Pro:
-Lage
-Kühlschrank
-Kabelfensehen
-Gemütlichkeit
-Preis
-Service
Kontra:
-Essen
-Sauberkeit
-Sicherheit
Empfehlung:
Ja
Ein Großteil des Abiturjahrgangs 2004 des Aggertal-Gymnasiums machte sich Ende Juni 2003 zu seiner Abschlussfahrt nach Wien auf. Als Unterkunft hatten wir für 6 Tage die Pension „Minu 3“ (Neubaugasse 11, 7. Bezirk) gebucht und nachdem wir die Berichte auf dieser Seite gelesen hatten, bekamen wir wahre Horrorszenarien von dieser Pension. Wir wurden jedoch positiv überrascht.
Die Lage:
„Minu 3“ liegt im 7. Bezirk der Stadt Wien in der Neubaugasse (Wer auch immer dieser Straße diesen Namen gab, war der Komiker des Jahrhunderts) unweit der Mariahilfer Straße, ein Mekka für Shoppingfreunde. Die Innenstadt erreicht man mit strammem Schritt in 15 Minuten, mit der U-Bahn-Linie U3 geht’s wesentlich schneller (Eine U-Bahn-Station ist in der Mariahilfer Straße in unmittelbarer Nähe der Neubaugasse).
Fazit zur Lage: Top!
Das Essen:
Wenn man Halbpension bucht, bekommt man nur Frühstück und Abendessen und das ist auch gut so. Zum Frühstück gibt’s ein Glas Orangensaft, Brötchen, Butter, Marmelade, Honig, Kaffee oder Tee, auf Nachfrage auch kalte Milch. Zum Abendessen gibt’s ein 3-Gänge-Menü. Wer jetzt aber einen gourmethaften Leckerbissen erwartet, wird herbe enttäuscht. Das Essen beginnt mit einem Salatbüffet, bei dem man zuschlagen sollte, denn es ist das Beste am Abendessen. Dann wird eine Suppe gebracht, und zwar tagesweise abwechselnd Nudelsuppe oder Cremesuppe. Dann kommt der Hauptgang. Wir hatten Spagetti Bolognese (total zerkochte Spagetti), 2x Schnitzel mit komischer Zwiebelsoße und Kartoffeln (diese Schnitzel sind absolut ekelhaft, lasst die Finger davon!), Hähnchen mit Reis (akzeptabel, es fehlte aber eine Soße zum Reis) und panierten Fisch mit Pommes (Wer Fisch mag, dem schmeckt das). Wer seinen Hunger damit nicht stillen kann, sollte den Schnitzelwirt (Neubaugasse 54) aufsuchen. Dort gibt’s riesige, leckere Wiener Schnitzel zu günstigen Preisen.
Fazit zum Essen: Bah!
Das Personal:
Das Personal spricht entweder gebrochenes oder gar kein deutsch. Aber sie sind alle freundlich und kümmern sich sehr gut um einen. Wenn man z.B. ein schmtziges Betttuch hat, wird einem umgehend geholfen und der Zimmerservice ist sehr ordentlich: Beziehung der Betten, neue Handtücher, Leeren der Mülleimer, Aufsammeln der Kronkorken und leeren Flaschen vom Boden. Es ist auch nie irgendetwas gestohlen worden.
Fazit zum Personal: Sehr nett und hilfsbereit, aber nicht alle sprechen deutsch.
Die Zimmer:
Die Zimmer haben mehr oder weniger bequeme Betten, einen Schrank (der in jedem Zimmer anders aussieht), einen Kühlschrank, einen Fernseher mit Kabelanschluss, einen Ventilator (der bei Hitze ganz besonders nützlich ist), ein Sofa, einen Tisch und ein Bad mit Dusche, Waschbecken und WC. Außerdem befindet sich an einer Wand ein großes Bild (Ein Zimmer hatte zum Beispiel die New Yorker Skyline inclusive World Trade Center, ein anderes einen Strand mit Palmen usw.), was das Zimmer etwas verschönert. Der Kühlschrank lässt sich wunderbar zum Kühlen von Bier oder anderen Getränken benutzen (Ideal für Säufer!). Das Bad ist klein und auf dem Duschfußboden war der ein oder andere Fleck, ansonsten aber sauber. Der Fußboden ist aus Holz und mit Teppich überzogen und knarzt dementsprechend.
Fazit zu den Zimmern: Luxustouristen werden sich in Zimmern nicht wohlfühlen, aber Leute mit niedrigen Ansprüchen und besonders Schülergruppen oder Studenten sind hier gut aufgehoben.
Sicherheit:
Die Notausgänge sind verstellt oder abgeschlossen. Rauchmelder gibt es nicht auf den Zimmern, sondern nur auf dem Flur, genauso wie Feuerlöscher. Fazit zur Sicherheit: Sehr Schlecht. Kommt also nicht auf die Idee, die Pension anzuzünden.
Gesamteindruck:
Wer eine billige Unterkunft für ein paar Tage für in Wien sucht und möglichst zentral sein will und keine Ansprüche an das Essen oder die Unterkunft stellt, ist in der Pension „Minu 3“ gut aufgehoben. Gerade für Schülergruppen oder Studenten ist das ein echter Geheimtipp! Luxustouristen sollten diese Pension jedoch meiden und ins Hotel Imperial ziehen.
Wir hatten auf jeden Fall eine ziemlich geile Woche in dieser Pension und würden jederzeit dort wieder hinfahren. weiterlesen schließen
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