Pro:
einfache Spielregeln, macht super viel Spaß, wird nicht langweilig
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Spielen, das die Karten fliegen!
Nach meinem Bericht über das Kartenspiel Wizard, soll heute ein weiterer Spielebericht folgen, das bei unseren Spieleabenden nie fehlen darf. Dabei handelt es sich um das Kartenspiel Ligretto. Warum uns dieses Kartenspiel so begeistert, dass es regelmäßig gespielt wird und nie langweilig wird, das könnt ihr in meinem Bericht nachlesen.
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Fakten
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Preis: € 7,99
Hersteller: Schmidt Spiele GmbH
Ballinstr. 16
12359 Berlin
www.schmidtspiele.de
Alter: ab 8 Jahren
Spieler: 2-4 je Ligretto
Spielinhalt: 4 Kartensätze à 40 Karten (für jeden Spieler einen Kartensatz), d.h. 160
Karten
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Verpackung/ Design
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Die 160 Karten sind in einem fast würfelförmigen Karton verpackt, der in drei verschiedenen Grundfarben (blau, rot und grün) erhältlich ist. Auf dem Deckel findet man den Spielnamen und die Aufschriften "Spielen, dass die Karten fliegen" und "Schneller geht nicht!". Zudem findet man auf der Verpackung die Spielidee kurz dargestellt auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Insgesamt ist der Verpackung sehr auffällig und bunt.
Die Karten sind ebenfalls sehr bunt gehalten. Auf der Vorderseite sind die Zahlen von eins bis zehn zu finden und dies auf vier verschiedenen Hintergründen - gelb, rot, blau und grün. Die Rückseiten sind dazu da, die Karten der einzelnen Spieler auseinander zu halten. Im Falle meines blauen Ligrettos haben die Rückseiten die Farben hellgrün, orange, lila und hellblau. Zudem sind sie durch unterschiedliche Zeichen gekennzeichnet.
Klar, wenn es hoch her geht, kann es schon sein, dass man sich beim Karten ablegen ins Gehege kommt und die Karten knicken, aber insgesamt sind sie schon recht stabil und gut verarbeitet.
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Spielidee
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Alle Spieler versuchen gleichzeitig, ihre Karten in der Reihenfolge von eins bis zehn und dazu noch in der gleichen Farbe abzulegen. Dabei geht es wirklich turbulent her und keiner muss warten. Das Spiel ist also vom Prinzip her wirklich einfach und laut Hersteller für Spieler ab acht Jahren geeignet.
Der Hersteller verspricht ein faszinierendes, kurzweiliges und verblüffend einfaches Spiel. Alle spielen gleichzeitig und keiner muss warten und wird ungeduldig.
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Spielvorbereitung
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Jeder bekommt seinen eigenen Kartensatz (den man anhand der Rückseite unterscheiden kann) von 40 Karten - je zehn Karten in den Farben gelb, rot, grün und blau. Danach muss jeder seine Karten gut durchmischen. Zehn Karten werden dann mit der Zahlenseite nach oben als Stapel vor sich hingelegt - das ist der Ligretto-Stapel. Daneben kommen drei Karten, ebenfalls mit der Zahlenseite nach oben - das ist die Reihe. Die restlichen Karten behält jeder Spieler auf der Hand.
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Spielablauf
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Alle Spieler versuchen gleichzeitig ihre Karten loszuwerden. Dies geschieht folgendermaßen:
Wer eine Eins oben auf dem Ligretto-Stapel oder in der Reihe hat, legt diese in die Kartenmitte. Darauf kann dann eine zwei in der gleichen Farbe gelegt werden. Wenn man von den offen daliegenden Karten keine mehr ablegen kann, kommen Handkarten ins Spiel. Von diesen darf nur jede Dritte aufgedeckt und dementsprechend verwendet werden. Wenn man alle Handkarten durch ist und keine passende gefunden hat, mischt man einfach kurz und beginnt von neuem. Dabei ist es aber wichtig, seine offen liegenden Karten vom Ligretto-Stapel und der Reihe nicht zu vergessen, da es das Ziel ist, diese los zu bekommen. Legt man von der Reihe eine Karte in die Mitte, so füllt man die entstandene Lücke in der Reihe mit einer Karte vom Ligretto-Stapel.
Es dürfen von jeder Farbe mehrere Stapel auch gleichzeitig ausgelegt sein, wodurch das Spiel schon mal ganz schön unübersichtlich, aber auch sehr schnell werden kann. Mit der Zehn ist ein Stapel beendet. Damit das gleich offensichtlich ist, bietet es sich an, die Zehn mit der Rückseite nach oben auf den Stapel zu legen. Ligretto darf bei keinem Spieleabend fehlen!
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Spielende
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Ein einzelnes Spiel endet, wenn der erste Spieler die letzte Karte seines Ligretto-Stapels auf einen Stapel legen konnte. Dann ruft er laut "Ligretto", worauf das Spiel sofort beendet ist. Derjenige, der das Spiel beendet hat, muss aber noch lange nicht der Sieger sein. Entscheidend ist nämlich nun die Punktevergabe.
Die Karten in der Kartenmitte werden wieder nach den Rückseiten sortiert. Pro Karte, die ein Spieler in die Mitte legen konnte, bekommt er einen Punkt. Für jede Karte, die noch auf dem Ligretto-Stapel liegt, werden zwei Punkte abgezogen.
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Meine Meinung
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Ligretto macht einfach unheimlich viel Spaß, weil es so schnell ist, und niemand auf den Spielzug des Spielers vor ihm warten muss, sondern alle gleichzeitig spielen können. Zwischendurch kann es aber auch sehr unübersichtlich werden, wenn fünfzehn verschiedene Kartenstapel in der Tischmitte liegen. Daher ist es absolut wichtig, dass niemand schummelt - aber das sollte ja selbstverständlich sein.
Meine Freundin besitzt noch ein Ligretto in rot (das dann andere Rückseiten zur Unterscheidung hat), so dass wir mit bis zu 8 Leuten spielen können. Da kann das Spiel schon mal sehr schnell werden und innerhalb einer Minute vorbei sein, da ständig irgendjemand eine Karte ablegen kann. Wir haben noch zusätzlich die Regel eingeführt, dass nur mit einer Hand gespielt und immer nur eine Karte gleichzeitig abgelegt werden darf.
Da eine Runde immer so schnell vorbei ist, spielen wir meist bis der Erste insgesamt 100 Punkte erreicht hat, oft werden dann aber doch noch ein paar mehr Runden daraus, da Ligretto eigentlich nie langweilig wird.
Auch der Preis von € 8 ist meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. weiterlesen schließen
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