The Legend of Zelda: The Wind Waker (GameCube Spiel) Testberichte
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- Grafik: sehr gut
- Sound: sehr gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: sehr hoch
Tests und Erfahrungsberichte
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Neues Abenteuer neue Geschichte
5- Grafik: gut
- Sound: sehr gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: sehr hoch
- Altersbeschränkung: ab 6 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Pro:
-großer dauerspaß -große Spielwelt -super Sound
Kontra:
-Grafik nicht jedermans geschmack -lange Seereisen
Empfehlung:
Ja
Viele großartige Spiele kommen aus dem Hause Nintendo. Diese Spiele begeistern noch heute etliche Menschen ob jung oder alt auf der ganzen Welt und die wahrscheinlich berühmteste Spieleserie geht mit "The Legend of Zelda: The Wind Waker" in eine neue runde. Ob dieses Spiel sich zu kaufen lohnt oder ob Nintendo mit einer weiteren Fortsetzung der Zelda Reihe auf dem Gamecube einen Fehler gemacht hat versuche ich jedem Leser im folgenden nahe zu bringen.
Story
Wie immer kann auch dieses Zelda Spiel mit einer prachtvoll ausgearbeiteten Story glänzen.
Ganz im Gegenteil zu früheren Zelda Abenteuern spiel die Geschichte diesmal auf einem großen Meer und man muss mit einem Schiff von Insel zu Insel fahren.
Gleich von Anfang an wird die Story gut erzählt und das ändert sich auch bis zum Ende des Spiels nicht. Immer wieder wird die Handlung durch nette Sequenzen voran getrieben und der Spieler erlebt das Abenteuer regelrecht mit.
Zu begin der Geschichte wird die Schwester des jungen Link, dem Helden der Geschichte von einem großen Vogel verschleppt und zusammen mit einigen Piraten macht sich der junge auf seine Schwester zu retten. Die Reise führt zu einer Festung inmitten des Meeres, wo Link einen Rettungseinsatz startet. Dieser geht nicht anders zu erwarten mehr als schief und am Ende findet sich Link mitten auf dem Meer treibend ohne Rettung in sicht wieder. Er wird aber zu seinem glück von einem komischen sprechendem Schiff gerettet, dass ihn den Rest der Geschichte über begleitet. Viele Abenteuer erwarten den jungen Helden dann noch und bis zum Finale am Ende des Spiels hält die Story viele Überraschungen für jeden Seetüchtigen Spieler breit.
Gameplay
Wind Waker ist ein Action-Adventure mit einigen Rollenspiel elementen und dem Entsprechend ist die Handlung auch aufgebaut. Zu Anfang hat man wenige Möglichkeiten etwas zu Entdecken aber im späteren Spielverlauf gibt es schier unendlich viele Nebenquests und sonstige Aufgaben zu lösen.
Man muss oft sehr lange Strecken mit dem Schiff zurücklegen und man kann dabei auch zu See viel entdecken. Manchmal bergt man einige Schätze oder bekämpft böse Seeungeheuer, ein anderes mal zerlegt man einige Kanonenboote und stürmt eine kleine Piratenfestung. Auf den zahlreichen Inseln erforscht man dann kleiner oder größere Dungeons sammelt Gegenstände ein oder relaxt an den wunderbaren Küstenabschnitten unter Palmen und beobachtet dabei das ruhige Meer und den blauen Himmel.
Wenn man sich aber lieber der Hauptquest um die Rettung der Schwester und später um die Rettung der ganzen Welt widmet gibt es dann noch mehr zu entdecken. Man kämpft und rätselt sich durch komplexe Dungeons und bekämpft am Ende einen fiesen Endgegner. Zu erwähnen ist, dass es sehr viele Rätsel gibt und die im Spielverlauf immer schwieriger werden. Ebenfalls ist es zu loben, dass man zur bekämpfung eines Endgegners immer eine spezielle taktik verfolgen muss.
Aber am Ende schafft man es meistens dank des eigentlich schon einfach gehaltenen schwierigkeitsgrades dann doch jeden Endgegner zu bewzingen.
Grafik und Sound
Nun zum wohl umstrittensten Teil des Spiels, der Grafik. Der Cel-Shading look will nicht wirklich jeden Spieler faszinieren und dementsprechend gebe ich mal meine eigene beurteilung der Grafik ab.
Zu Anfangs bin ich nicht wirklich begeistert gewesen, da Zelda für mich persönlich dadurch zu kindlich wurde aber als ich das Spiel dann gespielt hatte empfand ich die Grafik nicht mehr für sooo schlimm. Man achtet dann meist auf kleine Details, wie das Gras, dass sich bei hindurchlaufen bewegt und das Wasser, welches nachdem Link aus dem Meer steigt noch realistisch von ihm herunter tropft. Ich würde mir zwar schon lieber ein Zelda in 3-D wünschen aber mit dem Cel-Shading look gebe ich mich auch gerne zu frieden.
Jetzt noch zum Sound. Einfach bombastisch und wirklich immer ohne zweifel passend. Je nach Situation, ob im dunklen, Feuerdungeon oder in der ruhigen, heiteren Stadt passt sich die Musik immer grandios an. Wenn man beispielsweise mitten auf dem Meer plötzlich von einem Monster attakiert wird geht die Musik von ruhig in hektisch über und das merkt man als Spieler auch deutlich. Ich denke, dass der Sound in einem Spiel viel zur emotionalen Stimmung des Spielers beiträgt und ei Nintendo wissen die Leute das anscheinend auch gut.
Fazit
Mit Zelda: The Wind Waker kann man eigentlich keinen Fehler machen, wenn etwas längere Schiffsreisen einem nichts ausmachen. Dieses Spiel ist keineswegs zu kindisch aber auch nicht nicht für eine junge Zielgruppe geeignet. Es macht immer wieder spaß und fesselt einen auch nach Wochen immer neu an die Konsole um vielleicht einen Dungeon mehr zu erforschen oder eine weitere Insel seiner Seekarte hinzuzufügen.
Jeder der auch nur halbwegs etwas mit dem Namen Zelda anfangen kann wird nicht enttäuscht und gibt sein Geld für ein unglaublich gutes Spiel aus. weiterlesen schließen -
Wenn der Wind erwacht...
Pro:
...
Kontra:
...
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Für die Zelda-Spieler der ersten Stunde war es eine Offenbarung, als man die ersten Bilder des neuen Zelda-Games für Nintendos Gamecube sah. Der junge Link duellierte sich dabei in einer phänomenalen grafischen Pracht mit seinem Widersacher Ganondorf: Die Schwerter klirrten, Lichtreflexe brachen sich in der Kamera, wir durften einen Blick auf einen beeindruckenden Thronsaal werfen - doch das alles sollte sich als reine Grafik-Präsentation herausstellen. Denn die ersten wirklichen Bilder des neuen Zelda-Adventures holten viele auf den harten Boden der Tatsachen zurück: Statt Render-Optik war Comic-Look angesagt und die ersten Stimmen wurden laut, die den Titel als Kinderspiel verteufelten. Immer wieder keimten die Hoffnungen auf, das alles wäre nur eine Arbeitsversion und in Wahrheit wolle man dann mit einer grandiosen Optik alle überraschen.
Dem war aber nicht so und Zelda - The Windwaker erschien mit eben jener Knuddel-Optik im Land der aufgehenden Sonne. Aber was passierte dann? Die Nippon-Gemeinde stand vom einen auf den anderen Tag Kopf, die Wertungen überschlugen sich und im größten japanischen Videospielmagazin, Famitsu, heimste das Game als viertes überhaupt in der langjährigen Geschichte des Mags die perfekte Wertung von 40/40 ein. Zudem wurde das Spiel insofern es vorbestellt wurde mit einer Bonus-Disc ausgeliefert: Diese enthielt die optisch leicht überarbeitete Version des N64-Titels "Ocarina of Time" sowie das "Master Quest", eine etwas schwerere "Ocarina of Time"-Variante. Ob es wirklich an den zahlreichen Aufrufen im Internet lag oder von Nintendo von vorherein so geplant war kann ich nicht sagen, jedenfalls erwartete uns in unseren Breitengraden am 03.05. - ein Jahr nach dem Gamecube-Start - der Windwaker samt der Bonus-Disc in limitierter Auflage. Kann das Game wirklich überzeugen oder sind die Japaner lediglich mal wieder einem Wahn verfallen? Wie gut ist Zelda wirklich?
~ Story ~
Beginnen wir also erst einmal mit der Story des Spiels, die den Gesetzen der Serie entsprechend wieder darauf hinausläuft, dass eine junge Maid entführt und gerettet werden will. Am Anfang feiert Ihr aber erst mal nicht als Link, sondern als namenloser Jüngling Euer zwölftes Wiegenfest. Dabei ist es auf Eurer Heimatinsel Präludium so üblich, dass das Geburtstagskind das Gewand des legendären Helden einen Tag lang trägt. Dieses - ein grüner Wams samt Zipfelmütze in derselben Farbe - bekommt Ihr (nennt Euren Protagonisten beispielsweise "Fritz", "Bubi" oder "Kasper") von Eurer Oma verliehen und zieht sie anfangs etwas widerwillig an. Nachdem Ihr Eure Schwester Aril auf dem Aussichtsmasten besucht habt werdet Ihr Zeuge, wie ein riesiger Greifvogel eine junge Dame in den Klauen hält. Der Vogel wird von einem Piratenschiff aus beschossen und lässt seine Beute in den nahe gelegenen Wald fallen. Sofort steht für Fritz fest, dass er sie retten muss und nach einige Lektionen in der Kunst des Schwertkampfes bei einem alten Lehrmeister macht Ihr Euch mit Schwert und Schild ausgerüstet auf in den Wald, um dort Eure eben erlernten Fähigkeiten an den ersten Gegner zu testen.
Diese sollten kein Problem darstellen und so ist die zickige Piratenbraut bald gerettet. Anstatt sich aber zu bedanken, macht sie sich aus dem Staub und während Bubi sie verfolgt, muss er mit ansehen wie der große Greifvogel erneut einen Angriff startet. Diesmal aber erwischt es nicht die kecke Seemansfrau, sondern Kaspers Schwester Aril. Die Piraten können sie auch nicht mehr retten, zu schnell wurde sie entführt und so liegt es nun an Fritz, sie zurückzuholen. Dazu begibt er sich nach einer allgemeinen Verabschiedungsrunde mit den Piraten zur See und macht sich auf den Weg zur versteckten Bastion. Dort soll Aril gefangen gehalten werden und ein kühner Katapult-Einsatz befördert Bubi auf die finstere Insel - jedoch nicht in das gewünschte Fenster, sondern unsanft auf einen großen Platz. Etwas unkoordiniert und ohne Schwert - das ging bei der harten Landung verloren - seid Ihr von nun an auf Euch selbst gestellt und ein fantastisches Abenteuer beginnt...
~ Steuerung ~
Was sich wie ein gigantisches Intro anhört, wird von Euch bereits selbst gespielt. Denn nach einer kurzen Einführung in die Legende des heldenhaften Link und seinen Taten übernehmt Ihr sofort die Steuerung Eures Protagonisten auf dessen Inselchen. Die Steuerung gestaltet sich dabei anfangs recht einfach und wird im Laufe des Games immer mehr erweitert - bleibt aber stets übersichtlich und ist leicht zu habdhaben. Bewegt wird Kasper präzise mit dem Analog-Stick, der ihn laufen, rennen oder schleichen lässt und Euch die volle Kontrolle über all seine Schritte gewährt. Die A-Taste ist nicht fest belegt, steht somit für alle möglich Aktionen zur Verfügung. Mit "Start" gelangt man in das übersichtliche Menü, von dort aus lassen sich auch die Tasten X, Y und Z mit Gegenständen belegen, die dann je nach Bedarf eingesetzt werden können. Mit L werden Gegner/ansprechbare Personen ins Visier genommen, R kommt beim Greifen von Felsen oder Kisten, beim Ducken oder im Kampf zum Einsatz, um Euren Schild zu zücken. Beinahe vergessen hätte ich die B-Taste, mit der Fritz geschwind das Schwert zieht und seine Opponenten mit diversen Schlägen und Combos beharken kann. Damit man immer alles im Blick hat, darf mit dem C-Stick die Kamera jederzeit justiert werden, hiermit kann man um Ecken kucken oder in seltenen Fällen mal unübersichtliche Situationen in den Griff bekommen.
Orientiert hat man sich bei der Steuerung an dem N64-Vorgänger "Ocarina of Time" und man hat gut daran getan. Denn zum einen werden so alte Hasen in sekundenschnelle mit den Bewegungsabläufen vertraut, zum anderen ist die Steuerung einfach so perfekt durchdacht, dass man sie sich auch als absoluter Neuling in Rekordzeit einverleibt hat. Es dauert also nicht lange und man kann problemlos diverse Schwert-Combos oder Roll-Attacken vollführen, presst sich in Stalker-Manier an Hauswände heran, erklimmt Felsen und Leitern, hangelt sich an Abgründen entlang oder trägt diverse Gegenstände wie Hocker, Kisten oder Schweine (*oink*) durch die Gegend. Gesprungen wird übrigens intuitiv, sobald man einen Abgrund erreicht, somit wird man nicht mit einem zusätzlich erforderlichen Button belästigt. Die frei justierbare Kamera rückt das Geschehen dabei wirklich nahezu perfekt ins rechte Licht und muss nur selten korrigiert werden. Lobenswert ist auch die in klein wiedergegebene Übersicht über die Steuerung am rechten oberen Bildschirmrand. Hier sieht man stets sämtliche aktuell möglichen Aktionen, so dass man in knifflig erscheinenden Situationen vor allem zu Beginn Eurer Reise diese Anzeige auch mal beachten sollte.
~ Spielprinzip ~
Das Grundprinzip des Games ist eigentlich schnell erklärt, denn es ist Eure Aufgabe mit Eurem sprechenden Boot die verschiedenen Inseln zu besuchen, dort mit den Bewohnern zu reden um somit Eure weiteren Ziele mitgeteilt zu bekommen. Dazwischen hetzt Ihr durch finstere Dungeons und durchforstet diese nach wertvollen Rubinen, versteckten Amuletten, Schatzkarten und anderen Geheimnissen, säubert sie von fiesen Monstern und trefft letztendlich auf den jeweiligen Obermotz, der gewaltig eine vor den Latz geknallt haben will. Was sich nach einem relativ straighten Gameplay anhört, entpuppt sich aber nicht zuletzt dank der vielen Subquests zu einer abwechslungsreichen Angelegenheit. Denn wer sich in den Städten einmal richtig umhört, findet zahreiche Aufgaben, die man erfüllen kann, aber nicht muss. Wer sich jedoch die Zeit nimmt und hilft den Dorfbewohnern, wird in der Regel gut entlohnt. Oftmals gibt es wertvolle Rubine, teils sogar lebenswichtige Herzteile - vier davon erhöhen Eure Energieanzeige konstant um ein Herz - zu gewinnen.
Die Subquests sind dabei an Abwechslungsreichtum kaum zu übertreffen. Alleine auf der ersten Insel auf Eurem Weg, in Port Monee (man beachte den verstecken Wortwitz im Namen dieser Handelsstadt), könnt Ihr Euch etliche Stunden damit beschäftigen, eine kleine Rasselbande zur Vernunft und damit zurück in die Schule zu bringen, dürft Euch als Assistent für den örtlichen Fotografen bewerben und in seinem Auftrag diverse Situationen knipsen oder Euch als Meister im Schiffe versenken versuchen. Später wollen dann vertrockente Bäumchen bewässert sowie ein Weitflugwettbewerb gewonnen werden und in Eurem eigenen Anwesen dürft Ihr Euch die Zeit mit etlichen Bilder-Schieberätseln vertreiben. Habt Ihr Eurer Meinung nach alles Notwendige erledigt, könnt Ihr zur nächsten Insel aufbrechen und Eure Reise fortführen, man kann aber natürlich auch immer wieder auf bereits besuchte Inseln zurückkehren.
Einer der wichtigsten Gegenstände des Games ist sicherlich der Windwaker selbst, der Taktstock des Windes. Mit ihm kann man verschiedene Melodien spielen und somit den Wind verändern. Weht er aus der korrekten Richtung, rauscht Ihr mit wehenden Segeln ziemlich flott über die weite See, wobei immer die Wind- und die Fahrtrichtung bedacht werden muss. Ansonsten herrscht Flaute und Ihr kommt nicht so recht vorwärts. Dann heißt es den Wind erneut zu verändern, bevor die Reise weitergehen kann. Wenn Ihr schon mal auf hoher See seid, so könnt Ihr dort übrigens auch nach Schätzen angeln - vorausgesetzt Ihr habt den Enterhaken aus dem ersten Dungeon bereits gefunden. Mit diesem kann man entweder auf gut Glück fischen gehen oder man orientiert sich an einer der zahlreichen Schatzkarten, die man in Schatztruhen finden oder für erledigte Aufgaben bekommen kann. Somit lassen sich aus den Tiefen der Meere interessante Schätze bergen, die Euch auf Eurem Weg sicher weiterhelfen werden. Und Ihr werdet alle Hilfe brauchen, denn die Verließe werden immer größer und vertrackter, beherbergen schwierigere Rätsel und stärkere Gegner. Und letztlich ist es die Ausgeburt des Bösen, Ganondorf, der die Welt ein weiteres Mal bedroht...
~ Grafik & Sound ~
Kommen wir endlich mal zum Wohl strittigsten Punkt des Spiels, der Grafik. Eines gleich vorweg: Allen Unkenrufen zum Trotz ist sie einfach genial und passt perfekt zum Spiel. Nachdem Shigeru Miyamoto nämlich auf dem N64 einen recht reifen und optisch nahezu perfekten Link durch Hyrule hat streifen lassen, ist der Sprung in die bunten Comic-Gefilde des Windwakers nicht nur nachvollziehbar, sondern beinahe logisch. Eine noch realistischere Welt wäre nahezu utopisch gewesen, deswegen erscheint uns das Spiel nun im knuddligen Cel Shading-Look mit japanophiler Optik. Alle Elemente des Games bestechen durch simple, knallige Farben, wirken wie gerade einem Zeichentrickfilm entsprungen. Dank der flüssigen Animationen, der vielfältigen Charaktere und der fehlerfreien Darstellung denkt man manchmal sogar, man würde eben diesen "Comic" selbst steuern. Kein Nebel trübt wie auf dem N64 die Sicht, ganz im Gegenteil:
Mit dem Item des Fernrohrs kann man auf hunderte Spiel-Meter entfernte Gegenstände in brillianter Optik betrachten, von erhöhten Positionen aus lässt sich eine gesamte Insel überblicken und alles ist gestochen scharf. Etliche Effekte - nette Explosionen, Lichtblitze beim Kämpfen, der Wechsel der Tageszeiten auf hoher See oder aufblitzende Sonnenstrahlen - perfektionieren den überragenden Gesamteindruck. Abgerundert wird das Ganze noch mit der einzigartigen Mimik Fritz', dem beispielsweise die Augen überquellen, wenn er eine schwere Kiste hebt, der mit forschem Blick geheimnisvoll um die Ecken lugt oder entsetzt die Augen verdreht, wenn er an einem Abgrund zu stürzen droht. Diese - nennen wir sie ruhig Slapstick-Einlagen - lockern das Spielgeschehen gewaltig auf und machen selbst vor Euren Gegner nicht halt. Es ist einfach zu putzig anzusehen, wie eine der fiesen Ratten auf einer Hängebrücke das Gleichgewicht verliert, seitlich herabstürzt und sich nur mit Mühe und Not heftig schwitzend am Rand festhalten und wieder hochziehen kann.
Der Sound passt sich dem Spielgeschehen dazu in jeder Situation perfekt an. So erklingen auf den verschiedenen Inseln entspannte, teils verträumte Melodien mit folkigen Touch oder Karibik-Flair, in den Dungeons wird's entsprechend mysteriöser und bei den Endbossen dann entsprechend dramatisch und bedrohlich. Die Soundeffekte verdienen noch ein besonderes Lob und werden wie die Musik auch in Dolby Pro Logic Sound 2 präsentiert. Rauschende Wasserfälle, wuchtige Explosionen, heulender Wind, raschelnde Büsche, kreischende Vögel, grunzende Unholde - alles was das Abenteurer-Herz begehrt, wird hier geboten. Und wenn Ihr Euch beispielweise ein Schwein schnappt und dieses über Eurem Kopf transportiert, grunzt es dezent im Takt Eurer Schritte - zum Brüllen komisch!
Da manche eine fehlende Sprachausgabe bemängelt haben, möchte ich dazu auch noch ein paar Worte verlieren: Ich persönlich vermisse die Sprachausgabe nicht, immerhin wurden einige Gefühlsregungen vertont und laut Meister Miyamoto wollte er es einfach verhindern, dem imaginären Link eine Stimme zu verpassen. Verständlich, denn jeder hat seine eigene Vorstellung von seinem Protagonisten und eventuell würde eine subjektiv als unpassend empfundene Stimme den Spielspaß trüben. Um dem vorzubeugen hat man wie gesagt komplett auf eine Sprachausgabe verzichtet, stattdessen gibt es die Dialoge in einer gelungenen Übersetzung eingeblendet zum mitlesen.
~ Sonstiges ~
Damit ich mit dem Bericht hier nicht noch den Rahmen sprenge, möchte ich hier nur einen ganz kleinen Vergleich mit den alten Zelda-Games anbringen. Denn Fans der Vorgänger werden etliche Male ein kleines Déja-vú erleben. Das bezieht sich jetzt weniger auf die Story, sondern vielmehr auf Kleinigkeiten wie die Herz-Container, die Rubine als Zahlungsmittel oder die verwendeten Waffen (Schwert, Enterhaken, Bumerang, Bomben, etc.). Auch der Spielablauf in den Dungeons dürfte bereits bekannt sein: Man such erst etliche kleine Schlüssel, die man durch das Betätigen von Schaltern, das Entzünden von Fackeln oder das Vernichten aller Gegner eines Raumes erhält. Somit kann man immer weiter in die Verließe vordringen, findet die Karte des Labyrinths sowie den alle Schätze anzeigenden Kompaß und letztlich auch den großen Schlüssel, welcher die Türe zum Obermotz öffnet. In Verbindung mit den bekannten "Tatarrataaaa!" und "Plingplingpling"-Jingles fühlt man sich als Zelda-Veteran schnell heimisch und warum sollte man nicht in dieser Beziehung auch auf Bewährtes setzen? Immerhin gewinnt das Game dadurch an Wiedererkennungswert und wirkt sympathisch.
~ Bonus-Disc ~
Ein paar Worte möchte ich auch noch zur anfangs bereits erwähnten Bonus-Disc verlieren, auf der sich neben dem N64-Klassiker "Ocarina of Time" noch das dazugehörige "Master Quest" befindet. Spieltechnisch reist man hier als Link durch die Zeit, um Hyrule vor dem finsteren Ganondorf zu beschützen. Kenner des Originals dürfen sich auf eine grafisch minimal verbesserte Umsetzung des Titels freuen, bei dem lediglich die Auflösung erhöht wurde. Das "Master Quest" wurde bisher nicht veröffentlicht, ähnelt aber "Ocarina of Time" bis auf die Tatsache, dass es eine Ecke schwieriger gehalten ist. Als Dreingabe zur limitierten Erstauflage sind die beiden Titel wahrlich ein Schmankerl, denn nicht jeder hatte ein N64 und kann somit endlich in den Genuss des überragenden "Ocarina of Time" kommen. Wer dieses Game bereits kennt und locker durchspielt, darf sich dann am merklich schwereren "Master Quest" die Zähne ausbeißen. Zu den gut 50 Stunden Spielspaß des Windwakers - ohne alle Secrets, wohl gemerkt - gesellt sich somit in etwa dieselbe Anzahl für die beiden Zusatz-Games, na wenn das mal nicht "Value for Money" ist! Aber aufgepasst - die Bonus-Disc läuft nur auf Fernsehern, die den 60 Hz-Modus unterstützen!
~ Kurzübersicht ~
Titel: The Legend of Zelda - The Windwaker
Hersteller: Nintendo
Genre: Action-Adventure
Speicherblöcke: 12
Schwierigkeitsgrad: Anfänger - Profis
Spieler: 1
Preis: ca. 54,90
~ Bonus-Disc _
Titel: The Legend of Zelda - Ocarina of Time/Master Quest
Hersteller: Nintendo
Genre: Action-Adventure
Speicherblöcke: 15
Schwierigkeitsgrad: Anfänger - Profis
Spieler: 1
~ Fazit ~
Um das alles mal zusammenzufassen: "The Legend of Zelda - The Windwaker" ist ein gnadenlos genialer Titel, der für jeden Gamecube-Besitzer absolute Pflicht ist. Selten erreichte ein Spiel eine dermaßen perfekte Spielbarkeit, dass selbst Nintendos Klempner Mario dagegen alt aussieht. Alle Vorurteile gegenüber der Knuddel-Optik sollte man sofort wieder fallen lassen, denn die Grafik überzeugt mit grandioser Technik und wird fehlerfrei präsentiert, hinzu kommt der stets passende und abwechslungsreiche Soundtrack. Und auch wenn mit der Zeit das Schippern von Insel zu Insel etwas lästig werden kann - dies als einziger wirklicher Kritikpunkt spricht eigentlich schon Bände, denn abgesehen davon kann man den Windwaker als nahezu perfekt bezeichnen. Wer einen Cube hat, muss dieses Spiel einfach haben, daran führt kein Weg vorbei. Und wer bisher noch keinen Nintendo-Würfel zuhause hat und auch nur im Ansatz auf Adventures oder Rollenspiele steht, muss spätestens jetzt zugreifen, immerhin gibt es das limitierte Spiel mit Bonus-Disc zusammen mit der Platinum Edition der Konsole momentan für sagenhafte 199 Euro - der Wind ist erwacht, lasst Euch von ihm verführen!
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Windmaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen von einem Orkan hinfort gerissen werden... ;)
Shake Heads! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Zelda- The Wind Waker : Ein neuer Geniestreich?!
Pro:
- schöne Grafik - spannende Story - Nicht gerade innovatives, jedoch aber sehr gutes Gamplay
Kontra:
- Speichersystem sollte mal überarbeitet werden - Grafik ist nicht jedermanns Sache
Empfehlung:
Ja
Zelda - The Wind Waker
Ihr habt blonde Haare. Ihr wohnt auf einer Insel namens Präludien. Ihr seid grade 8 geworden. Jeder auf der Insel kennt die Legende des Jungen, der den Bösewicht Ganondorf mithilfe des Masterschwertes von der Welt verbannen konnte. Jahrhunderte später kommt Ganon wieder, mächtiger als zuvor. Die Menschen hoffen, dass wieder ein Junger Held kommen würde um sie zu retten. Doch dem war nicht so. Ein großer Teil der Menschheit wurde zersört. Doch mithilfe des Triforces und dem Masterschwert konnte Ganon wieder verbannt werden. Seit jenen Tag kriegt jeder 8-jähriger Junge auf der besagten Insel ein grünes Gewand, in der Hoffnung das der Junge genauso stark und mutig wie der Held von damals werden würde. In die Rolle dieses Jungens schlüpft ihr jetzt. Nachdem ihr von eurer Schwester zum Geburtstag ein Fernrohr erhalten habt, könnt ihr direkt beobachten wie eine junge Frau von einem Riesenvogel verschleppt wird. Doch auf einmal wird der Vogel beschossen und die Frau fällt in den Wald. Euer Blick schwinkt nach rechts und ihr könnt ein Piratenschiff entdecken. Wie es sich natürlichen für einen ehrenwerten jungen Mann gehört, will er die junge Frau retten. Das Schwert und Schild im Dorf geholt eilt ihr der jungen Frau auch schon zur Hilfe. Doch nachdem ihr die junge Frau befreit habt, könnt ihr sehen wie der große Vogel eure Schwester entführt. Das könnt ihr natürlich nicht auf euch sitzen lassen. Ihr entschliesst euch also euer Schwester zu retten. Es stellt sich raus, das die junge Frau, die ihr gerade gerettet habt, eine Piratin ist. Als Dank nimmt sie euch mit auf ihr Schiff. Was am Anfang aussieht wie eine simple Rettungsaktion, mausert sich zu einem Kampf, bei dem das Schicksal der Welt auf Messers Schneide steht.
Gameplay:
Ihr steuert euren Helden normalerweise von hinten. Jedoch gibt es eine frei- bewegliche Kamera, ihr könnt die Spielfigur also auch von vorne betrachten. Durch Drücken der L-Taste wird die Kamera wieder hinter der Spielfigur zentriert. Zelda- typisch müsst ihr Dungeons durchforsten, Items ihn Schatztruhen finden, und die Endgegner mit dem jeweiligen Gegenstand besiegen. Das war schon immer so, und hat sich bei Wind Waker nicht geändert.
Kampfsystem:
Wenn ihr bereits die Vorgänger Ocarina of Time oder Majoras Mask gespielt habt, werdet ihr euch direkt heimisch fühlen. Ihr habt wieder 3 Tasten frei, auf denen ihr nützliche Items wie den Greifhaken, Bumerang oder Bogen legen könnt. Durch Druck auf die L-Taste aktiviert ihr die Lock-On Funktion. Diese ist in Kämpfen besonders praktisch. Dadurch wird euer Gegner anvisiert und ihr verliert ihn niemals aus den Augen. Bei mehreren Gegnern könnt ihr einfach auf Druck von L durch die Gegner durchschalte. Die Kampfanimationen sind sehr schön anzusehen, jedoch wiederholen sie sich nach einiger Zeit. Besonders innovativ ist das Kampfsystem ebenfalls nicht. Durch Drücken von verschiedenen Richtungen + B werden verschiedene Komos ausgelöst. Was allerdings neu ist, ist die Konterattacke. Wenn ihr angegriffen werdet, und im richtigen Moment A drückt, startet ihr einen Konter und greift den Gegner an, ohne selbst verletzt zu werden.
Grafik:
Der wohl größte Diskussionspunkt des Spiels. Das Spiel ist in Cel Shading Grafik. Cel Shading ist ein Comic-artiger Zeichenstil. Manchen gefällt es sehr gut, manche können damit überhaupt nichts anfangen. Meiner Meinung nach, sieht das Spiel einfach wunderschön aus. Es spielt sich so wie ein interaktiver Comic. Dank des 60-Hertz Modus gibt es keine Grafikruckler und Slowdowns.
Sound:
Leider hat es Nintendo immer noch nicht geschafft eine Sprachausgabe einzubauen. Es gibt leider immer noch nur die Kampfschreie des Helden und andere kleine Geräusche von den Bewohnern. Wer die beiden Vorgänger gespielt hat, wird sofort die Musik wiedererkennen. Sie wurde zwar leicht verändert, trotzdem wird man sie sofort wiedererkennen. Trotzdem ist die Musik mal wieder sehr gut gelungen.
FAZIT:
Meiner Meinung nach ein großartiges Spiel. Es hat einfach alles was ein Spiel haben sollte. Gelungenes Gameplay, schöne Grafik und eine spannende Story. Kleinere Negativ- Punkte kann ich locker verschmerzen. Was mich allerdings manchmal stört, dass wenn ich mitten in einem Dungeon bin, das ich dann speicher, aber daraufin wieder beim Anfang des Dungeons bin. Das stört manchmal.Zusammengefasst: weiterlesen schließen -
Der Retter Hyrules ist zurück!
Pro:
Geniale Grafik, klasse Sound, leichte Steuerung, einfach Kult
Kontra:
Nichts!
Empfehlung:
Ja
Wer ihn nicht kennt, hat echt was verpasst: Link! . Denn in seinem neusten Abenteuer muss er mal wieder ein Leben retten. Diesmal allerdings nicht das Leben von Zelda, sondern das seiner Schwester, die fälschlicherweise von einem bösen Riesenvogel entführt wurde.
Im letzten Teil von Zelda wurde der böse Ganon endlich geschlagen. Doch leider wurde er nicht ganz beseitigt. Und so wurde das alte Reich von Hyrule vom Bösen verschlungen - keiner weiss, wo es nun ist. Viele vermuten, dass es nun eine Art Hyrule-Atlantis unter Wasser gibt. Doch was wirklich geschehen ist, weiss niemand. Als Ehrung des eigentlichen Retters von Hyrule, Link, ist es Brauch geworden, jedem Jungen an seinem zehnten Geburtstag ein grünes Gewand zu überreichen - das selbe, dass der alten Sage nach der Retter Hyrules getragen hat. Und so bekommt auch unser neuer Held, der ebenfalls Link heisst, ein solches Gewand an seinem zehnten Geburtstag von seiner Großmutter überreicht. Doch sein Geburtstag wird zum Alptraum für Link. Ein riesiger Vogel kommt auf die Insel zugeflogen und verschleppt fälschlicherweise seine Schwester. Sofort ist für Link klar: Er muss seine Schwester retten!
Ist die eindrucksvolle Zwischensequenz vorüber, startet man am schönen großen Strand von Präludien und blickt auf das große weite Meer. Link erblickte vorher, wie der Vogel in den dichten Wald gleich oberhalb seines Hauses auf einem Berg geflogen ist. Also macht sich Link auf, seine Schwester erstmal in diesem dunklen Wald zu suchen. Während seiner Reise trifft Link oft auf Grasbüschel, die langsam im Wind hin- und herschaukeln. "Mäht" er diese Büschel ab, findet er wie auch in den anderen Zelda-Spielen Edelsteine oder Lebensenergie in Form von roten Herzen. Außerdem gibt´s natürlich auch eine Menge Monster. Link steht eine Vielzahl von Waffen zur Verfügung. Am Anfang besitzt er nur sein Schwert und kann mit diesem schöne und nützliche Combo-Attacken hinlegen. Im weiteren Spielverlauf findet Link aber noch weitere Waffen wie z. B. den Enterhaken, mit dem er sich auch über Abgründe schwingen kann oder einen Riesenhammer, mit dem er seine Gegner plättet. Im Wald angekommen flüchtet der Vogel wieder und fliegt raus aufs offene Meer. Doch wie soll Link ohne Boot von der Insel herunterkommen? Zufällig haben gerade erst Piraten am Hafen angelegt, also entschließt er sich, mit selbigen zu reisen. Später im Spiel findet Link sein eigenes Segelboot. Doch leider weht der benötigte Wind natürlich nicht immer so, wie er sollte. Deshalb kann Link einen magischen Taktstock benutzen, den er auch relativ früh im Spiel findet. Und schon kann die Reise auf dem Ozean weitergehen: Hierbei entdeckt Link z. B. kleine Inseln mit versteckten Höhlen oder wertvollen Schätzen. Sollte Link einmal nicht darauf kommen, wo denn der Eingang zur Höhle ist, fragt er einfach einen Fisch. Diese schwimmen vor jeder Insel herum und warten nur darauf, dass sie jemand füttert. Genau das sollte Link machen, um weitere, nützliche Informationen zu erhalten. Nett wie der Fisch ist, zeichnet er sogar die Insel auf Links Seekarte ein. Das Futter für die Fische bekommt Link in einem der vielen Geschäfte, die auf fast allen Inseln im Ozean zu finden sind. Hier kann Link auch Heiltränke oder andere nützliche Dinge kaufen. Hierzu benötigt er Münzen oder Edelsteine, die als Währung gelten. Die Bewohner der Städte helfen Link bei seinen Missionen gerne weiter, allerdings meistens nur gegen eine Gegenleistung. So kann Link fast jedem Dorfbewohner auf irgend eine Weise helfen. Zum Beispiel der verärgerten Lehrerin. Diese bittet Link, doch endlich die Schüler dazu zu bringen, zum Unterricht zu kommen! Die Rätsel im Spiel wurden recht einfach gehalten, damit auch Zelda-Anfänger nicht allzulange grübeln müssen und schon nach 1 Stunde nicht mehr weiterkommen. Allerdings werden die Missionen zur Mitte des Spieles bereits etwas anspruchsvoller. In fast jedem Dungeon oder Schloss wartet ein Endgegner auf Link. Dieser hat natürlich um einiges mehr Energie, ist viel größer und stärker als die kleinen Wiedersacher. Hat Link einen Endgegner - meist mit einer bestimmten Methode - erstmal erledigt, wird er mit einem neuen Herzcontainer belohnt. Diese werden zu seiner Lebensenergie hinzugerechnet und lassen ihn mehr Angriffe aushalten.
Während seiner Reise wird Link immer von der typischen, unverwechselbaren Melodie begleitet. Auch im neusten Teil will man dieser natürlich treu bleiben und hat sich mit ins
Spiel eingebaut. Kampfgeschrei und andere Soundeffekte kommen ebenfalls nicht zu knapp. Kurz und Knapp: Der Sound ist mal wieder perfekt umgesetzt worden.
Der wohl umstrittenste Teil des Spieles ist wohl die Grafik. Vor einigen Jahren wurden die ersten Bilder veröffentlicht und jedem klappte der Mund runter - was für eine geniale Grafik. Aber anscheinend entschieden sich die Entwickler dann doch anders und verpassten dem Spiel dann schnurstracks einen Cel-Shading Look. Hier teilen sich die Meinungen: Die einen finden diesen neuen Stil sehr passend, die anderen wollen den ursprünglichen Stil wieder. Doch ich muss sagen, dass diese neue Art von Grafik sehr gut zu Links neuem Abenteuer passt. Viele Dinge wären ohne Cel-Shading vielleicht gar nicht möglich gewesen. So werden verschiedenen Gesichtsausdrücke wie Zorn, Freude oder Schüchternheit perfekt und sehr liebevoll dargestellt. Die Blumen auf den Wiesen wippen im Takt zum Wind hin und her, die Wellen brausen auf den Strand zu und die Möwen fliegen fröhlich durch die Gegend. Der neue Cel-Shading-Look ist eben mal was anderes aber tut dem Spielspaß keinen Abbruch - im Gegenteil!
Ebenfalls die Steuerung Links ist so einfach wie in den vorherigen Teilen auch. In 2 Minuten hat man den Dreh raus und steuert Link suverän durch die schwierigsten Sprung-Passagen und Dungeons. Die Steuerung Links funktionert natürlich mit dem Analogstick, auf den Y- und Z-Button kann man Items ablegen, um sie schneller benutzen zu können. Alles andere erklärt sich von selbst.
Fazit:
Dieser Teil von Zelda hat mal wieder (Videospiel-)Geschichte
geschrieben und wird wohl die nächsten Monate der größte Liebling der Zelda- und GameCube Fans sein. Grafik, Sound und Steuerung sind wie gewohnt perfekt umgesetzt worden. An diesem Spiel findet man einfach keine Negativpunkte - hier kann jeder Bedenkenlos zugreifen! weiterlesen schließen -
Links neustes Abenteuer
Pro:
Umfangreich, abwechslungsreich
Kontra:
Gewöhnungsbedürftige Grafik.
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Yopi Leserinnen und Leser!
Vorgeschichte :
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Ich habe mir dieses Spiel vor 2 Monaten gekauft und war von Anfang an begeistert, endlich wieder ein Zelda Spiel und dann noch mit einer neuen Grafik.
Am Anfang war diese sehr gewöhnungsbedürftig, Cell Shading nennt sich die neue Grafik und alles sieht aus wie im Comic.
Um was geht es ?
Das Spiel verfolgt das gleiche Prinzip wie alle Zeldas, Link muss mal wieder die Welt vom Bösen retten und noch dazu beginnt alles an seinem Geburtstag ! Aber als erstes muss Link mit den Piraten zu der Verwunschenen Bastion fahren um seine Schwester zu retten.
Zur Grafik :
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Doch durch die neue Grafik sind die Personen, allen voran Link viel besser animiert.
Durch den Cell Shading Look denkt man, man wäre in einem Comic, es erscheint einem alles so nah und realistisch !
Zur Musik :
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Die Musik erinnert sehr an das alte Zelda, ist aber immer noch sehr schön anzuhören, es sind einige alte Stücke, die aufpoliert wurden dabei, sowie einige neue Melodien.
Zum Spiel :
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Das Gameplay läuft wie gehabt, auch viele alte bekannte Waffen wie den Enterhacken oder den Boomerang wird man hier treffen.
Natürlich sollte man auch hier wieder Herzteile sammeln und davon gibt es wirklich reichlich, ab 4 Herzteile bekommt man ein ganzes Herz zu seiner Energie hinzu.
Es gibt auch wieder, wie in den alten Teilen, Feen, die einem Erweiterungen bei den Waffen oder bei der Manaanzeige verschaffen.
Ein wenig später im Spiel wird man dann in das gute alte Hyrule eintreten dürfen, wo es darum geht Ganon zu besiegen !
Diesmal auch wieder mit Lichtpfeilen, nur das nicht ihr selber die Pfeile abschießt.
Man kann viel herumreisen, viel mit Personen reden und auch viel handeln. Die vielen Sidequests machen das Spiel sehr abwechslungsreich und es wird einem nie langweilig. Sehr imposant sehen die Endgegner aus, vorallem Ganon ist einen sehr harte Nuss.
Alles in Allem ein würdiger Nachfolger von Zelda mit einer mitreissenden Story, schöner Grafik und Musik und einem abwechslungsreichen Gameplay. Auch für nicht Zeldafans sehr zu empfehlen !
Es gibt auch eine Möglichkeit den GBA einzusetzen um sich Hilfe von Tingle zu holen, wenn man nicht mehr weiterkommt.
Eine der vielen Aufgaben ist z.B. zu Handeln bis man
das gewünschte Item hat, dazu muss man um die ganze Welt fahren.
Anstatt der Flöte hatt man hier nun den Taktstock mit dem man verschiedene Melodien lernen muss wie z.B. die kleine Tag und Nacht Musik um die Nacht zum Tag oder anders rum zu machen. Und mit der Kantate des Windes muss man auch einige Sachen lösen um weiterzukommen !
Der Zeldawahn :
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Trotzdem spürt man das altbekannte Zeldafeeling und es macht einem richtig Spaß mit dem Boot über das weite Meer zu fahren um Schätze und Inseln zu entdecken.
Zur Steuerung :
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Ein Zeldaspieler wird mit der Steuerung von Anfang an keine großen Probleme habe, ausser vielleicht das es im Gegensatz zum Nintendo 64 jetzt keine C Tasten mehr gibt sondern einen Stick !
Was ist neu :
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Auf die Grafik bin ich ja schon eingegangen.
Anstatt wie in Ocarina of time mit dem Pferd zu reiten, bewegt man sich hier über ein riesiges Meer mit einem Boot.
Es gibt wieder massig Schätze zu entdecken und diese muss man sogar aus dem Meer heben.
Was noch ganz neu ist, ist die Kamera, mit ihr kann man Bilder machen, sie wird aber auch für verschieden Aufgaben benötigt.
Negatives :
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Das Einzigste was mich gestört hat ist, dass ich es schon nach kurzer Zeit durchgespielt habe, aber dannach kann man immer noch weiterspielen und neue Schätze entdecken, nur die Basisstory ist zu wieder die gleiche.
Zum Preis:
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Ich habe mir dieses Spiel beim Saturn in Pforzheim für 46.99 Euro gekauft, ein guter Preis für dieses gute Spiel!
Mein Fazit :
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Aber es ist für alle Zelda Fans und die die es noch werden wollen auf jeden Fall sehr zu empfehlen !
Wenn man es durch hat und noch weitermachen will, dann kann man noch ewig Zeit verbringen, um Schätze zu suchen.
Vielen Dank im Voraus fürs lesen, bewerten und kommentieren, über Kritik bin ich dankbar.
Ich poste meine Berichte für Ciao!, Yopi und Dooyoo unter dem gleichen Usernamen.
Für Yopi, den 28.08.03 Euer Phoenix80 weiterlesen schließen -
Zelda - The Wind Waker, das umstrittenste Spiel aller Zeiten.
Pro:
-riesige Spielwelt -abwechslungsreiche Gestaltung -lange Spieldauer
Kontra:
-manchmal lange Reise übers Meer (3-10 min.)
Empfehlung:
Ja
Zelda - The Wind Waker hat schon lange bevor es erschien in Spielezeitschriften Schlagzeilen gemacht. Die einen belobten es über alle Maßen, die anderen verurteilten es für seinen kitschigen und unpassenden Cel-Shading Look.
Auch ich dachte mir erst,obwohl ich ein eingefleischter Zelda Fan bin, dass ich mir dieses Spiel sicher nicht kaufen werde.Doch nach einer Weile entschied ich mich doch dazu, mir das Spiel zu kaufen.
Und siehe da,das Spiel ist einfach fantastisch.
Der Comic Look gibt auf eine nie dagewesene Weise die Welt von eurem Helden wieder !
Wenn man z. B. übers Meer segelt, kann man betrachten, wie Windböhen übers Wasser peitschen, oder ein Sturm das Wasser aufwirbelt. Oder wenn man in der Nähe eines Objektes steht, betrachtet Ihr Held es sichtbar mit den Augen und verfolgt es. Doch jetzt genug zum Cel-Shading Look.
Zur Story :
Sie befinden sich auf einer von vielen Inseln im Meer, und sind gerade 12 geworden. Auf ihrer Heimat-insel ist es Brauch, das man einem 12 Jährigen Jungen ein grünes Gewand und ein Schwert schenkt. Dies soll an einen Helden aus längst vergangenen Tagen erinnern,
der Auszog um das Böse zu besigen ;-) .
Ich möchte nicht mehr zu viel verraten, um die Spannung nciht zu verderben, doch hier einige Fakten für die jenigen, die die Zelda Reihe nicht kennen :
Sie reisen als ihr Held
( so nenne ich ihn, weil sie ihm einen Namen geben müssen ) mit einem magischen Segelschiff übers Meer, erforschen andere Inseln und Dungens und müssen Gegner mittels Waffen, wie Schwert, Bomben oder Bummerrang besiegen.Außerdem müssen sie vor allem in Dungens ihren Kopf einsetzen, da es die Rätsel in sich haben. Zur Grafik dürfte ich oben schon genug gesagt haben.
Zur Steuerung :
Hierzu lässt sich eignetlich nicht viel sagen. Eine Art Tuturial ( Lern-Level) ist in das Heimatdorf eingebaut, das man wahlweise machen kann. Ihr müsst mitttels des Analog-Sticks Steuern und vor einem Graben oder Abhang springt Link automatisch. Es gibt auch verschiedene Schwert Attacken, doch auch diese
bekommt ihr beigebracht. Die gesamte Steuerung lässt sich recht einfach erlernen.
Man kann das Spiel eigentlich spielen, sobald man gut lesen kann.
(Man muss häufig mit Leuten Gespräche führen, und daher schon gut lesen können). weiterlesen schließen -
Eine Nachahmung von Okarina of Time
Pro:
super Grafik, Zelda Feeling
Kontra:
Schlechte Hintergrundmusik, ein Abklatsch, etwas zu leicht
Empfehlung:
Ja
Peace ihr YOPIaner, ich ,als alter Zelda Fan, hab mir von einem Freund das Game Cube Spiel The Wind Waker ausgeliehen. Jetzt erzähl ich euch mal ein wenig über dieses Spiel:
Geschichte:
Was ist nass und transparent, wird aber meistens blau dargestellt? Nee, nich Regen. noch ein Versuch.... Richtig: Wasser. Und was kann man mit Wasser und Wind machen? Richtig: Segeln.(Ihr habt wohl gedacht ich leg euch nochmal rein ;o)
Und das tut Link in The Wind Waker dauernd. Na ja, ist nicht so richtig, es ist nämlich nicht "der" Link, der die Hauptrolle dieser Geschichte spielt, denn der ist seit vielen Jahrhunderten verschwunden.
Doch selbst, als das Böse wieder auftaucht, behielten die Menschen ihre Tradition bei, die Jungen, die an der Schwelle zum erwachsen werden stehen, in ein grünes Gewandt zu kleiden, das dem des "Helden der Zeit" ähnlich ist.
Und so kommt auch der neue Link daran. Doch dann wird kurz darauf seine Schwester von einem riesigen Vogel entführt, und Link nutzt natürlich die erste Gelegenheit um einen Rettungsversuch zu unternehmen. Dass danach auch noch die Welt als ganzes vor Ganondorf gerettet werden muss, versteht sich ja von selbst.
Eine für Zelda-Verhältnisse ziemlich komplexe Story.
Die Fortbewegung findet im Gegensatz zu den bisher erschienenen Zelda-Spielen nicht auf dem Land, sondern auf dem Wasser statt und selten wurde das Segeln so gut umgesetzt.
Die Reise zwischen den Inseln und die Erkundung derer zieht den Spieler fast in dem Moment in ihren Bann, in dem er die Möglichkeit hat sich frei über das Meer zu bewegen und wird sich lange mit den vielen Sidequests beschäftigen können. Man wird einfach wie in jedem Zelda-Spiel in eine große Welt voller verschiedener Figuren versetzt und lernt sie mit der Zeit richtig gut kennen.
Nach und nach wird so auch die Karte vervollständigt, die von Fischen gezeichnet wird, und man bekommt immer wieder Schatzkarten, die mit der Meereskarte verglichen werden sollten, um besonders wertvolle Schätze zu bergen.
Das "Meer", die Hauptkarte, wirkt sehr weit, es dauert bei Rückenwind fast zehn Minuten, um von einer Ecke zur gegenüberliegenden zu kommen (hätte man etwas kürzer machen können), bei Rückenwind, versteht sich und das nahezu ohne, dass zwischendurch geladen wird, so dass die Atmosphäre von einer endlosen Wasserwelt gut übertragen wird.
Nach einiger Zeit lernt Link ein Lied, mit dem er schneller von Ort zu Ort reisen kann.(Übrigens: Link benutzt zum Liederspielen nicht mehr seine Okarina, sondern einen Taktstock.)
Steuerung:
Im "eigentlichen Spiel" kommen mir immer Erinnerungen an Ocarina of Time, die N64- Episode der Serie(zu der ich auch einen Bericht geschrieben habe), in den Sinn.
Wesentliche Änderungen wurden nicht vorgenommen, nennenswerte Veränderungen dafür aber. Immer noch wird mit B das Schwert oder andere Waffen(die Feinde verlieren) geschwungen.
Mit L (als Z-Ersatz) wird ein Gegner anvisiert (wobei es etwas schwer ist sein Ziel zu wechseln) und mit drei Tasten ein Item verwendet (X, Y und Z).
Neu ist, dass nun oft bei bestimmten Gegenständen in der Umgebung mit R eine alternative Handlung ausgeführt werden kann (z.B. statt zwischen "Stick und A" und "stehen und A" zum Schieben oder Klettern bei Kisten zu unterscheiden ist der Unterschied R oder A) und der C-Stick nun zur Steuerung der Kamera verwendet werden kann.
Das ist aber auch nicht wirklich schlimm, denn das Gameplay wurde gut umgesetzt und besonders ist die stark vertretene Nutzung von Items in Kämpfen positiv zu erwähnen.
So haben Items die verschiedensten Wirkungen auf Gegner und erleichtern den Kampf bei richtigem Einsatz enorm, variieren lohnt sich also.
Auch werden Spieler, die sich daran gewöhnt haben, dass Sidequests nur der Vorbereitung für die Dungeons dienen, vielleicht enttäuscht, da eine Vorbereitung fast überhaupt nicht nötig ist.
Die Anzahl der Tempel ist die wohl kleinste von allen anderen Zelda-Teilen(gehen denen die Ideen aus?), und dazu sind diese auch noch furchtbar einfach.
Der Aufbau ist meist ziemlich übersichtlich und die Kämpfe nur selten schwer, die Bosse sind am ehesten als Pfuscher zu bezeichnen. Auch wenn versucht wurde das durch viele Aufgaben außerhalb der Dungeons auszugleichen, wird für viele der Schwierigkeitsgrad ein Grund zur Enttäuschung sein, es fehlt einfach an Herausforderung.
Eine Neuerung ist der "Tingleceiver", der den perfekten "Sidekick" für Link beschwört: Tingle.
Vom GBA aus (über GBA-GCN-Link Kabel) lässt sich eine Markierung über die Karte lenken, die Tingle als eine Art Satellit symbolisiert, der z.B. Punkte markieren, Bomben abwerfen oder Gegenstände analysieren kann. Ein interessantes Feature, besonders hilfreich, wenn man von einem Mitspieler Unterstützung braucht.
Doch leider ist dieses Feature beim Durchspielen nur unnötiger Aufwand, da das Spiel so leicht ist, dass man keinen Helfer braucht.
Grafik:
Der Grafikstil hatte seinerzeit eine Welle der Empörung ausgelöst, da es eine sehr ungewohnte Grafik ist. Doch auch Kritiker werden zugeben, dass er beeindruckend umgesetzt wurde.
Räume, die komplett von Flammen erleuchtet werden sind nur ein Beispiel. Der Tag/Nacht-Zyklus, Wolken, die am Himmel enlangziehen, unterschiedlicher Wassergang, schon die Umgebung auf See ist voller Details und alles wirkt wie in einem Zeichentrickfilm.
Städte und Inseln stehen dem in nichts nach. Figuren im Spiel sind sehr detailliert gestaltet, oft mit eindrucksvollen Effekten versehen und so fein animiert, wie in kaum einem anderen Spiel.
Schon wer die Raucheffekte gesehen hat, weiß, wie toll der Zeichentrickstil aussehen kann.
Musik:
Welchen "Hans- Wurscht" hat Nintendo bloß an die Musik gelassen?
Die Stücke sind zwar schön(Bis auf das Lied in der Feenquelle), aber gerade diese schönen Stücke kennt man bereits aus den Vorgängern!
Dafür erschreckt das Spiel durch teilweise sehr misslungene Musikstücke, die falls überhaupt, eher negativ auffallen.
Extremstes Beispiel ist die Zwischenbossmusik, das aus einem heiterem Gepfeife besteht.
Die vorhandene Musik ist größtenteils qualitativ nicht schlecht, aber nicht genial und wie erwähnt oft zu unauffällig.
Die Effekte sind dafür durchaus brauchbar, wenn auch nicht mehr Sprache zu hören ist, als schon bei Ocarina of Time (also nur Fragmente).
Fazit:
The Wind Waker ist eigentlich nur eine etwas umgeänderte Version von Ocarina of Time, leider ist bei dieser Weiterentwicklung der Schwierigkeitsgrad bei null. Dennoch fesselt die Faszination die Meere zu erkunden auf typische Zelda-Art sofort (und es gibt viel zu erkunden). weiterlesen schließen -
Und manchmal kommen sie wieder...
17.05.2003, 00:31 Uhr von
fenikso
Muss jetzt einen Monat pausieren - Kälteübung bei -40°C... Aber ich komme wieder, keine Frage...Pro:
Spieltiefe Steuerung Mimik der Darsteller
Kontra:
für manche gewöhnungsbedürftige Grafik
Empfehlung:
Ja
Selten wurde ein Spiel dermaßen erwartet wie der neueste Teil der exklusiven „Legend of Zelda“-Reihe. „Legend of Zelda – The Wind Waker“ hat die Nation, oder zumindest die Spieler in ihr, bereits lange vor Erscheinen in mehrere Lager geteilt. Grund dafür war der Einsatz der so genannten „Cel Shading“-Technologie. Was einfach übersetzt heißt: Die Leute hatten ein Riesenproblem mit der Grafik. Nicht, dass sie schlecht wäre. Nein, aber die Art, wie das gesamte Spiel dargestellt wird, trifft nicht jedermanns Geschmack: anstatt den für viele logischen Schritt nach „vorne“ Richtung noch mehr Realismus zu gehen, wird der aktuelle Zelda-Ableger in Zeichentrickfilmgrafik präsentiert. Und das in ihrer bis dato perfektesten Form. Aber darüber kann man sich auch noch später auslassen. Kommen wir nun zum wichtigsten Teil des Spieles:
Handlung und Spieltiefe:
Die Handlung setzt da ein, wo man sie am wenigsten erwartet: Ein kleiner, lässig, ganz und gar nicht grün gekleideter Junge macht das, was alle in seinem Alter tun: Spielen. Und zwar mit seiner kleinen Schwester Aril. Aber etwas ist anders, heute, an diesem Tag. Der kleine Junge, wollen wir ihn bei seinem Namen aus NES-Zeiten nennen: Link, hat heute Geburtstag. Er erreicht heute das Alter, das der strahlende Held längst vergangener Zeiten, der wirkliche Link, hatte, als er gegen Ganon zog. (Wir erinnern uns an „Ocarina of Time“) Und auf der kleinen, kaum besiedelten Insel Präludien, wo wir uns alle befinden, hat es sich zu einem für Jungen nicht unbedingt angenehmen Ritual entwickelt, dass alle Knaben an diesen einem Geburtstag in die grünen Gewänder gekleidet werden, die der Held damals trug. Als Kokiri, also als Waldelf, war das Grün an Hemd, Hose und Mütze sicherlich schick und trendy, aber ein paar Tausend Jahre und keinerlei Entwicklung später ist grün nicht Modefarbe.
Und ein Unglück kommt ja selten allein: Gekleidet in dem lächerlichen Fetzen muss Link mit ansehen, wie ein riesiger Vogel ein blondes Mädel über die Insel schleppt. Getroffen von dem ihn verfolgenden Piratenboot lässt das Riesenvieh das Blondinchen über dem Feenwald fallen. Klar, dass unser kleiner Grünling sofort zur Hilfe eilt. Nur mit einem kleinen Schwert bewaffnet, betritt Link nun das Rampenlicht und hilft, das Mädchen zu befreien, dass sich als Anführerin einer Piratenbande entpuppt.
Und jetzt überschlagen sich die Ereignisse: Der angeschlagene Riesenvogel kommt zurück und schnappt sich wieder ein kleines blondes Mädchen. Und diesmal ist es Links Schwester Aril. Da die einzige Möglichkeit, die Insel zu verlassen, darin besteht, bei den Piraten mitzufahren, bleibt Link ja kaum eine Wahl...
Nach dem ersten Fehlschlag bei der Befreiung seiner Schwester bekommt Link einen neuen Gefährten. Den Roten Leuenkönig. Ein großes, rotes, sprechendes Boot. Nachdem Link ein Segel besorgt hat, kann er sich beinahe ohne Einschränkung auf einer riesigen Meeresfläche bewegen.
Seine Hauptaufgabe, die Befreiung seiner Schwester, wird in etliche kleinere Queste zerlegt, die der Spieler dann in nahezu beliebiger Reihenfolge durchführen kann. Einzig und allein gewisse Grenzen, die erst mit weiterer Ausrüstung zu überwinden sind, hindern Link daran, alles auf einmal zu erledigen.
Die gerade Ausrüstung erstreckt sich, wie in den Vorgängern, vom Schwert und Schild über Bogen, Bomben und Enterhaken bis hin zu drei Taschen, in denen Beute, Post und Futter ablegbar ist. Lediglich eine neue Waffe hat sich zum Arsenal dazugesellt, das unser kleiner Held immer irgendwie verstaut: der Greifhaken. Mit ihm kann man sich an hervorstehende Äste hängen, hoch- und runterklettern, und, ganz wichtig, hin- und herschwingen. Aber auch neue Utensilien verleihen Link mehr Bewegungs- und Handlungsmöglichkeiten: ein magisches Blatt, das sowohl als Waffe als auch als Gleitschirm verwendet werden kann, und die Magische Barriere, die Link nahezu unverwundbar macht, vervollständigen sein bekanntes Inventar. Insgesamt nicht viel neues, dafür aber einfallsreich...
Halt, eins fehlt noch. Wie in „Ocarina of Time“ und dem Nachfolger „Majoras Mask“ spielt die Musik eine wichtige Rolle im Spiel. Diesmal aber nicht in Form der Okarina, der gänseeiähnlichen Tonflöte, sondern in Form des Taktstocks des Windes. Mit ihm kann Link bis zu sechs verschiedene Lieder erlernen, die er, manche oft, manche fast nie, einzusetzen lernen muss. Neben dem Beherrschen der Windrichtung sind auch telepatische Kontrolle, das Erzeugen riesiger Wirbelstürme und der Wechsel von Tag und Nacht in der Macht des kleinen Stocks, den Link vom Roten Leuenkönig erhält.
Wer merkt, wie schnell man bei der Spielbeschreibung vom Hundertsten ins Tausendste gerät, der erkennt die Vielschichtigkeit des Spielgeschehens. Schnell ist mal komplett gefesselt von der tollen Story und den zig kleinen Aufgaben, die man nebenbei erledigen kann, aber nicht muss. Als Belohung winken aber allzu oft Rubine (die hiesige Währung), Herzteile (die im Viererpack die eigene Lebensenergie erhöhen) und Schatzkarten, die auf im Meer verborgene Schatzkisten hinweisen.
Insgesamt, als kleines Fazit zwischendurch: Zelda – The Wind Waker, fasziniert so unglaublich schnell und intensiv, dass man besser einen Wecker nebenbei mitlaufen lässt. Der Blick zur Uhr entfällt sehr schnell...
Die Steuerung:
Wer angesichts der diversen Möglichkeiten im Spiel gleich an eine überfüllte, hochkomplizierte Steuerung denkt, der wird positiv überrascht. Die Steuerung geht so spielend von der Hand, dass es nicht einmal eine Einübsequenz gibt – abgesehen vom Schwertkampf. Alle Tasten sind einfach belegt. Auf den X-, Y- und Z-Knopf kann man nach eigenem Gusto sein Inventar legen. Gekämpft wird mit A und B, A wie Aktionstaste erfüllt allerhand Aufgaben wie Reden, Bestätigen und Lesen. Mit Hilfe von L hält man sein Ziel erfasst oder richtet den Blick gerade aus, C bietet 360° Bewegungsfreiheit der fast perfekten Kameraführung, und R bedient den Schild. Start unterbricht das Spiel, bietet Blick auf das Inventar und jederzeit die Möglichkeit, in dem 15 Blöcke großen Speicherblock seine Fortschritte festzuhalten.
Die Grafik:
In Japan eher gefloppt, in Amerika und Europa der große Hit: Cel Shading. Das ganze Spiel wirkt wie ein einziger Zeichentrickfilm, komplett aus einem Guss. Filmsequenzen gehen nahtlos ins Spielgeschehen über, oft wird man überrascht, dass es schon weiter geht.
Wer den Fehler macht, das Spiel wegen der niedlichen Grafik als reines Kinderspiel abzutun und es deshalb im Laden liegen lässt, der verpasst das aktuell beste Spiel, was die Konsolenwelt zu bieten hat.
Der Sound:
Rein in die Stereoanlage, für normale Fernseherboxen viel zu schade, ist der rundum gelungene Klang, der das ganze Spiel hindurch eine perfekte Atmosphäre vermittelt, ohne auch nur ein einziges Mal negativ aufzufallen. Leichte Melodien auf der Blumenwiese, tolle, realistische Geräuschkulisse, und klasse Musik bei den Endgegnern. Das einzige, auf das Verzicht genommen wurde, war die Sprachausgabe. So besitzen zwar alle Darsteller, insgesamt etwa 50 – 70 Charaktere, einen eigenen, individuellen Klang, aber es wird ausschließlich über Bildschirmtext kommuniziert. Und der ist absolut fehlerfrei.
feniksos fazit:
Auch wenn der Schwierigkeitsgrad eher im oberen unteren Drittel anzusiedeln ist, sollten auch ältere Spieler getrost zugreifen, zumal manche Aufgaben, die nur gelöst werden können, aber nicht müssen, gar nicht so leicht sind...
Mit „Legend of Zelda – The Wind Waker“ meldet sich Nintendo eindrucksvoll am Spieleolymp zurück. Noch wie war ein Spiel dermaßen erwartet und verrissen worden, weil die Grafik nicht Richtung Realismus, sondern noch weiter hinein in die Welt der Fantasie getrieben wurde. Meiner Meinung nach war das eine grandiose und geniale Entscheidung von Shigeru Miyamoto, dem unbestritten besten Spielentwickler, den die Konsolenwelt zu bieten hat. Zelda entführt einen in eine Welt, in der das Gute am Ende immer irgendwie doch noch gewinnt, in der Freundschaft zwischen verschieden Völkern an der Tagesordnung ist und in der Geld kaum eine Rolle spielt. Wer also meint, realistische Grafik wäre angebracht...
feniksos Nachschlag:
Wer Glück hat, oder auch gezielt und rechtzeitig kauft, kann die auf 75.000 Ausgaben limitierte Auflage mit Bonus-DVD ergattern. Darauf befindet sich neben dem überarbeiteten N64-Klassiker „Ocarina of Time“ auch der bisher unveröffentlichte Master Quest. Dahinter verbirgt sich eine um etwa eine halbe Stunde Spielzeit verlängerte Version von „Ocarina of Time“. Neben langer Anfangsladezeit benötigt das Spiel zusätzliche 15 Blöcke auf der Speicherkarte. Dafür aber kann man einen Klassiker im 60Hz-Modus, also mit verbesserter Grafik und erhöhter Auslösung neu erleben.
Das Spiel gibts für 50€ - wer will, kann auch mehr bezahlen. weiterlesen schließen -
Mit dem Schwert in der Hand...
05.05.2003, 18:47 Uhr von
der_dominator
schreibe nebenbei auch noch für ciao.de und yopi wurde mir von einem freund empfohlen, bin ja mal...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
… geht es durch einen dunklen Dungeon. Lediglich links und rechts von Euch erhellen zwei spärliche Fackeln das Höhlenmassiv in dem ihr euch gerade befindet. Ratten zischen umher, versuchen euch eure wohlverdiente Beute streitig zu machen und um euren Kopf, flattern Fledermäuse, immer darauf bedacht euch im nächsten Moment anzugreifen. „Irgendwo hier muss doch der kleine Schlüssel sein?“ langsam wandern eure Augen durch den gespenstisch wirkenden Raum, der mittlerweile ganz leer ist und entdecken in einer dunklen Gasse eine erloschene Fackel. Schnell greift ihr aus den herumstehenden Töpfen einen Stab und holt euch „Feuer“ an der Stelle wo ihr den Raum betreten habt. Während sich die eine oder andere Ratte wieder aus ihrem Loch wagt entzündet ihr die Fackel und eine wohlbekannte Melodie erscheint; mit ihr eine Truhe. „der kleine Schlüssel - na endlich“. Dann kann es ja weiter gehen und ihr verlasst den Raum.
# Es war einmal [die Geschichte von Steuerung und Comiclook ]
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Gute drei Jahre ist es her, seit Link, seinerzeit noch auf dem (leider) recht erfolglosen Nintendo 64 für glückliche Spielerherzen sorgte, denn die beiden „Vorgänger“ “Ocarina of Time“ und „Majoras Mask“ sorgten nicht nur für das gewohnte „Dungeonfieber“ sondern boten auch perfekte Spielbarkeit gekoppelt mit innovativen Ideen und schicker Grafik. Ein Merkmal das die Zelda Serie seit dem ersten Teil, damals noch auf dem guten alten Nintendo Entertainment System, kennzeichnet.
[das Buch in der Hand…]
Vom klassischen „Held rettet Prinzessin und die Welt und muss dafür durch allerlei Dungeons hetzen und nebenbei noch en Menge aufgaben lösen Prinzip“ der Vorgänger weicht auch „the Legend of Zelda - The Windwaker“ (im folgenden The Windwaker genannt) nur wenig ab. Interessant ist vielleicht das ihr im neuesten Teil der Serie einmal nicht Link spielt, sondern einen Protagonisten (im folgenden Karl genannt) der diesem nur relativ ähnlich ist, denn die Handlung spielt einige Jahre nach „Ocarina of Time“.
Es ist nämlich Karls zwölfter Geburtstag der den Stein erst so richtig ins Rollen bringt. An diesem Tag erhalten die Jungen der Insel, als Erinnerung an die Heldentaten eines mysteriösen „Grünlinks“ eine Grüne Kluft und dürfen sich von da an im Kreis der erwachsenen fühlen. Das ganze verging wahrscheinlich ohne große Komplikationen, wenn Miyamoto (Erfinder und Chefdesigner der Zelda Serie) nicht auf die Idee gekommen wäre just in diesem Moment eine Horde Piraten am Horizont erscheinen zu lassen. Doch diese hegen keine Gedanken an eine etwaige Plünderung der Insel, im Gegenteil, sie verfolgen einen riesigen Vogel, der ihren Kapitän, weiblicher und vor allem junger Natur, entführt hat und diese nun unsanft im idyllischen Wäldchen fallen lässt. Gleich macht sich Karl auf die Suche nach dem Mädchen und nach einem kurzen Schwerttraining macht er sich auf in den Wald, wo er nicht nur das Mädchen sondern auch den ein oder anderen ersten Gegner findet. Auch die Piraten sind mittlerweile angekommen und nehmen das junge Ding sogleich in Gewahrsam ehe der Vogel zu einem erneuten Versuch aufbricht und an stelle der Piratenbraut Karls Schwester Aril erwischt. Das ihr euch das nicht bieten lassen könnt versteht sich von selbst und vom schlechten Gewissen getrieben bringt euch das Piratenboot zur verfluchten Bastion, wo Aril gefangen gehalten wird. Schnell erfahrt ihr dass sie nicht die einzige ist. Im Gegenteil in den letzten Wochen wurden immer wieder junge Mädchen verschleppt und in die Bastion gebracht. Der Versuch direkt in das Zimmer der Mädchen katapultiert zu werden misslingt natürlich und so befindet ihr auch inmitten eines riesigen Burghofes und habt, zu allem Überfluss, auch noch euer Schwert verloren. Na dann mal los…
[den Controller in der Hand]
Wer den Vorgänger bereits gespielt hat, der wird sich binnen weniger Sekunden zurecht finden den auch auf dem Cube ist die Bedienung ebenso einfach wie effektiv. Bewegt wird sich, in alle Richtungen die der Kompass so zulässt, mit dem Analog Stick was punktgenau erfolgt, so dass man unseren Helden auch in den brenzligsten unter Kontrolle behält. Gekämpft wird, ganz klassisch, mit dem roten „B- Button“ während die Schultertaste „R“ für das Schild verantwortlich ist. Dass es erneut eine Vielzahl unterschiedlicher Angriffsvariationen gibt, versteht sich von selbst und so dürft ihr erneut um euch „wirbeln“ oder per Sprung angreifen. Etwaige Tastenkombinationen zu erläutern würde an dieser Stelle jedoch zu weit führen. Euer Inventar öffnet ihr per simplen „Start““ und belegt dort die Knöpfe X, Y und Z mit dem Objekt eurer Wal, das danach per Druck auf eben diesen Knopf genutzt wird. Der A Knopf bleibt, und das ist Zelda Veteranen ebenfalls nicht neu, unbelegt um, je nach Situation variabel, Aktionen durchzuführen die an der Übersichtsleiste oben rechts im Bildschirm zu sehen ist. Damit ihr bei all eueren Aktionen nicht den Überblick verliert könnt ihr die Kamera natürlich manuell konfigurieren. Das gelingt mittels des C-Sticks prächtig und so dürften auch klitzekleine Problemchen mit der Kamera die ganz selten mal „hängen bleibt“ behoben werden.
[die Screenshots zu Augen ]
Die wohl auffälligste Neuerung ist die recht umstrittene neue Optik, die vermeintliche Kritiker auf die Barrikaden treibt, während Befürworter des neuen „Cel Shading Look’s“ das Herz vor Freude aus der Brust zu springen droht, denn wer einen noch realistischeren Link, oder in unserem Falle „Karl“ erwartet hat, der wird ein wenig enttäuscht sein. The Windwaker, sieht nämlich aus wie ein Comic; Bunt und unrealistisch. Aber die Spielbarkeit, seit jeher nahe der Perfektion stört das nicht. Im Gegenteil, wunderschöne Animationen und eine Welt wie aus einem Guss lassen neben tollen Charakteren schnell vergessen wo man sich befindet. Alles passt perfekt zusammen und ist gut durchdacht, denn durch den, mittlerweile kann ich es schon beinahe nicht mehr schreiben…, „Comiclook“ erhalten die Figuren eine Vielzahl von Gesichtsausdrücken, die eine nicht vorhandene Sprachausgabe, auch das ist Zelda typisch, quasi vergessen machen.
# Meine Meinung
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[Einmal Zelda, immer Zelda ]
Fans dürften bei diesen ersten Worten zum Spiel wohl erleichtert aufatmen, denn auch The Winwaker ist gewohnt genial und perfekt spielbar. Das ist auch schon das größte Problem. Denn nicht etwa die Spielbarkeit stört, sondern alles kennt man irgendwo her. Erneut rennt man durch dunkle Dungeons um erst kleine Schlüssel, später, in unterschiedlicher Reihenfolge, Karte, Kompass und Masterschlüssel zu finden und dem Hüter eines Artefaktes gehörig den Hintern zu versohlen. Nicht nur das dabei, natürlich immer noch wunderschöne, Melodien aus den Vorgängern übernommen wurden sind, auch auf einen Teil der Rätsel traf man schon in „Ocarina of Time“ und so gilt es erneut Fackeln anzuzünden um Türen zu öffnen oder alle Gegner im Raum zu vernichten damit eine Truhe erscheint. Grundsätzlich muss man an dieser Stelle natürlich sagen, das dies lediglich „Auffälligkeiten“ sind die den Spielspaß aber keinesfalls bremsen. Im Gegenteil: Mir ist es lieber gute Ideen ähneln sich, als wenn ich mich in einem Level langweile und statt der Monster mir die Klinge an den Hals halten möchte.
Und langweilig ist „The Windwaker“ nun wirklich nicht. Sieht man von den langen Seefahrten einmal ab (die Welt in der das ganze spielt besteht zum größten Teil aus Wasser, Dungeons befinden sich auf Inseln] gesehen, die dem ein oder anderen Spieler wohl ein wenig an die Nerven gehen werden, da sie aufgrund der riesigen Welt doch bis zu 5 Minuten dauern können, mangelt es dem neuesten streich Nintendos an Nichts.
So kann man allein in der ersten größeren Stadt bei der man den Anker auswirft stundenlang diversen „Subquests“ nachgehen. Im Handelszentrum des Ozeans, das passender Weise „Port Monee“ heißt. Gilt es etwa einen Gefangenen zu befreien, eine Kamera zu finden und eine Rasselbande dazu zu bringen wieder in die Schule zu bringen. Dass dies nicht so einfach ist und in einem Versteckspiel ausartet ahnen Zeldaveteranen wohl schon. Derlei Minispiele, die für die eigentliche Handlung unwichtig, doch eine Menge Abwechslung ins Spielgeschehen bringen, gibt es zu Hauf und werden meist mit Herzteilen (wenn ihr vier gefunden habt, erhaltet ihr mehr Energie) oder massenweise Rubine - dem Währungsmittel auf den Inseln - entlohnt. Hin und wieder gibt es auch eine Schatzkarte aus dem Reichhaltigen Repertoire der Händler und „Spielothekenbesitzern“, die euch auch schon mal zu einer Partie „Schiffe versenken“ einladen.
[komm wir finden einen Schatz… ]
… heißt es deshalb nicht nur in den angrenzenden Höhlen, sondern auch auf dem Meer, denn diese Schatzkarten geben euch die Positionen versunkener Piratenschätze an die es mithilfe eures Schiffes zu bergen gilt während ihr über die sieben Weltmeer huscht. Dass euer Boot mit euch reden und euch Tipps geben kann versteht sich natürlich von selbst und nachdem ihr von den Piraten im späteren Spielverlauf die Bomben geklaut habt, gibt’s sogar eine Abschussvorrichtung für eben diese. Vorausgesetzt ihr findet zu Beginn des Spiels das Segel und den Stab des Windes mit dem es gilt die Windrichtung (das wohl wichtigste Element des Spiels) zu verändern, denn ohne beides ist euer Spiel schneller vorbei als ihr „Eine Seefahrt die ist lustig“ singen könnt.
[einmal Zelda, zweimal Zelda ]
Wenn dann nach gut fünfzig Stunden das ganze geschafft hat und keine Lust mehr hat auch die letzten Geheimnisse des Spiels zu knacken (für die man ohne Hilfsmittel wohl gut nochmals fünfundzwanzig Stunden benötigt) und sich in der glücklichen Lage sieht die „Limited Edition“ zu besitzen, der hat nicht nur Grund sich über den Abspann zu freuen, sondern auch über zwei weitere Spiele, die Nintendo dieser Edition beilegt. Zum einen ist da, das schon viel zitierte „Ocarina of Time“ und deren Neuauflage „ Ocarina of Time - Master Quest“ enthalten, zum anderen hat man mit beiden wohl nochmals gute hundert Stunden zu tun.
Um das ganze aber ein wenig zu relativieren, muss man sagen das „Ocarina of Time“ lediglich die Umsetzung des N64 Klassikers ist bis auf eine leicht verbesserte Auflösung ohne Veränderungen daherkommt, während „Master Quest“ eine Art „Ocarina of Time Deluxe“ ist, bei der, der Schwierigkeitsgrad ein wenig höher ist. Prinzipiell handelt es sich also quasi um ein Spiel, dennoch aber eine tolle Geste Nintendos mit der man dem Spieler ein tolles Paket schürt.
# Fazit
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Egal ob Atmosphäre, die gewohnt lustigen Dialoge und eine Menge Spielwitz zeichnen dass nie langweilig werdende Spiel, das exclusiv für Nintendos Spielwürfel und genau ein Jahr nach dessen Einführung am 3.5. erschienen ist, aus.
Bereits nach wenigen Minuten ist man erneut gefangen in der (bunten) Welt rund um Entführungen und Piraten die erfrischend Neu daherkommt auch wenn man sich hier und da an alte Tugenden erinnert. Im wesendlichen ist das jenes Spiel für das es sich lohnt einen Cube zu kaufen, zumal man zwei „Klassiker“ noch dazubekommt.
Schade nur, das es keine Sprachausgabe auf die Mini DVD geschafft hat, aber Zelda Fans, wie auch alle anderen dürfen ruhigen Gewissens zugreifen, zumal der Preis mit knapp fünfzig Euro für drei Spiele wirklich in Ordnung geht.
# unterm Strich bleibt
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+ The Legend of Zelda - The Windwaker
Ein Spieler (Gameboy Advanced Kompatibel)
12 Blöcke auf der Memory Card (drei Speicherstände)
+ The Legend of Zelda - Ocarina of Time / Master Quest
Ein Spieler (nur im 60 Hz Modus Spielbar)
15 Blöcke auf der Memory Card
Das ganze wird in einem güldenen Doppel DVD Set ausgeliefert und beinhaltet neben einem 56seitigen, gut bebilderten und verständlichen Handbuch auch noch einen Nintendo VIP Schein für 250 Sterne [näheres auf www.nintendovip.com]. Der Preis liegt zwischen fünfzig und sechzig Euro und geht in Ordnung. Eine Memory Card wird nicht mitgeliefert, dürfte aber bei jedem Game Cube Spieler „vorrätig sein“.
© der_dominator Anfang Mai 2003 - sehr empfehlenswert weiterlesen schließen
Informationen
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