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Tests und Erfahrungsberichte
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eigene Gedichte
5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Da ich mehr als nur gerne über die Liebe schreibe, wie vielleicht ein zwei Leuten aufgefallen ist, die meine Gedichte lesen, so wird sie jetzt auch nichts anderes erwarten.
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Also zum ersten, das ist eigentlich noch mein persönliches Lieblingsgedicht von mir selber. Geschrieben habe ich es, da ich im Deutschunterricht auch Liebesgedichte behandelten.
Und durch die Vergleiche gefällt es mir noch am besten, da es so ausdrucksstark ist.
GEHEIME GEFÜHLE
Wenn du ein Baum wärst,
würde ich gern ein Blatt sein,
denn so wär ich ein Teil von dir,
denn so wär ich ein Teil von deinem Leben.
Ich wünscht du wärst eine Sternschnuppe,
denn wenn du einmal vom Himmel fällst,
dann hab ich dich endlich bei mir,
dann hab ich dich tief in meinem Herzen.
Ich wär so gern die Luft,
die du Tag für Tag einatmest,
denn so wär ich dir ganz nah
und würde dein Innerstes spüren.
Ich wünscht wir wären Freunde,
denn so kann ich dir zeigen
wie wichtig du mir bist.
Doch ich weiss nicht
wie lange ich schweigen kann
drum sag ich es dir jetzt:
ich liebe dich!
Ich will dein Herz entflammen,
so das es für ewig brennt.
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Damit ihr mir glaubt und nicht denkt, dass ich nur so Liebeszeug schreibe, geb ich euch noch ne Kostprobe, aber bitte nicht über den Inhalt beschweren, denn ab und zu dürfen auch mal die Männer leiden, oder nicht :-)
Männlich
Ein Mann
ist wie Mann so schön sagt
erst dann,
wenn er einen Penis hat.
Dieser Mann
behauptet viel,
obwohl er gar nichts kann
und das ist sein Deal.
Viele dieser Männer
meinen sie haben sie alle,
sind Kenner,
denken jede laufen in die Falle.
Der Mann
ist nicht ganz richtig.
Wollen wir ihn nicht
sind wir nicht wichtig.
Kurz gesagt:
Die Spezies Mann
ist keine,
die, die Frau verstehen kann.
Aber sicher doch
auf die Mann verzichten kann. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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dani___, 07.07.2002, 14:14 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
einfach nur mit Emotionen gefüllt... ohne Worte
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blauersafir, 29.05.2002, 14:30 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Hast du die selber geschrieben! Wenn ja, dann ist das echt der Wahnsinn! Gruss Blauersafir :0)
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marciboy, 02.04.2002, 00:51 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
man sind wir männer scheiße ;)) grüßle marc
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Dune - Die frühen Chroniken
16.05.2002, 00:09 Uhr von
FloVi
Hi meine Artikel platziere ich unter dem gleichen Namen auch bei ciao! und unter dem Namen Flo...Pro:
Hervorragende Story, spannend erzählt, glaubwürdige Charaktere.
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Dune - Die frühen Chroniken
Trilogie von Brian Herbert und Kevin J. Anderson
Die Vergangenheit der Zukunft
Einleitung
Der Dune-Zyklus von Frank Herbert (1920-1986) gehört zu den einflussreichsten Werken der Science Fiction. Sehr detailliert schildert der Autor seine Vision der Menschheit in fernster Zukunft, wo sich alles um den Wüstenplaneten Arrakis (auch Dune genannt) dreht. Genauer gesagt um das so genannte Spice, dem Gewürz das nur dort gewonnen werden kann und ohne das der interstellare Verkehr zwischen den tausenden und abertausenden Welten des Imperiums zu Jahrhunderte dauernden Odysseen verkommen müsste.
Die politische Ordnung besteht aus einer Monarchie, deren Einfluss jedoch durch weitere Machtfaktoren beschränkt ist. Zu den wichtigsten gehört die Raumfahrer-Gilde; nur dessen Angehörige sind in der Lage, den Raum mit Hilfe des Spice so zu manipulieren, dass die gewaltigen Entfernungen innerhalb kürzester Zeit bewältigt werden können.
Dieses Konstrukt benutzt Herbert, um seine eigentliche Geschichte zu erzählen, nämlich die der Notwendigkeit von einem Miteinander von Mensch und Natur, dargestellt in der Wechselwirkung zwischen Paul Atreides (bzw. seinem Sohn Leto) und dem Planeten Arrakis.
Der erste Teil des Zyklus wurde zwei Mal verfilmt. Beide Umsetzungen konzentrierten sich auf den ersten Teil des Zyklus, allerdings in Unterschiedlicher Ausführlichkeit. 1984 entstand unter der Regie von David Lynch der Film "Dune" (dt. "Der Wüstenplanet"), im Jahre 2000 folgte die für das Fernsehen produzierte Mini-Serie "Dune" (dt. "Frank Herberts Dune - Der Wüstenplanet"). Diese Version war ein außerordentlicher Erfolg für den produzierenden Fernsehsender Sci Fi Channel, weshalb im April diesen Jahres die Arbeiten an der Fortsetzung begannen (Arbeitstitel: "Children of Dune").
Anlässlich des Ausstrahlung der sechsstündigen Mini-Serie in Deutschland brachte der Heyne-Verlag eine Neuauflage des gesamten sechs Bände umfassenden Zyklus heraus, sowie den ersten Teil der Trilogie "Der Wüstenplanet - Die frühen Chroniken" mit dem Titel "Das Haus Atreides" heraus. Mit "Das Haus Harkonnen" folgte Band Zwei und in diesem Monat (Mai 2002) erschien mit "Das Haus Corrino" der Abschluss. Diese Trilogie setzt ca. vierzig Jahre vor den Ereignissen in "Der Wüstenplanet" ein und endet mit der Geburt von Paul Atreides.
Die Trilogie
Band 1: Das Haus Atreides
Das Imperium wird seit mehr als Einhundert Jahren von Elrood IX. regiert, dessen Sohn Shaddam bereits sei langer Zeit den Tod seines Vaters herbeisehnt, um endlich auf dem Löwenthron Platz nehmen zu können. Gemeinsam mit Hasimir Fenring, der im hochgradig intriganten Umfeld des Hofes dem Status eines Freundes noch am nächsten kommt, heckt er Maßnahmen aus, um seine Inthronisierung etwas zu beschleunigen.
Doch diese Ereignisse geraten fast zur Nebensächlichkeit, als Dinge in Gang gesetzt werden, die das Machtgefüge im Imperium für immer verändern könnten. Das Spice muss fließen und diese simple wie bedeutungsschwere Tatsache bestimmt das Leben aller. Doch was, wenn Arrakis nicht mehr die einzige Quelle für das Gewürz ist. Zusammen mit den allgemein verabscheuten Tleilaxu entwickelt der Imperator einen Plan zur Herstellung von künstlichem Spice. Als Produktionsstätte hat man den Planeten Ix auserkoren, der zurzeit von Dominic Vernius regiert wird und von wo so ziemlich alle technischen Innovationen im Imperium stammen.
Auf Caladan beschließt Herzog Paulus Atreides, dass sein siebzehnjähriger Sohn Leto etwas über staatsmännisches Handeln lernen müsse und schickt ihn zu seinem besten Freund, Graf Dominic Vernius auf Ix. Als die Intrige um das Haus Vernius und die Annektierung des Planeten in die entscheidende Phase geht, kann Leto zusammen mit den Kindern des Grafen fliehen. Jetzt muss sich das Haus Atreides darauf vorbereiten, selbst in das Fadenkreuz der Intriganten zu geraten, und zwar heftiger als je zuvor. Als Herzog Paulus frühzeitig stirbt sieht sich der junge Herzog Leto plötzlich einer gigantischen Herausforderung gegenüber, denn Zeit zur Trauer oder gar Eingewöhnung bleibt ihm nicht. Er muss sich vor dem Landsraat für ein Verbrechen verantworten, dass er nicht begangen hat. Hier kommt ein weiteres großes und auch dem Leser nicht unbekanntes Haus ins Spiel, denn natürlich haben die Harkonnen ihre Finger mit drin.
Band 2: Das Haus Harkonnen
Im Laufe der Jahre entwickelt sich Leto mehr und mehr zu einem allgemein anerkannten und vom Volk verehrten Staatsmann. Die Erben des Hauses Vernius, Rhombur und seine Schwester Kailea, befinden sich noch immer im Exil auf Caladan, während die teuflischen Tleilaxu auf Ix ihre Heimat und die Bevölkerung unter einer grausamen Knute halten.
Zwischen Kailea und Leto hat sich ein starkes Verhältnis entwickelt, und obwohl eine Heirat aus politischen Gründen unmöglich ist, stellt sich mit Victor Atreides bald Nachwuchs ein. Kailea wird mit der Zeit jedoch immer depressiver, sie träumt von einem Leben am imperialen Hof, doch das ist durch die Renegaten-Stellung ihres Hauses absolut ausgeschlossen. Ihre Unzufriedenheit wird immer stärker, das Verhältnis zu Leto verschlechtert sich massiv. Als bei einem Attentat dann ihr Victor getötet und ihr Bruder Rhombur schwer verletzt wird, ist Kailea dem Wahnsinn nahe.
Inzwischen pressen die Harkonnen Arrakis gnadenlos aus. Zwar ist der Spice-Planet nur ein Lehen auf Zeit, doch Vladimir Harkonnen hat bereits Pläne, die ihn dauerhaft zum Herrscher über das Gewürz machen sollen. Die Fremen wiederum geben in ihrem Widerstand nicht nach. Die "Ureinwohner" von Arrakis werden mittlerweile von Pardot Kynes geleitet, der ursprünglich als imperialer Planetologe von Elrood IX. nach Dune geschickt wurde. Er hat ganz andere Visionen von der Zukunft des Wüstenplaneten, deren Verwirklichung Konsequenzen hätte, die zum Zerfall des Imperiums führen müssen.
Band 3: Das Haus Corrino
Alles deutet auf eine Eskalation der Ereignisse hin. Shaddam entwickelt sich immer mehr zum Tyrannen mit Allmachtsphantasien, die durch die Aussicht auf das künstliche Spice genährt werden. Auf Ix hat der Forschungsminister der Tleilaxu und Leiter des Projektes seine eigenen Phantasien und das Haus Harkonnen lässt keine Gelegenheit aus, um den verhassten Atreides eins auszuwischen.
Rhombur wurde nach dem schweren Unfall von Dr. Yueh, einem Suk-Arzt wieder auf "die Beine" gestellt, doch da von seinem Körper nach dem Attentat nicht mehr viel übrig war, ist er mehr ein Cyborg als ein Mensch. Sein Geist dagegen ist hellwach, und der sinnt nach Vergeltung und Befreiung für sein Volk auf Ix.
Nichts ahnend von den Versuchen, die auf dem einst hoch geachteten Industrieplaneten durchgeführt werden, bereiten er und Leto die Rückeroberung vor. Der Atreides-Herzog steht loyal zu seinem Freund und hat die tragischen Ereignisse der jüngsten Vergangenheit gestärkt hinter sich gebracht. Unterstützt wurde er dabei von seiner großen Liebe Jessica, der er anfangs jedoch misstrauisch begegnete, da sie eine Schülerin der Bene Gesserit ist, die ja bekanntlich ebenfalls ihr eigenes Süppchen kochen.
Doch dann geschieht das Unfassbare. Ein Highliner - wie die interstellaren Raumer genannt werden - wird Opfer eines Navigationsfehlers, ein weiterer entkommt nur knapp diesem Schicksal und kann sich gerade eben nach Junction, dem Gilde-Planeten retten. An Board befanden sich Rhombur und Gurney Halleck, die den Angriff auf Ix von innen her vorbereiten sollten. Nun hat sich der Zeitplan um einen vollen Monat verschoben und ohne Kontakt zu Leto steht der Erfolg der Befreiungsaktion auf dem Spiel.
Als der Angriff dann startet, müssen sich Rhombur und Leto darauf verlassen, dass der jeweils andere seinen Teil des Planes eingehalten hat. Als Herzog kann Leto nicht direkt an der Aktion teilnehmen, sondern begibt sich am imperialen Hof auf das Schlachtfeld der Diplomatie. Allerdings ist er ein wenig abgelenkt, da sich auch Jessica hier befindet und gerade dabei ist, sein zweites Kind zu gebären.
Die Autoren
Kevin J. Anderson hat Erfahrung mit Auftragsarbeiten für "fremde Universen". Als fleißiger Schreiber für Serien wir Star Trek und Star Wars kennt er den Geschmack der jungen SF-Generation. In den Danksagungen taucht ab und zu der Name Rebecca Moesta auf. Sie ist selbst Autorin und hat u. a. die Star Wars-Serie "Young Jedi-Knights" mitentwickelt. Da sie außerdem die Ehefrau Andersons ist, dürfte sie einen großen Anteil an der Trilogie haben.
Brian Herbert, Frank Herberts Sohn, hat bislang nicht viel veröffentlicht, in erster Linie Sekundärliteratur zum Hauptwerk seines Vaters. Obwohl sein Name als erster auf den Buchcovern steht, dürfte der kreative Teil hauptsächlich von Anderson stammen, während Herbert die Fakten und Analysen besorgt hat. Ich möchte damit keineswegs seinen Anteil an diesen Büchern schmälern, es geht mir nur um die Arbeitsteilung und wie sie vermutlich stattgefunden hat.
Zusammenfassung und Meinung
Es ist schwer, die drei Bände zusammenzufassen, ohne viel von der Handlung zu verraten. Deshalb bitte ich um Entschuldigung, sollten einige Formulierung hölzern und unbeholfen wirken, schließlich bin ich kein Profi in solchen Dingen.
Leser des Dune-Zyklus werden in dieser Trilogie eine Menge Fragen beantwortet bekommen, auch solche, die sie vielleicht von sich nicht gestellt hätten. Sehr glaubhaft wird hier die Herkunft von Duncan Idaho erklärt, Baron Harkonnens Motive bekommen eine außerordentliche Tiefe. Viele (junge) Fans, die die Geschichte vielleicht nur von den Verfilmungen her kennen, bekommen nun die Möglichkeit sich weitergehend mit dem Thema zu befassen. Und tatsächlich reichen die Kenntnisse aus den Filmfassungen auch aus, um an dieser Trilogie seine Freude zu haben.
In ihrer Komplexität können die Bücher durchaus mit dem Hauptwerk mithalten, zumindest was die Vielfalt der Ereignisse angeht. Alle wichtigen Themen werden angesprochen, so erhalten wir beispielsweise tiefe Einblicke in das Zuchtprogramm der Bene Gesserit, deren Ziel schließlich nichts Geringeres als die Erschaffung eines neuen Messias ist.
in der zweiten Hälfte des dritten Bandes geht es dann richtig heiß her. Alle großen Pläne der drei Häuser befinden sich in den Endphasen und obwohl der generelle Ausgang klar ist, schafft es Andersons eine fast schon unerträgliche Spannung aufzubauen. Doch auch die ersten beiden Bücher lassen durch ihre Rasanz und ihrem (streckenweise an einen Videoclip erinnernden) Timing keine Langeweile aufkommen.
Ob versierte Kenner der Materie an den Büchern ihre Freude haben werden, hängt davon ab, was sie erwarten. Die öko-philosophischen Ebenen Herberts (von denen viele "Experten" der Ansicht sind, die eigentliche Message zu sein) bleiben hier völlig unbeachtet. Es geht nur darum, der Story an sich mehr Tiefe zu verleihen und diese Aufgabe erfüllt das Autorenduo absolut perfekt. Keine tief schürfenden Erkenntnisse, sondern Action und Fun, die aber durchaus Lust auf mehr machen und damit sicher viele neue Leser für Frank Herberts Dune-Bücher interessieren werden. Und die alten Hasen werden zumindest der ersten Band sicher gern wieder in die Hände nehmen. Mir zumindest ging es so...
Fazit
Brian Herbert und Kevin J. Anderson schufen mit modernen Stilmitteln eine würdige Einleitung zu Frank Herberts "Der Wüstenplanet". Ihrer Aufgabe, dieses Werk für eine neue Generation von Lesern interessant zu machen, wurden sie mehr als Gerecht und legten dabei viel Respekt für eines der wichtigsten Werke des Genres an den Tag. Diese erfolgreiche Gratwanderung verdient ein uneingeschränktes Empfehlenswert.
Aufmachung
Alle drei Bände kommen als broschiertes, großformatiges Taschenbuch.
Die Titelbilder sind phantastisch und kommen gut zur Geltung.
Im Innern finden sich Karten von Arrakis, Caladan und Giedus Prime, sowie einen Ahnentafel von Elroods Vater bis Herzog Leto Atreides. In den Nachworten erzählen Brian Herbert und Kevin J. Anderson etwas zur Entstehungsgeschichte der Trilogie.
Steckbrief
Brian Herbert, Kevin J. Anderson
"Der Wüstenplanet - Die frühen Chroniken"
http://www.dunenovels.com
Übersetzung: Bernhard Kempen, Berlin
http://www.epilog.de/Person/K/Kem_Keq/Kempen_Bernhard_1961.htm
Umschlagbilder: Frank M. Lewecke
http://fml.trendworx.com/deutsch.html
Band 1: Das Haus Atreides
834 Seiten
EUR 12,00
ISBN 3-453-18768-7
Band 2: Das Haus Harkonnen
850 Seiten
EUR 14,00
ISBN 3-453-19652-X
Band 3: Das Haus Corrino
754 Seiten
EUR 14,00
ISBN 3-453-21346-7
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-11 22:38:45 mit dem Titel Weltraumnation Deutschland: *Googol* von H.D. Klein
Inhalt
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Die Welt im Jahre 2045 wird von riesigen Wirtschaftsunternehmen regiert. Möglich wurde das durch eine globale Gesetzgebung, die den Unternehmen Souveränität einräumte, so dass Angestellte plötzlich zu Bürgern Ihrer Arbeitgeber wurden. Konsequenterweise versuchen diese Konzerne ihren Einflussbereich auch außerhalb der Erde zu erweitern und hierbei spielt die in Deutschland ansässige Firma Space Cargo eine große Rolle.
John Nurminen ist einer der Raumschiff-Kapitäne des Konzerns mit guten Verbindungen in die Führungsebene. Folgerichtig bekommt er den heikelsten Auftrag, den die Firma jemals vergeben hat. Nurminen soll ein Flugobjekt abfangen, das vor kurzem in unser Sonnensystem eingedrungen ist. Erste Messungen ergaben, dass es sich dabei um eine gigantische Pyramide mit einer Höhe von rund elf Kilometern handelt. Während die Fachwelt in heller Aufregung ist, will der Konzern bereits Maßnahmen einleiten bevor die Nachricht an die Öffentlichkeit drängt.
Der Konzernleitung ist klar, dass sie nicht als einzige von dem Objekt wissen und geben Nurminen ein Schiff mit einem experimentellen Antrieb. Zwar stehen abschließende Tests noch aus, doch der Entwickler, Dr. Joseph Schmidtbauer, ist von der Funtionsfähigkeit überzeugt, während für die Konzernleitung nur der daraus resultiernde Geschwindigkeitsvorteil relevant ist.
Dieser ist auch dringend erforderlich, denn angefangen bei der Konkurrenz bis hin zum Vatikan löst das UFO reges Interesse aus. Nurminen macht ich also mit der bunt gemischten Crew, der neben Schmidtbauer und seiner Frau eine Telepathin namens Halbmond angehört, auf den Weg. Außer Nurminens Stammteam ist seine Ex als Boardärztin mit dabei und da unter Umständen der Erstkontakt zu einer außerirdischen Intelligenz bevorsteht, sind auch ein Biologe und ein Mathematiker der Einladung gefolgt.
Die Schwierigkeiten beginnen bereits kurz nach dem Start. Es kommt zu Spannungen innerhalb der recht exzentrischen Gruppe und auch der Konzern spielt offenbar nicht mit sauberen Karten. Weiterer Ärger erscheint in Form eines amerikanischen Raumschiffs, das unbedingt dieses Rennen zur Pyramide gewinnen will und dabei nicht einmal die einzige Konkurrenz darstellt. Für Nurminen gibt es jedoch kein zurück mehr und obwohl er sich von seiner Firmen-Familie betrogen fühlt, steuert er seine Nostradamus unebirrt zur Pyramide.
Meinung
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Eintausendachtundfünfzig Seiten. Wow, nicht schlecht für ein Erstlingswerk. Fragt sich immer nur, ob man sich durch die Kapitel quälen muss, oder eine Überraschung der positiven Art erlebt. Immerhin haben wir es hier mit einer ziemlich seltenen Erscheinung zu tun, einer Space Opera aus deutschen Landen, die nicht im geringsten etwas mit Perry Rhodan oder so zu tun hat. Die Szene war derart überrascht, dass man in gewissen Kreisen sogar munkelte, dies sei das Werk eines bekannten deutschen SF-Autors, der unter Pseudonym schreibt. Doch mein Wort darauf, H. D. Klein ist echt.
Kommen wir zum Buch, oder sollte man sagen zu den Büchern? Der Autor selbst hat bereits eine entsprechende Einteilung vorgenommen, vielleicht weil er nicht glauben konnte, dass ein deutscher Verlag den Schinken komplett druckt. Die Einteilung macht jedoch Sinn: im ersten Buch beschreibt Klein die Welt von übermorgen, und so erfahren wir (nicht unbedingt in aller Ausführlichkeit aber soch ausreichend) wie es zu den souveränen Großkonzernen kam. Wir beobachten den Kapitän bei den Startvorberitungen und seinen Nachforschungen bezüglich der bevorstehenden Aufgabe, was noch für einige Überraschungen sorgt.
Das zweite Buch verfolgt die Reisegruppe auf ihrem Weg zu dem außerirdischen Artefakt und gehört zum interessantesten Teil des gesamten Buches. Nurminen muss hier von allen Seiten einstecken. Der Konzern, den er bisher als seine Familie betrachtet hat, belügt ihn nach Strich und Faden. Schmidtbauer, Entwickler des neuen Antriebs und technischer Leiter an Board, entpuppt sich klassischer Vertreter der Gattung "Mad Scientist" und auch von den restlichen Anwensenden hat jeder seine ganz persönliche Macke. Etwas komisch kommt einem lediglich die relative Geradlinigkeit vor, ein Problem taucht auf, es wird gelöst, nächstes Problem. Doch Kleins Einfallsreichtum in der Anwendung der Murphischen Gesetze macht das wieder wett.
Im letzten Teil schließlich geht es um das Artefakt selbst, von dem ich hier natürlich nichts schreiben will, schließlich möchte ich niemandem Verraten, dass der Gärtner der Mörder ist *g*.
Insgesamt ist das Buch ziemlich flott geschrieben und liest sich entsprechend. Größter Kritikpunkt ist die Darstellung des amerikanischen Captains, der stark karikiert dargestellt wird, was so gar nicht zum Rest des Buches passen will. Darauf angesprochen meinte der Autor, dass er einen Kontrapunkt zur klischeehaften Darstellung der Deutschen in amerikanischen Produktionen setzen wollte, mit anderen Worten, er wollte sich dafür rächen :-). Da dieser Part nur einen vergleichsweise kleinen Teil einnimmt, sei ihm das verziehen, zumal große Teile des Buches wirklich gelungen sind. Der qualitative Unterschied erklärt sich wohl dadurch, dass dieses Buch über einen Zeitraum von zehn Jahren verfasst wurde.
Die Auflösung des Buches ist interessant, auch wenn sie niemanden vom Hocker reißt. Echte Enttäuschung will aber nicht aufkommen, denn im Gegensatz zu manch anderen Schwarten musste man sich nicht bis zum Ende durchkämpfen, was ein Belohnung für's Durchhalten überflüssig macht.
Bleibt abschließend nur noch zu sagen, dass ich dem Buch nicht nur auf Grund seines Exotenstatus (irgendwie Paradox, das Buch eines einheimischen Autors als exotisch zu bezeichnen) ein Empfehlenswert gebe. Doch Vorsicht, wer hier wissenschaftliche Hard-SF á la Banks oder Benford erwartet, wird sicher enttäuscht. Liebhaber klassischer SF-Abenteuergeschichten kommen dagegen voll auf ihre Kosten.
Fakten
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H. D. Klein: Googol - Der Flug der Nostradamus
Deutsche Originalausgabe
Heyne-Taschenbuch, 1058 Seiten, EUR 12,95
ISBN: 3-453-17092-X
Internet
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http://www.hdklein.de (Autor)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-12 00:39:51 mit dem Titel Edel sei der Mensch, hilfreich und gut! *Hauen und Stechen* Komische Fantasy von John Moore
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!
Prinz Charming ist ein solcher Mensch. Ein Ausbund an Hilfsbereitschaft, edel nicht nur von Herkunft, nein, auch von der Gesinnung. So reist der Königssohn durch die Lande, befreit es von wütenden Drachen und anderem Getier. Rettet unschuldige Prinzessinnen vor blutrünstigen Bestien und/oder bösartigen Zauberern. Natürlich erwartet er keinen Lohn, doch ist er überglücklich die Dankbarkeit und Liebe des Volkes entgegenzunehmen.
Okay, das ist die Story aus Sicht der PR-Abteilung des Königreichs. Tatsächlich beschäftigen den Prinzen ganz andere Dinge, denn jedes Mal wenn er bei Rettungsaktionen die halb- bis ganz nackten Mädels sieht, denkt er tagelang nur noch an eine Sach...nein zwei Sachen: Titten. Dass aber ein freundschaftlicher Kuss auf die Wange das Maximale ist, was die keuschen Schönheiten ihm anbieten, stürzt die männliche Jungfrau in eine arge Krise. Doch er ist ein treuer und wohl erzogener Sprössling, also begibt er sich erneut auf eine "Slay and Rescue"-Aktion. Die Reise führt in ein kleines, verarmtes Nachbarreich, wo eine böse Königin ihre Stieftochter wie eine Dienstmagd hält, nur weil ein dusseliger Spiegel meint, die Kleine wäre hübscher als sie. Nur langsam begreift Charming, wo die eigentliche Gefahr für ihn lauert, dass Frauen - besonders machthungrige - Männer nur als Mittel zum Zweck benutzen und sie daher nur als notwendiges Übel betrachten. Ein richtiges Märchen also. Daher auch genug von der Story, die ist eh' nur Nebensache und ab zur
Meinung
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Es ist klasse! Selten habe ich mich in letzter Zeit bei einem Buch derart amüsiert wie bei "Hauen und Stechen" ("Slay and Rescue" im Original). Natürlich wird auf dem Rückentext der wohl unvermeidliche Vergleich zu Terry Pratchett gezogen, doch das wird beiden nicht gerecht. Pratchett versucht eigentlich nicht witzig zu sein. Er beschreibt meist nur, wie heutige Technikstandards mit altertümlichen und magischen Mitteln umgesetzt werden. Die Absurdität der von ihm erzeugten Situationen bergen ihren eigenen Humor und lassen ihn auf den Leser einwirken, der dann den Witz für sich ganz allein entdecken muss. John Moore dagegen versucht wirklich witzig zu sein und im Gegensatz zu Kollegen wie Tom Holt schafft er es auch. Warum? Weil er nichts erzwingt! Nicht jeder Satz muss zwei Pointen enthalten, manches ergibt sich auch aus der Situation, anderes weil er eine Sprache verwendet wie wir sie von heute kennen (siehe Leseprobe). Manch zunächst plumper Joke erweist sich eine Seite weiter nur als Vorbereitung auf einen echten Lacher.
Dass er für die diversen Rettungsszenarien Prinz Charmings bekannte Volksmärchen benutzt erinnert etwas an den "Geralt-Zyklus" des brillanten Polen Andrzej Sapkowski. Doch während dieser seinen Protagonisten meist sehr ernst antreten lässt, wartet Charming bei seinen Aktionen schon mal drei Stunden im Wald, um mit einer "Rettung in letzter Sekunde" den besseren Effekt zu erzielen. Na gut, "Hauen und Stechen" ist kein literarisches Meisterwerk. Es ist auch kein besonders dickes Buch (was den Vorteil hat, dass es nur 7,95 kostet). Es ist einfach nur ein Kleinod witziger Fantasy das wirklich Spaß macht und wert ist, gelesen zu werden.
Das Umschlagbild stammt übrigens von Josh Kirby. Bekannt wurde der britische Zeichner mit den Titelillustrationen für Pratchetts Scheibenwelt-Romanen. Kirby verstarb im Oktober 2001, knapp einen Monat vor seinem 73. Geburtstag.
Leseprobe
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(Prinz Charming hat seinen Vater um ein persönliches Gespräch gebeten):
Charming lief auf und ab und trommelte mit zwei Fingern gegen den Griff seines neuen Schwertes. "Es geht um den Heldentrip, Paps. Lass mich in Zukunft außen vor. Ich komme nicht mehr damit klar."
Der König verschluckte sich an seinem Wein. "Warum denn? Charming, du hast wundervolle Arbeit geleistet. Superb! Das Volk liebt dich. DEIN Volk. Und jedes Mal, wenn du das Land wieder von irgendeinem üblen Einfluss befreit hast, steigt deine Popularitätskurve steil an."
Der König zog eine Papierrolle unter seiner Robe hervor. "Sieh dir nur mal die Ergebnisse der letzten Meinungsumfrage an."
"Meinungsumfragen sind mir schnurzegal! Ich habe die Schnauze voll! Immer nur Töten und Retten, Retten und Töten! Ich hab's satt. Jeder Westentaschenzauberer, jeder abtrünnige Ritter, jeder Drache, Troll oder Riese, der hier in der Gegend seinen Laden aufmacht, schnappt sich zum Einstand und als Arbeitsgrundlage irgendeine dunpfschädelige, aber jungfräuliche Eselin. Und dann sagt jeder sofort: 'Wir müssen Prinz Charming zu Hilfe rufen. Er wird sie schon retten.' Und das tue ich auch. Aber erhalte ich irgendeinen Dank dafür? Neeeeiiiin!"
Fakten
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John Moore: Hauen & Stechen
Übersetzung: Michael Siefener
Copyright der Erstausgabe: 1993
Slay And Rescue
Heyne Taschenbuch, 258 Seiten
ISBN: 3-453-21389-0
Preis: EUR 7,95
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-12 09:47:12 mit dem Titel Fisherman's Friend: *Sternenkadett Nick Seafort* SF von David Feintuch
Inhalt
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Interplanetares Reisen ist trotz Überlichtgeschwindigkeit ein langwieriges Unterfangen und während der oft Monate andauernden Fahrten ist eine Kommunikation aus technischen Gründen die meiste Zeit über nicht möglich. Dennoch haben die Menschen auch außerhalb des eigenen Sonnensystems bereits Planeten kolonisiert, der Handel mit diesen Außenposten wird zum größten wirtschaftlichen Faktor des uns bekannten Universums.
Die Parallelen zu seefahrerischen Bedingungen in der Frühzeit globalen Handels lassen auch die Traditionen dieser Zeiten wieder aufleben. Der Kapitän repräsentiert während der Fahrt die absolute Macht und führt sein Schiff mit harter Hand, die auch die Passagiere zu spüren bekommen können. Die einzige Instanz, die auch der Kapitän zu fürchten hat ist Gott, denn der Stellenwert der christlichen Religion hat deutlich zugenommen, selbst ein in Schreckmomenten ausgesprochenes "Oh Gott" wird schon als Blasphemie betrachtet.
Die Mannschaft hat sich eiserner Disziplin zu unterwerfen, das geht so weit, dass zu den erzieherischen Maßnahmen für Offiziersanwärter auch Schikanen gehören. So kann es schon mal passieren, dass Kadetten für einen kleinen Fluch "über das Fass gerollt" werden.
Nicholas Seafort ist einer dieser Kadetten und wie die meisten anderen akzeptiert auch er diese Ausbildungs-Methoden als Notwendigkeit, denn die Gefahren des Weltalls können nur von disziplinierten Offizieren gemeistert werden.
Durch eine Verkettung tragischer Ereignisse wird Seafort zum ranghöchsten Offizier des Schiffes und damit zum Kapitän, und das ausgerechnet, als die Menschen zum ersten Mal auf offensichtlich intelligentes, außerirdisches Leben stoßen, das jedoch genau so offensichtlich keine friedlichen Absichten hat.
Meinung
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Der Auftakt der Nick-Seafort-Saga ist einer der besten Erstlings-Romane, die ich je gelesen habe, zumindest im diesem Genre. Der Titel wird dem Buch absolut nicht gerecht, suggeriert er doch irgendwie ein harmloses Stück Fast-Food-Literatur in der Tradition schnell hingeschmierter Franchise-Serien (ich weiß, auch da gibt es herausragende Ausnahmen).
Feintuchs Stärke liegt sicher darin, dass er trotz detaillierter Schilderung dem Leser genügend Spielraum zum Finden einer eigenen Einstellung zu den Charakteren und deren Handlungsweisen und Motiven lässt. Auf der einen Seite propagiert er hier das Konzept einer militärischen Obrigkeit, wie ich es bislang nur von Heinlein kannte. Andererseits zeigt er auf, wie diese stets dazu neigen alles derart zu reglementieren, dass Situationen, die nicht im Handbuch stehen schnell zu unlösbaren Konflikten führen und Vorschriften oft nicht ihrem Sinn entsprechend beachtet werden, sondern man sie einfach nur deshalb befolgt, weil sie da sind.
Doch eben diese Konflikte macht der Autor zu seinem zentralen Thema: Um das Schiff samt Menschen zu retten, trifft Seafort Entscheidungen, die seiner festen Überzeugung nach in krassem Widerspruch zu Gottes Geboten und den Vorschriften der Marine stehen. Der innere Kampf, den der Junge auszutragen hat wird von Feintuch derart intensiv beschrieben, dass manchmal richtig weh tut. Ab und zu übertreibt er es auch, doch das scheint ein grundsätzliches Problem bei solchen Charakteren zu sein, dass sich der Zuschauer/Leser viel eher mit der Situation abfindet und den Protagonisten dann schnell als "wehleidig" betrachtet (siehe "Unbreakable" oder Frodo in "Herr der Ringe").
Dabei sind es hier aber keine "Warum ich" - Zweifel, die den Helden wider Willen quälen. Seine emotionale Zerrissenheit entspringt nicht mangelndem Selbstbewusstsein sondern der Notwendigkeit Maßnahmen zu ergreifen, dessen Rechtfertigung sein gesamtes Weltbild umstoßen.
Die folgenden vier Bände beschreiben das ganze Leben Seaforts. Sie sind von unterschiedlicher Qualität, kommen aber allesamt nicht an dieses erste Buch heran.
Übrigens, die Überschrift dieses Artikels bezieht sich auf den Beinamen "Der Fischer", den Seafort im Verlauf der Serie bekommt.
Fazit
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Kauft das Buch, leiht es Euch aus oder klaut es, aber LEST es!
Fakten
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Sternenkadett Nick Seafort
von David Feintuch
Taschenbuch, 539 Seiten, Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 1995
ISBN: 3404231694
Preis: EUR 6,45
Original:
Midshipman's Hope
Taschenbuch, 391 Seiten, Orbit
ISBN: 1857234340
Preis bei Amazon: EUR 10,48
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-12 11:20:11 mit dem Titel Utopia lässt grüßen: *Weißer Mars* SF von Brian W. Aldiss und Roger Penrose
Inhalt
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Nach langwierigen Diskussionen beschließt man auf der Erde, den Mars nicht zu besiedeln und auszubeuten, sondern ihn ganz der Wissenschaft zu überlassen, ähnlich dem Antarktis-Protokoll von 1991.
Einige Zeit läuft auch alles in geordneten Bahnen, doch dann kommt es auf der Erde zu einem weltweiten Wirtschaftscrash, der interplanetare Verkehr kommt zum Erliegen und sogar die Kommunikation fällt aus. Aus den Wissenschaftlern werden plötzlich 6000 Individuen, die vor der wohl größten persönlichen Katastrophe ihres Lebens stehen.
Der Philosoph Tom Jefferies findet sich am schnellsten mit der Situation ab und versucht die Chance zu nutzen eine neue Gesellschaft aufzubauen, unabhängig von der Erde, quasi befreit von den "Sünden der Väter". Jede Gesellschaft braucht, wenn schon keine Regierung, zumindest ein Management und Regelwerk, woraus sich hier eine Art anarchische Demokratie entwickelt. Doch es dauert nicht wirklich lange, bis die neue Gesellschaft vor alte Probleme gestellt wird.
Inhaltlich war es das tatsächlich im Großen und Ganzen. Es kommt zwar noch eine "Leben auf dem Mars"-Geschichte ins Spiel, die aber zu aufgesetzt wirkt. Davon abgesehen geht es Aldiss aber wohl mehr um die psychosozialen Aspekte seines Szenario.
Der Titel "Weißer Mars" ist eine Anspielung auf die Mars-Reihe vom Kim Stanley Robinson, der in seinen Büchern "Roter Mars", "Grüner Mars" und "Blauer Mars" das Terraformen des Planeten beschreibt. Weiß steht hier als Symbol für das Antarktis-Protokoll.
Meinung
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Es ist klar, dass das Stranden auf dem Mars nur ein Konstrukt ist, um eine große Gruppe von Menschen plausibel zu isolieren. Dennoch kommt weder die Philosophie noch die Science Fiction zu kurz.
Einen großen Teil des Buches nehmen die Versammlungen ein, auf denen selbst der größte Pragmatiker irgendwann einen Anfall von Entscheidungsfreude bekommt. Aldiss versucht wirklich, den Zeigefinger nicht zu erheben, allerdings hält er ihn das gesamte Buch über schon mal ausgestreckt. Dennoch ist es spannend, an der Entscheidungsfindung der Charaktere teilzuhaben, ein Stil der Aldiss wahrlich liegt und bei dem er immer mal wieder Gefahr läuft zu schwafeln.
Für die Science ist bei diesem Buch ist der Physiker Roger Penrose zuständig, der bislang nur Sachbücher veröffentlicht hat.
Fazit
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Ein interessantes Buch das weit über dem Niveau der SF-Serien-Kost liegt, ohne aber insgesamt herausragend zu sein, weshalb ich ihm auch keine lange Rezension gegönnt habe.
Fakten
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Weißer Mars
Von Brian W. Aldiss und Roger Penrose
Taschenbuch, 477 Seiten, Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 1999
ISBN: 3453161688
Preis: EUR 8,95
Original:
White Mars
Taschenbuch, 323 Seiten, Time Warner Publications
ISBN: 0751529788
Preis bei Amazon: EUR 13,98
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-15 00:06:50 mit dem Titel Das SF-Jahr 2002: Sachbuch, herausgegeben von Wolfgang Jeschke
Seit 1986 erscheint diese Reihe bereits im Heyne-Verlag, die vorliegende 17. Ausgabe wird wohl nicht die letzte sein, und dennoch bildet sie einen Abschluss, den der Ära Wolfgang Jeschke. Der Herausgeber und profunde Genre-Kenner geht in den Ruhestand und übergibt das Ruder an seinen Mitarbeiter Sascha Mamczak, dessen Name wohl Ausgabe 18 zieren wird.
Doch bleiben wir bei der aktuellen Veröffentlichung, die rund achthundertundfünfzig Seiten geballte Information bietet. Den Anfang macht auch dieses Jahr Hermann Urbanek mit einem umfassenden Überblick der deutschen, britischen und amerikanischen SF-Szene. Statistiken über die veröffentlichten Buchtitel fehlen ebensowenig wie die Betrachtungen der Fanzines und Websites zum Thema oder eine Übersicht der wichtigsten Auszeichnungen und ihrer Preisträger.
Natürlich kommen auch die Media-Fans auf ihre Kosten, mehr als einhundertundfünfzig Seiten sind für Filme, TV-Serien und Hörspiele reserviert, und auch die Computerspiele wurden nicht vergessen.
Und dann kommt das, worauf ich mich jedes Jahr am meisten freue: Interviews mit Autoren wie beispielsweise der bemerkenswerten Nancy Kress und Bruce Sterling und die Aufsätze zu den verschiedensten Thematiken mit der sich die SciFi beschäftigt: Denkmodelle zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen oder der Gentechnologie.
Zu den interessantesten Beiträgen in diesem Jahr zählt sicher auch Hartmut Kaspers *kleine Anatomie der deutsche Zukunftsroman-Serienhelden und ihrer Begleiter(innen)*.
Wer das Jahrbuch allerdings mit einer Kurzgeschichtensammlung verwechselt wird bitter enttäuscht. Hier finden sich Marktanalysen, Rezensionen und Betrachtungen zur Zukunft und Vergangenheit der Science Fiction; Lach- und Sachgeschichten sucht man vergebens. Mit einer Auflage von 3000 Exemplaren richtet sich die Reihe an Genre-Insider und solche die es werden wollen. Alle anderen sollten sich nicht von der wirklich atemberaubend schönen Titelillustration von Donato Giancola blenden lassen.
Mit 19,95 Euro gräbt sich das Buch leider tief in die Geldbörse, gehört man jedoch der Zielgruppe an ist es jeden Cent davon wert. Die Autoren sind mit Herzblut bei der Sache und präsentieren dem Leser ihre Sachkenntnis vor allem in den hochinteressanten Aufsätzen.
Fazit
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Unverzichtbar für alle, die sich näher mit dem Genre befassen (wollen), nix für "reine Leser".
Steckbrief
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Das Science Fiction Jahr 2002
Wolfgang Jeschke, Herausgeber
Heyne Taschenbuch, 866 Seiten
ISBN 3453196740
Preis: 19,95 EUR
Inhalt
------- Deutsche, amerikanische und britische SF-Szene im Überblick
- Das Jahrtausend der Bilder, die Filmszene 2000/2001
- Monsterschleim und Drehbuchblech - Die wichtigsten SF-Filme der Saison
- SF-Hörspiele
- Computerspiele
- Interviews (Nancy Kress, Bruce Sterling, Christopher Priest)
- Autoren (Greg Egan, Stanislaw Lem)
- Aufsätze (u.a. Utopia, mon amour, Republikaner auf dem Mars, Das Genre vor der (Selbst-)Auflösung)
- Rezensionen (u.a. Greg Egan: Vitals, Ray Bradbury: Der illustrierte Mann, Andreas Eschbach: Quest)
- Bibliographie: Phantastische Taschenbücher bei Heyne
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-15 22:09:27 mit dem Titel *Moskito*: Wissenschaftsthriller von Nancy Kress
Drepanocythemia, die Sichelzellenanämie, ist eine Anomalie des Blutfarbstoffes Hämoglobin. Diese Erbkrankheit tritt zwar auch ab und an im Mittelmeerraum und Indien auf, doch eigentlich betrifft sie nur Farbige. Und sie ist eine zweischneidige Sache, denn obwohl es zu Thrombosenbildungen und anderen gut kontrollierbaren Begleiterscheinungen kommen kann, bietet sie einen natürlichen und wirksamen Schutz gegen Malaria, eine Infektionskrankheit die seit dem Zweiten Weltkrieg keinen nennenswerten Auftritt mehr in den USA hatte.
Als dann jedoch viele der so Geschützen an durch Malaria ausgelösten Gehirnblutungen sterben, kommt man schnell zu dem Schluss, dass es sich um einen im Labor gezüchteten Erreger handeln muss. Für die farbige Ärztin Melanie Anderson ist es absolut klar, dass dieser Erreger eine Bio-Waffe gegen ihr Volk darstellt, doch der ermittelnde FBI-Agent Cavanaugh ist zunächst skeptisch. Als seine Unteruchungen jedoch fortschreiten, muss er feststellen, dass seine eigenen Leute ihn immer wieder behindern und die Regierung versucht ihn von der Lösung des Falles fernzuhalten.
Melanies Nachforschungen führen sie unterdessen nach Afrika. Hier wurde der Erreger offenbar an einigen Dörfern einem Praxistest unterzogen. Ein Zufall ist ausgeschlossen, denn auch ein Mittel gegen den hochvirulenten Erreger wurde getestet, ein sicheres Zeichen für die Entwicklung und den Einsatz eines biologischen Kampfstoffes.
Da Anderson und Cavanaugh trotz massivster Behinderung von offizieller Seite nicht aufgeben, begeben sie sich selbst in Lebensgefahr. Als Cavanaugh für sich und Melanie ein Gespräch mit dem FBI-Direktor arrangiert, muss er Vorkehrungen treffen, um nicht einfach aus dem Weg geräumt zu werden. Was die beiden dann jedoch erfahren müssen, hätten sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht ausmalen können.
Meinung
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Es ist schwer, wissenschaftliche Themen spannend zu verpacken und dem Leser nachvollziehbar zu präsentieren. Nancy Kress versteht ihr Handwerk jedoch meisterhaft, vermeidet jedes Abgleiten in trockene Prosa und zieht den Leser so völlig in den Bann der Geschichte. Während viele Autoren die wissenschaftlichen Komponenten sehr flach halten und selbst erstaunlichste Umstände einfach als gegeben präsentieren, setzen andere schon mal voraus, dass der Leser zumindest die Anfängerkurse in Astrophysik oder Gentechnologie belegt haben. Kress schafft es jedoch wieder einmal die Waage zu halten, Infotainment auf höchstem Niveau. Gleichzeitig vernachlässigt sie weder die Geschichte noch die Charaktere. Mit gewissem Abstand und einer gesunden Portion Ironie beschreibt sie die Bürokratien des FBI und diverser wissenschaftlicher Einrichtungen. Jeder hat so seine Windmühlen, die es zu bekämpfen gilt und gemeinsam mit den Einblicken in das Privatleben lernen wir die Protagonisten als ganz normale Menschen kennen, deren Schicksal uns nicht gleichgültig ist, auch wenn diese Beziehung nicht über das Ende des Buches hinausreicht. Wie schon in einigen vorangegangenen Büchern zeigt Kress die Gefahren der Medizintechnik einer nahen Zukunft, wenn nicht sogar schon Gegenwart. Elegant vermeidet sie den erhobenen Zeigefinger, ohne dabei an Eindringlichkeit einzubüßen. Es macht Spaß und ist ungeheuer spannend ihre Figuren zu begleiten und ganz nebenbei noch etwas zu lernen. Ganz so, wie gute SciFi halt sein sollte.
Steckbrief
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Moskito
*Stinger* von Nacy Kress, 1998
Deutsch von Biggy Winter, 2001
Heyne Taschenbuch, 466 Seiten
ISBN 3453196589
Preis: 8,95 Euro weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Suchmaschinchen, 13.10.2002, 18:37 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Auch sehr zu empfehlen: Die "Bettler-Saga" von Nancy Kress. Den Namen sollte man sich halt doch mal merken.
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cnighthawk88, 03.08.2002, 23:40 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Hallo, guter Text und interresantes Buch.
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mima007, 19.05.2002, 13:10 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Hast du diese prima Rezi schon auf Ciao/dooyoo publiziert? CU, mima
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- Deutsche, amerikanische und britische SF-Szene im Überblick
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Der Herr der Ringe, Band 1: Die Gefährten (John Ronald Reuel Tolkien)
Pro:
Noch spannender als Band 1 - Die Gefährten!
Kontra:
Macht ohne Vorkenntnisse von Band 1 nur wenig Sinn! Schwierige Ausdrucksweise => für Kinder und Jugendliche nur bedingt empfehlenswert!
Empfehlung:
Nein
Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
einer dem dunklen Herrn auf dunklem Thron,
im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Vorwort:
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Bereits 1936 begann John Ronald Reuel Tolkien seinen Klassiker Der Herr der Ringe. Zunächst nur zum eigenen Vergnügen geschrieben, sollte dieses Werk Jahre später zu einem Meilenstein der Fantasy Literatur werden. Mit Unterbrechungen schrieb Tolkien von 1936 bis 1949 an seinem Werk. Es enthält - nach eigenen Aussagen - jedoch keinerlei Verbindungen zu den damaligen Kriegswirren. Dies läßt sich auch daran erkennen, daß weder die Handlungen noch der Ausgang der Geschichte in irgendeinem Zusammenhang zur Realität stehen.
J.R.R. Tolkien schuf eine Welt, in der Menschen, Hobbits, Orks und manch andere Wesen neben- und miteinander leben. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Hobbits, denen diese Geschichte gewidmet sein soll.
Das Buch:
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Das Buch ist ein Kunstwerk für sich. Im Vorwort wird die Hintergrundgeschichte zur Erstehung von Der Herr der Ringe erläutert. Im Prolog erfährt man wichtige Informationen über Hobbits. Pfeifenkraut, der Ordnung im Auenland und erfährt auch, wie es überhaupt einst zum Ringfund kam. Anmerkungen zu den auenländischen Geschichtsbüchern schließen diese Informationen ab.
Im hinteren Teil des Buches befindet sich eine aufklappbare Karte, die die Orientierung in Mittelerde erleichtern soll. Diese ist sehr liebevoll und detailliert gezeichnet, so daß man sich ein sehr gutes Bild davon machen kann, wie es dort wohl ausgesehen haben mag.
Der Inhalt:
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Die Hobbits Bilbo Beutlin und sein Neffe Frodo feiern ihren gemeinsamen Geburtstag. Bilbo wird bereits stolze 111 Jahre alt (und feiert seinen einundelfzigsten) während Frodo 33 Jahre alt wird. Dies ist ein Grund, ein großes Fest zu geben, bei dem die meisten Verwandten und Bekannten der Umgebung geladen sind. Unter ihnen auch Gandalf, ein weiser Zauberer.
Während der Festtagsrede gibt Bilbo bekannt, daß er seine Heimat, das Auenland, endgültig verlassen wird und löst sich dabei wortwörtlich in Luft auf.
Gandalf beobachtet dies und folgt Bilbo in seine Höhle, wo er wieder sichtbar ist und die letzten Vorbereitungen für seine große Reise trifft. So hinterläßt er u.a. ein Testament, in dem er Frodo zum alleinigen Erben ernennt...und den Ring, den er einst von Sméagol erspielt hat. Den einen Ring...den Meisterring!
Den Ring, der unsichtbar macht und für den Tod der bisherigen Ringträger verantwortlich zu machen ist.
So macht sich Bilbo nun auf den Weg ins Ungewisse.
Viele Jahre später kommt Gandalf wieder nach Hobbingen, um Frodo über den Ring aufzuklären. Er sagt ihm, daß es sich um den einen Ring handele, den, der von Sauron selbst geschmiedet worden sei. Der Ring der Ringe.
Und er informiert ihn darüber, welchen Gefahren von diesem Ring ausgingen. Er erzählt ihm von Sméagol, den viele nur als Gollum kennen - eine bedauernswerte, jedoch trotz allem gefährliche Kreatur. Und er erklärt ihm, daß er sich bald auf eine große Reise machen müsse, um den Ring zu vernichten. Und zwar im Schicksalsberg in Mordor, wo er einst geschmiedet wurde.
Während dieser Ausführungen werden sie von Sam Gamdschie belauscht, Frodos besten Freund und Diener. Gandalf ist erzürnt und ermahnt Sam, ja still zu schweigen. Sonst würde er ihn unter Garantie verzaubern. Frodo rät er, sich zukünftig nicht mehr als Beutlin zu erkennen zu geben. Der dunkle Herrscher wüßte über die Beutlins bescheid und seine neun Ringgeister würden vermutlich schon nach ihnen suchen. Er solle sich daher zukünftig als Herr Unterberg ausgeben, um nicht erkannt zu werden.
So kommt es, daß sich wenige Monate später Frodo Beutlin und Sam Gamdschie auf den Weg nach Osten machen. Sie wollen zu den Elben nach Bruchtal, um dort mit dem Herrscher der Elben, Elrond, über das weitere Vorgehen zu beraten. Begleitet werden sie von Frodos Vettern Meriadoc Brandybock (Merry) und Peregrin Tuk (Pippin), die durch Sam von Frodos Vorhaben erfahren haben. Sie wollen ihren Freund und Verwandten nicht allein lassen. Außerdem könne Frodo in Hobbingen offiziell angeben, zu seinen Verwandten nach Bockland zu ziehen. Dadurch würde seine Abreise nicht weiter auffallen.
Auf dem Weg nach Bree, einem Dorf an der großen Oststraße in Richtung Bruchtal, begegnen sie nacheinander zwei schwarzen Reitern, denen sie jeweils nur knapp entkommen können. Sie bemerken, daß diese Geisterwesen sie nur schlecht erkennen, sondern vielmehr nur zu riechen vermögen. Daher beschließen sie, die Straße zu verlassen und querfeldein zu laufen. Quer durch den „Alten Wald“ direkt bis nach Bree. Doch schon im Wald gibt es Probleme, bei denen ihnen der Meister des Waldes, Tom Bombadil, aus der Patsche hilft.
Frodo bemerkt, daß der Ring auf diesen alten Mann offensichtlich keinerlei Wirkung zu haben scheint. Obwohl er ihn auf den Finger steckt, wird er nicht unsichtbar!
Frisch gestärkt machen sie sich Tage später wieder auf den Weg in Richtung Bree. Doch schon nach relativ kurzer Zeit geraten sie bei den Hügelgräberhöhen schon wieder in Bedrängnis. Und wieder ist Tom Bombadil zur Stelle, um ihnen zu helfen.
Er bringt sie nun bis kurz vor Bree. Dort endet sein Machtbereich.
In Bree angekommen, begeben sich die vier Hobbits direkt zur Gaststätte Tänzelndes Pony, wo sich Frodo eigentlich mit Gandalf treffen wollte. Doch sie treffen ihn nicht an.
In der Gaststube rauchen sie ihre Pfeifchen und lauschen den Unterhaltungen der anderen Gäste. Als Frodo gebeten wird, doch ein Liedchen aus dem fernen Auenland anzustimmen, kommt es zu einem tragischen Zwischenfall: er stolpert beim Tanz, wodurch ihm der Ring versehntlich auf den Finger gleitet - und wird unsichtbar!
Die anwesenden Gästen sind sehr erbost über diesen Zwischenfall, so daß sich Frodo entschließt, mit seinen Freunden zurück aufs Zimmer zu gehen. Zumal ihn in der Schenke ein Waldläufer angesprochen hat, der sich mit ihm noch einmal in aller Ruhe unterhalten wolle.
Auf dem Zimmer werden sie von ihm bereits erwartet.
Er nennt sich Streicher und gibt vor, von Gandalf geschickt worden zu sein. Gandalf hätte sie eigentlich in der Schenke treffen wollen, hätte es aber scheinbar nicht geschafft.
Nach langen Reden kommt heraus, daß es sich bei Streicher um Aragorn handelt, Arathorns Sohn. Einen direkten Nachkommen Isildurs, der Sauron einst den Ring von der Hand geschlagen hat. Aragorn schwört, sein Leben für das der Hobbits einzusetzen, wenn er ihnen dadurch helfen könne.
Er rät ihnen daher auch, sich nachts nicht in ihre Betten zu legen. Der vorherige Zwischenfall in der Schenke hätte vermutlich schon gereicht, um jeden über Frodos tatsächliche Identität zu informieren.
Tatsächlich finden die fünf Freunde am nächsten Morgen ihre Betten aufgeschlitzt vor. Ein Grund mehr, sich sofort auf den weg zu machen.
Die Ponys wurden nachts aus dem Stall entfernt, so daß ihnen nichts anderes übrig bleibt, als sich im Dorf nach neuen Tieren umzusehen. Dies gelingt ihnen auch und sie müssen erkennen, daß es wohl ein bestimmter Bewohner des Dorfes war, der sie an die Ringgeister verraten hat.
Aragorn führt sie den langen beschwerlichen Weg zur Wetterspitze, die sich direkt an der Oststraße befindet. Dort werden sie nachts plötzlich von Schattenwesen bedroht und angegriffen. Frodo steckt sich dabei plötzlich den Ring an den Finger und betritt dadurch die Schattenwelt der Ringgeister, die ihn nun sehen können. Es kommt zu einem kurzen Kampf zwischen Frodo und einem Geist, der ihm ein Messer in die linke Schulter stößt.
Durch Aragorns beherztes Eingreifen (mit Fackeln) kann Frodo vor schlimmeren beschützt werden. Jedoch ist die Messerspitze abgebrochen und droht nun, ihn nachträglich doch noch zu töten. Die fünft Freunde müssen so schnell wie möglich nach Bruchtal. Nur dort kann Frodo wirklich geholfen werden.
Auf dem Weg zur Furt nach Bruchtal treffen sie Glorfindel, einen Elben, der sich bereits auf die Suche nach ihnen gemacht hat. Er läßt Frodo auf den Rücken seine Pferdes, daß wesentlich schneller sein soll, als die Pferde der dunklen Reiter.
Kurz vor der Furt werden sie plötzlich von den schwarzen Reitern eingeholt, die sich nun Frodo und den Ring holen wollen. Doch Frodo gelingt die Flucht nach vorn. Es gelingt ihm, das Pferd über die Furt zu treiben. Dort sackt er ohnmächtig zusammen.
Den schwarzen Reitern hingegen gelingt es nicht, die Furt zu überqueren. Sie werden von einer plötzlichen Flutwelle erfaßt und mitgerissen. Und die zurückgebliebenen werden von Aragorn und Glorfindel mit Fackeln in die Fluten gedrängt.
In Bruchtal erwacht Frodo nach einem mehrtägigen Schlaf und erfährt, daß Elrond die Flutwelle geschickt habe, daß Gandalf aber auch ein bißchen mitgewirkt habe.
Er erfährt auch, daß Bilbo in Bruchtal sei. Welch eine Wiedersehensfreude.
Jedoch wird schnell klar, daß Bilbo dem Ring immer noch nicht widerstehen kann.
Dann kommt es zur großen Ratsversammlung, bei der über den weiteren Verlauf des Ringes beraten werden soll. Anwesend sind verschiedene Vertreter der Menschen, der Zwerge und der Elben - und natürlich Gandalf und die Hobbits.
Gandalf berichtet unter anderem, daß sein Großmeister Saruman dem Ring verfallen sei. Er habe ihn auf seinem Turm gefangen gehalten. Deshalb hätte er sich auch nnichtmit Aragorn und den Hobbits treffen können. Mit Hilfe eines Riesenadlers sei ihm dann schließlich die Flucht geglückt.
Nach langem hin und her wird entschieden, daß Frodo den Ring nach Mordor bringen soll, um ihn dort im Schicksalsberg zu vernichten. Sam, der die Versammlung heimlich verfolgt hat, soll ihn begleiten (da er ihn ohnehin nicht im Stich lassen würde). Merry und Pippin bestehen ebenfalls drauf, ihn zu begleiten.
So besteht die Gemeinschaft des Ringes letztendlich aus 9 Streitern: Gandalf dem Zauberer, Boromir aus Gondor und Aragorn als Vertreter der Menschen, Legolas dem Elben, Gimli aus dem Geschlecht der Zwerge und den vier Hobbits Frodo, Sam, Merry und Pippin.
Zur Verabschiedung der Helden erscheint auch wieder Bilbo, der während der Sitzung erfahren mußte, daß diese Reise nicht ihm zugedacht sein würde.
Er läßt es sich jedoch nicht nehmen, Frodo für die bevorstehende Reise auszurüsten. So überreicht er ihm sein Messer Stich, das bei der Anwesenheit von Orks zu leuchten beginnt, und ein Kettenhemd aus Mithrilsilber, welches er unter seiner Hobbitkleidung tragen soll.
So macht sich die Gemeinschaft des Ringes nun auf den langen Weg nach Süden. Über hohe Berge und durch eisige Schneestürme. Immer wieder kommt es zu Diskussionen, welcher Weg denn nun einzuschlagen sei.
Nach einem langen Marsch von mehreren Tagen erreichen sie nun endlich Moria, die berüchtigte Bergfestung der Zwerge. Gimli hofft noch immer darauf, dort seine verschollenen Verwandten anzutreffen. Nach einigen Schwierigkeiten gelingt es ihnen, in den Berg einzudringen. Nach einem tagelangen Marsch im Dunkeln gelangen sie schließlich in Richtung des Ausganges. Während des gesamten Marsches durch die Dunkelheit kommt es Frodo immer wieder vor, als ob sie verfolgt würden.
Kurz vorm Ausgang werden die Kameraden plötzlich von Orks und einem Troll überfallen. Es kommt zu einer heftigen Schlacht, bei der Sam leicht am Kopf verletzt wird. Frodo bekommt von einem riesigen Ork sogar einen Speer gegen die Brust geschleudert, der jedoch - unbemerkt - vom Panzerhemd abgelenkt wird. Am Ende der Schlacht kommt es jedoch zu einem tragischen Ereignis: Gandalf kämpft mit einem plötzlich auftauchenden Balrog. Es gelingt ihm, die Kreatur der Hölle in die Tiefe zu stürzen; jedoch gelingt es dem Balrog hingegen, Gandalf mit sich in die Tiefe zu reißen.
Nun sind die acht verbliebenen Kameraden gezwungen, den Weg nach Lothlórien - dem Reich der Hochelben - allein anzutreten. Als sie es endlich erreichen, sind sie von der Pracht völlig überwältigt. Keinem Nicht-Elben ist es bislang gelungen, den Wald der Elben lebend zu verlassen. Elrond ließ zum Glück ausrichten, daß sich der Trupp bald nähern würde.
In Lothlórien angekommen müssen aber alle Beteiligten feststellen, daß selbst hier schon zum Kampf gegen Sauron gerüstet wird.
Galadriel, die Elbenkönigin und Hüterin eines der Elbenringe, läßt Frodo in ihren geheimnisvollen Spiegel schauen, der ihn ein großes Auge erkennen läßt, welches ihn zu beobachten scheint. Saurons Auge!
Nach einigen Tagen der Ruhe in Lothlórien machen sich die Freunde wieder auf den Weg nach Süden. Mit Hilfe von ultraleichten Elbenbooten und in elbischer Kleidung (die den Träger mit der Natur förmlich verschmelzen läßt) fahren sie den großen Strom flußabwärts - in Richtung Gondor, Boromirs Heimat. Tagelang befahren sie den großen Strom, bis sie schließlich von der Ostseite aus beschossen werden. Orks haben sie entdeckt.
Sie beschließen daher, am Westufer zu übernachten - außer Reichweite der Orkbögen.
Hier wird nun auch Frodo gebeten, sich für den weiteren Weg der Gemeinschaft zu entscheiden. Soll er mit Boromir und Aragorn nach Gondor ziehen, um den Ring - wie von Boromir schon lange gefordert - für den Krieg gegen Sauron und Sauman einzusetzen? Oder soll er doch lieber seiner Bestimmung folgen und den Ring im Schicksalsberg vernichten?
Um dies überdenken zu können, bittet er die Gruppe, ihn für eine Stunde allein zu lassen.
Während er noch in Gedanken versunken ist, taucht plötzlich Boromir auf, der immer noch darauf drängt, den Ring nach Gondor bringen zu dürfen. Mit oder ohne den Hobbit.
Als er sich immer mehr in diesen Wahn steigert und Frodo anzugreifen droht, macht dieser sich mit Hilfe des Ringes unsichtbar und flieht. Für ihn ist die Sache nun klar: er wird sich von der Gruppe trennen, damit der Ring nicht noch mehr Zwietracht unter den Freunden stiften kann. Und er wird den Weg allein gehen, um seine Freunde (insbesondere die Hobbits) nicht in den Tod zu treiben.
Unterdessen machen sich die übrigen Teilnehmer der Ringfahrt auf die Suche nach ihm. Boromir gesteht, daß er mit ihm gesprochen habe und vermutlich etwas grob zu ihm gewesen sei. Daraufhin sei er verschwunden. Gimli und Legolas machen sich auf die Suche in einer Richtung, während Merry, Pippin und Boromir in einer anderen Richtung suchen. Aragorn und Sam gehen anfangs zu zweit auf die Suche. Jedoch fällt Sam plötzlich ein, daß sein Chef wohl mit den Booten fliehen würde, da der Fluß der einzig sichere Weg sei.
So kommt es schließlich auch, daß er Frodo - obwohl er unsichtbar ist - bei einem der Boote entdeckt (das auf dem Wasser treibt).
Beide entschließen sich, die Fahrt nun allein weiter fortzusetzen.
Dies ist das Ende des ersten Bandes, der immerhin 526 Seiten zählt!
Fazit:
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Dieses Meisterwerk beinhaltet alles, was man als Fantasy Fan lesen mag. J.R.R. Tolkien beschreibt sehr anschaulich, wie es sich wohl im Auenland und im restlichen Mittelerde zutragen mag. Das Kartenmaterial verschafft der Story zusätzlich noch ein bißchen Authentizität, die ihresgleichen sucht.
Verfeinert werden die langen Texte immer wieder durch Lieder und Gedichte, die hauptsächlich von den Hobbits, den Elben und Tom Bombadil vorgetragen werden.
Dies verleiht dem gesamten Buch immer wieder einen gewissen Hauch von Jugendlichkeit, die sich letztendlich auch nicht gänzlich verleugnen lassen kann. Wieso aber auch?
Ich habe die drei Bücher vor etwa 10 Jahren das erste Mal gelesen und habe mich nun entschlossen, zum Erscheinen des Kinofilmes, die Bücher noch einmal zu lesen. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr es J.R.R. Tolkien gelingt, mich mit seinem Werk in seinen Bann zu ziehen.
Allerdings finde ich es hin und wieder etwas gewöhnungsbedürftig, die Redeart der Elben auf Dauer zu lesen. Die Elben sprechen immer wieder in einer Art lyrischer Form, die nicht unbedingt Jedermanns Sache sein dürften. Andererseits gehört diese Art aber doch irgendwie zu dieser Geschichte und haucht den Elben ihre eigene Art des Lebens ein.
Ich würde dieses Buch immer wieder kaufen, wenn ich es nicht schon hätte! Es ist nicht umsonst der Klassiker schlechthin!
Zur Info:
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ISBN: 3-608-93541-X
© 2002 by Lars Hermanns
Erstveroeffentlichung bei www.ciao.com
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-14 21:33:37 mit dem Titel Spannung, Sex und Horror...!: "Dunkel" (Wolfgang Hohlbein)
Vorwort:
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Wolfgang Hohlbein gilt bereits seit Jahren als deutscher "Steven King", der sich vor allem durch Dark-Fantasy-Bücher (z.B. Hexer-Reihe), Horror-Thriller (z.B. Azrael) und klassischen Fantasy (z.B. Enwor-Reihe) einen sehr guten Namen gemacht hat. Neben Science-Fiction (z.B. Charity), die mir persönlich nicht so am Herzen liegt, ist er mir aber vor allem durch einige Indiana-Jones-Bücher aufgefallen.
In seinem Roman Dunkel behandelt er ein Thema, das vor ihm schon etliche andere Autoren aufgefasst haben. Allerdings verleiht er diesem Roman seinen üblichen Charakter und einen gänzlich anderen Gesichtspunkt der Akteure.
Inhalt:
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Jan Feller ist ein Fotograf von 35 Jahren, wohnhaft in Neuss bei Düsseldorf.
Als er eines Abends mit seiner Freundin Katrin und deren Bruder ins Kino geht, um sich einen Leslie-Nielsen-Film anzusehen (von dem er im übrigen überhaupt nichts hält), wird ihm plötzlich schlecht, so dass er sich zu den Toiletten des Cinedom begeben muß.
Dort sieht er im Spiegel einen Mann, der vor seinen Augen zusammen bricht. Allerdings kann er im Spiegel noch einen Schatten wahrnehmen, der jedoch nicht mehr zu sehen ist, als er sich zu dem Mann umdreht. Ihm selbst wird aber auch immer schlechter, bis er selbst ebenfalls zusammenbricht. Während er nun am Boden liegt, kann er plötzlich wieder einen Schatten im Augenwinkel wahrnehmen, der offensichtlich über den anderen Mann gebeugt ist.
Dann - plötzlich - greift der Schatten nach ihm selbst und er kann spüren, wie sich die Hand des Schattenwesens in seine Brust gräbt und sein Herz zusammendrückt.....bis er plötzlich einen Herzstillstand erleidet.
Als Jan wieder zu sich kommt, sind bereits Katrin, ihr Bruder, ein Mitarbeiter des Cinedom und ein gewisser Dr. Mertens bei ihm, die ihn wiederzubeleben versuchen.
Jan wird in die Uniklinik Köln gefahren, wo er von Dr. Mertens untersucht wird. Allerdings fühlt sich Jan seit diesem Abend ständig von Schatten verfolgt, was ihn dazu veranlasst, das Klinikum plötzlich zu verlassen - gegen den Rat des behandelnden Arztes, Dr. Mertens.
In der nächsten Zeit ereignen sich immer wieder rätselhafte Zwischenfälle. So läuft Jan eines Tages vor eine Straßenbahn und kann nur sehr knapp von einer jungen Punkerin namens Vera gerettet werden. Aus Dank nimmt Katrin, Jan's Freundin, Vera bei sich in der gemeinsamen Wohnung auf (sehr zum Unwohl ihres Freundes).
Was beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen: Vera ist ein Vampir!!!
Dann taucht ein Mann auf, der dich als Mitarbeiter des Cinedom ausgibt, und der Jan um eine schriftliche Bestätigung bittet, daß das Cinedom nichts mit seinem Herzstillstand zu tun hätte. Wenige Minuten später stirbt dieser Mann vor Jans Wohnung bei einem Verkehrsunfall - durch Herzstillstand!!!
Es kommt zu weiteren Todesfällen, darunter Jan’s Bruder, Dr. Mertens, und der Chef von Jan's Bruder. Der ermittelnde Polizeibeamte, Krieger, weiß nicht, was er von Jan und diesem mysteriösen Zwischenfällen halten soll. Er misstraut Jan immer mehr und ist von dessen Arroganz und Ignoranz sehr ungehalten.
Die Spannung Geschichte steigert sich immer weiter, bis heraus kommt, dass offensichtlich ein durchgedrehter Vampir - Nosferatu, alias Vlad Tepes - für die Morde verantwortlich zu machen ist. Die Vampire der Neuzeit würden sich nur noch von Sterbenden ernähren; dazu auch nicht durch Bisse in den Hals, sondern durch Entzug der Lebensenergie.
Die scheint sich auch mit Erzählungen von Jan's verstorbenem Vater zu decken, der während seiner Zeit im Sterbebett immer wieder von Schatten erzählt haben will, die am Fußende gestanden und ihn beobachtet haben sollen. Jan's Vater nannte sie immer die Dunklen, da sie keine klaren Konturen zu haben schienen. Jan hatte diese Erzählungen damals immer als Deliriums-Erscheinungen abgetan. Heute muß er erfahren, dass vermutlich weitaus mehr an den Erzählungen seines Vaters dran ist, als er es sich jemals zuvor hätte eingestehen wollen.
Vlad ist nun den große Gegenspieler Jan's. Bei ihrem ersten Treffen, bei dem sich Vlad Jan offenbart hatte, hat Vlad verkündet, dass er jeden, der Jan nahe stünde, töten werde. Und zwar so, dass Jan es auch wirklich mitbekäme. Jan ist dabei, hinter ein Geheimnis zu blicken, für das auch er bald sterben würde.
So kommt es, dass Katrin eines Tages von Vlad entführt wird. Jan hat nur eine Chance, Katrin zu retten: er muß Vlad in sein Reich folgen! Und das spätestens bis Mitternacht!
Jan findet heraus, dass die Geschichten über den Kampf gegen Vampire nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Bei einem Kampf gegen Vlad findet er nämlich heraus, dass Vampire scheinbar allergisch auf Silber reagieren. Kruzifixe, Weihwasser und Holzpflock entstammen daher nur der Phantasie Bram Stoker's.
Es ist jedoch richtig, dass Vampire Aversionen gegen Spiegel haben. Allerdings nicht, weil man sie nicht im Spiegel erkennen kann, sondern ganz im Gegenteil: ein unsichtbarer Vampir, der sich der Sicht seines Gegners entziehen will, kann im Spiegel erkannt werden! Daher war es Jan auch unter anderem möglich, den Schatten auf der Toilette des Cinedom zu entdecken.
Eine andere Methode, Vampire sichtbar zu machen, ist, sie zu fotografieren oder zu filmen. Vampire sind in der Lage, sich dem Blickfang eines Menschen zu entziehen. Jedoch können sie nichts gegen die moderne Technik unternehmen.
So geschieht es beispielsweise eines Abends, dass Jan seine Freundin Katrin fotografiert, nachdem die beiden wilden Sex miteinander hatten. Auf den Abzügen ist dann aber auch plötzlich Vera zu sehen, die zu dieser Zeit eigentlich im Arbeitszimmer zu schlafen schien. Tatsächlich jedoch hinter der schlafenden Katrin an der Wand stand und den beiden vermutlich die ganze Zeit zugesehen hatte.
Nun aber zurück zu Vlad Tepes!
Jan entscheidet sich, den Kampf gegen diesen Vampir anzutreten. Unterstützt durch Vera, die dem Treiben des bösen Vampirs ebenfalls ein Ende bereiten möchte. Vlad sei es nämlich zu verdanken, dass man eines Tages wieder Jagd auf die Vampire machen würde. Seit langer Zeit würden die Vampire nämlich unerkannt unter den Menschen verweilen. Erst durch die plötzlichen Todesfälle (allein 16 Todesfälle im Cinedom...alle durch Herzstillstand) würde man eventuell auf sie aufmerksam werden. Zumal auch Vera einsehen muß, dass Vampire im 21. Jahrhundert nichts mehr zu suchen haben. Sie sind einfach nicht dem Fortschritt gewachsen, der selbst unsichtbare Vampire sichtbar machen kann.
Vera führt Jan zu einem Friedhof, auf dem sich ein versteckter Zugang zu Vlad's Reich befinden soll. Sie sei als Vampir in der Lage, andere Vampire aufzuspüren. Allerdings weiß Jan vom ersten Tag an, dass Vera im einiges verheimlicht.
So kam es schließlich auch, dass er eines Nachts mit Vera schlief und Sex mit ihr hatte, wie er ihn noch nie zuvor mit seiner geliebten Katrin zu haben pflegte. Vera ist für ihn eine Art Göttin mit einem perfekten Körper geworden. Eine Göttin, die absolut süchtig macht.
Daher befindet sich Jan auch stets in einer Art Zwiespalt; er liebt Katrin und begehrt jedoch Vera. Und er weiß nicht genau, wie er sich entscheiden soll. Zumal ihm Katrin das Leben nicht immer leicht gemacht hat. Immer wieder müssen Jan und Katrin erkennen, dass sie mehr durch ihre Gegensätze denn Gemeinsamkeiten zusammen gehalten werden.
Das plötzliche Auftauchen Vera's macht die ganze Sache auch nicht gerade leichter für Jan. Während sich Katrin für Vera verantwortlich fühlt (immerhin hat sie Jan schließlich das Leben gerettet), fühlt sich Jan anfänglich durch Vera bedrängt. Sie ist es auch, die Jan gleich so vertraut gegenüber tritt, während er anfänglich noch versucht, sie deutlich auf Distanz zu halten. Dies alles ändert sich jedoch, als Vera eines Abends verletzt nach Hause kommt.
Im Bad, wo sie ihre Schrammen versorgt (als ob sie mit irgend jemandem gekämpft hätte), steht sie plötzlich halbnackt vor Jan, so dass dieser ihre nackten Brüste sehen kann. Und diesen Anblick kann er einfach nicht wieder vergessen und wird seitdem von sexuellen Phantasien heimgesucht.
So kommt es dann auch, dass er eines Nachts mit Vera schläft, während Katrin nicht zu Hause ist.
Nun jedoch begibt er sich auf die Jagd nach Vlad, der Katrin entführt hat. Wissend, dass er diese Jagd vielleicht nicht überleben wird. Aber auch wissend, dass er - sollte die Jagd erfolgreich verlaufen - sich für eine von beiden Frauen entscheiden werden muß.
Während er im Untergrund auf die Jagd nach Vlad ist, fallen ihm immer mehr Ungereimtheiten auf. Bei einem kurzen Gefecht in der Kanalisation gelingt es Jan, Vlad mit einem silbernen Messer zu verletzen; Jan erleidet dabei aber selbst schwerste Verbrennungen an der hand, mit der er das Messer geführt hat. Dann bemerkt er, dass er immer besser im Dunkeln sehen kann. Dies führt er allerdings anfänglich auf Fäulnisbakterien zurück, die hier unten schließlich in rauen Mengen vorkommen müssten. So macht er sich also wieder auf die Jagd und folgt dabei einer Blutspur, die Vlad durch die Messerstiche hinterlassen hat.
Jan bemerkt nun aber auch, dass er plötzlich sogar in der Lage ist, das Blut des Vampirs zu riechen!!!
In einer großen Höhle, rund 100m unter der Erdoberfläche, trifft er auf eine Gruppe Zigeuner (oder zumindest Wesen, die wie Zigeuner aussehen), die nach und nach für ihn sichtbar werden. Zunächst nur mit Hilfe einer Digitalkamera, die er sich für die Jagd angeschafft hat. Später auch ohne Kamera.
Eine der anwesenden Frauen bietet ihm ihre Hilfe an und verarztet seine verletzte Hand. Dabei erfährt er, dass er sich die Hand wohl an Silber verletzt haben muß, und er beginnt immer mehr zu glauben, was er schon seit einiger Zeit befürchtet.
Dann taucht plötzlich Vlad wieder auf, und es kommt zum letzten, alles entscheidenden Kampf zwischen den beiden Männern.
Vlad, der weitaus Überlegende aufgrund seiner übermenschlichen Stärke, schlägt Jan immer und immer wieder nieder. Bis Jan plötzlich bewusst wird, dass tief in ihm eine bislang unbekannte Kraft lauert, die nur darauf wartet, endlich freigelassen zu werden.
Er geht zum Gegenangriff über und verletzt Vlad immer mehr. Bis er sogar so etwas wie Panik in den Augen des Vampirs entdecken kann. Eine Panik, die dieser Vampir bislang noch nie erleben musste. Eine wahre Todesangst!
Beide Streiter erkennen, dass Jan nicht mehr länger ein normaler Mensch ist. Jan ist zum Vampir geworden!!!
So kommt es dann auch, dass er Vlad nach einem langen Kampf niederstreckt.
Katrin kann er jedoch nicht mehr helfen. Obwohl Vlad sie nicht getötet hat, wird sie das Grauen dessen, was sie bis eben erleben musste, nie wieder vergessen. Dazu zählt auch der Anblick, den Jan ihr neuerdings bietet: seine Augen wirken tot, so tot wie die Augen der Vampire Vlad und Vera. Katrin ist nur noch total introvertiert und kaut mit voller Wucht auf ihrem Handrücken rum. Sie hat einen solchen Schock erlitten, dass sie vermutlich nie wieder normal werden würde.
Vera nimmt Jan die Entscheidung ab, für welche Frau er sich entscheiden soll. Sie gibt Katrin den Gnadentod durch Genickbruch.
Jan wird klar, dass Vera vom ersten Moment an nur mit ihm gespielt hat. Sie war immer bei ihm; auch, wenn er sie nicht anwesend vermutet hat. Sie selbst sagt ihm sogar, dass er ohne sie schon längstens gestorben wäre. Sie jedoch hätte ihn als neuen Gefährten gewählt, weil er selbst in der Lage war, sein Leben zu retten. Damals, als Vlad es ihm zum ersten Mal nehmen wollte: auf der Toilette des Cinedom.
Und sie erklärt ihm, mit wem er es bis eben zu tun hatte:
Baron Vladimir Tepes, der auch als Vlad der Pfähler bekannt geworden sei. Sein Volk nannte ihn Dracul, den Menschen noch heute als GRAF DRACULA bekannt.
Vladimir Tepes:
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Vladimir Tepes erhielt seinen Beinamen Der Pfähler, weil er während der Kreuzzüge gegen die Türken dafür bekannt war, seine Gegner auf lange Pfähle aufspießen zu lassen. Dies sollte den Türken als Abschreckung dienen. Sein Volk nannte ihn in seiner Sprache Dracul, der Grausame.
Hintergründe:
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Bram Stoker nahm einst die Geschichte um Vladimir Tepes auf, um seinen Vampir Graf Dracula zu kreieren. Mit dieser Geschichte begann ein wahrer Kult um Vampire und deren Bekämpfung, dessen sich viele weitere Autoren und später auch Regisseure anzunehmen wussten. Einzig der Horrorfilm "Bram Stoker's Dracula" klärt ein wenig über die geschichtlichen Hintergründe des Pfählers auf.
Entgegen sämtlicher Vampirvorlagen verzichtet Wolfgang Hohlbein hier auf beinah sämtliche bekannten Klischees. Seine Vampire sind anders. Sie sind nicht unbedingt moderner, so wie zum Beispiel die Vampire in Blade, Buffy im Bann der Dämonen oder gar in Angel, Jäger der Finsternis. Hohlbein's Vampire ernähren sich nicht von unserem Blut. Vielmehr entziehen sie uns unsere Lebensenergie und laben sich an unseren Todesängsten. Dennoch sagt selbst Vera, dass die Vampire die Jäger und die Menschen die Beute seien. Jedoch nicht mehr in dem Sinne, den man bislang den Vampiren nachgesagt hatte.
Wolfgang Hohlbein verbindet in diesem Roman erstklassig Horror mit dem bislang nur beiläufig (versteckt) angesprochenen Sex!
Während Graf Dracula in der Vergangenheit immer nur versteckt für Erotik Pate stand (durch seine Bisse in den Hals der Frauen und dem gelegentlichen Streicheln deren Körper) handelt es sich bei Dunkel tatsächlich um einen erotischen Horrorroman!
Um dies ein wenig besser zu verdeutlichen, möchte ich hier nun zwei kurze Ausschnitte angeben:
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>>Ich will jetzt spielen<<, sagte sie mit komisch verstellter Kleinmädchenstimme. Jan hatte niemals irgendwelche Neigungen zu kleinen Mädchen gehabt, aber dieser Anblick trieb ihn fast in den Wahnsinn.
>>Hast Du das nicht die ganze Zeit über sowieso schon getan?<< fragte er mühsam. Seine Erektion hatte eine Härte erreicht, die weh tat. Er zitterte am ganzen Leib. .......
....... Jan hörte endgültig auf zu denken, und irgendwann, während sie von Höhepunkt zu Höhepunkt trieben und dem Wort >Lust< eine vollkommen neue Dimension verliehen, hörte er auch endgültig auf, Mensch zu sein.
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Fazit:
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Dunkel halte ich für einen der besten Romane von Wolfgang Hohlbein. Er versteht es schon immer erstklassig, spannende Geschichten zu schreiben und den Leser in seinen Bann zu ziehen. Hier gelingt ihm zudem, erstklassige Erotik mit einzubauen, ohne dass man dies als Stilbruch abtun könnte. Auch nimmt dies dem Roman nichts von dem Schrecken des Dunkel und der Wesen, die darin zu Hause sind.
Die erotischen Spiele zwischen Jan und Vera, bzw. zwischen Jan und Katrin sind so feinfühlig geschrieben, dass man auch nicht befürchten müsste, dass es in einer Art Obszönität enden könnte. Auch wird man hier keinerlei vulgärer Ausdrücke finden, die den erstklassigen Stil besudeln könnten.
Wer sich einen spannenden Roman mit einem Hauch von Erotik kaufen möchte, der ist mit Dunkel sehr gut beraten.
Allgemeines:
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Bastei Lübbe Taschenbuch, Band 14 478
1. Auflage: Februar 2001
ISBN: 3-404-14478-3
Erhältlich unter anderem bei:
http://www.bol.de (DM 16,90)
Weitere Informationen über Bastei Lübbe:
http://www.luebbe.de
© 2001 by Lars Hermanns
Erstveröffentlichung: 23.12.2001 bei www.dooyoo.de
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-28 01:38:49 mit dem Titel Der Herr der Ringe, Band 2: Die zwei Türme (John Ronald Reuel Tolkien)
Drei Ringe, den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkle zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Vorwort:
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Es ist schon einige Zeit her, daß ich einen Bericht über den ersten Band von DER HERR DER RINGE geschrieben habe. Die Kritiken Eurerseits waren sehr gut...bis auf wenige Ausnahmen, die der Meinung waren, ich hätte zu ausführlich geschrieben. Nun gut...das ist schließlich Geschmackssache! Auch jetzt werde ich wieder einen sehr detaillierten Bericht abliefern! Daher eine Bitte an alle...lest den Bericht wirklich nur dann, wenn Ihr wirklich ALLES über das Buch wissen wollt. Der Inhalt wird von mir so genau wie möglich wiedergegeben. Eine nicht so gute Bewertung, wie ich sie bereits vorher erhalten habe, akzeptiere ich nämlich nur dann, wenn mein Bericht Fehler enthalten sollte und/oder ungenau ausgefallen sein sollte. Ich akzeptiere jedoch nicht weiter, eine schlechtere Bewertung zu bekommen, nur weil ich ZU AUSFÜHRLICH geschrieben habe und sich wenige Leser darüber zu beschweren glauben, daß sie das Buch nun nicht mehr zu lesen bräuchten! Das ist nun einmal mein Stil! Ich denke, meine Leser ausführlichst informieren zu müssen. Man sieht doch auch schon gleich zu Beginn, daß es sich wohl um eine sehe, sehr ausführliche Berichterstattung handelt! Um es allen Recht zu machen, werde ich daher ab sofort zwei unterschiedliche Inhalte angeben.....einen extrem kurzen Abriß (für diejenigen, die eine sehr kurze Inhaltsangabe wünschen) und die von mir gewohnte, ausführliche Inhaltsangabe! Dann jeder selbst entscheiden, was er lesen möchte. Das halte ich für fair und hoffe, dem voran gegangenen Problem somit ausweichen zu können! Für sonstige (ernst zu nehmende) Kritiken habe ich natürlich weiterhin ein offenes Ohr.
Das Buch:
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Bei dem mir vorliegenden Buch handelt es sich um Band 2 der Trilogie im Sammelschuber. Diese ist folglich die Taschenbuchausgabe und am günstigsten zu haben (bekam ich von meiner Freundin zu Weihnachten geschenkt und weiß aus Erfahrung, daß diese Trilogie letztes Jahr DM 59.95 gekostet hat).
Die beiden ersten Seiten enthalten einen Überblick, welche Kapitel in Band 1 (Die Gefährten) und Band 2 (Die zwei Türme) behandelt werden. Danach kommt eine Inhaltsangabe von Band 2, gefolgt von oben angeführten, düsteren Worten und einer Übersicht, was bisher geschah.
Band 2 - Die zwei Türme, ist unterteilt in 2 Bücher, bei denen das "Dritte Buch" über 11 und das "Vierte Buch" über 10 Kapitel verfügt. Bevor Ihr Euch wundert...die Bücher "Eins" und "Zwei" findet Ihr logischerweise im Band 1 - Die Gefährten!
Nach der Übersicht, beginnt bereits die eigentliche Geschichte und zieht sich über fast 440 Seiten hin. Am Ende des Buches befindet sich auch hier wieder eine Übersichtskarte von Mittelerde, die einem die Orientierung erleichtern soll. Auch findet man am Ende des Buches Hinweise auf Tolkiens weitere Werke und Anhänge.
Was bisher geschah:
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Der Hobbit BILBO BEUTLIN hatte vor langer Zeit durch eine Gaunerei den MEISTERRING von SMÉAGOL, auch GOLLUM genannt, erhalten und bis zu seinem 111. Geburtstag aufbewahrt. Zu diesem Anlaß, nun, bat GANDALF ihn, den Ring seinem Vetter FRODO zu überlassen.
Jahre später, kam Gandalf wieder nach Hobbingen, um Frodo auf eine große Reise zu schicken. Der Ring müsse zerstört werden, da der Dunkle Herrscher SAURON wieder an Macht gewinne und bereits 9 Ringgeister, die NAZGÛL, ausgesandt habe, um den Meisterring zu finden. Dieses Gespräch wurde von SAM GAMDSCHIE, Frodos bestem Freund und Diener belauscht, der seinen Herrn begleiten wolle.
Ein paar Monate später machten sich die beiden Freunde auf den Weg, begleitet von MERIADOC BRANDYBOCK (MERRY) und PEREGRIN TUCK (PIPPIN), die von diesem Abenteuer hörten und ihre Freunde und Verwandte nicht allein lassen wollten.
Ihr Weg führte sie mit einigen Schwierigkeiten nach Bree, wo sie auf ARAGORN stießen, den alle nur den STREICHER nannten. Er stellte sich ihnen als Freund Gandalfs vor und begleitete sie nach Bruchtal, wo sie bereits von dem Elbenherrscher ELROND erwartet wurden. Viele Gefahren lauerten auf die Freunde, bis sie endlich ihr erstes Ziel erreichten.
Elronds Rat beschloß, eine Gruppe aus 9 Gefährten auf den gefährlichen Weg nach Mordor zu schicken, damit der Ring durch den Ringträger zerstört werden könne. Die Wahl fiel dabei auf Frodo, Sam, Merry und Pippin als Vetreter der Hobbits, Aragorn und BOROMIR als Vetreter der Menschen, GIMLI8/b] als Vertreter der Zwerge, LEGOLAS als Vertreter der Elben und Gandalf, den Zauberer.
Während ihrer Reise wurde immer klarer deutlich, daß der tapfere Krieger Boromir den Ring selbst haben wollte, um sein Volk von der Knechtschaft des dunklen Herrschers zu befreien. Als bei einer Schlacht, in den Höhlen von Moría, Gandalf ums Leben kam, drohte die Ringgemeinschaft bereits zu zerplatzen. Doch die Freunde besannen sich eines besseren und setzten ihre gemeinsame Reise, allen Gefahren zum Trotz, fort. Eines abends jedoch kam es wieder zu einem Streit zwischen Frodo und Boromir, als Folge dessen sich Frodo mit Hilfe des Ringes wieder unsichtbar machte und floh. Lediglich Sam konnte ihn aufspüren und ihm folgen. Gemeinsam nahmen sie nun ihren eigene Weg nach Mordor...ohne ihre Freunde.
Mit dieser Trennung endete der erste Band von DER HERR DER RINGE.
Der Inhalt von Band 2 (Kurzform):
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Nach der Trennung der Gruppe, machen sich Frodo und Sam allein auf den gefahrvollen Weg nach Mordor, um sich Sauron zu stellen und den Meisterring zu vernichten. Boromir, von Gewissensbissen geplagt, gesteht den verbliebenen Kameraden, was geschehen war und macht sich mit ihnen auf dei Suche nach Frodo. Er erhält dabei den Auftrag, auf die beiden Hobbits Merry und Sam aufzupassen. Bei der Suche wird er jedoch von Orks getötet, die den Auftrag haben, einen Hobbit zu fangen und zu SARUMAN zu bringen, den ehemaligen Großmeister Gandalfs, der von der dunklen Seite verführt worden ist. Nicht wissend, um welchen Hobbit es sich konkret handelt, entführen sie beide Hobbitse und machen sich auf den Weg in Richtung Isengard, Sarumans Turm. Die restlichen Gefährten machen sich auf den Weg, ihre entführten Freunde zu befreien. Merry und Pippin gelingt es jedoch selbst, sich während einer Schlacht gegen das Reitervolk von Rohan, sich zu befreien und sie fliehen in einen dunklen Wald, wo sie auf den Ent BAUMBART treffen, der sie bei sich aufnimmt. Die übrigen Gefährten Aragorn, Legolas und Gimli treffen unterdessen auf Gandalf, der dem Tode entsprungen ist - einzig, um dem Kampf gegen den Dunklen Herrscher beizuwohnen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Rohan, um dem dortigen Herrscher Théoden gegen die einfallenden Orks beizustehen. Es kommt zu einer vernichtenden Schlacht, bei der sie Saruman und den Orks den Garaus machen. Später treffen sie auf die Ents, die Isengard überrannt haben...und auf ihre vermißten Freunde Merry und Pippin.
Frodo und Sam hingegen, machen sich immer weiter auf den Weg nach Mordor, wo sie ziemlich bald auf Sméagol treffen. Sie zwingen ihn, ihnen zu helfen. Sam befürchtet ständig, von Sméagol betrogen und hintergangen zu werden. Keiner von beiden ahnt jedoch, was Sméagol tatsächlich mit ihnen vor hat. Nach vielen Abenteuern, bei denen sich Sméagol als offensichtlicher Freund erwiesen hat, treffen sie unter anderem auf weitere Nazgûl und Krieger aus Boromirs Heimat. Und sie müssen feststellen, daß sich Sam nicht geirrt hat, wenn er ständig an Sméagols Loyalität gezweifelt hat...!
Mehr werde ich HIER nicht verraten! Die detaillierte Inhaltsangabe findet Ihr nun jedoch im direkten Anschluß!!!
Der Inhalt von Band 2 (ausführlich):
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Frodo und Sam beschließen, den Weg nach Mordor allein anzutreten. Zu groß ist die Gefahr, daß Boromir wieder und wieder nach dem Ring verlangen könne. Die Macht und Stärke, die von dem Ring ausgeht, nimmt von Mal zu Mal zu und der Ring wird mit jedem Schritt, den sie sich Mordor nähern, mehr und mehr zu einer scheinbar zentnerschweren Last um Frodos Hals.
Die übrigen Gefährten Aragorn, Boromir, Legolas, Gimli, Merry und Pippin machen sich derweil auf die Suche nach Frodo und Sam. Boromir, der den Freunden gesteht, was er getan hat, wird dazu bestimmt, die Angelegenheit wieder in Ordnung zu bringen. Zunächst soll er jedoch Merry und Pippin auf ihrer Suche nach Frodo helfen und sie beschützen. Zumal sie sich nun ja auch schon in der Nähe des Feindeslandes befinden, von dem sie gerade mal durch einen Fluß getrennt sind.
Auf ihrer Suche nach Frodo, treffen Merry und Pippin plötzlich auf eine Horde Orks, die ihrerseits selbst auf der Suche nach einem Hobbit sind. Boromir, der ihnen zu Hilfe eilt, wird dabei im Kampf von den Orks getötet...erschossen mit Pfeil und Bogen. Es gelingt ihm jedoch, noch in sein Horn zu blasen, um den anderen zu signalisieren, daß Gefahr droht und er Hilfe benötigt. Dieses Signal wird sogar von Frodo und Sam gehört...die jedoch nicht darauf reagieren können.
Als die übrigen Gefährten zu Boromir stoßen, sind Merry und Pippin bereits entführt. Und keiner weiß, ob sie überhaupt noch leben. Und falls ja...wohin man sie entführt haben mag. Aragorn verspricht dem sterbenden Boromir, daß er Boromirs Heimat Gondor beim Kampf gegen Mordor beistehen werde.
Sie beschließen, den Spuren der Orks sofort zu folgen und ihre Freunde zu befreien. Sie möchten einfach nicht die Hoffnung aufgeben, daß die beiden lebenslustigen Hobbits noch am Leben sind. Die tage- und nächtelange Verfolgung zehrt sehr an ihren Kräften. Und sie müssen ziemlich schnell erkennen, daß die Orks zum einen keine Angst vor der Sonne zu haben scheinen (was für Orks ziemlich ungewöhnlich ist) und zum anderen, daß sie Kurs auf Isengard zu nehmen scheinen. Der Heimat Sarumans, Gandals ehemaligen Großmeister, der zum Verräter wurde.
Währenddessen gelingt Merry und Pippin nach einigen Tagen die Flucht. Die Orks werden plötzlich von einer Gruppe Reiter angegriffen, so daß sie sich nicht so intensiv um die Gefangenen kümmern können. Dabei stellen Merry und Pippin fest, daß die Orks offensichtlich auf der Suche nach Frodo sind. Sie wissen jedoch nicht genau, weshalb sie Frodo fangen sollen, geschweige denn, wie Frodo eigentlich aussieht. Sie ahnen nur, daß er etwas sehr Wertvolles bei sich haben muß.
Merry und Pippin fliehen in einen naheliegenden Wald, um sich vor den Orks zu verstecken. Dort treffen sie auf BAUMBART, einen Ent, einen Baumhirten. Sie erzählen ihm, wer sie sind und was ihnen passiert ist. Jedoch wissen sie, daß sie nichts von Frodo erzählen dürfen. Sie erfahren jedoch, daß die Ents nicht gut auf Orks zu sprechen sind. Zu oft schon, haben Orks Bäume sinnlos vernichtet und beschädigt. Die Ents jedoch leben für die Bäume und wollen diesem Frevel nicht länger zusehen. So kommt es zu einer tagelangen Konferenz der Ents, die sich als sehr träge Kameraden herausstellen. Das Ergebnis dieser Konferenz ist jedoch eine wahre Überraschung: ein Angriff gegen Saruman! Eine Attacke auf Isengard! Die Vernichtung der Orks!
Aragorn, Legolas und Gimli treffen in den Weiten der Grasebenen auf eine Gruppe Reiter, die von einem Gemetzel mit Orks berichtet. Es handelt sich hierbei um die legendären Rohirrim, dem Reitervolk von den Ebenen von Rohan, auf denen sich die Freunde gerade befinden.Ihr Anführer ÉOMER, stellt sich als der Sohn des Königs vor. Fremde sind in Rohan lange nicht mehr willkommen. Daher fordert er Gimli, Legolas und Aragorn auf, die Ebenen umgehend wieder zu verlassen. Die Spannungen, die von Mordor ausgehen, sind auch den Bewohner Rohans nicht entgangen. Noch haben sie sich jedoch keiner Seite fest verschrieben. Sie dulden das Volk von Gondor...und versuchen, sich nicht unnötig mit Mordor anzulegen. Jedoch scheint es ihnen eine wahre Freude zu bereiten, Orks zu schlachten. daher erzählen sie ihnen, wo und wann sie auf die letzte Gruppe von Orks gestoßen sind. Sie erzählen den Gefährten aber auch, daß ihnen keine anderen Wesen als Orks begegnet seien. Andererseits sind die Gefährten von den Elben mit Umhängen ausgestattet worden, die sie in der Umgebung nahezu unsichtbar nachen können. Es besteht also immer noch die Hoffnung, daß die beiden Hobbits am Leben sein könnten.
Einige Zeit später, treffen sie auf den Ort des Geschehens. Sie können eine Unzahl toter Orks ausmachen; jedoch keinen Hobbit. Aber sie können spüren, daß eine unheimliche Aura von dem düsteren Wald und den Bäumen ausgeht.
Bei ihrer weiteren Suche nach den beiden Hobbits treffen sie plötzlich auf eine weiß gekleidete Gestalt. Ihr erster Gedanke ist, daß es sich wohl um Saruman handeln müsse, und daß sie ihn besser töten sollten, ehe er sie verwandeln mag. Es stellt sich dann aber heraus, daß es sich tatsächlich um Gandalf handelt. Er erzählt den Gefährten, wie er den Balrog mit in die Tiefe gezerrt hatte und dort von den Flammen verzehrt worden war. Aber seine Magie war so groß, daß sie mit seinem Tode sogar noch gewachsen ist. Er ist nun vom Tode zurück gekehrt, um sich dem Kampf gegen Saruman auf der einen und Mordor auf der anderen Seite zu stellen. Da er ja schon tot sei, sei er nun wohl die gefährlichste Waffe gegen die Mächte des Dunklen.
Gandalf erklärt, daß das Königreich von Rohan in große Gefahr sei. Der dort lebende König THÉODEN wirkt alt und schwach, unterstützt durch die giftigen Zusprüche seines Beraters GRIMA SCHLANGENZUNGE, der sich als Spion des dunklen Saruman herausstellt. Ihm ist es sogar gelungen, den König gegen seinen eigenen Sohn Éomer aufzubringen. Zeit also, endlich um eine Audienz zu bitten.
Als die Freunde die Festung Théodens erreichen, müssen sie feststellen, wie schwach der einstige stolze Herrscher doch wirkt. Seinen stattlichen Körper kann er nur noch mühsam auf einen Stock stützen.
Gandalf erklärt ihm, daß dies lediglich ein Trugschluß sei...er sei noch immer der unangefochtene Herrscher Rohans. Nur sein königlicher Berater Schlangenzunge sei Schuld daran, daß er - König Théoden - sich so alt fühle. Schlangenzunge betont auch immer wieder, daß er ja schon alt und schwach sei und sich nicht soviel aufregen dürfe. Nach langen Gesprächen sieht König Théoden dann jedoch ein, daß Gandalf Recht zu haben scheint und entschließt, gegen die Orks von Saruman in den Krieg zu ziehen, ehe sein Königreich gänzlich von ihnen überrannt wird. Grima Schlangenzunge gelingt die Flucht...aber König Théoden erlangt auf einmal seine alte Kraft und Würde wieder. Unterstützt von den Belehrungen Gandals.
So werden Gandalf, Gimli, Aragorn und Legolas von den Reitern Rohans, den Reitern der Mark, mit Waffen und Rüstungen ausgestattet, um Théoden beim Kampf gegen Saruman beizustehen. ÉOWYN, Éomers Schwester und Tochter des Königs, wird zur neuen Herrscherin über Rohan ernannt, da niemand über den Ausgang der bevorstehenden Schlacht bescheid weiß. Man entschließt sich, die Schlacht bei Helms Klamm zu schlagen, einer engen Schlucht, die noch immer den besten Schutz gegen herannahende Heere zu bieten im Stande ist.
In Helms Klamm kommt es dann zur alles entscheidenden Schlacht zwischen Menschen und Orks. Gandalf wohnt dieser Schlacht nicht bei. Er macht sich auf die Suche nach Éomer, den verstoßenen Sohn des Königs, um noch weitere Krieger mobilisieren zu können. Sie werden mann gebrauchen können, der abkömmlich ist.
Währenddessen stürmen die Truppen der Orks Helm Klamm. Es kommt zu sehr vielen Toten und Verletzten auf beiden Seiten der Mauern. Gimli und Legolas, die zwischenzeitlich die besten Freunde geworden sind, üben eine Art Wettstreit aus....wer die meisten Orks erschlagen hat! Während der Schlacht werden die Freunde voneinander getrennt. Während Aragorn, Legolas und König Théoden mit einigen Kriegern Schutz in den Höhlen hinter den Mauern finden, hat man Gimli zuletzt vor den Mauern gesehen...dort, wo sich nun die Horde der Orks befindet. König Théoden entschließt sich, einen Ausfall zu wagen. Er möchte nicht in den Höhlen sterben. Er möchte im Kampf fallen. Daher wagen sie einen letzten Gegenangriff...und erhalten plötzlich Unterstützung von weiteren Reitern...und von Gandalf! Die fliehenden Orks werden am Ausgang der Schlucht plötzlich von einem Wald behindert, so daß es den Reitern gelingt, auch diese Orks zu vernichten. Am Ende der Schlacht entdeckt Legolas Gimli, der die ganze Zeit über in Höhlen vor der Mauer gegen Orks gekämpft hat und nun stolz ist, mehr Orks als sein elbischer Freund erschlagen zu haben.
Saruman jedoch können sie nicht entdecken. Daher entschließen sie sich, durch den Wald in Richtung Isengard zu reiten und Saruman zu stellen.
In Isengard treffen sie plötzlich auf eine Überraschung. Der Turm des ehemaligen Großmeisters wurde angegriffen. Der Meister wurde offensichtlich geschlagen.
Vor dem Turm treffen die Freunde auf Merry und Pippin, die ihrerseits Saruman in seinem Turm gefangen halten. Die Wiedersehensfreude ist groß. So erfahren die Freunde von Baumbart und den Ents und dem Kampf gegen die Orks. Saruman befindet sich seitdem im Turm, zusammen mit seinem Berater Schlangenzunger, der bislang bei König Théoden spioniert hatte und diesen seinen giftigen Ratschlägen ausgesetzt hatte. Gandalf gerät in den Besitz des Palantír, einer Kugel, mit deren Hilfe Saruman mit Sauron in Kontakt treten konnte. Ein Blick in diese Kugel ist jedoch nur mächtigen Magiern bestimmt. So kommt es zu einem beinah tragischen Zwischenfall, als Pippin die Neugierde packt und er selbst in die Kugel blickt. Er wird ohnmächtig, kann aber wieder erweckt werden. Jedoch ahnt Gandalf, daß er Pippin in Sicherheit bringen muß. Außerdem entschließt er sich, zu Boromirs Volk nach Gondor zu reiten, um es im Kampf gegen Mordor zu unterstützen.
Von all den Geschehnissen bekommen Frodo und Sam nichts mit. Seit ihrer Trennung von den Kameraden, fühlen sie sich verfolgt und beobachtet. Dann, plötzlich, sehen sie ihren Verfolger und lauern ihm auf. Es ist SMÉAGOL, dem Bilbo einst den Ring wegnahm.Er schleicht ihnen immer noch nach, um wieder in den Besitz seines "Schatzes" zu kommen. Daher überrumpeln sie ihn und nehmen ihn gefangen (sehr zum Leidwesen Sams, der ihn lieber getötet hätte). Frodo ahnt, daß Sméagol einen Weg zum Schicksalsberg kennen müßte. Immerhin war ihm einst die Flucht geglückt und er hat sich seither unbemerkt bewegen können. So läßt er Sméagol auf den Ring schwören, daß er Frodo und Sam helfen und begleiten solle. Im Gegenzug dafür würden sie ihn von den Fesseln befreien.
So machen sie sich auf den Weg zum Schicksalsberg. Sméagol führt sie durch Sümpfe, in denen die Toten konserviert wurden. Sümpfe, aus denen es eigentlich kein Entkommen geben dürfte. Aber er scheint den Weg tatsächlich zu kennen. Es wird aber auch immer deutlicher, wie wenig es ihm behagt, den Ring in der Nähe des Dunklen Herrschers zu wissen. Es wird aber auch immer deutlicher, wie wenig Sam diesem Sméagol traut. Sam kann sich einfach nicht vorstellen, daß eine einfacher Eid auf den Ring einen solch immensen Sinneswandel bei einer solchen Kreatur hervorgerufen haben sollte. Er beschließt daher, sehr wachsam zu sein und seinen Herrn Frodo und Sméagol nicht aus den Augfen zu lassen.
Nach einiger Zeit stoßen die drei auf ein schwarzes Tor, einen direkten Zugang nach Mordor. Sméagol ist gar nicht wohl zumute. Und die drei müssen feststellen, daß sogar Menschen dem Dunklen Herrscher zu dienen scheinen. Sie bewachen das Tor und es scheint kein Durchkommen zu geben. Daher beschließt Frodo, sich von Sméagol einen anderen weg zeigen zu lassen. Dieser hingegen ist hin- und hergerissen zwischen dem abgelegten Schwur, Frodo zu helfen und der Gier und der Angst um den Ring, den er immer noch nicht in der Nähe des Dunklen Herrschers wissen möchte.
Auf ihrem weiteren Weg durchs Feindesland treffen sie eines Tages auf Krieger aus Gondor. Als diese erfahren, daß Frodo und Sam Boromir kannten, werden sie natürlich neugierig. Allerdings müssen sie den beiden Freunden nun mitteilen, daß Boromir im Kampf gefallen sei. Frodo und Sam haben damals das Horn gehört, konnten ihm aber nicht zu Hilfe eilen. Auch spürt Frodo, daß es wohl besser ist, den Kriegern nicht zu sagen, wie und warum sie sich von der Gruppe und Boromir getrennt haben. Und sie erfahren, daß der Anführer der Gruppe Boromirs Bruder ist. Sie erklären, daß sie nach Mordor müssen, um einen Auftrag auszuführen. Vermeiden aber, konkretere Informationen herauszugeben. Die Krieger raten ihnen sich von ihnen fern zu halten und auf Orks achtzugeben. Danach trennen sie sich wieder voneinander.
Nach weiteren Schwierigkeiten und Problemen, gelangen sie eines Tages nach Minas Morgul, einer Festung mit zwei Türmen (siehe Titel) und den Treppen von Cirith Ungol. Hier erkennen sie ein riesiges Heer, das sich auf den Weg in Richtung Gondor macht. Angeführt von einem riesigen schwarzen Krieger...einem Nazgûl! Sie können das Heer umgehen und ihren Weg fortsetzen. Spüren aber auch immer mehr, in welcher Gefahr sie sich befinden.
Nachdem sie Minas Morgul durchquert und die riesigen Treppen erklommen haben, gelangen sie an eine Felsmauer...einen riesigen Berg.
Frodo und Sam merken einmal mehr, wie gut sich Sméagol in dieser Region auszukennen scheint. Er erzählt Frodo und Sam von einem Tunnel, den es nun zu durchqueren gilt. Sie sollen ihm folgen und keine unnötige Pause einlegen.
Kaum haben sie den Tunnel betreten, spürt Frodo, daß ihm gar nicht wohl ist. Man kann kaum etwas erkennen. Aber er spürt instinktiv, daß sie offensichtlich beobachtet werden. Ein fauliger Gestank vestärkt zudem dieses ungute Gefühl. Ein Geräuch hinter ihnen und ein plötzliches Verschwinden von Sméagol lassen erahnen, daß Frodo mit seinem unguten Gefühl Recht zu haben scheint. Sie sitzen in der Falle! Frodo und Sam rennen, so schnell sie können, um den Tunnel hinter sich zu bringen. Als die Geräuche hinter Frodo lauter werden, entschließt er sich, Galadriels Licht zu nutzen und den Gang zu erhellen...und erkennt, in welcher Gefahr sie sich tatsächlich befinden!!!
Eine riesige Spinne bahnt sich ihren Weg zu ihnen. Eine Spinne, die durch das plötzliche Licht geblendet und durch die elbischen Waffen von Frodo und sam verletzt wird. Eine Spinne, die Hunger hat und ihre Beute nicht verlieren möchte.
Die beiden fliehen weiter und es gelingt ihnen sogar, den Tunnel zu verlassen. draußen werden sie aber plötzlich wieder von der Spinne.....und von Sméagol angegriffen! Beiden wird klar, daß Sméagol niemals vor hatte, ihnen zu helfen. Er wollte immer nur Frodo und Sam zu KANKRA bringen, der Spinne. Schon immer hat er ihr Opfer in den Tunnel gebracht. Diesmal wollte er zusätzlich aber auch noch von den Habseligkeiten der Hobbits profitieren, die Kankra selbst nicht interessieren: den Ring!
Während Sam mit Sméagol kämpft (er hat mit ihm ja noch einige Hühnchen zu rupfen), gelingt es Kankra, Frodo zu beißen und zu vergiften! Frodo gelingt es aber noch in letzter Sekunde, Kakra sehr schwer zu verletzen, so daß diese das Kampffeld räumen und Frodo zunächst zurück lassen muß. Auch Sméagol flieht und läßt Sam zurück. Dieser ist der Verzweiflung nah. Sein Freund ist tot und die Mission scheint gescheitert zu sein. Er beschließt, ins Auenland zurück zu kehren. Wissend, daß dieses nun dem Untergang geweiht sein wird. Nach einigen Metern kehrt er jedoch wieder um. Er will Frodos Tod nicht umsonst gewesen wissen und entschließt, den Gang nach Mordor allein fortzusetzen.
Kaum ist er jedoch einige Meter gelaufen, muß er sich schon wieder verstecken. Orks haben den toten Frodo entdeckt....und haben eine böse Überraschung für Sam: Frodo ist nicht tot!!! Kankra hat ihn gebissen und mit ihrem Gift gelähmt, um ihn später zu fressen. Wissend, daß der Dunkle Herrscher nach einem Hobbit fahndet, bringen sie ihn wieder in die Höhlen. Sam kann ihnen unerkannt folgen. Wird jedoch sehr schnell gänzlich von Frodo getrennt, als sich plötzlich eine Öffnung in einer Felswand schließt. HIER ENDET DER 2. BAND!
Fazit:
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Meiner Meinung nach ist BAND 2 - DIE ZWEI TÜRME der bislang spannendste Band der Trilogie. mußte Band 1 erst mit der Vorgeschichte beginnen, kann Band 2 unmittelbar dort weiter machen, wo Band 1 endet. Außerdem finden hier dermaßen viele Kämpfe und Schlachten statt, daß man versucht ist, das Buch an einem Abend durchzulesen. Es ist einfach spannend, bis zur letzten Seite.
Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr ausschmückend und zugleich schwierig im Verständnis. Dies hat zur Folge, daß das Buch für Kinder und Jugendliche nur bedingt zu empfehlen ist. Es ist einfach zu schierig geschrieben, als daß Kinder und Jugendliche mit dem Stoff gut zurecht kommen könnten. Auch sollte man nicht vergessen, wie intensiv in den Büchern, vor allem in diesem Band hier, auf Schlachten, Mord und Totschlag eingegangen wird. Auch die detaillierte Beschreibung von Kankra trägt nicht unbedingt zum ruhigen Schlaf eines Kindes bei.
Ich denke, man sollte schon einige Erfahrung im Lesen haben, um überhaupt mit dieser Trilogie zurecht zu kommen. Diese Erfahrung ist spätestens dann vonnöten, wenn man allein an die komplizierte, hoch gestochene Sprache der Elben denkt. Kinder und Unerfahrene werden dann ziemlich schnell überfordert werden. Und man sollte nicht vergessen, um was es in dieser Trilogie überhaupt geht! Die Vernichtung einer ganzen Welt durch die Macht des Bösen! Geisterreiter, Monster, blutrünstige Spinnen und eine komplizierte Schriftsprache...welche Altergruppe soll das lesen können? Ich weiß es nicht!
Da mir nicht bekannt ist, ab wieviel Jahren dieses Buch überhaupt empfohlen ist, werde ich meine Beurteilung aus der Sicht MEINES Alters abgeben. Der Sicht eines Erwachsenen.
Wie bereits been und im Fazit zu Band 1 erwähnt, bedient sich John Ronald Reuel Tolkien einer sehr lebhaften, ausschmückenden aber auch komplizierten Ausdrucksweise, die ein wenig an ältere Texte aus dem Mittelalter erinnern läßt. Beieindruckend finde ich, wie er extra eigene Sprachen für Elben, Zwerge und Orks entwickelt und perfektioniert hat. Auch beschreibt er diese Wesen dermaßen exakt, daß man sie sich förmlich vor seinem geistigen Auge vorstellen kann.
Ich halte diesen Band auch wieder für sehr gut. Sogar noch besser als Band 1, da eben mehr Spannung aufkommt. Daher vergeb ich hierfür auch die volle Punktzahl! Muß aber immer wieder darauf hinweisen, daß ich nicht der Meinung bin, daß Kinder diese Bücher lesen sollten. Und ich bin neugierug darauf, wie dieses Buch wohl im Film umgesetzt worden sein mag.
Herausgeber:
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Klett-Cotta
ISBN: 3-608-93542-8
1. Auflage der neuen Übersetzung von 2000
weitere Infos:
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www.klett-cotta.de
© 2002 by Lars Hermanns weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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DrDuke, 28.04.2002, 10:57 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr schöner Bericht mal wieder von dir. Wusst schon warum ich dir vertrau
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chatterman90, 28.04.2002, 04:52 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
ui, Fertig! das war ja wahnsinn, toller Bericht, warum können nicht alle berichte so geil sein?
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Spannung und angenehmes Gruseln garantiert!!! - Attic von Douglas Preston und Lincoln Child
24.04.2002, 14:09 Uhr von
Fahrenheit451
Sie alle zu fechten, die Selbstgerechten; die mit Humor zu finden und ewig zu binden ;) Hallo...Pro:
Spannende Story;gute Aufmachung; preiswert
Kontra:
Das erste Buch " Das Relikt-Museum der Angst" war etwas besser; leider hat man das Buch zu schnell durchgelesen *seufz*
Empfehlung:
Nein
Das Taschenbuch ATTIC/ RELIQUARY-ein Fantasy-Horror-Thriller
Das Buch "Attic"(deutscher Titel) oder Reliquary (wie der Titel der amerikanischen Originalausgabe lautet) wurde gemeinschaftlich von Douglas Preston und Lincoln Child geschrieben und erschien 1999 als deutschsprachige Ausgabe bei der Droemerschen Verlagsanstalt Th. Knaur (also kurz und bündig: bei KNAUR) in München als Taschenbuchausgabe.
Die beiden Autoren knüpfen mit diesem spannenden "Wissenschaftsthriller" an ihren Erfolgstitel "Das Relikt-Museum der Angst" an, der auch verfilmt wurde. ( Aber keine Bange, die Bücher hängen nicht so eng zusammen, dass man bei ATTIC nun gar nicht mehr weiß, worum es geht; wie es bei manchen Büchern wohl doch schon vorkommt und man dann unbedingt darauf angewiesen ist, sich die Vorgänger zu kaufen.........aber könnt' Ihr in diesem Fall auch machen, das erste Buch ist genauso spannend wie dieses hier. Ehrlich wahr!)
Nun fragt Ihr Euch sicher, um was geht es denn eigentlich in dem besagten Büchlein?
Also der Roman spielt im New York der heutigen Zeit und beginnt damit, dass Ihr gleich zu Anfang mit dem ehemaligen Tauchleherer und jetzigen Polizeitaucher "Snow" statt eines erwarteten Drogenpaketes einen grauenhaften, obskuren Leichenfund aus dem Wasser des "Humboldt Kill" (einem ehemaligen Nebenfluss des Hudson, der inzwischen zur Kloake verkommen ist-pfui teufel-ich kann Euch sagen....) fischt und dabei fast ums Leben kommt.....mmmh, ich will nicht allzu viel verraten.
Auf jeden Fall geschehen auch noch einige ziemliche mysteriöse und reichlich "blutige" Morde an einigen Obdachlosen, die sich zum grösstenteil in den alten Tunnelsystemen (auch Devil's Attic=Dachboden des Teufels genannt) der Stadt New York aufhielten.
Der FBI-Agent Penderast, der Polizist Lieutenant D'Agosta und die Wissenschaftlerin Margo Green aus der Forensischen Anthropologie eines Museums und einige weitere anderen Protagonisten, die im Verlauf des Romanes aufeinandertreffen, machen sich fieberhaft auf die Suche nach der Ursache b.z.w. dem Verursacher dieser merkwürdigen Mordserie...ob sie fündig werden und was sie da wohl noch so alles entdecken...? Nope, das wird nicht verraten, zwinker...
Wenn Ihr also dem Horror-und Thrillergenre mit einem Schuss Fantasy nicht abgeneigt sied und dieses Buch noch nicht in Eurem Bücherschrank stehen haben solltet, kann ich Euch wirklich nur empfehlen, es zu kaufen....es lohnt sich auf alle Fälle-spannende Stunden, die leider viel zu schnell herumgehen, werden Euch erwarten..
Kurze Zitate zu diesem Buch:
"Was DER WEISSE HAI" für den Strand war, ist ATTIC für die U-Bahn..."
Stadtanzeiger
"Spannung und Horror pur bis zur letzten Seite"
Berliner Morgenpost
Ansonsten ist zu sagen, dass Attic recht' einfach zu lesen ist und auch bestimmte Wörter aus dem Wissenschaftsjargon erklärt werden (was ja leider nicht immer so der Fall ist..da muss man bei manchen Büchern, mit deren Materie man nicht so vertraut ist, doch schon das ein oder andere Mal ein Fremdwörterbuch zücken, damit wieder Licht ins Dunkel, kommt *seufz* *zwinker*)
Desweiteren ist der Roman sehr fantasievoll und stimmig geschrieben; durch die sorgsame Beschreibung erscheinen die erwähnten Orte direkt ohne jegliche Probleme vor dem inneren Auge des Lesers. Aber ich komme wieder ins Schwelgen, lest das Buch einfach mal selber. weiterlesen schließen -
Der Meister des Grauens
Pro:
für alle Gruselfreunde
Kontra:
nicht für Kinder geeignet.
Empfehlung:
Nein
.
Stephen King hat mit dem Buch Frühling, Sommer, Herbst und Tod vier Kurzromane verfasst, die dem Friedhof der Kuscheltiere, Es, Sie und Christine, um nichts nachstehen.
Wie bei jedem seiner Romane galt bei Stephen King das Motto, die Geschichte zählt, nicht der Erzähler, deshalb sind diese Geschichten auch so Horrormäßig, weil man nie weiß woher das nächste Grauen kommt.
+ ATEMTECHNIK ein Wintermärchen, ist eine grausige Geschichte einer Frau die ihr Kind zur Welt bringen will, ganz gleich, was geschieht. Das Ganze spielt in New York, was dem Ganzen so wie es geschrieben ist noch einen schaurigen Hauch verleit.
+ DER MUSTERSCHÜLER Sommergewitter beschreibt die Faszination, die das Böse ausübt, am Beispiel eines netten aufgeweckten Jungen, der unversehens mit den Greueltaten der Nazis konfrontiert wird und dann selbst zu morden beginnt.
+ PIN-UP Frühlingserwachen erzählt von einem ungewöhnlichen Gefängnisausbruch.
+ DIE LEICHE Herbstsonate in dessen Mittelpunkt eine Gruppe von Großstadtjungen steht, die die grausamsten Dinge des Lebens zu spüren bekommen.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, denn es ist wirklich ein Meisterstück der Horrorliteratur und zeigt das Stephen King mit Abstand der beste Schriftsteller in diesem Gebiet ist.
Noch ein paar Worte übeer den Autor Stephen King alias Richard Bachmann. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Bangor/Maine. Seine Bücher wurden weltweit über 100 Millionen mal verkauft. Seine Romane wurden von den besten Regisseuren verfilmt, wie zum Beispiel Es und Friedhof der Kuscheltiere.Geboren 1947 in Portland/Maine, schrieb und veröffentlichte er schon während seines Studiums Science-Fiction-Stories. 1973 gelang ihm mit CARRIE der internationale Durchbruch.
Ein Zitat aus einer Zeitung über den Meister des Horrors:
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Tausendmal berührt...
Pro:
Glaube mehr muss man dazu nicht sagen.
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Tausendmal ist nichts passiert.
Aber jetzt ist es geschehen.
Jetzt sind wir mehr als nur Freunde.
Ist es besser so?
Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur, dass es weh tut.
Mehr als die Ungewissheit
und mehr als die Enttäuschung.
Jetzt hat es Zoom gemacht,
und ich weiß nicht,
ob ich glücklich sein soll
oder traurig.
Aber bitte vergiss mich nicht,
auch wenn wir uns jetzt trennen müssen.
Ich werde immer an Dich denken,
werde jeden Tag, jede Stunde
in Deinem Herzen sein.
Und Dein Lachen
werde ich immer hören. -
Knuddeln macht den Tag erst schön!
Pro:
man denkt mal wieder an seinen Nächsten!! Und erinnert sich an die kleinen Dinge des Lebens und wie wichtig sie sind!!
Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Dieses kleine, quadratische, rote Buch ist das ideale Geschenk für von uns geliebte Menschen.
Ich verschenke es immer wieder gern und habe so der Welt schon viele neue Knuddeltherapeuten vermacht. Und die wenden ihre neu erworbenen oder nur gereiften "Knuddeleien" gnadenlos an!! :-)
Auch ich bin einer von diesen Knuddeltherapeuten, sicher werdet ihr euch fragen, wovon spricht (schreibt) die überhaupt??????
Und eure Frage ist berechtigt.
Dieses Buch ist ein Sachbuch, ein Ratgeber, ein Schmunzelbuch, ein Lehrbuch und ein Buch zum Nachdenken, in dem der gefesselte Leser in die unzähligen Arten des Knuddelns, seine therapeutische Wirkung und damit seine Wichtigkeit eingeführt wird und ganz nebenbei am Ende ein zertifiziert ausgebildeter Knuddeltherapeut ist!!!
Das Wie? Wo? Wann? und Warum? des Knuddelns wird uns durch kuschlig knuffige Eisbären verdeutlicht (Zeichnungen: Mimi Noland), die uns "von der A-förmigen Umarmung für Anfänger über die klassische Bärenumarmung bis zum Zen-Knuddeln für Fortgeschrittene" in die Kunst des Knuddeln einführen.
Das Buch beginnt mit der Theorie über das Knuddeln.
(Was ist Knuddeln? Warum brauchen wir knuddeln??)
Dann folgen die Qualifikationen eines Knuddeltherapeuten.
(Keine Angst, die einzige ist, er muss einfach da sein!)
Dann kommt: Ethik und Etikette.
(Was darf man, was darf man nicht!)
Und natürlich der Hauptteil:
Knuddeln und Umarmen: Eine Typologie
Dieser zum Teil natürlich nicht immer ernstgemeinte
"Knuddeltherapeut" wurde von Kathleen Keating geschrieben.Was sie erreichen möchte:
" Erzählen sie anderen Menschen wie gesund es ist,
jemanden in den Arm zu nehmen. Und das nicht nur ab
und zu mal (etwa bei Geburtstagen usw.). Wir wünschen
uns, dass Knuddeln zu etwas ganz Alltäglichem wird,
ohne das wir dabei vergessen, wie besonders jede einzelne Umarmung ist!!"
Gibt einem das nicht zu denken? Ich muss ehrlich sagen das mir dieses kleine Buch durch seine humorvolle Art ein bisschen mehr Leben gebracht hat.
Und ich nur sehr positive Erfahrungen mit meinem Knuddeln machen konnte. Man darf eben die schönen Dinge im Leben nicht vergessen und auch andere daran teilhaben lassen.
Das Buch lässt sich prima lesen. Es ist humorvoll, kritisch aber durchaus auch ernst gemeint. Die knuddelnden Eisbären bringen einen zum Schmunzeln und tatsächlich auch zum Ausprobieren!!
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Zum Schenken und auch zum selber lesen. Es gibt mittlerweile auch eine Art "Fortsetzung". Diese ist in Gelb gehalten.
Vielleicht schenkt mir die ja mal jemand?! *grins*
Das Buch ist im Sanssouci Verlag erschienen und kann in jedem Buchladen oder bei Amazon, Bol usw. bestellt werden. ISBN: 3-7254-1203-0
Preis:6,90 Euro
Dann knuddelt mal schön und vergesst die kleinen netten Dinge das Lebens nicht.
Euer Knuddeltherapeut: Engel ( Termine sind zu vereinbaren! *gg*) weiterlesen schließen -
Die Päpstin
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Zum zweiten Mal habe ich dieses 533 Seiten dicke Buch jetzt gelesen, und ich finde es einfach sehr interessant!
Es geht um Johanna von Ingelheim, die bereits sehr früh heimlich lesen und schreiben lernt, was für ein Mädchen im Mittelalter ungewöhnlich ist und nicht gern gesehen wird. Auch ihr Vater soll davon möglichst nichts erfahren, dieser ist ganz von seinen beiden Söhnen überzeugt, von denen er sich wünscht, dass sie eines Tages Priester oder gar Papst werden. Schließlich erlaubt er seiner Tochter nach langem Betteln den Unterricht bei einem bekannten Lehrer, jedoch unter der Bedingung, dass ihr Bruder Johannes trotz seines mangelnden Talents mitunterrichtet wird.
Nach einigen mehr oder weniger glücklichen Zufällen landet Johanna an der Domschule, wo sie als einziges Mädchen die Außenseiterin ist und häufig gehänselt wird. Ihr Charakter zeichnet sich aus durch scharfe Intelligenz und logisches Denken. Sie ist sehr offen und spricht aus, was sie denkt. Das bringt sie manchmal in sehr heikle Situationen.
Sie verliebt sich schließlich in Gerold, einen verheirateten Mann. Ihre Liebe wird zwar erwidert, doch bei einer Reise von Gerold arrangiert dessen Frau eine Hochzeit mit einem jungen Mann aus dem Dorf für Johanna. Am Tag der Trauung wird aber das Dorf überfallen, sämtliche Dorfbewohner kommen um, bis auf Johanna, die sich in einem Altar versteckt, und eine von Gerolds Töchtern, die von den Barbaren entführt wird.
Johanna nimmt die Kleider ihres verstorbenen Bruders an sich und taucht als Mann verkleidet in einem Kloster unter. Niemand ahnt dort etwas von ihrer Identität, bis sie eines Tages krank wird und alles aufzufliegen droht. Sie flieht nach Rom, wo sie als Leibarzt des Papstes arbeitet.
Eines Tages taucht auch Gerold dort wieder auf, und die beiden kommen sich näher. Doch Johanna möchte nicht mit ihm fortgehen weil sie sich den Bürgern Roms sehr verpflichtet fühlt.
Schließlich wird sie sogar selbst zum Papst gewählt und erregt Aufsehen durch ihre ungewöhnlichen aufopfernden Taten. Am Tag einer Bittprozession wird Gerold getötet, und durch die Aufregung erleidet die schwangere Johanna eine Fehlgeburt und stirbt auf der Stelle. Das ist das Ende einer Geschichte, die angeblich auf wahren Begebenheiten beruht!
Am Ende des Buches finden sich interessante historische Anmerkungen dazu.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen!
Es lohnt sich bis zur letzten Seite! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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FloVi, 12.05.2002, 13:51 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Gute Zusammenfassung, aber wo ist Deine Rezension?
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Peter16jh, 12.04.2002, 12:21 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Zu dem Buch hätte man deutlich mehr schrieben könne, tut mir Leid um die WErtung, aber ich hab das Buch selber gelesen und könnte uswendig mehr schreiben, da muss ich einen Abzug geben:-( Auch wenn ich es ungerne mache, grade wiel du mri so
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Unsere Welt später einmal? Hoffentlich nicht. Aber super Story!
Pro:
Ey, lies Text durch! Nur Gutes! :P
Kontra:
Fällt dir etwa was ein?!
Empfehlung:
Nein
Diesen Beitrag widme ich dem erst kürzlich verstorbenen Autor Douglas Adams, meinem Vorbild (neben J. R. R. Tolkien natürlich *g*).
Näher gesagt seinem einem Roman "Per Anhalter durch die Galaxis", das sehr bekannt und beliebt geworden ist.
Dabei handelt es sich ursprünglich um eine Radioserie zu BBC, dessen erster Teil Anfang 1978 ausgestrahlt worden war. Dieser erbrachte schon schnell einen erstaunlichen Bekanntheits- und vor allem Beliebtheitsgrad - Merchandising folgte also sogleich: Fortsetzung der Radioausstrahlungen, gar eine eigene Serie im Fernsehen, ein PC Game, Hörspielkassetten, Schallplatten natürlich auch, sowie einige Bühnenproduktionen und auch "Luxuriöses" (als Merchandise) wie z.B. Handtücher.
Der Kult erreichte wenig später auch die USA - Douglas Adams selbst war nämlich Engländer... am 11. März (-> Sternzeichen: Fische) im Jahre 1952 ist es nämlich in Cambridge geboren und studierte in England die Englische Literatur, wobei er nebenbei auch Erfahrungen im Bereich Humoristik (lest am besten seine Storys :P) machte und später als freier Autor begann.
Douglas Adams hat mehrere SF-Romane geschrieben. Die fünf bekanntesten sind "Per Anhalter durch die Galaxis", "Das Restaurant am Ende des Universums", "Das Leben, das Universum und der ganze Rest", "Mach's gut, und danke für den Fisch" und "Einmal Rupert und zurück".
Für mich sagen diese Titel bereits Kreativität, Humor und eine eigene Welt bzw. Sprache aus. Und das macht das ganze ja erst so interessant. Für mich jedenfalls.
Ich persönlich lese inzwischen ausschließlich nur noch Bücher, in denen eine eigene Welt oder zumindest für uns ungewohnte Sitten und Umgebungen zu finden sind. Douglas Adams eignet sich dafür ganz besonders. Sehr deutlich wird das in seinem beliebtesten und mit ältesten Werk "Per Anhalter durch die Galaxis", wo er neben dem ganzen guten Humor auch eigene Wörter benutzt. Er hat zwar keine eigene Sprache entwickelt, was ja auch nicht unbedingt erforderlich sein sollte in einer anderen Welt (bzw. Zeit), benutzt aber ungewohnte, zusammengesetzte und zum Teil recht primitive Ausdrücke, um gewisse Begriffe, meist Gegenstände, zu umschreiben - genauso stelle ich es mir in der Zukunft vor! Und genauso wollte ich es bei meinem momentan geschriebenen SF&Fantasy-Roman auch erst machen. Aber... naja... mal sehen, ich überlege noch - zum Teil auch deswegen, weil mir keine guten Begriffe einfallen. Jedenfalls lässt dies das ganze viel echter, also lebendiger und auch realistischer werden, zumindest für mich wie gesagt. Adams zeigt auch damit viel Kreativität und dass er sich wirklich dort hineinversetzt hatte.
Das wird auch allein durch die Handlungen, also worum es eigentlich geht, deutlich. Und so ist es zum Beispiel in "Per Anhalter durch die Galaxis".
Da geht es nämlich - ganz großb gesagt - darum, dass ein Engländer namens Arthur Dent sein Haus zu räumen hat, da der ganze Planet, also unsere Erde, gesprengt werden soll. Immerhin steht sie der neuen Hyperraum-Umgehungsstraße im Wege, die dort gebaut werden soll, wie wir es von Autobahnen und überhaupt dem Verkehrsnetz kennen - nur, dass es sich hierbei um eine viel ernstere und verzwicktere Angelegenheit handelt. Immerhin soll die große Straße im Weltraum gebaut werden, wie es so viele andere schon wurden. Tja, und dabei bleibt es nicht für unseren Mr. Dent... es beginnt die unglaubliche "Odyssee" in der Geschichte des Universums, wozu der Name ja schon viel sagt, aber irgendwie doch nicht. Außerdem ist es dabei sehr schwierig, zu verstehen, von welchem Buch da eigentlich ständig nebenbei geredet wird. Hach, ich liebe sowas! Besonders lebendig wird es sicherlich auch dadurch, dass alles wie im alltäglichen Leben, was es da ja auch tatsächlich ist, geschildert wird und man die Handlungen, zumindest von Arthur Dent, nachvollziehen kann.
Alle Titel machen irgendwie neugierig und sind lesenswert. Es ist also nur zu empfehlen. Vor allem für so Eigene-Welt-mit-SF-und-Fantasie-Liebhaber wie ich.
Weitere erschienene Werke sind: "Der tiefere Sinn des Labenz. Das Wörterbuch der bisher unbekannten Gegenstände und Gefühle" (mit Sven Böttchen und John Lloyd), sowie "Die Letzten ihrer Art. Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde" (mit Mark Carwardine).
Geplant ist außerdem die Veröffentlichung von: "Der elektrische Mönch" und "Der lange Fünfuhrtee der Seele" (was für ein Titel!) aus der Serie "Dirk Gently's Holistische Detektei" (was für.... :]).
Übrigens, Douglas Adams starb wie gesagt erst vor kurzem, genauer gesagt am 11. Mai 2001. Zuletzt hatte er an einer Drehbuchfassung für eine geplante Kinoverfilmung seines Debütromans gearbeitet. Er arbeitete viel weiter vorher außerdem eine Zeit lang mit den damals ebenfalls noch unbekannten Kollegen von Monty Python zusammen. weiterlesen schließen -
Aus dem Leben eines bayrischen Hundes.....Eine selbstgeschriebene Kurzgeschichte!
Pro:
Eine hoffentlich amüsante Kurzgeschichte?!
Kontra:
Möglicherweise Verständnisprobleme bei einigen Personen?!
Empfehlung:
Nein
Ich habe vor einigen Wochen eine Kurzgeschichte in bayrischer Mundart geschrieben, die ich euch jetzt gerne vorstellen möchte. Der Titel der Geschichte lautet "I D'LOLA!", was auf Hochdeutsch "Ich, die Lola!" bedeutet.
Auf die Idee, die Geschichte zu schreiben brachte mich mein eigener Hund, der auch Lola heißt. Bei Lola handelt es sich um einen eigenwilligen und manchmal ziemlich störrischen Basset (Das ist eine Hunderasse; Tiere dieser Rasse haben extrem lange Ohren, die bis auf den Boden hängen sowie kurze nach außen "verdrehte" Beine und einen langen, dicken Bauch).
Ich wünsche euch nun viel Spaß bei meiner ersten Kurzgeschichte!
I D'LOLA!
°*°*°*°*°
...aus’ m Lem von am boarischen Hund
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°
Ois ersts muas i mi ja moi vorstäin. I bin a original bayrischer Bässet und oanahoib Joar oid. Bässet san de Hund mit dene ganz langa Oan und dem langa dicken Badi. D' Leid findn des immer so lustig, wenn i ma auf meine Oan drauflatsch oder wenns beim Saufa in Napf neihängan. I persenli find des ned so guad...
In der folgendn Gschicht mächt I eich a bissl aus meim aufregndn Hundeoidog verzäin. Wos hoid an ganzen langa Dog so an mehr oder weniger wichtige Ereignisse bassiert. I wünsch eich vui Spaß!
Oiso da ganze Schdress gäd ja scho in der Fria o, wenn um achde der dabbige Briafdräger kummt. A Schdress is des oiwei! Jeden Dog muas i scho so fria aufsteh, um dem dabbign Bostbodn endli a moi klar zum macha, dass er in meim Revier nix zum suacha hod. Doch er verstäds einfach ned, do ko ma so vui bäin wia ma mog. Jedn Dog kummt a wieda und gäd erst dannad, wenn a de scheiß Brief eigworfa hod, de mei Herrle eh ned braucht. Jedn Dog des gleiche! I kon an mit de schlimmstn Schimpfwerta beleidign, doch er schaugt ned a moi noch mia. Wenn i vielleicht ah ned der gräßte unter meine Artgnossen bin, bain kon I trotzdem. Aber warscheinli verstäd a mi ned a moi, oda er duad zmindest so. Gestern zum Beischbui is a wieda kumma.
Da fard a ganz frech mit seim Radl oafach in mei Revier ohne zum Frogn. I moan er kanntad ja wenigstens frogn, oda? Vielleicht derferd er ja dann a moi seine blädn Briaf eiwerfa. Aber wia gsogt, er radelt oafach so in unsern Hof. I spring natürli sofort aus meiner Hüttn raus und leg an Fuchzgmätaschbrint quer durch unsan Vorgarten hi. D' ganze Zeit bäi I wia bläd, doch wia imma reagiert a gor ned drauf, der Depp der dammische! Dann bin i endli bei unserm Zaun okemma und er städ immer no ganz gmiatli vor unserm Briafkastn. Der bläde Zaun wenn do jetzad ned im Weg war, dann dad i den Saugribbe so vo seim Radl runtaschmeißn, des ko i eich sogn! Endli hod a seine Briaf in Briafkastn neigsteggt, doch er fahrt immer no ned. Oiso wirkli unmegli is des heitzdog. Koa Reschbekt mehr vor de Hund! Wenn i nua a bissl gräßer war, dannad war des ja scho wieda was andas. Aber ois Hund hod ma ja a a schwers Lebn. Zeit is woarn, endli fahd a wieda, der Kasperl der. Und jetzad stäids eich a moi vor: Des gäd jedn Dog so! Des dad eich doch genauso aufregn wia mi! Gebt’ s es nua zua! I kenn eich doch! Wias jetzad scho a bissl gsägn habts is des a ganz schener Schdress in so am Hundelebn. An ganzn Dog muas ma sie ärgan!
Und dannad gähd des ganze Ärgernis scho wieda weida. Nach dem ganzn Aufregn häd ma vielleicht moi Hunga, aber na, de arma Hund ham ja Zeit. Erst a moi gmiatli um neine aufsteh, dann no friastückn und dannad vielleicht amoi, nachdem i scho wieder a
hoibe Stund bäin hab miassn, mir mei woiverdiends Fressn bringa. A Schdress is des! Und wenn dannad ah no d’ Kinda dahoim san, dann is des a bsonderer Schdress, wei ma dann ned amoi in rua fressn ko. Dann lachas nämli d' ganze Zeit, wenn meine dabbign, vui z' lang grotna Oan in mein Fressnapf foin.
Wos kon a I dafür? I bin doch nur a arma boarischer Hund! Und wenn’ s a moi ned lachan, dannad woin’ s mi streicheln oder mit mia spuin. Noch der ganzn Aufregung beim Fressn mechad ma dann vielleicht no moi a bissl schlaffa. Aber wos do scho wieda ois dazwischen kummt, verzäi i eich a anders moi.
Oiso bis boid,
eier Lola
Ich hoffe, dass euch die Geschichte gefallen hat. Schribt mir doch bitte, was ihr davon haltet!
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Die Kurzgeschichte ist Copyright © by Fabian Karg weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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sidhe, 23.08.2002, 00:53 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Puh, am Anfang schwer zu lesen - und ich komm aus Bayern! - aber super Geschichte!
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Sternchen_w, 29.06.2002, 14:07 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Echt super gut Geschichte. Dafür das ich noch nie etwas bayrisches gelesen habe, bin echt stolz darauf wie ich das doch alles verstanden habe. Ich bin der Meinung diese Geschichte kann jeder verstehen das sie so gut geschrieben ist, das man es mindest
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kochfee, 20.06.2002, 22:20 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Gibts die Geschchte au auf schwäbisch oder hochdeutsch?
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Wurzelchen2, 14.06.2002, 13:28 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich hatte beim Lesen zwar so meine Probleme, aber das was ich verstanden habe, war gut.
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