Pro:
- einfache Regeln
- schnell gespielt
- zu zweit möglich
Kontra:
- nach 1 - 2 Runden verliert man die Lust
Empfehlung:
Ja
Rosenkönig
Eins meiner Lieblingsspiele - sehr einfach zu lernen und trotzdem kurzweilig und immer wieder spannend
Zielgruppe:
Gelegenheitsspieler
Paare
Ein Spiel aus der Reihe "Spiele für Zwei" aus dem Kosmos-Verlag.
Es ist eben neu in einer schöneren Ausstattung (Metall-Box) erschienen, am Spiel selbst hat sich jedoch nichts geändert.
Zum Spiel gehört ein schön gestaltetes Spielbett und 52 Holzspielsteine, die jeweils auf einer Seite mit eienr weißen, auf der anderen mit einer roten Rose bedruckt sind, so dass beide Spieler mit den gleichen Steinen spielen können und so der Sortieraufwand gespart werden kann. Außerdem gibt die Spielfigur "Krone", mit der der aktuelle Standort angezeigt wird und 24 Macht - sowie 8 Heldenkarten.
Ein Spiel dauert, je nach Spielerfahrung der Spieler, ungefähr (maximal) 30 Minuten.
Empfohlen wird Rosenkönig für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene. Ich denke, es können jedoch auch schon jüngere Kinder lernen, da die Regeln sehr einfach zu erklären sind, lediglich für die strategische Komponente des Spiels braucht es etwas Überblick, den Kinder unter Umständen vielleicht noch nicht haben.
Es ist ein Taktil-Spiel, dessen Szenario im 15. Jahrhundert beim Kampf um die englische Königskrone, angesiedelt ist. Daher zeigt das Spielbrett auch eine stilisiete Landakrte von England. Es ist in 9 x 9 Felder unterteilt. Mit den Machtkarten, auf denen durch Schwerter die Richtung, in die die Spielsteine bewegt werden dürfen, angezeigt wird, müssen Gebiete (= Felder auf dem Spielbrett) erobert werden.
Spielablauf:
Beide Spieler bekommen 4 Heldenkarten und 5 Machtkarten - diese müssen offen ausgelegt werden, damit sie einsehbar für beide sind.
Auf dem Spielplan mit den aufgeteilten Feldern befindet sich der Start in der Mitte - dorthin wird die Krone - als Augangspunkt gesetzt.
Die abgebildeten Schwerter auf den Machtkarten geben die Zugrichtung an. Die Zugweite wird bestimmt durch die römischen Ziffern.
Der Spieler der an der Reihe ist markiert mit einem Rosenstein (rot oder weiss) sein Zielfeld.
Spielziel ist die Eroberung möglichst vieler zusammenhängender Spielfelder.
Doch wenn man bereits viele besetzte Felder hat, kann man sich dieser Eroberung nicht sicher sein. Durch Einsatz der sehr wertvollen Heldenkarten, können gegnerische Rosensteine umgedreht werden. Womit der Gegner enteignet und ein eigener Rosensteine auf das eroberte Feld gelegt werden kann. (Anmerkung: dies macht nur dann Sinn, wenn der Gegner auf diese Weise ein großes in mehrere kleine Felder aufsplittern muss, oder man selbst sein eigenens Gebiet deutlich erweitern kann.) Als zusammenhängend werden nur vertikal oder horizontal zusammenhängende Felder gewertet, diagonal angrenzende Felder werden nicht als "zusammenhängend" gewertet.
Wenn beide Spieler keinen Zug mehr ausführen können, oder der letzte Stein gesetzt wurde, ist das Spiel zu Ende.
Jetzt werden Punkte gezählt! Je grösser das eigene zusammenhängende Gebiet ist, um so mehr Punkte erhält der Spieler. Die Grösse der eroberten Fläche wird mit sich selbst multipliziert. Englands neuer Herrscher ist der, mit der höchsten Gesamtpunktzahl.
Fazit
Ein kurzes Spiel für zwischendurch, was trotzdem durch die strategischen Elemente, einiges an Spieltiefe bietet. Glück muss man auch haben. Die Regeln sind einfach und schnell erklärt - ein gutes Spiel für unterwegs. weiterlesen schließen
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