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„Die roten Matrosen“ von Klaus Kordon
16.02.2003, 13:41 Uhr von
thomaspohl3
Hi, meine Name ist Thomas. Ich spiele für mein Leben gern Fußball und treibe auch sonst jede Meng...5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Inhaltsangabe über „Die roten Matrosen“ von Klaus Kordon
In dem Buch „Die roten Matrosen“ von Klaus Kordon geht es um den Krieg und seine Folgen.
Die Hauptfigur ist ein kleiner Junge namens Helle (die Abkürzung für Helmut), der mit seiner Familie in der Zeit des Krieges um 1919 in Berlin lebt. Er ist dreizehn Jahre alt.
Es ist in dieser Zeit sehr schwer für die Familien, die Lebensmittel sind knapp, viele Leute leiden deshalb an Krankheiten und können nur sehr schlecht mit Medikamenten versorgt werden. Der Krieg fordert täglich seine Opfer, sowohl an der Front, wie auch im Land.
Als sein Vater eines Tages von der Front zurückkehrt, ist Helle sehr glücklich. Bis er dann bemerkt, dass sein Vater nur noch einen Arm hat. Nun ist Helle überhaupt nicht mehr gut auf den Krieg zu sprechen. Nicht nur, dass der Krieg die Menschen hungern lässt, sondern auch noch Menschenleben fordert! Das war ihm davor noch gar nicht so richtig bewusst
Als er dann von seinem Freund Ede erfährt, dass die Matrosen an der Front gegen den Krieg streiken, schöpft er wieder Hoffnung. Doch erfährt er auch, dass die Matrosen auf dem Weg zu Reichstag sind, um einen Aufstand gegen den Kaiser anzuzetteln. Das hätte zur Folge, dass dadurch auch bei ihnen in der Straße Krieg ausbrechen würde. Deswegen bekommt er Angst.
Als sein Vater wenige Tage später mit ein paar Flugblättern nach Hause kommt, auf denen die Hetzjagd auf den Kaiser gefordert wird, vergrößert sich seine Angst noch mehr. Dazu kommt noch, dass sein Vater ihm erzählt, dass schon am nächsten Tag der Aufstand geplant ist.
Nachdem er die Nacht über kaum ein Auge zugetan hat, geht er am nächsten Tag zur Schule. Doch diese endet frühzeitig. Deshalb hat Helle jetzt jede Menge Zeit, um nach Hause zu rennen und danach sofort in das Zentrum von Berlin zu gelangen. Was er da sieht, ist ihm ungeheuerlich. Die ganzen Straßen voller Matrosen, die das Gefängnis und den Reichstag stürmen. Doch die Generäle halten dagegen und schießen in die Menge. Wobei, wie Helle später erfährt, ein guter Bekannter ums Leben kommt. Helle und sein Freund Fritz, der ihm seit der Schule gefolgt ist, werden von der Menschenmenge einfach mitgerissen, bis sie eine Frau am Schopf packt und aus der Menge jagt, währenddessen sie die Kinder darauf aufmerksam macht, dass sie nichts bei Demonstrationen zu suchen hätten, worauf die beiden auch nach Hause gehen. In dieser Zeit stürmen die Matrosen fast alle öffentlichen Gebäude und besetzen sie.
Noch bevor er in die Wohnung gehen kann, ruft ihn ein Mädchen namens Anni, die eine schwere Krankheit hat, aus einem Kellerfenster zu sich. Sie schenkt ihm ein Kettchen, an dem ein Herz angebracht ist. Jetzt weiß Helle, dass er und Anni für immer zusammengehören.
Nachdem er nach Hause gegangen ist, lässt er sich am Abend genau von den Eltern berichten, was in der Stadt vorgefallen war. Sie berichten, dass der Kaiser gestürzt und eine neue Partei gebildet worden wäre. Da die Mutter in dieser Partei vertreten ist, müssen Mutter und Vater am nächsten Tag auch zu einer Lagebesprechung, bei der allerdings alles drunter und drüber läuft. Da drei kleinere Parteien zu Wahl stehen, haben diese sich gegenseitig bekämpft.
Als mehrere Wochen später die Matrosen vor der Residenz stehen und ihren Lohn einfordern, werden diese ihnen jedoch verweigert. Man gibt als Vorwand an, dass sie ihr Geld demnächst erhalten werden, da momentan nicht genügend Geld vorhanden sei. Doch damit geben sich die Matrosen nicht zufrieden, sie wollen ihr Geld und besetzen aus diesem Grund viele Straßen, sodass keine Lkws der Soldaten mehr passieren können! Dabei lernt Helle zwei Matrosen namens Heiner und Arno kennen. Sie unterhalten sich eine Weile über den Krieg und den Hunger auf Erden. Dabei kommt der Junge auf die missliche Hungerlage, mit der seine Familie zu kämpfen hat, zu sprechen. Da gibt Heiner ihm die Adresse seiner Eltern, etwas Schokolade und sagt, dass er kurz vor Weihnachten hingehen solle. Seine Mutter hätte sicher etwas für ihn. Dankbar nimmt er das Angebot an.
Als Helle zu Hause angekommen ist, erfährt er, dass seine kleine Schwester Martha krank ist. Er macht sich große Sorgen, dass dies gerade jetzt, da auch sein kleiner Bruder krank ist, passieren muss.
Nachmittags geht Helle zu Anni, die ihn zu sich bestellt hat, weil sie etwas Wichtiges mit ihm besprechen muss. Es geht darum, dass Anni seit längerem krank ist und endlich ein Bett in einem Krankenhaus bekommen hat und schon am nächsten Tag ins Krankenhaus eingeliefert wird.
Abends sitzen die Mutter, der Vater und Helle an den Betten der Kleinen und unterhalten sich über die Demonstrationen im Zentrum Berlins. Sie sind sich darüber einig, dass die Demonstrationen ja sehr schön sind, aber man auf diese Weise nicht viel erreicht. Man soll lieber eine Übermacht an Leuten sammeln und dann den Reichstag stürzen, wo sich immer noch viel Übeltäter, wie Generäle, Soldaten, Polizeipräsidenten und andere Kriegsstifter befinden.
Als Helle am letzten Tag vor Weihnachten sich mit seinem besten Freund Ede auf den Weg zu der Familie von dem Matrosen Heiner macht, ist es ihnen nicht ganz wohl, da die beiden ja wie Bettler zu den Eltern gehen. Doch Ede redet mit den Worten, dass sie ja fast so arm wie Bettler wären, Helle Mut zu.
Zu dieser Zeit stehen die Matrosen unter Dauerbeschuss. Und es werden viele von ihnen getötet.
Die beiden Jungen fahren erst eine halbe Stunde mit der Bahn, bis sie später endlich am Bauernhof von Heiner’s Eltern ankommen. Erst begegnen sie dem Vater, vor dem Heiner sie gewarnt hatte. Dieser ist nämlich kein Spartakist, sondern strenger Anhänger der SPD. Da Helle und Ede Anhänger der Spartakisten sind, ist er nicht sehr begeistert von den beiden! Doch sie sind genauso stolz auf die Spartakistengruppe wie ihre Eltern und lassen sich nicht unterkriegen. Also gehen sie weiter, bis sie die Mutter von Heiner antreffen. Sie nimmt die beiden, nachdem sie erzählt haben, dass sie von Heiner kommen, mit in ihre Stube. Dort beauftragt sie eine Magd, den beiden Mehl, Eier, Milch Kartoffeln und noch viele weitere Dinge einzupacken. Danach fordert sie die Jungs auf, etwas von Heiner zu erzählen. Als sie mit ihrem Bericht fertig sind, kommt die Magd mit den Sachen, die sie mit nach Hause nehmen sollen. Dankend verabschieden sich die beiden Jungen und verstauen die Sachen in einem Sack. Die Mutter legt noch schnell einen Brief für Heiner dazu und Helle und Ede machen sich auf den Heimweg.
Zu Hause angekommen, teilen sie ihre Sachen und verabschieden sich voneinander.
Die nächsten Tage sind die ganzen Straßen voller Demonstranten. Die ganzen Leute sind stocksauer auf die Soldaten und wollen den Reichstag, der inzwischen wieder Besitz der Regirung ist, stürmen. So kann Helle Heiner den Brief nur mit viel Mühe geben. Am Morgen des nächsten Tages hören sie jede Menge Kanonenschüsse. Die Eltern und Helle ziehen sich an und gehen in die Stadt. Sie sehen, wie der Marstall beschossen wird. Helle hat viel Angst um Arno und Heiner, muss sich, wie er später erfährt, aber keinerlei Sorgen machen. Sie hatten sich schon in Sicherheit gebracht.
Die Tage darauf kommt Helle nicht mehr an den Demonstranten vorbei, also hört er nichts mehr von Heiner und Arno.
Doch kann er jetzt wieder öfter Anni besuchen, die schon seit Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden war. Er geht jeden Tag nach der Schule zu ihr und bleibt eine Weile. Sie sind echt gute Freunde. Er könnte es nicht aushalten, sie nicht mehr jeden Tag zu sehen.
Bald kommt jedoch Heiner zu Helle ins Haus und bittet ihn, ihn bei sich und seinen Eltern aufzunehmen. Er hat eine Verletzung am Knie, das sieht Helle sofort. Er fragt nach, was denn passiert wäre und erfährt, dass man ihn in die Beine geschossen hatte und die Kniescheibe verletzt habe. Arno hätte es erwischt, fügt er traurig hinzu. Er habe einen Brustschuss abbekommen und war auf der Stelle tot. Die Eltern nehmen Heiner also einige Tage bei sich auf und betreuen ihn.
Helle und Heiner reden die ganzen Zeit miteinander über den Krieg. Er ist mit ihm wirklich sehr gut befreundet. Es wird ihm schwer fallen, ihn zu seinen Eltern gehen zu lassen. ER erzählte auch, dass fast alle Matrosen nicht mehr leben und so können sie nichts mehr gegen die Regierung unternehmen.
Als Helle am nächsten Tag nach der Schule zu Anni gehen will, begrüßt sie ihn mit sehr schlechter Laune. Auf die Frage, was denn mit ihr los sei, antwortet sie nur traurig, dass sie weg auf einen Bauernhof ziehen würden. Helle raubt es so die Luft, dass er sich setzen muss. Er kann sich nicht vorstellen, wie ein Tag ohne Anni wäre. Jetzt ist er genauso traurig wie sie und fragt mit einem schweren Seufzer, wann sie denn wegziehen. So erfährt er von ihr, dass sie noch in dieser Woche wegziehen werden.
Später fragt ihn Heiner, was denn los wäre. Nachdem Helle das mit Anni erzählt hat, sagt ihm Heiner, dass er auch noch diese Woche zu seinen Eltern auf den Bauernhof ziehen wird. Das ist ein zu großer Schock für ihn!
Bewertung und Beurteilung des Buches aus meiner Sicht:
Ich finde, dass das Buch „Die roten Matrosen“ von Klaus Kordon sehr wirklichkeitsnah geschrieben ist.
Da die Geschichte um 1919 spielt, ist es in einer etwas älteren Sprache geschrieben. Die Handlung ist manchmal doch recht verwirrend und nicht so nachvollziehbar Meiner Meinung nach ist des deshalb für den Leser auch sehr schwierig, das Buch zu lesen und zu ver- stehen und eignet sich nicht unbedingt als Vorstellungsbuch. Weil es jedoch sehr spannend zu lesen ist und man sich auch gut in die Personen hineinversetzen kann, ist es jedoch für mich ein sehr guter Kriegsroman.
Lediglich das Ende des Buches lässt sehr viele Fragen offen, man weiss nicht, wie die Handlung weitergeht und wie sich die Personen im weiteren Verlauf verhalten.
Zu den Charakteren:
Helle:
Die Hauptfigur ist ein kleiner Junge, der mit seinen dreizehn Jahren schon sehr viel Kriegsgeschehnisse mitbekommen hat, sehr selbständig und verantwortungsbewusst dadurch geworden ist.
Vater und Mutter:
Ihr Leben ist von den Kriegsgeschehnissen geprägt, sie leben für den Spartakismus und würden sogar ihr Leben dafür opfern.
Martha und Heiner:
Die beiden sind die kleineren Geschwister von Helle.
Heiner und Arno:
Zwei junge Matrosen, die Heiner während der Demonstrationen kennenlernt. Auch sie würden sich für den Spartakismus opfern.
Anni:
Ist ein krankes Nachbarskind, das, seit es Helle ein Kettchen geschenkt hat, mit ihm sehr nach verbunden ist.
Zur Erklärung:
Die Spartakistengruppe ist eine radikale Gruppe innerhalb der SPD, die sich um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gebildet hat.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-16 12:41:57 mit dem Titel „Neun Leben“ von CHEN DANYAN
Inhaltsangabe:
In diesem Buch erzählt Chen Danyan von ihrer Kindheit, besonders von ihrer Schulzeit, die stark von der Kulturrevolution geprägt wurde.
„Kinder, die Kulturrevolution hat angefangen!“ Das ist der erste Satz, den ihre Lehrerin an ihrem ersten Schultag, in jenem glühendheißen Herbst 1966, vor der versammelten Klasse sagt. Alles beginnt in dem Sansan (so nennt sie sich) in ihrem Klassenzimmer sitzt. Sie hat den ganzen Sommer davon geträumt, endlich in die Schule gehen zu dürfen.
Sie hat einen Sprachfehler und deshalb nicht viele Freunde, daher war sie so heiß darauf endlich etwas zu lernen und in die Schule zu dürfen, so wie ihre älteren Brüder auch. „Kinder, die Kulturrevolution hat angefangen!“ Dieser Satz steht seither wie ein Zauberspruch über ihrem Leben.
Die Kulturrevolution hatte gerade angefangen... In China wird die Kommunistische Partei gegründet und Mao Tse Tung wird dessen Vorsitzender. Zu der Zeit gibt es große Hungersnöte, also führt Mao ein, dass auch die Professoren, Lehrer und sonstige studierte Personen aufs Land ziehen müssen um dort zu arbeiten, da er der Ansicht ist, dass Bauern genau so wichtig sind wie Professoren und andere Leute, die Wissen verbreiteten. Mao nützt die Unzufriedenheit des Volkes mit den herrschenden Missständen in Schul- und Arbeitswesen aus und ruft zunächst die Jugend zur Rebellion auf. Dies führt 1966 zur Kulturrevolution. Vor allem die Mitschüler und Studenten der Hochschulen folgen dieser Aufforderung und schließen sich zusammen zur „roten Garde“ (Studenten). In mehreren Etappen beginnt schließlich der Kampf gegen den „Revisionismus“, deren Anführer diese Roten Garden werden. Diese bestimmen seit August den Lauf der „Großen Proletarischen Kulturrevolution“ und lassen sie völlig außer Kontrolle geraten. Ein Millionenherr von fanatisierten Schülern und Studenten, die meist unter 20 Jahre alt sind, ergießen sich über das Land, um gegen die alten Ideen, die alte Kultur, die alten Bräuche und gegen alte Gewohnheiten vorzugehen. Dabei werden wahllos Kulturdenkmäler, Universitäten und ähnliches zerstört und 100 000de von Menschen werden gedemütigt, misshandelt und ermordet.
Sansan hat noch keine Ahnung was auf sie zukommen wird, da sie ja erst 6Jahre alt und einfach glücklich ist, endlich in die Schule kommen zu dürfen. Sie will schnell eine erwachsene, hübsche und intelligente Frau werden, so wie ihre Mutter oder ihre Lehrerin. Sie hasst es, anders als die anderen Kinder zu sein, die sie auslachen und nicht mit ihr spielen wollen, aufgrund ihres Sprachfehlers.
Noch ist Sansan in der Schule. Doch die Lehrerin hat Mühe zu unterrichten, da viele Schüler der Schule sich ebenfalls zur Roten Garde zusammen schließen und nun in der Schule rebellieren. Bald muss die Schule geschlossen werden, da auch die Lehrer sich nun an der Kulturrevolution beteiligen (müssen).
Sansan bleibt daraufhin wieder zu Hause. Die Kulturrevolution verschlimmert sich. Sansan’s Brüder haben sich nun auch zu den Roten Garden gesellt und sind brutal geworden. Da Mao angeordnet hat, dass alle Leute ihre Bücher, Briefe und sonstiges verbrennen müssen, in denen ‚Wissen’ enthalten ist, durchsuchen die Revolutionäre immer mehr Wohnungen und das auf brutale Weise!
Wenn Sansan auf die Straße geht hänselten sie die Kinder noch mehr als früher, da Sansan's Eltern noch keine Revolutionäre sind und sich nicht an der Revolution beteiligen, wie andere Eltern und Familien. Ihr Vater wird aufs Land versetzt um Handarbeiten zu erledigen und ihre Mutter hat sich ihr gegenüber sehr verändert! Sie schreit sie an und ist die ganze Zeit gestresst. Sie wird mit der ganzen Situation nicht fertig. Wenn ihr Vater an den Wochenenden kommt, musst er mit Trauer feststellen, wie sehr sich seine geliebte Frau von der eigenen Tochter entfremdete.
Xiao Xuezi, ein Junge der zu einem Waisen geworden ist (da die Revolutionäre seine Eltern verschleppt hatten) und der in ihrer Klasse ist, wird ihr bester Freund. Er ist ebenfalls ein Außenseiter, genau wie sie.
Bald finden die großen Bücherverbrennungen statt, auch bei Sansan im Hof. Manche schmeißen die Bücher einfach so aus dem Fenster, direkt ins Feuer, andere stehen nur neben dem Feuer und sehen den Kinder zu, die um das Feuer herum tanzen. Viele verstehen gar nicht was eigentlich los ist. Sansan’s Mutter sucht Tag täglich nach Büchern oder Briefen, die sie noch nicht verbrannt hat, aus Trotz oder aus Angst vor den Hausdurchsuchungen der Revolutionäre. Ihre Mutter weiß was mit denen geschieht, bei denen Briefe, Bücher oder ähnliches gefunden wird. Sie wird auch launischer und ab und zu hat Sansan sogar Angst vor ihr. Die Lage verschlimmert sich auch immer mehr! Irgendwann mündet die Situation in bürgerkriegsähnliche Zustände aus, es beginnen die Bandenkriege.
Sansan’s Bande, zu denen Xiao Xuezi und seine neuen Freunde gehören, töten viele Katzen, denn das ist das Zeichen von Stärke. Doch Sansan ekelt sich zutiefst davor. Immer mehr Banden töten Katzen, schlitzen ihnen die Bäuche auf oder schlagen ihnen den Kopf ab und stecken sie auf Stöcke und rennen so durch die einzelnen Straßen und Gassen. Bei einem heftigen Streit mit einer anderen Bande stirbt Sansan’s bester Freund Xiao Xuezi in ihren Armen. Sie ist geschockt! Doch sie erzählt keinem davon, denn wen würde es auch interessieren, in dieser Zeit hat jeder seine eigenen Probleme.
1968 bekommt die KPCh die Lage wieder in den Griff. Auf dem 9. Parteitag 1969 bekommt Mao wieder alle Fäden der Macht in die Hände. 1976 kann die Armee gegen die Roten Garden, die immer mehr Schaden anrichten die Kontrolle wiederherstellen.1000de von Parteikadern werden verhaftet und das so entstandene Führungsvakuum von der Armee ausgefüllt. Die Entmachtung der Roten Garden wird mit der millionenfachen Verschickung der jugendlichen Revolutionäre in ländliche Gebiete besiegelt. Als Sansan in die 6.Klasse kommt hat sich die Lage beruhigt. Die Kinder können wieder zur Schule und die Eltern zur Arbeit. Durch ihre tolle Stimme kann Sansan in einen Chor. Im Chor lernt sie eine neue Freundin(Lao Ying) kennen.
Ihre beiden Brüder sind jetzt in der Armee und nicht mehr bei den brutalen Roten Garden, doch die Kulturrevolution hat sie stark verändert. Und auch das Verhältnis zu ihrer Mutter bessert sich nicht.
Mao lässt das Volk immer noch spüren, dass die Kulturrevolution noch nicht vorüber ist! Sansan’s Chor darf nur bestimmte Lieder singen, vor allem solche, die Mao selbst geschrieben hat oder die von ihm und seinen „guten“ Taten handeln.
Doch Sansan kann jetzt ein einigermaßen geregeltes Leben führen.
1976 beginnt für Sansan das letzte Schuljahr. In diesem Jahr verändert sich viel für sie. Sie hat ihren Vater in den Sommerferien besucht, der nach Quingdao versetzt worden ist. Eines Nachmittags als sie in seiner Wohnung auf dem Balkon sitzt hört sie Radio. Plötzlich wird Trauermusik eingespielt und es wird gesagt, dass Mao gestorben ist. Obwohl Sansan diesen Mann zutiefst verachtet, ist sie geschockt. Der Mann, von dem man gesagt hat, er wird 1000 Jahre leben, der ihr Leben geprägt hatte, ist tot. Sansan kann es nicht fassen. Immerhin war der erste englische Satz, den sie gelernt hat in der Mittelstufe: „Long live Mao!“ Das war auch der erste Satz, den sie überhaupt lesen konnte und durfte: „Mao möge 1000 Jahre leben.“ Und jetzt ist er Tod. Sie fährt mit dem Schiff nach Shanghai zurück. In der Schule werden Kränze aufgehängt. Eine riesige Trauerfeier findet im ganzen Land für Mao statt. Doch insgeheim trauert keiner. Denn jeder weiß, jetzt ist die Kulturrevolution endgültig vorbei! Die sogenannte Viererbande, zu denen Mao (der ja tot war), seine Frau und 2 Freunde von ihm gehörten werden verhaftet. Im Radio wird gebracht: „Heute endet nach 10jähriger Dauer die große proletarische Kulturevolution. Sie hat viel Unheil gebracht.“ Als Sansan das hört beginnt sie zu zittern. Was steht ihr jetzt noch bevor? Sie sollte sich freuen, doch aus irgendeinem Grund wird sie traurig. Aus dem Grund, da selbst Maos Tod ihr ihre „verlorene“ Kindheit nicht mehr wieder geben kann. Ende 1976 hat Sansan die Schule abgeschlossen. Sie wartet nun zu Hause darauf, dass ihr eine Arbeitsstelle zugeteilt wird. Es gibt Gerüchte, dass die Universitäten die noch übrig geblieben waren wieder aufgemacht werden...
...Chen Danyan(oder auch Sansan)studiert auf der China Normal University chinesische Literatur und wird Schriftstellerin. Wenn sie heute danach gefragt wird warum sie dieses Buch „9 Leben“ genannt hat, antwortet sie:, Ich brauchte einfach neun Leben um das alles zu überstehen und so weit zu kommen, wie ich heute bin!’
Das gute Verhältnis zwischen ihr und ihrer Mutter hat sich bis heute nicht wieder hergestellt.
Über die Autorin:
Chen Danyan ist 1958 in Peking(Volksrepublik China) geboren und kam als Kind nach Shanghai(Volksrepublik China) wo sie noch heute lebt.
Sie ist verheiratet und Mutter eines Mädchens. Neben ihrer Arbeit als Redakteurin schreibt und übersetzt sie Kinderbücher. Für ihr Buch: „Tod einer Schülerin“ erhielt sie in China den Goldenen Preis. In „Ein Mädchen“ (In Deutschland unter “Neun Leben“ bekannt) erinnert sie sich an ihre Kindheit, besonders an ihre Schulzeit die geprägt war von den Ereignissen während der Kulturrevolution.
Charakterisierung der Personen:
-Sansan:
Sie ist als Kind noch sehr träumerisch, doch keineswegs naiv. Da sie, auf Grund ihres Sprachfehlers keine Freunde hat, ist sie von klein auf eine Einzelgängerin, was sie zwar nicht gerade selbstbewusst, aber stark macht. Sie hat viele Träume die durch die Kulturrevolution zerstört werden. Im Laufe ihrer Kindheit wird sie mit vielen schlimmen Dingen konfrontiert. Das macht sie stark. Und da sie nicht viele Dinge hat die ihr Halt geben können, ist sie von Anfang an sehr kämpferisch und gibt nicht auf. Den Tod ihres besten Freundes, die Wut auf Mao und die harte Kindheit bereiten sie auf den Ernst des Lebens vor und machen sie zu dem was sie heute ist.
-Sansan’s Mutter:
Sie ist eine strenge Mutter. Doch vor der Kulturrevolution ist sie eine Mutter die ihren Kinder, besonders Sansan viel
Zuwendung und Liebe zukommen lässt und sie gut aufzieht. Sie ist eine sehr selbstbewusste Frau(zumindest für die Verhältnisse der chinesischen Frauen) und nimmt ihre Aufgabe als Mutter und Ehefrau sehr ernst. Doch die Kulturrevolution macht sie traurig, ängstlich und sogleich zornig. Sie weiß nicht wie sie damit umgehen soll und lässt ihre ganzen Gefühle an ihrer kleinen Tochter aus, da diese sich ja nicht wehren kann!
-Sansan’s Vater:
Er liebt seine Familie und ist ihr ein guter Vater und Ehemann. Chen Danyan beschreibt ihn als sehr stark und vernünftig. Die ewigen Streitereien zwischen seine Frau und Tochter versucht er immer wieder im Zaum zu halten. Danyan geht nicht sehr auf das Verhältnis zwischen Vater und seine beiden Söhnen ein.
-Sansan’s Brüder:
Vor der Kulturrevolution sind sie zwei liebenswerte Jungen, doch die Kulturrevolution macht sie zu zwei brutalen Männern, die sich ihrer Familie und sich selbst völlig entfremden! Sie machen sich etwas selber vor und tun rein äußerlich auf stark, doch im Grund sind sie beide sehr schwach und verletzlich.
Eigene Bewertung des Buches:
Ich fand das Buch persönlich nicht schlecht, doch manches nicht ganz passend.
Die Autorin geht in dem Buch auf ihre eigenen Träume und Gedanken ein, jedoch nicht auf ihre Gefühle. Das fand ich nicht besonders gut, da sie ja die Hauptrolle spielt und es daher eigentlich wichtig wäre. Obwohl sie das Buch in der ‚ich’ Person geschrieben hat, merkt man, dass sie manchmal eigentlich gar nicht sich selbst, sondern irgendjemand anderen beschreibt. Das fand ich nicht besonders gut. Doch sie ist sehr auf die Veränderung von sich und vielen Anderen durch die Kulturrevolution eingegangen und das fand ich sehr wichtig und gut. Es hat mich gewundert das es Leute, die ein solches Erlebnis hinter sich haben, es trotzdem so weit gebracht haben. weiterlesen schließen -
Spannung pur!
08.02.2003, 10:18 Uhr von
Angel
Hallo! So,nachdem ich mit meiner Bali Hompage fertig bin,werde ich hier nun wieder aktiver sein.M...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Spannung pur!
Zu meinen Lieblings Thriller Autoren gehört Alistar MacLean,von dem ich einige Bücher habe.
Heute möchte ich den Roman Agenten sterben einsam vorstellen.Der auch mit Richard Burton und Clint Estwood 1969 verfilmt wurde.
Story:
2 Weltkrieg 1944,Winter-Auf Schloß Adlerhorst,in Bayern,halten die deutschen einen hohen alliierten Offizier gefangen.Sieben britische Agenten,getarnt mit deutschen Uniformen,springen mit Fallschirmen ab.Was sie nicht wissen,aus dem Flugzeug aus dem sie abspringen,ist noch eine achte Person,für die Gruppe allerdings unbemerkt,abgesprungen.Alle aber haben sie den selben Auftrag,den hohen Offizier zu befreien.Dies stellt sich allerdings als nicht so einfach da. Schloß Adlerhorst ist auch Sitz der deutschen Abwehr und scheint uneinnehmbar.Lediglich durch eine Seilbahn ist diese Felsenfestung mit der Außenwelt verbunden.Aber in der Gruppe passieren merkwürdige Dinge,gibt es vielleicht einen Verräter?
Verlag:
Ich hab diesen Roman als Sonderausgabe vom Lingen Verlag Köln.Insgesamt sind es bei mir 328 Seiten,wo die Wörter schön groß geschrieben sind.Da ich mal wegen dem Preis im Internet nach geschaut habe,fand ich allerdings nur die Ausgaben vom Heyne Verlag,auf 266 Seiten,also wohl etwas kleiner geschrieben,was aber der Spannung ja auch keinen "Abbruch"
tut.Da ich also über den Lingen Verlag Köln nicht mehr gefunden habe,gibts hier die Daten von Heyne.
Wilhelm Heyne Verlag München
Band 1/956
Seiten:266
ISBN-3-453-07123-9
Preis:6.95 Euro
Autor:
Alistar McLean gehört zu den erfolgreichsten und beständigsten Thriller Autoren der Welt,er wurde 1922 im schottischen Hochland geboren und diente im 2 Weltkrieg bei der britischen Marine.Er lebte lange Zeit in der Schweiz und verstarb 1987 in München.Seine Bücher haben eine Gesamtauflage von über 50 Millionen.Unter anderem sind auch von ihm,Die Kanonen von Navarone,Nevada Pass,Angst ist der Schlüssel,Fluß des Grauens,die alle verfilmt wurden.
Fazit:
Man darf natürlich nicht von so einem Himmelfahrtskommando, worum es in dem Buch geht,zuviel Realität erwarten,es soll unterhalten und spannend sein.Und das ist es,bis zum Schluß!Allerdings macht A.MacLean,richtige Angaben wenn es zum Beispiel um einen englischen Jagdflieger geht.Er verzichtet auf irgendwelche Namen bzw. Worte die keiner kennt,schreibt einfach aber gut so das es Spaß macht das Buch zu lesen.Besonders gut gefällt mir wir er die Spannungen zwischen den Leuten beschreibt und auch ins Detail geht,wie zum Beispiel beim Absprung,drei Minuten bis zum Sprung,er beschreibt dann die Männer,was sie sagen etc..zwei Minuten.....da wird es schwer nicht selbst auf die Uhr zu schauen.Die Heyne Ausgaben sind überings sehr handlich und passen in jede Tasche.
Viel Spaß beim lesen! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Turbotisl1, 20.04.2008, 20:14 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Guter Bericht und liebe Grüsse vom zuverlässigen GEGENLESER!!!!!
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Stell Dir vor eins fehlt...und nichts geht mehr !
03.02.2003, 05:25 Uhr von
Sparfux
Nach langer Abwesenheit versuche ich einen Neustart bei Yopi. Ich freue mich hier alte Bekannte a...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben, nach einer kurzen ;-)schöpferischen Pause melde ich mich wieder zurück.
Wir haben in meiner Firma gerade eine Aktion, die die Zusammenarbeit der Kollegen verbessern soll.Dazu gibt es eine Plakette auf der ein Räderwerk(Uhrwerk) zu sehen ist und ein kleines Rädchen fehlt.
Der Slogen dazu lautet wie folgt :
Stell Dir vor eins fehlt...und nichts geht mehr !
Ich habe den Slogen zum Anlass genommen und habe ein kleines Gedicht dazu geschrieben.Ich hoffe es gefällt Euch ein bisschen.
Das kleine Rädchen
Da ist ein kleines Rädchen
im großen Räderwerk
es müht sich täglich redlich
kommt oft kaum übern Berg.
Mal hat es schlecht geschlafen
es tut ihm alles weh
es fühlt sich krank und müde
vom Scheitel bis zum Zeh.
Hängt durch und ist sehr traurig
es tut ihm weh der Bauch
es drücken ihn Probleme
und einsam ist es auch.
Nun lass den Kopf nicht hängen
und stelle dich nicht quer
ruf einfach laut nach Hilfe
dann kommt schon Einer her.
Dann stützen dich die Anderen
und sagen "bleib nicht stehn"
du kannst doch auf uns bauen
es muß doch weitergehn.
Und ist ein and´res Rädchen
auch mal nicht so gut drauf
dann reich ihm deine Hände
und sag "steh wieder auf".
Denn jedes von euch Rädchen
ob Riese oder Zwerg
ein jedes ist ganz wichtig
im großen Räderwerk.
Nur ihr bringt es zum Laufen
zu steil kein Fels, kein Berg
ihr tausend Rädchen seid die Kraft
vom Riesen-Räderwerk.
Ende
Danke fürs Lesen und Bewerten
Euer (Dichter) Sparfux weiterlesen schließen -
Der Chronist der Winde - Henning Mankell
29.01.2003, 15:25 Uhr von
Hexchen69
Hallo Ihr Lieben, ihr werdet Euch vielleicht wundern, warum so viele Meinungen auf einmal von mir...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Viele von Euch werden den Schriftsteller Henning Mankel durch seine schwedische Krimifigur "Kurt Wallander" kennen.
Henning Mankel schreibt unter anderem aber auch Bücher die seine Wahlheimat "Mosambique" betreffen.
Von einem dieser Bücher möchte ich Euch heute berichten.
[Der Chronist der Winde]
Nelio ist 10 Jahre alt und lebt auf den Straßen einer heißen, schmutzigen afrikanischen Stadt.
Er hat eine Reihe von Freunden um sich gescharrt, sie leben zusammen, sie erleben ihr karges Leben zusammen.
Hier wird seine Geschichte erzählt, warum er von zu Hause fliehen mußte, sein Zuhause daß eigentlich gar keines mehr war, seit die Plünderer über das Dorf hergefallen sind.
Er erzählt davon, wie er zum ersten Mal das Meer gesehen hat, wie er sich in dem ihm unbekannten salzigen Naß gebadet hat.
Und er erzählt von jedem Tag, den er irgendwie überlebt, von seinen Freunden, die allesamt ein klein wenig eigenwillig oder zauberhaft sind, je nachdem aus welchem Licht man es sieht.
Nelio erzählt von seiner einzigen Liebe, einem kleinen Albino Mädchen, daß noch schneller sein Leben verlassen hat, als sie hineingekommen ist.
Nelio, der Junge der in der ganzen Stadt bekannt ist, trotz seiner armen Verhältnisse oder vielleicht gerade deswegen läßt uns in sein Leben schauen, er läßt uns teilhaben an seinen Gefühlen.
Wir erfahren auch, daß es trotz dieses Lebens in Hitze, Dunkelheit, Ungewissheit und mit der wenigen Liebe irgendwo ein besseres Leben geben muß, denn es gibt eine Insel irgendwo, das Paradies, von dem die Kinder träumen.
Die Geschichte Nelios wird vom Dach der Bäckerei aus erzählt, von der aus man einen Blick über die ganze Stadt hat.
Nelio liegt auf dem Dach, er erzählt seine traurige Geschichte einem Verkäufer der Bäckerei und dieser erzählt sie uns.
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Ein wahnsinnig tolles Buch, voller Liebe und Gefühle obwohl es vor so einer kargen und schmerzhaften Kulisse abläuft.
Mir hat an dem Buch besonders gefallen, daß man gespannt ist, wie es weiter geht, wie der nächste Tag enden wird. Das Leben des kleinen Jungen wird so facettenreich beschrieben, das fasziniert mich irgendwie. Mankell schafft es auch in diesem Buch, den Leser mitzureißen in eine ganz fremde Welt, er schreibt so toll, daß man den Staub auf den afrikanischen Straßen beinahe spüren kann.
Das Buch ist im DTV Verlag unter der ISBN Nummer 3423129646 zu erhalten. weiterlesen schließen -
witzigester Krimi seit langem....
16.01.2003, 18:43 Uhr von
StarlightII
+++ ... von der Messe erholt - nun geht die Uni wieder los ... +++Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hi liebe Leser!
Ich werde heute mal versuchen, eine Meinung über ein Buch zu verfassen. Ich hoffe, es wird mir genauso gelingen wie bei meinen Berichten über Pflegeprodukte *g*, also habt etwas Nachsicht, danke ;o)
Ich möchte euch das Taschenbuch „Happy Birthday, Türke!“ von Jakob Arjouni – Ein Kayankaya-Roman- vorstellen. Die Erstausgabe des Buches erschien im Jahre 1985im Buntbuch Verlag, Hamburg. Die Ausgabe von 1987 erscheint im Diogenes-Verlag, beinhaltet 170 Seiten und kostet (in Deutschland) 7,90€.
*Inhalt*
Kemal Kayankaya ist Privatdetektiv in Frankfurt. Aufgewachsen bei deutschen Adoptiveltern, spricht er kein einziges Wort türkisch. An seinem Geburtstag wird er mit der Untersuchung zum Mord an Ahmed Hamul beauftragt, der mit einem Messer im Rücken gefunden wurde – wofür sich die Polizei nicht sonderlich zu interessieren scheint.
Allerdings scheint es dennoch jemanden zu geben, der sich für den Fall interessiert, denn sobald Kayankaya zu ermitteln beginnt, erhält er Morddrohungen.
Kayankayas Untersuchungen ergeben sehr bald, dass Hamul dick im Drogengeschäft steckt, wie es auch sein Schwiegervater tat, der jedoch bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.
Handelt es sich wirklich alles um einen Unfall? Denn rein zufällig stirbt die einzige Zeugin des Unfalls am folgenden Tag.
Verdächtig viele Zufälle entdeckt Kayankaya auch bei den Namen, die unter diversen Polizeiprotokollen wieder zu finden sind….
*Meine Meinung*
Kayankaya ist ein sehr beeindruckender Krimiheld: Er ist witzig, sarkastisch und verbringt den Tag verkatert, verschlafen und ist eigentlich nur am rumgammeln.
Die Krimihandlung an sich ist nicht so außergewöhnlich, doch macht es Spaß, diesen Krimi zu lesen, sodass man eigentlich gar nicht mehr aufhören möchte. Die Erzählung ist spannend, straff aufgebaut, logisch durchdacht und gut nachvollziehbar. Natürlich hat auch Kayankaya den für Privatdetektive unerlässlichen Polizeiinspektor, der ihm hilft, an Akten zu gelangen, an die er als Privatdetektiv und Ausländer nicht herankommt. Das Milieu, das Arjouni beschreibt, macht für den Leser den Reiz aus: Großstadt, Vorurteile gegen Ausländer und deutsche Beamtentätigkeit…
*Über den Autor*
Jakob Arjouni
Geboren 1964 in Frankfurt am Main, zog es Arjouni nach dem Abitur nach Frankreich, Montpellier. Hier beginnt er seinen ersten Roman zu schreiben und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Nach erscheinen der Kayankaya Krimis "Mehr Bier" und "Happy Birthday Türke!" gelingt es Jakob Arjouni zum Shooting Star der deutschen Krimiautoren zu werden. Mit seinem dritten Roman "Ein Mann, ein Mord" erreicht Arjouni den ersten Platz des Deutschen Krimi Preises; gleichzeitig wird der Roman "Happy Birthday Türke" unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt und wird ein voller Erfolg in den deutschen Kinos.
PS: Viel Spaß und Heiterkeit beim Lesen! :o) weiterlesen schließen -
Ode an die Kunst
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Mit dem nachfolgendem Gedicht möchte ich mich für die Arbeit von drei Künstlern bedanken, die nicht nur ihr "Handwerk" von der Pieke auf gelernt haben, sondern es auch beherrschen.
Aber auch, weil sie stets ein offenes Ohr haben und die wahren Größen der Nation zu würdigen wissen.
Michael Niekammer - Moderator bei "Antenne Brandenburg" (Klatsch und Tratsch und goldene Hits) schreibt zudem die meisten Texte für den Schlagersänger Ekki Göpelt.
Ekki Göpelt - Schlagersänger, Moderator bei "Antenne Brandenburg" (Sonntagsvergnügen) und dem ORB (Glückwunschantenne).
Harry Wuchtig - Komiker
Ode an die Kunst
Ob in Deutschland, Europa, der ganzen Welt,
Niekammer ist unser Held.
Er schreibt Texte nur 1 A,
das weiß jeder, ist doch klar.
Doch was nützen all' die großen Texte,
ganz allein, das wär' das Letzte.
Dazu gehört doch auch Gesang,
Hansen und Natschinski als Komponisten sehr bekannt.
Da kommt auch schon das nächste Problem gerannt.
Zu guten Texten und Melodien wird auch 'ne Stimme verlangt.
Doch zum Glück gibt's auch da einen Mann,
dieser wird liebevoll Ekki genannt.
Er setzt um, was and're sich erdachten.
Es gab schon einige, die ihm nachmachten.
Mir fällt da grad' die Birgit ein,
könnte der Star der Zukunft sein.
All die hier erwähnten seien nur stellvertretend genannt.
Ein bischen Technik ist der nächste Garant,
daß die Veranstaltungen gut gelingen,
woll'n die Leute auch hinten mitsingen.
Da man nicht nur mit den Ohren hört,
man auch mit Augen sieht, was da geboten wird.
Muß ich zum Schluß was wichtiges sagen:
es sind die humorvollen Einlagen.
Nicht nur an seine Stimme Dankeschön.
Haben wir uns an ihm schon längst gewöhnt.
Mit seinen Gags so klein und fein,
das kann doch nur der Harry sein.
D'rum Leute, laßt Euch bitte sagen,
macht weiter so, in den nächsten Tagen.
Die Tage sind natürlich nicht gezählt,
Ihr seid nun mal von uns erwählt!
klausauskw weiterlesen schließen -
Big Brother is watching you...
22.12.2002, 21:15 Uhr von
mopko
21 Jahre jung, Student der Geschichte und Linguistik an der Uni Bonn. Friedliebend, humorvoll,...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Spätestens seit der bekannten Fernsehsendung ist dieser Spruch zum Inbegriff totaler (oder besser: totalitärer) Überwachung geworden. Dieser Spruch liegt dem Buch "1984" oder auch "Neunzehnhundertvierundachtzig" des engl. Autors George Orwell (egtl. Name: Eric Arthur Blair) zu Grunde, welches ich hier einmal rezensieren möchte:
1.Der Inhalt des Buches
-----------------------------
Im Jahre 1984 regieren nur noch 3 Supermächte die Welt: Ozeanien, Eurasien, Ostasien.
Diese befinden sich, um einige unbestimmte Landteile, im ständigen Krieg untereinander.
Auf ehemaligem englischen Gebiet ist die Gesellschaft präzise in 3 Schichten geteilt, nämlich:
1.Innere Partei
2.Äußere Partei
3.Proles
Die Gesellschaft wird von dem ( wahrscheinlich nur fiktiven) „Grossen Bruder“ regiert, in Wahrheit sind die Mitglieder der inneren Partei die einzige Elite des Staates, welche die Mitglieder der Äußeren Partei regieren. Jedes Parteimitglied steht unter ständiger Überwachung durch sog. „Teleschirme“, kein Schritt bleibt unbeobachtet.
Die Gesellschaft wird gezwungen, sich einer neuen Sprache anzueignen, dem sog. „Neusprech“. Sexualität wird nur zur Fortpflanzung toleriert, lieben darf man nur den Großen Bruder. Jede Kritik an diesem Staatssystem wird verfolgt, und zwar durch ein spezielles staatl.Organ, der sog. „Gedankenpolizei. Es gibt nur noch 4 Ministerien.
Die Proles sind von der totalen Überwachung ausgenommen, sie werden von den Parteimitgliedern nur als niederer Pöbel angesehen.
Winston Smith, die Hauptperson des Buches, ist ein Mitglied der Äußeren Partei und arbeitet
im Ministerium für Wahrheit, ein Ministerium, welches hauptsächlich für Geschichtsfälschung zuständig ist.
Winston ist innerlich ein Gegner dieses Staates, und versucht, heimlich Kontakt zu einer Verbindung, die „Brüderschaft“ genannt wird, aufzunehmen, da er sich aus dieser geheimen Verbindung eine Revolution erhofft.
Er verliebt sich in die hübsche Julia, und fortan beginnt ein Versteckspiel, da keine Sexualität erlaubt ist.
Winston nimmt Kontakt zu einem Mann namens O´ Brien auf, den er für ein Mitglied der legendären Brüderschaft hält und ihm und Julia Unterschlupf gewährt.
Doch Winston hat sich getäuscht: Er wird von O´Brien an die Gedankenpolizei verraten, und das Liebespaar wird verhaftet...
(Ich möchte nicht zuviel verraten, daher ist hier erst mal Schluss mit dem Inhalt :-)
2. persönliche Meinung zu diesem Buch
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Ich persönlich finde, dass es George Orwell sehr gut gelungen ist, ein äußerst totalitäres Staatssystem aufzuzeigen, das uns nicht ganz unbekannt sein dürfte. Viele der Dinge, die es zu der Zeit noch nicht gab (jedenfalls nicht in solchen Extremen, wie wir sie heute vorfinden), als das Buch geschrieben wurde (1948), sind heute Realität.
Nahezu jeder Mensch der heutigen Informationsgesellschaft besitzt einen Fernseher, der uns durch Werbung sagt, was wir entweder zu tun oder zu kaufen haben. Der Teleschirm im Buch macht nichts anderes.
Kein Mensch weiß genau, was innerhalb unserer Ministerien geschieht. Gefälscht wird dort meiner Meinung nach nicht, jedoch wird sehr viel verschwiegen.
Veränderungen in unserer Sprache hat es immer gegeben und wird es immer geben (ich studiere Geschichte und Linguistik :-), jedoch verkümmert unsere Sprache immer mehr in Kurzwörter, Anglizismen etc., das Neusprech ist nichts anderes als verkümmertes Englisch.
Die Gedankenpolizei kommt meiner Meinung nach der Stasi ziemlich nahe.
Ich glaube, George Orwell hat sein Meisterwerk „1984“ unter dem Eindruck des 2. Weltkrieges und unter dem Eindruck des Stalinismus geschrieben, und erkannte, in welche Richtung sich die moderne Gesellschaft entwickeln wird. Das macht dieses Buch so lesenswert.
Meiner Auffassung nach lässt sich 1984 vom eigentlichem Text her recht flüssig und ohne große Komplikationen lesen:). Der Lesefluss bleibt durch eine gehobene, aber nicht unverständliche Sprache von größeren Lesestockungen unberührt.
Jedoch braucht man meiner Meinung nach auch Ruhe und Konzentration, um den Inhalt genau zu verstehen.
Ich habe das Buch 2 mal gelesen, und das hat nicht geschadet.
--------
3.Fazit
--------
1984 erhält von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle Lesefreunde.
Es ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk der gehobenen Unterhaltungsliteratur!
Ich wünsche meinen Lesern ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest,
viele Grüße
Marko weiterlesen schließen -
Suizid ist ein stets vorhandener Notausgang
Pro:
Gutes Deutsch, sauber recherchiert, umfangreich
Kontra:
depremierend, kleines ABC des Selbstmords
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich einen Bericht schreiben über das "Lexikon der prominenten Selbstmörder". Wohl jeder von uns hat schon mal über Selbstmord nachgedacht, vielleicht nicht besonders ernsthaft, aber dennoch haben sich die meisten Menschen schon einmal damit beschäftigt. So wundert es auch nicht, dass der Suizid bei den unter 21 jährigen die häufigste Todesursache ist. Denn ein oder anderen wird es vielleicht verwundern, dass sich gerade junge Menschen so häufig töten, denen doch noch das ganze Leben offen steht. Ich denke dies liegt in der speziellen Dynamik dieses Alter begründet, in der man sich kritischer sieht als je zuvor. So empfinden sich Jugendlich und junge Erwachsene meist als unzureichender als sich ein dreissig jähriger sehen würde.
Das Buch befaßt sich weniger mit den Ursachen des Suizids im Allgemeinen (wenngleich das Vorwort dieses Thema kurz angeht), sondern mit den Selbstmördern als Personen.
*** Gliederung des Buchs
Nach dem sehr guten Vorwort werden gleich die ersten Selbstmörder vorgestellt, die alphabetisch angeordnet sind. Sie stammen aus den verschiedensten Epochen (von der Antike bis zu Neuzeit) und den unterschiedlichsten Bereichen des öffentlichen Lebens (von Musikern, Dichtern, Politikern, hohen Militär bis zu Pornodarsteller). Die Berichte zu den jeweiligen Personen sind stets gleich aufgebaut. Zu jedem Toten steht eine kurze Lebensgeschichte, die Gründe für den Selbstmord (soweit bekannt), die Art und Weise des Suizids und bei den meisten ist auch noch ein schwarzweiß Foto angebracht. Es werden insgesamt über 300 Selbstmörder (ich war überrascht über die hohe Anzahl) mit einer kleinen Biographie gewürdigt. Neben den bekanntesten Selbstmördern wie Kleopatra VII, Nero, Vincent van Gogh, Kurt Cobain, Marilyn Monroe und Rex Gildo werden auch weniger bekannte Selbstmörder wie Sandor Kocsis (ungarischer Fußballspieler), Yuko Mishima (japanischer Schriftsteller) und Jean Amery (österreichischer Schriftsteller) gewürdigt.
Nach den Biographien folgen ein paar Seiten mit Fachbegriffen zum Thema Selbstmord, wie z.B. Abschiedsbrief und Christliche Position zum Suizid und ihrer Erklärung. Es sind allerdings nur 8 Seiten und die einzelnen Begriffe werden nur sehr oberflächlich abgehandelt. Das ganze steht unter der wie ich finde ein wenig zynischen Überschrift das „kleines ABC des Selbstmordes“. Dieses ABC ist der einzige wirklich Schwachpunkt des Buches, da es zu oberflächlich ist. Anschließend folgen mehre Listen wie die „zehn Filme in denen Selbstmord eine große Rolle spielt“ und „99 Selbstmord-Songs“ usw. Das Buch endet mit einer Bibliographie.
***Die Autoren
Gerald Grote ist 1955 geboren worden und eigentlich Grafik-Designer. Seit 1983 ist er als freier Autor tätig
Michael Völkel ist 1969 geboren worden und seit 1995 Chefredakteure des Braunschweiger Stadtmagazins „Cocktail“. Davor arbeitete er freiberuflich für Tageszeitungen und verfaßte unter anderen Songtexte für Rockbands.
Karsten Weyershausen kam 1963 zu Welt und ist sowohl als Autor als auch als Illustrator tätig. So erschienen seine Comic-Strips u.a. bei „Bravo“ „TV Hören und Sehen“, „Strichkunst“ und „Ilsemann“. Das „Lexikon der prominenten Selbstmörder“ ist sein erstes Sachbuch.
***Kurzinformationen
Lexikon Imprint im Schwarzkopf und Schwarzkopf Verlag(TB Nr. 35935)
Erstveröffentlichung: September 2000
345 Seiten
19,90 DM
ISBN 3-89602-265-2
***Links zum Thema Selbstmörder
Wer sich im Internet kundig machen will zum Thema Suizid, dem seien die Seiten: http://go.to/forum3222 (Hier kann man sich mit Betroffenen und Interessierten austauschen) sowie http://www.unet.univie.ac.at/~a9125121/selbstm1.html (hier wird der Suizid aus der Sicht Arthur Schopenhauers beleuchtet) und http://www.nur-ruhe.de/ (eine Seite mit weiterführenden Links zum Thema)ans Herz gelegt. Alle drei Seiten sind in Deutscher Sprache. Wenn ihr jetzt schon mal bei Ciao seid dann solltet ihr euch auch noch den Bericht von Asura über Suizid ansehen, da er meiner Meinung nach sehr gelungen ist.
***Fazit
Das Buch selbst ist sehr sauber und sachlich recherchiert worden. Allerdings handelt es sich um ein echtes Lexikon das heißt. man darf keine spannende Gute-Nacht-Lektüre erwarten und bei der Thematik ist natürlich klar dass Wiederholungen nicht ausbleiben können. Auch ist das Buch nicht gerade aufbauend, wenn man es an einem Stück durchliest, wie ich es tat, macht es einen ganz schön melancholisch. Ich denke, dass man das „kleine ABC des Selbstmordes“ hätte weglassen sollen, da es zu dürftig ist. Dieses ABC wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. Entweder hätte man es ganz streichen sollen oder es richtig ausführlich angehen müssen. Insgesamt ist das Lexikon der prominenten Selbstmörder bis auf kleinere Schwächen sehr gut geschrieben und für alle Interessierten empfehlenswert. Über Sinn und Unsinn eines solchen Lexikon läßt sich natürlich streiten. Auch stellt sich die Frage wie es sich mit den nicht prominenten Selbstmördern verhält die dieses Buch mit keinen Satz würdigt.
PS: Der Titel meines Berichts ist übrigens ein Zitat von Hermann Hesse
erstellt am 17.02.2002 bei djaba 741 Wörter weiterlesen schließen -
Ein Kochbuch!
14.11.2002, 10:53 Uhr von
Herthaner2
Ich schreibe auch bei Ciao, Talk.on, Hitwin, sabbelforum, dooyoo und paidboard. Des weiteren gehe...Pro:
genial geschrieben
Kontra:
kein
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leser!
Vorwort:
Da ich bei uns im Haushalt auch für das kochen verantwortlich bin, habe ich mir das Kochbuch “Fixiblität von Knorr” gekauft! Denn mich jeden Tag ein paar Stunden in die Küche zu stellen, nur um 2 Personen satt zu bekommen, das macht auch keinen Spaß. Denn dieses Buch basiert auf die Fix- Serie von Knorr und die kennt doch jeder, oder?
Das Buch:
Also dieses Buch beschreibt 10 Rezepte (pro Knorr Fix Sorte), die auf Knorr Fix Produkten basieren. Das soll heißen, das man als Grundlage immer die Knorr-Fix Tüten benutzt. Dies bedeutet auch, das alle Rezepte in recht kurzer Zeit fertig zubereitet sind und darum geht es mir ja!
Nun etwas zum Aussehen dieses Buches (damit ihr es im Handel auch findet):
Das Buch ist im Grün gehalten und auf dem Deckblatt sieht man einen Teller mit einen fertigen Gericht.
Natürlich fehlt der FIXIBILITÄT Schriftzug nicht, dieser ist in Grün und Rot gehalten, dies sind ja auch die Knorr Fix Farben. Dann entdeckt man noch einen Schriftzug der 400 Rezepte verspricht! Alles in allen ein recht ansprechendes Design.
Am Ende des Buches findet man noch ein Inhaltsverzeichnis, welches folgende Anordnung hat:
Fleisch und Wurst
Fisch und Krustentiere
Gemüse und Pilze
Pasta, Pizza und Kartoffeln
Geflügel und Wild
Aufläufe und Gratins
Suppen und Eintöpfe
Saucen und Dips
Vegetarisches
Damit sollte doch jeder das für sich richtige finden.
Rezepte:
Bei allen Rezepten findet man folgende Beschreibungen:
Portionenanzahl 2-4
Kalorien (da achte ich lieber nicht drauf, denn sonst vergeht mir das essen)
Anteile an Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate
und natürlich welches Knorr Fix Produkt dazu benötigt wird.
Ein Foto wird auch von jeden Gericht gezeigt, aber dies macht nur noch größeren Hunger.
Des weiteren werden auch die passenden Weine zum Gericht benannt, dies finde ich persönlich sehr angenehm, denn ich bin nicht der große Weinkenner!
Insgesamt werden 40 Knorr Fix Produkte in diesen Buch verarbeitet, dies bedeutet, das zu jeden Produkt 10 Rezepte angeboten werden.
Hier nun die Produkte die hier verarbeitet werden:
Blumenkohl-Schinken Gratin
Brathähnchen
Broccoli- Gratin
Broccoli Rahm Suppe
Chili con Carne
China Pfanne
Currywurst
Geschnetzeltes ”Züricher Art”
Gulasch
Gulasch Suppe
Hackbraten
Hackfleisch “Jäger Art”
Hackfleisch Käse Suppe mit Lauch
Hühner Champignon Suppe
Jägerschnitzel
Kartoffel Gratin
Kräuter Rahmschnitzel
Lachs Sahne Gratin
Lasagne al forno
Nudel Broccoli Auflauf
Nudel Hackfleisch Gratin
Nudel Schinken Gratin
Paprika Gulasch “Zigeuner Art”
Paprika Rahmschnitzel
Pfeffer Rahm Medaillons
Putengeschnetzeltes
Rahm Champinon
Rahm Gemüse
Ratatouille
Rouladen
Sauerbraten
Schmorbraten
Schweinebraten
Spagetti alla Carbonara
Spagetti Bolognese
Spagetti Napoli
Wiener Schnitzel
Würstchengulasch
Zuccini Pfanne Toscana
Zwiebel- Rahmschnitzel
Wer hier nicht das richtige für sich findet, der tut mir wirklich leid. Ich habe bis jetzt 14 Rezepte ausprobiert und bin wirklich begeistert.
Preis:
Dieses Kochbuch kostet nur 15 €, was für ein Kochbuch recht wenig ist, aber es ist ja auch genügend Eigenwerbung für das Unternehmen.
Fazit:
Da die Rezepte wirklich sehr einfach sind, aber trotzdem recht gut schmecken, bin ich sehr begeistert von diesen Kochbuch. Noch ein schöner Nebeneffekt ist, das die Gerichte nicht viel kosten.
Ich kann dieses Buch nur jeden Empfehlen, der schnelle, aber gute Gerichte mag. Und selbst meine Freundin traut sich jetzt mal an den Herd! :-)
So das war es dann schon wieder, ich hoffe, das der Bericht euch wieder gefallen hat.
Guten Appetit! MfG Mario
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-14 09:53:34 mit dem Titel So ist Hollywood!
Hallo liebe Leser!
Heute werde ich mich das erste mal an einer Beschreibung zu einen Buch probieren!
Wer ist dieser Charles Bukowski?
Als erstes muss man hier mal schreiben, das Bukowski so schreibt, wie er denkt, also recht offen und direkt! Vor allen schreibt er über Sex, Weiber und Saufen!
Er wurde 1920 in Andernach geboren und wohnte seit seinen 2. Lebensjahr in Los Angeles!
Er war lange Zeit ein Tagelöhner, den alle seine Jobs aufzuzählen wäre ein Wahnsinn. Aber hier mal ein paar Beispiele: Tankwart, Hafenarbeiter, Schlachthofarbeiter ,Fließbandarbeiter und Postmann!
Er schrieb erst sehr spät Bücher, so etwa ab seinen 39. Lebensjahr. Er schrieb vor allen Romane, Gedichte, Short Storys und ein Drehbuch.
Charles Bukowski starb leider am 9.März 1994 in San Pedro/LA.
Wie bin auf seine Bücher gestoßen?
Als ich eines Tages, bei meinen Ex-Arbeitskollegen war, sprachen wir über unsere Lieblingsbücher und seine “Frau” erzählte mir von Charles Bukowski und lieh mir gleich mal ein Buch aus. Seit diesen Tag lese ich fast nur noch C.B.( Danke Jenny) Denn seine Art zu schreiben ist einfach nur genial, denn so direkt schreibt nach meiner Meinung kaum noch jemand und dadurch lesen sich diese Bücher sehr gut!
Hollywood, das Buch!
In diesen Buch schreibt er über einen Schriftsteller Namens Chinaski, aber das ist Bukowski selber!
Die wichtigsten Personen in diesen Buch sind:
Sarah- seine Freundin (sie versucht ihn vom Alkohol langsam wegzubekommen)
Jon Pinchot- er gab den Auftrag für das Drehbuch und vertraute Charles immer
Francois Racine- ein Roulettespieler, der mit dem Leben nicht mehr klarkommt
Francine Bowers- eine Schauspielerin, die mit diesen Film die letzte Chance erhielt
So nun aber zum Buch selber! Chinanski lebt mit seiner Freundin Sarah in LA und er schreibt gerade Gedichte, als eines Tages Jon Pinchot bei ihm anruft und ihn einen Auftrag für ein Drehbuch erteilte. Er hatte zwar keinen Bock auf solch einen Auftrag, aber die 20.000 $ brauchte er, also fing er mit den Drehbuch an. Jon Pinchot suchte nach einer Filmfirma, die das Buch verfilmen sollte und da gab es nur Probleme, denn in Hollywood scheinen alles Betrüger zu sein! Chinanski schrieb sein Drehbuch fertig, aber nur, weil er dabei auch genug Wein trank, denn ohne Alkohol konnte er einfach nicht Leben.
Jon Pinchot fand dann eine Filmfirma Namens Firepower, aber die wollten erst, dann verklagten sie Chinanski und zu guter letzt verfilmten sie das Drehbuch doch. Aber der Weg dorthin war sehr schwer und mühsam! Aber das solltet ihr selber lesen, denn so gut wie er kann man das nicht beschreiben!
Aber es geht ansich die ganze Zeit um Alkohol und um die Machenschaften in Hollywood!
Weiter Bücher von Charles Bukowski:
Der Mann mit der Ledertasche
Ein Profi
Flinke Killer
Hot Water Music
Jeder zahlt drauf
Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend
Das Liebesleben der Hyäne
und viele andere!
Fazit:
Dieses Buch beschreibt sehr gut das Leben in LA, mit seinen ganzen Vor- und Nachteilen!
Er schreibt wieder sehr direkt und er benutzt viele Worte wie Scheiße, geil, etc.
Es lässt sich sehr einfach und verständlich lesen, so wie alle seine Bücher. Ich finde dieses Buch sehr gelungen und kann es nur jeden weiterempfehlen! Ich hatte für dieses Buch gerade mal 2Tage gebraucht und das für 248 Seiten. Und ich lese immer nur zwischendurch mal.
Also lest ruhig mal ein paar ein paar Bücher von Charles Bukowski, es lohnt sich! Aber nicht für Kinder geeignet, da es doch einige Wörter gibt, die nicht für Minderjährige geeignet sind.
So das war dann mein erster Bericht zu einen Buch, bitte Bewertet nicht allzu hart und gibt mir ein paar Tipps!
MfG Mario weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
-
Eine Gute- Nacht - Geschichte Teil1
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Kleine Kindern sollt man von Anfang an einfache Werte zu schätzen beibringen.
Kurzgeschichte
Nun, ein Beispiel vom Hollerpuk - einer der Untertanen von Frau Holle.
Wie der Hollerpuk einen armen Mädchen zum liebsten verhalf:
Einmal im Jahr, sagt man, darf Lütje Lück- das ist der kleine mit der roten Mütze, der unterm Dachboden wohnt - einmal im Jahr wird er zum Hollerpuk. An dem Tag darf er seine Pflicht und Gerechtigkeit vergessen und drei Klebewünsche aussprechen, die ihm vergeben werden. Aber es muß um Frau holle willen sein, und wenn er dabei nicht ein hübsches Mädchen unter die Haube bringt, kann ihn versehens der Teufel holen.
Nun wohnte in einer Straße in dieser Stadt eine wunderschöne Jungfer, Emma Ellerbrock, die hatte schon eine Menge Freier, doch keiner wahr ihr so recht.
Mal hatte sie einen Kapitän - der log zuviel, der Pferdehändler - war zu dick, der Ratsschschreiber- war zu eingebildet......
Der, den sie haben wollte war ein armer Student, er hatte jedoch nichts außer einer Geige und ein Herz voller Liebe, und damit konnte er schwer schon eine familie gründen.
Das arme Mädchen fragte auch alle Muhmen und Oheime, doch üdiese konnten ihr auch nicht mehr helfen.
In einer Winternacht trug sich allerdings folgendes zu:
Lütje Puk , der in ihrrem Hause unter den Giebeln wohnte, hörte von der Straße her eien wunderschöne weis. Er meine zuerst, das es ein alter Wassermann war ,der am Hafen saß und Liebeskummer hatte.
aber... das kommt wenn ihr wollt in Teil 2
DerMelchior
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-05 00:11:30 mit dem Titel Eine Gute - Nacht - Geschichte Teil1 + 2
Kleine Kindern sollt man von Anfang an einfache Werte zu schätzen beibringen.
Kurzgeschichte
Nun, ein Beispiel vom Hollerpuk - einer der Untertanen von Frau Holle.
Wie der Hollerpuk einen armen Mädchen zum liebsten verhalf:
war bisher geschah....
Einmal im Jahr, sagt man, darf Lütje Lück- das ist der kleine mit der roten Mütze, der unterm Dachboden wohnt - einmal im Jahr wird er zum Hollerpuk. An dem Tag darf er seine Pflicht und Gerechtigkeit vergessen und drei Klebewünsche aussprechen, die ihm vergeben werden. Aber es muß um Frau holle willen sein, und wenn er dabei nicht ein hübsches Mädchen unter die Haube bringt, kann ihn versehens der Teufel holen.
Nun wohnte in einer Straße in dieser Stadt eine wunderschöne Jungfer, Emma Ellerbrock, die hatte schon eine Menge Freier, doch keiner wahr ihr so recht.
Mal hatte sie einen Kapitän - der log zuviel, der Pferdehändler - war zu dick, der Ratsschschreiber- war zu eingebildet......
Der, den sie haben wollte war ein armer Student, er hatte jedoch nichts außer einer Geige und ein Herz voller Liebe, und damit konnte er schwer schon eine familie gründen.
Das arme Mädchen fragte auch alle Muhmen und Oheime, doch üdiese konnten ihr auch nicht mehr helfen.
In einer Winternacht trug sich allerdings folgendes zu:
Lütje Puk , der in ihrrem Hause unter den Giebeln wohnte, hörte von der Straße her eien wunderschöne weis. Er meine zuerst, das es ein alter Wassermann war ,der am Hafen saß und Liebeskummer hatte.
Teil 2
Aber es klang näher, und als der kleine Puk seine Mütze zur Dachluke hinaustat, sah er in der Tür, gerade unter Emmas Tür, einen langen Burschen. Der geigte so fein, daß alle Häuser die blinden Augen aufsperrten und alles Laternenlicht auf zierlichen Fäden und Bogen auf zu ihm rann. Obwohl es regnete, als wenn es niemals Morgen werden wollte, und obwohl der Wind eiskalt durch die Straßen strich, drang die Weiße seiner geduldigen Liebe immer inniger zum Giebel hinauf, so daß der Wicht da Herz ebenso zuckte, wie der jungen Emma, die in ihrer Kammer auf den unnützen Liebsten schalt.
In jener Nacht hat Lütje Puk keine Ruhe gefunden, solch Mitleid hat er mit dem Geiger. Und gegen Morgen zog er über seine rote Mütze eine grüne und eine goldgelbe, zum Zeichen, daß er auf Hollerpuks Recht ging und dreimal die Gerechtigkeit überspringen durfte.
Mit dem neuen Tag war es eisig kallt geworden. Die Straße war weiß von Schnee, soweit man schauen konnte; an den Fenstern wuchsen Eisblumen.
Im Haus Ellerbrook aber wurde es lebendig. Die Schlitternpferde stampften ungeduldig im Stall und Lütje Lük, der sonst selten sein Heim verläßt, war unter seinen 2 Hauben übermütig wie noch nie.
Um diemittagszeit kam ein Bote zurück. Er hatte kleine Einladungen ausgetragen, eine für den Pferdehändler, eine für den Kapitän, eine für den Ratsschreiber und sogar um Emma eine Freude zumachen, sogar der Student. Was war das für ein Gerede und ein Begrüßen als die Gäste eintrafen!
Alle Frauen aus der Nachbarschaft steckten die Köpfe zum Fenster hinaus und berieten gleich, wer bei Mutter Ellerbrook wohl am besten gesehen wäre.
Die einen nannten den, die anderen jenen, wie sie es halt am besten haben wollten.
Auf den armen Studenten aber riet nur Möllers Lüttjemarie, die war est sieben Jahr.
Dann gin es holterdiepolter und bimmeldibammel in den Schne hinaus, der Kutscher mit dem Wein oben auf dem Bock, dann so recht gemütlich die Ellerbrooks und das Gastgeviert, dahinter aber, von allen unsichtbar - dr Hollerpuk.
Der Kleine hatte seinen Tag der bösen Wünsche, wie ich schon erwähnte, man hätte sich vor ihm in acht nehmen sollen.
Die Brautwerber waren jedoch unvernünftig wie Maikater und hatten niemals die Rechnung mit dem Puk gemacht.
Und als sie erst nach ein paar Stunden bei Pppenbüttel ausgestiegen waren und den den Kutschebock leergetrunken hatten, wußte keine so recht was zu tun. Der eine wollte mit Emma über das Eis tanzen, der andere rollte ihr einen verliebten Schneemann, und der Pferdehändler schüttelte alle Schneezweige über dem Studenten aus, weil die Mutter Ellerbrook so darüber lachen mußte.
Kurz und gut, die Schlittenfahrt, die so lustig begonnen hatte, schie auch ebenso zu Ende zu gehen.
Endlich wurde es Zeit, das man sich schickte die Heimfahrt zu beginnen.
Es hatte eigenlich nach Mutter Ellerbrooks Plan eine Verlobungsreise werden sollen.Aber die drei Werber hatten nichts anderes zu tun, als voreinander aufzutrumpfen und sich feindselig gegen den vierten zu spreizen.
Gerade ging der Pferdehändler breitbeinig zu den Pferden hin, meite von der Art hätte er ein Dutzend im Stall und schob dem einen Gaul prüfend die Hand zwischen die Zähne.
In diesen Augenblick.....
und wenns Euch gefallen hat, kommt der 3. Teil heute Mittag
DerMelchior
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-05 02:08:51 mit dem Titel Eine Gute-Nacht-Geschichte Teil 1+2+3
Was bisher geschah
Eine Gute - Nacht - Geschichte Teil1 + 2 +
Kleine Kindern sollt man von Anfang an einfache Werte zu schätzen beibringen.
Kurzgeschichte
Nun, ein Beispiel vom Hollerpuk - einer der Untertanen von Frau Holle.
"Wie der Hollerpuk einen armen Mädchen zum liebsten verhalf"
war bisher geschah....
Einmal im Jahr, sagt man, darf Lütje Lück- das ist der kleine mit der roten Mütze, der unterm Dachboden wohnt - einmal im Jahr wird er zum Hollerpuk. An dem Tag darf er seine Pflicht und Gerechtigkeit vergessen und drei Klebewünsche aussprechen, die ihm vergeben werden. Aber es muß um Frau holle willen sein, und wenn er dabei nicht ein hübsches Mädchen unter die Haube bringt, kann ihn versehens der Teufel holen.
Nun wohnte in einer Straße in dieser Stadt eine wunderschöne Jungfer, Emma Ellerbrock, die hatte schon eine Menge Freier, doch keiner wahr ihr so recht.
Mal hatte sie einen Kapitän - der log zuviel, der Pferdehändler - war zu dick, der Ratsschschreiber- war zu eingebildet......
Der, den sie haben wollte war ein armer Student, er hatte jedoch nichts außer einer Geige und ein Herz voller Liebe, und damit konnte er schwer schon eine familie gründen.
Das arme Mädchen fragte auch alle Muhmen und Oheime, doch üdiese konnten ihr auch nicht mehr helfen.
In einer Winternacht trug sich allerdings folgendes zu:
Lütje Puk , der in ihrrem Hause unter den Giebeln wohnte, hörte von der Straße her eien wunderschöne weis. Er meine zuerst, das es ein alter Wassermann war ,der am Hafen saß und Liebeskummer hatte.
Teil 2
Aber es klang näher, und als der kleine Puk seine Mütze zur Dachluke hinaustat, sah er in der Tür, gerade unter Emmas Tür, einen langen Burschen. Der geigte so fein, daß alle Häuser die blinden Augen aufsperrten und alles Laternenlicht auf zierlichen Fäden und Bogen auf zu ihm rann. Obwohl es regnete, als wenn es niemals Morgen werden wollte, und obwohl der Wind eiskalt durch die Straßen strich, drang die Weiße seiner geduldigen Liebe immer inniger zum Giebel hinauf, so daß der Wicht da Herz ebenso zuckte, wie der jungen Emma, die in ihrer Kammer auf den unnützen Liebsten schalt.
In jener Nacht hat Lütje Puk keine Ruhe gefunden, solch Mitleid hat er mit dem Geiger. Und gegen Morgen zog er über seine rote Mütze eine grüne und eine goldgelbe, zum Zeichen, daß er auf Hollerpuks Recht ging und dreimal die Gerechtigkeit überspringen durfte.
Mit dem neuen Tag war es eisig kallt geworden. Die Straße war weiß von Schnee, soweit man schauen konnte; an den Fenstern wuchsen Eisblumen.
Im Haus Ellerbrook aber wurde es lebendig. Die Schlitternpferde stampften ungeduldig im Stall und Lütje Lük, der sonst selten sein Heim verläßt, war unter seinen 2 Hauben übermütig wie noch nie.
Um diemittagszeit kam ein Bote zurück. Er hatte kleine Einladungen ausgetragen, eine für den Pferdehändler, eine für den Kapitän, eine für den Ratsschreiber und sogar um Emma eine Freude zumachen, sogar der Student. Was war das für ein Gerede und ein Begrüßen als die Gäste eintrafen!
Alle Frauen aus der Nachbarschaft steckten die Köpfe zum Fenster hinaus und berieten gleich, wer bei Mutter Ellerbrook wohl am besten gesehen wäre.
Die einen nannten den, die anderen jenen, wie sie es halt am besten haben wollten.
Auf den armen Studenten aber riet nur Möllers Lüttjemarie, die war est sieben Jahr.
Dann gin es holterdiepolter und bimmeldibammel in den Schne hinaus, der Kutscher mit dem Wein oben auf dem Bock, dann so recht gemütlich die Ellerbrooks und das Gastgeviert, dahinter aber, von allen unsichtbar - dr Hollerpuk.
Der Kleine hatte seinen Tag der bösen Wünsche, wie ich schon erwähnte, man hätte sich vor ihm in acht nehmen sollen.
Die Brautwerber waren jedoch unvernünftig wie Maikater und hatten niemals die Rechnung mit dem Puk gemacht.
Und als sie erst nach ein paar Stunden bei Pppenbüttel ausgestiegen waren und den den Kutschebock leergetrunken hatten, wußte keine so recht was zu tun. Der eine wollte mit Emma über das Eis tanzen, der andere rollte ihr einen verliebten Schneemann, und der Pferdehändler schüttelte alle Schneezweige über dem Studenten aus, weil die Mutter Ellerbrook so darüber lachen mußte.
Kurz und gut, die Schlittenfahrt, die so lustig begonnen hatte, schie auch ebenso zu Ende zu gehen.
Endlich wurde es Zeit, das man sich schickte die Heimfahrt zu beginnen.
Es hatte eigenlich nach Mutter Ellerbrooks Plan eine Verlobungsreise werden sollen.Aber die drei Werber hatten nichts anderes zu tun, als voreinander aufzutrumpfen und sich feindselig gegen den vierten zu spreizen.
Gerade ging der Pferdehändler breitbeinig zu den Pferden hin, meite von der Art hätte er ein Dutzend im Stall und schob dem einen Gaul prüfend die Hand zwischen die Zähne.
In diesen Augenblick.....
Teil 3
In diesen Augenblick wurde der Hollerpik lebendig. Bis dahin hatte er sich, natürlich unsichtbar alle Unvernunft vom Bock aus ruhig angesehen. Jetzt zog er bedächtig die oberste Mütze ab und sprach seinen ersten Klebewunsch aus.
Der Pferdehändler riß vor Erstaunen die Augen auf und ruckelkelte und zuckelte, er begriff nicht recht, daß seine Hand am Gebiss fetgewachsen war. Das war ihm sein Leben lang noch nicht geschehen, obwohl er schon vielleicht tausend Rossen die Finger ins Maul getan hatte.
Er schimpfte so furchtbar,rüttelte am Gebis und sah sich so heimtückich um, so das seine dicken Augen aufquollen.Auch der Gaul warf den Kopf ärgerlich hin und her,schnaufte,schielte den Mann an und kaute an seinen Ringen.
Der Pferdehändler konnte durchaus nicht begreifen, was da so vor sich ging. Er schäumte vor Wut, ruckte nach links ruckte nach rechts, aber die Hand rüherte sich nicht. Da wurde er ganz still und wischte sich den Schweiß von der Stirn und hätte sich am liebsten flach auf die Erde gelegt,so sehr zitterten ihm die Knie. Und er überlegte, was er wohl tun müßte, um wieder zu sich zu kommen. Er meinte nichts anderes, als das er wohl den Verstand verloren hätte.
In diesem Augenblick eilte der Kapitän herbei. Er erzählte gerade von einem wilden Wettrennen zwischen Matrosen und Indianern, wollte seine Rüstigkeit zeigen warf sich auf das zweite Pferd.
"Schaut mal her" rief er und legte sich fest auf des Schimmels Rücken: - So presch ich jedem voran-.
Er sah nicht, daß der Hollerpuk grinste, den Mund auftat und die andere Mütze zog. Wohl aber bekam der Mann ein klebriges Gefühl, welches ihm mit dem Gaul verband.
Es half kein Rütteln oder Hüpfen, der Kapitän war hoffnungslos mit dem Pferd verbunden.
Das muß von unten sehr lustig ausgesehne haben, der Ratsherr schneutzte sich ins Taschentuch, bis ihm das Zwerchfell weh tat.Er merkte zudem, das es keinen Sinn machte sich in solcher Art zu prahlen das Herz von Emma zu gewinnen.
Aber dem Kapitän war auch nicht mehr zum Lachen zumute und bestand darauf heimzureiten, was Mutter Ellerbrook auch widerwillig gestattete.
Und der Pferdehändler war froh, das ihm dieses Mißgeschick nicht allein passierte und er mit der Hand im Maul des Gaules ebenfalls den nach Hause wollte.
Der Ratschreiber aber, der immer noch hinter seinem Schneuztuch lachte, tat ein übriges und empfahn einen besonders hügligen Heimweg, obschon "verboten" davor stand. So gelte es auch für einen Ratschschreiber.Und als Emma meinte, wenn etwas verboten sei , so gelte es auch für einen Ratsschreiber, ging der aufsässig hin und hob mit beiden Armen den Wegweiser aus der Erde, um seine Macht zu zeigen.
Der Pfahl blieb in seinen Armen kleben,Lütje Pik hatte eben den dritten Wunsch ausgesprochen.
Der Ratsschreiber hatte nun grade gemeint, den anderen Werbern obenauf zu sein.
Er sträubte sich ingrimmig gegen die Zauberei schlug mit der sonderbaren Stange gegen Bänke und Gatter. Es half jedoch alles nichts.
So blieb ihm nichts anderes übrig, wie auch die anderen 2 Werber von dannen zu ziehen.
Wer übrig blieb, war dank der Hilfe der arme Student und die Hochzeit war wunderbar.
Aber liebe Leser denkt daran, in zwanzig Jahren ist der Hollerpuk wieder soweit.
Der Melchior
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-05 13:10:39 mit dem Titel Lecker Essen für 3 Euro
Lecker Essen für 3 Euro
Alles wir teurer, die Krankenkassen, die Rentenbeiträge, die Kindergartenplätze, das Schulgeld ......... – die Liste ist unendlich lang.
Die Löhne bleiben gleich oder es wird noch ein Sparkurs eingelegt.
Wer soll dann noch freudig durch den Tag gehen
Und wenn man sich dann am Wochenende mal was leckeres gönnen möchte, dann ist nicht mehr viel im Geldbeutel. Schließlich soll es ja auch noch Familien geben, die Kinder haben.
Da wird` s maximal Mc. Donalds, doch wer mag das als Sonntagsessen.
Und die Gaststätten haben teilweise 1 – 1 umgetauscht. 1 DM = 1 Euro -> Frechheit.
Als was bleibt noch als Alternative ?
Wieder ran an den Herd und selber kochen.
Heute stelle ich euch ein leckeres Sonntagsrezept für den kleinen Geldbeutel zur Verfügung:
Eingekauft habe ich bei Lidl.
Hähnchenschenkel mit Rotkohl und Klößen
Man nehme:
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1000g Hähnchenschenkel vom Gut Frielingshof 1,99 Euro
750 g feinster fertiger Kloßteig von Landgut 0,45 Euro
1 großes Glas fertiger Rotkohl (Rotkohl – Red Cabbage) 0,29 Euro
dazu noch Fix für Hähnchen - > ist auch nicht teuer
Pfeffer, Salz
Ausreichend ist dies für 3 – 4 Personen
Zubereitung
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Im vorgeheizten Bachofen oder Pfanne die 4 gefrorenen Hähnchenschenkel knusprich brutzeln lassen. Je nach Einstellung der Temperatur, dauert es 20 – 40 min.
Den Rotkohl im Topf erhitzen und köcheln lassen.
Den Kloßteig beliebig unter Zugabe von gerösteten Semmel- oder Weisbrotwürfeln zu Klößen formen und in kochendes Salzwasser legen.
Bei halbgeöffnetem Deckel 20 bis 25 Minuten ziehen lassen.
Das Fix für Hähnchen in warmes Wasser einrühren und aufkochen lassen.
Wenn die Hähnchenschenkel fertig und knusprig sind, kann serviert werden.
Fertig!!!
Das ganze kostet ca. 3 Euro. Wer noch 2 Euro übrig hat – kann sich noch ein Weinchen dazu leisten.
Laßt es Euch schmecken und schaut mal bei meine anderen Beiträgen nach.
Der Melchior
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-12 15:45:05 mit dem Titel Ode an das Jahr 2002
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten?
Über allen Gipfeln ist
Freude schöne Götterfunken.
das ich so traurig bin,
Ruh!
In allen Wipfeln,
Tochter aus Elysium,
spürest Du
ein Märchen aus uralten Zeiten.
Wir betreten feuertrunken
kaum einen Hauch
Himmlische dein Heiligtum,
das geht mir nicht mehr aus dem Sinn.
Deine Zauber binden wieder
die Vögelein.
Die Luft ist kühl und es dunkelt, was der Mode Schwert geteilt!
Alle Menschen werden Brüder
Schwerigen im Walde
und ruhig fließt der Reihn,
Der Gipfel des Berges funkelt -
warte nur balde.
Wo dein sanfte Flügel weilt,
im Abendsonnenschein
ruhest du auch.
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