Pro:
Geschmack, Preis, gut für Deko
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Hallöchen liebe Leser!
Heute möchte ich euch einmal nichts Süßes vorstellen. Ist ja naheliegend, kurz nach Weihnachten und Alle berichten über ihren süßen Teller. Ich möchte aber von etwas Gesundes berichten, von der
» Physalis «.
Da viele Menschen, so wie ich auch, kaum etwas über die Physalis wissen, werde ich sie euch einmal vorstellen.
Preis und Kaufort:
Ich habe sie heute im Aldimarkt gekauft, da ich sie zur Silvesterparty als Deko haben wollte.
Bezahlt habe ich dafür 0,99 €.
Verpackung:
Die Früchte sind in einem kleinen gitterförmigen schwarzen Korb 9,5x9,5x7cm abgepackt. Über diesem Korb ist eine durchsichtige Folie gespannt, die am Korb mit einem Gummi festgehalten wird. Auf der Folie steht nur der Name der Frucht „Physalis“, Strichcode und der Hersteller.
Was ist das für eine Frucht?
Die Physalis wird auch Kapstachelbeere genannt. Die Kapstachelbeere (Physalis peruviana), nach dem
botanischen Gattungsnamen oft verkürzt Physalis, aber auch Blasenkirsche oder Judenkirsche genannt, ist eine Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).
Anbaugebiet und Aussehen der Pflanze:
Die Physalis ist eine starkwüchsige, einjährige Pflanze, die Wuchshöhen von 0,3 bis 1 m erreicht. Sie kann mit nur geringem Aufwand auch in Mitteleuropa im Freien kultiviert werden.
Sie ist feinfilzig bis filzig behaart, die Trichome sind gelenkig und stehen meist im rechten Winkel von den Stängeln ab. Die Laubblätter besitzen eine eiförmige Blattspreite mit einer Länge von 5 bis 10 cm und einer Breite von 4 bis 7 cm. Die Spitze ist oftmals sichelförmig zugespitzt, die Basis mehr oder weniger herzförmig. Der Blattrand ist ganzrandig oder mit wenigen unregelmäßigen Zähnen besetzt. Die sowohl Ober- als auch Unterseite sind mit anliegenden, gelenkigen Trichomen besetzt, wobei die Unterseite und die Bereiche an den Hauptadern etwas stärker behaart sind. Die Blattstiele haben eine Länge von 1 bis 4 cm.
Die Blüten stehen an 6 bis 8 mm langen Blütenstielen. Der Kelch ist zur Blütezeit langgestreckt bis langgestreckt-glockenförmig, 8 bis 9 mm lang und an der Basis der Kelchzähne 4 bis 6 mm breit. Die Kelchzähne sind dreieckig bis eiförmig-zugespitzt geformt und etwa genauso lang wie die Kelchröhre. Die gelbe Krone hat eine Länge von 10 bis 14 mm und wird 12 bis 15 mm breit und ist im Schlund gefleckt. Die fünf Staubblätter bestehen aus 2 bis 4 mm lange Staubfäden und bläuliche, 3,5 bis 4 mm lange Staubbeutel. An der Frucht vergrößert sich der Kelch auf eine Länge von 3 bis 4 cm und einen Durchmesser von 2,5 bis 3 cm. Er ist dicht und weich behaart, zehn-rippig oder leicht zehn-winkelig. Er enthält eine orange, 12 bis 20 mm lange und 10 bis 15 mm breite Beere, die auf der ausgestülpten Kelchbasis steht, die einen Durchmesser von 3 bis 5 mm erreicht.
Ihre Heimat sind die Anden; sie wird mittlerweile aber auch z.B. in Südafrika kommerziell kultiviert. Die orangefarbenen Früchte sind etwas weniger als kirschgroß und lampionartig von einer grünen Hülle umgeben, die im reifen Zustand gelb wird und dann vertrocknet, d.h. eine hellbraune Färbung annimmt. In diesem Zustand kommt sie in den Handel und dient oft zur Verzierung von Nachspeisen. Blätter und Stängel der Physalis sind wie bei vielen andere Nachtschattengewächsen (Solanaceae) auch leicht beharrt. Sie erreicht eine Wuchshöhe von knapp einem Meter und wird wie Tomaten normalerweise einjährig gezogen. Kurz vor dem Frost kann man sie ausgraben und z.B. im Keller die Früchte am Stock reifen lassen. Bereits geerntete grüne Früchte reifen nicht nach.
Verwandte Arten:
Es gibt eine bekannte und verwandte Art der Physalis, Physalis franchetii, die als Zierpflanze bekannte Lampionblume, deren lampionförmige Fruchthülle leuchtend orangerot gefärbt ist.
Aussehen:
Die Physalisfrucht kann man so noch nicht sehen, denn sie ist umhüllt von ihren trockenen hellbraunen Blättern. Diese Blätter kann man oben öffnen, denn unten an der Frucht sind sie mit einem kleinen Stiel an der Frucht befestigt.
Sind die Blätter geöffnet, sieht man die orange leuchtende Frucht mit einem Durchmesser von ca. 2,5 cm. Die Schale der Frucht ist ähnlich wie der bei Weintrauben beschaffen.
Geruch:
Rieche ich daran, muss ich erst einmal überlegen, wie ich es beschreiben soll. Sie riecht sehr fruchtig, ein wenig nach Stachelbeeren. Mehr kann ich nicht erschnuppern.
Geschmack:
Nun geht es aber mal ran ans Eingemachte.
Ich werde sie jetzt verkosten. Das orangene Fruchtfleisch ist bissfest. Die Physalis hat keine Kerne und keinen Stein und kann dadurch ganz gegessen werden. Der Geschmack ist süßlich mit gleichzeitigem fruchtigem säuerlichem Geschmack. Sie schmeckt wie eine Mischung aus Ananas, Stachelbeere Trauben.
Nährwerte:
100 g entalten:
72 kcal/ 306 kj
2,3 g Eiweiß
1,1 g Fett
13,3 g Kohlenhydrate
Vitamin C
Vitamin B1
Provitamin A
Eisen
Die Früchte der Kapstachelbeere sind reich an Vitamin C (ca. 11 mg/100 g), B1, Provitamin A, und Eisen. In Afrika werden auch ihre Blätter gekocht als Gemüse gegessen sowie als Pflaster zur Wundbehandlung verwendet.
Die Physalis bestehen aus:
82,5 % Wasser
13,3 % Kohlenhydrate
2,3 %Proteine
Die Beeren unbedingt bis zum Verzehr oder der Verwendung in der Hülle lassen. Kühl und trocken gelagert halten. Etwa bis zu 2 Wochen halten sich die Früchte.
Hersteller:
C. I. Frutireyes LTDA.
Phone: (571) 4358656
Fax: (571) 6151190
E-Mail: [email protected]
Bogota, D.C.-Colombia
Herstellerempfehlung:
„Sie können die orangegelben direkt aus der Papierhülle essen, indem Sie die Hülle weiter öffnen. Die vielen kleinen Samen können mitgegessen werden. Neben dem Frischverzehr eignen sich Physalis auch zum Trocknen, sie schmecken wie Rosinen. Oder die kleinen Beeren in Schokosauce eintauchen und eine selbstgemachte Praline servieren“.
Meine Erfahrung:
Nachdem ich nun hier sitze und die kleinen runden Dinger versuche zu beschreiben, sie mir dabei ansehe, bekomme ich richtigen Appetit darauf. Ich nehme mir noch eine Frucht aus dem Korb, öffne am oberen Ende die Blätter und klappe sie einfach runter. Nun habe ich den Stil mit den daran befestigten Blättern zusammen zwischen den Fingern, spüle sie kurz unter dem Wasserhahn ab und kann mir die Physalis so in den Mund stecken und von dem Rest zwischen meinen Fingern abbeißen. Mmm lecker.
Man kann sie natürlich so pur essen, aber ich dekoriere damit zu jeder Feier die Aufschnittplatten, Eis oder stelle kleine Appetitshäppchen damit her. Cocktails sehen sehr attraktiv aus, wenn man sie mit ihr verziert.
Fazit:
Eine wirklich erfrischende und wohlschmeckende Frucht. Besonders schön an dieser Beere ist, sie ist fest in ihrem Fruchtfleisch. Schneidet man sie durch, kleckert man nicht mit klebrigem Saft herum.
Durch ihren hohen Vitamingehalt ist sie besonders empfehlenswert. Sie ist vielfältig einsetzbar, leicht zu verarbeiten und einfach eine tolle Erfindung.
Ich hoffe, ich konntet euch mit meinem Bericht über die Physalis etwas unter dieser Beere vorstellen und seid neugierig geworden.
Probiert sie doch einmal aus!
Ich vergebe eine Kaufempfehlung für diese Beerenfrüchte und vergebe 5 Sterne dafür.
Ich bedanke mich für das Interesse und für die Lesungen. weiterlesen schließen
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