Mehr zu AutorInnen mit M Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Pro & Kontra
Vorteile
- fesselnde, spanndende Story!; Infos über den Islam
- Sehr gut beschrieben sowie gute Vorlagen => schöne Ergebnisse
- Abenteuer, Witz und Spannung
- spannung
- Familienbande-Man ist nie alleine!
Nachteile / Kritik
- nichts!
- sehr viel "Futzel-Arbeit"
- hat Längen
- serie?
- Hat nicht jeder !
Tests und Erfahrungsberichte
-
Verena Merget – Blutrausch - Verliebt in einen Vampir
11.08.2003, 14:50 Uhr von
fledermaeuse
Hallo !Viele werden mich unter dem Namen PunkyLady von Ciao und Ecomments her kennen oder PunkLad...0Pro:
spannung
Kontra:
serie?
Empfehlung:
Ja
… … Vorwort: … …
Ich bin eine schreckliche Leseratte. Jede freie Minute steckt meine Nase in einem Buch. Meist sind es Bücher aus dem Horror – Genre und die Leute aus meinem näheren Umfeld geben sich immer Mühe mir hin und wieder mal ein nettes Buch zukommen zu lassen. So auch das Buch, das ich Euch mit diesem Bericht vorstellen möchte. Blutrausch – Verliebt in einen Vampir von Verena Merget.
So was kann mir nur jemand schenken, der meine absolute Leidenschaft zu Vampirgeschichten kennt und weiß das ich mir ein 62 Seiten schwaches Buch niemals kaufen würde. Nicht das mir solche Bücher zu billig sind, sondern eher weil ich sie unter einer Stunde ausgelesen habe und dann wieder da stehe ohne Lesestoff.. obwohl.. ein Regalboden ist voll von Büchern, die ich unbedingt haben musste, aber ich bin gar nicht so schnell mit lesen ;o)
Jetzt aber genug gequatscht. Los geht es ... mal sehen welch Blutrünstige Geschichte sich hinter dem Buchdeckel verbirgt.
… … Cover: … …
Das Cover hätte mir eigentlich schon zu denken geben müssen. Ich bin jemand, der anhand eines Covers immer schon ein wenig erkennen will, wie das Buch ist ;o) Nein Quark.. ich mache mir anhand des Covers schon vor dem lesen ein gewisses Bild und ich gestehe das ich schön Bücher nur an Hand des Covers erstanden habe, so zum Beispiel gibt es ein Buch bei mir namens Post Mortem.. vielleicht kennt es der ein oder andere. Ich habe nur das Cover gesehen und gekauft.. noch nicht mal auf dem Buchrücken gelesen um was es geht.. es hätte fatal enden können, aber das Buch war genau so wie ich es vom Cover erwartet hatte ;o)
Bei Blutrausch hatte ich irgendwie keinerlei Empfindungen. Ihm nachhinein sage ich, dass es eher lächerlich ausschaut. Ein gemalter Vampir auf schwarzem Grund mit Nebel umhüllt. Klingt nett, aber leider sieht der Vampir so bescheiden aus, dass es schon gar nicht mehr lustig ist. Ein Vampir ist böse und hat harte Züge... etwas Klischee muss sein ;o)
Auf dem Buchrücken hat man ein wenig über das Buch berichtet.. klingt gut... die junge Schreiberin ... nettes Bild... Geschmacksache ;o) und ein paar nette Worte zu Ihr, die Ihr auch unter dem Bereich Autor nachlesen könnt.
Cover abgehakt, gefällt mir nicht und ist ohne Aussagekraft... na ja.. stimmt nicht.. es sagt viel über das Buch aus, aber das war mir beim betrachten noch nicht ganz klar, aber es wurde immer deutlicher, als ich den bericht hier anfing zu tippen ;o)
… … Geschichte: … …
Die Geschichte ist sehr schnell erzählt. Bei 62 Seiten auch kein großes Kunststück ;o)
Sam ist ein junges Mädchen, als in ihre Nachbarschaft 2 seltsame neue Nachbarn einziehen, die man immer nur nach Sonnenuntergang zu Gesicht bekommt. Andrè und Spike heißen die beiden. Andrè ist ein junger hübscher Mann mit dem Sam sehr viel zeit verbringt. Sie merkt schnell, dass die beiden ein Geheimnis haben und bald erfährt sie die bittere Wahrheit. Sie ist erschreckt und hat auch Angst vor aber trotzdem werden Bande werden zwischen Ihr und Andrè immer größer und er gesteht ihr seine Liebe, bevor er für lange Zeit verschwindet.
Ein großer Zeitsprung und Sam ist verheiratet und hat Kinder. Ihre Eltern sind inzwischen tot und sie schleppt sich so durch den Alltag. Ihr Mann nimmt sie nicht war und sie fristet ein leben in dem sie nicht wirklich glücklich ist. Sie ist Schriftstellerin... das nur so ganz am Rande vermerkt ;o)
Irgendwann steht Andrè wieder vor ihrer Tür. Sie treffen sich immer öfter und sie ist wieder so glücklich wie in Kindheitstagen. Der Vampir gibt Ihr alles, was sie von ihrem Mann nicht bekommt und sie sehnt sich ebenfalls so wie er zu sein und immer bei ihm zu bleiben, aber Andrè lehnt ihre Bitte ab.
Plötzlich ist auch Spike wieder da. Er hat sich verändert, er ist böse geworden und hat eine neue Wegbegleitung gefunden, die junge Darla. Spike will Sam und ihrer Familie Leid antun und Darla spielt dabei eine kleine dumme Rolle. Sie soll ihn verführen und dann sein Blut aussaugen... klar das der gute Vampir sofort zur Stelle ist und ihn rettet. Zuhause angekommen, erzählt jeder seine Variante der Geschichte, Andrè hat Angst mit seiner Anwesenheit Spike auf Sam’s Familie anzusetzen und er verschwindet. Sam und ihre Familie sind glücklicher wie eh und je und auf einmal ist die Liebe auch wieder da.
Sam beginnt ein Buch zu schreiben.... BLUTRAUSCH
Das war die Geschichte... viel weggelassen habe ich nicht ;o)
… … Gesamturteil: … …
Tja.. was soll ich sagen? Ich bin sehr überrascht, dass man ein solch banal geschriebenes Buch auf den Markt bringt. Banal ist eigentlich falsch.. unausgereift trifft es besser. Man hat hier alle dummen Klischees aufgenommen, die es über Vampire gibt. Sie sind hübsch.. es gibt Gute und Böse. Sie sind nur bei Nacht unterwegs und werden Steinalt. Alles schon mal da gewesen, nur besser geschrieben. Die Autorin hatte viele Dinge versucht aufzunehmen, hat aber dabei vergessen, das ein Buch nett und sinnvoll umschrieben sein sollte, damit man Interesse hat es zu lesen.
Sie schreibt wie ein Kind, das hastig seiner Mutter erzählt, was der Lehrer heute böses gemacht hat, als es gequatscht hat und das es nachsitzen musste. Die Art zu schreiben ist kindlich und sie hält sich an einzelnen Stellen zu kurz auf. Man hat das Gefühl sie musste zum Zug als sie das ganze geschrieben hat und der Joke am Ende, der darauf hinweisen, soll, das sie das so erlebt hat und auf Grund dessen das Buch geschrieben hat, war dann das I – Tüpfelchen. Der blanke Hohn,
Ich mag hier sehr hart urteilen, aber jemand der wie ich sehr gerne Vampirgeschichten liest, der kann über das buch noch nicht mal lachen. Schlecht recherchiert.. wenn man das kann, aber man merkt, dass sie sich aus Filmen und Co ihr wissen genommen hat, versucht hat daraus eine Geschichte zu basteln und dann nicht zu wissen, wie man Handlung und Wörter zusammen fügt.
Sicherlich hat jeder Autor mal mit seinem ersten buch angefangen, aber wenn ich einen Verlag hätte und man dieses Buch vorgelegt hätte, dann wäre es in der Mülltonne gelandet und ich hätte der Schreiberin einen Kurs empfohlen, was Rhetorik usw. betrifft.
Teilweise passt alles nicht zusammen und ergibt null Sinn. Von der Schreibweise wie man sich artikulieren möchte mal ganz abgesehen.
Die Tante sagte, die Tante machte.. kurze, abgehakte Sätze, als hätte man noch nie etwas von Satzbau, Komma und so weiter gehört. Mein Deutschlehrer hätte mich erschlagen, wenn ich solch einen Aufsatz abgeliefert hätte damals.. denn mehr als ein Aufsatz mit Note 6 ist das Buch hier wirklich nicht.
Es mag hart klingen... es ist Ihr erstes Buch in der Richtung, aber große Hoffnungen mache ich mir auf diese Autorin nicht. Ich denke sie selbst liest nicht viele Bücher, sonst wüsste sie wie man Sätze formuliert.
Ein Flop hoch zehn und absolut nicht Empfehlenswert.. so leid es mir tut... vielleicht sollte ich mal ein Buch schreiben, damit man mich auch so in der Luft zerreißen kann ;o)
… … Fakten: … …
Sollte nun doch jemand Interesse an diesem doch recht einfältigen Buch zeigen, der benötigt natürlich ein paar Daten, die ich Euch natürlich kurz und knapp liefern möchte und vor allem auch kein weiteres Wort darüber verlieren möchte ;o)
Format: Taschenbuch
Preis: 6,80 Euro
Seiten: 62
Verlag: Triga in Gelnhausen
Erscheinungsdatum: 2000
ISBN: 3 – 89774 – 111 – 3
Erhältlich bei amazon.de ( nur als Tipp ) ;o)
… … Autorin: … …
Natürlich will man wissen wer das Buch geschrieben hat. Verena Merget ist noch eine recht junge Autorin und man schenkte mir das Buch aus 2 Gründen.. einmal weil es um Vampire geht und der andere Grund... ach nö... das kommt gleich noch.. vielleicht merkt es ja der ein oder andere Detektiv ;o)
Die Autorin wurde 1980 in Hanau ( Hessen ) geboren und wohnt heute in Rodgau ( he da wohne ich doch auch * g * )
Sie dichtet viel und hatte 1999 ihre erste Lesung im Rodgauer ‚Internationalen Lesecafe’ ( ja so was haben wir hier auf dem Land * g * ) Man sagt es sei vor einem großen Publikum gewesen ... ich lach mich ja gerade mal eckig ;o) Da passen wenn man die Leute stapelt 20 Köpfe rein, aber dann darf keiner mehr Gewicht haben, als die Models in jeder Modezeitschrift ;o)
Ich will die junge Autorin hier nicht veräppeln. Jeder guter Schriftsteller hat mal klein angefangen und sie ist noch sehr jung. Vielleicht bekommt sie den richtigen Dreh noch raus und wird irgendwann mal die deutsche Anne Rice ;o)
Bis dahin werde ich lieber andere Autoren in meinem Bücherregal sammeln ;o)
In diesem Sinne Eure schmökernde © PunkyLady.
Ein Gedicht von Verena Merget als Anhang und nicht mehr als Teil des Berichtes zu werten. Mir hat dieses Gedicht das die erste Seite des Buches ziert einerseits gefallen, gibt aber auch leider das wieder, was ich an ihrem doch noch etwas hilflosen Schreibstil bemängele. Macht Euch selbst ein Bild. Das Gedicht ist noch das Beste am Buch.
… Vampir…
Der Jäger der Nacht ist erwacht.
Unter uns Menschen bewegt er sich fort an einem ihm beliebigen Ort.
Mit seinen Augen, die im Dunkeln alles sehen, wird er sein nächstes Opfer erspähen.
Seine Zähne so lang und so weiß bohren sich in des Menschen Fleisch.
Mit seinen Lippen, o Schreck, o Graus, saugt er seine Opfer aus, seine Lippen so rot wie Blut. Dieser Mord tut ihm so gut.
Die Polizei am nächsten Morgen hat viel Kummer und viel Sorgen. Wer war nur der Verräter?
Wo steckt der Übeltäter?
Doch wird sie ihn niemals finden, denn bei Sonnenaufgang muss der Vampir verschwinden.
Unter den Menschen verweilt er bei Nacht, bis im Morgengrauen die Sonne erwacht.
Seine Haut ist weiß, sein Körper kalt.
Sein Schlachtruf durch die Strassen halt.
Doch überkommt ihn mal die Wut, dann, rate ich dir, sei auf der Hut.
Nach Blut ist seine Gier, als wäre er ein Raubtier, und wenn Gefahr ihm droht, dann bringt er schnell den Tod.
Jahrtausende lang er immer erwacht und macht seine Raubzüge durch die Nacht.
Quelle © Verena Merget – Blutrausch - Verliebt in einen Vampir
Tja.. das war es von meiner Seite und ich werde mich nun dem 6. Teil von Wolfgang Hohlbein’s Intruder begeben... mit den Berichten dieser Serie müsst Ihr auch bald von mir rechnen ;o)
Ich übe mich in Buchkritiken ;o)
In diesem Sinne @ fledermaeuse alias PunkyLady
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-08-11 12:50:10 mit dem Titel Intruder 1. Tag Der Alptraum beginnt ... / Holbein, Wolfgang
Erster Tag
…∞… Vorwort: …∞…
Ich bin ein Fan von den Schreibkünsten Wolfgang Hohlbeins. Vor allem wenn es um unheimliche Literatur handelt. Durch Zufall stolperte ich im Zeitschriftenladen über einen Teil von einer sechsteiligen Serie, die er bzw. der Verlag seit September monatlich heraus bringt.
Leider konnten sie mir den ersten teil und so nicht bestellen, also flitzte ich schnell heim und bestellt mir alle 6 Folgen bei bol.de..... bei amazon bekommt man sie übrigens nicht. Jedes Buch für 2,90 Euro und es umfasst je Band so um die 100 – 130 Seiten.
Eigentlich mag ich solche Serien nicht, da man sie irgendwann viel preisgünstiger in einem Band veröffentlicht, aber irgendwie machte das ganze mich so neugierig, das ich meine Ungeduld nicht zügeln konnte und auch nicht warten wollte ;o)
Bücher von Wolfgang Hohlbein ziehen mich eben immer magisch an und schnell hatte ich den ersten teil durch und ich dachte ich versuche mich mal in einer Buchbeschreibung mit vielen geschriebenen Worten ;o)
…∞… Cover: …∞…
Meist ist es das Layout was einen bei einem Buch anzieht, es sei denn sucht ein ganz spezielles, aber das war bei mir nicht der fall und ich muss gestehen, das diesmal die Buschtrommel noch nicht bis zu mir durchgedrungen war, um mir mitzuteilen das es etwas Neues von Wolfgang Hohlbein gibt. Deswegen war ich sehr überrascht das schmale Buch mit 125 Seiten in der hand zu halten. Das ganze ist in Grün gehalten und ein Indianisches Amulett lässt darauf schließen, dass man es hier mit einer alten Geschichte und Mystic zu tun bekommt.
Wenn man genau hinsieht, erkennt man am oberen Rand ein Gesicht, bzw. die etwas traurig blickenden Augen.
Ja ich weiß, die meisten schauen sich ein Cover selten an, aber ich bin eine kleine Tagträumerin und interpretiere für mich schon immer das Buch an Hand seines Covers ;o) Es gibt meist schon etwas vom Inhalt des Buches wieder und dieses hier macht mich sehr neugierig und daher wurde auch schnell die erste Seite aufgeschlagen um das Buch innerhalb kurzer zeit zu verschlingen ;o)
…∞… Geschichte: …∞…
3 deutsche Jungs wollen dem Arbeitsstress entfliehen und erfüllen sich einen Jugendtraum. Eine Motorradreise durch Amerika.
Schon bei der Ankunft geht alles schief. Das Unglück hängt wie eine dunkle Wolke über den dreien, oder nur über einen ?
Im Hotel beginnt zumindest für einen... Mike ... schon ein kleiner Alptraum an. Eine Indianische Familie benimmt sich sehr seltsam und Mike fühlt sich auf einmal verfolgt. In jeder Sekunde hat er das Gefühl das diese Familie in seiner Nähe ist und ihn verhöhnt. Am meisten der kleine Indianerjunge, der dabei ist. Ein innerer Kampf beginnt, während sie ihre Motorradtour beginnen und die beiden anderen Freunde bekommen von den Ängsten Mikes nicht viel mit, auch wenn er anfängt sich seltsam zu verhalten.
Der erste Tag beginnt mit Herzklopfen für Mike und er kämpft gegen seine Angst an und glaubt irgendwann den Kampf gewonnen zu haben, bis er in einem Waldstück... an einer alten Indianischen Grabstätte ein Kind mit seinem Motorrad überfährt.... oder hat er sich das bloß eingebildet ?
Was passiert mit ihm. Wird er verrückt oder verfolgen ihn wirklich die Augen dieses Kindes. Wer ist diese Indianer Familie ?
Welcher Fluch liegt über ihm und den Anasazi, einem Indianerstamm der vor vielen Jahrhunderten verschwunden ist und deren Götter und Dämonen keine Ruhe finden.
Gehört diese Familie dazu und was hat Mike damit zu tun?
All die Fragen werden wohl die anderen Bänder verraten, so hoffe ich doch und mehr möchte ich hier auch nicht verraten und den zweite Band habe ich mit Absicht noch nicht gelesen, sonst hätte ich wahrscheinlich daraus schon etwas verraten ;o)
…∞… Gesamturteil: …∞…
Ich hatte das dünne Taschenbuch innerhalb sehr kurzer Zeit gelesen und wollte gleich nach dem nächsten greifen, da ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht, aber da ich mich entschlossen habe über diese Serie zu berichten musste ich mich zusammenreißen, da ich sonst wahrscheinlich zu viel verrate ;o)
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und jeder der Bücher von Wolfgang Hohlbein aus dem Bereich kennt, der weiß wie fesselnd er schreiben kann.
Ich bin jemand der sich in die Personen beim Lesen hinversetzt. Ich sehe das was ich lese bildlich vor meinen Augen und nicht selten passiert es, das ich, wenn es eine Störung von außerhalb kommt, es gar nicht mitbekomme, oder ganz schrecklich erschrecke, da ich in der Traumbuchwelt gefangen bin ;o) Nicht bei jedem Buch gelingt mir das, dazu muss es schon fesselnd geschrieben sein und der erste teil der Alptraumsaga hat es geschafft mich zu fesseln.
Im Grunde ist es eine kleine Einführung, wo man die Hauptpersonen kennen lernt. In dem Fall dreht sich alles um die Ängste und das Gefühlsleben von Mike, der Wohl die Schlüsselfigur der Geschichte darstellt. Irgendwie stelle ich ihn mir sehr zurückhaltend und ruhig vor und irgendwie habe ich ihn beim lesen mit mir verglichen. Irgendwie frustriert und doch voller Hoffnung, auf was besseres.
Das Buch fängt von der Seite an, eine gewisse Spannung zu verbreiten. Es hat kleine Höhepunkte und man denkt mit... was könnte als nächstes passieren. Sehr gelungen finde ich die Mischung, dass man etwas vorhersehen kann und danach mit etwas überrascht, wird, mit dem man nicht gerechnet hat. Dramatik und dann flacht das ganze rapide ab, als wäre nichts gewesen.
Bei mir spielen sich dann viele Dinge im Kopf ab. Einerseits liest man ruhig weiter, aber die Gedanken gehen dann immer wieder zu diesem gewissen Höhepunkt zurück... habe ich da was übersehen, oder stellt man Mike als gefühlskalten Menschen dar, hat er nun geträumt, oder ist er gar irre ?
Solche Gedanken gingen mir durch den Kopf, aber das wird mir erst das zweite Buch zeigen ;o)
Die Charakteren sind noch nicht 100 % ig herausgearbeitet, aber man kann sich anhand des Schreibstils seine eigenen Gedanken machen und das schätze ich sehr an solchen Büchern. Ich hasse nichts mehr, als das man von der ersten Seite genau weiß, was passieren wird. Wo ist denn da die Spannung?
Hier baut der Autor ganz langsam eine Spannung auf, die dann abrupt endet, aber das zweite Buch liegt ja schon griffbereit ;o)
Eine Empfehlung auszusprechen ist schwer, da nicht jeder dieses Genre mag und auch Serien schwer zu empfehlen sind. Hat man das erste Buch, will man auch den Rest, ansonsten kann man sich kein wirkliches Bild machen. Aber ich empfehle hier auf alle Fälle Wolfgang Hohlbein, der für mich wirklich ein sehr guter und vor allem Deutscher Autor in dieser Sparte ist.
Mal sehen wie es weiter geht ;o)
…∞… Fakten: …∞…
Für die harten Faktenjäger muss ich dies auch noch einfügen. Ich denke dazu muss man keine weiteren Worte fallen lassen ;o)
Einfach sacken lassen, das Buch wirkt für sich alleine ;o)
Autor: Wolfgang Hohlbein
Verlag Bastei Lübbe
Format: Taschenbuch
Seiten: 125
Auflage: Erstausgabe 2002
ISBN: 3-404-14800-2
Preis: 2,90 Euro
Serie:
Teil 1: Intruder 1. Tag Der Alptraum beginnt ...........
Teil 2: Intruder 2. Tag Der Alptraum geht weiter......
Teil 3: Intruder 3. Tag Der Alptraum geht weiter......
Teil 4: Intruder 4. Tag Der Alptraum geht weiter......
Teil 5: Intruder 5. Tag Der Alptraum geht weiter......
Teil 6: Intruder 6. Tag Der Alptraum geht weiter......
…∞… Der Autor: …∞…
Viel möchte ich hier nicht schreiben, da die offizielle Homepage von Wolfgang Hohlbein alles bietet, was sich der Fan wünscht und der Interessierte Neuling wissen muss. Natürlich habe ich ein paar Daten für Euch, auch von dieser Homepage, aber auch in fast jedem Buch mit Hardcover zu finden ;o)
Geboren: 1953 in Weimar
Aufgewachsen: in Krefeld
Werdegang: zehn Jahre Schule, Ausbildung zum Industriekaufmann, seit 1982 hauptberuflicher Autor, Verheiratet, 10 Katzen, 3 Hunde, 6 Kinder und 1 Frau. Größter Erfolg: "Märchenmond", gefolgt vom "Hexer".
Hobbies: Motorrad fahren
Das ist so das wichtigste und wer mehr erfahren möchte, der sollte unbedingt mal hier rein sehen:
www.hohlbein.de
Wer ihn sich mal via Bild begutachten möchte hat hier eine kleine Bildergalerie, aber nicht erschrecken. Künstler sehen immer etwas wild aus ;o)
Aber jetzt habe ich genug geschrieben. Meine Meinung kennt Ihr und ich freue mich auf den zweiten Teil dieser Serie und bin wirklich mal gespannt was am Ende herauskommt. Entweder bestellt Ihr Euch die Reihe über den Verlag, oder aber bol.de. Es lohnt sich wahrscheinlich, oder ihr müsst warten, bis ich zu jedem Buch oder Tag etwas geschrieben habe und entscheidet Euch dann ;o)
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady. weiterlesen schließen -
-
Mankell, Henning/Die falsche Fährte: Das falsche Buch....
Pro:
sympathische Hauptfigur (teilweise zumindest)
Kontra:
Leser wird in die Irre geführt, des Rätsels Lösung bleibt eher verborgen
Empfehlung:
Nein
....für meinen letzten Urlaub. Schade, denn erstens kannte ich Mankell als Schriftsteller noch nicht und zweitens spielen seine Romane in Südschweden, eine Landschaft, für die ich mich begeistern kann. Fehlt wohl noch Drittens; auch in der Toskana ist man nicht vor einer längeren Pause sicher und so las ich das Buch zweimal. Zum ersten- und letzten Mal.
Aber nun zum Inhalt:
Sommer in Ystad. Alle Mitarbeiter des Kommissariats, einschließlich Kurt Wallander (Mankell’s Hauptfigur) träumen von ihren bevorstehenden Urlauben. Doch dann entdeckt man am Strand die Leiche des ehemaligen Justizministers Wetterstedt. Das Besondere daran ist die Art und Weise, wie der Mann sein Leben ließ. Getötet wurde er mit einem Beilschlag zwischen seinen Schulterblättern. Zusätzlich nahm der Mörder ihm noch seinen „Skalp“. Wallander tappt mit seiner Mannschaft völlig im Dunkeln bezüglich des Mordmotivs und eines Täters. Auch die intensive Spurensuche nach Indizien im Haus des Opfers führt zu keinem Ergebnis. Von einem Bekannten erfährt Wallander, dass Wetterstedt seine Hände nicht nur in legalen Geschäften hatte sondern auch mit Kunstdiebstählen in Verbindung gebracht wird. Als wenige Tage später der Galerist Svedberg auf ähnliche Art und Weise aus dem Dasein schied, glaubt er, dass der Täter dieser Verbrechen aus dem Kunstgewerbe kommen muss....
Szenenwechsel: Familie Fredman, die Mutter lebt mit den 3 Kindern von ihrem Mann getrennt. Die älteste Tochter ist seit 3 Jahren im geschlossenen Teil einer psychiatrischen Anstalt in Behandlung. Und so lebt die alkoholabhängige Frau mit den beiden Söhnen allein. Ihr Mann ist ein Taugenichts. Keine feste Arbeit, nur hier und da ein paar krumme Geschäfte als Hehler. Ausgerechnet er wird nun zum 3. Opfer des Serienmörders.
Hinzu kommt ein mysteriöser Selbstmord einer jungen Frau, die mitten in einem Rapsfeld sich mit Benzin übergoss und sich anzündete....
Rufen wir uns nun den Buchtitel in Erinnerung, so wissen wir, dass Wallander mit seiner Vermutung, den Täter im Kunstgewerbe zu suchen, eben auf der falschen Fährte ist. So stochern er und sein Team im Nebel und suchen verzweifelt den Täter, ist doch ihrer aller Urlaub in Gefahr.
Doch ob nun weitere Opfer folgen bzw. in welch schmutzigen Geschäft die bisherigen Opfer ihre Hände im Spiel hatten, wird jetzt nicht verraten,
Die Wirkung des Buches auf mich:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Mankell seine Leser zeitweise in die Irre schickt. Aber nicht, um die Spannung zu erhöhen, sondern weil Nebensächlichkeiten dermaßen in den Vordergrund gerückt werden, um dann im Nichts zu enden. Beispielsweise stieß Wallander im Zuge seiner Ermittlungen auf einen Nicht-Schweden, den er nach seinem Pass fragte. Er beschloss, sich den Namen der Person zu merken – Aha. So fragt sich der geneigte Leser nun zu Recht „Wofür das Ganze“ ? Eine Antwort darauf gibt es nicht, der Name der Person bzw. die Person selbst taucht im restlichen Buch nicht ein einziges Mal mehr auf.
Weiterhin scheint mir, dass Mankell die Fahrtzeiten seines Helden mit dem Auto willkürlich festsetzt. So fährt Wallander eines Nachts nachweislich mit seinem eigenen Auto um 2.45 Uhr aus Helsingborg zurück nach Ystad direkt zu seiner Wohnung. Eine Strecke, die man bei schwedischen Tempolimits in etwa 90 Minuten schaffen kann, vorausgesetzt es herrscht wenig Verkehr. Hinzurechnen muss man noch die Zeit, die der „Held“ durch Ystad zu seiner Wohnung fahren müsste.
So, in diesem Absatz lässt Mankell seine Hauptfigur nach der Ankunft nochmals die Aufzeichnungen durchsehen und ihn auch spät einschlafen. Aufstehzeit ist 5 Uhr morgens. Nun die Preisfrage: Wieso geht man dann überhaupt noch in seine Koje??? In der Mankell’schen Lösung wird die Fahrtzeit auf eine Stunde zusammengestrichen, hmmm, Ordnungshüter als Gesetzesbrecher???
Diese beiden Beispiele (nur eine kleine Auswahl) sollen Euch zeigen, was mich bei diesem Buch stört. Zudem gibt Mankell schon früh die Identität des Täters frei. Somit blättert man im Prinzip nur bis ans Ende, um zu erfahren, auf welche Art und Weise es der Polizei es gelingt, diese Person festzunageln.
Schwach gelöst finde ich auch das „Drumherum“ um diese Person. Der Täter (ok, „Er“ ist männlich) schlüpft in zwei Gestalten á la Jekyll und Hyde. Aber warum, wie kam es dazu und wie kam er an seine Informationen über seine Opfer?
Am Ende bleiben somit mehr Fragen offen.....
Zudem scheint Mankell ein Problem mit der schwedischen Bürokratie zu haben. Fast alle Polizisten/Kriminalbeamte, vor allem aber Wallander, arbeiten rund um die Uhr, sind ständig erreichbar, scheinen niemals müde zu werden und sind nach wenigen Minuten Schlaf wieder fit wie ein Turnschuh. Aha...wer’s glaubt...
Positives ist aber auch zu vermelden. Mankell schafft es immerhin seine Figuren sympathisch zu gestalten. So ist Wallander eben nur der Leiter eines Teams und nicht der Supermann mit irgendwelchen besonderen Fähigkeiten. Er ist eben ein Mensch wie Du und ich, mit kleinen menschlichen Schwächen. So bleibt z.B. schon mal die Wäsche liegen oder ein Werkstatttermin wird schlichtweg vergessen. Dieser positive Aspekt trifft aber nur auf Wallander zu, über seinen engeren Mitarbeiterkreis erfährt man schon sehr wenig.
Fazit:
Mein Urteil (geschrieben und verkündet): nicht lesenswert. Mag man noch so sehr Schweden-Enthusiast sein, aber viele erschreckende Fehler innerhalb des Skripts ermuntern mich nicht, noch weitere Werke von diesem Autor zu lesen. Außerdem sei nochmals an die fehlenden Informationen rund um den Täter erinnert....
Das 507-seitige Buch ist als Taschenbuch im dtv-Verlag bereits in der 5. Auflage erschienen. Weshalb auf dem Titelbild ein Engel abgebildet ist, weiß wohl nur der Verlag. Die ISBN- Nr. lautet 3-423-20420-6. Interessenten für dieses Buch müssen mit einem Neupreis von momentan 10 Euro rechnen.
Viele Grüße
denali weiterlesen schließen
Informationen
Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Bewerten / Kommentar schreiben