Microsoft Office XP Standard Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- viele Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängerversionen, Office XP läuft sehr sicher und auf neuen Computern auch sehr zügig
- umfangreiches Anwendungspaket, stabil,
Nachteile / Kritik
- die Zwangsaktivierung dürfte einige abschrecken, die Preise für die einzelnen Versionen sind recht hoch
- zu viele unterschiedliche Versionen, Preis
Tests und Erfahrungsberichte
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Fürs Büro und daheim...
4Pro:
viele Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängerversionen, Office XP läuft sehr sicher und auf neuen Computern auch sehr zügig
Kontra:
die Zwangsaktivierung dürfte einige abschrecken, die Preise für die einzelnen Versionen sind recht hoch
Empfehlung:
Ja
Es ist wirklich war, neben Spielen und Surfen kann man mit seinem PC auch richtig arbeiten. Vorausgesetzt natürlich, man hat das passende Programm installiert. Eine Software, die wohl jeder gebrauchen kann, nennt sich Office. Office Suites werden von mehreren Firmen vertrieben, die mir bekanntesten sind Office von Microsoft und „StarOffice“ von Sun. Dieser Bericht soll das neuste Office-Paket von Microsoft, Office XP, zum Thema haben. Ihr erfahrt alles Wissenswerte über diese Programmsammlung und könnt Euch dann hoffentlich die Frage beantworten, ob Office XP Euch von nutzen sein kann.
Office XP-Produktfamilie
Offixe XP ist sowohl für den privaten wie auch für den betrieblichen Zweck zu verwenden. Natürlich unterscheiden sich beide Aufgabenspektren teilweise enorm, ein Blick auf die komplette Office XP-Produktfamilie lässt die Anforderungen an diese Programmsammlung klar werden.
Sechs verschiedene Office XP-Versionen sind erhältlich:
Office XP Standart ist mit der Textverarbeitung Word 2002, der Tabellenkalkulation Excel 2002, dem Präsentationsprogramm PowerPoint 2002 und dem E-Mail-Accuontverwalter Outlook 2002 sowohl bestens für den privaten wie auf für den betrieblichen Einsatz geeignet.
Office XP Professional enthält neben den vier Programmen der Standart-Version zusätzlich Access 2002, eine Datenbanksoftware.
In limitierter Auflage ist Office XP Professional erhältlich, neben den fünf Pogrammen der Professional-Edition enthält diese Version zusätzlich noch Publisher 2002, den HTML-Editor Frontpage 2002 sowie eine Microsoft IntelliMouse Explorer.
Das Office XP Professional Paket gibt es auch nur mit Frontpage 2002 extra zusammen, diese Version nennt sich dann logischerweise Office XP Professional mit Frontpage.
Office XP Small Business nennt sich die Office-Minimalversion. Sie enthält Word 2002, Excel 2002, Outlook 2002 und Publisher 2002.
Office XP Developer letztendlich stellt die Profi-Version für den professionellen Büro-Einsatz dar, diese Version enthält alle Programme der Professional Version + Frontpage 2002 und die Office Developer Tools, die wohl nur für den betrieblichen Einsatz nützlich sind.
Das die einzelnen Versionen natürlich verschiedene Preise haben, dürfte wohl ersichtlich sein. Office XP Standard dürfte mittlerweile für unter 600 Euro erhältlich sein, die Update-Version kostet etwa die Hälfte. Office XP Professional schlägt mit über 750 Euro zu Buche, die Update-Version ist natürlich wieder entsprechend billiger.
Der erste Gedanke beim Kauf von Office XP sollte natürlich sein, welche Version alle Anforderungen an das eigene Aufgabenbild erfüllt. Privaten Anwendern empfehle ich Office XP Standart oder Professional, für den betrieblichen Einsatz möchte ich natürlich keine Entscheidungshilfe abgeben, da die Aufgabenspektren wohl zu verschieden sind um eine generelle Empfehlung auszusprechen.
Hat man sich für die richtige Office XP-Version entschieden, muss man weiterhin überlegen, ob man die jeweilige Voll- oder Updateversion kauft. Die Updateversion kommt in Frage, wenn man bereits eine ältere Office-Version besitzt. Jegliche Versionen von Office 97 und Office 2000 lassen sich auf Office XP Standard oder Professional updaten, ältere Office-Versionen lassen sich nur über die Update-Garantie auswechseln.
Die Hardwareanforderungen/Auf welchen Betriebssystem läuft Office XP?
In der Firma in der ich arbeite wird Office XP eingesetzt, natürlich haben nicht alle Computer die gleichen Hardwarespezifikationen. Microsoft empfiehlt mindestens einen Pentium I mit 133 MHz, 350 MByte freier Festplattenspeicher und 32 MByte Arbeitsspeicher. Natürlich haben wir auf Arbeit nicht so einen alten Computer. Der älteste PC hat ungefähr doppelt so hohe Spezifikationen wie die von Microsoft empfohlenen, Office XP arbeitete darauf so langsam, dass zügiges Arbeiten nicht möglich war.
Schnelles Arbeiten ist eigentlich erst ab 500 MHz, 128 MByte Arbeitsspeicher möglich, alle Hardwarespezifikationen die sich darüber befinden, verbessern die Geschwindigkeit noch. Ich habe beispielsweise daheim einen recht neuen PC (1500 MHz, 512 MByte RAM), darauf läuft Office XP in einer ordentlichen Geschwindigkeit. Word 2002 lässt sich Sekunden nach dem Aufrufen bereits steuern, bei Access dauert es etwas länger.
Natürlich möchte Microsoft das Office XP auf vielen Computern zur Anwendung kommt, deshalb lässt es sich auch auf fast jedem Windows-Betriebssystem installieren. Office XP läuft nicht auf Windows NT 3.5x oder Windows 95, möchte man Office XP auf Windows NT 4.0 einsetzen, benötigt man ein Servicepack.
Persönlich habe ich mit Office XP auf zwei Betriebssystemen gearbeitet, Windows ME und Windows XP. Windows ME läuft ja bekanntlich auch ohne zusätzliche Software recht instabil, mit Office XP wird dies natürlich nicht besser. Abstürze häuften sich, Programmaufrufe dauerten länger wie auf Windows XP.
Mit Office XP installiert auf Windows XP habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Alle Office XP-Programme lassen sich zügig aufrufen, die Stabilität von Windows XP wurde durch Office nicht beeinträchtigt.
Produktaktivierung
Die Produktaktivierung könnte man auch „Zwangsaktivierung“ nennen, registriert man Office XP nicht, lässt es sich 50 mal aufrufen, danach arbeitet man mit reduziertem Funktionsumfang.
Aktivieren kann man Office XP per Telefon oder über das Internet. Dazu benötigt man die so genannte Installations-ID, welche Office XP selbständig berechnet. Aktiviert man Office XP über das Telefon, erhält man über diese Installations-ID eine Bestätigungs-ID, womit sich Office komplett freischalten lässt.
Bei der Aktivierung über das Internet wird die Installations-ID an Microsoft geschickt. Zurück kommt die Bestätigungs-ID, die automatisch im Computer eingetragen wird. Natürlich ist die Aktivierung per Internet einfacher durchzuführen, da man aber als Privatanwender nicht weiß, welche Daten Office XP wirklich überträgt, sollte man sich lieber für die Aktivierung über das Telefon entscheiden. Der Zeitaufwand dafür ist recht gering. Außerdem kann man sich die Bestätigungs-ID dauerhaft notieren, bei einem Systemabsturz muss man Office XP nicht wieder neu aktivieren.
Installation
Die Installation von Office XP lässt sich mit der Installation anderen Programme vergleichen. Je nach Office-Version hat man mehr oder weniger CD´s, diese werden auf Ansprache des Installationsmanagers eingelegt. Unerfahrere Office-Benutzer wählen die Standartinstallation, wer die Komponenten selbst konfigurieren möchte, der kann dies natürlich auch.
Microsoft verlangt bei der Installation nur wenige Daten, auf jeden Fall sollte man die Installations-ID parat haben (es geht auch ohne, aber das gehört nicht hier her). Ich habe Office XP bereits auf mehreren Rechnern installiert, der Zeitaufwand ist mäßig, die Installation lieg eigentlich auch immer sicher.
Office XP – Programme, Neuerungen, Verbesserungen
Meiner Meinung nach sollte sich ein Office-Programm in schlichtem Design präsentieren, Office XP enttäuscht mich da nicht, auch wenn es mancher vielleicht doch zu bunt finden dürfte. Zumindest die Bedienelemente sind schlicht gehalten.
Wie schaut es nun mit den Neuerungen und Verbesserungen aus?
Das erste was ich bemerkt habe sind die so genannten Smart Tags (diese lassen sich bei Word, Excel und Outlook einsetzen). Dies sind kleine Helfer die bei speziellen Aufgaben die gängigsten Lösungen und Hilfen anbieten, für die man sonst erst im Menü suchen müsste. Zum Beispiel kann man nach Eingabe eines Namens in ein Worddokument gleich eine E-Mail an diesen schreiben, gibt man ein Datum ein, lässt sich der Kalender in Outlook aufrufen.
Weiterhin neu und leicht ersichtlich ist das Aufgabenfenster. Als ich dies das erste Mal sah, war ich gar nicht begeistert, erstmal nimmt dieses Fenster nämlich einigen Platz auf dem Bildschirm weg. Außerdem weiß man als erfahrener Office-Benutzer meist, wo sich die im Aufgaben-Fenster angezeigten Funktionen im Menü befinden, so erscheint vieles doppelt. Für Office-Anfänger ist dieses Aufgaben-Fenster dagegen hilfreich, wer sich mit den Programmen wenig oder gar nicht auskennt, der findet im Fenster stets die passenden Funktionen. Bei Word kann man sich zum Beispiel die letzen bearbeiteten Dokumente anschauen, auch Vorlagen lassen sich über das Aufgabenfenster aufrufen.
Als weitere Neuerung wurde die Zwischenablage vergrößert, statt 12 finden nun 24 Elemente Platz in ihr.
Brauchbar und neu ist ein Office-Tool, was die benutzerunterschiedlichen Optionen speichert und bei einer Neuinstallation wieder aufrufen lässt. Einfacher ausgedrückt, verschiedene Einstellungen in Programmen lassen sich speichern und gegebenenfalls wieder aufrufen. Die Daten können als ganz normale Datei gespeichert werden, oder auch auf einem Microsoft-Webserver, dafür benötigt man aber den Microsoft Passport.
Einiges wurde auch bei den Dateiformaten verändert, man muss sich natürlich keine Sorgen machen, dass man seine Datei aus Office 97 und 2000 nicht mehr öffnen kann. Access verwendet z. B. ein neues Dateiformat, kann aber auch noch Dateien aus Access 97 oder 2000 lesen, ohne diese zu konvertieren. Natürlich sollte man aber neue Datenbanken in dem neuen Format anlegen.
Outlook speichert nun seine Daten ebenfalls in einem neuen Format, aus PST- werden LIS- (Local Information Store) Dateien.
Die Programme Excel und Access wurden zusätzlich mit XML versehen, Daten lassen sich so einfacher im- und exportieren.
Office XP ist sehr auf das Internet ausgelegt, zu vielen Programmen lassen sich Vorlagen downloaden.
Microsoft liefert mit Office XP ein Tool mit, was bei eventuellen Problemen die Software untersucht, repariert oder gegebenenfalls neu installiert. Nutzen musste ich es noch nicht.
Nun noch zu den einzelnen Programmen, natürlich kann ich nicht den kompletten Funktionsumfang einer Software erklären, deshalb soll es sich auch hier nur um Neuerungen und Verbesserungen drehen.
Word 2002
Word nennt sich die bekannte Textverarbeitung von Microsoft. Egal ob für den privaten oder geschäftlichen Bereich, hiermit lassen sich leicht Dokumente erstellen, bearbeiten oder formatieren. Word hilft dem Anwender in vielfacher Weise, professionelle Vorlagen stehen genauso zur Verfügung, wie ein Serienbriefmanager.
Die Verbesserungen in Word 2002 sucht man im Detail, diese sind jedoch gut gelungen. Zuerst ist mir aufgefallen, in Word lassen sich endlich nicht zusammenhängende Texte markieren. Man hält einfach die Strg-Taste gedrückt und markiert verschiedene Texte, Absätze, Sätze mit der Mouse.
Ebenfalls neu ist eine Übersetzer-Funktion. Je nachdem, welche Sprachpakete installiert worden, übersetzt Word einzelne Wörter in die verschiedensten Sprachen. Für größere Übersetzungen kann man eine Online-Übersetzung aufrufen, die Qualität ist aber so niedrig wie bei den meisten automatisierten Übersetzungen.
Eine weitere neue Funktion ist ein Wort-Zähler den man direkt als Symbolleiste aktivieren kann und somit immer im Blick hat.
Leichte Verbesserungen sind auch der Rechtschreibkontrolle anzumerken, wenngleich diese immer noch nicht perfekt ist. Zumindest werden jetzt Eigennamen besser erkannt. Wo ich gerade von Eigennamen schreibe, Word schlägt Namen die ich in irgendeiner Art und Weise schon in anderen Office-Programmen benutzt habe in der Auto-Vervollständigungs-Funktion vor. Habe ich einer Person schon mal eine E-Mail geschickt, schreibe ihr später einen Brief und gebe den Namen ein, so kann ich diesen automatisch vervollständigen lassen.
Eine nützliche Verbesserung ist auch die erweiterte Wasserzeichenfunktion. Bilder und Texte lassen sich als Hintergrund einfügen und verbessern so das Aussehen eines Dokumentes.
Excel 2002
Excel nennte sich die Tabellenkalkulation, die natürlich auch wieder sowohl für den privaten wie auch für den betrieblichen Bereich geeignet ist.
Die erste Verbesserung, die mir aufgefallen ist, Tabellen die von Webseiten kopiert worden, lassen sich besser in Excel 2002-Tabellen integrieren. Dies mag daran liegen, das Excel 2002 XML unterstützt.
Mit Excel 2002 lassen sich Dateien direkt aus dem Programm heraus als E-Mail verschicken, Hantieren mit Anhängen fällt also weg.
Verbessert wurde auch der Kennwortschutz, neuerdings lassen sich bestimmten Bereichen verschiedene Passwörter zuordnen. Zusätzlich kann man nun nicht nur Werte schützen, sondern auch Formatierungen.
Verwendet man bei Excel komplizierte Rechnungen, die sich über mehrere Bildschirme erstrecken, so lässt sich bequem im Beobachtungsfenster schauen, wie sich einzelne Werte entwickeln.
Verbessert wurde auch die Hilfe-Funktion, Excel 2002 reagiert nun auch auf eingegebene Fragen, dies funktioniert wirklich. Auch kann man jetzt Formeln vom Programm besser überprüfen lassen
Bei der Suchen-Funktion wurde auch einige Details verändert, so kann man nun die Suche auf eine komplette Arbeitsmappe ausdehnen, neuerdings lassen sich auch Formatierungen suchen.
Eine weitere nützliche Neuerung stellt die farbige Markierung der Reiter eines Arbeitsblattes dar, gerade bei vielen Blättern in einer Mappe lassen sich diese so besser unterscheiden.
Für Anwender, die Excel-Tabellen auf Websiten veröffentlicht haben, hilft die Web-Veröffentlichungsfunktion diese Daten einfach und automatisch zu aktualisieren.
Forntpage 2002
Microsoft wird auch mit dieser Version den Profidesigner nicht überzeugen können, für den Heimanwender stellt Frontpage aber einen guten HTML-Editor dar.
Echte Verbesserungen hat es bei der Tabellener- und -darstellung gegeben, ich bin aber nach wie vor nicht damit zufrieden. Immerhin lassen sich jetzt wiederholende Informationen mit einer Automatikfunktion ausfüllen, auch lässt sich eine Tabelle nun teilen.
Frontpage 2002 lässt nun auch mehrere Seiten öffnen, über Registerkarten behält man jederzeit den Überblick.
Neuerdings kann man auch WordArt-Objekte, AutoFormen, Schattierungen Zeichentools mit Frontpage auf seiner Website integrieren.
Erweitert wurde die Web-Veröffentlichungs-Funktion. Bei Update der Website listet Frontpage nur die veränderten Dateien auf, man muss nicht komplett die gesamte Website hochladen. Auch weißt Frontpage bei Namengleichheit von Seiten, Bildern etc. auf mögliche Probleme hin.
Access 2002
Access nennt sich das Microsoft-Datenbankprogramm, Datenverwaltung aber auch Datenbankprogrammierung macht mit dieser Software keine Probleme mehr. Zwar liegt das Hauptanwendungsgebiet wohl im betrieblichen Bereich, aber auch Privatanwender können mit diesen Programm Daten verwalten, sei es nur die CD-Sammlung.
Access 2002 führt ein neues Datenbankformat ein, zusätzlich unterstützt das Programm XML. Daten aus diesem Format lassen sich mit Access sowohl lesen wie auch schreiben.
Eine Verbesserung die ich persönlich für sehr nützlich halte, ist die Möglichkeit in der Entwurfsansicht mehrmalig die letzten Aktionen rückgängig machen zu können.
Mit Access 2002 lassen sich Dateien aus Access 2000 bearbeiten, ohne diese konvertieren zu müssen.
Powerpoint 2002
PowerPoint ist ein Präsentationsprogramm. Damit lassen sich Ideen, Vorträge, Erläuterungen etc. präsentieren, ins Web stellen oder als Folie zeigen. PowerPoint 2002 bietet einige Neuerungen, die das Arbeiten im Vergleich zur Vorgängerversionen erleichtern.
Neu in PowerPoint ist eine Druckvorschau. Diese finde ich sehr nützlich, kann man nun doch die Positionierung von Elementen direkt auf der Vorschau betrachten und muss so nicht erst Probedrucke machen.
Während der Abbildung einer Präsentation lässt sich anzeigen, welche Element als nächstes gezeigt wird. Dies erspart Überraschungen.
In PowerPoint2002 lassen sich erstmals Diagramme direkt im Programm erstellen. Dadurch muss man nicht mehr auf andere Programme zurückgreifen.
PowerPoint 2002 speichert bei Bedarf die benutzte Schriftart des Dokumentes mit, so schaut die Präsentation auf jedem Rechner gleich aus.
Vereinfacht wurde das Erstellen von Animationen auch wurde einige zusätzliche Animationen in das Programm integriert.
Outlook 2002
Outlook verwaltet ein oder mehrere E-Mail-Accounts, zusätzlich dient dieses Programm als Adress-, Aufgaben- und Terminverwalter. Outlook 2002 bietet natürlich auch wieder ein paar Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger.
Termine lassen sich nun verschiedenfarbig markieren, dadurch kann man zum Beispiel die Wichtigkeit hervorheben oder aber private und betriebliche Termine trennen.
Outllok 2002 blockiert gefährliche E-Mail-Anlagen automatisch ab und lässt diese nur auf Anfrage versenden. Ob man dadurch vor Viren geschützt ist, bezweifle ich allerdings trotzdem.
Der Kalender in Outlook 2002 lässt Terminverwaltungen für mehrere Personen gleichzeitig zu.
Outlook 2002 unterstützt natürlich die Verwaltung mehrerer E-Mail-Konten. So lässt sich zum Beispiel leicht festlegen, welches Konto als Absender bei einer Mail dient.
E-Mail-Kontkate lassen sich nun auch zu einer Gruppe zusammenfassen, gerade im betrieblichen Bereich kann dies sehr nützlich sein, z. B. für Rundschreiben.
Word ist normalerweise der standardisierte E-Mail-Editor bei Outlook 2002. Dies kann man zwar auch ändern, allerdings bietet Word neben den normalen Formatierungsmöglichkeiten auch das Einfügen von Tabellen oder Grafiken, was eine E-Mail sehr aufwerten kann.
Selbst wenn Word nicht mit auf dem Rechner installiert wurde, steht dem Outlook 2002-Benutzer beim E-Mail-Verfassen eine Rechtschreibkontrolle zur Verfügung.
Fazit
So, Ihr kennt jetzt die verschiedenen Office XP-Versionen, die Programme die diese Versionen enthalten und die ganzen neuen Features, Verbesserungen, Neuerungen mit denen Office XP ausgestattet ist. Lohnt sich nun ein Kauf? Ganz klar, ein Office Paket ist für den betrieblichen Einsatz unumgänglich, die meisten Firmen schwören da (noch) auf Office. Und hier ist es nur normal, dass die neueste Version installiert werden sollte, diese bringt viele Verbesserungen und Arbeitserleichterungen.
Für den Privatbereich schaut das etwas anders aus. Viele haben noch ältere Office-Versionen, hier sollte man abwägen, ob man das Geld für ein paar, wenn auch nützliche Neuerungen ausgeben möchte.
Wer bisher gar kein Office-Paket auf seinem PC hat, der sollte sich den Kauf ebenfalls gut überlegen, es gibt weitaus günstigere Office-Paket mit ähnlichem Funktionsumfang, wenn man nicht auf Microsoft schwört (einige werden sicherlich StarOffice kennen).
Ich möchte jedenfalls niemandem die Entscheidung abnehmen, sich für Office XP entscheiden zu müssen. Die Software Sammlung ist gut, läuft fast fehlerfrei und schnell (vorausgesetzt, man hat den richtigen Computer), kostet aber auch eine Menge Geld...
mehr Infos zu Office XP
Wer Office XP bereits besitzt, der sollte sich unbedingt das Service Pack 1 für Office XP downloaden. Dies soll Office in den drei Bereichen Sicherheit, Stabilität und Leistung verbessern. Ich habe es bereits auf meinem Computer, Office XP lauft dadurch nicht schlechter.
Mehr Informationen zu Office XP findet man natürlich auf der Microsoft –Website.
Vielen Dank fürs Lesen, freue mich über zahlreiches Kommentieren. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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saboger, 12.04.2005, 13:07 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
...zu Hause nicht auf den Rechner. Soviel Funktion brauche ich privat nicht, und dazu ist es mir zu teuer. Das gute OpenOffice reicht für den Hausgebrauch und evtl. noch mehr DICKE aus. Dennoch guter Bericht.
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anonym, 12.04.2005, 12:52 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
auf dem Pc. Ist wirklich klasse!
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wetterisi, 12.04.2005, 12:32 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
haben wir auch auf unseren PC's und sind sehr zufrieden.
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Bürosoftware der Superlative
Pro:
umfangreiches Anwendungspaket, stabil,
Kontra:
zu viele unterschiedliche Versionen, Preis
Empfehlung:
Ja
Briefe schreiben, Tabellen erstellen, Termine verwalten oder Präsentationen entwerfen – für all diese Aufgaben benötigt man in der Regel eine gute und leistungsfähige Bürosoftware. Office XP ist eine solche und dürfte so ziemlich die bekannteste Programmsammlung auf diesem Gebiet sein. Abgesehen von einigen kleineren, im Internet kostenlos erhältlichen Alternativen wie RagTime oder Star Office gibt es auch keine ernsthafte Konkurrenz für dieses Produkt aus dem Hause Microsoft.
Ich möchte heute den Nachfolger von Office 95/97/2000 einmal ausführlich vorstellen und dabei auf seine Vielfalt, Stärken und Schwächen eingehen. Zunächst muß sich der Anwender jedoch
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Versionen / Preise
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Office XP gibt es nicht nur in einer, nein es gibt diese Anwendungssoftware in einer wahren Flut von Ausführungen. Ich möchte hier einen kurzen Überblick über die einzelnen Pakete geben.
• Small Business Edition
Diese kostet 285 € als Vollversion, für ein Update(*) sind 270 € zu bezahlen. Es enthält die Anwendungen Word 2002, Excel 2002, Outlook 2002 und Publisher 2002. Dieses Paket sollte für den normalen Privatanwender eigentlich voll und ganz ausreichen, zumal die Preise für die anderen Versionen doch recht hoch sind, wie ich gleich zeigen werde.
*) Für ein Update wird eine Vorgängerversion vom Microsoft Office Paket benötigt. Allerdings ist mindestens Office 97 notwendig, wer nur Office 95 besitzt muß die Vollversion erwerben.
• Standard Edition
Diese Version kostet stolze 660 €, das Update mit 638 € auch nicht viel weniger. In diesem Paket sind die Programme Word 2002, Excel 2002, Outlook 2002 und Power Point 2002 enthalten.
• Professional Edition
Hierfür sind 766 € zu bezahlen – und das für die Vollversion. Ein Update gibt es nicht ! Allerdings kann man dennoch in den Genuß einer weitaus billigeren Version kommen – wenn man Schüler(in), Student(in) oder Lehrer(in) ist. Dann kostet dieses Programmpaket nämlich nur noch 127 €, was sich doch schon wesentlich freundlicher anhört. Und was ist enthalten ? Wie schon bei den anderen Paketen gibt es Word und Excel 2002, außerdem sind Outlook, Power Point und Access 2002 enthalten. Eine ausführliche Erläuterung dieser Programme findet sich weiter unten in meinem Bericht. Da ich Student bin, nutze ich die „Professional“-Version auf meinem PC. Wer an einer Schulversion interessiert ist, der sollte sich mal auf den Seiten www.teamsoft.de und www.steckenborn.de umschauen – dort kaufe ich normalerweise Produkte dieser Art und wurde noch nie enttäuscht.
• Professional Special Edition
Auch hier gibt es keine Update-Möglichkeit, die Vollversion kostet 1022 €. Enthalten sind Word, Excel, Outlook, Power Point, Access, Publisher und FrontPage jeweils in der Version 2002. Außerdem spendiert Microsoft diesem Anwendungsbundle eine Microsoft IntelliMouse Explorer, welche nicht nur ganz toll aussieht, sondern auch sehr gute Testergebnisse in diversen Fachzeitschriften erzielt hat. Ob man für die Maus und die zusätzlich vorhandenen Programme FrontPage und Publisher allerdings mehr als 250 € zusätzlich bezahlen möchte bleibt jedem selbst überlassen.
• Developer Edition
Wir schalten beim Preis noch einen Gang höher und kommen auf 1380 € in der Vollversion. Update ? Auch hier ganz klar Fehlanzeige. Hier bekommt der Nutzer die Programme Word, Excel, Outlook, Power Point, Access, Publisher und FrontPage in der Version 2002 sowie viele zusätzliche Microsoft Entwickler-Tools, welche wohl den größten Reiz für Käufer dieses Paketes ausmachen dürften. Allerdings ist die „Developer-Edition“ wirklich nur etwas für Entwickler und Vollprofis, der Privatanwender dürfte mit den zur Verfügung gestellten Werkzeugen weit überfordert sein.
Nach der Installation lassen sich die einzelnen Komponenten der Software insgesamt 50 mal starten, danach muß die erworbene Kopie – falls noch nicht geschehen - (zwangs)registriert werden. Dies geschieht auf telefonischem Wege (kostenlose Nummer) oder per Internet direkt bei Microsoft.
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Die Programme
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Ich möchte an dieser Stelle auf die fünf wichtigsten Anwendungsprogramme von Office XP (Professional Edition) eingehen, da ich denke, dass die anderen nur von wirklichen Profis angewendet werden und dem Durchschnitts-Nutzer nicht zugänglich sind.
• Word 2002
Mit diesem (neben Excel wohl bekanntesten) Office-Programm lassen sich professionelle Dokumente – beispielsweise Briefe nach DIN-Norm - gestalten und bearbeiten. Die neue Version von Word zeichnet sich durch eine besonders hohe Stabilität aus – nach über 6 Monaten der Nutzung verzeichnete ich noch keinen einzigen Absturz. Durch die wesentlich verbesserte Arbeitsoberfläche mit vereinfachten Bedienelementen ermöglicht Word dem Nutzer eine weitaus kürzere Bearbeitungszeit als dies noch in den Vorgängerversionen der Fall war. Ich nutze Word beinahe täglich und bin begeistert.
• Excel 2002
Professionelle Tabellen und Kalkulationen erstellen – all das ist mit Excel möglich. Eine hervorragende Technologie sorgt dafür, dass auf Informationen blitzschnell zugegriffen werden kann und keine Wünsche offen bleiben. Daten in den einzelnen Zeilen und Spalten der Tabellen können analysiert und verarbeitet werden, was für den Einsatz in Buchhaltung und Finanzen allgemein sehr von Vorteil ist. Ferner bietet Excel eine umfassende Formelsammlung, so dass mit diesem Programm auch gerechnet werden kann und seine Ergebnisse geordnet und anschaulich (zum Beispiel mit Diagrammen der verschiedensten Arten) dargestellt werden können. Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv. Excel bietet für Profis ausgereifte Tools, jedoch kommt auch der normale Privatanwender mit diesen zurecht.
• Outlook 2002
Outlook Express, den kleinen Ableger dieses Programms kennt so ziemlich jeder Internetnutzer. Es ist die gängige Software zum Abholen und Schreiben von e-Mails. Outlook in der „großen“ Version ist allerdings viel mehr – als sogenannter Personal Information Manager stellt das Programm eine leistungsfähige Komplettlösung dar, welche den Office-Anwender bei der täglichen Kommunikation und Organisation unterstützt. Was auch verwaltet werden soll, ob nun E-Mail, Kontakte, Aufgabenlisten oder ganze Webseiten – Microsofts Outlook ist ideal als Schaltzentrale für alle Organisations- und Kommunikationsangelegenheiten. Das Programm verwaltet alle Funktionen ausgesprochen intelligent, kombiniert die verschiedensten Ausgaben und präsentiert sie sehr benutzerfreundlich.
• PowerPoint 2002
Ideen auf professionelle Art und Weise präsentieren ? Mit dieser Microsoft Office-Anwendung ist das kein Problem mehr. Präsentationen können mit PowerPoint dank innovativer Funktionen ansprechend organisiert, illustriert und schließlich präsentiert werden. Das fertige Werk kann mit den verschiedensten Elementen, beispielsweise Grafiken, Multimedia oder externen Funktionen, angereichert und letztlich auf Vorträgen gezeigt oder als Webseite ins Internet gestellt werden. Ich nutze PowerPoint 2002 allerdings sehr selten, da es sehr gute Alternativen (z.B. Corel Draw 10) bei den Grafikprogrammen gibt.
• Access 2002
Datenbanken erstellen und verwalten kann der anspruchsvolle Nutzer mit Access. Ob einfach nur die gesammelten Videokassetten eingegeben werden sollen oder das ganze Familieninventar verwaltet wird – diese Anwendung von Microsoft macht alles mit. Intelligente Abfrage- und Eingabemodi machen die Arbeit unter einer angenehmen Oberfläche zum Kinderspiel. Ich nutze das Datenbankprogramm eher wenig, da ich als (Hobby) Webdesigner eher auf Datenbank-Techniken wie MySQL setze, welche sich im Plain-Text-Format leichter realisieren lassen. Dennoch ist auch dieses Programm uneingeschränkt zu empfehlen.
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Kritik
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Ich möchte jetzt nicht wieder mit dem Thema der Zwangsregistrierung befassen, denn dies habe ich bereits ausführlich in meinem Windows XP Professional-Bericht getan. Nur soviel: für einige PC-Besitzer ist dieses Prozedere tatsächlich ein Grund, die Software nicht zuzulegen. Ich dagegen sehe die Zwangsregistrierung sehr gelassen.
Ehrlich gesagt stören mich die voreingestellten automatischen Bearbeitungsfunktionen. Beispiel Rechtschreibprüfung: eigentlich eine sehr nützliche Sache – sollte man meinen. Allerdings funktioniert diese nicht immer, was sehr ärgerlich ist. Zwar lassen sich die vorgenommenen Änderungen recht schnell wieder in den Originalzustand korrigieren, dennoch ist das nicht sehr nutzerfreundlich. Ferner stört mich die Tatsache, dass jeder Buchstabe nach einem Punkt (.) groß geschrieben wird, weil beispielsweise WORD 2002 einen Satzanfang vermutet. Oder die Zeichenabstände beim Setzen eines Aufzählungsabschnittes mit Trennzeichens (-). Die automatischen Bearbeitungsfunktionen sollten also unbedingt deaktiviert werden.
Ein Handbuch wird bei der „Professional-Edition“ für Schüler/Studenten leider nicht mitgeliefert. Dieses Manko wird allerdings durch eine zweite CD-ROM mit interaktivem Schritt-für-Schritt-Training wieder ausgeglichen.
Wie so ziemlich jede Software hat man auch bei Office XP Fehler in der Programmierung gemacht. So klappte anfangs die Euro-Umrechnung nicht und diverse Fehlfunktionen waren zu beklagen. Anfangs ? Ja, denn mit Hilfe der integrierten Update-Funktion lassen sich neue Versionen auf den PC überspielen. Außerdem ist mittlerweile ein Service-Paket erschienen (~ 18 MB) mit welchem sich verschiedene Sicherheitslücken und die schwerwiegendsten Programmfehler beseitigen lassen.
Ansonsten gibt es eigentlich wenig Grund zum Klagen. Hier und da sind kleinere Bedienungsschwächen zu erkennen, welche allerdings nicht zwingend zu einer Verschlechterung der Handhabung und Arbeit mit den Programmen führen.
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Fazit
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Office XP ist das zur Zeit beste Büro-Softwarepaket auf dem Markt. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt hier voll und ganz und wer es noch nicht hat, der sollte schnellstens zugreifen – es lohnt sich auf jeden Fall.
Microsoft gibt dem Nutzer hier eine Software an die Hand, mit welcher er die Probleme des Büroalltags und des Haushalts einfacher lösen kann.
Tschüss, Elchkopf
Erschienen auch bei CIAO am 14.02.2002. weiterlesen schließen
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