Pro:
- harmonische Handlung
- realistische Story
- abwechslungsreich, da die Darsteller vom Charakter her sehr unterschiedlich sind
Kontra:
- für meinen Geschmack unpassender Anfang (siehe Kapitel "Meine Meinung")
Empfehlung:
Ja
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► Allgemeine Informationen ◄
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FSK: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 95 Min
Audio-Inhalt ♫: deutsch, englisch, französisch, italienisch spanisch
Untertitel: deutsch, englisch, französisch, ...(und 18 andere Sprachen!)
Ausgabeformat: 16:9 Widescreen
Regie: Howard Zieff
Preis: ca. 8 €
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► Die Story ◄
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Pennsylvania, 1974 bei Familie Sultenfuss:
Vada’s Stiefmutter Shelly ist hochschwanger und erwartet in den nächsten Tagen ihr Baby. Als sich Vada (ca. 13 Jahre) mit Shelly über ihre richtige Mutter unterhält, macht ihr Shelly den Vorschlag nach Kalifornien zu ihren Onkel Phil zu fliegen – allein. Dort könne sie dann Nachforschungen über ihre Mutter machen. Vada ist begeistert und nachdem Shelly ihren Vater „überredet“ hat (im Film werdet ihr sehen wie Sie das gemacht hat!), kann es losgehen. Onkel Phil hat für Vada auch gleich einen Fremdenführer engagiert – seinen eigenen Sohn Nick. Dazu musste er allerdings mit zusätzlichen Taschengeld nachhelfen, da Nick von diesem Job überhaupt nicht begeistert war. Aber Vada und Nick freunden sich schnell an und erleben zusammen abendteuerliche Ferien... und noch ein bisschen mehr :-)
Hinweis: Es handelt sich hier um Teil 2 von "My Girl". Aber ihr werdet die Handlungen trotzdem verstehen können.
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► Schauspieler / Hauptrollen ◄
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- Die beiden Hauptpersonen im Film -
Anna Chlumsky spielt Vada Sultenfuss – ein ca. 13 jähriges Mädchen. Vada ist ein ziemlich nachdenkliches Mädchen, die ihre Umgebung sehr genau beobachtet und viel nachdenkt.
Austin O’Brian spielt Nick Zsigmond – der Sohn von Rose (und Phils Stiefsohn). Nick wirkt anfangs kühl und lustlos (so wie es für viele Teenager typisch ist). Im weiteren Filmverlauf merkt man aber, welch feiner Charakter hinter dieser Fassade steckt. Nick ist ein kleiner Gentleman!
- Weitere wichtige Rollen -
Dan Aykroyd spielt Harry Sultenfuss – Vater von Vada
Jamie Lee Kurtis ist im Film Shelly Sultenfuss – Vada’s Stiefmutter
Richard Masur spielt Phil Sultenfuss – Vada’s Onkel
Christine Ebersole heißt im Film Rose Zsigmond – Phils Lebensgefährtin (noch nicht verheiratet)
Die Hauptrollen sind alle gut besetzt. Die Schauspieler sind zwar ziemlich unterschiedlich, passen aber doch gut zusammen und überzeugen mit authentischer Mimik und Gestik. An dieser Stelle möchte ich ein besonderes Lob an Anna Chlumsky aussprechen. Sie hat schon eine besondere Ausstrahlung und wirkt auf jeden Fall deutlich älter als 13 Jahre.
- Die Nebenrollen -
Die Nebenrollen sind fast alle mit schrägen Vögeln besetzt (jeder spinnt auf seine eigene Art...). Aber das ist Absicht. Das bringt etwas Humor in den Film hinein. Allerdings sticht ein Mann (ich möchte nicht zuviel verraten, ihr werdet schon noch erfahren wer es ist) in der Nebenrollen besonders hervor. Es ist einer der Vada's richtige Mutter sehr gut gekannt. Er hat einen sehr fürsorglichen und einfühlsamen Umgang mit Vada.
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► Meine Meinung ◄
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Der Film beginnt etwas ungewöhnlich. Judie (Vada’s) Freundin kommt zu Besuch. Vada’s Vater bereitet gerade eine Beerdigung vor (er besitzt ein Bestattungsinstitut). Klar das Judie zurückschreckt als sie den offenen Sarg sieht. Daraufhin meint Vada, dass das hier harmlos sei, sie habe schon viel schlimmere Leichen gesehen. Und dann geht sie bis ins Detail... das fand ich einfach geschmacklos. Keine Ahnung was dieser Anfang aussagen soll. Sollte das lustig sein!? Oder zum nachdenken anregen!? Glücklicherweise dauert diese Szene nur ca. 1 Minute, ansonsten kommt so was nicht wieder im Film vor – im Gegenteil der Film ist sehr harmonisch und Vada hat ansonsten einen feinen Charakter. Damit ist der meiner Meinung nach völlig unpassende Anfang gerade noch so verzeihbar. (Und das mich niemand missversteht: es wurde an keiner Stelle ein schlimmes Bild gezeigt, es war nur Vada’s Ausdrucksweise die mich störte). Und wenn ich schon bei den Kritikpunkten bin: Einmal verwendet Vada’s Vater ein Schimpfwort das mit „Sch“ anfängt... nein also so was ;-) Nun gut das ist kein Weltuntergang, aber wenn ich ein Film für Kinder ab 6 Jahren machen würde, wäre kein einziges Schimpfwort dabei. Ansonsten ist die im Film verwendet Sprache aber in Ordnung, da brauchen Eltern wirklich keine Bedenken haben
Und das war’s auch schon mit der Kritik. Alles andere kann ich nur loben. Ich denke der Film will vor allem zeigen, dass Teenager oft viel tiefer gehend denken, als man manchmal annimmt und die Erwachsenen sehr genau beobachten (das kommt gut zum Ausdruck, da an manchen Stellen Vada’s Gedanken „eingeblendet“ werden). Außerdem weist der Film nachdrücklich daraufhin, wie wichtig für Kinder die Familie ist und wie sehr sie sich Gedanken machen, wenn etwas nicht in Ordnung zu sein scheint (Hinweis: Vada hat eine Stiefmutter, Nick einen Stiefvater). Das ist es, was den Film so sehenswert macht. Spektakuläre Ereignisse kommen im Film nicht vor (z.B. Stunts oder ähnliche aufregende Dinge). Aber genau das gefällt mir an dieser Geschichte. Sie ist im großen und ganzen wirklich realistisch und somit nicht nur für Kinder, sondern auch gerade für Eltern oder Erzieher empfehlenswert.
Kleiner Hinweis: Es handelt sich bei diesem Film um TEIL 2 von „My Girl“. Wer alle Zusammenhänge verstehen will, sollte sich vorher TEIL 1 (My Girl) anschauen. Aber ich denke, man kann auch problemlos Teil 2 anschauen, ohne den ersten Teil gesehen zu haben.
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► Kurzbeurteilung ◄
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Anspruch: kein Anspruch
Der Film ist ab 6 Jahren!)
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Action: null
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Romantik: stellenweise romantisch
Stellenweise wird es schon romantisch… zwischen Nick und Vada zum Beispiel… aber ich möchte nichts verraten. Die Romantik ist nicht nur auf Nick und Vada zentriert. Onkel Phil und Rose haben noch nicht geheiratet. Ob sie sich endlich dafür entscheiden können?
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Humor: wenig
Dieser Film ist keine Komödie und will es vermutlich auch nicht sein. OK die Eltern von Vada und Nick sind durchaus humorvolle Menschen und in den Nebenrollen sind schon ein paar schrille Gestalten zu finden. Aber einen Lachanfall hab ich nirgends bekommen.
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Spannung: wenig
Der Film ist nicht spannend, aber schön. Wer sich für die (Gedanken) Welt von Teenagern interessiert, dem wird es nicht langweilig.
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► Extras ◄
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Die DVD enthält leider kein wirkliches Zusatzmaterial :-( Lediglich ein Trailer von „Amy und die Wildgänse ist mitgeliefert – und der ist auf englisch.
Schade – der Film behandelt ein wichtiges Thema (Teenager und Familie). Hier wäre ein Audiokommentar oder irgendein schriftlicher Zusatz sehr interessant gewesen.
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► Fazit ◄
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Für 5 Sterne hat es nicht ganz gelangt. Der Film war eben meiner Meinung „nur“ sehr gut, aber nicht „exzellent“. Dafür fehlt mir noch das gewisse Etwas und ein besserer Anfang. Kinder von 6 bis ca. 13 Jahre (ältere Teenager werden den Film vermutlich „langweilig“ finden) und alle anderen die sich für Teenager und Familie interessieren kann ich diesen Film empfehlen. Ich selbst habe ihn mir schon zweimal angeschaut. Auch beim zweiten Mal wurde mir nicht langweilig und ich konnte noch Dinge entdecken, die ich vorher im wahrsten Sinne des Wortes „übersehen“ bzw. überhört habe. weiterlesen schließen
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