Rundreise im Westen der USA Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 01/2005
Pro & Kontra
Vorteile
- sehr viele Eindrücke
- Naturerlebnis der besonderen Art, besondere Städte
Nachteile / Kritik
- Teuerer Urlaub
- Nebenkosten
Tests und Erfahrungsberichte
-
Rundreise durch den Goldenen Westen der USA
12.01.2005, 10:07 Uhr von
carsten1962
Hallo, schreibe hier und bei Ciao, schreibe gern über Gesellschaftsspiele und Reisen5Pro:
Naturerlebnis der besonderen Art, besondere Städte
Kontra:
Nebenkosten
Empfehlung:
Ja
Nachdem meine letzten beiden Berichte gut angekommen sind habe ich mich entschlossen, auch über meine Rotel-Rundreise im Südwesten der USA im Sommer 2002 zu schreiben. Dabei möchte ich nichts zu Rotel schreiben, da ich dazu schon allgemein meinen Erstlingsbericht geschrieben habe. Hier geht es um das Reiseziel.
Die Reise ist als Rundreise angelegt und beginnt nach der Anreise aus Deutschland in Los Angeles. Der weitere Reiseverlauf geht entlang der kalifonischen Küste nach Norden bis nach San Franzisko. Von dort aus geht es ins Landesinnere nach Osten zum Yosemite Nationalpark. In einer langen Tagestour führt die Reiseroute südlich bis Las Vegas und anschließend nach Nordosten in den Zion Nationalpark und zum Brice Canyon. In Richtung Süden ist dann der Grand Canyon ein weiteres Highlight auf der Reise. Über Phoenix geht es zum Reiseende zurück nach Los Angeles. Soweit zum Überblick und nun ins Detail mit allgemeinen Angaben und Tagesbeschreibungen.
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Geografie, Klima usw.
Erster Tag: Hamburg - Frankfurt - Los Angeles
Zweiter Tag: Los Angeles - Moro Bay
Dritter Tag: Morro Bay - San Franzisko
Vierter Tag: San Franzisko
Fünfter Tag: San Franzisko - Yesemite Park
Sechster Tag: Yosemite Park - Mono Lake
Siebter Tag: Mono Lake - Las Vegas
Achter Tag: Las Vegas - Zion National Park
Neunter Tag: Zion Nation Park - Bryce Canyon
Zehnter Tag: Bryce Canyon - Grand Canyon
Elfter Tag: Grand Canyon
Zwölfter Tag: Grand Canyon - Phoenix
Dreizehnter Tag: Phoenix - Los Angeles
Vierzehnter und fünfzehnter Tag: Los Angeles und Rückreise
Reiseanbieter, Preis und Betreuung
Sonstige Hinweise
Fazit
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Geografie, Klima usw.
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Im Reiseverlauf habe ich die Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona besucht. Dieses Gebiet hat, im Gegensatz zum Osten der USA, in weiten Teilen seine Natur in der Ursprünglichkeit bewahren können. Die Landschaft unterliegt ganz unterschiedlichen Prägungen. So ist sie zum Pazifik hin von der kalifornischen Küstenlandschaft geprägt. Daran schließen die Rocky Mountains mit Berglandschaften bis zu Hochgebirgshöhen an. Weiter im Kontinentinneren folgen Wüstenlandschaften und auch herrliche Erosionslandschaften.
Die Unterschiedlichkeit der Landschaft bringt auch eine Unterschiedlichkeit des Klimas mit sich. Es herrscht im Westen der USA ein eher kontinentales Klima, d.h. mit schneereichen kalten Wintern in den Bergen und extrem heißen Sommern in den Wüsten. Die günstigste Reisezeit sollen die Vor- und Nachsaison sein, um großen Schneemassen, extremer Hitze und Touristenandrang aus dem Weg zu gehen. Ich bin im Juli/August 2002 dort gewesen, habe aber keinen übermäßig großen Touristenandrang bemerkt. Die Nationalparks sind das ganze Jahr über geöffnet. In den Rocky Mountains sind im Winter jedoch einige Pässe wegen des Schnees gesperrt. An der Küste ist es nicht sehr heiß, da der Pazifik hier sehr kalt ist, ja so kalt, dass das Baden keinen großen Reiz hat.
Erster Tag: Hamburg - Frankfurt - Los Angeles
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An einem Sonnabend Morgen im Juli 2002 ging es ab Flughafen Hamburg los nach Frankfurt, um dort in ein Flugzeug nach Los Angeles umzusteigen. Der Flug nach LA dauerte zwar 11 Stunden, war aber dennoch sehr schön, da ich einen Fensterplatz hatte und das Wetter es auch zu ließ, dass ich viel sehen konnte, wie z.B. Island, Grönland, die Hudson Bay oder den Lake Mead bei Las Vegas. Bei sonnigem Wetter sind wir in LA gelandet. Das habe ich sehr genossen, da am Morgen in Hamburg nur 8°C waren. Vom Flughafen ging es dann nur noch zum Campingplatz gleich neben dem Disneyland. Nach dem durch die Zeitverschiebung doch recht langen Tag waren auch alle Reiseteilnehmer sehr müde. Nur 2 der 24 Reiseteilnehmer haben sich noch das täglich um 22 Uhr stattfindende Feuerwerk des Disneyland´s angesehen.
Zweiter Tag: Los Angeles - Moro Bay
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Am zweiten Reisetag ging die Reise dann richtig los. Von Los Angeles sollten wir an diesem Tag nicht viel mehr als die Skyline sehen. Der erste Stop fand am Strand von Santa Monica statt. Wir kamen zum ersten mal in dieser Reise an den Pazifik. Dieser Strand ist einer der berühmtesten im Raum Los Angeles und hat schon für viele Filme als Kulisse gedient. Leider waren wir so früh dran, dass außer ein paar Joggern nicht viel los war. Er ist für einen Strandaufenthalt aber sehr gut geeignet.
Nach dem kurzen Stop ging es weiter entlang der Pazifikküste Richtung Norden bis nach Santa Barbara, einem hübschen alten Missionsstädtchen, welches die spanische Architektur aus seiner Gründungszeit noch bewahrt hat. Und dies, obwohl 1925 bei einem Erdbeben fast alle Gebäude zerstört wurden. In Santa Barbara lohnt ein Besuch der Franziskanermission (siehe Foto unten), die als die „Königin der kalifornischen Missionen“ gilt und sehr schön auf einer Anhöhe über der Stadt liegt. Einen weiteren Besuch sollte man dem zweiten Prachtbau der Stadt, dem Country Courthouse widmen. Einerseits wegen der Architektur, andererseits wegen des schönen Ausblicks über die Stadt vom Glockenturm des Gebäudes. In der Stadt finden sich schöne Boulevards zum flanieren und gute Restaurants für unsere Mittagspause. Diese Stadt hat mir so gut gefallen, dass ich mir vorstellen könnte dort zu leben.
Nach der Mittagspause ging es weiter Richtung Norden entlang der Pazifikküste. An der Küstenstraße gab es viele Haltepunkte für wunderschöne Fotostops. Die Fahrt endete an diesem Tag in Morro Bay am Pazifik. Morro Bay ist benannt nach dem 175 m hohen Morro Rock, der ein wenig an Gibraltar erinnert. Früher wurde der Felsen als Steinbruch genutzt, heute ist hier ein Vogelschutzgebiet. Bei der Vielzahl von Vögeln, die man dort sehen konnte, wäre es sicher ein guter Ort zum Drehen von Hitchcocks Vögeln gewesen.
Dritter Tag: Morro Bay - San Franzisko
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Nach wiederum frühen Start ging es heute an dem schönsten Teil der kalifornischen Küstenstraße mit vielen lohnenswerten Fotostops weiter entlang in Richtung Norden. Die Steilküste hier ist wirklich sehenswert. Vorbei an dem Ort Carmel, in dem sich viele Künstler, bzw. Schauspieler niedergelassen haben. Bürgermeister ist dort Clint Eastwood. Gegen Mittag erreichten wir das Fischer- und Erholungsstädtchen Monteray, wo John Steinbeck seine „Straße der Ölsardinen“ fand. Das in seinem Roman beschriebene Szenario existiert heute nicht mehr. Die Fischfabriken haben geschlossen, nach dem in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts die Fischschwärme wegen Überfischung ausblieben. Auf der Seebrücke von Monteray sollte man auf jeden Fall die dortige Spezialität, eine Fischsuppe, probieren. Mir hat die Suppe sehr gut geschmeckt. Sie wird in verschiedenen Portionsgrößen angeboten. Die größeren Portionen werden in einem Brotteig serviert. Monteray ist eigentlich ein ganz netter Ort, aber auch nur für die Durchreise.
Am späten Nachmittag haben wir San Franzisko erreicht und stellten das Rotel auf dem Campingplatz ab. Am Abend bestand die Möglichkeit in die Stadt zu fahren. Dies habe ich natürlich genutzt. In einem kleinen Stadtrundgang haben wir zunächst Chinatown angesehen, das man durch das Löwentor betritt. Ich fand es ganz nett dort, aber die malerischen Beschreibungen der Reiseführer versprechen mehr. Der Abend schloss ab mit einem Ausblick über die Stadt aus einem Hotelrestaurant in einem der Wolkenkratzer.
Vierter Tag: San Franzisko
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Der vierte Tag der Reise stand voll und ganz für San Franzisko zur Verfügung. Am Morgen besuchen wir zunächst den Golden Gate Park und hier besonders den Japanischen Teegarten, den ich als besonders sehenswert empfehlen möchte.
Das nächste Ziel war das wohl bekannteste Bauwerk, das man von San Franzisko kennt. Die Golden Gate Bridge. Sie ist schon wirklich eindrucksvoll. Die Brücke haben wir von allen Seiten besichtigt. Zuerst vom Süden, dann nach Überquerung von Norden und später mit einem Schiff von unten. Leider bilden sich dort sehr leicht Nebelschwaden (siehe Foto unten), so das man die Brücke nur an wenigen Tagen im Jahr in Gänze sehen kann.
An den Alamo Square erinnert sich sicher jeder, der gern „Die Straßen von San Franzisko“ gesehen hat. Während die Skyline sonst durch Wolkenkratzer geprägt ist, so sind es doch diese im viktorianischen Stil gebauten Holzhäuser, die den Reiz von San Franzisko ausmachen. Diese am Alamo Square sind die meist fotografiertesten der Stadt.
Zu einem San Franzisko Besuch gehört natürlich auch ein Besuch von Fisherman´s Wharf. Die sich dort tummelnden Seehunde sind weltbekannt. Von hier aus starten auch die Hafenrundfahrten. Mit einer Hafenfähre machten wir eine Rundfahrt, die zunächst hinaus in die San Franzisko Bay führt. Von hier aus hatte man einen sehr schönen Blick auf die Skyline. Sehr schön waren auch die gerade auf das Ufer zu laufenden Straßen zu sehen, die wie in vielen amerikanischen Städten schachbrettartig angeordnet sind. Die Hafenrundfahrt führt vorbei an der bekannten Gefängnisinsel Alcatraz, die heute nur noch Touristenattraktion ist, bis unter die Golden Gate Bridge, um noch einmal einen beeindruckenden Blick von unten auf die Brücke werfen zu können.
Am Nachmittag haben wir bei einem weiteren Stadtrundgang auch noch die Lombard Street gesehen (siehe Foto unten), die in keinem in San Franzisko spielenden Film fehlt, bei dem es eine Verfolgungsjagd gibt. Durch ihre Serpentinenform ist eine Verfolgungsjagd ja auch besonders eindrucksvoll.
Den Abschluss des Tages bildete dann eine Cable Car-Fahrt. Darauf sollte man auf keinen Fall verzichten. Das ist wirklich eine besondere Erinnerung! Eigentlich ist dieses Beförderungssystem vollkommen veraltet, wird aber für den Tourismus erhalten. Als die Stadtväter vor ein paar Jahren beschlossen hatten, die Cable Car Fahrten einzustellen gab es einen Proteststurm der Bevölkerung und so können wir sie noch als Touristen nutzen.
In San Franzisko wäre ich gern noch länger geblieben, da es noch einiges mehr zu sehen gibt, aber die Rundreise sieht leider nicht mehr Zeit vor.
Fünfter Tag: San Franzisko - Yosemite Park
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Am fünften Tag haben wir die Küste verlassen. Die Tour führte nun ins Landesinnere ins Central Valley. Das Central Valley ist die wichtigste Landwirtschaftsregion der USA. Hier findet man riesige Obstplantagen. Unser Weg führte uns weiter in die Berge, in die Sierra Nevada. Dort stößt man dann auf den Ostrand des Yosemite Parks, dem berühmtesten Nationalpark von Kalifornien. Im Mariposa Grove machen wir am Nachmittag eine Wanderung zwischen den riesigen Mammutbäumen. Diese Sequoias, so heißen die Mammutbäume eigentlich, sind absolut beeindruckend. Sie werden bis zu 100 m hoch und haben Stammesdurchmesser von bis zu 8 m. Die Zahlen allein sind schon mächtig, aber dies zu erleben ist noch schöner.
Sechster Tag: Yosemite Park - Mono Lake
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Den sechsten Tag haben wir fast ausschließlich im Yosemite Park verbracht. Den Vormittag haben wir bei einer Wanderung durch das Merce-River-Tal genossen. Es war wunderschön. Trotz vieler Touristen fand man viele ruhige Ecken und konnte die Natur genießen. Beeindruckend war auch der höchste Wasserfall Nordamerikas im Yosemite-Valley.
Am Nachmittag ging weiter hinauf in die Berge. Wir überquerten die Sierra Nevada über den 3000 m hohen Tioga-Pass und machen noch an einem Bergsee einen Zwischenstop. Zu meiner Überraschung war das Wasser sehr warm. Hier hätte man, wie viele andere Touristen, eine Badepause einlegen sollen.
Die Übernachtung erfolgt in Lee Vining am Mono Lake.
Siebter Tag: Mono Lake - Las Vegas
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An diesem Tag stand uns eine sehr lange Fahrt nach Las Vegas bevor. Also hieß es sehr früh auf zu stehen. Und das wo der Abend noch etwas besonderes bieten sollte.
Zunächst sind wir an den Mono Lake, einem Salzsee, gefahren. Schön anzuschauen sind die aus dem flachen Wasser ragenden bizarr geformten Tufa-Säulen. Bemerkenswert sind aber auch Millionen von Salzfliegen, die am Ufer des Sees sitzen. Es sieht schon toll aus, wenn man am Ufer entlang geht und dann ein Schwarm Fliegen wegfliegt. Das ist sicher nicht für jeden etwas.
Am frühen Abend erreichten wir dann Las Vegas, eine der bekanntesten Städte der USA. Las Vegas ist vor allem für seine Hotels mit großen Spielcasinos bekannt. Mit dem Rotel fuhren wir durch den Las Vegas Boulevard, um es auf dem Campingplatz hinter dem Hotel Circus Circus abzustellen. Bei der dort herrschenden Hitze habe ich zunächst ein erfrischendes Bad im Schwimmbad des Campingplatzes gesucht. Aber selbst im Wasser war es mir in der Sonne noch zu heiß. So eine Hitze habe ich noch nie vorher erlebt. Und dann haben wir uns ins Getümmel gestürzt und ein beeindruckendes Hotel nach dem anderen besucht. Die Nacht wurde lang und länger. Letztendlich hatte ich nur noch 2 Stunden zum Schlafen. Man konnte sich aber nicht satt sehen. Den größten Eindruck hinterließ bei mir das Hotel Cäsars Palace, ein dem alten Rom nach empfundener Bau. Schön waren aber auch das Paris mit Eiffelturm und Triumphbogen, das Venetien mit Rialtobrücke und Dogenpalast, das Luxor als Pyramide, das Excalibur als Märchenschloss und noch viele andere Hotels. Natürlich habe ich auch ein wenig im Casino gespielt oder besser gesagt verspielt. Es war aber nicht viel. Zum Essen sollte man sich ein Menü in einem der Hotels bestellen. Das ist von den Kosten her noch o.k. und man kann so viel essen wie man möchte.
Las Vegas darf auf dieser Reise nicht fehlen. Hier sollte man sich darauf einstellen, das die Nacht sehr lang wird. Wenn man am nächsten Tag selbst fahren muss, dann sollte man lieber zwei Nächte dort verbringen und das Programm ein wenig aufteilen. Außerdem hätte man dann auch noch Zeit eine der Shows anzusehen.
Achter Tag: Las Vegas - Zion National Park
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Nach der kurzen Schlafpause ging es am achten Tag wieder Richtung Norden in den Mormonenstaat Utah. Vorbei am farbenprächtigen „Color Country“ führte uns der Weg zum Zion Nationalpark. Auch hier hatten wir viel Zeit um die Natur im Park bei einer Wanderung zu genießen. Das war für mich genau das richtige, um wieder wach zu werden. Im Zion Nationalpark hat sich der Virgin River über 700 m tief in den Sand und Kalkstein des Markagunt Plateaus eingegraben. Es ist ein beeindruckendes Bild aus weißen und roten Schluchten (siehe Foto unten).
Dieser Park hat Erholung pur geboten. Viel Ruhe und viel Natur zum genießen.
Neunter Tag: Zion Nation Park - Bryce Canyon
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Der neunte Tag führte uns noch ein Stück weiter nach Norden, zum Bryce Canyon Nationalpark, den wir gegen Mittag erreichten. Die Erosion hat hier einen steinernen Wald aus Säulen und Türmen in vielen Farben entstehen lassen (siehe Foto unten). Am Nachmittag haben wir eine Wanderung durch diese immer wieder aufs neue faszinierende Landschaft unternommen. Hier habe ich unheimlich viel fotografiert, da es immer wieder neue schöne Motive gab. Der Bryce Canyon ist wirklich ein besonderer Höhepunkt der Reise gewesen.
Zehnter Tag: Bryce Canyon - Grand Canyon
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Am zehnten Tag ging es wieder in Richtung Süden. Das erste Tagesziel war der Glen Canyon Damm, mit dem der Colorado River zum Lake Powell aufgestaut wird, um mit Wasserkraft Strom zu gewinnen. Der Damm ist schon eine gewaltige Staumauer. Wir besuchten auch das Museum am Damm, in dem die Bauhistorie dokumentiert ist. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Vom Glen Canyon Damm ging es weiter in den Bundesstaat Arizona zum Grand Canyon, einem der größten Naturwunder, das die Erde zu bieten hat. Der Grand Canyon wurde in rund 600 Mio. Jahren vom Colorado River in den Felsen gesägt und zeigt damit auch ein Abbild der ebenso langen Erdgeschichte auf. Zeitig vor dem Sonnenuntergang kamen wir dort an und konnten noch sehr schöne Fotos machen (siehe Foto unten). Der erste Eindruck war so überwältigend, das können Bilder leider niemals wiedergeben. Das muss man einfach gesehen haben. Die Übernachtung fand in der Nähe des Grand Canyon Village statt. Am Abend haben wir im Imax-Kino noch einen sehr schönen Film über den Grand Canyon gesehen.
Elfter Tag: Grand Canyon
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Die Reiseteilnehmer die einen Rundflug über den Grand Canyon machen wollten, fuhren am Morgen zum ganz in der Nähe liegenden Flugplatz. Ich machte einen halbstündigen Hubschrauber Rundflug über den Canyon. Der war mit einem Preis von 109$ recht teuer. Aber wer weiß, ob ich hier jemals wieder her komme. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und wurde mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Früher gab es auch Flüge in den Canyon hinein. Dies ist heute verboten, da es zu viele Abstürze gab.
Der Rest des Tages stand für Wanderungen am Grand Canyon zur Verfügung. Uns wurden fantastische Ausblicke geboten. Dieser Tag war ein besonderes Erlebnis, das ich nicht vergessen werde.
Gern wäre ich auch in den Canyon hinein gewandert, aber dabei sind 1000m Höhenunterschied mit 4 Klimazonen zu überwinden. Oben am Canyonrand war es schon warm. Dann wäre es unten im Canyon noch wärmer gewesen. Und der anstrengende Aufstieg hätte auch am Ende der Wanderung gestanden. Wer dies möchte der sollte sich dafür zwei Tage Zeit nehmen und die Unterkunft schon vor der Reise die Unterkunft im Canyon buchen, da sonst nur schwer eine zu bekommen wäre.
Zwölfter Tag: Grand Canyon - Phoenix
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Am zwölften Tag ging weiter in den Süden. Das erste Zwischenziel ist Flagstaff mit einem Besuch des Museums of Northern Arizona. Das Museum hat mir nicht so gut gefallen, aber unwichtig waren die Informationen über indianische Geschichte und Naturkunde auch nicht.
Auf dem Weg konnten wir noch einen schönen Blick in den Oak Creek Canyon machen, der aber nachdem wir am Bryce Canyon und Grand Canyon waren ziemlich verblasste.
Die Mittagspause fand im Künstlerort Sedona statt. Dies ist eigentlich keine Erwähnung wert, aber der Ort liegt nun mal mitten in der Wüste und dort gibt es viele Klapperschlangen. Ja und diese habe ich dann begeistert im Restaurant bestellt. Als dann die gebratenen Schlangenstücke auf meinem Teller sah, war die Begeisterung nicht mehr so groß. Aber nach dem ich das erste Stück probiert hatte, kann ich nur jedem empfehlen dies auch einmal zu tun. Die Schlange hat wirklich gut geschmeckt. Sie hat ein ganz zartes Fleisch. Den Geschmack kann man schlecht mit einem anderen Fleisch vergleichen.
Am Nachmittag machten wir noch einen Stop am Montezumas Castle, einem alten indianischen Cliff-House. In einer Felswand hatten Indianer vor einigen Jahrhunderten eine Behausung gebaut. Die Anlage war sehr gut dokumentiert und sehr interessant.
Auf dem Weg nach Phoenix, wo wir dann übernachteten machten wir noch einen Halt bei riesigen Saguaro-Kakteen. Die sind schon beeindruckend groß, so ca. 7 m.
Dreizehnter Tag: Phoenix - Los Angeles
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Unsere Fahrt nach LA führte uns durch den Joshua Tree Nationalpark, einem Wüstengebiet mit dennoch vielen interessanten Pflanzen. Zum Beispiel waren dort Kakteen die einen anspringen, wenn man zu dicht heranging. Und die hatten eklige Widerhaken. Ein anderes Beispiel sind aber auch die Joshua Trees, kaktusartige Bäume. Dieser Tag war leider der uninteressanteste, aber der Weg führt nun einmal hier entlang.
Die Übernachtung in LA fand wieder auf dem gleichen Campingplatz wie in der ersten Nacht statt. Nur an diesem Abend genossen wir alle noch einmal das Feuerwerk vom benachbarten Disneyland.
Vierzehnter und fünfzehnter Tag: Los Angeles und Rückreise
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Am letzten Tag in Amerika hatten wir noch ein paar Stunden Zeit. Diese nutzten wir um ins Stadtzentrum von LA zu fahren. Ich fand es nicht besonders sehenswert. Sehenswerter war aber der Hollywood Boulevard. Hier konnte ich noch einige Handabdrücke und Sterne von bekannten Stars aus der Unterhaltungsindustrie sehen.
Gern wäre ich hier noch länger geblieben und hätte einen Besuch in einem der Filmstudios gemacht oder auch das Disneyland besucht. Aber dafür war die Reisezeit zu kurz.
Reiseanbieter, Preis und Betreuung
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Diese Reise wird von der Firma Rotel angeboten. Die Reiseroute ist im aktuellen Angebot jedoch ein wenig verändert worden. Start und Ziel der Reiseroute ist nicht mehr Los Angeles, sondern Tijuana in Mexiko. Die Reise dauert jetzt 16 Tage und nicht mehr 15 Tage. Dafür ist jetzt San Diego mit in der Reiseroute enthalten. Der aktuelle Preis für die Reise beträgt 1910€. Darin sind enthalten ein Linienflug mit Lufthansa ab Frankfurt, Frühstück, Abendessen, Übernachtung im Rotel. Während der gesamten Reise sind ein Reiseleiter und der Fahrer anwesend. Während der Fahrten, Wanderungen und Rundgänge gibt die Reiseleitung eine Vielzahl von Informationen.
Ähnliche Angebote gibt es aber auch von anderen Anbietern, aber zu einem anderen Preis.
Sonstige Hinweise
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Der Kritikpunkt Kosten bezieht sich nicht auf den Reiseveranstalter, sondern auf die Kosten, die täglich anfallen. Da sind die USA ein teueres Reiseland. Als Beispiel sei hier der halbstündige Hubschrauberflug über den Grand Canyon für 109$ genannt. Zur Zeit wäre es aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren günstiger, da der Wechselkurs zum Dollar für uns sehr günstig ist.
Fazit
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Der Südwesten der USA ist absolut eine Reise wert. Man sollte sich aber mehr Zeit nehmen als ich es getan habe. Man muss auch nicht unbedingt eine geführte Reise machen. Als Alternative bietet sich auch eine Reise mit gemietetem Auto an, wobei man die Hotels vorbuchen sollte. So haben das Freunde von mir gemacht. Eine andere Alternative wäre, diese Route mit einem gemieteten Wohnmobil zu machen. Hier hat man mehr Freiheiten und kann den Reiseverlauf nach Lust und Laune variieren. Für den für diese Reise kleinen Geldbeutel war meine gewählte Reiseform die richtige.
Die Reiseroute bietet eine Vielzahl von Attraktionen was bedeutende Städte angeht, wie San Franzisko und Las Vegas, vielleicht auch Los Angeles, das bei meiner Reise zu kurz kam. Die Reiseroute bietet aber vor allem was die Natur betrifft herausragende Attraktionen, wie den Grand Canyon und den Bryce Canyon, aber auch den Yosemite Nationalpark und den Zion Nationalpark.
Gern würde ich diese Reise noch einmal wiederholen. Der Südwesten der USA ist aus meiner Sicht der interessanteste Teil der USA.
Vielen Dank für eure Ausdauer beim Lesen, für das Bewerten und das Kommentieren weiterlesen schließen -
Informationen
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