Pro:
niedriger preis, gute Qualität
Kontra:
viel Arbeit
Empfehlung:
Ja
Hallo,
wir haben gerade ein Haus mit der Firma Massa Haus gebaut. Vielleicht stelle ich uns gerade mal kurz vor, damit man mal den Überblick bekommt wer wir sind. Also mein Mann ist 28 und handwerklich begabt. Ich bin auch 28 und handwerklich begabt, aber für die schweren Arbeiten nicht so gut zu gebrauchen. Mein Schwiegervater ist 60 und ein Alleskönner.
Wir haben uns letztes Jahr entschlossen ein Fertighaus zu bauen. Wir haben uns mehrere Nachmittage im Musterhauspark in der Nähe von Koblenz rumgetrieben und uns viele Angebote machen lassen. Schnell ist uns klar geworden, dass es viele Anbieter gibt deren Häuser uns sehr gut gefallen, aber leider auch, dass es aus finanzieller Sicht leider nur ein Ausbauhaus sein kann.
In die engere Wahl sind nur noch Allkaufhaus und Massa gekommen. Die anderen Anbieter waren entweder zu teuer oder unseriös. Wir haben uns für Massa entschieden, da die Abmessungen der Massa Häuser besser auf unser Grundstück passten und sie dazu noch ein wenig günstiger waren.
Die Beratung des Verkäufers war leider nicht ganz so gut, wie sich im nachhinein herausstellte hatte er einige Werte schon etwas zu seinen Gunsten beschönigt. So hatte er uns nicht gesagt, dass wir zwar die Bodenplatte im Preis mit drin hatten, nicht aber den Unterbau (kam so um die 2000 €). Außerdem wollte er uns unbedingt noch einen Keller mit dazu verkaufen, der ja im Angebot sei und mit 15000 € auch noch erschwinglich. Da hatte er nur nicht erwähnt, dass die Tiefbauarbeiten und Aussendämmarbeiten vom Bauhherren zu erbringen sind (wir haben uns später bei dem Archtekten von Massa erkundigt und der sagte, dass ein ein Keller für unser Haus mindestens 40000 € gekostet hätte inkl. unserer Eigenleistung). Aber zum Glück wussten wir ja was wir wollten und haben uns nicht zu mehr Schnickschnack überreden lassen. Naja ich kann auch den Verkäufer verstehen, je höher der Hauspreis, desto höher die Provision. Hierfür erhält Massa einen klaren Minuspunkt.
Trotzdem haben wir das Haus gekauft. Wir haben dann die Unterlagen von Massa über unser Haus zugeschickt bekommen. Wir haben übrigens ein Lifestyle 2, bzw.80/2n gebaut. Das Haus hat anderthalb Geschosse, unten Küche, Wohnzimmer, Gästezimmer, WC mit Dusche, Flur und zwei kleine Kammern; oben 3 Schlafzimmer und ein Bad. Insgesamt hat es 126 m² Wohnraum (144 m² Nettogrundfläche). Nachdem wir die Pläne erhalten hatten, haben wir ein paar kleiner Änderungen vornehmen müssen auf Grund der Beschaffenheit des Grundstückes mussten wir Fenster rausnehmen und Dachfenster mit reinnehmen und die Wand zwische Wohnzimmer und Küche um einen Meter verschieben. Ausserdem hatten wir uns entschlossen anstelle einer Galerie (nach oben offener Flur) lieber das Schlafzimmer zu vergrößern. Diese Planänderungen waren auch weiter kein Problem. Man musste alles nur ordentlich kontrollieren, da es schon vorkam, dass etwas nicht ganz so übernommen wurde wie es geplant war. Man hatte uns anstelle eines großen Veluxfensters zwei kleinere eingeplant (diese Lösung war natürlich auch doppelt so teuer, man kann den Architekten ja auch verstehen, je teurer das Haus...) Aber bis auf diese Kleinigkeiten lief alles reibungslos.
Wir hatten auch die Architektenleistung bei Massa mitgekauft, weil wir dachten das klappt dann besser. Nun ja so richtig zu bemängeln hatten wir nix, so richtig gut war sie allerdings auch nicht. Der Bauantrag wurde richtig und zeitnah gestellt. Und auch sonst war das Architekturbüro sehr hilfsbereit. Allerding so richtig die Ahnung hatte der Architekt nicht. man merkte halt, dass er die Häuser von der Stange macht. Aber es war ganz o. k. Achja der Archtekt machte auch die einmessung der Bodenplatte (hatten wir auch bei Massa mitgekauft). Würde die Architektenleistung allerdings nicht noch mal vom Büro Egelhof übernehmen lassen, da sowieso ich den großteil der Korrespondenz mit den Behörden und auch mit den zu informierenden Firmen übernommen hab. Also im Großen und ganzen hat die Firma Egelhof keine Schäden verursacht, aber auch nicht gerade eine große Leistung für so ein hohes Honorar erbracht.
Nunnachdem alles soweit war beauftragten wir ein Tiefbauunternehmen für die Vorbereitung des Grundstückes. Ab da ging alles sehr schnell. wir bekamen zeitnahe Termine für die Erstellung der Bodenplatte (die Jungs waren echt super, wenn auch nur ein Subunternehmer). Dann mussten wir (hatte Verkäufer uns natürlich auch nicht gesagt) die Bodenplatte mit Bitumenschweißbahn gegen aufsteigende Feuchtigkeit abdichten (ging schnell war auch nicht so teuer, aber war ne ätzende Arbeit). Nachdem wir Massa grünes Licht erteilt hatten, bekamen wir einenTermin für die Aufstellung des Hauses.
Der Aufbau des Hauses war ein Erlebnis! Selten etwas gesehen, was so reibungslos abläuft. Das Haus kam auf drei RiesenLKWS. Und aufgebaut wurden die Wandsegmente mit einem Kran. Den Rest erledigten die Leute von Massa. Das waren 6 Zimmerleute die das Haus innerhalb von einem Tag (morgens6 bis abends 20 Uhr) fertigstellten. Ich kann es kaum beschreiben wie gut diese Leute zusammengearbeitet haben. Ja und als Sie weg waren lernten wir dann unseren Ausbauleiter kennen. Er gab uns die Anleitung und seine Handynummer. Er sagte nachdem die Elektriker in dem Haus fertig seien könnten wir anfangen zu dämmen, er hat uns kurz erklärt wie wir das machen sollten und weg war er. Er hatte gesagt, dass normalerweise so ein Haus in ca. einem halben bis dreiviertel Jahr fertiggestellt wird.
Die Elektriker waren auch super schnell und proffesionel. Sie legten alles so wie wir es haben wollten und waren dann nach einem Tag erstmal wieder verschwunden, da wir erstmal die Wände setzen mussten, bevor sie die Elektroinstallation beenden konnten.
Der Ausbau ansich war sehr anstrengend. Das Haus war ja nach aussen hin geschlossen, aber innen war ja nur das Gebälk. Wir mussten dämmen, Folie kleben und doppelt beplanken. Nachdem wir die Wände soweit gesetzt hatten, immer nach Abnahme unseres Bauleiters, Kamen die Elektriker wieder und beendeten die Installation. Dann war erst mal Baupause, da der Estrich eingebaut werden musste und ca 4-6 Wochen trocknen musste (war auch bauseits zu erbringen). Dann mussten die ganzen Rigipsplatten noch gespachtelt und geschliffen werden und die Wasserleitungen und Heizungsleitungen mussten auch von uns verlegt werden. Das hat unter Anleitung des Installateurs auch ganz gut geklappt. Leider war der bauftragte Subunternehmer für Heizung und Sanitär nicht der beste. Man hat mehrer Termine nicht wahrgenommen und falsche Heizkörper bestellt. Die Anträge für den Anschluss an Gas und Wasser wurden nicht gestellt etc. Nichts was schlimmerer Schäden verursacht hat. Aber es ist ein Minus.
Dann erfolgten praktisch nur noch Fliesen und Malerabreiten und wir konnten einziehen. Das hört sich im nachhinein gar nicht so schwer an alles, aber es war richtig schwer. Ich würde mich wieder für ein Haus von Massa entscheiden, da die erbrachte Leistung voll in Ordnung ist. Bei Mängeln ist man kooperativ und sehr kulant mit uns umgegangen, die Qualität des Hauses ist auch o.k. hängt aber auch sehr stark von einem selber ab. Wir haben übrigens nur 4 Monate gebraucht bis zum Einzug, allerdings hatten wir auch die ganze Zeit richtig viel Hilfe (es waren immer mindestens 4 Leute auf der Baustelle und ohen die hätten wir das auch gar nicht geschafft).
So ich hoffe ich konnte Euch ein wenig bei Eurer Entscheidung helfen.
Ich wollte mich noch mal zurückmelden und kurz meine Eindrücke nach kanpp einem Jahr in unserem Massa-Haus schildern. Also es gab ncoh einige kleinere Mängel, die wir festgestellt haben. Sowohl durch uns im Innenausbau verursacht (undichte Anschlüsse im Bereich unserer Dusche), sowie auch Kleinigkeiten das Haus betreffend. Es waren drei Dachziegel defekt eingebaut worden. Die Haustür schloss nicht richtig und unser Überdruckventil des Warmwassers war defekt.
Die Dachziegel wurden sofort nachgeliefert und eingebaut nachdem der Fehler aufgefallen war. Der Kundendienst kam 2 x Mal raus und stellte die Tür nach, alles ohne Berechnung natürlich.
Einzig das kaputte Ventil verursachte nochmal Komplikationen, da man mir versuchte zu erzählen, dieses Ventil müsse so funtionieren und in der Woche einen Wasser verlust von 5 l verursachen. Einzig durch meine Beharrlichkeit und der Drohung den teuersten ortsansässigen Installateur auf Kosten der Firma Massa zu bestellen, bewegte endlich einen Aussendienstmitarbeiter der Firma Burmester zu uns. Naja der Herr tauschte das Ventil aus und schloss mir den Ablauf dann auch direkt an den Kanal an (sehr nett, war ja nicht seine Aufgabe). Dann stellte er noch trocken fest, dass man diese Ventil ja schon viel früher hätte ausbauen sollen, da es eindeutig kaputt sei und ja auch nur ein paar Cent koste (hmmm hatte ich das nicht von anfang an gesagt?).
Weiter ist sonst alles in Ordnung. Wir sind glücklich mit unserem Haus und können auch nach einem Jahr noch empfehlen ein Massa-Haus zu bauen. weiterlesen schließen
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