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Palabras en español
14.11.2002, 17:55 Uhr von
FrauNeedle
Hallo :-)Da ich schon immer gerne geschrieben habe, sind Meinungsplattformen ja ideal für mich :-...5Pro:
Das Buch gibt gute Erklärungen ab
Kontra:
nada
Empfehlung:
Nein
Vor ca. 8 Jahren machte ich mal ein Fernstudium, um der spanischen Sprache mächtig zu werden. Grund dafür war eine langfristige Beziehung mit einem Spanier, und damit ich die Worte seiner Familie auch verstehe, lernte ich dann diese Sprache. Zu dieser Zeit kaufte ich mir dann auch das Langenscheidt-Wörterbuch Spanisch-Deutsch.
Dieses kleine Buch im Format 7 X 10 cm gibt eine sehr gute Hilfestellung für die spanische Sprache. Zuerst wird gut und ausführlich die Ausprache erklärt, denn nicht alle Buchstaben werden so gesprochen, wie sie dastehen. Anhand von Beispielen versteht man das auch ganz schnell.
Und dann beginnt auch schon der eigentliche Teil dieses Wörterbuches.
Zuerst findet man die Wörter in spanisch, die dann ins Deutche übersetzt werden. Es fängt mit "a" (in, an, auf, nach, zu) an und hört mit "Zaragoza" (Saragossa) auf.
Sehr schön ist hier, daß bei anderer Ausprache der Buchstaben immer eine kleine Hilfe in Klammern dahinter steht.
Etwas in der Mitte des Buches beginnt dann der zweite Teil, nämlich zuerst das deutsche Wort und dann die spanische Übersetzung dahinter. Es fängt mit "Aal" (anguila) an und hört mit "Zyste" (quiste) auf.
Hier gefällt mir, daß dahinter immer ein Verweis ist, ob das Wort "m" (maskulin) oder "f" (feminin), ob ich also ein "el" oder "la" davorsetzen muß.
Anschließend werden noch geographische Namen mit Nationalitäts- und Einwohnerbezeichnungen niedergeschrieben. Ebenso ein paar wichtige Abkürzungen und wissenswerte Wörter aus der Speisekarte. Ganz zum Schluß kann man dann noch die Zahlenwörter nachlesen, die ja auch wichtig sind.
Selbstverständlich sind nicht alle Wörter in diesem kleinen Buch festgehalten, doch das Wichtigste steht drin, so daß man sich in Spanien auch verständigen kann. Mit rund 30000 Stichwörtern dürfte das kein Problem sein.
Da ich nun schon einige Jahre aus der Übung bin mit der spanischen Sprache, hat sich das Langenscheidts Universal-Wörterbuch gerade seit meiner Internetzeit sehr bezahlt gemacht. Oft kommt es vor, daß ich Informationen auch auf spanischen Seiten suchen muß. Ab und zu treffe ich mal jemanden im Chat, der spanisch spricht bzw. schreibt. Was wäre ich aufgeschmissen ohne mein Wörterbuch....
Praktisch ist auch das kleine Format des Universal-Wörterbuchs. Es passt bequem in jede Handtasche, so daß man es immer unterwegs dabei haben kann, sollte man sich mal in Spanien oder Südamerika aufhalten. Ich habe es in Spanien oft beim Einkauf zur Hand genommen, da ich natürlich in Landessprache einkaufen wollte.
Mir hat das Wörterbuch oft und viel geholfen und deshalb kann ich ohne Bedenken meine Empfehlung aussprechen.
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Langenscheidt KG
ISBN: 3-468-18342-9
Preis: 14,- DM bis 20,- DM
Danke für´s Lesen - FrauNeedle
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-06 19:29:17 mit dem Titel Das Marsgesicht
Schon immer waren die Menschen besonders an den Mars interessiert. Selbst in den alten Mythologien der Völker nahm der rote Planet eine bedeutende Stellung ein. Bei den Griechen brachte man Ares, den Kriegsgott mit dem Mars in Verbindung. Bei den Ägyptern war es Horus und bei den Babyloniern hieß er Nergal. Immer wieder ist hier die Rede von einem Gott, der vom Himmel herabstieg.
Kann es sein, daß die Götter sich auch auf dem Mars aufhielten? Kann es sein, daß sie auf dem Mars aus Felsen ein Gesicht geformt haben? Kann es sein, daß sie auch dort Pyramiden gebaut haben?
Der Autor dieses Buches, Walter Hain, war der erste, der sich fragte, ob das Marsgesicht wirklich nur eine Lichtspiegelung ist, oder ob es künstlicher Herkunft ist.
Walter Hain versucht nun mit diesem Buch "Das Marsgesicht" uns die vielen Fragen und Antworten etwas näher zu bringen.
Zum Inhalt des Buches:
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Als Walter Hain damals auf das Marsgesicht aufmerksam machte und nur auf Ablehung traf, war es für ihn eine Genugtuung, daß sich inzwischen nun doch namenhafte Wissenschaftler damit beschäftigten. Wenn sich herausstellen sollte, daß diese Objekte auf dem Mars künstlich erstellt wurden, dann wäre das endlich der Beweis für außerirdische Intelligenzen.
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Hier bekommen wir ein wenig etwas über die alten Mythologien zu lesen. Immer wieder wurden kriegerische Götter mit dem Mars in Verbindung gebracht. Auch heute noch sagt man, daß Kinder, die im Zeichen des Mars geboren werden, hitzig sind und oft Unfrieden stiften.
Egal ob es die Überlieferungen der Mayas, der Inkas, der Azteken, der Römer oder Griechen sind - es gibt ziemlich viele Übereinstimmungen.
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In alten Mythen war auch oft von Riesen die Rede. Da waren z. B. die Titanen aus Griechenland, oder der indische Riese namens Kalki, der einen Pferdekopf hatte. In China war es Pan-Ku. Herkules oder Thor kämpften wohl gegen Riesen. So lesen wir in diesem Buch viele der mythologischen Geschichten. Die Riesen waren älter als die Menschheit und sollen Götter gewesen sein. Interessant auch die Funde von übergroßen Skeletten auf der Erde.
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Schon vor 34 000 Jahren fand man Zeichnungen von Mondphasen. In Australien wurde ein Holz gefunden, der die Sonne und 11 Planeten eingeritzt bekam. Es wird ja spekuliert, daß der Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter ein Planet gewesen sein kann. Eine griechische Sage spricht von einem Planeten namens Phaeton, der ebenfalls existiert haben soll.
Auch alte Geschichten und Sagen werden hier in diesem Kapitel wieder erzählt. So soll z. B. die Begegnung von Moses mit Gott auf dem Berg Sinai nichts anderes als eine Schilderung von einer Landung eines Raumschiffs gewesen sein. Da aber die früheren Kulturen immer wieder auf den Mars fixiert zu sein schienen, stellt sich die Frage, ob die Götter vielleicht zuerst auf dem Mars waren und dann zur Erde kamen.
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Ganz kurz erfahren wir etwas über die ketzerischen Behauptungen von Kopernikus und Kepler, die doch die Dreistigkeit besaßen und die Sonne als Mittelpunkt darstellten.
Mit Erfindung des Fernrohrs anfang des 17. Jahrhunderts, war es endlich möglich, die Planeten besser zu beobachten. Nun konnten die Aussagen von Kepler bestätigt werden und das Weltbild wurde verändert.
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Im August des Jahres 1877 entdeckte der italienische Astronom Schiaparelli gerade Linien auf der Marsoberfläche. Nachdem das bekannt wurde, brach eine wahre Marshysterie aus. Viele Astronomen wollen dort künstlich angelegte Kanäle auf dem Mars gesehen haben. Sogar Lichter von den Städten und blühende Wiesen sollte es dort geben. Erst Jahre später, als zuerst das Hubble-Teleskop und später noch genauer die Marssonden Viking 1 und 2 Bilder von der Marsoberfläche lieferten, stellte man fest, daß diese Rillen riesige Flußbetten waren, von dem Wasser, daß es vor Millionen von Jahren dort wohl gab.
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In diesem Kapitel werden kurze Ausschnitte aus berühmten Marsromanen vorgestellt, wie z. B. der von H. G. Wells "Krieg der Welten", oder von Kurd Lasswitz "Auf zwei Planeten". Auch die Filme "Kampf der Welten" oder "Invasion vom Mars" werden kurz beschrieben. Der Autor macht sich so seine Gedanken, wie wir wohl Außerirdische auf der Erde heutzutage empfangen würden.
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Hier geht es um UFO-Berichte, die ja mittlerweile überall auf der Erde gesehen werden. Viele Berichte sind natürlich nur Wichtigmache und rein erfunden, doch eine gewisse Prozentzahl bleibt offen, bei denen man keine Erklärung findet.
Interessant auch das kurz angeschnittene Thema "Bermuda-Dreieck". Es verschwinden immer wieder Menschen mitsamt ihren Schiffen oder Flugzeugen. Komischerweise passieren diese Ereignisse häufiger, wenn der Mars den kürzesten Abstand zur Erde hat. Vermutet wird, daß Außerirdische auf dem Mars zwischenlanden, bevor sie die Erde besuchen.
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Woher wußten einige alte Kulturen etwas von den zwei Marsmonden, wo es doch noch gar kein Fernrohr gab? Was hat es mit den beiden Monden Phobos und Deimos auf sich? Tatsache ist, daß sie eine ganz andere Dichte haben, als der Mars selbst, also werden sie kaum Teile von ihm sein. Möglich, daß es sich um Asteroiden handelt, die von dem Mars "eingefangen" wurden, doch wie, wenn er doch kaum Anziehungskraft hat. Hier bleiben noch viele Fragen offen.
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Seit 1960 versucht man nun Raumsonden zum Mars zu schicken, um nun endlich die Geheimnisse um den roten Planeten zu lüften. Manche funktionierten und es gab die ersten Bilder. Doch manchmal gingen diese Raumsonden aus unerklärlichen Gründen im Weltraum verloren. Mit der Viking 1 entdeckte man dann das Marsgesicht.
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Am 19. Juni 1976 kam die Viking 1 beim Mars an. Auf der Suche nach einem geeigneten Landeplatz für die Viking 2 am 25. Juli 1976 wurde dann zufällig eine Aufnahme vom Marsgesicht gemacht - ein riesiges menschliches Antlitz von ebenmäßiger Schönheit, als wäre es von einem Bildhauer aus dem Marsboden gemeißelt. Doch ein Mitarbeiter der NASA tat es als Lichtspiegelung ab.
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Im Februar 1979 erschien das Buch von Walter Hain "Wir, vom Mars". Er setzte alles daran, um dieses Buch publik zu machen. In einigen Zeitschriften wurde ein Artikel über dieses Buch geschrieben und es gab auch Interviews, doch so recht nahm das keiner ab und das Marsgesicht schien in Vergessenheit zu geraten...
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In diesem Kapitel geht der Autor auf die bisher bekannten Details des Marsgesichts ein. Da die Aufnahmen sehr unscharf waren konnte man nur die ungefähre Größe des Gebildes errechnen. Sie beträgt ca. 1500 Meter Länge, 1300 Meter Breite und 350 Meter Höhe. Bei genauerem Betrachten der Bilder konnte man sogar Augapfel und Zähne erkennen.
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Nachdem nun das Marsgesicht entdeckt war, machte man sich auf den vorliegenden Bildern auf die Suche nach mehr Gesichtern. Einige haben plötzlich in jedem Felsen ein Gesicht sehen wollen, was natürlich nicht stimmte, aber es soll noch mehr geben.
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Nicht nur Gesichter gibt es auf dem Mars zu bewundern. Auch pyramidenförmige Felsen, die dreieckig und spitz gen Himmel ragen und ca. dreimal so groß sind wie unsere irdischen. Auch wurden sehr regelmäßige Felsen entdeckt, die an eine uralte Inkastadt erinnert.
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In diesem Kapitel werden uns sehr viele Zahlen serviert. Hier geht es um geometrische Gleichheiten zwischen kulturelle Bauten auf der Erde und Anordnungen auf dem Mars.
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Mit Hilfe von Computern haben Experten damals viel herausgeholt aus dem Marsgesicht. Man konnte mehr Einzelheiten erkennen. Als dann eines Tages mal wieder das Turiner Leinentuch abgebildet wurde, entdeckte man die Ähnlichkeit zwischen "Jesus", der auf dem Tuch abgebildet ist, und dem Marsgesicht.
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Hier werden unsere 9 Planeten ein wenig näher beschrieben, um festzustellen, wo menschliches Leben wie hier auf der Erde möglich wäre. Am besten eignet sich der Mars dazu.
Auch werden in diesem Kapitel einige Bakterien und Tiere vorgestellt, die unter äußerst ungewöhnlichen Situationen leben können.
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Seitdem Neil Armstrong und Edwin "Buzz" Aldrin 1969 als erste Menschen den Mond betreten hatten, werden große Pläne geschmiedet, einen bemannten Flug zum Mars vorzunehmen. In diesem Kapitel wird erklärt, wann der günstigste Zeitpunkt für solch einen Flug wäre und wie man eventuell eine ständig bemannte Marsstation dort einrichten könnte.
Soviel zum Inhalt des Buches.
Nun komme ich zu meiner Meinung:
Das Marsgesicht mit der zweiten Überschrift "Geheimnisse des roten Planeten" - ich habe mir ein wenig mehr erhofft. Das Buch ist trocken und recht langweilig geschrieben. Es gibt viel zu viele Wiederholungen, denn in fast jedem Kapitel waren Angaben zu lesen, die ich schon in vorigen Kapiteln gelesen hatte.
Bei manchen Abschnitten hatte ich das Gefühl, ich hätte vorher besser Mathematik studieren sollen. Sehr oft werden hier Berechnungen von Entfernungen, Winkel, Höhen, Breiten, Durchmesser, Umfang und noch viel mehr niedergeschrieben. Einige Angaben waren sicherlich interessant, doch meiner Meinung nach wurde hier übertrieben.
Das Kapitel "Vergessen und vergeben" war der Gipfel. Der Autor klingt hier schon fast weinerlich, weil sein Buch in Vergessenheit geraten war. Er, der sich selbst als "Entdecker" des Marsgesichts schimpft, war damals, nachdem das erste Foto vom Marsgesicht veröffentlicht wurde, der Einzige, der hartnäckig an dieser Geschichte dran blieb. Doch sein erstes Buch fand kaum Beachtung und als Jahre später andere große Autoren, wie beispielsweise Johannes von Buttlar, auch zu diesem Thema Bücher schrieben, erwähnten sie Walter Hain mit keinem Wort. Doch er hat ihnen großzügig vergeben.
Doch ich möchte ja nicht nur negatives über dieses Buch schreiben. Es gab schon recht interessante Ansätze. Am besten hatte mir das Kapitel gefallen, in denen Tiere oder Bakterien vorgestellt wurden, die an Orten auf der Erde gefunden wurden, wo man kein Leben vermutet hätte. Auch die Vergleiche der alten Kulturen und der damaligen "Götter" haben mir gefallen.
Sehr schön auch, daß in einigen Abständen immer wieder mal ein paar Bilder vom Mars und den merkwürdigen "Gebilden" gezeigt werden. Alle Bilder werden mit einem kurzen Satz erklärt, so daß man das dem Gelesenen gut zuordnen kann.
Erschienen ist das Taschenbuch im Ullstein Verlag. Nachdem ich ein wenig im Web nach dem Preis ausschau gehalten habe, konnte ich feststellen, daß der Preis doch sehr unterschiedlich gehalten wird. So kann man das Buch für einen Preis zwischen 10 und 20 Euro ergattern - oder man wühlt bei Woolworth auf dem "Krabbeltisch" herum, so wie ich es getan habe, und findet dieses Buch für 2 Euro, weil es als Mangelware verkauft wird.
ISBN: 3-548-35663-X
Danke fürs Lesen - FrauNeedle
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-25 12:28:21 mit dem Titel Gibt es ein STARGATE-Projekt?
Andreas von Rétyi ist ein "bekannter" deutscher UFO-Forscher, der schon einige gute Bücher geschrieben hat. Immer ist er einem Netzwerk von größten Geheimhaltungen auf der Spur und durchleuchtet alles bis auf´s kleinste Detail. In dem Buch, was ich gerade gelesen habe, geht es um die geheime Spurensuche in Ägypten und heißt:
"Die STARGATE-Verschwörung"
Anstatt eines Vorworts schreibt Andreas von Retyi einen Brief an seine Leser, in dem er erklärt, daß er genau weiß, daß er sich mit diesem Buch auf ein Abenteuer einläßt und auf viel Abwehr stoßen wird. Er hat es "riskiert" mit all seinen unzähligen Informationen, die er im Laufe der Jahre gesammelt hatte, einfach "laut" nachzudenken, sprich, es hier niederzuschreiben.
Es gibt viele Vertuschungen im alten Ägypten, viel Geheimniskrämerei.
Er bittet den Leser, alles, was er schreibt in Frage zu stellen, doch genauso soll man alles Gesagte von offizieller Seite in Frage stellen. Am Ende bleibt dann ein großes Grübeln...
In diesem Buch fängt Retyi an zu erzählen von dem ungewöhnlichen Todesfall von Dr. Morris Ketchum Jessup 1959. Jessup schrieb mehrere Bücher über das UFO-Phänomen und rief die Menschheit darin auf, die Wichtigkeit dieses Themas nicht zu übersehen. Als er einem "Geheimnis" wohl auf der Spur kam, interessierte sich plötzlich die Navy für ihn. Das Geheimnis war nichts anderes, als der Versuch mit dem US-Marine Zerstörer "USS Eldridge". Bei diesem Versuch soll der große Zerstörer "unsichtbar" gemacht worden sein.... und an anderer Stelle wieder aufgetaucht sein...
Was das nun mit dem alten Ägypten auf sich hat, erfahren wir dann viel später im Buch.
In Hermopolis glaubte man damals an 8 Urgottheiten, die bereits vor der Schöpfung da waren.
Nun und Naunet waren die Gottheiten für das Urgewässer, Huh und Hauhet für die Unendlichkeit des Raumes, Kuk und Kauket für die anfängliche Finsternis und Amun und Amaunet für die Leere, dem Nichts.
Später kam dann Toth, der Gott der Weisheit dazu, der als Kulturbringer galt und die acht Götter von Hermopolis abdrängte. Er soll aus der Höhe herabgestiegen sein in einer himmlischen Barke. Von nun an spielt Toth eine wichtige und gesonderte Rolle im alten Ägypten.
Es ist erstaunlich, wieviele große "Organisationen" sich für das alte Ägypten interessieren, ob es nun das Militär, die NASA oder CIA oder andere sind. Retyi berichtet von vielen Experimenten und Projekten, die von wichtigen und bekannten Personen durchgeführt wurden. Selbst Albert Einstein wurde hinzugezogen. Später, nachdem es wohl zu viele Zeugenaussagen gab, wurden diese Projekte nach Area 51 verlegt, ein sehr großes Gebiet, was gut abgeschottet ist und das immer wieder zu Spekulationen anregt.
Wir erfahren etwas über den verräterischen Brudermord, den Seth an seinem Bruder Osiris begangen hat. Nut und Toth sollen diejenigen gewesen sein, die Osiris wieder zum Leben erweckt haben sollen....
Weiterhin wird von dem herrlichen Tempel von Sethos I. erzählt, und was für interessante Hieroglyphen dort zu finden sind. Unter anderem gibt es dort Hieroglyphen von Hubschrauber, U-Boot oder Panzer. Woher wußten die Ägypter damals von der heutigen Technologie??
Uralte Sagen erzählen immer wieder davon, daß die alten Götter durch Raum und Zeit fliegen konnten...
Woher wußten die alten Ägypter so gut über Mathematik und Astronomie bescheid? Sie konnten die Wege der Planeten beschreiben und eine Sonnenfinsternis vorher sagen. Gab es damals schon Fernrohre?
Am interessantesten fand ich die Erklärungen zum Sternensystem Sirius. In Afrika lebt ein Volk, die Dogon. Sie erzählen die Uralten Sagen von Sirius, dem Zentrum der Religion und daß die Götter daher stammen sollen...
Auch wird der Pyramidenbau etwas mehr unter die Lupe genommen. Es gibt keine genauere Erklärung, warum die Knickpyramide in unterschiedlichen Winkeln gebaut wurde, es sei denn, man sucht die Erklärung ganz woanders. Es gibt auch keine logische Aussage darüber, wie die Ägypter die Pyramiden überhaupt bauen konnten. Die angeblichen Holzrampen würden die schweren Steine nicht aushalten!
Unheimliche Erzählungen gehen um, von Personen, die in der "Cheops"-Pyramide übernachtet haben. Sie sollen Begegnungen mit der göttlichen Neunheit gehabt haben. Es sind aber nicht irgendwelche Spinner, die das erzählen, sondern angesehene Archäologen und Wissenschaftler. Auch Napoleon soll sich nach seinem Rundgang in der Pyramide plötzlich anders verhalten haben.
Es wird in diesem Buch auch noch über das Grab von Tutanchamun erzählt, daß es doch sonderbar ist, daß Grabräuber zwar dort waren, aber nichts geraubt haben, daß Archäologen zwar wußten, daß es dort zu finden ist, aber es nicht öffnen wollten. Ist etwas wahres dran an dem Fluch?
Alle Erklärungen für die großen Geheimnisse soll in einer Kammer zu finden sein, die bisher wohl noch nicht entdeckt wurde. Immer wieder wird behauptet, daß es nicht stimmt, aber warum gibt es dann so viele geheime Untersuchungen bei den großen Pyramiden von Giseh? Warum gibt es Vertuschungen und sogar Verbote, weiter zu forschen?
Bestes Beispiel ist der Ingenieur Robert Gantenbrink, der mit seinem kleinen Robotter eine Kammer gefunden hat, die noch versiegelt ist. Seit 1993 bis vor kurzem wurde keine Erlaubnis erteilt, die Kammer zu öffnen, was jeder normale Mensch für unverständlich halten muß...
Zum Abschluß des Buches geht Andreas von Retyi noch auf das legendäre Area 51 ein und das daneben gelegene Gebiet S-4. Hier sollen Versuche gestartet werden mit Flugkörpern, die wie fliegende Untertassen aussehen, auch Versuche für die Zeit-Raum-Überwindung und für psychologische Waffen, die sogar schon im Golfkrieg im Einsatz gewesen sein sollen. Die Frage ist nun: Gibt es hier wirklich ein Stargate-Projekt, wie so einige ehemalige Mitarbeiter behaupten?
Auf Area 51 ist eine weltmächtige Existenz, die über alle Gesetze steht und bei der selbst Regierungen nichts zu sagen haben. Wer hinter Area 51 steht, ist auch nicht bekannt...
Andreas von Retyi hat einen flüssigen Schreibstil, so daß sich das Buch gut und einfach lesen läßt. Immer wieder gibt es laute Überlegungen von ihm, die den Leser zum Grübeln bringen. Wer sich also ein wenig über die geheimen Machenschaften und Rätsel in Ägypten interessiert, sollte sich dieses Buch besorgen. Ich war jedenfalls hellauf begeistert davon.
Erschienen ist das Buch im Jochen Kopp Verlag
ISBN 3-930219-33-6
Preis: 39,80 DM
Danke für´s Lesen - FrauNeedle
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-14 16:55:54 mit dem Titel Kleine Tyrannen
Vor einiger Zeit habe ich von einem Kinderpsychologen die Bestätigung erhalten, daß mein kleiner Sohn hyperaktiv ist.
Geahnt habe ich das schon viel früher. Auch wurde der Verdacht immer größer, daß er das ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) hat, was bisher aber noch nicht bestätigt wurde. Nicht umsonst bekommt er schon seit vielen Monaten Ergotherapie. Doch die Bestätigung der Hyperaktivität war dann doch wie ein Schlag ins Gesicht.
Um in Erfahrung zu bringen, ob man Abhilfe schaffen kann und wie ich ihm richtig helfen kann, habe ich mir das Buch "Was unsere Kinder unruhig macht" für 24,95 DM bei www.bol.de gekauft. Natürlich beschäftigte mich auch die Frage nach dem Warum! Auf all diesen Fragen gibt es einige Antworten, oder besser gesagt, einige Möglichkeiten in diesem Buch.
Bevor ich auf den Inhalt des Buches zu sprechen komme, möchte ich einen Satz daraus zitieren, der mir auf Anhieb sehr gut gefallen hat und mir sofort den Eindruck vermittelt, daß nicht alle Kinder in einen Sack gesteckt werden.
ZITAT:
Jeder "kleine Tyrann" ist unruhig - sprich: hyperaktiv.
Aber nicht jedes hyperaktive Kind ist ein kleiner Tyrann!
ZITATENDE
Das bedeutet, daß es auch hier Unterschiede gibt. Es gibt zum einen Kinder die regelrecht Herrschsüchtig sind, es gibt aber solche, die das Herrschen nicht brauchen.
Nun zum Inhalt des Buches:
1) Verschiedene Bezeichnungen für dieselbe Diagnose?
Viele Eltern, die meinen ihr Kind sei hyperaktiv, kommen meist mit den berühmten Kürzeln wie: HA, MCD, ADS, oder HKS an. Wer sich nicht wenigstens ein wenig mit diesem Thema beschäftig, steht erstmal da und versteht kein Wort.
Dieses Buch gibt zuerst Aufklärung über diese Kürzel.
HA steht für Hyperaktiv = übermäßiger Drang zur Tätigkeit.
MCD steht für Minimal Cerebrale Dysfunktion = eine Ausreifungsstörung des kindlichen Gehirns.
HKS steht für Hyperkinetisches Syndrom = übermäßiger Drang zur Bewegung.
ADS steht für Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom = Aufmerksamkeitsschwierigkeiten.
Ganz schnell lassen sich hier die Symptome leicht verwechseln. Ohne Fachärztliche Hilfe kann man gar nicht genau sagen, welches Defizit ein Kind denn nun genau hat. Bei den Beschreibungen war ich überrascht, wie ähnlich sie doch sind, und von jedem etwas trifft auch auf meinen Sohn zu.
2) Die Entwicklung der Bewegungssteuerung aus Sicht der Autoren.
Zuerst einmal lernt das Kind durch die Sinne. Auch der Körpersinn spielt eine große Rolle, denn der ist für das Gleichgewicht und Bewegung zuständig. Mit all diesen Sinnen verschafft sich das Kind Gefühle. Diese Gefühle können aber die Ruhe des Kindes stören und dann braucht es wieder die Geborgenheit, die es im Mutterleib erfahren hat. Bekommt es diese Geborgenheit nicht vermittelt, hat es sozusagen einen seelischen Schmerz und verschafft sich vertraute Bewegungen selber. Es wiegt sich hin und her, betastet immer wieder den gleichen Gegenstand, streichelt sich selbst über den Bauch oder haut sogar mit dem Kopf auf den Boden. Dadurch, daß sich das Kind die vertraute Geborgenheit selbst verschaffen muß, wird die natürliche Neugier gestoppt, doch gerade die ist für die Entwicklung sehr wichtig.
Solche Schwierigkeiten können aber auch schon im Mutterleib anfangen. Das Kind spürt von Anfang an, ob es erwünscht ist oder nicht. Kann auch sein, daß es eine Risikoschwangerschaft war/ist und die Mutter ruhig gestellt wird. Da fehlt dem Kind dann das Schaukeln, das Geborgenheit vermittelt.
Eine Frühgeburt kann auch eine Störung in dieser Entwicklung sein. Es spürt plötzlich das Schaukeln im Mutterleib nicht mehr, hört den rhythmischen Herzschlag der Mutter nicht mehr, da es in einem Brutkasten liegen muß. Die gewohnte Geborgenheit fehlt.
Wird in der Entwicklungsphase das Kind irgendwann gestört, wird das Kind unruhig. Dauert es länger an, wird es hyperaktiv. Es kann aber auch Genbedingt sein, doch das ist wohl in den seltensten Fällen so.
3) Krankhafte Erscheinungsformen der kindlichen Unruhe.
Die Diagnose "hyperaktiv" beschreibt immer einen chronischen Zustand der Unruhe. Hier es es wichtig, einen guten Arzt zu finden, der nicht sofort Medikamente verschreibt, um das Kind ruhig zu stellen. Nein! Ein guter Arzt versucht den Zeitpunkt dieser Störung herauszufinden. Gründe können hierfür organische-, psychische- oder soziale Probleme sein. Ob es ein guter Arzt ist, erkenn man an Fragen wie:
Wodurch könnte das Kind überfordert gewesen sein?
War es im Mutterleib schon unruhiger?
Wie fühlte sich die Mutter in der Schwangerschaft?
Ließ sich das Kind auf dem Arm beruhigen?
Blieb es auf dem Schoß sitzen?
Könnten es auch nur Marotten sein?
Wird es bei Lieblingsbeschäftigungen ruhiger?
Kann es sich Konzentrieren?
Verhält es sich alleine anders als in der Gruppe?
Es gibt unzählige Fragen, die hierzu gestellt werden können. Die Autorinnen dieses Buches nennen einige Fallbeispiele aus der Praxis. Aufgrund dieser Fragen sind sie zu einem Ergebnis gekommen und können dann auch Ratschläge geben, wie dem Kind geholfen werden kann.
4) Wie die Autoren das Problem anpacken wollen.
Dieses Kapitel war für mich fast das Wichtigste in diesem Buch. Je nach Grundvoraussetzung der Hyperaktivität, werden hier Wege angezeigt, um dem Kind und auch den Eltern zu helfen.
Klipp und klar wird gesagt, daß die angeborenen Dispositionen wie Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder hirnorganische Fehlfunktionen unvermeidlich sind. Doch mit bestimmten Diäten und ähnlichem kann auch hier geholfen werden.
Hyperaktives Verhalten spiegelt einen Streß wider. Es deutet auf eine Entwicklungsblockierung hin, die wiederum für mehr Hyperaktivität sorgen kann. Es kann auch durch ein Trauma verursacht werden, oder durch unangemessene Kinderbetreuung (vor allem sei hier die Antiautoritäre Erziehung genannt!) Wenn dem Kind keine Grenzen gezeigt werden, setzt man es immer mehr Streß aus. Das kann nicht verarbeitet werden und es wird hyperaktiv. Hat man das Problem erkannt, muß man daran arbeiten, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Hier werden Kind und Eltern gefordert.
Beruhigend für mich ist die Tatsache, daß durch "richtiges" Lernen und gezielter Steuerung die hyperaktivität abgeschwächt werden kann. Auf das richtige Lernen möchte ich noch kurz etwas sagen: Hier sollte man beachten, daß das Kind nicht unbeding altersgerecht lernen soll, sondern man muß an dem Punkt ansetzen, wo eine Störung eingesetzt hat. Mit viel Geduld, Mühe und Liebe ist es zu schaffen, das Versäumte aufzuholen und das Kind etwas ruhiger werden zu lassen. Ich kann schon nach 3 Wochen einen deutlichen Erfolg sehen. Und glaubt mir, das motiviert und baut auf!
5) Wie beugt man der Hyperaktivität vor?
Diese Vorbeugung fängt schon im Mutterleib an, indem es in einem engen geborgenem Nest liegt und durch die Bewegungen der Mutter rhythmisch geschaukelt wird. Muß eine werdende Mutter Bettruhe halten wegen einer Risikoschwangerschaft, kann sie es durch streicheln über den Bauch auch beruhigen.
Die wichtigste Vorbeugung ist aber die Sicherheit und Geborgenheit für das Kind. Es braucht klare Grenzen. Erst wenn es eine Sache richtig gelernt/verstanden hat, geht es an die Nächste. Ein "Nein" muß auch ein "Nein" sein und ein "Ja" ein "Ja". Eltern und Kind müssen sich anpassen, keiner darf sich für den anderen aufopfern. Doch natürlich trägt der Erwachsene die größte Verantwortung für das Kind.
6) Die Behandlung der kindlichen Unruhe.
Jede Hyperaktivität ist individuell, deshalb ist es kaum alleine zu schaffen. Erst wenn ein kompetenter Arzt die Ursache hierfür gefunden hat, kann nun beratschlagt werden, welche Behandlung nötig ist. Mein Sohn bekommt zunächst Ergotherapie, die die Konzentration, das Gleichgewicht und die Kombination zwischen Augen und Hand stärkt. Das wird in den meisten Fällen wohl nötig sein.
Bei Nahrungsmittelunverträglichkeit und Allergie hilft manchmal schon eine besondere Diät. Wichtig ist natürlich auch, das Kind von Streß und Überforderung fernzuhalten. Zusätzliche Hilfe bekommt man vom Kinderarzt, Kinderpsychologen und Kinderneurologen. Auch Erziehungsberatungsstellen kann man aufsuchen.
7) Fremdwörterverzeichnis
Hier werden nochmal alle Fremdwörter erklärt.
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Die beiden Autorinnen:
Dr. med. Christel Schweizer ist 1940 geboren und Kinderärztin mit neuropädiatrischer Zusatzausbildung. Sie ist auch Direktorin des Sozialpädiatrischen Zentrums am Olgahospital in Stuttgart.
Diplom-Psychologin Dr. phil. Jirina Prekop ist 1929 geboren und arbeitete früher ebenfalls im Sozialpädiatrischen Zentrums am Olgahospitals. Heute ist sie Direktorin des Lehrinstituts der Gesellschaft zur Förderung des Festhaltens als Lebensform und Therapie e.V. in Aitrach im Allgäu.
Dieses Buch ist nicht nur für betroffene Eltern geschrieben, sondern auch für Ärzte und Erzieher. Es läßt einen leichter verstehen, warum diese Kinder so sind und auch mehr Verständnis für die Eltern aufbringen (hoffe ich doch *g*).
Nun noch ein paar letzte Worte in eigener Sache:
Ich selbst mußte mir oft genug anhören, daß mein Sohn eigentlich nur schlecht erzogen ist; daß ich nicht loslassen kann, da er das Nesthäkchen ist; daß mein Sohn anstrengend ist. Solche Kommentare tun weh, denn ich weiß, daß ich mir die größte Mühe gegeben habe. Ich gelte als relativ strenge Mutter, da ich Grenzen gesetzt habe und kein Pardon kenne, wenn sie überschritten werden. Trotzdem soll die Schuld nur bei mir liegen? Bei meinem Sohn gibt es einige Möglichkeiten, weshalb er hyperaktiv geworden sein kann und das fängt mit der Schwangerschaft an.
Wenn ich wirklich so eine schlechte Mutter bin, warum sind dann die anderen drei Kinder nicht auch so geworden? Die Grundvoraussetzungen waren immer ziemlich die Gleichen. Die Erziehung lag immer bei mir. Wißt ihr, wie weh das tun kann, wenn ich hinter dem Rücken gesprochene Worte erfahre wie:
"Hoffentlich kommt sie nicht so oft, der Sohn ist ja anstrengend."
"Sie ist selber Schuld, daß er so geworden ist."
"Ist ja klar, da fehlt die strenge Hand des Vaters."
Und und und..... Ich könnte euch noch hunderte solcher Bemerkungen aufzählen.
Mein Sohn ist hyperaktiv - ja. Doch er hat Erziehung bekommen! Er klettert nicht auf Tische und Stühle, er entschuldigt sich, wenn er einen Fehler gemacht hat. Sicher er sucht die Bewegung und er ist laut. Durch seine schlecht entwickelte Grob- und Feinmotorik eckt er auch überall an, doch ich kann mit Sicherheit sagen, daß es einige Kinder in meinem Bekanntenkreis gibt, die ein viel schlimmeres Benehmen haben und NICHT hyperaktiv sind. So - und bevor ich jetzt selbst gleich hyperventiliere :-)) beende ich diesen Bericht und sage:
Danke für´s Lesen - FrauNeedle
ISBN 3-89373-384-1
Preis: 24,95 DM
gekauft bei www.bol.de weiterlesen schließen -
Einführung in die Festkörperphysik / Kopitzki, Konrad
12.11.2002, 15:42 Uhr von
leser@tte
Interessen sind vielfältig und sollen es auch bleiben! Mehr von mir auch bei ciao und ecomments. ...Pro:
gute Beispiele, anschauliche Darstellung, viele Grafiken, gute Gliederung
Kontra:
schlechter Schriftsatz, teils inkonsitent, hoher Preis
Empfehlung:
Nein
Die Prüfung in technischer Physik ist vorbei, also kann ich ja mal ein Buch vorstellen, mit dem ich mich auf mein Diplom vorbereitet habe:
Konrad Kopitzkis Buch Einführung in die Festkörperphysik richtet sich laut Aufdruck an Studenten der Physik und verwandter naturwissenschaftlicher Fächer und ist meines Erachtens als Begleitbuch neben einer Vorlesung oder zur Wiederholung recht gut geeignet.
Es werden elementare Kenntnisse in Quantenmechanik und Atomphysik vorausgesetzt, wie sie in meinem Studiengang (Dipl.Phys. TU-Braunschweig) etwa bis zum Vordiplom gelehrt werden. Die verwendeten Ergebnisse der statistischen Mechanik (Gleichgewichtsbedingungen und Verteilungsfunktionen) sind in einem zehnseitigen Anhang kurz und prägnant dargestellt.
Der Inhalt gliedert sich in sieben Kapitel:
1.Der kristalline Zustand
2.Dynamik des Kristallgitters
3.Elektronen im Festkörper
4.Dielektrische Eigenschaften der Festkörper
5.Magnetische Eigenschaften der Festkörper
6.Supraleitung
7.Legierungen
Zu den meisten Kapiteln gibt es am Ende ein paar Aufgaben zur Vertiefung. Die Lösungen befinden sich nicht im Buch, es ist also Eigeninitiative gefragt.
Sehr gut finde ich, dass viele Sachverhalte an Skizzen und Grafiken erklärt werden. Es ist schwer das Buch an einer beliebigen Stelle aufzuschlagen und kein Bild zu finden. Auch der Schriftsatz ist angenehm und gut lesbar.
Etwas vermisst habe ich im ersten Kapitel eine gruppentheoretische Betrachtung der Gittersymmetrien. Aber das Buch ist ja auch nur als Einführung gedacht und liefert 4 Seiten weiterführende Literatur nach obigen Kapiteln geordnet.
Nützlich ist auch ein ausklappbares Periodensystem der Elemente am Ende des Buches, das wichtige Daten der atomaren und Festkörpereigenschaften auflistet.
Besonders praktisch finde ich das handliche Taschenbuchformat (205x137x20mm),welches eine Begleitung während der Vorlesung gut ermöglicht. Er ist nicht so schwer und groß wie die meisten Festkörperphysikbücher, die ich kenne.
Ein Sachverzeichnis wichtiger Begriffe und eine Tabelle der häufig im Buch verwendeten Symbole runden meinen positiven Gesamteindruck ab.
Daten:
Meine Ausgabe (3. Aufl.) umfaßt 392 Seiten
Preis: 46,- (1996 im GuMo-Buchladen Braunschweig)
ISBN 3-519-23083-6
B.G. Teubner Verlag Stuttgart
Fazit:
Als Einführung neben einer Vorlesung oder zur Auffrischung kann ich dieses Buch durchaus weiter empfehlen!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-24 14:36:51 mit dem Titel Gerthsen, Christian / Physik : Was ist mit Kneser geschehen?
Der Gerthsen ist eines der Standardbücher, um die man im Physikstudium kaum herumkommt und auch für verwandte Studiengänge, die ein physikalische Praktikum beinhalten, kann er sehr nützlich sein.
Zwar prangt auf meiner 19.Auflage der Schriftzug Die ganze Tiefe der Physik, jedoch halte ich ihn eher für einen Einstieg in die Physik, der weite Teile abdeckt, als da wären (nach Kapiteln):
1 Mechanik des Massenpunktes
2 Mechanik des starren Körpers
3 Mechanik deformierbarer Körper
4 Schwingungen und Wellen
5 Wärme
6 Elektrizität
7 Elektrodynamik
8 Freie Elektronen und Ionen
9 Geometrische Optik
10 Wellenoptik
11 Strahlungsenergie
12 Das Atom
13 Kerne und Elementarteilchen
14 Festkörperphysik
15 Relativitätstheorie
16 Nichtlineare Dynamik
17 Statistische Physik
18 Nichtlineare Dynamik
Lösungen zu den Aufgaben
Farbtafeln
Quellennachweis
Sach- und Namensverzeichnis
Bei dieser Fülle an Themen und einem Umfang von mittlerweile fast 1300 Seiten (20.Aufl. 1262) kann es aber auch nicht wundern, daß nicht auf jedes Thema in der ganzen Tiefe eingegangen wird.
Aber der Gerthsen entwickelt sich auch stetig weiter.
In unserer Unibibliothek stehen diverse alte Ausgaben. Da heißt er noch Gerthsen, Kneser, Vogel und ist wesentlich handlicher. Mittlerweile heißt er aber nur noch Gerthsen und wird von H. Vogel herausgegeben. (Was aus dem Kneser wohl geworden ist...)
Den didaktischen Aufbau finde ich recht gelungen. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Einleitung, welche den historischen Zusammenhang herstellt. Am rechten Rand werden dann oft Personen vorgestellt, die eng mit dem Stoff des Kapitels in Zusammenhang stehen.
Seit einigen Auflagen ist das ganze Buch zweifarbig gedruckt (blau und schwarz), wodurch die Grafiken wesentlich deutlicher werden.
Am Ende jedes Kapitels findet sich eine Sammlung von Fragen (Lösungen im Anhang), die nach dem Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet sind.
Die Auswahl dieser Fragen finde ich recht gelungen, da sie oft einen direkten Alltagsbezug haben.
Z.B. Warum ist der Himmel blau oder warum tickt es in dem Kasten am Weidezaun...
Besonders hat mir das Kapitel über Statistische Physik gefallen. (*wirklich*)
Hier werden die Grundaufgaben der Kombinatorik an guten Beispielen erklärt, wie z.B. der Wahrscheinlichkeit, daß eine Horde Affen aus Buchstabennudeln den Satz TO BE OR NOT TO BE legt.
(Auch wenn Herr Gerthsen o. Vogel nicht bedenken, daß die Affen die Nudeln wohl eher essen würden, was das Ganze natürlich NOCH UNWAHRSCHEINLICHER macht! *ggg*)
Der Gerthsen versteht sich selbst als Übungsbuch, Lehrbuch neben der Vorlesung, zur Prüfungsvorbereitung, zur Vertiefung einzelner Fragestellungen und als handliches, umfassendes Nachschlagewerk.
Wenn ich ihn auch nicht als umfassend empfinde und zur Vertiefung lieber anderweitig gucke, wird er dem Anspruch doch über weite Strecken gerecht!
Ein Buch, das ich schon oft empfohlen habe, wenn ich Praktikanten betreut habe.
Den größten Nachteil sehe ich noch in dem recht unhandlichem Format, daß der Gerthsen angenommen hat, seit die Lösungen der Aufgaben mit aufgenommen worden sind...
Die aktuelle Auflage ist im übrigen noch unhandlicher und auch Herr Vogel ist nicht mehr der Autor. Stellt sich mir zum Schluß die Frage, wie lange der letzte von den dreien (also Gerthsen) noch im Titel bleibt.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-27 13:23:55 mit dem Titel Feynman, Richard / Vorlesungen über Physik: Trotz Fehlern zu empfehlen!
Feynmans Vorlesungen über Physik gehören für mich zu den besten Büchern, auf die ich in meinem Studium gestoßen bin. Damit spiele ich weniger auf den Inhalt, sondern vielmehr auf den didaktischen Aufbau an, denn Feynmann hat eine sehr eigene und sehr anschaulich Art seine Vorlesungen zu halten.
Im großen und ganzen behandeln die ersten zwei Bände den Stoff, der bei uns in Braunschweig zum Vordiplom behandelt wird. (Mechanik, Elektrodynamik, Themodynamik..) Feynmans Darstellung zeigten mir aber oft neue Wege neben meinen Vorlesungen, da er versucht mit wenig Formeln und vielen Beispielen den Stoff zu erklären.
Schade finde ich, daß sich in den Büchern (wie so oft in der physikalischen Literatur) recht viele Fehler eingeschlichen haben und einige Fotos in dem Druck schlecht zu erkennen sind.
Negativ finde ich auch das Desinteresse des Oldenburg Verlags, den auf meine Fehlersammlung, die ich einschickte, erhielt ich überhaupt keine Reaktion.
Der dritte Band hat mir zum Verstädnis meiner Quantenmechanik Vorlesungen zwar geholfen, wer jedoch nach Hilfen für die Hausaufgaben sucht, sollte lieber in anderen Büchern suchen.
Alles in allem drei schöne Bucher, die helfen, den Spaß an der Physik nicht zu verlieren. ;-)
Die Bände sind übrigens beim Oldenbourg Verlag erschienen und kosten zusammen rund 150 Euro, sollten aber auch in jeder guten Bibliothek zu finden sein...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-29 11:24:25 mit dem Titel Abrahams, Marc / Der Einfluß von Erdnußbutter auf die Erdrotation
Ein Buch mit einem solchem Titel verdient doch, daß man mal einen Blick hinein wirft!, dachte ich mir als ich bei ciao auf die Existenz dieses merkwürdigen Werkes aufmerksam wurde. Zum Glück gibt es eine Ausgabe in unserer Universitätsbibliothek, so daß ich dieses Vorhaben schnell in die Tat umsetzen konnte.
Nun, wer jetzt wahnsinnige Aufschlüsse über den Einfluß von Erdnußbutter auf die Erdrotation erwartet, dem sei gesagt, daß alles was das Buch zu diesem Titelthema hergibt die Auskunft ist, daß ein Team von über 200 Forschern keinen Einfluß feststellen konnte.
Was soll das ganze also?
Der Untertitel gibt da schon etwas mehr Auskunft. Best of Annals of Improbable Research Eine deutsche Übersetzung also, der besten Artikel des A.I.R. Magazins, welches man im Internet unter http://www.improbable.com/ findet. Es handelt sich dabei um das Magazin, welches alljährlich den IgNobel-Preis für Forschungsarbeiten verleiht, die nicht reproduziert werden können oder sollten.
Die ersten ca. 30 Seiten des Buches setzen sich dann auch ausführlich mit der Geschichte des Magazins und dem IgNobel-Preis auseinander. Wer mehr darüber erfahren möchte sollte vielleicht tatsächlich einen Blick in das Buch werfen. Für Fernleihe gebe ich hier doch einfach mal die Signatur an:
2778 986 in der UB der TU-Braunschweig
Nun die restlichen ca. 130 Seiten des Buches sind eigentlich nichts als Unsinn. Auch wenn es sich zum Teil um echte wissenschaftliche Arbeiten handelt (diese sind mit einem * gekennzeichnet) handelt es sich doch eher um eine Lektüre für die Lachmuskeln.
Welche wichtigen Frage neben dem Einfluß von Erdnußbutter auf die Erdrotation werden noch in dem Buch erörtert? Ich gebe mal einen kleinen Ausschnitt wieder:
- Die Aerodynamik von Kartoffelchips
- Das Laser-Raclette
- Die Xerox-Vergrößerungsmikroskopie XVM
- Übertragung von Gonorrhoe durch eine aufblasbare Puppe*
- Das Micky-Maus-Gen
- Die Heilwirkung von Pusten auf kleinere Verletzungen
- Die Mathematik von Telefonnummern
- Tote im Unterricht
- Jugend forscht: Ein Fruchtgummiwurm auf dem Bürgersteig
- Die Quanteninterpretation des Intelligenzquotienten (QI des IQ)
Nun Lachen ist gesund und unter dem Aspekt finde ich das Buch auch recht gelungen. Den Preis von knapp 40DM für 161 Seiten A4 finde ich allerdings entschieden zu hoch. Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem empfehle ich daher eher die obige Internetadresse des original Magazins unter welche auch ein newsletter bezogen werden kann.
Gerade diejenigen, welche für Job oder Studium des öfteren wissenschaftliche Arbeiten lesen müssen werden hier sicher ihren Spaß haben. Thematisch finden sich die folgenden Kapitel:
- Astronomie, Physik und Fressalien
- Hochtechnologie und moderner Alltag
- Physik und Metaphysik
- Die neue Chemie
- Biologie und Medizin
- Medizin und Biologie
- Mathematik und Modelle
- Forschung und Lehre
Auch wenn die meisten Aufsätze für mich unter der Überschrift Blödsinn zusammengefasst werden können ist es doch meißt das Fünkchen Wahrheit in den Arbeiten, welches am meisten zum Lachen bringt!
Fazit:
Ausleihen, ablachen und zurückgeben oder auf den Iternetseiten unter http://www.improbable.com/ vorbeischauen. Zum Kauf würde ich bei dem Preis nicht raten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-03 12:51:18 mit dem Titel Der Drache in meiner Garage oder Die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven / Sagan, Carl
Jagd auf die Dämonen der Vergangenheit
Da es die Hardcover-Ausgabe gerade recht günstig gibt, möchte ich eines meiner Lieblingsbücher hiermit jedem kurz schmackhaft machen.
Zum Inhalt
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Im Originaltitel heißt das Buch frei übersetzt Eine Welt voller Dämonen - Wissenschaft als eine Kerze in der Dunkelheit, was mir persönlich wesentlich besser gefällt, als der deutsche Titel. Über diese Welt voller Dämonen, die wir aus der fernen Vergangenheit der Menschen immer noch mit uns herumschleppen schreibt Carl Sagan in dem Buch, welches ich hier kurz vorstellen möchte.
Der Buchrücken verkündet, es handele sich um ein mit Leidenschaft geschriebenes Plädoyer für eine wissenschaftliche Forschung, die der Wahrheit und Humanität verpflichtet ist; ein Plädoyerdafür, die Geheimnisse des Lebens und des Kosmos zu ergründen und alle Mythen und Legenden abzuschütteln, die uns den Blick auf die reiche Vielfalt der Natur verstellen. Zum anderen handelt es sich gewissermaßen um das Vermächtnis Sagans an die Nachwelt, da er im Dezember 1996, kurz nach erscheinen leider verstorben ist.
Sagan predigt in dem Buch, daß jeder doch bitte selbst kritisch hinterfragen soll, was ihm an Informationen dargeboten wird und setzt sich mit den verschiedensten Dingen auseinander, die seiner Vorstellung von gesundem Menschenverstand zuwider laufen. Es finden sich Abschnitte über Ufos, Halluzinationen, Das Gesicht auf dem Mars, Religion, Visionen, Politik, Geisterheiler und vieles mehr unterteilt in 24 Kapiteln.
Er vertritt aber keineswegs den Standpunkt, daß es nur die Wissenschaft ihre Berechtigung hat und sonst nichts, sondern versucht recht neutral zu argumentieren. Es liegt ihm nicht daran, einen bestimmten Standpunkt durchzusetzen, eher soll sich jeder doch bitte seinen eigenen bilden und nicht einfach leichtgläubig alles übernehmen.
Der Autor
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Carl Edward Sagan (1934-1996) war Professor für Astronomie und Weltraumwissenschaften und Leiter des Laboratory for Planetary Studies an der Cornell University in Ithaca (NY), Gastdozent am Jet Propulsion Laboratory des California Institute of Technilogy und Vorsitzender der Planetary Society. Er verfasste arbeiten über die Oberflächen und Atmosphären der Planeten, insbesondere die Erforschung von Mars und Venus mit Radarmethoden, untersuchte die Möglichkeiten der Entstehung des Lebens in der Frühzeit der Erde und erlangte einen breiten Bekanntheitsgrad durch Versuche zum Nachweis intelligenten Lebens auf anderen Planeten.
Daten
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Carl Sagan
Der Drache in meiner Garage oder Die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven
Droemer Knaur Verlag, 1997
528 Seiten incl. Register und weiterführender Literaturhinweise
Preis: 10,50 Euro
Fazit
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Über dieses Buch ist zwar schon einiges bei ciao geschrieben worden und für gewöhnlich versuche ich eher neue Bücher vorzustellen anstatt den X-ten Bericht abzugeben, aber dieses Buch hat es einfach verdient, wenn ich auch leider nicht noch mehr Sterne verteilen kann. Da Carl Sagan als Astronomieprofessor jedoch eh mehr Sterne in seinem Leben gesehen hat, als ich ihm hier geben kann, ist dies wohl auch nicht zu tragisch.
Ich habe da Buch oft vor Lachen nicht weiter lesen können und noch öfter grübelnd aus der Hand gelegt. Auch wenn es mir einige Nächte den Schlaf geraubt hat, weil ich einfach nicht aufhören konnte, möchte ich diese Nächte nicht missen.
Ein Buch, das ich bestimmt noch öfter lesen werde und am liebsten als Pflichtlektüre an der Schule empfehlen möchte, da es in einer sehr klaren Sprache Dinge formuliert, die diese Welt vielleicht in einem besseren Ort verwandeln könnten, wenn sie sich jeder einmal durch den Kopf gehen läßt...
(auch hier erstveröffentlicht bei ciao.de)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-19 11:28:12 mit dem Titel Diplomarbeit in Lack und Leder? : Wissenschaftliches Publizieren mit LaTeX / Machert, Thorsten
Wissenschaftlich publizieren mit LaTeX ist zunächst ein doppeldeutiger Titel. Jeder der schon einmal nach Informationen zu dem Thema gesucht hat und LaTeX als Suchbegriff bei einer Web-Recherche eingegeben hat weiß wovon ich spreche!
Also vorab vielleicht ein paar Worte, was mit LaTeX (gesprochen LATECH) gemeint ist, denn es handelt sich keinesfalls um Kautschukprodukte.
LaTeX ist ein Satzsystem, welches unter der GNU Lizenz frei verfügbar ist. Neben dem Vorteil, daß es nichts kostet, bietet es auch eine meines Erachtens unübertroffene Möglichkeit mathematische Formeln darzustellen. Sehr schön ist auch, daß selbst große Dokumente wie Diplomarbeiten, Dissertationen oder Bücher nicht zwangsweise zu riesigen Dateien führen, wie es bei den meisten Textverarbeitungsprogrammen der Fall ist. Manchmal ist es doch angenehm eben mal schnell eine Sicherheitskopie auf Diskette machen zu können.
Allerdings funktioniert LaTeX auch nach einem anderem Prinzip als eine herkömmliche Textverarbeitung, bei der man gleich beim tippen am Bildschirm sieht, wie das Dokument auf dem Drucker aussehen soll. LaTeX ist ein Textprozessor, d.h. man gibt einen Quellcode ein (vergleichbar mit HTML) und läßt dann von dem Prozessor das Dokument erstellen. Die Ausgabe erfolgt standardmäßig in einer DVI Datei, welche dann aber auch problemlos in HTML, PostScript oder PDF gewandelt werden kann.
Nun aber zum Buch:
__INHALT__
1.Ihr erster Erfolg
2.Absatzgestaltung
3.Alles über Zeichen
4.Umgang mit Tabellen
5.Umgang mit Fußnoten
6.Formeln für Alle
7.Formeln für die, die mehr brauchen
8.Wir machen uns ein erstes Bild
9.Fremde Grafiken
10.Arbeiten mit Verweisen
11.Erstellen von Verzeichnissen
12.Erzeugen eines Stichwortverzeichnisses
13.Titelblatt und anderes
14.Publikationen im Internet
15.Weitere Tips und Tricks
A LaTeX Installation
B Einführung in MicroEMACS
C Fehlermanagement
D Aufstellung aller Sonderzeichen
E Lösungen der Aufgaben
Thorsten Machert fängt wirklich fast bei Null an. Allerdings muß ich bemängeln, daß mir der Anhang A bei meiner Ausgabe keine große Hilfe war. Die Installationsanleitung kann man sich in der Regel auch sparen, wenn man mit Linux arbeitet. Bei Windows Systemen ziehe ich allerdin MiKTeX dem hier ausführlich behandeltem emTeX vor. Die aktuelle Version findet sich unter www.miktex.org .
Auch eine generelle Einführung hätte ich nicht unbedingt gebraucht, da es unter www.dante.de diese auch kostenlos zum download gibt. Dennoch denke ich, daß gerade der LaTeX Neuling hier eine wertvolle Hilfe hat, wenn er z.B. seine Diplomarbeit tippen möchte. Alle wichtigen Punkte werden in kürze, aber auch nicht zu knapp behandelt: Wie zitiere ich richtig, wie erstelle ich ein Literatur-, Abkürzungs-, oder Inhaltsverzeichniss und wie binde ich Grafiken ein oder wie setze ich Formeln und Tabellen.
Wer Zeit und Muße hat findet in dem Buch auch kleine Übungsaufgaben, welche im Anhang gelöst werden.
__DATEN__
Torsten Machert
Wissenschaftliches Publizieren in LaTeX2e
Der Kompaß zur erfolgreichen wissenschaftlichen Publikation
Vieweg Verlag. Braunschweig; Wiesbaden (1998)
237 Seiten (natürlich geTeXt!)
ISBN 3-528-05664-9
http://www.vieweg.de
__WAS BRAUCHE ICH NEBEN DEM BUCH__
Für ein verbreitetes M$ Windows System sollte man sich meines Erachtens die MiKTeX Distribution installieren. Hierbei zwei Tipps, um schlaflose Nächte zu vermeiden.
In der aktuellen Version 2.1 habe ich zwei böse Fehler gefunden:
1.Installiert man nur die minimale Version muß manuell das Paket txfonts (Packages - Fonts - Postscript Fonts) nachinstalliert werden. Anderweitig funktioniert die Umwandlung des Dokuments in ein PS file nicht!
2.Der DVI-Viewer (YAP) kommt mit der aktuellen Version von Ghostscript (7.20) nicht klar. Hier hilft die Installation des neuen YAP aus der MiKTeX 2.2 BETA!
Zusätzlich muß ghostscript und ghostview installiert werden. Beide Programme gibt es ebenfall ohne Kosten im Netz. Aktuelle Versionen ( ghostscript 7.20 und ghostview 4.3)
Nun sollte noch ein Editor installiert werden. Prinzipiell kann jeder beliebige Editor (z.B. notepad) benutzt werden. Mein Favorit ist jedoch WinEdt. Dieser Editor (z.Zt. Version 5.3) schlägt für mich jeden anderen (auch unter Linux) und ist damit alleine schon die LaTeX Installation unter Windows wert. Allerdings handelt es sich um ShareWare. (30 Tage frei dann 30 $ für Studenten)
__MEINE ERFAHRUNGEN_
Ich bin keine wirklicher LaTeX Neuling, d.h. ich habe schon einmal eine Seminarsausarbeitung und ein Vorlesungsscript geTeXt. Dennoch stellt mich meine Diplomarbeit nun auch vor rein formale Anforderungen, auf die ich im Studium erstmal nicht vorbereitet wurde. Letztendlich könnte ich natürlich auch einfach StarOffice oder OpenOffice benutzen, aber wer TeX einmal zu schätzen gelernt hat wird verstehen, daß ich mich zu diesem System durchgerungen habe.
Bisher hat mir das Buch wirklich gute Dienste geleistet. Allerdings schlage ich meist bei speziellen Problemen nach, mit denen ich bisher kaum konfrontiert wurde. Bei Kleinigkeiten komme ich aber dennoch um einen Blick ins Netz oder eine Frage bei Freunden nicht herum.
Ich denke es handelt sich um ein Werk, daß man zu Beginn einer Arbeit aus der Bibliothek leihen sollte. Je weiter ich komme, desto weniger schaue ich hinein...
__FAZIT__
Wer eine wissenschaftliche Arbeit mit LaTeX verfassen will wird hier sicher einen guten Begleiter für die ersten Hürden finden. Wer vorher noch nie mit LaTeX gearbeitet hat sollte sich meines Erachtens erst einmal die LaTeX Kurzbeschreibung anschauen, welche es unter ftp://ftp.dante.de/tex-archive/info/lshort/german gratix zum download gibt. Ein Einstieg wird dort noch besser und immer aktuell vermittelt.
Auch wenn ich mir das Buch nicht kaufen werde halte ich es für eine gute Wahl, wenn man sich das erste Mal mit dieser Thematik auseinander setzt. Mir hat es bisher geholfen und ich vergebe fast volle Punkte.
(auch hier erstveröffentlicht bei ciao.de)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-20 17:26:53 mit dem Titel kurz... und dann? : LaTex kurz & gut / Dallheimer, Matthias Kalle
Na wenn das Buch schon kurz und gut heißt werde ich auch mal versuchen mich kurz zu fassen.
__WORUM GEHT´S__
Das Buch oder vielmehr Heft soll eine kurze Einführung in LaTeX (sprich Latech) geben und zum Nachschlagen für oft verwendete Befehle und deren Optionen dienen. Ebenso wird kurz auf einige Zusatzaspekte wie Grafikeinbindung und die Anpassung des eigentlich englischen Satzprogramms an den deutschen Sprachraum eingegangen.
__WAS IST LaTeX__
LaTeX ist ein Satzsystem, welches unter der GNU Lizenz frei verfügbar ist. Neben dem Vorteil, daß es nichts kostet, bietet es auch eine meines Erachtens unübertroffene Möglichkeit mathematische Formeln darzustellen. Sehr schön ist auch, daß selbst große Dokumente wie Diplomarbeiten, Dissertationen oder Bücher nicht zwangsweise zu riesigen Dateien führen, wie es bei den meisten Textverarbeitungsprogrammen der Fall ist. Manchmal ist es doch angenehm eben mal schnell eine Sicherheitskopie auf Diskette machen zu können.
Allerdings funktioniert LaTeX auch nach einem anderem Prinzip als eine herkömmliche Textverarbeitung, bei der man gleich beim tippen am Bildschirm sieht, wie das Dokument auf dem Drucker aussehen soll. LaTeX ist ein Textprozessor, d.h. man gibt einen Quellcode ein (vergleichbar mit HTML) und läßt dann von dem Prozessor das Dokument erstellen. Die Ausgabe erfolgt standardmäßig in einer DVI Datei, welche dann aber auch problemlos in HTML, PostScript oder PDF gewandelt werden kann.
__DATEN__
Titel: LaTeX kurz und gut.
Autor: Matthias Kalle Dalheimer
Broschiert - 64 Seiten - O'Reilly/VVA
Erscheinungsdatum: 2000
ISBN: 3897212048
Preis: 8 Euro
__MEINE KRITIK__
Das Buch hat sich ein Freund gekauft, der ebenso wie ich gerade mit den Tücken von LaTeX kämpft. Immer auf der Suche nach Hilfe habe ich auch dort mal einen Blick hinein geworfen.
Nun, was die eine Hälfte des Titels betrifft wird sicher nicht zu viel versprochen. Das Buch ist recht kurz und bietet somit natürlich auch nur sehr begrenzten Platz. Aus diesem Grund würde ich das GUT im Titel lieber streichen...
Ein großer Vorteil ist sicher das Format, den das Büchlein kann man wirklich problemlos mit herumschleppen - aber wer will das schon?
Mit LaTeX arbeite ich eh nur am PC und neben dem habe ich dann doch eher das dicke LaTeX Companion von Michel Goossens liegen, welches wirklich nahezu alles erklärt.
Als eine Einführung finde ich das Buch auch nur begrenzt geeignet. Eher ziehe ich da doch die LaTeX Kurzbeschreibung vor, welche es unter ftp://ftp.dante.de/tex-archive/info/lshort/german gratix zum download gibt. Hier wird mir auf wenigen Seiten wirklich eine gute Einführung gegeben, die zudem auch immer aktuallisiert wird.
__FAZIT__
Also ich finde das Buch wird seinem Anspruch nicht gerecht. Als Einführung zu oberflächlich und als Nachschlagewerk zu knapp gehalten.
Wer eine Einführung braucht kann die sicher auch gratis im Netz finden und wird sich die 8 Euro (12,5 Cent pro Seite!) für das Buch sparen können. Wer dann tatsächlich ein Nachschlagewerk braucht weil das surfen in den newsgroups zu teuer wird sollte sich lieber ein umfassenderes Werk wie den LaTeX Companion zulegen.
Also wo ist die Zielgruppe?
Ich denke das Geld kann man sich sparen!
(auch hier erstveröffentlicht bei ciao.de)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-03 14:13:05 mit dem Titel LaTeX. Eine Einführung / Kopka, Helmut: Es muß nicht immer der Begleiter sein!
Wer sich zum ersten Mal mit LaTeX auseinander setzt sieht sich doch oft einigen Hürden gegenüber. Genau da setzt die Einführung von Helmut Kopka an. Da ich gerade meine Diplomarbeit mit LaTeX gesetzt habe, habe ich mich zwangsläufig durch einiges an Büchern zu dem Thema durchgelesen. Die Einführung in LaTeX von Kopka scheint mir im Abschluß das Beste Buch zu sein, was mir zwischen die Finge gekommen ist.
Wer nicht weiß, was es mit dem Schriftsatz Programm LaTeX auf sich hat, dem empfehle ich hier mal nach LaTeX zu suchen. Da ich schon einen eigenen Bericht zu dem Thema geschrieben habe, möchte ich hier nicht alles im einzelnen wiederholen. Vielleicht soviel: LaTeX ist eine Alternative zu Textverarbeitungen wie StarOffice und Word, die durch ein etwas anderes Konzept viele Probleme von üblichen Textverarbeitungen nicht aufweist. Der Formelsatz von LaTeX ist bisher der beste, den ich kenne und selbst meine 100 Seiten Diplomarbeit konnte ich problemlos jeden Abend auf Diskette sichern (ohne Bilder!), da die TeX-Dateien recht kompakt sind. Zudem ist eine einfach Möglichkeit gegeben, die Schriftstücke im Anschluß in pdf oder html zu wandeln. Und im Gegensatz zu Word und StarOffice ist LaTeX auch noch kostenlos erhältlich.
Weiteres siehe wie gesagt in meinem LaTeX Bericht oder bei www.dante.de oder www.miktex.org.
Jetzt aber zu dem Buch von Kopka:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es in einer sehr verständlichem Sprache die Probleme erklärt, welche dem LaTeX Beginner immer wieder begegnen. Zwar findet man in der Regel auch im LaTeX Begleiter auf alles eine Antwort, nur da verstehe ich sie in vielen Fällen einfach nicht auf Anhieb.
Ferner geht das Buch soweit in die Tiefe, daß ich wirklich alle Probleme die während meiner Arbeit auftraten in dem Buch gefunden habe. Erklärt werden neben dem formalen Aufbau des TeX-Dokumentes natürlich der Satz von Formeln und Tabellen, sowie das Einbinden von Bildern, was bei TeX bei vielen Leuten zu Problemen führt.
Abgesehen davon kann man das Buch auch als einen LaTeX-Kurs durcharbeiten, da immer wieder kleine Übungen zu den behandelten Themen eingestreut sind.
Also wirklich eine Einführung, die nicht gleich an der Oberfläche aufhört. In dem Falle einer kurzen Einführung kann man ja auch auf das Netz zurückgreifen und auf ein Buch verzichten.
(siehe: ftp://ftp.dante.de/tex-archive/info/lshort/german)
Das Buch gibt es mittlerweile in überarbeiteter 3bändiger Ausgabe bei Pearson Studium. Den erste Band, auf den ich mich beziehe, habe ich Ende letzten Jahre gebraucht für 20 DM gekauft. Aber auch die knapp 40 Euro, die das Buch neu kostet, halte ich für eine durchaus gute Investition. Dafür ist schließlich die ganze Software kostenlos.
Daten der aktuellen Ausgabe:
LaTeX I. Einführung.
Helmut Kopka
Gebundene Ausgabe - Pearson Studium
ISBN: 3827370388
Preis: 39,95 Euro
Fazit:
Von dem ganzen Berg an LaTeX Büchern, die derzeit auf dem Markt sind, halte ich den Kopka für eines der besten Werke. Er ist verständlich und geht soweit in die Tiefe, daß man nicht gleich bei den ersten Versuchen etwas nicht ganz banales zu machen keine Hilfe findet.
Also wenn EIN Buch für LaTeX, dann dieses! Die eierlegende Wollmilchsau, sprich der LaTeX Begleiter, muß es in den meisten Fällen gar nicht sein.
Ich vergebe volle Punkte, eine uneingeschränkte Empfehlung und wünsche noch viel Spaß beim LaTeX einführen!
(ersveröffentlich bei ciao.de)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-28 13:57:31 mit dem Titel Schreibtipps zur Diplomarbeit!?
Manchmal gibt es sehr merkwürdige Zufälle. So nahm ich vor gut einem Jahr an einem Gewinnspiel teil, ohne genau zu wissen, was es denn überhaupt zu gewinnen gab, und gewann promt zum damaligen Beginn meiner Diplomarbeit das Buch Diplomarbeiten normgerecht verfassen, welches ich jetzt mal kurz vorstellen möchte.
Vielleicht geht es ja auch mach einem, wie mir damals, der auf die Frage ob es irgendwelche formalen Anforderungen vom Institut an die Diplomarbeit gibt die kurze Antwort NEIN bekommt. Da kommt ein Buch wie dieses natürlich gerade Recht. Zumal der Untertitel – Schreibtipps zur Gestaltung von Studien-, Diplom- und Doktorarbeiten – eigentlich recht vielversprechend klingt.
ALSO KURZ ZUM INHALT
Das Buch gibt nicht nur Tipps, sondern ist auch selbst formal wie eine Diplomarbeit aufgebaut. Ich muß sagen ich war schon überrascht, was Alles durch Normen geregelt ist. Sowerden also die wichtigsten DIN-Normen zusammengefaßt wiedergegeben und Gestaltungsregeln aus der Literatur zitiert. Wichtige Punkte sind:
Textverarbeitung am Beispiel von Microsoft Word
Die ersten Seiten der DiplomarbeitenVerzeichnisse und Listen
Textabschnitte und Anhang
Quelle, Zitat, Einordnungsformel und Literaturverzeichnis
Die Gestaltung einzelner Elemente
Der wissenschaftliche Schreibstil
Zudem gibt es weiteres Material zu dem Buch auf den Seiten des Verlags unter www.vogel-buchverlag.de
MEINE ERFAHRUNGEN
Also ich muß zugeben, daß mir daß Buch nicht so stark weitergeholfen hat, wie ich mir bei dem Titel erhofft hatte. Dies mag zu einem großen Teil daran liegen, daß ich meine Diplomarbeit mit LaTeX geschrieben habe und die meisten Probleme mit Word, die in diesem Buch beschrieben werden, überhaupt nicht auftauchten.
Zum wissenschaftlichen Schreibstil enthält das Buch gerade einmal drei Seiten. Wer also diese Informationen such, kann auch kurz in einer Bibliothek vorbei schauen. Die Informationen sind so schnell gelesen, daß es nicht einmal notwendig ist, daß Buch auszuleihen.
Wer tatsächlich seine Arbeit mit Word schreiben möchte, findet hier möglicherweise mehr Informationen, als ich. Ich denke aber auch in diesem Fall reicht es aus, sich über die Seite des Verlags die Muster-Datei herunter zu laden. Alles wichtige ist hier bereits enthalten.
DATEN
Dieter Scholz
Diplomarbeiten normgerecht verfassen
Schreibtipps zur Gestaltung von Studien-, Diplom- und Doktorarbeiten
Vogel Verlag
1. Auflage 2001
117 Seiten Paperback
ISBN 3-8023-1859-5
FAZIT
Die Tipps zum wissenschaftlichen Schreibstil fand ich schon nützlich, aber für 3 Seiten halte ich es für unsinnig, ein Buch zu kaufen.
Der Titel sollte treffender lauten:
Diplomarbeiten normgerecht verfassen mit MS Word
Bei meiner Arbeit mit LaTeX hat es nicht viel beitragen können.
Die zusätzlichen Informationen auf den Seiten des Verlages sind zwar eine sehr nette Sache, machen das Buch an sich dann aber eher überflüssig.
Aus diesen Gründen dann von mir auch nur eine mittelmäßige Bewertung und keine Kaufempfehlung, wenn ich auch zugeben muß mich über den Gewinn gefreut zu haben.
(erstveröffentlicht bei ciao.de)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-12 14:42:32 mit dem Titel Einführung in die Festkörperphysik / Kittel, Charles
Charles Kittels Einführung in die Festkörperphysik (im folgenden kurz Kittel) wurde in meinem Studium allgemein als Standardlektüre gehandelt. Auf die Frage nach Hilfestellungen zur den Hausaufgaben hörte man oft die Antwort - Schau halt mal in den Kittel - womit nicht gemeint war, daß irgendein Betreuer die Musterlösung in seinem Laborkittel stecken hat.
So waren dann auch meine ersten Erfahrungen mit dem Kittel die Suche nach Hilfestellungen für Hausaufgaben. Da mir der Schriftsatz allerdings überhaupt nicht gefiel habe ich in Folge immer versucht das Buch zu meiden. Irgendwie sieht das Buch doch aus, als wäre es mit der Schreibmaschine gesetzt. Zudem hat mich der Preis, von z. Zt. rund 65 Euro, immer davon abgehalten, mir das Buch selbst zuzulegen.
Als ich nun aber letztens eine Prüfung in Experimentalphysik abzulegen hatte und mein Professor meinte ich solle zu Vorbereitung irgendein Buch über Festkörperphysik lesen, habe ich mir doch den Kittel vorgenommen, da ich in bis dahin nicht gelesen hatte und nicht eines der Bücher, die ich schon kenne, erneut lesen wollte.
Nach der Lektüre muß ich sagen, daß ich durchaus positiv überrascht bin. Die Darstellung ist meist sehr gelungen und viele Beispiele gefallen mir sehr gut. Auch wird nicht so theoretisch/mathematisch wie z. B. in Kopitzkis Einführung in die Festkörperphysik an das Thema heran gegangen. Auch wird ein sehr breites Spektrum abgedeckt.
Vielleicht sollte ich erst einmal kurz den Inhalt nach Kapiteln listen, um eine Übersicht zu geben, was das Buch bietet:- Struktur der Kristalle
- Das reziproke Gitter
- Bindungsverhältnisse in Kristallen
- Phononen I: Gitterschwingungen
- Phononen II: Thermische Eigenschaften
- Das freie Elektronengas
- Energiebaänder
- Halbleiterkristalle
- Fermi-Flächen und Metalle
- Plamonen, Polaritonen und Polaronen
- Optische Prozesse und Exitonen
- Supraleitung
- Dielektrische und ferroelektrische Festkörper
- Diamagnetismus und Paramagnetismus
- Ferromagnetismus und Antiferromagnetismus
- Magnetische Resonanz
- Nichtkristalline Festkörper
- Punktdefekte
- Oberflächen- und Grenzflächenphysik
- Versetzungen
- Legierungen
Die Gliederung gefällt mir dabei recht gut. Zu jedem Kapitel gibt es weiterführende Literaturhinweise und oft werden die wichtigsten Punkte am Ende eines Kapitel noch einmal kurz zusammengefaßt. Auch die Grafischen Darstellungen finde ich überwiegend gelungen und verständlich. Zur Vertiefung gibt es zudem eine Reihe von Übungsaufgaben und einen dicken Anhang. Natürlich fehlt auch das Stichwortverzeichnis nicht um gezielt Informationen aufzufinden.
Allerdings sind mir auch einige Punkte negativ aufgefallen. Diese beziehen sich auf die 12. Auflage, welche ich mir aus der Bücherei geliehen hatte. An einigen Stellen scheinen die Zeilen gebrochen und rutschen z.B. plötzlich um eine halbe Zeile nach unten. Auch finden sich recht häufig Leerzeichen vor Satzzeichen, was meines Erachtens nicht zur Lesbarkeit beiträgt. Daneben werden einige Dinge auch nicht konsequent durchgehalten. So wird z.B. definiert, daß ein (Kristall-)Gitter in 2 Dimensionen als Netz bezeichnet wird - im folgenden liest man aber immer von 2 dimensionalen Gittern.
Dennoch ein sehr hilfreiches Buch, daß ich in einer Woche gut durchlesen konnte, mir aber wohl zu dem aktuellen Preis nicht in den Schrank stellen muß.
Daten der aktuellen Auflage:
Kittel, Charles
Einführung in die Festkörperphysik
Preis: EUR 64,80
13., korrig. Aufl. 2002. XVIII, 725 S. m. Abb. u. graph. Darst.
Einband: Gebunden Hardcover
Oldenbourg Verlag
Best.-Nr. 0328790
ISBN-Nr. 3-486-27219-5
Fazit:
Trotz einiger Inkonsiztenzen und mangelhaftem Schriftsatz, ein Buch, daß anschaulich in das Themengebiet einführt und somit seinem Namen gerecht wird. Die Gliederung und Darstellung durch den Autor finde ich gelungen und verstehe mittlerweile, daß sich das Buch seit Jahren als Standard etabliert hat. Dennoch kann ich an der deutschen Ausgabe nicht verstehen, daß ein Buch nach so vielen Auflagen immer noch so viele Fehler im Satz enthält.
Wer also einen Überblick über das Gebiet der Festkörperphysik sucht, sollte hier auf jeden Fall einen Blick hinein werfen. Gleich kaufen würde ich es allerdings nicht. weiterlesen schließen - Struktur der Kristalle
-
Karatebücher gibt es viele
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Seit vielen Jahren betreibe ich schon die Kampfkunst - Karate.
Da früher in DDR - Zeiten die Auswahl von Karatebüchern gering bis gar nicht vorhanden.
Als ich 1986 mit Karate begann war ich stolz ein Buch von W.-Dieter- Wichmann ergattert zu haben. Jede Seite verschlang ich mit den Augen mehrmal in der Woche.Bald mußte ich die Seiten einzel wieder einkleben, da sie der Lesesucht nicht mehr standhielten.
Ich glaubte nach diesem Buch Karate in den Grundzügen wenigstens beherrschen zu können.
Dies erwies sich langsam als Trugschluß. Denn maximal war es ein Nachschlagewerk für Anfänger.
In den letzten Jahren habe ich dann wirklich gute bücher entdeckt:
"Enzeklopädie der Kampfkunst"
"Okinawa - Karate"
"Die klassische Kata"
diese Bücher geschrieben von w. Lind bieten einen viel größeren Einblick in die Kampfkunst -> Karate.
Darin werden z.B. die Urspünge, Entstehung und Entwicklung diesr Kampfkunst beschrieben und sind weit mehr als nur ein Nachschlagewerk.
Für Kinder jedoch nicht so sehr geeignet, das diese Literatur viel mehr in die Geheimnisse und Vielfalt des Karates vorstößt, als es ein Kind oder ein Kampsportler verstehen möchte.
Also wer gute Karate - Literatur sucht, kann mich auch anmailen.
DerMelchior weiterlesen schließen -
Für Einsteiger eine grosse Hilfe
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nachdem ich schon einen Bericht über Auto CAD Lt 2000 geschrieben habe, will ich nun das passende Buch für den Einstieg in dieses Programm vorstellen.
Titel des Buches: "Jetzt lerne ich CAD"
Zum Buchautor, Werner Sommer: Er ist (laut Angabe im Buch) selbst schon seit einigen CAD-Profi. Seit über 12 Jahren ist er schon als Autor, Berater und Trainer in der Autodesk Software tätig. Seine Bücher sind beim Verlag "Markt & Technik" erschienen.
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Aufbau des Buches:
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Das Buch ist in 24 Lektionen unterteilt, nach dem Motto : In 24 Übungsstunden lerne ich die CAD Grundkenntnisse. Beschrieben werden die Vollversion Auto CAD 2000 und die LT Version Auto CAD LT 2000.
Im Lieferumfang des Buches gibt es eine CD mit Übungszeichnungen. So ist es möglich die im Buch beschrieben Übungen und Beispiele gleich praktisch zu erproben.
Doch Vorsicht! Wer sich das Buch kauft und davon ausgeht nur die Übungs-CD einlegen zu müssen und schon kann es losgehen, der wird wohl herb enttäuscht werden. Denn: Die CD ist nur nutzbar, wenn man auf seinem PC auch das CAD Programm installiert hat, welches beschrieben ist. Ich denke hier wäre es angebracht gewesen, zumindest eine zeitlich begrenzte Nutzung des Programms (also so eine Art Testversion) beizulegen. Denn die wenigsten werden wohl zu Hause auf ihren PC dieses Programm installiert haben. Leider findet sich auf dem Buch keinerlei Hinweis, dass es zwingend erforderlich ist im Besitz dieses CAD Programms sein zu müssen, um mit der Übungs-CD arbeiten zu können.
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Meine Meinung:
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Es wird alles sehr genau und verständlich beschrieben und zwar von Anfang an. Und ich denke auch für Neulinge ist es ausführlich genug.
So erfährt man beispielweise, welche Elemente der Auto CAD Bildschirm enthält, wie man mit den Menüs und Werkzeugkästen arbeitet oder welchen Vorteil die "Intelli Mouse" bei der täglichen Arbeit mit Auto CAD 2000 bietet.
Der weitere Aufbau des Buches besteht dann aus sehr detaillierten Informationen wie:
- arbeiten mit absoluten und relativen Koordinaten
- Befehle wiederholen oder zurücknehmen
- kopieren, schieben, drehen, stutzen u.s.w.
- Papierformat und Plotmaßstab
- Spezialfunktionen des Objektfang in Auto CAD 2000
- alles über Layer, Linientypen und Linienstärken
- Schraffuren erstellen und bearbeiten
- Texteditor nutzen
- Bemaßung, einschließlich Schnellbemaßung in Auto CAD
- Layouts in 2D und 3D Zeichnungen
Eine Auflistung aller Themen ist natürlich an diese Stelle nicht möglich, da es einfach zu vielseitig ist.
Ich habe mir das Buch gekauft, um mich mit den neuen Funktionen von Auto CAD LT 2000 vertraut zu machen, war allerdings kein Neuling auf diesem Gebiet. Ich hatte zuvor schon mit Auto CAD 12 gearbeitet.
Anhand der Beispielzeichnungen die auf der Übungs-CD enthalten sind, lässt sich alles recht gut nachvollziehen, was man im Buch gelesen hat.
Was mir auch recht gut gefallen hat, ist die Befehlsliste zu Auto CAD 2000 bzw. Auto CAD LT 2000 die am Ende des Buches zu finden ist.
Für mich hat sich der Kauf dieses Buches wirklich sehr gelohnt. Inzwischen kenne ich mich recht gut mit Auto CAD 2000 LT aus. Aber das Buch ist nun keinesfalls nutzlos für mich geworden. Denn es liegt nach wie vor auf meinem Schreibtisch. So kann ich jederzeit nachschauen, falls ich einmal mit nicht so gebräuchlichen Befehlen arbeiten muss. Denn nach wie vor hat Auto CAD so gewisse Eigenheiten, z.B. müssen einzelne Befehle direkt eingegeben werden und sind nicht über Menüs oder Werkzeugkasten aktivierbar. Und da ist dieses Buch wirklich sehr hilfreich.
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Preis des Buches:
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Ich habe das Buch vor einigen Monaten bei Amazon gekauft. Bezahlt habe ich dafür 49,95 DM , der aktuelle dürfte in etwa bei 25,- Euro liegen. Sicher kann man das Buch auch in allen Buchläden käuflich erwerben.
Wie schon anfangs erwähnt ist das Buch beim Verlag "Markt & Technik" erschienen (ISBN: 3-8272-5711-5)
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Mein Fazit:
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Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, vor allem für CAD-Neulinge ist eine sehr große Hilfe den Einstieg in dieses Programm zu finden. Aber auch wer sich schon relativ gut mit Auto CAD 2000 auskennt, findet mit Sicherheit einige Interessante Tipps und Tricks, die das Arbeiten doch sehr erleichtern und vereinfachen können. weiterlesen schließen -
Homepage in 10 Minuten - das geht!!!
08.10.2002, 22:11 Uhr von
DieEine
34 Jahre bin ich alt, Klappe aufreißen ist eines meiner Lieblingshobbys.So richtig viel über mich...Pro:
gut erklärt, hilfreich, macht Spass und Lust auf mehr
Kontra:
Unwichtiges wird auch zu kompliziert beschrieben
Empfehlung:
Nein
Ich hab schon seit ewigen Zeiten einen Computer und tummel mich auch nicht erst seit gestern im Internet. Trotzdem ist die ganze Technik immer noch unerklärlich für mich.
Wenn man aber nun täglich im Internet auf sämtlichen Seiten rumsurft, bekommt man auch Lust selber mal etwas auf die Beine zu stellen. Ich dachte auch immer, dass eine Homepage erstellen eine Wissenschaft für sich ist, obwohl es ja mittlerweile von vielen Firmen schon Komplettpakete, in die man nur noch seine eigenen Inhalte eingeben muss, angeboten werden.
Sowas wollte ich aber nicht, denn auf sowas kann man kaum stolz sein, deshalb hab ich mir im letzten Jahr für 19,95 DM (heute wohl 10,20 Euro) bei Data Becker von Data Becker das Computer Taschenbuch "HTML 4", geschrieben von Ralph Steyer, gekauft.
Das Buch ist auf umweltfreundlichem Papier gedruckt, hat 417 Seiten und ist in 15 Kapitel unterteilt. Das hätte mich ja eigentlich abschrecken müssen, denn 15 Kapitel und so viele Seiten unterstützen ja eigentlich meine Ansicht, dass es sehr schwer ist eine Homepage zu erstellen. Meine Ängste wurden mir aber bereits im ersten Kapitel komplett genommen.
Kapitel 1: Visual Quick Guide - Super, die eigene Webseite in zehn Minuten
Diese Überschrift verspricht wirklich nicht zu viel. Schritt für Schritt wird ganz einfach erklärt, welche Programme man für seine erste Homepage braucht, wie das HTML-Gerüst aufgebaut sein muss und wie man seine ersten Versuche schon ansprechend gestalten kann.
Hierbei ist auch alle bebildert, so dass es wirklich sehr anschaulich und einfach zu verstehen ist. Ich hab es wirklich in wenigen Minuten (ob es 10 waren weiss ich nicht mehr) geschafft eine erste kleine Seite mit Text und Bild zu erstellen. Dieser Erfolg macht auf jeden Fall Lust auf mehr und das sollte wohl auch erreicht werden, denn sonst hätte ich wohl kaum das zweite Kapitel gelesen.
Kapitel 2: Was ist eigentlich HTML?
Hier wird ein wenig theoretisches Wissen über HTML vermittelt. Für Anfänger ist es ganz wichtig zu wissen, dass die Homepage möglicherweise von verschiedenen Browsern anders dargestellt wird als gewollt. Zwar ist in diesem Kapitel nicht mehr alles so leicht verständlich (zumindest für mich nicht), aber interessant ist es schon, auch, wenn nicht alles wichtig ist für den normalen Homepagebauer wie mich.
Kapitel 3: Was ist neu? - HTML 4 stellt sich vor
Im Buch wird auch erwähnt, dass dieses Kapitel wohl nur fpr diejenigen interessant ist, die sich schon vorher mit HTML beschäftigt haben. Wenn ich nicht weiss, was alt ist kann ich auch nichts interessantes an den Neuerungen entdecken.
Kapitel 4: Wie funktioniert das Internet eigentlich?
Hier hab ich dann komplett den Überblick verloren. Ich hab mich wirklich bemüht mir das durchzulesen, weil es ja schon mal ganz nett wäre zu wissen, wie das funktioniert, was ich täglich nutze, aber mir war das Kapitel viel zu theoretisch und auch nicht sonderlich verständlich.
Kapitel 5: Webpublishing mit HTML
Hier werden nochmal Hilfsprogramme zum Homepage-Erstellen vorgestellt und kritisch durchleuchtet. Mich hat der Einsatz von solchen Programmen nicht ganz überzeugt, da sie in dem Kapitel nicht richtig erklärt werden und ich keine Lust hatte, mir ein weiteres Buch zu kaufen. Also bin ich beim normalen Editor geblieben.
Kapitel 6: Ohne Webbrowser geht nichts
Eigentlich logisch, dass ohne Browser nichts geht und in dem recht kurzen Kapitel werden nochmal die wichtigen Browser vorgestellt und ihre Unterschiede in der Darstellung von Webseiten aufgezählt.
Kapitel 7: Die elementaren HTML-Grundregeln
Wie die Überschrift schon sagt, werden hier die wichtigsten HTML-Befehle erklärt. Man muss ja wissen, wie man innerhalb der Homepage Anker setzt und ob und wie man Sonderzeichen einsetzen darf. Dieses Kapitel ist auch wieder sehr einfach zu verstehen und anschaulich und das Erlernte kann direkt umgesetzt werden. Mit diesem Kapitel beginnt der richtige Spass beim Erstellen einer Homepage.
Kapitel 8: So gestalten Sie ihre Homepage: Das optimale Seitenlayout
Wenn man mit diesem Kapitel durch ist, kann sich die Homepage schon sehen lassen. Sie hat einen ansprechenden Hintergrund, schöne Textformatierungen, Bilder und vielleicht auch eine Liste mit Links zu anderen Seiten. Dieses Kapitel ist für mich das wichtigste gewesen, da ich hier doch sehr viel gelernt habe. Zwar sah meine erste Seite noch aus wie Hund, aber ich war schon mächtig stolz, dass ich die ganzen Befehle verstanden habe und einsetzen und sogar schon variieren konnte.
Kapitel 9: Seitenaufteilung in Segmente - Frames
Frame klang für mich auch immer hochkompliziert. Ist es aber gar nicht und mit Frames kommt erst richtig Leben in die Webseite. In diesem Kapitel wird erstens erklärt, was Frames sind und dann wird auch noch der richtige Einsatz beschrieben, dann zuviele Frames verderben die Seite.
Kapitel 10: Interaktion über Formulare und CGI
Im neunten Kapitel hab ich eigentlich alles gelernt was ich wissen wollte, um eine eigene Homepage zu erstellen. Formulare wollte ich nicht erstellen, trotzdem hab ich mir dieses Kapitel durchlesen wollen. Ich hab angefangen und irgendwie nichts verstanden. Meine ganzen Versuche die Inhalte des Kapitels anzuwenden, scheiterten. Ich schieb das aber einfach auf meine Unbegabtheit.
Kapitel 11: Special-Effects!
Das ist ja schon eher was für mich. Hier werden ein paar Schmankerl wie Hintergrundmusik, Laufzeilen und ähnliches aufgeführt und natürlich erklärt. Da man sich ja durch die vorherigen Kapitel mittlerweile ganz gut mit HTML auskennt, ist der Einbau solcher Extras kein Problem mehr.
Kapitel 12: Wie kommen HTML-Seiten ins Web?
Komischerweise hatte ich mir diese Frage während des ganzen Seitenbastelns nicht einmal gestellt, obwohl ich gar nicht recht wusste, wie meine Seite ins Netz kommt. Nach dem Kapitel wusste ich es dann. Meiner Meinung nach wird dort aber vieles einfach komplizierter beschrieben als es ist und in dem Fall musste ich auch ganz viel Learning by doing machen, aber die Grundlagen wurden schon übermittelt.
Kapitel 13: HTML ind Verbindung mit anderen Internetsprachen
Da ich keine anderen Internetsprachen beherrscheund auch in dem Kapitel nur ganz kurz welche wie Java erklärt werden, hab ich dieses Kapitel nicht genauer betrachtet.
Kapitel 14: HTML-Referenz zum Nachschlagen
Hier wird im Prinzip das Buch nochmal zusammengefasst und eine Liste der wichtigsten HTML-Tags gegeben. Zum Nachschlagen benutze ich eigentlich nur noch diese Liste.
Kapitel 15: Die besten HTML-Tips & Tricks
Das Kapitel besteht nur aus einer Seite, auf der eine Liste mit ein paar Seiten aus dem Buch aufgeführt sind, ist. Ziemlich überflüssig meiner Meinung nach, denn wofür gibt es denn dann alphabetische Inhaltsverzeichnis ganz am Ende. Da finde ich auf jeden Fall schneller was ich suche.
So, jetzt hab ich ganz schön viel über das Buch geschrieben und ich denke meine Meinung ist auch klar geworden. Falls nicht: ich finde das Buch super! Es hat mir geholfen, eine Homepage zu erstellen und hat mich auch neugierig auf mehr (zum Beispiel Webdesign) gemacht. Es wird alles so einfach und idiotensicher erklärt - zumindest das, was man unbedingt wissen sollte, einige Kapitel sind auch einfach zu kompliziert, aber die sind meiner Meinung nach auch überflüssig.
Ich hab auf jeden Fall jetzt meine eigene Homepage, deren Design zwar nicht das Schönste ist, aber wenigstens funktioniert alles. weiterlesen schließen -
Heimatlos - Die Umsiedlung der Südtiroler
27.09.2002, 08:37 Uhr von
Mhkize
Ausbildung als Ing.(FH) mit umfangreicher Erfahrung in Bauphysik, Schallschutz, Feuerschutz, Wärm...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
HEIMATLOS
Vorbemerkung:
Adolf Hitler in „Mein Kampf“: Über das Südtirolproblem: „Ich glaube im Gegenteil, dass, wenn dieses Blut dereinst eingesetzt würde, es ein Verbrechen wäre, den Einsatz für zweihunderttausend Deutsche zu vollziehen, während nebenan über sieben Millionen unter der Fremdherrschaft schmachten....“ und an anderer Stelle, wo er über die Bündnispolitik schreibt: „.. mit Italien nicht, weil es Südtirol besitzt.“ Hitler konnte diese Äußerungen nur machen, weil bereits im Jahre 1919 durch die Alliierten die Voraussetzungen geschaffen haben und der amerikanische Präsident Woodrow Wilson sich selbst wortbrüchig wurde indem er den Punkt 14 seines „14 Punkte-Programm vom 8. Januar 1918“ für Südtirol nicht anwendete: „14. Ein allgemeiner Verband der Nationen muss gegründet werden mit besonderen Verträgen zum Zweck gegenseitiger Bürgschaften für die politische Unabhängigkeit und die territoriale Unverletzbarkeit der kleinen sowohl wie der großen Staaten.
Adolf Hitler brauchte einen Verbündeten und er war nicht bereit für die Südtiroler zu kämpfen. So wurde im Jahre 1939 die „Berliner Vereinbarung“ unterzeichnet, in der die „Säuberung Südtirol“ von den Südtirolern vereinbart wurde.
In diesem Buch wird diese „Säuberungsaktion“ beschrieben.
1 Heimatlos?
1.1 Südtirol und die Volkstumspolitik des Dritten Reiches
Es wird kurz dargelegt, dass die Verfrachtung von mehreren Hunderttausend Menschen von einem Land in ein anderes zur Politik in der ersten Hälfe des zwanzigsten Jahrhunderts gehörte, bevor auf die Volkstumspolitik und speziell auf Südtirol eingegangen wird.
1.2 Die Zusammensetzung der Bevölkerung in Südtirol nach der Sprachzugehörigkeit wird anhand von Ergebnissen der Volkszählung aufgezeigt.
2 Der Gau Tirol-Vorarlberg am Vorabend der Umsiedlung
Hier wird kurz aufgezeigt, wie die Bevölkerung durch politische Propaganda beeinflusst wird und für die Hauptaktion gefügig gemacht wird.
3 Die Umsiedlung der Südtiroler 1939 bis 1954
In diesem Hauptkapitel das ungefähr 140 Seiten umfasst, wird auf gezeigt, wie:
3.1 die politische Propaganda-Maschine eingesetzt wurde;
3.2 die Zerrissenheit durch die gesamte Bevölkerung, ja auch die Familien ging. Selbst der katholische Klerus war gespalten;
3.3 der Fanatismus mancher, die diesen an den Tag legten eine vernunftgeprägtes Denken fast unmöglich machte;
3.4 die politischen Organisation für diesen Zweck arbeiteten;
3.5 die Personen ausgewählt wurde. Die Intelligenz wurde vor den Arbeitern deportiert;
3.6 der Krieg die Abschiebung verhinderte und dann ganz zum erliegen bringt;
3.7 die abwandernden Familien in den neuen Siedlungsgebieten, entgegen der Propaganda, nicht willkommen waren;
3.8 trotz Krieg, große Anstrengungen in den Wohnungsbau gelegt wurden, um die Abwandernden unterzubringen und welcher Neid hieraus bei der eingesessenen Bevölkerung entstand;
3.9 die so abgewanderten am Kriegsende wieder zu Flüchtlinge wurden und zum Teil auch mit ihrem Leben für diese Neu-Ansiedlung bezahlen mussten.
4 Die Rückkehr
Viele wollten nach Kriegsende wieder zurück in ihre angestammte Heimat und mussten feststellen, dass sie nicht willkommen sind.
4.1 Der nunmehr demokratische italienische Staat hat diesen lange Zeit die Staatsbürgerschaft verweigert. Er hat an den faschistischen Gesetzen der Mussolini-Diktatur festgehalten.
4.2 Auch innerhalb der Bevölkerung gab es Ressentiments gegen die Rückkehrer. Wurde zuerst jene, die nicht abwandern wollten als Verräter bezeichnet, so waren jetzt die Rückkehre die Verräter.
Wer diese Buch aufmerksam liest, wird auch die heutigen Probleme verschiedener Volksgruppen in aller Welt besser verstehen. Er wird verstehen, was es bedeutet, wenn eine Volk der Boden, die angestammte Heimat weggenommen wird. Er wird erkennen, dass eine „völkische Säuberung“ immer unlösbare Probleme mit sich bringen muss.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen.
HEIMATLOS
die Umsiedlung der Südtiroler
Autor: Helmut Alexander, Stefan Lechner, Adolf Leidlmair
Herausgegeben vom Tiroler Landesinstitut
ISBN 3-216-07832-9
348 Seiten weiterlesen schließen -
Drück mich mal ganz Fest. Ein Buch über ein wahrnehmungsgestörtes Kind.
24.09.2002, 00:43 Uhr von
ywo-1
Liebe Yopi Leser! Meine Familie und ich : Ich bin 34 und Mutter von Drei Kindern. Eva : 13 Jahre...Pro:
Ein tolles Informationsbuch für Eltern von wahrnehmungsgestörter Kinder.
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Da mein Sohn unter Wahrnehmungsstörungen leidet bin ich ständig auf der suche nach geeignetem Informationsmaterial.
Bei einem Gespräch mit einer ebenfalls betroffenen Mutter Empfahl mir diese das Buch über welches ich heute meine Meinung schreiben möchte.
Netterweise drückte sie mir dieses auch gleich in die Hand so das ich es mir gar nicht mehr erst kaufen musste.
Zuhause angekommen machte ich mich gleich ans lesen. Ich musste mich regelrecht dazu zwingen mit dem lesen aufzuhören
Da das Buch absolut informativ ist. Selbst für Lesemuffel absolut zu empfehlen.
Zum Buch Inhalt:
Das Buch Beschreibt die Geschichte einer jungen Familie mit 2 Kindern wobei sich der jüngste sehr Auffällig entwickelt.
Von Ärztlicher Seite bekommt die Mutter überhaupt keine Unterstützung erst durch ein Besuch bei einer weit entfernten Freundin
Bekommt die Mutter die Informationen die sie braucht um irgend welche Therapiemöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Von dem Zeitpunkt an lernt sie ihren Sohn besser zu verstehen. Sie weis nun warum er sich mit seinen fünf Jahren noch nicht anziehen kann, warum er sich oft nicht an Regeln halten kann, warum er nie Puzzle legen wollte. Aber auch warum er immer wieder so schnell aufgibt nur weil etwas nicht sofort klappt und er auch deshalb sehr oft jähzornig wird
Wieder zuhause angekommen geht sie daran Verschiedene Spezialisten mit ihrem Sohn aufzusuchen.
Später stellt sich dann heraus das seine Wahrnehmungsstörungen an einer leichten Fehlfunktion des Gehirns liegen.
Diese Mutter darf der Leser durch das ganze Therapiekonzept begleiten unter anderem macht sie allen betroffenen Eltern Mut
Zu vertrauen und Geduld zu haben.
Auch werden sehr gut erste Signale beschrieben die darauf hindeuten könnten das ein Kind Wahrnehmungsstörungen hat.
Die Autorin:
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Roswitha Defersdorf hat 2 Kinder ist Pädagogin und Erfolgstrainerin
Und leitet das Institut für Pädagogik und bewusste Sprache in Erlangen.
Außerdem bietet sie noch Elternseminare an.
Der Verlag :
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Das Buch ist im HERDER spektum Verlag unter der Bandnr.4916 erschienen
Zum Preis kann ich leider nichts schreiben da ich das Buch wie oben schon erwähnt von einer Freundin
Geschenkt bekommen habe.
Hier noch ein paar Spieltips zur Förderung der Wahrnehmung:
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Wer die Möglichkeit hat an Filmdosen heran zu kommen kann in diese verschiedene Dinge einfüllen
Den Deckel verschließen und mit dem Kind raten lassen was in dem Döschen wohl drinnen ist.
Als Füllmaterial kann man z.B. Reis, Erbsen, kleine Steine, Kastanien benutzen.
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Aus ½ l Wasser,400 g Mehl 200g Salz 3EL Öl und 3 EL Alaun kann man schnell und billig Play Doo änliche
Knete selbst zubereiten. Die Zutaten mit Ausnahme des Alaun hat man ja meistens im Haus. Alaun bekommt man
In der Apotheke für ca. 0,25€. Die Zutaten in das kochende Wasser geben, umrühren, kalt werden lassen und das kneten kann beginnen.
Wenn ihr irgend welche weiteren Fragen zu dem von mir beschriebenem Thema bzw Buch habt , könnt ihr euch gerne an mich wenden. weiterlesen schließen -
Das Runde muß ins Eckige - aber wie?
Pro:
Man sieht Fußballberichte ganz anders.
Kontra:
Man kann \"ran\" eigentlich nicht mehr ernst nehmen.
Empfehlung:
Nein
Die Absicht der Kirch-Gruppe, mit Hilfe von Fußball- und Formel1-Übertragungen den Verkauf ihres Premiere - Paketes und des dazugehörigen Decoders zu pushen, hat in jüngerer Zeit ziemliche Kapriolen geschlagen. Die (letztlich gescheiterte) Verlegung der Sendezeit von "ran" auf 20:15 Uhr vor über einem Jahr war da nur ein weiterer Schritt einer profitgierigen Strategie, die Sportfans ausschließlich als Melkkühe betrachtete. Aber dieser letzte Schritt brachte das Faß zum Überlaufen, die Volksseele kocht. Ein wenig überraschend diese starke Reaktion dann aber doch, war "ran" doch nie ein wirkliches Juwel sportjournalistischer Tätigkeit.
Die menschelnde Strategie einer Fußball-Berichterstattung führte eher zu kauzigen denn zu echten Berichten: gezeigt wurden (in dieser Reihenfolge): 1 mal ein erfolgversprechender Spielzug, 2x die Torvorlage, 3x (oder öfter) der Torerfolg, 4x der jubelnde Torschütze (mit oder ohne unfertige Striptease-Einlage) und 5x (oder öfter) der aufspringende Trainer. Na hoi, das bringts, sage ich da in der Sprache unseres heranwachsenden Familienmitgliedes. Hinter diesem ganzen "Menscheln" – dem Emotionenhinterhecheln – wurde eins schlicht vergessen: das Wichtigste. "Maßgebend is auffen Platz" heißt einer der Sinnsprüche, die diese Sportart hervorgebracht hat, und meint damit nicht das drumherum, sondern das Spiel selbst. Der Wortschatz der heutigen Journalisten des Fußball-TV umfaßt doch eigentlich nur noch wenige Worte: Quote, Interview, Trainerfrage, Zuschauer, Quote, Interview, Trainerentlassung, Bayern, Quote, Interview ... Und ein paar volkstümliche Floskeln natürlich: "auf Schalke", "der Betze", "Ruhrpottderby", "Lichtgestalt" (hä?) – na und so weiter.
Was aber auf dem Spielfeld eigentlich wirklich passiert war, das bleibt bei dieser Art Journalismus weitgehend im Dunkeln, das läßt sich mit den genannten Vokabeln wohl kaum darstellen. Dabei passiert auf immer mehr deutschen Fußballplätzen Unglaubliches, insbesondere seit dem schlechten Abschneiden des deutschen Nationalheiligtums bei der letzten Fußball-WM (1998). Eine Erneuerung, ja eine Revolution – das zumindest behaupten Christoph Biermann und Ulrich Fuchs, beide ihres Zeichen Sportjournalisten – allerdings aus der schreibenden Zunft – in ihrem Buch: "Der Ball ist rund, damit das Spiel die Richtung ändern kann. Wie moderner Fußball funktioniert". Die Parallele des Buchtitels zu dem Spruch des französischen Malers Frances Picabia "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann" ist nicht nur zufällig, sondern gewollt, wie in der Einleitung zu lesen. Das Buch ist zwar bereits 1999 erschienen, aber unvermindert aktuell, wie die aktuelle Verkaufsrangliste von amazon ausweist (4.017). Nun muß niemand befürchten, daß ausgerechnet die deutschen Fußballspieler eine Revolution angezettelt haben, etwa gar noch erfolgreich (darin waren die Deutschen ja eh nie so gut), vielmehr wird nachvollzogen, was auf den Fußballplätzen anderer Länder längst Alltag ist. Die Rede ist von einer grundlegenden Änderung der Taktik des Spiels. Waren früher Libero und Manndecker, Spielgestalter und Wasserträger, Flanke und Kopfballtor das Mittel erster Wahl, um erfolgreich zu sein, heißt das Erfolgsrezept heute: Überzahl- und Kurzpaßspiel, was nichts anderes bedeutet als immer mehr Spiele in Ballnähe zu haben als die andere Mannschaft, sowohl bei Ballbesitz als auch nach Ballverlust. Wie das erreicht werden kann, welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind, welche Konsequenzen damit für die überkommenen Fußballsystem verbunden sind, das erörtern Biermann und Fuchs sehr anschaulich.
Dabei unternehmen sie kurzweilige Ausflüge in die Geschichte des Fußballs, vor allem natürlich der Taktik. So lernt der Leser die Konsequenzen kennen, die die Einführung der neuen Abseitsregel 1925 auf die bis dahin praktizierten System hatte, er kann die Ursachen für den sensationellen Erfolg der ungarischen Nationalmannschaft in den 50er Jahren begreifen und die Tragik, daß diese Mannschaft das WM-Finale 1954 ausgerechnet gegen Deutschland verlor.
Die Autoren zeigen, auch anhand einiger Abbildungen, die Veränderungen der Fußballsysteme auf: vom WM-System über das 2-3-5, den Catenaccio, das brasilianische 4-2-4 hin zum modernen Kurzpaß, Pressing und Verschieben. Dabei bleiben sie nicht nur theoretisch, sondern benennen Mannschaften, Trainer und auch Spieler, die die einzelnen Systeme kreiert haben und damit erfolgreich geworden sind.
Nachhaltig deutlich wird auch, daß allein die Athletik kaum noch ausreicht, vielmehr ist Athletik entscheidende Voraussetzung. Und da Deutschland lange Jahre vorrangig von der hervorragenden Athletik vieler Spieler gelebt hat, wurden die Erfolge in jüngerer Vergangenheit, vor allem am Ende der 90er Jahre, spärlicher. Spieler, die nur noch die Seitenlinie rauf- und runterrennen oder ihrem Gegenspieler bis unter die Dusche folgen, haben heute keine Chance mehr, jedenfalls in der Weltspitze. Das Herstellen einer Überzahlsituation erfordert neben einer ausgezeichneten Physis auch eine entsprechende geistige Flexibilität, ein permanentes Reagieren auf sich ändernde Spielsituationen. Oder, wie Jens Jeremies bemerkte: "Eine Minute nach Spielende habe ich noch nicht die Intelligenz, um das Spiel zu beurteilen."
Alles in allem ist dieses Buch sehr instruktiv für Fußballbegeisterte, die nicht nur die 735ste Faustballung eines Trainers an der Seitenlinie aus der 3. Kameraperspektive sehen wollen. Wer dieses Buch gelesen hat, sieht Fußball danach anders.
Hier noch die bibliographischen Angaben
Christoph Biermann, Ulrich Fuchs:
Der Ball ist rund, damit das Spiel die Richtung ändern kann
Wie moderner Fußball funktioniert
Preis: 8,90 DM
Erscheinungsjahr: 1999
Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln
ISBN 3-462-02857-x weiterlesen schließen -
Office 2000 Professional – Das Handbuch
14.09.2002, 09:47 Uhr von
Guenni1969
Hallo, eigentlich höre ich auf den Namen Dirk. Ich bin nun 33 Jahre alt und komme aus dem gar nic...Pro:
Inhaltlich gut, auch für Anfänger
Kontra:
schlechte Qualität
Empfehlung:
Nein
Office 2000 Professional – Das Handbuch
Schon seit langer Zeit sind die Computer von unseren Schreibtischen nicht mehr wegzudenken. Hier leisten sie als kleine Alleskönner treu ihre Dienste. Was diese Wundermaschinen aber tatsächlich zu leisten im Stande sind, ist abhängig von diversen Faktoren. Neben der vorhandenen Hardware und der installierten Software ist die Qualifikation des Anwenders ausschlaggebend für eine effektive Nutzung des PC.
Als Ich nun von Berufswegen mit dem Programm Microsoft Office 2000 Professional, wohl eine der umfassendsten Büroanwendungen, konfrontiert wurde, beschloss ich mich auf diesem Gebiet ein wenig fortzubilden. Hierzu griff ich dann zu jener Lektüre, die ich jetzt näher Vorstellen möchte.
Das Buch:
Der Titel des Buches lautet
„Microsoft Office 2000 Professional – Das Handbuch – Das ganze Softwarewissen.“
Das Werk erschien im Jahre 1999 im Verlag Microsoft Press Deutschland unter der
ISBN 3-86063-147-0 und ist noch immer für ca. 35,-- Euro erhältlich. Die Autoren es Buches sind Michael Tischer und Bruno Jennrich.
Mit den Maßen 24 x 6,5 x 18,5 cm (H x B x T) wird das Buch der Bezeichnung „Handbuch“ nicht unbedingt gerecht und eignet sich daher wohl eher als umfassendes Nachschlagewerk als für den mobilen Einsatz und das Mitführen im Aktenkoffer.
Das gebundene Buch zeichnet sich besonders durch seine wirklich solide Beschaffenheit aus, die auch nach nun beinahe zweijähriger Nutzung keine Wünsche offen lässt. Der Buchrücken sowie die Buchdeckel bestehen aus kräftiger, stabiler Pappe, die einen ausreichenden Schutz, für die über 1300 Seiten, vor äußeren Einflüssen gewährleistet. Optisch wirkt das Buch mit seiner weißen bis hellblauen Farbgebung eher schlicht und kann somit wohl in keinem Regal als störend empfunden werden. Eine Abbildung der genannten Microsoft Software auf dem Buchdeckel lässt neben dem Titel auf den Inhalt schließen.
Der Inhalt:
Das Nachschlagewerk befasst sich mit sämtlichen Komponenten des Office 2000 Pakets die ich später noch nennen werde. Schon ein Kurzer Blick auf das sehr übersichtliche Inhaltsverzeichnis, zeigt die klare Strukturierung des Buches. Nach dem Vorwort, welches sich mit der Programminstallation und allgemeinen Funktionen aller Office-Anwendungen befasst, ist das Gesamtwerk in die Abschnitte A bis I unterteilt. In diesen Abschnitten werden die Themenbereiche
A = Word 2000
B = Excel 2000
C = PowerPoint 2000
D = Publisher 2000
E = Outlook 2000
F = Access 2000
G = Office 2000 im Web
H = Das Zusammenspiel der Office-Anwendungen
I = VBA-Programmierung
behandelt. Jeder dieser Abschnitte weiterhin in durchnummerierte, übersichtliche Unterabschnitte unterteilt.
Jeder Themenbereich wird in gut lesbarer, nicht zu kleiner Schrift, unterstützt durch wirklich zahlreiche Abbildungen, beschrieben. Dabei sind die Seitenränder zur Buchmitte hin großzügig breit gehalten, so dass auch der gesamt Text gut sichtbar ist. Besondere Tipps und Hinweise der Autoren sind am Textrand mit grauen Balken markiert. Bei der Beschreibung der einzelnen Office-Anwendungen gehen die Autoren nach folgendem Schema vor. Erst nachdem absolute Newbies eine Einführung in die Materie der jeweiligen Anwendung erhalten haben werden die Grundlagen beschrieben, bevor es in die Detailbereiche geht. Hier werden dann umfassend die Fähigkeiten der Software erläutert, ohne den Leser dabei unnötig mit Fachausdrücken zu belasten. Die Schreibweise der Autoren ist ebenso übersichtlich wie leicht verständlich und daher auch für wirkliche Neulinge bestens geeignet.
Für Anwender mit Erfahrungen mit älteren Office-Versionen, werden speziell die Neuerungen in Office 2000 behandelt. Hierdurch bleibt es dem Leser, sofern er es wünscht, erspart, sich mit bereits bekannten Themenkomplexen auseinanderzusetzen.
Besonderheiten:
Am Anfang und am Ende des Nachschlagewerkes befinden sich tabellarisch aufgelistet die gängigsten Tastenkürzel der einzelnen Office-Anwendungen. Auch hierbei muss ich die übersichtliche Gestaltung loben. Durch diese gesonderten Auflistungen bleibt es dem Leser erspart, umständlich in den entsprechenden Themenbereichen zu suchen.
Die Navigation, sofern man bei einem Buch davon sprechen kann, wird durch dunkelgraue Balken an unterschiedlichen Positionen der Seitenränder erleichtert. Diese ermöglichen das zielsichere Aufschlagen des gewünschten Kapitels ohne langes blättern.
Jeder der oben genannten Themenbereiche verfügt über ein eigenes Stichwortverzeichnis. Dadurch wird erreicht, dass der Anwender bei seiner Suche nach einem Stichwort auch tatsächlich bei der entsprechenden Beschreibung für die Gewünschte Office-Anwendung landet. So erfahre ich auf der Suche nach dem Stichwort „Ausrichtung“ im Bereich Excel dann auch tatsächlich was ich wissen will, und nicht wie beispielsweise ein Word-Dokument ausgerichtet wird.
Fazit:
Abschließend kann ich für das Buch „Microsoft Office 2000 Professional – Das Handbuch – Das ganze Softwarewissen“ nur eine ganz klare Empfehlung aussprechen. Sowohl die Gestaltung, als auch der Inhalt haben mich vollends überzeugt. Mit Hilfe dieses Buches gelang es mir Licht in die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten des Microsoft Office 2000 zu bringen und bislang jede Problemstellung zu bewältigen. Ich bewerte das Nachschlagewerk, sowohl für den Privat-, als auch für den professionellen Anwender, mit sehr Hilfreich.
© Guenni1969 07.09.02
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-14 07:47:22 mit dem Titel Das große Buch - FrontPage 2000 (Data Becker)
Präsenz im Internet, ein schöne Sache. Endlich eine eigene Homepage auf der man der Welt, privat oder auch beruflich, näher bringen kann wer oder was man ist. Aber wie soll man es anstellen sich im Netz zu verwirklichen, wenn man nicht gerade die teilweise immensen Kosten für einen professionellen Webdesigner tragen möchte. Also frei nach dem Motto: “Selbst ist der Mann / die Frau.“ Auf der Suche nach geeigneter Software bin ich auf das Programm „Microsoft Frontpage 2000“ gestoßen. Um von Beginn an effektiv mit der Software arbeiten zu können, entschloss ich mich noch für eine entsprechende Lektüre. Hierbei entschied ich mich für das Buch „Das große Buch - FrontPage 2000“ von Data Becker, welches ich näher vorstellen möchte.
Das Buch:
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Das Buch heißt: „Das große Buch – FrontPage 2000“ und erschien im Jahre 1999 bei DATA BECKER unter der ISBN 3-8158-1368-9. Für den Inhalt zeigt sich der Autor, Dr. Joachim Paul verantwortlich. Das Buch war im Jahre 2000 für 49,95 DM erhältlich.
Beschaffenheit und Optik:
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Das Wissen um das Programm Frontpage 2000 findet auf beinahe 900 Seiten Platz und ist in den Maßen 24 x 5 x 17 cm (H x B x T) beherbergt.
Das Äußere des Buches ist farblich in Blautönen und schwarz gehalten. Darauf wird in weißer Schrift der Titel genannt und der Inhalt kurz angerissen. Besonderheiten sind mit roter Farbe hinterlegt. Optisch wirkt das Buch seriös aber ansprechend.
Der Buchrücken und die Buchdeckel bestehen aus etwas kräftigerem Papier, welches ich höchstens als sehr dünne Pappe bezeichnen mag. Ein ausreichender Schutz des Innenlebens ist hierdurch nicht gewährleistet, stattdessen sind, bei regelmäßiger Benutzung, selbst die Buchdeckel anfällig für sogenannte Eselsohren.
Weiterhin handelt es sich nicht um ein gebundnes, sondern nur um ein geklebtes Werk, wodurch eindeutig Qualitätseinbußen hinzunehmen sind. Schon nach kurzer Zeit der regelmäßigen Benutzung lösen sich die ersten Seitenblöcke vom Buchrücken bis man letztendlich über eine Prima Blattsammlung zu Thema verfügt.
Inhalt und Struktur:
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Der Inhalt des Buches, welcher am Anfang in einem gut strukturierten Inhaltsverzeichnis dargestellt ist, ist in insgesamt 16 Kapitel unterteilt, welche über mehrere Unterpunkte verfügen. Die einzelnen Kapitel befassen sich mit folgenden Themen:
1. FrontPage 2000 – Der Einstieg
2. FrontPage - Wissensbausteine für den angehenden Webdesigner
3. Die Frontpage – Assistenten und – Vorlagen
4. Kompakt: HTML for Runaways – Die Elemente einer Website
5. Grafik, Sound und Video – Multimediales Salz in der WWW-Suppe!
6. Sein oder Webdesign, das ist hier die Frage!
7. Der kreative Umgang mit Tabellen und Grafiken
8. Lust und Frust: Alles über den effizienten Einsatz von Frames
9. Action und Interaction mit Webservern und WebBot-Komponnten
10. Eye-Catcher: Java-Applets für den besonderen Geschmack
11. Stil und Inhalt sind zwei paar Schuhe – Cascading Stylesheets CSS
12. Webseiten mit JavaScript
13. Dynamic HTML und FrontPage 2000
14. Advanced FrontPage 2000 – Datenbanken mit Web-FrontEnd, Office 2000 und Windows NT
15. Installationen und Nachinstallationen
16. Anhang: Kurzreferenzen
Obwohl sich anhand dieser Auflistung der einzelnen Kapitel nicht unbedingt eine klare Strukturierung erkennen lässt, kann ich versichern, dass eine solche insgesamt vorhanden ist. Beginnend mit Kapitel 1 werden zunächst die Grundlagen des Programms erläutert, bevor es um die Gestaltung einer eigenen, einfachen Webseite geht. Darauf basierend werden dann nach und nach weitere Möglichkeiten zur Webgestaltung aufgegriffen und ausführlich abgehandelt.
Besonders erwähnenswert finde ich, dass sich das Buch nicht ausschließlich mit dem Programm FrontPage 2000 befasst, sondern einen Exkurs beinhaltet, der Fachwissen zum Thema Internet allgemein vermittelt und zu einem besseren Grundverständnis beiträgt. Hier geht es dann um Begriffe wie Client, Server, Protokolle, TCP/IP, IP-Adressen usw.
Jedes einzelne Kapitel ist ebenfalls gut durchdacht durchstrukturiert. So wird jeweils zu beginn eins neuen Themas zunächst dargelegt worum es überhaupt geht, bevor man sich mit den Details und dem praktischen Nutzen befasst.
Besonders gelungen finde ich hierbei die zahlreich eingefügten Workshops, in denen das vermittelte wissen zu einem Themenbereich unter Anleitung praktisch angewandt wird. Auf diese Workshops wird auch schon im Inhaltsverzeichnis durch eine besondere Kennzeichnung, nämlich ein „W“ und eine graue Schattierung, hingewiesen.
Besonderheiten des Programms sowie Tipps und Hinweise des Autoren zu manchen Themen werden deutlich vom Standardtext abgehoben, durch graue Markierungen gekennzeichnet, dargestellt.
Die Textführung ist durch das gesamte Buch hinweg übersichtlich und durch eine ausreichend große Schriftart deutlich lesbar. Die Seitenränder zur Buchmitte hin sind breit genug, um eine gute Lesbarkeit des ganzen Textes zu gewährleisten.
Die in den Texten beschriebene Materie wird durch zahlreiche, gut erkennbare Grafiken verdeutlicht.
Am Ende des Buches befindet sich noch ein Stichwortverzeichnis, welches die Suche nach speziellen Begriffen erleichtert. Die Suche nach Themenbereichen anhand des Inhaltsverzeichnisses wird durch farbliche Markierungen an des Seitenrändern, an unterschiedlichen Positionen, unterstützt.
Fazit:
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Dem Autor gelingt mit seinem Werk eine sehr gute und verständliche Einführung in die Handhabung des Programms FrontPage 2000. Obwohl sich ein gewisses Maß an Fachtermini, bedingt durch das Thema, wohl nicht vermeiden ließ, kommt es zu keinerlei Verständnisschwierigkeiten, da alle Begriffe erklärt werden. Es liegt halt am Leser, sich die Zeit zu nehmen, die Kapiteleinführungen zu studieren.
Das Buch beinhaltet alles an Wissen um selbst einem Neuling einen Komplexen Internetauftritt zu ermöglichen.
So Lobenswert der Inhalt des Buches, so kläglich ist die bereits genannte Tatsache, dass es lediglich geklebt ist. Auf Grund der schlechten Verarbeitung ist es als häufig genutztes Nachschlagewerk nicht unbedingt geeignet. Ich selbst habe mich bereits mit meiner Blattsammlung abgefunden.
Das Preis-Leistungsverhältnis betrachte ich wegen der schlechten Qualität, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass vergleichbare Bücher in gebundener Form meist 80,-- bis 100,-- DM gekostet haben, nur als mittelmäßig.
© Guenni1969 14.09.02 weiterlesen schließen -
C++ mit dem Borland C++ Builder von Richard Kaiser
Pro:
Einfach SUPER
Kontra:
Preis
Empfehlung:
Nein
Hallo, ich möchte euch allen die sich für das Programmieren mit Visual C++ interessieren ein Super Buch ans Herz legen.
Es heist " C++ mit dem Borland C++ Builder " ist von Richard Kaiser und im Springerverlag erschienen.
Inhaltsverzeichnis:
- Die Entwicklungsumgebung
- Die Komponentenpalette
- Variablen und vordefinierte Datentypen
- Anweisungen und Ausdrücke
- Funktionen und rekursive Datenstrukturen
- Objektorientierte Programmierung
- Die Bibliothek der visuellen Komponenten (VCL)
- Datenverwaltung und ein kleines Projekt
- Verschiedenes
- Lösungen
- Literaturverzeichnis
- Index
Dieses Buch ist genau das, was ein Anfänger aber auch der Fordgeschrittene von einem C++ Buch erwartet. Hier wird dem Anfänger nicht nur gezeigt wie der Borland C++ Builder umgehen muss, sondern er bekommt so ganz nebenbei auch noch erklärt wie die Sprache C++ funktioniert. Der Profi findet hier ein Nachschlagewerk mit nützlichen Tips und Trix, das die Alltäglichen Fragen nicht unerklärt lässt. Ich habe bereits einen Schrank mit Büchern zu C und C++ und kein anderes Buch kommt an dieses Werk heran. Dem Autor sei hier gesagt, das er in dieser Richtung einen Meilenstein der Literatur geschrieben hat.
Der Haken an der Sache ist der Preis mit 69,95€ nicht grade Preiswert aber jeden Cent wert. weiterlesen schließen
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