Pro:
kontrolliertes kochen und essen
Kontra:
Disziplin
Empfehlung:
Ja
Weihnachtszeit, schöne Zeit, sie ist nun längst vorbei. Die Tage werden wieder länger und langsam hellt sich auch unsere manchmal dunkle Stimmung wieder auf. Auch unsere oftmals zu üppigen Essaktionen an den Feiertagen gehören der Vergangenheit an.
Da ich mich immer ausgiebig dem Genuss der Feiertage hingebe, habe ich regelmäßig im Januar zu viele Pfunde auf den Hüften. Ich lasse sie aber keineswegs da hängen, sondern kümmere mich sehr gewissenhaft um sie. Die für mich besten, einfachsten und bequemsten Abnehmtipps habe ich dafür schon parat und darüber möchte ich heute auch schreiben.
Ich denke, diese Vorschläge und Tipps könnten von Jedermann und Frau angewendet werden. Es sind keine unmöglichen Vorschläge, sondern solche, die von allen Hausfrauen- und Männern, von Berufstätigen sowie von Schülern und Rentnern zur Anwendung kommen können. Es geht mir darum, Pfunde purzeln zu lassen, ohne auf unsere Lieblingsgerichte- und Gewohnheiten völlig verzichten zu müssen.
Hier meine Tipps, die natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben,
die auch nicht alle gleichzeitig zur Anwendung gebracht werden müssen und
die eventuell nicht alle für jeden zweckmäßig sind:
Zunächst koche ich ab Januar nach dem Low Fat- Kochbuch.
Bei den Lieblingsgerichten, auf die ich nicht verzichten möchte, achte ich darauf, möglichst wenig Fett zu nehmen, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen.
Wichtig ist, jeden Tag einen heißen Vitamin- Drink zu sich zu nehmen. Vitamin C verbrennt Fett und das sollten wir nutzen. Ich nehme jeden Tag eine Kapsel Cetebe, 500mg, und manchmal, wenn ich daran denke, ein Glas Wasser mit einigen Spritzern Zitrone. Das füllt den Magen, verbrennt Fett und man isst nicht so viel.
4. Einkaufen nur mit Einkaufszettel. Das mache ich schon, solange ich verheiratet bin. Aber das hilft unserem Zweck nicht wirklich, wenn man hungrig zum Einkauf geht. Wenn man satt ist, kann man sich besser nach dem Einkaufszettel richten, vorausgesetzt, man hat nicht das notiert, was unserer Zielstellung widerspricht. Diese Theorie ist zutreffend, ich habe es schon mehrmals
ausprobiert.
5. Wenn man gerne kocht und auch Kräuter und Gewürze liebt, dann kann man ein
sehr schmackhaftes Essen mit minimalem Kaloriengehalt zubereiten. Gemüse,
Reis oder Nudeln in Instant- Brühe kochen und man spart die Butter, dazu die
Gewürze, die jeder mag. Auch dieser Tipp ist durchführbar. Ich habe es
mehrfach ausprobiert und muss sagen, es schmeckt lecker.
6. Jodsalz an Stelle von normalem Speisesalz zum Kochen nehmen. Warum?
Die Schilddrüse kontrolliert den Stoffwechsel und sorgt für die Regelung
der für den Körper notwendigen Verdauung. Dazu muss sie regelmäßig mit
Jod und Eiweiß versorgt werden. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass
Jodsalz bereits in den meisten Haushalten verwendet wird.
Vor dem zu Bett gehen ein Glas magere Milch trinken oder einen Joghurt
mit eingerührten Haferflocken essen. Das hat zur Folge, dass man während
des Schlafens abnimmt. Leider schaffe ich das nicht jeden Abend. Jedoch
ist es ab Januar bei mir fest im Programm.
Abends zu Chips und Reiscrackern greifen, wenn man unbedingt etwas
knabbern muss. Die Dinger sind fast fettfrei. Aber einen Apfel finde ich noch
besser. Da bekommt der Körper gleichzeitig noch Vitamine, denn „jeden Tag einen Apfel essen, lässt den Doktor schon vergessen“
Ich habe mich schon manchmal selbst dabei ertappt, dass ich mir gedankenlos Naschereien in den Mund gestopft habe. Nicht bewusst, aber mit Genuss. Das gibt es ab Januar nicht mehr, mein Mann ist Zeuge! Nur einen Apfel, den ich in kleine Scheiben schneide, werde ich beim Fernsehen vernaschen. Mal sehen, wie dann die Pfunde purzeln oder mindestens nicht mehr werden.
Weil ich gerade bei der abendlichen Nascherei bin, noch einen Hinweis: Ich habe unlängst gelesen, die Hirnanhangdrüse produziert im Schlaf Wachstumshormone, die Fett aus den Zellen schleusen. Das funktioniert allerdings nur optimal, wenn die letzte Mahlzeit sechs Stunden vor dem Einschlafen eingenommen wurde. Dann kann sich der natürliche Schlankmacher im Organismus entfalten.
Bei meiner Suche nach Abnehmtipps habe ich das Johannisbrotmehl entdeckt. Das ist ein Null- Kalorien- Bindemittel für Soßen und Suppen. Man bekommt es im Reformhaus. Es ist für mich auch noch neu, daher kenne ich den Preis nicht, aber es steht bereits auf meinem Einkaufszettel. Da ich wegen dem Bindemittel Mehl immer keine Soßen gegessen habe, freue ich mich nun darauf, sie wieder genießen zu dürfen. Also, für alle Soßenfans ein positives Signal!
Mein nächster Tipp ist der: Nie auf Lieblingsgenüsse verzichten, sondern einfach weniger und seltener essen. Ich meine, das Abnehmen macht wenig Spaß, wenn ich auf die Lieblingsspeisen und Genüsse vollkommen verzichten muss.
Ratsam ist es allerdings, auf solche Speisen wie Schlagsahne, Creme Fraiche, Eiskreme und Co. konsequent zu verzichten. Sie können durch solche Produkte wie saure Sahne, Joghurt, dicke Milch etc. ersetzt werden. Da leidet der Geschmack weniger und die Kalorien werden reduziert. Ich nehme am Liebten saure Sahne, natürlich ohne Zucker.
Abnehmen durch hungern klappt überhaupt nicht. Hier liegt der Trugschluss darin, dass der Körper sich wie im Falle einer Hungersnot verhält. Er schützt seine Fettreserven, anstatt sie abzubauen.
Statt einen Bonbon zu lutschen, lieber einen Kaugummi kauen. Natürlich einen zuckerfreien. Man kann ihm immer bei sich haben und daher schnell zur Hand.
Nach jeder Mahlzeit 5 Radieschen knabbern. Sie wirken wie eine Abspeckpille und führen ab. Das lässt sich problemlos durchführen. Radieschen kann man zu jeder Jahreszeit kaufen, man kann sie überall mitnehmen und bei jeder Gelegenheit essen, sogar im Büro oder anderen Arbeitsplätzen.
Nach jeder Mahlzeit einen Kaffee oder Espresso trinken. Koffein ist ein guter Fettkiller. Es entzieht dem Körper jedoch auch Flüssigkeit. Deshalb sollte man zum Flüssigkeitsausgleich nach jedem Kaffee ein Glas Wasser trinken.
Nach dem Essen sollte man gleich den Tisch abräumen, damit man nicht nach eine Weile wieder mit dem Essen anfängt, mit der möglichen Begründung, zum wegwerfen ist es zu schade, also, hineingestopft! Wenn man nämlich gleich den Tisch abräumt, signalisiert man dem Gehirn: Schluss mit lustig, es gibt nichts mehr. Das mache ich schon so, solange ich einen eigenen Haushalt habe. Von meinen Kindern wurde das immer bemängelt. Trotzdem, das Ergebnis dieser Verfahrensweise war, dass meine Familienangehörigen und ich immer schlank geblieben sind, na ja, einiger Maßen.
Wenn man Mate- Tee trinkt, wird der Appetit in Grenzen gehalten. Den Kaufe ich im Supermarkt. Es sollten täglich 3 Tassen getrunken werden. Das ist auch keine Belastung, da man ja ohnehin reichlich trinken soll.
Mangelnde Bewegung stehen den Schlankheitsbemühungen krass entgegen. Davon ist sicher jeder überzeugt. Da aber Theorie und Praxis oft weit voneinander entfernt sind, sollte sich jeder erneut mit diesem Problem auseinandersetzen und täglich etwas für die Bewegung tun.
Einen besonderen Tipp habe ich noch: Zwei Esslöffel frischen Ingwer klein hacken, überbrühen, eine halbe Stunde in abgedecktem Zustand ziehen lassen, abgießen und über den Tag verteilt trinken. Das praktiziere ich nun schon seit vielen Wochen und habe damit gute Erfolge. Vor allem wird der Stoffwechsel angekurbelt und man fühlt sich wohler. Natürlich sollte man des Getränk auch mögen, sonst hält man das tägliche Trinken nicht durch. Die Ingwer- Knolle ist überall zu haben und bezahlbar.
Fazit:
Wie bereits erwähnt, braucht nicht jeder alle diese Tipps zu Anwendung bringen, sondern jeder, wie er es mag und was für ihm angemessen erscheint. Ich habe mir eine Liste angefertigt, auf der alles das aufgeführt ist, was ich leicht durchführen, über einen längeren Zeitraum durchhalten kann und was für mich zweckmäßig ist.
Am 2. Januar 2005 soll es planmäßig und zielstrebig losgehen!
Ich denke, dass ich den interessierten Lesern einige Tricks und Tipps geben konnte, mit denen sie den überflüssigen Pfunden zu Leibe rücken. Und wer wirklich abnehmen will, der kann das mit Hilfe nur einiger meiner Vorschläge tun, nicht einmal mit Gewalt.
Hinweisen möchte ich unbedingt noch darauf: Es klappt bestimmt nicht, wenn der Kopf nicht will, nicht darauf programmiert ist!!! Der Wille ist entscheidend!!!
Mein Ziel ist es: Im Frühjahr sollen alle meine Lieblingskleidungsstücke, in denen ich mich jetzt mehr oder weniger hineinzwängen muss, wieder passen. Und – der nächste Sommer kommt bestimmt. Da wir gerne in die Sonne fliegen, ist der Bikini im Gepäck und – der soll passen!
Den Spruch: Morgens essen wie ein Kaiser,
☺ mittags wie ein König,
abends wie ein Bettelmann
hänge ich in meine Küche gut sichtbar an die Wand.
Das kann man auch noch wie folgt beschreiben:
☺ Morgens alles alleine essen,
mittags das Essen mit dem Feind teilen,
abends sein Essen dem Feind schenken!
Abschießend wünsche ich meinen Lesern eine erholsame Woche sowie ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr.
♣ anne66 weiterlesen schließen
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