Pro:
sehr gut abgeschmeckter Kartoffelsalat mit ausgewogener Gewürzmischung, appetitliche Optik
Kontra:
der Salat ist nicht ganz billig und nicht überall erhältlich
Empfehlung:
Ja
Mein heutiger Testbericht befasst sich mit dem „Merl Kartoffel-Salat mit Joghurt“, den ich schon seit Jahren immer wieder gern bei „Karstadt“ kaufe.
+++++++++++++++ INHALT ++++++++++++++
1. Einkauf und Preis
2. Hersteller und Produktinformationen
3. Verpackung
4. Inhalt, Inhaltsstoffe, Nährwert
5. Aussehen, Geruch, Konsistenz, Geschmack
6. Verwendungsmöglichkeiten
7. Meine Bewertung
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1. Einkauf und Preis
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Den Kartoffelsalat kaufe ich normalerweise in der gut sortierten Lebensmittelabteilung von „Karstadt“ ein, da er zu meinem Leidwesen in anderen Geschäften meist nicht erhältlich ist. Der Preis für 500 Gramm beträgt 1,99 Euro. Das ist zwar nicht gerade als billig zu bezeichnen, da es sich aber um ein Markenprodukt eines (zumindest in Insiderkreisen) bekannten Herstellers handelt, finde ich den etwas höheren Preis in Ordnung.
2. Hersteller und Produktinformationen
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Hergestellt wird der Kartoffelsalat von der Fa. Edmund Merl in 50306 Brühl. Wenn ich mich nicht irre, ist das die Heimatstadt von Steffi Graf. Auf der Packung gibt es weder ein Kundentelefon noch eine Internetadresse.
Die Firma Merl, die einige vielleicht nicht kennen werden, stellt neben dem hier getesteten Kartoffelsalat auch andere Salate sowie diverse Desserts wie Mousse au chocolat und Zabaione her, die allesamt bei „Karstadt“ in den jeweiligen Kühlregalen zu finden sind.
Es handelt sich bei dem Produkt, wie der Name schon sagt, um Kartoffel-Salat mit Joghurt, der ohne Zusatz von Konservierungsstoffen hergestellt wird und im Kühlschrank 2 bis 3 Wochen lang haltbar ist.
3. Verpackung
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Der Kartoffelsalat befindet sich in einer sehr stabilen transparenten Kunststoffschüssel mit abnehmbarem Deckel, so dass man sich schon vor dem Kauf ein Bild von dem Salat machen kann. Auf der Oberseite der Schüssel sieht man auf einer runden Papierbanderole das rot-weiß-grüne Firmenlogo von „Merl“, darunter steht die genaue Produktbezeichnung. Illustriert wird das Ganze von einer nicht originalgetreuen Abbildung des Kartoffelsalats, der mit Zwiebeln, Quark und frischen Kräutern garniert ist. Auf der Unterseite der Schüssel befinden sich einige wenige Hersteller- und Produktinformationen.
Die etwas spartanisch ausgestattete Verpackung, die seit Jahren im gleichen Design daherkommt, gefällt mir persönlich sehr gut, weil man den Kartoffelsalat gut erkennen kann; ausserdem ist sie sehr stabil und nach meiner Erfahrung ideal für die Aufbewahrung und den Transport von Kartoffelsalat geeignet.
4. Inhalt, Inhaltsstoffe, Nährwert
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Der Inhalt beträgt 500 Gramm, so dass man für relativ viel Geld immerhin eine ordentliche Portion Kartoffelsalat bekommt.
Folgende Inhaltsstoffe sind auf der Verpackung angegeben: 55 % Kartoffeln, 12 % Joghurt (um welche Art von Joghurt es sich dabei handelt, ist nicht aufgeführt), Wasser, pflanzliches Öl, Zwiebeln, Zucker, Weinessig, Kräuter, Salz, Eigelb, Senf, modifizierte Stärke, nicht näher bezeichnete Gewürze, Milcheiweiß und die Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl und Xanthan. Der Salat enthält, wie ich schon kurz erwähnte, keinerlei Konservierungsstoffe, was ich sehr begrüßenswert finde. Die kürzere Haltbarkeitsdauer nehme ich dafür gern in Kauf.
Die auf der Packungsunterseite aufgedruckte Nährwerttabelle besagt, dass 100 Gramm des Kartoffelsalats einen durchschnittlichen Brennwert von 147 kcal (= 614 kJ), 1,9 Gramm Eiweiß, 15,3 Gramm Kohlenhydrate sowie 8,7 Gramm Fett haben.
Der Salat kommt also, was die Kalorien anbelangt, nicht gerade in der Sparversion daher, ist für einen Kartoffelsalat allerdings auch nicht allzu fett, da er ja mit Joghurt angemacht ist. Wenn ich daran denke, wie viele Kalorien „normaler“, mit Mayonaise zubereiteter Kartoffelsalat hat, bin ich mit dieser vergleichsweise mageren Kartoffel-Joghurt-Version sehr zufrieden.
5. Aussehen, Geruch, Konsistenz, Geschmack
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Wenn ich den gut schließenden Kunststoffdeckel abnehme, kommt mir ein schwacher Essiggeruch entgegen, dem eine angenehme und würzige Kräuternote folgt. Dieser Salat riecht meiner Meinung nach ausgezeichnet.
Auch das frische und appetitliche Aussehen lässt auf den ersten Blick nichts zu wünschen übrig. In der Schüssel befinden sich viele unterschiedlich große Kartoffelscheiben und –stückchen, die mit einem hellgelben und sehr lecker aussehenden Joghurtdressing angemacht sind. Die Kartoffeln sind von guter Qualität, was man sehen und vor allem schmecken kann, ausserdem haben sie für einen Salat genau die richtige Beschaffenheit: Sie sind nicht zu bissfest, aber auch nicht total weichgekocht oder gar matschig. In dem reichlich vorhandenen und nicht allzu flüssigen Joghurtdressing, das ich aufgrund seiner Beschaffenheit eigentlich lieber als Joghurtcreme bezeichnen würde, befindet sich eine größere Menge Schnittlauch, der dem Kartoffelsalat als grüner Farbklecks eine schöne Optik verleiht. Auch am Aussehen des Salats kann ich rein gar nichts kritisieren.
Der anschließende Geschmackstest überzeugt mich endgültig, dass ich es hier mit einem qualitativ hochwertigen Kartoffelsalat aus „gutem Haus“ zu tun habe. Der Salat schmeckt sehr würzig-aromatisch, ausgesprochen frisch und die Joghurtcreme, die von der Menge her einen nicht unerheblichen Anteil am Salat hat, ist geschmacklich sehr ausgewogen und ebenfalls ausgezeichnet gewürzt. Von den im Kartoffelsalat enthaltenen Zwiebeln hatte ich rein optisch nichts bemerkt, beim Genuss des Salats machen sie sich aber, da sie ausgesprochen bissfest und knackig sind, angenehm bemerkbar und verleihen dem Salat zusätzlichen Pfiff.
Für mich steht schon seit Jahren fest, dass dieser Kartoffelsalat nicht nur gut aussieht, sondern vor allem sehr gut schmeckt. Ich möchte fast soweit gehen zu sagen, dass er den Vergleich mit selbstgemachtem Kartoffelsalat nicht zu scheuen braucht. Denn hier stimmt einfach alles: die Qualität der Kartoffeln, die würzige und geschmacklich sehr fein komponierte Joghurtcreme, die Optik usw. Was kann man von einem gekauften Kartoffelsalat mehr erwarten?
Mir schmeckt dieser Salat so gut, dass ich ihn schon seit Jahren immer wieder gerne kaufe, auch wenn ich dafür extra einen Umweg in die Lebensmittelabteilung von „Karstadt“ machen muss. Vor allem freut mich, dass es die Firma Merl schafft, den Kartoffelsalat seit Jahren in einer gleichbleibend guten Qualität anzubieten. Da stört es mich auch nicht, dass der Salat objektiv teurer ist als so mancher Billig-Kartoffelsalat von „Penny“, „Lidl“ und Co. Für diesen ausgezeichneten Salat gebe ich nämlich gern etwas mehr aus!
6. Verwendungsmöglichkeiten
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Der Kartoffelsalat schmeckt so gut, dass ich ihn gelegentlich „pur“ esse. Ganz besonders lecker schmeckt er mir als Beilage zu allen Arten von Würstchen oder zu kurz gebratenem Fleisch.
Ausserdem passt er hervorragend zu hart gekochten Eiern, um nur einige Verwendungsmöglichkeiten zu nennen. Das Einzige, was mir an diesem Salat fehlt (aber das ist jetzt keine Kritik, sondern lediglich eine persönliche Vorliebe von mir), ist etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, der für mich einfach zu einem guten Kartoffelsalat dazu gehört. Meine großzügig zum Einsatz gebrachte Pfeffermühle schafft da leicht Abhilfe!
7. Meine Bewertung
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Es ist klar, dass nach so viel Lob auch meine abschließende Bewertung nur positiv ausfallen kann. Der „Merl Kartoffel-Salat mit Joghurt“ schmeckt ganz ausgezeichnet und ist es trotz des höheren Preises auf jeden Fall wert, dass man ihn einmal probiert. Ich selbst werde ihn sowieso wieder kaufen und kann an dieser Stelle eine uneingeschränkte Empfehlung für diesen wirklich leckeren Kartoffelsalat aussprechen. ©Dr.Claudia1/3/2004ciao.com/März 2005yopi.de weiterlesen schließen
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