Pro:
perfekte und abwechslungsreiche Zusammenstellung
Kontra:
gar nichts
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser. In meinem heutigen Bericht in meiner Depeche Mode Reihe, geht es um das Album “Music for the Masses” welches 1987 erschien. Nachdem Depeche Mode mit ihrem Best Of Album eine gewisse frei Zeit hatten, auf dem Album waren ja fast nur alte Lieder, haben sie sich bei diesem Album wieder richtig ins Zeug gelegt und ein paar weitere Hits geschrieben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
Cover :
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Auf dem orangen Cover ist ein Bild zu sehen, auf dem drei Außenlautsprecher, so wie man sie vielleicht noch vom Schulhof her kennt. Diese stehen offensichtlich vor einem Ort. Darüber steht noch der Depeche Mode und der Titel des Albums „Music for the Masses“.
Auf der Rückseite sind alle Titel, allerdings ohne laufende Nummer und Zeitangabe aufgelistet. Außerdem ist wieder ein Bild von den Lautsprechern zu sehen, diesmal allerdings auf einigen Felsen.
Das Cd-Booklett bietet diesmal wieder alle Texte und sogar noch ein paar weitere bunter Bilder. Darauf sind aber immer nur diese Lautsprecher vor verschiedenen Hintergründen zu sehen. Für stehen die Lautsprecher dafür, dass die Musik von Depeche Mode einfach für jeden etwas ist, was eben mit den verschiedenen Standorten dargestellt werden soll.
Insgesamt sind auf dem Album 14 Titel, die eine Gesamtlänge von 62:47 Minuten haben. Endlich mal wieder ein Album, welches länger wie eine Stunde läuft!
Titel :
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Never let you down Again ( 4:48 Min. )
The Things you Said ( 4:02 Min. )
Strangelove ( 4:56 Min. )
Sacred ( 4:47 Min. )
Little 15 ( 4:18 Min. )
Behind the Wheel ( 5:18 Min. )
I want you now ( 3:44 Min. )
To have and to Hold ( 2.51 Min. )
Nothing ( 4:18 Min. )
Pimpf ( 5:25 Min. )
Agent Orange ( 5:05 Min. )
Never let you down Again ( Aggro Mix ) ( 4:57 Min. )
To have and to Hold ( Spanish Taster ) ( 2:36 Min. )
Pleasure, Little Treasure ( 5:36 Min. )
Einzeltitel :
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Never let you down Again
Schon gleich das erste Lied ist ein Superhit! Mit den powervollen Klängen auf Keyboard und Schlagzeug fängt alles an und als dann auch noch der kraftvolle Gesang von Dave hinzu kommt, ist alles in Butter! „I’m taking a ride with my best friend“, und genauso ist es auch. Einfach wundervoll. Hier passt wirklich alles perfekt zusammen und machen den Anfang schon unvergesslich. Dabei hat sich „Never let me down again“ bis heute als absoluter Smashhit bewahrheitet und wird auch immer noch auf den Konzerten gespielt. Wer das Lied nicht kennt, müsste eigentlich bestraft werden. Hier führt kein Weg dran vorbei, Hörpflicht!!!!
The Things you Said
Hier geht es dann schon wieder etwas ruhiger zu. Das ist aber auch nötig, nach vorhin. Als Instrument ist lediglich ein Keyboard zu vernehmen. Der einsetzende Gesang ist gefühlvoll und schmiegt sich wunderbar an die harmonischen Klänge an. Sehr gut gefällt mir hier das sanfte Solo auf dem Keyboard. Ein wirklich tolles Lied zum Träumen. So könnte es weitergehen...
Strangelove
Der Anfang schient sehr leise und ruhig zu sein. Es ist erst bloß ein leichtes Rauschen zu hören, sonst nichts. Klingt beinah so, als wäre Depeche Mode wieder in der experimentellen Phase angelangt. Doch dann wie aus dem Nichts gibt es energiegeladene Klänge und auch Daves Gesang hört sich hier kraftvoll an. Doch er geht dabei nicht so richtig aus sich heraus, was das ganze doch ein wenig bremst. Schade eigentlich, denn hier wäre wesentlich mehr drin gewesen. Trotzdem ist es ein tolles Lied wie ich finde.
Sacred
Wieder so ein Lied, was verhalten beginnt und dann nach ein paar Sekunden die Stimmung wechselt. Das scheint diesmal ihre Masche gewesen zu sein, aber klingt wirklich nicht schlecht. Daves Stimme klingt aber hierbei so entfernt, als würde er weit vom Mikro entfernt stehen. Doch das klingt sehr interessant und gibt dem Lied somit eine ganz tolle eigene Note. Wieder ein Lied, was ihr euch nicht entgehen lassen solltet...
Little 15
Der Anfang gewöhnungsbedürftig. Die Klänge auf dem Keyboard klingen etwas verzerrt und überhaupt sind auch glaub ich nur zwei oder drei Klänge, die da zu hören sind. Daves Gesang ist zwar schön tief und klingt auch recht männlich, aber er ist viel zu langsam. Da schläft man fast bei ein, doch dann gibt es doch noch einige Passagen, die dafür sorgen, dass dies nicht passiert. Ein Schlagzeug und Klänge auf dem Klavier geben dem Lied eine tolle Wendung und machen es so doch noch zu einem tollen Hit...
Behind the Wheel
Hier gibt es wieder etwas experimentelles! Es ist ein Deckel zu hören, der auf dem Boden dreht und dann umfällt, als er langsamer wird. Die darauf folgenden Klänge auf dem Keyboard und noch einem Blasinstrument, bereiten einen auf ein ansehnliches Lied vor. Es dauert eine ganze zeit, bis Dave mit seinem Gesang beginnt. Er klingt dabei recht ruhig, aber kann mich mit seiner Stimme vollkommen überzeugen. Wirklich klasse, wie er es immer wieder schafft, mich zu begeistern. Hört mal rein!
I want you now
Der Anfang klingt ein wenig nach Darth Vader! Die Experimenteabteilung läuft auf Hochtouren! Schweres Atmen und einer Maske sind die ersten Klänge die es zu hören gibt. Nach einiger Zeit setzt dann der Gesang ein. Dieser klingt diesmal recht hoch und somit auch etwas schriller, als ich es bisher gewohnt bin. Irgendwie hat dieses Lied etwas, ich bin mir nur noch nicht so ganz sicher, was. Zum einen klingt alles verhalten, doch auf der anderen Seite sind Gesang und Instrumente auch wieder fordernd. Es macht wohl einfach die Mischung. Mir gefällt es auf jeden Fall.
To have and to Hold
Auch hier wurde wieder in die Effekte-Kiste gegriffen! Zu Beginn sind Funksprüche oder Lautsprecher-Durchsagen zu hören. Die dann folgenden Töne sind sehr düster und erinnern mich an das letzte Album. Auch Daves Gesang ist recht finster, passt so aber perfekt zu den Instrumenten. Was mir noch auffällt, zwischendurch ist eine Art Alarmanlage zu hören, die auf jeden Fall einen sehr schrillen Klang hat. Aber das passt alles genial zusammen! Eine weitere Empfehlung an euch...
Nothing
Ohne Pause geht es über zum nächsten Lied. Hier wird ruhiger begonnen und alles klingt wieder vollkommen normal. Die Klänge auf dem Keyboard sind zwar nicht gerade die schnellsten und somit auch ein wenig langweilig. Doch dafür ist der Gesang energiegeladen und gleicht diese kleine Schwäche bestens aus. Da auch noch ein Schlagzeug hinzukommt, was zusätzlich für mehr Belebung sorgt, wird es noch ein fabelhaftes Lied. Mehr davon!
Pimpf
Der Titel lässt auf ein kleines Lied schließen, anders kann ich mir den Namen Pimpf nicht erklären. Aber von wegen. Gut, das Lied ist ein reines instrumentales Stück, wo nur ein Klavier und Schlagzeug zu hören ist, aber die sind vollkommen ausreichend. Diese beiden Instrumente sind einfach super aufeinander abgestimmt und harmonieren dabei einfach genial! Alles klingt sehr mächtig und pompös. Eine atemberaubende Nummer, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet...
Agent Orange
Windklänge und mysteriöse Klänge auf dem Keyboard bereiten einem faszinierenden Einstieg. Das klingt alles einfach sehr geheimnisvoll und unbekannt. Meine Erwartung wird mit jedem Klang mehr gespannt. Der Gesang bleibt jedoch zum wiederholten Male aus. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn so gibt es ein weiteres atemberaubendes instrumentales Stück. Auch das solltet ihr euch anhören...
Never let you down Again ( Aggro Mix )
Hey, das Lied gab es doch am Anfang schon mal? Stimmt! Doch hier gibt es noch einen tollen Mix. Dieser ist wesentlich aggressiver, als das Original. Die Klänge zu Beginn sind sehr schnell und klingen schon fast ein wenig nervös. Da musste schon sehr schnell die Tasten auf dem Keyboard gedrückt werden. Das alles hört sich zwar interessant an und ich finde es auch außerordentlich mutig, dass auf einem Album ein weiterer Mix eines Liedes zu hören ist, aber ich bleibe doch lieber bei dem Original. Das gefällt mir essentiell besser...
To have and to Hold ( Spanish Taster )
Auch das Lied ist bereits schon einmal auf dem Album vertreten. Doch im Gegensatz zum vorherigen Mix, so klingt dieser hier doch sehr angenehm. Alles hört sich noch eine Spur düsterer an, was dem Lied in keiner Weise schadet. Der Gesang wird allerdings völlig in den Hintergrund gestellt und es wird hier wesentlich mehr Wert auf den instrumentalen Wert gelegt. Deshalb könnte man sogar meinen, es ist ein völlig neues Lied. Hört doch mal rein...
Pleasure, Little Treasure
Und schon ist das letzte Lied an der Reihe. Der Auftakt ist sehr poppig und klingt auch recht fröhlich. Der einsetzende Gesang ist tief, wird aber während des Refrain, der eigentlich nur aus „Pleasure, little Treasure“ besteht, deutlich höher gesungen. Toll gefallen mir hier die harten Klänge auf der E-Gitarre. Hört sich einfach super an und sollte häufiger benutzt werden. Interessant finde ich das Ende. Hier wurden die Stimmen verzerrt da gegeben und es hört sich so an, als würden sie teilweise etwas abgehakt. Ein sehr schönes Lied zum Abschluss...
Fazit :
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An dem Album passt wirklich alles. Das Cover bzw. das CD-Booklett sind einfach super gelungen und haben eigentlich alles, was es haben muss. Die Musik auf dem Album ist ausnahmslos perfekt, denn mir fällt kein schwaches Lied ein. Jedes ist für sich ein wahres Meisterwerk. So eine gekonnte Abwechslung hat es bisher noch nicht gegeben. Daher gehört das Album meiner Meinung nach mit zu den Besten, die Depeche Mode je veröffentlicht haben. Daher vergebe ich für „Music for the Masses“ die Supernote 1 und vergebe eine klare Empfehlung. Nicht nur für Fans!
Ich danke euch allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Ciao T_Goose weiterlesen schließen
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