Damals war es Friedrich (Taschenbuch) / Hans Peter Richter Testberichte

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Pro & Kontra
Vorteile
- sehr gut nachvollziehbar, realistisch geschrieben
- Sehr lehrreich!
- spannende Story, gut erzählt, auch für Jüngere leicht zu verstehen
Nachteile / Kritik
- nichts
- Nichts!
- ein sehr, sehr trauriges Ende. :-(
Tests und Erfahrungsberichte
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Gestern er, heute ich, morgen DU
Pro:
-
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Wer kennt es nicht, den Spruch „Was hab ICH denn damit zu tun?“ ~ viel zu oft gehört, vielleicht auch selbst schon benutzt.
Nach der Lektüre dieses Buches denkt vielleicht der ein oder andere doch mal darüber nach....
„Damals war es Friedrich“ erzählt von einer „Geschichte“, die sich in der „Nazizeit“ zugetragen hat. Man hält also nicht einen x-beliebigen Roman in der Hand, sondern einen Tatsachenbericht, ein Stück Geschichte sozusagen. Und genau dieses Faktum lässt den Leser noch gebannter auf die Zeilen starren; und trägt dafür Sorge, dass der ein oder andere sich fragt, wie die Mitmenschen damals all das zulassen und gar richtig finden konnten.
DerKommentare & Bewertungen
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anonym, 05.05.2007, 14:01 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sh! Etwas kurz vielleicht, aber alle Infos sind enthalten. Karin
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anonym, 20.08.2006, 23:37 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sh :o)
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Damals war es Friedrich von Hans Peter Richter
Pro:
lehrreich, übersichtlich
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Cover
Auf dem Buch ist das Foto einer grau-roten zerbrochenen Fensterscheibe zu sehen, durch die ein Junge mit schwarzer Mütze aus dem Dunkeln blickt. Der Titel befindet sich mittig in großen, weißen Buchstaben, darüber ist etwas kleiner und in blau der Name das Autors zu finden.
Autor
Hans Peter Richter ist 1925 in Köln geboren, arbeitete wissenschaftlich und schrieb nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche. Für seine Arbeiten erhielt er zweimal ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris. Er starb im November 1993.
Auszeichnungen für "Damals war es Friedrich":
- Mildred-Batchelder-Award
-Kommentare & Bewertungen
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Ermordung der Juden
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe yopi User,
es war wieder Zeit für einen neuen Bericht, und da ich viel lese wird mein Bericht über ein weiteres Buch handeln. Vor ca. 1 1/2 Jahren habe ich das Buch „Damals war es Friedrich“ gelesen, was ich persönlich sehr gut fand, es handelt um einen Juden namens Friedrich, der durch die Zeit der Judenvernichtung immer mehr zugrunde geht.
Inhaltsverzeichnis:
1.) Einige Infos, die beim Kauf des Buches wichtig sein könnten
2.) Inhalt des Buches
3.) Informationen über den Autor und zum Buch
4.) Inhaltsangabe zum Buch
5.) Was will uns der Autor sagen?
6.)
1.) Infos zum Buch:
Produktart: Taschenbuch (Buch)
ISBN: 3-423-07800-6
Verlag/Hersteller: dtv
Herstellungsland: Deutschland
Auflage: 50. Auflage August 2003
Buchseiten: 172
Preis: 5.50€
2.) Inhalt des Buches:
Vorgeschicht(1925) 9
Reibekuchen (1929) 11
Schnee (1929) 15
Großvater (1930) 22 Freitagabend(1930) 26
Schulanfang (1931) 29
Schulweg (1933)
36
Die Schlaufe (1933) 43
Der Ball (1933) 50
Treppengespräch (1933) 54
Herr Schneider (1933) 57
Die Verhandlung (1933) 62
Im Kaufhaus (1933) 69
Der Lehrer (1934) 73
Die Reinemachefrau (1935)
79
Gründe (1936) 83
Im Schwimmbad (1938) 90
Das Fest (1938) 95
Begegnung (1938)
102
Der Pogrom (1938)
106
Der Tod (1938) 113
Lampen (1939)
119
Der Film (1940) 122
Bänke (1940) 128
Der Rabbi (1941)
133
Sterne (1941)
137
Salomon
140
Besuch (1941) 144
Fledderer (1941)
146
Das Bild (1942) 149
Im Keller (1942) 153
Ende (1942) 157
Anhang 160
Zeittafel 168
3.) Informationen über den Autor und zum Buch:
Dr. Hans Peter Richter wurde 1926 in Köln geboren. Er arbeitet vorwiegend wissenschaftlich. Daneben hat er zahlreiche Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder geschrieben und herausgegeben. Zweimal erhielt er für seine Arbeiten ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris.
Hans Peter Richter starb im November 1993.
„Damals war es Friedrich“ wurde mit dem Mildred- Batchelder- Award der American Library Association für das beste in Amerika veröffentlichte Jugendbuch eines nichtamerikanischen Autors ausgezeichnet, dem Sebaldus- Jugendbuchpreis und dem Woodward- School- Book- Award . Das Buch stand außerdem in der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis. Das Buch wurde 1974 von Hans Peter Richter geschrieben. Das Buch gibt es in 14 Sprachen: Dänisch, Englisch, Französisch, Friesisch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Katalanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
Spanisch (Kastilisch) und natürlich Deutsch.
4.) Inhaltsangabe zum Buch:
Inhaltlich geht es bei „Damals war es Friedrich“ um die Freundschaft zwischen
einem jüdischen und einem nicht-jüdischen Jungen und dabei besonders um die Probleme von Friedrich Schneider, dem jüdischen Jungen, die er beim Aufwachsen im Nationalsozialismus hat. Beide Jungen werden im Jahre 1925 geboren und wohnen mit ihren Eltern in einem Mehrfamilienhaus, das dem auch im Haus lebenden Hausbesitzer Herrn Resch gehört. In welcher Stadt das Haus steht, kann wegen fehlender Angaben im Buch nicht ermittelt werden, anscheinend handelt es sich also um eine „x -beliebige“ deutsche Stadt. Die Lebenssituation Friedrichs und des namentlich nicht erwähnten nicht-jüdischen Jungen ist deshalb bis auf die Tatsache sehr ähnlich, dass die jüdische Familie Schneider weitaus wohlhabender als die eher als mittellos beschriebenen Eltern des nicht-jüdischen Kindes sind, weil beide Jungen Einzelkinder sind und später in dieselbe Schulklasse kommen. Nachdem sie sich im Alter von vier Jahren kennen lernen, verbringen sie viel Zeit miteinander. Wegen ihrer unterschiedlichen Konfessionen und den politischen Realitäten im
Nationalsozialismus nehmen ihre Lebensläufe jedoch unterschiedliche Wege. Beispielsweise wird Friedrich schon mit vier Jahren im Jahre 1929 vom faschistischen Hausbesitzer Resch als „Judenbengel“ beschimpft und muss auch in der Folgezeit häufig Diskriminierungen über sich ergehen lassen. Zwar werden im Roman auch schöne Momente im Leben beider Jungen beschrieben, Beispielsweise wenn davon berichtet wird, wie sie eingeschult werden und danach mit ihren Eltern auf den Rummelplatz gehen oder wie Friedrich feierlich in die jüdische Gemeinde aufgenommen wird, jedoch überwiegen eher solche Momente, in denen die antisemitisch geprägte Lebenssituation, in der sich Familie Schneider befindet, dargestellt wird. Wegen des Nationalsozialismus erleben die Jungen das Zeitgeschehen auf verschiedene Weise: Im Gegensatz zum nicht-jüdischen Freund bemerkt Friedrich in einer bestimmten Situation recht schnell, dass er bei den „Pimpfen“ nicht gut aufgehoben ist, weiterhin muss er 1934 die Schule verlassen, sein Vater verliert seine Arbeit bei der Post, Familie Schneider wird die Wohnung gekündigt, Frau Schneider stirbt im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht, im Jahre 1941 müssen Friedrich und sein Vater ihre Kleidung mit Judensternen versehen
und schließlich wird auch Herr Schneider von der Polizei verhaftet und abgeführt. Gleichzeitig geht es dem nicht-jüdischen Jungen und seinen Eltern immer besser, da der Vater nach sehr langer Zeit wegen seines Eintritts in die NSDAP wieder eine Arbeit bekommt und dadurch auch das Ansehen der Familie wieder steigt. Daneben wird in mehreren Episoden berichtet, wie die beiden Jungen zusammen große historische Ereignisse erleben, unter anderem den Judenboykott und die „Reichspogromnacht“ und aber auch kleinere Problemsituationen, bspw. als sie ins Kino gehen wollen oder nachdem sie im Schwimmbad waren. Zwischen den beiden Jungen werden im Verlaufe der Jahre also äußere Mauern aufgebaut, die schließlich im Jahre 1942 über Friedrich zusammenstürzen, als er bei einem alliierten Bombenangriff deshalb umkommt, weil der Hausbesitzer Resch ihm den sicheren Unterschlupf im Luftschutzkeller verwehrt, womit auch
der Roman endet.
5.) Was will uns der Autor sagen?
Wir erleben in diesem Buch, wie die Bevölkerung langsam gegen die Juden aufgehetzt wird. Die Juden werden verleumdet und schlecht gemacht. Selbst Richter und Lehrer, die diese Entwicklung zu stoppen versuchten, schafften es nur anfangs sich diesem Unrechtsdenken entgegenzusetzen. Schließlich wurde das Leben der Juden in der Öffentlichkeit immer mehr erschwert. Sie durften nicht einmal ins Kino, ins Schwimmbad und mussten sich sogar einen Stern an den Mantel heften und auf anderen Bänken sitzen. Zum Schluss wurden sie unter nichtigen Vorwänden ins KZ (Konzentrationslager) gebracht und ermordet.
Fazit:
Kaufen, kaufen, kaufen
So ich hoffe die Infos haben euch weitergeholfen und der ein paar von euch besorgen sch das Buch auch, also viel Spaß beim lesen und natürlich auch beim bewerten.
kusnojoKommentare & Bewertungen
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anonym, 02.07.2007, 22:16 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Der Bericht an sich ist schon gut, aber die eigene Meinung kommt etwas abhanden. ->hilfreich Gruß, Karin
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anonym, 14.08.2005, 15:43 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
das war auch meine schullektüre. fand sie ganz in ordnung.
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dieanke, 10.08.2005, 23:04 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sinn hat es, das Inhaltsverzeichnis abzuschreiben, wenn du den Inhalt eh wiedergibst? Platz füllen???
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Spannende Schulstunden
Pro:
sehr interessant und spannend
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser
Am Anfang der 7. Klasse lasen wir mal wieder eine Lektüre. Von dieser Nachricht war ich nicht sehr begeistert, da wir ungefähr ein Jahr davor auch schon mal eine gelesen hatten,
die so langweilig war, dass man kurz davor war, einzuschlafen. Also musste ich mich schon mal auf ein paar langweilige Deutschstunden gefasst machen. Doch als wir mit dem Buch anfingen, merkte ich schon nach kurzer Zeit, dass dieses Buch doch wirklich sehr interessant war.
~ ~ ~ ~ Kurzbeschreibung ~ ~ ~ ~
Die Geschichte spielt im zweiten Weltkrieg in der Nazizeit. Sie beginnt
1925, endet 1942 undKommentare & Bewertungen
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anonym, 02.07.2007, 22:18 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sh! Schöner Bericht, vielleicht solltest du nur das Ende nicht verraten? Viele Grüße, Karin
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antjeeule, 20.04.2005, 02:31 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Kathrin, dieses Buch habe ich auch gelesen. Es hat mich auch sehr beschäftigt. Du hast es gut rübergebracht. LG, Antje
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feldhase, 01.04.2005, 20:20 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hast du dich sehr gut mit dem Buch beschäftigt - obwohl es ein 'Schulbuch' ist ;-) Gruß vom Feldhasen
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