Lasagne Testberichte

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Pro & Kontra

Vorteile

  • Lecker - lecker - lecker !!!
  • schmeckt irre lecker ist halbwegs einfach zuzubereiten
  • + läßt sich gut vorbereiten für Gäste
  • Nur wenig Zeitaufwand und es lohnt sich wirklich!
  • guter Preis, leichte zubereitung

Nachteile / Kritik

  • gibt es nicht!
  • Kalorien, Kalorien und noch mehr Kalorien...
  • macht sehr viel Arbeit
  • Ich wüsste nichts, außer, dass Meeresfrüchte nicht Jedermanns Sache sind ;)
  • nichts

Tests und Erfahrungsberichte

  • Lasagne klassisch - Anti-Fast-Food

    3
    • Arbeits- und Zeitaufwand:  sehr hoch
    • Kosten:  niedrig
    • Geeignet für:  Alltag

    Pro:

    + läßt sich gut vorbereiten für Gäste

    Kontra:

    - macht sehr viel Arbeit

    Empfehlung:

    Ja

    Lasagne klassisch

    Alle, die gerne mit Fertigprodukten arbeiten und denen eine Sauce mit "Maggi-Fix" leichter von der Hand geht, die hüpfen besser gaaaanz schnell weiter, das Rezept hier macht richtig Arbeit.. ;)

    Die Fleischsauce (naja... Bolognese)
    • 600g Fleisch vom Metzger, am besten Kalb, Rind und Schwein zu gleichen Teilen. Zur Not auch beim Metzger GROB durch den Wolf drehen lassen, ansonsten in feine Würfel (etwa 0.5cm Kantenlänge) schneiden. Zur Not geht es auch ohne Kalb.
    • 3 mittelgroße Zwiebeln
    • 1 Stange Lauch
    • 2 große Möhren (gelbe Rüben für die Südländer unter Euch)
    • ca. 150g Sellerie (bei einem gescheiten
    • 1 große Dose geschälte Tomaten (850ml)
    • 3 Tomaten (Rispentomaten am besten, die, die auch nach Tomaten riechen)
    • Kräuter (frisch am besten, da Oregano und Basilikum; die zweitbesten sind die aus dem Gläschen in Öl konservierten, in aller Not gehen auch getrocknete, z.B. italienische Mischung)
    • Salz
    • Pfeffer (schwarz, grob gemahlen; im Mörser gestoßen ist er optimal)
    • eine Prise Zucker
    • 1 Schuß dunkler Balsamico
    • Knoblauch nach Geschmack (ich nehme 2 Zehen, fein würfeln, dann unter einer breiten Messerklinge mit Salz zerrieben, es muss eine Mousse enstehen.. der Trick ist, das man beim verreiben die Zellwände des Knoblauchs knackt, hinterher schmeckt es intensiver und man riecht weniger danach)


    Zubereitung:

    Das Fleisch in 2 EL Olivenöl (kaltgepreßt, "extra vergine" sollte auf der Flasche stehen) anbraten, ohne das es Farbe bekommt. Bei fertig gekauftem Hackfleisch länger braten, da ist extrem viel Fett drin... also ausbraten lassen, bis es dunkelgrau ist und das Fett bis auf einen kleinen Rest wegschütten. Dann das kleingewürfelte Gemüse (ca 3mm Kantenlänge, geht auch mit der Küchenmaschine für Faule) zufügen, mit anschwitzen. Jetzt die geschälten Tomaten aus der Dose und die frischen Tomaten zufügen, die aus der Dose in der Pfanne zerdrücken. Knoblauch erst jetzt dazugeben, getrocknete und Kräuter aus dem Glas jetzt, frische Kräuter erst kurz vorm weiterverarbeiten zugeben. Sauce langsam mindestens 45 min köcheln lassen, je länger, je besser (im Gegensatz zu fast allen anderen Gerichten). Mit Salz, Pfeffer, Zucker und dem Schuß Balsamico abschmecken.


    Weiße Sauce (nach Art Bechamel)
    • etwa 125g Butter (heiliger Lukullus, KEINE Margarine!!!)
    • 2-3 EL Mehl (stinknormales 405er)
    • heiße Milch (am besten frische Vollmilch)
    • ein Spritzer Zitronensaft
    • Salz
    • weißer Pfeffer aus der Mühle
    • 1 Prise Zucker
    • Muskat (frisch gerieben, jedes Pulver ist Müll)
    • Gemüsebrühe (zur Not instant, nicht die billigste bitte)

    Butter langsam zerlassen, Mehl einrühren, kurz anschwitzen lassen, es darf NICHT bräunen. Mit heißer Milch (gibt weniger Klümpchenrisiko) ablöschen, bis zur gewünschten Konsistenz auffüllen. Mit Zitrone, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. MINDESTENS zehn Minuten köcheln lassen (dabei brav oft rühren), damit verhindert man, das es wie Mehlpampe schmeckt. Wem das so zu schwer ist, der gibt nur ca. 1 Tasse Milch dazu und als restliche Flüssigkeit Gemüsebrühe. Dann aber bitte Vorsicht mit dem Salz, die Brühe ist meistens gesalzen.
    Nett ist auch ein Schuß Weißwein in die fertige Sauce, muß hier aber nicht sein.

    Nudeln

    Die Lasagneplatten am besten einzeln kochen, wenn mehrere zusammen ins Wasser sollen, einen guten Schuß Olivenöl ins Wasser, das hilft verhindern, daß sie zusammenpappen.

    Ängstliche Naturen nehmen die Lasagneplatten, die man nicht vorkochen muß... mich erinnern die geschmacklich an Eßpapier... das laß ich also... ;)

    Käse

    Gouda findet man meist in den Rezepten... brrr... nu ja... nicht bei mir (nix gegen Gouda, aber der schmeckt nun mal vorwiegend nach nix)

    Also, wenn es schnell gehen muß, nimmt man 2 Beutel fertig geriebenen (oder gestiftelten) Edamer oder Emmentaler (oder halt was anderes vollfettes im Geschmack kräftiges), ich kombiniere ein bißchen:
    • 1 Beutel Emmentaler gerieben (so ca. 150g)
    • 1 Mozzarella gewürfelt
    • 150g Parmesan (selbst gerieben ist natürlich am besten)

    In einer Schüssel vermengen.

    Zubereitung:

    Die Auflaufform mit einer durchgeschnittenen Knoblauchzehe ausreiben.

    Zuunterst eine Lage Fleisch, ein wenig Bechamel drauf, dann Nudel, so abwechselnd nach oben hin arbeiten, oben müssen wieder Nudeln sein, darüber den Rest der Bechamelsauce.
    Den Käse aufstreuen, auf den Käse noch ein Paar Butterflocken setzen.

    Das ganze ab in den gut vorgeheizten Ofen, fertig ist es, wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.

    Dazu passen Baguette und Salat.

    Hm... ein gescheiter Wein am besten auch... ;) Mein Tip wäre ein schön runder Merlot dazu.


    Soderle, das war die Lasagne klassisch... es gibt noch einen Haufen anderer... meine Gäste mögen am liebsten Lachslasagne und Gemüselasagne.... die Lachslasagne gibt es dann nachher noch zu lesen!


    Soderle, wie immer an dieser Stelle sind mir Kritik, Kommentare und besonders Hinweise, was Ihr am Bericht vermißt, sehr willkommen!

    Kommentare & Bewertungen

    • sindimindi

      sindimindi, 12.12.2005, 21:34 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Für einen Hobbykoch - erstaunlich gut und kompetent geschrieben! - den Knoblauch würde ich ganz weglassen...*fg* <br/>RS

    • infoload

      infoload, 30.04.2005, 00:45 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      als Hobby-Koch. Auch nicht schlecht ;-) Gruß Sascha

    • LadyInDaHouse

      LadyInDaHouse, 29.04.2005, 22:01 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      ...hab jetzt grad hunger bekommen! ;) super bericht!! sehr ausführlich geschrieben! hat mir sehr gefallen! liebe grüsse