Pro:
gute Mischung aus Balladen und flotteren Stücken
Kontra:
wenn man nur neuere CD's von Mariah kennt, kommt sie einem komisch vor; recht kurz
Empfehlung:
Ja
Es gibt selten beispiellosere Karrieren wie die der Mariah Carey. Mit über 12 Millionen verkauften Exemplaren des debutalbums 'Mariah Carey' gehörte sie zu den erfolgreichsten Newcomern der Geschichte. Inzwischen ist der Beginn der Traumkarriere über 10 Jahre her.
Trotzdem sind gerade ihre ersten Alben beliebt, da sie noch eine andere 'Mariah' zeigen.
'Mariah Carey'
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Das erste Album der Künstlerin ist ca. 45 Minuten lang. 11 Tracks sind auf der Scheibe enthalten.
Cover
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Auch wenn ich an sich das Cover nicht so berauschend finde, muß dazu gesagt werden, daß das Booklet immerhin die Songtexte enthält, so daß man (mölglichst in einem schalldichten Raum *g*) mitträllern darf.
Die Front zeigt Mariah Carey's Gesicht in Nahaufnahme, die Rückseite ziert ihr gesamter Körper an einem Mikrofon.
Die Songs
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Beginnen tut das Album mit 'Vision of Love' einer langsamen Ballde über die perfekte Liebe. Dieses Lied war zugleich die allererste Single.
'There's got to be a way' handelt davon, wie man die Welt besser machen könnte, ein wenig á la 'ein bißchen Frieden', aber ganz nett.
Das dritte Lied auf der Scheibe heißt 'I don't wanna cry' und ist eine einfühlsame Ballade, in der Mariah unter anderem ihre imposante Stimmkraft präsentiert.
Als nächstes ist das wohl bekanntere 'Someday' auf der CD. Es ist ein schneller Song, zu dem man auch ganz gut das Tanzbein schwingen könnte ;o)
Nummer 5 ist mein Lieblingsstück: Außer Mariah's Stimme und einem Klavier gibt es bei 'Vanishing' keine Instrumente. Es ist eine langsame Ballade.
Danach kommt mit 'All in your mind' ein etwas schnellerer Song, der sogar gegen Ende leicht mit Reggea-Elementen gespickt ist, allerdings finde ich ihn nicht so toll.
Etwas ruhiger geht es mit 'All alone in love' zu, auch eine Ballade im Stil von 'I don't wanna cry', allerdings einen Tick schlechter.
Gitarrensound gibt's dann am Anfang von 'You need me' - ein schnellerer Song, in dem Mariah verlassen wurde, aber ähnlich wie in 'Someday' ankündigt, daß der Ex sie vermissen wird. Auch wenn der Stil etwas seltsam ist, mag ich den Song, da er eine gewisse Ehrlichkeit birgt.
'Sent from up above' macht schließlich Schluß mit den Rachegefühlen und ist ebenfalls etwas schneller, geht aber notfalls noch als Ballade durch.
Mariah und Rap? So oder so ähnlich könnte man Teile von 'Prisoner' benennen. 'Prisoner' heißt gefängniss und das Lied handelt davon, daß sich Mariah in einer Beziehung eingesperrt fühlt - sehr rockig!
Der letzte Titel ist 'Love takes time' ist dann wieder eine Ballade und der Titel verrät schon alles. Ein schönes langsames Lied.
Musikalisches
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Für ein Pop-Debutalbum war die Scheibe nicht nur sehr erfolgreich - sie ist auch noch gut, insofern man Mariah Carey mag. Jedenfalls hat sie im Gegensatz zu meinem Lieblingsalbum 'Music Box' auch einige schwungvollere Lieder dabei, zu denen man auch noch tanzen könnte. So präsentiert sich das Erstlingswerk recht vielseitig. Allerdings muß dazu gesagt werden: Wenn man nur die neueren Lieder wie 'Loverboy' oder 'Heartbreaker' kennt, wird man sich nicht an das Album gewöhnen werden. Zu anders ist der Stil inzwischen.
Fazit
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Für (mal wieder) 6,99 Euro bei Karstadt war die CD ein echtes Schnäppchen. Wenn man Mariah-Fan ist, wird man die CD schon haben. Allen anderen würde ich aber an's Herz legen, sich entweder das gerade erschienene 'Greatest Hits' oder '#1's' zu holen, da dort Lieder aus allen Episoden der Karriere drauf sind. Ingesamt gesehen ist die Scheibe aber kaufenswert und ihr Geld wert. weiterlesen schließen
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