziemlich Sicher - Gutes Essen - Schöne Frauen - Tolle Autos - Relativ Günstig
Kontra:
- Armut, man wird viel von Verkäufern angequatscht - Vorsicht vor Magenbeschwerden, Medikamente von zuhause mitnehmen
Empfehlung:
Ja
Ich war vor zwei Monaten auf Kuba und es war eine sehr positive Erfahrung. Zumindest wenn ein brutal verstimmter Magen keine schlechte Erfahrung ist :-) Ich war für 2 Wochen in Havanna, der Hauptstadt der Insel und dies im Hotel Deauville. Das Hotel liegt direkt am Malécon, der einstigen Prunkpromenade Havannas. Die Jahre und das Salzwasser hinterliessen aber ihre Spuren und von prunkvoll kann nicht mehr die Rede sein. Generell ist die Stadt sehr verkommen. Vorallem herunterfallende Balkone sollten beachtet werden. Der aufmerksame Leser wird sich nun fragen, was denn da so toll sein soll. Nun, auch wenn die Gebäude heruntergekommen sind, kann man die frühere Schönheit noch sehen. Das Kapitol oder das Opernhaus sind noch in sehr gutem (renoviertem) Zustand. Einige Teile der Stadt wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt und werden nun aufwendig restauriert. Die Leute sind so nett wie das Wetter und wenn man Baden will, dann nimmt man einfach ein Taxi an die Playas del este. Kostet ja fast nichts. Und die Frauen sind natürlich auch erste Sahne :-) Im Grossen und Ganzen war ich sehr überrascht. Trotz totaler Armut waren die Leute sehr freundlich zu mir und luden mich in ihre ärmlichen Wohnungen zum Essen ein. Das Essen war auch gut, obwohl ich büssen musste und der Nachhauseflug zur absoluten Härteprüfung wurde. Kein Wasser aus den Leitungen trinken, immer abgefülltes Wasser benutzen. Einige Spanischkenntnisse dürften auch nicht schaden, obwohl das kubanische Bildungssystem schon beinahe vorbildlich ist. Viele sprechen sehr gut Englisch, einige auch Französisch. Sicherlich hat auch Varadero seine Reize, aber dort wird man den wahren kubanischen Geist nicht finden. Entweder geht man ins Land hinaus, oder mittenrein - nach Havanna. Nirgends kann man eine Ziggarre mehr geniessen. weiterlesen schließen -
Erinnerungen an unseren Kubaurlaub
Pro:
wunderschönes Reiseziel mit viel Kultur
Kontra:
etwas teurer in der Planung, lange Flugzeit
Empfehlung:
Ja
Jeder kennt wohl diesen Witz: "Papa, wo liegen die Antillen ? Der Vater: Da mußt Du Mama fragen, die verlegt immer alles."
Aber ich weiß es! Kuba gehört zu den Antillen, sie ist die größte Antilleninsel.
Sie umfasst eine Größe von 111000 km², 1250 km lang und hat eine Breite von 50 km an der schmalsten Stelle, an der breitesten Stelle 200 km.
1492 von Kolumbus entdeckt.
Vom 09.04.2004 bis 24.04.2004 hatten wir Urlaub.
Als Reiseziel haben wir uns für Kuba entschieden.
Gebucht haben wir über Thomas Cook eine Woche Rundreise und eine Woche in Varadero als Badeaufenthalt.
Dieser Bericht enthält keine Hotelbewertungen, oder eine Bewertung des Reiseveranstalters, bzw. der Fluglinie, das erfolgt dann mal in einem speziellen Bericht.
Mit diesem Bericht möchte ich einige Eindrücke über das Land und einige Sehenswürdigkeiten geben, verbunden mit allgemeinen Infos.
Ich möchte hier nicht einen kompletten Reiseführer ersetzen und habe auf einige geschichtliche Angaben verzichtet, meiner Meinung nach würde das den Rahmen sprengen.
Hat jemand spezielle Fragen, kann er mich gerne über das Gästebuch kontaktieren.
**** Die Rundreise ****
Wenn wir eine Fernreise tätigen, wollen wir immer mehr erleben, als nur am Strand zu liegen.
Bei unserer Buchung im Reisebüro entschieden wir uns für die Große Kuba-Rundreise, zu finden im Thomas-Cook Katalog, oder auch bei Neckermann.
Ausschlaggebend für die Buchung dieser Rundreise war das man von Havanna bis Santiago de Cuba komplett über die Insel kam und wir hofften so das meiste zu sehen.
Der Vorteil war hier, das man von Westen (Havanna) bis zum östlichsten Punkt (Santiago de Cuba) und zurück kommt. Es ist nicht möglich so viel zu sehen wenn man einen Hotelaufenthalt bspw. in Varadero plant und jeden Tag einen Ausflug ins Land plant.
Was haben wir alles gesehen ?
Zunächst muß man hier erst mal ein großes Lob und Dank an unsere Reiseleitung aussprechen, Maria-Viktoria, die uns die 8 Tage sehr gut begleitet hat und uns mit Freude eine Vielzahl von Informationen und Eindrücken übermittelte.
Organisiert wurde die Rundreise von cubatur, einem kubanischen Veranstalter in Verbindung mit Neckermann/Thomas Cook .
Hierbei handelte es sich um eine Busrundreise in einem komfortablen klimatisierten Bus inkl. eines Inlandfluges. Besonders gut fand ich, das uns zwischen der Strecke Santiago de Cuba-Varadero ständig zwei Busfahrer begleiteten, wo findet man das heute bei allen Sparmassnahmen in Deutschland noch ?
Bei dieser Rundreise handelte es sich um die Komfortrundreise des Veranstalters, man hatte auch die Möglichkeit eine günstigere Standardrundreise zu buchen. Der Unterschied lag nur bei der Unterbringung in den Hotels.
Komfort beinhaltete 4-5 Sterne Hotels, absolut empfehlenswert.
-Havanna
Das ganze startete in Havanna.
Untergebracht waren wir im Occidental Miramar Hotel. Das Hotel lag nicht in der schönen Altstadt von Havanna, sondern eher ausserhalb im Nobelviertel Miramar der Stadt, wo auch viele Regierungsgebäude, Auslandsvertretungen zu finden sind. Früh wurden wir in unserem Hotel mit dem Bus abgeholt und nun folgte die Stadtbesichtigung. Hätte gar nicht gedacht wie groß doch diese Stadt ist. und welche Unterschiede hier vorzufinden sind, zwischen dem historischen Havanna und der Moderne. Mit dem Bus Richtung Altstadt sahen wir zunächst das Castillo del Morro eine Festung zum Schutze Havannas erbaut. Am sehenswertesten natürlich die Altstadt. Ausgangspunkt war hier das Castillo de la Real Fuerza, die älteste Befestigungsanlage Havannas. Errichtet wurde sie zum Schutz des Hafens und auf einem der Festungstürme findet man das Wahrzeichen Havannas "Die Giraldilla", einer Figur die ca. 2m hoch ist. Wir gingen ein kleines Stück weiter und waren auf dem Plaza de Armas, einem Waffenplatz, schauen konnten wir auf einem alten Ceibabaum , dahinter fanden wir das Gebäude El Templete (innen war glaube ich eine Bilderausstellung zu finden).
Direkt daneben das Gebäude Palacio del Conde de Santovenia. Sehr schön auch der Palast der Generalkapitäne mit seinen vielen Säulen. Es folgten Paläste und mehrere Museen im Umkreis. Zwischendurch versuchten Einheimische mit gezeichneten Porträts Geld zu verdienen, oder baten um einen kleinen Obulus, was aber nicht aufdringlich war. Wir gingen weiter in Richtung des Plaza de la Catedral.
Auf dem Hauptplatz natürlich die Kathedrale, die auf vielen Postkartenmotiven zu finden ist, soll auch der schönste Platz Havannas sein.
Geht man durch eine kleine Seitenstrasse, gelangt man zur Hemnigway-Bar, der Bar wo Hemnigway sein Lieblingsgetränk eingenommen haben soll, ziemlich klein und eng, auf zwei Etagen. welches Getränk es war, kann ich nicht sagen, mein Favorit war der Mojioto, ein Getränk mit Rum/Zucker/Wasser/Lemon und einem frischen Pfefferminzzweig, evtl auch weitere Zutaten.
Es folgten wieder einige Paläste und viele sehenswerte Gebäude.
Über einzelne Museen oder Paläste gibt jeder Reiseführer bestimmt besser Auskunft.
An vielen Stellen könnte Havanna schöner hergerichtet werden, die Armut im Lande ist hier an vielen Stellen zu merken.
Sehr lohneswert war auch die TropicanaShow. Eine weltberühmte Show die es seit 50Jahren gibt. Kostet zwar pro Person 75US$, Fotografieren 5 US$, Filmen 15US$. Geboten wird eine Revue aus Show und Tanz in Glitzerkostümen und einer Livekapelle. Eine Akrobatikaufführung runden das Programm ab.
Im Preis sind 0,5 L Rum und 0,33 Cola, sowie ein kleiner Imbiss inklusive. Die Show wird tgl. ab 21 Uhr 30 dargeboten und dauert ca. 90 Minuten.
-Vinales Tal
Von Havanna aus gestartet besuchten wir die Provinz Pinar del Rio mit dem Vinales Tal.
Ein Tag war hierfür fast schon zu kurz, so viel gab es hier zu sehen, alleine vom landschaftlichen her.
Das Vinales Tal ist die Region, wo der kubanische Tabak angebaut wird.
Tabakplantagen findet man im Tal von Vinales, wir konnten im April die Plantagen nicht mit Tabakpflanzen bewundern, da die Ernte im März schon erfolgt ist.
Auf den Feldern konnte man nun Bananenstauden begutachten.
Typisch hier sind viele Gebirgszüge, vorgelagert sind die Tabakplantagen.
Vom Gebirge sind am sehenswerten die Mogotes, das sind Kegelfelsen die vor 150mio Jahren entstanden sind.
In dieser Gegend findet man viele Holzhäuser, deren Dächer aus Palmenblättern gedeckt sind, den Wohnhäusern der Tabakbauern.
Fensterlose Gebäude sind die Trockenschuppen für den Tabak .
Hier findet man die typischen Bilder, die in jedem Reiseführer zu finden sind, weitläufiges Land, Palmen, Felsen....... .
In der Nähe von Vinales konnten wir die Cueva del Indio Höhle bewundern.
Hierbei handelt es sich um eine Indiohöhle, wo einst Indianer gelebt haben sollen.
Teils haben wir diese Höhle zu Fuß erkundet, teils mit dem Boot, da ab der Mitte der Höhle der Höhlenfluß zum Ausgang führt.
Mit einem Motorboot wurden wir transportiert.
Am Ausgang konnte man entweder Zuckerrohrschnaps probieren, oder frisch gepressten Zuckerrohrsaft, den man sich mit Rum mischen konnte, oder im Restaurant typische kubanische Speisen probieren, wir hatten allerdings ein anderes Restaurant im Rundreiseprogramm.
Dann ging es mit dem Bus zum Restaurant in der Nähe von Vinales.
Außer kubanischer Musik und kreolischer Küche hatte man einen Blick auf Berge mit einer zunächst eigenartigen Wandmalerei, es lässt die Entwicklung vom Menschen erkennen und stammt vom Maler Gonzales Morillo.
-Santiago de Cuba
Mit Aero Carribean wurden wir von Havanna nach Santiago de Cuba geflogen.
Flugzeit ca. 2 Stunden in einer Probellermaschine.
Sehenswert hier das Castillo del Morro mit einem Piratenmuseum. Hier gibt es sehr viele schöne Ecken mit Blick auf Meer und man erhält sehr viele Infos in bildlicher Form oder Gegenständen aus der Piratenzeit. Einheimische versuchen gegen Trinkgeld eigenständige Führungen zu machen.
Der Friedhof Cementerio Santa Ifigenia zeigt einmal das Grabmal Jose Marti (Freiheitsheld).
Dieses Grabmal wurde bewacht und in regelmäßigen Abständen konnte man eine Wachablösung beobachten. Ausserdem findet man hier Gräber der Familie Bacardi. Viel schöner fand ich den Parque Cespedos, das Zentrum von Santiago. Hier findet man einen großen Platz mit vielen Bänken, rundrum findet man eine Kathedrale, Rathaus. Das Rathaus ist berühmt, weil hier Fidel Castro die Revoluition
1959 verkündete.Gesehen habe wir noch u.a.
die Moncada-Kaserne, mit Einschusslöchern in der Hauswand aus dem Angriff des Unabhängigkeitskampfs.
In der Nähe wurde noch ein Park besucht, in dem man aus Stein die Evolution bewundern konnte. Neandertaler, Dinosaurier, Elefanten.....,
alles aus Stein in enormer Größe.
-Trindidad
Ein Highlight während der Rundreise sollte Trinidad sein.
Auch in den Reiseführern wird Trinidad als eine Hauptattraktion erwähnt.
Mir gefiel Cinefingos schon besser, auch wenn
Trinidad das eine oder andere Gebäude aus der Kolonialzeit vorzuweisen hatte.
Man hatte hier den Eindruck, das hier die Armut mehr verbreitet ist, als in anderen Städten Kubas.
Viele Kinder und Ältere bettelten um Seife und baten um Kugelschreiber.
Auffallend an Trinidad ist das Kopfsteinpflaster auf den Strassen und die vielen hellbunt gestrichenen Häuser.
Der Markt zwischen den Strassen bietet eine Vielzahl von Holzschnitzereien und vielfach werden hier Tischdecken, Basttaschen und Häkelarbeiten sehr günstig angeboten.
Die koloniale Lebensweise konnten wir anhand der Gebäude rund um den Plaza Mayor begutachten.
An den Fenstern sieht man viele Eisengitter, hinter denen entweder Kinder anzutreffen sind, die für ein Bonbon oder Kugelschreiber dankbar sind, oder aber ältere Leute in ihren Schaukelstühlen.
Auch Zuckerpaläste findet man hier, Kirchen und Museen. Die meisten Geschäfte hatten wenig Ware anzubieten .
Die kubanische Bevölkerung erhält Lebensmittelkarten.
Selbst Hygieneartikel werden nur rationalisiert abgegeben.
Bspw. bekommt eine Familie pro Monat 1 Stück Seife zugeteilt, falls es dann keine Seife gibt, muß man sehen wie man dran kommt, oder US$ haben.
Es gibt Läden in denen kann man nur mit Peso,
oder der Lebensmittelkarte Waren bekommen, oder aber Läden in denen man mit dem US$ alles bekommen kann.
Vieles wir auch auf dem Schwarzmarkt vertrieben.
Sehr viel zu sehen gibt es rund um den Plaza de Mayor, hier zu finden sind viele Museen ( Museo de Arquitectura Trinitaria, Museo Romantico, Museo de Arqueologia Guamuhaya, Museo municipal u.a. ), oder auch die Kirche Santisima Trinidad.
Bei den Museen handelt es sich meistens um
die früheren Stadtpaläste der reichsten Familien Trinidads.
In der Nähe auch zu finden das Franziskanerkloster ( Museo de la Lucha
Contra Bandidos ), hier findet man eine Ausstellung , die den Kampf konterrevolutionärer Gruppen dokumentiert.
Sehenswert auch das Tal der Zuckermühlen
( Valle de los Ingenios ) mit seinem Sklaventurm, dem Torre de Iznaga.
Man muß 1 US$ bezahlen, damit man diesen Turm, der siebenstöckig ist und über
alte Holztreppen verfügt, besteigen kann.
Obwohl ich schon mal Probleme mit Höhen habe, war das für mich kein Problem. Sehr lohnenswert, da man von der obersten Plattform eine Übersicht über das gesamte Tal hat.
Früher wurden hier die Sklaven auf den umliegenden Feldern bewacht.
Um dem Turm herum findet man viele Möglichkeiten Tischdecken zu kaufen oder auch Ketten, die aus Obstkernen hergestellt wurden.
( Decken ab 4 US$, Ketten fünf Stück 1 US $).
-Camaguey
Wir wurden von Trinidad aus nach Camaguey transferiert.
Ein Ort den ich nicht als unbedingt sehenswert einstufen würde.
Das Hotel in dem wir untergebracht wurden, war
auch das schlechteste in der gesamten Rundreise.
Dabei handelte es sich um das Gran Hotel, sehr
viele bessere Hotels hat der Ort wahrscheinlich nicht zu bieten.
Nun ja, für eine Nacht ging es, aber vom Lärm her hätte man auch am Bahnhof übernachten können.
Während der Stadtbesichtigung haben wir uns in sehr engen Strassen fortbewegt.
Vom Hotel aus ging es in Richtung eines
Kolonialplatzes, dem Plaza san Juan de Dios.
Drumherum konnte man einige Kirchen besichtigen und Gebäude, die nicht sehr
nennenswert sind.
-Cienfuegos
Nun erreichten wir Cienfuegos, eine der
schönsten Städte dieser Rundreise, meiner Meinung nach.
Wir wurden untergebracht im Hotel La Union, das ca.1890 erbaut wurde und nun komplett restauriert ist.
Das Hotel liegt mitten im Zentrum dieser Hafenstadt.
Im Zentrum zu finden sind viele Geschäfte und Bars.
In der Nähe (Avenida 54/56 ) findet man den schönen Platz Parque Marti, auf dem ein Musikpavillion zu finden ist, Konzerte finden zeitweise statt.
Um den Platz findet man das Theater Teatro Terry und das wunderschöne Gebäude Casa de Cultura.
Beide Gebäude gehörten einst Zuckermillionären und sind heute vorbildlich restauriert.
Im Casa de Cultura finden zeitweise Konzerte statt.
Das Teatro Terry soll auch von innen sehr sehenswert sein (nicht besichtigt), Caruso soll hier schon aufgetreten sein und AIDA war 1895 die Uraufführung zur Einweihung des Theaters.
Außerdem findet man an der östlichen Seite des Platzes eine Kathedrale.
Gäste der Standardreise wurden im Hotel Jagua untergebracht, vom Zentrum her mehr entfernt, dafür aber in Hafennähe und in Nähe der Halbinsel Punta Gorda auf der alte Holzhäuser zu finden sind.
Gegenüber des Hotels Jagua findet man das Gebäude Palacio Valle, ein Palast in rosafarben.
Leider gehört die Stadtbesichtigung nicht zum Programm der Rundreise und man muß sich diese selbst organisieren, unsere Reiseleitung hatte dies jedoch kurzfristig mit eingeplant.
Auf jeden Fall absolut sehenswert!!
Die Stadt ist übrigens in Form eines Schachbretts erbaut und zu finden sind viel prächtige elegante Stadtvillen.
-Varadero
Nach der Rundreise haben wir unseren Badeaufenthalt in Varadero verbracht.
Varadero ist ein Touristenort für den Strandurlauber und verfügt über einen 20 km
langen Traumstrand. Varadero liegt auf der Halbinsel Hicacos und besteht überwiegend aus sehr vielen Hotelanlagen, in Varadero selbst findet man einige Einkaufsmöglichkeiten und Märkte, kann dazu aber nichts sagen, da wir uns während der Rundreise alles besorgt hatten.
Bei der Auswahl eines Hotels in Varadero sollte man drauf achten, das dieses Hotel nicht zu alt ist, da sehr viele Hotelanlagen einen Renovierungsstau vorweisen ( lt. Mitreisender der Rundreise und Informationen aus dem Reisebüro ). Untergebracht waren wir im Maritim Varadero Beach Resort, früher LTI-Hotel. Das Hotel befindet sich am Ende der Landzunge und hier findet man nur noch zwei weitere Hotels.
Für den Urlauber der es etwas ruhiger mag und
abends nicht unbedingt ausserhalb noch etwas trinken muß absolut empfehlenswert. (Hotelbericht erfolgt separat)
Man badet hier übrigens im Atlantik, möchte man im karibischen Meer baden, sollte man in Trinidad Urlaub machen. Das Meer ist angenehm warm, sehr sauberes Wasser, in dem auch schon mal kleine Fische zu sichten waren und der Strand lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein.
Ab Varadero kann man auch eine Tropicana Show in Mantanzas besuchen, ähnlich wie die in Havanna, aber nicht das Original, Transfer ca. 1 Stunde. Es besteht auch die Möglichkeit in der Nähe eine Delphinshow zu besuchen und für einen kurzen Moment mit Delphinen schwimmen zu können.
Varadero ist halt nicht das typische Kuba, eher für den Urlauber der einen schönen Strand bevorzugt und sauberes Meerwasser haben möchte. In Varadero verkehrt ein Touristenbus,
mit dem man für 5Us$ den ganzen Tag über fahren kann, zwischendurch mal auststeigen kann um mit dem nächsten Bus weiterzufahren. Alle Hotels werden ca. stündlich angefahren.
**** Flug ****
Kuba müßte 6 Flugplätze haben. ( Havanna, Varadero, Holguin, Cayo Largo, Camaguey , ciego de Avilo) für die Anreise aus Deutschland.
In Santiago de Cuba gibt es auch einen Flughafen, allerdings nur für Inlandsflüge.
Möchte man Urlaub in Varadero machen kann man Varadero anfliegen, Transfer zu den Hotels in Varadero 30 Minuten, man kann auch Havanna
anfliegen, der Transfer verlängert sich auf 2,5-3 Stunden. Die Zollabwickulng soll in Havanna umständlicher sein ( kann ich bestätigen ) als in Varadero. Flugzeit von Deutschland zwischen 10 und 11 Stunden.
**** Währung ****
Zahlungsmittel auf Kuba ist der kubanische Pesos, der allerdings nur von der Bevölkerung dort benutzt wird. Es gibt dort noch den Touristenpesos, eine Währung die nur auf Kuba Gültigkeit hat. 1 Touristenpeso = 1 US $, man kann ihn in Deutschland nicht zurücktauschen, hat hier keinen Wert, muß vor Ausreise zurückgetauscht werden. Viel einfacher ist es mit dem US$ zu bezahlen und in Varadero selbst wird sogar der Euro akzeptiert in Münzen und Noten.
Persönlich würde ich generell den US $ empfehlen, möglichst in kleiner Stückelung. Allerdings müßte sich das geändert haben, 2004 ging das problemlos, meiner Meinung nach soll der US $ nicht mehr akzeptiert werden, daher vorher im Reisebüro informieren,
Kreditkartenakzeptanz in den Hotels problemlos.
(Mastercard)
Möchtet ihr Reiseschecks mitnehmen unbedingt darauf achten, das diese nicht von einer amerikanischen Bank ausgestellt sind, wie z.B.
bei American Express, die werden nicht akzeptiert.
**** Wetter ****
In der Zeit vom 09.04.-24.04. hatten wir durschnittlich immer 29 Grad gehabt. Einen halben Tag Regen mal in Trinidad.
Eigentlich ist hier ständig über das ganze Jahr Sonne angesagt. Trockenzeit November bis April, Regenzeit Mai bis Oktober, Ende August bis Okt. können schon mal Wirbelstürme aufkommen, in Varadero ist es meist etwas windig am Strand.
**** Sonstiges ****
Die Musik spielt auf.
Wo man hin kommt, ob zum Essen, oder beim Flughafeneinchecken, oder auf Märkten, 3-8 Leute bieten Gesang und instrumentale Darbietungen.
Erwartet wird hier, daß man 1US$ als Trinkgeld gibt.
Zigarren und Rum kauft man am besten in Havanna oder Trinidad.
Möglichst keine Zigarren auf dem Schwarzmarkt kaufen, da diese bei der Ausreise zu Problemen führen können. Außerdem läuft man Gefahr Zigarren aus Bananenblättern zu kaufen.
Pro Person dürfen 50 Zigarren und 1 Liter Rum ausgeführt werden.
Holzschnitzarbeiten sind hier sehr günstig zu haben.
Urlaubskarten haben wir keine geschrieben, da die Postlaufzeit bis zu sechs Wochen beträgt und eine Karte inkl. Marke ca. 1,50 US $ kostet.
Für die Einreise wird, wie bei allen anderen Ländern ein Reisepass benötigt, der noch mind.
6 Monate gültig ist. Außerdem wird eine Touristenkarte benötigt, die man mit den Reiseunterlagen übersandt bekommt. Bei der Einreise wird ein Teil der Touristenkarte behalten, und den anderen Teil darf man bis zur Ausreise nicht verlieren. Bei der Ausreise wird eine Gebühr von 20 US $ fällig, es sei denn diese ist vom Reiseveranstalter bereits entrichtet.
**** Fazit ****
Kuba als Urlaubsziel ist unbedingt zu empfehlen und ich würde jederzeit noch mal Urlaub dort machen. Wer gerne vom Land was sehen möchte, sollte unbedingt eine Rundreise mit einplanen, da sonst die Transferzeiten zu lang sind. Die Bevölkerung ist sehr freundlich und nicht aufdringlich. Man sollte unbedingt eine Vielzahl von 1US $ Noten mitnehmen, viele Kugelschreiber, Seifen, Bonbons, Dinge die uns sehr wenig kosten, mit denen man aber dort eine große Freude bereiten kann. Im Hotel sollte man auch bei AllInclusive ab und zu mal etwas Trinkgeld geben und man wird noch zuvorkommender bedient. Auf der Rundreise selbst hätte ich mir vielleicht noch die eine oder andere Freizeit gewünscht, wo man sich selbst mal einiges hätte anschauen können. Hier war man doch sehr oft an die Gruppe gebunden.
Ich fand die Rundreise durch das viele Programm auch etwas anstrengend, das man im Anschluss sich einen Badeaufenthalt gönnen sollte. Möchte man weitab von den Touristenhochburgen sein, sollte man einen Aufenthalt in Cayo Lago einplanen, einer kleinen Insel, auf der nur 5 Hotels zu finden sind.
Mit unserer Hotelwahl in Varadero sind wir sehr zufrieden gewesen, zum einen ruhig, aber mit der Möglichkeit mehr zu erleben.
Mit der Reiseleitung von Thomas Cook sind wir auch sehr zufrieden gewesen. Während der Rundreise wurde sich auch intensiv um die Gäste gekümmert, insbesonders bei kleineren Erkrankungen. Magenprobleme sind bei uns keine aufgetreten und das Essen, ob landestypisch während der Rundreise, oder im Hotel, würde ich als gut verträglich bezeichnen.
Wer jetzt noch Bilder sehen möchte, müßte mich bei ciao unter gleichem Nick besuchen, dort sind einige eingestellt.
Magayla für ciao und yopi weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 28.04.2006, 02:44 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
SEHR schöööön! *schwärm* <br/> Da möchte ich auch mal hin...
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nickvonzoehner, 27.08.2005, 02:48 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich war leider noch nie in Kuba, aber dort muss ich unbedingt einmal hin, ich denke dass das Land sicherlich wunderbar sein muss, zumindest die Tourismusziele, aber auch das Leben, der normalen Bevölkerung würde mich interessieren. Den Kubanern g
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falke, 03.05.2005, 02:29 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
mal wieder erste Sahne dein Bericht! Ich war zwar nie auf Kuba, und ich werde es wohl auch nie sein, aber dein Bericht ist absolut Top! Deshalb lese ich deine Berichte so gerne. Da spricht der Fachmann...! Viele Grüße, Falke (alias Ralf).
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Kuba individual
Pro:
..
Kontra:
..
Empfehlung:
Ja
Kuba habe ich in den letzten zwei Jahren des öfteren besucht, mittlerweile bin ich auch mit einer lieben Kubanerin verheiratet und meine Familie lebt jetzt hier in Deutschland. Deshalb denke ich, daß ich manchen Lesern einige Infos zu Individualreisen geben kann bzw diesen Bericht oft aktualisieren werde:
Die Plätze:
siehe in Kürze meine anderen Beiträge in den Kategorien.
Die Menschen:
Für einen Touristen wird auf der Insel fast alles möglich gemacht. Und da haben wir eigentlich schon das Problem. Der Tourist ist die potentielle Möglichkeit, an ein paar oder auch viele Dollars (Fulas) heranzukommen. Wer da wirklich in der Lage ist, gute von schlechten Menschen zu sortieren, der kann auf Kuba die schönste Zeit seines Lebens verbringen.
Die Menschen sind arm, normal verdient ein Kubaner 4-12 USD im Monat. Weitere Einkünfte erhält der Kubaner durch die Lebensmittelzuteilungen, d.h. eine Monatszuteilung Reis ist in einer Woche verbraucht usw..
Dennoch hat sich das kub. Volk seine Lebenslust weitesgehend erhalten, man ist gesellig, hört gern, laut und viel Musik, tanzt, raucht, trinkt, ist himmelhochjauchzend und auch zu Tode betrübt. Man ist geschäftig, arbeitet effektiv und gibt aber auch das Wenige schnell aus.
Kubaner sind äußerst charmant und liebenswürdig. Kubaner können aber auch knallhart schlecht sein, aber als Tourist bekommt man dies kaum mit.
Das Klima:
Ganzjährig finden wir auf der Insel ein meistens angenehmes tropisches Klima. Die Jahreszeiten sind wie bei uns gelagert, nur das im Herbst/Winter dort eben 20 ^C mehr sind. Im Spät-sommer/Herbst kann einem schon mal ein Hurrikan begegnen, d.h. es regnet meistens ununterbrochen. Der Süden ist durch die Nähe des karibischen Meeres ein paar Grad heißer und trockener.
Die An- und Einreise:
Am preiswertesten kommt man wie immer per Last-Minute von den Großflughäfen nach Kuba. In Frankfurt fliegt Thomas Cook manchmal im Charter schon ab 300 Euro, in Düsseldorf die LTU ebenfalls. Meistens bekommt man aber einen Flug so zwischen 450-600 Euro. Linienflüge gibt es auch, aber die sind teuer, also warum. Der Profesohr fliegt meistens ab Dresden via Frankfurt oder Berlin Tegel via Düsseldorf.
Ankunftsflughäfen auf Kuba sind Havanna und Varadero im Westen, Ciego de Avila Zentral, und Holguin im Oriente, also Osten. Zeitweise fliegt/flog LTU und Condor auch nach Santiago de Cuba. Die kubaeigenen Inseln, Cayo Coco/Largo, Isla de la Juventud etc. werden nach Zwischenstops der Großflieger angeflogen oder kubaintern mit Kleinmaschinen.
Einreise und Visa:
Alemannen mit touristischen Absichten sollten bei Ihrer Flug- oder kompletten Reisebuchung darauf achten, daß Ihnen pro Person eine sog. Touristenkarte übergeben wird. Diese ist meist im Reisepreis schon inbegriffen. Ansonsten kostet sie jetzt, glaube ich, so um die 20-30 Euro. Die Reisebüros haben die Karten oder können sie in wenigen Stunden besorgen. Also nicht in die Konsulate fahren, das ist unnötig ! Die Touristenkarte wird vor der Einreise schön ausgefüllt (Namen, Reisetermin und Aufenthaltsort in Kuba/Hotel) und dann wird sie bei der Emigration am Flughafen vorgezeigt, eine Hälfte trennen die Beamten dort heraus, die andere Hälfte behält der Tourist und muß diese bei der Ausreise vorzeigen. Also nicht verlieren ! Ich habe da schon schlimme Sachen gehört !
Touristen brauchen also kein Visa. Die Touristenkarte berechtigt zum Aufenthalt von 30 Tagen, Verlängerungen bis insgesamt 60 Tage.
Für Reisende mit kubanischen Partnern empfiehlt sich zur Vermeidung von Ärger mit dortigen Amtspersonen die Einholung eines privaten Besuchvisas. Geschäftsreisende oder Journalisten bekommen problemlos bei den Konsulaten ihre jeweiligen Visa.
Zollbestimmungen und deren Anwendung:
Mitgenommen werden darf alles zum persönlichen Bedarf. Verboten ist alles wie auch bei der Einreise in andere Länder, also Drogen, Waffen etc.
Währung darf unbegrenzt eingeführt werden, klar, Kuba lebt vom Tourismus.
Bei Lebensmitteleinfuhr sollte man vorsichtig sein, da nicht steril verpackte Lebensmittel verboten sind, also die Salami ist dann pfutsch.
Transport innerhalb Kubas:
Für den Einheimischen ist die Transportlage eine Katastrophe. Diesel und Benzin wird nur an den Dollartankstellen ausreichend vorgehalten, kostet ca. ¼ weniger wie hierzulande. Den Sprit kann sich aber kaum ein Kubi leisten. Es gibt Privateigentum an PKW`s und Motorrädern, jene dürfen aber keine Touristen befördern, nur gegen eine Lizenz, und die kann auch kaum einer bezahlen.
Busse und Züge fahren unregelmäßig, sind unzuverlässig und Tickets hierfür werden unter der Hand verschoben. Dem Kubaner bleibt also nur Nachbarschaftshilfe, Vitamin B, Geduld und der Pferdekarren.
Der Pauschaltourist wird im Gegensatz dazu regelrecht umsorgt. Die Hotels und Reiseveranstalter besitzen eigene klimatisierte Busse und Taxis finden wir immer ausreichend an allen Hotels und Touristenplätzen. Die Taxis kosten ca. 1/3 weniger wie in Deutschland.
Kuba besitzt eigene interne Airlines. Die Cubana und Aerotaxis fliegen alle Städte und Inseln mehrmals täglich an. Ein Flug kostet je nach Entfernung bis 120 USD (Santiago – Havanna). Die Maschinen sind meist alte russische Kleinflieger, na ja, Abenteuer ist Pflicht.
Es gibt auch eine angenehme tägliche Busverbindung durch das Land. Diese Busse gehören dem Unternehmen VIAZUL. Viazul ist etwas preiswerter als die Flieger. Eine Fahrt von Havanna nach Santiago dauert so 17 Stunden und gefahren wird meist über Nacht.
Mit dem Zug bin ich auch schon einmal durch das Land gefahren, kann ich aber nicht enpfehlen.
Die großen Hotels vermieten meist alle an die Touristen Autos vom Punto bis zum Daimler. Die Wagen kosten so um die 60 USD täglich + Kaution + Sprit. Kuba besitzt eine große und gerade West-Ost Autobahn und ist für den Mitteleuropäer problemlos befahrbar, aber Achtung vor Schlaglöchern und Pferdekarren.
Wohnen in Kuba:
Der Tourist wohnt am angenehmsten in den Hotels. Die sind standardmäßig meist qualitativ höher und schöner als in vielen anderen Urlaubsländern ! Die Strände dort sind schöner, die Hotels sind sicherer, das Essen ist besser, das Wetter ist schöner und die Leute sind freundlicher !
Der Individualreisende besitzt die Möglichkeiten der Einquartierung in einem sog. Casa particula. Das heißt, daß man ein Zimmer in einem Privathaus anmietet. Die Zimmer sind meist alle sauber und rustikal eingerichtet, besitzen ein separates Bad. Die Zimmer kosten ca. 15-30 USD die Nacht gegen Aufpreis bekommt man auch Frühstück, Mittag, Abendessen und der Familienanschluß ist kostenlos. Die Eigentümer besitzen hierfür auch eine Lizenz, welche wieder für Kubaner elend teuer ist.
Ansonsten kann man auch, wie ich, bei der Familie wohnen, aber nur nach behördlicher Genehmigung. Anderer Aufenthalt in Kuba ist illegal. Die Touristenkarten, ein Teil wurde am Flughafen hinterlegt, werden z. Teil auch kontrolliert. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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ingoa09, 23.07.2008, 17:29 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ein wirklich sehr interessanter Bericht! Liebe Grüße, Ingo
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Hotel Iberostar Barlovento in Varadero
05.03.2004, 10:06 Uhr von
prinzmichael
"Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an...Pro:
Gemütliche Anlage, Animation, Unterhaltung
Kontra:
Rezeption
Empfehlung:
Ja
Vom 23.11. bis 08.12.2003 gönnten wir uns einen Kuba-Urlaub. Zuerst machten wir eine 1-wöchige Rundreise und anschließend Badeurlaub im Hotel Iberostar Barlovento.
Hotel
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Die Anlage befindet sich in Varadero. Eine 20 km lange schmale Halbinsel, mit ebenso langem feinen Sandstrand. Gleichzeitig ist Varadero der Haupturlaubsort von Kuba mit allen möglichen Kategorien von Hotels, aber von der Anzahl her nicht ganz so vielen wie man vermuten könnte.
Das Iberostar Barlovento (Landeskategorie: 4 Sterne) ist eine geräumige und gemütliche Anlage gesäumt mit Bäumen und Palmen. Angelegt im Bungalowstil mit bis zu 3 Stockwerken und insgesamt 270 Zimmern. Die Anlage ist schon etwas älter, wurde aber neu renoviert. Es gibt 2 Pools, ein Haupt- und Nebenrestaurant (in der Nähe vom Strand), 3 Bars, Liegen und Sonnenschirme am Pool und am Strand, Kinderclub, 1 Souvenirladen und mehrere kleinere Stände, eine überdachte Bühne, ein Tennisplatz, eine Boggia- und eine Shuffle-Bahn, eine Tischtennisplatte und ein Billardtisch, ein kubanisches und ein mexikanisches Restaurant – alles inklusive.
Gegen Gebühr gibt es Massage und Internet ($3 für 30 Minuten). Die Anlage ist komplett behindertengerecht.
Es ist alles sehr sauber. Jeden Morgen wuseln mehrere Putzfrauen durch die Anlage.
Die Gäste kamen von überall her: aus Deutschland (ca. 1/3), Italien (1/3), Kanada, Spanien, Kuba, Frankreich, Russland (1 Pärchen), Argentinien und sogar aus den USA. Auch das Alter war recht gemischt: es gab junge Pärchen und ältere Ehepaare, Alleinreisende und Familien mit kleinen und großen Kindern.
Wertung: ****
Lage
====
Das Hotel liegt direkt am öffentlichen Strand (alle Strände in Kuba sind öffentlich). Der Abschnitt wird aber nur von den Hotelgästen genutzt. Außerdem lieg es direkt in Varadero. Dadurch kann man bequem per Fuß den ganzen Ort erkunden. Es gibt diverse Geschäfte und Basars, Restaurants und Bars, einen schönen Park (mit einem großen Leguan) und hübsche Häuschen und Villen.
Zum Fughafen sind es knapp 30 Minuten mit dem Bus.
Der flachabfallende feinste Sandstrand wird jeden morgen gereinigt und ist sehr sauber. Das extrem saubere Wasser ist traumhaft klar. Es schimmert in den verschiedensten herrlichen Blautönen. Liegen und Sonnenschirme sind ausreichend vorhanden. Handtücher bekommt man im Hotel (inklusive).
Natürlich können vom Hotel die verschiedensten Ausflüge überallhin auf Kuba unternommen werden. Diese sind teilweise nicht ganz preiswert, aber überall gleich. Wir haben keine Unternommen, da wir vorher eine einwöchige Rundreise gemacht haben (sehr zu empfehlen!).
Die Taxis haben ungefähr die selben Preise wie bei uns. Es gibt für die Halbinsel eine Bimmelnbahn die einfach $ 2 kostet. Eine Tageskarte für den offenen Doppeldeckerbus kostet $ 5. Überhaupt bezahlt man in Kuba alles mit US$!
Wertung: ****
Service
=======
Die Bedienungen in den Restaurants und den Bars sind sehr freundlich und aufmerksam (auch ohne Trinkgeld, was man aber dennoch als Anerkennung geben sollte). Sie konnten sich in fast jeder gängigen Sprache einfach ausdrücken.
Die Rezeption wirkt etwas gelangweilt und könnte mehr Sprachkenntnisse besitzen.
Wäscherei, Arzt sowie Kinderbetreuung sind auch vorhanden.
Die Zimmermädchen waren ebenso freundlich und die Zimmer immer sauber.
An der Rezeption können gegen eine Gebühr von 4% Reiseschecks eingelöst werden (in US$, keine Amexco, am Besten von Thomes Cook). In der zu Fuß erreichbaren Bank kostet die Einlösung 3%.
Wertung: ****
Gastronomie
===========
Das All-Inclusive-Hotel bietet alles, was das Herz begehrt. Von 09:00 bis 01:00 Uhr gibt es Getränke jeder Art: diverse Longdrinks, Cocktails, nationale alkoholfreie und alkoholische Getränke, Wein, Säfte, Kaffee, Cappuccino, Espresso, usw. Essen gibt es von 7:30 bis 01:00 Uhr fast durchgehend. Im Hauptrestaurant kann das Frühstück eingenommen werden. Es ist alles vorhanden: Marmelade, Jogurt, Käse, Wurst (u.a. guten gekochten Schinken und Kassler), Salate, Fisch, frisch gepresste (!) Säfte, recht guten Kaffe, Tee, leckere Milch, manchmal sogar frische Milchshakes, Kornflakes, Obst, frisches Baguette, Brötchen, leckere Crossaints, diverses Gebäck, Speck, Eier, frische Omeletts, usw.
Im Nebenrestaurant gib es bis 11:30 ein Spätaufsteherfrühstück, das wir selbst nicht ausprobiert haben.
Mittagessen gibt es im Hauptrestaurant und Nebenrestaurant: Neben einem wirklich reichhaltigen Salatbuffet und den erwähnten Brötchen und Baguetten, gibt es frisches Gemüse, Geflügel, Fisch, Schwein, Rind, Pommes, Kartoffeln, Reis, immer etwas frisch Gebackenes, Suppe, Obst und zum Nachtisch diverses Gebäck und immer (!) sehr leckeres Eis. Das Essen ist sehr reichhaltig, könnte aber etwas abwechslungsreicher sein. Das, und dass das Essen nicht immer heiß ist, hat man bei fast allen Buffets, auch in anderen Hotels. Zu trinken gab es, was man wollte. Das Essen im Nebenrestaurant war ähnlich, nur nicht so reichhaltig.
Abendessen gab es nur im Hauptrestaurant und war ähnlich (etwas mehr), wie das Mittagessen.
Ab 23:00 Uhr gab es nochmals einen Mitternachtssnack, welchen wir jedoch nicht probiert haben.
Man konnte für abends auch im kubanischen oder mexikanischen Restaurant reservieren, so oft man wollte. Hier gab es Essen á la Carte. Beide sind empfehlenswert.
Die Restaurants und Tische waren immer sauber und das (mehr internationale) Essen sehr gut.
Das Personal war immer sehr freundlich und aufmerksam: Teller wurden sofort abgeräumt, Getränkewunsch wurde gleich erfragt und sogar unaufgefordert nachgefüllt. Auf der Terrasse und vor der Bühne wurde Abends sogar bedient (und das bei All-Inclusive!). Man musste nicht lange auf seine Getränke warten (außer es haben sich wieder Touris vorgedrängelt), die Cocktails sahen sogar annähernd wie Cocktails aus und haben auch so geschmeckt!
Wertung: ****
Sport, Unterhaltung, Pool
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Wie gesagt, es gibt 2 Pools, die jeden morgen gereinigt wurden. Wir selbst haben keinen davon genutzt, da wir lieber im Meer schwimmen.
Kommen wir nun zur Animation:
Um es vorwegzunehmen – wir waren beeindruckt, es war das beste Programm, was ich bisher gesehen habe.
Das Animationsteam war sehr groß, so ca. 20 junge Leute unterschiedlichsten Typs. Ab 9:30 Uhr gab es den ganzen Tag irgendwo Programm, teilweise sogar parallel: Dart, Bogenschießen, Luftgewehr, Tischtennisturnier, Tennisturnier, Aerobic, Wassergymnastik, Beachvolleyball, Wasserhandball, Boggiaturnier, Shuffle, Bingo, diverse kleine Spiele (Ringewerfen usw.) und vieles mehr. Die Animation war immer freundlich, aber nie aufdringlich, beherrschten mehrere Sprachen, (deutsch jedoch weniger, was aber der Verständigung überhaupt kein Abbruch tat).
Am Strand gab es zusätzlich Tretboote, Kajaks, Surfbretter und einen Katamaran (mit Führer) – alles inklusive!
Einmal gab es mittags am Pool ein (eingekauftes) Synchronschwimmen, was auch sehr schön anzusehen war.
Der absolute Hammer war jedoch das Abendprogramm, was ausschließlich vom Animationsteam gestaltet wurde.
Am ersten Abend gab es eine klassische 'Miss-Iberostar'-Wahl, die ganz nett war - das übliche halt. Vor dem Hauptprogramm gab es immer Lifemusik, Urkunden für die Gewinner des Tagesprogramms (teilweise mit Medaille) und einen Sketch.
Am nächsten Abend wurde eine Tropikana-Show veranstaltet mit Livemusik und Livegesang. Höchst professionelle Tänze und Paartänze mit laufend wechselnden pompösen Kostümen – der Hammer! Ein Gast, der auch in der berühmten 'Tropikana'-Show in Havanna war (ca. $70-90) sagte, dass die Show im Hotel dieser in nichts nachstehen würde.
In den nächsten Tagen gab es noch eine Chicago-Show (nach dem Musical auf Playback), eine Oskar-Show (Tänze zu Filmmusiken), eine Cubanische Show (wieder mit Livegesang und Tänzen) und eine 'Black-Light-Show', also eine Effektshow mit Schwarzlicht. So was habe ich noch nicht gesehen! Was die da für Kostüme und Illusionen geschaffen haben war einmalig, leider kann man das nicht beschreiben.
Für jede Show wurde die Bühne jeden Tag komplett umgebaut! Da gab es mal auf der Bühne eine weitere erhöhte Bühne, Treppen, große realistische Figuren, eine Großleinwand und und und. Licht und Ton waren auch einwandfrei.
An einem Tag, als das Wetter schlechter war und man nicht baden konnte, hat die Animation um 17:30 Uhr sogar ein 1-stündiges Sonderprogramm mit Sketchen und Tänzen eingeschoben.
Wertung: *****
Zimmer
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Die Zimmer sind nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Gemütlich eingerichtet mit zwei großen Betten (die man zusammenschieben konnte), 2 Nachttische mit Lampen, selbst regulierbare Klimaanlage, Kommode, Einbauschrank mit ausreichend Bügeln und Schubladen, Sessel, Stuhl, Spiegel, Telefon, Fernseher (keine deutschen Sender, nur DW, aber schöne nationale Radiosender), Kühlschrank, Minisafe, zusätzliche Decken und einer Ablage für den Koffer. Das Bad ist etwas klein geraten (für 2 Personen gleichzeitig ist es zu eng), reicht aber aus. Es gibt ein Waschbecken mit großem Spiegel, Fön, ausreichend Handtuchhalter, Shampoo, Seife, Toilette und eine Badewanne mit Dusche und einer ordentlichen Brause (d.h. kein Tröpfchenwasser, sondern richtiger Strahl). Heißes Wasser gab es immer.
Stromversorgung sind 110 Volt, man braucht also einen entsprechenden Adapter. Ganz selten ist mal der Strom für ein paar Sekunden ausgefallen.
Jeden Tag und bei Bedarf gab es eine 1,5l Flasche Wasser.
Das Zimmer hat einen sogenannten 'französischen Balkon', was eigentlich nur ein bis zum Boden reichendes komplett zu öffnendes Fester mit Gitter davor heißt. Tatschlich war es ein schmaler Balkon mit schönem Blumenkübel, wo in der Tiefe ein bequemer Stuhl hin passt.
Meerblick gibt es in keinem Zimmer, aber meist sieht man viel schönes Grün.
Die Balkontür und der dicke Vorhang sind sehr Dicht und lassen kaum Geräusche, bzw. Licht durch.
Zimmer und Bad waren immer sehr sauber und ordentlich. Leider ist das Zimmer (wie oft in Hotels) etwas hellhörig, aber sonst ruhig gelegen.
Der Zimmersafe hat ausreichend Platz, kostet jedoch $2 pro Tag, was ich viel zu teuer finde.
Wertung: ****
Tipps, Eindruck, Empfehlungen
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Viele kapieren es leider nie: Kuba ist, wie viele andere Urlaubsländer, ein einfaches und armes Land. Manche (vor allem deutschsprachige) Touristen vergleichen das mit westeuropäischem Standart, was natürlich totaler Quatsch ist. Sorry, wenn ich mich hier etwas aufrege, aber manchmal schäme ich mich für meine Landsleute.
Ein Pärchen sagte, dass es auf jeden Fall wieder mal kommen wolle, ein anderes wollte das Hotel wechseln – aber die letzteren haben sicherlich auch bei 1000 Sternen was auszusetzen.
Kurzum: das Hotel und vor allem die Anlage sind absolut ok! In (meinem persönlichen) internationalen Vergleich schneidet es gut ab und entspricht 4 Sternen. Was die Animation und das Abendprogramm, sowie die Freundlichkeit des Personals angeht, kann sich manches (5 Sterne) Hotel (vor allem deutsche) was abschneiden.
Die Kubaner außerhalb der Hotelanlage sind auch fast immer freundlich und nicht aufdringlich. Natürlich wird man angesprochen, aber sagt man einmal nein, wird man auch in Ruhe gelassen. Da fast alles staatlich ist, gibt es nur Einheitspreise (vor allem was Rum und Tabak angeht). Lediglich auf den Basars kann man etwas handeln.
Wer Kuba besucht sollte auf jeden Fall eine Rundreise machen – es ist ein wirklich sehr interessantes Land. weiterlesen schließen -
CUBA eine Trauminsel in der Karibic
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
CUBA, eine Trauminsel in der Karibik
eine Meinung von elphaq
erleben Sie die Trauminsel vozugsweise in den Monaten Dezember bis Mai.
in Havanna wohnen Sie "ganz privat" im Privat-Zimmer (Casa particulares) für ca. $35,- pro Nacht
promenieren Sie auf dem Malcon, die prachtvolle Uferpromenade Havannas, überall finden Sie lebensfrohe Menschen
Sie werden begeistert sein von kubanischer Musik, welche Ihnen auf Schritt und Tritt begegnet.
besuchen Sie das Casa de la Trova (Bonavista social club)
Sie besuchen El Morro, die Festung am Ostufer des Canal de Entrada.
Sie schlendern auf dem Plaza de la Catedral, den schönsten Platz Havannas.
genehmigen Sie sich einen Mojito in der Bar, wo schon Hemingway mit Freunden philosophiert hat.
machen Sie einen Ausflug nach Pinar del Rio, in das Land des Tabaks,
bewundern Sie die Herstellung weltberühmter Zigarren und geniesen Sie eine echte HAVANNA
geniesen Sie eine Woche auf der Halbinsel VARADERO, mit dem längsten feinsandigen Strand Cubas.
chartern Sie ein Motorboot(im Hafen am Ende von VARADERO) mit Capitän+Taucher mit Harpune, fahren Sie hinaus aufs offene Meer in Richtung Delphinarium und schwimmen gemeinsam mit Delphinen (welche dort trainiert werden)bewundern Sie ihre Intelligenz und fühlen Sie selbst ihre geschmeidige Haut. Während der Fahrt dorthin fangen Sie frischen Fisch und und...,welcher im Delphinarium zubereitet werden kann.
Cuba: in 14 Provinzen eingeteilt, ca. 11 Mill. Einwohner,Hauptstadt= Havanna an der Nordküste, zweitgrößte Stadt =Santiago de Cuba ganz im Süden, Cuba ca. 1200 KM lang und max. 145 KM breit mit ca. 110922 Quadrat-Km, so groß wie Bulgarien oder Irland.
Preis-Leistungsverhältnis: gut weiterlesen schließen
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