Lassithi Hochebene Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- wunderschöne Landschaft verbunden mit alten Bauerndörfern und Mythologie
- nette Leute, tolle Landschaften
Nachteile / Kritik
- was soll es da geben?? (man trinkt zu viel Raki unterwegs? ;-))
- Windräder a.B., nicht ursprünglich
Tests und Erfahrungsberichte
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Lassithi Hochebene - mehr Schein als Sein
Pro:
nette Leute, tolle Landschaften
Kontra:
Windräder a.B., nicht ursprünglich
Empfehlung:
Ja
Hallo heute ein paar Worte zur Lasithi Hochebene auf Kreta. Wir, meine Frau und Ich, waren im Oktober diesen Jahres für 14 Tage auf Kreta. Wir hatten uns einen Mietwagen genommen, was ich jeden empfehlen würde bei den überteuerten Ausflugspreisen. Also sind wir auch einmal mit dem Mietwagen zur Lasithi Hochebene gefahren.
Im Reiseführer war die Gegend als wunderschön, malerisch und sehr ursprünglich beschrieben wurden. Die Landschaft sei geprägt durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung und den dazugehörigen Windrädern.
So weit der Reiseführer, aber das war anscheinend vor längerer Zeit.
Die Anfahrt zur Lasithi Hochebene durch die kleinen, verwinkelte Bergdörfer und dieKommentare & Bewertungen
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MasterSirTobi, 16.12.2008, 23:02 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Da gibts ein dickes SH von mir. LG MasterSirTobi
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Bunny84, 17.11.2008, 19:55 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Einen schönen Abend wünsch ich dir und liebe Grüße sendet dir ANJA PS: Ich freue mich über weitere Gegenlesungen
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BFRBademeister, 17.11.2008, 15:48 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
freu mich bei gegenlesung auch natürlich 1:1
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LASSITHI - die wunderschöne Hochebene auf Kreta
Pro:
wunderschöne Landschaft verbunden mit alten Bauerndörfern und Mythologie
Kontra:
was soll es da geben?? (man trinkt zu viel Raki unterwegs? ;-))
Empfehlung:
Ja
LASSITHI, die HOCHEBENE am Rande des Dikti-Gebirges, ist einfach ein wunderbarer Platz im Osten der grössten griechischen Insel KRETA.
Ich habe auf Kreta ganze acht Monate verbracht, als ich als Reiseleitung für den grössten deutschen Reiseveranstalter tätig war. Und natürlich habe ich die Insel in fast jedem Winkel erkundet.
Die Lassithi Hochebene ist ein wunderschönes Plateau bestehend aus einer Vielzahl von bunt durcheinander gewürfelten Feldern und mittendrin verteilt viele alte teils verfallene WINDMÜHLEN (man sagt es seien etwa 10.000), die ehemals zur Gewinnung von Grundwasser genutzt wurden. Bis heute sorgt ein von den Venezianern für dessen Verteilung in dem fast kreisrunden Gebirgskessel. Nach der Schneeschmelze sieht es auf der Ebene eher aus wie auf einem Stausee, aber das Wasser versickert schnell in das unterirdische Kanalsystem und sammelt sich dort, von wo es im Sommer wieder hochgepumpt wird. Die alten Windmühlen stehen fast alle noch auf der Ebene, werden aber kaum mehr genutzt, da maschinelle Pumpen fast alle Mühlen abgelöst haben (der Grundwasserspiegel war mit der Zeit zu sehr abgesunken, sodass die Windmühlen das Wasser nicht mehr hoch pumpen konnten). Das über 800m hoch gelegene Plateau hat einen sehr fruchtbaren Boden, der seit mehr als 5000 Jahren landwirtschaftlich genutzt wird. Durch die regelmässige Überflutung nach der Schneeschmelze wurden alle Dörfer am Rande der Ebene in den umgebenden Hang am Gebirge gebaut und liegen so kreisum verteilt um Lassithis herum.
Es ist eine wunderschöne Atmosphäre, wenn man die Hocheben besucht. Zunächst fährt man von der Küste die langen engen Serpentinenstrassen bis KRASI hinauf. Wer unterwegs einen Stopp einlegen will hat hier ein gemütliches kleines Örtchen, das auch noch für seine hervorragende Raki-Produktion bekannt ist (Raki ist der traditionelle Tresterschnaps, der nur auf Kreta hergestellt wird. Der beste kommt natürlich von den Bauern selbst ;-)). Danach fährt man noch ein Stück weiter und erreicht dann den PASS VON AMBELOS. Und kurz darauf erscheint die Hocheben ein Stückchen unterhalb gelegen und präsentiert sich imposant unter dem grossen Himmel. Ich bin einige Male hinauf gefahren und war immer wieder begeistert von diesem Anblick.
Auf der Schwelle zur Ebene, wo man über den Rand des Gebirges zu ihr hinab fährt gibt es ein Restaurant mit einer grossen Terrasse, von der man einen wunderbaren Ausblick über die gesamte Ebene hat. Hier solltet ihr auf jeden Fall einen Fotostop einlegen, denn diese Bilder bekommt ihr von kaum einem anderen Punkt dort oben. Ihr seht die Ebene vor euch liegen, die aussieht wie ein riesiges Schachfeld, da die Felder unterschiedliche Farben haben (verschiedene Braun- und Grüntöne) und mittendrin stehen die Windmühlen wie altertümliche Spielfiguren.
Ausserdem stehen auf dem Pass von Ambelos (der auf etwa 900m liegt) noch einige alte Windmühlen, die dort oben wegen des oft starken Windes gebaut wurden (bessere Nutzung der Pumpen durch starken Windantrieb). Hier kann man sich diese ungehindert aus der Nähe ansehen und drumherum klettern. Um die Eben herum stehen immer wieder kleine Häuser, wo einige der Bauern wohnen, die hier ihre Felder bestellen. Legt man einen Stop bei einem der Bauern ein, wird man höchstwahrscheinlich direkt zu einem (oder eher mehreren) Gläschen Raki eingeladen – egal zu welcher Tageszeit :-) Als wir die Saison begannen machten wir erst alle Ausflüge in der Reiseleitergruppe und ich kann mich erinnern, dass wir auf der Fahrt zur Lassithi Hocheben regelrecht abgefüllt wurden – ab morgens um 9.30h gab es alle ein zwei Stunden Raki und Nein sagen gibt es ja nicht... ihr könnt euch vorstellen wie es gegen Mittag im Bus zuging ;-))
Etwas ganz besonderes bei der Hochebene ist die HÖHLE DES ZEUS (auf griechisch Diktéon Andros genannt) – beim Dorf Psichró gelegen, denn hier sagt die Legende wurde er von seiner Mutter Rheia vor seinem jähzornigen Vater Kronos versteckt, damit er ihn nicht töten konnte. Denn der hatte Angst, dass Zeus ihn vom Thron stossen könnte (aus diesem Grund hatte er schon alle Geschwister Zeus’ verschluckt). Rheia gab Kronos in einer List einen kleinen Fels und liess ihn diesen verschlingen, denn Kronos konnte nicht sehr gut sehen und merkte so den Unterschied nicht. Zeus wurde in der Höhle von seiner Mutter Rheia und seinem Ziehbruder Pan mit Milch und Honig grossgezogen. Als er zum Mann herangewachsen war, überlistete er seinen Vater Kronos mit einem speziellen Trunk, durch den er alle seine Geschwister wieder ausspie. Sie wählten nach ihrer Rettung Zeus zu ihrem Anführer und besiegten Kronos nach einem zehnjährigen Krieg. Und so wurde Zeus zum allbekannten Göttervater auf dem Olymp, der mit seinen Blitzen für Ordnung sorgte in seiner Götterfamilie.
Es gibt eine ganze Reihe von leicht unterschiedlichen Versionen dieses Mythos – wie es bei allen Mythen so ist, so steht auch hier keine definitive Geschichte fest. Meine Darstellung ist eine kurze Zusammenfassung.
FAZIT
Wer auf Kreta Urlaub macht muss die Lassithi-Hocheben auf jeden Fall besuchen, nicht nur weil es ein besonderer historisch-mythologischer Platz wäre, sondern weil es ein einzigartiger Platz der kretischen Natur ist.
Mein Fazit ist also eine Empfehlung mit fünf Sternen und allem was dazu gehört. Kreta hat eine faszinierende Natur und die Lassithis-Hochebene ist auf jeden Fall eines der Highlights!
Liebe Grüsse von der Ex-TUI-Tante-auf-Kreta-die-jetzt-in-Sharm-el-Sheikh-lebt
Silke@Yopi und anderen Meinungsportalen (unter gleichem Usernamen)Kommentare & Bewertungen
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Mundi, 17.04.2005, 13:01 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Die Gegend habe ich besucht und in einer Taverne am Hügel kühlen Wein getrunken. War Zauberhaft! lg Mundi
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redwomen, 16.04.2005, 21:39 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
verbunden mit Urlaub. -und Urlaub habe ich derzeitig *leider* nicht. *ggg* LG Maria
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