Pro:
Kurzweilig, klein zum Mitnehmen,
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich noch mal über ein Spiel berichten, welches allerdings schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat.
Das von Alex Randolph entwickelte Kartenspiel
##### Hol´s der Geier #####
wurde bereits 1988 in die Bestenliste zum Spiel des Jahres aufgenommen.
Trotz des Alters ist es bei uns sehr beliebt und heute immer noch in verschiedenen Spielwarenabteilungen für um die 9 € zu ergattern.
Hol´s der Geier ist spielbar ab einem Alter von 10 Jahre und für 2- 5 Spieler geeignet.
Das Spiel ist im Ravensburger Verlag unter der Artikelnummer: 012572 erschienen.
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Die Spielidee
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Wertvolle Mäuse tummeln sich im Spiel. Jeder versucht sie sich zu schnappen. Doch plötzlich kippt die Stimmung - Spannung kommt auf - Geier in Sicht!
Wen wird er sich diesmal aussuchen?
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Der Karton
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Der 22,5 x 15 x 3,5 cm große Karton ist hauptsächlich in rot gehalten, rechts unten sieht man die blaue Ravensburger Ecke.
Auf der vorderen Seite sieht man einen gemalten Geier, der auf einem hängenden Schild mit der Aufschrift "Hol´s der Geier" hockt, darunter zwei lachende Mäuse.
Auf der Rückseite sehen wir ein Photo von dem Spielmaterial und eine kurze Erklärung zum und über das Spiel.
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Der Inhalt
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In der Box befinden sich 75 Zahlenkarten in den Farben rot, lila, grün, gelb und blau mit den Zahlen von 1 - 15; 10 Mäusekarten mit den Werten von 1 - 10, sowie 5 Geierkarten mit den Werten von -1 bis -5.
Natürlich finden wir dort auch eine Spielanleitung vor.
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Die Spielanleitung
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Die Spielanleitung ist schlicht in schwarz-weiß gehalten und beinhaltet 5 Seiten.
Die Spielschritte sind in gut gegliederte Absätze unterteilt und mit Bildchen anschaulich verdeutlicht.
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Ziel des Spiels
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Wem gelingt es, viele Mäuse-Karten mit Pluspunkten zu ergattern und die negativen Geier-Karten möglichst den Mitspielern zu überlassen?
Wer zum Schluss der Runde die meisten Pluspunkte sammeln konnte, hat gewonnen.
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Die Spielkarten
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Die farblichen Zahlenkarten von 1 - 15 haben jeweils die Zahl in allen Ecken und in der Mitte sind sie 2 mal in größer und gegeneinander aufgemalt.
Jeweils 3 Zahlen auf einer Hälfte stehen auf dem Kopf, sodass die Karten nicht in Blickrichtung sortiert werden müssen.
Auf den positiven Spielkarten befinden sich kleine gezeichnete Mäuse, auf den negativen sehen wir große bunte Geier.
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Das Spiel
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Bevor es losgeht, werden die Mäuse- und Geierkarten gut vermischt und verdeckt auf einen Stapel gelegt.
Jeder Spieler sucht sich eine Farbe aus und erhält sämtliche Karten von 1 - 15 auf die Hand.
Jetzt geht es schon los, indem man die oberste Tierkarte aufdeckt.
Kommt eine Mäusekarte zum Vorschein, bedeutet es, das derjenige Spieler diese Karte erhält, der den größten Trumpf aufwirft.
Bei der Geierkarte, also einem Minuswert, bekommt der Spieler mit dem niedrigsten Kartenwert die Karte.
Jeder Spieler überlegt nun für sich, wie viel ihm die aufgedeckte Karte Wert ist und legt eine seiner Handkarten verdeckt vor sich ab.
Sind alle Spieler bereit, so werden alle Karten gleichzeitig umgedreht.
Wer also nun den höchsten Trumpf bei einer Mäusekarte, bzw. den niedrigsten Trumpf bei der Geierkarte hat, gewinnt diese Karte und legt sie wiederum verdeckt vor sich ab.
Bei seinen Überlegungen muss man auch immer die anderen abgeworfenen Karten der Mitspieler und die bereits hervorgeholten Tierkarten im Auge, bzw. im Gedächtnis behalten, damit man noch hohe oder niedrige Werte in Petto hält.
Beispiel: Es wird eine Mäusekarte mit dem Wert sieben aufgelegt. Die Mitspieler werfen aus den Handkarten die Werte 5, 11 und 15 ab. Die 15 gewinnt die Mäusekarte mit dem Wert sieben, hat aber bei den Mäusekarten 8 - 10 keine Chance mehr der Höchstbietende zu sein.
Haben zwei Spieler den gleichen Wert gespielt, gewinnt der nächste Spieler mit der nächst höheren bzw. niedrigeren Zahl.
Sind alle Tierkarten ausgespielt, so zählt man seine positiven Ergebnisse zusammen, zieht die negativen Punkte wieder ab und ermittelt so seine, hoffentlichen, Pluspunkte.
Man kann das Spiel jetzt wieder neu beginnen, indem man die Tierkarten neu mischt und solange weiterspielt, bis einer der Spieler eine bestimmte Punktezahl erreicht hat oder eine bestimmte Rundezahl erreicht wird.
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Mein Fazit
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Eine Spielrunde dauert ca. 5 - 10 Minuten und gestaltet sich von Mal zu Mal anders.
Man kann verschiedene Taktiken ausprobieren, ist aber andererseits auch sehr vom Glück abhängig.
Das Spiel ist kurzweilig und man kann es ohne Probleme genau wie z.B. ein Rommé-Spiel über eine längere Zeit am Stück spielen.
Empfehlenswert ist das Kartenspiel für 2 Personen, was ich persönlich als vorrangigsten Pluspunkt ansehe, da sich oftmals nicht mehr als 1 Spielpartner findet.
Herr Randolph hat hier ein gelungenes Spiel ins Leben gerufen, dass mit den schön gestalteten Spielkarten nicht nur nett anzusehen ist, sondern auch angenehm zu spielen ist.
Selbst jüngere Kinder kann man leicht an das Spiel heranführen und so noch ein wenig Nachhilfe in Mathematik geben.
Von mir gibt es daher alle Sterne und eine Kauf- oder Verschenkempfehlung.
Tanja für ciao und yopi weiterlesen schließen
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