Pro:
Doppel-CD, 26 Songs, nettes Booklet mit Songtexten
Kontra:
Sortierung beliebig, zeitliche Ordnung besser
Empfehlung:
Ja
Ist diese Doppel-CD ein Best Of oder nur der Beginn des endgültigen Ausverkaufs ("Sell Out") ?
Spät ist diese CD herausgekommen, denn immerhin 34 Jahre hat es gebraucht, um ein zweites Best Of herauszugeben.
Der CD ist ein sehr schönes Booklet beigelegt worden, enthalten sind alle Songtexte, zudem die Herkunft aller Songs, also von welchem Album sie stammen, was sicherlich für Neueinsteiger in Sachen Pink Floyd
sehr zugute kommen wird.
Pink Floyd wird sicherlich den meisten ein Begriff sein, denn besonders drei Songs sind immer und immer wieder zu hören. "Shine On You Crazy Diamond" ist sehr häufig bei Sport- und Erlebnisberichten oder beim Segelfliegen vom Fernsehen als Hintergrundmusik zu hören. "Another Brick In The Wall (Part 2)", jener Titel mit dem Kinderchor und den Zeilen "We Don't Need No Education ..." hat es wohl wirklich Jeder über 20 schon einmal gehört, den jüngeren Lesern empfiehlt sich das Anhören des Meisterwerks "The Wall" oder eben dieser CD. Dritter Titel im Bunde ist "Wish You Were Here", der immer noch häufig im Radio gespielt wird.
Außerdem kennen die älteren Leser sicherlich noch das Gitarrenintro von "Astronomy Domine", denn es ist, wenn ich mich recht entsinne bei der ARD die Melodie zur Sendung "Monitor".
Doch wer sind Pink Floyd ? Einteilen kann man drei Phasen von Pink Floyd, eine Syd Barrett-Phase, dazu die Phasen mit und ohne Roger
Waters.
Die ursprüngliche bzw. Gründungsbesetzung war wie folgt:
Syd Barrett: Vocals
Nick Mason: Drums
Roger Waters: Bass
Richard Wright: Keyboards, Vocals
Diese Besetzung hatte von 1966 Bestand. Später kam als Gitarrist David Gilmour hinzu.
Dann wurde Syd Barrett durch Roger Waters an den Vocals, beim Gesang abgelöst. Neben etlichen Gastmusikern hatte diese Schaffensphase bis
zum Album "The Final Cut" und langen Gerichtsprozessen, um den Bandnamen und den Nutzungsrechten der Songs, bestand und endete mit
dem AUSSTIEG von Roger Waters.
Kurze Zeit während der Waters-Ära war auch Richard Wright nicht dabei, zu den Gründen müßte ich selbst recherchieren, falls es irgendwer weiß, ich wäre über eine Antwort dankbar.
Nach dem Waters Ausstieg übernahm David Gilmour den Gesang, den Bass spielten zumeist Gastmusiker, besonders Rick Fenn, der bei diversen Mike Oldfield-Aufnahmen zu ersten Lorbeeren kam.
Die vorliegende Doppel-CD enthält Songs aus allen 3 Phasen und aus 4 Jahrzehnten. Alle Songs wurden 2001 Digital Remastered, um den besten Klang zu garantieren.
Bevor ich auf die einzelnen Songs eingehen möchte, noch eine Aussage zu meinem Zugang zu Pink Floyd und auch eine kurze Beschreibung des Covers.
Ich persönlich mag Pink Floyd erst mit dem Ausstieg Roger Waters, die Solowerke, so weit ich sie kenne, sind mir von fast allen Mitgliedern und besonders von Roger Waters ein Greuel. Auch die Ära als Syd Barrett
noch dabei war, gefällt mir nur bedingt. Aus der Waters-Ära mag ich viele Sachen (The Wall, einige Sachen aus diversen Alben), aber die Alben "Wish You Were Here" und vor allem "Dark Side Of The Moon"
überhaupt nicht. Dieses sollte fairerweise vorher gesagt werden, so daß eventuelle spätere Äußerungen besser zu verstehen sind.
Zum Cover: Dieses ist recht gut gemacht, beeinhaltet es doch ein Bild, welches sich aus den Bilder aller vorherigen CD-Cover zusammensetzt, jedoch nicht in einer Reihe oder einer Ordnung, sondern es wurde daraus ein neues Bild geschaffen. Gut gelungen und auch neben dem Booklet ein optisches Highlight. Gibt es auch akkustische Highlights ?
Ja und nein, doch der Reihe nach. Jede CD enthält 13 Titel, die leider nicht chronologisch geordnet sind, aber immerhin sind 26 Titel damit zusammengekommen.
Echoes - The Best Of Pink Floyd
CD 1:
Astronomy Domine:
Besagter Song, dessen Intro für eine Fernsehsendung benutzt wird. Dieser Titel ist aus dem 1967'er Album "The Piper At The Gates Of Dawn" und ist also noch mit Syd Barret. Dieser Song ist u.a. wegen oder
durch das Gitarrenintro interessant, dennoch ist es für mich nur ein mittelprächtiger Song, der aber auf jeden Fall auf ein Best Of gehört.
~5,5/10~
See Emily Play:
War zu den Urzeiten der Floyd's eine Single (1967), die für mich die beste Single der Barrett-Zeit war. Ein sehr psychedelischer Song, der mir sehr gefällt, diese Art von Musik hört man etwa 12 Jahre später
wieder, die ersten CD's der Simple Minds gehen in diese Richtung. Ich behaupte sogar, Songs wie "Life In A Day" sind durch diesen Song inspiriert worden. Ein mitreißender Refrain rundet das Hörerlebnis ab:
"There Is No Other Day
Let's Try It Another Way
You'll Lose Your Mind And Play
Free Games For May
See emily Play"
Wohl manchmal ein Pink Floyd-Motto, einfach losspielen ...
Dieser Song durfte auf keinen Fall fehlen.
~8,5/10~
3. The Happiest Days Of Our Lives
und
4. Another Brick In The Wall (Part 2):
Beide Songs stammen aus "The Wall", "Another Brick ..." wird wohl auch in 20 Jahren noch der bekannteste Song des Meisterwerks "The Wall"
bleiben. Beide Songs, wie auch das gesamt Album von "The Wall" gefallen mir, leider hätte ich noch gerne den Übergang zu "Mother" und eben diesen Song als nächsten Titel gehabt, kleiner Minuspunkt.
Dennoch, diese beiden Titel sind Pflicht für ein Best Of !
~8,5/10~ + ~9,5/10~
5. Echoes:
Das Lied gefällt mir, obwohl aus einer Phase, wo Floyd und Deep Purple nahezu gleiche Strukturen und ähnliche Synthi-Gitarrenarbeit hatten. Also zu "Meddle"-Zeiten 1971, wo ich noch in einem Alter war, wo an Schreiben und Musikhören nicht zu denken war.
Nun hören wir das erste richtige Highlight der CD ! Hat seinen Platz verdient.
~10/10~
6. Hey You:
Auch von "The Wall", sehr schöner Song, "Hey You, Don't Tell Me There's No Hope At All, Together We Stand, Divided We Fall" ...
Gleich eine Lehre für's Leben, 'loll. Ist schön, daß der Song berücksichtigt wurde.
~10/10~
7. Marooned:
Stammt von dem letzten Studio-Album "The Division Bell", mein Lieblingsalbum neben "The Wall", ich mag diesen Song. Diese Wahl war aber eher blöd, denn Songs wie "Poles Apart", "Take It Back" (immerhin Single) oder "A Great Day For Freedom " fehlen dagegen.
Die Gitarre klingt mir einfach zu übersteuert, dennoch ...
~10/10~
8. The Great Gig In the Sky:
Kein Kommentar, dieser Song ist der schlechteste Pink Floyd-Song, den ich jemals gehört habe, alleine die Backgroundsängerin nervt, mein Kopfschmerzsong, stammt aus dem Klassiker und Dauerbrenner "The Dark
Side Of The Moon". Es hätte sicherlich andere Songs aus dem Album gegeben, die zwar nicht so wichtig sind, aber ...
Schnell weiterskippen (zum Glück geht das), dafür hätte "Mother" prima gepaßt ...
~0/10~
9. Set The Controls For The Heart Of The Sun
Wieder sind wir in einer psychadelischen Phase, hier mit Syd Barret und David Gilmour, angekommen, 1968, da war ich noch nicht einmal geboren. Der Titel war auf dem Album "A Saucerful Of Secrets", ich glaube,
diesen Song habe ich nie zuvor richtig gehört, Pluspunkt für ein Best Of, denn so soll es sein, vertrautes und weniger vertrautes Material.
Ob es aus chronologischen oder bandgeschichtlichen Gründen sinnvoll war, diesen Song zu wählen, überlasse ich anderen. Hauptsache, mir gefällt
dieser Song, wenn er drauf ist, was ich bejahe, zweites Highlight der CD !
~10/10~
10. Money:
Stammt von "Dark Side Of The Moon", mag ich nicht, gehört aber aus diversen Gründen neben "Time", ebenfalls aus dem Album, immer auf ein Best Of ! Schnell weiterskippen, "Dark Side ..."-Fans werden es mögen.
~2/10~
11. Keep Talking:
Ja, wenn man so drumm bittet, gern. Der Song stammt auch aus meinem Lieblingsalbum "The Division Bell", war auch Single und sollte vor allem durch diverse Ausstrahlung des Videoclips bei den Musiksendern
bekannt sein. Dennoch gäbe es Songs aus dem Album, die ich lieber mag.Aber, es gehört auf dieses Best Of und auch das Solo in der Mitte des Songs verdient Gehör. Klasse Keyboard-Synthie-Part nach dem Solo, schöner Chor: "Why Won't You Talk To Me, You Never Talk To Me, What Are You Thinking, Where Do We Go From Here".
Highlight der CD, sehr schön.
~12/10~
12. Sheep:
Stammt aus dem 77'er Album "Animals", damit konnte ich mich bisher noch nicht so anfreunden, kannte das Stück nur aus einer alten Bootleg-LP, scheint recht komplex zu sein, sicherlich nichts für Einsteiger in die Band. Die Gesangsparts hätten prima auf das Album "The Wall" gepaßt.
Ob es auf das Best Of-Album gehört ? Ja, weil auch unbekanntere Titel dazugehören, nein, weil viele bekanntere Stücke (z.B. "Welcome To The Machine" und "Run Like Hell") fehlen.
~5,5/10~
13. Sorrow:
Unbestritten ein Highlight, stammt von "A Momentary Lapse Of Reason", der ersten Veröffentlichung nach dem Waters-Ausstieg. Wer mich kennt, weiß, daß ich dieses Lied und auch das Album immer sehr mochte, dennoch ist dieser Song noch immer mein Lieblingssong aus dem Album. Zudem gibt es nur wenige Titel, die ich noch lieber mag, eigentlich nur "A Great Day For Freedom" und "Julia Dream".
Dieses Stück war absolute Pflicht, schön es auf dem Best Of zu haben,der Song beeindruckt durch das Intro auf der Gitarre, sehr schön, aber: irgendwie klingt es in der Überarbeitung hier total dumpf, gefällt mir
auf dem "A Momentary Lapse Of Reason"-Album und auf der Live-CD "A Delicate Sound Of Thunder" besser.
Hier hat die Technik dem subjektivem Empfinden und Gehör wohl einen Streich gespielt (?), dennoch, dieser Song verdient es, seinen Text komplett aufzuführen:
The Sweet Smell Of A Great Sorrow Lies Over The Land
Plumes Of Smoke Rise And Merge Into The Leaden Sky
A Man Lies And Dreams Of Green Fields And Rivers
But Awakes To A Morning With No Reason For Waking
He's Haunted By The Memory Of A Lost Paradise
In His Youth Or A Dream, He Can't Be Precise
He's Chained Forever To A World That's Departed
It's Not Enough, It's Not Enough
His Blood Has FrozenAnd Curdled With Fright
His Knees Have Trembled And Given Way In The Night
His Hand Has Weakened At The Moment Of Truth
His Step Has Faltered
One World, One Soul,
Time Pass, The River Roll
And He Talks To The River Of Lost Love And Dedication
And Silent Replies That Swirl Invitation
Flow Dark And Toubled To An Oily Sea
A Grim Intimation Of What Is To Be
There's An Unceasing Wind That Blows Through This Night
And There's Dust In My Eyes, That Blinds My Sight
And A Silence That Speaks So Much Louder
Than Words Of Promises Broken
~12/10~
CD 2:
14. Shine On You Crazy Diamond (Parts 1-7):
Dieser Song, dessen Part 1 sehr häufig als Instrumental bei diversen Berichten zur musikalischen Untermalung dient, stammt vom Album "Wish You Were Here", ein Meilenstein in der Karriere der Band. Die
nachfolgenden Parts beeinhalten auch Gesang von Roger Waters und ein sehr dominantes Saxophon, ein Grund, diesen Song nicht zu mögen. Ich kann mit Saxophon nur bedingt etwas anfangen, aber niemals bei Solis oder mit einer solchen Dominanz, wie hier. Die Wahl, das fast komplette Werk auf diese CD zu packen, finde ich bedauernswert, denn diese Zeit hätte sinnvoller genutzt werden können ... Es sind kaum Songs aus dem Album "A Momentary Lapse Of Reason" zu hören, es fehlen diverse Songs, aber dieser Titel wird ganz gespielt, schade, kleiner Minuspunkt.
Um das nochmals zu betonen, es ist unbestritten, daß der Song hierher gehört, aber warum alle Teile ? Auch live wurden nicht immer alle Teile gespielt ...
~8/10~
15. Time:
Ein Stück aus dem "Dark Side Of The Moon"-Album, der einzige Song, derzu ertragen ist, nicht ganz mein Geschmack, unbestritten durch das "Uhrengetöse" am Anfang interessant, außerdem Pflicht aus diversen
Gründen, aber ich benötige diesen Song nicht wirklich ...
~6,5/10
16. The Fletcher Memorial Home:
Aus dem Album "The Final Cut", nicht schlecht, aber ich vermisse auch "Not Now John" von diesem Album, dennoch, somit wurde auch dieses Album bedient.
~7,5/10~
17. Comfortably Numb:
Live ein einmaliges Erlebnis, stammt von dem Doppel-Album "The Wall" und ist unter keinen Umständen entbehrlich, dennoch ganz witzig, das Ende von "Is There Anybody Out There ?" wurde beibehalten, gut gemacht, auch wenn es irgendwo ungewohnt ist (so aus dem Nichts heraus). Bisher das Highlight der 2. CD, na ja, aber es sind noch genügend Titel da. Kleines Makel, das geniale Solo wird leider ausgeblendet.
~12/10~
18. When The Tigers Broke Free:
Stammt aus dem Soundtrack zu "The Wall", dieses Lied habe ich außerhalb jener Soundtrack-CD bereits lange gesucht, ich liebe diesen Song, ein Highlight der gesamte CD, noch ein Glanzpunkt ! Klasse, sehr orchestral dargeboten, schöner Chor, allerdings nicht für Jedermann passend. Das Lied verbreitet eine Stimmung, wie bei Beerdigungen oder dem Aufmarsch
vor einer Hinrichtung.
~12/10~
19. One Of These Days:
Stammt aus dem Album "Meddle" von 1971, es handelt fast ausschließlich um ein Instrumental, lediglich einige Wörter werden mit verzerrter Stimme wiedergegeben, Besonderheiten, es singt Nick Mason und das Stück wird von zwei Bassisten getragen (Roger Waters und David Gilmour), sehr ungewöhnlich. Entgegen den mir bisher bekannten Versionen klingt die Stimme noch verzerrter als auf z.B. dem Livestück auf "A Delicate Sound Of Thunder". Wäre dieses Stück nicht drauf gewesen, hätte ich gemeckert, noch ein Highlight.
~10/10~
20. Us And Them:
Wieder ein Stück aus "The Dark Side Of The Moon", hier handelt es sich um ein sehr ruhiges Floyd-Stück, wieder mit einem Saxophon versehen. Der Titel ist für mich hier so überflüssig wie der Staub auf meinem TFT
bzw. Monitor.
~4/10~
21. Learning To Fly:
War eine Single und stammt aus "A Momentary Lapse Of Reason", ist neben "Sorrow" das einzige Stück, was den Weg auf dieses Album schaffte. Der Song ist neben "Terminal Frost" der Song des besagten Albums, der mir am Wenigsten zusagt. Dennoch gehört auch er hierher und gefällt mir um Längen besser als Stück 20.
~5/10~
22. Arnold Layne:
War eine Single 1967, klar, aus der Zeit mit Syd Barrett. Klingt alles sehr wirr, bis auf das Solo im Mittelteil (eine Orgel, ein Xylophon ?) klingt es
nicht unbedingt wie die übrigen Titel ... Mal was anderes, denn so oft habe ich mir dieses Lied bisher nicht angehört.
~6,5/10~
23. Wish You Were Here:
Natürlich aus dem gleichnamigen Album, ich habe diesen Song viel zu oft hören müssen, ich mag ihn immer noch nicht, warum ? Der Song geht mir so sehr auf den Nerv, daß ich hierüber wirklich keine weiteren Worte verlieren möchte, außer, daß er zum Charrierequerschnitt bei einem Best Of gehört, deshalb auch hierher gehört ...
~3/10~
24. Jugband Blues:
Stammt aus dem Album "A Saucerful Of Secrets" und war mir bisher völlig unbekannt. Erinnert mich irgendwie, weil total wirr mit Blasorchester etc. an die Beatles, die mit einigen Titeln etwa um diese Zeit ähnlich wirres Zeug verzapften (z.B. "Sergeant Pepper's Lonely Hearts Club Band") ... Grauenhaft, was soll dieses Stück hier, der Tiefpunkt der CD
2 ! Tja, wüßte ich nicht, daß der nachfolgende Song kommt, hätte ich hier bereits die CD aus dem Player genommen und auf eine Beschreibung der letzten beiden Songs verzichtet, doch es kommt ja "High Hopes" ...
~0/10~
25. High Hopes:
Wieder ein Stück des letzten Albums "The Division Bell", dem einen oder anderen sicherlich bekannt, weil das Video sehr häufig in den letzten Jahren bei den Musiksendern zu sehen war. Ungewöhnlich sind die dauernd klingelnden Kirchenglocken, schöner Song und die Glocken passen total zu dem Titel. Ein Muß auf dieser CD und ein kleines Highlight.
~12/10~
26: Bike:
Aus "The Piper At The Gates Of Dawn", was auch meiner Meinung nach die einzige Anmerkung hierzu sein sollte ... Nein, auch diesen Song brauche ich nicht wirklich ! Völlig wirr und sicherlich auf Droge entstanden.
~2,5/10~
Fazit:
Für Fans ist die CD höchstens wegen der Tatsache, daß es die Songs in neuer Bearbeitung, zudem "Shine OnYou Crazy Diamond" ungesplittet gibt. Natürlich auch wegen dem Sammeltrieb.
Für Nichtfans und Neueinsteiger ist das Album weitestgehend geeignet, wenn auch einige Songs ("Bike") hier sicherlich total deplatziert sind,
um Fans anzuwerben. Dennoch ein teilweise gelungener Querschnitt durch die Karriere der Band.
Für mich persönlich aber eher mittelprächtig, da zu viele Songs mir nicht zusagen. Dennoch kann ich die CD ruhigen Gewissens empfehlen, denn wer kann was dafür, daß ich weder Saxophon noch "Dark Side Of The
Moon" oder "Wish You Were Here" mag ? Also bei mir eher etwas für das Auge als für meine Ohren ...
Aber Geschmäcker sind sicher verschieden und manchmal seltsam. Ich denke einmal, die Breite Masse wird sehr verwirrt sein, daß ich die absoluten Meisterwerke so wenig mag, "Dark Side Of The Moon" war u.a. 15 Jahre ohne Unterbrechung in den Billboard-Charts, das ist ein Weltrekord !
Ich hoffe, ich werde deshalb nicht in der Luft zerrissen ...
Generell habe ich aber häufiger so meine Bedenken bei "Best Of's", weil sie mir schlecht gegliedert, zu kommerziell oder sonstwie verkehrt sind. Dieses werde ich mal bei den Kritiken zu den U2 Best Of's weiter
erklären, aber ich habe dafür schon damals im U2-Forum heftig auf den Deckel bekommen.
Abschließend hier nochmals alle Titel im Überblick:
CD 1:
1. Astronomy Domine
2. See Emily Play
3. The Happiest Days Of Our Lives
4. Another Brick In The Wall [Part 2]
5. Echoes
6. Hey You
7. Marooned
8. The Great Gig In The Sky
9. Set The Controls For The Heart Of The Sun
10. Money
11. Keep Talking
12. Sheep
13. Sorrow
CD 2:
14. Shine On You Crazy Diamond [Parts 1 – 7]
15. Time
16. The Fletcher Memorial Home
17. Comfortably Numb
18. When The Tigers Broke Free
19. One Of These Days
20. Us And Them
21. Learning To Fly
22. Arnold Layne
23. Wish You Were Here
24. Jugband Blues
25. High Hopes
26. Bike
Vielen Dank für's Lesen, Sven (Zoobremia)
P.S.: Schreibe auch für ciao, somit können viele Berichte in ähnlicher Form existieren.
P.P.S.:
Cover-Design: exzellent
Klangqualität: ausgezeichnet
Einer der besseren des Künstlers weiterlesen schließen
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